Kommentare

Eigentlich reicht

es langsam, GB sollte einfach gehen und wir werden sehen was wirklich passiert.
GB Artikel befinden sich in der Dauerschleife, die EU will nicht, und das sollte GB auch mal zur Kenntnis nehmen.

"Horrorfim" in der Überschrift

und das Foto ergänzen sich sehr gut ...

EU - sollte Brexit Aufschub jetzt verweigern

Das englische Parlament hat sich als selbst Abstimmungsunfähig erklärt.

Am 1.April kommt der harte Brexit
und jeder hat noch Zeit sich darauf einzustellen.

Durch dieses Chaos bei den Briten
werden dann bei den rechtspopulistischen
EU-Gegnern die Wähler massenhaft abspringen.

England kann, falls dieses mal wieder eine fähige Regierung hat , ja ein Wiederaufnahmeantrag bei der EU einreichen:-)

Bei aller Liebe . . .

aber die Briten wollten den BREXIT. Also geht . . . geht schnell. Wie Menschen auf Populisten hereinfallen ist einfach unglaublich. Es ist nun wirklich an der Zeit zu sagen "Time To Say Goodbye". Die Befölkerung ist auf das geplärre eines gebürtigen Amerikaners hereingefallen (Alexander Boris de Pfeffel Johnson) und glaubt den Sprüchen der Hardliner immer noch. Also dann. GB ist dann Drittland ohne Vorzüge. Die Konsequenzen haben sie dann zu tragen. Das dieses in einer Katastrophe für den Großteil der Bevölkerung enden wird ist jedem klar, ausser den Briten.
Ach so nebenbei, die Elite der Briten hat vorsorglich Champagner für den Austritt anliefern lassen. Mal schauen ob diese dann der Mittel - und unterschicht ein Gläschen abgeben.

¡Hasta la vista, Gran Bretaña!

Die Zeiten der Extra-Sausage sind vorbei. Es gab genug Zeit, den Austritt zu verhandeln. Am 29.3.19 ist endgültig Schluss. Getsern erst berichtete die TS über Briten, die selbst eine dem Brexit geschuldete Arbeitslosigkeit mit unverminderten Austrittswillen gegenüberstehen. Man kann sich also das Nachverhandeln getrost ersparen.

Horrorszenario

Das Horrorszenario ist der Verbleib der Briten in der EU. Deshalb ist es völlig unverständlich das aus den Reihen von EU Staaten eine Verlängerung des Brexitdatums auch nur erwogen wird. Nur wer eine handlungsunfähige EU will, stimmt für eine Verlängerung und möglich Beteiligung von GB an den Europawahlen.

Genervt sind wir alle

die monotonen, mantrahaften Darstellungen nervt natürlich jeden. Aber warum wird da ein Schreckens-, gar Horror-Szenarion gezeichnet? Was wird passieren? Die zitierten Handelsbeziehungen werden NICHT abrupt beendet - es verändert sich lediglich das Gefüge! Dann gibt es halt Zölle - aber eben nicht überall und beliebig. Am meisten trifft es die Wirtschaft und natürlich die Briten selbst. SIE werden für ihr Votum mit teureren Produkten "belohnt". Die Wirtschaft muss halt mehr Administration leisten - der Bedarf wird bleiben, die höheren Kosten werden an die Kunden weitergegeben. Was soll's?
Aber da werden wir von der TS mit eben diesen Horrormeldungen bombardiert - ist das etwa Meinungsmache?
Lasst die Briten abstimmen oder nicht, lasst sie halt ohne Vertrag ziehen oder mit - und siehe da ... die Welt wird sich weiterdrehen, der Handel wird weitergehen - klar, der Schmuggel dann auch wieder.

Deal einfach zu schlecht

Dieser Vertrag ist einfach nicht akzeptabel für die Briten. Es macht auch absolut keinen Sinn ihn zuzustimmen. Ich weiss nicht was Max sich da überhaupt denkt oder erhofft es immer wieder zu bringen. Da ist ja der harte Brexit und danach gleich ein Antrag auf Wiederaufnahme viel besser.
Eine andere Option gibt es für die Briten gar nicht. Das war ja auch das Ergebnis des Referendum.

ES REICHT

RAUS!
Der EU wird es nicht allzusehr schaden.
GB ist mir nach so vielen Monaten egal.
Mögen sie die ihnen versprochenen Vorzüge geniessen.

das hält kein Mensch aus

diese Tragödie als unendliche Fortsetzungsgeschichte
kann man das nicht endlich beenden
egal wie es für uns oder die Briten ausgeht
besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende

BREXIT

Ich hoffe mal, daß Leben ist ein „Ponyhof“... Man wird abstimmen, bis alle genervt sind. Es folgt ein zweites Referendum und unsere Freunde auf der Insel finden zur Vernunft und bleiben in der EU... Ein interessantes Szenario

Und....

ewig grüßt die Brexit Abstimmung. Es gibt vier Möglichkeiten.
Nummer eins: Das Unterhaus nickt den Plan von May ab dann ist am 29.03.2019 um 23:00 Uhr weiche Brexit Time.
Nummer zwei: die harte Variante am 29.03.2019 um 23:00 Uhr.
Nummer drei: kurze Fristverlängerung Frage macht das Brüssel mit?
Nummer vier: lange Fristverlängerung mit Teilnahme an der Europawahl mit eventuelle Neuwahl zum britischen Unterhaus oder zweite Volksabstimmung.
So liebes Unterhaus. Was möchtest Du? Entscheide am Mittwoch.

Kein Witz

Hat sich ausser mir noch jemand schon mal Gedanken gemacht, was Putin mit dem Brexshit zu tun haben könnte?
Was für Beziehungen hat B. Johnson - einer der laut-stärksten Rattenfänger - mit Putin? Der hat ja angeblich auch nichts mit Trumps Wahlerfolg zu tun.
Europa zu spalten und ins Chaos zu stürzen wäre für Putin ein unvergleichliches "Festbankett". Wer die Krim annexiert, sich in Syrien austobt und Trump auf's Schild hebt schreckt bestimmt nicht von einem möglichen Brexshit zurück.

Die unendliche Geschichte

von und mit Punxsatawnee-Therese, das ist das eigentliche Horrorszenario! Murmeltiertag bis zum St. Nimmerleinstag dank wachsweicher EU-Technokraten, die immer und immer wieder nochmal einknicken und zurückrudern. Wer kann das und die Beteiligten noch ernst nehmen?

Manche Foristen.....

sollten endlich verstehen, daß May von dem Kasperltheater des Unterhauses genauso genervt ist, wie der große Rest der EU. Was soll Theresa May denn eigentlich noch tun? Einen Austritt auf der Grundlage des Vertrags lehnte das Unterhaus schon zweimal ab, einen Austritt ohne Vertrag lehnte das Unterhaus auch ab! Wenn es etwas helfen würde, dann glaube ich, daß May schon lange zurückgetreten wäre. Das ganze britische Unterhaus, einschließlich des "speakers" und den karnevalistischen "Traditionen" beschädigt seit Wochen das Ansehen der britischen Form der Demokratie und die Brexitiers fühlen sich verständlicherweise von ihren Abgeordnneten verraten!

Welche Beziehungen Johnson Putin

gibt es denn?
Bitte um Aufklärung.
Oder wollten Sie nur Ihre Vermutungen loswerden?
UND: Der Austritt GB´s spaltet die EU überhaupt nicht, er erleichtert alles...

Brxitdebatte

welch ein hin und her. GB und EU stehen sich unverrückbar gegenüber, es wird Zeit das zu Ende geht. Wenn die Briten sich auf nichts einigen wollen sollte die EU den Stecker ziehen.

Das nennt man parlamentarische Demokratie

Tja, liebe Leute, das nennt man parlamentarische Demokratie. In Deutschland unter Merkel kennt man das ja nicht mehr. Aber die älteste Demokratie der Welt zeigt Leben. Wie wunderbar. So soll es doch sein. Ein Diskurs und ein Kampf im Parlament um den richtigen Weg. Toll!

Ich habe keinerlei Zweifel, dass GB den richtigen Weg finden wird. Wie jämmerlich ist demgegenüber das Erscheinungsbild der EU und insbesondere von GroKo-Deutschland.

offenbar haben die Briten noch nicht bemerkt

daß das 18.Jahrhundert und damit die Zeit des Lord Nelson vorbei ist, daß sie nicht mehr der Herrscher der Welt sind, sondern ein Inselvolk am Rande des atlantischen Ozeans, das dabei ist, sich ins abseits zu manövrieren

Dr.Hans

Genauso ist es - danke!

In die Mitgliedschaft hineingestolpert 1962-1971

und genauso holperig geht es jetzt wieder hinaus- irgendwann. Was damals schon Adenauer und de Gaulle als insulares Denken (mit dem Commonwealth im Hintergrund) erkannt hatten, es wiederholt sich exakt genau so. Meines Wissens war Labour damals auch in der Opposition und Macmillan bat händeringend um Aufnahme, sonst würden die Tories die Wahl verlieren.
Geschichte und Machtspiele sind einfach faszinierend. Auf das Volk wird wenig Rücksicht genommen.

Rosinenpickerei auf höchstem Niveau

GB hat nach Referendum/Volksabstimmung den Antrag auf Austritt aus der EU gestellt und selbst das Austrittsdatum festgelegt auf den 29.03.2019. Jetzt:

Den Deal, den die Unterhändler Englands selbst mitverhandelt haben, ja nee, den wollen wir nicht.

Den harten Brexit ohne Deal, ja nee, den wollen wir auch nicht.

In der EU bleiben und den Brexit stornieren, ja nee, das wollen wir nicht.

Das selbst festgelegte Austrittsdatum einhalten, ja nee, das wollen wir nicht.

Was wollt ihr denn dann? Maoam?

Meiner - zugegebenermassen nur auf dem gesunden Menschenverstand beruhenden - Meinung nach sollte die EU am Austrittstermin festhalten, mit oder ohne Deal entscheidet GB. Eine Vertagung nur bis vor der Europawahl und nur mit triftigem Grund wie Neuwahl oder neues Referendum. Ansonsten spielt die EU bei dem "Herumgegurke" des britischen Unterhauses mit und begibt sich auf dieses Niveau.

