Kommentare

Huch

Wo ist denn das Geld aus den Subventionen geblieben, die vielen Millionen DM/Euro, die auch VW zur Erforschung, Erprobung und zum Anlagenbau zur Fertigung von Elektroautos bekommen hat? Lass mich raten liebe VW-Führung, das Geld floss ins K.A.P.U.T.T. :D

Kräftiger Gewinn und nun Stellenabbau?!

Mir fehlen die Worte!

Personalabbau

Wenn der Personalabbau wie angesprochen sozialverträglich durchgeführt wird, ist dagegen nichts einzuwenden.

...da ist Spielraum da...

VW zahlt einen sehr hohen Bonus, muss im Dieselskandal zahlen, die neue Abgasnorm verlangt so einiges und und und.
Da sieht man was für ein Spielraum vorhanden ist. Vielleicht auf Kosten der Zulieferer und der Leiharbeiter?
Woran liegt das wohl das man immer aus dem Vollen schöpfen kann?

Hauptsache die Manager bekommen Boni in Millionenhöhe

Hauptsache die Manager bekommen Boni in Millionenhöhe zu ihrem schon unmenschlichen Gehalt und normal hart arbeitende Menschen werden gekündigt. So einen Konzern sollte man nicht weiter unterstützen; aber welchen dann? Alle machen sowas ja... traurig aber wahr

@Ralli777

Dem Gewinn stehen aber auch kräftige Kosten für den Umbau entgegen. Und das zum Bau von Elektroautos nun mal weniger Personal benötigt wird,ist ja auch keine neue Erkenntnis. Zumal die meiste Arbeit heute schon von den Zulieferern erledigt wird.

Unumgänglich

Wir haben uns heute hier in China den neuen Tesla 3 angesehen. Dort wo bei konventionellen Fahrzeugen Armaturenbrett und zig Schalter und Regler sind ist dort nur ein großes Tablet in der Mitte mit allen Funktionen und ein einfaches Lenkrad, unter der Motorhaube befindet sich ein Stauraum. Kurzum: Ein Elektroauto hat viel weniger Teile und man braucht logischerweise viel weniger Personal. Da sind Personaleinsparungen die logische Folge sowohl in der Fertigung als auch bei der Wartung.

Fachkräfte werden frei

Die dringend benötigten Fachkräfte sind da. VW stellt dem deutschen Arbeitsmarkt 7.000 Fachkräfte zur Verfügung. Diese Menschen werden uns geschenkt. Sie sind wertvoller als Gold.

Es reicht!

Seltsam: Immer wenn die Industrie etwas im eigenen Interesse, aber gegen das Interesse der Allgemeinheit durchsetzen will, wird mit Stellenabbau gedroht, wenn die Politik nicht in ihrem Sinne entscheidet.
Konsequenterweise sind jetzt für jeden freigesetzen Mitarbeiter extrem hohe, für das Unternehmen schmerzhafte Strafzahlungen fällig, die in die Arbeitslosenunterstützung fließen.

@ 09:35 von Einfach Unglaublich

Die dringend benötigten Fachkräfte sind da. VW stellt dem deutschen Arbeitsmarkt 7.000 Fachkräfte zur Verfügung. Diese Menschen werden uns geschenkt. Sie sind wertvoller als Gold.

Ja, nur schade, dass diese Fachkräfte im Verhältniss zu den restlichen Handwerkern super gut bezahlt sind und Schwierigkeiten haben werden sich an die üblichen Löhne in Deutschland zu gewöhnen.

Das ist doch erst der Anfang...

Die Industrie wird sich komplett aendern...

Unsere Politik sollte sich spaetestens jetzt (eigentlich schon 10 Jahre zu spaet) damit auseinandersetzen, was die ganze Menschen, die dann in saemtlichen Produktionslinien nicht mehr gebraucht werden, dann machen sollen...?!

Es koennen ja nicht alle Krankenpfleger und Lehrer werden...

Aber da sich dieses Thema ja zeitlich gesehen noch ein bisschen "unter den Teppich kehren laesst", wird bestimmt keine Partei vor der naechsten Bundsetagswahl "sich die Finger daran verbrennen"...

Gute Ausrede!

Mich ärgert die Begründung für den Stellenabbau.

Der war doch schon seit Jahren beschlossen. In den USA und China werden Arbeitsplätze geschaffen, nicht in Deutschland.
Warum? In diesen Ländern werden zusammen 45% (Erwartung steigend) aller Neuwagen der Welt verkauft, in Deutschland nur 5% (bleibt kostant oder sinkt).

Jetzt wird aber alles auf die notwendigen Änderungen hin zum E-Auto begründet.
Und die Wähler werden wieder kräftig, aber unbegründet auf die Grünen draufschlagen.

Richtig ist vielmehr: Hätte VW, anstatt die Kunden mit Dieseln zu betrügen, rechtzeitig auf E-Autos umgestellt, würden diese Arbeitsplätze in Deutschland bleiben!

Warum wird die Freisetzung

Warum wird die Freisetzung von Arbeitskräften negativ dargestellt?
Es sollte doch Jubel herrschen,bei dem Facharbeitermangel, der einem fast täglich durch die Medien mitgeteilt wird.

Falsche Richtung?

Die Batterietechnik der jetzigen Autos wird auch nur eine Übergangslösung sein, ähnlich dem Hybrid. Die Reichweite der Batterien, das alte Problem. Der Durchbruch nicht in Sicht. Bevor dieser Typ Auto keine echte 700 km Reichweite, bei Ladezeiten um die 5 bis 10 Minuten hat, ist dieses Gefährt für mich nicht kaufbar. Ich denke die deutsche Automobilindustrie wäre gut beraten, sich nicht mit allem was man hat in die Batterietechnik zu stürzen. Erst nach etwa 70.000 km neigt sich die Umweltbilanz gegenüber dem Verbrenner ins positive. Entsorgung der Batterie nicht eingerechnet. Wie bei den Atomkraftwerken. Alles bestens. Nur ans Ende hat keiner gedacht. Ein überspringen der Batterietechnik wäre angesagt und sofort auf Wasserstoff setzen. Da dürfte die Weltmarktführerschaft eher zu erreichen sein wie bei der Batterietechnik. Da dürften andere soweit vor sein, dass, wenn wir diese erreichen, diese Technik bereits wieder tot ist.

zu wenig technisches Know-How bei Politikern

Tja, die Autoindustrie wird bei uns eben kaputtgemacht. Technisch kaum erreichbare Richtwerte wurden von EU-Politikern gesetzt, die Autoindustrie hat nicht rechtzeitig protestiert und statt dessen betrogen - nun haben wir die Quittung.

Die deutsche und auch die gesamteuropäische Kfz-Industrie muss sich gemeinsam gegen die politische Bevormundung wehren. Wer setzt denn die Richtwerte? Das sind politische Beamte, keine Techniker. Wenn ich mir unsere jetzige und frühere deutsche EU-Mannschaft ansehe: Wer traut Cohn-Bendit, Schulz, (demnächst Barley) ... das technische Verständnis der Funktionsweise eine Motors / eines Katalysators zu? Ich nicht.

Wer wird von dem Niedergang der europäischen Kfz-Industrie profitieren? Wer wird Europa demnächst mit E-Kfz überschwemmen?

endlich mal wieder gute Nachrichten

der Facharbeitermangel ist also in kürze hinfällig, das spart hoffentlich den Import von weiteren "Fachkräften" und sollte mit einer erhöhten Rückführung der sogenannten Fachkräfte einhergehen.

wieso?

Industrie und Handwerk suchen "verzweifelt" Facharbeiter, 'ne kurze Umschulung und weiter geht's...

Die 7000 Mitarbeiter

sind kein Problem, VW hat bis jetzt durch reichlich Geld die Leute immer abgefunden, gibt es bei den meisten Anderen nicht.
Dann gehen zuerst die Leiharbeiter und die Alten, und Facharbeiter werden immer gebraucht in Deutschland.
Und dann der wichtigste Punkt, wo werden die Mitarbeiter abgebaut, in welchem Betriebsteil.
In Deutschland werden die Plätze weniger, im Ausland immer mehr, weil dort der Absatz der Zukunft liegt.
Die Politik hat einiges verpasst, würde ich sagen, E-Autos gehen schon vom Preis her in Deutschland nicht gut.
Dann fehlt noch die gesamte Infrastruktur.

ja, willkommen in der

ja, willkommen in der Realität.

10:00, Maximilian Muhster

>>endlich mal wieder gute Nachrichten
der Facharbeitermangel ist also in kürze hinfällig, das spart hoffentlich den Import von weiteren "Fachkräften" und sollte mit einer erhöhten Rückführung der sogenannten Fachkräfte einhergehen.<<

Sie haben den Artikel nicht gelesen?

"Das Unternehmen gehe davon aus, dass bis dahin "durch Automatisierung von Routinearbeiten etwa 5000 bis 7000 Arbeitsplätze wegfallen", teilte VW mit.

Das Programm solle bereits ab dem laufenden Jahr anteilig wirken. Die Streichungen sollen demnach aufgefangen werden, indem Stellen beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht wiederbesetzt werden."

Es werden also erstens keine Stellen abgebaut, die Fachkräfte erfordern, und zweitens will man ohne Entlassungen auskommen.

Ihre Polemik geht also ins Leere.

10:03, Maximilian Muhster

>>wieso?
Industrie und Handwerk suchen "verzweifelt" Facharbeiter, 'ne kurze Umschulung und weiter geht's...<<

Sie haben schon witzige Vorstellungen, was die Qualifizierung für anspruchsvolle Tätigkeiten betrifft.

Sie kennen offensichtlich keine mittelständischen Unternehmer und haben sich mit noch keinem über dessen Personalsorgen unterhalten.

Davon abgesehen möchte VW beim Stellenabbau wohl ohne Entlassungen auskommen.

Industrie 4.0

Ich wundere mich dass bei vielen Menschen immer noch nicht in den Köpfen angekommen ist, dass manche Berufsfelder fast aussterben werden.
Das ist der Lauf der Zeit.
Heute gibt es weniger Kutscher und Hufschmiede wie vor 200 Jahren. Ebenso Wagenmacher, Lumpensammler etc
Schriftsetzer, Modisten usw
Das Arbeitsleben wandelt sich.
Mit Industrie 4.0 massiv!

Mit Ansage!

Was war doch mit Ansage. Schon vor sehr langer Zeit haben das wirkliche Experten vorausgesagt, dass wenn man die Elektromobilität mit der Brechstange einführen will, zwangsläufig in der Automobilindustrie Stellen abgebaut werden. Daher braucht man jetzt nicht, wie so oft auch in anderer Hinsicht, überrascht tun.

Versagen, Betrug,Verantwortung

Die Kette der Versagen der VW Führung endet nicht: erst wird vertuscht, dann stellt sich heraus, dass man betrügt, und nun sieht man, dass ursächlich dafür die fehlende Transformationsstrategie in den Elektroantrieb ist. Man wollte nicht in die Zukunft investieren, weil die eigenen Bonuszahlungen gefährdet werden und die Zukunft ist dann eher etwas, mit der sich die nächste Generation im Vorstand auseinandersetzen sollte. Da gibt es doch genügend Untreuetatbestände, die eigentlich staatsanwaltschaftlich jetzt angegangen bzw geahndet werden müssten. Wohlgemerkt: im Aufsichtsrat sitzt der SPD Ministerpräsident Niedersachsens! Was macht dieser? Der Bürger kommt wegen kleinster Vergehen an den Pranger, hier passiert gar nichts....Bananenrepublik Deutschland?

@ fathaland slim

>>> Es werden also erstens keine Stellen abgebaut, die Fachkräfte erfordern, und zweitens will man ohne Entlassungen auskommen. <<<
.
Das schon, aber Sie müssen das ganze weiterdenken. Würde VW die Stellen neu besetzen, und nicht durch Automatisierung einsparen, würden die Fachkräfte fehlen. Somit gibt es den Fackräftemangel in diesem Sektor nicht, und es braucht keinen weiteren Zuzug.
Und da nicht nur VW Menschen durch Maschinen ersetzt, gilt das noch für viele weitere Bereiche.

@ Couchkritiker um 10.32 "Das ist doch erst der Anfang"

7000 VW-Mitarbeiter werden freigesetzt, sprich in die Arbeitslosigkeit entlassen. "Das ist doch erst der Anfang" ja richtig, der Anfang vom Ende. Wir sind schon mittendrin. Mittendrin in der totalen Abhängigkeit technischer Produktion, die Deutschland nach und nach bereitwillig abgegeben hat. Welche technischen Gebrauchsartikel werden noch in Deutschland produziert? Wo kommen die Dinge heute her?
Na also ..

VW versucht, den Anschluss an die Produktion E-betriebener Fahrzeuge zu schaffen. Ich hoffe, das gelingt. Diesel- und Benzinmotoren, Katalysatoren, brauchen wir demnächst nicht mehr, politisch gewollt sind E-Fahrzeuge.
Ich befürchte, davon profitieren in erster Linie bestimmte asiatische staatsmonopolistisch gelenkte Industrien.

Um auf Ihre Titelzeile zurückzukommen: "Das ist doch erst der Anfang" - richtig. Der Anfang vom Ende der Autonomie, der persönlichen, gesamteuropäischen und politischen Autonomie

Hervorragende Geschäftsleitung!

Mit dieser Maßnahme wird die Geschäftsführung Kostenbewusstsein und Voraussicht beweisen also alle Bedingungen erfüllen um bei der nächsten Bonuszahlung ein paar Milliönchen mehr einzustreichen.

Langsam kommt ein Verdacht auf

War oder ist der Dieselskandal nicht nur Mittel zum Zweck? Doch nicht alles zufällig zum jetzigen Zeitpunkt und den geopolitischen Veränderungen auf dem Weltmarkt. Die Verantwortung dafür schiebt man auf das abgesicherte Management und die seit vielen Jahren wissende, aber versagende Politik, wird wieder über die Allgemeinheit den Stellenabbau subventionieren. Einen Grund hat man geliefert und wem interessieren in ein paar Jahren noch Verantwortlichkeiten.
Die kommenden Veränderungen in der Produktion und Produktionstechniken der Zukunft sind seit langer Zeit bekannt. Ein Konzept aber sucht man vergebens. So wird der Umstieg auf die harte Tour wieder auf dem Rücken vieler Beschäftigter vollzogen.

10:26, Mischpoke West @ fathaland slim

>>Das schon, aber Sie müssen das ganze weiterdenken. Würde VW die Stellen neu besetzen, und nicht durch Automatisierung einsparen, würden die Fachkräfte fehlen. Somit gibt es den Fackräftemangel in diesem Sektor nicht, und es braucht keinen weiteren Zuzug.
Und da nicht nur VW Menschen durch Maschinen ersetzt, gilt das noch für viele weitere Bereiche.<<

Fachkräfte lassen sich nicht durch Maschinen ersetzen.

Es wären sonst keine Fachkräfte.

Anstatt mit Software zu schummeln

hätte man besser Miniatur-Nasswäscher entwickelt, um die verschiedenen Chemikalien zu neutralisieren. Das wäre wahrscheinlich billiger gewesen als die Strafe an die Amerikaner zu bezahlen und auch noch eine sauberere Luft wäre zu erwarten. Für jeden jeden wichtigen Abgas-Stoff gibt es einen neutralisierenden Stoff. Ausbaden müssen dasnun immer die Lohnabhängigen, die Existenzlosen, die von den Konzern-Herren abhängig sind. Vielleicht hätte ein bisschen mehr Mitbestimmung etwas bewirken können, wenn man die Mitarbeiter mitmachen läßt.

@ Tertius

>>> ... dass wenn man die Elektromobilität mit der Brechstange einführen will ... <<<
.
Ja, es ist absurd. Und man fragt sich vor allem, wo der ganze Strom dafür herkommen soll. Durch die völlig verkorkste Energiewende werden wir hierzulande noch lange am Tropf der fossilen Brennstoffe hängen - oder Atomstrom von Nachbarländern beziehen. Super.

@ silverbeard

"Ja, nur schade, dass diese Fachkräfte im Verhältniss zu den restlichen Handwerkern super gut bezahlt sind und Schwierigkeiten haben werden sich an die üblichen Löhne in Deutschland zu gewöhnen." Am 13. März 2019 um 09:43 von silverbeard

Ach, wenn der Eigenbau von einer der mit Steuergeldern der Arbeiter subventionierten Banken versteigert wird, wird es schon gehen.

@Mischpoke West

"Und man fragt sich vor allem, wo der ganze Strom dafür herkommen soll" Am 13. März 2019 um 10:40 von Mischpoke West

Das wäre eine Frage für die Freitagsdemonstrationen für das Klima.

Wie hat das einer hier im Forum geschrieben: Diese jungen Leute bringen uns vorwärts.

Na dann werden sie es ja wissen. Vielleicht bilden sie auf der nächsten Demo mal Arbeitsgruppen, damit Sie ihre Antwort erhalten?

Das ist doch wahrscheinlich

Das ist doch wahrscheinlich erst die Spitze des Eisbergs denn die Fertigung eines E-Autos ist wohl deutlich weniger aufwändig als die eines Verbrenners, ergo wird man künftig auch weniger Arbeitskräfte dafür benötigen.

Die Autobauer wird's freuen, der Arbeiter bleibt aber auf der Strecke aber bestimmt haben unsere Politiker schon die Lösung in der Tasche, oder nicht...?

viel zu spät...

Die "most sexy cars" heißen Tesla - sagt selbst der deutsche Wirtschaftsminister.
Street Scooter - ein absoluter "Newcommer" versorgt die Post und viele weitere Unternehmen mit tausenden Elektrotransportern und kann sich vor Bestellungen kaum retten.
Und dass, weil VW nicht liefern wollte.
Alles verlorene Geschäfte, die sich für VW nun bitter bemerkbar machen.
Ich habe mehr und mehr Zweifel, ob VW wieder den Anschluss an die Spitze schafft.
Denn das Fazit lautet:
Image ramponiert, Technikvorsprung weg, gute Geschäfte entgangen

Gute Verkaufszahlen alleine sind keine Zukunftsbasis. Die können sich sehr schnell ändern.

VW streicht bis zu 7000 Stellen

Da kann man ja endlich die Boni für den Vorstand und die Ausschüttungen für die Aktionäre erhöhen.

7000 Stellen streichen ist OK....wenn man beim Kopfe anfängt.

7000 Stellen

Da können sich die 7000 ja mit denen, die das Fachkräftezuwanderungsgesetz ins Land lockt, angesichts einer Rezession am Horizont um neue Stellen bewerben. Ist ja angeblich so ein tolles Gesetz. Das kann der Arbeitgeberverband sicher bestätigen. Die reiben sich die Hände. Fachkräftemangel???

10:38, ustdigital

>>Langsam kommt ein Verdacht auf
War oder ist der Dieselskandal nicht nur Mittel zum Zweck? Doch nicht alles zufällig zum jetzigen Zeitpunkt und den geopolitischen Veränderungen auf dem Weltmarkt. Die Verantwortung dafür schiebt man auf das abgesicherte Management und die seit vielen Jahren wissende, aber versagende Politik, wird wieder über die Allgemeinheit den Stellenabbau subventionieren. Einen Grund hat man geliefert und wem interessieren in ein paar Jahren noch Verantwortlichkeiten.
Die kommenden Veränderungen in der Produktion und Produktionstechniken der Zukunft sind seit langer Zeit bekannt. Ein Konzept aber sucht man vergebens. So wird der Umstieg auf die harte Tour wieder auf dem Rücken vieler Beschäftigter vollzogen.<<

VW möchte ohne Entlassungen auskommen.

Daß seit Jahrzehnten durch die fortschreitende Rationalisierung und Automatisierung immer mehr Arbeitsplätze im "einfachen" Segment wegfallen, das ist nun wirklich nichts Neues.

Ich bin für eine Maschinensteuer.

@ fathaland slim

>>Das schon, aber Sie müssen das ganze weiterdenken. Würde VW die Stellen neu besetzen, und nicht durch Automatisierung einsparen, würden die Fachkräfte fehlen. Somit gibt es den Fackräftemangel in diesem Sektor nicht, und es braucht keinen weiteren Zuzug.
Und da nicht nur VW Menschen durch Maschinen ersetzt, gilt das noch für viele weitere Bereiche.<<

"Fachkräfte lassen sich nicht durch Maschinen ersetzen.

Es wären sonst keine Fachkräfte."

In ganz vielen Bereichen machen Maschinen die Arbeit, die zuvor von gut ausgebildeten Fachkräften gemacht wurden. Jetzt braucht es in der Regel nur noch eine Fachkraft, die die Maschine bedient, aber die Maschine ersetzt mit ihrer Arbeitsleistung mehrere gut ausgebildete Fachkräfte.
Alleine der Einsatz von CNC-Fräsen und NC-Drehmaschinen sorgt dafür, dass Maschinen in kürzester Zeit vollautomatisch Arbeiten durchführen. Für das selbe Ergebnis bräuchte ich eine Vielzahl von Mitarbeitern, die jetzt überflüssig sind

Wie bereits gesagt sollte man

direkt mit dem Wasserstoffantrieb beginnen, selbst wenn der Wasserstoff zunächst mit fossilem Material gewonnen werden muss. Damit schon mal die Infrastruktur steht und "learning by doing" bei den Antrieben praktiziert werden kann. In zunehmendem Maße wird der Wasserstoff anschließend aus regenerativen Quellen gewonnen. Möglicherweise braucht man auch Batterien, um die Brennstoffzellen gegen Leistungsspitzen abzupuffern und für die Rekuperation. Oder man nimmt Doppelschichtkondensatoren oder was die Technik so bringen wird. Was hindert uns am Experimentieren, die Sauertöpfe aus den Vorstandsetagen der Autoindustrie haben eh bald ausgedient.

Stellenabbau ist ein Skandal

VW verdient nicht mehr Volkswagen genannt zu werden.
Es tut mir um jeden Mitarbeiter leid, der gekündigt wird.
VW kommt aus den schlechten Schlagzeilen nicht mehr heraus.
Eine Schande ist das.

@FFpetra44 um 10.23 Uhr, Industrie 4.0

"Das Arbeitsleben wandelt sich. Mit Industrie 4.0 massiv". Richtig.
Meine Befürchtung ist, dass zu viel KnowHow, zu viel reale Produktion ausgelagert wurde und weiter ausgelagert wird. Die letzten stabilen Industriezweige Deutschlands werden jetzt auch noch abgeschafft bzw ausgelagert. Beispiele:Die Energiewirtschaft soll die Verstromung inländischer Quellen beenden. Man setzt jetzt auf Windenergie, aber die Produktionsmittel sind überwiegend außereuropäisch.

Das bringt eine zu große Abhängigkeit mit sich.

Die Produkte der von Ihnen aufgezählten Berufsgruppen wurden kaum noch gebraucht, aber im Bereich Mobilität (Kfz-Industrie) besteht ebenso wie bei den Kommunikationsmedien ein hoher Bedarf. Diese Produkte werden inzwischen überwiegend von Betrieben staatsmonopolistischer Prägung gebaut und vertrieben, samt der informationstechnischen Software ( s. Huawei).
Ich finde das nicht so klasse. Wir sollten unsere Autoindustrie kritisch betrachten, aber nicht kaputtmachen

Das ist nur der Anfang.......

Auch wenn die operativen Ergebnisse erst einmal nicht so schlecht aussehen, hat VW immense Kosten durch den Abgas-Schlamassel erfahren. Ein Ende ist nicht in Sicht, zumal die Musterfeststellungsklagen nun zum Tragen kommen werden. Interessant ist auch, dass inzwischen Urteile gesprochen werden, obwohl VW vorher Vergleiche erzielt hat, die zu lasten von VW gehen. Ich denke hier hat ein Umdenken stattgefunden und man ist nun gezwungen der Gerechtigkeit vorfahrt zu gewähren. In der Folge wird das noch ein Vielfaches dessen kosten, was bisher eher als "Peanuts" zu bezeichnen war. Wer schlau ist verabschiedet sich schnell von VW und wer zudem noch ein wenig moralisch aktiv ist, hat das eh schon getan. Aber Leute - hier trifft es die Richtigen. Hoffe nur, dass es nicht zu viele Bauernopfer geben wird. VW - Das Auto - das ich nicht lache.....

Erstaunlich

Die Welt der Industrie ist immer noch die heilste. Ein kleiner Start-Up namens Tesla hat die gesamte Branche kalt erwischt und zwingst sie rasch umzubauen. Das Fordert immens Geld und Nerven. Weil die Autobranche in Deutschland seit dem WK2 eig. unantastbar war.

"Konsequenterweise sind jetzt

"Konsequenterweise sind jetzt für jeden freigesetzen Mitarbeiter extrem hohe, für das Unternehmen schmerzhafte Strafzahlungen fällig, die in die Arbeitslosenunterstützung fließen."

Was fuer Arbeitslosenunterstützung? Sie haben wohl noch nichts vom Fachkraeftemangel gehoert?

@fathaland slim um 10:5

"Daß seit Jahrzehnten durch die fortschreitende Rationalisierung und Automatisierung immer mehr Arbeitsplätze im "einfachen" Segment wegfallen, das ist nun wirklich nichts Neues. "

Da haben Sie vollkommen recht. Nur kann man mit dem Dieselskandal eine emotional "logische" Erklärung anbieten.
Was glauben Sie was im Ländle los wäre wenn die Konzerne, bei steigenden Gewinnen, den wohl um umgänglichen, Stellenabbau in Größenordnungen vornehmen würden.
Den Gewerkschaften nimmt man dabei auch gleich noch den Wind aus den Segeln.

10:50, mm0815

>>Das ist doch wahrscheinlich erst die Spitze des Eisbergs denn die Fertigung eines E-Autos ist wohl deutlich weniger aufwändig als die eines Verbrenners, ergo wird man künftig auch weniger Arbeitskräfte dafür benötigen.

Die Autobauer wird's freuen, der Arbeiter bleibt aber auf der Strecke aber bestimmt haben unsere Politiker schon die Lösung in der Tasche, oder nicht...?<<

"Unsere" Politiker werden von uns gewählt.

Die Mehrheit von "uns" möchte keine Veränderung.

Entsprechende Politiker werden natürlich gewählt.

Es zeichnet sich schon seit Jahrzehnten ab, daß immer mehr einfache Tätigkeiten automatisiert werden. Es muss also ein grundsätzliches Umdenken stattfinden.

Das lohnarbeitsbasierte Gesellschaftsmodell hat sich überlebt, mangels Lohnarbeit.

Es muss also radikal umgedacht werden.

Das ist aber schwierig in einer Gesellschaft, die mehrheitlich will, daß alles so bleibt, wie es mal war.

Was es natürlich nicht tut, wie man u.a. am vorliegenden Beispiel erkennt.

Na gut...

dann wird mein nächstes Fahrzeug keines aus dem VW Konzern.

10:57, berelsbutze

>>In ganz vielen Bereichen machen Maschinen die Arbeit, die zuvor von gut ausgebildeten Fachkräften gemacht wurden. Jetzt braucht es in der Regel nur noch eine Fachkraft, die die Maschine bedient, aber die Maschine ersetzt mit ihrer Arbeitsleistung mehrere gut ausgebildete Fachkräfte.
Alleine der Einsatz von CNC-Fräsen und NC-Drehmaschinen sorgt dafür, dass Maschinen in kürzester Zeit vollautomatisch Arbeiten durchführen. Für das selbe Ergebnis bräuchte ich eine Vielzahl von Mitarbeitern, die jetzt überflüssig sind.<<

Es kommt ganz darauf an, wie Sie den Begriff "Fachkraft" definieren.

Wenn Sie darunter alles fassen, was sich oberhalb von "angelernt" befindet, dann haben Sie Recht.

Das sind dann allerdings großenteils "Fachkräfte", die keiner mehr braucht und die deswegen mit ihrer abgeschlossenen Lehre nix mehr anfangen können.

Berufe verschwinden. Auch Lehrberufe.

@10:00 von Maximilian Muhster

Sie haben da aber Grundlegend etwas falsch verstanden. Es werden dadurch keine Facharbeiter entlassen, es werden nur weniger neue eingestellt. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass es trotzdem zu wenige gibt. VW hat rund 650.000 Mitarbeiter, das sind also nur 1% der Stellen, die nicht neu besetzt werden.

@10:40 von Mischpoke West

Falls Sie es nicht wissen: Deutschland produziert viel zu viel Strom und verkauft diesen billig ins Ausland. Elektroautos können auch als Zwischenspeicher dienen. Jetzt momentan ist der Stromüberschuss wegen des Windes gewaltig, dieser könnte dann günstig geladen werden. Vielleicht bekommen wir dann für Elektroautos genau wie beim Benzin tagesaktuelle Strompreise.

@10:52 von Harald Schulze

VW ist einer der wenigen Automobilkonzerne die wachsen. GM ist deutlich abgerutscht und auch Toyota hat den Anschluss verloren und immer noch kein E-Auto - die haben sich auf den Hybrid ausgeruht.

Und nein, das most sexyest car ist der Audi E-Tron, der günstiger als Tesla ist und dazu besser verarbeitet. Die Tesla S sehen alle aus, als wären es Unfallwagen. Da stimmt kein einziges Spaltmaß und klappern auch noch im Innenraum.

Einzig der Tesla 3 reißt es an Zulassungen für Tesla noch raus, aber in Europa wird er es sehr schwer haben. Ich kaufe jedenfalls kein Auto, das sich nur mit Touchscreen, der dazu noch unergonomisch angebracht ist bedient wird - und nicht einmal eine Tachoanzeige im Blickfeld hat.

@ Sheldon Cooper

>>> Falls Sie es nicht wissen: Deutschland produziert viel zu viel Strom und verkauft diesen billig ins Ausland. <<<
.
Noch laufen ja auch noch die Atomkraftwerke.
Und E-Autos fahren in homöopathischen Dosen auf unseren Straßen herum.

11:29, Sheldon Cooper

>>Jetzt momentan ist der Stromüberschuss wegen des Windes gewaltig, dieser könnte dann günstig geladen werden. Vielleicht bekommen wir dann für Elektroautos genau wie beim Benzin tagesaktuelle Strompreise.<<

Das ist leider zu befürchten. Marktgesetzlichkeiten...

Perfektionierung der Produktion

Ich finde es Spitze!
7000 AN weniger die das Rentenniveau in D versauen!
Wie soll man es einem Konzern krumm nehmen wenn der seine Prozesse optimiert? Sozialverträglich!
Ich rege mich jedes Jahr auf wenn ich den Gehaltsdurchschnitt der D-Autoindustrie sehe und dann auch noch Bonuszahlungen bis zur Putzfrau/man in der Zeitung finde!
Evtl. werden die E-VW ja jetzt so günstig, dass man die sich auch mit 9,50€ Stundenlohn leisten kann!?

Am 13. März 2019 um 10:35 von draufguckerin

Mein Kommentar war lediglich ein Hinweis darauf, dass es in vielen Branchen in der Zukunft zum signifikanten Arbeitsstellenabbau (EU weit) kommen wird. Nehmen wir die Solarbranche als weiteres Beispiel. Empfehlen kann ich dazu den Handelsblatt Artikel: https://www.handelsblatt.com/politik
/international/wettbewerb-eu-hebt-
schutzzoelle-auf-chinesische-solarzellen-
und-solarmodule-
auf/22983690.html?ticket=ST-3013990-
GHh5TxxanOFlNiDqA2Ul-ap5

Unsere innovativen einheimischen Solar-Unternehmen investierten und forschten - brachten gute Produkte auf den Markt. Diese wurden in "Windes-Eile" von China kopiert. Die Schutzzoelle (bis zu 65% !) kamen viel zu Spaet und sollen nun ganz abgeschafft werden. Der Innovationsausverkauf (und auch Spionage) zur billigeren Herstellung, wird uns Europaer nun kurz bis Mittelfristig wirtschaftlich in eine heftige Bredouille bringen. Da hilft es auch nicht mehr "Export-Weltmeister" zu sein. Gewinnmaximierungen sind leider meist nicht Arbeitnehmerfreundli

VW ist ein börsennotiertes

VW ist ein börsennotiertes Unternehmen. Die Anleger wollen Rendite, egal auf welchen Rücken es ausgetragen wird. Der Beschäftige ist das schwächste und teuerste Glied in dieser Kette, wie überall auf dieser Welt.

11:39, Zielwasser

>>Ich finde es Spitze!
7000 AN weniger die das Rentenniveau in D versauen!<<

Bei den 7000 handelt es sich nach Aussagen von VW um Leute, die in Rente gehen und deren Stellen nicht wieder besetzt werden.

Sie haben nur die Überschrift des Artikels gelesen?

10:39 von fathaland slim

>>>Fachkräfte lassen sich nicht durch Maschinen ersetzen.
Es wären sonst keine Fachkräfte.<<<

Aha. Ganz neue Erkenntnis. Früher gab es bei VW Karosserrieschweißer. Das sind Menschen, die auch in der Lage waren dünne Bleche zu schweißen. Also Fachleute/kräfte. Wird aber schon seit Jahrzehnten jetzt bei VW von Robotern gemacht.
Vielleicht sollten Sie sich ihre Gedanken noch einmal durch den Kopf gehen lassen.

11:52, Daddy

>>10:39 von fathaland slim
>>>Fachkräfte lassen sich nicht durch Maschinen ersetzen.
Es wären sonst keine Fachkräfte.<<<

Aha. Ganz neue Erkenntnis. Früher gab es bei VW Karosserrieschweißer. Das sind Menschen, die auch in der Lage waren dünne Bleche zu schweißen. Also Fachleute/kräfte. Wird aber schon seit Jahrzehnten jetzt bei VW von Robotern gemacht.
Vielleicht sollten Sie sich ihre Gedanken noch einmal durch den Kopf gehen lassen.<<

Lesen Sie doch bitte meinen Kommentar von 11:24.

Den können Sie sozusagen auch als Antwort auf Ihre Zeilen betrachten.

"Ich bin für eine

"Ich bin für eine Maschinensteuer."

Unternehmen, die vor der Wahl stünden, in Deutschland neue Technologien einzuführen oder im Ausland mit vielen gering bezahlten Arbeitern zu produzieren, müssten sich dann aus steuerlichen Gründen für letztere Variante entscheiden und Arbeitsplätze noch stärker in Niedriglohnländer verlagern?

/// Am 13. März 2019 um 11:40

///
Am 13. März 2019 um 11:40 von Didib57
VW ist ein börsennotiertes

VW ist ein börsennotiertes Unternehmen. Die Anleger wollen Rendite, egal auf welchen Rücken es ausgetragen wird. Der Beschäftige ist das schwächste und teuerste Glied in dieser Kette, wie überall auf dieser Welt.///
.
Beschäftigte sind das schwächste Glied ? Eher nicht. Informieren Sie sich über den grossen Einfluss der Gewerkschaft(en) im VW Konzern. Nicht umsonst sind hier betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen und es werden i.W. stimmrechtslose Vorzugsaktien gehandelt.

11:59 von Tarek94, @fathaland slim

>>"Ich bin für eine Maschinensteuer."

Unternehmen, die vor der Wahl stünden, in Deutschland neue Technologien einzuführen oder im Ausland mit vielen gering bezahlten Arbeitern zu produzieren, müssten sich dann aus steuerlichen Gründen für letztere Variante entscheiden und Arbeitsplätze noch stärker in Niedriglohnländer verlagern?<<

Wenn Unternehmerlogik so einfach wäre, dann würde in Deutschland überhaupt nichts mehr produziert.

Es würde auch nur dann so funktionieren, wenn das Lohnniveau in den Billiglohnländern gleich bliebe. Tut es aber nicht.

@fathaland slim

Natürlich habe ich nicht nur die Überschrift gelesen! Das ein sozialverträglicher Abbau, wie von VW beschrieben, 7000 in Rente schickt habe ich begriffen! Aber ich habe auch begriffen, dass keine 7000 folgen! Und eben diese (nicht mehr vorhandenen) werden dann nicht mehr das Rentenniveau versauen!
Ich werde auch noch eine dicke Träne verdrücken für die AN die kurz vor der Rente mit einigen vielen € abgefunden werden. Üblich sind hier Summen um 100TSD€.
Ich könnte davon, ohne Neid, 5 Jahre gut leben!

Vor kurzem, also unlängst

habe ich in der ARD einen Bericht über Autobatterien von E-Autos gesehen. Diese wurden von einer in Östreich ansässigen, neutralen Firma auf Herz und Nieren geprüft. Was kam heraus? Die Herstellerangaben betreffs Speicherkapazität stimmte nicht mit den Herstellerangaben überein. Nach ein paar Jahren hatte die Speicherkapazität enorm abgenommen. Eine neue Batterie kostet übrigens einen fünfstelligen Betrag. Für mich kommt ein E- Auto nicht in Frage.

@11:29 von Sheldon Cooper

Jetzt momentan ist der Stromüberschuss wegen des Windes gewaltig

Wenn Sie sich da mal nicht irren: Wegen des stürmischen Wetters wurden in den letzten Tagen etliche Windkraftwerke abgeschaltet und gehen erst jetzt nach und nach wieder ans Netz. Zu viel Wind ist da genau so schlecht wie zu wenig.

super gewinn verkünden

gestern (und das TROTZ milliarden-strafzahlungen) und gleichzeitig 7000 arbeitnehmer vor die tür setzen - genau meine art humor.

vielleicht könnte tagesschau ja mal am ball bleiben und uns mitteilen, in welchem umfang die boni für die management-ebene in die höhe schiessen?

Genau!
Das hat zwar nichts mit dem Stellenabbau bei VW zu tun ist aber ein toler Ansatz!
Wenn ich also meine E-Karre an's Netz hänge wenn die Netzbetreiber Windräder abschalten (müssen) verdiene ich beim Laden!
Da kommt dann am Abend die Warnmeldung: bitte jetzt Strom abnehmen! Wir zahlen 5 Cent/kwh.
Ernst ist anders!

Erste Groteske: nach all den

Erste Groteske: nach all den Betrügereien den Kunden gegenüber werden 17 Milliarden Gewinn ausgewiesen. Zweite Groteske: 17 Milliarden Gewinn scheinen nicht genug zu sein, denn dieses "miese" Ergebnis zwingt den Konzern 7.000 Stellen abzubauen. Was für eine kranke Welt.

@Sheldon Cooper

10 Millionen vollgeladener Elektroautos je 50kWh könnten bestenfalls eine Flaute von 2 Tagen abdecken. Bei dem momentanen Anteil des Windstroms. Da die Batterien nicht ganz entladen werden dürfen, es Umwandlungsverluste gibt und zur realen Deckung des Eltbedarfs noch mal das Doppelte an Windenergie nötig ist wie heutzutage ist das Auto als Energiespeicher illusorisch.

12:09 von Barbarossa 2

«Für mich kommt ein E- Auto nicht in Frage.»

Evtl. leben Sie geografisch gesehen in einer Region in DEU, wo es wenig Sinn ergibt, sich (theoretisch) ein E-Mobil anzuschaffen (zurück zu legende Wegstrecken, u.ä.). Und es wird ja auch niemand gezwungen, e-mobil zu fahren.

«Die Herstellerangaben betreffs Speicherkapazität stimmte nicht mit den Herstellerangaben überein. Nach ein paar Jahren hatte die Speicherkapazität enorm abgenommen. Eine neue Batterie kostet übrigens einen fünfstelligen Betrag.»

Und in vielen der Kauf-Options-Modelle für E-Mobile wird die Batterie des E-Mobils nicht gekauft, sondern vom Käufer des Fahrzeugs geleast.

Da ist es für ihn dann (finanziell betrachtet) völlig gleichgültig, wie schnell die Ladekapazität der Batterien abnimmt. Der Leasinggeber ist verantwortlich, stets einen ausreichend ladefähigen Akku zur Verfügung zu halten.

Das diesbezügliche Risiko müssen nicht zwangsläufig Sie als Käufer des Fahrzeugs tragen.

12:26, Barbarossa 2

>>Ich warte lieber auf das Brennstoffzellenauto. <<

Auch ich bin der Meinung, daß der Wasserstofftechnologie die Zukunft gehört.

Na endlich wird die

Na endlich wird die Automobilindustrie kleingemacht. Wäre doch gelacht wenn diese Regierung die Wirtschaft nicht kaputt kriegen würde. Die schaffen das !

Nicht nur VW streicht Arbeitsplätze

hier im Großraum Stuttgart wird Bosch Stellen streichen, bedingt durch die schwache Nachfrage nach Diesel. Erste Erfolge des Kesseltreibens durch DUH, Grüne und Medien stellen sich also ein, Leidtragende sind auch die AN

12:43 von fathaland slim

wenigstens ein mal sind wir gleicher Meinung

12:43 von fathaland slim

Wenn die Politik sekundär ist, sind wir gar keine Gegner. Auch nicht schlecht.

Bei 7000 potentiellen

Bei 7000 potentiellen arbeitslosen alleine schon bei VW kann man sagen, dass die Folgen, wie immer, der kleine Arbeitnehmer tragen darf. Ist es egal, ob wegen flascher Konzernepolitik und oder wegen der Folgen aus obskuren Kampagnienstifterei von Establishmentbekämpfern? Die Folgen werden jedenfalls eine totale Umorientierung in Staat und Gesellschaft mit sich bringen, vielleicht sind diese dann sogar so ganz anders, wie es jetzt die im Hintergrund manipulierenden Kräfte sich erhoffen. Aber offensichtlich haben diese Kräfte immer noch nicht kapiert, zu wem sich die vielen frustrierten Arbeitslosen dann wieder hinziehen lassen werden und alle werden sich dann wieder wundern, dass die AfD u.ä. dann immer stärker werden. Manchmal hat man den Eindruck den Verursachern ist das alles egal, die Hauptsache durch ihre Kampagnen kommt es hier zu Unzufriedenheit und die stabile Lage wird gestört oder zerstört.

11:29 von Sheldon Cooper

>>>Jetzt momentan ist der Stromüberschuss wegen des Windes gewaltig, dieser könnte dann günstig geladen werden. Vielleicht bekommen wir dann für Elektroautos genau wie beim Benzin tagesaktuelle Strompreise.<<<

Klasse Idee! Und wenn dann nach 1000 Zyklen die Akkus hin sind, kaufen wir von unseren Privatgeld halt neue Speicher. Größenordnung 15.000,- Euro und mehr. Wenn ich nämlich Papa Staat an meine Speicher lasse, sdann lutscht der sie auch ganz leer und macht nicht bei 30% Schluß, was den Akkus entgegen käme.

Wenn bei einem Umsatz von €

Wenn bei einem Umsatz von € 235,8 Milliarden lediglich € 11,4 Milliarden erwirtschaftet werden ist das eine recht geringe Marge. Andere Unternehmen liegen da deutlich bessern. Im übrigen ist ein Personalabbau von 7000 Beschäftigten ohne betriebsbedingte Kündigungen bei einem Unternehmen mit über 640000 Mitarbeitern i.W. allein über Fluktuation erreichbar.

Das ist nur der Anfang

Die Politik wird sich noch umgucken, was in der 4. Industriellen Revolution noch folgt. Alles was von Computern, Robotern oder durch Effizeinz weggestrichen wird geht auf Kosten von Arbeitsplätzen. Nicht umsonst geht die Forderung umher ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu schaffen, womit sowas abgefedert wird. Ich habe sowas allerdings nicht vom Staat sondern mir in vielen Jahren mühsam erschaffen. Natürlich wollen die Vorstände und Aktionäre bedient werden, natürlich geht es auf Kosten der Arbeiter und Zulieferer. Keiner wird glauben das die Konzernführung auf einen einzigen Euro auf Kosten eines Arbeitsplatzes verzichten wird.. NIEMALS... das habe ich am eigenen Leib schon mitbekommen...

12:44, Goldenmichel

>>Na endlich wird die Automobilindustrie kleingemacht. Wäre doch gelacht wenn diese Regierung die Wirtschaft nicht kaputt kriegen würde. Die schaffen das !<<

Was genau hat jetzt die Regierung mit dem weltweiten Phänomen der Automatisierung und des damit verbundenen Stellenabbaus in derAutomobilindustrie zu tun?

13:01, Hepheistos

>>Bei 7000 potentiellen arbeitslosen alleine schon bei VW kann man sagen, dass die Folgen, wie immer, der kleine Arbeitnehmer tragen darf.<<

Es wird doch überhaupt niemand entlassen.

13:19, Ökonomister

Ich gebe Ihnen zu 100% Recht.

Es ist eigentlich für jeden, der mit offenen Augen durch die Welt geht, offensichtlich, daß die Produktionsmethoden des 20. Jahrhunderts der Vergangenheit angehören.

Es gibt ja jetzt schon kaum noch Industriearbeiter.

Trotzdem glauben viele Menschen, man könne industriepolitisch in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückkehren. Auf diesem Irrglauben beruhte ja beispielsweise ein Teil des Wahlerfolgs von Donald Trump.

Wenn man schon in Entlassungslaune ist,

dann bitte an die Manager denken, die den "WLTP-Test" verpennt haben. (Kosten für VW 1 Milliarde; oder sind das Bonuszahlungen?)
Schon etwas komisch, dass die "schlamperten" Franzosen, z.B. die Marke mit dem Löwen, alle Fahrzeuge rechtzeitig WLTP-zertifiziert hatte, während der Technologiestandort DE wahrscheinlich "völlig überrascht" war. (Offenbar schlechte Lobbyarbeit; man hatte wohl bis zu Letzt gehofft)
Schön dass VW mit der "Elektro-Offensive 2025" schon mal 500.000 t Lithium pa. von den restlichen 10(?)Mio t verbraten will.
Wenn der Irrweg erkannt wurde, kann man wieder neue Autos verkaufen. Dann hat der E-Spuk ein Ende und man macht vielleicht mal was mit Wasserstoff...

@Daddy

Die Stromnetze, die Energieunternehmen, die große Zahl der Stadtwerke, die Zulieferer in der Branche, die Handelsbörsen, usw. werden alle von privaten Anbietern kontrolliert.

Sicherlich es gibt Regularien, einschließlich CO2-Zertifikate/Subventionen, aber es hindert Sie niemand daran ein effizientes, vertikal und horizontal integriertes Energieunternehmen (oder Verkehrsunternehmen) aufzubauen. Sie brauchen nur einen Geschäftsplan, wie Sie kohlenstoffärmer wirtschaften können.

Aber das Wichtige ist ja, dass man "dem Staat" die Schuld geben kann.
Stellen Sie sich vor: Sie haben die Wahl kein Elektroauto kaufen zu können. Und Sie müssen dabei nicht einmal irgendetwas tun, denn es ist sogar die Standardoption.

12:42 von schabernack

Das diesbezügliche Risiko müssen nicht zwangsläufig Sie als Käufer des Fahrzeugs tragen.
.
wohl aber die Kosten :-)

@fathaland slim 14.42

"Es gibt ja jetzt schon kaum noch Industriearbeiter.
Trotzdem glauben viele Menschen, man könne industriepolitisch in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückkehren."

Das glaube ich zwar auch nicht, aber ohne industrielle Basis wird es schwer mit dem Wohlfahrts- und Sozialstaat werden. Die Steuergelder, die LINKE, SPD und Grüne so gern verteilen, werden kaum von Beamten, Sozialarbeitern, Bloggern oder Bluespianisten allein erwirtschaftet werden können;-)

15:06, deutlich

>>@fathaland slim 14.42
"Es gibt ja jetzt schon kaum noch Industriearbeiter.
Trotzdem glauben viele Menschen, man könne industriepolitisch in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückkehren."

Das glaube ich zwar auch nicht, aber ohne industrielle Basis wird es schwer mit dem Wohlfahrts- und Sozialstaat werden. Die Steuergelder, die LINKE, SPD und Grüne so gern verteilen, werden kaum von Beamten, Sozialarbeitern, Bloggern oder Bluespianisten allein erwirtschaftet werden können;-)<<

Nein, diese Steuergelder werden von Maschinen erwirtschaftet. Anders geht es nicht.

Denn es werden ja nicht weniger Autos gebaut, sondern mehr. Nur eben nicht mehr mit Muskelkraft.

Die industrielle Basis bricht nicht weg, nur die Arbeitsplätze.

Wie ich schon weiter oben schrieb, das lohnarbeitsbasierte Gesellschaftsmodell hat ausgedient. Denn der Gesellschaft geht die Arbeit aus, bei weiterhin steigender Produktion.

Jetzt sind Visionäre gefragt. Wenn die nicht gerade alle beim Arzt sind...

@fathaland slim 15.26

Sie erinnern sich sicher noch an den Kampf um die 35-Std. Woche in den 80ern? Damals forderte bereits die IGMetall eine Maschinensteuer als Ausgleich und um die Rente zu sichern, was ich sehr unterstützte. Leider blieb es bei der guten Idee.

Auf Kommentar antworten

Am 13. März 2019 um 13:19 von Ökonomister
Das ist nur der Anfang
---
Willkommen im Club; jetzt sind wir schon 2.
Mein "Mission-Statement" seit das Industrie4.0-Gefasel anhub:
"Roboter zahlen keine Sozialabgaben!"

Mir wird schon wieder ganz schwindelig ...

... angesichts der Unwissenheit der reflexartigen E-Auto Gegner. Wenn es nach denen geht, wächst Benzin und Diesel auf Bäumen und wird ökologisch von 1000 Jungfrauen ausgepresst und die 10.000 Teile eines Verbrennungsmotor sind ein Produkt der Bio-Landwirtschaft und werden einfach geerntet, während die Herstellung einer Autobatterie den Himmel für immer verdunkelt!

Also mir geht es beim E-Auto um meinen eigenen Geldbeutel. Mittelweile bekommt man einen guten Golf-E für etwas mehr als einen Diesel und der Strom kommt für mich aus der Solarzelle! BMW und Mercedes haben eine Ladesäule vorgestellt, die jedes Auto in 15 Minuten auf 80% voll lädt ...

Ansonsten gibt es auch Brennstoffzellenautos von Hyundai, bringt mir aber nicht, da Wasserstoff soviel wie Benzin kostet und die Technik fast so kompliziert ist, wie in einem Verbrenner. Auch diese Autos haben Batterien und eine Menge sehr lauter Lüfter, denn die Zelle verträgt keine Lastwechsel und wird extrem heiß! Das ist was für U-Boote.

15:33, deutlich

>>@fathaland slim 15.26
Sie erinnern sich sicher noch an den Kampf um die 35-Std. Woche in den 80ern? Damals forderte bereits die IGMetall eine Maschinensteuer als Ausgleich und um die Rente zu sichern, was ich sehr unterstützte. Leider blieb es bei der guten Idee.<<

Die Beharrungskräfte des eingefahrenen kapitalistischen Wirtschaftssystems.

Ich vergleiche es immer mit einem großen Tanker. Es ist nicht leicht, den Kurs zu ändern. Aber wenn man es nicht tut, dann läuft man auf Grund. Oder eine Klippe.

15:40, lubbert

>>Mein "Mission-Statement" seit das Industrie4.0-Gefasel anhub:
"Roboter zahlen keine Sozialabgaben!"<<

Sollten sie aber.

Denn sie erwirtschaften ja immer mehr vom Mehrwert.

@um 15:06 von deutlich

Tja aber die Tatsache ist, daß über kurz oder lang der Großteil der herkömmlichen Industrie-/Produktionsarbeitsplätze und Dienstleistungsjobs durch Hard- und Software ersetzt werden.
Div. Handwerkssparten bzw. Berufe, die grundsätzlich Handarbeit und/oder kreativ. Denken bedürfen, kommen momentan noch am besten weg. Aber auch das dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Das heißt, das ganze Einkommens- und Verteilungssystem bedarf einer grundlegenen Überarbeitung.

Schade, daß ich/wir nicht mehr den endgültigen Ausgang der Geschichte erleben werden. Da dürfte viel gelacht werden ... außer eine Klima- oder ähnliche Katastrophe macht uns nen Strich durch die Rechnung.

15:43, ohnein2004

Und Sie glauben nicht, daß man die von Ihnen beschriebenen technischen Unzulänglichkeiten der Brennstoffzelle in den Griff kriegen könnte?

Und Sie meinen, der Wasserstoffpreis wäre in Stein gemeißelt?

@15:48 von fathaland slim

Die Beharrungskräfte des eingefahrenen kapitalistischen Wirtschaftssystems.

Für die Zukunft wird es nur 2 Modelle geben: zurück in die Sklaverei in Mega-Konzernen für einige wenige und die totale Verelendung der Massen oder die Menschen werden erwachsen und enden in einer wissenschaftlich geprägten Gesellschaft mit einer Bedarfswirtschaft (in der niemand mehr das "Raffen" nötig hat), wie es z.B. in "Star Trek" der Fall ist (hoffentlich merkt das keiner in den USA, dass die quasi Kommunismus haben) oder in Romanen wie "Heimkehr der Vorfahren".

Arbeitsplatz - Industrie 4.0 - Digitalisierung

Keine Regierung, kein Staat und kein Land wird diesen Umbruch aufhalten können, selbst die Chinesen nicht die Arbeiter in Masse haben. Der Unterschied ist nur das die Industrie längst begriffen hat das darin das größte Einsparpotential steckt. Sie kaufen einen Computer, einen Roboter der wird programmiert von einer Person. Den muss man nur einmal anlernen, genau dann wenn er seine Software bekommt, dann kann ich das auf Hunderte oder mehr ausrollen, mit nur einer einzigen Person. Die Industrie wartet auch nicht, das wird einfach gemacht fertig. Ich selber habe einen Betrieb, der sich in den letzten 10 Jahren massiv verändert hat. Das was heute 4 Mitarbeiter machen, haben früher 20 gemacht. Ich bin für das Bedingungslose Grundeinkommen, danach wird sich die Arbeitswelt auch für die Mitarbeiter vollkommen verändern. Meine bleiben bei mir auch mit Grundeinkommen, denn ich habe Arbeitsplätze geschaffen wo der Mensch noch was Wert ist.

Zu 15:43 von ohnein2004 -Strom von der Solarzelle

@ohnein2004 die Realität sieht anders aus.
In unseren Breiten scheint die Sonne nur zu einem Drittel der Zeit und das nicht bedarfsgerecht. Stromspeicher gibt es nur als Blaupause. Selbst diese sind weit weg von einer Bedarfsdeckung.

Es stellt sich schon jetzt die Frage wie die Stormversorgung gewährleistet werden kann, wenn bald die AKWs und die KKWs abgeschaltet werden. Das steht noch in den Sternen.

Für Millionen Autos braucht es mehr als ein paar Ladesäulen. Wer zahlt die Infrastruktur? Der ohnehin schon mit EEG & Co. gebeutelte Verbraucher?

Haben Gesetze noch eine reale Bedeutung.
Eine sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche Versorgung der Allgemeinheit ist das versprochene gesetzliche Ziel!

Von umwelt- und verkehrstechnisch fragwürdigen Batterieautos war nicht die Rede. Wieviel Millionen Batteriefahrzeuge für die deutsche Bevölkerung?
Oder nur als Zweitauto für Reiche?
Den Teufel mit dem Belzebub austreiben macht keinen Sinn.

@ax5bKtsWyp

Und Sie glauben nicht, daß man die von Ihnen beschriebenen technischen Unzulänglichkeiten der Brennstoffzelle in den Griff kriegen könnte?

Und Sie meinen, der Wasserstoffpreis wäre in Stein gemeißelt?

Und Sie meinen nicht, dass man die neuerlichen Fortschritte bei den "einfachen" Batterieautos nicht ignorieren sollte und diese die Brennstoffzelle obsolet werden lassen? Es gab viele Testserien mit Brennstoffzellen Autos, die meisten wurden aus gutem Grund eingestellt.

So am Samstag werde ich mit dem Golf-E eines Bekannte probefahren, den dieser heute aus Wolfsburg abholt. Sehr gute Ausstattung, 300km Paket - 30.000 Euro. Wer braucht da noch einen Tesla 3?

@16:08 von gman

Offensichtlich sind E-Auto Gegener auch der Meinung, dass man für das Tankstellennetz auch nur Samen Pflanzen musste und schwubs war es da. Mit einer ordentlich vom Elektriker verlegten Leitung, die höhrere Dauerbelastungen aushält, lässt sich auch über Nacht mit dem massenhaft von Deutschland exportierten Strom "tanken". Auch das wurde schon kalkuliert und die Mehrbelastung durch das Laden von E-Autos lässt uns nicht in venezuelanische Zustände verfallen!

15:04 von Sisyphos3 / @schabernack, 12:42

«Das diesbezügliche Risiko müssen nicht zwangsläufig Sie als Käufer des Fahrzeugs tragen.»

«wohl aber die Kosten :-)»

Nein - das müssen Sie eben gerade nicht.
Wenn Sie das E-Mobil kaufen, die Batterie aber nur leasen.

"Macht die dann vorzeitig von der Ladekapatität her schlapp", muss der Händler (Hersteller ?) für Ersatz sorgen, der vernünftig funktioniert. Ihre Leasingraten ändern sich dadurch nicht. Sie müssen auch nix neu kaufen.
Die Akkus sind ja nicht Ihr Eigentum …

12:43 von fathaland slim

«Auch ich bin der Meinung, daß der Wasserstofftechnologie die Zukunft gehört.»

Lanfgristig und unter physikalisch-technischen Gesichtspunkten betrachtet ist das sicherlich zutreffend.

Gegenwärtig ist die prinzipiell dazu benötigte Infrastruktur aber noch (viel) weniger weit entwickelt als die der batteriegestützten E-Mobilität.

Zwar steht Wasser als Grundstoff zur Erzeugung von Wasserstoff in praktisch unbegrenzter Menge zur Verfügung. Aber H2O → H2 "verschlingt" ernorme Mengen an Energie, um "die Umwandlung" zu generieren.

Auch bei H2-Antrieben gibt es mehrere mögliche Varianten, wie derartige Motoren konzipiert sein können (und ja auch schon sind). In den großstädtischen Ballungsräumen in Asien ist man inzw. am weitesten fortgeschritten, H2-Infrastruktur und Antriebe in der Praxis zu erproben (vornehmlich in Taxis).

Japan verfügt über die größten technischen Anlagen, H2 zu erzeugen.
Sowie über die besten Kenntnisse bei Benzin-E-Hybrid-Motoren.

"Wieder mal Asien ahead" …

@ Am 13. März 2019 um 16:09 von ohnein2004

Ja.. super.. der Golf-E hat eine Öko Bilanz jetzt ohne einen KM auf dem Tacho von einem Diesel der bereits 150000km gefahren hat. Gleiches gilt übrigens für den Tesla und weitere E-Autos. Von dem schönen unsauberen Kohlestrom für die Ladestationen mal ganz abgesehen. Bei der Brennstoffzelle sind Bilanz noch miserabler aus. Es wird Zeit das die Arbeitswelt sich unten ändert, nicht an der Konzernspitze, die müssen über die neuen Arbeitsbedingungen ins Grübeln kommen nicht die Arbeitnehmer...

"die meisten wurden aus gutem Grund eingestellt."

Genau, deswegen fahren ja auch inzwischen problemlos diverse Loks und LKW mit Brennstoffzellen.
Santa :-(
www.mdr.de/wissen/wasserstoffzug-leipzig-grimma-100.html
www.spiegel.de/auto/aktuell/hamburg-hochbahn-schafft-wasserstoffbusse-wi...
u. diverse andere (Cuxhaven usw.)

Wie gesagt, die Politik von Mercedes (zweiter Link) ist mir technisch unbegreiflich.
Denn die fuhren 7 Jahre problemlos.

Ich denke, das hat eher Beharrungsgründe (Diesel)

@16:22 von Ökonomister

Ja.. super.. der Golf-E hat eine Öko Bilanz jetzt ohne einen KM auf dem Tacho von einem Diesel der bereits 150000km gefahren hat.

Das ist falsch, siehe meinen ersten Beitrag. Diese Berechnung sind fehlerhaft, denn sie ignorien beim Verbrenner viele Schritte, sowohl im Fahrzeugbau selbst, als auch in der Herstellung der Betriebsmittel (aller)!

16:08 von gman

«Von umwelt- und verkehrstechnisch fragwürdigen Batterieautos war nicht die Rede. Wieviel Millionen Batteriefahrzeuge für die deutsche Bevölkerung?
Oder nur als Zweitauto für Reiche?»

Selbstverständlich nicht nur als Zweitwagen für Reiche.

Inzwischen ist ein kleines, kompaktes, kostengünstiges E-Mobil für ca. 15.000 Euro auf dem Markt. Entwickelt an der TU Aachen, produziert von einem "Start-Up", das der federführend entwickelnde Professor gegründet hat.

Die Jahresproduktion für 2019 ist bereits verkauft (10.000 Stück). Momentan werden parallele Produktionsmöglichkeiten aufgebaut, so dass die Kapazität für 2020 auf mind. 20.000 Fahrzeuge gesteigert werden soll.

Eine Zusammenarbeit mit VW ist fest vereinbart. Macht Serienteile billiger, Weiterentwicklung einfacher, noch größere Kapazitäten wahrscheinlicher.

"Die neuen kleinen E's" sind was für Städte. Mit Reichweite von ca. 120 km, bevor die Akkus geladen werden müssen. Nix für Flensburg - Garmisch.
Aber das muss ja auch nicht.

@16:22 von schabernack

Lanfgristig und unter physikalisch-technischen Gesichtspunkten betrachtet ist das sicherlich zutreffend.

Wir können uns gerne in 10 Jahren hier wieder treffen und sie werden sehen, dass das nicht passieren wird. Langsam und kontinuierlich fahrende U-Boote lassen sich damit betreiben oder beim Camping zur Stromversorung nutzen, aber keine Autos vernüftig antreiben.

jaja

erst betrügen, dann Stellen abbauen weil man mit dem Betrug nicht weiter machen kann.

Danke auch an die Regierung und Rechtsprechung die das tatenlos mitansieht. VW ist da aber ja nicht alleine...

Ladezeiten und Ladenetz

Übrigens gab es für das Ladeproblem auch schon Konzepte der Firma "Better Place", die auch Tesla noch in der Hinterhand hat. Aber dank Kapitalismus, in dem jeder seine eigene Suppe kochen muss und es "Wettbewerb" nennt, statt das jeder zum Schluss das Beste aus den Entwicklungen bekommt, ist "Better Place" pleite und die Konzepte von Tesla liegen im Tresor.

Hier kann man den "Battery Swap" einmalig sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=H5V0vL3nnHY

Und wer ist am Ende wieder der

Dumme?

Darstellung: