Ihre Meinung zu: Nobelpreis für "Fridays for Future"-Initiatorin Thunberg?

14. März 2019 - 22:05 Uhr

Sie ist das Gesicht der "Fridays for Future"-Proteste für mehr Klimaschutz: Dafür wurde Greta Thunberg für den Friedensnobelpreis nominiert. Die Bewegung soll morgen ihren bisherigen Höhepunkt erreichen.

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Kommentare

Nobelpreis ja, aber Friedensnobelpreis?

Alternativen vielleicht.

Wir schlagen uns hier nicht die Köpfe ein, WEIL es uns gut geht. Und uns geht es gut, WEIL wir diese Energiequellen nutzen können.

Wenn ich meine Kinder mit Gießkannen losschicken müsste, um Wasser zu holen, dann würden wir auch sparsamer leben. Ohne Schule sowieso. (Was da an Materialien verbraucht wird!)

Aber sollten wir das?

Wenn Greta Thunberg den

Wenn Greta Thunberg den Friedensnobelpreis erhält, wäre das nicht nur eine Auszeichnung der schwedischen Frau des Jahres, sondern eine Ermutigung für viele junge Leute, sich weiter zu engagieren für eine lebenswerte Zukunft.

... und deutsche Schulleiter arbeiten dagegen

Morgen streiken in Weimar die Schüler zu "Friday for Future" - und die Leiterin eines der Gymnasien lässt ihre Schüler in den 10. Klassen Prüfungen schreiben und droht allen, die zur Prüfung fehlen mit einer 6. Keine Auseinandersetzung in der Sache, aber Einschüchtern durch autoritäres Gehabe. Zeigen, wer am längeren Hebel sitzt. Schwarze Pädagogik nennt man sowas. Und das im Jahr 2019 in einer Stadt, die sich soeben als Geburtsstadt der deutschen Demokratie gefeiert hat. Und deren Bewohner vor bald 30 Jahren zu jenen Menschen gehörten, die ein autoritäres System durch zivilen Ungehorsam zu Fall gebracht haben.

Bildungschancen

Vor einigen Jahren bekam eine Schülerin den Friedensnobelpreis, weil sie dafür angeschossen wurde, weil sie für die Bildung von Mädchen eintrat. Jetzt wird eine Schülerin für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen, weil sie für Schulschwänzen für den Umweltschutz eintritt. Und im Grunde genommen liegen sie beide richtig!

Fragwürdige Aktion

Fragwürdig, ob diese junge Dame eines Friedensnobelpreises würdig ist. Sie will für den Klimaschutz demonstrieren, aber wer ist denn der Adressat der Demos und und was verändern solche Demos praktisch? Und was konkret ist die Botschaft / die Forderung? Anstatt etwas von anderen zu fordern wäre es doch praktisch ehrlicher wie auch viel effektiver vorbildlich umweltfreundlich zu leben. Und nicht von anderen etwas zu einzufordern, man im persönlichen Leben wohl auch nicht so umsetzt, wie man es von anderen fordert. Hier scheint es sich mir wohl eher um eine gut gemeinte aber eher fragwürdige Aktion zu handeln. Zumal ist auch unklar, ob sich das Klima, da dies kein statisches , sondern ein dynamisches komplexes System ist, sich nicht einfach nur in einer natürlichen Schwankung befindet. Und ob das Klima zurzeit menschenbeeinflusst ist, ist auch nicht bewiesen. Es gibt genügend Klimaforscher, die auch eine alternative Meinung zur politisch herrschenden vertreten wie auch begründen können.

Ich finde...

...es ein Sauerei das so ein gecastetes Mädchen herhalten muss für eine Klima Ideologie die auf hölzernen Beinen steht. Das man sie dann auch noch zum Nobelpreis vorschlägt zeigt nur ,das diese Werbekampangne nicht so den Lauf hat den man sich wünscht. Tja die Menschen wachen wohl auf...

21:55 von Diogenes1984

man sollte zumindest ihre mutter mitnominieren. die hat ja die hauptlast und die kosten zu tragen

Ach ja?

Friedensnobelpreis fürs Schule schwänzen? Früher wurde er nur für herausragende Leistungen vergeben und Heute? Einem Präsidenten als voreilige Vorschusslorbeeren (Obama), Merkel hatte man auch schon vorgeschlagen und nun eine notorische Schulschwänzerin die andere mit ihrem Unsinn ansteckt? Demonstrieren für Umweltschutz, gegen Abholzung von Urwäldern, Verschmutzung der Erde usw O.K. ABER bitte in der Freizeit und nicht während des Unterrichts.

Na so was

Bei manchen Kommentaren hier frage ich mich, ob die Leute das tatsächlich ernst meinen oder ob da Leute schreiben, die bezahlt werden. Von einer Industrie, die sich bei stärkerem Klimaschutz in Gefahr sieht. Machen nicht alle Unternehmen, aber insbesondere in den USA so einige.

So schnell wie in den letzten 150 Jahren ist die Durchschnittstemperatur noch nie gestiegen. Und eine natürliche Ursache dafür ist nicht zu erkennen.

Inzwischen gibt es schon jede Menge Klimaveränderungen: mehr Extreme Wetterlagen, oder auch (wg. der schon ziemlich geschmolzenen Eiskappe am Nordpol) eine Zweiteilung des zirkumpolaren Luftstroms, die wohl auch in Zukunft den USA kältere Winter als bisher üblich bringen wird.

@21:52 von Torsten Seel

"Anstatt etwas von anderen zu fordern wäre es doch praktisch ehrlicher wie auch viel effektiver vorbildlich umweltfreundlich zu leben."

Und was ermächtigt Sie zu der impliziten Behauptung, dass sie nicht genau dies tut? Lehnen Sie sich da nicht ein bisschen weit aus dem Fenster?

" Und ob das Klima zurzeit menschenbeeinflusst ist, ist auch nicht bewiesen."

Wenn Sie - wie ich- regelmäßig naturwissenschaftliche Fachzeitschriften lesen würden, hätten Sie diesen Satz nicht geschrieben.

"Es gibt genügend Klimaforscher, die auch eine alternative Meinung zur politisch herrschenden vertreten wie auch begründen können."

Anders: es gibt etliche Leute, die sich unberechtigterweise als Kima-Experten ausgeben und die in teils sehr polemischer Weise die berechtigten Warnungen der echten Fachwelt angreifen und deren Aussagen verdrehen. Keine dieser Figuren publiziert in anerkannten einschlägigen Fachjournalen - es handelt sich also nicht um seriöse Wissenschaftler.

Ein schlechter Witz

scheint diese Nominierung für den Friedensnobelpreis zu sein.
Was hat denn Greta Thunberg für den Frieden, gar den Weltfrieden konkret getan?
Die Schwedin spaltet die Gesellschaften, sie vergiftet das innenpolitische Klima, sie stiftet schwänzende Schüler tausendfach zur Ordnungswidrigkeit an - und das auf der Basis wissenschaftlich nicht besonders valider, unterkomplexer Daten zur angeblich vom Menschen verursachten Erderwärmung.
Greta Thunberg ist meiner Ansicht nach eine Verführerin, ihr sollte schleunigst der mediale Boden entzogen werden.

Ich halte es noch für viel zu früh

Dieses junge Mädchen schon jetzt für ihre Aktivitäten mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen.Da hinter stecken doch die Eltern die hier ihr Kind für diese Klima Sache vorschieben. Ich bin mir auch nicht sicher das ein 16 jähriger junger Mensch alle Zusammenhänge die mit dem Klima zusammen hängen richtig deuten kann,da ja noch nicht einmal die Wissenschaft es richtig einzuordnen kann was zum Klimawandel geführt hat.

strange

Nach dieser langen Zeit hat die kleine Dame nur stark undifferenzierte Aussagen. Beispielsweise hier in D bei ihrer letzten Rede: "Es wird NICHTS gemacht für den Umweltschutz." So, so nichts... Wenn sie so etwas am Anfang ihres Einsatzes sagt, ist es ja okay. Aber nun sollte sie es nach dieser langen Zeit (und den vielen Begegnungen) deutlich besser wissen! Das stiftet eher Unfrieden, weil es Menschen, die sich einbringen und tun was sie können, deutlich verletzt.

Und dafür einen großen Preis? Ja gut, Obama hat ihn auch schon sehr fragwürdig erhalten. Das wertet den Preis herab und das wäre schade!

Greta hat tolles angestossen - auch durch diese Schulzeitidee. Für die jetzigen Demos sollte bewusst die Freizeit geopfert/eingesetzt werden, um zu zeigen, dass es einem wirklich wichtig ist und nicht nur um Schule schwäntzen geht...

21:55 von Diogenes1984

"Ich finde es ein Sauerei das so ein gecastetes Mädchen herhalten muss für eine Klima Ideologie die auf hölzernen Beinen steht."

Interessant. Sie wissen also, dass sie gecastet wurde. Darf man auch erfahren, aus welcher Quelle Sie das wissen? Oder behaupten Sie das einfach nur, weil Ihnen die Aktion von Greta Thunberg missfällt?

@22:05 von Klabautermann 08

"Demonstrieren für Umweltschutz, gegen Abholzung von Urwäldern, Verschmutzung der Erde usw O.K. ABER bitte in der Freizeit und nicht während des Unterrichts."

Und Streiken bitte nach der Arbeitszeit und nicht währenddessen?

Wenn man sich vor Augen

Wenn man sich vor Augen führt, dass diesen Preis auch schon jemand bekam, der zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt keine Verdienste hatte ... Als er diese dann hatte, wäre eher eine militärische Ehrung als der Friedensnobelpreis angebracht gewesen... aber lassen wir das...
Ich finde Frau Thunberg eine gute Wahl!
MfG

ob wohl

die erfinder der weißen led, des lithium-ionen-akkus oder der neodym-magneten( für wind kraft anlagen notwendig) auch die schule geschwänzt haben?

Gute Aktion

Unsere Tochter und unser Sohn, beide auf verschiedenen Schulen, gehen morgen früh zu der Demonstration, für die erstmals in unsrer Stadt aufgerufen wurde. Beide "schwänzen den Unterricht".
Wir finden das gut. Meine Frau und ich waren in den achtzigern aktiv, gegen Stationierung von Atomwaffen in Deutschland, als junge, Schüler/innen. Ich finde es toll, wenn unsere Kinder uns den Spiegel vorhalten, weil wir mittlerweile zu "integriert" sind.

Der Klimawandel ist die

Der Klimawandel ist die größte Bedrohungen für die Menschen, da er uns - wenn wir so weiter machen - die Lebensgrundlage raubt. Dies bestätigen alle namhaften Klimaforscher. Die Zeit drängt. Wir sind die letzte Generation, die den Klimawandel noch stoppen kann.
Unsere Regierungen haben leider nicht den Mut aufgebracht dem Volk zu sagen, dass wir unseren Lebensstil radikal ändern müssen, dass wir die durch Gesetze definierten Rahmenbedingungen entsprechend ändern müssen.
Das erreicht man nicht, wenn einzelne alles daran setzen selbst das richtige zu tun. Eine Änderung ist nur erreichbar, wenn die Regierungen und die Mehrheit in den Parlamenten die notwendigen radikalen Änderungen vornehmen. Das wird aber leider von alleine nicht geschehen. Die einzige Chance die wir haben ist, dass allein in Deutschland mind. eine Million Menschen auf die Straße gehen. Und genau darin liegt der Verdienst von Greta Thunberg, dazu den Anstoß zu geben. Deshalb wäre sie eine würdige Nobelpreisträgerin.

die

Leistungen von Fräulein Thunberg in allen Ehren, aber Ihr Tun ist nicht unmittelbar auf Friedenssicherung ausgerichtet, sondern verfolgt ganz andere vorrangige Ziele. Insofern ist der Friedensnobelpreis die falsche Auszeichnung. Vielleicht sollte ein "Klimschutz-Nobelpreis" geschaffen werden, der wird auch die nächsten Jahrzehnte noch gebraucht werden als Anreiz für entsprechende Aktivitäten.

