Ihre Meinung zu: UN-Weltwasserbericht: Kampf um jeden Tropfen

19. März 2019 - 9:05 Uhr

Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser. Selbst in Europa und Nordamerika haben Millionen von Häusern keine Wasserleitungen.

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Kommentare

Nicht jeder ohne Anschluss lebt auch schlecht

Gerade auf dem Land ist es nicht unüblich Brunnen zu graben und die Abwässer in einer Grube versickern zu lassen.

Deswegen kann das Wasser trotzdem aus dem Wasserhahn kommen und ein Klo gibt es auch.

Wasser gibt es insgesamt mehr als genug auf der Erde. Es wird auch nicht „verbraucht“, sondern ist in einem Zyklus unterwegs.

Das Problem ist also, genau genommen, ein anderes...

Demographie und Management

Mir fehlen mögliche Bezhüge zum Bevölkerungswachstum. In den meisten Kulturen ist der Zugang zum Wasser und der Umgang mit ihm streng geregelt. In vielen Ländern scheinen der Gesellschaft aber die Zügel zu entgleiten - klassisches Beispiel ist die Wasserknappheit im Iran, einem Land das seit Jahrtausenden meisterhaft damit umgeht nun aber vor grossen Problemen steht.

der weltspiegel

hat ja vor einiger zeit über Kenia berichtet und wie Nestlé den menschen dort das trinkwasser aus der einzigen sauberen quelle vor ort "stielt". die arbeiter im werk verdienen kaum etwas, dürfen ( ach wie großzügig) ein oder zwei flaschen wasser pro tag mitnehmen, während ihre familien vor ort mit wasser kochen/leben müssen, das durch minenarbeiten verseucht ist. genau da gilt es anzusetzen!

@vriegel

ungenügend, weil sie massenhaft andere faktoren, gerade in Afrika, ignorieren oder schlicht vergessen.

Mir kommt da so eine Idee.

Mir kommt da so eine Idee. Allein Deutschland steckt jährlich ca 50 Mrd in sowas sinnloses wie die Bundeswehr, mit dem Geld sollte man dieses Problem doch lösen können. Weiteres sollte es doch möglich sein Konzernen wie zB. Nestle Fesseln anzulegen die überall auf der Welt die Trinkwasserquellen für sich beanspruchen und in Flaschen abfüllen und zu Preisen verkaufen, welche sich die Menschen nicht leisten können.

Tatsächlich?

"doch wir sind Mitverursacher der großen Probleme in anderen Weltregionen, durch den Import etwa von Baumwolle oder Rindfleisch, deren Herstellung teils gewaltige Wasserressourcen benötigt"

Da möchte ich aber wissen, wie es in diesen Regionen aussehen würde, wenn niemand von dort irgendetwas Importieren würde. Leider schweigt man sich im Artikel darüber aus.
Wie sah es dort vor der Produktion aus?

Wäre der Importstopp wirklich eine gute Alternative? (Könnte man ja machen, oder Produkte entsprechend mit Herkunft versehen, damit der Verbraucher entschieden kann, ob er solche Ware kauft.)

@8.34 - Wasser ist vor allem ein organisatorisches Problem

Ich sehe das genauso.

In vielen Ländern scheint der Staat mit seinen zuständigen Institutionen es nicht in den Griff zu kriegen.

Ungezügeltes Bevölkerungswachstum ist sicher mit ein Grund, ebenso die fortschreitende Urbanisierung. Gerade da wo Menschen auf engstem Raum zusammen leben ist Hygiene überlebenswichtig.

In abgelegeneren Regioneb, wo noch traditionell gelebt wird, also ohne WC und ohne Wasserleitungen, leben die Menschen oft besser und angepasst an ihre natürliche Umgebung.

Aber in manchen Regionen gibt es ihn, den Kampf ums Wasser. Große Staudammprojekte verändern Jahrtausende alte Versorgungswege.

Da sind wir wieder bei der Politik und derem Versagen.

Wir hatten auch kein Leitungswasser, sondern eine "Pütte"

Während meiner Kindheitszeit habe ich weder fließendes Wasser aus einer Wasserleitung, eine Zentralheizung oder ein WC heutiger Art benutzen können, weil wir all das nicht hatten.
Auch keine Müllabfuhr.
Heute würde staatlicherseits eingeschritten,
Anschlusszwang, Entsorgungspflicht etc. heißen die verwendeten Begriffe.
War das Leben damals unzumutbar, gefährlich oder desaströs?
Für uns war es schlicht normal.

