Ihre Meinung zu: Oscar-prämierte Kletterdoku "Free Solo" kommt in die Kinos

19. März 2019 - 2:09 Uhr

Alex Honnold ist der wohl berühmteste Freikletterer der Welt. 2017 erklomm er die Wand des El Capitan im Yosemite-Nationalpark - ganz ohne Seil. Dabei können ihn die Zuschauer nun begleiten. Von Klaus Lesche.

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Kommentare

Irrsinn verfilmt

Ich kann die Bewunderung nicht nachvollziehen.
In jedem Zirkus ist Trapez ohne Absicherung verboten. Früher gab es das als besonderen Kick für die Zuschauer dazu und es sind viele Menschen gestorben - oder haben sich schwerste Verletzungen zugezogen.

Es gibt Berufe, in denen Menschen ihr Leben zum Wohle anderer aufs Spiel setzen. Interessiert keinen. Berufsrisiko halt, keinen Film wert. Wen interessiert schon, wie viele Bauarbeiter beim Bau von Wolkenkratzern verunglücken oder nicht?
Oder bei Bombenentschärfung (2010) ihr Leben lassen...

Das falsche Signal

Mit Freiklettern und Sport hat Free Solo nichts zu tun. Ein ausbrechender Tritt oder Griff, völlig außerhalb jeglicher Kontrolle des Kletterers, hat den sicheren Tod zur Folge. Alex wird irgendwann Opfer seines eigenen Talents und der damit verbundenen Industrie werden.

Sosehr ich die sportliche Leistung von Alex Honnold als Ausnahmetalent im Klettersport schätze, ich halte den Hype und das Zeigen des Film für das falsche Signal: Er wird Nachahmer provozieren, die ihren Ehrgeiz mit dem Leben bezahlen werden.

Zum Berg- und Klettersport gehört die sichere und unversehrte Heimkehr.

und was ist mit den "Huberbuam"??

https://huberbuam.de/de/alpine-hoehepunkte/details/free-solo.html

Die haben schon2006 eine fantastische Doku gedreht- mit persönlicher Präsentation im heimischen Cineplex mit Fragestunde...- Hat mich persönlich schwer beindruckt...

Nicht das ich Alex Honnold nicht gut finde...Er ist fantastisch...- gibt aber auch schon gute Sequenzen von ihm beim "Outdoor Movie Festival"....

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