@Yoatmon

Also Putin ist jetzt schuld am Brexit. Habe mich schon darüber gewundert, daß das „Argument“ noch nicht aufgetaucht ist.
Wenn dem so wäre, würde ich sagen: „ Alle Achtung, Herr Putin“!
Als größtes und damit wichtigstes Land Europas hätte Russland Zwietracht in die EU gebracht, ohne nur einen Soldaten bewegen zu müssen. Und das ist mir allemal lieber, als die Dummheit zu begehen, NATO - Raketen in Polen oder im Baltikum aufzustellen.
Der Brexit also ein Stück aktive Friedenspolitik Russlands? Ihre Phantasie geht da sehr weit.
Aber ich bin gerne mit Ihnen der Meinung: lieber russisch als tot!

re dr.hans

"Tja, liebe Leute, das nennt man parlamentarische Demokratie. In Deutschland unter Merkel kennt man das ja nicht mehr. Aber die älteste Demokratie der Welt zeigt Leben. Wie wunderbar. So soll es doch sein. Ein Diskurs und ein Kampf im Parlament um den richtigen Weg. Toll!"

Toll ist nur, dass das ein schöner Satirebeitrag wäre, wenn er als Satirebeitrag gedacht wäre ...

@ Dr. Hans

Glauben Sie das wirklich, was Sie da schreiben? Die älteste Demokratie zeigt Leben? Mir kommt es eher vor wie ein Kasperltheater. Immer wieder springen die Abgeordneten hoch von ihren Sitzen, einer (e) darf dann was sagen, was zig andere auch schon gesagt haben, Frau May erzählt ebenfalls immer wieder dasselbe.
Das ist für mich kein Kampf im Parlament sondern eine Versammlung von Abgeordneten die nicht wissen, was sie eigentlich wollen.
Die EU und die GROKO geben überhaupt kein jämmerliches Bild ab. Man wartet ja nur auf die Briten, denn die kommen ja nicht voran.
GB wird sicherlich irgendwann den richtigen Weg finden, aber erst nach langem herumwurschteln und mit dem
Erfolg, dass ihre Wirtschaft- und somit die Bürger- grosse Einbußen erleben werden.
Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Macht Schluß !

Italien wird gg. Verschiebung Veto einlegen !
Das ist Gut So !

Dann ist d. Brexit da !

Und d. Briten sind raus !

Gottseidank !

@Karl Klammer

"EU - sollte Brexit Aufschub jetzt verweigern" Am 17. März 2019 um 16:16 von Karl Klammer

Nein, wieso? Es wird doch gerade lustig!
Ich gucke schon kein Kabarett mehr und lese nur die Meldungen über GB.

Ich bin jetzt auch total gespannt, ob in GB so lange abgestimmt wird, "bis es passt" - und wenn es Jahre dauert. Es ist ein wunderbares Experiment.
Ich freue mich auf den nächsten Film "Zurück in die Zukunft", der im Jahre 3100 spielt oder so, oder auf eine Folge Star Trek, in denen es heißt "In GB findet die traditionelle monatliche Abstimmung über den Verbleib in..." der EU / der Föderation / in Sonstwas.

Die Eu sollte es weiter laufen lassen. Juckt uns doch nicht wirklich. Der aktuelle ist-Zustand ändert sich doch nicht, egal wie lange die da so weitermachen.

Langsam reicht es wirklich

Wie lange geht das jetzt schon so? Runde drei Jahre? Länger mit den Vorwehen des Referendums? Und bis jetzt gab es aus GB nicht einen Funken Konstruktives. Ja klar wollen die vollen Zugang zum Binnenmarkt ohne sich an den Kosten und Pflichten zu beteiligen, die das nun mal mit sich bringt. Aber internationale Politik ist doch kein Ü-Ei-gesponserter Kindergeburtstag. Lasst sie mit Gott gehen, aber lasst die verdammt noch eins endlich gehen. Die europäische Wirtschaft wird die Folgen sicher überstehen; die britische ist dann nicht mehr unser Problem...

Die EU und/oder GB können den Brexit...

...aufschieben, doch was erhofft sich die EU davon? Dass die Briten das tun, was sie 2 Jahre lang nicht geschafft haben:
“Erklären, was sie wollten“?

Verehrter Herr Mass, und vor allem Herr Tusk, wenn Sie es so formulieren, nimmt Ihnen das sowieso niemand ab, denn der Hund liegt ja ganz woanders begraben.
Ebenso lächerlich klingt die “Drohung“ von Frau May, eventuell kein weiteres Mal abstimmen zu lassen, denn das würde ihr so oder so oder auch so immer zum Vorwurf gemacht werden.
Sie wird abstimmen lassen, da bin ich sicher.
Überhaupt nicht sicher wäre ich über das Ergebnis, kennen wir das Unterhaus doch inzwischen als fleischgewordenes Überraschungsei.

Inzwischen sollten doch alle Vorbereitungen...

abgeschlossen sein, also Augen zu und durch, und dann sehen was kommt, vielleicht werden wir alle schlauer.

@Dr.Hans um 17:07Uhr

Wenn unverständliche oder eine von übersteigertem Selbstwertgefühl bestimmte Politik für Sie "wunderbar" ist und zu Entscheidungsunfähigkeit führt, dann haben Sie eine sehr eigenartige Ansicht über den Begriff "parlamentarische Demokratie"! Und als Gegner der GroKo hoffe ich doch, daß Sie die Vorzüge der "ältesten Demokratie" mit einem Wohnsitz in Großbritannien "genießen" können.

Doppeltes Spiel?

Die Frage ist auch, ob die May nicht ein doppeltes Spiel spielt? Als Remainerin nun den Brexit "liefern" wollen mit einem Knechtschaftsvertrag, ist doch kein Wunder, dass es da diese verhärtete Situation gibt. War das vielleicht sogar die Absicht? Spannt May in den Hinterzimmern mit den EUrokraten zusammen?

Jedenfalls sollte tatsächlich die EU keiner Verlängerung zustimmen!

Notaus

Es reicht echt langsam. Die EU sollte endlich den Notaus Schalter drücken und dem falschen Spiel der Briten ein Ende bereiten.

Für mich haben die Briten nichts anderes vor, wie immer halt, das Meiste herauszuholen und darauf zu hoffen das die Anderen einknicken. Immer wieder die oft zitierte Rosinenpickerei wie seit Jahrzehnten durchgeführt.

Vorne dran bei diesem miesen Spiel unsere Kanzlerin und die Deutschen Konzerne. Die hatten allerdings über zwei Jahre Zeit auf den Kontinent zu verlagern und alles zu regeln. Die Arbeitsplätze und Steuern könnte man gut gebrauchen.

Die EU wird am Nasenring vorgeführt. Die EU verkommt zur Kolonie des britischen Empire. Wie von den Briten gewünscht.

Schluss jetzt endlich mit dem falschen Spiel!!!

@Voatmon

Die wichtigsten Demokratien in der EU sind nunmal Deutschland und Frankreich. Ich halte halte GB für sehr wichtig, aber nicht entscheidend. Ob Rußland da mitmischt oder nicht, wer weiß dass schon. Interessiert eigentlich nicht. Wichtig ist, was Brüssel macht und das britische Parlament; und das britische Volk

Kein Kommentar?

Irgendwie vermisse ich hier die Kommentare derer, die immer wiederholt haben, dass man nicht so lange abstimmen lassen kann, bis man das gewünschte Ergebnis hat.

.. ach so, das ist ein Privileg der Regierenden. Die dürfen ihre Meinung innerhalb weniger Tage ändern, nur das Volk darf es auch nach drei Jahren noch nicht.

@Felina2

"Der Austritt GB´s spaltet die EU überhaupt nicht, er erleichtert alles..."
GB ist die zweit stärkste Wirtschaft der EU nach Deutschland. Es ist so als würden 19 schwächsten die EU verlassen also die Hälfte. Dazu noch verlieren die Nordstaaten (wirtschaftlich besseren) ihre Sperrminorität. Es stellt sich die Frage ob die EU sich überhaupt noch lohnt oder ob man sie danach auflösen sollte. Wenn die Briten gehen, dann kann man auch den Laden gleich dicht machen.

Beim Thema Brexit zeigt sich

Beim Thema Brexit zeigt sich deutlich die Entkopplung der Politik von den Menschen.
-
Sich selbst gibt Frau May nunmehr die dritte Abstimmung über etwas, das schon im Dezember wäre abgelehnt worden (im Januar wurde es beeindruckend nachgeholt).
-
Aber, jetzt wo die Wahrheit offen liegt enthält sie dem Volke enthält das Privileg, seine Meinung zu ändern, vor.
Das ist nicht nur undemokratisch es zeigt auch die die Arroganz der Politik gegenüber dem Volk.
Diese Arroganz ist derartig gewaltig, dass man lieber die Zukunft des Landes opfert, als dass man eingesteht, einen Fehler begangen zu haben und das Volk nun fragt, wie es weiter gehen soll.

17:07 von Dr.Hans

>>Das nennt man parlamentarische Demokratie

Tja, liebe Leute, das nennt man parlamentarische Demokratie. In Deutschland unter Merkel kennt man das ja nicht mehr. Aber die älteste Demokratie der Welt zeigt Leben. Wie wunderbar. So soll es doch sein. Ein Diskurs und ein Kampf im Parlament um den richtigen Weg. Toll!

Ich habe keinerlei Zweifel, dass GB den richtigen Weg finden wird. Wie jämmerlich ist demgegenüber das Erscheinungsbild der EU und insbesondere von GroKo-Deutschland.<<

Aha, wieder mal was gelernt:
Demokratie ist, solange abstimmen zu lassen, bis das Ergebnis passt.
Richtig, aus Deutschland kennen wir sowas bislang nicht - aber wir lernen ja ständig dazu.
Und wie verhält es sich dann mit einem 2. Referendung?
NEEEIIIIN - das geht ja gaaaar nicht.
Man kann doch nicht solange abstimmen, bis das Ergebnis passt ...

re orfee

"GB ist die zweit stärkste Wirtschaft der EU nach Deutschland. Es ist so als würden 19 schwächsten die EU verlassen also die Hälfte."

