Ihre Meinung zu: Korruptionsaffäre: Trudeau verliert weitere Ministerin

5. März 2019 - 9:28 Uhr

Der kanadische Premier Trudeau steht unter Druck: Im Skandal um eine mutmaßliche Einmischung in Justizangelegenheiten trat nun eine weitere Ministerin seines Kabinetts zurück - die Affäre kommt für ihn zur Unzeit.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3
Durchschnitt: 3 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Sieh an

der Saubermann Trudeau mit einer schmuddeligen Schmiergeldaffaire. Nach dem Ruecktritt der Ministerin sieht es aus als ob er tatsaechlich seine Haende mit im Spiel hatte.

Eine weitere zweifelhafte "Lichtgestalt" im Zwielicht.

Offensichtlich hilft da Trudeau selbst die enge Anbindung an die USA nicht.

Aber der Rücktritt der Ministerin ist auch ein hoffnungsvolles Zeichen, dass es Politiker mit Charakter gibt.

Immer diese Saubermänner

die anderen erklären wollen, was gut ist.

Schade das Kanada den Weg der

Schade das Kanada den Weg der neuen Welt bis zum Ende gehen möchte... wer immer korrupter wählt, der gibt damit zu ungebildet und verdorben zu sein und das Leben nicht wertzuschätzen.
Ich hoffe die Kanadier holen sich ihr Land zurück. (Die werden doch Rettungswesten oder sowas haben ;))

Erinnert ein wenig an die

Erinnert ein wenig an die Siemens Geschichte bei uns vor ein paar Jahren (politische Landschaftspflege). Da wurde ja auch die (politische) Hand drüber gehalten. Allerdings war das bei uns kein "Skandal".
Ist übrigens noch gar nicht lange her, da konnten Firmen Bestechungsgelder im Ausland steuerlich geltend machen.

@krittkritt

einerseits ja, aber leider eben somit auch eine Politikerin mit Rückgrat weniger in einer Regierung, ein Ersatz mit flexiblerer Moral findet sich sicher schnell.

Sieh an der Saubermann

Sieh an

der Saubermann Trudeau mit einer schmuddeligen Schmiergeldaffaire. Nach dem Ruecktritt der Ministerin sieht es aus als ob er tatsaechlich seine Haende mit im Spiel hatte.
///
*
*
Aber das muss hier doch nicht stören, er ist immerhin doch nicht rechtsverdächtig.

09:10 von krittkritt

Eine weitere zweifelhafte "Lichtgestalt" im Zwielicht.

Offensichtlich hilft da Trudeau selbst die enge Anbindung an die USA nicht.

Aber der Rücktritt der Ministerin ist auch ein hoffnungsvolles Zeichen, dass es Politiker mit Charakter gibt.
///
*
*
Gegen Trump kann er sich immer noch der EU-Unterstützung sicher sein.
*
Im Übrigen, seit Bestechung in Vorteilsnahme umgerubelt wurde, da müssen Die schon sagen, was Sie haben wollen?

@krittkritt um 09:10Uhr

Ich würde es begrüßen, wenn nicht undifferenziert von Medien "verliehene" Auszeichnungen und Begriffe wie "Lichtgestalt" in Kommentaren auftauchen würden. Diese Begriffe und verwandte Adjektive werden von Journalisten benutzt, um Artikel zu schreiben, . zu füllen und verkaufen zu können. Oder haben Sie schon erlebt, daß sich Trudeau selbst als "Lichtgestalt" bezeichnet hat? Ärgerlich ist für ihn, daß er sich offenbar auf seine Regierungsmannschaft nicht verlassen kann, was aber nur die weltweite Vermischung von Politik und Wirtschaft wieder einmal beweist.

Interessant, wie sich hier

Interessant, wie sich hier einige genüsslich über die Krise in Trudeaus Umfeld ohne den geringsten vorliegenden konkreten Verdacht gegen ihn selber die Hände reiben und schon genau wissen, dass er verstrickt ist - und die gleichen empören sich über Untersuchungen gegen Trump bei erdrückender Sachlage. Ob da nicht doch eher die politische Positionierung den Stift führt und nicht so sehr das Interesse an differenzierter Wahrnehmung und Aufklärung? Trudeau wird sich über seine politische Verantwortung natürlich Gedanken machen müssen - und wer seine Amtsführung kontinuerlich verfolgt hat, wird wissen, dass er das ohne das markige Um-sich-schießen tut, dass den Präsidenten des Nachbarlandes kennzeichnet.

Sagenhafte Nachricht

05. März 2019 um 09:22 von Holyshit

Sie hoffen darauf, dass "die Kanadier sich ihr Land zurück holen." Dazu habe ich ein paar Nachfragen an Sie: Die Kanadier haben ihr Land verloren? Wann ist das denn passiert? Wer hat den Kanadiern ihr Land gestohlen? Und warum? Und warum hat die Welt von dieser sagenhaften Nachricht bislang keine Kenntnis erhalten?

Um größere Aufträge aus den arabischen..

Staaten zu erhalten, ist das zahlen von Schmiergeld an die dortigen Entscheidungsträger eigentlich ziemlich normal!

Und selbst wenn kein Bargeld direkt fließen sollten, dann gibt es halt andere äußerst großzügig(!!) bemessende Geschenke und sonstige Gefälligkeiten aller Art!

Oder anders ausgedrückt:

Dafür, das insbesondere die arabischen Staaten im alljährlichen Anti- Korruptionsindex weltweit eher auf den untersten Plätzen zu finden sind, dafür gibt es schon gute und sehr trifftige Gründe!

Warum in die Ferne schweifen?

Warum nicht darüber nachdenken, wie deutsche Politiker mit den Betrügereien der Autoindustrie umgegangen sind?
Trudeau hatte auch nur die Sicherung von Arbeitsplätzen im Sinn.
Demnächst wird Deutschland sicher wieder den Export von Waffen lockern, nicht um Saudi Arabien zu unterstützen, sondern damit die Arbeit auf deutschen Werften läuft. Das rücksichtslose Verhalten vieler Unternehmer bringt Politiker überall auf der Welt in Bedrängnis, nicht nur in Kanada. Da ist es nicht einfach, ein Saubermann zu bleiben.

Schon erstaunlich das Politiker

sich für Unternehmen die Finger schmutzig machen. Geht es um Spenden oder gar persönliche Bestechungsgelder? Das alte Problem das die die viel haben nicht genug bekommen können. Ekelhaft. Wer glaubt das es bei uns anders läuft ist mit Naivität gesegnet.

"Ingenieurfirma"

Was die Tagesschau hier so unschuldig als "Ingenieursfirma" bezeichnet (Nachdem sie zuvor tagelang überhaupt nicht von Kanadas derzeit größtem Justizskandal berichtet hat), ist in Wahrheit einer der größten Baukonzerne Kanadas mit etwa 34.000 Mitarbeitern. Das kann man dann noch "Ingenieursfirma" nennen, das ist dann aber Irreführung der Leser.

@wie-

meines Wissens haben sie es nie vollkomme besessen, ist Die Queen nicht immer noch offiziell Chefin in Kanada?

Aber mal die Korintenkackerei bei Seite. ich versteh die Aussage von @holyshit genauso wenig.

Ist es ihm lieber, wenn sich offensichtlich unfähige Politiker an ihr Amt klammer und ein Land so in den Abgrund reissen?

Ich finde es erfrischend, dass Kanada Politiker hat die bereit sind für ihr Handeln Konsequenzen zu tragen, bzw. für ihre Werte einzustehen und daraus Konsequenzen zu ziehen.

Das sind beides Dinge die ich mir bei deutschen Politikern wünschen würde.

Dann wären Herr Scheuer, Frau Kaliczek und einige Andere nicht mehr im Amt... Herr Schröder müsste sich wenigstens einer juristischen Untersuchung stellen (Gazprom-Bürgschaft)

Anscheinend als Einziger richtig verstanden

Der Kommentar von gegengier scheint der einzige zu sein, der hier nicht Fakten verdreht!

Nicht die kanadische Regierung ist in Korruption verwickelt, sondern die versuchen den Baukonzern, der Schmiergeld gezahlt, vor den gerechten Sanktionen zu schützen! Also wie bei uns mit VW!

Aber ehrlich gesagt hat niemand in der Zeit mit Gaddafi Geschäfte gemacht ohne dafür zu bezahlen! Das war sein Geschäftsmodell. Da kann man sofort alle Firmen sperren, die in der Zeit dort Geschäfte gemacht haben!

schon wieder eine lichtgestalt

als irrlichtlein unterwegs. und der junge franz. herr , der im eigenen land nun garnichts an reformen gebacken kriegt, schreibt uns bürgern einen offenen brief in allen zeitungen, wie wir ihn unterstützen müssen.

Am 05. März 2019 um 10:28 von andererseits

Zitat:
"...Interessant, wie sich hier einige genüsslich über die Krise in Trudeaus Umfeld ohne den geringsten vorliegenden konkreten Verdacht gegen ihn selber die Hände reiben und schon genau wissen, dass er verstrickt ist -..."

Ist dies nicht unseren Medien geschuldet ?

War in der Vergangenheit nicht schon oft die Rede von Verdächtigungen ohne Beweise und ist ganz neben bei erwähnt in Deutschland unter Strafe gestellt.

@ um 09:59 von Boris.1945

Wer in der EU ist denn gegen Trump?
Die erzählen doch nur und machen dann alles mit, wonach Trump verlangt.

Von Trudeau erwarte ich dass er reinen Tisch macht!

Wenn diese Aussagen hier stimmen sollten:

https://www.tagesschau.de/ausland/trudeau-171.html

Hintergrund sind Vorwürfe, dass Ermittlungen der früheren Justizministerin Jody Wilson-Raybould gegen die Ingenieurfirma SNC-Lavalin wegen Korruption und Schmiergeldzahlungen unterdrückt worden sein sollen. Premierminister Trudeau hat jegliches persönliche Fehlverhalten in der Affäre abgestritten.

Dem Unternehmen mit Sitz in Montreal wird vorgeworfen, zwischen 2001 und 2011 Schmiergeld in Höhe von umgerechnet 31 Millionen Euro an die Familie des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi gezahlt zu haben.

fordere ich Trudeau eindeutig auf, hier reinen Tisch zu machen und alles auf den Tisch zu legen. Hier geht es um Korruptionsbekämpfung, Trudeau!!

@ 11:13 Karl Napf

Zum wiederholten Mal: Wir duzen uns nicht.
Und inhaltlich haben Sie anscheinend nichts beizutragen außer einer plumpen Unterstellung. Nicht überraschend, wenn man Ihre Posts verfolgt, aber ärgerlich für alle, die hier mit einem bestimmten argumentativen Niveau kommentieren.

Bitte mehr Licht

05. März 2019 um 11:09 von Karl Napf

1) Sie sind Bürger Kanadas?
2) Wo lässt sich der von Ihnen zitierte Brief finden?
3) Weshalb hat Herr Trudeau Unterstützung nötig?

Es war vor einem Jahr schon klar,

daß Herr Trudeau im Herbst gehen kann als Ministerpräsident.
Will man uns jetzt hier schon mal wieder einstimmen?
Doug Ford,der jetzige Gouverneur von Ontario,hat ja im letzten Jahr schon ein Erdbeben hier in Deutschland ausgelöst als er vom Parlament Windparks verbieten ließ.
Auch Kanada wandert nach rechts weil die Leute genug haben von Mister "Saubermann" und "open borders".
Jetzt noch dazu Korruption die offensichtlich ist.
Komisch dabei,in den USA sucht man schon über 2 Jahre was gegen Trump zu finden,in Kanada geht das relativ ruckzuck weil man wohl belastbares hat.

um 11:03 von HvdLeest

Anscheinend als Einziger richtig verstanden
>>
Der Kommentar von gegengier scheint der einzige zu sein, der hier nicht Fakten verdreht!

Nicht die kanadische Regierung ist in Korruption verwickelt, sondern die versuchen den Baukonzern, der Schmiergeld gezahlt, vor den gerechten Sanktionen zu schützen! Also wie bei uns mit VW!

Aber ehrlich gesagt hat niemand in der Zeit mit Gaddafi Geschäfte gemacht ohne dafür zu bezahlen! Das war sein Geschäftsmodell. Da kann man sofort alle Firmen sperren, die in der Zeit dort Geschäfte gemacht haben!
<<

Wohltuend rationale Kommentare von Ihnen und von gegengier. Danke dafür. und wenn ich noch ehrlich hinzufügen darf: Dieses dauerhafte Einsortieren in Links-Rechts-Schemata ko... mich hier inzwischen ziemlich an.

Kaum Grund zur Empörung

05. März 2019 um 11:24 von Demokratieschue...

Na, na, na. Immerhin scheinen keine ominösen Spenden an die Partei von Herrn Trudeau geflossen zu sein.
Aktuell scheint Herr Trudeau besorgt zu sein um seine Wiederwahl bzw. das Abschneiden seiner Partei. Denn schließlich nimmt auch ein Großkonzern nicht schadlos hin, wenn er für 10 Jahre von öffentlichen Ausschreibungen ausgeschlossen wird, was bedeutet, dass tausende von Arbeitsplätzen bedroht sind. Herr Trudeau muss also mit viel Fingerspitzengefühl seine Administration und sein Land durch diese Affäre lavieren. Und das nur, weil wieder einmal Manager ("Nieten in Nadelstreifen") und Aufsichtsräte ihr Unternehmen in eine Schieflage gebracht haben.

@ USAUSAUSA (10:47): Das ist in der Tat Irrefuehrung

hi USAUSAUSA

Danke fuer die Information:

ist in Wahrheit einer der größten Baukonzerne Kanadas mit etwa 34.000 Mitarbeitern.

Wenn dass stimmt, dann ist das in der Tat Irrefuehrung der Leser.

Das kann man dann noch "Ingenieursfirma" nennen, das ist dann aber Irreführung der Leser.

Denn ein Ingenieurskonzern ist was anderes als ein Baukonzern. Außerdem lese ich beim Spiegel, dass der Konzern sogar weit ueber 50.000 Mitarbeiter haben soll.

https://tinyurl.com/y3txaf8g
Spiegel: Korruptionsaffäre in Kanada - zweite Ministerin tritt zurück (Dienstag, 05.03.2019 02:32 Uhr)

Im Fall eines Schuldspruchs dürfte das Unternehmen mit weltweit 50.000 Mitarbeitern über zehn Jahre bei keinen öffentlichen Projekten etwa in den Bereichen Bergbau, Transport und Infrastruktur mehr mitbieten.

Die Firma hat ihren Sitz in Montreal laut diesem Spiegel-Artikel.

Auch in Kanada

ist nicht alles Gold was glänzt, korrektes Politikersprech und gute Außendarstellung sind eine Seite.
Auf der anderen weniger sichtbaren Seite, funktioniert die Welt etwas anders.
Motor ist und bleibt überall Geld und Gewinn, wenn Bürger alles wüssten was so in Ihren eigenen Land passiert und gemacht wird, dann würden Sie sich wohl mehr als wundern.
Und das gibt mehr oder weniger in allen Staaten der Welt, ab und zu wird mal einer entzaubert, aber keine Bange es geht weiter.

11:36 Klärungsbedarf

"dieses dauernde einsortieren in Links-Rechts-Schema ko.... mich an......"

Ihrem ganzen Kommentar kann ich nur zustimmen.

@usausausa, Demokratieschue...

Man sollte den Beitrag schon zu Ende lesen:
"Im Fall eines Schuldspruchs dürfte der Ingenieurs- und Bauriese mit insgesamt 50.000 Mitarbeitern über zehn Jahre bei keinen öffentlichen Projekten etwa in den Bereichen Bergbau, Transport und Infrastruktur mehr mitbieten."

Was jetzt daran "Irreführung der Leser" sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich.

Und das Politiker sich nicht nur um die Bestrafung des Konzerns sondern auch um die möglichen Konsequenzen für 50.000 Mitarbeiter sorgen, finde ich per se erst mal legitim. Ich möchte nicht wissen, wie der Tenor hier wäre, wenn es umgekehrt liefe.
Derzeit erleben wir ja in Deutschland, wie ein Großteil der Kommentare in der Dieselaffäre der Politik unterstellt, die deutsche Autoindustrie kaputt machen zu wollen.

Ich finde der Artikel lässt

Ich finde der Artikel lässt viele wichtige Details unerwähnt. Z.B. hat Trudeau und seine rechte Hand und Studienfreund die ehemalige Justizministerin über 20 mal persönlich und telefonisch kontaktiert, um ihr zu sagen das geltende Gesetz nicht anzwenden, um die "Ingenieursfirma" zu schützen. Da die ehemalige Justizministerin nicht nachgab wurde sie dann einfach von Trudeau gefeuert. Diese Details geben der ganze Geschichte soviel mehr Brisanz als der Tagesschau Artikel impliziert. Zum Glück kann man sich dank Internet ausführlicher informieren.

Gut das bei uns keine

Gut das bei uns keine Bestechung gibt,noch nie ist ein Minster** deswegen zurückgetreten.
Da können die Kanadier von uns lernen. Hier werden solche unappetitlichen Vorgänge in einen rechtlichen Rahmen gepackt,wie jüngst in bei der "Gorch Fock",bei der ein mitverantwortlicher im Prüfungskomitee der Marine,ein Dahrlehen über 800 000 € von der Werft bekommt. Natürlich marktüblich verzinsbar. Sicherlich hat das ein "Geschmäckle",alles aber rechtlich einwandfrei.

Darstellung: