Kommentare

Was tun

Was tut man gegen solchen Hass. Was tun gegen solche inhaltslosen und völlig verrohten Menschen. Die sich feiern lassen für feigen hinterhältigen Mord. Und was tut man gegen die Menschen, die ihn feiern und ihn als Helden stilisieren. Auch hier in Deutschland gibt es Gruppierungen, wie z.B. die Identitäten, die die gleiche Sprache nutzen, wie dieser Mörder.
Der Ruf nach Aktionismus wird jetzt laut, nach Gesetzen und gesellschaftlichen Tun. Ich denke, in einer Demokratie müssen wir schützen und uns wehrhaft machen. Aber nicht in pauschalierten Sätzen, sondern differenziert und mit Klugheit. Der Mörder und seine Kumpanen, besetzen schon den groben, inhaltsleeren Modus, der keine Humanität und Gleichberechtigung zuläßt. Ich bin gespannt, ob das jetzt abläuft, was immer nach solchen Bluttaten abläuft. Entsetzen, Bekundungen, Gottesdienste und dann langsames vergessen.

Christchurch-Attentäter des Mordes ...

"Neuseeland will nach der Tat das Waffenrecht...." überall das gleiche, man muss sich vor jedem Flug an die Klöten packen lassen, der Staat gönnt sich Trojaner und das Waffenrecht wird verschärft (im Nachhinein).. der Terror verändert die Welt - zum Besseren? Leider muss man sagen, ist das mit anderen bösen Taten ähnlich, Cookies führen zu ewig nervenden Warnhinweisen, Vieren zu teuren Schutzwällen und Steuerschlupflöcher zu Verstopfungen (wenn denn). Wir sind weit weg von besseren Zeiten - oder wie Ari in den Mund gelegt wird, "wer die Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave"

Der Attentäter fühlt sich

Der Attentäter fühlt sich jetzt noch überlegen. Warten wir mal ab, wenn er realisiert, dass er nie mehr frei sein wird und der einzige Zuhörer seiner Hass-Reden die graue Gefängniszellenwand ist.

49 Tote

Wieder haben die Behörden versagt:
Tagtägliche Schlagzeilen von Morden, Massakern, Kindesmissbrauch, Vergewaltigungen, Folter, Krieg, Hass, zunehmender Gewalt...…..
und was machen die staatlichen Organe?
Wer hat diese Opfer geschützt ?
Der Staat?

Tätern keine Plattform bieten

Wenn Ruhm und Annerkennung das ist was die Täter wollen, dann sollten man vielleicht dazu übergehen Grundsätzlich bei der Berichterstattung von solchen Terrorakten auf den Namen der Täter zu verzichten. Im Grunde tun sie ja auch nichts zur Sache.

"In dem Forum, in dem er kurz

"In dem Forum, in dem er kurz vor dem Anschlag ein Manifest zur "Überlegenheit der weißen Rasse" veröffentlichte, wird er als Held betrachtet."- genau das ist eines der Hauptprobleme: wir wissen, dass es einen weltweiten Anstieg rechtsextremer Gewalt und Ideologie gibt; und das, was sich da maskenlos im meist Anonymität bietenden Netz zeigt, hat seine Grundlage auch in der Verschiebung der "Normalgrenzen", die alltägliche Fremdenfeindlichkeit mit Sätzen wie "das wird man ja wohl noch sagen dürfen" den Weg bereitet.

Woher hatte er das Geld um derart in der Welt

herumzureisen? Unterstützer?

Ein kleines Zeichen

Es wäre zumindest ein kleines Zeichen der Wehrhaftigkeit gegen Menschen mit solchen unglaublich abstrusen Ideen, wenn es möglich wäre, seinen Namen nicht zu veröffentlichen und ihm damit einen „Heldenstatus“ unter seinesgleichen zumindest etwas zu verwehren.

Mein Mitgefühl gilt all den Menschen, die von dieser Tat betroffen sind, die liebe Menschen verloren haben oder um deren Leben bangen müssen, die selbst verletzt wurden oder diesen Wahnsinn miterleben mussten.

Hass ist tödlich!

Jeder, der sich abschätzig, hasserfüllt und pauschal über andersgläubige,- farbige, - artige, - denkende, - orientierte äußert, webt mit am Netz des Hasses, das inzwischen die Welt mehr und mehr beherrscht. Dass es Menschen gibt, auf deren Beifall sich dieser Täter verlassen kann, ist unerträglich. Wir sitzen in einem Boot, und es ist nicht gleichgültig, ob in China ein Sack Reis umfällt, wenn dadurch 50 Menschen hungern müssen. Wer das begriffen hat, versucht mit seinen Gedanken dem Hass entgegenzuwirken, und wenn er die Kraft hat, sogar diesem im Geist kranken Täter Heilung zu wünschen. Auch wenn viele den Kopf schütteln, ich werde nicht nur für die Opfer und ihre Angehörigen, sondern auch für den Täter beten.

Widerwärtige Tat! Durch nichts zu rechtfertigen!

Widerwärtige Tat! Durch nichts zu rechtfertigen!
Was für eine feige und widerwärtige Tat, die durch nichts zu rechtfertigen ist!
Mein ganzer Abscheu für den oder die Täter, mein tiefes Beileid den unschuldigen Opfern und ihren Hinterbliebenen.

@iog, 8:37

Bei allem Respekt für Ihr Empfinden: was erwarten Sie denn alles von den Behörden? Das sind Menschen und keine allwissenden Götter. Da gibt es kein Kristallkugel und Totalüberwachung wollen wir doch auch nicht.

Selbst wenn Staaten und Gesellschaften mitverantwortlich sind, weil sie der Rahmen sind, in dem solche Taten gedeihen, es sind die Täter, die sich entscheiden, sie auszuführen. Da liegt die Hauptverantwortung.

@08:51 Felina2

Die Frage ist, ob der Täter Komplizen und Unterstützer hat; zumindest war er www-mäßig vernetzt und wird dort widerlich gefeiert. Tatsache ist, dass leider Rechtsextremismus und Reichtum viel zu oft zusammen gehen. Reisen, Spesen etc: kein Problem.

re 08:41 von andererseits

hat seine Grundlage auch in der Verschiebung der "Normalgrenzen", die alltägliche Fremdenfeindlichkeit mit Sätzen wie "das wird man ja wohl noch sagen dürfen" den Weg bereitet.

Weil Kritik an Regierungspolitik legitim ist, Massenmord nicht. Scheinbar können Sie da nicht differenzieren.

Nur eine ehrliche Auseinandersetzung löst das Problem!

Zunächst mein volles und ehrliches Mitgefühl den Opfern dieses schrecklichen Terroranschlages und ihren Angehörigen. Gewalt und Terror ist gegen jedem zu verurteilen, egal ob das Opfer nun Christ, Jude, Moslem, Hindu, Sikh, Atheist oder ein Anhänger des Spaghetti-Monsters ist.
(Das ist eine Selbstverständlichkeit!)

Ohne Zweifel entsteht Hass nicht dadurch, indem irgendjemand im Internet etwas Böses postet oder weil irgendeine Partei angeblich "hetzt". Hass findet seinen Resonanzboden in der Realität.
Ich sehe den gestrigen verabscheuungswürdigen Terroranschlag als eine nicht entschuldbare Reaktion auf Gewalt, Hass und Terror, den islamische Extremisten allzu oft ggü. Nicht-Muslimen und Muslimen verbreiten, ohne dass hier auf muslimische Seite eine echte und effektive Aufarbeitung und Abschaffung der Ursachen hierfür einhergeht.

Hier muss angesetzt werden, wenn wir das Problem in aller Ehrlichkeit lösen möchte und wir eine echte weltoffene und tolerante Gesellschaft erschaffen wollen.

Nix mit Verschärfen

Im Prinzip ist es doch einfach: da wird in brutaler Weise gegen geltendes Strafrecht verstoßen. Der Täter dem Gericht vorgeführt und hart bestraft.
Da muss nichts verschärft werden. Gegen derartige Handlungen ist man in einer "freien" Welt durch nichts abgesichert. Eine "traurige" Wahrheit, die schon immer Bestand hatte. Leider verfallen Regierungen oft in einen Aktionismus, der Schutz suggerieren soll (Betonklötze vor etlichen Weihnachtsmärkten in Deutschland) der aber immer nur symbolisch bleibt und Angst verschärft.
Nochmals: geltendes Strafrecht stellt Mord, Gewalt gegen Personen unter Strafe - da muss nichts strenger gefasst werden.
Die Norweger haben das gut vorgemacht - ich hoffe, die Neuseeländer folgen.

08:37 von iog

Wieder haben die Behörden versagt:
##
Gegen Heimtücke kann Sie niemand und auch kein Staat der Welt schützen!

Milos Obilic

Dieser Terrorist war ein Türkenhasser und das schreiben auf seiner Waffe ist ein klarer Beweis dafür. Namen vom gefallenen Osmanischen Admiralen, Sultan Murad 3. und Milis obilic. Die Frage warum die Neu Zealändischen Behörden so lange gebraucht haben bis sie an die Moschee kamen?

Es gibt keinen Schutz.

Solche Morde können überall stattfinden - der Staat wird die Mörder nicht wirksam daran hindern. Breivik lässt grüßen.
Immerhin regiert in Neuseeland noch der Menschenverstand - und das Erschweren des Waffenbesitzes ist wenigstens eine vernünftige Konsequenz. Leider halten sich die Australier nach wie vor auf der Welle derjenigen Staaten, die (insbesondere muslimische) Migranten als eine Gefahr für die freie Welt behandeln und meinen, für diese gelten die universellen Menschenrechte nicht, und solche Einschätzungen finden auch in unserer offiziellen Politik von AfD bis CSU ein gefährliches Echo. Solange das so bleibt, wird es immer wieder ein paar Irre geben, die sich in ihrer Weltsicht bestätigt sehen.

von Diakon64

..... obligatorische Bekundungen der Politikversager: "Abscheuliche Tat" und,"in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer sein.".... dann möglichst rasch Gras darüber wachsen lassen.

@ um 09:05 von Oldtimerin

"Hass ist tödlich!
Jeder, der sich abschätzig, hasserfüllt und pauschal über andersgläubige,- farbige, - artige, - denkende, - orientierte äußert, webt mit am Netz des Hasses, das inzwischen die Welt mehr und mehr beherrscht. Dass es Menschen gibt, auf deren Beifall sich dieser Täter verlassen kann, ist unerträglich. Wir sitzen in einem Boot, und es ist nicht gleichgültig, ob in China ein Sack Reis umfällt, wenn dadurch 50 Menschen hungern müssen. Wer das begriffen hat, versucht mit seinen Gedanken dem Hass entgegenzuwirken, und wenn er die Kraft hat, sogar diesem im Geist kranken Täter Heilung zu wünschen. Auch wenn viele den Kopf schütteln, ich werde nicht nur für die Opfer und ihre Angehörigen, sondern auch für den Täter beten."
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Danke für Ihren treffenden Kommentar. Vielleicht hilft er denjenigen, die im Herzen gut aber dennoch auf einem Auge etwas blind sind frei von Ideologie für eine bessere Welt einzutreten. Nicht eine Ideologie, sondern das Menschliche ist das bessere Ziel.

Warum...

...verschwindet das gesamte Forum, in dem sich der Täter auch noch brüstet, nicht längst aus dem Netz?

Keine Anträge auf Kaution oder Anonymität

Ok, der Täter *will* also namentlich bekannt werden, sich somit ein Denkmal für die Ewigkeit setzen.

Ich rufe die Medien dazu auf, dem Täter genau das *nicht* zu geben, was er will:
- Er will weltweite Bekanntheit --> keine Nennung des Namens mehr, keine Klar-Bilder. Radiert seine mediale Existenz aus.
- Nur das Nötigste berichten (Beginn der Gerichtsverhandlung und die Urteilsverkündung, keinesfalls seine Aussagen vor Gericht verbreiten).
- Bei den zukünftigen Gedenkveranstaltungen nur an die TAT erinnern, nicht an den TÄTER.

In welchem Knast er auch immer verschwindet - möge er dort in Vergessenheit geraten.

@Bote_der_Wahrheit, 09:16

Und ja, da ist es dann, das 'aber', welches ich in ihrem Vorgängerpost schon vermisst hatte. Es sind doch die Muslime selbst schuld, weil der arme Täter ja gar nicht anders konnte als Hass aufzubauen da die Muslime ja nicht dass tun, was sie von ihnen erwachten. Warum nur muss ich immer wieder an den Eröffnungspost von fathaland slim gestern denken - und wie oft sich seine Vorhersage in all den Threads seit gestern bewahrheitet hat.

Rassismus ist

Rassismus ist abscheulich.
Wer Rassismus unterstützt, toleriert, macht sich mitschuldig an diesen abscheulichen Taten.

@Bote_der_Wahrheit 9:16, Propaganda entwertet Mitgefühl

"Zunächst mein volles und ehrliches Mitgefühl den Opfern dieses schrecklichen Terroranschlages und ihren Angehörigen....
Ich sehe den gestrigen verabscheuungswürdigen Terroranschlag als eine nicht entschuldbare Reaktion auf Gewalt, Hass und Terror, den islamische Extremisten allzu oft ggü. Nicht-Muslimen und Muslimen verbreiten, ohne dass hier auf muslimische Seite eine echte und effektive Aufarbeitung und Abschaffung der Ursachen hierfür einhergeht.
Hier muss angesetzt werden..."

Sie entwerten die Glaubwürdigkeit Ihres Mitgefühls, wenn Sie diesen Terroranschlag letztlich benutzen wollen, um rechtspopulistische Propaganda gegen Muslime stimulieren zu wollen, verkleidet im Gewande eines "islamistischer Terror ist auch schlimm!".

Immer das Gleiche....

Immer das Gleiche nach so einer Tat. Worte der Betroffenheit - gibt es dafür mittlerweile Textbausteine? Das jeweilige Waffengesetz soll verschärft werden - wurde schon mal objektiv überprüft ob das tatsächlich zum Ziel führt? Den Betroffenen und Hinterbliebenen wird Hilfe versprochen - fragt doch mal diese Menschen....Das Einzige was solche Taten und das damit verbundene Leid verhindert ist, solchen verwerflichen Gedanken den Nährboden zu entziehen. Durch Bildung, Zukunftsperspektiven, Zusammenhalt, echte (!) Toleranz, zuhören...usw. Dieser Lösungsweg ist viel härter, schwieriger...aber er führt irgendwann zum Ziel.
Irgendwelche "Betroffenheitsrituale" bringen Nichts.

Ideologien

Die (politisch/religiös) ideologische Landschaft ist ein Kreis. Oben ist die gemäßigte Mitte, nach rechts und links fallen die entsprechend ausgerichteten Ideologien ab und gehen auseinander. Wenn die abfallenden Ideologien den Diameter überschreiten, werden sie zunehmend radikaler und nähern sich ideologisch wieder an. Ganz unten ist der Terror, der in seinem Tun weder rechten noch linken Ideologien korrekt zugeordnet werden kann, sondern nur radikal-kriminell ist. Das Schlimme dabei ist, dass eine Radikalisierung auf der einen Seite des Kreises die Radikalisierung auf der anderen Seite des Kreises induziert. Deshalb ist es erforderlich, dass sich die Verfolgung und Verhinderung weiterer Radikalisierungen nicht auf die Seite beschränkt, die gerade die gesetzlichen Grenzen überschritten hat und für Entsetzen sorgt, sondern dass nach einer solchen kriminellen Tat die rechten und linken radikalen Seiten gleichermaßen verfolgt werden. Nur so wird ein radikales Aufschaukeln verhindert.

"Neuseeland will nach der Tat...

...das Waffenrecht verschärfen."

Natürlich.

Denn - wie überall auf der Welt - wird das Kriminelle dann in Zukunft zuverlässig davon abhalten, Verbrechen mit Waffen zu begehen.

*weia*

Christiisten

Es gibt Islamisten. Warum gibt es aber keine Christiisten? Offenbar wählten die Terroristen des radikalen Christentum bewusst den Ort Christchurch um ein terroristisches Zeichen zu setzen. Die christliche Kirche soll alleine ohne muslimische Konkurrenz sein.

Die religiös motivierten Terroristen einfach als rechtsradikal abzustempeln ist zu einfach. Dann muss auch der IS als rechtsradikal eingestuft werden.

Mal ehrlich....

Der Täter hat doch leider schon seinen maximalen Erfolg. Der ganze Medienrummel um diese abscheuliche Tat ist Balsam für seine Seele und für solche mit diesem menschenverachteten Gedankengut. Es gießt nur mehr Benzin ins rechtsextreme Feuer.

Es ist schade, dass der Journalismus so stark Täterfixiert vorgeht. Ich würde mir wünschen, mehr über die Opfer, über deren Familien zu erfahren, um der Welt zu zeigen, welche wertvollen Menschen dieser Welt, mit einer solchen grausamen Tat, genommen wurden.

Wir müssen aufhören immer das zu bekämpfen was wir hassen, sondern beschützen und retten was wir lieben. Mit dieser Art der Berichterstattung schaffen wir, dass solche Menschen in Ihrem Vorgehen bestätigt werden. Terror schürrt Angst & Hass. Die Bekundungen wie „hier ist kein Platz für Nazis“ wirkt in den Nebensätzen wie ein hilfloser Aufruf.. Wo lese ich den unbändigen Willen der Guten, die Superhelden, welche in jedem von uns stecken und klare Kante gegenüber Hass und Terror zeigen?

@um 09:16 von Bote_der_Wahrheit

"Ohne Zweifel entsteht Hass nicht dadurch, indem irgendjemand im Internet etwas Böses postet oder weil irgendeine Partei angeblich "hetzt". Hass findet seinen Resonanzboden in der Realität."

Ihre Ansichten zum Islam sind ja allen hier im Forum bekannt. Dass Sie so tief sinken können, hier offen "den" Muslimen die Schuld an diesen Massenmord zu geben schockiert aber doch nocheinmal.

Sie folgen hier der Logik des Massenmörders. Ganz offen. Unfassbar.

Diese Tat ist begründet in den fanatischen Hass eines Rassisten und weißen Suprematisten. Sie hat nichts, aber auch gar nichts mit Muslimen zu tun.

Betrachtungen

Beobachtet man die Reaktionen auf diesen Terroranschlag und die auf all die islamischen Terroranschläge der jüngsten Vergangenheit, fällt einem folgendes auf:

1. während für letztere nie etwas mit etwas zu tun hat, werden für erstere jetzt alle Personen verantwortlich gemacht, die "rechts" sind, die sich islam- oder migrationskritisch äußern

2. während bei letzteren dazu aufgerufen wird: "besonnen zu reagieren", "nicht zu pauschalisieren", überschlägt man sich nun in der Beschreibung des Bösen und Beschuldigung aller Personen, die sich islam-/migrationskritisch äußern

3. während bei den Tätern für letztere schnell die Gesellschaft als wahren Schuldigen ausfindig macht, die ihn zu solchen Taten getrieben, haben wir es nun mit einem abgrundtief bösen Täter zu tun (ja, das ist er!)

4. während man bei letzeren das Ausmaß zu relativieren sucht, etwa mit dem Verweis auf die Zahl von Totem im Straßenverkehr, kann es jetzt keinen Klimax bei der Beschreibung des Bösen geben

Wie kommt es?

Re Bote..: Entschuldigung!

Ich sehe den gestrigen verabscheuungswürdigen Terroranschlag als eine nicht entschuldbare Reaktion auf Gewalt, Hass und Terror, den islamische Extremisten allzu oft ggü. Nicht-Muslimen und Muslimen verbreiten, ohne dass hier auf muslimische Seite eine echte und effektive Aufarbeitung und Abschaffung der Ursachen hierfür einhergeht.“

Was Sie hier versuchen, ist die Quadratur des Kreises: Die „Entschuldigung“ einer „unentschuldbaren“ Tat. Diese Scheinlogik ist wirklich etwas, was mich vor allem in der politischen Szene zutiefst aufwühlt: Die komplett demagogische und gezielte Scheinverknüpfung von allen Wirkungen mit einer einzigen Ursache. Man nennt das auch Ideologie.

„Hier muss angesetzt werden, wenn wir das Problem in aller Ehrlichkeit lösen möchte und wir eine echte weltoffene und tolerante Gesellschaft erschaffen wollen.“

Sie meinen, mit einer „weltoffenen“ Gesellschaft müssen immer die „Anderen“ anfangen?

@Bote_der_Wahrheit

"Ich sehe den gestrigen verabscheuungswürdigen Terroranschlag als eine nicht entschuldbare Reaktion auf Gewalt, Hass und Terror, den islamische Extremisten allzu oft ggü. Nicht-Muslimen und Muslimen verbreiten...
Hier muss angesetzt werden, wenn wir das Problem in aller Ehrlichkeit lösen möchte und wir eine echte weltoffene und tolerante Gesellschaft erschaffen wollen."

Sie wollen das Problem in aller Ehrlichkeit lösen? Das fällt mir schwer zu glauben, wenn Sie den Kern des Problems bei den Muslimen sehen.
Schon mal Gedanken gemacht woher die Islamisten ihren Hass beziehen?
Wie oft wurden in muslimische Ländern einmarschiert und bombardiert, dabei unzählige Zivilisten getötet?
Wie oft wurden diese Länder besetzt mit dem Vorwand der "Demokratisierung und Friedenserhaltung" und jeder Bürger wie eine potenzielle Gefahr von den Besatzern behandelt?
Die Liste der Ungerechtigkeiten ist verdammt lang und Sie machen einseitige Schuldzuweisungen...
Ich kann Ihre Betroffenheit nicht glauben.

Traurige Mechanik des Terrors

Die traurige Mechanik des Terrors funktioniert leider. Hass verursacht Hass. Es war nur eine Frage der Zeit, bis weitere Breiviks auftauchen. Und die geschwächten Zivilgesellschaften (gespaltene Gesellschaft!) werden es schwer haben, hier etwas entgegenzusetzen. Wir gehen bitteren Zeiten entgegen.

Meine Rasse heisst....

Mensch. Meine Religion ist Liebe. Meine Doktrin ist Emphatie. Meine Aktion ist Hilfe. Mein Ziel Naturschutz,Selbstlosigkeit und Freundschaft.
Der Rest ist mir egal. Kanns eh nicht aendern.
Mein Mitgefuehl fuer alle unschuldigen Opfer der Gewalt dieser Welt.
Schoenen Tag noch. Peace.

@ Bote des relativierens

Ohne Zweifel entsteht Hass nicht dadurch, indem irgendjemand im Internet etwas Böses postet oder weil irgendeine Partei angeblich "hetzt".

Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln ! Diverse Aussagen wie z.B der Schießbefehl bei der geliebten möchtegern Alternative.
Ebenso wie in einer in Amerika twittert weiße Nationalisten sind keine Gefahr.

Wie entsteht solcher Hass?

Wenn man auf der Suche nach der Therapie ist, sollte vorher die richtige Diagnose gefunden sein. Alles hat Ursachen, auch der Hass.

Attentate dieser Art sind in vielen islamischen Ländern seit Jahrzehnten an der Tagesordnung, für unsere Medien in der Regel kaum eine Kurzmeldung wert.

Woher kommt dieser Hass auf die Ungläubigen? Auf die Andersgläubigen? Der Hass auf die politischen und weltanschaulichen Gegner? Die Bereitschaft sie mit allen Mitteln zu bekämpfen?

Die Guten hassen die Bösen. Sie sind voller Abscheu, das Böse muss bestraft und ausgemerzt werden, in die Hölle geschickt werden. Das ist der sogar schriftlich fixierte Wille des Höchsten Wesens, der höchsten überhaupt denkbaren Instanz, oder nicht?

Woher kommt diese Denkweise?

@ Diakon64

Sie schrieben:
"Auch hier in Deutschland gibt es Gruppierungen, wie z.B. die Identitäten, die die gleiche Sprache nutzen, wie dieser Mörder."
Ja und? Der IS benutzt ja sogar das selbe Buch und somit wortwörtlich dieselben historischen Textstellen wie alle anderen Muslime. Wollen Sie mir jetzt erzählen, dass damit alle Muslime für die Taten des IS verantwortlich sind?
Immer wenn sich ein Islamist irgendwo in die Luft sprengt oder wieder mal ein "Migrant" ein Mädchen umbringt, ist eure erste Reaktion "Tat nicht instrumentalisieren", "nicht alle Muslime/Migranten etc. sind so". Und nun sollen also alle patriotischen, nationalistischen oder rassistischen Bewegungen und Parteien mit diesem irren Mörder in einen Topf geworfen werden? Merken Sie es eigentlich noch?

Terrorismus

Ich weiß nicht warum diese Morde mit Terrorismus gleichgesetzt werden. Wir haben eindeutig ein Problem mit den Wortdefinitionen. Deswegen bekommen wir dieses Problem auch nicht in den Griff sondern die Situation verschärft sich immer weiter. Radikalisierung bis zum Terrorismus geht immer mit Ausgrenzung einher. Indem wir andere Menschen ausgrenzen und nicht auf ihre Argumente in ruhiger Diskussion eingehen und diese wiederlegen, verschärfen wir die Situation immer weiter, auch in Deutschland. Das Ganze hat viel mit Psychologie zu tun und bedarf einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Debatte. Auch die Medien spielen dabei eine wichtige (und derzeit keine gute) Rolle.Das Thema ist sehr umfangreich und wir müssen es lösen
P.S.: Warum dürfen wir uns nicht zum Verhalten der USA zum Internationalen Gerichtshof äußern. Das spielt da auch mit rein.

re bote-der-unwahrheit

"Ich sehe den gestrigen verabscheuungswürdigen Terroranschlag als eine nicht entschuldbare Reaktion auf Gewalt, Hass und Terror, den islamische Extremisten allzu oft ggü. Nicht-Muslimen und Muslimen verbreiten, ohne dass hier auf muslimische Seite eine echte und effektive Aufarbeitung und Abschaffung der Ursachen hierfür einhergeht."

Nachdem Sie pflichtschuldigst den Anschlag verurteilen finden Sie natürlich wieder den Übergang auf muslimische Terroristen und dass natürlich die "muslimische Seite" mitschuldig ist. Und dass bei denen "angesetzt" werden muss.

Auch mühsam verkleidete Islamophobie und Fremdenhass beiben Islamophobie und Fremdenhass. Und AfD bleibt AfD.

Natürlich...

fehlen die Worte, um das Entsetzen von Christchurch zu beschreiben! Leider wird sich die Verlogenheit der ganzen Welt dadurch leider nicht ändern! Das fängt bei dem Irrglauben an, daß man rassisch oder pseudo-religiös Verblendete mit Diskussionen oder psychologischer etc. Mithilfe von ihrem "Holzweg" abbringen kann und setzt sich fort beim Entsetzen, das meistens nur dann eintritt, wenn man selbst betroffen ist. Hat die muslimische Gemeinde in Christchurch wirklich interessiert, was in NewYork oder Nizza usw. geschah? Ich habe da meine Zweifel! Ebenso wird der Täter nie von seiner "Ideologie" abweichen, oder hat sich Breivik gewandelt? Dabei waren seine Morde auch politisch begründet! Es zeigt sich wieder, daß jede Form von eingebildetem oder anerzogenem Überlegenheitsgefühl von Übel ist.

@BRDDR

"andererseits" hat von "Fremdenfeindlichkeit" gesprochen. Sie sprechen von "Kritik an Regierungspolitik". Für Sie ist das offenbar dasselbe.

Überlegenheit der weißen

Überlegenheit der weißen Rasse - diese Ansicht hat soviel Tod und Elend über die Welt gebracht, nicht erst dritten Reich. Dieser Vorherrschaftgedanke und gleichzeitig der Gedanke - vermutlich aus dem Vorgehen gegen andere "Rassen" gespeist - ausgelöscht zu werden, ist schon eine ganz eigene Phantasie-Welt. Die Welt war und ist immer mit Migration verbunden. Der Attentäter wird wohl kaum ein Aboriginie gewesen sein, und selbst diese waren noch nicht immer auf dem Kontinent.

Hass-Liebe-Gedankenexperiment

Wenn alle Menschen gleich wären, alle „Rassen“ gleichmäßig durchmischt, alle Religionen ineinander aufgehen, bedingungslose Grundeinkommen sämtliche Einkommensunterschiede nivellieren, etc. ...

... ich glaube, selbst DANN werden solche Taten und solcher Hass nicht aufhören! Weil immer wieder jemand da sein wird, der glaubt ER würde zu kurz kommen! ...

Was kann dahinter stecken?

... einzig mögliche Erklärung in meinen Augen, ist Soziopathie ...

... wie kann man andere Menschen, Hautfarben, Religionen, etc. zum Anlass nehmen, sich über irgend einen anderen Menschen zu erheben und ihn zu verachten? ...

Der Hass auf andere Menschen, Migranten, Ethnien, Hautfarben, Religionen und solche Taten sollen eines bewirken: BOCH mehr Hass erzeugen!

... gehen wir diesen Soziopathen nicht auf den Leim! ...

Der Täter gehört dauerhaft aus der Gesellschaft entfernt ...

... aber die Gesellschaft darf sich nicht spalten lassen!

... sonst hätter er sein Ziel erreicht!

re @: 08:37 von iog

Auch in den Staatsorganen sitzen nur Menschen mit all ihren menschlichen Schwächen. Insbesondere wenn "Milgram" zuschlägt, ist der Prozentsatz deren, bei denen das Gewissen siegt, sehr gering.
Das Leben bleibt eine Gradwanderung, die immer und für jeden tödlich endet.
Vielleicht ist es dieser , bei jedem Menschen im Unterbewußtsein steckende Fatalismus, der die hausgemachten Katastrophen immer wieder enstehen und "den Staat" machtlos erscheinen läßt.

Doppelmoral?

Komisch, dass in einem Fall wie diesem kein "Pray for New Zealand" durch Social Media geht (zumindest bei Weitem nicht in einem Umfang wie bei anderen Terroranschlägen) und öffentliche Gebäude in anderen Ländern nicht in den Staatsfarben angeleuchtet werden. Aber es waren ja auch "nur" Muslime.

(Normalerweise finde ich ich zumindest die Social-Media-Trauerbekundungen heuchlerisch, weil die meisten Menschen, die so etwas posten das nicht aus Anteilnahme tun, sondern weil es "trendy" ist. Aber wenn schon, dann auch bitte konsequenterweise immer.)

Ein Lob auf die Polizei

Ein Lob auf die Polizei und auch auf den Mut eines Betroffenen, dem es offenbar gelungen war, dem Attentäter in der zweiten Moschee die Waffe wegzunehmen.

Wenigstens hat man ihn jetzt und ich bin durchaus dafür, ihn öffentlich vorzuführen. Viele Terroristen (ob islamische oder nicht) kommen leider viel zu leicht davon, weil sie von der Polizei auf der Flucht oder in Notwehr erschossen werden (siehe Fall Amri).

Dagegen ist es doch viel besser, ihm möglichst lange und möglichst viele detaillierte und unangenehme Fragen zu stellen, um die ganze Abscheulichkeit seiner Weltanschauung offenzulegen.

einfach nur durchgeknallt

Die These eines rechtsradikalen Rassisten greift hier etwas zu kurz. Der Täter hat ein 75 Seitiges Manifest hinterlassen, dass zum Teil extrem rassistisch ist, in dem sich aber auch radikal ökologische Forderungen finden, die auch von einer Greta Thunberg stammen könnten. - Alles unglaublich verschwurbelter Irrsinn. Wenn es überhaupt einen Sinn ergibt, kommt es dem Täter wohl nur auf eine weitere Polarisierung der Gesellschaft an.

"Ohne Zweifel entsteht Hass nicht dadurch, indem irgendjemand im Internet etwas Böses postet oder weil irgendeine Partei angeblich "hetzt". Hass findet seinen Resonanzboden in der Realität."

Mit dem "etwas Böses im Internet posten" geht es los. Dort nämlich werden Menschen herabgewürdigt, diffamiert und als nicht zur Gesellschaft gehörig bezeichnet.

Mit Sätzen wie "Der Islam / Muslime gehören nicht zu Deutschland" und was man sonst z.B. bei PEGIDA oder noch besseres Beispiel bei PI-News lesen muss, geht es los.

Dort werden solche Terroristen wie der Attentäter von Christchurch aufgestachelt. Irgendwann beschließt dann jemand wie Breivik oder dieser Terrorist, dass er jetzt mal was unternehmen muss, weil der Staat ja nichts tut.

Und dann die Relativierer, die so ein Attentat zwar vordergründig verurteilen, aber im Stillen oder in der WhatsApp Gruppe Verständnis oder sogar Zustimmung äußern.

Andere schreiben von einem Öko-Dschihadisten und geben Greta Thunberg eine Mitschuld.

@ 09:28 von davidw. @ 08:37 von iog

"Wieder haben die Behörden versagt:
## Gegen Heimtücke kann Sie niemand und auch kein Staat der Welt schützen!"

Ich denke Sie haben beide recht. Ich finde es schon etwas blauäugig, wenn man die Polizei ohne Waffen ausstattet. Wenn da mal was ist, kann ein Polizist nicht direkt eingreifen, der muss erst mal die bewaffnete Sondereinheit anfordern. Also hätte auch ein zufällig anwesender Polizist nicht viel ausrichten können.

Tiefer liegende Ursache entschuldigen nichts, aber....

Die Bürgermeisterin von Christchurch, Lianne Dalziel sagte u.a: "...es gibt nur einen Weg, mit dem die Gesellschaft auf die Stimme des Hasses antworten könne: Sie kommen zusammen, in Liebe, Einfühlung und Freundlichkeit."
Sie hat etwas indirekt erkannt und die Frage dahinter lautet, wie kommt es, dass die Menschen eben nicht "in Liebe, Einfühlung und Freundlichkeit" zusammen kommen?
Sind es nicht Ideologien und Religionen, die in sich den Hass, den Rassismus und die Gewalt tragen? Sind sie doch reine Ausgeburten der menschlichen Hybris!
Alle Religionen mögen mal ihre sogenannten "Heiligen Schriften" vom Unrat der Gewalt gegen Memschen befreien, so kämen wir "in Liebe, Einfühlung und Freundlichkeit" zusammen - denn, oh Wunder, diese Punkte sind auch in den gleichen Schriften enthalten!
Was die menschenverachtende Ideologien angeht, sollte der Staat durchgreifen, aber auch die Wirtschaft ins Vesier nehmen, denn hier liegt ethisch einiges im Argen.
.., ...aber es wird Zeit für neue Wege!

@bote_der_weltfremdheit

“Ohne Zweifel entsteht Hass nicht dadurch, indem irgendjemand im Internet etwas Böses postet oder weil irgendeine Partei angeblich "hetzt". “

So so “ohne Zweifel“?
Wer hat das denn bewiesen? Da kenne ich aber sehr, sehr viele, inklusive mbit selbst, die eben so eine Aussage mehr als nur Bezweifeln.

Das weiß ja sogar ich als “Laie“, dass es genau so funktioniert.
Das haben die Nazis schon gemacht und vor Ihnen andere und das machen heute a wieder andere in aller Welt genau so.

Nennt sich Feindbilder aufbauen.

Man hat immer einige verrückte, mal mehr mal weniger, null sind sie nie und eigentlich auch nie in der Mehrzahl.
Aber sie reichen eben aus um Terror zu verbreiten, und den Nährboden für eine solche Tat schaffe ich eben verstärkt durch die indirekte Unterstützung solcher Taten. So wie Trump das macht, so wie es die AfD, die Brexiters, Erdogan macht, einer Partei in Polen und eine in Ungarn, Italien, und so wie Sie es grade gemacht haben.
Die Liste lässt sich beliebig verlängern

@Warum verschwindet ... 9:41 von harry_up

"das gesamte Forum, in dem sich der Täter auch noch brüstet, nicht längst aus dem Netz?"

Mehrere kurze Antworten:
a) weil wir noch einen Rechtsstaat haben
aa) trifft a) nicht zu
b) haben längst 'Interessierte' global irgendwohin kopiert
bb) ergo: aus dem Netz verschwindet nichts

Und die Moral von der Geschicht:
die 3 Affen helfen manchmal auch nicht
https://de.wikipedia.org/wiki/Drei_Affen

@09:11 BRDDR

Kritik an der Regierungspolitik ist legitim, ich beteilige mich ständig daran. Scheinbar können Sie da nicht differenzieren zu Situationen, in denen mit dem Satz "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" in den vergangenen Jahren eindeutig fremdenfeindliche und rechtsradikale Positionen in die Normalität geschleust werden sollen.

@ Bote der Wahrheit

Ihre verharmlosende Ansicht, der Täter habe nur reagiert, die Sie hier nicht zum ersten Mal verbreiten, ist nach dem, was bislang über den Täter bekannt geworden ist, falsch. Es spricht alles dafür, dass hier jemand mit geschlossenem rassistischen Weltbild, mit krankhafter Einbildung "weißer Überlegenheit" und ebenso krankhaftem Hass auf alle Muslime gemordet hat. Lenken Sie nicht ab! Berücksichtigen Sie bitte auch seine Reise nach Bulgarien. Sie verharmlosen die Tat, und Sie scheinen das bewusst wiederholt zu tun.

christliche Terrorist oder Rechtsextreme Terrorist?

Nach wie vor werden christliche Terroristen zu Rechtsextreme Terroristen stilisiert.

um 09:39 von Woinem

Milis Obilic war alles andere als ein osmanischer Admiral und hatte mit Sultan Murad 3 absolut nicht zu tun, da er rund 160 Jahre vor dessen Geburt lebte.
Vermutlich spielen Sie auf Sultan Murad 1. an.
Ich halte es aber auch für nicht sonderlich dienlich, wenn Sie versuchen diesen Anschlag (für türkische Propaganda) zu instrumentalisieren.

@Am 16. März 2019 um 09:47 von JorisNL

Zitat: "Und ja, da ist es dann, das 'aber', welches ich in ihrem Vorgängerpost schon vermisst hatte. Es sind doch die Muslime selbst schuld, weil der arme Täter ja gar nicht anders konnte als Hass aufzubauen da die Muslime ja nicht dass tun, was sie von ihnen erwachten. "
Sie können gerne auch 1000 Mal meinen Kommentar verdrehen und Ihre Halluzinationen hineinlegen.
Was werden Sie damit erreichen?
Genau: dass bestehende Probleme in aller Ehrlichkeit nicht angesprochen werden, dass man lieber den Mantel des Schweigens darüber legt, um dann sich über den nächsten Terroranschlag zu wundern.
Ich verstehe solche Positionen wie die Ihrige nicht: Sie machen das Problem damit nur größer! Sie verhindern, dass es angesprochen und gelöst werden kann.
Bravo!

Und wieder tauchen auch heute

Und wieder tauchen auch heute die dreist von gestern einfach mit copy&paste eingefügten Kommentare von Bot e der W u.a. auf, die diese rechtsextreme und durch rassistische Verblendung motivierte Tat in Zusammenhang bringt mit islamistischer Gewalt und - natürlich nach vorheriger Betroffenheitsbekundung - fein geraspelt diejenigen für dieses rassistische Attentat verantwortlich machen will, die für eine humane Politik im Bereich Migration und Flucht und für eine differenzierte Auseinandersetzung plädieren und dabei auch die Grundtatsachen nicht außer acht lassen, dass die überwältigende Mehrheit der muslimischen Gläubigen auf Frieden, Menschenwürde und Respekt setzen, und dass im übrigen die große Mehrheit der Opfer islamistischer Anschläge Muslime sind.

Täterschutz bis ins Extreme

Wieso wird der Täter auf dem Bild unkenntlich gemacht? Er ist doch längst bekannt. Die Gesetze, die in den letzten 30 Jahren verabschiedet wurden, hatten anscheinend nur ein Ziel, den Täter zu schützen. Der Höhepunkt dieses Täterschutzes war vor kurzem, als der Attentäter des Straßburger Weihnachtsmarktes noch flüchtig war und man sein Bild unkenntlich machte. Es hieß dann auch noch, er wäre auf den Weg nach Baden-Württemberg. Wir waren also in unmittelbarer Gefahr dem Mörder in die Hände zu laufen, aber Täterschutz geht eben vor. Verrückte Welt!

Karl der Große

Ich meinte keine Politikerversager. Dies schürt eine Unzufriedenheit, die ich nicht möchte. Ich möchte Differenziert urteilen. Sie pauschalieren und nehmen mich, mit ihrer Meinung mit. Da gehe ich aber nicht mit. Bitte lesen Sie meinen Kommentar ausführlicher.

Ich bin sprachlos

Leider scheint es "Menschen", die zu solchen Taten fähig sind, in allen Kulturen zu geben. Diese Mörderbande steht für mich auf einer Stufe mit den IS-Schergen. Solche "Menschen" sind ein Problem der Menschheit, nicht einer speziellen Kultur, Religion oder was auch immer. Traurig, dass es Politiker aller Art - speziell der Türkei - gibt, die aus dieser grausamen Tat wieder einmal ihren Vorteil ziehen wollen. Speziell Herr Mevlüt Çavuşoğlu sollte sich seiner Äusserungen schämen.

um 09:44 von MWunsch

"Ich rufe die Medien dazu auf, dem Täter genau das *nicht* zu geben, was er will:"

Die Grenze zwischen Nachricht und Botschaft, scheint in unseren Köpfen schon sehr verwischt zu scheint.
Es ist nicht die Aufgabe der Presse politische Ziele zu erfüllen.
Ihr Aufruf wird aufgrund ihres vermutlich fehlendes Einflusses ungehört bleiben aber ich bitte Sie trotzdem diese Form der Forderung zu überdenken. Stellen SIe sich doch einfach mal vor wie es wäre, wenn politische Gegner von Ihnen eine Mehrheit stellen würden. Was wäre Ihnen dann lieber: Mehrheitsfähige Botschaften oder Nachrichten?

@09:40 Karl d.Gr.

Ihre unterstellende Aussage ist in meinem Augen despektierliche: ich halte es für eine gebotene Selbstverständlichkeit, Trauer, Mitgefühl und Solidarität auszudrücken, auch auf politischer Ebene. Was soll da die Unterstellung "möglichst rasch Gras darüber wachsen lassen". Wen meinen Sie? Wollen Sie das? Gerade die neuseeländische Premierministerin hat beeindruckende Worte gefunden für die rund 500.000 muslimischen Menschen, oft mit asiatischem Migrationshintergrund: "Ihr gehört zu uns. Unser Land ist für euch Heimat geworden, und es ist eure Heimat."

09:44 von MWunsch

Danke. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Warum gibt es aber keine Christiisten? - @ Initiative Neue

Doch - es gibt sie.
Aber diese sind radikal nächstenliebend. Jesus nennt dies dann feindesliebend, andere Backe hinhaltend, etc.
Und es werden viele davon durch unterschiedlichen Terror (aus vielen unterschiedlichen Richtungen) weltweit umgebracht [siehe Verfolgungsindex].
Passt vermutlich nicht in Ihr Weltbild - ist aber so. Das sind Christen mit Fundament oder in Ihren Worten "Christiisten".

Vorsicht vor Undifferenziertheit (der letzten Tage auch hier im Forum): Der Täter in Neuseeland hatte nach dem Stand der Dinge eine ideologische Basis. Das ist das Gegenteil von Christiist!

Waffenrecht verschärfen

Bringt garnichts!
Kriminelle und Fanatiker, kaufen ihre Waffen nicht im Waffengeschäfft.
Gesetze Interessieren diese Fehlgeleiteten mitmenschen nicht.
Auch ich finde jeden Anschlag schrecklich.
Es wird aber leider immer wieder Kranke geben die so etwas anrichten.

@08:14 von Diakon64

"Auch hier in Deutschland gibt es Gruppierungen, wie z.B. die Identitäten, die die gleiche Sprache nutzen, wie dieser Mörder."

Bitte instrumentalisieren Sie nicht das furchbare Attentat von Christchurch, um gegen eine freche, jugendliche und völlig gewaltfreie Protestbewegung zu agitieren.

09:57, Initiative Neue...

>>Die religiös motivierten Terroristen einfach als rechtsradikal abzustempeln ist zu einfach. Dann muss auch der IS als rechtsradikal eingestuft werden.<<

Der IS ist eine rechtsradikale Organisation. Er erfüllt jede Definition einer solchen.

@09:57 Initiative neue....

Entweder gehen Sie genau den Kräften bei Islamisten wie bei Rechtsradikalen auf den Leim, die interessanterweise unisono solche Attentate religiös motivierten und erklären wollen oder Sie haben ein anderes Interesse, rassistisch und durch rechtsextreme Ideologie begründete Gewalt religiös zu verbrämen: mit Religion hat das nichts zu tun - außer der Tatsache, dass rassistische Ideologien sich selbst gerne einen pseudoreligiösen Charakter geben, um Verführungsgrad und damit Durchschlagskraft zu erhöhen. Das nennt man Instrumentalisierung.

Ausradieren?

09:44 von MWunsch

"Radiert seine mediale Existenz aus."

Wir müssen aufpassen mit unserer Sprache. "Ausradieren" wollte Hitler ganze Völker.
Wenn man dieses Wort benutzt für eine "Existenz", selbst wenn es nur eine mediale ist, greift man den gleichen Grundgedanken auf.
Man will etwas vernichten, ungeschehen machen. Und das ist, wenn auch vielleicht nur durch Unachtsamkeit, die Sprache des abgrundtiefen Hasses einem Menschen gegenüber.

"Bei den zukünftigen Gedenkveranstaltungen nur an die TAT erinnern, nicht an den TÄTER.

In welchem Knast er auch immer verschwindet - möge er dort in Vergessenheit geraten."
Auch hier offenbar das Bedürfnis, einen Menschen aus der Menschheit auszuradieren.
Und genau dazu darf nicht aufgerufen werden, und das darf auch nicht geschehen.

