Kommentare

Starker Abschluss

Das ist ein starkes Zeichen für realen Lohnzuwachs. Respekt.
Bei uns im Betrieb erwarte ich aber noch ein wenig mehr (Mittelstand, Metall und Elektro)

Der Unterschied

In der Privatwirtschaft verdient der Beschäftigte mehr. Warum gehen dann X und Y in den öffentlichen Dienst? Das steht mir doch frei zu entscheiden, ob ich im Dreischichtsystem und im Akkord arbeite oder als Angestellter oder Beamter mein Geld verdiene. Es gibt natürlich einen Unterschied. Der Beamte bekommt im Alter eine fette Pension. Ich werde wohl ein Bittsteller mit meiner armseligen Rente.

Zu wenig

Wenn wir den Lehrerberuf wieder attraktiver machen wollen und die freien Stellen in unseren Schulen mit qualifizierten Leuten besetzen wollen, dann müssen ganz andere Tarifabschlüsse her. In der freien Wirtschaft verdienen gute Leute sogar mit FH-Studium wesentlich mehr und haben ganz andere Aufstiegsmöglichkeiten.

Wunderbar

Was für die Pensionäre übernommen wir, das könnte doch für die Rentner nicht unangemessen sein?
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Oder gilt bei Denen schon, das die fetten Jahre vorbei sind.

@Tagesschau

Könntet ihr dann auch bitte mal die Beispielsrechnung zu den „380€ auf einen Schlag mehr“ für Pflegekräfte veröffentlichen, von denen Herr Bsirske geredet hat?
So wie die lächerlichen, noch nicht einmal 3% im Durchschnitt von 3 Jahren, erklärt sind, finde ich diese „380€ auf einen Schlag mehr“ nicht wieder!

Ein guter Abschluss

Mit diesem Abschluss gewinnt der öffentliche Dienst zweifelsfrei an Attraktivität. Die Tarifpartner haben gute Arbeit geleistet. Deutschland ist und bleibt ein wirtschaftlich und sozial starkes Land.

18:01 von Oberstudienrat

Zu wenig

Wenn wir den Lehrerberuf wieder attraktiver machen wollen und die freien Stellen in unseren Schulen mit qualifizierten Leuten besetzen wollen, dann müssen ganz andere Tarifabschlüsse her. In der freien Wirtschaft verdienen gute Leute sogar mit FH-Studium wesentlich mehr und haben ganz andere Aufstiegsmöglichkeiten.
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Da werden Sie aber mehr an Ihrem Output gemessen.
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Tarifabschluss im öffentlichen Dienst-eine Analyse....

Und was für eine Analyse !
Hereingegangen ist die Gewerkschaft Ver.di und der Beamtenbund mit einer 6%-Forderung bezogen auf ein Jahr.
Herausgekommen sind 8 % auf 33 Monate,also fast drei Jahre.Das sind etwa 2,9% pro Jahr.
Da ist man sich treu geblieben:Wenig Streiks,vielleicht mal ein Warnstreikchen und für Unternehmen oder Staat geschmeidige,zurückhaltende Abschlüsse.
Ob das in Deutschland je mal anders wird ?

Die Lücke zur Privatwirtschaft...?

Musste das dreimal lesen um sicherzugehen, dass ich mich nicht verlesen habe.
Von solchen - vor allem flächendeckenden - Gehaltserhöhungen können Mitarbeiter in der Privatwirtschaft nur träumen.
Wenn ich in meinem Unternehmen derartige Steigerungen vornehmen würde - vor allem mit diesen Laufzeiten - grabe ich mir selber bei der Wettbewerbsfähigkeit das Wasser ab.

Aber hier muss ja nicht die Produktivität des Betriebes die Steigerung finanzieren, das machen ja „zum Glück“ die öffentlichen Haushalte.

Die fehlende Bezugsherstellung zur tatsächlichen Leistung und deren Auswirkungen ist der argumentative Pferdefuss bei allen Vergleichen zur Privatwirtschaft.

Das einzige, was bei diesem

Das einzige, was bei diesem Abschluss wirklich spektakulär ist, ist die Tatsache, dass der Abschluss über drei Jahre geht und es so lediglich zu gar nicht spektakulären Abschlüssen von knapp 2,5% per anno kommt, also wirklich keine großen Rausreißer für die Gehälter der Arbeiter und Angestellten im öffentlichen Dienst. Aber es gibt doch schon etwas spektakuläres an diesem Abschluss. Es ist die Art und Weise mit der die aushandelnden Gewerkschaftsspitze dies alles den kleinen Angestellten als spektakulär verkaufen und die damit ein weiteres mal für blöde verkaufen will. Das ist toll, nein s p e k t a l ä r

was nützt eingentlich eine Lohnerhöhung...

... wenn dann doch alle neuen Mitarbeiter in einer niedrigeren Entgeltgruppe eingestellt werden und man auch mit 10, 15 oder 20 Jahren Berufserfahrung in wieder in Stufe 1 oder 2 anfangen muss, weil man Quereinsteiger ist und alles was man kann angeblich nicht verwertbar ist...?
Von wegen, das kostet den Staat 7 Millionen Euro. Man verlängert einfach all die befristeten Verträge nicht und stell neue (oft überqualifizierte) Leute für kleineres Geld ein.

@ Nenene

Das steht mir doch frei zu entscheiden, ob ich im Dreischichtsystem und im Akkord arbeite oder als Angestellter oder Beamter mein Geld verdiene.

In der Wirtschaft arbeiten weniger als 3% der Arbeitnehmer drei Schichten und Akkord.

welche Lücke?

Lücke zur Privatwirtschaft reduzieren

Welche Lücke?
Im öffentlichen Dienst sind die Stellen viel sicherer als in der Privatwirtschaft. Hat man die unbezahlten Überstunden in der Privatwirtschaft verglichen? Hat man verglichen wie anstrengend die Arbeit ist? Das alles sollte man auch einkalkulieren. Dann hätte es bestimmt keine so große Erhöhung gegeben.

Berlins Finanzsenator Kollatz beziffert die Kosten das Abschlusses auf 7,2 Milliarden Euro.

Und wer bezahlt unseren aufgeblähten Beamtenstaat?
Die Steuerzahler in der Privatwirtschaft natürlich.

Wohin man schaut bekommt man das Gefühl, die Politik in Deutschland will der Volkswirtschaft Schaden zufügen, oder nimmt dies billigend in kauf.

Wenig aussagekräftige Tabelle

Nicht beachtet ist dort das 100% der Beschäftigten im öffentlichem Dienst von diesem Abschluss profitieren können, in der Privatwirtschaft zahlen jedoch leider immer weniger Firmen "Tariflohn". Die Firmen treten einfach aus dem Verband aus und brauchen dann keinen Tariflohn mehr zahlen. Den Beschäftigten dieser Betriebe ist es in Deutschland VERBOTEN zu streiken, weil ja ein Tarifabschluss existiert. Auch wenn der gar nicht auf sie angewendet wird.

@ wieder spd

Könntet ihr dann auch bitte mal die Beispielsrechnung zu den „380€ auf einen Schlag mehr“ für Pflegekräfte veröffentlichen, von denen Herr Bsirske geredet hat?

Es wurde doch veröffentlicht. Bitte sorgfältiger lesen.

@Kevesligeti

Seien wir froh, dass Deutschland nicht - wie andere Länder in Europa und der Welt - durch langwierige Streiks belastet wird, dass unser Sozialsystem vergleichsweise stabil und die Arbeitslosigkeit sehr niedrig ist. Davon können andere nur träumen...

Inflationsausgleich nicht

Dieser Abschluss ist wirklich lächerlich!
Das entspricht nicht mal dem Inflationsausgleich. In den letzten Jahren haben sich die öffentlichen Arbeitgeber komplett von Lohnerhöhungen abgekoppelt, weil sie ja so unglaublich attraktiv sind.
Komisch, dass die Behörden immer mehr externe Berater einkaufen müssen, weil die die sie für das immer lächerlichere Entgelt noch bekommen es wohl nicht bringen. Oder schlicht keine Lust mehr haben, immer mehr für immer weniger zu leisten.
Bezahlung ist wohl die beste Methode, jemandem die Wertschätzung seiner Arbeit mitzuteilen.
Ohne die so unglaublich angepriesenen softskills der öff. Arbeitgeber wären die Amtsstuben und Polizeireviere wohl schon ganz leer, nicht nur halb, wie jetzt. Wenn die babyboomer in Rente gehen, werden beraterfirmen wohl ganz die Stuben übernehmen.
Wir sparen, koste es was es wolle!

lieber @telemark

ich werde nicht einmal nach TVöD bezahlt, sondern nur "in Anlehnung" an diesen, auf deutsch: schlechter. Ich bin auch kein Beamter. Mein Einkommen ist in den vergangenen 20 Jahren inflationsbereinigt um 15% gesunken. Und wenn Sie jetzt daher kommen, und mir für das, was ich schufte, noch "fehlende Bezugsherstellung zur tatsächlichen Leistung" andichten, finde ich das nur eines: beleidigend. Auch wenn Sie sowas schreiben, weil Sie sicher sein können, die Beifallklatscher auf Ihrer Seite zu haben, sollten Sie eins bedenken: ich solidarisiere mich mit jedem Streik und jeder Tariferhöhung in der Privatwirtschaft, also auch mit Ihnen. Und was machen Sie?

Dieser Abschluss ist mit

Dieser Abschluss ist mit Abstand viel zu hoch!
Davon kann man in der privaten Wirtschaft nur träumen.
Es wird meiner Meinung nach das falsche Signal gesendet.

@NeNeNe, 17.57h

Und warum entscheiden Sie sich dann nicht für ds Beamtentum.
Schichtendienst, Feiertags- und Wochenenddienste, Schichtzulagen von 1,25€ bis maximal 3,50€.
Ist das doch nicht so verlockend?

Re: Am 03. März 2019 um 18:24 von Hepheistos

Recht haben Sie, ein Witz ist das.
Diäten haben sich durch Automatismuss um 3% erhöht , bei minimal höherem Grundeinkommen.
Man kanns nicht glauben.

Wer gegen höhere Gehälter..

im öffentlichen Dienst ist, sollte nie krank werden und auf kompetente und motivierte Pflegekräfte hoffen..

Nur anständig behandeltes und bezahltes Personal leistet anständige Arbeit, vor allem im Gesundheitswesen.

Natürlich hätte es etwas mehr sein können aber die meisten Kollegen werden damit leben können..

meint der Fachkrankenpfleger..

Wenn diese, in meinen Augen

Wenn diese, in meinen Augen viel zu hohe, Gehaltserhöhung Schule macht dann Gute Nacht für den Wert unserers Euros.
Schon mal darüber nachgedacht?

Ergebnis wird auf Beamte und Pensionäre übertragen

Das ist doch bei jedem Abschluss der Fall. Ganz gleich, dass mehr als 75% (ab mittlerer Dienst) der Pensionäre, die Alterbezüge der Rentner bei weitem ins Abseits stellen.
Diese Vorgehensweise lässt den Unterschied zu den oft dürftigen Renten, immer weiter
ansteigen. Selbst die AN die auf 45 Berufsjahre kommen, erreichen nicht die Altersbezüge von mindestens 50% (gehobener und höherer Dienst) der Pensionäre.

18:28 von Oberstudienrat

@ Nenene

Das steht mir doch frei zu entscheiden, ob ich im Dreischichtsystem und im Akkord arbeite oder als Angestellter oder Beamter mein Geld verdiene.

In der Wirtschaft arbeiten weniger als 3% der Arbeitnehmer drei Schichten und Akkord.
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Richtig, aber den 3% neiden Sie ja nicht den Verdienst in Ihren Posts.
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Dort kann keine seine Hobbys mit AG-Anrechnung und Arbeitszeitverkürzung frönen.
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Aber alle in der freien Wirtschaft geniessen in DEutschland nicht die parteiübergreifende Pisawertschätzung.
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18:40 von HadiH

Ergebnis wird auf Beamte und Pensionäre übertragen

Das ist doch bei jedem Abschluss der Fall. Ganz gleich, dass mehr als 75% (ab mittlerer Dienst) der Pensionäre, die Alterbezüge der Rentner bei weitem ins Abseits stellen.
Diese Vorgehensweise lässt den Unterschied zu den oft dürftigen Renten, immer weiter
ansteigen. Selbst die AN die auf 45 Berufsjahre kommen, erreichen nicht die Altersbezüge von mindestens 50% (gehobener und höherer Dienst) der Pensionäre.
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Es ging ja Herrn Bsirske hier nicht um soziale Gerechtigkeit.
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Für Rentner gilt sicher wieder die Erkenntnis von Finanszminister Scholz.
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Die fetten Jahre sind für Alle, ausser Staatsdienern, vorbei.

@Adeo60

Schön das Sie in die Zukunft sehen können.

@von telemark

Richtig geantwortet. Sie kennen nicht die Ängste in der privaten Wirtschaft. Sie kennen nicht den enormen Druck, Liefertermine einzuhalten. Der Unternehmer kann dann etwas mehr zahlen, wenn er es erwirtschaftet hat. Es würde sich mancher Angestellter und Beamter wundern, wenn er auf seine Vorteile verzichten müsste.

18:29, BRDDR

>>"Berlins Finanzsenator Kollatz beziffert die Kosten das Abschlusses auf 7,2 Milliarden Euro."

Und wer bezahlt unseren aufgeblähten Beamtenstaat?
Die Steuerzahler in der Privatwirtschaft natürlich.<<

Ja, ja, der aufgeblähte Beamtenstaat.

Die Polizei kann wegen personeller Unterbesetzung ihren Aufgaben kaum gerecht werden, die Gerichte schieben Berge von Fällen vor sich her und entscheiden deswegen bei "unwichtigen" Fällen aus purer Not oft hart an der Grenze zur Rechtsbeugung und und und.

Aber immer schön auf den öffentlichen Dienst eindreschen...

@Adeo60 ... dass unsere

@Adeo60

... dass unsere Sozialsysteme vergleichsweise stabil....

Wie lange wohl das Ganze so sein wird, wenn hier nur noch diese Syteme von usern aber nicht von Einzahlern genutzt werden und dazu die wenigen Einzahler durch immer armseligere Löhne und Gehälter da auch nur noch wenig einzahlen können. Wenn die jahrelang am gerechten Anteil Betrogenen bald das ganze prekäre System dann irgendwann abschütteln werden, wären wir froh wir hätten noch nur solche Streiks, wie sie die anderen haben.

wer bezahlt?

Die Kommunen haben gute Möglichkeiten über Gebühren ihre Gehälter zu finanzieren. Gut, dass gerade die Grundsteuer neu berechnet wird. Und Soli und kalte Progression sind auch Gesprächsthema. Ich gönne den Angestellten und Beamten dieses doch eher moderate Ergebnis, aber bitte dabei zu bedenken, dass alles, was die Kommunen und der Bund ausgeben, von den Steuerzahlern erarbeitet werden muss. Bei hoher kommunaler Leistungsbereitschaft fällt das Bezahlen etwas leichter als bei Schludrigkeit und Steuervergeudung.

Ich begrüße diesen Tarifabschluss

Als alter IG Metaller bin ich auch der Meinung das diese Ergebnis " locker zu stemmen ist ".
Deutschland geht es nicht schlecht.Und die unteren Lohngruppen könnten m.M.n. noch höher angehoben werden wie z.B. Pflegekräfte und Reinigung Personal.

Weniger als die Hälfte der Forderung

Ok, der Abschluss ist nicht ganz katastrophal.

Für die meisten Betroffenen sind es nicht 8 sondern 7,4 % - auf 33 Monate verteilt (höhere Steigerungen NUR bei den Einstiegsgehältern) .

Das sind aufs Jahr gerechnet knapp 2,7 %.

Das ist deutlich weniger als die Hälfte der geforderten 6 % für EIN Jahr.

Also auch kein Ruhmesblatt für Bsirske und Verdi.

18:38 von 91541matthias

Wer gegen höhere Gehälter..

im öffentlichen Dienst ist, sollte nie krank werden und auf kompetente und motivierte Pflegekräfte hoffen..

Nur anständig behandeltes und bezahltes Personal leistet anständige Arbeit, vor allem im Gesundheitswesen.

Natürlich hätte es etwas mehr sein können aber die meisten Kollegen werden damit leben können..

meint der Fachkrankenpfleger..
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Man könnte glauben, dass also bei den bisherigen Gehältern nicht anständig gearbeitet wird?
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Vergaloppiert?

Fragwürdig.

Einen Tarifabschluss für 3 Jahre mag für die Arbeitgeber eine gewisse Planungssicherheit bedeuten, für die Arbeitnehmer sind solche längere Zeiträume behaftet mit einem hohen Inflationsrisiko. Was man vermisst ist die Berücksichtigung der Automatisierung und künstliche Intelligenz. Zu hohe Abschlüsse im unteren Lohnsegment werden die Rationalisierung zügig voran treiben. Hier hat der Staat noch grossen Nachholbedarf. Des weiteren ist die vielfache Arbeitsplatzsicherheit auch in gewisse Abschläge gegenüber vergleichbare Arbeit in der freien Wirtschaft zu honorieren.

@ um 18:30 von Oberstudienrat

Vielleicht lesen Sie es nochmal?
Da wird lediglich die haltlose Behauptung von Bsirske kolportiert.
Ansonsten gibt es da keine Erklärung.

spektakulär wohl kaum

Wäre auch mal ganz schön, wenn nicht nur das Geld sondern auch die Bedigungen verhandelt werden. Bei Nachtdiensten im drei-Schichtsystem gild bei uns der Tag an dem man aus der Nacht kommt als frei!?! Selsbt wenn man einspringt werden gerade mal die paar Stunden als Überstunden gerechnet die man an dem Tag macht, wenn man in die Nacht geht.
Dazu sollte man den Leuten im öffentlich Dienst nicht so oft die Möglichkeit geben, sich auf einer Anstellung auszuruhen. Es sollte viel mehr auf gerechte Weise nach Leistung bezahlt werden.

@ NENENE

Warum suchen Sie sich keinen Arbeitgeber, der Ihnen eine Betriebsrente bietet? Dann liegen Ihre Alterseinkünfte ÜBER einer vergleichbaren Beamtenpension. Gleichzeitig profitieren Sie Ihr ganzes Arbeitsleben von den höheren Gehältern in der Privatwirtschaft.

@ Boris 1945

Mit Ihrer gesetzlichen Rente UND Ihrer Betriebsrente liegen Sie bei ihren Alterseinkünften ÜBER einer vergleichbaren Beamtenpension.

Es ist offensichtlich, dass

Es ist offensichtlich, dass die Tarifabschlüsse für den öffentlichen Dienst weniger von der konjunkturellen als von der politischen Lage beeinflusst werden. Niemand in der GroKo hat im Moment Bock auf grosse gesellschaftliche Auseinandersetzungen, die das Bild einer wieder in die Gänge gekommenen Regierung beeinträchtigen könnten. Daher haben die Gewerkschaften aktuelle eine Art Opportunitätsfenster, das von Bsirske nun halbwegs genutzt wurde. Die vergleichende Graphik zeigt jedoch, dass der in den Nullern produzierte Rückstand zu den Privaten bei weitem nicht wettgemacht wird.

@ 18:50 von fathaland slim

Die Polizei kann wegen personeller Unterbesetzung ihren Aufgaben kaum gerecht werden, die Gerichte schieben Berge von Fällen vor sich her und entscheiden deswegen bei "unwichtigen" Fällen aus purer Not oft hart an der Grenze zur Rechtsbeugung und und und.

Ja, das kenne ich. Polizei und Gerichte werden hier immer als Beispiele genannt weil alle sich einig sind dass Sie wichtig sind für einen funktionierenden Staat.

Es ändert nichts an der Tatsache, dass Deutschland einen ineffizienten aufgeblähten Verwaltungsapparat hat.

Speziel im Pflegebereich...

...ist dieser Abschluss zu niedrig, da ich aus eigener Erfahrung weiß, das hier viele engagierte Menschen oftmals die Grenze zur "Selbstausbeutung" überschreiten.

@Hackonya2

Ich habe nicht in die Zukunft gesehen, sondern nur den Ist-Zustand beschrieben. Natürlich wird die abflachende Weltwirtschaft und die Amerika-First-Politik von Donald Trump auch Deutschland und die EU spürbar treffen. Doch
hat u.a. die sparsame Haushaltspolitik von Schäuble dazu geführt, dass Deutschland gut gerüstet scheint und auch diesen Tarifabschluss schultern kann.

@ HadiH

Wissen Sie gar nicht, dass es eine Betriebsrente gibt, die zusammen mit der gesetzlichen Rente eine vergleichbare Pension übersteigt?

Ernüchterung wird kommen

Die Ernüchterung wird kommen.
Nicht das ich denen im Öffentlichen Dienst das Geld nicht gönne. Nur ist es halt auch so das hier schon ein Arbeitsfeld ist was im Verhältnis zu anderen Bereichen gut verdient. Und dann ist es mit der Zeit ähnlich wie in der Industrie, das halt Bereiche ausgelagert werden, soweit das möglich ist. Oder Bereiche zusammengefaßt und Stellen nicht mehr besetzt, was dann die immer selbigen wieder mit Überstunden ect. ausgleichen müssen.
Vor allem bin ich mal gespannt wo das Geld her kommt. Kommunen und Staat haben doch auch kein Geld mehr.
Es wäre schon manchmal zu überlegen ob nicht andere Bereiche diese Abschlüsse dringender benötigen. Wäre langfristig sicher sinnvoll für einen Frieden im Lande.

@ Boris 1945

Wenn der öffentliche Dienst doch das Paradies auf Erden ist ...

... warum haben Sie dann nicht im öffentlichen Dienst gearbeitet?

Was glauben unsere

Was glauben unsere Regierungen eigentlich, wie lange sie den öffentlichen Dienst und damit diesen Staat mit solchen Hütchenspielereien noch am Laufen halten können? Irgendwann wird es einmal zu viel gewesen sein, wie man die Leute hier immer wieder beschi...n hat. Den Leuten hier was von 8% zu erzählen und dabei dies auf drei Jahre zu strecken, ist doch eine eine Rosstäuscherei und macht den öffentlichen Dienst mit seinen wichtigen Mitarbeitern in der Pflege bestimmt aber auch so was von attraktiv! Aber Herr Bsirske braucht diese Pflege aus öffentlicher Nachsorge bei seinem Gehalt genauso wie seine Verhandlungspartner nicht, der wird sich dereinst, eine teuere Pflege leisten können.

@ fathaland slim

Ich stehe meistens eher konträr zu Ihrer Ansicht.

Aber dafür, dass Sie als Musiker auch für andere Berufsgruppen Verständnis haben und deren Leistung wertschätzen, zolle ich Ihnen Respekt.

Einen schönen Abend nach Berlin.

ÖD härter als freie Wirtschaft

Viele Klugschnacker hier reden von "Output" in der freien Wirtschaft, der im ÖD nicht gemessen würde - sie kennen die Wirklichkeit nicht, die Herren NeNeNe usw. Die kranken liegen vor der Pflegerin, die Kinder sind zu 20 im Raum bei der Erzieherin, der Junkie liegt (fast) tot vor dem Sozialarbeiter, dem Kollegen von der Streife stehen die Leute mit dem Messer vor der Nase, .....und alle verdienen viel zu wenig. Da hilft nur eine andere Eingruppierung.

@ BRDDR

Es ändert nichts an der Tatsache, dass Deutschland einen ineffizienten aufgeblähten Verwaltungsapparat hat.

Statistisch gesehen ist die deutsche Verwaltung schlanker als die italienische, französische oder britische Verwaltung. Die Holländer sind uns in der Effizienz allerdings voraus.

@ Friedrich peter

Niedriglöhne verhindern die Modernisierung und Weiterentwicklung in den Betrieben.

Dies rächt sich, da Deutschland global in Konkurrenz zu anderen Volkswirtschaften steht. Und diese modernisieren sich stetig.

Auch gesellschaftspolitisch sind Niedriglöhne, die nicht zum Leben ausreichen, höchst problematisch.

Nicht vergleichbar!

Es ist schlicht unmöglich, die Aufgaben der Privatwirtschaft mit den Aufgaben des öffentlichen Dienstes zu vergleichen. Das beginnt schon mit der Grundlage. Im öD gilt das kameralistische Haushalts-Prinzip (Interessierte bitte googeln). Dieses Haushalts-Prinzip ist grundsätzliche nicht auf Gewinn und Verlust ausgerichtet. Es gab (und vermutlich gibt es sie noch heute) Bestrebungen, durch eine "Budgetierung" zu sagen, was eine Arbeitsleistung im öffentlichen Dienst kosten darf. Dieses System scheitert aber an den vielen Dienstleistungen des öD, die einfach nicht mit einem Betrag belegt werden können. So kann z.B. nicht entschieden werden, wie viel € die Bearbeitung eines Einbruchs oder gar eines Kapitalverbrechens durch die Polizei kosten darf. Ein jeder User / jede Userin darf sich jetzt vorstellen, für welche Bereiche des öD dies auch noch zutrifft (Justiz, um noch ein Beispiel zu nennen). Schade, hier so viele Neid-Kommentare lesen zu müssen.

@91541 Mathias 18.36

völlig d'accord! Deshalb ist auch gut, dass es eine soziale Komponente gab und die unteren Gruppen stärker angehoben wurden. Die oberen Gruppen verdienen eh schon gut, wenn man bedenkt, wie sicher die Arbeitsplätze im ÖD sind

@ Nenene

Der Beamte bekommt im Alter eine fette Pension. Ich werde wohl ein Bittsteller mit meiner armseligen Rente.

Die Pensionen sind in Deutschland sicherlich nicht fett. Wer in einem Betrieb mit einer vernünftigen betrieblichen Zusatzrente arbeitet, ist im Alter meist besser versorgt.

Trittbrettfahrer

Was bilden sich Beamte und ihre Funktionäre vom dbb eigentlich ein. Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst kämpfen für mehr Geld, um z.B. steigende Sozialkosten (Pflegeversicherung und teilweise Krankenversicherung) zu finanzieren. Auch wird die spätere Rente dadurch etwas höher. Und die Trittbrettfahrer Beamte lassen streiken und sahnen einfach ab, nicht zu glauben. Und das perverse dabei, 100 € Erhöhung sind bei Arbeitern und Angestellten nach Abzug Sozialversicherung zwischen 75 - 80 € netto. Der Beamte sahnt 100 € ab. Und bekommt auch noch eine weitaus höhere Pension, wovon ein Rentner nur träumen kann. Das hat nichts mit Neid zu tun, das ist meine Meinung zum Thema Unrecht in Deutschland. Herr Bsirske, sie haben zu Recht für die Krankenschwester, den Erzieher, den Forstarbeiter usw. gekämpft, aber nicht für den Beamten. Sorgen Sie dafür, daß der Tarifvertrag nicht auf die Trittbrettfahrer Beamte übertragen wird.

re von Adeo60

Ja,gestreikt wird in Deutschland wenig.In fast allen Ländern,außer der Schweiz und Lettland,wird mehr gestreikt.Da sind die Lohnabhängigen konfliktbereiter.Aber ob die von Deutschland träumen ?

Hier freuen sich die Unternehmer über die zurückhaltenden Gewerkschaften.

Ich gönne gerne Polizisten,

Ich gönne gerne Polizisten, Pflegekräfte und anderen wirklich unterbezahlten nötigen Kräften ihre Gehaltserhöhung, die tatsächlich nach Nachrechnen. sich als gar nicht so hoch erweist wie zuerst vermutet.
Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass Deutschland einen ineffizienten aufgeblähten Verwaltungsapparat hat.
An dieser Stelle muss man ansetzten.

Nutznießer,

Gewinner sind wie bei jedem Tarifabschluß wieder die Trittbrettfahrer, die Monat für Monat den Mitgliedsbeitrag sparen. Mir hat das nach 40 Jahren IGM-Mitglied den Garaus gemacht.

Werter Oberstudienrat

versuchen Sie doch mal der Realität ins Auge zu schauen. Ja, gute Leute mit FH-Studium verdienen vielliecht 50.000 €uronen und mehr. Aber da reden wir wirklich von den 4 bis 5 % Guten. Wenn ich mir den "Output" von Lehrern so ansehe (in Bewerbungsgesprächen), so sind diese mit 25.000 €uronen im Jahr (etwa der Lohn, der so im Einzelhandel verdient wird) deutlich überbezahlt.

@ Hadi H

Selbst die AN die auf 45 Berufsjahre kommen, erreichen nicht die Altersbezüge von mindestens 50% (gehobener und höherer Dienst) der Pensionäre.

Angestellte mit Hochschulabschluss haben im Durchschnitt eine merklich höhere Rente als die Pensionen der beamteten Hochschulabsolventen.

Ach Boris 1945

die Pensionen zahlt der Steuerzahler, also wir. Die Renten werden von den Rentenversicherten getragen, also von uns. Wenn Sie nur eine Kuh haben, müssen Sie sich entscheiden - Milch oder Rindfleisch.

Unverständnis

Verdi....der Elefant im Porzellanladen....
Für Polizei, Krankenpfleger, Feuerwehr in Ordnung.
Für Verwaltung, Wasser- und Abwassergesellschaften absolut nicht in Ordnung!

@ 19:15 von Coachcoach

Auch Sie nennen nur die Beispiele wo wir uns fast alle einig sind, dass sie wichtig sind. Meine Kritik richtet sich nicht gegen Polizisten und Sozialarbeiter, sondern gegen die aufgeblähte Verwaltung.

Die Art und Weise wie für die, und in der, Verwaltung Geld ausgegeben wird, ist geradezu eine Verhöhnung der Steuerzahler. Fast jede Firma wäre in kürzester Zeit pleite, wenn sie so leichtfertig mit Geld umgehen würde.

lieber @frosthorn

Ich schreibe nicht um irgendwelcher Beifallklatscher willen oder um Sie und Ihr individuelles Arbeitsverhältnis herabzuwürdigen - sondern schlicht aus eigener Erfahrung als Unternehmer einerseits sowie den Beobachtungen und Berichten von direkt im ÖD Beschäftigten andererseits.
Meine Eltern waren beide Beamten.
In meinem Bekanntenkreis gibt es einige, die im ÖD arbeiten.
Ich käme nie auf die Idee, deren Arbeit oder Leistung herabzuwürdigen.

Wenn Sie aber unter dem Druck von Monats- und Quartalsberichten Entscheidungen treffen, dabei auch mittel- und langfristige Entwicklungen im Auge behalten müssen, ist die Produktivität nun mal mit die wesentliche betriebswirtschaftliche Grösse, mit der Erfolg und Misserfolg einhergehen.
Allein von daher verbieten sich Analogien bei der Gehaltspolitik zwischen Privatwirtschaft und ÖD.

@ 91541matthias

"Nur anständig behandeltes und bezahltes Personal leistet anständige Arbeit, vor allem im Gesundheitswesen."

Tja, das fällt den Leuten halt erst dann ein, wenn sie auf Leistungen des Gesundheitswesens angewiesen sind.

Was mich hier allerdings viel mehr stört, ist, dass mal wieder alle neidisch danach schielen, ob andere Berufsgruppen möglicherweise für (wie auch immer definierte) "leichtere" Arbeit mehr bekommen könnten.

Sogar Verdi relativiert!

Soweit es die Pflege - und die Erziehungskräfte angeht, relativiert Verdi selbst auf ihren Flugblättern zu diesem Tarifabschluss, diese angeblichen „380€ mehr auf eine Schlag“. Die gibt es nämlich nur über die Laufzeit verteilt.
Insofern lügt Herr Bsirske den Journalisten und vor allem den Betroffenen frech ins Gesicht.
Niemand(!) wird rückwirkend ab dem 1.Januar 2019 380€ mehr in der Lohntüte haben!
Möglicherweise sind Herr Bsirske und andere seiner Lohnsphäre die einzigen Profiteure dieser 380€ mehr!
Die kleinen Angestellten im Pflegebereich sind es sicher nicht!

@ Coachcoach 19:5 Uhr

" Die Kranken liegen vor der Pflegerin...dem Kollegen von der Streife stehen die Leute mit dem Messer vor der Nase, .....und alle verdienen viel zu wenig.
Richtig.
Das Problem in der Struktur sind die Einkommen (oberhalb der Bemessungsgrenze) mit ihrem ..."das steht mir (dienstgradmäßig) aber zu".
Hier fehlt eine Deckelung und die Verpflichtung zur Eigenverantwortung.
Drei mal Null ist Null, aber sieben mal Null wird auch nicht mehr!
Verfassung hin und her. Die Mathematik lässt sich nicht beugen!

Unverständnis

Bei der freien Wirtschaft wird bei schlechter Lage entlassen.
Beim ÖD werden die Steuern erhöht.
Das ist der Unterschied!

Wer hat den Steuerzahler gefragt?

Keine gute Nachricht für den Steuerzahler. Und im öffentlichen Dienst handelt es sich um relativ sichere Arbeitsplätze. Das wird nicht selten gar nicht berücksichtigt.

19:31 von Hirschauer

Ach Boris 1945

die Pensionen zahlt der Steuerzahler, also wir. Die Renten werden von den Rentenversicherten getragen, also von uns. Wenn Sie nur eine Kuh haben, müssen Sie sich entscheiden - Milch oder Rindfleisch.
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Wenn das so einfach wäre, dann gäbe es doch kein vegetarisch.
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Aber warum kann man bei den einen die Rente anhand von Beiträgen auf Ihr Bruttogehalt errechnen, während bei den Anderen nur % vom Letzten gehen.
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Ach ja, sonst wären die Unterschiede nicht so sozial*?
*
(*a?)

@th711 um 18:38

Sollte es Ihnen entgangen sein, daß dem Draghi die Inflationsrate zu nieder ist? Wie soll der Staat seine Schulden loswerden ohne hohe Inflation und mit Bargeld?

Es ist für mich erschreckend,

Es ist für mich erschreckend, wie viele Kommentare sich über den ach so aufgeblähten ÖD äußern. Leider sieht es dort nicht wirklich so aus, wie sich das viele vorstellen. Coachcoach hat schon einen kleinen Einblick geliefert. Wiederbesetzung von Kollegen, die in den Ruhestand verabschiedet werden? Fehlanzeige. Erleichterung durch IT? Das Gegenteil ist der Fall. Überstunden? An der Tagesordnung. Krankmeldung? Da nimmt man doch lieber die Überstunden, die man ja sonst kaum abfeiern kann.Aber Hauptsache die schwarze Null stand. Mittlerweile werden wieder mehr Azubis oder Anwärter eingestellt, aber die sind auch erst in 2-3 Jahren so weit, dass sie eingesetzt werden können. Woher ich diese Erkenntnisse habe? Mein Bruder arbeitet, übrigens im Schichtdienst, im ÖD. Ich kenne also die Unterschiede. Ich wünschte mir, es gäbe weniger Missgunst und mehr Solidarität, ob nun ÖD oder nicht!

8% mehr?

Was hat Herr Bsirske erreicht? In erster Linie eine ordentliche Erhöhung der Gehälter seiner Mitglieder und damit auch höhere Mitgliederinnenbeiträge für seine Organisation. Das ist die eine Seite. Es sei den Beschäftigten unbedingt gekönnt!
Was passiert als Nächstes?! Der Rentenpunkt für den gemeinen/unorganisierten Arbeiter in einem Betrieb ohne Tarifbindung verschlechtert sich exorbitant! Die 1,0 Grenze (Rentenpunkt/ wir reden hier von 2700€ Ost und 3000€ West) ist für die meisten sowiso nicht zu erreichen. Jetzt fallen wir noch weiter zurück! Ich freue mich schon auf meine Rentenauskunft 2020!

Pflegeberuf profitiert nicht

Leider wird der Pflegeberuf hiervon nicht signifikant profitieren. Das Problem der Engpässe wird bleiben.

19:39 von vox moderandi

@ 91541matthias

"Nur anständig behandeltes und bezahltes Personal leistet anständige Arbeit, vor allem im Gesundheitswesen."

Tja, das fällt den Leuten halt erst dann ein, wenn sie auf Leistungen des Gesundheitswesens angewiesen sind.

Was mich hier allerdings viel mehr stört, ist, dass mal wieder alle neidisch danach schielen, ob andere Berufsgruppen möglicherweise für (wie auch immer definierte) "leichtere" Arbeit mehr bekommen könnten.
///
*
*
Wie wird denn heute gepflegt, wo das Personal also nicht anständig bezahlt und gewertschätzt wird?
*
Neid macht nicht nur vor Selbständigen halt, warum auch.
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Wenn lt. Foristen schon Mieträumungen bei öffentlich Beschäftigten nicht vorkommen sollen?

19:39 von vox moderandi

@ 91541matthias

"Nur anständig behandeltes und bezahltes Personal leistet anständige Arbeit, vor allem im Gesundheitswesen."

Tja, das fällt den Leuten halt erst dann ein, wenn sie auf Leistungen des Gesundheitswesens angewiesen sind.

Was mich hier allerdings viel mehr stört, ist, dass mal wieder alle neidisch danach schielen, ob andere Berufsgruppen möglicherweise für (wie auch immer definierte) "leichtere" Arbeit mehr bekommen könnten.
///
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*
Aber mit dem Personal das für die Verteilung aller Gebrauchsgüter zuständig ist, auch nach 16:00 Uhr und am Sonntag ab 22:00 Uhr, mit dem möchte keiner tauschen.
*
Bei den Planungs- und Konstruktionserfolgen unsrer Verwaltungen wäre unsere Versorgung mit diesen Spezialisten auch sicher gefährdet.
*
Aber Wertschätzung für diese mit dem toten Winkel*?
*
(*vom Verkehrssicherheitstag mit Abschaffung des Rechtsüberholverbots geschaffen)

Tarifabschluss

Man kann den öffentlichen Dienst nicht mit der freien Wirtschaft vergleichen. Da herrscht das Leistungsprinzip.
Und wenn man Oberstuienrat ist, hat man quasi einen Job auf Lebenszeit und eine super Altersversorgung als in der freien Wirtschaft. Daran denken viele, die hier Kommentare geschrieben haben nicht. Mit Steuergeldern - die ja aus der freien Wirtschaft - mathematisch gesehen - kommen soll man immer sparsam umgehen. Ob jenes die Verhandlungsfüher - die ja alle im Öffentlichen Dienst arbeiten - gemacht haben kann man bezweifeln. (Ansichtssache) Es steht jedem frei wo er arbeiten möchten, aber bitte nicht immer meckern. Wir brauchen die Steuergelder für Sachanlagen- jetzt fehlt wieder ein großer Batzen an Schulen und Kitas bzw, ian der öffentlichen Infrastruktur.

"und bezahlen darf mal wieder der Steuerzahler"

auch heute wieder mehrmals dieses Lamento. Heilige Einfalt!
Liebe Foristen: jede Tarifsteigerung in jeder Branche wird immer von allen bezahlt.
Ich als Ö.D.-naher Beschäftigter löhne für jeden einzelnen Euro Gehaltserhöhung, den irgendwer irgendwo bekommt. Das ist eine der am einfachsten zu begreifenden Tatsachen in puncto Volkswirtschaft und Wirtschaftskreislauf. Dazu braucht man nicht BWL oder VWL studiert zu haben. Einfaches Nachdenken genügt.

Zu dem Kommentar von Intelligenz

Zitat von Jesus zudem Gehälter und umdrehen und Weinen....also ich kenn kein Beamten der wie ein Ackergaul ackert was ich von Beamten kenne ist wer sich bewegt hat verloren ....Lohn erhöhen ist gut,nützt aber nichts wen sich die Preise erhöhen.55 Milliarden Steuer Überschuss dieses Jahr ...Der ganze Nahverkehr könnte Revolutioniert werden .Die Rentenkasse würde Platzen .... Pflege Modernisierung währe möglich Erhöhung bringen nur wen sie Netto in der Tasche landen

@ fathaland slim

Da kommt die Rekommunalisierungsinitiative des Berliner Senats leider zu spät für Sie.

Es ist schon bedrückend, dass durch die Entwicklungen am Wohnungsmarkt viele Menschen ihre Wohnungen verlieren.

Das betrifft jeden, auch die niedrigen Einkommensgruppen im öffentlichen Dienst.

@fathaland slim

Na ja die Polizei hat immer noch genügend Personal, um KFZ-Kontrollen (Verbandskasten und so) durch zu führen. Und die armen Richter (siehe BVerG) brauchen schon mal Jahre, um eine Meinung abzugeben. Und wenn ich an meinen geklauten Führerschein denke - bei Abholen meines Neuen habe ich (6. in der Reihe) eine Stunde gewartet (es ging immer einer ins Zimmer wenn der vorherige herauskam, obwohl 3 Sachbearbertinnen (nicht genderinduziert) im Raum waren. Na ja, so eine kleine Kaffepause kann schon mal 60 Minuten dauern.
Und auf der Polizeiinspektion fragte mich der Beamte, ob ich denn einen Parkplatz vor der Inspekion gefunden habe (natürlich nicht) um 15 Minuten später zu fragen, ob ich denn den neuen Führerschein schon habe.
Ja ja, die Polizei, Dein Freund und Helfer.
50 % weniger im öffentlichen Dienst und 20% mehr Gehalt würden Wunder wirken.

@ Look

Und mir hat das Abnicken von Hartz4 durch die DGB Gewerkschaften, sowie deren jahrzehntelange neoliberale "Lohnzurückhaltung" gezeigt, dass ich Bsirske und Co niemals finanziell unterstützen sollte.

Es wurde auch Zeit, dass ...

die Gewerkschaften endlich aufwachen und für stärker steigende Löhne insbesondere in den unteren Einkommensgruppen sorgen!
Die Politik hätte die letzten Jahre schon für eine starke Erhöhung des Mindestlohnes sorgen sollen, doch dafür ist es jetzt zu spät, da die Produktion im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland im 2. Halbjahr 2018 um 5 % gesunken ist und das Nullwachstum des BIP im 4. Quartal 2018 nur auf fragwürdige Weise errechnet wurde, damit Deutschland offiziell nicht in einer Rezession ist!
Traurig, dass die Politik in Deutschland die Entwicklung verschlafen hat und weiterhin alles schönredet!

Schon außergewöhnlich

„Wie "spektakulär" ist der Tarifabschluss?“

Der ist in der Tat bemerkenswert.

Dass die Pflegekräfte mehr bekommen, finde ich richtig.

Die sind überbelastet und unterbezahlt.

Weshalb sie auch an allen Ecken und Enden fehlen.

@Bidu

Sicherlich haben Sie recht wenn Sie sagen, dass der ÖD nicht aufgebläht ist. Aber bei einigen Beschäftigten dieser Abteilung ist der Begriff "Dienstleistung" nur im Duden vorhanden! Um Himmels Willen nicht bei allen! Aber die Schnarchnasen der Branche prägen das Bild! Kleiner Abriss: Ich ging auf's Amt für einen Antrag. Öffnungszeit an dem Tag 0900-1200. Ich schlug um 0855 auf. Punkt 0900 kamen aus allen Büros Mädels mit ihren Kaffeebechern. Ich war der einzige Antragsteller zu diesem Zeitpunkt. Antragsanahme 0920! Wir Steuerzahler zahlen das! Dienstleistung!

20:01, frosthorn

>>Ich als Ö.D.-naher Beschäftigter löhne für jeden einzelnen Euro Gehaltserhöhung, den irgendwer irgendwo bekommt. Das ist eine der am einfachsten zu begreifenden Tatsachen in puncto Volkswirtschaft und Wirtschaftskreislauf. Dazu braucht man nicht BWL oder VWL studiert zu haben. Einfaches Nachdenken genügt.<<

Was Viele offensichtlich nicht können.

Ich begreife das nicht so richtig.

Das ist eine Mogelpackung

Das Tarifgefüge wird durch diesen Abschluss durcheinandergebracht und es wird ungerechter. Die Jahressonderzahlung sinkt bis 2021 auf 89 % gekürzt und dabei wird es nicht bleiben. Nötig wäre es, die Praxis, die seit Jahren herrscht, grundsätzlich bei Entgeltgruppen und -stufen niedriger einzugruppieren einen Riegel vorzuschieben. Vor Jahren wurden z.B. Berufsanfänger noch in Entgeltstufe 3 eingruppiert jetzt in 2.

Das ist eine Mogelpackung

Das Tarifgefüge wird durch diesen Abschluss durcheinandergebracht und es wird ungerechter. Die Jahressonderzahlung sinkt bis 2021 auf 89 % gekürzt und dabei wird es nicht bleiben. Nötig wäre es, die Praxis, die seit Jahren herrscht, grundsätzlich bei Entgeltgruppen und -stufen niedriger einzugruppieren einen Riegel vorzuschieben. Vor Jahren wurden z.B. Berufsanfänger noch in Entgeltstufe 3 eingruppiert jetzt in 2.

@schiebaer45

Dann gönnen Sie sich doch eine Haushaltshilfe und zahlen das Doppelte des Mindestlohns. Dann hat sie was für ihre Rente und Sie als IG-Metaller können sich das doch locker leisten.

20:01 von frosthorn

"und bezahlen darf mal wieder der Steuerzahler"

auch heute wieder mehrmals dieses Lamento. Heilige Einfalt!
Liebe Foristen: jede Tarifsteigerung in jeder Branche wird immer von allen bezahlt.
Ich als Ö.D.-naher Beschäftigter löhne für jeden einzelnen Euro Gehaltserhöhung, den irgendwer irgendwo bekommt. Das ist eine der am einfachsten zu begreifenden Tatsachen in puncto Volkswirtschaft und Wirtschaftskreislauf. Dazu braucht man nicht BWL oder VWL studiert zu haben. Einfaches Nachdenken genügt.
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Damit soll doch nicht die Logik einer Lohn- Preisspirale widerlegt werden.
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Ich habe allein an der Parkuhr dss Rentnerbeispiel.
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-,50 DM , umgerubelt mit 1.955,83 auf jetzt 1,20 € müsste mit welcher Rentenerhöhung wertneutral ausgeglichen werden?
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Bei Pensionen mit der standesgemäßen %-Letztversorgung nach der Euroentwicklung klappt das besser, unbestritten.

20:10, Einfach Unglaublich

>>@ Look
Und mir hat das Abnicken von Hartz4 durch die DGB Gewerkschaften, sowie deren jahrzehntelange neoliberale "Lohnzurückhaltung" gezeigt, dass ich Bsirske und Co niemals finanziell unterstützen sollte.<<

Die Gewerkschaften hatten keine Chance gegen den geballten Zeitgeist.

Der Ostblock war kollabiert, der Kapitalismus hatte auf ganzer Linie gesiegt.

Soziale Marktwirtschaft?

So einen Klimbim brauchte man nicht mehr. Der Markt richtet doch alles.

Sinn, Raffelhüschen, Rürup, Maschmeyer, Hartz hatten jetzt das Sagen.

Und die Gewerkschaften?

Taten das, was sie immer ganz sozialdemokratisch taten.

Sie versuchten, das Schlimmste zu verhindern, was meist nicht klappte, und dann wenigstens die Folgen ein wenig abzumildern.

Ein Fest der Hilflosigkeit.

Öffentlicher Dienst

Was hier gerade wieder auf dem öffentlichen Dienst rumgehackt wird, ist echt erschreckend. Zumal es in den meisten Fällen entweder kurzsichtiges oder ahnungsloses Rumhacken ist.

@Hirschauer

"es ging immer einer ins Zimmer wenn der vorherige herauskam, obwohl 3 Sachbearbertinnen (nicht genderinduziert) im Raum waren"

Woher wissen Sie, was die anderen beiden Sachbearbeiterinnen zu tun hatten? Vielleicht waren die gar nicht für die Schalterarbeit zuständig?

"Na ja die Polizei hat immer noch genügend Personal, um KFZ-Kontrollen (Verbandskasten und so) durch zu führen."

Nein, hat sie nicht. Gerade die Polizei ist ständig dabei zu überlegen, welche wichtige Sache sie aus Personalmangel jetzt erstmal liegenlassen muss.

"Und die armen Richter (siehe BVerG) brauchen schon mal Jahre, um eine Meinung abzugeben."

Tja, woran das wohl liegen mag? Vielleicht am Personalmangel? An Faulheit liegt es jedenfalls nicht.

Warum machen Sie die Beamten eigentlich so verächtlich, obwohl Sie von deren Arbeit offensichtlich keine Ahnung haben?

Die Bezahlung ist nicht das Problem ...

Ich bin Lehrer an einer Realschule und werde mit meiner Besoldungsgruppe A13 für mein Empfinden fair bezahlt für meine Arbeit. (Dass Gymnasiallehrer in NRW von Anfang an der gleichen Besoldungsgruppe zugeordnet werden wie ich nach vielen Jahren steht auf einem anderen Blatt.)

Das eigentlich entscheidende Problem, um den Lehrberuf attraktiver zu machen (der Lehrermangel in NRW an Grund-, Real- und Sekundarschulen ist mittlerweile eklatant) ist nicht die Bezahlung: es sind die Arbeitsbedingungen. Es ist das durch und durch marode, in sich unlogische und von der jahrelangen Politik der SPD und der Grünen zerstörte Schulsystem.

Wir Lehrer an Grund-, Haupt-, Real-, Förder-, Sekundar- und Gesamtschulen werden aufgerieben in einem durch und durch unsystematischen, überfrachteten und unsozialen Schulsystem, das weder Schülern noch Lehrern gerecht wird. Es muss ganz, ganz dringend ein radikaler Schnitt erfolgen!

Ob ...

... wenn Bsirske in Rente geht ...

... mit ihm auch die neoliberale Lohnzurückhaltung verabschiedet wird?

Hoffentlich

erlebe ich noch den Tag, an dem die Gewerkschaftsmitglieder ein solchen Abschluss zurückweisen, weil sie sich nicht für dumm verkaufen lassen. Die Lohnerhöhungen bei einer Laufzeit von 33(!) Monaten sind einfach lächerlich, wenn man die Steuerentwicklung in den zurückliegenden Jahren und die konjunkturelle Entwicklung betrachtet.

20:42 von DrBeyer

@Hirschauer

"es ging immer einer ins Zimmer wenn der vorherige herauskam, obwohl 3 Sachbearbertinnen (nicht genderinduziert) im Raum waren"

Woher wissen Sie, was die anderen beiden Sachbearbeiterinnen zu tun hatten? Vielleicht waren die gar nicht für die Schalterarbeit zuständig?

"Na ja die Polizei hat immer noch genügend Personal, um KFZ-Kontrollen (Verbandskasten und so) durch zu führen."

Nein, hat sie nicht. Gerade die Polizei ist ständig dabei zu überlegen, welche wichtige Sache sie aus Personalmangel jetzt erstmal liegenlassen muss.

"Und die armen Richter (siehe BVerG) brauchen schon mal Jahre, um eine Meinung abzugeben."

Tja, woran das wohl liegen mag? Vielleicht am Personalmangel? An Faulheit liegt es jedenfalls nicht.

Warum machen Sie die Beamten eigentlich so verächtlich, obwohl Sie von deren Arbeit offensichtlich keine Ahnung haben?
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Ich kenne zumindest einen Richter, (nicht als Beteiligter) bei dem ich mich nicht durch Sie unbewiesen diktatorsich belehren lasse.

@tunc70

"was ich von Beamten kenne ist wer sich bewegt hat verloren"

Klingt für mich ganz arg nach Verleumdung. Alle Beamten, mit denen ich zu tun habe, sind ordentlich am arbeiten. Da macht keiner Dienst nach Vorschrift.

"Lohn erhöhen ist gut,nützt aber nichts wen sich die Preise erhöhen."

Doch, natürlich nützt das was. Nämlich dass man am Ende des Monats nicht weniger im Portemonnaie hat als früher, obwohl die Preise inzwischen gestiegen sind.

18:01 von Oberstudienrat

grundsätzlich halte ich Beamte für gewiss nicht überbezahlt !
eine Ausnahme meine ich bildet die Gruppe der Lehrer
bei so ner Ausbildung einen solchen Gehalt zu erhalten
alle Achtung

@fathaland slim

"20:01, frosthorn

>>Dazu braucht man nicht BWL oder VWL studiert zu haben. Einfaches Nachdenken genügt.<<

Was Viele offensichtlich nicht können.

Ich begreife das nicht so richtig."

Ja, leider ein Grundübel einiger hier anwesender Kommentatoren.

Trotzdem vielen Dank für Ihre unermüdlichen Versuche, die Betreffenden zum Nachdenken anzuregen!

die Mindestkomponente von

die Mindestkomponente von €240 ist kontraproduktiv, da so die unteren Gehaltsgruppen unter € 3000/Monat überproportional profitieren. Dabei gibt es dafür genügend Bewerber. Besser wäre das Umgekehrte gewesen.

8% hört sich erstmal

viel an, doch das wären lediglich etwa 2,6% Lohnzuwachs pro Jahr. Somit ist das der Durchschnitt der Erhöhungen vom letzten Jahr.
Finde ich auch ganz normal bei Preiserhöhungen von 1,7% und einer Produktivität in der Wirtschaft von 0,7%.
Diese Mehreinahmen der Arbeitnehmer sind nicht nur Kosten für den Staat, sondern sie stärken die Binnenachfrage im Land und die Kaufkraft indem auch wieder höhere Steuereinnahmen zu erwarten sind.
Die Löhne und Gehälter müssten eigentlich noch etwas mehr steigen damit mehr importiert wird und sich die zu hohe Exportquote veringert.
Solange die Beschäftigung von derzeit 43 mio. stellen weiter zunimmt besteht wohl kein Anlass zur Sorge.

20:42, DrBeyer @Hirschauer

>>Warum machen Sie die Beamten eigentlich so verächtlich, obwohl Sie von deren Arbeit offensichtlich keine Ahnung haben?<<

Es gehört bei vielen Leuten offensichtlich zum guten Ton.

Ich weiß nicht, ob das Frustabfuhr ist oder vielleicht sogar schlimmeres.

Die um sich greifende Aggressivität macht mir schon Sorgen.

Am 03. März 2019 um 20:42 von DrBeyer

"Tja, woran das wohl liegen mag? Vielleicht am Personalmangel? An Faulheit liegt es jedenfalls nicht.
Warum machen Sie die Beamten eigentlich so verächtlich, obwohl Sie von deren Arbeit offensichtlich keine Ahnung haben?"

Nun, wenn Sie von einer Sachbearbeiterin einen Termin bekommen, zu dem sie in Urlaub ist, diese ohne Dienstaufsichtsbeschwerde gar nichts macht, Sie jedoch mitbekommen, wie diese Dame sich während Ihrer Anwesenheit telefonisch mit einer Freundin über den bevorstehenden Urlaub austauscht, würden Sie dies auch ein kleines bisschen kritischer sehen. Könnte es sein, dass Sie auch Beamter sind? Ich unterstelle dabei nicht, dass Sie einen derartigen Arbeitseifer an den Tag legen wie die erwähnte Sachbearbeiterin.

20:44, Einfach Unglaublich

>>Ob ...
... wenn Bsirske in Rente geht ...

... mit ihm auch die neoliberale Lohnzurückhaltung verabschiedet wird?<<

Historisch-politische Entwicklungen zu personalisieren geht meist in die Irre.

18:28 von Oberstudienrat

unser letzter Arbeitskreis in der Abteilung fand am Wochenende statt
wegen des Tagesgeschäfts, das darunter nicht leiden sollte
bei meiner Tochter, bei ähnlicher Sache, war der Schulbetrieb 1 Tag geschlossen ....

Weiterbildung macht man - nicht nur, wenn man ehrgeizig ist - nach oben strebt
nach Feierabend, wie ist das bei ihnen so ?

Betriebsrente..

ist auch nicht unbedingt die Lösung der Probleme,schliesslich gehen davon noch ordentlich Abgaben weg.

Wer über den ÖD und vor allem Sachbearbeitern in Ämtern schimpft,sollte sich mal mit den dort vorhandenen Formularvorgaben und immr komplizierteren Abläufen incl. PC-Eingaben beschäftigen,da dauern die Vorgänge halt etwas länger.

Und auch bei uns im Pflegedienst wird der Formular- und Dokumentationszwang immer schlimmer mit der Folge,dass immer weniger Zeit für die Patienten bleibt.

@tunc70..es gibt hart arbeitende Beamte, z.B. in Landeskrankenhäusern und bei der Polizei

@Boris1945..das mit dem anständig behandelten und bezahlten Personal bezieht sich auf alle Branchen,nicht nur auf Pflege,sondern auch auf Gastronomie...
was wir da bei unserem wöchentlichen Stammtisch an Geschimpfe mit dem Personal hören,lassen sich immer weniger Leute gefallen..

Renten der Beamten

Nichts eingezahlt und mehr als jeder der in freien Wirtschaft über 45 Jahre eingezahlt hat und wenn man dann noch früher in Rente gehen möchte, obwohl man die 45 Jahre voll hat zieht der Vater Staat einem noch auf Lebenszeit das Geld ab, was stimmt eigentlich hier in Deutschland nicht mehr, dieser Staat (Politiker) nehmen sich so wichtig und können nichts. In der freien Wirtschaft würdet Ihr Politiker, bis auf ein paar wenige alle versagen. Nur euch fehlt einfach mal die Selbstrevlexion.

Richtig und wichtig

Es wird höchste Zeit staatliche Strukturen zu stärken.Das geht nur durch eine gute Bezahlung im öffentlichen Dienst.Ich will wieder eine starke öffentliche Hand die auch wieder Ihre Aufgaben Ernst nimmt.Das Neoliberale Kapitalistische Geschwätz ist kein Zukunftsmodell für die. BRD und auch nicht für Europa.

@ nie wieder spd

Insofern lügt Herr Bsirske den Journalisten und vor allem den Betroffenen frech ins Gesicht.

Das ist nicht richtig und nicht fair. Das hat Herr Bsirske nicht gesagt. Pflegekräfte in der niedrigsten Gehaltsstufe bekommen bis zum 1.1.2021 insgesamt 380 Euro mehr Gehalt. Was gibt es daran schlecht zu reden?

@Zielwasser

Schade, dass Sie solch negative Erfahrungen machen mussten. Aber das sind hoffentlich nur die Ausnahmen. Ich hatte letzten Monat einen sehr netten Bearbeiter in einer Behörde am Telefon, der mir sogar angeboten hat, um 7 Uhr einen Termin bei ihm wahrzunehmen. So konnte ich das noch vor Arbeitsbeginn erledigen. Darüber habe ich mich wirklich gefreut.Es gibt also offenbar in jeder Branche „SONE UND SOLCHE“! Schönen Abend noch

@Hirschauer, 20.07h

Haben Sie schon mal dringend einen Handwerker gebraucht?
Da werden Sie ein mitleidiges Lächeln ernten.
16.00 h ist Feierabend.

Ich habe auch schon hin und wieder völlig gestresstem Verkaufspersonal angeboten, einen Stuhl zu besorgen, damit die sich beim Unterhalten nicht die Füße in den Bauch stehen.
Erst auf die Frage, ob m ich evtl. der Abteilungsleiter bedienen könnte, wurden die etwas rühriger.
Ja, ja, die schlimme freie Wirtschaft.

Was es im ÖD gibt, gibt es überall und genau so oft in der gewerblichen Wirtschaft.

Einkommen im ö.D.

Die unteren Einkommensgruppen verdienen im ö.D. sicher vergleichsweise gut. Aber versuchen Sie mal für die Tarifgehälter einen guten IT-Fachmann oder Dipl.-Ing. zu bekommen. Ganz davon abgesehen, dass ein Investmenbanker bei G S ein Vielfaches von dem bekommt als die Angestellten im BFM, die ihm das Handwerk legen sollen. Auch Lehrer sind eher unterbezahlt. Das Gegenteil wird nur von denjenigen behauptet, die zu Hause nicht mal ihre 2 oder 3 Kinder in den Griff bekommen

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