Ihre Meinung zu: Macron verurteilt gewalttätige "Gelbwesten"

17. März 2019 - 15:27 Uhr

Zahlreiche Festnahmen, Plünderungen, Feuer und Verletze: Mit scharfen Worten hat Frankreichs Präsident Macron die Gewalt bei den jüngsten "Gelbwesten"-Protesten in Paris verurteilt. Er kündigte harte Maßnahmen an.

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Kommentare

Macron soll nicht verurteilen und Bürgerdialoge führen, ...

... sondern jede einzelne Gelbweste verhaften und juristisch drakonisch verurteilen lassen! Was diese Demonstranten Land, Verfassung und ihren Mitmenschen antun, ist durch nichts zu rechtfertigen – ja, es gibt noch nicht einmal den allerleisesten Grund dafür...

Gewalt verurteilen ist da

Gewalt verurteilen ist da Eine.
Aber irgendwas ändern, kommt der Makrone auch nicht in den Sinn,
Wir brauchen die massive Umverteilung von Oben nach unten. nicht nur in Frankreich.
Denn es wird knallen. Und dann wünschen sich die Großkopferten die Gelbwesten wieder zurück. Oder so "harmlose" G20 Aktionen. Jedes system überholt sich. So der Kommunismus, der Sozialismus und auch der KApitalismus.

man kann ja alles rechtfertigen

sogar Gewalt und das Plündern und zerstören anderer Leute Eigentum
so scheint mir zumindest

@ jautaealis

es gibt genug gründe auch in deutschland auch wenn man hier noch alles brav erträgt.wenn man bedenkt das in deutschen großstädten teilweise 80 prozent des einkommens der menschen für die miete drauf gehen dann muss man wirklich sagen da war ja der mittelalterliche adel noch gnädiger zu seinen leibeigenen als die heutige kapitalistenklasse.

Macron sollte zurücktreten.

Guten Tag,
ich verabscheue Gewalt,aber in Frankreich sind wir soweit,dass das « gemeine Volk »von einer Entaueschung in die andere geschliddert ist!
Macron wollte das demokratische « Defizit »aufbessern-er ist zum republikanischen Monarchen geworden.
Immer mehr wird auch aufgrund vieler nach der Wahl herausgekommenen Untersuchungen klar,dass er ein Neoliberaler ist,welcher nur durch die Hilfe der reichsten der reichsten an die Macht gekommen ist.
Er kann-auch nach der Bennalaaffaere gar nicht mehr seine sogenannten Reformen rueckgaengig machen,denn dann wuerde herauskommen,wie er an die Macht gekommen ist.
Zusaetzlich ist er nur von Lobbyisten umgeben,und hat sich durch seine immer wieder zur Schau getragene Arroganz und wirklich abwertenden Haltung gegenüber den hart arbeitenden Franzosen und den Rentnern jede Sympathie verspielt!!Sein Innenminister ist ein ehemaliger « caïd »,welcher außer Unsinn in der Aussage nur durch Brutalität auffällt .Mac.sollte zurücktreten ,und zwar schnell

Trump hierzu

Wie immer, via twitter, gab Trump ebenfalls seine Meinung zum Besten.

"The Paris Agreement isn’t working out so well for Paris. Protests and riots all over France. People do not want to pay large sums of money, much to third world countries (that are questionably run), in order to maybe protect the environment. Chanting “We Want Trump!” Love France."

Da fehlen einem die druckreifen jugendfreien Worte

re ernst-thälmann

"wenn man bedenkt das in deutschen großstädten teilweise 80 prozent des einkommens der menschen für die miete drauf gehen"

Mit solchen Übertreibungen erreichen Sie vor allem, dass man Ihren Kommentar erst recht nicht für voll nimmt.

15:16, Oskar.spd

>>Immer mehr wird auch aufgrund vieler nach der Wahl herausgekommenen Untersuchungen klar,dass er ein Neoliberaler ist,welcher nur durch die Hilfe der reichsten der reichsten an die Macht gekommen ist.<<

Macron hat aus seinen markliberalen Überzeugungen nie einen Hehl gemacht, auch im Wahlkampf nicht.

Er wurde dann gewählt, und zwar von vielen Menschen, nicht nur den reichsten der Reichen.

>>Er kann-auch nach der Bennalaaffaere gar nicht mehr seine sogenannten Reformen rueckgaengig machen,denn dann wuerde herauskommen,wie er an die Macht gekommen ist.<<

Wie denn?

15:16 von ernst_thälmann

teilweise 80 prozent des einkommens der menschen für die miete drauf gehen
-
nomen est omen
oder wie soll man so ne absolut unrelalistische Aussage werten
Klassenkampf ... aus dem vorletzten Jahrhundert ?

@Oskar.spd

das war aber alles schon vor der wahl bekannt und das wahlverhalten ziemlich naiv.selbst le pen ist kein grund dieser person seine stimme zu geben.sie hätte auf alle fälle nicht den sozialstaat in frankreich geschliffen.aber das ist eine wahrheit die damals unter linken ein großes geschrei ausgelöst hat. ich kann mich noch gut an einige reaktionen und beschimpfungen erinnern.

15.06 Superschlau

Sie haben mit ihrem Beitrag den Punkt getroffen. In Frankreich fielen die Köpfe, in Russland flogen die Kugeln und die Reichen wollten es nicht glauben.Die Geschichte wiederholt sich immer wieder.

Gut, das sowas in Deutschland

Gut, das sowas in Deutschland nicht passieren kann.
Hier wurden die Polizeigesetze ja in weiser Voraussicht dahingehend geändert, dass Demonstranten schon niedergeknüppelt werden dürfen, bevor sie angefangen könnten zu demonstrieren.

La république vient de la rue

Wenn ein Staat und ihre Bürger zerrissen sind,
wenn nach einer Stichwahl einer der beiden Kandidaten nicht einmal 50% der Bevölkerung hinter sich versammeln kann,
wenn die "Gesellschaft" nur noch diejenigen sind die etwas haben und die Habenichtse nicht mehr zu dieser "Gesellschaft" gehören,
passiert einem Frankreich.

Die erste französische Republik wurde von den Bürgern, vornehmlich den Habenichtsen auf der Straße erkämpft und nicht vom Schloss Sanssouci gewährt oder im Louvre übergeben. Wenn Herr Macron die Gesellschaft beschwichtigen möchte, muss er m.E. nach dem Top-Down Prinzip steuern eintreiben und nicht nach dem Buttom-Up Prinzip seine Klientel subventionieren.
Sonst wird Frankreich m.E. die sechste Republik erhalten. Ob jetzt auf der Straße oder morgen an der Wahlurne. Denn egal was die Spin-Doktoren in der Presse mitteilen wollen, nach den kommenden Wahlen wird Frankreich unregierbar sein, da keine Fraktion Zugeständnisse machen kann ohne dass eine antwortet der Straße gibt.

Gewalt

...geht nicht nur von den Gelbwesten aus-es gibt auch Videos,wo Polizisten weiterhin auf wehrlose und am Boden liegende Demonstranten einprügeln.Egal wie man dazu steht-aber irgendwo sollte es Fairness und Anstand geben.
Man prügelt nicht auf am Boden liegende ein-so habe ich das mal „gelernt“

Macron verurteilt gewalttätige "Gelbwesten"....

Sein Bürgerdialog mit irgendwelchen Bürgermeistern scheint ja nicht besonders wirksam zu sein.Am besten er wählt sich(frei nach Brecht) ein anderes Volk.
Und zum Thema Gewalt,da will der Liberale ja auf Flashballs(Hartgummigeschosse),die bereits in hunderten Fällen zu schweren Verletzungen geführt haben,nicht verzichten.

Und auf seine Politik,die die Leute(SNCF,Arbeitsrecht,Schulreform,Steuerreform) verarmt schon gar nicht.

15:06 von Superschlau

Gewalt verurteilen ist da Eine.
Aber irgendwas ändern, kommt der Makrone auch nicht in den Sinn,
Wir brauchen die massive Umverteilung von Oben nach unten. nicht nur in Frankreich.
Denn es wird knallen. Und dann wünschen sich die Großkopferten die Gelbwesten wieder zurück. Oder so "harmlose" G20 Aktionen. Jedes system überholt sich. So der Kommunismus, der Sozialismus und auch der KApitalismus.
///
*
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Jetzt fangen wir also in der Steinzeit wieder an?
*
Insolvenz mussten bisher nur Verteter der ersten beiden Träume anmelden.
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die ursprüngliche Forderung ist nicht mehr existend

... für mich erscheint sie nur als Vorwand um den Mund aufzureißen, sich beschwerden und zu randalieren. Deswegen geht aber das Land nicht vorwärts ökonomisch gesehen, sondern rückwärts. Handeln statt Motzen sollte es heißen. Macron und die Polizei bekommen es nicht mehr im Griff, dass es zu friedlichen Demonstrationen kommt. Das jetzt ein Gebäude in Brand gesetzt wird, bei welchem auch Mutter und Kind in Gefahr gesetzt werden, geschweige Rettungshelfer, da hört für mich jeder Art von Verständnis auf. Wenn Macron nicht endlich "seinen Hintern hoch bekommt", dann hat er das Land für immer verloren. Er hat schwere Erben und dumme Entscheidungen voriger Präsidenten bekommen, aber er soll endlich mit der Faust auf dem Tisch schlagen und handeln um die Wirtschaft zu fördern ohne die Bürger stark zu benachteiligen.

@ jautaealis um 15:05

"Macron soll nicht verurteilen und Bürgerdialoge führen, ...

... sondern jede einzelne Gelbweste verhaften und juristisch drakonisch verurteilen lassen! Was diese Demonstranten Land, Verfassung und ihren Mitmenschen antun, ist durch nichts zu rechtfertigen – ja, es gibt noch nicht einmal den allerleisesten Grund dafür..."

Die Bürger Frankreichs haben ein Recht ihren Unmut kundzutun. Wenn es Menschen in diesem Frankreich mit mehr als über 1000€ nicht mehr schaffen über die Runden zu kommen, sollten diese was ihrer Meinung nach tun? Sich an den Brüssler Sprüchen, wie toll doch "Europa" ist sättigen?
Das einige Franzosen die Segnungen des "Euro-Maidans" adaptieren um die Politik aufzufordern eine gerechteres Steuersystem einzuführen und sozialere Politik auszuüben, ist doch toll. So toll wie in der heutigen freien Rest-Ukraine.

Als hätte Frankreich nicht

Als hätte Frankreich nicht schon genug unter der Randale zu leiden, versucht Donald Trump die Gewalttätigkeiten auch noch für sich zu instrumentalisieren. Es ist an Dreistigkeit kaum mehr zu überbieten, dass die Gewalt der Strasse von ihm als Beleg für einen falsche Klimapolitik herangezogen wird. Fast könnte der Eindruck entstehen, als würde die Randale als eine Art Protest bzw. "übergeordneter Notstand" legitimiert. Unglaublich, dass die Trumpsche Politik in Deutschland noch immer Anhänger findet.

Jautaealis

Bei allem Respekt, aber Sie haben die Situation wohl nichts ganz erfasst. Es sind nicht die Gelbwesten, die Chaos verursachen und Verbrechen begehen, sondern die gleiche linke Mischpoke wie beim Gipfel in Hamburg, und mit Sicherheit Figuren aus ganz Europa. Man kann über die Gelbwestenbewegung denken was man will, aber sie haben das gleiche Problem wie Pegida und andere regierungskritsche Bewegungen, unter die sich Anarchisten und Krawallbrüder mischen, denen es nur um Zerstörung und Chaos geht. Die Gelbwesten mit diesen Individuen in einen Topf zu werfen ist regelrecht unanständig.

@Oskar.spd

das war er oder Marine Le Pen. Was ist der kleinere Übel? ;-) Bitte mal kurz überlegen. Und er muss zuerst den Mist von Hollande und Co. beseitigen. Dieses Erbe ist kein Geschenk.

re pilepale

"wenn nach einer Stichwahl einer der beiden Kandidaten nicht einmal 50% der Bevölkerung hinter sich versammeln kann"

Was ist denn das für ein Quatsch? In der Wahl zählt die Mehrheit der Stimmen. Und die Mehrheit der Bevölkerung hat wahrscheinlich selten oder nie ein französischer Präsident erreicht.

Einen Brexit gibt es mit Ihrer Mathematik übrigens auch nicht.

@ Oskar.spd um 15:16

"Sein Innenminister ist ein ehemaliger « caïd »,welcher außer Unsinn in der Aussage nur durch Brutalität auffällt ."

Was bitte ist ein caïd?

@ karwandler , Sisyphos3

diese fallbeispiele gab es öffentlich rechtlichen medien. ich staune das sie die ungläubigen spielen. in einen fall hatte die ehefrau einen zweiten job nach feierabend damit sie nicht auf der straße landen. höchstwahrscheinlich passt das nicht in ihre linie alles schön zu reden wie mir leider schon öfters aufgefallen ist.nehmen sie es nicht persönlich aber das sticht in vielen beiträgen hervor das sie sich schützend vor die verhältnisse stellen.

Ein Anlass um das Demonstrieren ..

Noch "schwieriger" zu machen.
Damit bestraft man am Ende auch die ,die eine Veränderung ohne Gewalt möchten,auf Probleme aufmerksam machen möchten.
Eine Demokratie muss auch das aushalten können.
Ein Volk wie das unsere dass nie auf die Strasse geht ,kann auch keine Lösung von Problemen herbeiführen.
Solange niemand schreit sind alle satt.
Das externe kann niemand gebrauchen auf beiden Seiten nicht.
Zu aktiv mit Gewalt ist schlecht, zu passiv aber auch.

gewaltätige Randalierer

Die gewalttätigen und feigen Randalierer, bzw. deren verbrecherisches Tun ist (sind) absolut nicht zu rechtfertigen!

Die Konsequenz, dass in F künftig alleine das verhüllen des Gesichtes strafbar sein soll, finde ich sehr gut und konsequent!

Wünschen würde ich mir, dass das strenge Vermummungsverbot auch in D schleunigst Gesetz wird.

Macrons verurteilt gewalttätige...

"Das sind Menschen, die die Republik zerstören wollen, auf die Gefahr hin, zu töten. Jeder, der dort war, war daran beteiligt."
###
Nichts gegen friedliche Demos. Aber das sind Randalierer und Plünderer. Denen geht es nicht um friedlichen Protest gegen Macron. Diesen geht es um Randale, Brandstiftung und Plünderung. Und dagegen muß die Polizei vorgehen. Angemessen aber konsequent...Und da ist Frankreich konsequent.

@Superschlau

Sie haben vergessen, den Nationalsozialismus in dem Reigen der überkommenen Systeme aufzuführen. Und in der Tat scheinen vor allem rechtsextreme und nazistische Gruppierungen die Gelbwestenbewegung zu unterwandern, um Straftaten zu begehen. Hass- und Hetzprediger tragen offenkundig mit dazu bei, den Frieden, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Europa und insbesondere in Frankreich massiv herauszufordern. Vor allem die sozialen Netzwerke pflegen häufig eine bisher unbekannte sprachliche Verrohung, der dann fast zwangsläufig die Gewalt der Strasse zu folgen scheint.

@ karwandler um 15:23

"re ernst-thälmann

"wenn man bedenkt das in deutschen großstädten teilweise 80 prozent des einkommens der menschen für die miete drauf gehen"

Mit solchen Übertreibungen erreichen Sie vor allem, dass man Ihren Kommentar erst recht nicht für voll nimmt."

Die Kritik des User ernst-thälmann ist aber berechtigt. Ob es in BRD auch Mitbürger gibt die 80% ihres Einkommens für die Miete abgeben, weiß ich nicht. Das es Rentner gibt wo dieses Ratio schon näher dran ist weiß ich allerdings.
Das Sie flotte Sprüche aus der Deckung abgeben können, haben Sie hier im Forum mehrfach bewiesen. Aber wie würden Sie denn bitte dieses Problem der Ungleichheit, hier bei uns, in unser allem Deutschland, beheben wollen?

15:46 von France_Est

@Oskar.spd

das war er oder Marine Le Pen. Was ist der kleinere Übel? ;-) Bitte mal kurz überlegen. Und er muss zuerst den Mist von Hollande und Co. beseitigen. Dieses Erbe ist kein Geschenk.
///
*
*
Mit Le Pen als Wahlsiegerin hätten die vermummten Demokraten also schon früher losgelegt?

Macron verurteilt...

Am 17. März 2019 um 15:15 von Sisyphos3
Man kann ja alles rechtfertigen,
sogar Gewalt und das Plündern und zerstören anderer Leute Eigentum
so scheint mir zumindest.
###
Nein ! Gewalt, Plünderungen und Straftaten sind durch nichts zu rechtfertigen !

@ karwandler um 15:48

>>"wenn nach einer Stichwahl einer der beiden Kandidaten nicht einmal 50% der Bevölkerung hinter sich versammeln kann"

Was ist denn das für ein Quatsch? In der Wahl zählt die Mehrheit der Stimmen. Und die Mehrheit der Bevölkerung hat wahrscheinlich selten oder nie ein französischer Präsident erreicht.<<

Na wenn ein Kandidat zum Präsidenten, nicht einmal 50% der Wählerstimmen einsacken kann, dann hat er halt nur eine dünne Legitimation. Schauen SIe sich doch die Umfragewerte bezüglich der Unterstützung von Präsident Macorn an und wie es gerade in Frankreich zugeht. Zu sehen bekommen wir ja nur die Straße, was ja schon schlimm genug ist. Die Umfragewerte zeigen aber auch, dass dieser Präsident kaum noch Rückhalt hat.

"Einen Brexit gibt es mit Ihrer Mathematik übrigens auch nicht."

Ich finde Ihre Einwürfe aus der Deckung recht dämlich. Wie sieht es denn aktuell in GB aus wegen des Brexits? Ist das für Sie Politik die der Gesellschaft dient?

@von wenigfahrer

der sogenannte mittelstand unterscheidet sich durchs etwas bessere auto und den jahresurlaub von ganz unten. höchstwahrscheinlich wenn diese abgrenzung auch nicht mehr möglich ist platz die hutschnur. leider glaube ich beim jetzigen bewußtsein der meisten aus dieser schicht das die "lösungen" dann aber wieder reaktionär sein werden.

@ ernst_thälmann

Es gibt nichts, aber auch gar nicht, das diese Gewaltexzesse auch nur ansatzweise rechtfertigen könnte. Ihr Kommentar ist daher vollkommen unverständlich. Die Deutschen sind im übrigen - wie die Umfragen belegen - mit ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation mehrheitlich zufrieden. Eine Arbeitslosigkeit auf Rekordtief, eine stabile Wirtschaftsentwicklung, ein gutes Bildungs- und Gesundheitssystem - viele Länder beneiden uns. Seien Sie doch ein klein wenig Patriot und schreiben Sie nicht alles schlecht, auch wenn es sicherlich noc Baustellen gibt.

@ Pilepale

Sie zeichnen ein Bild von Deutschland, das so gar nicht mit der Realität übereinstimmt. Die meisten Bürger sind durchaus stolz, in einem Land zu leben, das über klare rechtsstaatliche und demokratische Prinzipien verfügt, zu den wirtschaftsstärksten Ländern der Welt zählt, ein hohes bürgerschaftliches Engagement aufweist und die geringste Arbeitslosigkeit aufweist sowie eine Kanzlerin hat, die nicht erst auf der Münchener Führungskonferenz klare Kante für Deutschland und Europa gezeigt hat. Wahrlich kein Paradies, aber ein Land, das man nicht schlecht schreiben muss. Oder wo wollten Sie denn leben?

re pilepale

"Na wenn ein Kandidat zum Präsidenten, nicht einmal 50% der Wählerstimmen einsacken kann, dann hat er halt nur eine dünne Legitimation."

Verraten Sie mir, wieviel % der Wählerstimmen Macron in der Stichwahl erhalten hat?

Und warum Sie erst mit 50% der Bevölkerung und dann mit 50% der Wählerstimmen kommentieren?

Erstmal durchatmen und die Gedanken sortieren.

@ fathaland slim

Zitat um 15:24 Uhr: "Macron hat aus seinen markliberalen Überzeugungen nie einen Hehl gemacht, auch im Wahlkampf nicht."
____________________

Falsch! Er hatte geschickt versucht genau diese Klarheit zu vermeiden. Dem sind dann einige auf den Leim gegangen.

Zitat :
"Er wurde dann gewählt, und zwar von vielen Menschen, nicht nur den reichsten der Reichen."
______________

Unter anderem auch deshalb, weil Teile des linksliberalen Establishments Wahlempfehlungen pro Macron abgegeben haben, nach dem Motto "Le Pen muss mit allen Mitteln verhindert werden". Zum Beispiel von den liberalen Lifestyle-Linken und -Grünen die im ersten Wahlgang Benoit Hamon gewählt hatten, von denen dann im zweiten Wahlgang etwa 75% Macron ihre Stimme geben haben und die von Anfang an niemals bereit waren Melenchon zu wählen.

@von Adeo60

feuer zu legen in häuser wo menschen wohnen ist natürlich abzulehnen aber das liegt auf den schultern der täter und nicht der bewegung. in sachen plünderungen diese leute werde jeden tag ausgeplündert.
bezüglich niedrige arbeitslosigkeit brd die beruht auf der inneren abwertung und ging kosten der europäischen nachbarn gerade im süden. die wird aber bald zurückkehren wenn man die länder weiter gegen die wand fährt und sie gezwungen sind die währungsunion zu verlassen. weil der trick der brd funktioniert nur im gleichen währungsraum. eine deutsche mark hätte längst massiv aufgewertet. ansonsten wird auch die export blase bei den jetzigen ungleichgewichten platzen die mathematik lässt sich nicht austricksen.dieses jahr scheint es übrigens ein minus wachstum zu geben spricht nur noch keiner aus.

@ France_Est um 15:42

"Er hat schwere Erben und dumme Entscheidungen voriger Präsidenten bekommen, aber er soll endlich mit der Faust auf dem Tisch schlagen und handeln um die Wirtschaft zu fördern ohne die Bürger stark zu benachteiligen."

Mit Ihrem EInwand, dass Herr Macron ein schweres politisches Erbe erhalten hat, kann ich wenig anfangen, da ich die inneren Probleme Frankreichs nicht kenne. Ich kenne aber das Erbe, dass die BRD diesem französischen Staate hinterlassen hat. Frankreich hat sich an die 2% Inflationsvorgaben gehalten. Deutschland blieb darunter und kann u.a. deshalb qualitative Produkte zu günstigen Preisen anbieten. Siehe Prof.Flassbeck

Aber eine andere Frage. Was meinen Sie denn bitte mit "die Faust auf den Tisch schlagen"? Das hat Herr Macron doch die ganze Zeit getan! Und wie bitte soll er die "Wirtschaft [..] fördern ohne die Bürger stark zu benachteiligen"? Falls Sie da ein Geheimrezept haben, nur raus damit. Die Politik hier bei uns in Deutschland würde sich über ein Rezept freuen.

Einige Antworten.

Noch mal schönen Sonntag !
Ich freue mich ueber die vielen Reaktionen auf mein Schreiben!
a)ein « caïd »ist ein « Bandit mit Bandenbezug »!!Castaner war dies im Marseiller Umfeld.
B)Ich empfehle die Lektüre von Monique Pinçon Charlot!Sie weist eindrucksvoll nach ,dass alle Steuererleichterungen den reichsten der reichen zugekommen sind!Gleichzeitig stellt sie klar ,dass dieses Umfeld auch durch Geldgeschenke dieser Menschen natuerlich Erwartungen an Ihn hat!!
(Macron et les ultra riches heißt Ihr Buch).
Sonst empfehle ich Eduard Louis Buch (Roman). »Ils ont tué mon père « .Oder Emmanuel Todd.
C)Der « europäische Rat »,Frau O’Reilly -Mediatorin der EG Institutionen,der UNO -Menschenrechtsausschuss und frz. Kardinäle prangern die Gewalt juristisch und moralisch an-die Gewalt der Polizei!!.Besonders die Benutzung der Wurfgeschosse ,durch den viele Demonstranten Ihr Auge verloren haben,ist unangemessen.
d)Le Pen war in der zweiten Runde,Mac.hat nur 18pr.erhalten-der Wahlberechtigten!

Macron verurteilt gewalttätige...

Am 17. März 2019 um 15:32 von nie wieder spd
Gut, das sowas in Deutschland nicht passieren kann.
Hier wurden die Polizeigesetze ja in weiser Voraussicht dahingehend geändert, dass Demonstranten schon niedergeknüppelt werden dürfen, bevor sie angefangen könnten zu demonstrieren.
###
Wenn sie auf den G20 Gipfel in Hamburg anspielen. Auch dort waren Randalierer und Plünderer anwesend die sich an fremden Eigentum zu schaffen machten. Nichts gegen friedliche Demos, aber das waren Kriminelle und keinesfalls friedliche Demonstranten. Die Polizei mußte wie gestern in Paris dagegen vorgehen ! Ohne wenn und aber. Das erwarte ich vom Staat.

@ Adeo60

40 prozent der deutschen haben nichtmal soviel geld als reserve das sie eine defekte waschmaschine im haushalt ersetzen könnten. ich glaube nicht das die ihre rosige einschätzung der lage teilen.

@ Adeo60 um 16:12

"Sie zeichnen ein Bild von Deutschland, das so gar nicht mit der Realität übereinstimmt."

Ein Parteigenosse! Wo bitte zeichne ich ein schlechtes Bild von Deutschland? Ich zeige die Probleme in diesem Land auf, die m.E. aus einer schlechten Politik hervorgegangen ist, als man Anfang der 90er Jahre begonnen hat ganz Europa platt zu machen und finanziell auszusaugen. Was meinen Sie wohl wie Deutschland weiterhin seinen Lebensstandard halten möchte wenn das restliche Europa sagt, wir können nicht mehr? Was glauben Sie wohl was passiert wenn nur UK seine Importe aus Deutschland drosselt oder ganz streicht? Wenn es weitere Staaten nachmachen?

"Oder wo wollten Sie denn leben?"
Weder in Europa, noch in den USA sondern genau hier in Deutschland. In einem Land in dem es vor der Wiedervereinigung der Mehrheit in diesem Land besser ging und nicht nur einer Klientel die von Jahr zu Jahr kleiner wird.

In München eine Führungskonferenz? Welche Politik macht den Ihre Kanzlerin? Ich kenne sie nicht!

Keine Erinnerung

Ich kann mich nicht erinnern das Frankreich die Gewalt auf den Maidan verurteilt hat, jetzt hat man sie zu Hause. Ich kann mich aber erinnern das Janokwitsch vor Gewaltanwendung gewarnt wurde.

re feininger

"Zitat :
"Er wurde dann gewählt, und zwar von vielen Menschen, nicht nur den reichsten der Reichen."
______________

Unter anderem auch deshalb, weil Teile des linksliberalen Establishments Wahlempfehlungen pro Macron abgegeben haben, nach dem Motto "Le Pen muss mit allen Mitteln verhindert werden". Zum Beispiel von den liberalen Lifestyle-Linken und -Grünen die im ersten Wahlgang Benoit Hamon gewählt hatten, von denen dann im zweiten Wahlgang etwa 75% Macron ihre Stimme geben haben und die von Anfang an niemals bereit waren Melenchon zu wählen."

Und was wollen Sie mit diesen Erläuterungen beweisen?

Es ist Teil der Wahl in zwei Durchgängen, dass die im ersten Wahlgang Unterlegenen bzw. deren Anhänger sich für einen der Kandidaten entscheiden, die in die Stichwahl gekommen sind.

Das diskreditiert in keinster Weise die Stimmen, die in der Stichwahl auf die Kandidaten entfallen.

@Garfield215 15.45

so sehe ich es auch! Unter die Gelbwesten haben sich gewalttätige Randalierer gemischt, denen es nur um Krawall und Zerstörung geht. Das sind keine Gelbwesten, sondern militante Chaoten, wie wir sie aus den G20-Protesten oder dem Hambacher Forst kennen. Die tragen noch nicht mal gelbe Westen, sondern schwarz mit Vermummung, Helm, Knieschützern, Gasmasken. Natürlich ist diese Gewalt zu verurteilen, nur sollte man den berechtigten Protest nicht mit denen gleich setzen. Gibt übrigens bei der Welt einen interessanten Bericht eines Korrespondenten vor Ort.

Zitat von Nie_wieder_SPD, 15:32 :

"...Hier wurden die Polizeigesetze ja in weiser Voraussicht dahingehend geändert, dass Demonstranten schon niedergeknüppelt werden dürfen, bevor sie angefangen könnten zu demonstrieren..."

Wo haben Sie denn, mit Verlaub, den Quatsch her ?

Hier in D kann und darf JEDER demonstrieren, solange die Demo angemeldet und genehmigt ist.

Und wenn sich ALLE ! da friedlich verhalten, dann "knüppelt" die Polizei auch auf keinen ein.

Wenn da allerdings "Berufsdemonstranten" (= Leute, die vorsätzlich Straftaten wie Sachbeschädigung und Körperverletzung begehen ) auftauchen und sich keiner von den "normalen" Demonstranten genötigt sieht, diese Chaoten abzusondern, dann...

Und, ja, Polizisten sind auch nur Menschen, ich verstehe jeden, der bespuckt, geschlagen, beworfen o.ä. wird oder wurde, wenn er mal die Beherrschung verliert.
Bei 2.000 - 2.500 € Netto...

Gewalt ist keine Rechtfertigung !

Anfänglich waren die Proteste vertretbar. Es waren viele und sie haben zunächst ohne größere Zwischenfälle demonstriert. Mehr und mehr aber radikalisieren sich - oder lassen die Radikalen zumindest mitlaufen. Und wer mit Radikalen marschiert, IST Radikaler: Mitgegangen, Mitgefangen, Mitgehangen. Dann muss man sich notfalls distanzieren. Ich wollte derartige Radaubrüder nicht in D. haben, es genügt mir die Pegida, deren Vorgehen schon allein gegen Journalisten ätzend ist. Ausschreitungen und Hass-Verbreitung ist nicht rechtens. Volksverhetzung allenfalls.
Also sollte die franz. Regierung mit allen Rechtsmittel dagegen vorgehen - aber unter Wahrung des Rechts: Draufknüppeln allein ist kein Rechtsmittel.

Das sind keine „Gelbwesten“ mehr – das ist Randale!

Die Szenerie in Frankreich hat sich in den letzten Wochen total verändert. Die ursprüngliche Bewegung der „Gelbwesten“ gibt es nach meiner Beobachtung nicht mehr. Die derzeitigen Geschehnisse erinnern mich eher an die Krawalle im Zuge des Gipfels in Hamburg. Ich würde mir wünschen, dass sich die Franzosen diesen radikalen Leuten nicht weiter anschließen und sich klar distanzieren. Für mich ist das Vandalismus und innere Unruhe. Mit Demonstrationen im Sinne der Gesetze freier Länder haben Angriffe auf Polizisten und Fahrzeuge und Plünderungen jedenfalls nichts mehr zu tun. Hoffentlich lassen sich die Franzosen nicht vor einen falschen Karren spannen.

@ karwandler um 16:13

Der erste Urnengang in Frankreich war schon geprägt von einer niedrigen Wahlbeteiligung.

"Mit 48,7 Prozent ging weniger als die Hälfte der Wahlberechtigten zur Abstimmung."
www.zeit.de/politik/ausland/2017-05/praesidentschafts
wahl-in-frankreich-macron-deutlich-vor-le-pen

Bei der Stichwahl gewann Herr Macron mit 66,1% gegen Frau Le Pen. Bei einer Wahlbeteiligung von 75% (siehe www.zeit.de/politik/ausland/2017-05/praesident
schaftswahl-in-frankreich-macron-deutlich-vor-le-pen) Hat Herr Macron nur ganz knapp die Mehrheit der Wahlbeteiligten verfehlt. Von den 75% Wahlbeteiligten erhielt er nur 49~%. Und das nur der Wahlbeteiligten! von allen Wählern liegt die Zustimmung noch weit drunter. Wenn Sie dann noch bedenken, dass Herr Macron viele Stimmen abfischte, weil viele Franzosen Frau Le Pen nicht haben wollten, kommt das Ratio von Herrn Macrons Unterstützer wahrscheinlich auf unter 30% der Wählerstimmen.

Mehr als Sprüche kommt von Ihnen leider nicht. Oder sollte ich mich irren?

@ karwandler um 16:31

"Und was wollen Sie mit diesen Erläuterungen beweisen?

Es ist Teil der Wahl in zwei Durchgängen, dass die im ersten Wahlgang Unterlegenen bzw. deren Anhänger sich für einen der Kandidaten entscheiden, die in die Stichwahl gekommen sind.

Das diskreditiert in keinster Weise die Stimmen, die in der Stichwahl auf die Kandidaten entfallen."

Und weil die Wahlen nun vorbei sind müssen sich die Wähler alles gefallen lassen, was der Herr Präsident in Frankreich so veranstaltet? Habe ich Sie da richtg verstanden? Die Legitimation beruht nicht nur auf dem Wahlergebnis sondern auch auf die Unterstützung der Gesellschaft. Und die Gesellschaft hört für mich zumindest nicht unter einer steuerlichen Freistellungsbemessungsgrenze auf. Die Masse der Gesellschaft wird sich auch nicht viel aus Gender-Toiletten machen (Ihr Rettungsanker) sondern will sehen, dass der Präsident die Probleme dieser Masse endlich angeht zu lösen und sie nicht verschlimmert.

Das ist genau das, was Macron

Das ist genau das, was Macron braucht. Vermummte Gewalttäter, die sich eine gelbe Weste übergezogen haben.
MfG

Schade um die schöne Stadt

Den Linken ist halt nichts heilig! Macron sollte es persönlich nehmen und gehen.
Frankreich braucht LePen!

@ ernst_thälmann um 16:17

Sie schrieben:
"feuer zu legen in häuser wo menschen wohnen ist natürlich abzulehnen aber das liegt auf den schultern der täter und nicht der bewegung."
Ach, so ist das. Würden Sie bezüglich der Brandanschläge auf Asylantenheime oder die Morde des NSU genauso argumentieren? Oder würden Sie da die "mörderische Ideologie" verantwortlich machen?

Gewalt

Gewalt ist auf keinen Fall ein akzeptables Mittel!

Im TS-Artikel ist leider keinerlei Differenzierung erkennbar.

Über die Gewalt einiger Gelbwesten wird ausführlich berichtet.

Dass es auch gewaltlose Demonstranten gab erfährt man nicht.

Die Gewalt, die von der Polizei ausgeht, wird erst gar nicht thematisiert:

Mit Deckung von Macron und Regierung geht die französische Polizei schon seit mindestens November 2018 mit brutaler Gewalt gegen Gelbwesten vor.

Ein Vorgehen, das von der Menschenrechtskommissarin des Europarats kürzlich ausdrücklich kritisiert wurde.

Die Folgen des Vorgehens der Sicherheitskräfte mittels Hartgummigeschossen und GLI-F4-Granaten führten zu Schwer- und Schwerstverletzten:
vollständiger oder teilweiser Verlust von Gliedmaßen, Knochenbrüche, Verkrustungen von Granatenfragmenten im Fleisch, ...

re pilepale

"Und weil die Wahlen nun vorbei sind müssen sich die Wähler alles gefallen lassen, was der Herr Präsident in Frankreich so veranstaltet?"

Gegenfrage: Mit welchen Mitteln halten Sie sich (oder die Franzosen) für berechtigt, gegen eine gewählte Regierung vorzugehen?

"Die Legitimation beruht nicht nur auf dem Wahlergebnis"

Auf was denn sonst? Auf Umfrageergebnissen?

wenn macron diese gelbwesten bejubeln

würde, wäre es dann besser um le grande nation bestellt?

re pilepale

"Bei der Stichwahl gewann Herr Macron mit 66,1% gegen Frau Le Pen. Bei einer Wahlbeteiligung von 75% (siehe www.zeit.de/politik/ausland/2017-05/praesident
schaftswahl-in-frankreich-macron-deutlich-vor-le-pen) Hat Herr Macron nur ganz knapp die Mehrheit der Wahlbeteiligten verfehlt. Von den 75% Wahlbeteiligten erhielt er nur 49~%. Und das nur der Wahlbeteiligten! von allen Wählern liegt die Zustimmung noch weit drunter."

Ich antworte erst wieder, wenn Sie Ihre absurde Mathematik sortiert haben. Z.B. die Unterscheidung nach Wahlbeteiligten und Wählern. Was ist das denn?

Es hat....

von den Macron-Gegner bis jetzt noch immer keiner erklärt, was ein Rücktritt verbessern würde! Wäre dann schlagartig die französische Wirtschaft konkurrenzfähiger? Gäbe es schlagartig weniger Arbeitslose? Sollte man den französischen Landwirten kostenlosen Sprit für die nächste Blockade geben oder die Preise anheben, auch wenn dann die Nachfrage sinkt? Sollte man wie in Italien, Geld verteilen, das man nicht hat, in der Hoffnung, daß es ja sofort wieder ausgegeben wird? In Deutschland regen sich Medien und Politiker auf, wenn Menschen mit obskuren Ansichten demonstrieren, während man in Frankreich den "demokratischen Willen" der Bevölkerung bei Plünderungen und Brandstiftung lobt? Warum traut sich fast niemand "den" Franzosen die Wahrheit zu sagen? Warum tun die "Gelbwesten" einschließlich ihrer Initiatorin eigentlich so, als ob Macron ein Diktator wäre ? Oder werden die Gesetze nicht von der Nationalversammlung und deren Abgeordneten beschlossen?

wer Wind sät wird Sturm ernten

Wenn der Bürger mit demokratischen Mitteln nichts mehr beeinflussen kann, müssen neue Fomen das Protestes her - auch mit Gewalt - um die Demokratie wieder herzustellen.

Fakt ist:
Je friedfertiger ein Protest ist, umso wirkungsloser ist er auch! (siehe PEGIDA)
Alle bleibenden Verändengen der Geschichte wurden mit Gewalt drchgesetz.

Der Schwung des Pendels nach LINKS bestimmt letzten Endes den Ausschlag des Pendels nach RECHTS

Wenn die Zeit für Verändetungen nicht reif ist, kann nichts es geschenen machen. Wenn sie reif ist, kann nichts es aufhalten.

Auch kein Macron!

Alle "konservativen" Maßnahmen wirkungslos: Vorratsdatenspeich.

-erung
@15:05 von jautaealis
Nach den Terrorakten trotz Vorratsdatenspeicherung wurde die Überwachung ausgebaut, demokratische Rechte außer Kraft gesetzt etc.

Trotzdem war die Polizei nicht in der Lage, die Gewalttaten zu verhindern.

Wie ist aber die Beteiligung von Polizisten zu deuten?

Nach der Zerstörung des Fanshops von Paris Saint Germain bediente sich auch mindestens ein Polizist.
Er wurde dabei von einem Journalisten ertappt und gefilmt.
Die Polizeikollegen sorgten dann dafür, dass auch der Journalist Schmerzen spürte. (telepolis).

Bezahlte Gewaltprotestler => Wirkung auf d Belange der GW

Eines steht fest: die Täter ruinieren die Seriosität des Anliegens der "Gelbwesten", die nun zu einem durchschnittlichen proletarischer Witz geworden ist. Außerdem was wollen die nochmals, den Präsidenten hiermit überzeugen seinen Posten aufzugeben ? Hiermit ? In welchem Jh. leben die denn ?

Ich dachte der Bildungs- & Kommunikationsfähigkeit sei seit der franz. Revolution dank derm Zugang zu schulen eher gestiegen, als gesunken ? In Paris, Brüssel, & auch bei uns bei den Protesten von G20 & dem frankfurter Banktower , kaum zu erkennen.

Für Alles sei der Staat schuld, & sowieso verantwortlich, gar für privates Scheitern.
I
_
Eingeständnisse von Präs. Macron gleich zu Beginn der Proteste: ab 2019 +100,00 € Mindestlohn/Monat, die Überstunden werden nicht mehr versteuert & weniger Sozialabgaben fallen f d AN an
= > Protestgründe weg
Mittlerweile : noch viele weitere
Für die Gelbwesten immer noch nicht genug

@jautaealis

"Macron soll nicht verurteilen und Bürgerdialoge führen, ..." Am 17. März 2019 um 15:05 von jautaealis

Um Gottes Willen! Macron Bürgerdialoge haben ihm doch das ganze eingebrockt!

Der Mann sollte Monologe führen LASSEN.
Das heißt zuhören und am besten den Mund halten, wenn ihm die Bürger von ihrer Situation erzählen.

@ Adeo60 um 15:54

Sie schrieben:
"Und in der Tat scheinen vor allem rechtsextreme und nazistische Gruppierungen die Gelbwestenbewegung zu unterwandern, um Straftaten zu begehen."
Na klar, schließlich wissen wir ja spätestens seit den Äußerungen von Herrn Stegner zu den G20-Krawallen, dass Gewalt niemals links sein kann...

@ karwandler

Zitat um 16:31 Uhr: "Und was wollen Sie mit diesen Erläuterungen beweisen?"
________________________

Wie kommen Sie denn auf die Idee, dass ich etwas beweisen will?

Vielleicht verstehen Sie ja was ich mit meinem Beitrag klarzustellen beabsichtige, wenn Sie sich noch einmal durchlesen was ich geschrieben und auf was ich kommentiert habe.

@ karwandler um 17:10

Ich wusste das von Ihnen nichts kommt ausser Sprüche!

Ich möchte von Ihnen bitte die Frage beantwortet wissen, ob ein gewählter Politiker machen kann was er will, soblad die Wahlen vorbei sind?

Sie vertreten doch auch die Franktion hier im Forum, die der Meinung sind das Herr Trump durch ein Impeachment gehen muss. Wenn sich in BRD sofort nach den Wahlen die SPD entscheidet erneut in die Groko zu gehen, obwohl sie davor gegen die Groko warb und deshalb auch Stimmen erhielt... das alles ist für Sie völlig in Ordnung, denn der "Volks" oder meinetwegen "Bürger"vertreter kann dann machen was er will! Habe ich Sie da richtig verstanden?

Wir sind alles tolle Demokraten denn wir machen ein kreuz auf einem Zettel und die Politik kann danach alles machen was sie will. Denn die Presse kritisiert diese Politiker ja schon lange nicht mehr.

Schauen Sie sich mal GG §20 Absatz 4 an.
www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html

Recht zum Widerstand gegen die Abschaffung unserer Ordnung ist verbrieft

Verabscheuenswerte Gewalt aus niedrigen Motiven

Wer bei politischen Aktionen jeder Art Gewalt anwendet (unter welchem Vorwand auch immer), will in Wahrheit nicht das - in aller Regel richtige und begrüßenswerte - Ziel, das alle Teilnehmer vereint erreichen, sondern das genaue Gegenteil:

(Gegen-)Gewalt provozieren, um somit eine Gewaltspirale in Gang setzen, Unfrieden stiften und so die Gesellschaft aus unlauteren und rein egoistischen Motiven (i.d.R. dem, Macht über andere zu gewinnen) spalten zu können.

Macron verurteilt gewalttätige...

Der Prachtboulevard glich zeitweise einem Schlachtfeld, berichtete ARD-Korrespondentin Barbara Kostolnik. 
###
Das hatte alles nichts mit friedlichen und vielleicht auch berechtigte Protesten der Gelbwesten zu tun. Das hier waren Kriminelle, Plünderer und Brandstifter die die Gunst der Stunde ausnutzen um sich unter (friedliche)Demonstranten zu mischten und Krawall zu machen. Der Staat hat alles Recht dagegen vorzugehen !

16:17, Feininger

>>@ fathaland slim
Zitat um 15:24 Uhr: "Macron hat aus seinen markliberalen Überzeugungen nie einen Hehl gemacht, auch im Wahlkampf nicht."
____________________

Falsch! Er hatte geschickt versucht genau diese Klarheit zu vermeiden. Dem sind dann einige auf den Leim gegangen.<<

Nein, er hat diese Klarheit nicht vermieden. So schlecht ist meine Erinnerung nicht, daß ich mich nicht noch an den französischen Wahlkampf erinnern könnte.

Ich würde Ihre Aussage als alternative Wahrheit bezeichnen.

>>Zitat :
"Er wurde dann gewählt, und zwar von vielen Menschen, nicht nur den reichsten der Reichen."
______________

Unter anderem auch deshalb, weil Teile des linksliberalen Establishments Wahlempfehlungen pro Macron abgegeben haben, nach dem Motto "Le Pen muss mit allen Mitteln verhindert werden".<<

Sie hätten es also besser gefunden, man hätte im zweiten Wahlgang Le Pen gewählt?

Jemand anderes außer diesen Beiden konnte man da nämlich nicht mehr wählen.

Tote Gelbwesten nicht verhöhnen

Rund ein Dutzend Gelbwesten bezahlten bereits mit ihrem Leben. Hunderte Demonstranten wurden von der Polizei mit Wasserwerfern und Gummigeschossen z.T. erheblich verletzt. Die Menschenrechtskommisarin des Europarats kritisiert die unverhältnismäßige Polizeigewalt und fordert das Verbot der gefährlichen Gummigeschosse. Die pauschale Kriminalisierung der Demonstranten heizt das Klima weiter an und kann zu weiteren Verletzten und Toten führen.

Macron verhöhnt die Demonstranten generell in dem er ihnen Morde unterstellt. Dabei führte die von ihm geforderte Polizeigewalt tatsächlich zu einer Toten. Einer 80 Jährigen Anwohnerin feuerte die Polizei eine Rauchgranate ins Gesicht. Die Bügerin starb. Es darf keine weiteren Toten aufgrund von Polizeigewalt geben.

@Pilepale

Ihre Zahlenbiegerei ist wirklich zum Haareraufen. Wenn bei einer Wahlbeteiligung von 75% knapp 2/3 für M. gestimmt haben, dann haben knapp die Hälfte der Wahlberechtigten für ihn gestimmt. 25% der Wahlberechtigten haben nicht abgestimmt, sind der Wahl ferngeblieben. Weder Sie noch irgendjemand weiss exakt wie diese Kohorte gewählt hätte. Möglicherweise waren sie davon überzeugt daß es Macron auch ohne ihre Stimme schaffen würde. Passive Duldung. Das deutete sich seinerzeit an. Le Pen Anhänger waren es in der Mehrzahl jedenfalls nicht. Die wären zur Wahl gegangen denn wußten daß es auf jede Stimme angekommen wäre.

re pilepale

"Sie vertreten doch auch die Franktion hier im Forum, die der Meinung sind das Herr Trump durch ein Impeachment gehen muss."

Außer mit einer unsortierten Wahlmathematik kommen Sie jetzt auch noch mit Unterstellungen, zu welcher Fraktion ich angeblich gehöre?

Und erwarten dazu ernsthafte Antworten?

re initiative neue

"Rund ein Dutzend Gelbwesten bezahlten bereits mit ihrem Leben."

Allerdings alle bei Verkehrsunfällen an ihren Straßenblockaden und kein einziger durch die Polizei.

Haben Sie sicher ganz unabsichtlich zu erwähnen vergessen.

Gelbwesten nach Venezuela exportieren

Die Gelbwesten demonstrieren am falschen Ort. In Venezuela wäre ihnen die Sympathie eines Herrn Macron und seiner europäischen Freunde gewiss. Gewalttätigkeit würde da als notwendiges Übel angesehen werden in Anbetracht der 'furchtbaren Diktatur', die dort herrscht.

Relativierung !

@-karwandler 17.39 :

Sie müssen d. Todesfälle im Kontext zu d. Staatsgewalt vor Ort sehen , dann relativiert sich Ihre Aussage .

@ karwandler um 17:14

"Ich antworte erst wieder, wenn Sie Ihre absurde Mathematik sortiert haben. Z.B. die Unterscheidung nach Wahlbeteiligten und Wählern. Was ist das denn?"

Geht Ihnen schon die Luft uas? Da Sie den Unterschied nicht kennen, weiß ich nicht ob sich eine weitere Unterhaltung mit Ihnen überhaupt noch lohnt!?

Nur für Sie:
Wahlbeteiligung, gibt einen Anteil aller Wähler an die im Wählerregiester eines Staates oder bspw. dem Ding EU stehen. Dieser Wert kann in absoluten oder relativen Zahlen angegeben werden.

Wenn ein Staat insgesamt 100 Millionen Wähler hat, davon 75 Mill. zu einer Stichwahl gehen liegt die Wahlbeteiligung bei 75%. Wenn von den 75 Mill. Bürgern 66,1% dem Kandidaten A ihre Stimmen geben, hat Kandidat A 49,575 Mill. Wähler von den 75 Millionen zu Wahl gegangenen erhalten. 49,5 Millionen Wähler sind weniger als 50% der Wahlbeteiligten.
Ziehen Sie jetzt die Wähler ab die Kandidat B nicht haben wollten...Und sie erhalten eine weit geringere Zustimmung von Kandidat A.
Jetzt Sie.

@ Gerd Hansen 16:40

"Und wenn sich ALLE ! da friedlich verhalten, dann "knüppelt" die Polizei auch auf keinen ein."

Mit Verlaub, aber DAS ist Quatsch!
Ich empfehle Ihnen dringend die Lektuere des Augenzeugenberichts des Strafrichters AD Dieter Reicherter von den polizeilichen Gewaltexezzen auf der S21-Demo:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article10088599/Stuttgart-21-Ric...

Gelbwesten

Ich verstehe, dass Bürger gegen die Politik protestieren. Das ist ihr gutes Recht. Dass Macron kein linker Sozialreformer ist, war vor der Wahl klar. Sogar hier im Forum wurde er sinngemäß als elitärer Neoliberaler tituliert. Da kann man schon mal protestieren.
Das was da allerdings in Paris passiert hat mit berechtigtem Protest allerdings nichts mehr zu tun. Ein paar Chaoten schaffen es, die z.T. berechtigten Anliegen der Vielen zu diskreditieren.
Mir ist auch völlig egal, ob die Spinner links oder rechts sind.
Übertriebene Polizeigewalt ist natürlich ebenso zu verurteilen.

///Zwar habe seine Regierung

///Zwar habe seine Regierung seit November bereits eine Reihe von Maßnahmen gegen Randalierer ergriffen. Die Gewalt bei den Protesten hätten aber gezeigt, dass dies nicht ausreiche.///
.
Da hat Macron recht. Es sollte doch möglich sein, bei einer Demonstration von 10.000 Personen durch die begleitenden 5000 Polizisten solche Randale zu verhindern.

@ karlheinzfaltermeier um 17:15

Ihre vorgeschlagenen politischen Aktionen laufen meiner Meinung nach alle ins leere.
Herr Macron oder auch sein Nachfolger muss nur die Besteuerung und die Subventionierung anpassen. Mit anpassen meine ich nicht von unten nach oben schaufeln sondern ausgeglichener von oben nach unten.

@ Hajü

Bitte bei der Wahrheit bleiben. Keine europäische Regierung hat bisher gewalttätige Ausschreitungen in Venezuela gerechtfertigt oder ihnen gar das Wort geredet.

@ Initiative Neue.... 17.34h - was schlagen Sie vor?

.............Rund ein Dutzend Gelbwesten bezahlten bereits mit ihrem Leben. Hunderte Demonstranten wurden von der Polizei mit Wasserwerfern und Gummigeschossen z.T. erheblich verletzt................

Aus dem Bericht geht hervor, dass 5000 Polizisten mit 1000 Gewaltbereiten nicht fertig wurden. Welche Mittel schlagen Sie vor? Erzählen Sie uns aber nichts von Politikänderung. Es geht hier um grundlegende Gewalt(bereitschaft) - nicht um Politik.

re von fathaland slim

Sagen Sie mal ehrlich:Hätten Sie bei seiner Wahl im Jahre 2017 damit gerechnet,daß sich nach kurzer Zeit eine Opposition gegen den Monsieur herausbildet ?
Und glauben Sie,daß er beim nächsten Mal noch mit 66 Prozent rechnen kann ?

@ Initiative Neue...

Hunderte Demonstranten wurden von der Polizei mit Wasserwerfern und Gummigeschossen z.T. erheblich verletzt.

Soll das jetzt ein Entschuldigungsschreiben für die gewalttätigen Demonstranten werden? Hüstel.

Sie wissen so gut wie alle hier, was zuvor abging, bevor die Polizei die Wasserwerfer eingesetzt hat.

@Initiative Neue - Wollen Sie der Polizei Vorsatz unterstellen ?

Einer 80 Jährigen Anwohnerin feuerte die Polizei eine Rauchgranate ins Gesicht

Sie unterstellen hier der Polizei , diese hätte absichtlich die Frau welche ihre Fensterläden ihrer Wohnung im vierten Stock schließen wollte, dieses in Absicht getan zu haben !

@ spax-plywood um 17:34

"Ihre Zahlenbiegerei ist wirklich zum Haareraufen. Wenn bei einer Wahlbeteiligung von 75% knapp 2/3 für M. gestimmt haben, dann haben knapp die Hälfte der Wahlberechtigten für ihn gestimmt. 25% der Wahlberechtigten haben nicht abgestimmt, sind der Wahl ferngeblieben."

Ihre Erklärung empfinde ich zum Harreraufen. Die Stichwahl ist nur deshalb entstanden weil im ersten Wahlgang kein Kandidat eine absolute Mehrheuit erhielt. Im zweiten Wahlgang hat Herr Macorn vor allem deshalb gewonnen, weil viele die Alternative nicht wollten.

" Weder Sie noch irgendjemand weiss exakt wie diese Kohorte gewählt hätte. Möglicherweise waren sie davon überzeugt daß es Macron auch ohne ihre Stimme schaffen würde. Passive Duldung. Das deutete sich seinerzeit an."

Passive Duldung? Schönes Wort. Vllt. gab es diese, vllt. waren die 25% Kohorte auch eher Verzweifelte, weil in dieser 5. Republik nur diese Auswahl zur Wahl stand die nichts für die Massen machen kann oder wird. Who knows?

Die Mehrheit der Franzosen wendet sich gegen die Gelbwesten

Nachdem die Gelbwesten sich mehr und mehr von den Radikalen von links und rechts unterwandern lassen und bei ihren Protesten Gewalt und Randale anwenden und Zerstörung und Plünderungen hinterlassen, sind die Sympathien der Franzosen gekippt.

Nach jüngsten Umfragen von L'Express und France Inter wünschen sich 55 % der Franzosen, dass die Gelbwesten aufhören.

Nach dieser Umfrage sind hauptsächlich die Linksradikalen von FI und die Rechtsradikalen des RN noch mehrheitlich hinter den Gelbwesten.

Sympathien für Protest gibt es in Frankreich schnell. Wenn es aber darum geht, ob man den Protestparteien die Macht anvertrauten soll, besinnen sich die Franzosen um. So tickt die Volkseele in Frankreich.

@Karwandler 17.39

die alte Dame, die auf ihrem Balkon von einer Polizeigranate getroffen wurde und daran starb, war kein Verkehrsopfer- der Demonstrant, dessen Hand von einer Granate zerfetzt wurde auch nicht.
Wäre eine solche Brutalität der Polizei bei einer Demo in Istanbul, Moskau oder Warschau passiert, da wäre das Geschrei hier im Forum und in den Medien groß, inkl. Sondersendung. Macron steht buchstäblich im Hemd da. Erst gingen ihm die Bürger von der Fahne, dann die wichtigsten Minister, dann viele Funktionsträger seiner Bewegung. Es wird eng und der Angstschweiß steht ihm im Gesicht. Die Franzosen wollen ihn nicht mehr hören, deshalb schwadroniert er für "Europa"

@ ernst_thälmann

... noch gnädiger zu seinen leibeigenen als die heutige kapitalistenklasse.

Würden Sie sich mit Marx und Engels nur einen Funken auskennen, wüssten Sie ja wohl, dass es keine "Kapitalistenklasse" gibt.

@ um 16:40 von Gerd Hansen

Dass auch mal die Demonstranten die Beherrschung verlieren, bei weitaus viel weniger als 2000 - 2500€ netto verstehen Sie nicht?

@ karwandler um 17:38

"Außer mit einer unsortierten Wahlmathematik kommen Sie jetzt auch noch mit Unterstellungen, zu welcher Fraktion ich angeblich gehöre?

Und erwarten dazu ernsthafte Antworten?"

Da ich Sie schon eine Weile, hier aus dem Forum, kenne, weiß ich das von Ihnen keinerlei Antworten kommen. Sondern nur Angriffe aus dem Busch geführt, ohne selbst auf Gegenfragen eingehen zu müssen. Noch dazu formulieren Sie Ihre Texte so, als ob SIe der alleinige Besitzer des Wissens sind. Wenn dann allerdins argumentativ zurückgeschossen wird, kommt rein gar nichts von Ihnen.
Dann haben wir das also geklärt. Da Sie keinerlei Willen zeigen ebenfalls auf Gegenfragen zu antworten, würde ich zukünftigt Wert darauf legen, wenn Sie nicht auf meine Kommentare reagieren.
Unser allen gemeinsames Forum braucht m.E. viel um besser zu werden.
Einen Inquisitor, braucht es meiner Meinung nach sicher nicht.

Keinerlei konstruktive Vorschläge als Alternative

Es gibt nichts Praktikables, was die "Gelbwesten" der französischen Mehrheitsgesellschaft als Alterative zur Politik des Präsidenten vorschlagen. Aber mit Protest kann die Wirtschaft nicht im Wettbewerb auf den Märkten bestehen, die alleine über Erfolg, Arbeitsplätze und Einkommen entscheiden.

Frankreich hat über Jahre und Jahrzehnte alles ausprobiert aus der Mottenkiste der Radikalen jeder couleur. Die Linke unter Mitterand hat die Wirtschaft verstaatlicht und unter Hollande 75 % Steuern auf Spitzeneinkommen erhoben. Frau le Pen würde gerne alle Tore schließen und die Wirtschaft in nationale Armut versenken.

Alles hat oder würde zum Desaster führen.

Was sind die "neuen Vorschläge" der Gelbwesten-Bewegung und ihrer Protagonisten ? Richtig, sie haben keine.

Macron ist doch kein Schildbürger

@ Oskar.spd:
Macron sollte zurücktreten.

Nein!

Denn genau das wäre der größte Fehler für das ganze Land. Denn dann kommen wir in eine Situation wo immer die gegenwärtige Opposition auf der Straße alles in Bewegung setzen würde für den Sturz der gegenwärtigen Regierung. Und das kann sich gegenseitig ganz schnell aufschaukeln.
Ein paar Monate schlagen die gelben Westen alles kurz und klein, dann die roten Westen, dann wieder ...

Wer kann das wollen?
Das Volk nicht und demokratisch ist das auch nicht. Die Entscheidung, wer Präsident für eine vorher festgelegte Zeit wird, fällt nur an der Wahlurne. Und es sage keiner, er sei bei der Wahl nicht mündig gewesen.

@ fathaland slim

Zitat um 17:33 Uhr: "Nein, er hat diese Klarheit nicht vermieden. So schlecht ist meine Erinnerung nicht, daß ich mich nicht noch an den französischen Wahlkampf erinnern könnte."

Meine auch nicht! Offensichtlich hat es zwei verschiedene Macron's gegeben.

____________________
Zitat: "Sie hätten es also besser gefunden, man hätte im zweiten Wahlgang Le Pen gewählt?

Jemand anderes außer diesen Beiden konnte man da nämlich nicht mehr wählen."

Offensichtlich haben Sie die Pointe nicht verstanden. Es geht mir um den ersten Wahlgang und das Verhalten des linken Lifestyle-Klientel, das im ersten Wahlgang Hamon gewählt hatte. Melenchon hatte nur 1,6% hinter Le Pen gelegen und wäre im Fall einer geschlossen auftretenden Linken sehr wahrscheinlich in den zweiten Wahlgang gekommen und nicht Le Pen.

wie

am Beispiel der Gelbwesten zu sehen, sind linksradikal-antiautoritäre Kräfte genauso gefährlich für die Demokratie wie rechtsextreme. Insofern sollte der deutsche Verfassungsschutz die Gefahr von links künftig nicht weiter so unterschätzen wie bisher.

Die Bilder erinnern mich

Die Bilder erinnern mich stark an die linksradikalen Ausschreitungen zum G20 in Hamburg und den 1.Mai-Krawallen in Berlin, wo Vermummte marodierend durch die Stadt ziehen.
Ob das nun Gelbwesten sind, nur weil sie gelbe Westen anhaben, lasse ich mal dahin gestellt.
Aber das Vorgehen dieser randalierenden Vandalen erinnert mich eben stark an die Vorgehensweise linksradikaler Zerstörer.
Damit natürlich das anliegen der wahren Gelbwesten in Misskredit gebracht und beschwört staatliche Sanktionen herauf.
Damit hat dann der Staat wieder die Deutungshoheit über die Unzufriedenheit der Bürger über die französische Politik.

@ Pilepale

La république vient de la rue
Wenn ein Staat und ihre Bürger zerrissen sind, wenn nach einer Stichwahl einer der beiden Kandidaten nicht einmal 50% der Bevölkerung hinter sich versammeln kann

... dann gibt es trotzdem eine Verfassung, die fair und genau festschreibt, wer Präsident wird. Die Gegner Macrons hatten keine Mehrheit, basta. Das bitte mal anerkennen.
Natürlich dürfen sie seinen Rücktritt fördern und "das la rue" gehen. Mehr aber auch nicht. (Ich selbst fordere übrigens seit Jahren weniger Regentage in den Sommerferien).

... dass man Angst vor diesen

... dass man Angst vor diesen "Gelbwesten" hat, weswegen sie auch in der deutschen Presse so diskreditiert werden? Vielleicht besteht die Angst auch zu Recht, denn die Zustände in Deutschland nähern sich den in Frankreich an. Eliten bestimmen, das Volk wird servil gehalten, Demokratie wird vorgegaukelt. Altersarmut, Wohnungsnot, steigende Preise, nicht bezahlbarer Wohnraum, unorganisiert Energiewende, die der Bürger bezahlt, der Schulterschluss mit den deutschen Diesel-Herstellern, selbstverliebte bis unfähige Politiker, kaputt gesparte Infrastruktur, fehlender Netzausbau u.v.m
Dagegen hilft nur, die "Gelb-Westen" diffamieren.
Ordnungsgruppen, die das Randerlieren und Übergriffe verhindern wollen, werden als Donbas-Kämpfer erkannt.
Warum?
Wäre es besser, wenn es wieder zu bürgerkriegsähnlichen Szenen kommt, damit die Presse wieder sagen kann: "Seht!! Die Gelbwesten sind gefährlich, sie sind kriminell!"??

@ Pilepale

Ihre Rechnerei mit Wahlbeteiligung und pipapo ist mir völlig schnurz. Und wenn es auch nur einen Menschen mit gelber Weste gäbe, den diese arithmetischen Spitzfindigkeiten interessieren würden, dann hätte er vermutlich längst die Präsidentschaftswahl angefochten, statt zu demonstrieren.

18:05, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Sagen Sie mal ehrlich:Hätten Sie bei seiner Wahl im Jahre 2017 damit gerechnet,daß sich nach kurzer Zeit eine Opposition gegen den Monsieur herausbildet ?<<

Ja.

So wie jeder, der Frankreich auch nur ein ganz klein wenig kennt.

>>Und glauben Sie,daß er beim nächsten Mal noch mit 66 Prozent rechnen kann ?<<

Das hängt davon ab, gegen wen er in der Stichwahl antreten muss.

Sofern er die Stichwahl überhaupt erreicht, natürlich.

@ nie wieder spd

... dass Demonstranten schon niedergeknüppelt werden dürfen, bevor sie angefangen könnten zu demonstrieren.

Gerede ohne sachlichen Hintergrund. Und zwar zu 100 %.

@ MehrheitsBürger um 18:22

"Was sind die "neuen Vorschläge" der Gelbwesten-Bewegung und ihrer Protagonisten ? Richtig, sie haben keine."

Was bietet denn Herr Macron den Mehrheitsbürgern an? Füttert gefälligst meine Reichen ohne Kritik weiter?

Am 17. März 2019 um 18:22 von

Am 17. März 2019 um 18:22 von MehrheitsBürger
Keinerlei konstruktive Vorschläge als Alternative

///Was sind die "neuen Vorschläge" der Gelbwesten-Bewegung und ihrer Protagonisten ? Richtig, sie haben keine.///
.
Es fällt Manchen eben schwer, zuzugeben, dass notwendige Reformen zur Wiedererlangung von Wettbewerbsfähigkeit, z.B. Steuererhöhung auf Benzin als eine mehrerer Massnahmen zur Haushaltskonsilidierung, auch an den eigenen Geldbeutel gehen können.

Die Eskalation ging zunächst von der Polizei aus.

@17:46 von Intelligenz
Journalisten hatten den Verdacht geäußert, dass auffällig oft das Gesicht, auch die Augen getroffen wurden von unbeteiligten Demonstranten.
Der frz. Innenminister hatte nach der Berichterstattung darüber angeordnet, dass nicht zuerst auf das Gesicht, die Augen gezielt werden solle.

Die Polizei hat natürlich die Pflicht, Gewalttäter zu hindern, festzunehmen etc., aber Unbeteiligte zu schonen.

@ teacher's mind um 18:23

"Die Entscheidung, wer Präsident für eine vorher festgelegte Zeit wird, fällt nur an der Wahlurne. Und es sage keiner, er sei bei der Wahl nicht mündig gewesen."

Gut. Präsident ist Herr Macron ja aktuell noch unbestritten. Aber muss der Bürger in einer Demokratie alles hinnehmen, was ein Präsident macht. Selbst ein gewählter? Ist für Sie denn in Griechenland aktuell auch eine Demokratie vorhanden, wenn sie doch von der Troika bevormundet wird?
Ist es denn für Sie in Ordnung, dass die SPD glöeich nach der Wahl ihr Wahlversprechene bricht und in die Groko einsteigt. Und das nach einer internen Wahl der anwesenden SPD Parteigenossen, um einen demokratischen Anstirch verpasst zu bekommen.

18:25, Feininger

>> Melenchon hatte nur 1,6% hinter Le Pen gelegen und wäre im Fall einer geschlossen auftretenden Linken sehr wahrscheinlich in den zweiten Wahlgang gekommen und nicht Le Pen.<<

Geschlossen auftretende Linke?

Diesen Traum habe ich mir schon lange abgeschminkt.

@ Pilepale

Hat Herr Macron nur ganz knapp die Mehrheit der Wahlbeteiligten verfehlt. Von den 75% Wahlbeteiligten erhielt er nur 49~%. Und das nur der Wahlbeteiligten! von allen Wählern liegt die Zustimmung noch weit drunter.

Kein Wunder, diese Zahl gibt es ja auch gar nicht. Oder in welchem Land der Welt wird das Ihrer Meinung nach denn so gezählt?
Übrigens war das noch bei keinem französischen Präsidenten der fünften Republik bisher anders. Aber darum haben Sie sich vermutlich gar nicht gekümmert.

@ ernst_thälmann

Wären Sie wie ich in der DDR aufgewachsen, dann wussten Sie zumindest, dass es keine "Kapitalistenklasse" gibt.

@ teacher's mind um 18:32

"... dann gibt es trotzdem eine Verfassung, die fair und genau festschreibt, wer Präsident wird. Die Gegner Macrons hatten keine Mehrheit, basta. Das bitte mal anerkennen."

Ich erkenne die Wahl von Herrn Macron an. Ich weise nur darauf hin, dass er kaum 50% der Wahlbeteiligten in der Stichwahl erhielt. Wovon wahrscheinlich die meißten "seiner" Stimmen Frau Le Pen nicht wählen wollten. Sind Sie denn der Meinung,dass die Demonstranten die Verfassung brechen, wenn Sie auf die Straße gehen? Das Wort 'basta' wird die Situation m.M.n. sicher nicht beruhigen und erst Recht keinen Ausgleich in die gesellschaft tragen.

"Natürlich dürfen sie seinen Rücktritt fördern und "das la rue" gehen. Mehr aber auch nicht. (Ich selbst fordere übrigens seit Jahren weniger Regentage in den Sommerferien)."

Ich selbst fordere seit Jahrzehnten, dass die politische Sparte der ör Medien endlich abtirtt, damit wir einen Wadenbeißerjournalismus in BRd erneut erhalten. Gegen Regentage unterstütze ich SIe aber auch

@ krittkritt

Die Eskalation ging zunächst von der Polizei aus.

Quatsch. Als die ersten Wasserwerfer zum Einsatz kamen waren schon dutzende Schaufenster zertrümmert. Die Polizei hat nur auf Wurfgeschosse geantwortet, die Steine flogen zuerst. Ein Demomstrant wurde mitten im Wurf von einem Gummigeschossen getroffen. Da können wir diskutieren, ob die Polizei da nicht etwas vorschnell war.

Sozial-Utopie bringt keinen Lohn in die Tüte

Frankreich war nach allerlei wirtschaftlichen Experimenten der "kranke Mann Europas".

Der staatliche Sektor, Liebling der Linken, konsumiert in Frankreich einen Großteil des Bruttoinlandproduktes.

Die Rentenversicherung liefert im Europavergleich "gute Renten" - sie ist nur ziemlich defizitär. Das heißt, hier wird mehr verbraucht als eingebracht wird. Geht auf Dauer nie gut.

Die Franzosen waren die ersten, welche die 35 Stundenwoche eingeführt haben. Dazu hat die starre Reglementierung des Arbeitsmarktes dazu geführt, dass kaum mehr eingestllt wurde, weil die mittelständischen Unternehmen eher pleite gehen mussten, als ihre Beschäftigung der Auftragslage anpassen zu können.

Francois Fillon hat das als erster schonungslos angesprochen und hatte ein Konzept. Macron hat, wenn auch zaghaft, zumindest etwas an Reformwerk angepackt.

Einkommen und Kaufkraft kann nur in einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft erarbeitet und nicht vom Sozialstaat gedruckt werden.

re von Ex-Linker

"Es gibt keine Kapitalistenklasse"

Nee,bloß nicht.Sie triumphierte nur,besonders nach 1989.

sinnlose Gewaltexzesse

Der "Protest" der Gelbwesten mag begründet und verständlich sein. Die Gewaltexzesse der "Demonstranten" sind jedoch durch nichts zu rechtfertigen.
Ich bin froh, dass die unterschwellige Sympathie, die Sahra Wagenknecht im Dezember letzten Jahres demonstrativ zur Schau stellte, als sie sich mit gelber Weste vor dem Kanzleramt zeigte, nicht auf Gegenliebe bei den Bundesbürgern gestoßen ist. Ich fand das unverantwortlich.
Ich wünsche den Franzosen, dass es gelingt, diese sinnlosen Gewaltexzesse zu beenden. Reisende Hooligans und frustrierte Youngster aus der Banlieue, Leute, denen jeder Vorwand zum Vandalismus recht ist - das muss man nicht tolerieren.

@ teacher's mind um 18:37

"Ihre Rechnerei mit Wahlbeteiligung und pipapo ist mir völlig schnurz. Und wenn es auch nur einen Menschen mit gelber Weste gäbe, den diese arithmetischen Spitzfindigkeiten interessieren würden, dann hätte er vermutlich längst die Präsidentschaftswahl angefochten, statt zu demonstrieren."

Es geht mir um die Legitimation der Macron Regierung. Die von Tag zu Tag immer weiter schwindet. Ob Ihnen das schnurz ist oder im Elysee Palast ein Präsident auf einem Moped zu seiner Geliebten gefahren wird, ist mir schnuppe.

@ Werner40 um 18:43

"Es fällt Manchen eben schwer, zuzugeben, dass notwendige Reformen zur Wiedererlangung von Wettbewerbsfähigkeit, z.B. Steuererhöhung auf Benzin als eine mehrerer Massnahmen zur Haushaltskonsilidierung, auch an den eigenen Geldbeutel gehen können."

Es fällt insbesondere der Macron regierung schwer sich die Mittel dieser Haushaltskonsilidierung bei den reicheren Schichten zu besorgen. Und das missfällt immer mehr Bürgern in Frankreich. Nicht nur dort übrigens.

@Pilepale um177:58Uhr

Ich muß Ihnen deutlich widersprechen, denn ich habe mit keinem Wort politische Aktionen vorgeschlagen! Sie sind es selbst der nur die üblichen Phrasen von sich gibt, wie "nicht von unten nach oben schaufeln, sondern ausgeglichener von oben nach unten"! Genau wie bei den Gelbwesten bekommt man keine Antwort auf die Fragen, ob Macron ein Diktator ist, wofür es die Nationalversammlung gibt, ob ein Rücktritt von Macron schlagartig die wirtschaftliche/soziale Situation ändern würde und wie bzw. wer diese Wünsche finanzieren soll! Irgendwie kommen mir die Gelbwesten wie die Abgeordneten im Unterhaus in London vor: die wissen auch nicht was sie wollen und wie das gehen soll, aber sie wissen nur, was sie nicht wollen!

@ Pilepale

Gut. Präsident ist Herr Macron ja aktuell noch unbestritten. Aber muss der Bürger in einer Demokratie alles hinnehmen, was ein Präsident macht. Selbst ein gewählter?

Nein. In der Demokratie muss sich der Präsident an Recht und Gesetz halten (und kann nicht einfach ohne Mehrheit aber per Notstand erwas durchsetzen, was er für gut hält).
Natürlich darf man demonstrieren. Aber dann is auch gut.


Ist für Sie denn in Griechenland aktuell auch eine Demokratie vorhanden, wenn sie doch von der Troika bevormundet wird?

Ja.

@ Ex-Linker um 18:49

"Kein Wunder, diese Zahl gibt es ja auch gar nicht. Oder in welchem Land der Welt wird das Ihrer Meinung nach denn so gezählt?
Übrigens war das noch bei keinem französischen Präsidenten der fünften Republik bisher anders. Aber darum haben Sie sich vermutlich gar nicht gekümmert."

Ich kenne die Geschichte Frankreichs nicht so genau. Aber ich kann mich an keinen Präsidenten der 5. Republik erinnern, bei dem die Lebensumstände der meisten Franzosen so dermaßen leidet und der Mittelstand mit jedem jahr geringer wird. Wird vielleicht Zeit die 6. Republik auszurufen, wenn nur dies als politische Alternative zur Auswahl steht?

@ Pilepale

Es geht mir um die Legitimation der Macron Regierung. Die von Tag zu Tag immer weiter schwindet.

Sie sind in der Minderheit. Das ist denke ich klar. Jetzt geht es an die Vokabel "Legitimation" der Regierung. Das kennen wir aber schon.
Da fällt mir nur noch ein: unsportlich.

Macron verurteilt gewalttätige...

Auf Kommentar antworten:
Am 17. März 2019 um 18:13 von nie wieder spd...
Dass auch mal die Demonstranten die Beherrschung verlieren, bei weitaus viel weniger als 2000 - 2500€ netto verstehen Sie nicht?
###
Beherschung verlieren ? Und das ist für sie Grund sich Randalierern, Plünderern und Brandstiftern anzuschließen ?
Diese Leute haben schwerste Straftaten begangen und das hat absolut nichts mit den Einkommen zu tun ! Und Macron hat alles Recht der Welt die gewalttätige Randalierer zu verurteilen !

@ MehrheitsBürger um 18:58

"Sozial-Utopie bringt keinen Lohn in die Tüte

Einkommen und Kaufkraft kann nur in einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft erarbeitet und nicht vom Sozialstaat gedruckt werden."

Die Wetbewerbsfähigkeit der Wirtschaft kann unter den Ketten der EU und mit Deutschlands Industrie nir gelingen. Da die Regulairien in dem Ding EU, der deutschen Wirtschaft wie angegossen sitzen. Und Sie scheinen es noch nicht mitbekommen zu haben, dass dieser vermeintliche Standortvorteil Deutschlands, sich von heute auf morgen ins Gegenteil wenden kann, sobald EU-Mitgliedsstaaten aus diesem Teufleskreislauf der Neuverschuldung um zu importieren aussteigen. Und Frankreich genauso wie Italien stehen kurz davor das System "Euro" und damit die deutsche Exportwirtschaft crashen zu lassen, weil sie nicht mehr können.

Die EU-Marktkonformitäts-Utopien die u.a Sie hier an den Tag legen, werden wir alle in Deutschland noch bitter zu spühren bekommen. Leider nicht mehr in ganz so ferner Zukunft.

@ karwandler

Zitat um 17:39 Uhr:
""Rund ein Dutzend Gelbwesten bezahlten bereits mit ihrem Leben."

Allerdings alle bei Verkehrsunfällen an ihren Straßenblockaden und kein einziger durch die Polizei.

Haben Sie sicher ganz unabsichtlich zu erwähnen vergessen."
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Ein ziemlich grenzwertiges Statement.

Allerdings wurde es, wie ich gerade sehe, bereits durch einen anderen Foristen um 18:09 Uhr kommentiert.

@MehrheitsBürger um 18:58Uhr

Ihrem Kommentar kann ich nur zustimmen! Leider gibt es auch in diesem Forum einige Vertreter, die glauben, daß, wenn sie Marx und Engels gelesen haben, diese Ideologie als Einzige verstanden haben und daraus die Deutungshoheit ableiten! Auch Marx bewertete den Faktor Mensch falsch und Engels lebte ganz gut von "kapitalistischen Früchten", und nicht in der Gosse! Ob die Gelbwesten wissen, daß es in Deutschland auch Pendler usw. gibt?

es wird allgemein zu auftänden führen

überall in europa, weil man das orgnaisierte leben der einzelnen ländern,Staaten und menschen genommen hat und nur noch weltwirtschaft sieht, wobei nmicht ein einziger normalbürger etwas davon hat.
früher gab es noch qulaität im leben heute nur noch schramm und abstieg wobei alle arnteitnehemer ausgeschlossen sind und nur noch platz für wachstum, speculationen und banken sind.

gute nacht europa!

@ karlheinzfaltermeier um 19:03

"Sie sind es selbst der nur die üblichen Phrasen von sich gibt, wie "nicht von unten nach oben schaufeln, sondern ausgeglichener von oben nach unten"! Genau wie bei den Gelbwesten bekommt man keine Antwort auf die Fragen, ob Macron ein Diktator ist, wofür es die Nationalversammlung gibt, ob ein Rücktritt von Macron schlagartig die wirtschaftliche/soziale Situation ändern würde und wie bzw. wer diese Wünsche finanzieren soll!"

Danke für Ihren Post. Wofür "es die Nationalversammlung gibt" finde ich sehr gute Fragen? Mit diesen fragen reißen SIe ein neues Fass auf, denn ich weiß nicht wozu generell ein nationales Parlament besteht, wenn "Gesetze" aus Brüssel vorgeschrieben werden. Sher gute Frage, die ich schon lange stelle.

Ob "ein Rücktritt von Macron schlagartig die wirtschaftliche/soziale Situation ändern würde" weiß ich nicht! Wahrscheinlich nicht. Aber wie kommen Sie darauf dass nur der Otto-Normalbürger diese Misere auslöffeln muss? Offenbar lehnen dies immer mehr Bürger ab.

@ MehrheitsBürger

Zitat um 18:58 Uhr: "Sozial-Utopie bringt keinen Lohn in die Tüte"
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Das Gegenteil erst recht nicht. Das wäre dann eine Sozial-Dystopie. Und genau dahin marschieren wir seit etlichen Jahren.

17:28 von Pilepale

Zitat:"Schauen Sie sich mal GG §20 Absatz 4 an."
Lesen Sie lieber mal den gesamten Art.20! Da steht nämlich genau definiert, welche Ordnung gemeint ist und unter welchen Umständen ein Widerstandsrecht besteht. Mal ganz davon abgesehen, dass unser GG für Frankreich irrelevant ist,
die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie und des Rechtsstaats kann ich beim besten Willen nicht sehen. Im Übrigen ist es ein Merkmal der parlamentarischen Demokratie, dass das Parlament einerseits seine Legitimation durch freie Wahlen benötigt, andererseits danach frei in seinen Entscheidungen ist. Es gibt kein imperatives Mandat! Wenn das jemandem nicht passt, kann er/sie bei der nächsten Wahl das zu ändern versuchen.

teacher's mind

"Bitte bei der Wahrheit bleiben. Keine europäische Regierung hat bisher gewalttätige Ausschreitungen in Venezuela gerechtfertigt oder ihnen gar das Wort geredet."

Welches ist Ihre Wahrheit? Dass es keinen Kontakt der USA und westeuropäischer Regierungen auch zu gewalttätigen Teilen der Opposition gibt. Steht nicht auch Guido, um es ganz vorsichtig auszudrücken im Verdacht, an gewalttätigen Ausschreitungen nicht nur beteiligt gewesen zu sein sondern diese auch geplant zu haben?

@ teacher's mind um 19:04

"Nein. In der Demokratie muss sich der Präsident an Recht und Gesetz halten (und kann nicht einfach ohne Mehrheit aber per Notstand erwas durchsetzen, was er für gut hält).
Natürlich darf man demonstrieren. Aber dann is auch gut."

Bleiben wir beim Präsidenten. Mit anderen Worten, Ihrer Meinung nach darf ein Bürger der dieser Präsident an die zaghafte Lebensgrundlage will, die Straße rauf und runter marschieren, aber muss es über sich ergehen lassen, da der gewählte Präsiendent machen kann was er will. Vornehmlich nämlich die reichen Bürgerschichten nicht an der Konsolidierung des Staatshaushaltes zu beteiligen, sondern alles diesem "Spaziergänger" aufladen möchte? Habe ich sie da richtig verstanden?

Warum schwitzt dieser gewählte Präsindent denn dann so um sein Amt?

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Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

@ Pilepale

Ich erkenne die Wahl von Herrn Macron an. Ich weise nur darauf hin, dass er kaum 50% der Wahlbeteiligten in der Stichwahl erhielt.

Er erhielt 66,1% der gültigen Stimmen und das ist meine letzte Antwort zu diesem Thema. Ich habe die Nase voll von Richtigstellungen.

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