21:30 von phme

... und deutsche Schulleiter arbeiten dagegen

Morgen streiken in Weimar die Schüler zu "Friday for Future" - und die Leiterin eines der Gymnasien lässt ihre Schüler in den 10. Klassen Prüfungen schreiben und droht allen, die zur Prüfung fehlen mit einer 6. Keine Auseinandersetzung in der Sache, aber Einschüchtern durch autoritäres Gehabe. Zeigen, wer am längeren Hebel sitzt. Schwarze Pädagogik nennt man sowas. Und das im Jahr 2019 in einer Stadt, die sich soeben als Geburtsstadt der deutschen Demokratie gefeiert hat. Und deren Bewohner vor bald 30 Jahren zu jenen Menschen gehörten, die ein autoritäres System durch zivilen Ungehorsam zu Fall gebracht haben.
///
*
*
Ziviler Ungehorsam aus Weimar.
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Wer nicht begreift das Insolvenz des Ostblocks seinen Ursprung nicht in Weimar hat, der glaubt das die Kippen neben den weiterführenden Schulen wirtschaftspolitisches Outcorcing zeigen.
*
Aber am Freitag die wöchenlich brennenden privaten mexikanischen traditionell geduldet werden müssen.
*

fridays

for Faulenzer

um 22:09 von @helmut-wk

"Bei manchen Kommentaren hier frage ich mich, ob die Leute das tatsächlich ernst meinen oder ob da Leute schreiben, die bezahlt werden. ..."

"So schnell wie in den letzten 150 Jahren ist die Durchschnittstemperatur noch nie gestiegen. Und eine natürliche Ursache dafür ist nicht zu erkennen."

Seit wann gibt es denn eine präzise Temperaturmessung als Klimainstrument im Zusammenhang mit verlässlichen Aussagen zum Klima und Klimawandel? Und wie kann man denn behaupten, dass die Durchschnittstemperatur NOCH NIE (!) so stark gestiegen ist, wie in den letzten 150 Jahren?! Es gab immer mal wieder Heiß- und Kaltzeiten in der Erdgeschichte. Und nur weil sie etwas Natürliches nicht zu erkennen vermögen, soll es menschengemacht sein? Schon mal etwas von Sonnenflecken gehört?!!!

Am 14. März 2019 um 22:43 von Whiskey69

" Beide "schwänzen den Unterricht".
Wir finden das gut. Meine Frau und ich waren in den achtzigern aktiv, gegen Stationierung von Atomwaffen in Deutschland, als junge, Schüler/innen. Ich finde es toll, wenn unsere Kinder uns den Spiegel vorhalten, weil wir mittlerweile zu "integriert" sind.

Sie haben Recht.

Ich finde das auch gut.

Meine Mutter hat mir erzählt, dass der Lehrer früher mit der Klasse raus auf die Wiese gegangen ist und Blumen und Pflanzen erklärt hat.
Nannte sich früher schon Exkursion.

Wenn das heute von Lehrern mit anschließender Überprüfung des gelernten
gemacht wird, ist das doch vollkommen in Ordnung und zu fördern.

Das ist guter Anschauungs-Unterricht, aber doch kein Schwänzen.

@22:48 von Pensionenbezahler

"Da finde ich den Nobelpreis für ein nettes naives Mädchen mit einer von mir nur vermuteten behandelbaren Angststörung nur konsequent!"

Vielleicht ist es aber auch naiv, zu vermuten, dass es gar keinen Klimawandel gibt, dass sich die einschlägigen Experten alle nur täuschen, oder sich von IHNEN (wer auch immer das sein mag) instrumentalisieren lassen, um deren Interessen (wie auch immer sie gelagert sein mögen) zu Diensten zu sein.

Alles nur eine Sache der Perspektive.

22:52 von boecklin

fridays

for Faulenzer
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Richtig sollte nicht den 26 Stunden Lehrenden der Freitag gekürzt werden.
+
Damit könnten doch Neue eingestellt werden.
*
Denn den Pisajobbern geht es doch um Verbesserung des Stundenausfalls?

um 22:09 von @phme

"Anders: es gibt etliche Leute, die sich unberechtigterweise als Kima-Experten ausgeben und die in teils sehr polemischer Weise die berechtigten Warnungen der echten Fachwelt angreifen und deren Aussagen verdrehen. Keine dieser Figuren publiziert in anerkannten einschlägigen Fachjournalen - es handelt sich also nicht um seriöse Wissenschaftler."

Sind Sie auch Nutznießer der "Klimaindustrie", / des aktuell Klimawandelhype? Es fließen ja aktuell genügend Forschungsgelder. Es gibt genügend Lehrstühle. Bzw. werden entsprechend neue Einrichtungen / Institute gegründet / ausgebaut. Was kostet es denn insgesamt in etwas, - da ich herauslese, dass sie ein Experte sind - das Klima zu retten (in Euro)?

Am 14. März 2019 um 22:49 von Sparer

"Leistungen von Fräulein Thunberg in allen Ehren, aber Ihr Tun ist nicht unmittelbar auf Friedenssicherung ausgerichtet, sondern verfolgt ganz andere vorrangige Ziele."

Sie mögen Recht haben.

Aber kommt es nicht darauf an, wie dass was sie tut, von einigen Skeptikern empfunden wird.

Was sie tut ist nobel.
Sie tut es zuerst aus Überzeugung.

Was sie tut ist für den Frieden.
Viele Leute identifizieren sich mit dem was sie tut und sagt.

Das unterstützt "den Frieden"

Ob andere Leute das als ehrlich oder unehrlich empfinden ist nicht wichtig.

Und sie hat dafür natürlich einen Preis, eine Auszeichnung verdient.

Das heißt "weiter so"!

Eher Krieg als Frieden

Diese Aktionen legen eher den Grundstein für Krieg, als für Frieden. Wenn wir noch ein bisschen warten, werdet ihr vielleicht verstehen, was ich damit meine. Das ist keines Preises würdig!

Nein, völlig richtig!

Es gibt eine allgemeine Schulpflicht! Klima retten geht auch am Wochenende. Und: Abschalten nicht vergessen! (Handy, Internet, TV...)

Früher

trugen wir T-Shirts mit dem Slogan „No Future“, da haben sich die Alten auch aufgeregt.
Laßt Euch nicht beirren, weiter so. Unsere Tochter lernt gelebte Demokratie und kümmert sich um ihre/Eure Zukunft.

unglaubliche narretei!

der vorschlag, diesem maedchen den nobelpreis zu verleihen, grenzt in seiner naivitaet und hysterie an den ganz vergleichbaren fall von obama.

ich faende es gut, wenn man in zukunft von solchen irrwegen ganz absaehe, schon allein um zu verhindern, dass der preis schaden nimmt.

23:01 von Torsten Seel

Was kostet es denn insgesamt in etwas, [...] das Klima zu retten (in Euro)?

Völlig unerheblich und absolut falsche Frage.
Was kostet es, das Klima nicht `zu retten´ ?
Das wären die richtige Frage. Stichworte wären Dürren, Landverlust (wie hoch liegt eigentlich Hamburg) durch steigenden Meeresspiegel usw.

@ phme

Sie bemühen sich sachlich und redlich, polemische Beiträge hier der Unsachlichkeit zu überführen, das ist ehrenhaft, aber leider vergebens. Polemiker verstehen das nicht.
Anonyme Drauflosschwätzer nehmen zu in den Kommentaren, die anderen ziehen sich anscheinend immer mehr zurück.

@23:01 von Torsten Seel

"Sind Sie auch Nutznießer der "Klimaindustrie", / des aktuell Klimawandelhype? ... da ich herauslese, dass sie ein Experte sind"

Ich bin Naturwissenschaftler und lese als solcher auch die allgemeineren Beiträge der Kollegenschaft aus den anderen Disziplinen. Daher kenne ich den Diskussionsstand der Fachwelt, ohne selbst Klimaforscher zu sein.

"Es fließen ja aktuell genügend Forschungsgelder."

Die fließen auch in meiner Disziplin (Medizinprodukte). Ohne Gelder keine Forschung und ohne Forschung kein Wissen, sondern nur trügerisches Bauchgefühl.

"Was kostet es denn insgesamt in etwas, ... das Klima zu retten (in Euro)?"

