Ihre Meinung zu: Nach Stromausfall: "Angriff auf das venezolanische Volk"

9. März 2019 - 11:04 Uhr

Noch immer sind in Venezuela viele Menschen ohne Strom. Augenzeugen berichten von teils chaotischen Zuständen. Die Regierung machte einen Cyberangriff aus den USA für den Stromausfall verantwortlich.

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Kommentare

Unfähig bis zur Halskrause

Die Regierung Maduro ist einfach derart korrupt und unfähig. Hätte man wenigstens einen Teil der Ölmilliarden für Infrastruktur ausgegeben, ginge es dem Volk jetzt besser.

Cyberangriff?

Dann haben die Venezuelaner bestimmt ein 5G-Netz von Huawei?
Alles klar ...

(Wenn die Folgen nur nicht so schlimm für die "einfachen" Menschen in Venezuela wären!)

Es sind immer die anderen schuld

Ein Glück gibt es die USA. Denn welchen Sündenbock hätte die unfähige Verwaltung der Sozialisten unter Maduro sonst?

Meiner Meinung nach...

Ist der Ausfall des Systems in jedem Falle für Venezuela eine Katastrophe,
Im übrigen für jedes Land dieser Erde.
Sollte es tatsächlich ein Cyberangriff auf die Infrastruktur gewesen sein ist das sicher nachweisbar und auch verfolgbar,
Darauf kann man sicher gespannt sein.
Es auf die Infrastruktur zu schieben erscheint ziemlich sinnfrei, vermutlich glaubt die Opposition in Venezuela Amerika ist der Heiland.
Außerdem der Hort der Demokratie, ich muß aufhören sonst verschlucke ich mich an meinem venezuelanischen Kaffee, vor lachen!

Falsche Vorwürfe

Er machte noch einmal den US-Senator Marco Rubio dafür verantwortlich. Er gilt als erbitterter Gegner von Präsident Nicolás Maduros.

Hier gebe ich auf jeden Fall Marco Rubio Recht.

Rodríguez kündigte an, den Vereinten Nationen "Beweise" für die Verantwortung der USA vorzulegen.

Das ist absolut lächerlich. Das würden sich staatliche Stellen in den USA niemals erlauben. Wozu auch?

Wenn es private Hacker irgendwo auf der Welt waren, werden Rodríguez oder Maduro ihnen nie auf die Spur kommen, sie kennen sich vermutlich gar nicht genug mit Computern aus.
Außerdem glaube ich nicht an die Hackerangriffe. Das ist eine Ausrede.

Hackerangriff?

Ich denke, dass der Hackerangriff auf die Stromversorgung in Venezuela in Wirklichkeit aus einer ganz anderen Richtung kommt und nur den USA unter geschoben werden soll. Cui bono? Welcher Staat unterhält denn eine Einheit für Hackerangriffe in seinem Geheimdienst? Mal darüber nachgedacht?

Na ja

Altes Spiel ,
1 Boykott,Aus hungern,Geld für USA NGO`S (opensocietyfoundations) schicken für Aufstände ,... USA Börse hat neue ÖLquellen.

Lösung wäre ,
Boykott beenden,USA gibt Gelder frei für das gelieferte ÖL ,das Volk wählt wen es will und wenn es eine Regierung wählt wo die Ölquellen verstaatlicht wie bei der jetzigen ist es halt so (Demokratie),bleibt der Gewinn halt im Lande .
DE Medien berichten auch offen ,die letzte Wahl ist ein Jahr her und er wurde gewählt und berichten über die Hintergründe und nicht USA Treu.

Maduro glaube ich kein Wort

@ pfitch:
Sollte es tatsächlich ein Cyberangriff auf die Infrastruktur gewesen sein ist das sicher nachweisbar und auch verfolgbar, Darauf kann man sicher gespannt sein.

Ein professioneller Angriff ist nicht verfolgbar. Der Regierung Maduro glaube ich bei der Ursachenforschung kein Wort. Es wird von vorneherein nur die USA als Schuldigen in Frage kommen.

10:18 von KowaIski

Es sind immer die anderen schuld

Ein Glück gibt es die USA. Denn welchen Sündenbock hätte die unfähige Verwaltung der Sozialisten unter Maduro sonst?
//
Re nein er ist kein Lamm aber er wurde vor einem Jahr gewählt.Sein Fehler war ÖL quellen zu verstaatlichen was ein Boykott und einfrieren der Gelder für geliefertes Öl zu folge hatte um das Volk auszuhungern welche die Aufstände über NGO`S auslöste .
Frage nich des öfteren KowaIski mit ihrer Sachkenntnis ,sehe ich am Kommentar .Informieren dann Reden .

Völlig marode

Die Theorie mit dem Cyber-Angriff kommt der sozialistischen Regierung zwar sehr gelegen. Daran glaube ich aber nicht. Schon gar nicht, dass die US-Regierung dahinter stecken soll.

Das Stromnetz in Venezuela ist völlig marode, seit 20 Jahren wurde da nichts mehr investiert. Ein Wunder, dass es bisher nur kleinere Zusammenbrüche gab. Außerdem gibt es in Venezuela gar keine Vernetzung der Stromversorgung mit dem Internet.

@ tias

... er ist kein Lamm aber er wurde vor einem Jahr gewählt.Sein Fehler war ÖL quellen zu verstaatlichen

Gewählt kann man das nicht nennen, oppositionelle Kandidaten waren nicht zugelassen, die Wahl wurde von keinem demokratischen Staat anerkannt und auch nicht von der EU. Und die Ölquellen hat Maduro auch nicht verstaatlicht. Das sind sie nämlich leider schon sehr lange und seit dem geht die Fördermenge stetig zurück.

Hackerangriff ist eine realistische Möglichkeit

Dieser krasseste Stromausfall in Venezuela in zufälligerweise genau dieser Zeit sollte nicht leichtfertig als Unfähigkeit Maduros abgetan werden.

Jeder IT-affine Mensch wird bestätigen, dass hier ein Hackerangriff, insbesondere einer westlichen Demokratie, eine realistische Möglichkeit ist.

Wer nicht geschlafen hat, durfte in den letzten Jahren anhand zig Leaks und Whistleblowern lernen, wie Geheimdienste (allen voran die westliche NSA), sich systematisch weltweit in sämtliche infrastrukturrelevanten Computersystem reinhacken, um konsequent ein Portfolio an Maßnahmen zum Abschalten "feindlicher" Infrastruktur aufzubauen (Stromnetze, Krankenhäuser, Wasser-/Atomkraftwerke, Industrieanlagen, Hotels, Kabelnetzbetreiber, Kommunikationsdienste, etc.). Bis auf Stuxnet kamen diese Cyberwaffen bislang kaum im großen Stil zum Einsatz, daher ist man natürlich durchaus an einer neuen Spielwiese interessiert, insbesondere wenn sie einem politisch in den Kram passt, und schwer nachzuweisen ist.

Demokratie in Venezuela

@ pfitch, 10:20h
„vermutlich glaubt die Opposition in Venezuela Amerika ist der Heiland.
Außerdem der Hort der Demokratie, ich muß aufhören sonst verschlucke ich mich an meinem venezuelanischen Kaffee, vor lachen!“

Bevor Sie sich verschlucken, sollte die Oposition in VEN vielleicht in Sachen Demokratie auf das Maduro-Regime vertrauen, oder evtl. auf dessen Unterstützer Russland oder China?
Sorry, aber das wäre wirklich zum Lachen... Und dies sage ich, obgleich ich die Interessen der USA in Lateinamerika und deren Durchsetzung als durchaus kritisch erachte.

10:47 von tias

10:18 von KowaIski

Es sind immer die anderen schuld

Ein Glück gibt es die USA. Denn welchen Sündenbock hätte die unfähige Verwaltung der Sozialisten unter Maduro sonst?
//
Re nein er ist kein Lamm aber er wurde vor einem Jahr gewählt.Sein Fehler war ÖL quellen zu verstaatlichen was ein Boykott und einfrieren der Gelder für geliefertes Öl zu folge hatte um das Volk auszuhungern welche die Aufstände über NGO`S auslöste .
Frage nich des öfteren KowaIski mit ihrer Sachkenntnis ,sehe ich am Kommentar .Informieren dann Reden .
///
*
*
Die Ölquellen waren bereits vor Maduro verstaatlicht.
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Und das Parlament muss ebenfalls gewählt worden sein.
*

Staatlicher Schlendrian

Die gesamte Infrastruktur in Venezuela ist mittlerweile verstaatlicht. An allen Schalthebel sitzen teils völlig unfähige Funktionäre der Sozialisten, die sich vorrangig selbst die Taschen füllen. Kein Wunder, dass da nichts mehr funktioniert.

Freie Unternehmer werden behindert wo es nur geht. Jungen und innovativen Leuten bleibt nur der Weg ins Ausland.

Gleichgültigkeit

In ihren Aufmärschen ist die Regierung Maduro mit den ihr ergebenen Milizen ganz groß. Hinter dieser sozialistischen Fassade herrscht aber Hilflosigkeit und Gleichgültigkeit.

Die Uniklinik in Caracas hat keine funktionierende Notstromversorgung, viele Ärzte sind schlecht ausgebildet, überfordert und frustriert. Die sozialistische Verwaltung ist völlig unfähig. Deshalb sind viele Feuerwehrleute gar nicht angetreten und viele Ärzte haben beim Stromausfall die Klinik verlassen.

Der Zustand des Landes unter der sozialistischen Regierung ist traurig. Ein friedlicher Wechsel wäre so wichtig.

Ferndiagnose nicht möglich.

Ich kann mir kein Urteil bilden, denn sowohl Hackerangriff als auch Infrastrukturprobleme halte ich für möglich.
Alles reine Spekulationen. Darüber zu diskutieren ist sinnlos.
Aber warum täglich darüber Berichte?

@10:37 von Rassländ

"Welcher Staat unterhält denn eine Einheit für Hackerangriffe in seinem Geheimdienst? Mal darüber nachgedacht?"
Sind das nicht die meisten Staaten der Erde die solche Einheiten unterhalten?

Manchen

Ländern bleibt nicht viel erspart.sehr schlimm was in Krankenhäusern passiert usw.

Belege?

Ich persönlich finde es erschütternd, dass ein Präsident einfach aus dem Hut heraus irgendwelche Beschuldigungen tätigt, ohne auch nur den Hauch eines Beweises zu haben.

Das ist so kindisch, dass ich platt bin.
Und was, wenn sich das Gegenteil herausstellt? Würde Maduro das je zugeben?
Oder setzt er darauf, dass man das gar nicht herausfinden kann?

Und woher kommt es, dass nicht mehr überall in Venezuela der Strom weg ist? Ich kapiere das nicht. Was ist da wo wie repariert worden?

Wie ist es überhaupt um den

Füllstand des Guri-Sees gestellt? Es gab doch mehrere sehr trockene Jahre dort. Und aufgrund von stauwasserbedingter Stromknappheit wurde die 4 Tagewoche eingeführt. 60 bis 80% des Elt-Bedarfs aus einer Quelle zu schöpfen ist schon ein ziemliches Risiko, auch hinsichtlich von Sabotage. Selbst wenn am Staudamm viele Einheiten unabhängig voneinander betrieben werden. Ein lohnendes Angriffsziel allemal.

@ tias

"Frage nich des öfteren KowaIski mit ihrer Sachkenntnis ,sehe ich am Kommentar .Informieren dann Reden ."

Ihrer Formulierung kann man sehr schlecht folgen. Was genau wollen Sie mit ihrem Satz sagen, der mit Verlaub erhebliche Mängel aufweist.

Das sensible Bauteil fiel ausgerechnet jetzt aus?

Natürlich kann die Ursache harmlos sein. Aber selbst Guaidó hat behauptet, dass es „wieder Licht werde“, wenn Maduro weg sei. Ist das ein Schuldeingeständnis?

Schlendrian

@ Che:
viele Ärzte sind schlecht ausgebildet, überfordert und frustriert.

Ja, leider. Das kennt man auch von Kuba. Dort war unser abendliche Kellner im Hotel tagsüber Arzt im Krankenhaus, das Geld reicht einfach nicht. In Venezuela ist das Problem strukturell das gleiche. Sozialistische Regime entmündigen die innovativen Köpfe und machen unternehmerische Initiative unmöglich.

um 10:51 von Hugo Jáves

Niemand kann zum jetzigen Zeitpunkt sagen, ob ein Angriff oder ein Versagen der maroden Anlagen der Grund ist.
Aber die hier abgegeben Stellungsnahmen, auch Ihre, zeugen von absoluter Unkenntnis.
Glauben Sie die iranischen Industrieanlagen die, wire wir inzwischen wissen, angegriffen wurden, hatten eine Verbindung zum Internet?
Vielleicht sogar eine DNS Auflösung - atomanlagen-iran.ir/hackereingang
;)

Wenn man von einem Thema einfach keine Ahnung hat, dann ist es sinnvoll sich erst zu informieren, bevor man krude Behauptungen aufstellt. Um eine wage Vorstellung zu bekommen, wie ein Angriff auf industrielle Anlagen, wie zum Beispiel ein Wasserwerk, funktionieren könnte, wäre es nicht schlecht folgenden Wikipedia Artikel zu lesen
https://de.wikipedia.org/wiki/Stuxnet

@ Marcos H

... sollte die Oposition in VEN vielleicht in Sachen Demokratie auf das Maduro-Regime vertrauen, oder evtl. auf dessen Unterstützer Russland oder China?

Russland oder China unterstützen Maduro ja nicht, weil sie ihn so toll finden. Sie unterstützen ihn (wie manche Linke oder Rechte in Deutschland) nur, weil er gegen die USA ist. Außerdem spekulieren Russland und China auf die Bodenschätze in Venezuela.

11:13 von Che. leider ist es

11:13 von Che.

leider ist es so, dass im realen Sozialismus die Bevölkerung leidet.
Das hatten die Erfinder zwar so nicht geplant aber so wird es umgesetzt.
Es sollte den Menschen gut gehen, jeder sollte berücksichtigt werde.
Leider führt Sozialismus zu Enteignung, Ausbeutung, Gleichgültigkeit und letztlich Stillstand und Starre. Es ist eben einer Diktatur in ihrer Auswirkung verdammt ähnlich.

Venezuela ist ein anschauliches Beispiel vom Strukturzerfall durch Korruption und fehlender Rechtstaatlichkeit.

Daran scheitern so wahnsinnig viele Staaten...
das ist zum Verzweifeln.

11:17 von KarlderKühne "Aber

11:17 von KarlderKühne

"Aber warum täglich darüber Berichte?"

Weil mich interessiert, was los ist in der Welt.

Danke Tagesschau!

Unglaublich ...

... was sich Imperien für einen Regierungssturz alles einfallen lassen.
Die Menschenverachtung scheint dort keine Grenzen mehr zu kennen, weil allein der Regierungssturz in Venezuela zählt.
Ich schäme mich so für diesen Wertewesten, für deren unzähligen Kriege und Kriegshandlungen gegenüber fremden Ländern der Erde.

Am 09. März 2019 um 10:16 von KowaIski

"Die Regierung Maduro ist einfach derart korrupt und unfähig. Hätte man wenigstens einen Teil der Ölmilliarden für Infrastruktur ausgegeben, ginge es dem Volk jetzt besser."

Die Ölmilliarden, die die USA eingefroren haben, kann die Regierung Venezuelas kaum ausgeben. Also kann man davon ausgehen, dass die USA keinerlei Interesse daran haben, die Situation der Bevölkerung in Venezuela zu verbessern.

Ein leuchtendes Beispiel, was

Ein leuchtendes Beispiel, was eine sozialistische Regierung dem Volke bringt.
Das Volk ist arm und hat keinerlei Perspektive, die sozialistischen Führer sind reich, aber sind alle nicht auf Grund von Qualifikationen an ihre Jobs gekommen, sondern auf Grund von Vetternwirtschaft.
So wird ein Land ausgebeutet und Dank der Vetternwirtschaft und der unqualifizierten Machtelite geht das Land 5 Schritte rückwärts, als auch nur einen Schritt nach vorne.

um 11:17 von KarlderKühne

Gute Frage.
Die Antwort darauf liegt vielleicht eher im politischen als im wissenschaftlichen Bereich.
Die Erklärung wie es dazu kam, werden wir lange nachdem sie politisch keine Rolle mehr spielen wird, nachgereicht bekommen.
Die gewissenhafte Aufklärung der Umstände wird wohl Monate, vielleicht sogar Jahre dauern. Die politische "Aufklärung", bis hin zu den Konsequenzen sind bis dahin vermutlich schon lange abgeschlossen.

@Che

"Ein friedlicher Wechsel wäre so wichtig."

da stimme ich ihnen zu. aber bestimmt kein wechsel, der von den USA forciert wird, nur um die eigenen interessen zu bedienen. und meinetwegen darf auch die nächste regierung sozialistisch sein, wenn die USA endlich mal aufhören, sofortige schnappatmung zu bekommen, wenn sie nur das wort sozialistisch hören und nichts besseres zu tun, als eine solche regierung gleich mit sanktionen zu überziehen. ein wenig sozialismus würde z.b. den USA selbst mal ganz gut tun.

Das Land

ist recht weit weg von uns, und es kann fehlende Substanz sein, auch der Hackerangriff ist möglich, Leute die dem selbsternannten helfen kommen sicher mit Wissen von Außen.
Kann aber auch eine bewusste Erfindung sein, alles ist möglich.
Alles mehr oder weniger Vermutungen die nicht bewiesen sind, was ich nicht so richtig verstehe ist das gesteigerte Interesse von Deutschland.
Aber vielleicht wird das ja noch längerfristig sichtbar.

@Sausevind

gerade westliche regierungen sind ganz gross darin, solche behauptungen rauszuhauen, ohne auch nur einen beweis vorzulegen. die letzten monate/jahre haben genügend beispiele geliefert. merkwürdig nur, dass ich von ihnen dazu keinen kommentar gesehen habe.

@ Che. um 11:13

"Die Uniklinik in Caracas hat keine funktionierende Notstromversorgung, viele Ärzte sind schlecht ausgebildet, überfordert und frustriert. Die sozialistische Verwaltung ist völlig unfähig. Deshalb sind viele Feuerwehrleute gar nicht angetreten und viele Ärzte haben beim Stromausfall die Klinik verlassen."
Belegen Sie dass doch bitte mal, dass Ärtze einer Uniklinik in Caracas ihre Patienten einfach so in stich gelassen haben. Es ist ja noch nicht einmal belegt, dass es ein Todesopfer gab noch ob das wirklich mit dem Stromausfall zusammenhängt.

Desweiteren gab es auch vor kurzem in Deutschland einen Stromausfall. Der THW, die Feuerwehr sowie das Krankenhauspersonal leisteten m.E. herausragende Arbeit. Die würden sich auch nicht glücklich schätzen Teil einer politischen Schmierenkampagne zu sein.
https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2019/02/stromausfall
-Berlin-koepenick-vattenfall-mittwoch.htm

Und was ist eigentlich Ihre Lösung? Eine invasion? Das wird den Menschen sicher helfen.

@ Hugo Jáves um 11:26

"@ Che:
viele Ärzte sind schlecht ausgebildet, überfordert und frustriert.

Ja, leider. Das kennt man auch von Kuba. Dort war unser abendliche Kellner im Hotel tagsüber Arzt im Krankenhaus, das Geld reicht einfach nicht."

Die Kubanischen Ärtze sowie das Gesundheitsversorgung gehören zu den besten der Welt. Das sie besser bezahlt werden können ist sicher richtig. Worauf wollen Sie hinaus?

@ Hugo Jáves um 11:26

""In Venezuela ist das Problem strukturell das gleiche. Sozialistische Regime entmündigen die innovativen Köpfe und machen unternehmerische Initiative unmöglich."

In libearlen Ländern wie BRD, wollen Top-Airbus-Manager Kredite an den Staat nicht zurückzahlem, weil korrumpierte Politiker schlechte Verträge ausgefertigt haben. Die FDP überlässt Rentenschulden der Allgemeinheit.
Alles sicher die innovativsten Köpfe die der Liberalismus bietet!?

Scheinbar brauchen wir den nächsten Konflikt!

Wir sehen selbst in diesem Forum auf realistische Weise wie die Meldungen der TS bewertet werden.
Ich als viel gereister und auch kritisch denkender habe sicherlich nicht den totalen Durchblick in Medienfragen gehe jedoch mit offenen Augen durch die Welt.

@ Hugo Jáves

Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht, Russland und China haben in dem kompetentesten aller Busfahrer einen „nützlichen Idioten“ gefunden, um an die Bodenschätze von VEN heranzukommen, sind also keinen Deut besser als die von vielen „verhassten“ USA. Gerade China ist dort in der Region, z. B. Ecuador und Perú, gut unterwegs, um sich die Regierungen mit großzügigen Krediten und Infrastrukturprojekten willfährig zu machen. Davon haben die venozelanischen Flüchtlinge natürlich herzlich wenig, die sich in Lima oder Santiago inzwischen an jeder 3. Straßenecke herumdrücken, in der Hoffnung auf den nächsten Tag. Aber Hauptsache, die moralisch über alles erhabene europ. Linke kann gegen Amerika wettern, dann ist alles andere zweitrangig...

um 11:24 von Möbius

Mich hat diese Aussage von Guaidó auch verwundert, da sie sich fast wie eine Drohung / Erpressung anhört, oder zumindest so gedeutet werden könnte.
So oder so, eine sehr dumme Aussage, denn sie ist Wasser auf den Mühlen seiner Gegner und sollten sich Indizien ergeben, die für einen Angriff sprechen, wird er Anhänger verlieren und hat sich zudem in eine verdächtige Position manövriert.

re ex-bayerndödel

"Am 09. März 2019 um 10:16 von KowaIski

"Die Regierung Maduro ist einfach derart korrupt und unfähig. Hätte man wenigstens einen Teil der Ölmilliarden für Infrastruktur ausgegeben, ginge es dem Volk jetzt besser."

Die Ölmilliarden, die die USA eingefroren haben, kann die Regierung Venezuelas kaum ausgeben."

Wie viele Jahre hatte Venezuela die Öleinnahmen zur freien Verfügung?

Lächerlich, dass jetzt alles auf ein paar gepfändete Konten geschoben wird.

@ suomalainen

... und meinetwegen darf auch die nächste regierung sozialistisch sein, ...

Dann ginge die Misswirtschaft, das Schaufeln in die eigene Tasche und das Bremsen von Unternehmertum und Innovation aber gerade so weiter.

@ 11:20 von DeRus

""Welcher Staat unterhält denn eine Einheit für Hackerangriffe in seinem Geheimdienst? Mal darüber nachgedacht?"
Sind das nicht die meisten Staaten der Erde die solche Einheiten unterhalten?"
.
Nein.
Wäre mir aus BRD unbekannt.
Das ist eher ein Phänomen in autokratischen Staaten, die sich eine Destabilisierung oder Kontrolle wünschen. Siehe RUS.

Friedlicher Wandel

Venezuela hätte einen friedlichen Regierungswechsel bitter nötig. Nach so viel Misswirtschaft muss einfach mal das bürgerlich liberale Lager ran dürfen. Und Guaido wäre der beste Mann an der Spitze. Das ist der Mehrheit in Venezuela längst klar.

Die Bundesrepublik hat sich hier genau richtig positioniert, das respektieren die Menschen in Venezuela. Die USA fordere ich auf, kooperative zu sein und nicht nur auf Konfrontation zu setzen.

ex_Bayerndödel

Die Ölmilliarden, die die USA eingefroren haben, kann die Regierung Venezuelas kaum ausgeben.

Die sind aber nicht weg, sondern liegen auf einem Sperrkonto für die nächste legitime Regierung Venezuelas. Und das ist völlig legitim.

Außerdem: Warum hat die sozialistische Oligarchie die über 1.000 Mrd. Dollar seit 2001 nicht genutzt? Soll es jetzt wirklich an den 2 bis 3 Mrd. liegen?

Wenn man die Pläne der

USA bezüglich Cyberangriffen auf Energie-Infrastrukturen anderer Staaten betrachtet, ist die Einschätzung der Regierung Venezuelas keineswegs so abwegig, wie manche Foristen behaupten.

Maduros Propaganda

@ Kowalski 10:29
Maduros Propaganda läuft auf Hochtouren. Er braucht einen Sündenbock. Das erinnert daran, wie Maduro vor kurzem verkündete, die von den USA zur Verfügung gestellten Hilfsgüter seien verseucht. Es erinnert auch daran, wie Maduro vor zwei, drei Wochen verkündete, Russland werde 300 Tonnen humanitäre Hilfe liefern. Am Ende gab sein Vizeaußenminister zu, dass es keine humanitäre Hilfe war, weil Venezuela die Lieferung bezahlt hatte.

Am 09. März 2019 um 11:26 von Hugo Jáves

"Ja, leider. Das kennt man auch von Kuba. Dort war unser abendliche Kellner im Hotel tagsüber Arzt im Krankenhaus, das Geld reicht einfach nicht. In Venezuela ist das Problem strukturell das gleiche. Sozialistische Regime entmündigen die innovativen Köpfe und machen unternehmerische Initiative unmöglich."

Deshalb waren wohl auch US-amerikanische Rettungskräfte, welche beim Anschlag auf die Twin-Towers gesundheitliche Schäden davontrugen, zur Behandlung in Kuba? Ein Hoch auf die USA, denn dort zählt Bereicherung mehr als die Versorgung der Kranken.

@um 10:40 von tias

diese Lösung wäre falsch.
Dann ist es halt so.. einige machen sich die Taschen voll und lassen das Volk verhungern.
Warum kann Nicolás Maduro nicht einfach die Grenzen für Hilfsgüter öffnen und warum gibt es keine Neuwahlen? Wenn Maduro so ein guter Landesvater wäre, würde er das Beste für sein Volk wollen und nicht für sich selber. Dieser Mann ist eine Laus die dem Volk das Blut aussaugt.

Freie Unternehmer füllen sich

Freie Unternehmer füllen sich auch zuerst die eigenen Taschen. Da besteht kein Unterschied.

Wirtschaftliche Probleme Venezuelas sind älter

@ tias 10:40
Der Stromausfall ist ein Symptom der schlechten wirtschaftlichen Lage Venezuelas. Die wirtschaftlichen Probleme des Landes haben Maduro und sein Vorgänger verursacht, indem sie Privaten jeden Anreiz genommen haben zu investieren. Ein Beispiel: Schon 2013 lag die jährliche Inflationsrate bei über 40%. Das war vor dem Ölpreisverfall, mit dem manche versuchen, die schlechte Lage in Venezuela zu begründen, und lange bevor die USA bestimmte venezolanische Konten gesperrt haben.

@ um 10:20 von pfitch

Wenn es ein Cyberangriff der USA war, wird man kaum Beweise dafür finden können. Die ganze Welt weiß seit Wikileaks und Edward Snowden, dass die USA nicht nur alle Möglichkeiten zu solchen Angriffen hat, sondern sie haben auch alle Möglichkeiten, so etwas beliebigen Anderen in die Schuhe zu schieben.
Vielleicht wird die US - Regierung in 20 oder 30 Jahren per Gerichtsurteil dazu gezwungen, die Unterlagen ihrer Geheimdienste zu dem Umsturz in Venezuela zu veröffentlichen.
Das hat zu vielen Verbrechen der US - Geheimdienste in den 1950er und 1960er Jahren auch geklappt, leider Jahrzehnte zu spät. Immerhin konnte damit bewiesen werden, dass sich viele Verschwörungstheorien der damaligen Zeit als schäbige Verschwörungspraxis der US - Regierungen und der US - Geheimdienste entpuppten.

Am 09. März 2019 um 12:55 von Hugo Jáves

"Die sind aber nicht weg, sondern liegen auf einem Sperrkonto für die nächste legitime Regierung Venezuelas. Und das ist völlig legitim."

Sie bezeichnen es als völlig legitim, dass diese Milliarden auf dem Sperrkonto dem selbsternannten Präsidenten zur Verfügung gestellt werden sollen seitens der USA? Ich muss sagen, dass Sie ein sehr eigenartiges Verhältnis zu Legalität haben!

um 11:20 von Hugo Jáves

Maduro wurde unter Aufsicht der UN völlig einwandfrei und demokratisch gewählt.
Es gab von Seiten der UN - Wahlbeobachter keinerlei Beanstandungen.

Nichts neues

Stromausfälle gehören in Venezuela zur Tagesordnung, wenn auch in diesem Ausmaß.

Vor etwa 3 Jahren gab es in Venezuela aber einen ähnlichen Stromausfall, den die Regierung Maduro auf die damalige Dürre schob.

Der Guri Stausee war allerdings immer noch ausreichend gefüllt um die Generatoren am laufen zu halten. Die Ursache für den Stromausfall war einfach die mangelnde Wartung der Anlagen, und da es bis heute nicht besser geworden ist verwundert der Blackout keinen der Venezuela kennt.

@um 12:38 von Hugo Jáves

da kann man ihnen nur in allen Punkten zustimmen. Es wäre diesem geschundenen Volk zu gönnen.

@Pilepale

"Die Kubanischen Ärtze sowie das Gesundheitsversorgung gehören zu den besten der Welt."

Ob Sie das auch noch schreiben würden wenn Sie einmal Patient in einem kubanischen Krankenhaus waren bezweifle ich stark.

Nach Stromausfall:"Angriff auf das venezulanische Volk"

Und der selbsternannte Politiker sprach gestern davon,"daß wenn Maduro verschwindet,daß Licht wiederkommt".
Wem der Stromausfall nützt,daß kann man abschätzen.
Dem Senor Maduro eher nicht.

@nie wieder SPD

"Es gab von Seiten der UN - Wahlbeobachter keinerlei Beanstandungen."

Es gab keine Wahlbeobachter der UN bei der letzten Präsidentenwahl in Venezuela.

Spekulationen

Was der wirkliche Grund für den Stromausfall ist, ist von hier aus bestimmt nicht festzustellen. Beides ist möglich. Das es der Bevölkerung in Venezuela nicht wirklich gut geht ist sicher richtig, was aber völlig falsch ist dafür allein Maduro die Schuld zu geben. Die seid Jahren andauernden Sanktionen tragen einen großen Teil dazu bei. Nur mal nebenbei bemerkt, die USA haben auch die Sanktionen gegen Kuba gerade wieder verstärkt. Wird sicher nicht lange dauern bis man uns erzählt die Regierung ist Schuld das die Kubaner arm sind.
Wann endlich werden wir anfangen die Menschen in den Ländern so leben zu lassen wie sie wollen? Ich reise viel in der Welt umher. Habe auch schon einige Länder besucht die man hier Schurkenstaaten nennt, überall hat man mir gesagt " Warum lasst ihr uns nicht einfach in Ruhe, lasst uns doch so leben wie wir wollen, wir möchten Euren Lebenstiel nicht. " Ist das so schwer zu akzeptieren.

@german-canadian Pilepale

@german-canadian
Pilepale vieleicht nicht, ich aber schon. Hatte leider im Urlaub das Pech mich schwer zu verletzen und war in Kuba im Krankenhaus. Was soll ich sagen, super ausgebildetes Personal. Wussten sie eigentlich das sich viele Prominente in Kuba die Augen lasern lassen, weil die da Spitze sind. Achso und befor jezt wieder kommt, sie waren ja sicher in einer Klinik für Touristen. Nein war ich nicht, dafür war keine Zeit. Das Krankenhaus war sicher nicht das modernste, aber es war sauber und die Ärzte spitze. Haben mir das Leben gerettet.

Der Selbsternannte Guaidó

spricht davon, es werde "wieder Licht" wenn Maduro weg ist? Und droht mehr oder weniger offen mit Invasion? Wünscht sich, dass die Sanktionen gegen Venezuela noch verstärkt werden? Und wünscht einen ehemaligen Militär und Putschisten gegen Chavez als seinen Botschafter in Berlin? Ich habe Zweifel, dass das im Sinne der Bevölkerung sein kann wenn es Venezuela noch schlechter geht. Gut vorstellbar, dass es ein Sabotageakt war

Der Volksfeind Maduro lässt

Der Volksfeind Maduro lässt nicht nur, mit Ausnahme seiner Claqueure, die Bevölkerung hungern und medizinisch unversorgt, sondern ist auch noch so inkompetent die notwendige Maintenance für die Strom- und Erdölproduktion zu gewährleisten. Und das im erdölreichsten Land der Erde.

Päivää, suomalainen!

11:59 von suomalainen

"@Sausevind
gerade westliche regierungen sind ganz gross darin, solche behauptungen rauszuhauen, ohne auch nur einen beweis vorzulegen"

Ja, aber ich habe doch deutlich über Maduro gesprochen, weil das hier das Thema ist.
Meine Frage war: Wie kann ein Präsident so deppert sein, etwas zu behaupten, wovon allen klar ist, dass er es nicht wissen kann.

Er schadet damit seiner Sache doch deutlich. Warum sieht er das nicht?

das Land mit dem meisten

Ölvorkommen der Welt und nicht fähig daraus was hinzubekommen.

Re „Wiederstand jezt“: Ruhe

„Wann endlich werden wir anfangen die Menschen in den Ländern so leben zu lassen wie sie wollen?
Ich reise viel in der Welt umher. Habe auch schon einige Länder besucht die man hier Schurkenstaaten nennt, überall hat man mir gesagt " Warum lasst ihr uns nicht einfach in Ruhe, lasst uns doch so leben wie wir wollen, wir möchten Euren Lebenstiel nicht. " Ist das so schwer zu akzeptieren.“

Sehen Sie, ich reise auch viel in der Welt umher. ich habe allerdings noch nie jemanden getroffen, der „von uns in Ruhe gelassen“ werden wollte. Auch habe ich nirgendwo Klagen über „unseren Lebensstil“ gehört.

Allerdings überall höchsten Respekt für das freie und liberale und sichere Europa. Über eine Einmischung von „uns“ hat sich auch niemand beschwert.

Unsere Wahrnehmung geht also ziemlich auseinander.

Allerdings habe ich auch selten Menschen gefunden, die von ihren Politikern „einfach in Ruhe gelassen“ wurden. Die „Politiker“ hätten allerdings bestimmt etwas anderes gesagt.

12:18 von marcos-H

der aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne worte kleiden.

12:11 von Pilepale

offenbar noch nie auf cuba gewesen! ich musste leider anderes erleben. selbst um essen und medikamente musste ich mich selbst kümmern!

@Hugo Javes 12.55

völlig legitim? Dann müssen die Venezolaner nur noch nach dem Willen der USA Guaidó wählen, damit die Gelder frei werden? Wenn ich richtig gelesen habe ist er nicht mal in seiner eigenen Partei, die gerade mal 13% erreicht hat, zum Vorsitzenden gewählt, sondern nur 2. Mann. Der Vorsitzende ist in Polizeigewahrsam. So viel zur Legitimation.

@ 11:24 von Möbius

"Natürlich kann die Ursache harmlos sein. Aber selbst Guaidó hat behauptet, dass es „wieder Licht werde“, wenn Maduro weg sei. Ist das ein Schuldeingeständnis?"

Das ist, wenn sicher auch ungewollt, ein Schuldeingeständnis, Etwas so wie Guaidós Eingeständnis, von Washington berufen und gelenkt zu sein.

Wenn man nüchtern betrachtet, wem dieser Stromausfall nützt, braucht man die Drahtzieher nicht lange zu suchen.

Maduro und seine Chavisten ruinieren Venezuela

Die Politik der Chavisten hat das Land runiert. Der Stromausfall ist nur ein Symptom dafür.

Mangelnde Instandhaltung, Vernachlässigung von Infrastruktur, Verlottern der Ölförderungsanlagen, Parteigenossen, die anstatt von Fachleuten an Schalthebeln von verstaatlichten Unternehmen sitzen, bringen auch ein reiches Land in die Knie.

Wer Hyperinflation, Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung, die höchste Mordrate in Lateinamerika, soziale Krise, Hunger und Massenflucht der Bevölkeung zu verantworten hat, braucht Sündenböcke, die vom eigenen Versagen ablenken. Sanktionen ? Lächerlich !

"Sanktionen" gab es in der Zeit, in der sich das Desaster entwickelt hat, überhaupt keine.

Die verfassungswidrige Entmachtung des Parlaments und die Einsetzung eines 1-Parteien-Scheinparlaments sowie gelenkte Präsidentschaftswahlen ohne nennenswerte Wahlbeteiligung - das ist die Realität der Maduro-Diktatur.

@ 12:38 von Hugo Jáves

"Venezuela hätte einen friedlichen Regierungswechsel bitter nötig. Nach so viel Misswirtschaft muss einfach mal das bürgerlich liberale Lager ran dürfen. Und Guaido wäre der beste Mann an der Spitze. Das ist der Mehrheit in Venezuela längst klar. Die Bundesrepublik hat sich hier genau richtig positioniert, das respektieren die Menschen in Venezuela. Die USA fordere ich auf, kooperative zu sein und nicht nur auf Konfrontation zu setzen."

Die Mehrheit der Venezolaner ist also längst klar, dass Guaidó der beste Mann an der Spitze ist. Soso, das wissen Sie woher? Ich habe da 'mal starke Zweifel, das die Mehrheit der Venezolaner eine US-Marionette an ihrer Spitze wünsche.

Und was die Bundesrepublik angeht, ob die hier richtig positioniert ist, bezweifle ich ebenfalls stark, denn diese besteht nicht nur aus der Bundesregierung mit Herrn Maass und ihren Fans. Vielen Deutschen, vielleicht die Mehrheit, dürfte das Spiel mit dem Feuer in Venezuela längst zuwider sein.

Vielleicht handelt es sich im

Vielleicht handelt es sich im vorliegenden Fall um Hacking oder nur das marode Netz. Wir werden es wohl nie erfahren.
Wichtige Dinge gehören nicht ans Internet.

13:24 von ex_Bayerndödel

das kompliment gebe ich gerne zurück. die USA und auch gb wollen damit nur sicherstellen, daß nach dieser kriminellen regierungsbande die nächste regierung noch geld vorfindet, um das marode und zugrundegerichtete land wieder aufzubauen.

@ 10:16 von KowaIski

"Die Regierung Maduro ist einfach derart korrupt und unfähig. Hätte man wenigstens einen Teil der Ölmilliarden für Infrastruktur ausgegeben, ginge es dem Volk jetzt besser.

Im Wesentlichen scheint es mir bei Venezuela so zu sein wie bei der Belagerung einer mittelalterlichen Burg. Man bewirkt Mangel, Elend, Krankheit und Tod, damit es zu einer Aufgabe oder zu einer Revolte kommt. Man boykottiert die Lieferung von Medikamenten und Lebensmitteln, um sagen zu können, Maduro mit seinen sozialen Programmen könne als Sozialist nicht wirtschaften. Man schafft Elend, um "humanitär" eingreifen zu können, da der Staat ja handlungsunfähig sei und eine humanitäre Katastrophe drohe.

Schlimmer geht´s nimmer.

@teachers voice Ich meinte

@teachers voice
Ich meinte damit auch nicht, dass sie von mir oder Ihnen in Ruhe gelassen werden wollen, wir als Touristen sind natürlich gerne gesehen da wir Geld und damit etwas Wohlstand zu den menschen bringen. Was eher gemeint war ist unsre Politik der Einmischung. Vieleicht mal nen Tip unter Reisenden, versuchen sie mal im nächsten Urlaub die all in Herberge zu verlassen und schauen sich die Länder an. Da erfährt man so einiges was man im Hotel nicht mitbekommt.

@ 12:55 von Hugo Jáves

"Die sind aber nicht weg, sondern liegen auf einem Sperrkonto für die nächste legitime Regierung Venezuelas. Und das ist völlig legitim."

Legitime Regierung Venezuelas? Welche soll denn das sein?
Doch nicht etwa eine unter diesem selbsternannten "Präsidenten" Guaidó, einer Marionette Washingtons.

@Mehrheitsbürger: Der Ruin Venezuelas hat viele Väter

Krisen beschwören sprachliche Vereinfachung, Differenzierung bleibt dann immer auf der Strecke.

Es gibt keinen Zweifel, dass die Politik Maduros den Großteil der Schuld für den wirtschaftlichen Niedergang und die beklagenswerten Zuständen in Venezuela trägt. Aber es würde dem LAND nicht gerecht, wenn dafür immer der „Chavismus“ als Beelzebub herhalten muss.

Der ursprüngliche Ansatz von Chavez war mit Sicherheit nicht, eine korrupte Clique zu installieren, sondern ein soziales Projekt zu implementieren. Der Bau von Schulen und Krankenhäusern und Wohnungen für die breiten Bevölkerungsschichten spricht eine eigene Sprache. Dieses Projekt hatte Wirkung gezeigt und das gilt es zu erwähnen. Chavez hat sich auch in Wahlen um Unterstützung bemüht und sie bekommen. Er hat allerdings auch schwere Fehler begangen.

Was auch immer in Chavez gefahren sein mag, Maduro zum Nachfolger zu benennen: das Desaster, das Sie anführen, hat sich erst unter jenem potenziert.

@ picht, 09. März 2019 um 10:20

"Es auf die Infrastruktur zu schieben erscheint ziemlich sinnfrei"

Nicht "sinnfreier" und abwegiger (zumal eingedenk des maroden Stromnetzes dort), als von einem gezielten Cyberangriff zu sprechen, den angeblich der US-Senator Rubio persönlich angeordnet haben soll. Auf die vermeintlichen "Beweise" bin ich jetzt schon gespannt! In einem Punkt gebe ich Ihnen jedoch Recht: Dass die USA möglicherweise kein "Heiland" sind, mag vielleicht stimmen. Dass Maduro jedoch definitiv keiner ist und er nur Unglück für sein Volk gebracht hat, hat er bereits hinreichend bewiesen! Und eine Diktatur damit zu rechtfertigen, weil es in anderen Ländern ja angeblich auch nicht demokratisch zuginge, halte ich für ein ziemlich schwaches Argument, das sich nur selbst entlarvt. Dass Länder wie China, Russland oder KUBA Maduro weiterhin die Stange halten, verwundert mich in diesem Z'hang nicht wirklich. Autokraten halten eben zusammen, weil sie ahnen, dass Ihnen sonst dasselbe Schicksal blühen könnte.

Mangelnde Instandhaltung

des Wasserkraftwerks? Noch keine zehn Jahre her daß die Fa. Voith dort aktiv war. Dazu braucht man nur Firmenbroschüren zu lesen. "Voith-Schneider-Antrieb", weltbekannt, nur nebenbei...

Guaidó erkennt das Verfassungsgericht nicht an.

@14:45 von MehrheitsBürger
Das Parlament weigerte sich bis jetzt, die nicht-gewählten Abgeordneten von der Abstimmung auszuschließen und geforderten Nachwahlen durchzuführen.
Selbst nach Guaidós (nicht verfassungskonformer) Berufung auf Art. 233 hätte er innerhalb von 30 Tagen Präsidentschaftswahlen durchführen müssen.
Er hat es nicht einmal versucht.

Da er bis zu seiner Selbsternennung bei 80% der Bürger unbekannt war, rechnete er sich offensichtlich keine großen Chancen aus.

Ich ....

kann es nicht nachvollziehen das ein Land wie Venezuela zu einem Engpass der Stromversorgung hat. Dieses Land müsste im Geld schwimmen. Venezuela hat doch das größte Oelvorkommen der Welt. Meine Meinung ist das die Herrn Chaviz und Maduro dieses Land in Schieflage gebracht haben. Die Inflation ist sehr hoch.

@Crosterland v. 14:43

"Wenn man nüchtern betrachtet, wem dieser Stromausfall nützt, braucht man die Drahtzieher nicht lange zu suchen."

Nüchtern betrachtet nützt dieser Stromausfall niemandem, da beide Seiten ihn für Propagandazwecken nutzen können und sich lediglich Fronten verhärten.

Würde man es weniger nüchtern betrachten und der Opposition/ausländischen Mächten einen Sabotageakt zutrauen, müsste man aber nüchtern betrachtet zum Schluß kommen, daß die Konsequenzen beim Scheitern viel zu hoch sind nur um eine Pattsituation in einer Pattsituation zu erzielen. Würde Maduro tatsächlich Beweise für einen Sabotageakt durch die Opposition mit Unterstützung ausländischer Mächte finden, so hätte er die Möglichkeit die Opposition komplett auszuschalten und das Kriegsrecht zu erklären.

Wenn man weniger nüchtern rein nach der cui-bono-Logik einen Drahtzieher vermutet, dann ist es Maduro, der den Sabotageakt selber ausführen ließ um dann Notstandsmaßnahmen rechtfertigen zu können.

Schon erstaunlich

woher so mache Foristen detaillierte Kenntnisse über die Missstände in aller Welt haben. Aus eigener Anschauung? Sind alle vor Ort? Waren alle vor Ort? Oder berichten sie von "hören sagen" ?

,@Crosterland

Yep. Genau so ist es. Unglaublich was hier so durchgeht. Das grenzt an gezielte Desinformation.

UNO-Berichterstatter kritisiert Sanktionen heftig.

Alfred de Zayas, UNO-Berichterstatter meinte im The Independent, dass die verheerenden internationalen Sanktionen gegen Venezuela illegal seien und durchaus ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen könnten"
Weiter: „Wenn ich daherkomme und sage, die Emigration ist zum Teil auf den Wirtschaftskrieg gegen Venezuela und zum Teil auf die Sanktionen zurückzuführen, so wollen das die Leute nicht hören. Sie bevorzugen das simple Narrativ, dass der Sozialismus gescheitert ist und das venezolanische Volk im Stich gelassen hat.“.

Möglicherweise ist dieser auffällige Stromausfall ein "fortgeschrittener" Teil der Sanktionen?

Stille Post

14:43 von Crosterland

>>@ 11:24 von Möbius"Natürlich kann die Ursache harmlos sein. Aber selbst Guaidó hat behauptet, dass es „wieder Licht werde“, wenn Maduro weg sei. Ist das ein Schuldeingeständnis?"

Das ist, wenn sicher auch ungewollt, ein Schuldeingeständnis, Etwas so wie Guaidós Eingeständnis, von Washington berufen und gelenkt zu sein.>>

Na, na, na. Da gehen aber jemandem hier die Pferde durch.
Diesen Satz mit dem "Licht" hätte ich gerne mal im Original.
Da ihn ja hier so viele deuten (auf der Basis von Stiller Post), muss man wissen, was genau er in welchem Kontext gesagt hat, und in welcher Sprache.

Könnte das hier jemand tun, der diesen Satz im Original gelesen oder gehört hat?

Kowalski

Was glauben Sie denn, wer auf den Ölmilliarden sitzt, die Venezuela nicht bekommt?? Oder dem Gold.....

re german-canadian

"@nie wieder SPD

"Es gab von Seiten der UN - Wahlbeobachter keinerlei Beanstandungen."

Es gab keine Wahlbeobachter der UN bei der letzten Präsidentenwahl in Venezuela."

Hoffnungslos, das richtigzustellen. Einer schreibt es vom andern ab und keiner kümmert sich darum, dass es um die illegale Wahl 2018 geht,

Kowalski 10:29

Mein Gott - ich fasse mich an den Kopf, warum Sie diesen Text schreiben. Sind Sie so einseitig?

@ nie wieder spd

Sie hatten mal nach Informationen bezüglich der venezolanischen USA Hilfe gefragt. Falls Sie bisher selbst nichts gefunden haben, hier zwei Quellen zu dem Thema.

Venezuela brings free heating oil to poor in NY
https://www.reuters.com/article/citgo-energy-bronx-assistance/venezuela
-brings-free-heating-oil-to-poor-in-ny-idUSN1425588920071214

Venezuela’s troubles put U.S. heating oil charity in limbo
https://www.boston.com/news/world-news/2017/03/21/venezuelas-troubles
-put-u-s-heating-oil-charity-in-limbo

re crosterland

"Und was die Bundesrepublik angeht, ob die hier richtig positioniert ist, bezweifle ich ebenfalls stark, denn diese besteht nicht nur aus der Bundesregierung mit Herrn Maass und ihren Fans. Vielen Deutschen, vielleicht die Mehrheit, dürfte das Spiel mit dem Feuer in Venezuela längst zuwider sein."

Für eine große Mehrheit der Deutschen ist es wenig interessant, was sich in Venezuela abspielt. Und diejenigen, die das Geschehen verfolgen, glauben nicht an sozialistische Paradiese.

@ german-canadian um 13:29

"Vor etwa 3 Jahren gab es in Venezuela aber einen ähnlichen Stromausfall, den die Regierung Maduro auf die damalige Dürre schob.

Der Guri Stausee war allerdings immer noch ausreichend gefüllt um die Generatoren am laufen zu halten."

Posten Sie doch mal bitte Ihre Quelle zu Ihrer Behauptung.

Rassländ

Es ist ja beruhigend, daß Sie den USA glauben. (Irak, Libyen, Afghanistan......!)

tias 10:47

volle Zustimmung!

Freie Wahlen

14:53 von Crosterland

"Ich habe da 'mal starke Zweifel, das die Mehrheit der Venezolaner eine US-Marionette an ihrer Spitze wünsche."

Dass Guaidó eine "US-Marionette" ist, wissen Sie ja gar nicht. Ich selber sehe ihn nicht so, da es ihm um freie Wahlen geht.

"Und was die Bundesrepublik angeht, ob die hier richtig positioniert ist, bezweifle ich ebenfalls stark, denn diese besteht nicht nur aus der Bundesregierung mit Herrn Maass und ihren Fans. Vielen Deutschen, vielleicht die Mehrheit, dürfte das Spiel mit dem Feuer in Venezuela längst zuwider sein."

Ach, Quatsch.
Merkel und Maas hatten kürzlich gesagt, dass sie darum auf Guaidó setzen, weil sie freie Wahlen einleiten wollen.

Okay, Sie sind gegen freie Wahlen, wenn ich das richtig verstehe.
Aber das heißt überhaupt nicht, dass die Mehrheit der Deutschen ebenfalls gegen freie Wahlen sind.
Das sieht mir überhaupt nicht so aus.

Sauswind

"Würde Maduro das je zugeben?" Fragen Sie doch einmal Dick Cheney oder Bush, ob sie die Lügen vor aller Welt (Irak) u.v.m. zugegeben haben?

Hugo Javes 11:26

Und warum ist das so auf Kuba? Bitte mehr Hintergrundwissen!!!

@ german-canadian um 13:33

Ich war noch niemals in NY ich war noch niemals in Kuba. Ich weiß nicht ob US Amerikaner, die sich das Gesundheiutssystem in den US nicht leisten können, den "pösen" Kubaner verschmähen, wenn sie die Möglichkeit hätten sich dort behandeln zu lassen.

""Die Kubanischen Ärtze sowie das Gesundheitsversorgung gehören zu den besten der Welt."

Ob Sie das auch noch schreiben würden wenn Sie einmal Patient in einem kubanischen Krankenhaus waren bezweifle ich stark."

Americans May See Appeal of Medical Tourism in Cuba
https://www.nytimes.com/2015/02/18/world/americas/americans-may-see-
appeal-of-medical-tourism-in-cuba.html

Ein Kommentar in der NYT
U.S.-Cuba Health Collaboration
https://www.nytimes.com/2016/10/25/opinion/us-cuba-health-
collaboration.html

wolf 666

Ich verstehe Sie vollkommen - und denke genauso! So verhielten sich die Spanier, (Cortez, die Engländer, Portugiesen, Amerikaner bis heute!!!) nach dem Motto: wir bringen euch die Demokratie (ob mit Bomben oder Türeintreten)

Ölquelleb

SPOILER ALERT:
Das Öl in Venezuela war schon seit 1976 verstaatlicht, schon lange vor dem Schaumschläger Chavez. Nur haben vorherige Regierungen die Ölindustrie nicht sinnfrei gegen die Wand gefahren sondern auch mit Hilfe ausländischer Firmen effizient gehalten. Ausländische Ölfirmen wie Exxon oder BP oder Shell haben in Venezuela noch nie Öl gefördert und das ändert sich auch nicht unter Präsident Guaido.

hugo Javes

WER schaufelt in die eigene Tasche ?: Erzählen Sie mir doch einmal, warum die Goldreserven in USA und GB nicht herausgegeben werden!!! Wessen Taschen sind wohl voll?

Sabotageatkion von Geheimdiensten

Für mich steht es außer Frage, dass hinter dieser Aktion ausländische Geheimdienste stecken. Das ist nur ein weiterer Akt der Destabilisierungskampagne gegen Venezuela. Die USA wollen unbedingt deren Öl. Das ist doch glasklar.

Es gab über 100 internationale Wahlbeobachter!

@16:15 von karwandler
Auch aus dem Bundestag.
Und sie haben alle die formale Korrektheit der Wahl bestätigt.
Die Wahl war verfassungskonform und also nicht "illegal".

Zur Richtigstellung auch noch mal: Es gab 3 Gegenkandidaten. Der 2.platzierte erreichte 21% der Stimmen.
Teile der Konservativen traten nicht an und riefen zum Wahlboykott auf. Die Wahlbeteiligung war niedriger als vorher, trotzdem noch höher als in den meisten US-Wahlen.

Internationale Wahlbeobachter waren - wie immer in Venezuela seit Chavez - eingeladen.
Wer nicht kommt, soll bitte hinterher den Mund halten.
Ebenso wer sich mangels Aussicht nicht aufstellen ließ wie Guaidó, der ja bis zu seiner Selbsternennung bei 80% der Venezolaner unbekannt war.

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