Ihre Meinung zu: China vor dem Volkskongress: Sozialismus per Pflicht-App

4. März 2019 - 12:58 Uhr

Vor dem diesjährigen Volkskongress wirkt die chinesische Führung nervös: Die Wirtschaft schwächelt, Kritiker sehen auch Xi geschwächt. Eine Propaganda-App soll alle auf den Staatschef einschwören. Von Axel Dorloff.

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Kommentare

Theorien zur "Neuen Ära des Sozialismus"ß

Theorien zur "Neuen Ära des Sozialismus"?
Berichtet doch mal darüber.
Vielleicht gibt es ja was neues.

was soll´s

auch in China kocht man nur mit Wasser
und die Bäume wachsen nicht in den Himmel
eine eigentlich beruhigende Erkenntnis

Neue Ära des Sozialismus?

Mit staatlich verordnetem Personenkult?

Karl Marx bekäme einen Wutanfall.

Sozialismus ?

und dann China, ich dachte immer Sozialismus ist etwas anderes.
Aber vielleicht erklärt ja mal jemand was China darunter versteht, so wie jetzt sehe ich nicht viel Sozialismus.

Da macht es Sinn auf das

Da macht es Sinn auf das Marktgeflüster der HSBC Daily Trading TV analysiert Jörg Scherer, Leiter Technische Analyse, zu horchen.

Mao II

mit Personenkult und Orwellscher "Charakterkontrolle" geht an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei und ist unter dem Strich zum Scheitern verurteilt.
Ein derartiger Druck und verordneter Zwang steht dem angeborenen Wunsch der Menschen nach größtmöglicher Freiheit von und zu, also Liberaler Gesellschaft und wirtschaftlichem Erfolg, diametral entgegen. Dies wird auch Herr Xi noch demütig zu lernen haben.
Man könnte es für die letzten Zuckungen einer überholten "proletarischen"Diktatur halten.
Herr Xi selbst würde von mir auch einige Minuspunkte in seinem Profil erhalten, z.B.wg seines Umgangs mit Andersdenkenden, Minderheiten und Oppositionellen Kritikern.
Meine Sympathie für das chinesische Volk bleibt davon unberührt!!

Ist die Schlagzeile jetzt,

Ist die Schlagzeile jetzt, dass die Parteizeitung statt in Papierform modern und umweltfreundlich per App an KPC Mitglieder verteilt wird? Ich bin beim ADAC und bekomme die bekloppte Zeitung von Ihnen auch immer zugeschickt. Keine Chance diese abzubestellen. Der Pfarrbrief landet immer in meinem Briefkasten obwohl ich vor Jahren schon ausgetreten bin. Ich wette die hiesigen Parteien haben auch Parteizeitungen, die die Mitglieder frei Haus bekommen. Man sollte sich über Sachen aufregen die es wert sind.

Welcher Art ist die Propaganda genau?

Im sog. Sozialismus ist ebenso wie in Diktaturen Propaganda absolut üblich, erfolgt auf vielerlei wegen und ist nichts Neues.

Was die Tagesschau im Bericht nicht schreibt, ist die Art der Propaganda, sowohl betreffend der bisherigen Propaganda in den durch Zwangsgebühren finanzierten Parteimedien als auch der neuen Propaganda-App.

Ist es plumpe, einfältige Propaganda im Sinne von "nur unser System ist gut", "der Westen ist böse" oder wird hier Aufwand betrieben um infantile Propaganda mittels Framing, Manipulation durch Auswahl von Bildern, Begriffen sowie Weglassen von Informationen etc. zu betreiben? Bezahlt die PR-Abteilung externe Wissenschaftler für Strategiepapiere oder erfolgt die Propaganda auf Hausmacherart? Muss sich die chinesische Regierung eigentlich für Ausgaben rechtfertigen? Fragen über Fragen.

Reichtum vs Freiheit

Im Großen und Ganzen machen die Chinesen jetzt das durch, was wir Europäer schon vor 200 Jahren während der industriellen Revolution erlebt haben - nur, dass es nicht mehr um Industrie sondern Technologie geht.

Chinas wirtschaftlicher Aufschwung ist ein zweischneidiges Schwert.

Die Menschen haben wesentlich höheren Lebensstandard als zu Mao Zedongs Zeiten und er wird immer besser. Auf der anderen Seite büßt das Volk die meisten Freiheiten ein. Das kann man nicht bestreiten.

Xi Jinpings Sozialismus ist einer, der sich mit dem Kapitalismus abgefunden hat - nicht nur das: er weiß ihn für sich zu nutzen. Die uneingeschränkte Entscheidungsgewalt einer planwirtschaftlichen Autokratie gepaart mit westlichem Unternehmergeist führt zu einem rasantem Wachstum - bis der Höhepunkt erreicht ist.

Bleibt nur zu hoffen, dass das chinesische Volk dann seine Selbstbestimmung einfordert. Denn der höchste Lebensstandard ist nichts wert, ohne die Freiheit, ihn nutzen zu können.

Sozialistische Parolen...

...werden auch im Land der Sozialpunkte auf Dauer nicht mehr so verfangen wie einst. Die Macht der sozialen Medien dürfte auch hier spürbar werden - das Volk ist aufgeklärter, informierter als früher, da wirken die Worte des Herrn Wang Yang eher beschwörend als ermunternd.
Aber wie gesagt: Dem, der nicht spurt, droht Punkteverlust.

14:04 von fathaland slim

was war mit Lenin
was mit Stalin
und Mao ?
erinnern sie sich an die 68 er
Ho Ho Ho Chi Minh ?

@ Johann Müller, um 14:35

Wieso tun sich für Sie da Fragen über Fragen auf?
Das Ganze geschieht in China, nicht hierzulande.
Das Wichtigste, das für Sie fragenswert erscheint, steht ja im Artikel. Die “Feinheiten“ stehen in China ganz sicher nicht zur Debatte, und wir sollten oder brauchen uns darüber “keinen Kopp machen“.

Wenn die Wirtschaft in China schwächelt, was

ist dann erst mit der Wirtschaft in Deutschland?

@14:04 von fathaland slim

Karl Marx bekäme einen Wutanfall.

Der ist damit beschäftigt Lenin und Stalin zu verprügeln. Aber Respekt, dass das von Ihnen kam. Es scheinen heute nicht mehr viele zu wissen, dass das zu Grunde liegende Konzept des Sozialismus nichts mit Diktatur oder Planwirtschaft zu tun hat.

14:42 von Sisyphos3

nicht zu vergessen der söldner und mörder Che

@14:40 von Skoissork

China hat ganz einfach eine sozialistische Marktwirtschaft. In heutigen Schulen lernt man leider nicht mehr viel über die Konzepte und das Sozialismus eine Gesellschaftsform und keine Wirtschaftsform ist und sich beide durchaus in verschiedenster Weise kombinieren lassen. In der Schule war mir noch nicht klar, wozu es gut sein sollte "Das Kapital" lesen zu müssen, heute wünschte ich mir, dass es auch im Westen Pflicht wäre!

14:42, Sisyphos3

>>14:04 von fathaland slim
was war mit Lenin
was mit Stalin
und Mao ?
erinnern sie sich an die 68 er
Ho Ho Ho Chi Minh ?<<

Natürlich erinnere ich mich an all diese Entsetzlichkeiten.

Wobei Ho Chi Minh in Ihre Aufzählung nicht so richtig hineinpasst. Das war eher Parole als Personenkult.

Fahren Sie doch mal nach London und besuchen Sie den Highgate-Friedhof, wo Marx begraben liegt. Da können Sie ein ständiges leichtes Erdbeben wahrnehmen. Das ist der alte Kalle, der seit ziemlich genau hundert Jahren, nämlich seit Lenin, in seinem Grabe rotiert.

14:42 von Sisyphos3

Vergleiche in Endlosschleife.
Sisyphos3, der Vergleichsweltmeister.

@was war mit ... Mao 14:42 von Sisyphos3

zu 1@@14:04 fathaland slim

Was soll mit denen sein?
Das war historisch die Zeit der Nach-McCarthy Ära,
also da war jeder 'Internationalist' ein Lichtblick.
Wie Stalin war auch Mao spätestens nach einigen Regierungsjahren
ein schlimmerer Diktator als anfangs.
Selbst Lenin, auch kein 'Kind von Traurigkeit',
hatte vergeblich vor Stalin gewarnt.

Und Xi-Jinping ist auch nur ein 'Machiavelli' einer Einheitspartei.
Die sind alle eher mit Maduro oder Orban zu vergleichen,
als mit beispielweise Rosa Luxemburg.

Jede Zeit hat ihre Identifikationsfiguren.
Trump,Putin oder Xi sind jedenfalls keine.

@14:04 von fathaland slim

"Mit staatlich verordnetem Personenkult?"

Ist das nicht in fast allen Staaten so, die sich das Wörtchen Sozialismus auf die Fahnen schreiben?
Sind wir Menschen überhaupt reif genug für einen Sozialismus, wie er von Karl Marx beschrieben wird.

15:10 von ohnein2004

"Es scheinen heute nicht mehr viele zu wissen, dass das zu Grunde liegende Konzept des Sozialismus nichts mit Diktatur oder Planwirtschaft zu tun hat."

Genau das ist das Problem. Was in China los ist, hat mit Sozialismus soviel zu tun wie..........eigentlich wollte ich mir Vergleiche sparen. Je nach Gusto kursieren hier im Forum ja schon genug.

14:59, MCC1968

>>Am 04. März 2019 um 14:04 von fathaland slim
Gerade in Foren, scheinen sich zahllose Internetnutzer zu tummeln, denen es langweilig ist, die noch nicht erkannt haben wie schön es ist, mal eine halbe Stunde ins Freie zu gehen oder die einen Softwarebug im Oberstübchen haben.<<

Da Ihre an mich adressierte Antwort mit dem Kommentar, den ich schrieb, nicht das allermindeste zu tun hat, handelt es sich wohl um eine Aufforderung an mich, hier doch besser nichts zu schreiben. Wahrscheinlich weil Ihnen meine Meinung nicht passt.

Das haben schon so einige vor Ihnen getan.

Es hat aber nichts genutzt.

Wäre ich ein Rechter, dann würde ich jetzt jammern, daß Sie mir den Mund verbieten wollten.

Ich bin aber keiner, deswegen tue ich es nicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Rannenberg

@14:24 von Reinhard Libuda

"Ein derartiger Druck und verordneter Zwang steht dem angeborenen Wunsch der Menschen nach größtmöglicher Freiheit von und zu, also Liberaler Gesellschaft und wirtschaftlichem Erfolg, diametral entgegen. Dies wird auch Herr Xi noch demütig zu lernen haben."

Davon gehen wir im Westen aus. Was aber dabei unberücksichtigt bleibt, ist, dass wir uns nicht in die uns wirklich fremde Mentalität der Chinesen hineinversetzen können.
Vermutlich sind die auch wesentlich leidensfähiger als wir.

15:14, ohnein2004

>>In heutigen Schulen lernt man leider nicht mehr viel über die Konzepte und das Sozialismus eine Gesellschaftsform und keine Wirtschaftsform ist und sich beide durchaus in verschiedenster Weise kombinieren lassen.<<

Wirtschaft und Gesellschaft lassen sich nicht trennen.

Eine der grundlegenden Erkenntnisse von Karl Marx.

Kapitalismus und Sozialismus unterscheiden sich dadurch, wem die Produktionsmittel gehören, bzw. wer sie kontrolliert.

Vereinfacht dargestellt.

@15:29 von Anna-Elisabeth

Sind wir Menschen überhaupt reif genug für einen Sozialismus, wie er von Karl Marx beschrieben wird.

Auf gar keinen Fall sind die meisten Menschen das. Moralisch gesehen sind wir nichtmal auf Steinzeit-Niveau und man tut mächtig viel, damit es so bleibt. Die Urmenschen lebten im Urkommunismus ziemlich gut miteinander. Die sogenannte Zivilisation, wobei ich unseren Zustand eher als pubertär bezeichnen würde, brachte das Elend erst hervor. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass eine Revolution keinen Sinn hat, es braucht Evolution. Zumindest haben schon ein paar Milliardäre begriffen, dass sie ihr Geld nicht mit ins Grab nehmen können, wobei ich meine, dass die Gesellschaft über die Verwendung entscheiden sollte und nicht das Gutdünken einzelner.

@15:42 von fathaland slim

Wirtschaft und Gesellschaft lassen sich nicht trennen.

Natürlich lassen die sich nicht grundsätzlich trennen, aber bedingt kombinieren. Marx erwähnt nirgends, dass es im Sozialismus unbedingt Planwirtschaft geben muss, was ja auch im Zusammenspiel mit dem kapitalistischen Rest der Welt nicht funktionierte. Da muss man eben flexibel sein, solange man eine gemischte Welt hat.

Kapitalismus und Sozialismus unterscheiden sich dadurch, wem die Produktionsmittel gehören, bzw. wer sie kontrolliert.

Das ist vollkommen richtig und so läßt sich durchaus auch Marktwirtschaft mit Sozialismus kombinieren, solange es "VEB" sind. Davon hat sich China aber längst entfernt, sonst hätten sie nicht die meisten Milliardäre.

China vor dem Volkskongress:Sozialismus per Pflic.....

Da macht man sich in dem Artikel ja Sorgen um China:"Die Stimmung sei angespannt,die Führung nervös".
Aber nervös äußerten sich doch in den vergangenen Monaten ganz andere:Die EU wegen des Belt and Road-Programms(wachsende Investitionen und wachsender Austausch) Chinas.
Deswegen EU-Balkan-Konferenzen und auch mit solche mit arabischen und afrikanischen Ländern.
Nicht China schwimmen die Felle davon.
Und zu den angesprochenen Neuregelungen ausländischen Investitionen im Land.Aber diese erweitern doch Möglichkeiten,während in manch anderen Ländern chinesische Investitionen mehr Restriktionen unterworfen werden sollen(USA,Australien-Huawei und auch in Deutschland,Altmaier).

In China möchte ich aus

In China möchte ich aus politischen wie auch aus ökologischen Gründen nicht leben müssen. In den usa aber auch nicht. Und bedroht fühle ich mich von letzteren.

@ von Reinhard Libuda

"Man könnte es für die letzten Zuckungen einer überholten "proletarischen"Diktatur halten."

naja das sind die wunschträume des westen. vielmehr ist die doch realität das der aufstieg chinas das westliche Wirtschaft und Politikmodell in frage stellt! das wird sich beim weiteren rückfall insbesondere in europa sich noch weiter verstärken.

15:42 von fathaland slim

das blöde ist nur, daß der mensch nicht für den socialismus gemacht ist. sieht man bei den linken besonders. die wollen an den besitz der kapitalisten.

15:56, ohnein2004

>>Marx erwähnt nirgends, dass es im Sozialismus unbedingt Planwirtschaft geben muss,<<

Natürlich nicht. Die Planwirtschaft, die es auch im Kapitalismus geben kann, wurde erst nach Lenin als sozialismustypisch betrachtet. Dabei ist sie eher ein Merkmal autoritärer Systeme. Was der Sozialismus, wenn man Marx richtig versteht, überhaupt nicht ist.

16:27, MCC1968

>>Am 04. März 2019 um 15:37 von fathaland slim
Zitat:
"...Da Ihre an mich adressierte Antwort mit dem Kommentar, den ich schrieb, nicht das allermindeste zu tun hat, handelt es sich wohl um eine Aufforderung an mich, hier doch besser nichts zu schreiben. Wahrscheinlich weil Ihnen meine Meinung nicht passt..."

Ihre Mutmaßungen sind haltlos und üble Nachrede.<<

Na, dann erklären Sie mir doch bitte den Zusammenhang zwischen meinem Kommentar um 14:04 hier im Thread und Ihrer Antwort auf ihn um 14:59, auf die sich wiederum meine Antwort, die Sie auszugsweise zitieren, bezog.

Bitte lichten Sie den Nebel.

@15:49 von ohnein2004

"Die sogenannte Zivilisation, wobei ich unseren Zustand eher als pubertär bezeichnen würde, brachte das Elend erst hervor. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass eine Revolution keinen Sinn hat, es braucht Evolution."

Zwei wunderbare Einschätzungen, die ich mit merken werde.

17:13, Karl Napf

>>15:42 von fathaland slim
das blöde ist nur, daß der mensch nicht für den socialismus gemacht ist. sieht man bei den linken besonders. die wollen an den besitz der kapitalisten.<<

Ich betrachte mich als Linken, und ich arbeite für mein Geld.

Wie auch die allermeisten Linken, die ich kenne.

@fathaland slim

"Natürlich erinnere ich mich an all diese Entsetzlichkeiten."

das war halt frühsozialismus. ein anderer war zu dieser zeit eben nicht möglich aber trotzdem war es richtig den kampf gegen die kapitalistische gesellschaftsordnung auf zu nehmen da die überwindung dieser ordnung zentral ist für das überleben der menschheit!

@ fathaland slim

die zukunftige produktion wird in der zukunft ganz sicher nicht einigen wenigen gehören sondern allen und die wird nicht von menschen verwaltet sondern von der KI und wenn sie das dann nicht mehr planwirtschaft nennen wollen geben sie dem kind eben einen anderen namen!

18:13, ernst_thälmann

>>@fathaland slim
"Natürlich erinnere ich mich an all diese Entsetzlichkeiten."

das war halt frühsozialismus. ein anderer war zu dieser zeit eben nicht möglich aber trotzdem war es richtig den kampf gegen die kapitalistische gesellschaftsordnung auf zu nehmen da die überwindung dieser ordnung zentral ist für das überleben der menschheit!<<

Das war kein Frühsozialismus, sondern Marx falsch verstanden von Leuten, die durch autoritäre Gesellschaftssysteme geprägt waren.

Der Sündenfall war Lenins Deutung von Karl Marx als sozusagen Religionsstifter. Marx' Prinzip war, alles, auch die eigenen Erkenntnisse, immer zu hinterfragen und auf den Prüfstand zu stellen. Niemals wollte er als Evangeliumsverkünder verstanden werden.

Lenin hat der Idee des Sozialismus damit ungeheuer geschadet.

Und von Stalin möchte ich gar nicht erst reden.

Und auch Ihr Nickinspirator war ein höchst autoritärer Knochen.

14:23 von wenigfahrer

Sozialismus ?

und dann China, ich dachte immer Sozialismus ist etwas anderes.
Aber vielleicht erklärt ja mal jemand was China darunter versteht, so wie jetzt sehe ich nicht viel Sozialismus.
///
*
*
Den Sozialismus gibt es ja nach Ansicht seiner deutschen Befürworter nicht.
*
Auch Erklärungen für die 68er Pleiten-, Pech- und Pannenrepublik werden ausschließlich durch Schönreden kaschiert.
*
(träumen. das können wir, trotz Herrn Scholz)

14:42 von Sisyphos3

14:04 von fathaland slim

was war mit Lenin
was mit Stalin
und Mao ?
erinnern sie sich an die 68 er
Ho Ho Ho Chi Minh ?
///
*
*
Muss man studiert haben, um nicht zu erkennen, das diese hervoragenden Systeme nur einen Fehler haben.
*
Sie sind augenscheinlich mit Menschen nicht auszuführen.
*
Überall die Gleicheren.
*
(aber wir schaffen auch das.2?)

18:22, ernst_thälmann

>>@ fathaland slim
die zukunftige produktion wird in der zukunft ganz sicher nicht einigen wenigen gehören sondern allen und die wird nicht von menschen verwaltet sondern von der KI und wenn sie das dann nicht mehr planwirtschaft nennen wollen geben sie dem kind eben einen anderen namen!<<

Was habe ich mir unter der KI vorzustellen?

Künstliche Intelligenz?

Und der haben wir als Menschen uns dann zu unterwerfen?

Welch furchtbare Vorstellung.

re ernst_thälmann: Überwindung

„das war halt frühsozialismus. ein anderer war zu dieser zeit eben nicht möglich aber trotzdem war es richtig den kampf gegen die kapitalistische gesellschaftsordnung auf zu nehmen da die überwindung dieser ordnung zentral ist für das überleben der menschheit!“

Ich denke, dass der zentrale Fehler von Marx (zumindest wurde er häufig so interpretiert) war, eine sozusagen lineare Entwicklung „der“ Gesellschaft anzunehmen und Ihr Argument folgt dem gleichen Muster.
Wir setzen aber nicht einfach die Geschichte fort, sondern erfinden sie quasi immer wieder neu.
Und ob es dabei immer um das „Überleben der Menschheit“ geht oder gehen sollte, kann man zu,indest mal hinterfragen.
Jedenfalls kann ich z.B. Gerechtigkeit als gesellschaftliches Ziel nicht einfach bestimmten Menschen oder Generationen vorenthalten gegen Versprechungen, die man selbst gar nicht mehr verwirklichen kann.

re von fathaland slim

"Sozialismus,Planwirtschaft,Lenin".
Aber Sie wissen vielleicht auch,daß Lenin auch die NÖP-Politik (Neue Ökonomische Politik)konzipiert hat.

Und Marx richtig verstehen:Was hätte der heute mit Soros oder der EU zu tun ?

18:40 von Bernd Kevesligeti

re von fathaland slim

"Sozialismus,Planwirtschaft,Lenin".
Aber Sie wissen vielleicht auch,daß Lenin auch die NÖP-Politik (Neue Ökonomische Politik)konzipiert hat.

Und Marx richtig verstehen:Was hätte der heute mit Soros oder der EU zu tun ?
///
*
*
Man könnte den Träumern doch wenigsten ein gelungenes Beispiel wünschen?

18:40, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
"Sozialismus,Planwirtschaft,Lenin".
Aber Sie wissen vielleicht auch,daß Lenin auch die NÖP-Politik (Neue Ökonomische Politik)konzipiert hat.

Und Marx richtig verstehen:Was hätte der heute mit Soros oder der EU zu tun?<<

Ihre beiden Lieblingsfeindbilder.

Dies zu diskutieren führte hier zu weit.

Nur so viel:

Sowohl die EU als auch Soros stehen für ein freiheitliches Gesellschaftsbild. In all seiner Widersprüchlichkeit. Sozialistisch sind beide nicht. Aber ohne eine freiheitliche Gesellschaft ist keine Entwicklung zum Sozialismus möglich.

@ fathaland slim

"Das war kein Frühsozialismus, sondern Marx falsch verstanden von Leuten, die durch autoritäre Gesellschaftssysteme geprägt waren."

das ist eine schlichte und moralisierende sicht die nur in eine geistige sackgasse führt und dem thema nicht gerecht wird.so bleibt nur übrig auf alle mit dem finger zu zeigen und böse zu schreien.letztendlich entscheidend ist der klassencharakter einer bewegung.

fathaland slim

"Und der haben wir als Menschen uns dann zu unterwerfen?

Welch furchtbare Vorstellung."

warum zeichnen sie so ein negatives bild? warten sie ab in ein paar ja werden sie der KI den vorzug geben gegenüber ein menschlichen arzt weil der macht zahlreiche tödliche fehler die ihnen das leben kosten können im unterschied zur KI. auch sie werden es bevorzugen weiterzuleben und so wird sich das durch viele bereiche ziehen.

re Boris.1945: Sozialismus?

„Den Sozialismus gibt es ja nach Ansicht seiner deutschen Befürworter nicht.“

Das kommt ganz auf die Betonung an. Nein, DEN Sozialismus gibt es nicht und kann es auch geben.
Sehr wohl gibt es aber eine sozialistische Politikausrichtung, in der sich die Gesellschaft als eine große solidarische Einheit darstellt.
Es handelt sich also um eine Politikausrichtung, die helfen kann, bei gesellschaftlichen Entscheidungen eine Orientierung zu finden.
In diesem Sinne ist Sozialismus auch ein Gegenentwurf zum Kapitalismus, in dem jeder quasi per Definition immer genau das bekommt, was er „verdient“.
Und dazwischen gibt es sehr viele Modelle, die versuchen, die Vorteile beider Extreme miteinander zu verbinden. Zum Beispiel die Soziale Marktwirtschaft nach Müller-Armack, in der der Markt quasi genutzt wird, beim Aufbau einer liberalen und humanen und vor allem einer pluralen Gesellschaft zu helfen.
Die chinesische Führung will vor allem Eines: Kontrolle. Mit Sozialismus hat dies wenig zu tun.

@15:29 Anna-Elisabeth

Karl Marx war ein hervorragender Denker und Analysierer gesellschaftlicher Machtstrukturen. Wie viele großartige Menschen war auch er nicht gefeit, von Menschen für Programme in Beschlag genommen zu werden, die äußerst wenig von dem verstanden, was er geschrieben hat. Tragisch.
Was mich allerdings nervt sind die bei jeder Gelegenheit hier im Forum wiederholten Platitüden, die "Sozialismus" als Schreckgespenst über jede vernünftige linke Idee von Solidarität, Teilhabe und Gerechtigkeit klatschen.

@18:28 Boris.1945

Sie finden ja erstaunlich viele Gelegenheiten, Ihre Sicht der 68er kundzutun.
Die 68er haben in unserem Land den "Muff unter den Talaren" gelüftet, eine Aufarbeitung des Nationalsozialismus ermöglicht und die Grundlagen mit geschaffen für die demokratische freie humane Gesellschaft, in der Sie und ich uns bewegen und unsere Meinung kundtun.

@ guerillero 14:32 Uhr

"Ist die Schlagzeile jetzt, dass die Parteizeitung statt in Papierform modern und umweltfreundlich per App an KPC Mitglieder verteilt wird? Ich bin beim ADAC und bekomme die bekloppte Zeitung von Ihnen auch immer zugeschickt. Keine Chance diese abzubestellen."

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Ihren Vergleich finde ich merkwürdig. Im ADAC sind Sie freiwillig, Sie können jederzeit Ihre Mitgliedschaft kündigen, dann erhalten Sie auch die Mitgliederzeitschrift nicht mehr (sollte im Fall des Pfarrbriefes natürlich auch so sein, wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind). Chinesische Bürger können aber wohl nicht in dieser Weise ihrem Staat kündigen, sind also der Propaganda ausgesetzt und können sich nur mehr oder eher weniger dagegen schützen.

19:02, ernst_thälmann

>>@ fathaland slim
"Das war kein Frühsozialismus, sondern Marx falsch verstanden von Leuten, die durch autoritäre Gesellschaftssysteme geprägt waren."

das ist eine schlichte und moralisierende sicht die nur in eine geistige sackgasse führt und dem thema nicht gerecht wird.so bleibt nur übrig auf alle mit dem finger zu zeigen und böse zu schreien.letztendlich entscheidend ist der klassencharakter einer bewegung.<<

Schlicht mag ja sein, aber moralisierend gewiss nicht.

Und mit dem Klassencharakter einer Bewegung ist das so eine Sache, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Wer anderen Schlichtheit vorwirft, sollte sich vor vulgärmarxistischen Phrasen hüten.

re von fathaland slim

"Sowohl die EU und Soros stehen für ein freiheitliches Gesellschaftsbild".

Hammer,muß man für eine solche Einschätzung Marx studiert haben ?
Beide stehen für das Gegenteil von Marx.Und er stände heute in Opposition zur neoliberalen Union(Lissabon,Maastricht-Verträge) und zum
Milliardär und Regimechanger(aber nicht nach links) Soros.

19:02, ernst_thälmann, Nachtrag

Den Begriff "böse" haben übrigens Sie in die Diskussion geworfen. Er hat aber im vorliegenden Zusammenhang nichts zu suchen.

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