GBs Anteil am BIP der EU liegt bei 15%.

Aber das ist eine statistische Größe ohne jede ökonomische oder politische Bedeutung.

Die EU allen voran...

unsere Kanzlerin haben keine klare Position zu dem "Irrlauf" von May und dem britischen Parlament...damit bestärken sie immer wieder die Wünsche der Briten, noch mehr aus ihrem Abgang herauszuholen. Die Briten wollen aus dem EU-System aussteigen und die meisten Vorteile - insbesondere für ihren Handel und ihren Finanzdienstleistungen - gleichzeitig behalten...Trittbrettfahrer haben aber in der EU nichts zu suchen. Merkel und Juncker sollten endlich Klartext reden und die Briten bitten, die EU am 29.3. ohne Wenn und Aber zu verlassen.

Hoffentlich

Hoffentlich setzen Italien und / oder Ungarn bei der EU-Abstimmung über jedwede Verlängerung diesem Gehampel ein Ende! Brexit am 31.03.19 - danach kann man nachjustieren!

Wenn GB nicht endlich...

... zu Pötte kommt, warum schmeißen wir sie nicht raus? Dann kann man in Brüssel und Europa endlich wieder an Wichtigem arbeiten!!

Bloß nicht !

Keinen Aufschub bitte. Weder Wochen, Monate geschweige denn Jahre. Was soll das noch bringen. Die Rosinen sind längst weg. Es ist nur noch der trockene Kuchen übrig.
Was wollen sie denn wirklich noch.
Keiner weiß wirklich wie es ausgehen wird und wer Gewinner und/oder Verlierer sein wird.
Beide Seiten werden einige Nachteile haben. Ich kann nicht in die Zukunft blicken. Aber da muss man Geduld haben. Einfach wird es nicht werden.

Boris Johnson - bisher eher radikaler Putin-Beschuldiger.

@16:43 von yoatmon
Zumindest im immer noch ungeklärten Fall Skripal erwies er sich als einer der harschesten Beschuldiger Putins mit seinem "Ultimatum".

Wie im US-Wahlkampf weist viel mehr in Richtung Cambridge Analytica.

Und: Nicht vergessen. Putin hat mit der Krim-Sezession nur reagiert (laut Obama auf CNN), und hat in Syrien völkerrechtskonform erst viel später als die westlichen Alliierten eingegriffen.

Also ist Ihr Putin-Verweis vielleicht doch eher ein "Witz"?

Reisende soll man nicht...

GB soll endlich das Spiel beenden und austreten, auch wenn es ein "harter Austritt" sein sollte. GB wird nicht untergehen und die EU wird den Austritt ökonomisch wegstecken. Die EU hat größere Probleme als über May und ihre Chaostruppe zu diskutieren. Wichtig wäre, dass Irland von der EU großzügig unterstützt wird, wenn GB ohne "Deal" austritt.

Brexit

Es ist Wunschdenken, wenn einer glaubt jemand von den restlichen EU-Partnern würde mal die Zügel stramm ziehen.
Garantiert knicken die Macher des EU-Parlaments wieder ein und die Briten bekommen in Folge noch weitere Zugeständnisse!

Brxitdebatte

welch ein hin und her. GB und EU stehen sich unverrückbar gegenüber, es wird Zeit das zu Ende geht. Wenn die Briten sich auf nichts einigen wollen sollte die EU den Stecker ziehen.

Brexittheater

Was mich wundert, dass die Bevölkerung in England so ruhig bleibt und sich einfach mit ihrem Schicksal abzufinden scheint. In Frankreich ist mit den Gelbwesten die Hölle los, obwohl die keinen Grund hätten sich so aufzuführen. Aber in GB absolute Ruhe.
Ich hoffe mal, dass am 29. März alles vorbei ist. Diesem Kasperle-Theater im Unterhaus fehlen nur noch die Bauklötze. GB go, but go!

Es wird doch ganz deutlich dass

Großbritannien sich jetzt entscheiden muss, was sie wollen. Von EU Seite würde ich auch keiner unbegründeten Verlängerung zustimmen, die länger als ein paar Wochen ist. Im angebotenen Vertrag sind alle Zugeständnisse schon drin und das Zusatzprotokoll sichert die Briten ausreichend hinsichtlich Backstop ab! Das Thema Brexit darf bei der Wahl zum neuen EU Parlament jedenfalls keine Rolle mehr spielen. Wie lange soll denn das Trauerspiel noch weitergehen? Auch wenn es für beide Seiten unangenehm ist, der Brexit muss JETZT vollzogen werden, zur Not halt der harte Brexit. Auf Zeit zu spielen oder zu hoffen dass sich der Vertrag noch verbessern lässt ist KEINE Alternative.

Eine Verlängerung....

.....sollte die EU grundsätzlich ablehnen, um überhaupt noch einen Funken Glaubwürdigkeit zu zeigen.
Die Briten wollen raus, das Datum steht, also sollen sie auch raus. Diese Leute sehen die EU als ihren Teufel an, also sollen sie so schnell wie möglich verschwinden. Die EU sollte endlich Selbstbewustsein zeigen und nicht den Briten in den Allerwertesten kriechen wie die letzten Jahrzehnte. Es war schon einRiesenfehler als man den Briten zugestand im Pfund zu bleiben und nicht den Euro einzuführen. Hier wa die EU schon schwach, bei Schengen war sie noch schwächer. Wie will die EU die Wähler an die Urnen bringen, wenn sie sich nur als schwach und gebrechlich zeigt. Zeigt endlich Rückgrat und den Briten die Rote Karte.

Kapieren muss man das nicht

Kapieren muss man das nicht, wenn Abgeordnete den Vertrag 2mal ablehnen und beim dritten mal, mit kosmetischen Änderungen, dann annehmen. Wie glaubwürdig sind denn die Abgeordneten des Parlamentes noch. Denn was ist jetzt anders, außer daß ein ungeordneter Brexit vor der Tür steht. Das Parlament hat es nicht geschafft mal Wege aufzuzeigen die gangbar wären und weiteren Verhandlungen einen Sinn einhauchen könnten, was soll dann eine Verlängerung bringen außer das Leiden noch herauszuzögern.

Chaos in UK ?

Im Falle eines 2. Referendums gaebe es eine groessere Mehrheit als 52% fuer den Brexit.

Die EU will ein Exempel statuieren, die Briten uebervorteilen und zeigt sich unflexibel in der irischen Grenzfrage.

Das Pfund wurde staerker gegen Euro und Dollar je mehr Widerstand gegen den Brexit kam. Die Finanzmaerkte nehmen es so wahr, dass UK sich nicht von der EU ueber den Tisch ziehen laesst. UK sind immerhin ein Land mit erheblicher Oelfoerderung.

Es gibt natuerlich keine zwei Meinungen ueber das politische Chaos und das die Opposition nur an sich denkt und weniger an das Wohl des Landes.

Ich bewundere Theresa May fuer die Staerke und Strategie, die sie kontinuierlich zeigt. Nicht einfach die urspruengliche Brexit Abstimmung bei soviel Widerstand von allen Seiten durchzusetzen. Am Ende wird sie sich durchsetzen.

Also langsam bewundere ich

Also langsam bewundere ich Frau May: egal wie heftig und woher der Wind weht, äh, der Sturm bläst, sie hält dagegen.
Ob für uns jetzt positiv oder negativ, diese Leistung gilt es zu bewundern.
Wir in der EU sind doch erstaunlich tolerant. Wir gestatten es prinzipiell Mitgliedern unsere Gemeinschaft zu verlassen.
Das gleiche in den USA würde sicherlich die Nationalgarde heraufbeschwören.
Denken wir uns einfach beispielsweise würde Kalifornien die Vereinigten Staaten verlassen wollen. Vielleicht wegen Reichtums oder warum auch immer.
Da wären die restlichen anderen Staaten plötzlich überhaupt nicht mehr tolerant.

So oder so

So oder so wird Frau May es schaffen, sich in die Geschichts-Bücher, wie in die Comic-Literatur einzukratzen.
(Nicht, daß das wichtig wäre, doch es wundert eigentlich gar nicht, warum man so wenig von ihrem Ehmann sieht bzw. hört.)

17:07 von Dr.Hans

Zitat:"Aber die älteste Demokratie der Welt zeigt Leben. Wie wunderbar. So soll es doch sein. Ein Diskurs und ein Kampf im Parlament um den richtigen Weg. Toll!"
Selten so gelacht! Ein Kasperletheater, in dem alle nur wissen, was sie NICHT wollen, aber niemand einen Plan hat, wie denn die Alternativen aussehen sollen, soll also ein Beispiel für gelebte Demokratie sein. Ich befürchte, SO führt sich das älteste Parlament Europas ad absurdum!

18:40 von klausdxb

"Die EU will ein Exempel statuieren, die Briten uebervorteilen und zeigt sich unflexibel in der irischen Grenzfrage."

Das meinen Sie doch nicht wirklich?
Es ist doch eher so dass sich GB mehr als unflexibel in der irischen Grenzfrage verhält.
Bei einem harten Brexit und damit geschlossener Grenze zu Irland würde ich einen Bürgerkrieg nicht ausschließen. Ich bin sicher dass so mancher alten IRA Haudegen die Waffen aus der Scheune geholt hat und ölt.

Der "Trouble", wie man es damals nannte, wird sich wiederholen.

Aller guten Dinge sind drei

Stimmt es wirklich: "Aller guten Dinge sind drei"? – Aber warum sich denn so einschränken? Warum nicht so lange abstimmen lassen, bis es paßt?
Da geht doch noch was.

@ klausdxb

Eine größere Mehrheit für den Brexit? Guter Witz. Gerade eben startete Nigel Farages pro Brexit Marsch, mit gerade mal etwas über 100 (!) Leuten! Vergleiche man das mit den grob 500 000, die für ein zweites Referendum vor ein paar Monaten demonstriert haben, kann es natürlich keine zwei Meinungen geben, wie ein 2. Referendum ausgehen würde...

Weitere Abstimmung?

Das Argument gegen ein weiteres Referendum (diesmal nicht mit Fake-Zahlen) lehnen die Brexit-Befürworter an, es sei sogar undemokratisch, es nochmal durchzuführen.
Aber May prügelt jetzt eine weitere Abstimmung durch? Grausiges Demokratieverständnis.

///Am 17. März 2019 um 18:40

///Am 17. März 2019 um 18:40 von klausdxb
Chaos in UK ?

Im Falle eines 2. Referendums gaebe es eine groessere Mehrheit als 52% fuer den Brexit.
/// Spekulation. ///
Die EU will ein Exempel statuieren, die Briten uebervorteilen und zeigt sich unflexibel in der irischen Grenzfrage.
///Quatsch. Der Vertrag wurde von May und der EU in gegenseitigem Einvernehmen ausgehandelt. Die Briten können im übrigen auch ohne Vertrag austreten.///

Nordirland

gehört zu Irland, Irland ist Teil der EU.
Wenn Britannien nicht mehr zur EU gehören möchte, haben sie sich gefälligst aus Irland zurück zu ziehen.
Die Besetzung muss endgültig beendet werden, dann kann man sich das ganze Backstop-Drama sparen.
Give Ireland back to the Irish!

Kasperletheater?

Und nächste Woche geht es wieder weiter:
Tritratrullala, der Kasperle ist wieder da.
Ich pflichte denen bei, die das nicht als gelebte Demokratie, sondern eben als den Titel empfinden.

Aber zu 17:33 von Tsilaer
Doppeltes Spiel?
Dieses Scenario hatte ich in meinen Kreisen auch schon skiziert: was, wenn May, die ja gegen den Brexit war, in Wirklichkeit darauf setzt, alles so zu verbocken lassen (sie kennt offensichtlich 'ihre' Abgeordneten), dass ihr zum 29.3. "leider" nur das Abblasen oder verschieben zum...... bleibt. Alle schauten mich ungläubig an! (hihi).
Es wäre jedenfalls extrem hoch gepockert und Madam May nicht blöd, sondern unglaublich clever und raffiniert.
Wir werdens erleben. Countdown läuft...

Wenn Elmar Brok recht behät,

wird es eher ein Horrorfilm für May und die EU.

Mal sehen wieviel Jahre das Spektakel

noch anhält. Unterhaltungswert hat es ja, gerade in Zeiten der Werte.

@klausdxb

In wie fern will die EU ein Exempel statuieren? GB kann einen Vertrag wie Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz bekommen. Das reicht ihnen scheinbar nicht. Würde die EU GB einen besseren Vertrag als diesen Staaten anbieten, dann wäre es ein Schlag ins Gesicht für sie.

Ich hoffe dass es zu keiner Verlängerung kommt und der Spuk Ende des Monats vorbei ist, weil anzunehmen ist, dass kein zweites Referendum durchgeführt werden wird.

Daher: Ist das ein Vertrag oder kann das weg?

Parlamentarische Demokratie – wunderbar!

(17:07 Dr.Hans)
Natürlich haben Sie in gewisser Weise recht. So geht Demokratie ... wenn man denn will. Auch zeigt sich hier aber, wo man in einer Demokratie ein Problem hat. Aber hey, man gönnt sich ja sonst nichts.

Die Kommentierenden, die

Die Kommentierenden, die sagen, "genervt; es reicht; geht endlich" kann ich ja emotional vielleicht verstehen, aber politisch nicht: Es zeigt sich jetzt, wie dumm und unsinnig ein Referendum war, das nur "drin bleiben oder austreten" als Alternative kannte ohne vorher Eckdaten mit zu berücksichtigen. Deshalb ist ein weiterer Aufschub durchaus sinnvoll, auch weil immer mehr Brit*innen (ein)sehen, dass erst jetzt eine Grundlage mit für und wider existiert, auf der ein Referendum zwischen ausformulierten Alternativen erfolgen kann. "Genervt sein" reicht nicht für verantwortliche Politik.

Briten, lasst es jetzt gut sein, bitte !!!

Man sollte Frau May für dieses Affentheater mal so kräftig in den Allerwertesten treten, dass Sie niemals wieder versucht auch nur annähernd lange auf ihrem Stuhl zu kleben.
Ich kann es einfach nicht mehr glauben, dass nan so eine Vorgehensweise auch noch demokratische Politik nennt.

@karwandler

"Aber das ist eine statistische Größe ohne jede ökonomische oder politische Bedeutung."

Die ökonomische und politische Bedeutung wird die EU später merken.
Das sind die Berechnungen des IFO Instituts - 2. stärkste Wirtschaftskraft der EU nach DE und es ist so als würden die 19 Schwächsten ausscheiden.
Von 19/27 = 70% sogar mehr als die Hälfte.
GB Ist ein Nettozahler und dazu noch das wichtigste Exportland von Deutschland innerhalb der EU.
Mit Verlust von GB verlieren die Nordländer auch noch die Sperrminorität im EU-Ministerrat. Das ist die politische Bedeutung.

Ausserdem verlassen die Briten die EU selbstverständlich nicht mit friedlichen Absichten. EU will, dass der Brexit scheitert und dementsprechend waren die deals und die EU wird schon dafür sorgen, dass es nach dem Brexit kracht. Die EU bastelt sich gerade einen Feind und das merken sie noch nicht mal.
Die Briten darf man nicht unterschätzen. Sie werden dort sein, wo Trump und Putin sie haben wollen nämlich gegen die EU.

Handlungen inkonsequent

Zuerst wird argumentiert, ein weiteres Referendum sei undemokratisch. Aber zig mal über das gleiche Thema im Parlament abzustimmen ist dann demokratisch? Konsequenz in der Argumentation ist hier nicht zu sehen. Die EU muss hier hart bleiben. Eine Verlängerung darf nicht gewährt werden, wenn kein weiteres Referendum geplant ist.

karwandler 16:07

Wie traurig : gestellte Photos oder inszenierte - Sie fallen darauf herein!

Kein Unterhaltungswert, kein

Kein Unterhaltungswert, kein Kasperle, kein Horrorfilm - das sind in meinen Augen alles völlig unzureichende Kategorien für ein schwieriges Problem, das Cameron leichtfertig durch das Referendum zum eigenen Machterhalt vom Zaun gebrochen hat und Boris J., Nigel F. und andere mit systematischen "alternativen Fakten" mit zu verantworten haben - alles Leute, die sich dann schnell aus der Verantwortung zogen.

Nordirland

Ich lebe in Nordirland, und obwohl hier die Ungewissheit die größte Auswirkung hat wollen die Leute die EU verlassen. Die letzten 2 Jahre der Hass und Angst Kampagne der EU haben den Menschen ganz jlar gezeigt, dass das einzige was die EU interessiert die Gewinne der Grosskonzerne sind und nicht der Bürger. Die Menschen wissen hier sehrwohl, dass die EU von Kriegen überall profitiert und weder für Frieden noch für Freiheit verantwortlich ist, dass ist einer der großen Lügen die EU befürworter gerne obrigkeitshörig nachplappern, vor allem deutsche Medien.

@18:55 WL

Warum sollte irgendjemanden bei diesem verzwickten diffizilen Thema etwas über Mays Ehemann interessieren? Wir brauchen nicht noch mehr "Boulevardisierung" in der Politik. Und nach Comic ist mir weiter vielen Britinnen in GB und auf dem EU-Festland genauso wenig zumute wie all den besorgten Ir*innen.

andererseitz

So so - "Aufschub sinnvoll"? Schon mal an die Asylschwemme gedacht, die der Auslöser war?

EU-Wahlen

Wenn die Eu wieder nachgibt, wenn es eine Verlängerung gibt, dann hat die EU ihren Bürger*innen gegenüber ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Dann sollten sich die etablierten Parteien auch nicht über das Wahlergebnis demnächst wundern.

@Yoatmon - Ja: Tausende Remainer glauben

an Putin als den Strippenzieher, um die EU zu spalten.

Ich finde ja, dass Farage und Konsorten darin selbst großartig genug sind, ohne sich offensichtlich Gedanken über die Auswirkungen für ihr eigenes Land und unsere Länder zu machen.

So effizient wie es der britischen Regierung, dem Parlament und den notorischen Manipulanten wie eben Farage und Boris Johnson gelingt, hätte Putin das Spalten niemals organisieren können.
Hinzu kommt ja in der Politik des UK noch die Tatsache, dass offensichtlich bis in die Spitzen der Regierung ein völliger Mangel an Kenntnis zur EU vorliegt, d. h. sie müssen erst während sie verhandeln bzw. abstimmen, lernen, wie die Faktenlage überhaupt ist. Die war aber schon vor dem Referendum dieselbe.

Mit anderen Worten sie sind seit 40 Jahren mit einem begrenzten Schatz an Schlagworten zur EU ausgekommen. Und auf ihre eigenen EU-Vertreter, -EU-Angestellten und -Experten wollten sie sich wohl nicht verlassen.
Das macht fassungslos; da braucht's keinen Putin.

So, so

18:49 von th711 ...Wir in der EU sind doch erstaunlich tolerant. Wir gestatten es prinzipiell Mitgliedern unsere Gemeinschaft zu verlassen.
Das gleiche in den USA würde sicherlich die Nationalgarde heraufbeschwören.
Denken wir uns einfach beispielsweise würde Kalifornien die Vereinigten Staaten verlassen wollen. Vielleicht wegen Reichtums oder warum auch immer.
Da wären die restlichen anderen Staaten plötzlich überhaupt nicht mehr tolerant.

Als die Kalifornier das wieder mal nach der Trump Wahl durchdacht, teilweise auch organisiert (und angedroht) hatten, gab's keine Nationalgarde.
Bei anderen Bundesstaaten, die im Laufe der Jahre auch mal solche Tendenzen zeigten ebenfalls nicht.
Wäre eigentlich kein schlechter Tausch: Kalifornien gegen UK :)

Genug ist genug, egal wie man es versucht zu entschuldigen

19:28 von andererseits
““Die Kommentierenden, die sagen, "genervt; es reicht; geht endlich" kann ich ja emotional vielleicht verstehen, aber politisch nicht: Es zeigt sich jetzt, wie dumm und unsinnig ein Referendum war.......
„Genervt sein" reicht nicht für verantwortliche Politik.“““““

Wenn es denn nun zur Einsicht bei diesen verblendeten Parlamentarieren käme, jetzt noch einmal ein Referendum abzuhalten, wäre es ja gut.
Im Moment sehe ich nur das wöchentliche „Abstimmungs-Geschisse“ der starsinnigen Frau May.
Wie hätte Trappatoni jetzt gesagt ?:
Die Briten haben fertig.

Ach so ... wir sind bei Wünsch-dir-was

Frau May glaubt also, dass nun das Unterhaus und dann die gesamte EU nach ihrer Pfeife tanzt?

Selbst wenn die Abstimmung so läuft, wie sich das einige vorstellen, ist das Theater keineswegs vorbei. Dass dann 27 EU-Staaten zustimmen, ist nahezu ausgeschlossen. Aber dann ist ja nur die EU Schuld.

Irrtum liebe Briten - ihr wolltet es nicht anders, die Folgen badet bitte ganz alleine aus oder zieht am Dienstag euren Antrag zurück und bleibt dann drin.

Entscheidet euch endlich!

Warum die Aufregung,

wir haben noch nicht den 29.3.2019. Also können die Briten abstimmen, diskutieren, vielleicht verlängern oder anderenfalls dem no Deal anheimfallen. Es geht um viel, daher so ein harter Kampf. Es geht um viel für die Abgeordneten, denn sie können nur direkt von ihren Wahlkreisbürgern gewählt werden, es gibt keine Landesliste, so dass sie direkt sich gegenüber ihren Wählern veranworten müssen. Wenn sie anders entscheiden, als ihre Wähler wollen, werden sie nicht mehr gewählt. Da ändert man nicht so schnell seine Meinung, die ja auch die Meinung der eigenen Wähler sein soll. Das Problem: die Abgeordneten haben diesmal letztlich keine Wahl, finden sie keine Lösung, entscheidet der Prozessablauf über ihre Köpfe hinweg zum No Deal und sie müssen dann dafür die Verantwortung übernehmen.

@ Orfee 17:38 Uhr

" Es stellt sich die Frage ob die EU sich überhaupt noch lohnt oder ob man sie danach auflösen sollte."
Allen negativen Unkenrufen zum Trotz halte ich eine EU von eigenständigen Staaten für einen sicheren Hafen, wenn...
...endlich der Solidaritätsgedanke auf fruchtbaren Boden fallen würde und Politiker sich als Vertreter und nicht als Herren des Volkes aufführen würden.
Nur dann wird auch den Populisten der Boden entzogen.
Gibt es noch Hoffnung für eine EU in der sich Bürger gerne aufhalten und leben?

karlheinzfaltermeier 16:51

Was soll Theresa May schon tun?
Das einfachste wäre für ein verbleib in der Zollunion abstimmen zu lassen. Damit hätte sie eine sofortige Mehrheit. Klar die Hardliner würden sie vermutlich stürzen und ihre Partei würde es in schwere Mitleidenschaft ziehen, so aber stellt sie ihre eigenen Machterhalt und den ihrer Partei über das Wohl des Landes

interessant

wie superschlaue Deutsche hier immer alles wissen was andere Länder angeht und mit Unwissen und Schadenfreude glänzen.. in 100 Jahren hat sich mit Hass gegen andere Länder nichts getan.. endlich fühlt man sich als Grossmacht in Europa und jetzt will jemand der die EU durchschaut hat alles kaputtmachen..

@19:35 von Orfee
„““GB Ist ein Nettozahler und dazu noch das wichtigste Exportland von Deutschland innerhalb der EU.““

Übertragen Sie Ihre Theorie nur mal auf unsere Bundesländer.
Dann dürfte schon Deutschland allein nicht mehr bestehen.
In einer Gemeinschaft gibt es immer starke und schwache Mitglieder.
Und das , was jetzt GB veranstaltet ist eine ganz „schwache“ Vorstellung.

Britisches Chaos

Also wenn das kein politisches Chaos ist, was die Parlamentarier in London produzieren, dann weiß ich nicht, was ein Chaos ist.
Aber Ohrfeigen und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und ich nehme zur Kenntnis, dass die englische Politik in der Frage zum Brexit von Sachlichkeit getragen ist.

@19:44 Bagheria

"Bierschwemme" kenne ich; es gibt die Schwemme als Kernstück des Münchner Hofbräuhauses - eine Asylschwemme kenn ich nicht. Falls Sie hier die Mär auffrischen wollen, dass der Umgang mit geflüchteten Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund den Brexit zu verantworten hätte: ist abgestanden und zigfach widerlegt.

Dr.Hans 17:07

Was die Briten da abziehen ist keine parlamentarische Demokratie sondern im Gegenteil das völlige Lähmen einer solchen. Dass sie sowas aber gut finden glaube ich bei den Tenor ihrer sonstigen Kommentare sofort

re john madison

"Ich lebe in Nordirland, und obwohl hier die Ungewissheit die größte Auswirkung hat wollen die Leute die EU verlassen."

Sie können uns ja viel zumuten - Aber einfach darauf spekulieren, wir wüssten nicht, dass die Nordiren mehrheitlich für Remain gestimmt haben, dass ist schon starker Tobak.

So müssen Sie sich nicht wundern, dass man auch den Rest Ihres Kommentars für polemisches Geplapper hält.

Brexit

Liebe EU-Staten schmeißt die Engländer einfach aus der EU,das hin und her der Dortigen Rgierung ist einfach nichtmehr zuertragen.

Der Bruder von Grimm meldet sich zu Wort

@19:59 von JohnMadison
„““interessant
endlich fühlt man sich als Grossmacht in Europa und jetzt will jemand der die EU durchschaut hat alles kaputtmachen..“““

Sehr interessant wie Sie fälschlicherweise Ihre seltsame Ansicht über die kritischen Kommentarschreiber hier loslassen.
Nichts von Ihrem Geschreibsel entspricht allerdings den Tatsachen !!

re orfee

"Das sind die Berechnungen des IFO Instituts - 2. stärkste Wirtschaftskraft der EU nach DE und es ist so als würden die 19 Schwächsten ausscheiden.
Von 19/27 = 70% sogar mehr als die Hälfte."

Was genau kommt dabei heraus, wenn Sie einfach den Inhalt Ihres Kommentars wiederholen?

Eine Antwort auf mene Entgegnung jedenfalls nicht.

Das stimmt nicht

@JohnMadison 19:59

Irrtum, wir wünschen uns nur ehrliches und aufrichtiges Verhalten gegenüber den anderen Europäern.

Dies kann ich beim besten Willen leider im Unterhaus nicht erkennen. Schade!

@18:02 von PeteDeLete


Wenn GB nicht endlich zu Pötte kommt, warum schmeißen wir sie nicht raus? Dann kann man in Brüssel und Europa endlich wieder an Wichtigem arbeiten!!

Weil wir (wer auch immer wir ist), die Briten nicht einfach rauswerfen kann. Wenn das Vereinigte Königreich am 29.03. um 23:59:59 erklärt. "Wir ziehen den Austrittswunsch zurück", bleiben die drin. Außer, sie würden am 30.03. um 00:;00:01 wieder den Austritt erklären. Damit wäre laut Urteil des EUGH die Rücknahme des Austritts rechtsmissbräuchlich und damit ungültig.

no problem

Zu den Kommentatoren, die den Brexit als unwichtig sehen noch eine Analyse.
Als man die Sanktionen gegen Russland zelebriert hat, hat man auch behauptet Russland sei fertig.
Trotz jahrelanger internationaler Sanktionen und niedriger Ölpreise, was an der russischen Wirtschaft gezerrt hat und die russische Wirtschaft im Jahr 2015 in eine Rezession trieb, erholt sich die Wirtschaft Russland' s. Russland hat noch nicht mal Schulden.

Die in einer Woche veröffentlichte globale Bank „Standard Chartered“, prognostizierte in einem in dieser Woche veröffentlichten Bericht, dass Russland Deutschland möglicherweise bereits im nächsten Jahr, als fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt überholen wird.

Der IWF hat seine Prognose für Russlands BIP-Wachstum im Jahr 2019 auf 1,8% angehoben. Der Fonds geht davon aus, dass die Auswirkungen steigender Ölpreise die Auswirkungen von Sanktionen überwiegen würden.
Der Brexit tut selbstverständlich auch sein Beitrag dazu. Aber wir spielen weiter die Mächtigen.

Asylschwemme

Am 17. März 2019 um 19:44 von Bagheria
Schon mal an die Asylschwemme gedacht, die der Auslöser war?

Welche, wo?
Wenn sie die Osteuropäer, um die es in UK ging, meinten - die wollten kein Asyl.

"Ein zweites Referendum ist

"Ein zweites Referendum ist undemokratisch.
Hey, stimmen wir doch noch ein drittes Mal über den Austrittsvertrag ab."

Sorry Monty Python, ihr wurdet vom Thron gestoßen.

Es geht um Menschen, und nicht ums Prinzip

Natürlich zehrt es an den Nerven. Und natürlich möchte England alle Vorzüge ohne Nachteile. Wer nicht. Gerne würde ich ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende sehen. Aber natürlich ist die Realität nicht so einfach.
Irland hat erst gerade einen blutigen Bürgerkrieg hinter sich gebracht und ist noch mitten im Aufarbeiten. Beim Blody Sunday schoss man auf die Zivilbevölkerung. Kommt es zum No Deal werden wieder Zivilisten und Militär an der Grenze zusammentreffen. Und keiner weiß, wie das Enden mag.
Schottland lebt von Dienstleistungen, die sie vor allem im EU Raum erbringen. Ein No Deal kappt die Verträge.
England benötigt dringen die Importe anderer Länder, denn es kann selbst nicht genug Nahrung in der aktuellen Auswahl erzeugen.
Und trotzdem ist der Wunsch der Engländer ungebrochen.
Es gibt nur den einen Deal und der kann von allen geschluckt werden, oder eben nicht.

@9:40 von JohnMadison

„Ich lebe in Nordirland, und obwohl hier die Ungewissheit die größte Auswirkung hat wollen die Leute die EU verlassen. “

Die gute Nachricht für Sie - die böse EU kann den ersehnten Brexit nicht verhindern. GB muss einfach nur 2 Wochen warten und sich ggf. die Zeit mit Abstimmungen im Unterhaus vertreiben.

Vaya con dios

Gut nach dem roten Balken,

Mal anders gefragt: Briten und Iren gemeinsam in der EU, das hat den Konflikt befriedet. Wenn eine Seite jetzt ausschert, provoziert sie damit nicht neue Konflikte und möglicherweise neue Gewalt?
Herr Madison, wollen dies "die" Nordiren?
EU sichert den Frieden, nationale Alleingänge nicht.

@18:25 von Pressley49

Was mich wundert, dass die Bevölkerung in England so ruhig bleibt und sich einfach mit ihrem Schicksal abzufinden scheint.

Das Problem ist ganz, dass sich der Riss mit dem Brexit quer durch Familien zieht. Bestes Beispiel mein ist Kollege (ist Brite und lebt und arbeitet in UK), der für stay stimmte, seine Frau stimmte für leave... Wenn sich erstmal jedes derart zerrissene Paar scheiden lassen würde, ist die britische Jsutiz auf Jahre nur mit Scheidungssachen beschäftigt...

May’s Horrorfilm

Ganz einfach:
Keine Verlängerung!
Entweder sofort raus oder Austritt zurückziehen und drin bleiben. Punkt!
Diese laufenden Erpressungsversuche ein- und für allemal beenden!

the house of fools ?

Irgendwann gibt es ein Ergebnis. Bestimmt :)

John Madison's Nordirland

Am 17. März 2019 um 19:40 von JohnMadison
Ich lebe in Nordirland, und obwohl hier die Ungewissheit die größte Auswirkung hat wollen die Leute die EU verlassen.
Mit "hier" können sie wohl kaum Nordirland als Region meinen, die waren ja wohl bei der Befragung gegen den Brexit.

JohnMadison 19:59

"wie superschlaue Deutsche hier immer alles was andere Länder angeht und mit Unwissenheit und Schadenfreude glänzen"
Nun immerhin wissen wir , dass die meisten Nordiren für einen verbleib in der EU gestimmt haben.(in Bezug auf ihren vorherigen Kommentar)

@anderseits 20.05

Einspruch, werter Herr Forist*in! Der Kontrollverlust durch die von Frau Merkel verantworteten offenen Grenzen hat sicher einen Teil zum Brexit beigetragen. Die Zustände in Calais waren auch in GB bekannt und die haben sich offenbar nicht so drauf gefreut wie KGE

19:44 von Bagheria

«So so - "Aufschub sinnvoll"? Schon mal an die Asylschwemme gedacht, die der Auslöser war?»

"Die Asylschwemme" war ganz gewiss nicht der Auslöser des Brexit.

"Geschwemmt" wurde und wird an Brittaniens Küsten z.B. Treibgut wie über Bord gegangene Frachtcontainer. Definitiv keine Asylanten …

@karwandler

"Was genau kommt dabei heraus, wenn Sie einfach den Inhalt Ihres Kommentars wiederholen?
Eine Antwort auf meine Entgegnung jedenfalls nicht."

Die ökonomische und politische Bedeutung des Brexit habe ich ja wohl nach dem "wiederholten Inhalt" mit meinem Kommentar erklärt.

Man muß einfach das Kommentar zu Ende lesen. Dann klappt es auch.

Es wird eindeutig

Als letztens im Unterhaus über ein zweites Referendum abgestimmt wurde, da gab es nur ca. 90 Stimmen für diese Schnapsidee. Also gut 20% der Stimmen der Abgeordneten. Eigentlich war nur diese Wahl von entscheidender Bedeutung, da damit das Parlament (ein zweites Mal) beschlossen hat, das Referendum um den Brexit von 2016 umzusetzen. Das war so gesehen die Probeabstimmung, bei der das Potential für ein Verbleib in der EU ausgelotet wurde. Die zweite Abstimmung an diesem Tage, dass das Parlament direkt den Brexit gestalten will, ist mit 2 Stimmen Unterschied auch abgelehnt worden.

Das heißt, eigentlich sind die Abgeordneten sich einig, dass T. May die Brexitverhandlung zu Ende führen soll. Und deshalb wird jetzt auch ein Drittes Mal abgestimmt werden. Wäre ja auch blödsinnig den Brexit herauszuzögern. Man kann auch immer noch nach dem Brexit nachverhandeln.

Corbyn hat verkackt. Er hätte den Brexit für Reformen im Land nutzen können, hat sich aber feige nur um den Exit vom Brexit bemüht

20:13 von sveglia

Asylschwemme

Am 17. März 2019 um 19:44 von Bagheria
Schon mal an die Asylschwemme gedacht, die der Auslöser war?

Welche, wo?
Wenn sie die Osteuropäer, um die es in UK ging, meinten - die wollten kein Asyl.
///
*
*
Richtig nach D ist GB das bevorzugte Ziel polnischer EU- Bürger geworden.
*
Bei uns ist der Wettbewerb um die Aldikasse wirtschaftspolitisch gewollt.
*
Und Engländer stören sich ev. noch dran?
*
Aber wer aus dem Verein nicht austreten kann, weil die Regeln nicht geschrieben waren, der muss eben nochmal wählen?

Bagheria 19:44

"Schon mal an die Asylschwemme gedacht"
Das tut mir ja jetzt richtig Leid für sie aber blöderweise kann man nicht für alles Asylanten verantwortlich machen. Den Briten gingen die Osteuropäer auf den Keks. Alles EU Bürger, also nix mit Asyl. Falls sie sich dann noch ein wenig mit der Situation in Großbritannien beschäftigt hätten wüssten sie dass die Briten diese EU Bürger regelrecht ins Land gerufen haben, damals wurden sie eben noch als billige Arbeitskräfte gebraucht

Kein Aufschub über den 30. Juni hinaus!

Zumindest nicht, ohne daß UK im Mai an den Wahlen zum EU-Parlament teilnimmt.

Oder will man in der EU schon wieder Gesetze aufweichen und brechen? Damit macht man die EU für gesetzestreue Bürger nicht attraktiver, und nebenbei immer mehr zum Gespött und Spielball der Welt.

Wenn UK noch länger zögern will, muß es den Austritt halt komplett abkündigen.

May ist nicht zu beneiden

weil das Unterhaus auch nicht weiß was es eigentlich will. Da sitzen Politiker die m.M.n null Ahnung haben was wirklich alles zu beachten wäre um fair den Brexit zu gestalten.

Groundhog Day

Was zweimal durchgefallen ist, kann auch zum dritten mal noch aufs Tapet. Da ist May schmerzfrei.

Langsam reißt der Geduldsfaden !

Im August 2018 wurde mein Kommentar nicht veröffentlicht :)

23.08.2018 - 16:50 | London präsentiert Pläne für Brexit ohne EU-Abkommen

Was ein Affentheater !

Ich empfehle den Einsatz von Margaret Thatcher's Handtasche :)

@18:40 von klausdxb

Die EU will ein Exempel statuieren, die Briten uebervorteilen und zeigt sich unflexibel in der irischen Grenzfrage.

Eine EU-Außengrenze sollte auch als solche behandelt werden. Oder möchten Sie, daß über diese Grenze Waren und Menschen nach Europa geschmuggelt werden? Oder daß Irland wider Willen aus der EU rausgeworfen wird, um die Grenze und Nordirland ruhig zu halten? Wer bestellt, muß auch die Rechnung zahlen!

Übrigens hat beim Beitritt Kroatiens keiner Rücksicht auf die grenznahe Bevölkerung genommen: Bauern wurden von ihren Feldern in Montenegro und Serbien abgeschnitten, Straßen, die auf der Grenze verliefen, wurden praktisch unbefahrbar, da diese Grenze gnadenlos dicht gemacht wurde.

20:55 von teacher's mind

Groundhog Day

Was zweimal durchgefallen ist, kann auch zum dritten mal noch aufs Tapet. Da ist May schmerzfrei.
///
*
*
Richtig.
*
Sie kann sich ja drauf verlassen, das Labour immer gegen Vereinbarungen und auch gegen harten Brexit stimmt.
*
Da muss Sie ja schmerzfrei sien?

@ Orfee

Deal einfach zu schlecht

Sollte man den Ausstiegswilligen noch möglichst viele Rosinen hinterher werfen?

Dieser Vertrag ist einfach nicht akzeptabel für die Briten. Es macht auch absolut keinen Sinn ihn zuzustimmen. Ich weiss nicht was Max sich da überhaupt denkt oder erhofft es immer wieder zu bringen

Leider weiß ich auch nicht, was Max sich denkt.
Aber wenn die Briten den Deal nicht wollen, sollen sie eben ohne Deal austreten.

@20:39 von Jayray

Eigentlich war nur diese Wahl von entscheidender Bedeutung, da damit das Parlament (ein zweites Mal) beschlossen hat, das Referendum um den Brexit von 2016 umzusetzen.

Nur hat davor das Parlament ebenfalls darüber abgestimmt, weder die EU mit dem ausgehandelten Abkommen zu verlassen (Dienstag), nochg die EU ganz ohne Abkommen zu verlassen (Mittwoch). Die Situation am Freitag ist also: Wir, das House of Commons, wissen nicht, was wir wollen, dieses aber mit aller Kraft.

...ich will nicht mehr...

dauernd UK....raus aus der EU, dann nicht, dann doch, dann nur ein bischen, dann eventuell....
WASTE OF TIME AND MONEY!!!
Sollen Sie doch endlich machen was sie wollen.
EU-Haltung einfrieren! Den Rest bestimmen die Briten selbst! Alles was danach passiert haben sie selbst zu verantworten.
Lasst die Brüssler-EU-Mitarbeiter sich auf Dinge konzentrieren, die wichtiger sind als ein unschlüssiges Volk, z.B. die Sanktionierung von Nationalisten.

@ riewekooche

Kein Aufschub über den 30. Juni hinaus! Zumindest nicht, ohne daß UK im Mai an den Wahlen zum EU-Parlament teilnimmt. Oder will man in der EU schon wieder Gesetze aufweichen und brechen?

Nein, das kann ich mir nicht vorstellen und das hat man auch bisher nicht getan.

@16:43 von yoatmon

Europa zu spalten und ins Chaos zu stürzen wäre für Putin ein unvergleichliches "Festbankett".

Putin wäre sicherlich viel mehr daran interessiert, die transatlantischen Verbindungen Europas zu schwächen, als Europa zu spalten, denn Europa ist für Russland nach wie vor ein wichtiger Handelspartner (umgekehrt genauso). Insofern freut er sich vermutlich über den Exit des traditionell USA-freundlichen UK, ich glaube aber nicht, daß er - oder sonst jemand aus Russland - dabei nachgeholfen hat: Die Brexiteers sind ebenso russo- wie EU-phob, und wären keine guten Kontaktleute für Russland.

Auf der Krim gab es übrigens vor dem Beitrittsgesuch ein Referendum (ähnlich wie damals in der DDR), in Syrien ist Russland als Bündnispartner aufgrund des Gesuchs der syrischen Regierung, und Trump war keineswegs der Lieblingskandidat Russlands.

Das macht mir May jetzt doch sympathisch

Das nenn ich jetzt mal gelebte Demokratie: Eine Abstimmung, ganz nach dem Motto “Friss oder stirb“ im wahrsten Sinne des Wortes. Farage und Co werden Gift und Galle spucken.

@19:44 von Bagheria

Schon mal an die Asylschwemme gedacht, die der Auslöser war?

Großbritannien will doch austreten, nicht Spanien, Italien, Frankreich oder Deutschland? Auf der Insel hat man traditionell eine recht buntgemischte Bevölkerung, in den Zeiten des Commonwealth sind immer wieder Menschen aus den Kolonien eingewandert. Das war wohl eher nicht der Auslöser für die Brexitzustimmung.

Liebe Briten

zieht einfach euer eigenes Ding durch und lasst euch nichts von irgendwelchen Kontinentaleuropäer vorschreiben, die mangels selbstständigen Denkens selbst nach vier Jahren immer noch auf diesen durchschaubaren Ersatzenkeltrick dauerhaft hereinfallen!

Denn wie heißt es bereits völlig korrekt in der WAHREN britischen Nationalhymne:

"...britons never, never, never shall be slaves!"

Dem ist nichts hinzufügen!

@JohnMadison: Schade....

...manche Leute, so wie Sie, haben anscheinend noch nie in ein Geschichtsbuch hineingesehen!
Den meisten Deutschen der Nachkriegszeit fehlt völlig das Grossmacht-Denken!
Ihr Kommentar entbehrt jeder völkerrechtlicher Höflichkeit und geschichtlicher Sachkunde!
Sehr schade so einen Kommentar hier zu finden....

Das erste Referendum war undemokratisch

Als britischer (und inzwischen auch deutscher) Staatsbürger, der keine Stimme abgeben durfte, kann ich die ständige Berufung der sogenannten "Brexiteers" auf die angebliche Wille des Volkes nur als Heuchelei betrachten. Das Referendum war weder demokratisch noch fair. Durch die Machtgeilheit und Unfähigkeit des damaligen Premierministers konnten die Nationalisten verzerrende Bedingungen durchdrücken.
Trotzdem würde ein neues Referendum wahrscheinlich ein anderes Ergebnis bringen. Zwei junge Jahrgänge sind dazugekommen, und viele Briten sind doch nun besser informiert.
Es gibt noch Hoffnung!

@karwandler, 20:06 - Spekulation

Bei der Polemik gegen EU-Skeptiker einfach darauf zu spekulieren, wir wüssten nicht, dass das Demonstrativpronomen "das" nicht mit zwei "ss" geschrieben wird, das (!) ist schon starker Tobak.

@Dr.Hans

Deutschland 'jämmerlich'... wie realitätsverkennend agieren Sie? Deutschland geniesst wie kaum ein anderes Land auf der Welt ein hervorragendes Ansehen, auch Dank der soliden Staatsführung und der Reputation unserer Kanzlerin.
Danke, aber auf das 'Leben' einer britischen Demokratie kann ich hier in Deutschland gerne verzichten!
Sie können ja gerne auf die Insel umziehen, wenn Sie das als Erfüllung Ihrer demokratischen Träume wünschen...

Um es mit einem großen Dichterfürsten

zu sagen: "Der Worte sind genug gewechselt- Lasst endlich Taten folgen" Und Verlängerung? Wofür? Never ever! To be out or not to be out, that is no question

Der Maybot und die Märchen des Meer mit seinem Mehrchen

Oliver Callan auf rte.ie stellt Mrs May nur noch als Maybot dar, der dauernd abstürzt, nach restarts und Updates ruft!
Und dann ist da noch Mr Meer( faraige ist gaelisch für "Meer"), der den Leuten ständig Märchen erzählt, vielleicht weil seine Investmentbankerin Mehr(chen) heißt und aus einer Stadt kommt, deren Name ähnlich wie "humbug" klingt!

20:55 von teacher's mind

//Groundhog Day
Was zweimal durchgefallen ist, kann auch zum dritten mal noch aufs Tapet. Da ist May schmerzfrei.//

Vielleicht ist genau das die richtige Taktik, um doch noch den Deal durchzudrücken. In der letzten Phoenix-Runde war man ziemlich einhellig der Ansicht, dass sich die Briten erst in letzer Minute bewegen werden, ähnlich wie bei Tarifverhandlungen.
Auch deswegen würde aus Sicht der Teilnehmer dieser Runde eine Verschiebung keinen Sinn ergeben, weil man nur etwas länger mit der Bewegung Richtung Deal warten würde.

@ Dr.Hans

Tja, liebe Leute, das nennt man parlamentarische Demokratie. In Deutschland unter Merkel kennt man das ja nicht mehr. Aber die älteste Demokratie der Welt zeigt Leben.

Alter schützt vor Torheit nicht.

Was ist unwichtig

@ 20:12 von Orfee
Natürlich kann man auch im Zusammenhang mit dem Brexit auch von Russland träumen...regelmäßig verkündet Putin endlich was gegen die Armut im Lande zu tun...im Durchschnittseinkommen liegt das Land im Bereich von Schwellenländern, die Realeinkommen sind seit 2014 um ca. 10 % gesunken...der Außenhandel ist sechsmal geringer als der von Deutschland...wie Russland da Deutschland im nächsten Jahr überholen kann, reicht noch nicht mal zum Märchenerzählen auf
Russisch. Selbst die britische Wirtschaft als zweitgrößte in Europa kann man nicht mit dem weitabgeschlagenen Russland vergleichen.

re boris.1945

"Aber wer aus dem Verein nicht austreten kann, weil die Regeln nicht geschrieben waren, der muss eben nochmal wählen?"

Nicht austreten kann???

Die Briten müssen nur noch zwei Wochen die Füße stillhalten, dann sind sie ausgetreten.

Falls sonst noch ein geheimer Sinn in Ihrem Kommentar steckt, ist der ganz geheim.

Alternative: Neuwahlen!

Wie wär's mit Neuwahlen Frau May?
Vermutlich würden dann Labour und Konservative gnadenlos einbrechen und die EU-Befürworter in Form einer neuen 3. Partei gewinnen?!
Aber so was will ja keiner von den aktuellen Abgeordneten...also weiter so mit dem Brexit-Durcheinander....mal sehen wieviele Abstimmungen noch so kommen....

re frank von bröckel

"Liebe Briten

zieht einfach euer eigenes Ding durch und lasst euch nichts von irgendwelchen Kontinentaleuropäer vorschreiben, die mangels selbstständigen Denkens selbst nach vier Jahren immer noch auf diesen durchschaubaren Ersatzenkeltrick dauerhaft hereinfallen!"

Brauchen die Briten denn die extrakonstitutionelle Notstandsmaßnahme oder nicht?

Das ist doch die Frage, die alle hier bewegt!

Der Kontrollverlust durch die

Der Kontrollverlust durch die von Frau Merkel verantworteten offenen Grenzen hat sicher einen Teil zum Brexit beigetragen.

Die Grenzöffnung, genauer gesagt, die Übereinkunft zum Abbau der Kontrollen an den gemeinsamen Grenzen ist 1985 beschlossen worden und 1995 in Kraft gesetzt worden. Damals war Helmut Kohl Bundeskanzler.

Wie soll ein Verbleiben von UK in der EU noch funktionieren?

Ich frage mich ernsthaft, wie das alles funktionieren soll.

Verbleibt UK temporär in der EU und nimmt an den Wahlen zum europäischen Parlament teil, dann werden 17 Millionen frustrierte Brexiteers Abgeordnete wählen, deren vornehmstes Ziel es sein wird, die EU von innen zu zersetzen.

Zudem kann das Vereinigte Königreich alle Entscheidungen der EU, für die Einstimmigkeit erforderlich ist, torpedieren. Für ein Austrittsabkommen im Sinne des Vereinigten Königreiches könnten Sie so die ganze EU als Geisel nehmen.

Es kann ja nicht wahr sein, dass die EU das Vereinigte Königreich geradezu dazu einlädt, die EU zu erpressen. Wer weiß denn schon, wer nach May regiert?

So sehr ich den Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU bedauere, so sehr ich mir eine Revision dieser Entscheidung wünsche, das alles kann nicht im Rahmen eines aufgeschobenen Brexits erfolgen.

@ deutlich

Der Kontrollverlust durch die von Frau Merkel verantworteten offenen Grenzen hat sicher einen Teil zum Brexit beigetragen.

Ja, so ist das nun mal mit dem Brexit. Am Ende darf jeder die Schuld dem geben, der ihm am besten in den Kram passt.

@20:31 von deutlich

Die Zustände in Calais waren auch in GB bekannt

In GB bekannt?! Was für eine schamlose Umdeutung der Situation ins Gegenteil. Die Zustände in Calais sind durch GB geschaffen worden, und zwar gerade durch eine Politik der geschlossenen Grenzen.

Es tut mir leid...

...aber ich habe das Gefühl, dass sehr viele der Kommentatoren hier nicht wissen worüber sie hier schreiben.
Gerade die pro Brexit Kommentare sind voller Un- und Halbwahrheiten oder schlichtweg Ignoranz gegenüber den Tatsachen.
Weder die EU noch D oder FR oder sonst ein Land versucht GB zu bestrafen oder ein Exempel zu statuieren.
Der no deal Brexit würde allen schaden. Am meisten wahrscheinlich aber GB.
Und nicht nur den Banken oder der bösen Industrie, die ja nur an ihre Gewinne denken.
Sondern vor allem den kleinen Leuten.
Die Welt ist nicht so einfach, dass man alle die Bindungen die man hat einfach so über Bord werfen kann.
Und das Hauptproblem bleibt, dass sowohl das britische Parlament, als auch die Bevölkerung, über ein allumfassendes ja oder nein zerstritten ist. Nein, es gibt mehrere Strömungen, die sich mal widersprechen und dann wieder übereinstimmen.
Die EU hat sich dabei im Gegensatz zu GB als erstaunlich einig und kompromissbereit gezeigt.

Not oder notwendig ?

@21:28 von macsinus
„““Das erste Referendum war undemokratisch
Trotzdem würde ein neues Referendum wahrscheinlich ein anderes Ergebnis bringen. Zwei junge Jahrgänge sind dazugekommen, und viele Briten sind doch nun besser informiert.
Es gibt noch Hoffnung!“““

Die Hoffnung wird im Moment im Keim erstickt.
Ein neues Referendum wäre absolut notwendig um den den realitätsfernen Parlamentariern auf die Sprünge zu helfen.
Allerdings ist die Angst der sturen Brexitiers bis hierher zu spüren und das Muffensausen vor einer Blamage unüberhörbar.

re orfee

"Die ökonomische und politische Bedeutung des Brexit habe ich ja wohl nach dem "wiederholten Inhalt" mit meinem Kommentar erklärt."

Nö, haben Sie nicht.

Zum Beispiel: Am gesamten BIP der EU trägt GB ca. 15% bei. Das ist aber eine rein statistische Größe, weil die EU aus 28 separaten Volkswirtschaften mit separaten BIPs besteht. Jedes einzelne Land zieht seine eigenen finanzpolitischen, wirtschaftspolitischen, steuerpolitischen Konsequenzen aus seiner volkswirtschaftlichen Entwicklung, wobei das BIP auch nur einer von vielen Indikatoren ist.

Sie wollen eine VWL Abhandlung auf einem Bierdeckel schreiben.

An Andererseits, um 19:36 : Kein Unterhaltungswert

Ja genau, hier geht es nicht ums lustige Kasperle und May's Horrorfilm. Es ist die ganz persönliche Tragödie vieler Menschen, die jeder an seinem Platz, jämmerlich am neoliberalen Kapitalismus scheitern müssen. Dessen Daumenschrauben werden durch den harten Brexit noch stärker angezogen. Viele werden pleite gehen oder ihre Jobs verlieren, und die Preise werden weiter steigen, die Löhne sinken. Und das britische Weltreich wird dort bleiben, wo es schon lange ruht: untergegangen auf dem Meeresgrund!

Denn wie heißt es bereits

Denn wie heißt es bereits völlig korrekt in der WAHREN britischen Nationalhymne:
"...britons never, never, never shall be slaves!"

"Völlig korrekt" ist natürlich ein echtes Reizwort, da muss ich einfach den Korinthenkacker rauskehren: Es heißt "Britons never will be slaves." Die Variante mit den drei "never" wird im Fußballstadion gesungen.

Und jetzt zum ernsten Teil des Kommentars: Der Text ist von 1740, noch bevor das britische Empire so richtig entstanden ist. Wenn man den heute als Leitschnur politischen Handelns versteht, läuft man Gefahr, in einer geänderten Welt in die falsche Richtung zu laufen.

Außer im Fußballstadion natürlich.

An Andererseits, um 19:36 : Kein Unterhaltungswert

Ja genau, hier geht es nicht ums lustige Kasperle und May's Horrorfilm. Es ist die ganz persönliche Tragödie vieler Menschen, die jeder an seinem Platz, jämmerlich am neoliberalen Kapitalismus scheitern müssen. Dessen Daumenschrauben werden durch den harten Brexit noch stärker angezogen. Viele werden pleite gehen oder ihre Jobs verlieren, und die Preise werden weiter steigen, die Löhne sinken. Und das britische Weltreich wird dort bleiben, wo es schon lange ruht: untergegangen auf dem Meeresgrund!

Entweder Und ?

Die Briten sind nur mit viel Sonderrechten in die EU gekommen, und nun wollen sie sie nur wieder mit neuen Sonderrechten verlassen.
Es ist schade, daß sie gehen, aber Erwachsenenwelt geht anders. Jetzt hoffentlich ein schnelles Ende!

Ich bin echt froh...

...dass wir in Deutschland die Vorgänge in Großbritannien so sachlich und nüchtern betrachten, wie es die Kommentare hier zeigen. Man stelle sich vor, wir wären so verbohrt, stur und durcheinander wie die Briten, gerade beim Thema EU oder eben nicht EU.
Grins.

... wenn man trotzdem lacht

(WL:) "(Nicht, daß das wichtig wäre, doch es wundert eigentlich gar nicht, warum man so wenig von ihrem Ehmann sieht bzw. hört.)"

(andererseits:)
"Warum sollte irgendjemanden bei diesem verzwickten diffizilen Thema etwas über Mays Ehemann interessieren?"

Respekt vor Ihnen als Forums-Teilnehmer verbietet es selbstverständlich, diese Ihre Frage aufzuklären zu versuchen.
(Doch zum Trost noch ein Paar St*er*nch*en.)

@20:31 deutlich

Sie können natürlich gerne Einspruch erheben; inhaltlich ist das allerdings längst widerlegter kalter Kaffee, die geflüchteten Menschen - gern in Kombi mit Frau Merkel - nun auch noch für den Brexit verantwortlich zu machen. Ihr Kommentar wirkt eher so, dass Sie den abgestandenen Kalauer "Herr Forist*in" bringen wollten.

Bitte. Bitte, bitte, bitte,

lasst die Briten endlich gehen. ICh hoffe auf Italien und ein "nein" zu einer möglichen Fristverlängerung.
Schade, dass die Briten gehen wollen, aber reisende soll man nicht aufhalten.
Wenns besser wird, glückwunsch. Wenn nicht, werden sie wieder kommen. Und dann hoffentlich behandelt wie ein normales Mitglied auch - ohne Inselrabatte.

Vor allem hätte das dreijährige, medial aufgeblasene Trauerspiel ein Ende. Brexit hier, da und dort. ICh kanns nicht mehr hören.

@ deutlich

Der Kontrollverlust durch die von Frau Merkel ...

Welcher Kontrollverlust?
Ist das nicht billiger Whataboutism zu Lasten der Kanzlerin?

@um 21:56 von Super-Brain

Wie wär's mit Neuwahlen Frau May?
Vermutlich würden dann Labour und Konservative gnadenlos einbrechen und die EU-Befürworter in Form einer neuen 3. Partei gewinnen?!

Diese Wahl gab es ja bereits, am 07. Juni 2017, also 1 Jahr nach der Brexit-Abstimmung. Die Liberaldemokraten, die Grünen und die SNP als Gegner des Brexit haben allesamt verloren, teilweise massiv. Die Brexit Befürworter von Labour und Tories haben ebenso massiv zugelegt. Nichts da mit gnadenlos einbrechen.

Dafür, das anscheinend fast sämtliche deutschen..

Medienvertreter bereits seit fast fünf Jahren, die armen, absolut ahnungslosen(!!) und somit erwiesenermaßen auch völlig unschuldigen(!!) Opfer einer international operierenden Ersatzenkeltrickbetrügerbande sind, dafür können diese persönlich ja schließlich NIX!

Aber es muss auch immer Gegner der extrakonstitutionelle Notstandsmassnahme geben!

Und das gilt selbstverständlich erst recht für Großbritannien!

@19:44 Bagheria

P.S.: "Schon mal an die Populistenschwemme gedacht, die der Auslöser war?" Sehen Sie... Es bringt wenig, sich solche Schablonen um die Ohren zu hauen, wobei... je länger ich darüber nachdenke: die "alternativen Wahrheiten" von Boris J., Nigel F. und anderen waren tatsächlich verantwortlich für den Brexit. Und das typisch populistische war: keine Konzepte, keine Ideen - Hauptsache, die Manipulation in Richtung plumper Nationalismus zieht.

Eine neue Befragung ist unausweichlich

@21:56 von Super-Brain
„““Wie wär's mit Neuwahlen Frau May?
...also weiter so mit dem Brexit-Durcheinander....mal sehen wieviele Abstimmungen noch so kommen...“““

Es wird wohl letztendlich auf ein 2. Referendum hinauslaufen.
Nachdem die britische Regierung jetzt 2 Jahre an einem „Austrittsvertrag“ rumgebastelt hat mit dem die „Rosinen“ gerettet werden sollten und die Abstimmung darüber ein Fiasko waren bleibt wohl nur noch eine zweite „Volksbefragung“ übrig oder die nächste Wahl wird ein Fiasko für die Brexitiers.

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