Kommentare

Bin doch recht überrascht.

Überrascht deshalb, weil ich bislang der Überzeugung war, dass die Digitalisierung dort, wo diese dank eines bestehenden Internetzugangs überhaupt möglich ist, längst fester Bestandteil des Unternehmens sei.

"Ein neues Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales soll helfen.
"Wir machen jetzt eine Ausschreibung, und dann bewerben sich Unternehmen gemeinsam mit Institutionen wie Universitäten, die dann Beratung anbieten für kleine und mittlere Betriebe, die nicht selbst eine riesige Personalabteilung haben", (...)"

Die Frage ist, ob die sich überhaupt bewerben, oder ob denen die Förderprogramme der Bundesregierung aus Erfahrung zu umständlich sind...

Das hängt wohl

eher mit der Definition was Mittelstand ist zusammen.
" Das Warenlager organisieren, die Abrechnung machen und Kundenanfragen speichern - wofür es früher eine Menge Papier brauchte, das können heute Computerprogramme erledigen. Aber die muss auch jemand bedienen. Und die Umstellung ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen nicht leicht."

Das alles wird bei den richtigen Mittelständlern schon lange gemacht, wenn aber Mittelstand bei Firmen mit 2 Personen losgeht.
Dann könnte das sein, selbst unser kleiner Dachdecker mit 5 Personen macht das alles schon mit PC und diversen Programmen bis zur CAD Zeichnung.
Würde ja sonst nicht mehr zu schlafen kommen.

Aus der Zeit gefallen

Erst letzte Woche wurde mir von einer Bekannten bestätigt, dass so mancher Handwerksmeister (meistens übernehmen dies die wohlorganisierten Ehefrauen) die Rechnung immer noch per Schreibmaschine erstellt - von elektronischer Datenverarbeitung bzw. Digitalisierung keine Spur. Und das nach fast dreißig Jahren !
In diesem Bereich liegt noch sicherlich einiges im Argen.

Gruß Hador

noch mehr Bürokratie

Wenn die Bundesregierung den Mittelstand wirklich helfen will, dann wäre Bürokratieabbau viel nützlicher als noch mehr Bürokratie.

@Hador Goldscheitel um 15:29

Wieso liegt da was im Argen, wenn der Handwerksmeister die Rechnung von Hand bzw. mit der Schreibmaschine schreibt? Offenbar geht es auch ohne PC gut. Diese penetrante Behauptung, dass eine Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche notwendig sei, erscheint mir oft wie eine von der Industrie befeuerte Kampagne zur künstlichen Schaffung eines Bedarfes nach Dingen, die man nicht braucht ...

na ja. ???

Unser Betrieb ist bestens vorbereitet.
Hier sollte lieber mal mehr für den Internetempfang auf dem Land gemacht werden. !!!!

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht,

..was dieses permanente Pushen der "Digitalisierung" eigentlich soll!?!

Gibt es dafür vernünftige Gründe, die der Allgemeinheit dienlich wären???

Ich sehe nämlich nicht wirklich welche.

Man kläre mich bitte auf!

Danke.

RE:chrishd66

"Diese penetrante Behauptung, dass eine Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche notwendig sei, erscheint mir oft wie eine von der Industrie befeuerte Kampagne zur künstlichen Schaffung eines Bedarfes nach Dingen, die man nicht braucht ..."

Dazu fällt mir nur ein:
Leben wie die amish people. Geht ja auch !

Gruß Hador

daneben

Was bringt dem Mittelstand die Digitalisierung, wenn sie keine vernünftigen Internetleitungen haben?

Wenn ich trotzdem alle Unterlagen zur Post fahren muss, dann brauche ich auch keinen Berater für die Digitalisierung.
Oder beraten diese Organisationen welcher Internetanbieter die bessere Leitung hat?

Ohne Digitalisierung keine

Ohne Digitalisierung keine Wettbewerbsfähigkeit und sinkender Wohlstand.

RE:ralena675

"..was dieses permanente Pushen der "Digitalisierung" eigentlich soll!?!
Gibt es dafür vernünftige Gründe, die der Allgemeinheit dienlich wären???"

Effizienz! Effizienz! Effizienz!
Die eingesetzten Ressourcen werden optimal eingesetzt.
Nehmen wir Industrie 4.0. Mit einer KI vernetzten autonomen Industrieproduktion, die selbständig die Produktionsprogramme abarbeitet. In kürzester Zeit, mit niedrigstem Aufwand.

Zu bewundern am Hamburger Hafen !

Gruß Hador

@Hador Goldscheitel um 16:43

Nun ja, Sie sagen es: Geht ja auch! :-)

Außerdem muss man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Es gibt durchaus Neuerungen, die sinnvoll sind. Aber Sie sollten den Leuten - in diesem Fall dem Handwerker - schon selber überlassen, zu entscheiden, was sie für sich für sinnvoll halten, und was nicht.

@Werner 40 um 17:00

"Ohne Digitalisierung keine Wettbewerbsfähigkeit und sinkender Wohlstand." - Klar, das ist das Dogma, das der Neoliberalismus verbreitet. Man könnte ja auch mal versuchen zu hinterfragen, ob das die Werte sind, die uns weiterbringen - oder ob sie unsere Gesellschaften und den ganzen Planeten in den Abgrund stürzen.

O.k., ich backe mal kleinere Brötchen: Wettbewerbsfähigkeit hat nach meinem Verständnis sehr viel mit Qualität zu tun. Und diese wird vor allem durch die Qualität der Waren und Dienstleistungen definiert. Eine moderne IT-Infrastruktur kann da natürlich dienlich sein, ersetzt aber keine Inhalte. Es kann sogar ein funktionierendes Alleinstellungsmerkmal sein, sich dem Modernisierungshype zu entziehen. Umgekehrt wird es aber auf Dauer nicht funktionieren, in einer Super-Hightech-Fabrik miese Waren zu produzieren. Oder via App Dienstleistungen anzubieten, die niemand braucht. Just some thoughts ...

Mittelstand digitalisieren

Jo, das leuchtet ein. Schnell Digitalisieren, dann den Mitbewerber platt machen anstatt Netzwerke zu gründen. Dann haben die Konzerne leichtes Spiel. In 15 Jahren wird es keinen Mittelstand mehr geben.

VOLLDigitalisierung- & Steuernung von Firmen

. . . am besten mit der beworbenen "Künstlichen Intelligenz" unserer d Bunderegierung. Ähnlich wie mit der Idee der der "Pizza-Drohne" (heute) bei den Chipmunks

. . . nur das käme davon raus

Kein Hahn, schon gar nicht ein menschl. Kunde, kräht danach soweit die Digitalisierung FERNSTEUERBAR ist

Über Industrie 4.0 gibt es

Über Industrie 4.0 gibt es reichlich Expertisen Da sei auch auf
Prof. Dr. Gunter Dueck und verschiedene Vorträge verwiesen. Zum Beispiel:
Prof. Dr. Gunter Dueck: Bildung der Zukunft oder Kopfreform?
20.08.2017 Tele-Akademie
Den Mittelstand digitalisieren könnte zunächst Arbeitsplätze im Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sichern....
"Das Warenlager organisieren, die Abrechnung machen und Kundenanfragen speichern - wofür es früher eine Menge Papier brauchte, das können heute Computerprogramme erledigen. Aber die muss auch jemand bedienen. Und die Umstellung ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen nicht leicht. "
Nein, Doch, OHH
Wer nicht besser werden will, der hat aufgehört gut zu sein!

@Fassungslos um 17:36

Ergänzung: Vor ein paar Jahren hat mein ehemaliger AG "Fabrik 4.0" eingeführt. Danach bekam der Satz: "Mit dem Computer werden Probleme gelöst die wir ohne ihn nicht hatten." eine besondere Bedeutung. Der Bedarf an IT-Spezialisten, die die komplexen Programme einrichten und warten konnten wuchs innerhalb eines halben Jahres von 20 MA auf über 70. Da half selbst teilweises Outsourcing nur wenig.

Nicht weniges an der Digitalisierung ist/kann auch erhebliche Nachteile haben.

17:17 von Hador Goldscheitel

"Effizienz! Effizienz! Effizienz!
Die eingesetzten Ressourcen werden optimal eingesetzt.
Nehmen wir Industrie 4.0. Mit einer KI vernetzten autonomen Industrieproduktion, die selbständig die Produktionsprogramme abarbeitet. In kürzester Zeit, mit niedrigstem Aufwand."

Und?

Was habe ich oder die Allgemeinheit jetzt davon?

..Vor allem in den Hirnen der Menschen:

Eigenständiges Denken wird zunehmend "outgesourced".

Die Verblödung schreitet voran.

Keiner weiß bescheid, aber alle machen mit.

Es wird mit aller Gewalt auf ein falsches Pferd gesetzt.

Super.

Weiter so!

Mittelständische

Nun irgendwo ist das aber auch eine Kosten- und Zeitaufwendungssache?

Darstellung: