Ihre Meinung zu: Wirtschaftsweise: "Hochkonjunktur ist vorüber"

19. März 2019 - 12:58 Uhr

Die gesamtwirtschaftliche Lage sieht laut Wirtschaftsweisen aktuell ernüchternd aus: Die Wissenschaftler korrigierten ihre Konjunkturprognose deutlich nach unten. Sie rechnen noch mit 0,8 Prozent Wachstum.

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Kommentare

Hochkonjunktur ist vorüber

und die Schulden immer noch da ...
wann und mit was soll man die zurückzahlen
mit Geld dass man für Konjunkturmaßnahmen braucht oder wegen einer lahmer Wirtschaft gar nicht erst als Steuereinnahmen verbuchen kann, Kosten die man sich geschaffen hat, dazu eine aufgeblähte Verwaltung, der Sozialhaushalt

Kein nachhaltiges Wachstum

Für unser Land ist jedenfalls ein weiteres Wachstum der EU-Verschuldung, der Zuwanderung, des Integrations-, Sicherheits- und Sozialhaushaltes, sowie der weiteren Versiegelung von Boden durch Wohnungs-, Strassenbau und Gewerbeansiedlung abzusehen. Also nicht unbedingt in den Bereichen auf denen ein nachhaltiger Wohlstand und ein hohes Lebensniveau, "in einem Land in dem wir alle gut und gerne leben" , gründet.

Neoliberales Dogma widerlegt

Im Neoliberalismus wächst die Wirtschaft stetig und gleichmäßig. Konjunkturelle Schwankungen existieren nicht. Weil aber genau diese Konjunkturschwankungen auftreten stellt sich die Frage: Wer stimmt, die ökonomische Realität oder die Neoliberale Theorie?

Es gibt keine gute oder schlechte Wirtschaftspolitik sondern nur eine mit und eben eine ohne Realitätsbezug.

Wirtschaftsökonomischer Unsinn!

What goes up - must come down. Ein Gesetz!
Wofür also diese Prognosen ?
Ich lasse es mal im Raum stehen ob hier der Versuch unternommen wird eine Entwicklung zu verhindern oder zu begünstigen. Tatsache ist aber, dass es diesem Land seit geraumer Zeit dermaßen gut geht, dass es fast nicht wirklich nach zu vollziehen ist, warum bisher so wenig davon bei Denjenigen angekommen ist, die es eigentlich zu verantworten haben. Nun aber, nachdem ein paar erfolgreiche Tarifrunden stattgefunden haben, muss man mal die Notbremse ziehen, bevor noch Forderungen laut werden wie - Was ist mit dem Bildungssektor ? Was ist mit Kinderarmut ? Was ist mit Rüstungsgeschäften ? Was ist mit Lobbyarbeit (VW) ? Was ist mit Korruption ?Was....Was....Was.....

In der Automobilindustrie hat

man ja auch hart daran gearbeitet. Wenn der Mensch nur zum Arbeiten existiert, könnte man ihn ja auch durch Maschinen ersetzen.

12:15, Sisyphos3

>>Hochkonjunktur ist vorüber
und die Schulden immer noch da ...
wann und mit was soll man die zurückzahlen
mit Geld dass man für Konjunkturmaßnahmen braucht oder wegen einer lahmer Wirtschaft gar nicht erst als Steuereinnahmen verbuchen kann, Kosten die man sich geschaffen hat, dazu eine aufgeblähte Verwaltung, der Sozialhaushalt.<<

Staatsschulden werden immer dann zurückgezahlt, wenn sie fällig werden.

Staatsanleihen haben nämlich eine feste Laufzeit.

Ist diese vorüber, so werden Sie zurückgezahlt und neue Anleihen ausgegeben.

Die Gesamtverschuldung ändert sich dadurch nicht.

Die Konjunktur verläuft in Zyklen. Das weiß jeder Wirtschaftspolitiker und jeder Haushaltsplaner.

Es gibt in Deutschland nicht den allergeringsten Grund zur Panik. Wer allerdings wohl gerade Grund zu selbiger hat, das ist der amerikanische Präsident.

Warum?

Konjunkturzyklen sind nicht national begrenzt, sondern finden weltweit statt.

Deutschland hat seinen Staatshaushalt nicht exorbitant aufgebläht...

@ 12:23 von Nackigschlaefer

"Ich gehe von einer sehr langen Durststrecke aus, da Deutschland sich viele Probleme selbst in Haus geholt hat und aussitzt."
.
Das hätte man besser nicht sagen können!

13:16 von fathaland slim

Staatsschulden werden immer dann zurückgezahlt, wenn sie fällig werden.
Ist diese vorüber, so werden Sie zurückgezahlt und neue Anleihen ausgegeben.
.
dann sind wir uns ja einig ... "
so werden Sie zurückgezahlt "
aber warum dann neue ausgegeben ?
und was sie so toll über Konjunkturzyklen referieren
wenn die Konjunktur läuft fährt man die Investitionen etwas zurück,
zahlt seine Schulden zurück
wenn die Konjunktur lahmt, investiert man eben auch ohne Geld - macht Schulden
blöd wenn man dann bereits verschuldet ist dass man nicht mehr investieren kann
und auch sie wissen wir haben 2 Billionen Schulden
bei dem historisch niedrigen Zins sind das 20 Mrd Euro Jährlich - bestenfalls
zugegeben überschaubar
aber der über Jahrzehnte üblich Zins lag bei 7 .... 8 % also dann 150 Mrd Euro
wie will man da investieren wenn ein Großteil des Haushalts
zum Bedienen nur der Zinsen blockiert ist

Ein Viertel Jahr verhalten

aber jetzt scheint es langsam wieder besser zu laufen. Nicht mehr so wie noch vor einem Jahr. Aber ich glaube, ganz schlecht wird es heuer noch nicht.

13:17, NeutraleWelt

>>@ 12:23 von Nackigschlaefer
"Ich gehe von einer sehr langen Durststrecke aus, da Deutschland sich viele Probleme selbst in Haus geholt hat und aussitzt."
.
Das hätte man besser nicht sagen können!<<

Sie mögen die Dystopie, das ist mir schon öfters aufgefallen.

Tatsache ist aber, daß Deutschland den Konjunkturzyklen der Weltwirtschaft unterworfen ist. Da wir zum Glück eine einigermaßen kerngesunde Volkswirtschaft und eine unproblematische Staatsverschuldung haben, wird uns hier der konjunkturelle Abschwung lange nicht so heftig treffen wie einige andere Länder.

Weiterhin zuviel Schönrederei!

Die ganze Schönrederei des letzten halben Jahres ist nur teilweise vorbei!
Die Prognose von 0,,8 % ist viel zu optimistisch!
Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe ging im 2. Halbjahr 2018 um 5 % zurück und ist im Januar um weitere 0,8 % gesunken!
Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe sind auf das Niveau von 2017 zurückgefallen (übrigens hatten die inländischen Auftragseingänge nie den Wert von 2017 überschritten).
Das Abschwächen der Wirtschaft kann man seit Monaten in offiziellen Statistiken der Deutschen Bundesbank und des Statistischen Bundesamtes nachlesen, wenn man dies nur will! Doch vielen in Deutschland, auch der Bundesregierung, ist Schönrederei wichtiger als Fakten zu akzeptieren und zu handeln (die Staatsausgaben müssen nun endlich durch erneute Schuldenaufnahme steigen!). Doch ich gehe jede Wette ein, dass den deutschen Politikern dazu weiterhin der Mut fehlt!

Hochkonjunktur ist vorüber

Irgendwann ist jeder Berg (Aufstieg) zu Ende - dann geht es wieder abwärts.....

Nix Neues unter der Sonne.

Uns geht es trotzdem

Sehr gut. Panik ist absolut nicht angebracht. Weder in der Wirtschaft noch in der Politik. Wer was anderes behauptet, kennt die Situation außerhalb Deutschlands nicht. Wir haben eine stabile Wirtschaft . Andere Länder , die zum Beispiel Ihre Wirtschaft nur auf fossilen Ernergieträger bauen sind da viel anfälliger.

Gelegenheiten erkennen (und nutzen)

"Hochkonjunktur ist vorüber"

Na wenn schon.

Zeit, mal innezuhalten und richtig durchzuatmen.

Und in Ruhe darüber nachzudenken, was von dem, was unsere Konjunktur antreibt wir wirklich brauchen (zum Beispiel Dienstleistungen für Menschen wie Pflege, Bildung, Infrastrukturprojekte, überhaupt alles, was im weitesten Sinne zur Bewältigung der gewaltigen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit (wie z.B. der Klimawandel) beiträgt. Und auf was davon wir gut und gerne verzichten könnten, wenn wir nicht so vom Zwang, Geld zu verdienen getrieben wären.

Und dann entsprechend auszusortieren und "umzudisponieren". Ganz demokratisch und möglichst digital.

Denn eines ist sicher:

An sinnvollen(!) Aufgaben - und entsprechend an sinnvoller „Beschäftigung“ für jeden - wird es unserer Gesellschaft garantiert nie mangeln.

Wirtschaftsweise

Warum nennt man diese Leute eigentlich noch Wirtschaftsweise, wo sie doch nicht mal die Finanzkriese voraus gesehen haben?
Die Bäume wachsen nicht in den Himmel!
Das Leben ist Rhythmus, so ist es auch in der Wirtschaft.
Nach einem Hoch kommt ein Tief.
Wer was anderes sagt, liest im Kaffeesatz.

Hilfe, eine Hungersnot droht--

Da wird die Prognose um etwas mehr als ein halbes Prozent gesenkt und schon wird
ein Katastrophenszenario ausgerufen.
Obwohl immer noch 0.8% Steigerung (!!!!!) vorausgesagt wird, tut man so, als ginge alles den Bach ab. Und Herr Scholz ist auch sofort dabei und will den Geldhahn zudrehen. Vor einigen Tagen hörte man noch, dass die Steuereinnahmen wiedermal gesprudelt seien und heute?
Ich glaube weder den Wirtschaftsweisen ein Wort, weil sie ja eigentlich immer daneben gelegen haben mit ihren Prognosen, noch anderen Instituten, die auch mit ihren Vorhersagen daneben liegen.

Wirtschaftsweise

Warum nennt man diese Leute eigentlich noch Wirtschaftsweise, wo sie doch nicht mal die Finanzkriese voraus gesehen haben?
Die Bäume wachsen nicht in den Himmel!
Das Leben ist Rhythmus, so ist es auch in der Wirtschaft.
Nach einem Hoch kommt ein Tief.
Wer was anderes sagt, liest im Kaffeesatz.

13:16 von fathaland slim

Nachtrag
"Deutschland hat seinen Staatshaushalt nicht exorbitant aufgebläht.."
.
wenn sie meinen !
nach dem Maastricht Abkommen darf die Verschuldung
der einzelnen EU Mitglieder 60 % des BIP nicht überschreiten
seit was weiß ich 2004 liegen wir darüber
erst im letzten Jahr bei glaube ich 59,5 %

also an der Oberkante des
Erlaubten zu bewegen finden sie in Ordnung
warum nicht an der
Unterkante oder wenigstens im Mittelfeld ?
Luxemburg hat 20 % Polen 50 %

Eine Abkühlung

kann man auch positiv sehen, die Regierung kommt dann vielleicht mal wieder auf dem Boden der Tatsachen an.
Der Verbraucher hält sich etwas zurück und die Preise steigen damit nicht so schnell wie jetzt, entgegen der meisten Aussagen haben wir nämlich unser Inflationsziel in Deutschland lange erreicht.
Andere Länder weswegen ja die Zinsen niedrig sind, weis ich jetzt aus dem Kopf nicht.
Es gibt einige Dinge wo gespart werden könnte in Deutschland, angefangen bei der Aufrüstung wäre ein guter Weg.
Aber es wird sicher eine lange Liste wo Sparpotenzial vorhanden ist.
Ob die Prognose zu 2020 so kommt, habe ich leichte Zweifel.

Wir hatten viele fette Jahre, danach kommt immer ein Abschwung, leider ist das Geld verpulvert worden ohne sichtbare Wirkung.
Fast nur für Dinge die nicht bei Bürger angekommen sind.

"lange nicht so heftig treffen wie einige andere Länder."

Sehe ich genauso.
Deshalb habe ich heute am neuen Jahreshoch des DAX das Verhältnis Aktien:Bargeld
zugunsten Letzterem etwas korrigiert.

Zu deutsch: Mögliche 'Schlechtperformer' verkauft,
auch wenn der Staat seinen Anteil bekommt.
(Innerhalb der steuerfreien Haltefrist)

Habe schon meine Nichte scherzhaft gefragt,
ob sie nicht einen erfolgreichen Broker brauchen *sfg*
Allerdings mit einem breiten Grinsen als 'Altlinker'.

13:31 von fathaland slim

jeder hat ein anderes Verhältnis zu Schulden
und Staatsschulden sind sicherlich nicht mit Privatschulden zu vergleichen
- oder vielleicht doch ?!
also ich stehe absolut nicht auf Schulden
klar wenn man sich mit Griechenland vergleicht 182 % BIP gar mit Japan mit 236 %
aber es gibt ja noch Schweden oder die Schweiz mit 40 %
also irgendwie wie in der Schule
habe ne 5 geschrieben - aber da gibt's jemand der ist noch schlechter ....

@fathaland slim

Die Zinsbelastung des US-amerikanischen Staates im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt ist seit 1980 konstant!
Die US-Amerikaner setzen richtigerweise auf Wachstum, dann kann man auch jedes Jahr zusätzliche Schulden aufnehmen!
Die deutsche Wirtschaftspolitik, alles für den Export zu tun und die Binnennachfrage nicht zu stärken, ist unsolidarisch, vernichtet Arbeitsplätze im Ausland und wird jetzt hoffentlich gegen die Wand gefahren! Sonnige Grüße aus Südostasien!

Wirtschaftsweise:"Hochkonjunktur ist vorüber".........

Es sind erstmal diese "Wirtschaftsweisen",die seit Jahr und Tag für niedrige Lohnabschlüsse eintreten und für die Erhöhung des Rentenalters.Nun,daß mit den Tarifabschlüssen läuft ja so wie sie empfehlen.

Und natürlich,mit der Hochkonjunktur kann es
für die stark auf Export orientierte deutsche Wirtschaft erst mal schlechter aussehen:Der Brexit,die möglichen Entwicklungen in der EU und hier und da aufkommende Zölle.
Wie wäre es da mit der Stärkung der Binnenkaufkraft ?

Leider hat D die Vision Zukunft

an den Rand gestellt, anstatt die Themen der Zukunft, Bürokratieabbau, Internet, EMobilität usw. voran zu treiben, beschäftigt sich immer noch mit Flüchtlingen!!! Erhöhung von staatlichen Zulagen (die SPD verteilt Geld schneller, als es verdient wird). Die Zukunftsvisionen, sind zwar vorhanden, aber das trägt die SPD nicht mit. Ich sehe keine frische, zukunftsorientierte Partei in D.

Ein gutes Unternehmen hat auch bei Wirtschaftsflaute

Reserven geschaffen. Somit braucht sich niemand Sorgen zu machen, wenn weitere Zuwanderer nach Deutschland kommen. Das zahlt man aus der Portokasse. Das politische Management weiß was es will und ein Konjunktur-Abschwung war ja abzusehen durch die US-Handelshemmnisse die nun greifen. Nach einem Tal folgt wieder ein Berg oder zumindest ein Hügel.

13:40, Hepheistos

>>Hochkonjunktur is vorüber? Dann aber schnell die letzten Barreserven für unsere diplomatischen Dienste sichern, nicht dass deren so 'erfolgreiche' Politik der Genscher'schen Geldsäckchenüberreichungen in jeder Höhe, eingeschränkt werden müssen.<<

Könnten Sie bitte etwas näher ausführen, was Sie mit den "Genscher'schen Geldsäckchenüberreichungen in jeder Höhe" meinen?

Ich kann mir wenig darunter vorstellen.

Das Außenministerium wirft mit Bargeld um sich, in Säckchen?

Ich verstehe wirklich nur Bahnhof.

13:55, smirker

>>Die deutsche Wirtschaftspolitik, alles für den Export zu tun und die Binnennachfrage nicht zu stärken, ist unsolidarisch, vernichtet Arbeitsplätze im Ausland und wird jetzt hoffentlich gegen die Wand gefahren!<<

Ihre Hoffnung wird nicht in Erfüllung gehen. Schon deswegen, weil Ihre Analyse ressentimentgeladen und darum von großen Schwächen geprägt ist.

BIP

Der BIB drückt die Wirtschaftsleistung d.h. die Produktivität einer Volkswirtschaft aus.
Es gibt zwar einen Zusammenhang zur Konjunktur und zum "Wohlstand" aber keinen entscheidenden.

Wirtschaftswachstum, Preisniveaustabilität, einen hohen Beschäftigungsstand und ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht (oder wie im Falle der BRD ein ständiger Überschuss) beeinflussen die Konjunktur.

Wenn also die Produktivität schrumpft heisst das nicht, dass die Privatwirtschaft, das Handwerk und der Schwarzmarkt auch schrumpfen. So gesehen berührt das BIP die letztgenannten nur wenig oder gar nicht. Auch nicht mich.

Das weiß doch jeder, dass es

Das weiß doch jeder, dass es niemals immer nur aufwärts gehen und ewig immer mehr Steuergelder eingetrieben werden können. Aber komischerweise hat man hier und damit uns, weltweite finanziellen Verpflichtungen unvorstellbarer Höhen eingehandelt und damit u.A. quasi ganze Völker unterstützt und Kindergeld, immer wieder und immer höhere Kredite ohne sichere Rückzahlungsmodalitäten gewährt und getan, als gäbe es hier unendliche Mittel. Bei dieser Ausgabenpolitik muss man sich schon fragen, ob diese Regierung nicht vielleicht aus Wiedergängern des sagenhaften Verschwenderadels französischer Könige oder russischer Zaren besteht, die sich auch nie um die wahren Verhältnismäßigkeit in Volk und Land gekümmert haben. Sollte man vielleicht doch einmal Genproben unserer Politiker entnehmen, um am Ende Diesbezüglichkeiten zu erkennen. Das erklärte zumindest, wieso diese derzeitigen Politiker so das Geld herausschmeißen. Reine Genetik, die können also gar nix für ihre seltsame Verschwendungssucht?

nationalismus = wohlstand ade....

keine angst, trump u.a. werden mit ihrem nationalismus auch über 2020 hinaus die weltwirtschaft empfindlich stören!
die rechten haben die "guten" zeiten zerstört, jetzt verbarrikadieren sich nationen hinter zöllen und politischer rigidität und engstirnigkeit...wohlstand ade...

Hochjunktur ist vorüber....

..... Soliabschaffung Ade.

@fathaland slim

Meine Analyse beruht auf statistischen Fakten!
Das größte Versagen Deutschlands und der EU ist die im Vergleich zu den USA und Südostasiens viel höhere Arbeitslosenquote!
Sie sind hoffentlich noch jung genug, um den Niedergang der EU mitzuerleben! Ich bleibe in Südostasien!

Warum laufend solche Nachrichten...

Die paar % laufend rauf und runter, was macht das schon...
In der eigenen Tasche wird es è immer weniger...

Ich empfinde jedenfalls schon länger eine Rezession, welche noch nicht überall angekommen ist...

Der richtige Einbruch wird vermutlich erst nach den Wahlen kommen, aber ändert es etwas?...

13:47 von artist22

das waren jetzt aber virtuelle aktienverkaufsgeschäfte, gelle? und nach dieser maxime als "altlinker" macht die SPD schon immer wirtschafts/finanzpolitik

14:04 von fathaland slim

bitte nicht blöder stellen, mein gutster. sonst wissen sie hier alles, das meisste gar besser. der forist meinte unseren damaligen minister im pullover, der immer mit scheckheft gereist ist, und damit ablasshandel betrieben hat. denn deutschland konnte ja als geteiltes .... sie wissen scho!

@ smirker 14.18h - Niedergang der EU

................Das größte Versagen Deutschlands und der EU ist die im Vergleich zu den USA und Südostasiens viel höhere Arbeitslosenquote!

Sie sollten schon unterscheiden zwischen D und der EU insgesamt. Und innerhalb der EU gibt es auch Abstufungen. Oder wollen Sie GR mit den NL gleichsetzen?

...............Sie sind hoffentlich noch jung genug, um den Niedergang der EU mitzuerleben! Ich bleibe in Südostasien!..............

Ich weiß, wie alt @ fathaland slim ist. Er wird IHREN Niedergang der EU definitiv nicht erleben - ausser er wird 200 Jahre alt.
Vom Niedergang der EU schwafeln sowieso nur Leute, die sich angesichts dieses Gedankens im Schlaf vor Begeisterung einnässen.

"Hochkonjunktur ist

"Hochkonjunktur ist vorüber"
-
Ach, das ist mir neu. Ich halte das für eine Fake News, denn hiess es doch erst vor kurzem noch die Wirtschaft brummt und braucht dringend mehr Fachkräfte. Handwerker können sich angeblich vor Aufträgen nicht retten und lehnen oftmals dankend ab.
Aber auf den zweiten Blick könnte vielleicht doch was dran sein wenn man bedenkt wieviel Stellen in der Automobilindustrie flöten gegangen sind und die Aussichten für den Bankensektor in Deutschland alles andere als rosig sind. Aber gut, die Wähler wollen es ja so.

um 13:13 von joyomaran "ja was denn"

Seit Merkel wurde an etlichen Stellschrauben gedreht, welche die Kostenseite auf ein fast unerträgliches hochgeschraubt wurde, so zum B. die ganzen Zusatzkosten im Krankheitsfall, Mautgebühr, Rundfunk-Zwangsabgaben um nur einige zu nennen.

Bei den Kürzungen schaut es auch nicht besser aus, so wurde der Rentenanteil bei Harz-4- Empfänger ersatzlos gestrichen und kommt aktuell einer 25% Kürzung gleich,was die armen Rentner von Morgen sind, nicht umsonst wird über die Almosen einer Mindestrente erst nach der Wahl entschieden...

Verarsch... kann ich mich selber...

re smirker

"Das größte Versagen Deutschlands und der EU ist die im Vergleich zu den USA und Südostasiens viel höhere Arbeitslosenquote!"

Auf welcher Basis vergleichen Sie denn? Jedes Land hat seine spezielle Definition von Arbeitslosigkeit.

In den USA wird einer nicht als arbeitslos gezählt, wenn er eine Stunde in der Woche gegen Bezahlung arbeitet.

14:18, smirker

>>Meine Analyse beruht auf statistischen Fakten!
Das größte Versagen Deutschlands und der EU ist die im Vergleich zu den USA und Südostasiens viel höhere Arbeitslosenquote!
Sie sind hoffentlich noch jung genug, um den Niedergang der EU mitzuerleben! Ich bleibe in Südostasien!<<

Es gibt viele statistische Fakten. Es kommt immer darauf an, welche davon man auswählt.

Statistik ist eine Wissenschaft.

Wenn Sie in Südostasien davon leben, was Sie dort verdienen, gehören Sie mit Sicherheit zur dünnen Schicht der dortigen Privilegierten. Und wenn Sie Ihr Geld aus dem schlimmen Deutschland beziehen, so wie so einige, die ich kenne, dann erst recht.

Ich bin übrigens bald dreiundsechzig.

@ 14:25 Karl Napf

Es scheint so, dass Sie es tatsächlich für angebracht halten, in ein und demselben Post sowohl die politische Leistung von Außenminister Genscher wie auch die auf Sachlichkeit, Argumentationskraft und Differenzierung setzenden Kommentare von fathaland slim lächerlich zu machen. Kann man tun, fällt aber meist auf den Schreiberling zurück, wie in diesem Falle.

Zukunft Chinas und Deutschlands

Neulich habe ich einen TV-Bericht über die
Elektro-Mobilität in China gesehen.
Da kann einem aber Angst und Bange werden bzgl. unserer Autoindustrie.
Mobile E-Roller, E-Fahrräder, E-Busse usw. in und vor Massenproduktion und bereits zu Hauf auf den Strassen. Ehrgeizige Ziele bei der E-Auto-Produktion.
Da ist Konzept und Strategie dahinter.
Unsere Merkel: Der Markt wird alles regeln. Da hat sie ausnahmsweise mal Recht: Aber der Markt wird vorgeben: Importe der E-Autos aus China.
Wieviel Milliarden kostet uns die Integration von Migranten, wieviel wird in die Zukunft
investiert? Vergleichen wir einmal beide Zahlen zwischen China und Deutschland.

um 14:18 von smirker "Meine Analyse beruht auf statistischen Fak

>>Meine Analyse beruht auf statistischen Fakten!
Das größte Versagen Deutschlands und der EU ist die im Vergleich zu den USA und Südostasiens viel höhere Arbeitslosenquote!
Sie sind hoffentlich noch jung genug, um den Niedergang der EU mitzuerleben! Ich bleibe in Südostasien!<<

Die niedrige Arbeitslosenquote ist nicht alles und schauen Sie doch einfach mal die niedrigen Löhne an und welche Lebenshaltung/ Wohnkosten dem gegenüber stehen, dann revidiert es sich ganz schnell.

Aus dem Ausland schaut D. positiver aus als es ist und daher sind wir das Einwanderungsland nr.1...
In der Realität angekommen ist das Entsetzen groß und es herrscht schnell die Armutsfalle...

m 14:25, Karl Napf

>>14:04 von fathaland slim
bitte nicht blöder stellen, mein gutster. sonst wissen sie hier alles, das meisste gar besser. der forist meinte unseren damaligen minister im pullover, der immer mit scheckheft gereist ist, und damit ablasshandel betrieben hat. denn deutschland konnte ja als geteiltes .... sie wissen scho!<<

Nein, ich weiß nicht.

Es fängt schon damit an, daß der Forist, auf den ich antwortete, von Geldsäckchen schrieb, Sie schreiben vom Scheckheft.

Nehmen wir mal an, Sie beide lieben blumige Umschreibungen, so weiß ich aber immer noch nicht, von welchen Zahlungen Sie reden.

Entwicklungshilfe?

14:22, Karl Napf

>>13:47 von artist22
das waren jetzt aber virtuelle aktienverkaufsgeschäfte, gelle? und nach dieser maxime als "altlinker" macht die SPD schon immer wirtschafts/finanzpolitik.<<

Aktien kauft und verkauft man ganz real.

12:15, Sisyphos3

Und wenn wir schon beim Klugs.... sind.
Die Bruttoinlandsverschuldung sollte 60 Prozent des BIP laut EU-Richtlinie nicht überschreiten. Was in Deutschland ja geraume Zeit ist, sie ist sogar etwas gesunken. D.h. die Verschuldung steigt "nur" absolut.
Da Schulden immer Vermögen gegenüberstehen und Deutschland unterm Strich kein Auslandsschuldner ist, steht Deutschland bei Deutschen in der Kreide.
Würden die Realeinkommen in jeder Schicht prozentual gleich wachsen, wäre es kein Problem. Man könnte Schulden zurückzahlen und damit enteignen, bzw. Vermögen wieder solidarisieren.
Da aber dies nicht geschieht, zahlt die Zeche der abhängig Beschäftigte.
Naja, und da sind wir prinzipiell bei Marx. Das Prinzip ist gleich, die Währung und die Höhe sind da unerheblich. Nur wissen wir, das die "Revolution" nicht von unten kommen kann, sondern sie kommt in Form von Krisen, die Entscheidungen von oben erzwingen.
Es ist keine Schuldenfalle, sondern eine der Vermögenverteilung.

UND DER SOLI?

Wen wundert's, viele Probleme, sowohl sozialer als auch wirtschaftlicher Natur hat sich Deutschland sehenden Auges selbst ins Land geholt.
Jetzt schaut doch unser Staat schon wieder, wo man neue Steuerquellen erschließen und den Bürger noch mehr ausquetschen kann. Dass der Soli irgendwann abgeschafft wird, glaube ich auch nicht mehr. Dies wird wahrscheinlich so laufen wie bei der Sektsteuer, die Wilhelm II zur Finanzierung seiner Kriegsflotte 1910 erhoben hat und die wir heute noch bezahlen, immerhin bei jeder Flasche Sekt, ob billig oder teuer ca. Euro 1,10.

Konsequenzen nicht durchdacht

Das d. „Schweinezyklus“ irgendwann mal wieder zuschlagen musste, war klar. Während übrigens d. Gesamtwirtschaft Marktmechanismen unterworfen ist, arbeiten Firmen intern immer planwirtschaftlich. Es gibt zahllose Konsequenzen aus einer nachlassenden Wirtschaftsleistung, wozu Zuschüsse des Bundes für Rentenversicherung, gesetzliche Krankenkassen, Unterbringung von Flüchtlingen, Rücklagen für Beamtenbesoldung, Wehretat gehören. Da Deutschland einen unter OECD Ländern (außer USA) ungewöhnlich großen Niedriglohn Sektor an niedrigqualifizierten u. mit Mindestlohn entlohnten Arbeitnehmern hat, noch dazu mit einer stark ansteigenden Befristungsquote selbst bei hochqualifizierten Arbeitnehmern, wird ein Abschwung Deutschland besonders hart treffen. Ein Trost: d. Anteilseigner an den Produktionsmitteln (insofern es sich um börsennotierte o. international aufgestellte Firmen handelt) haben Dank über 30 Jahre staatlich geförderter Globalisierung ihre Scherflein längst ins Trockene gebracht.

um 13:31 von Webi

"aber jetzt scheint es langsam wieder besser zu laufen. Nicht mehr so wie noch vor einem Jahr. Aber ich glaube, ganz schlecht wird es heuer noch nicht."

Man weiß erst was in einem Topf ist, wenn man reingeschaut hat. Oft riecht es noch lecker, obwohl es schon verbrannt ist.
Und wenn man es verbrannt riecht, und den Deckel hochhebt, wird das wahre Ausmaß immer noch von Qualm verdeckt. Erst wenn es nicht mehr brennt, erkennt man das Ausmaß.
Konjunkturprognosen sind wie die Geschmacksprognose eines Gerichtes, wenn man die Zutaten noch einkauft.

Ich möchte ja nicht borniert wirken, aber ......

sog. Wissenschaftler, die alle 4 Wochen Ihre Prognose korrigieren, sollten sich doch lieber anderen Themen widmen als Vorhersagen zu machen. Ich glaube, die könnte ich besser, jedenfalls sicher kaum schlechter machen als solche Damen und Herren. Es nervt!

das blöde für die weisen ist jedoch

wiedermal, dasse falsch liegen das ZEW barometer ist kräftig gestiegen, deshalb daxilein auch auf jahreshoch, auch ohne das jubeln der ard über die deutsche commerztotbank

13:51 von Sisyphos3

«… klar wenn man sich mit Griechenland vergleicht
182 % BIP gar mit Japan mit 236 %
aber es gibt ja noch Schweden oder die Schweiz mit 40 %
also irgendwie wie in der Schule
habe ne 5 geschrieben - aber da gibt's jemand der ist noch schlechter ....»

Es ist nur ein Stück des Weges, Verschuldensraten (zum BIP) einzelner Länder gegenüber zu stellen. Ohne dabei zu berücksichtigen, wem gegenüber die jeweiligen Schulden denn bestehen.

DEU ist seit Jahren dabei, die Verschuldensrate zu verringern (zumindest auf der Ebene des Bundes). Und Staatsschulden sind auch nicht 1:1 vergleichbar mit Privatschulden. Als Privatmensch können Sie u.a. keine "Sisyphos3-Anleihen" herausgeben, um sich weiteres Geld zu beschaffen (versuchen können Sie es, "aber wer will die schon"?). Dt. Staatsanleihen sind als Geldanlage beliebt (trotz der niedrigen Zinsen, die man erhält).

Hinsichtlich JAP können Sie die ≈ 240% sowieso kaum vergleichen.
Sehr spezielle, sehr eigene Situation dort im Wirtschaftssystem …

Wirschaftsweise -Wirtschaftswaise

Die Wirtschaftswaisen sind so klug, das sie nur zufrieden wären, wenn die Produktion so viel wachsen würde, dass wir daran ersticken.

/// Am 19. März 2019 um 14:18

///
Am 19. März 2019 um 14:18 von smirker
@fathaland slim

Meine Analyse beruht auf statistischen Fakten!
Das größte Versagen Deutschlands und der EU ist die im Vergleich zu den USA und Südostasiens viel höhere Arbeitslosenquote!
Sie sind hoffentlich noch jung genug, um den Niedergang der EU mitzuerleben! Ich bleibe in Südostasien!///
.
Statistischer Fakt ist auch, dass die Konjunktur in den USA mit gigantischen neuen Schulden versucht wird am Laufen zu halten. Die Staatsschuldenquote beträgt dort 108% des BIP.

@ Pummi, um 13:41

“...Nach einem Hoch kommt ein Tief...“.
Das mag beim Wetter egal sein, beim Klima ist es schon bedenklicher - aber bei der Wirtschaft ist das ein absolutes NOGO.
“Stillstand ist Rückschritt“, so habe ich das seit Kindesbeinen gehört, und auf Wachstum ist Wirtschaft nun einmal ausgerichtet. Wie eine Einbahnstraße...

14:18 von smirker

«Das größte Versagen Deutschlands und der EU ist die im Vergleich zu den USA und Südostasiens viel höhere Arbeitslosenquote!
Sie sind hoffentlich noch jung genug, um den Niedergang der EU mitzuerleben! Ich bleibe in Südostasien!»

Bleiben Sie gerne dort, wenn Sie sich dort wohlfühlen.

"Uns in der EU den Niedergang zu wünschen" (so sind Ihre Worte ja wohl zu verstehen), ist mindestens unsinnig. Man könnte es auch … niederträchtig nennen. Ich jedenfalls wünsche dem südostasiatischen Land, in dem Sie leben, zukünftig die bestmögliche wirtschaftliche und menschliche Entwicklung …

Aarbeitslosenquoten: Nach den Statistiken sind die in Südostasien tatsächlich sehr gering. Wie wird denn da genau gezählt? Wie werden die Statistiken erhoben? Wie gut können die Menschen dort in den einzelnen Ländern von ihrer Hände Arbeit leben? Auf welchem durchschnittlichen Lebensstandard leben sie?

Wie vergleichbar ist die Situation dort "durch die Bank" mit der in der EU?
Sollten Sie sich mal fragen …

Na ein Glück...

Ich wüsste wirklich nicht wie wir bei uns in der Firma noch mehr Aufträge gleichzeitig abarbeiten sollten. Inzwischen hab ich 63 Tage Urlaub, dabei habe ich nur 24 Tagen Jahresurlaub.

@ DerGolem, um 14:10

//So gesehen berührt das BIP...Auch mich nicht.//
Wie - Schwarzarbeiter? :-)

14:26, DerGolem

>>Vom Niedergang der EU schwafeln sowieso nur Leute, die sich angesichts dieses Gedankens im Schlaf vor Begeisterung einnässen.<<

Das ist ja nun wirklich ganz böse polemisch, aber treffender kann man es trotzdem kaum ausdrücken.

Ich bin begeistert!

Gruß,

Christian

13:55 von smirker

«Die US-Amerikaner setzen richtigerweise auf Wachstum, dann kann man auch jedes Jahr zusätzliche Schulden aufnehmen!»

Wachstum, Wachstum, finanzielles Wachstum. Das Goldene Kalb, um das alle Götzen im nimmer endenden Ringelreihen seit ewigen Zeiten tanzen.

Es gäbe auch Wachstum anderer Art, das man anstreben könnte. Wachstum der Zufriedenheit im Leben. Wachstum möglichst gerechter Verteilung der Mittel, und Gleichstellung der Menschen in der Gesellschaft. Wachstum der Genügsamkeit, und des Bewusstseins dafür, wie vegleichsweise exzellent es den Menschen in Europa (in fast allen Ländern) geht.

Wachstum der Erkenntnis, dass ewiges ausschließlich finanzielles Wachstum auf einem Planeten mit begrenztem Raum und Ressourcen "auf die Dauer" eine Illusion ist.

Sie leben in Südostasien.
Dort ist buddhistische Spiritualität ja nun nicht eben unbekannt.

Ein jap. Sprichwort sagt:
"Wer sein Kind liebt, der schickt es auf Reisen."
Damit es sich umsehe in der Welt.
Und die Grenzen erkenne …

Erschreckendes volkswirtschaftliches Unwissen

Das fehlende Wissen in Deutschland über volkswirtschaftliche Zusammenhänge ist erschreckend und wird sich vermutlich erst ändern, wenn die EU gegen die Wand gefahren ist!
Doch dann werden die meisten wohl sagen, dass ihnen niemand dies erklärt hat und sie nicht über die nötigen Informationen verfügt haben!
Doch das wird eine faule Ausrede sein! Prof. Flassbeck und sein Team versuchen den Deutschen seit Jahren grundlegendes Wissen über volkswirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln, doch die Deutschen wollen lieber weiter blind auf den Abgrund zusteuern!
In Südostasien und Nordamerika liegt die wirtschaftliche Zukunft und die EU wird schon bald die Rechnung für ihre falsche Politik präsentiert bekommen!

@schabernack

Solange die Produktivität steigt braucht man Wachstum, um die Arbeitsplätze zu erhalten!
Selbst diese Tatsache verstehen viele in Deutschland nicht!

@fathaland slim

Dass Sie als Musiker nur geringe Kenntnisse über volkswirtschaftliche Zusammenhänge haben, sei Ihnen verziehen!
Doch dass die meisten Politiker in Deutschland und der EU keine Ahnung davon haben, werden die Menschen noch bitter erfahren müssen!

Wirtschaftslokomotive Bankensektor

Das war einmal, ist aber schon lange vorbei. Und obwohl Investoren die staatlich geförderte Mega-Fusion von Coba und Deutscher Bank kritisch sehen (weil es die Profitabilität nicht erhöht und zuerst mal massiv Kosten verursacht), STIEGEN die Aktienkurse beider Unternehmen! Warum ? Offenbar gibt es die Phantasie bei Börsianern, dass der Staat mit Finanzspritzen und legerer Auslegung von Gesetzen bei Steuern, Bilanzen und der Regulatorik schon als „Geburtshelfer“ der Fusion mittun würde. Marktwirtschaft - ade! Das überhaupt Altmaier mit „chinesischen Methoden“ der Wirtschaftsführung versuchen will Arbeitsplätze und Wertschöpfung nach Deutschland zu holen oder hier zu halten, ist zum Scheitern verurteilt (deshalb will beim Batteriewerk Daimler auch nicht mitmachen). Deutschland wird in den nächsten 20 Jahren in der Wirtschaftsleistung von vielen Ländern überholt werden. Auf diese veränderten Rahmenbedingungen ist man hierzulande nicht vorbereitet. Chinesen sind inzwischen sehr innovativ.

@boesermann 14.10

so einfach ist es mit wirtschaftlichen Zusammenhängen dann doch nicht, dass man sie mit immer den gleichen alten Stammtischparolen aus Antifa-Beständen erklären kann! Natürlich läuft Wirtschaft in Zyklen ab. Erschwerend kommt dazu, dass die Lokomotive China aktuell weniger gut läuft und dort viele Investitionen in Maschinen, von denen die deutsche Industrie gut lebt, abgeschlossen sind. Außerdem sind Probleme in D hausgemacht, z.B. die Verunsicherung der Autobauer durch unrealistische Emissionsvorgaben und die Treibjagd auf den Diesel. Da haben ein paar Oberschlaue mal kurz ein paar Hunderttausend Arbeitsplätze in Frage gestellt. Die betroffenen AN werden aktuell keine großen Konsumausgaben tätigen wollen.

Nachtrag zum letzten Absatz im Kommentar von 13:37 Uhr:

Hier ein paar Beispiele: Ausschnitte der Meldung „UN-Weltwasserbericht Kampf um jeden Tropfen“:

„Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser. Selbst in Europa und Nordamerika haben Millionen von Häusern keine Wasserleitungen“/
„844 Millionen weltweit müssen mindestens eine halbe Stunde täglich für die Wasserbeschaffung aufwenden oder haben gar keinen Zugang“.

Dabei ist ohne Wasser kein Leben möglich und der Zugang zu sicherem Trinkwasser heute ein Menschenrecht.
Da müsste eigentlich jedem klar sein, was zu tun ist und auch ohne weiteres getan werden kann - "kein Geld" ist da die faulste und bequemste Ausrede überhaupt.

Auch für folgendes weniger „klar umrissenes“ und daher weniger einfach lösbares Problem, das sich überall manifestiert, muss dringend eine Lösung gefunden werden (Aus " Zyklon "Idai" - Nichts ist mehr, wie es war"):
"Erst herrschte Dürre, und die wenigen Pflanzen, die wir hatten, hat jetzt der Zyklon vernichtet".

@Werner40

Und immer wieder die alte Leier mit der Staatsschuldenquote!
Großbritannien hatte nach dem 2. Weltkrieg eine Staatsschuldenquote von über 200 % des Bruttoinlandsprodukts und wie wir ja alle wissen, war Großbritannien pleite und konnte seine Schulden nicht bedienen!
Ironie aus!

15:21 von schabernack

mag vielleicht naiv klingen
aber sollte man nicht bestrebt sein Schulden (irgendwann) zu begleichen
und dass ich keine Anleihen rausgeben kann
("Sisyphos3-Anleihen" ) dass die keiner will, da wäre ich mir nicht so sicher
- Fitch und S&P würden mich auf AAA stufen :-)

@karwandler

Die Arbeitslosigkeit war in den USA nach der Krise 2008/2009 genauso hoch wie in der EU!
Die USA haben diese Quote auf ca. 4 % gesenkt, während die EU weiterhin bei ca. 8-9 % liegt!
Noch Fragen zur wirtschaftlichen Kompetenz der Politiker und Beamten in der EU?

Wirtschaftswachstum....

...unterhalb des Produktivitaetswachstums duerfte zu einem sinkenden Arbeitsvolumen fuehren.

Das "Jobwunder" macht also bald Pause.

Mit den aktuell protektionistischen USA, dem ebenfalls protektionistischen China, einem Russland,mit dem man keinen Handel mehr betreiben mag sowie Plaenen in der EU, China bei seiner wirtschaftlichen Expansion zu bremsen, koennte das bald zum Dauerzistand werden.

Nun sind wir bald da, wo die UdSSR in den 80ern war....

Stagnation.

EUdSSR halt....

Südostasien

Ich könnte viele Beispiele bringen, warum in Südostasien einfach klügere Politiker Wirtschaftspolitik betreiben als in der EU!
Nur ein Beispiel:
In diesem Jahr eröffnet BMW seine Batterieproduktion in Thailand!
Wann wird dies wohl in der EU geschehen?

17:47 von smirker

klingt logisch
keine Frage
aber Bäume wachsen auch nicht in den Himmel
irgendwann ist Feierabend
und dann ?
oder um Wolfgang Borchert zu zitieren
"Alle Leute haben eine Nähmaschine, ein Radio, einen Eisschrank und ein Telefon.
Was machen wir nun? fragte der Fabrikbesitzer.
Bomben, sagte der Erfinder.
Krieg, sagte der General.
Wenn es nicht anders geht, sagte der Fabrikbesitzer."

In Boom-Zeiten müsste man sich eigentlich aufstellen

für die Zeit danach. Aber bislang hat die Regierung geprasst und verschenkt und ausgegeben - nix Rücklage, kaum Schulden getilgt. Diese Trägheit setzt sich in der Industrie fort. Da lamentieren die Unternehmen, dass 100Tausende Stellen wegfallen würden - und was unternehmen sie? Sie bauen die gleichen SUV-Böcke, Sprit-Schleudern und Abgas-Täuscher weiter und weiter und weiter ... Nein, nicht die E-Mobilität ist die kurzfristige Lösung, sondern z.B. sparsame Hybride, keine 2-Tonnen-Autos, sondern smarte Fahrzeuge. Arbeitsplätze unterliegen dem technischen Wandel: Weber-Aufstand, Industrialisierung, Stahl-Kriese in den 80ern, Banken-Kriesen - hat alles Arbeitsplätze gekostet - die aber wo anders wieder entstanden sind - z.B. im erneuerbaren-Energien-Bereich und anderen. Also was soll's: Innovation ist das Zauberwort. Wer sich ausruht, hat verloren: Nokia lässt grüßen. Blöd natürlich, dass die soziale Sicherung eine Veränderung nicht mehr korrekt unterstützen. Umschulung ist Investition.

@Sisyphos3 17.55

"Fitch und S&P würden mich auf AAA stufen :-)"

Ja, wenn Sie genug für ein gutes Rating zahlen! Ohne geht nichts, die sind nämlich auch käuflich. Aber von Ihnen würde ich ggf. Anleihen kaufen, wäre ich Rentenanleger. Sie strahlen schwäbische Solidität aus;-)

15:02 von fathaland slim

mein gutster, es ist immer einfach, voller polemik einen artikel rauszuhauen und sich dann am abend zu freuen, wieder die meissten beiträge lanciert zu haben.
aber hier einfach den artikel des artisten nochmal lesen, auch das in klammern. dann versuchen, es zu begreifen oder wen fragen, der wirklich ahnung hat. auch im falle von genscher, dem überschätzesten AM zur klarstellung. damals waren wir ein geteiltes land, brauchten nicht an friedenseinsätzen teilnehmen. deshalb flog genscher durch die welt, verteilte warme worte und harte DM per scheckheft natürlich

17:50, smirker

>>fathaland slim
Dass Sie als Musiker nur geringe Kenntnisse über volkswirtschaftliche Zusammenhänge haben, sei Ihnen verziehen!
Doch dass die meisten Politiker in Deutschland und der EU keine Ahnung davon haben, werden die Menschen noch bitter erfahren müssen.<<

Na, dann ziehe ich mal neidlos den Hut vor Ihrer überragenden, jeden europäischen Politiker weit in den Schatten stellenden Sachkenntnis.

Und hoffe aber trotzdem, daß Ihre dystopischen Untergangsszenarien nicht eintreffen werden.

14:45 von andererseits

dieser beitrag spricht für sich

18:05 von smirker

wer weiß
weshalb Union Carbide Corporation ausgerechnet ihre Fabrik
im indischen Bhopal öffnete und nicht irgendwo in den USA

17:55, Sisyphos3

>>von schabernack
mag vielleicht naiv klingen
aber sollte man nicht bestrebt sein Schulden (irgendwann) zu begleichen.<<

Nein, Staatsschulden werden nicht beglichen.

Staatsverschuldung ist, im Gegensatz zur privaten Verschuldung, keine vorübergehende Erscheinung und auch nie als solche geplant.

Stichwort "schuldbasiertes Finanzsystem".

Die Schulden des einen sind das Geldvermögen des anderen.

18:09, Karl Napf 15:02 von fathaland slim

>>mein gutster, es ist immer einfach, voller polemik einen artikel rauszuhauen und sich dann am abend zu freuen, wieder die meissten beiträge lanciert zu haben.
aber hier einfach den artikel des artisten nochmal lesen, auch das in klammern. dann versuchen, es zu begreifen oder wen fragen, der wirklich ahnung hat. auch im falle von genscher, dem überschätzesten AM zur klarstellung. damals waren wir ein geteiltes land, brauchten nicht an friedenseinsätzen teilnehmen. deshalb flog genscher durch die welt, verteilte warme worte und harte DM per scheckheft natürlich.<<

Sie beantworten keine meiner Fragen und wiederholen stattdessen Ihre sattsam bekannte Polemik.

Albern.

17:47 von smirker / @schabernack

«Solange die Produktivität steigt braucht man Wachstum, um die Arbeitsplätze zu erhalten! Selbst diese Tatsache verstehen viele in Deutschland nicht!»

Ich sprach mich nicht generell gegen Wachstum aus.
Auch nicht gegen finanzielles, nicht gegen das der Produktivität.

Und wenn gesteigerte Produktivität in der produzierenden Industrie (Automatisierung, "Industrie 4.0", …) dazu führt, dass dort Arbeitsplätze weggfallen, wird man diese nicht dadurch erhalten können, dass man dem entspechend mehr produziert, als dass alle "automatisiert ausgesonderten" Arbeitnehmer in den gleichen Zweigen der Industrie weiter Arbeit fänden (z.B. in der Automobilindustrie).

"Aus dem Nichts" entstanden und entstehen im Lauf der industriellen Entwicklung neue Zweige der Industrie, deren Wachstum "von niedrigem Niveau aus" weit höhere Raten erreicht, als es z.B. die Automobilindustrie in DEU heutzutage je könnte.

Es ist der Tanz ums Goldene Kalb, der nervt.
Und zu wenig Evolution der Gedanken zulässt …

17:59, smirker

>>Die Arbeitslosigkeit war in den USA nach der Krise 2008/2009 genauso hoch wie in der EU!
Die USA haben diese Quote auf ca. 4 % gesenkt, während die EU weiterhin bei ca. 8-9 % liegt!
Noch Fragen zur wirtschaftlichen Kompetenz der Politiker und Beamten in der EU?<<

Beschäftigen Sie sich doch bitte einmal damit, wie in den USA Arbeitslosigkeit definiert und gezählt wird und wie in Deutschland und der EU, in der das ebenfalls von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt wird.

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.

Die andere Seite der Medaile

Die ganzen Aussagen über Arbeitslosigkeit und Vollbeschäftigung machen heutzutage keinen Sinn. Damals sprach Mann noch von Sozialversicherungspflichtigen Berufen.
Heute gibt es Minijobs die den Arbeitnehmer auch bei 2Minij. in eine Prekäre Situation führen.
Auch die erhofften Facharbeiter konnten den Konjunkturaufschwung nicht halten.
Im Gegensatz die vielen traumatisierten Gäste werden die Soizialausgaben in ungekannte Höhen treiben. Steigende Mieten tun das Ihre.
Grüsse an Alle.

Impulse und Ideen...

Na ... wer hört denn da schon wieder das Gras (nicht mehr) wachsen..?! Nicht nur ich kenne Branchen, in denen es richtig boomt und satt viel Geld verdient wird! Okay, manche Brnchen sind auch nicht ganz so integer wie die bekanntermaßen seriösen Automobilkonzerne oder gar heilige Banken... aber: pecunia non olet..! Und wer weiß - Das Märchen vom reich gewordenen Maisbauern, der zufällig Erdöl auf seinem Acker fand, könnte sich womöglich bei einem deutschen Rübenbauern wiederholen... falls der nur tief genug gräbt und ein Erzlager seltener Erden findet... die werden künftig körnchenweise mit Gold aufgewogen...
_
Um aber auch der ts-Meldung Respekt zu erweisen... Wachstum entsteht nicht durch künstlichen Gigantismus, sondern immer nur durch neue Impulse und Ideen...

re smirker

"Noch Fragen zur wirtschaftlichen Kompetenz der Politiker und Beamten in der EU?"

Nö.
Da Sie meiner Frage nach den unterschiedlichen Definitionen von arbeitslos ausgewichen sind macht es offenbar keinen Sinn, Antworten von Ihnen zu erwarten.

@fathaland slim

Es ist egal, wie in den USA oder der EU gezählt wird!
Die Ausgangslage war nach der Krise 2008/2009 die gleiche und danach hat die Arbeitslosigkeit in den USA stark abgenommen und in der EU nur marginal!

17:52, deutlich

>>so einfach ist es mit wirtschaftlichen Zusammenhängen dann doch nicht, dass man sie mit immer den gleichen alten Stammtischparolen aus Antifa-Beständen erklären kann.<<

Ich kenne diese Stammtischparolen nicht und wüsste auch nicht, daß die Antifa, die es übrigens weder als Organisation noch als ideologisch einheitliche Weltanschauungsrichtung gibt, sich zu wirtschaftspolitischen Fragen äußern würde.

>>Außerdem sind Probleme in D hausgemacht, z.B. die Verunsicherung der Autobauer durch unrealistische Emissionsvorgaben und die Treibjagd auf den Diesel. Da haben ein paar Oberschlaue mal kurz ein paar Hunderttausend Arbeitsplätze in Frage gestellt. Die betroffenen AN werden aktuell keine großen Konsumausgaben tätigen wollen.<<

Vom Abbau hunderttausender Arbeitsplätze bei der deutschen Autoindustrie, die im weltweiten Vergleich sehr gut aufgestellt ist, ist mir nichts bekannt.

@smirker 13:55

US-Staatsverschuldung in % des GDP:
1980 35
1990 56
2000 60
2012 99
2019 105

Quelle: http://www.usdebtclock.org/index.html

Konstante Zinsbelastung bzw. Staatsverschuldung sieht anders aus!

Man könnte wetten

Wie oft ändern die ihre Meinung ist 12 Monaten?

Ich verfolge schon Jahrzehnte die Aussagen dieser Weisen und habe bemerkt das diese fast monatlich ihre Aussagen ändern. Das gilt allgemein für all diese Ökonomen und sonstige Superschlauen Glaskugellleser.

Diese Aussagen sind genauso verlässlich wie der Wetterbericht oder irgendein Horoskop.

Sorry, wenn TOP Leute ihre Entscheidungen von solchen Aussagen beeinflussen lassen ist denen auch nicht mehr zu helfen.

@karwandler

Wenn bei gleich hoher Arbeitslosenquote 2008/2009 das eine Land (USA) die Arbeitslosigkeit stark reduziert und die EU dagegen nur eine minimale Reduktion erzielt, ist es egal, wer wie die Arbeitslosigkeit definiert.
In Deutschland übrigens gilt man schon bei einer Wochenstundenzahl von 4 Stunden nicht als arbeitslos!
So viel zur Glaubwürdigkeit der deutschen Statistik!

@karwandler

Wenn Sie bei Ihrer hohen Anzahl von Kommentaren wenigstens ab und zu statistische Fakten verwenden würden, dann könnten Sie zum Erkenntnisgewinn beitragen, doch darauf muss ich vermutlich noch lange warten!

18:25, Theo Hundert.neu

>>Im Gegensatz die vielen traumatisierten Gäste werden die Soizialausgaben in ungekannte Höhen treiben.<<

Das wird seit vielen Jahren behauptet. Ich betrachte es als den Versuch, die Katastrophe herbeizubeten.

>>Steigende Mieten tun das Ihre.<<

Ja, das tun sie.

Ich wurde gerade "entmietet" und habe Berlin verlassen. Ein, wie Sie sich in Rechtssprech auszudrücken belieben, traumatisierter Gast wird meine ehemalige Wohnung gewiss nicht übernehmen. Das werden finanzkräftige Leute tun, denen die Verdreifachung der Miete nichts ausmacht. Die Wohnung wird nämlich jetzt schick und fein gemacht. Finanzkräftige Klientel dafür gibt es reichlich.

17:59 von smirker

«Die Arbeitslosigkeit war in den USA nach der Krise 2008/2009 genauso hoch wie in der EU! Die USA haben diese Quote auf ca. 4 % gesenkt, während die EU weiterhin bei ca. 8-9 % liegt!»

Nun fahren Sie unbeirrbar-unbeirrt fort, vergleichende Arbeitslosenquoten als Beweis für … anzuführen. Wofür eigentlich …?

Mal ganz abgesehen davon, dass die Basis zur Erfassung der Quoten in allen Ländern die gleiche sein müsste, um überhaupt aussagekräftig vergleichen zu können (Definition: wer gilt als "arbeitslos").

In Kambodscha beträgt die Quote 0,3%, in Laos 0,7%, in Thailand auch 0,7% (laut "länderdaten.de" von 2017). Müssten dort ja vor allgemeinem Wohlstand für den Großteil der Bevölkerung nur so überquellen, diese 3 Länder …

Und auch die 2,9% aus Japan belegen in keiner Weise, wie gut es den Menschen dort geht, und wie hoch der durchschnittliche Lebensstandard im Vergleich zu DEU ist.

Er ist sehr hoch, aber gewiss nicht höher.
Und dort ist das Südostasien, wo ich mich gut auskenne …

18:39, smirker

In Deutschland gilt als arbeitslos, wer arbeitslos gemeldet ist und sich nicht in einer Maßnahme befindet.

Man meldet sich u.a. arbeitslos, weil man dann Stütze bekommt.

So ein System gibt es in den USA gar nicht.

Wenn Sie schon unbedingt vergleichen wollen, dann nehmen Sie doch bitte die Beschäftigtenquote. Die ist aussagekräftiger.

@superman

Die Zinsen auf Staatsanleihen sind bekanntlich seit 1980 stark gefallen und deshalb ist die Zinsbelastung im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt gleich!
Japan hat bekanntlich eine Staatsschuldenquote von über 200 % des Bruttoinlandsprodukts und kann die Zinsen darauf auch locker bezahlen!
An einen ökonomisch schwachsinnigen Abbau der Schulden glauben sowieso nur die volkswirtschaftlichen Blindgänger in Deutschland!

zyklisch ist normal

Die Akteure in der Marktwirtschaft setzen sich zwar Ziele, aber diese Ziele sind untereinander nicht abgestimmt. Alles andere wäre mit Wettbewerb unvereinbar. Folgerichtig sind zyklische Konjunkturverläufe unabwendbar. Die aktuellen Probleme resultieren aber überwiegend nicht aus der Wirtschaft selbst, sondern sind Resultat guter und schlechter Politik. Zu den schlechten politischen Einflüssen gehören der Brexit und die globalen Handelsbilanzverwerfungen. Letztere müssen zweifellos eingeebnet werden. Allerdings scheint die Politik dabei nicht immer eine glückliche Hand zu haben. Die USA befinden sich in einer selbst verschuldeten Exportkrise und suchen ihr Heil nun in Schutzzöllen und Boykotten. Dabei unterliegen sie dem Irrglauben, dass Druck auf Vasallen und Dritte Vor- und Nachteile systematisch verteilt. Die EU-Politik ignoriert die interne Marktsättigung und tut sich mit globalen Wettbewerbern schwer. So zeigt Verknüpfung von Wirtschafts- u. Sicherheitspolitik eher Hilflosigkeit.

@12:24 von Hinterdiefichte

>> Da ist das Wachtum des realen BIP in Deutschland in 2018 identisch gewesen, wie im „ökonomisch untergehenden“ Brexit-Großbritannien... <<
_
Sind Sie Fachmann genug, um hier prophezeihen zu können, daß das Brexit-Großbritannien "ökonomisch untergehen" wird..? Also - ich würde mir das nicht zutrauen ... weil ich auch nicht auf einer Wurschtsuppe dahergeschwommen bin, und die britische Krämerseele gut kenne. Übrigens ... hinter den Fichten bin ich schon - die ich als Jugendlicher mal selbst vor meinem heutigen Firmenbüro pflanzte. Bin zwar nur noch selten da, behaute aber, daß "dahinter" die Welt ruhiger und klarsichtiger wird... ohne zu verhehlen, daß dazu manchmal auch ein guter englischer Whisky gehört, oder - immer öfter von engl. Gästen nachgefragt - auch ein guter Schwarzwälder Obstbrand.
_
Am nächsten Morgen ist man sich einig, wie der Brexit laufen muß und versteht nicht, warum die angeblichen Macher das nicht endlich machen...

18:39 von smirker

«Wenn bei gleich hoher Arbeitslosenquote 2008/2009 das eine Land (USA) die Arbeitslosigkeit stark reduziert und die EU dagegen nur eine minimale Reduktion erzielt, ist es egal, wer wie die Arbeitslosigkeit definiert.»

Es ist niemals nie in keiner Weise "egal", wie man die Basis zur Erfassung welcher Statistik auch immer definiert …

@schabernack

Die Produktivität der Gesamtwirtschaft steigt in Deutschland und ist übrigens, was auch viele nicht wissen, geringer als in Frankreich, trotz des höheren Staatsanteils am Bruttoinlandsprodukt in Frankreich!
Wo dann durch Wachstum diese Produktivitätssteigerungen ausgeglichen werden, ist zunächst einmal egal, wofür die USA mit ihren innovativen Internetunternehmen das beste Beispiel sind!

Keine Schulden auf der einen

Seite ohne Vermögen auf der Anderen. Dem kleinen Mann wird wieder eine Geisterbahnkulisse vorgegaukelt daß ihm das Blut gefriert und alles Erdenkliche aus der Sozialabbau Folterkammer hinnimmt. Wirtschaft geht anders, das wissen die Meisten nur nicht mehr.

@fathaland slim

Wenn schon, dann ist das beste Maß die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden in einer Volkswirtschaft und diese sind selbst in Deutschland kaum gestiegen (Stichwort: Teilzeitarbeitsplätze)!
Zahlen für die USA habe ich im Moment nicht im Kopf!

"Hochkonjunktur ist vorüber" Vergessen das es Mal Krisen gab?

Ach wie war das noch einst, als es noch richtige Krisen gab, heuer gibt's nur noch Zeiten mit mal mehr, mal weniger Wachstum, welches nichtsdestotrotz immer unbefriedigend bleibt. Selbstvergessen und unbelehrbar glauben wir immer noch das die kurze Nachkriegshausse immer so weiter gehen müsste - eigentlich wissend, das es nur dort mal richtig bergauf gehen kann, wo es zwischenzeitlich auch mal richtig bergab geht … was haben wir da nur wieder in der Schule nicht mitbekommen? Das schönste ist ja noch, das Krisen sich noch nicht richtig zu synchronisieren gelernt haben, so bleiben sie auch noch auf halben Wege stecken, weil dem einen sein Boom ist, wenn's anderswo kriselt - wichtig ist nur was bleibt, ob am Ende wieder ein paar Unternehmen den Besitzer gewechselt haben und ob diese Besitzer womöglich im unfreieren Teil der Welt angesiedelt sind - das Desaster nimmt dann schon seinen Lauf.

@smirker 18:51

US-Pro-Kopf-Zinsen in US-Dollar (US-$):

1980 2.536
1990 7.364
2000 8.254
2012 8.274
2019 9.422

Quelle: http://www.usdebtclock.org/index.html

Die Zinsbelastung pro Bürger ist in den USA seit den 1980er Jahren stets angestiegen!

@ smirker

Wenn man sich die Beschäftigungsquote der USA anguckt, sieht die 2018 / 2019 in etwa gleich wie die in 2008 / 2009 aus.
Daher meine These die USA rechnen sich ihre Arbeitslosenzahlen schön.

@schabernack

In der Tat hat fast jeder in Südostasien Arbeit!
Die Produktivität ist allerdings in vielen Bereichen so niedrig, dass der monetäre Wohlstand für die meisten sehr bescheiden ist.
Dafür ist das Leben entspannter, man hat viel Zeit, um mit den Kollegen zu reden und Essen zu gehen, etc.
Insgesamt ist dadurch das Zusammenleben besser und die Solidarität stärker!

@smirker

"Ich könnte viele Beispiele bringen, warum in Südostasien einfach klügere Politiker Wirtschaftspolitik betreiben als in der EU! Nur ein Beispiel: In diesem Jahr eröffnet BMW seine Batterieproduktion in Thailand!" Am 19. März 2019 um 18:05 von smirker

Ha ha ha!
Und wer soll die BMWs dort, in Südostasien kaufen? Etwa die Arbeiter, die nicht mehr Lohn bekommen, weil die Arbeitnehmer meinen, sie würden es dich nur für Zigaretten und sonstigen Unsinn ausgeben?

18:51 von smirker

«Japan hat bekanntlich eine Staatsschuldenquote von über 200 % des Bruttoinlandsprodukts und kann die Zinsen darauf auch locker bezahlen!»

Die Staatsschuldenquote in JAP liegt gegenwärtig bei ≈ 240%.
Über 80% aller in Umlauf befindlichen jap. Staatsanleihen hat der jap. Staat von der jap. Nationalbank gekauft.

In JAP "ist man sich selbst verschuldet".
Der Anteil ausländischer Gläubiger ist gering. Nicht nur vergleichsweise …

"Die typisch jap. Art, Geld zu drucken."
Im Rahmen der Betrachtung einer 10-jährigen Rendite liegen jap. Staatsnleihen bei ≈ -0,15%. Im Zeitraum von 2008/17 wies der Yen in 5 Jahren eine Deflation auf. Was die Regierung nervt, die hätte es gern anders … und druckt und druckt.

Aber Japaner hassen steigende Preise, und pfeifen lieber auf Zinsen.

«An einen ökonomisch schwachsinnigen Abbau der Schulden glauben sowieso nur die volkswirtschaftlichen Blindgänger in Deutschland!»

Wegen all der gar so vielen "Blindgänger" ist DEU ja "Export-Weltmeister" …

Wirtschaftskompetenz BDI

Die guten Zeiten in der BRD könnten noch schneller vorbei sein, wenn unsere Nachbarn aufbegehren. In der Tagesschau vor 20 Jahren kann man nachhören, was sich der BDI von der Euro-Einführung versprach. (ab Minute 2:30) https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-486101.html
Unsere lieben Nachbarn können ihre Lira und Francs nicht mehr abwerten, die neue Währung bleibt wegen unserer "schwachen" Nachbarn gegenüber dem Dollar relativ schwach.
Die Freiburger Ökonomen vom CEP haben die Verluste der Franzosen und Italiener durch die Euroeinführung auf 3,6 bzw. 4,3 Billionen beziffert.

@13:31 von fathaland slim vs. 13:17, @NeutraleWelt

AU WEIA ... ein klassisches Über-Bande-Spiel alter APO-Zeiten... @NeutraleWelt, zitiert
13:17 @Nackigschläfer ... und @fathaland slim springt springt gesellschaftskritisch gleich darauf an... " = Sie mögen die Dystopie, das ist mir schon öfters aufgefallen"... und gleich anschließend eine @fathaland slim - Lektion zur unbedingt nötigen, deutschen Wirtschaftspolitik (Originaltext: Tatsache ist aber, daß Deutschland den Konjunkturzyklen der Weltwirtschaft unterworfen ist. Da wir zum Glück eine einigermaßen kerngesunde Volkswirtschaft und eine unproblematische Staatsverschuldung haben, wird uns hier der konjunkturelle Abschwung lange nicht so heftig treffen wie einige andere Länder.)
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Was ist übrigens eine nur "einigermaßen kerngesunde Volkswirtschaft...? Entweder, oder ... oder..?!
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Anyway ... nach Eigenaussage ist @fathaland slim hauptfreiberuflich Profi-Musiker ... daelten manchmal auch schräge Töne als schick...

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