Ihre Meinung zu: Nach Havarie zwei Ölteppiche vor französischer Küste

14. März 2019 - 18:10 Uhr

Kurz vor den Osterferien könnte es Strände in La Rochelle, Biarritz und der Vendée treffen: Nach dem Untergang eines Containerschiffs vor Frankreichs Westküste haben sich zwei große Ölteppiche gebildet.

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Kommentare

Einfach nur traurig

Ich finde es erschütternd was wir unseren Kindern einmal für eine Welt hinterlassen.
Der Mensch strebt immer nach „mehr“.
Immer weiter, immer höher.
Evolutionär bedingt ist dies als Überlebensinstinkt in jedem Lebewesen einprogrammiert.
Leider ist die Menschheit an einem Punkt angekommen, bei dem „mehr“ nun zu genau dem Gegenteil führt.
Wozu brauchen wir noch „mehr“? Uns (abgesehen von Drittweltländern) geht es gut.
Um ein überleben auf diesem Planeten zu sichern muss der Mensch lernen gegen seinen Urinstinkt anzukämpfen.
Wenn wir alle nach „weniger“ streben würden, könnte sich die Natur erholen und wir noch viele Generationen auf der Welt leben.

um 18:59 von Mr. Kackapopoloch

Ja, man kann inzwischen endlos Tränen vergießen, jeden Tag aufs Neue. Bis zum bitteren Ende.
Hätten die Menschen vor Jahrhunderten schon auf die Cree gehört ... - Hätte, hätte, Fahrradkette.

Außerdem sind bereits zu Viele ihreres eigenen Lebens nicht mehr inwendig bewusst. Das ist soo schwierig geworden. Denn wir denken nicht - wir googlen. Und diese Routine bedeutetet, dass es Anderen passiert, was passiert.

Ich hoffe, dass Greta Thunberg mit ihrem Engagemant die ganze Weltbevölkerung für Veränderungen wachrüttelt!

Der nächste Skandal?

...und wer kommt für den Schaden auf? ArandeAmerica wird sich erfolgreich davor drücken können! P.P.

Wie ist es möglich dass ein

Wie ist es möglich dass ein Containerschiff mit Gefährlichen Fracht feuer fing und untergeht? Welche Leute tragen die Verantwortung für die Mangel an Sicherheit? Es ist Zeit diese Leute aufs schärfte zu bestrafen. Das geht uns alle, wir alle werden die Konsequenzen zu spüren bekommen, es ist ein Attentat gegen alle, egal wo das geschieht. Mir ist unverständlich das die Regierungen so schlapp reagieren bei solche Dinge. Am Pazifik ist eine Plastikinsel so gross wie Frankreich und nur ein Paar Idealisten machen was dagegen. Nicht aber die UN, nicht reiche Staaten. Ein kleiner Ganove wird stärker bestraft als die Umweltkriminelle.

19:37 von Gegenlicht

Ich hoffe, dass Greta Thunberg .... wachrüttelt!
.
ein instrumentalisierter Teenager ?

Üble Aussichten

Wenn es so ist, dass 6 Meter hoher Wellengang und starker Westwind herrscht, heißt das zweierlei: 1. Ein Abpumpen des Öls ist unmöglich. 2. Das Zeug wird rasch an der Küste landen. Da dürfte es kaum ein Trost sein, dass wir es "nur" mit einem Achtel der Menge zu tun haben, die bei der damaligen Erika-Katastrophe ins Meer floss. Mir tun jetzt schon die Menschen leid, die den Schlamassel ausbaden müssen sowie jeder einzelne Seevogel, der elend verrecken muss. Gruselig.