Denn damit setzt man das Anliegen dieses Menschen fort. Er ist einer von uns, egal, wie sehr man das Gegenteil wünscht. Er ist Teil unserer menschlichen Substanz.

@Am 16. März 2019 um 10:11 von teachers voice

Zitat: "Sie meinen, mit einer „weltoffenen“ Gesellschaft müssen immer die „Anderen“ anfangen?"

Nein.

Beide.

Wenn die eine Seite die ganze Zeit etwas von "Weltoffenheit" und "Toleranz" erzählt, die andere Seite genau das Gegenteil. Dann wird das in einer Katastrophe enden.

Haben Sie denn nie Ephraim Lessings "Nathan, der Weise" gelesen?!

09:57, SchwarzWeiss76

>>Es ist schade, dass der Journalismus so stark Täterfixiert vorgeht. Ich würde mir wünschen, mehr über die Opfer, über deren Familien zu erfahren, um der Welt zu zeigen, welche wertvollen Menschen dieser Welt, mit einer solchen grausamen Tat, genommen wurden.<<

Die allermeisten Opfer, bzw. ihre Angehörigen, wollen wohl nicht von der Presse belagert und in die Öffentlichkeit gezerrt werden.

@Bote der Wahrheit, 09:16 Uhr

Was Sie tun ist "geistige Brandstiftung". Sie versuchen, den Muslimen die Schuld für Rechtsterrorismus zu geben. Christchurch ist der Beweis: Terrorismus gibt es überall. In den USA wird regelmäßig an Schulen geschossen. Auch eine Form des Terrorismus, heißt nur anders. In Japan hat eine Sekte mal Nervengift in der U-Bahn versprüht. Ihre Thesen der Schuldzuweisung sind also grundsätzlich falsch und haben nur ein Ziel: Das Verbiegen der Tatsachen und einseitige Schuldzuweisung. Bitte unterlassen Sie das.

@Am 16. März 2019 um 10:14 von MGD HerrenSpezies

Zitat: "Schon mal Gedanken gemacht woher die Islamisten ihren Hass beziehen?"

Ja.

Im Gegensatz zu den meisten hier habe ich das.

Zitat: "Wie oft wurden in muslimische Ländern einmarschiert und bombardiert, dabei unzählige Zivilisten getötet?"

Sie wollen Militäreinsätze als Erklärungsmodell für den global agierenden islamischen Terrorismus hernehmen?

Ach, deswegen

- richtet sich 95 % des islamischen Terrorismus gegen Muslime selber

- finden 95 % der islamischen Terroranschläge in Ländern statt, die mit den Militäreinsatzen rein gar nichts zu tun haben?`

Mit Ihren "einfachen Antworten" kommen Sie nicht weit!

@Bote_der_Wahrheit

Zitat: "...Ohne Zweifel entsteht Hass nicht dadurch, indem irgendjemand im Internet etwas Böses postet oder weil irgendeine Partei angeblich "hetzt". Hass findet seinen Resonanzboden in der Realität.
Ich sehe den gestrigen verabscheuungswürdigen Terroranschlag als eine nicht entschuldbare Reaktion auf Gewalt, Hass und Terror, den islamische Extremisten allzu oft ggü. Nicht-Muslimen und Muslimen verbreiten, ohne dass hier auf muslimische Seite eine echte und effektive Aufarbeitung und Abschaffung der Ursachen hierfür einhergeht."

Doch, Hass entsteht genau dadurch, weil jemand im Internet was böses postet und nicht nur im Internet. Sie haben nicht den Hauch einer Ahnung davon, was Worte im Kopf eines Menschen auslösen können. Worte können Waffen sein.
Und im selben Atemzug mit dem angeblichen Bedauern gleich den Moslems auch noch die Mitschuld zu geben für dieses Attentat ist nur ein weiterer Höhepunkt der permanenten unerträglichen Hetze gegen alles Fremde.

09:16 von zimmermann61

Gegen derartige Handlungen ist man in einer "freien" Welt durch nichts abgesichert. Eine "traurige" Wahrheit, die schon immer Bestand hatte.
##
Weder in einer freien, noch in einer diktatorischen Welt kann ein Staat die Menschen vor rassistischen, religiösen oder politisch motivierten Terror und Morden wirklich schützen.
Wir müssen damit leben.

@Bote_der_Wahrheit

Wie kommt es, dass jemand mit einem Sack voll Waffen zum Morden aus purem Hass in ein Land reist, in dem es eben keine " islamistischen Anschläge in der jüngsten Vergangenheit" gegeben hat?
Wie kommt es, dass Sie das verharmlosend als Reaktion darstellen wollen?
Wie kommt es, dass Sie in Ihrer Auflistung vor allem Unterstellungen formulieren?

Spirit of 1492

Ja, ich bemerke einiges. Sie relativieren die Tat des Mörders, sie verharmlosen die aggressive nationalistische Sprache der Identitären und verstehen meinen Kommentar einseitig und als Angriff. Als Angriff auf was? Dazu nübenutzen sie eine Beleidigende Sprache. Das alles reicht mir, um mir Gedanken zu machen, wie undifferenziert und einseitig eine Minderheit von Menschen sind. Ich hege allerdings keine Wut auf Sie, noch habe ich den Wunsch, Ihnen im selben Stil zu antworten. Aber ich bin immer bereit zu reden und zu diskutieren. Auch bei Streitthemen.

@um 09:16 von Bote_der_Wahrheit

und deswegen arbeitet die AFD mit Fakenews und Lügen, Übertreibungen auf der einen und Unterteibungen auf der anderen Seite.
Sie schafft damit eine "Realität" für ihre Anhänger die Keine ist. Und diese Anhänger töten dann plötzlich 50 Menschen. Die AFD erzählt uns doch dass wir ausgerottet werden sollen, auch der Terrorist hat dies als Grund zum töten angeführt. Ist also die AFD mitverantwortlich??

@iog, 08:37 Uhr

Der Staat kann nicht für 100 % Sicherheit garantieren. Weder bei der Inneren Sicherheit, noch bei Katastrophen. Selbst wenn Sie 24 Stunden zu Hause bleiben geht das nicht. Dann sinkt zwar statistisch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen etwas passiert, ausschließen kann man es aber nicht. Es kann immer nur darum gehen, das Risiko zu minimieren.

... woher stammt der Hass?

Wenn alle Menschen gleich wären, alle „Rassen“ gleichmäßig durchmischt, alle Religionen ineinander aufgehen, bedingungslose Grundeinkommen sämtliche Einkommensunterschiede nivellieren, etc. ...

... ich glaube, selbst DANN werden solche Taten und solcher Hass nicht aufhören! Weil immer wieder jemand da sein wird, der glaubt ER würde zu kurz kommen und bekäme nicht genug Anerkennung ...

Was kann dahinter stecken?

... einzig mögliche Erklärung in meinen Augen, ist Soziopathie und persönliche Unfähigkeit, genügend Anerkennung auf positive Art & Weise zu erlangen ...

... man sucht Anerkennung von Gleichartigen ...

... andere Menschen, Hautfarben, Religionen, etc. werden zum billigen Anlass genommen, sich über andere Menschen zu erheben ...

... man will mit Gräueltaten Eindruck schinden ...

... gehen wir diesen Soziopathen nicht auf den Leim! ...

... wer mitjubelt, macht sich zum Mittäter - wer mithasst, ebenfalls!

09:55 von Stan the Gunman

«"Neuseeland will nach der Tat das Waffenrecht verschärfen."

«Natürlich. Denn - wie überall auf der Welt - wird das Kriminelle dann in Zukunft zuverlässig davon abhalten, Verbrechen mit Waffen zu begehen. - *weia*»

So "weia" sind solche Überlegungen ganz sicher nicht. Schon gar nicht, wenn man über "Shootings" und halbautomatische Waffen nachdenkt, die in solchen Fällen ja häufig eingesetzt werden (in welchem Land auch immer).

Nun weiß ich nicht, "welche Traditionen" NZL hinsichtlich Schusswaffen hat. Immer ein wichtiger Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt, wenn man Waffenrecht, Erhältlichkeit und Verbreitung von Schusswaffen in einem Land beurteilen will.

In Japan gab es bis ca. 1860 gar keine Schusswaffen. Das Waffenrecht ist das mit Abstand strengste der Welt. Die Anzahl der Todesopfer durch Schusswaffen die niedrigste aller Industrienationen (relativ pro Kopf).

Auf illegalen Besitz von Waffen stehen bis zu 10 Jahre Haft, ohne dass ein Schuss abgefeuert werden muss …

re 10:51 von nie wieder afd

"andererseits" hat von "Fremdenfeindlichkeit" gesprochen. Sie sprechen von "Kritik an Regierungspolitik". Für Sie ist das offenbar dasselbe.

Nein, für "andererseits" ist es dasselbe, nicht für mich. Eben genau das war meine Kritik. Eine Migrationspolitik zu kritisieren heisst nicht das man gleich fremdenfeindlich ist.

Ich halte die Migrationspolitik von Australien und Neuseeland für richtig. Das macht mich nicht fremdenfeindlich.

10:14 von MGD HerrenSpezies

"Schon mal Gedanken gemacht woher die Islamisten ihren Hass beziehen?
Wie oft wurden in muslimische Ländern einmarschiert und bombardiert, dabei unzählige Zivilisten getötet?"

Sie machen dasselbe wie Bote der Wahrheit, vertauschen nur die Seiten.

Ich denke: ein Mensch, der den Hass braucht, wird immer eine Ursache finden, die er als Auslöser benutzt.
Aber der Auslöser IST nicht die Ursache.

@ GeMe um 11:09

Sie schrieben:
"Mit dem "etwas Böses im Internet posten" geht es los. Dort nämlich werden Menschen herabgewürdigt, diffamiert und als nicht zur Gesellschaft gehörig bezeichnet."
Ja, wie oft hörte ich auf "Demonstrationen" dieses hohle "Nazis raus"! Wie oft las ich auch hier im Forum, dass AfD-Wähler und Einwanderungskritiker kein Teil "unserer Gesellschaft" seien.
Aber da trifft es ja die aus Ihrer Sicht richtigen! Aber dann steigen Sie auch bitteschön von Ihrem hohen moralischen Ross!

@Zufall

Zitat: "Woher kommt dieser Hass auf die Ungläubigen? Auf die Andersgläubigen? Der Hass auf die politischen und weltanschaulichen Gegner? Die Bereitschaft sie mit allen Mitteln zu bekämpfen?
Die Guten hassen die Bösen. Sie sind voller Abscheu, das Böse muss bestraft und ausgemerzt werden, in die Hölle geschickt werden. Das ist der sogar schriftlich fixierte Wille des Höchsten Wesens, der höchsten überhaupt denkbaren Instanz, oder nicht?
Woher kommt diese Denkweise?"

Wenn Sie genauer hinschauen, kommen Sie selbst drauf. Denn Fremdenhasser und Islamisten haben etwas gemeinsam, auch wenn die es nicht wahrhaben wollen: Beide Seiten betonen die Unterschiede; Wir gegen Die, und jede Seite hält sich für besser als die andere. Statt zu schauen, was Menschen gemeinsam haben und dadurch eine Basis für friedliches Zusammenleben zu finden, wie es Milliarden von Menschen tagtäglich tun, betonen die Hasser die Unterschiede und glauben eine Legitimation zu haben den jeweils anderen zu vernichten.

Intelligenz um 08:57 Uhr

Ich sehe das wie Sie, und ich hoffe, daß die Justiz in Neuseeland nicht so weichgespült ist, wie hier.

Im Übrigen stimme ich auch allen Kommentatoren zu, die fordern, den Namen dieser Mörder nicht zu nennen. Man gewährt diesen Verbrechern dadurch nur Aufmerksamkeit, die sie nur in ihrem Tun bestärkt. Diese Typen suhlen sich geradezu in ihrem Bekanntheitsgrad.

Leider gibt es nicht nur....

individuellen Terror wie hier. Die Basis dieses Terrorirrsinns sind in Kriegen wie Irak zu suchen, die wiederum Terror ausloesten usw. usw.
Unrecht und Hass gebaehren nunmal Unrecht und Hass. Solange sich diese Tatsache nicht in den Hirnen manifestiert und das Morden nicht aufhoert, wird sich das wohl fortsetzen. Bestimmten Interessengruppen ist das sicher recht. Mir nicht. Solche Leute duerfen kein Forum haben. Egal aus welcher Ecke. Sonst hoert das nie auf. Peace!

re bote-der-unwahrheit

" während man bei letzeren [islamische Terroranschlaäge] das Ausmaß zu relativieren sucht, etwa mit dem Verweis auf die Zahl von Totem im Straßenverkehr"

Sie lügen schon wieder.

Niemand relativiert die Zahl der Terroropfer mit der Zahl der Verkehrstoten.

Was allerdings und sehr richtig festgestellt wird: Die *subjektive Wahrnehmung persönlicher Gefährdung* entweder durch Anschläge oder durch Verkehrsunfälle steht in keinem Verhältnis.

Terror von allen Seiten

Terror von allen Seiten, Opfer von allen Seiten, Nun Lichterketten für viele Opfer, es haben Juden als Opfer und Zivilisten hinhalten müssen und nun waren es Muslime , die zu Opfern wurden . Aber es waren alle Menschen, die durch verwiffte Geister ermordet wurden . Es liegt nicht am Waffenrecht , sondern am ungeprüften Zustrom der Terroristen im Land.

@jahudar

Diese Morde sind Terrorismus, weil es dem Täter offrenkundig nicht um die Morde als solche ging, sondern um deren Wirkung, um den Terror, die Angst die diese auslösen. Und möglicherweise auch um eine staatlich-gesellschaftliche Überreaktion, die dann wieder Anlass für neuen Terror ist.
Diksutieren kann man vielleicht noch mit denen, die auf dem Weg in diese Richtung sind, mit einem solchen Täter ist jedoch vermutlich jedwede Diskussion schon lange eher sinnlos.

09:40 von Karl d.Gr.

Eine menschliche Eigenschaft ist es erfahrenes Gutes länger im Gedächtnis zu behalten.
Einige besitzen diese Eigenschaft nicht und sehen nur das Schlechte in der Welt, sie verbittern und beginnen zu hassen, werden zu Menschenhassern und am Ende zu mordenden Bestien.

@11:09 GeMe

Leider sind noch so vernünftige Ideen, Konzepte und Erkenntnisse nicht dagegen gefeit, von faschistischen Ideologien vereinnahmt zu werden: das gilt für die Religionen genau so wie für ökologische Bewegungen. Da hilft nur, den eigenen kritischen Verstand nicht an der Tür der Rattenfänger-Organisationen abzugeben und auch hier im Forum die "Gabe der Unterscheidung" zu pflegen. Wenn man das - wie auch Sie - tut, erkennt man schnell die ideologischen Schliche.

Und die Waffenlobby juckts kein bisschen

Sicher hätte der Terrorist auch mit einem Stock einen Menschen töten können. Aber wenigstens hätte der dann die Chance gehabt, sich zu wehren. Hier sind 49 Menschen gestorben, weil Waffen für jeden zur Verfügung stehen, wenn diese wirklich gewollt werden. Jeder Amoklauf ist eigentlich ein Staats- und Gesellschaftsversagen. Ist ja schön, wenn einem die Waffen auch vor Beherrschung schützen können aber selber zum Herrscher und Mörder zu werden fällt dadurch einfach zu leicht. Wann kommt endlich die Ächtung von Waffen? Wohl nie, denn eine Seite wird sie immer gebrauchen wollen und nie von ihnen lassen. Die Herrscher werden nie von ihnen lassen. Sieht man schon an der Diskussion hier im Forum, dass den Waffen keine Schuld gegeben wird, weil es ja Menschen sind, die nur schuldig sein können. Das aber alle Dinge auch verleiten können, dass gehört zur Weisheit mit dazu, wenn man nicht in einer Welt von Orwell's "1984" leben will (bzw. im Einheitswahn der Gegenwart)

09:16 von Bote_der_Wahrheit

"Diese Version" Ihres Beitrags ist die zu mehr als 95% wortgleiche "3. Version" ein und des selben Kommentars, den Sie seit gestern in jedem "Christchurch-Thread" posten. Spaghetti-Monster inklusive.

Nach meiner gestrigen (sehr sachlich forulierten) Antwort darauf bezichtigten Sie mich eines "Whatabout-Ablenkungsmanövers".

"Ein wunderschönes" Beispiel dafür, dass nicht Debatte und inhaltliche Auseinandersetzung Ihre Anliegen sind. Anstelle deren dominieren Verlautbarung und Deklamation Ihre Beiträge. Nicht nur diesen hier …

@11:22. Steinburg

Nach wie vor werden rassistische rechtsextreme Terroristen hier von einigen zu christlichen Terroristen stilisiert. Warum?

@11:28 Bot...

Schön, Sie endlich auf der Seite derer zu sehen, die das weltweite Problem zunehmender rassistischer rechtsradikaler Gewalt angehen wollen und nicht mehr den Mantel des Schweigens über Verharmlosung rechtsradikaler Szenevernetzung vom Internet bis zum Chemnitzer Straßen- und Stadion-Mob breiten wollen. Schön, dass Sie dann wohl auch endlich zur Distanzierung von Nazisprache-durchtränkten Reden von afd-Mandatsträgern und ihrer Vernetzung zu pegida, den Identitären und ähnlichen europaweit agierenden Organisationen aufrufen. Hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut, diese Wandlung.

Islamhass

Es geht hier um weltweit verbreitetes extremer Islamhass, der sich hierzulande oder hier in diesen Fall in tödlicher Form zeigt. Meist zeigt er sich im Alltag eher in Form von Abneigung und Ungleichberechtigung oder NSU... aber das hier in New Zeal d passiert ist eine besonders grausame physische Aktion.

Gegen Versuche von Trol wie

Gegen Versuche von Trol wie Bot, auf perfide Art die muslimischen Opfer selbst für indirekt schuldig zu erklären und öde angestaubte Thesen afd-affinen demokratiefremdelnden Nationalisten selbst bei dieser abscheulichen Tat zu posten, gibt es in meinen Augen nur eine Strategie: nicht direkt auf die strategischen Provokateure antworten, das wertet sie nur auf, weil sie damit die Definitionshoheit der Themen gewinnen wollen, aber generell die Muster entlarven.

@Bote_der_Wahrheit

"Ich sehe den gestrigen verabscheuungswürdigen Terroranschlag als eine nicht entschuldbare Reaktion auf Gewalt, Hass und Terror, den islamische Extremisten allzu oft ggü. Nicht-Muslimen und Muslimen verbreiten"

Na, herzlichen Dank. Sie haben es gerade geschafft, den ganzen islamistischen Terror zu relativieren und zu entschuldigen. Denn nach dieser Logik, kann man den islamistischen Terror auch pauschal als Reaktion bezeichnen, nämlich auf den Krieg in Syrien, den Krieg im Irak, den Krieg in Afghanistan, den Krieg in Libyen, den Nahostkonflikt, und um noch etwas weiter in der Geschichte zurück zu gehen, willkürliche Grenzziehungen am Ende der Kollonialisierung. Natürlich auch noch Globalisierung, Klimaänderungen, Migration, etc...

Wenn es im Urlaubsparadies Neuseeland passiert ...

... platzen die Foren gleichsam vor Mitgefühlen.

Wenn es seit Jahren - hunderttausendfach - im Irak, in Syrien, Libyen, dem Jemen die ganze Zeit passiert, sagt keiner einen Piep.

Auf die deutsche Mitgefühlsmoral!

Auf die deutschen Medien!

@Bote des Rechtspopulismus 11:28, Es geht um Rassismus

"...bestehende Probleme in aller Ehrlichkeit nicht angesprochen..."

Doch, die überwältigende Mehrheit spricht die Probleme rassistischer Fremdenfeindlichkeit, Chauvinismus und rechtsradikalen Überlegenheitswahnvorstellungen zu Recht und in aller Ehrlichkeit in solchen Momenten an. Genau dies sind die allgemeinen Beweggründe von Menschen wie Breivik, die in Verbindung mit individueller psychischer Abstumpfung und genereller Gewaltbereitschaft dann zu rechtsradikalen Massenmördern werden.

Sie selbst sind Derjenige, der insbesondere von den anfangs genannten Problemen ablenken will. Insoweit sind Sie nicht Bote der Wahrheit, sondern Bote des Rechtspopulismus.

re heinzb aus nrw

"Terror von allen Seiten, Opfer von allen Seiten, ... Es liegt nicht am Waffenrecht , sondern am ungeprüften Zustrom der Terroristen im Land."

Sie merken wohl selbst nicht, wie peinlich Ihr Schwenk zum "ungeprüften Zustrom der Terroristen" hier ist?

Ein Australier in Neuseeland taugt schwerlich als Beispiel für dieses rechte Lieblingsthema.

@AbseitsDesMains...

Zitat: "Am 16. März 2019 um 11:43 von AbseitsDesMains...
@08:14 von Diakon64
"Auch hier in Deutschland gibt es Gruppierungen, wie z.B. die Identitäten, die die gleiche Sprache nutzen, wie dieser Mörder."

Bitte instrumentalisieren Sie nicht das furchbare Attentat von Christchurch, um gegen eine freche, jugendliche und völlig gewaltfreie Protestbewegung zu agitieren."

Dreister kann man wohl kaum lügen. Die Identitäre Bewegung eine freche, jugendliche und gewaltfreie Protestbewegung?

Wenn es nicht so ernst wäre, würde ich lachen. Aber mir bleibt das Lachen im Hals stecken.

@Am 16. März 2019 um 12:50 von nie wieder afd

ZItat: ". Denn nach dieser Logik, kann man den islamistischen Terror auch pauschal als Reaktion bezeichnen, nämlich auf den Krieg in Syrien, den Krieg im Irak, den Krieg in Afghanistan, den Krieg in Libyen, den Nahostkonflikt, und um noch etwas weiter in der Geschichte zurück zu gehen, willkürliche Grenzziehungen am Ende der Kollonialisierung. Natürlich auch noch Globalisierung, Klimaänderungen, Migration, etc..."

Das ist höchstens das linke Narrativ und Erklärungsmodell hierfür, das sich aber nicht mit der Realität deckt.

re spirit von 1492: Merken?

„Immer wenn sich ein Islamist irgendwo in die Luft sprengt oder wieder mal ein "Migrant" ein Mädchen umbringt, ist eure erste Reaktion "Tat nicht instrumentalisieren", "nicht alle Muslime/Migranten etc. sind so. Und nun sollen also alle patriotischen, nationalistischen oder rassistischen Bewegungen und Parteien mit diesem irren Mörder in einen Topf geworfen werden? Merken Sie es eigentlich noch?“

Ja, ich jedenfalls merke noch ganz genau, wie Sie hier wieder einmal völlig Unvergleichbares miteinander zu vergleichen versuchen.

Wenn ich also „Nationalisten“ Schuld gebe an von Nationalisten im Namen des Nationalismus begangenen Verbrechen, dann ist es keine Instrumentalisierung, sondern eine logische Schlussfolgerung, die jeder überprüfen und bewerten kann.

Wenn ich aber einem „Muslim“ Schuld gebe an von Muslimen im Namen des Islam begangenen Verbrechen, dann ist dies eine perfide Diskriminierung von Menschengruppen.

Und genau solche Diskriminierungen liegen solchen Taten zugrunde!

@Am 16. März 2019 um 12:36 von schabernack

Zitat: ""Ein wunderschönes" Beispiel dafür, dass nicht Debatte und inhaltliche Auseinandersetzung Ihre Anliegen sind. Anstelle deren dominieren Verlautbarung und Deklamation Ihre Beiträge. Nicht nur diesen hier …"

Indem ich - im Gegensatz zu vielen hier - mich eben nicht mit "einfachen Antworten" zufrieden gebe, sondern einem Problem in aller Sachlichkeit und Ehrlichkeit auf den Grund gehe, auch wenn damit das grünlinke Weltbild ins Wanken gebracht wird?

Sorry, ich kann Ihnen gerade nicht folgen.

Nach einem Schabernack, sollte dieser einer sein, ist mir aktuell nicht zu Mute.

Stimmen des Hasses gibt es auch bei uns..

...und zwar auf allen kulturellen, ethnischen und nationalen Seiten.
Die Feststellung ist ja wichtig, nur was tun?
Man sollte in dieser Stunden konsequent und durchsetzungsfähig handeln. Vorschläge:
1. Volksverhetzung im Internet verbieten
2. Hetzerische Kommentare genauer verfolgen
Vielleicht das Wichtigste:
3. Prophylaktisch vorgehen! Der Täter hatte 36 Minuten Zeit. Hätte er sie auch bei einem Angriff auf ein Konsulat oder Bank? Wohl kaum!
Fazit: Kirchen, Moscheen und Synagogen müssen besonders bei großen Events besser polizeilich geschützt werden. Dafür gibt es doch heutzutage so viel technische Umsetzungsmöglichkeit.
Ansonsten schaukeln sich die Ereignisse immer weiter hoch. Was anders ist denn die letzten 10 Jahre passiert? Nachrichten gießen dann zusätzlich Öl ins Feuer und instrumentalisierende Kommentare geben den Rest. So geht es seit Jahren.
Angriffe auf Zivilisten auf welcher Seite auch immer müssen durch die Exekutive besser und effizienter verhindert werden!!!!!

@Bote_der_Wahrheit 09:16

Unglaublich wie Sie die Verfrohenheit haben diese Tat dazu zu benutzen den Muslimen mit in die Schuhe zu schieben. Es fehlt noch, dass Sie behaupten die muslimischen Opfer seien selbst Schuld! Doch Hass entsteht indem man etwas böses im Internet postet und weil gewissen Parteien wie die Partei die Sie blind verteidigen rumhetzt. Schuld an Taten wie in Christchurch sind die Populisten aller Welt wie Salvini, Trump, AfD, Le Pen die mit ihrem Hass auf den Islam den Weg bereiten für Attentäter wie gestern.
Solange die oben genannten Populisten nichts im Sinn haben als eine komplette Religion in Sippenhaft zu nehmen und mit Hass zu übersäen wird sich nichts ändern. Wenn die oben genannten Populisten könnten würden die auch Konzentrationslager für Muslime errichten. Diese Rechtspopulisten sind Wegbereiter der Islamisten. Durch sie radikalisieren sich Muslimen. Wer nicht begreift, dass Gegenhass niemals eine Lösung ist, der wird den islamistischen Terror niemals beenden!

@tobeorwhat - Der Täter hat sich aber auf keine

Religion und auch keine Ideologie berufen sondern auf die Überlegenheit der "weißen Rasse", d. h. einzig und alleine auf seine europäische Abstammung (in seinem Fall schottisch-irisch-englisch).
Mit anderen Worten, er hat nichts vorzuweisen, was er als besonders empfindet, will aber als großartig gelten; da bleibt halt nur noch die Hautfarbe - d. h. auch der Dümmste, Hässlichste, Gemeinste wird ohne jede eigene Anstrengung zum Übermenschen und kann, da es keine anderen Werte oder Gebote als die "Rasse" für ihn gibt, jede Brutalität ausleben.
Das war/ist das Strickmuster der Nazis, des Ku-Klux-Klan und aller anderen Gruppierungen auf der ganzen Welt, die auf angeborener Überlegenheit gegenüber anderen aufgebaut sind.
Ja, es wird Zeit für neue Wege:
einer wäre, nicht mehr in Hautfarben und anderen Schubladen zu denken, die nur dazu da sind, uns zu trennen.

p.s.: er hatte auch Frau Merkel auf seiner Todesliste, weil sie muslimische Flüchtlinge in unser "weißes Land" gelassen hat.

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