Will das Bild uns etwas sagen?

Ich gehe mal davon aus, dass der Autor oder die Redaktion das Bild zum Artikel eher unachtsam anstatt absichtlich ausgewählt hat. Denn im krassen Gegensatz zum Titel des Artikels, "Kampf um jeden Tropfen", suggeriert dieses Bild die reinste Wasserverschwendung. Ein Trinkbecher hätte hier sicher geholfen, die Vergeudung von ca. 95% des aus dieser Leitung fliessenden Wassers zu vermeiden. Oder sollte dieses Bild symbolisch für Misswirtschaft und Verschwendung in armen Ländern stehen? Ich glaube kaum.

Man kann es nicht mehr hören...

Daß es weltweit Wassermangel gibt, ist schon schlimm genug - und die Bekämpfung der Wasserknappheit stellt tatsächlich eine globale Herausforderung dar. Aber es muß natürlich wieder einmal - wie im letzten Absatz geschehen - darauf hingewiesen werden, daß Deutschland eine Mitschuld trägt. So allmählich kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß Deutschland so ziemlich weltweit an allem schuld sei - aber das stimmt nicht, und, ganz ehrlich, ich will es auch nicht mehr hören.

Am 19. März 2019 um 09:09 von Tada

"Da möchte ich aber wissen, wie es in diesen Regionen aussehen würde, wenn niemand von dort irgendetwas Importieren würde. Leider schweigt man sich im Artikel darüber aus.
Wie sah es dort vor der Produktion aus?"

Ich würde meinen, dass man dies nur objektiv beurteilen kann, wenn man vor die Zeit der Kolonialisierung geht.
Ab spätestens da ist m.E.n. bereits alles "von uns" beeinflusst.

Das Problem hat einen Namen.

Bevölkerungs-Explosion.
Wie immer wird an den Symptomen therapiert, echte Lösungen werden verhindert von den Profiteuren der Armut.

Na Klasse, als ob Wasserrohre

Na Klasse, als ob Wasserrohre die Lösung aller Trinkwasserprobleme wären.
Warum wird den in Städten oder Länder die über ein fast Perfektes Wasserleitungssystem verfügen das Wasser rationiert.
Man lese den Bericht der TS
"Kein Geld kann die Armut beseitigen"
und jeder (wer möchte) kann erkennen worin das Hauptproblem liegt.
Aber einige Schlaumeier werden wieder schreiben das diese Erde ohne Probleme die vierfache Menge an Menschen ernähren kann.

Ja Wasser

in einigen Regionen ein Problem.
Ich kann mich noch gut erinnern wie ich zum Anfang meines Lebens 20 Jahre lang ohne heutige Errungenschaften auskommen musste, Wasser aus dem Brunnen und Herzhäusl auf dem Hof.
Besonders schön im Winter und Hochsommer ;-).

Einer schrieb was von Geld anders verteilen, also statt Rüstung lieber dafür ausgeben.
Und Firmen wie Nestle solche Praktiken verbieten, aber das alles wird ein Traum bleiben.

Fällt wirklich...

nur mir der Widerspruch auf, oder traut sich das nur niemand anzusprechen? Da werden Milliarden für Entwicklungshilfe ausgegeben und ständig auf die Tränendrüse des Mitleids gedrückt, wenn es z.B. um Wasserknappheit geht, aber gleichzeitig wird die explodierende demographische Entwicklung in Afrika beklagt und ein Menetekel an die Wand gemalt. Wehe aber, es würde bezweifelt werden daß die afrikanische Durchschnittsbevölkerung für Geburtenplanung geeignet wäre oder man wollte, wie in China, das Bevölkerungswachstum reduzieren! Ein verlogener shitstorm aus einer bestimmten politische Ecke wäre die Folge! Dabei halte ich von Höcke absolut nichts, aber das Leugnen der Realität und das ungebremste Zusteuern auf die Ausweglosigkeit nicht nur der Migranten ist auch keine Lösung! Und von der UN ist in dieser Hinsicht schon mal garnichts zu erwarten!

Als jemand der in Afrika

Als jemand der in Afrika wohnt hätte ich gerne gewusst, ob den genannten 57 Mio Europäern und Nordamerikanern der Zugang zu Wasser fehlt oder einfach keine Wasserleitung da ist, da anderweitig Wasser verfügbar ist - der kleine, feine Unterschied macht sehr viel aus!
Da im Bericht über Armut in Afrika keine Kommentare erlaubt sind, bringe ich diese beiden Artikel zusammen: Afrikas Problem ist und bleibt die Bevölkerungsexplosion und kein Geld der Welt kann die Situation verbessern, auch keine Wasserleitungen, solange sich Bevölkerungen innert 1 Generation verdoppeln! Wie kann ein Land keinen "Wasserstress" haben, wenn es nur einen einzigen Fluss gibt, kaum Quellen und Niederschlag, wie z.B. Ägypten?

Wir, der Westen, sind insofern an der Situation schuld, dass wir für weniger Kindersterblichkeit und höherem Lebensstandard in diesen Ländern gesorgt haben. Aber so lange die Ärmsten für die Überbevölkerung sorgen, wird sich nichts ändern - auch nicht mit Geld.

10:00 von karlheinzfaltermeier

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne worte kleiden

@kritiker666

"Ich würde meinen, dass man dies nur objektiv beurteilen kann, wenn man vor die Zeit der Kolonialisierung geht.
Ab spätestens da ist m.E.n. bereits alles "von uns" beeinflusst." Am 19. März 2019 um 09:37 von kritiker666

Ja, warum denn nicht.
In Afrika gab es Hohlkulturen ganz ohne Hilfe von Außen. In Ägypten würden Pyramiden und Bewässerungsgräben gebaut - ist auch kein Geheimnis.

Allerdings gab es auch da schon Sklaverei, Kindstötungen zwecks Kontrolle des Bevölkerungswachstums und so weiter.
(Im Übrigen war es zu dieser Zeit in Europa nicht anders, das Kind wurde aber nicht getötet, sondern "falsch gepflegt". Das war erlaubt, bzw. straffrei.)

Natürlich gilt das nur unter der Annahme, dass alles anderen ohne uns die Industrialisierung komplett links liegen lassen und freiwillig weiter so leben würden, wie vor paar Tausend Jahren.

genau da gilt es anzusetzen!

>>der weltspiegel

hat ja vor einiger zeit über Kenia berichtet und wie Nestlé den menschen dort das trinkwasser aus der einzigen sauberen quelle vor ort "stielt". die arbeiter im werk verdienen kaum etwas, dürfen ( ach wie großzügig) ein oder zwei flaschen wasser pro tag mitnehmen, während ihre familien vor ort mit wasser kochen/leben müssen, das durch minenarbeiten verseucht ist. genau da gilt es anzusetzen!<<

Die Privatisierung und das abgraben von Wasserrechten "um des Profits wegen" ist doch das Hauptproblem...

Welcher Widerspruch?

Was traut sich niemand anzusprechen? Am selben Tag, auf der ARD-Webseite, und sogar noch vor dem "Wasser"-Artikel:

https://www.tagesschau.de/ausland/bevoelkerung-afrika-101.html

Noch einfacher kann man Ihnen es nun wirklich nicht machen.

Die Menschheit vermehrt sich schneller als sauberes

Die Menschheit vermehrt sich schneller als sauberes Trinkwasser nach-fließen kann...

Auch in unseren Breiten kam es letztes Jahr zu Engpässen und es kann eigentlich nur noch schlimmer werden, obwohl wir über eine Technologie verfügen, wo solche Engpässe eigentlich nicht passieren dürfte...

Alles nur eine Frage des Geldes und der Rechte...

Habe sicherheitshalber einen eigenen Brunnen und das Wasser ist besser als aus der Trinkwasserleitung?...

"durch den Import etwa von

"durch den Import etwa von Baumwolle"

Gerade Fernsehmoderatoren sind da ein schlechtes Vorbild: Staendig muss es ein neues Outfit sein, hergestellt mit dem Wasser der Aermsten der Welt!

"wenn man vor die Zeit der

"wenn man vor die Zeit der Kolonialisierung geht."

Fuer Ex-britische, ex-franzoesische, ex-portugisische, ex-spanische, ex-US-Amerikanische usw. usf. Kolonien fuehle ich mich nicht zustaendig. Lassen Sie Ihr "wir" deshalb ruhig stecken.

@karlheinzfaltermeier - Ich kann es nicht mehr hören!

"wie in China, das Bevölkerungswachstum reduzieren"
In China wurden Millionen Frauen zwangssterilisiert (natürlich nicht Männer, bei denen der Eingriff wesentlich kleiner gewesen wäre). Dies geschah kampagnenmäßig durch z. B. die berühmten Barfußärzte. Die Kampagnen wurden u. a. von den USA lanciert, nicht nur in China.

Die Folgen waren für diese Frauen seelisch und oft auch körperlich verheerend. Die gesellschaftlichen Folgen für China: die Bevölkerung überaltert allmählich und es besteht ein Überhang an Männern, denn bei der 1-Kind-Politik wurden Jungen bevorzugt. D. h. Frauen mussten auch noch so lange abtreiben, bis das erwartete Kind ein Junge war.
Nun gibt es in China den organisierten "Mädchenklau oder -kauf" auch in Nachbarländern, damit die Jungen Ehepartnerinnen haben.

So viel Menschenverachtung als "Lösung" erinnert an die NS-Zeiten.

Es ist übrigens seit Jahrzehnten ein bekannter Fakt: je wohlhabender eine Gesellschaft ist, desto weniger Kinder werden geboren.

@suomalainen um 08:46

volle Zustimmung, genau da müsste man (auch) ansetzen und derartiges, modernes Raubrittertum, verbieten.

Böser alter weißer Mann

Ist euch das böser, alter, weißer Mann Meme nicht langsam selber peinlich?

Wir bohren keine Brunnen -> wir sind böse
Wir bohren Brunnen -> an den Langzeitfolgen sind wir Schuld
Wir kaufen deren Produkte -> wir stehlen Wasser
Wir kaufen nichts -> wir behindern ihre Wirtschaft

Sollen sie selber Lösungen entwickeln. Die Leute haben wir dafür ausgebildet. Man muss sich nicht überall einmischen. Und nein, wir brauchen nicht die Schuld für alles Böse auf der Welt zu tragen.

Vor allem frage ich mich, wie stolze Kriegervölker und Menschen, die gute Geschäfte mit dem Sklavenhandel gemacht haben, pauschal als Unschuldslämmer gelten. Weil sie die passende Hautfarbe haben? Bettelindustrie, ihr könnt mich mal.

Deutschland ist an Allem schuld?

NEIN!
Schuld sind:
Überbevölkerung
Keine Verhütung
Wasserverschwendung
Wasserabgrabung
Kriege
hab ich noch was vergessen?

2 milliarden Menschen ohne Zugang zu Wasser...

Es gibt einfach zu viele Menschen auf der Welt. Daher kommen die Klimaproblem, daher kommen die Versorgungsprobleme.

Ich will gar nicht wissen was passiert, wenn im Ruhrgebiet mal ein Klärwerk ausfällt. ...

Ich vertrete die Meinung es sollten immer nur so viele Menschen auf einem Fleckchen Erde leben, wie dieses Fleckchen Erde auch ernähren kann. Natürlich müssen wir darum dann nicht nur Kartoffeln essen, wir können ja tauschen. Aber meiner Meinung nach leben in Europa inzwischen mehr Menschen, als der Boden ernähren könnte. Das gilt auch für das Wasser. Interessanter Weise können wir ja auch beobachten, dass da wo Wasser und Nahrung knapp sind, besonders viele Menschen geboren werden... Vielleicht sollte man mal die Propaganda verstärken, dass weniger Geburten und die Überlebenschancen und den Wohlstand verbessern.

...hergestellt mit dem Wasser der Aermsten der Welt!

Hier fehlt etwas:
...durch die Ärmsten der Welt!!
Es ernährt diese Menschen dass sie für uns Klamotten herstellen die wir kaufen.
Wer oder was sollte sie denn ernähren?

Frage

Wie viel Mensch verträgt unser Planet? Für wie viele reichen seine Resourcen für wie lange?

mit

rasant steigender Weltbevölkerung wird das Problem nicht kleiner werden.
Wir könnten einen kleinen Beitrag leisten mit der Umstellung von Baumwolle auf Wolle von heimischen Schafen...nur schade, dass die dafür benötigten Weideflächen schon für den Anbau von Material für die vielen Biogas-Anlagen gebraucht werden. Aber in Solaranlagen könnte man die Schafe zwischen den Panelen weiden lassen. ..

11:24 von cari

Zitat:"Interessanter Weise können wir ja auch beobachten, dass da wo Wasser und Nahrung knapp sind, besonders viele Menschen geboren werden..."
Zutreffende Feststellung! Nur die Schlussfolgerung stimmt nicht: Nicht weniger Geburten führen zu Wohlstand, sondern mehr Wohlstand führt zu weniger Geburten. Kann man prima an der Bevölkerungsentwicklung Europas in den letzten 250 Jahren beobachten. Je "reicher" die Menschen sind, umso weniger benötigen sie Kinder als Altersvorsorge, vor allem, wenn dann noch der Sozialstaat erfunden wird...

@Kokolores 2017 um 11:11Uhr

Da gebe ich Ihnen Recht! Ich kann die dauernde Gefühsduselei auch nicht mehr hören! Es ist auch wenig sinnvoll, wenn Sie mit "bekannten Fakten" um sich werfen! Sie nehmen, wie zu erwarten war, absolut keinen Bezug zu Realität! Sie streiten ab und negieren, daß an der maßlosen Überbevölkerung in Afrika, die Afrikaner selbst schuld sind und diese Situation durch mitleidige Mithilfe auch noch fleissig angekurbelt wird. Und wie immer: kein Wort über die negativen Folgen von Kultur und Tradition, deren Änderung Voraussetzung wäre, daß Ihre Ansichten funktionieren.

11:10 von Tarek94

Wenn Deutschland nicht als Folge des Ersten Weltkriegs seine Kolonien an die anderen Mächte hätte abgeben müssen, wäre das "wir" noch gerechtfertigter als jetzt. Glauben Sie im Ernst, dass deutsche Kolonien besser behandelt worden sind als britische usw. (Stichwort: Deutsch-Südwest und der Hereroaufstand)?

Die Palästinenser bekommen kaum Wasser

Schade dass hier wieder einmal nicht über die Palästinenser berichtet wird (warum?). Die Israelis schöpfen deren Wasser ab und verbieten ihnen gleichzeitig Brunnen zu bohren - auf ihrem eigenen Land! Mit den wenigen Litern müssen dann hunderttausende Menschen auskommen. Unfassbar! Offenbar will man so die Leute zum Auswandern zwingen. Ein Skandal, dass unsere Medien darüber so wenig berichten.

Deutschland in der Verantwortung

Wenn man mit "Entwicklungshilfe" sicher stellt, dass Leute sich an der Macht halten, die sich um das eigene Volk nicht scheren und sich nur die eigenen Taschen füllen wollen, dann hat man Verantwortung.

Wenn man jene, die sich ein Beispiel an der EU nehmen wollen und Billigst-Importe mit einem Strafzoll versehen wollen - und dann plötzlich die Zölle auf subventionierten Stahl aus China was total anderes sind, als Zölle auf subventionierte Milch aus der EU, abgestraft werden - dann hat man Verantwortung.

Wer ein System etabliert, in dem die Bürger dazu aufgerufen werden, für die Behebung von Schäden, die durch die Wirtschaft in anderen Ländern angerichtet wird, zu spenden, der hat Verantwortung.

Und wer meint, dass die Deko zu Hause ist es wert, die Wasserreserven Afrikas zu verringern, weil man beim Aldi Rosen kauft (hach wie hübsch) der hat - Achtung schlechte Nachricht - Verantwortung!

"Mehr als zwei Milliarden

"Mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser. Selbst in Europa und Nordamerika haben Millionen von Häusern keine Wasserleitungen."
-
Klar, es is problematisch wenn man keine Wasserleitungen bauen kann, aber dafür können Europa und Nordamerika prima Kampfflugzeuge und Präzisionswaffen bauen, das hat doch auch was.

""Die Palästinenser bekommen kaum Wasser""

... das habe ich mit dem Wort "Wasserabgrabungen"" erwähnt. Man muss hier nur sehr vorsichtig sein wenn man Israel kritisieren will.
Bin genau Ihrer Meinung.

""weil man beim Aldi Rosen kauft""

ist Lidl besser? Oder ein Blumenladen? Also warum gerade Aldi?
Dort sind Arbeitsplätze entstanden!!

@ Felina2

Man muss hier nur sehr vorsichtig sein wenn man Israel kritisieren will.

Fairness würde reichen.

12:26 von Goldenmichel

ihre Antwort enthält zwar Zynismus, aber sie ist absolut wahr!

Ich könnte noch anfügen, dass (geldgierige) Machthaber in Afrika keine Probleme mit Zugang zum Wasser haben. Sie drehen einfach den Hahn auf und schon fließt es.....

08:46 von suomalainen

wie Nestlé den menschen dort das trinkwasser aus der einzigen sauberen quelle vor ort "stielt"
.
echt
und ich dachte immer, denen hat man die Wasserrechte verkauft
und - bekanntermaßen - was man verkauft hat man nicht mehr !

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