Ich will Ihnen was verraten: der Klimawandel selbst kostet uns jetzt schon ein Vielfaches der von Ihnen beanstandeten Forschung. Die Häufigkeit extremer Wetterlagen hat signifikant zugenommen, die dadurch verursachten Kosten können Sie regelmäßig den aktuellen Nachrichten entnehmen.

um 22:52 von boecklin

Das ist eine gemeine und bösartige Unterstellung gegenüber meiner Tochter (und allen anderen) die ich auf das schärfste Verurteile.
(Durchschnitt 1,2)

Wie verbittert muss man sein?

Friedensnobelpreis für Jedermann

Ausgerechnet schwedische Politiker machen diesen Vorschlag. Die müssten doch die Vergabekriterien am Besten kennen. Den Friedensnobelpreis soll derjenige erhalten, der am meisten zur Verbrüderung der Völker und gegen kriegerische Auseinandersetzungen und bewaffnete Konflikte getan hat. Ob die Vorgeschlagene diese Kriterien erfüllt? Ich denke nicht.

Daß

diese Art von Aktionen und Menschen so vielen gefällt, ist schon ein großer Einwand dagegen.
Erinnert mich stark an die Stasi/KGB finanzierten Demonstrationen gegen die Pershing Raketen in den 80er Jahren.
Auch denen ist damals nie in den Sinn gekommen das Sie alle falsch liegen könnten. Alle waren sie erfüllt von angeblichen hohen Zielen.
Die richtige Denkart haben solche Leute in Erbpacht, das kann man merken. Da ist es mit Selbstbetrachtung oder Nachdenklichkeit nicht weit her. Viele Wissenschaftler sagen daß die Klimaveränderung eben nicht die Menschen
verursachen.
Das Wetter wird noch keine 200 Jahre mit wissenschaftlichen Mitteln erfasst. Das Klima hat sich im laufe von Jahrmillionen so oft verändert. Eine neue Eiszeit werden auch wir nicht aufhalten können. Das zu denken ist doch vermessen.

Peter Lemke,

Klimaforscher, vor neun Jahren: "Wir sind auf die Tatsache gestoßen, dass wir unser Leben so nicht weiterführen können. Das gefällt den Leuten nicht."
Sehr richtig! Und man sieht hier im Forum ganz deutlich, welche Brisanz diese Feststellung tatsächlich besitzt. Sobald das Thema Thunberg/ Schülerstreik ist, gibt es bergeweise Posts, die in meist polemischer, diffamierender Weise diese Aktionen lächerlich machen wollen.
Hauptgrund jedoch - und das ist meine Meinung- dürfte sein, daß man eben nichts ändern möchte, seine eigenen Fehler nicht eingestehen möchte und es erst recht nicht ertragen kann, dass einem die Kinder nun den Vorwurf machen, die Karre in den letzten 40 Jahren endgültig in den Sand gesetzt zu haben.
Das geht nicht. Nein. Lieber alles leugnen, und weiter so...
Ach, Herr Seel, informieren Sie sich doch bitte mal über Sonnenflecken und über die Sonnenzyklen allgemein. So mal als Anfang

@ 23:01 von Torsten Seel

Es kostet weniger das Klima zu schützen, als die Folgen des anthropogenen Klimwandels ungebremst über sich ergehen zu lassen.

@ 22:52 von Torsten Seel

" Schon mal etwas von Sonnenflecken gehört" Denken Sie etwa sowas haben Klimaforscher nicht in Ihren Berechnungen berücksichtigt?

23:18 von Friedrich Spee

der aussage schliesse ich mich an. habe aber keine sorge. mehr schaden nehmen kann der preis nicht

@phme, 22-20h

Sie schreiben Unsinn.

Bei einem Streik geht es um Verbesserungen/Veränderungen am Arbeitsplatz.
Wen würde der Streik treffen, wenn er außerhalb der Arbeitszeit stattfände?
Kein Arbeitgeber würde sich rühren.

Im vorliegenden Fall geht es nicht um Verbesserung im Schulbetrieb, sondern um allgemeine Themen.
Dazu ist es nicht erforderlich, den Unterricht ausfallen zu lassen.

Heute habe ich in der Zeitung gelesen, dass der erste Schüler schon eine Klage vorbereitet weil er Anspruch auf Unterricht hat, nicht auf Schulschwänzen.

@23:26 von Mein blauer Engel

"Erinnert mich stark an die Stasi/KGB finanzierten Demonstrationen gegen die Pershing Raketen in den 80er Jahren."

Ich bin da damals mitgelaufen, habe sogar mitorganisiert. Bei mir ist nie Geld von der Stasi/ KGB angekommen.

Allerdings erinnert mich Ihr Satz an die DDR-Propaganda, als dort 1989 die Demonstrationen gegen die Staatsführung losgingen, angeblich durchweg vom FBI finanziert ...

wissenschaftlicher Konsens

Es herscht wissenschaftlicher Konsens das der aktuelle stattfindende Klimawandel anthropogenen Ursprungs ist.

"Kinder an die Macht"

Greta hat ihn verdient.
Sie hat außer mit sich selbst und einem Pappschild viele Jugendliche in der ganzen Welt inspiriert und ermutigt auf die dringenden Interessen dieser Generation aufmerksam zu machen.
Eine Lehrstunde in Sachen zivilen Ungehorsam und friedlichem Protest an dem sich vermummte und Krawall schlagende Demonstranten ein Beispiel nehmen sollten.

um 23:21 von @Silverfuxx

Wenn es nicht bezahlbar ist, da Milliarden, wenn nicht sogar Billionen dafür nötig sind. Was dann? Soll Deutschland sich stellvertretend für alle andere Länder, die sich diesbezüglich nicht engagieren, opfern?
Und kann man das Klima überhaupt nachhaltig beeinflussen? Oder handelt es sich hier mal wieder um menschliche Überheblichkeit? Können Sie mir ein diesbezügliches Beispiel nennen, bzgl Eingriff in Klima und dies zu retten? Oder machen wir mal wieder ein Experiment wie z. B. der Flüchtlingskrise? Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen oder was?

@22:10 nostradam...

Die Schwedin spaltet Gesellschaft? Potzblitz. Sie vergiftet das innenpolitische Klima? Da wird sozusagen die Gärtnerin zum Bock gemacht. Und schön, wie Sie dann noch Ihre Meinung zum Thema "Meinungsfreiheit" kundtun: "ihr sollte schleunigst der mediale Boden entzogen werden". Danke für Ihre Klarheit.

Ein Kalauer

Seit der Vorabkrönung von President Obama ist leider offensichtlich, dass der Friedensnobelpreis nur mehr eine lächerliche, politische, vernunftbefreite Randnotiz ist.
So eine Art "Schlusslicht" unter den Nobelpreisen.
Für die Institution so peinlich wie für die Gekrönten.

Freuen wird sich Papa Thunberg, der sein Töchterlein so erfolgreich wie niemand vor ihm aus dem Nichts an die Speerspitze der nichtssagenden Facebook-Petitions-Krieger promoted hat - da ist er einfach Profi.

Pippi Schulstreik wird sich später angesichts der geschenkten Milliönchen durch Talkshows, Reden, Beraterverträge, Bücher und Filmrechte auch nicht über ihre geraubte Kindheit beklagen.

Und wen interessiert schon die Realität.

Disclaimer: Obama war m.E. ein guter Präsident, und der Klimawandel ist m.E. menschengemacht. (Nur um potentiellen Schubladendenkerchen diesen vermeintlichen Wind aus den Kommentar-Segeln zu nehmen.)

Der versäumte Schulstoff wird nachgeholt

22:52 von boecklin

"fridays
for Faulenzer"

Ganz im Gegenteil. Die Schüler nehmen nicht nur die Anstrengung der Demonstration samt Vorbereitung etc. auf sich, sondern sie müssen den Schulstoff des ausgefallenen Unterrichts ja außerdem noch nachholen.

Diesen Mehraufwand nehmen die Schüler in Kauf für eine gute Sache.
Und für das Erlernen von selbstständigem Lernen.

Ich begreife, dass viele User, die das nicht nachvollziehen können, selbstständiges Lernen aus ihrer früheren Schulzeit nicht gewohnt sind.
Heute sind andere Zeiten als früher. Schüler sind selbstständiger als die Schimpfer hier.

@23:35 von DerVaihinger

"@phme, 22-20h

Sie schreiben Unsinn.

Bei einem Streik geht es um Verbesserungen/Veränderungen am Arbeitsplatz.
Wen würde der Streik treffen, wenn er außerhalb der Arbeitszeit stattfände?
Kein Arbeitgeber würde sich rühren."

Und würde es irgendwen jucken, wenn unser Nachwuchs brav am Samstag Vormittag irgendwo Mahnwachen halte würde?

um 23:21 von @phme

Wenn Sie so ein Fachmann sind, so erklären Sie mir doch mal konkret wie man sinnvoll in ein so komplexes System wie es das Klima ist rettend eingreift und dabei alles richtig macht!
Hört sich mir nach menschlicher Überheblichkeit an. Hauptsache die Naturwissenschaftler verdienen dran, oder?

re mein blauer engel

"Das Klima hat sich im laufe von Jahrmillionen so oft verändert."

Ein Satz von atemberaubender Banalität. Und so ungemein relevant für das Problem einer aktuellen, anthropogenen Klimaveränderung.

die jungen Menschen brauchen doch

garnicht für Klima und Zukunft auf die Strasse gehen....morgen sind sie doch selbst in den Positionen das Steuer herumzureissen....die dummen alten haben es verbockt und werden das heute eh nicht mehr korrigieren....

@23:40 von Torsten Seel

>>um 23:21 von @Silverfuxx
Wenn es nicht bezahlbar ist, da Milliarden, wenn nicht sogar Billionen dafür nötig sind. Was dann? Soll Deutschland sich stellvertretend für alle andere Länder, die sich diesbezüglich nicht engagieren, opfern?<<

Hat das irgendwer jemals gefordert? Bitte zur Kenntnis nehmen: da gibt es ein internationales Klimaschutzabkommen, in dem Deutschland als eine der führenden Industrienationen selbstverständlich eine wichtige Rolle spielt, aber am Ende steht ein Abkommen vieler Staaten.

"Und kann man das Klima überhaupt nachhaltig beeinflussen?"

Das tun wir erwiesenermaßen seit fünfzig Jahren und nicht zu unseren Gunsten. Es geht jetzt ausschließlich darum, diesen Einfluss zu minimieren.

Besonders niedliches junges Mädchen mit ..

Zöpfen haut möglichst medienwirksam öffentlich kräftig auf den Putz, und...

..soll diese inbrünstige Anbetung der Heiligen oekologischen Korrektheit gleich nichts Minderes als einen Nobelpreis(!!) erhalten!

Denk ich an den einst(!!) äußerst respektablen Nobelpreis in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht!

@ pero um 23:22

Sie schrieben:
"Das ist eine gemeine und bösartige Unterstellung gegenüber meiner Tochter (und allen anderen) die ich auf das schärfste Verurteile.
(Durchschnitt 1,2)"
Das mag in einigen Fällen tatsächlich eine gemeine Unterstellung sein, in der Mehrzahl der Fälle ist es das definitiv nicht.
Warum sonst war die Teilnehmerzahl an Ferien- bzw. Feiertagsfreitagen so relativ mickrig? Waren die alle im Urlaub (natürlich mit dem Zug oder zu Fuß)?

23:46 von Torsten Seel

Weniger fossile Brennstoffe verbrauchen, damit kann man eigentlich nie etwas verkehrt machen.

Selbstmord einer suiziden Spezies?

ja, leugnen wir den Klimawandel bis die Natur das regelt.
Unsere Erde, unser Zuhause wird sich ohne massiven negativen Einfluss des Menschen bald wieder erholen.
In 50000 Jahren hat sich dann wieder Alles renaturiert und stabilisiert.
Dann könnte eine neue Spezies vielleicht vernünftiger mit der Natur umgehen.

Der Friedensnobelpreis

war mal ein wichtiges Statement und eine Auszeichnung für Menschen, die sich für Frieden und Aussöhnung einsetzten. Heut scheint ihn Niemand mehr ernst zu nehmen, leider! Anders kann ich diesen Vorschlag nicht einordnen

Darstellung: