Ihre Meinung zu: Staatskredit: Airbus-Chef sieht keine Pflicht zur Rückzahlung

8. März 2019 - 12:26 Uhr

Um den A380 zu entwickeln, hatte Airbus Staatskredite bekommen. Mit jedem ausgelieferten Flugzeug sollte ein Teil zurückgezahlt werden. Nun wird der Riesenflieger aber bald nicht mehr gebaut - und Airbus will nicht weiter zahlen.

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Kommentare

schön

dann kann ich mir ja einen größeren Betrag für ein Restaurant leihen. Und wenn ich das dann gar nicht eröffne, brauche ich auch nichts zurückzuzahlen.

Ganz klasse

Ich hätte es furchtbar gerne, wenn mal eine Woche vergehen würde, in der der uns Industrie und Politik nicht beweisen, dass für sie Andere Regeln gelte.

Wo wir uns sklavisch an die Regeln halten müssen, scheint das einhalten von Gesetzen für Industrieunternehmen optional zu sein.

Ich stelle mir vor ich gehe zur Bank und sage: tja ich habe den Bau meines Hauses in den Sand gesetzt weil ich mit dem falschen Materialien und Architekten gearbeitet habe.
Daher sehe ich keine Veranlassung mein Kredit zurück zu zahlen.

Ich bin mir nahe zu 100% sicher mein zuständiger Bankmensch würde mir was husten.

Und obendrein würde der Banker der mir das durchgehen lässt noch erwarten, dass die deren Geld er gerade Verbrannt hat ihn toll finden.

Das ist unsere Politik.
Wie wärs macht doch mal das Jahr 2019 mal anders rum: gewinne sozialisieren, Verluste privatisieren (an Unternehmen)

Fände ich mal ne nette Abwechslung.

Der Flugzeugbauer Airbus sieht sich nicht ...

in der Pflicht, die Staatskredite für den vor dem Aus stehenden Riesenflieger A380 zurückzuzahlen.
Natürlich nicht, heutige Großkonzerne sehen sich nie in der Pflicht, ihren Beitrag an der Gesellschaft zu leisten - im Gegenteil, die Konzerne sehen die Gesellschaft in der Pflicht, ihre Verluste und Fehler zu tragen, die Gewinne aber einzustecken und sich, egal ob Gewinn oder Verlust, hohe Gehälter und Boni auszuschütten. Und wenn gar nichts hilft, dann holt man die Arbeitsplatzkeule heraus, damit dann wieder die Politik kuscht!
Die Gehälter und Boni müssen sein, sonst würden ja die hochfähigen Manager ins Ausland abwandern! Bitte geht - ganz schnell!
Es ist unerträglich, wie diese Negativ-Elite an Wirtschaftsführer in Deutschland agieren und argumentieren darf. Traurig, dass die Vertreter der Gesellschaft, genannt Politiker, in die gleiche Richtung marschiert.
So wie jeder Mittelständler seine Kredite zurück zahlen muss, so müssen es die Großen erst Recht!

@frosthorn

Schöne Idee - ich bin dabei.
Tatsächlich regt mich das gar nicht groß auf. In der letzten "Die Anstalt" wurden Hintergründe zu Stuttgart 21 gezeigt, was ich als viel schlimmer empfinde.

Diesen Kommentar nutze ich um Ihnen, frosthorn, zu sagen, dass ich Ihre Beiträge sehr schätze.

Konsequent bleiben

Der Geist der Förderung war laut Bericht, dass zurückgezahlt wird. Ein Zugewinn an Arbeitsplätzen und KnowHow ist wohl vertraglich ebensowenig geregelt wie ein Verkaufseinbruch, weswegen die Argumentation Seitens Airbus hanebüchen ist.

Und wenn jemand hier an Technologie zugewonnen hat - mit Hilfe dieses Kredits wohlgemerkt - dann wohl Airbus, nicht der Staat!

Ich hoffe das die Regierung hier nicht einknickt.

Und weiter gehts...

... mit dem Missbrauch von Steuergeldern. Aber warum was ändern. Unsere Werten Politiker haben ja nichts zu befürchten. Zur Not zurücktreten und weiter ablassieren! Tolles soziales Land!!!!

Klasse, und wo kann man

Klasse, und wo kann man solche Verträge abschließen, die einem ermöglichen seine horrenden Schulden einfach nicht mehr begleichen zu müssen? Ich hätte da dringenstes Interesse mir ein paar Milliardchen mit ähnlichen Verträgen von unserem großzügigen Staat zu pumpen....

Es ist überall das Selbe

Gewinne werden eingesackt,Verluste begleicht der Steuerzahler. Airbus macht gute Gewinne mit den anderen Flugzeug Typen, deshalb meine ich können auch Kredite zurück gezahlt werden.

Schluss mit Subventionen für die Flugwirtschaft!

Das Beispiel sollte der Politik eine Lehre sein.

Keine Steuergeldverschwendung mehr für den Bau von Flughäfen oder Flugzeugen!

Über den Tisch gezogen ...

Warum lassen sich unsere Politiker immer wieder über den Tisch ziehen?

Ich habe keine Zweifel daran, dass der Vertrag bzgl. der Staatskredite an Airbus so gestaltet ist, dass Airbus diese nicht zurückzahlen muss.
Die große Frage ist: warum schließen unsere Politiker solche Verträge ab? Ist es Dummheit und Unfähigkeit oder ist da auf anderem Weg Geld in private Taschen geflossen, damit solche Verträge möglich werden?

Auch eine Ansicht

"Außerdem habe der Jet in den vergangenen 18 Jahren in Deutschland zu einer großen Zahl von Jobs und der Entwicklung von Technologie in hohem Ausmaß geführt."

Wenn man die Einsicht, dass die Technologie nicht zeitgemäß ist, als Entwicklung ansieht, oder den massiven Stellenabbau von Airbus in Deutschland positiv sieht, hat der Herr wohl Recht.

Verträge

Dass Airbus der Ansicht ist, sie müssten nichts zurückzahlen, ist erst mal deren Ansicht. Jetzt kommt es ja darauf an, wie die damaligen Vereinbarungen waren. Wenn die Regierung damals wirklich etwas unterschrieben hat, was irgendwie wie "Risikopartner" klingt, dann war das wie wenn ein privater Investor sich als Partner an einem Geschäft beteiligt und eben im Falle einer Pleite sein Geld abschreiben kann. Aber dann gibt man keinen Kredit, sondern kauft Anteile oder Anleihen der Firma.
Ein Kredit funktioniert üblicherweise nach anderen Kriterien. Die private Bank möchte ich erleben, die ihr Geld abschreibt, wenn bei dem Kreditnehmer noch was zu holen wäre, was bei Airbus ja ohne Zweifel der Fall ist. Die sind ja nicht insolvent.

Wäre interessant, wie die damalige Vereinbarung genau formuliert ist. Das ist aber bestimmt total geheim.

Und beim A400m?

Das ist doch noch Garnichts... diese 600Millionen.
Was kaum erwähnt wird. Dies wird uns auch bei dem A400m blühen und da reden wir ganz fix von 1,X Milliarden.

Interessant das in den Medien nicht darauf auch noch eingegangen wird.

Ich sehe keinen Fehler bei Airbus.

Wenn die "Bank" tatsächlich so blöde ist die Rückzahlung an verkaufte Einheiten zu binden, und es offensichtlich bei der Rückzahlung kein "Plan B" im Vertrag gibt. Dann hat die "Bank" eben Pech gehabt wenn der Verkauf nicht so läuft wie erhofft.

Normalerweise gibt es für jeden Vertrag nicht nur Rückzahlungs Vereinbarungen, sondern auch Sicherungsgarantien. Dies würde hier versäumt oder absichtlich unterlassen.

Politiker in Zukunft haftbar machen für solche Verträge.

Leider...

Gibt es ja keine Sammelklage-Möglichkeit.
Ich hoffe, dass zumindest der Bund der Steuerzahler eine Klage prüft.

Im Grunde eine Subvention

deshalb ein Win-Win Geschäft. Der Staat Subventioniert, wahrscheinlich wäre sonst der Flieger als Predige Produkt gar nicht gebaut worden, Arbeitsplätze sind entstanden, Steuern geflossen, techn. Innovation ohne Ende. Ausserdem ist es eine unternehmerisches Risiko, das sowohl Airbus als auch der Staat eingegangen sind. Alles Volkswirtschaften machen das so, China, USA entweder direkt oder durch Staatsaufträge. Also, kein Grund zum Aufregen.

Wer ist der Depp???

Die Firma selbst macht im Grunde alles richtig. Würden wir genauso machen. Schuld ist derjenige der diese Verträge im Vorfeld vereinbart hat.

Es gibt recht viele Beispiele wo der Staat, bei unzureichendem vorherigen Verhandlungsgeschick einfach versagt hat. Diejenigen, die die Veträge aushandeln müssen mit Konsequenzen belegt werden. Dann würde sowas auch anders laufen. Das Hintertürchen wurde vertraglich gebilligt. Man wäre dumm, wenn man es nicht nutzen würde.

Wen wundert´s?

Unternehmen sind doch dafür da, für sich und ihre Manager/Vorstände ordentlich viel Geld zusammen zu kratzen. Für Investitionen und Verluste muss halt die Gesellschaft herhalten.
.
Wenn man sich Begründungen für Profite bzw. hohe Einkommen ansieht, so wird immer das hohe Risiko angeführt. Die Schlaumaxe haben es über Jahrzehnte gelernt, diese Begründung publik zu machen, das Risiko aber auf die Gesellschaft abzuwälzen.

Ich liebe dieses Land

Satire:
"Ich liebe Deutschland. Es ist so fair und gerecht. Nur ein par lumpige Millionen werden in die Bildung unserer Kinder gesteckt, aber Industriebetrieben (Börsennotiert) gewährt man großzügige Kredite. Und wenn die nicht mehr zahlen wollen; scheiss drauf wird schon keinem Politiker weggenommen." Satire ende

Auch AIRBUS muss sich an bestehende Vereinbarungen halten. Das ist unser aller Geld was da wahrscheinlich nicht zurückgezahlt wird.

Sprudelnde Verluste

Gorch Fock 120 Millonen
Pleite Flughafen Berlin-Mehrkosten über 5 Milliarden!!
A380 mal eben lockere 600 Millionen
Kein Thema:"Wir (deutscher Michel) schaffen das."

Lobyisten am Werk?

Wer hat die Verträge ausgehandelt? War da wieder der sogenannte „externe Sachverstand“ gefragt? Wer solche Verträge aushandelt, handelt nach meiner Ansicht womöglich kriminell. Es wurde offensichtlich bewusst in Kauf genommen, dass der Steuerzahler bluten muss. Wie sehen die Verträge für GB und Frankreich aus? Muss da ebenfalls der Steuerzahler bluten oder waren die cleverer?

Leider vermisse ich...

den absoluten Betrag der bereits geleisteten Zahlung. Die bereits geleisteteTilgung steht im Artikel, wie aber jeder Häuslebauer weiß, ist gerade am Anfang die Tilgung der geringste Anteil der Rate.

Und wieder

Zahlt der Steuerzahler die Zeche der gescheiterten Pläne Marke Größenwahn. Gibt halt ne neue Steuer - der Michl macht schon jedes Versagen wieder gut

@Lutz Farning 12.2oh

Jetzt mal raus mit der Sprache, was wissen Sie mehr über diesen Vorgang, als im Bericht steht. Oder fabulieren Sie nur. Wenn Sie Fakten haben, dann raus mit der Wahrheit. Sonst lieber Schweigegelübde.

Wenn jemand.....

glaubt, daß das Management von Airbus das Risiko des weltgrößten Ziviljets ohne staatliche und/oder politische Rückendeckung oder auch Drängens eingeht, der glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten!

Weiteres Staatsversagen

"Es ist Fakt, dass das eine Risikopartnerschaft ist, und die Darlehen basieren auf dem Versprechen der kreditgewährenden Regierungen, dass ihr Geld bei fehlendem Erfolg des Flugzeugs in Gefahr ist."
Wäre auch ein Wunder, wenn unsere Staatsversager mal weiter gedacht hätten. Die Airbus-Leute sind da gescheiter.

Und wieder

werden Verluste solidarisiert.

Das kanns nicht sein.

Wie tauchen diese 600 Mio eigentlich jetzt in der Bilanz den Unternehmens auf? Als Gewinn? Mit direktem positivem Effekt auf Bonizahlungen für Manager?

Sobald Unternehmen solche Kredite vom Staat erhalten, sollten die Manager ihre Boni teilweise verpfänden für den Fall des Verlustes. Eingesetzt werden könnten diese Pfandbeträge dann beim Arbeitslosengeld der entlassenen Mitarbeiter.

Gilt dann auch z.B. für "systemrelevante Banken".

Hallo Airbus,

pakt euren Kram, macht alle Werke dicht und geht nach China, dort nehmen sie euch mit offenen Armen. Im Übrigen kann man das auch der restlichen Industrie empfehlen.
Wir mache hier dann eine Ökostaat und alle zu Beamten mit ökologischem Landbau und anschließenden Hungersnöten.

Qualifikation unserer Volksvertreter

Die Verträge wurden schlampig und einseitig erstellt.
Zwischen zwei professionellen CEOs würde es solche Verträge nicht geben.
Zwischen der Politik und der Industrie werden regelmäßig Verträge geschlossen die das Risiko auf die Steuerzahler abwälzen.
Egal ob Airbus oder Banken.
Es gibt nur einen Weg raus:
Wir Steuerzahler und Bürger müssen uns klar werden, dass wir die Arbeitgeber der Politiker sind.
Wer wird denn gewählt? Die Besten? Haha..
Nein , die bequemsten und lautesten. Die wirklich guten Manager sind in der Industrie. Wir sind zu still und glauben wir könnten daran nichts ändern.
Solange das so bleibt, verseuchen Agrarbetriebe unser Grundwasser, wird Glyphosat ausgebracht, werden Verlust sozialisiert und VW zahlt in USA aber nichts in D.
Wir alle müssen endlich mal aus der bequemen Position raus und uns wehren. Und zwar so, dass die etablierten Politiker verstehen, das ein ewig weiterso nicht geht.
Wir sind die Arbeitgeber der Politiker.

keine Pflicht zur Rückzahlung

Das ist Betrug am Steuerzahler. Vielleicht sollt man das Management von Airbus dafür zur Kasse bitten. Da sie die Fehlerhafte Endscheidung den A380 zu bauen scheinbar ohne Ermittlung des Bedarfes getroffen haben. Ich kann auch nicht zur Bank gehen mir Geld leihen und dann es nicht mehr zurückzahlen wegen Falscher Planung meines Unternehmens. Dann gibt es einen Gerichtstermin. Das sollte hier auch stattfinden. Schlimm ist es, dass ein Naturschutzgebiet für den Bau des A380 zerstört wurde. Das Gelände müsste man Airbus wieder enteignen.

Wer ist der Depp

Im ürbigen hätte das Projekt auch ein Erfolg sein können. Wenn das der Fall gewesen wäre, hätte DEU ordentlich ein Erfolg verbuchen können. Leider hat es bei dem Projekt nicht geklappt.

Manchmal ist das eben so. Wer in einer bestimmten Liga mitspielen will muss auch bereit sein Opfer zu bringen.

Ohne Gesicht - kein Passbild.

Die A380 ist und bleibt die Zukunft - wo sind Abnehmer??

Also ich sage mal:

warum kann man eigentlich keine anderen Abnehmer fuer den A380 finden?? Denn die A380 ist eigentlich die Zukunft statt solcher kleinen Sardinenbuechsen wie diesen neuen A350neo. Wer braucht den?? Denn mit einer A380 könnte man weit mehr Passagiere befördern als mit so einer kleinen Maschine. Die A380 ist einfach ein unschlagbarer Traum von Maschine mit der man einfach gerne fliegt.

Aber dass hier verstehe ich ehrlich nicht:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/airbus-269.html

Um den A380 zu entwickeln, hatte Airbus Staatskredite bekommen. Mit jedem ausgelieferten Flugzeug sollte ein Teil zurückgezahlt werden. Nun wird der Riesenflieger aber bald nicht mehr gebaut - und Airbus will nicht weiter zahlen.

Denn die Kreditraten sind und die Zinsen sind zweierlei paar Dinge, Airbus. Bei diesen Raten geht es jetzt um die puren Kreditraten, nicht um die Zinsen. Das ist vergleichbar mit einem Baukredit von der Bank.

Der Stinkefinger der Liberalen!

"Airbus hatte erklärt, das Unternehmen werde mit der Bundesregierung über Rückforderungen sprechen. Allerdings habe die Bundesrepublik seit Gewährung des A380-Darlehens im Jahr 2002 hohe Zinszahlungen von Airbus erhalten. Außerdem habe der Jet in den vergangenen 18 Jahren in Deutschland zu einer großen Zahl von Jobs und der Entwicklung von Technologie in hohem Ausmaß geführt. Diese Ansicht bekräftigte Enders in dem Interview."

Die Liberalen werden immer frecher mit Ihren Argumentationen weshalb sie Steuergelder erhalten sollten und keinesfalls zurückzahlöen müssen, wohigegen Soziale Projekte eingeschränkt oder ganz abgeschafft werden.
Die einzige Sache die ich Steuerlich subventionieren würde, wären die schwedischen Gardinen für die Airbus Manager und die Politiker die dieser Dreisten Forderung und Argumentation nachkommen.

Ein gefundenes Fressen um "ausschläge" der nächsten Bundeswahl "in kauf zu nehmen" und es denn Russen und Chinesen in die Schuhe zu schieben.

Der Vogel hätte zum Erfolg werden können

Dann zu dem hier:

Die Regierungen hätten ihre Unterstützung für den weltgrößten Passagierjet damals als "Risikopartner" gewährt, sagte der scheidende Airbus-Chef Tom Enders der "Financial Times". "Es ist Fakt, dass das eine Risikopartnerschaft ist, und die Darlehen basieren auf dem Versprechen der kreditgewährenden Regierungen, dass ihr Geld bei fehlendem Erfolg des Flugzeugs in Gefahr ist."

Der Vogel hätte zum Erfolg werden können, wenn andere Abnehmer gefunden worden wären. Aber die Bundesregierung hat den Erfolg zusammen mit Emirates zunichte gemacht.

@träumer haben

@träumer haben verloren.

Sagen Sie mir ein Großprojekt, wo der Staat beteiligt war und im Vorfeld vertraglich der Staat Sicherheiten hatte..... na? Stimmt..... gibts nicht.

Man muss kein Mathematiker sein, um nachvollziehen zu können, wie solche Projekte funktionieren oder auch nicht.

Entwicklungen, sei es Infrastruktur oder Technik tragen „immer“ ein Risiko mit sich. Das ist der Preis, wenn man ausgetrampelte Wege verlassen will und „Neues“ in Angriff nehmen will oder auch muss, um wettbewerbsfähig zu Belieben. Genau das gleich trifft auf den A400M. Wer glaubt ein Kriegsgerät fällt ohne Kinderkrankheiten so vom Himmel ist ein wenig naiv.

Warum auch, soll doch der

Warum auch, soll doch der Steuerzahler dafür aufkommen!
Gewinne privatisieren, Verluste vergesellschaften, so läuft es in unserer Wertegemeinschaft!

Und das Naturschutzgebiet Mühlenberger Loch/Neßsand

...wurde auch noch geopfert, um den A380 bauen zu können. Unwiederbringlich den folgenden Generationen weggenommen. Aber egal. Unternehmerische Fehlentscheidungen werden gerne von uns Steuerzahlern und unseren Kindern und Kindeskindern gezahlt, damit Arbeitsplätze gesichert werden. Zwar nur für ein paar Jahre, aber immerhin. Die Gewinner dieser unsäglichen Geschichte sitzen aber woanders. Wer nennt die Nutznießer? Man könnte ans Kotzen kommen.

@richtungswechsel Der Bedarf

@richtungswechsel

Der Bedarf wurde ermittel. Viele Aufträge im Lastenheft.....

Wer ahnt schon, dass so mancher von der Bestellung zurücktritt.....
Sowas kann man nicht im Vorfeld zu 100% Vorhersagen.

Mir ist nicht bekannt, daß

Mir ist nicht bekannt, daß Airbus Insolvenzantrag gestellt hat oder dies in naher Zukunft wahrscheinlich ist. Insofern müssen Kredite natürlich bedient werden. Über die Modalitäten lässt sich gegebenenfalls verhandeln. Werte sind genügend vorhanden im Konzern. Im Zweifel muß die Schuld eben über Anteile (Aktien) beglichen werden. Sollten die zuständigen Ministerien anders entscheiden wäre das Veruntreuung. Denn auch bei einer realen Rückzahlung käme Airbus nicht ins Trudeln. Lediglich die Boni und die Dividenden fielen geringer aus.

Wo ist die Gleichberechtigung

Leider muss ich Feststellen, dass der Staat immernoch gern mit zweierlei Mass misst! Und das zugunsten grosser Lobbykonzerne.
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln...
Der Staat füttert brav die Grossen, wie Airbus und Lufthansa ( um in der Luftfahrt zu bleiben mit dem Thema) und bei kleinen, mittelständlern wie Air Berlin oder Germania rühren die keinen Finger. „Das ist ein klarer Anwendungsfall von Marktwirtschaft, (wer schlecht wirtschaftet geht enen Bankrott)“ Wieso gilt das nicht für die grossen Konzerne??? Boeing baut auch gute Flugzeuge! Oder ein anderer Investor muss Airbus kaufen. Sind Airbus Arbeitsplätze mehr wert als die der deutschen Airlines? Multinationale Konzerne dürfen tun was sie wollen incl. Steuervermeidung???
Bitte mal darüber offen nachdenken! Auch seitens der Sendeanstalten.... Danke

Altbekanntes......

.....Gewinne werden privatisiert,Verluste werden"solidarisiert".

Ob Airbus sich damit einen Gefallen tut?

Schließlich ist nicht zuletzt die Kreditvergabe europäischer Staaten immer wieder Teil der Auseinandersetzungen mit den USA/Boeing über unlautere Staatshilfen...

Fehler in der Politik

Wie so oft hat sich der / die politische Entscheider*in einlullen lassen.
Dass Airbus sich nicht in der Pflicht sieht, ist nachvollziehbar. Wenn ich einen Vertrag habe, in dem steht, ich muss nur zahlen, wenn ich auch Flugzeuge verticke, dann verweise ich mit Recht (evtl aber ohne Anstand) darauf.

Viel schlimmer ist aber doch, dass die Politik diese "Risikopartnerschaft" so durchgewunken hat! Diese krasse Art der öffentlich geförderten Umverteilung ist einfach völlig haltlos. Was Airbus an Gewinnen eingefahren hat, hätte ja locker gereicht, um die "lumpige Summe" zurück zu zahlen. Wenn die Politik das aber nicht will, gibt's auch keine Taler.
(Bin mal gespannt, wer demnächst in den Airbus Aufsichtsrat kommt *hust*)

Am 08. März 2019 um 12:36 von Demokratieschue...

" Denn die A380 ist eigentlich die Zukunft statt solcher kleinen Sardinenbuechsen wie diesen neuen A350neo. Wer braucht den?? Denn mit einer A380 könnte man weit mehr Passagiere befördern als mit so einer kleinen Maschine. Die A380 ist einfach ein unschlagbarer Traum von Maschine mit der man einfach gerne fliegt."

Das Flugzeug ist eine Fehlentwicklung, zu teuer, zu durstig, zu schwer, ....... einfach ein sinnloses Prestigeobjekt!

@Frosthorn

Neues Geschäftsmodell:
Man leiht sich einen grösseren Betrag für die Produktion einer Ware.Und wenn man wegen mangelder Nachfrage die Produktion einstellt,braucht man auch nichts zurückzuzahlen.

Am 08. März 2019 um 12:06 von dronner

"Warum lassen sich unsere Politiker immer wieder über den Tisch ziehen?"

Ganz einfach, weil sie sich gern mit Prestigeobjekten schmücken und nicht zur Verantwortung gezogen werden oder selbst haften müssen.

VWL Grundkurs

Für alle die über Verträge entscheiden. Es mag sehr viele Argumente für den Staatskredit gegeben haben. Dennoch hätte ich gerne mal die Kostennutzen Rechnung gesehen.
Bei 900 Millionen Euro, kann ich fast 2500 Arbeitslose mit knapp 2000€ monatlich für 16 Jahre unterstützen......

A350neo

Sie meinen sicher den A320neo, der ist allerdings der absolute Verkaufsschlager bei Airbus. Der A350 (ohne neo) ist ein sehr großes Flugzeug, gerade in der A350-1000er Variante. Der A380 mit seinen 4 Triebwerken und seiner enormen Passagier Kapazität ist nur schwer voll zu bekommen, und dadurch auch nicht so flexibel einsetzbar auf verschiedenen Strecken wie kleinere Flugzeuge.

Wozu zahlen?

1. Steuergelder
2. ausgeschiedene Politiker brauchen wieder Posten
3. Schuld sind immer die anderen

Erst Rekordgewinn, und nun das ....

Erst kürzlich wurde der Rekordgewinn für 2018 publiziert, und nun diese Haltung? Wieviel Technologie vom damals neu entwickelten A380 steckt in den ganzen anderen Modellen wie A320neo, A321neo und den LR XLR Versionen. Oder A350, auch hier wurde sicher auf den Erkenntnissen der A380 Entwicklung mit aufgebaut, und es wird auch damit Gewinn gemacht. Auch wenn die Verträge so sein mögen, richtig finde ich es nicht. Es sollte somit kein Steuercent mehr zu Airbus fliessen.

Und was sagen die Aktionäre von Airbus

dazu?
Sie werden jubeln.
Die Staat pumpt fast eine MIlliarde in ein Unternehmen und die Aktionäre kassieren viele Millionen an Dividenden.
Dann wird nicht mehr produziert - und der Steuerzahlen hat eben Pech gehabt.
Na egal, konstruieren wir mit Steuergeldern eben ein neues Flugzeug - und wenn das wieder nichts wird - egal, die Aktionäre bekommen ihre Dividenden und der deutsche Steuerzahler guckt in die Röhre.
Na, vielleicht gibt es ja auch einen schicken und vor allem gut bezahlten Aufsichtsratsposten bei Airbus für den Politiker, der für diesen schwachsinnigen Vertrag verantwortlich war.

Aber für Rente, Bildung, Gesundheit oder Pflege wird um jeden Euro gefeilscht - das kommt ja auch nicht den gut betuchten Aktionären irgendwelcher Unternehmen zu Gute.

Na ja

Nicht schlimm ,wenn die Parteikasse CDU SPD Grüne reicht wenn nicht Privathaftung der Politiker.

re demokratieschue...

"Also ich sage mal:

warum kann man eigentlich keine anderen Abnehmer fuer den A380 finden?? Denn die A380 ist eigentlich die Zukunft statt solcher kleinen Sardinenbuechsen wie diesen neuen A350neo. Wer braucht den?? Denn mit einer A380 könnte man weit mehr Passagiere befördern als mit so einer kleinen Maschine. Die A380 ist einfach ein unschlagbarer Traum von Maschine mit der man einfach gerne fliegt."

Erstens ist die A350 keine Sardinenbüchse, zweitens heißt sie nicht A350neo und drittens hat sich Airbus ganz sicher um Abnehmer bemüht.

Wieder ein völlig sinnbefreiter Post.

Kauf storniert

Emirates storniert den Kauf von 39 A380 Flugzeugen. "Auch der Flugzeugfinanzierer Amedeo nimmt seine georderten 20 Maschinen nicht ab."

Dann müssen die stornierten Maschinen anteilig bezahlt werden? Das wäre der normale Vertragstext.

Wenn

die Rueckzahlung der Entwicklungsfoerderung von industrieellen Grossprojekten bei Misserfolg nicht vertraglich geregelt ist, wird der Steuerzahler ins Risiko gezogen.

Es waere wissenswert, ob und zu welchen Bedingungen Frankreich und andere Laender ebenfalls Kredite gewaehrt haben.

Ja, warum werden Politiker

Ja, warum werden Politiker über den Tisch gezogen ? Weil sie keine Banker sind, die Sicherheiten verlangen, weil wir Menschen wählen die außer ihrer Rhetorik selten eine fachliche Qualifikation mitbringen.

Sauber über den Tisch gezogen...

...und alles korrekt. Da hat das Airbus Management schön gezeigt, wie man auf Kosten der Allgemeinheit sein Risiko minimieren kann. Airbus hat recht, aber zukünftig wird man noch weniger den "Managern" vertrauen, die sowieso schon in Misskredit stehen. Herr Enders, Ihre ablenkenden Aussagen bezüglich der "vielen" Arbeitsplätze können Sie sich sparen. Risikiopartnerschaft geht in beide Richtungen. Sie hätten aber keinen müden Euro über das Darlehen hinaus zurückbezahlt, wenn Sie mehr A380 verkauft hätten!
Sie haben die Regierungen sauber über den Tisch gezogen: Maximalen Vorteil erarbeitet + soziales Denken ausgeblendet = perfektes Management.

Das Geld hat der Staat schon bekommen

Vermutlich sogar das Doppelte. Der A380 hat Airbus den Gewinn erhöht, es wurden Mitarbeiter eingestellt und die Produktion in Deutschland gestärkt. Der Staat hat hier Geld investiert, das sich allein durch Steuern und Zinsen bereits armotisiert hat. Auch wenn 600 Mio evtl. nicht zurückgezahlt werden, so war es eine wichtige Investition in den Standort Deutschland. Man sollte mal Gegenüberstellung wieviele Milliarden Deutschland durch Airbus bereits verdient hat, wenn man dann mal 600 Mio verliert, dann sind das im Vergleich dazu Peanuts.

Staatskredit:Airbus-Chef sieht keine Pflicht zur Rückzahlung...

Was ist das ? Arroganz der Macht ? Oder besser,die Arroganz der ökonomisch Mächtigen ?
Wenn ein Drittel des Kredites zurückbezahlt wurde dann werden die Steuerbürger für rund 600 Millionen Euro "einstehen" müssen.

Interessant wäre jetzt mal die Position der Bundesregierung und der einzelnen Parteien dazu zu erfahren.Wird das hingenommen ?

Klar doch, alles kein Problem

Wenn die Konzerne Probleme haben, soll der Steuerzahler dafür aufkommen, wenn sie Gewinne fahren, dann soll natürlich nichts abgegeben werden an den Staat. Bei den Banken das gleiche Thema. Das System ist ein einziger Fehler..

@ Demokratieschue...

Ich gebe Ihnen zwar geht, dass die A380 eine tolle Maschine ist, mit der ich auch gern fliege. Ob ihr aber die Zukunft gehört oder nicht, hat damit nichts zu tun. Das entscheidet einzig und allein der Markt. Und auf diesem hat sich nun einmal gezeigt, dass sich die Annahmen, von denen Airbus und auch viele Fluggesellschaften und Experten ausgegangen sind, nicht bewahrheitet haben. Die Fluggäste wollen offenbar doch lieber in kleineren Maschinen direkt von A nach B fliegen, anstatt einen Umweg über einen der großen "Hubs" zu nehmen, an denen sie dann auf eine Maschine wie die A380 umsteigen sollten.
Nicht nachvollziehen kann ich jedoch Ihre Aussagen zur A350 (Eine A350neo gibt es (noch) nicht, aber vielleicht kommt die ja in 20 Jahren...). Die A350 ist keine "Sardinenbüchse", sondern ein zweistrahliges Großraumflugzeug, das - je nach Version - über 300 Passagiere befördern kann und eine Reichweite von mehr als 15.000 km hat. Ich bin schon öfter damit geflogen und war sehr zufrieden.

Eine Risikopartnerschaft also

Der Steuerzahler trägt das Risiko und Airbus den Gewinn? Irgend so ein Hinterbänkler der CDU redet sogar von Erfolg ?

Ein paar Dinge sollten sich ändern, z.B. der Steuersatz für Airbusgewinne.

Der Insolvensverwalter Air Berlin

bekommt für die Abwicklung der Pleitegesellschaft Air Berlin satte 20 Mio Aufwandsentschädigung .
Staatsgelder und Mitarbeitergehälter sind grösstenteils weg.

ÖR Mitarbeiter bekommen eine Betriebsrente, die zusammen mit der GRV dann eine Rente garantieren, die teilweise über dem Erwerbseinkommen liegt.

Das sind nur zwei Bsp. von vielen.

Und das Geld für diese Überversorgungmentalität wird aus dem grossen Topf der abhängig Beschäftigten, die teilweise zu Minilöhnen arbeiten, genommen.
So tickt unser Land.

Voller Erfolg !

Der Luftfahrt-Koordinator der Bundesregierung, Thomas Jarzombek (CDU), sagte zu BILD, dass es noch unklar sei, wie teuer es für den Steuerzahler werden könnte: „Das kann man zum heutigen Zeitpunkt nicht sagen. Teile des Programms wurden von Airbus bereits zurückbezahlt. Was aus dem Rest geworden ist, wird von unserer Seite jetzt ausführlichen geprüft … Fakt ist allerdings auch, dass Unterstützungen auch auf der anderen Seite des Atlantiks geleistet werden. Dazu gibt es laufende Verfahren vor der WTO. Ohne staatliches Engagement scheint es im Flugzeugbau schwierig zu sein mitzuhalten.“

Dennoch betrachtet Jarzombek das Projekt A380 insgesamt positiv: „Letztlich war das Modell A380 ein Erfolg. Es wurden über viele Jahre erfolgreich Flugzeuge verkauft und es sind zahlreiche High-Tech-Arbeitsplätze entstanden. Und ist es wie bei manchen Automobilherstellern – da hat das Top-Modell nicht immer die besten Verkaufszahlen, zieht aber das Image an und andere Produkte werden besser verkauft. Der

Genauso wie der Kommentar von

Genauso wie der Kommentar von Sheldon Cooper es beschreibt sehe ich es auch.Airbus ist im Gesamten eine Erfolgsgeschichte und macht Europa von den USA, wenigstens im FlugzeugBau ,unabhängig.
.

@von frosthorn

Jaaaa.....dasselbe dachte ich auch grade !
Aber seltsamerweise wird irgendwann dann ein Gerichtsverfahren gegen mich eröffnet und im schlimmsten Fall wandere ich dafür ins Gefängnis !

Nein, lieber frosthorn, da müssen wir viiiiel mehr Geld aufnehmen - so um die 300 Millionen oder mehr ! Erst da-hann sind wir im sicheren Bereich, in dem uns keiner was kann.

Mensch, größer denken.......viel viel größer !!!!

es soll eine für die geldgeber mit einem rück-

zahlungsrisiko verbundene kreditgewährung gewesen sein ?

kein problem, herr enders.

dann sind die kreditgeber gefälligst patentinhaber (!) der aus der entwicklung gewonnenen technischen innovationen !.

"Die Regierungen hätten ihre

"Die Regierungen hätten ihre Unterstützung für den weltgrößten Passagierjet damals als "Risikopartner" gewährt, sagte der scheidende Airbus-Chef Tom Enders (...)". "Es ist Fakt, dass das eine Risikopartnerschaft ist, (...)"

Haben wir gesehen:

"Airbus hatte Mitte Februar bekannt gegeben, dass die Produktion des doppelstöckigen Flugzeugs mangels Aufträgen im Jahr 2021 endet. Zuvor hatte Großkunde Emirates eine Order über 39 Maschinen storniert.
Auch der Flugzeugfinanzierer Amedeo nimmt seine georderten 20 Maschinen nicht ab."

Ist doch eigentlich fast egal, an welcher Stelle das Geld bleibt; irgendjemand hat es jedenfalls (oder eben nicht, was immer das eigentliche Problem sein dürfte, wenn's um Geld geht).

Und hoffentlich auch eine an etwas tatsächlich Sinnvollem ("sinnvoll" im allgemeinen Sinne) ausgerichtete Verwendung dafür: "Außerdem habe der Jet in den vergangenen 18 Jahren in Deutschland zu einer großen Zahl von Jobs und der Entwicklung von Technologie in hohem Ausmaß geführt")

Woher wissen die ganzen

Woher wissen die ganzen Kommentatoren eigentlich was im Vertragstext steht? Im Moment gibt es nur die Einschätzung des leitenden Airbus Angestellten. Abwarten und Tee trinken.
Allerdings sollte man die Politik genau beobachten, daß Sie sich durch Airbus nicht über den Tisch ziehen lässt und die vertraglich vereinbarte Rückzahlung erlässt.

Seltsam

Normalerweise wird eine Kreditausfallversicherung abgeschlossen, ansonsten muss man bei einer Schieflage dennoch den Kredit zurückzahlen. Oder man geht in die Insolvenz, das ist die harte Tour für Gläubiger.

Ich gehe davon aus das Airbus fast keine Steuern zahlt, wie bei Konzernen üblich. Der Staat wird vorgeführt wie ein kleines Schulkind.

Nicht das erste Mal. Die Entwicklungskosten für Militärflugzeuge waren genauso das Kloo hinunter gespült. Jäher 90 etc., etc.

Risikospiel

"Die Regierungen hätten ihre Unterstützung für den weltgrößten Passagierjet damals als "Risikopartner" gewährt, sagte der scheidende Airbus-Chef Tom Enders (...)". "Es ist Fakt, dass das eine Risikopartnerschaft ist, (...)"

Haben wir gesehen:

"Airbus hatte Mitte Februar bekannt gegeben, dass die Produktion des doppelstöckigen Flugzeugs mangels Aufträgen im Jahr 2021 endet. Zuvor hatte Großkunde Emirates eine Order über 39 Maschinen storniert.
Auch der Flugzeugfinanzierer Amedeo nimmt seine georderten 20 Maschinen nicht ab"

Ist doch eigentlich fast egal, an welcher Stelle das Geld bleibt; irgendjemand hat es jedenfalls (oder eben nicht, was immer das eigentliche Problem sein dürfte, wenn's um Geld geht).

Und hoffentlich auch eine an etwas tatsächlich Sinnvollem ("sinnvoll" im allgemeinen Sinne) ausgerichtete Verwendung dafür: "Außerdem habe der Jet in den vergangenen 18 Jahren in Deutschland zu einer großen Zahl von Jobs und der Entwicklung von Technologie in hohem Ausmaß geführt").

Unser A380...

Gar nicht so lange her, da wurde so getan als ob "wir" (Deutschland, oder die EU oder vielleicht Hamburg?) den A380 gebaut hätten. Alle mächtig stolz, tolle Photos überall. Und natürlich haben "wir" den arroganten Boeing-Amis gezeigt wie man richtige Flugzeuge baut!

Und jetzt soll Airbus allein haften wenn's nichts wird mit dem Reibach... Dafür wird es doch wohl Verträge geben. Kein Grund zur Aufregung.

13:58 von Ferkelchen

"Der Insolvensverwalter Air Berlin
bekommt für die Abwicklung der Pleitegesellschaft Air Berlin satte 20 Mio Aufwandsentschädigung ."

Die Bezahlung ist im Insolvenzrecht geregelt. Kein Insolvenzverwalter übernimmt ein Mandat wenn seine Einnahmen nicht gesichert ist und damit eine eventuelle Rettung zumindest von Teilen der betreffenden Firma. In dem Moment gibt es dann kein Insolvenzverfahren sondern die Pleite.

Ganz schön dreist, die

Ganz schön dreist, die Luftfahrtindustrie, aber sie hat ja nichts zu befürchten, es ist ja nicht so, als würde irgendein Politiker ernsthaft Dteuern auf Kerosin androhen.

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