Wieder ist die Tierwelt

im Meer am meisten betroffen.Wir werden unseren Planeten schon zu Grunde richten.
#
Der neu entdeckte Ölteppich sei neun Kilometer lang und sieben Kilometer breit und rund 20 Kilometer
#
Die Urlaubsorte Biarritz ( F ) und Bidart ( Spanien ) werden ihre Strände wohl bis zur Urlaub Saison kaum sauber bekommen. Großer Verlust für die Touristik Branche.Wer wird den Verlust begleichen ?

https://www.wissenschaftsjahr

https://www.wissenschaftsjahr.de/2012/die-rohstoff-expedition/die-rohsto...

Wenn doch alle so vorbildlich wären, wie wir Foristen hier in der Tagesschau und nicht unnötig Ressourcen verschwenden würden, dann würde so eine Katastrophe niemals passieren. Oder sind unsere Handys und Laptops auch Teil des Problems, warum diese gigantischen Schiffe auf den Weltmeeren umherfahren.
Ich denke, jeder Nutzer von Handy und Laptop (gerade die, die das zum Freizeitvergnügen nutzen) sollten beim Thema Umweltschutz kleinere Brötchen backen, denn mit jedem produzierten Handy / Laptop schaden wir Afrika und seine Bewohner durch immense Umweltbeeinflussungen beim Abbau der benötigten Ressourcen und dem Transport zur Fertigungsstelle in Asien und zum Endkunden nach Europa

stattdessen ...

... stattdessen halten wir uns mit britischen Taktierern und Dauerbremsern auf !!!

De Gaulle und Adenauer wollten die Briten nie in der EU haben - Pompidou und Brandt haben wir das zu verdanken!

Wenn es nach Frau Merkl und Herrn Macron ginge, hätte dieser Kahn niemals abgelegt und die EU wäre, was sie sein müsste: Eine starke politische Staatengemeinschaft, die sich um Regenerative Energien, die Umwelt und das Wohlergehen der Menschen kümmert!

... stattdessen setzt man sich ständig neue „Läuse in den Pelz“ und lässt von Trittbrettfahrern, wie Herrn Orban und Herrn Tusk den ganzen Zug aufhalten!

Wir brauchen die EWG-EU von 1958 zurück! ... dann passieren solche Unglücke nicht mehr in europäischen Gewässern! ...

... und viele werden dem Beispiel folgen und wieder Politik für Mensch und Umwelt machen! ...

... weil es geht - und weil es sich lohnt!!!

um 20:20 von Sisyphos3

Zu Ihrem Kommentar:

>>ein instrumentalisierter Teenager ?<<

Tja, Ihre Meinung. Ich sehe aber genau damit die wegweisende Richtung zum möglichen Erhalt unserer Erde. Und je mehr das erkennen, desto besser.

20:51 von Elitedemokrat

.. Wie ?
Hätten wir heute nicht die EU, so wie sie jetzt ist, sondern die EWG-EU von 1958, dann gäbe es solche Unglücke nicht ?
Naja... kann sein, ich weiß leider nicht, ob in den Jahren 1958 bis ...1992 ? (Maastricht) auch Schiffe gesunken sind :) Vielleicht ja wirklich nicht.

Ich halte auch absolut gar nichts von Orban (oder davon, dass Länder wie Ungarn in die EU kommen), aber dieses Schiffsunglück hier hat Orban vermutlich echt nicht verursacht.
Zuletzt wüsste ich aber wirklich gerne, wer dem Schiff erlaubt hat auszulaufen, wenn selbst die Kanzlerin und der französische Staatspräsident sich dagegen ausgesprochen haben. Denn das geht echt nicht !

NIMBY

Wenn eine Windkraftanlage vor der Haustür anfängt, zu brennen, ist das gleich eine Katastrophe, wegen der Windkraftanlagen kategorisch abgelehnt werden; oder wenn es wegen Geothermie-Kraftwerken Erdbeben entstehen. Wenn es aber Ölhavarien gibt, ist das kein Grund, um kein Erdöl mehr zu verbrauchen (= nicht mehr Auto zu fahren). Ich kann diese Doppelmoral der NIMBY-Menschen nicht leiden, die nach dem Sankt-Florians-Prinzip leben!

20:20 von Sisyphos 3

19:37 von Gegenlicht
Ich hoffe,dass Greta Thunberg....wachrüttelt!

ein instrumentallisierter Teenager?

Nein,kein instrumentallisierter Teenager!

Kein Containershiff, sondern RORO

Auch wenn es an dem Unglück an sich nichts ändert: Es handelt sich hierbei nicht um ein Containerschiff, wie im Artikel beschrieben.

Stattdessen ist die Grande America ein Roll-on/Roll-off Schiff, welches Fahrzeuge transportiert. In diesem Fall führt es wohl auch Container im vorderen Bereich des Schiffs.

Dies bringt ein ganz eigenes Gefahrenpotential mit sich, inwiefern dies Einfluss auf das Unglück hat, ist schwer zu beurteilen.

22:45 von Gwailo

Kein Containershiff, sondern RORO

Auch wenn es an dem Unglück an sich nichts ändert: Es handelt sich hierbei nicht um ein Containerschiff, wie im Artikel beschrieben.

Stattdessen ist die Grande America ein Roll-on/Roll-off Schiff, welches Fahrzeuge transportiert. In diesem Fall führt es wohl auch Container im vorderen Bereich des Schiffs.

Dies bringt ein ganz eigenes Gefahrenpotential mit sich, inwiefern dies Einfluss auf das Unglück hat, ist schwer zu beurteilen.
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Bleiben Sie doch korrekt, kein Container, kein Ro/RO sondern ein Combischiff.
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Aber es brennt.

@ Elitedemokrat

"Wir brauchen die EWG-EU von 1958 zurück! ... dann passieren solche Unglücke nicht mehr in europäischen Gewässern! ..."

Richtig! Die Kollision der "Pentland" mit dem Tanker "Mildred Brøvig", bei der 1966 vor Helgoland 16800 Tonnen Rohöl in die Nordsee flossen, hat es nie gegeben. Und die Ölpest in Südengland, nachdem die "Torrey Canyon" auf ein Riff gelaufen war und 119000 Tonnen Rohöl auslaufen liess, auch nicht.

Warum erlassen wir nicht einfach ein Gesetz, das Unfälle verbietet?

Ironie aus: Natürlich brauchen wir bessere Sicherheits-Standards, besser ausgebildete Besatzungen und sicherere Schiffe. Aber solange es Seefahrt gibt, wird es Schiffsunfälle geben. Nach allem, was ich bisher gelesen habe, reagieren die französischen Havariehelfer sehr professional und tun alles, um den Schaden zu minimieren. Das sagt mir, dass wir durchaus etwas aus der Vergangenheit gelernt haben.

23:03 von Sasquatch

@ Elitedemokrat

"Wir brauchen die EWG-EU von 1958 zurück! ... dann passieren solche Unglücke nicht mehr in europäischen Gewässern! ..."

Richtig! Die Kollision der "Pentland" mit dem Tanker "Mildred Brøvig", bei der 1966 vor Helgoland 16800 Tonnen Rohöl in die Nordsee flossen, hat es nie gegeben. Und die Ölpest in Südengland, nachdem die "Torrey Canyon" auf ein Riff gelaufen war und 119000 Tonnen Rohöl auslaufen liess, ..
Warum erlassen wir nicht einfach ein Gesetz, das Unfälle verbietet?

Ironie aus: Natürlich brauchen wir bessere Sicherheits-Standards, besser ausgebildete Besatzungen und sicherere Schiffe. A... Nach allem, was ich bisher gelesen habe, reagieren die französischen Havariehelfer sehr professional und tun alles, um den Schaden zu minimieren. Das sagt mir, dass wir durchaus etwas aus der Vergangenheit gelernt haben.
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Nur nach den Erfahrungen mit unserem Krisenkomando Küste in Cuxhaven wird es noch ca. 50 Jahre dauern, ehe feststeht, das wird es immer geben.

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