Kommentare

Die Bewertung ob ein

unentschuldigtes fehlen im Schulzeugnis wird nicht von Frau Merkel durchgeführt. Das machen dann weiterführende Schulen, Unis, FHs und HR-Personal in den Unternehmen. Die interessiert es potentiell überhaupt nicht und geben anderen mit weniger/keinen Fehlstunden den Vorzug. Meine Kinder würde ich nicht streiken lassen. Meinen Beitrag zum Umweltschutz und ressourcenschonenden Umgang mit Rohstoffen trage ich bereits z.b. durch halbierung der Autokilometer durch Radfahren und vielen anderen Dingen wie z.b. keinen Wäschetrocker zu besitzen.

Typisch Merkel

Ich glaube der Kanzlerin kein Wort. Typischerweise lobt sie den Protest der Jugend, handelt aber in die andere Richtung. Ihre Stellungnahme zu den Fahrverboten haben das auch wieder gezeigt.

Das schlimme ist nur, daß die Wähler es nicht merken. Oder es ist ihnen egal.

Warum nicht Demos am Wochenende???

Nichts gegen die Demos. Im Gegensatz zu Frau Merkel meine ich jedoch, die Schülerinnen und Schüler könnten auch gern am Samstag demonstrieren.

Was die Forderung nach einem „niedrigeren Wahlalter“ angeht: Sollten wir 16-Jährige bereits für reif und lebenserfahren genug für gravierende politische Entscheidungen halten (ich würde da ein Fragezeichen setzen), wäre z.B. auch das Jugendstrafrecht sofort anzupassen. Dann sind 16- und 17-Jährige auch genau wie Erwachsene fähig, unrechtmäßiges Verhalten zu erkennen und dafür entsprechend zu büßen.

Nur noch wundern....

Merkel kann mich nicht mehr überraschen. Dass sie sich als Kanzlerin und langjährige Vorsitzende einer einstmals konservativen Partei dafür stark macht, dass Kinder regelmässig die Schule schwänzen, ist inzwischen typisch....allerdings hat sie wie immer die allgemeine Reaktion in den Medien abgewartet, bevor sie sich positioniert.

Dazu passt auch ins Bild, dass Deutschland unter Merkel sämtliche Klimaziele verfehlt und der CO2-Austoss noch steigt...Merkel war immer eine Frau der leeren Worte ohne Taten.

"Das wir in Panik geraten"

"Das wir in Panik geraten" ___ tun wir net

Nach den ganzen Demonstrationen gehen die tausenden an verwöhnten westlichen Gymnasialschülern, derzeit in vielen Ländern , in ihre vollklimatisierten Häusle & Villen, die kaum mit aktuellstem Klimaschutz High-Tech ausgestattet sind., & träumen dann unter ihren aus Blutdaunenfedern gepolsterten (draußen vorweg protestierend in dergleich gepolsterten Jacken) Bettdecken von einer himmlischen Welt ** *( **~
Kind, wer kann sich das real leisten ? Ihre eigenen Eltern vielleicht, oder eher auch nicht ?

Viele Fans reisen dem Mädchen mit Flugzeugen & Autos hinterher, wo immer sie spricht __ _ _ Hm ? - - CO2

&:
Kann man nicht am Wochenende protestieren, oder ist den Kindern doch ihre
ihre private Freizeit mehr wert ??

Merkel ist die perfekte Trittbrettfahrerin,

wenn man ihre Äußerungen zu dem Klimaprotest der jungen Menschen hört. Zu fragen ist, wo bleibt denn ihre Klimapolitik? Ihre versprochenen CO2-Ziele wurden bisher weit verfehlt. Man kann dem Kommentator hinsichtlich der verbalen Ergüsse mit dem "sowohl als auch" nur zustimmen.

Hoffentlich hilft‘s (der Zukunft - # FridaysforFUTURE)

„Merkels Lob - ohne jedes Aber“ -
„Manchmal ist Angela Merkel schwer zu ertragen. Bei offiziellen Statements reiht sie gern Bandwurmsatz an Bandwurmsatz, staksigen Technokratensprech beherrscht sie wie kaum eine andere. Statt sich druckreif auf eine Seite zu schlagen, liefert die Kanzlerin gern ganz bewusst ein nachrichtenarmes Sowohl-als-auch.
Was bei alldem schnell untergeht, ist Merkels Fähigkeit, sich eindeutig festzulegen, indem sie manches gar nicht erst erwähnt - so wie jetzt“

Stimmt. Endlich mal eine klare Ansage, und das zum derzeit wohl wichtigsten Thema überhaupt.

„Auch Bundesjustizministerin Katarina Barley von der SPD lobt die Schüler. Es verdiene hohen Respekt, dass sie für ihre Zukunft auf die Straße gehen“

Man kommt sich anscheinend näher.

Gut so.

Dann besteht ja noch Hoffnung, dass sich tatsächlich was tut... („Dass ihre eigene Regierung die selbstgesetzten Ziele beim Klimaschutz aber seit Jahren verfehlt, das sparte die Kanzlerin in ihrer Botschaft lieber aus“).

Sofortiges Handeln ist angesagt

Was nutzen all diese Debatten, wenn nicht endlich Taten folgen. Und davor fürchtet sich die Politik, weil sie, um den Klimawandel aufzuhalten, der Industrie ins Handwerk pfuschen muss, und das gewaltig. Wenn wir nicht sofort die gigantische Industrieproduktion stoppen und wieder nachhaltig produzieren, bleibt am Ende kein Stein auf dem anderen. Wir müssen große Schritte tun, oder wir machen in 50 Jahren überhaupt keine Schritte mehr. Frau Merkel mag die Schulkinder loben, doch wo bleiben jetzt die Initiativen? Wer fängt wo an? Und spielt die Wirtschaft mit? Als einzige Rettung aus dem Elend des Klimas gibt es nur den Weg der Reduktion. Und das in allen Bereichen. Das bedeutet 0 Wachstum und das Ende der Verbrennung aller fossiler Brennstoffe. Sieht man sich aber die Wirtschaft genau an, so stellt man schnell fest, dass es am Willen fehlt. Am Ende brauchen wir eine Ökodiktatur, um uns den Arsch zu retten. Darüber muss jetzt geredet werden. Es ist bereits 5 nach 12.

Veränderungen im System

Veränderungen im System erreicht man nicht, indem man das macht, was das System genehmigt. Und wenn es Frau Karliczek noch nicht weiss: Die Schüler demonstrieren an einem Schultag, weil sie damit zeigen wollen, dass Bildung für sie nurnoch einen Sinn macht, wenn sich am Klimaschutz was ändert. Aber liebe Schüler, es wäre ja auch echt langweilig, wenn eure Demos von Seiten des Kultusministeriums unterstützt würden.
MfG

Kinder von heute sind Wähler von morgen

Ich glaube Merkel merkt einfach, dass die Kinder von heute die Wähler von morgen sind und versucht deshalb nicht den Eindruck zu erwecken, gegen den Umweltschutz zu sein.

Könnte ja sein, dass viele dieser Demonstranten später mal einen großen Bogen um die sogenannten Volksparteien machen. (Bei einem Parlament mit im Schnitt 5 Parteien ist der Begriff Volkspartei sowieso schon lange überholt.)

@ Meine Kinder würde ich nicht streiken lassen.

Und wenn ihre Kinder Sie nicht um Erlaubnis fragen?

Mit 15, 16, 17 darf man durchaus schon eigene Meinung und eigenes Weltbild haben und dieses auch gegen die eigenen Eltern vertreten. War bei mir damals nicht anders.

typisch Merkel

immer dem Zeitgeist anpassen.

Staatsführung und Jugend marschieren in Gleichschritt.

Man stelle sich vor Jugendliche würden der Schule fernbleiben, und für etwas demonstrieren, was nicht Macht- und Zeitgeist konform ist. Dann müssten ihre Eltern aber mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen.

@Pantelis

Das schlimme ist nur, daß die Wähler es nicht merken. Oder es ist ihnen egal.

Sie machen es sich einfach. Die wenigsten Wähler haben mehr als nur einen Punkt. Natürlich habe ich Bauchschmerzen, wenn ich CDU wähle. Aber wenn ich SPD, Grüne oder Linke wähle sind die Bauchschmerzen noch größer - FDP und AfD sind völlig ausgeschlossen. Am liebsten würde ich eine bestimmte Koalition (schwarz-grün) wählen, aber das geht ja nicht.

Auf jeden Fall habe ich vor Greta Thunberg großen Respekt. Denn sie steht auch und tut etwas und sitzt nicht wie wir nur am Bildschirm und jammert ...

Positives gesellschaftliches Interesse und Initiative

Ich finde es gut, wenn Menschen sich für grundsätzliche Fragen, für Gesellschaft, die Welt, Politik etc. interessieren und dann vielleicht sogar noch aktiv werden.
Das gilt noch einmal mehr, wenn es sich dabei um junge Menschen handelt und alles dabei friedlich vor sich geht.

Über den gewählten Weg des Schulstreiks lässt sich nun streiten. Ohne ihn hätte die ganze Sache vermutlich viel weniger Aufmerksamkeit bekommen. Insofern kann man ihn auch als gelungene Provokation sehen, um das eigene Anliegen sichtbar zu machen.

Und sonst?
Die Schulpflicht werde verletzt - ja, ist so. Im Zweifelsfall hat das ja dann auch Konsequenzen.
Die jungen Leute wollten alle nur schwänzen - ist eine kühne Behauptung, auch wenn es bestimmt bei einigen so ist.
Kinder würden instrumentalisiert - selbst wenn einige irgendwann die Teilnahme als Irrtum ansehen sollten, wir sollten ihnen ihre Chance lassen & das ernst nehmen, selbst wenn wir anderer Meinung sind. Alles andere ist ziemlich überheblich.

Heuchelei Pur !!!

machen wir uns nichts vor, würde zu den "Demos" nach dem Schulunterricht aufgerufen, kaum noch mehr als Zehn Prozent unserer "Umwelt-Aktivisten" wären wirklich dabei. Soviel zum Thema: Opfer bringen für den Umweltschutz. Und wenn unsere Umwelt-Heros nach der Demo von Mama im SUV nach Hause gekutscht werden, vergilbt das Ganze eh zu dem, was es wirklich ist: grüne Makulatur. (!)

Dass es in Deutschland

Dass es in Deutschland Schulpflicht gibt, scheint die Kanzlerin nicht zu interessieren. Es würde mich interessieren, ob Merkel das Schule schwänzen auch so großzügig tolerieren würde, wenn die kleinen Racker gegen die katastrophalen Mißstände im deutschen Bildungssystem und in der Bildungsinfrastruktur protestieren würden.

@tammy s. U. Alle anderen

Dieses Merkelbashen ist doch langsam nur noch peinlich ... Die Frau hat von vor bis hinten recht.

Ich finde jedes politischen Engagement der Jugend absolut wünschenswert. Das wird auch nicht durch hochmäsiges polemisieren geschmälert. Und ob das jetzt während der Schule geschieht oder nicht spielt wirklich keine Rolle.

Ich kann mich nich gut erinnern, dass wir zum Tode von Franz Josef Strauß schulfrei bekommen haben ... das war dann wohl abgemessen ?

Und Kindern vorzuwerfen dass Sie aufs Gymnasium gehen und deshalb verweichlicht sein sollen, hat was von frustrieren Neid ... oder ?

@ Pantelis

Typisch Merkel. Ich glaube der Kanzlerin kein Wort.

Der Gag ist ja: Hätte sie das Gegenteil gesagt, hätte man hier trotzdem diese Kommentare gelesen.

Ich habe großen Respekt vor Angela Merkel, auch wenn ich meist nicht ihrer Meinung bin. Und Respekt ist etwas, was manchen Foristen auch mal gut zu Gesicht stünde.

wunderbar, unsere kanzlerin

nach reiflicher überlegung setzt sie sich nun an die spitze der kinder und maschiert hinterher, jeden freitag

Peinlich, echt peinlich

Ausgerechnet die wirtschaftsgesteuerte Klimakillerin macht den pflügt den Boden für die Schulschwänzer. Verkehrte Welt!

Demo

aber klar doch. Ab Freitag Mittag....

@ Tammy Speed Mind

Warum sagen Sie "westlichen" Gymnasialschülern nach, "verwöhnt" zu sein? Was hat das mit der Himmelsrichtung zu tun?

ja zum Ungehorsam ...

richtig, die Schüler beim Demonstrieren die Regeln brechen zu lassen ...

... ansonsten hätten wir es ja gar nicht gemerkt.!!!

Und wir müssen endlich merken was wir anstellen und kaputt machen mit der Art wie wir Leben und dem Profit alles opfern eunschließlich die Welt in der wir Leben.

Den Kindern machen wir die Welt und deren Zukunft kaputt -
und seien wir dankbar, das Kinder gewaltlosen Widerstand ausüben

andere Revolutionen der Jugend sind weit dramatischer verlaufen.

Und SPD: nicht wieder auf vermeintliche Wahlhelfer aufspringen - das hat nichts mit früherem Wahlalter zu tun!
Ihr seid ja mit den CxUlern seit Ewigkeit zum Regieren gewählt und habt das Dilemma mit verschuldet.

Wie scheinheilig!

Ist ja schön, dass die Kids gelobt werden - nur was bringt das, wenn man gerade dabei ist, sich von einem nationalen Klimagesetz zu verabschieden, und einer Regierung vorsitzt, in der wesentliche Teile denken, dass es mit dem Kohleausstiegsplan jetzt mal genug ist. So wird das nichts mit der dringend nötigen CO2-Reduktion. Im Gegensatz zum Kommentar glaube ich, dass grosse Teile der Bevölkerung da schon weiter sind als die Regierung.
Interessant wäre natürlich schon zu wissen, was denn die Schüler bereit sind, selbst zu tun, um zur Emissionsminderung beizutragen. Es ist ja nicht die Regierung, die die meisten Emissionen verursacht, sondern wir alle. Vielleicht könnten interessierte Journalisten da mal nachhaken?

Wäre besser gewesen Frau Merkel

hätte mal was zu den technischen Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende gesagt. Und welche Mühe es kostet das Wissen zu erwerben so etwas umzusetzen. Und einen Plan zu finden, Schwerpunkte zu setzen, Abschätzungrechnung was etwas bringt. Was letztendlich nur die richtig können, die als Generation Rechenschieber (positiver gesagt "explosionsgeschützter Taschenrechner") das Rüstzeug und die Technologie dazu geschaffen haben. Damit das Rad nicht nochmal erfunden wird.

Wundert das jetzt Jemand?

Frau Merkel war schon immer gerne dabei, dem Zeitgeist hinterher zu laufen, wenn die Umfragen danach sind und sei es noch so populistisch. Ob beim Atomausstieg, bei der Energiewende, der Grenzöffnung, der gleichgeschlechtlichen Ehe. Sie hat keine Überzeugungen, keinen Kompass, kein Rückgrat.
Wenn Greta Thunberg fordert, den CO2-Ausstoß einzustellen und das sofort- was ist das anders als unüberlegt, populistisch, realitätsfremd?

Die nächste Generation...

...die nur noch Rechte kennt aber keine Pflichten (Schulpflicht).

Die 1000 Zeilen reichen bei weitem nicht um meine Erlebnisse an Schulen zu schildern.

Das ist ja nun kein

Das ist ja nun kein unbekanntes Phänomen aus der Vergangenheit,dass sich Kinder leicht für irgendetwas instrumentalisieren lassen. Morgen demonstrieren sie dann vor Geschäften,deren Inhaber nicht politisch korrekt sind,und sie glauben,sie sind die Guten.Wer sind die Urheber,doch nicht eine Greta Thunberg.

Das ist der berühmte Merkelsche Pudding,

der nicht an die Wand genagelt werden kann.
So sind Merkels Äußerungen zum Klimaprotest der jungen Menschen nur zu bezeichnen. Die sich hinstellt als Beführworterin dieser Poteste, aber flugs nach Brüssel fuhr, um seinerzeit eine Erhöhung der Abgasgrenzen für große PKW-Dreckschleudern zu fordern und durchzusetzen, entgegen den EU-Vorgaben.

Für den Klimawandel

Wer sagt denn eigentlich, dass das Klima geschützt werden muss und wogegen eigentlich? Ist es dem Klima nicht eigentlich egal welche Durchschnittstemperatur es hat? Muss nicht vielmehr der Mensch vor den Folgen des Klimawandels geschützt werden? Schon der Begriff ist sinnlos gewählt und zeigt die intellektuelle Spannweite dieser Leute auf: die einer Stubenfliege.
Ich halte die gesamte Debatte für „kreationistisch“. Der Klimaschutz negiert das Paradigma der Evolution. Ein Referenzklima soll gerettet werden. Wer sagt, dass das das richtige Klima ist? Wer hat das festgelegt, wann wurde darüber abgestimmt?
Wenn es ein „richtiges Klima“ gibt, muss eine höhere Macht dieses als Referenzklima erwählt haben. Der Mensch kann es nicht gewesen sein, ihm ist es ja nicht gestattet dieses zu verändern. Also ist Kreationismus der Hintergrund der gesamten Aktivität. Das ist abzulehnen.

Für den Klimawandel Teil 2

Natürlich hat der Mensch den aktuellen Klimawandel eingeleitet. Warum denn auch nicht? Sonnenflecken, Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge, Polsprungartefakte, alles darf das Klima verändern, nur der Mensch nicht. Warum eigentlich?
Ich bin für den Klimawandel. Er ist nicht nur wünschenswert, er ist erforderlich, um die nächste Stufe der Evolution einzuleiten. Wenn der Mensch dann nicht mehr dabei ist, dann ist es wohl sein Schicksal. Daran wird auch Greta nichts ändern.

Für die, die ihre Kinder unterstützen wollen ...

... gibt es
https://parentsforfuture.de/

02. März 2019 um 20:06 von kurtimwald

>> ja zum Ungehorsam ...
richtig, die Schüler beim Demonstrieren die Regeln brechen zu lassen ...

... ansonsten hätten wir es ja gar nicht gemerkt.!!!

Und wir müssen endlich merken was wir anstellen und kaputt machen mit der Art wie wir Leben und dem Profit alles opfern eunschließlich die Welt in der wir Leben.

Den Kindern machen wir die Welt und deren Zukunft kaputt -
und seien wir dankbar, das Kinder gewaltlosen Widerstand ausüben <<

Wen meinen Sie mit "wir"? Ich gehe davon aus ,dass Sie von sich auf den großen Rest der Menschheit schließen. Sie sollten daher Ihren Lebensstil verändern.

In meiner Schulzeit..

1969-82 hätten wir uns dies nie trauen dürfen..
Schulstreik gabs bei uns nicht

Wir wussten schon damals, dass das nichts außer Ärger bringt.
Mein Beitrag zum Umweltschutz ist regionales Einkaufen, Vermeidung von unnötigen Autofahrten sowie nur kurze Urlaube in max. 300 km Entfernung..

Ja Frau Merkel

so ist es.
"Manchmal ist Angela Merkel schwer zu ertragen. Bei offiziellen Statements reiht sie gern Bandwurmsatz an Bandwurmsatz, staksigen Technokratensprech beherrscht sie wie kaum eine andere. "
#
Das sind nicht meine Worte, die von Herrn Herberlein. Aber gut ist,das Thema ist Umweltschutz und da kann man die jungen Menschen mit ihren Aktionen nur unterstützen.Ich habe selbst 4 Enkel im Erwachsenen Alter und die möchten auch eine saubere Welt noch erleben dürfen.

Statt Politikverdrossenheit

Statt Politikverdrossenheit gehen diese Jugendlichen auf die Strasse und das fuer eine Sache die wirklich wichtig ist und alle angeht. Natuerlich ist das gut und Frau Merkel als Physikerin versteht das auch.

Und zum waehlen ab 16, warum nicht? Die Waehlerschaft ist sowieso ueberaltert, es wird viel zu viel Rentnerpolitik auf Kosten der zukuenftigen Generation gemacht. Auch mit 18 Jahren Wahlalter wurden die `Genossen` von der Afd gewaehlt. Also kann das Argument der `Unreife` der 16jaehrigen nicht gelten.

Frau Merkel glaubt, dass das eine sehr gute Initiative ist...

Warum werde ich von diese "Sprachgewalt" nur immer so müde.

Wenn man schon Unterrichtsausfall für diese Initiative für nötig erachtet, dann sollte man auch ein paar Unterrichtsstunden "opfern" und den Kindern beibringen, wie unsere Konsumgüter(!) unter welchen Bedingungen hergestellt und entsorgt werden. Anfangen könnte man mit dem Smartphone. Dann könnte man gemeinsam mit den Schülern Strategien entwickeln, wie man sich gegen unnötigen Konsum immun macht und Müll vermeidet und Strom spart usw. Denn das lernen die meisten wohl nicht von ihren Eltern.
Wichtig scheint mir, das Bewusstsein dafür zu wecken, dass jeder Einzelne etwas tun kann und muss, wenn wir eine lebenswerte Umwelt erhalten wollen. Und gegen Verar...ung bei unserer ach so vorbildlichen Mülltrennung zur angeblichen Wiederverwertung und anderem Blendwerk kann man dann demonstrieren gehen.

Fahrt doch weiter mit dem SUV

eure Kinder zur Schule, auch Freitags.

20:15 von Kein Einstein

Die nächste Generation...

...die nur noch Rechte kennt aber keine Pflichten (Schulpflicht).

Die 1000 Zeilen reichen bei weitem nicht um meine Erlebnisse an Schulen zu schildern.
///
*
*
Aber das Outsourcing der Kippenbeseitigung auf den Fußwegen neben den weiterbildenden Schulen in Punkto Umwelt funktioniert doch schon wunderbar.

Ja, ja... die Klimakanzlerin

Ich könnte mich nur noch übergeben. Jetzt auf einmal wird umgeschwenkt, weil der Union genauso die Wähler davon laufen, wie der SPD! Unglaubwürdiger kann man sich nicht mehr machen. Wo es doch die Spatzen (die es kaum noch gibt) vom Dach pfeifen, dass die Klimakanzlerin mit den Lobbyisten von Daimler und Co. hinter verschlossenen Türen sitzt. Wann hört das endlich auf? Leute werdet wach. Die Uhr tickt und wer jetzt immer noch meint, es gäbe keinen Klimawandel, der ist egoistisch und ziemlich naiv. Harald Lesch hat vor nicht langer Zeit gesagt, der Mensch braucht Katastrophen. Jeden Tag rege ich mich über den übertriebenen Konsum, die dicken Autos mit immer mehr PS und den nicht endeten Plastikmüll auf. Aber nein, immer schön auf die kommende Generation. Das muss schnellstens aufhören und bitte Ihr Jugendlichen da draußen, geht weiter auf d. Straßen. Aber schaut auch genau hin und lauft nicht einfach so nur mit. Es ist Eure Zukunft, die gerade von den Mega-Egoisten zerstört wird.

Der lockere Umgang mit der Schulpflicht,die Ideologie passt ja..

Eigentlich lustig, wenn man bedenkt, dass abgesehen von Nordkorea nur noch in der BRD eine strenge Schulpflicht herrscht die im Extremfall die Mittel der Geld und Freiheitsstrafe für Eltern und Abholung der Kinder durch die Polizei zur Verfügung hat. Errinern wir uns daran, welchen Ärger Eltern in NRW haben können, die sich am letzten Schultag mit ihren Gören am Flughafen herum drücken? Eltern hatten auch Ärger, die ihr Kind an einer schulischen Veranstaltung in Form eines Moscheebesuchs nicht teilnehmen lassen wollten. Wenn aber zu einer regierungskonformen Ideologie der Schulpflicht nicht nachgekommen wird ist das latürnich was anderes....

Klimaschutz

na dann fangen wir doch gleich mal an und schalten Facebook, Youtube, Instagramm & Co ab, sogleich gibt es nur noch Mobiltelefone, die tatsächlich nur telefonieren können oder wir entledigen uns besser gleich des strohmfressenden Mobilfunknetzes. Zur Schule geht es dann nicht mehr mit dem Mamma-Taxi sondern nur noch mit Fahrrad oder Schulbus - dann möchte ich mal die verwöhnten Augen unserer Jugend sehen und wofür sie dann auf die Straße gehen werden...

Unglaubwürdige Merkel

Merkel ist wie die Mehrheit unserer Politiker unglaubwürdig. Sie lachen ins Gesicht, drehen sich um, und schon ist alles anders.
Demonstrieren der Schüler ist an einem Schultag ok, ansonsten an schulfreien Tagen,
sonst sind auch sie unglaubwürdig!!!

Klimaschutz ist Klimaschutz!

Wer als erwachsene/r Erwerbstätige/r dafür auf die Straße geht, um die eigene Meinung zu diesem (allerwichtigsten) Thema öffentlich kundzutun, tut dies stets in der Arbeitszeit!

Wenn im Öff. Dienst ... nur z. B. an Sonntagen Demos stattfinden würden ... - wie ginge es dann voran!?

Und ganz genau so ein Recht steht unserer Schülergeneration zu, dann zu streiken oder zur Demo zu gehen, wenn es angesagt ist.

Unsere Kinder/Enkel sind die Zukunft zum Erhalt unserer Erde. 'Wer nicht hören will, muss fühlen'. So hieß es einmal.
Und ich hoffe, dass sämtliche Krebsraten, alle vergifteten Gewässer, verseuchten Lüfte und und und ... sich je wieder erholen können.
WEIL namlich diese unsere Jugendlichen dafür gesorgt haben, DASS wir rechtzeitig viel dafür getan haben, um es nicht zur absoluten Katastrohe kommen zu lassen ...

@19:31 von Pantelis

"Ich glaube der Kanzlerin kein Wort. Typischerweise lobt sie den Protest der Jugend, handelt aber in die andere Richtung. Ihre Stellungnahme zu den Fahrverboten haben das auch wieder gezeigt.

Das schlimme ist nur, daß die Wähler es nicht merken. Oder es ist ihnen egal."

Doch, viele merken es und hören ihr deshalb nicht mehr zu.
Schlimmer ist aus meiner Sicht, dass viele dieses widersprüchliche Verhalten bei Politikern inzwischen für normal halten.

Forderung nach niedrigerem Wahlalter

Macht doch.
Solange die Wahlen an einem Sonntag und nicht in der Schulzeit stattfinden, wird sowieso keiner in dem Alter hingehen.

Ich habe mehrmals als Wahlhelfer mitgemacht und kann mitreden. Es sind nicht die jungen Leute, die wählen gehen.
(In Niedersachsen dürfen bei Kommunalwahlen auch 16-jährige mitwählen.)

Also egal, wer das von sich gibt, der wird damit keine Wähler für sich gewinnen können.

Es sei denn, er verteilt vor den Wahllokalen Gummibärchen umsonst oder ähnliches.

Ps. Ich finde es gut, dass ein junger Mensch auf manche Rechte warten muss, bzw. sich manche Freiheiten erkämpfen muss. Dann geht er später anders damit um. Es ist eben nicht alles selbstverständlich und naturgegeben.

19:31 von hpe

Da gehe ich auch von aus,dass das Jugendstrafrecht bis zum 16 Lebensjahr gilt,wenn das Wahlrecht auch gesenkt wird.Allerdings ist diesem Staatssystem mitterweile alle Absurditäten zuzutrauen.

Unfassbar

Es ist unfassbar, wieviele Menschen immer noch nicht begreifen, wie dringlich die Lage ist. Das Konzept "point of no return" ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen?

Stellen Sie sich vor, Sie fahren in eine Wüste. Was ist das wichtigste, was Sie wissen müssen? Die Menge an Sprit, die Sie im Tank haben, damit Sie auf jeden Fall umkehren können, bevor Sie mehr als die Hälfte verbraucht haben (point of no return).

Hier im thread sind deutlich zu viele Menschen unterwegs, deren Lösung für das Problem "Tankanzeige nähert sich 50%" darin besteht, ein Tuch über die Anzeige zu hängen und weiter zu fahren.

Merkel

Das ist die Einführung der 4 Tage Woche für Schüler.
Das Problem mit dem Klima werden wir wohl nicht mehr lösen und schon gar nicht die Königin von Deutschland. Mehr Dopplzüngigkeit gab es selten.
Wann tritt sie endlich zurück?

19:31 von Pantelis

Na ja, die Fahrverbote sind ja auch ein Griff ins Klo, wenn in Städten wie Frankfurt oder Stuttgart Flugzeuge, die bekanntlich die Stickoxide um ein vielfaches übersteigen weiter munter starten und landen. Oder gibt es jetzt gesundes und giftiges Stickoxid?? Gerade so, wie es einem passt... Die alten Diesel verschwinden mit der Zeit und stören dem Klima immer weniger. Wenn man wirklich etwas tun wollte, müsste die Elektromobilität massiv gefördert werden, ohne Dieselfahrer, die sich keinen neuen leisten können, zu bestrafen. Demnächst sind dann die Benziner dran, Hauptsache die Autoindustrie kann neue Diesel und Benziner verkaufen. So ein Theater ;-)

Unsere Justizministerin Barley meint: Wahlrecht ab 16"

. . . als Presseantwort heute zu diesem Thema

Ach Frau Ministerin, wieso nicht schon im Babyalter__ die Eltern wissen`s doch schon wo das Kreuz hin soll, n`est pas ?

Frau

Merkel lobt die Demonstrationen, bleibt aber beim Thema "Kampf gegen den Klimawandel" selbst weiterhin untätig. Die Verteufelung des CO2-sparenden Diesels nimmt sie mit stoischer Ruhe hin, Kohlekraftwerke dürfen noch jahrzehntelang weiterlaufen, und die Schieflage des Ausbaus der Erneuerbaren scheint sie nicht zu interessieren.

Abgesehen davon sollte man die demonstrierende Generation "Mama-Taxi-bringt-mich-überall-hin" mal fragen, inwieweit sie zum Verzicht auf Handy, E-Mail, soziale Medien etc. bereit ist, all das verursacht nämlich jede Menge CO2.

@ vweh

"z.b. keinen Wäschetrocker zu besitzen." Am 02. März 2019 um 19:29 von vweh

Das mit dem Wäschetrockner wäre glatt eine ernsthafte Untersuchung wert.

Seit dem ich einen habe kaufe ich wesentlich weniger Sachen und benutze keinen Weichspüler. Die Sachen werden im Trockner weich wie neue (bis sie irgendwann zerfallen) und gebügelt wird auch nicht.

Was wohl unterm Strich besser ist?

20:23 von Stelia

Sie haben recht, wenn Sie das Wort "Klimaschutz" kritisieren, weil es Einwände wie den Ihren provoziert.

Aber (Zitat):
"Wenn es ein „richtiges Klima“ gibt, muss eine höhere Macht dieses als Referenzklima erwählt haben. Der Mensch kann es nicht gewesen sein, ihm ist es ja nicht gestattet dieses zu verändern. Also ist Kreationismus der Hintergrund der gesamten Aktivität. Das ist abzulehnen."

hier verrennen Sie sich. Es geht doch u.a. darum, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Und das ist nun mal unsere Luft, unsere Umwelt und unsere Nahrung. Wenn wir unsere Umwelt weiterhin so verwüsten und vergiften, kann uns der Klimawandel allerdings tatsächlich egal sein und welchen Anteil wir Menschen daran haben, auch.

Wir basteln uns eine Klima-Ikone

Greta und Izabella, zwei schwedische Teenager, die sich für die Gesellschaft engagieren – mit einem entscheidenden Unterschied: Der Kampf der einen wird vom Establishment unterstützt. Die andere wendet sich gegen eine politisch korrekte Agenda. Die eine wird von Profis unterstützt, die andere steht allein. Wenn Sie mich fragen – ich weiss, wer von den beiden die wahre Rebellin ist.“

Kinder sollen die Zukunft mitgestalten...

Und dazu gehören auch Demos als schulische Ausbildung, alles andere wäre ansonsten nur heuchlerisch...
Es betrifft zudem deren eigene Zukunft und die Erwachsenen müssen die richtigen Weichen stellen...

@Martin Blank 20.42

Wüste?Tankanzeige? ist mir zu esoterisch und "Point of no return" zu apokalyptisch. Gab mal einen Song von Kansas.
Sie können ja für sich auf das Auto, Flugreisen, Heizen, Computer, Handy verzichten und all die engagierten Schüler und Lehrer sowieso. Dann noch die Grünen und ihre Wähler, die DUH und andere Apokalyptiker und Frau Merkel und Entourage. Global wäre es ein Nasenwasser. Noch nicht mal ein Tropfen...

Merkels Lob - ohne jedes Aber

Immerhin bleibt die Staatsratsvorsitzende Merkel ihrem, abwartenden, flexiblen, dem Zeitgeist angepassten Politikstil treu. Doch was sagt ihre Nachfolgerin in spe . , die AKK dazu? Das würde das Wahlvolk evtl auch noch interessieren...

@vweh

Hochschulen und Universitäten vergeben Studienplätze nach Noten. Fehlstunden spielen da keine Rolle.

Unternehmen vergeben Arbeitsplätze an Leute, die bekannt sind: durch Praktikum, Ausbildung, Kontakte zu Mitarbeitern, usw. und das Vorstellungsgespräch. Aber sicherlich nicht (mehr) über Schulnoten. Dazu gibt es auch Untersuchungen, kann man gut oder schlecht finden.

Es ist daher, meiner Meinung nach, ein Zeichen fehlender Lebenserfahrung, wenn man glaubt, dass die Schule wichtiges vermittelt. Ich war auf einem altsprachlichen Gymnasium; das war manchmal ganz unterhaltsam, aber es hilft einem nicht sich in unserem System zurechtzufinden.

Was Frau Merkel dazu sagt...

ist doch irrelevant!

Liebe Teens, die ihr für eure Zukunft demonstrieren geht, macht weiter so und lasst die Alten reden. Die hatten alle Möglichkeiten, sich lautstark zu positionieren, sind aber lieber auf ihrem Ar*** hocken geblieben. Jetzt müsst ihr's halt selber machen. Zieht das Ding durch, die Alten, die das Elend angerichtet haben, sind schon tot oder machen nicht mehr lange. Lasst euch von den Spießern nicht an der Nase rumführen und euch miesepetrig auf Schulschwänzer reduzieren. Ich weiß, das ihr mit dem Schulausfall verantwortungsvoll umgehen werdet. Vielleicht nicht alle, aber die meisten.
Die Alten hatten ihre Chance, jetzt holt euch, was euch zusteht! Die Zukunft!

D.M. Bj. 1964

@20:40 von Gegenlicht

"Wer als erwachsene/r Erwerbstätige/r dafür auf die Straße geht, um die eigene Meinung zu diesem (allerwichtigsten) Thema öffentlich kundzutun, tut dies stets in der Arbeitszeit!"

Wo arbeiten Sie? Ich hätte für so eine Demo einen Urlaubstag beantragen müssen. Andernfalls hätte ich mindestens eine Abmahnung erhalten.

Ich nehme Merkel kein Wort ab!

Merkel ist die mächtigste Frau im Land.

Sie unterstützt den Protest? Sie tut nichts gegen den Klimawandel!

Wie passt das zusammen? Sonntagsreden. Mehr nicht. Der Protest muss noch stärker werden, damit Merkel endlich handelt.

In der Schule lernt man ohnehin kaum etwas

19:45 von kleinermuck2012

"Veränderungen im System erreicht man nicht, indem man das macht, was das System genehmigt."

Gute Überlegung.

Hinzu kommt, dass so viel Lehrreiches in der Schule gar nicht passiert.
Die Zeit kann man echt besser nutzen.
Zu lernen, wie man praktische Politik durchführt, ist auf jeden Fall für die Zukunft unserer Gesellschaft wichtiger als tote Zeit auf Schulbänken abzusitzen.

Und weiters:
die Gymnasiasten sind oft in der Woche erst um 16 oder 17 Uhr von der Schule zu Hause.
Dann essen sie, und dann machen sie Hausaufgaben.
Danach ist es dunkel, da kann man nicht mehr demonstrieren.
Außerdem ahnt von den Motzern hier vielleicht keiner, wie erschöpft die Schüler oft sind, wie ausgebrannt.

Es ist toll, dass sie ihr Leben in die Hand nehmen, obwohl so viele hier ihnen das Leben rauben wollen.
"Pflicht" um der Pflicht willen kann seit der Nazizeit nicht mehr als hoher Wert angesehen werden.

Merkel fördert mal wieder Rechtsbruch

Und setzt jetzt - indem sie keine klaren Worte gegen die Rechtsverletzung der Schulpflicht ausspricht, mal wieder eine neue fragwürdige Rechtsauslegung. Schulpflicht darf ausgesetzt werden, für den guten Zweck und zumal wenn die Schüler merken, dass Merkel hinter ihnen steht. Dann wird auch gleich mal indirekt eine zukünftige Wahlempfehlung an die Schüler ausgegeben, dass die CDU hinter ihnen steht. Zudem eine Rechtsauslegungsempfehlung an die Schulverwaltungen, etc.! Ich bin mal gespannt, in welchem Bereich Merkel als nächstes Recht schreibt ohne Recht parlamentarisch mittels Gesetzen festzulegen! Rechtssicherheit ade!!!

@ vweh

"Meine Kinder würde ich nicht streiken lassen."

Dann müssen Sie halt den Kindern erklären wieso nicht und wenn das nicht wirkt mit dem Knüppel draufhauen...

Menno - Die Blagen waren immer schon klüger als die Eltern, ohne die würden wir immer noch in Höhlen hausen und an ner harmlosen Blindarminfektion totgehen.

Habe Sie Angst vor Kindern mit eigener Meinung?

Ich persönlich in keinster Weise, wenngleich es mir als Mittfünfziger manchmal doch schwerfällt die Gedankengänge von unter Zehnjährigen nachvollziehen. Liegt aber nicht an den Kindern!

Erbärmliches Erbe...

Angela Merkel ... eine Wendehälsin par excellence...!
_
Man hätte es bereits seit A.Merkels Einstieg in die West-CDU wissen können (und einige Sensible wiesen auch schon damals darauf hin, wurden aber nicht gehört), schon seit Merkels "Actions" als Umweltministerin. Heutige "Asse"-Hinterbliebene und Leidtragende der AKW- und Kohleausstiegspolitik können Klagelieder davon singen...
_
Und heute - gewiß nicht nur als Karnevals-Jokie sondern mit politischem Impetus - hofiert die deutsche Kanzlerin sogar Schülerproteste (angeführt von einer schwedischen Schülerin) auch in DE willkommen...
_
Nun ja ... ohne billig zu wirken ... A.Merkel war mal Protagonistin/Sekretärin für Propaganda + Agitation der DDR-Jungen-Pioniere.
_
Ist das ein "Back-to-the-Roots"..? Immerhin hat Merkel politisch nichts mehr zu verlieren... Die Absicherung ihres Lebensabends ist gesichert, und Nachfolger mögen sich um die Hinterlassenschaften schlagen... Dieses Erbe wäre aber erbärmlich...!

Frau Merkel

..macht immer das, was gerade populär ist, Der Fachbegriff ist mir gerade nicht eingefallen.

Unsere Justizministerin Barley meint: Wahlrecht ab 16"

Ich wäre für 14 oder besser 12.

Demokratie ist wenn ALLE eine Stimme haben

die Minderjährigen natürlich stellvertreten durch ihre Eltern.
Anderenfalls geht es nur noch um Geschenke für Rentner, die die Noch-Nicht-Stimmberechtigten eines Tages teuer bezahlen werden.
Das ist Unrecht.
Das ist Populismus der bürgerlichen Parteien im schlimmsten Grade!

@ MartinBlank am 02. März 2019 um 20.42 Uhr

Zitat "Unfassbar
Es ist unfassbar, wie viele Menschen immer noch nicht begreifen, wie dringlich die Lage ist. Das Konzept "point of no return" ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen?" (ZE)

Absolut richtig!

Stattdessen diskutiert man lieber wieder mal darüber, ob das, was Frau Merkel gesagt hat, nun gut ist oder nicht.

Liebe Leute, darum geht es doch an dieser Stelle gar nicht! Es geht um die Umwelt und darum, ein Signal zu setzen, mehr für selbige zu tun. Da ist doch völlig egal, welche Partei man nun mag und welche nicht.

Und ja, natürlich können Schüler auch Samstags demonstrieren, nur würde das eben viel weniger auffallen ... und somit auch viel weniger ins Gewicht fallen.

Ich jedenfalls finde die Aktionen gut ... und wenn Frau Merkel da nun zustimmt ... ja, ist doch klasse!

Aber "gut" ... so ganz nebenbei geht die Welt unter, aber ihr diskutiert lieber über Frau Merkel ... wie immer ... unfassbar!

@SchwarzbierWaldi 19:52

Nur um es Ihnen deutlich zu machen. Diese jungen Leute über die Sie so unmöglich reden und die Sie ins Lächerliche ziehen sind nicht nur Grüne, es sind auch Kinder von Eltern die bürgerlich wählen CDU oder auch FDP. Zu glauben dies seien sowieso alles nur dumme Kinder von Grünen ist naiv. Meine Tochter ist auch bei diese Demos dabei und ich habe Sie auch begleitet und ich habe nie was anderes gewählt als die CDU.

20:42 von Tada

Dass die Wahlbeteiligung bei jungen Menschen geringer ist, ist selbstverständlich.
Ein verantwortungsbewusster Bürger, der 50 Jahre alt ist, hat die Politik mindestens 30 Jahre lang intensiv verfolgt und traut sich eher ein Urteil zu als ein 20jähriger, der zum ersten Mal in seinem Leben das Recht hat, an einer Bundestagswahl teilzunehmen.

Die Behauptung, dass junge Menschen politisch weniger interessiert sind, ist unhaltbar.

hpe

"Nichts gegen die Demos. Im Gegensatz zu Frau Merkel meine ich jedoch, die Schülerinnen und Schüler könnten auch gern am Samstag demonstrieren."

Das wäre Ihnen genehm - am Samstag... Niemand würde von Kenntnis nehmen und Sie müßten sich nicht die Finger wundschreiben.
Schreiben Sie doch bitte mal diverse Gewerkschaften an und erklären denen das die durchaus auch in der arbeitsfreien Zeit streiken könnten. Oder auch lassen - kommts gleiche bei rum.

Frau Merkels eindeutiger Stellungsnahme gebührt höchsten Respekt! Sage ich obwohl ich die CDU scheue wie der Teufel das Weihwasser. Frau Merkel hat "Eier"!

Mein Gott, dann ist halt mal

Mein Gott, dann ist halt mal schulfrei. Der reguläre Unterrricht hätte vermutlich bei den meisten eh so ausgesehen.

1+2 Stunde - Freistunde, weil der Lehrer krank ist

3+4 Stunde - Projektarbeit zusammen mit 3 Klassen und einem Lehrer, weil zwei Lehrer krank sind

5+6 Stunde - Mathematik durch den Hausmeister als Vertretungsstunde, weil die Lehrerin im Mutterschutz ist

Aktiv werden statt meckern!

Jaja, meckern, meckern, meckern. Merkel bla, Schulpflicht blub, immer die Anderen! Was macht Ihr denn gegen den Klimawandel? Wessen Zukunft ist es denn? Wo bleiben die Eltern gegen Klimawandel? Am Freitag? Am Wochenende? Am Arsch (vorbei)!
Gut das sich die jungen Menschen engagieren. Schade das es noch nicht mehr sind! Schade das mehr Leute meckern und nicht den Kampf gegen den Klimawandel voran treiben!

@tagesschau

Wieso wird das Interview mit Greta nicht übersetzt?

Hätte sie doch geschwiegen....

A) Dass es eine Schulpflicht gibt, und dass man als Schüler 130 Stunden in der Woche legal demonstrieren kann, geht an der Kanzlerin völlig vorbei. Ist ihr wohl egal.--------B) Merkel ist die deutsche Hauptverantwortliche für Mängel im Klimaschutz. Da sollte sie bescheidener sein - und mal sinnvolle Massnahmen ankündigen.-------C) Dass "Greta" usw nur Allgemeinplätze runterbeten, dass da nix Konkretes drin ist - das ist Merkel wohl recht. Ungefährlich. Wer Klimaschutz will, muss von diesem Blabla enttäuscht sein. Nicht mal gegen Billigflieger sind die "Schüler". Bloß gegen irgendwie alles - und gegen Unterricht.

Eine oder zwei Fragen.

An meine Enkel. Wollt Ihr Demonstrieren. Antwort. Ja. Dann bekommt Ihr aber zum Geburtstag oder an Weihnachten kein neues Handy. Oder geht Ihr lieber in die Schule? Antwort. Wir gehen in die Schule. Welch ein Schwachsinn.

@jochjoch60 21:06

Wenn man sieht, dass der Großteil der AfD Wähler 50-70 Jahre alt sind finde ich ein Wahlrecht ab 16 auch in Ordnung. Junge Leute haben mehr im Kopf als der Großteil der alternden Meckergesellschaft die unserem Land nur schadet. Es ist auch diese alte Meckergesellschaft die den Briten den Brexit eingebrockt hat und die Donald Trump zum Präsidenten wählte.

@MartinBlank

Am 02. März 2019 um 21:09 von MartinBlank

Sie behaupten also, dass sich die junge Menschen (aus Ihrem Beitrag "ein 20jähriger" -und wir reden von ab 16) vor lauter Interesse an Politik nur nicht trauen wählen zu gehen???

Skurriler geht es wohl nicht.

Demnach schwänzen Schulschwänzer vermutlich auch nur deshalb die Schule, weil sie vor lauter Wissensdurst Angst haben etwas zu lernen.

schule schwänzen

und sich dabei noch toll fühlen.
ehrlicher wäre es doch wenn die schüler am wochenende demonstrieren gehen und nicht den "vorteil" haben, nicht zu schule zu müssen.
und mit 16 wählen dürfen:
mit 16 haben die kinder doch gar keine ahnung wie die welt wirklich funkioniert: nie gearbeitet, nicht gedient , nie verantwortung gehabt,
mussten noch nie das erarbeiten , was sie verbraucht haben

@ Magfrad

"Wenn man sieht, dass der Großteil der AfD Wähler 50-70 Jahre alt sind finde ich ein Wahlrecht ab 16 auch in Ordnung. Junge Leute haben mehr im Kopf" Am 02. März 2019 um 21:17 von Magfrad

Ich weiß zwar nicht, wer hauptsächlich was wählt, aber ich frage Mal so:

Würden Sie lieber mit einem 16-jährigen Busfahrer fahren, oder mit einem 50-jährigen?

Oder zu einem 16-jährifen Arzt gehen, oder zum 59-jährigen?

Umgekehrt gibt es für bestimmte Altersklassen auch noch das mildere Jugendstrafrecht.

um 19:29 von vweh

>>
Die Bewertung ob ein unentschuldigtes fehlen im Schulzeugnis wird nicht von Frau Merkel durchgeführt. Das machen dann weiterführende Schulen, Unis, FHs und HR-Personal in den Unternehmen. Die interessiert es potentiell überhaupt nicht und geben anderen mit weniger/keinen Fehlstunden den Vorzug.
<<

Sie kennen die Wirklichkeit nicht. Ich kann Ihnen aus meiner beruflichen Erfahrung, die immerhin die Geschäftsführung von Unternehmen mit ca. tausend Mitarbeitern und Einblicke in andere Unternehmen bis hin zu Dax-Firmen umfasst, sagen, dass man bei etwa sonst gleicher Qualifikation bei Einstellungen immer jemanden vorziehen würde, der sich in seiner Schul- oder Studiumszeit auch außerhalb dieser Ausbildung engagiert hat. Das gilt sogar dann, wenn das Engagement wirtschaftsunfreundlich gewesen ist. Führungskräfte sind keine Duckmäuser und Anpasser - naja, ein paar sind schon dabei.

21:15 von rainer4528

«Eine oder zwei Fragen.
An meine Enkel. Wollt Ihr Demonstrieren. Antwort. Ja. Dann bekommt Ihr aber zum Geburtstag oder an Weihnachten kein neues Handy. Oder geht Ihr lieber in die Schule? Antwort. Wir gehen in die Schule. Welch ein Schwachsinn.»

Ja - ein wahrhaftiger Schwachsinn.
Die eigenen Enkel zu erpressen.
Bei fremden Enkeln ist es nicht besser …

um 21:14 von berufsschullehrer

Sollten Sie tatsächlich Berufsschullehrer sein, spreche ich Ihnen jegliche Qualifikation für den Umgang mit jungen Menschen ab. Dass Sie nicht einmal in der Lage sind, das Konkrete in den Forderungen Gretas zu erkennen, spricht nur gegen Sie, nicht gegen die Schüler.

Das Rumgebreier vom berechtigten Schüler"streik"

Man sollte den Begriff Streik dort lassen, wo er hingehört, nämlich ins Arbeitsrecht - wo er , nach genauer von der Rsp. gebildeter Vorgabe, das l e t z t e iSv schärfste Kampfmittel ist, den Gegenpart (den/die Arbeitgeber ) zur Erfüllung von Forderungen zu bewegen. Der Unterschied ist offenkundig.
Ich unterstelle keinem der Protestierenden, ihm komme es primär auf Schwänzen an. Es ist aber bedenklich, wenn inzident oder ausdrücklich behauptet wird - unter ausdr. Beifall eines Teils der Medien - ohne das Übertreten bestehender Regeln (Schulpflicht) würde ein Protest von Schülern gar nicht wahrgenommen.
Der Gipfel des Tamtams - der mE das Ziel des Klimnaschutzes gänzlich konterkariert - ist die grüne Forderung nach dem F r i e d e n s nobelpreis für Greta.
PS.
Ein Lob der Kanzlerin für s t r e i k e n d e Schüler vermag ich nicht zu erkennen. Da könnte ich eher behaupten, sie riefe die "STreikenden" auf, die Nichtstreikenden zum Massenprotest am Wochenende zu mobilisieren.

Merkel braucht den Druck der Straße

Es ist wohlfeil schön zu Reden aber nicht zu Handeln. Merkel ist dafür ein Paradepeispiel. Die FridaysforFutre Demonstrationen sind radikal. Es wird übrigens die Systemfrage gestellt. Merkel braucht den Druck der Straße um zu Handeln.

Die notwendigen kräftigen Reallöhnerhöhungen, starke Rentenerhöhungen und der Ausbau des Sozialstaates braucht ebenfalls radikale Strassenproteste. Die Bürger können von den Schülern lernen. Merkel handelt nur wenn der Bürger ihr ordentlich Feuer unter dem Hintern macht. So geht Demokratie.

21:22 von boecklin

«… ehrlicher wäre es doch wenn die schüler am wochenende demonstrieren gehen und nicht den "vorteil" haben, nicht zu schule zu müssen …»

Und sehr viel besser wäre es auch, wenn Arbeitnehmer ausschließlich an Sonntagen streikten. Hätten sie dann nicht den "Vorteil", nicht arbeiten zu müssen …

21:06 von jochjoch60 _ Klar, mit ab 12 - 14 >;(

"Unsere Justizministerin Barley meint: Wahlrecht ab 16"

Ich wäre für 14 oder besser 12."

Haben Sie sich schon einmal mit der neurologischen Reife des menschlichen Gehirns befasst ?\ Wenn man bedenkt, dass das Gehirn erst mit ca. 22. Jahren voll ausgebildet ist- - - sodann ist Politikern "Junges Hirn" um so praktischer als Wähler, nur logisch. Je junger , desto blinder = der perfekte Wähler ist geboren__ apropos bei Sekten=

Wenn ich mich so erinnere , mit 18 hat man kaum irgendeine Reife, schon gar nicht aktuell in der, ja genau (apropos BashMaster & Kowalski) der Gymnasiasten, war selber einer daher kenn ich diese Spezies ganz gut) luxusverwöhnten 1. Welt Party-Jugendkultur.

Ganz schön durchtrieben die Kanzlerin,...

denn so lenkt sie von ihrem eigenen kompletten Versagen beim Klimaschutz ab. Und ihre ach so besorgten Ministerinnen für Bildung und Justiz sollen sich mal keine Sorgen um die Schüler*innen machen. Wie Greta Thunberg es ganz klar gesagt hat: Was nützt den Kindern die Schulbildung, wenn ihnen ihre Zukunft genommen wird! Wer glaubt denn, dass Thunberg auch nur eine Zeile in den Zeitungen bekommen hätte, wenn sie ganz brav nach dem Unterricht protestiert hätte? Also bitte auch die Medien: nicht Besorgnis heucheln, sondern mal über sich selber nachdenken!

21:17 von Magfrad

"" Wenn man sieht, dass der Großteil der AfD Wähler 50-70 Jahre alt sind finde ich ein Wahlrecht ab 16 auch in Ordnung. Junge Leute haben mehr im Kopf als der Großteil der alternden Meckergesellschaft die unserem Land nur schadet. ""
#
Da kann ich Ihnen in keiner Weise zustimmen. Die älteren Bürger die Sie als Meckerer hinstellen haben bestimmt mehr Lebenserfahrung als Sie mit Mitte 40 und haben D. nach dem Krieg mit aufgebaut.Und warum sind das alles AfD Wähler ? Diese Frage beantworten Sie einmal.

@MartinBlank 21:09

Ich werde Ihnen mal was sagen. Ich kenne insgesamt mehr 20-Jährige die verantwortungsbewusst sind als 50-Jährige. Pauschal zu behaupten das 20-Jährige Menschen nicht verantwortungsbewust wären ist vollkommen daneben. Junge Menschen sind politisch sehr interessiert, sie sehen aber auch, dass in der Politik sowieso nur Gestalten rumlaufen die eine Politik gegen die Jugend und gegen die Zukunft macht. Die Politik die heutzutage gemacht wird ist nur auf alte Menschen konzipiert so als würde die Jugend nicht existieren!

Klimaschutz

Das Weltklima unterliegt, unterlag ständigen Wandel. Naturwissenschaftler sagen unabhängig von Menschen verursachten Einflüssen einen zyklischen Klimawandel voraus. Demnach hätte schon vor tausend Jahren eine neue Eiszeit beginnen müssen, dass Magnetfeld der Erde wechseln, oder ein Meteor einschlagen müssen. Reden wir nicht ständig von einem Klimawandel sondern vom Schutz des Lebensraum Erde den wir vorsätzlich durch unsere Lebensweise zerstören.

Belangloser Kinderkram...

Manche Idealisten meinen ja ernsthaft, Kinder an der Macht wären eine Lösung... Aber gerade, wenn es um die Frage Schoko- oder Vanille-Eis geht können Kinder sehr restriktiv bis sogar bösartig werden... nur als ein Beispiel von vielen anderen. Das ist ja auch verständlich, weil der kindlich-jugendliche Weltenhorizont noch keine weitergehenden Lebenserfahrungen kennt. Wonach zB. Schoko- oder Vanilleeis als glücksseliger Entscheidungshorizont nicht ausreicht, wenn es zB. auch noch Umweltverschmutzung und weltweiter Militarismus im Angebot sind...
_
Um mal wieder auf den Boden der Realitäten zu kommen..: Keine Schüleraktionen und auch nicht Merkels jetzt billiger Populismus werden die Welt ökologisch besser machen! Das wird harte politische Arbeit von Leuten mit genügend Hirnschmalz. Ein Kinder-Schokoeis in der Hand oder demonstrativ-lächerliches Schuleschwänzen reichen da nicht..! Weil dahinter immer maximal knochenharte Finazinteressen stehen... als Kindersache völlig belanglos...

Freiwilliges Lernen

21:12 von berelsbutze

"Mein Gott, dann ist halt mal schulfrei. Der reguläre Unterrricht hätte vermutlich bei den meisten eh so ausgesehen.

1+2 Stunde - Freistunde, weil der Lehrer krank ist

3+4 Stunde - Projektarbeit zusammen mit 3 Klassen und einem Lehrer, weil zwei Lehrer krank sind

5+6 Stunde - Mathematik durch den Hausmeister als Vertretungsstunde, weil die Lehrerin im Mutterschutz ist"

Genau. So in etwa läuft der Schulunterricht ab.
Bis auf den Hausmeister, das halte ich für Satire. ;-)

Stattdessen kriegen sie einen Stapel Zettel von der Schule mit, damit sie den Stoff für die Klausur zu Hause durchlesen können.
Der Nachhilfelehrer erklärt ihnen die Zettel dann so ab 17 Uhr.

Wenn die Schüler demonstrieren, dann machen sie sich vorher auch schlau über das, wofür sie demonstrieren. Das heißt, sie lesen dazu viel, ganz freiwillig.
Die, die "Schulpflicht" als Maßstab nehmen, können freiwilliges Studieren vielleicht gar nicht nachvollziehen.

um 21:24 von Tada

>>
Würden Sie lieber mit einem 16-jährigen Busfahrer fahren, oder mit einem 50-jährigen?
<<

Gegenfrage: Ist Ihnen klar, dass der 16-jährige auf dem Weg ist, in ein paar Jahren den Busfahrerjob zu beerdigen ?

Im Alter hat man Erfahrungen, man wägt ab. Ich habe es für mich oft bedauert, dass die Unbekümmertheit der Jugend verloren geht. Nur die bringt die Gesellschaften vor, nicht wir Alte.

Man lernt hier so einiges.

Mir ist noch nicht aufgefallen, dass die Schüler alle mit Auto von Mami zur Schule gebracht wurden. Widerspricht vollkommen meinen Erfahrungen: mich nervt es, wenn morgens und mittags Bahnen und Busse mit Schülern überfüllt sind genau so wie die vielen radelnden Kids, die dann auch die Fußwege blockieren.
Überhaupt scheinen SUV nur von jenen gefahren werden, die ein grünes Handtuch zu Hause haben.
Ach, und was sind diese Kinder verwöhnt und was haben sie alles uns armen Erwachsenen aufgezwungen, das Smartphone etwa, sowas brauchen wir doch nicht.
Irgendwas ist hier absolut durcheinander.
Diejenigen, die die heutigen Lebensbedingungen nicht geschaffen haben, werden von jenen, die sich gedankenlos dem Konsumterror ergeben haben, aufgefordert, auf alles zu verzichten. Krass.
Und zum Schwänzen: Deutsche, Revolution, Bahnsteigkarte, da war doch was?

@boecklin, 21:22

"...nicht gedient ...." -
Habe ich auch nicht. Die Entscheidung habe ich übrigens mit ca. 16 Jahren getroffen. Weil ich damals schon ziemlich gut begriffen habe, wie die Welt funktioniert. Und ich bin auch heute, mehr als 40 Jahre später, noch sehr zufrieden mit meiner damaligen Entscheidung. Einer von vielen Gründen, warum ich die demonstrierenden Schüler heutzutage nur unterstützen kann! Ihr versteht, wie die Welt funktioniert - und ihr habt Recht, dagegen zu demonstrieren. Es geht um eure Zukunft, daher: macht weiter so!

@Tada 21:24

Ich würde definitiv eher mit einerm 16-Jährigen Busfahrer fahren, allerdings gibt es den Führerschein ab 17 und nicht ab 16. Die meisten 50-Jährigen haben von den kompletten Fahrregeln gar keinen Schimmer und müssten längst eine Nachtheorie machen.
Bezüglich Arzt ist Ihr Beispiel daneben und dies wissen Sie auch ganz genau. Fakt ist die Jugend wird links liegen gelassen und dieses Forum ist ein Beispiel dafür wenn man liest wie hier über junge Leute geschrieben wird.

@21:17 von Magfrad

Genau, weg mit den Alten ! Die haben ein Leben lang Arbeitsplätze blockiert, und jetzt wollen sie auch noch eine auskömmliche Rente, und zu allem Überfluss wählen Sie auch noch die FALSCHEN!

@schabernack

Sie wissen nicht wie alt meine Enkel sind. Ich gebe Ihnen einen Tipp. Schauen Sie sich in der Mediathek das MOMA von voriger Woche an. Da waren solche Kämpferinnen für die Umwelt zu sehen. Ich habe Tränen gelacht.

21:28 von Franzopa

Das Rumgebreier vom berechtigten Schüler"streik"
....
Ich unterstelle keinem der Protestierenden, ihm komme es primär auf Schwänzen an.... ohne das Übertreten bestehender Regeln (Schulpflicht) würde ein Protest von Schülern gar nicht wahrgenommen.
Der Gipfel des Tamtams - der mE das Ziel des Klimnaschutzes gänzlich konterkariert - ist die grüne Forderung nach dem F r i e d e n s nobelpreis für Greta.
PS.
Ein Lob der Kanzlerin für s t r e i k e n d e Schüler vermag ich nicht zu erkennen. Da könnte ich eher behaupten, sie riefe die "STreikenden" auf, die Nichtstreikenden zum Massenprotest am Wochenende zu mobilisieren.
///
*
*
Da wird die Kanzlerin auf taube Ohren stossen.
*
Denn auch die Pisajobber streiken nicht in Ihren Anrechnung- bzw. Vor- oder Nachbereitungsstunden.
*
Alles Öko-Idealisten, wie die Kippen und Kaugummis neben den Schulhöfen zeigen.
*
Aber Öko-Outsourcing mit 1-Euro-Jobbern ist ja in.

@OlliH - Lebensweisheit

Nach der Weisheit zu streben ist ein ehrbares Ziel. Abfällige Äußerungen über "Lebensweisheit" führen da nicht weiter.

"
An überflüssigen Problemen stumpft sich die Schärfe und Feinheit des Denkens ab; derlei Erörterungen helfen uns ja nicht, richtig zu leben, sondern allenfalls, gelehrt zu reden. Lebensweisheit liegt offener zu Tage als Schulweisheit;

ja sagen wir’s doch gerade heraus: Es wäre besser, wir könnten unserer gelehrten Schulbildung einen gesunden Menschenverstand abgewinnen. Aber wir verschwenden ja, wie alle unsere übrigen Güter an überflüssigen Luxus, so unser höchstes Gut, die Philosophie, an überflüssige Fragen. Wie an der unmäßigen Sucht nach allem anderen, so leiden wir an einer unmäßigen Sucht auch nach Gelehrsamkeit: Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.
"

Seneca (römischer Philosoph) an Lucilius Iunior (Verwalter von Sizilien 64 n. Chr.) über die Philosophenschulen seiner Zeit. Ich finde dies aktuell. Auch im Hinblick auf den "Überfluss".

Streik geht nicht am WE. Aber Merkel sollte *handeln*

Die Diskussion ist uralt. Ein Schüler"streik" geht natürlich nicht am Wochenende - dann wäre es ja eine bloße Demo, kein Streik. Und der Gedanke ist ja genau der: Es wird gestreikt und damit eine Norm verletzt, damit die "Erwachsenen" endlich hinsehen.

Wenn sie das mal täten. Tolle Reden für zukünftige Wähler zu schwingen ist leicht. Aber Merkel könnte handeln. Und tut es nicht.

Aber wenigstens reden die Schüler nicht nur rum à la "bringt ja eh nichts", sondern versuchen es wenigstens. Respekt!

21:24 von Tada

«Würden Sie lieber mit einem 16-jährigen Busfahrer fahren, oder mit einem 50-jährigen?
Oder zu einem 16-jährifen Arzt gehen, oder zum 59-jährigen?
Umgekehrt gibt es für bestimmte Altersklassen auch noch das mildere Jugendstrafrecht.»

Und was hat das Ganze nun auch nur annäherungsweise mit dem Eintreten von Schülern für den Schutz von Umwelt und Klima zu tun …?

16-jährige Ärzte. Es scheint keine Gegend zu geben, die weit genug entfernt läge, um aus ihr nicht doch einen völlig unpassenden Vergleich heran schleppen zu können …

21:20 von Tada

Von "nicht trauen" war nicht die Rede. Es geht darum, dass einfach die Erfahrung fehlt. Wer 2000 geboren ist, kennt nur Merkel als Kanzlerin, hat nie erlebt, was passiert, wenn GRÜNE mit an der Regierung sind, kann kaum den Unterschied zwischen CDU/CSU und SPD benennen, weil diese die meiste Zeit als GroKo gemeinsam regiert haben. Dass da viele jüngere Menschen erstmal keine Wahl treffen können, ist zu erwarten.

Beim Brexit-Referendum hat man dieses Argument der "desinteressierten" Jugend auch gehört, und auch da war es Unsinn.

21:36 von Klärungsbedarf

um 21:24 von Tada

>>
Würden Sie lieber mit einem 16-jährigen Busfahrer fahren, oder mit einem 50-jährigen?
<<

Gegenfrage: Ist Ihnen klar, dass der 16-jährige auf dem Weg ist, in ein paar Jahren den Busfahrerjob zu beerdigen ?

Im Alter hat man Erfahrungen, man wägt ab. Ich habe es für mich oft bedauert, dass die Unbekümmertheit der Jugend verloren geht. Nur die bringt die Gesellschaften vor, nicht wir Alte.
///
*
*
Aber früher war die Perfektionierung die Pleiten- Pech und Pannengesellschaft schönzureden nicht derart angesagt wie Heute.

Mehr

Zynismus geht nicht!

"Wahlumfrage" für Jugendliche

PS: Wahlrecht ab Volljährigkeit ist sinnvoll - denn auch wenn viele Jugendliche schon reif genug sind, sind es genug andere leider noch nicht. Und dazwischen kann der Staat mit vertretbarem Aufwand nicht unterscheiden.

Aber: Eine "Wahlumfrage" könnte man auch Jugendlichen anbieten - also eine Umfrage, was die wählen wollen oder sogar welche Themen sie wie unterstützen, veröffentlicht gern gestaffelt nach Alter. Wenn es da abweichende Mehrheiten gibt, sollten die genug Mahnung für die Politiker sein - aus moralischen Gründen... aber auch schlicht aus machtpolitischen Gründen, weil das ja die Wähler von morgen sind.

@schiebaer45 21:34

Mehr Lebenserfahrung bedeutet noch lange nicht, dass man mehr im Kopf hat. Ich sage Ihnen das ganz offen. Ich habe auch nicht behauptet, dass alte Menschen keine Lebenserfahrung hätte. Der Ton mit dem hier aber gegen junge Menschen gewettert wird finde ich vollkommen daneben und ist sehr beunruhigend. Bei sowas braucht man sich nicht zu wundern, wenn ganz viele junge Menschen es satt haben und unser Land verlassen.

Demonstrieren am WE und Jugendstrafrecht

@ hpe 19:31 Uhr
Sie sprechen mir aus der Seele, quasi direkt aus meinem Mund:
Schulpflicht ist Schulpflicht. Und eine Demo organisieren für Schüler kann man auch am Wochenende.
Und Ihrem zweiten Absatz habe ich als SPD-Mitglied hinzuzufügen: Auch ich lehne ein Wahlrecht für Nicht-Volljährige wegen fehlender geistiger Reife für politische Entscheidungen ab. Und Ihr Vergleich mit dem Jugendstrafrecht ist ebenfalls völlig richtig. Man sieht bzw. liest es immer wieder, dass Heranwachsende zw. 18 und 21 Jahren (zum Tatzeitpunkt) nach Jugendstrafrecht abgeurteilt werden. Im Jugendstrafrecht sollen die Heranwachsenden nur in Ausnahmefällen nach Jugendstrafrecht bestraft werden. Diese Ausnahmefälle sind aber leider die Regel ...
Geht es um andere Dinge wollen diese Heranwachsenden immerhin auch als Erwachsene behandelt werden. Ihre eigene geistige Reife bescheinigen sie sich hier ja auch immer selbst.

Merkel 's sicherer politischer Instinkt

Hat sich leider in Luft aufgelöst. Hat sie denn nichts aus 2015 gelernt? Mit der "alle sind willkommen" Losung traf sie den Zeitgeist von 2015, und wurde zur Hebamme einer fürchterlichen politischen Bewegung. Jetzt versucht sie es wieder...
Schon mal ans aufhören gedacht, Frau Kanzlerin?

Natürlich demonstrieren die

Natürlich demonstrieren die Schüler*innen am Freitag, denn samstags interessiert es viele derer nicht, denen vor allem eins wichtig ist: law and order. Da könnte die Welt den Bach runtergehen, wenn es ohne formelle Gesetzesverstöße geschieht, interessiert es diese Menschen nicht. Es funktioniert nur am Freitag, die notwendige Aufmerksamkeit zu bekommen. Und die Schüler*innen, die sich beteiligen, gehen ihren Weg, weil sie möglicherweise an manchem dieser Freitage mehr lernen als andere auf der Schulbank.
Das Lob der Kanzlerin wäre um Längen glaubhafter, wenn sie eine engagierte Klimapolitik forcieren würde - da ist seit Jahren keine klare Linie mehr erkennbar.

Welche Kanzlerweisheit

Natuerlich kann man demonstrieren, aber doch nicht in der Dienstzeit. Ansonsten kann ja jeder Schueler jeden Tag fehlen. Lehrer auch. In diesem Sinn muss es auch Frei bleiben fuer oder gegen was man demonstriert. Eine Kanzlerin sollte nicht vorschreiben was genehm ist.
Die Schulzeit hat neutral and frei von politischer Agitation zu sein.

@Stella, 20:23

Die Wissenschaftler/-innen hinter den Studien sind bestimmt nicht alle kreationistisch eingestellt.

Die Sache ist anders: von der Lebensweise der heutigen Menschen aus gesehen haben diese selbst Klimaveränderungen angestoßen, die die eigenen Anpassungsfähigkeiten (biologisch & gesellschaftlich) zu übersteigen drohen. Insofern geht es nicht um ein gegebenes Referenzklima. Es geht darum, zu den langsameren Veränderungen zurückzukommen, die es ohne den massiven menschlichen Einfluss gäbe. Dann hätte die Evolution wieder eine Chance.
So droht unzähligen Menschen der Tod durch immer mehr Wetterkatastrophen.
Dem etwas entgegenzusetzen ist vorausschauend und sinnvoll, um die Veränderungsgeschwindigkeit und -intensität zu verringern.

@MartinBlank 21:43

Ausgerechnet den Brexit nennen Sie. Die Argumente der Brexiteers die in der Mehrheit 50 Jahre alt und aufwärts waren kompletter Unsinn und dies merkt man auch mehr und mehr je näher der Brexit kommt!
Sie glauben also, dass Menschen die nur Merkel als Kanzlerin erlebt haben keine Ahnung haben? Es ist genau dieses von oben herab Gerede welches ganz viele jungen Menschen so richtig satt haben und dies zurecht. Es ist unglaublich was sich hier einige in ihrer Abneigung gegenüber Jungen Menschen rausnehmen!

Reichlich viel Pessimismus

und Endzeitstimmung unter den Schülern. Wenn gerade mal 16-jährige sagen, dass sie nichts mehr lernen müssen, weil ja die Welt eh bald kaputt geht- muss man das als Politiker oder Journalist dann auch noch verstärken? Dann brauchts auch keine Bildungsgipfel, Digitalisierung mehr und der Staat kann die weiterführenden Schulen und Unis schließen und viel Geld sparen.

21:39 von rainer4528

«Sie wissen nicht wie alt meine Enkel sind.»

Selbstverständlich nicht. Woher sollte ich auch …?

«Schauen Sie sich in der Mediathek das MOMA von voriger Woche an. Da waren solche Kämpferinnen für die Umwelt zu sehen. Ich habe Tränen gelacht.»

Ich lache auch Tränen, wenn ich mir Zusammenfassungen der Fußball WM 2018 anschaue, ich denen ich Neymar sich schmerzverzerrt über das halbe Spielfeld wälzen sehe.

Dennoch setzte ich Neymar nicht gleich mit allen anderen Fußballern.
Und gehe nicht davon aus, dass alle dies in gleicher Weise tun.
Aber halt nie dadurch auffielen.
Weil noch nie eine Kamera auf sie gerichtet war …

um 21:44 von Boris.1945

>>
Aber früher war die Perfektionierung die Pleiten- Pech und Pannengesellschaft schönzureden nicht derart angesagt wie Heute.
<<

Ich glaube nicht, dass wir mehr Pleiten-, Pech- und Pannengesellschaft haben als in früheren Zeiten. Wir haben heute nur mehr Transparenz und mehr Öffentlichkeit. Sie haben offenbar eine Reihe von einschneidenden Erfahrungen gemacht und sind verbittert. Aber Verbitterung kann keine Grundlage für die Weiterentwicklung der Gesellschaft sein.

@Carlsand, 20:18

„Das ist ja nun kein unbekanntes Phänomen aus der Vergangenheit,dass sich Kinder leicht für irgendetwas instrumentalisieren lassen. Morgen demonstrieren sie dann vor Geschäften,deren Inhaber nicht politisch korrekt sind,und sie glauben,sie sind die Guten.Wer sind die Urheber,doch nicht eine Greta Thunberg.“

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, in dem Fall nicht ins eigene Weltbild passt?

Schade, dass Sie Menschen unter 18 oder 20 so wenig zutrauen, zumal diese sich nicht gegen bestimmte Personen oder Gruppen aussprechen, sondern vor allem für ihre Lebensgrundlagen stark machen.
Man könnte das übrigens nicht links, sondern sehr konservativ finden.

"Greta" ist nicht konkret.

Außer Schlagworten ist nichts zu finden. Welche Massnahmen schlägt sie vor? Wie soll das Klima gerettet werden? Wer zahlt das? Was ist mit den Oberverschmutzern USA und China? Woher kommt der Strom, wenn wir die Kohle einfach abschalten - und nachts kein Wind weht? Wann werden Billigflüge verboten? Was machen wir mit dem Verkehr? Wer produziert energieintensive Produkte - und wie?----Nichts. Und wennn sie "Greta" Klasse finden, können Sie keine Lehrer beurteilen. Niemals.

Vor Wahlkämpfen wanzt man sich an

Vor Wahlkämpfen wanzt man sich auch den potentiellen zukünftigen Wählern an.
Ausserdem wird sich Frau Kanzlerin nicht über mögliches Schulschwänzen beschweren können, wenn die BRD es noch nicht einmal schafft, genügend Lehrpersonal einzustellen und die Schulen adäquat auszustatten.
Die Unterrichtsausfälle sind weitaus schlimmer, als 1x pro Woche die Schule nicht zu besuchen.

#FridaysforFuture

Gestern könnten wir hier im Forum hautnah miterleben wie viele Mitforisten gegen Greta Thunberg hetzten.
Denen geht es gar nicht um die verpassten Unterrichtsstunden, sondern um Jugendliche die für die Umwelt eintreten, entgegen der eigenen Ideologie des Klimawandel leugnens.

Vielleicht wird diese Bewegung, wie die 68er Deutschland nachhaltig verändern. Umwelt-, und gesellschaftpolitisch wäre es dringend notwendig, nach fast 15 Jahren unter Kanzlerin Merkel !

Gruß Hador

@20:57 von Malheur

"die Alten, die das Elend angerichtet haben, sind schon tot oder machen nicht mehr lange."

Etwas genauer bitte: Die Alten, die noch Eisblumen an ihren Schlafzimmerfenstern hatten, sich mit kaltem Wasser gewaschen und die Zähne geputzt haben, die im Winter nur das Wohnzimmer geheizt hatten, die in ihrer Schulzeit an den Wochenenden und/oder in den Ferien gearbeitet haben, um sich einen schönen Pullover kaufen zu können, die für die Eltern mit Milchkanne und Einkaufsnetz einkaufen gegangen sind und und und ... haben nach dem Motto gehandelt: Unsere Kinder sollen es mal besser haben als wir.
Was für eine böse Generation!

" sind schon tot oder machen nicht mehr lange."

Tja, dann wird die verhätschelte Generation "Milchbrötchen" sich wohl wirklich mal ums eigene Wohl kümmern müssen. Babysitten ist dann übrigens auch nicht mehr. Oma ist unter der Erde

20:59 von Anna-Elisabeth @20:40 von Gegenlicht

"" Wer als erwachsene/r Erwerbstätige/r dafür auf die Straße geht, um die eigene Meinung zu diesem (allerwichtigsten) Thema öffentlich kundzutun, tut dies stets in der Arbeitszeit!"
#
Wenn ich einmal auf einer Demo war ( IG Metaller Vertrauensmann ) musste ich immer eine Freizeit b.z.W. Urlaubstag dafür nehmen.Das nur zu Ihrer Info.

Merkel

Wenn jemand ihr Trittbrettfahrerei vorwirft, dann muss ich ihn fragen, wo Merkel noch mitfährt, wenn Sie als Kanzlerin in ihrer letzten Legilaturperiode amtiert.
Nein, Merkel nutzt ihren Abgang, um sich endlich mal eine Meinung leisten zu können.
Es sei ihr gegönnt!

@91541matthias

"... hätten wir uns nie trauen dürfen" - Ihr Satz spricht Bänder: Sie durften nicht, also haben Sie sich nicht getraut. Die hier von manchen sehr zu unrecht und mit oft unlauteren Unterstellungen abgekanzelte "Jugend" ist in weiten Teilen bestens informiert und traut sich was. Gut so.

@Sparer, 20:49

„[...] Abgesehen davon sollte man die demonstrierende Generation "Mama-Taxi-bringt-mich-überall-hin" mal fragen, inwieweit sie zum Verzicht auf Handy, E-Mail, soziale Medien etc. bereit ist, all das verursacht nämlich jede Menge CO2.“

Ist das jetzt nicht eigentlich Kritik an den Eltern? In welchem Alter haben Sie sich denn von Dingen distanziert oder sie sogar geändert, die Sie von Ihren Eltern und deren Generation als ganz normal gelernt haben?
Die Erwachsenen sind doch mindestens z.T. genauso an Smartphone, PC & Konsole unterwegs. Und die Eltern kaufen SUVs, wenn auch bei weitem nicht alle.
Wäre mal interessant: sind die Kinder der SUV-Eltern wohl bei der Demo oder in der Klasse?

Ich kann nur den

Kopf schuetteln ueber diese "Kanzlerweisheit".
Schueler wie alle anderen haben selbstverstaendlich ein Recht auf freie Meinung und duerfen diese auch kundtun. Aber doch nicht waehrend der Schulzeit. Aus gutem Grund sind Schule und Lehrer politisch neutral and folgen einem Kurrikulum und keiner politischer Meinung.
Bei mir zerbrach damit der letzte Rest eines Glaubens, dass die Kanzlerin ihr eigenes System versteht.

Kinderideen mal weitergedacht...

Ob Kindern / Jugendlichen naive Kinderpolitik gefallen würde, wage ich doch sehr zu bezweifeln... also mal nur angedacht... Zurück (oder vorwärts) zu einer deindustrialisierten Zeit, ohne Industriestädte und stattdessen mit weiträumig ökologischer Landwirtschaft, Mit Kinderarbeit auf Feldern und Stockschlägen in der Schule... mit Kämpfen ums Hoferbe und vielerlei Elend der Verlierer...
_
Das ginge übrigens auch ganz modernistisch, wie heute in diversen Ländern üblich...
_
Ob die schwedische Jungaktivistin das alles weiß, wage ich sehr zu bezweifeln. Ihre Eltern sollten es aber besser wissen ... und das ist der eigentliche Skandal in dieser Causa...

Eine schöne Übung für die

lieben Kleinen mal den Aufstand zu proben.

21:48 von Magfrad

«Der Ton mit dem hier aber gegen junge Menschen gewettert wird finde ich vollkommen daneben und ist sehr beunruhigend.»

Das finde ich auch.

Fast könnte man den Verdacht hegen, nicht wenige wären im Alter von bereits mindesten 30 Jahren zur Welt gekommen. Sie wüssten gar nicht, was Jugend allgemein bedeutet, und hätten eine eigene niemals erlebt …

@deutlich 21:52

Die Endzeitstimmung ist berechtigt und daran ändert auch kein Versuch von Ihnen diese Schüler so runterzumachen. Die Welt geht auch bald kaputt und diese jungen Schülern merken es gottseidank. Bezüglich weiterführenden Schulen und Unis. Wenn Leute wie Sie mit Ihrer Abneigung gegenüber Jungen Menschen so weitermachen braucht es die Unis in der Tat nicht mehr. Jeder Schüler mit Verstand verlässt dann unser Land in Richtung eines Landes welches sich wirklich für Junge Menschen einsetzt und wo nicht so eine Abneigung gegenüber Jungen Menschen herrscht. Sie vergessen komplett, dass dies Jungen Leute die einmal die Zukunft Deutschlands sein sollten.

Eine mutige Bewertung der Kanzlerin

"Non scolae, sed vitae discimus - nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir". Ich finde, wir brauchen junge Menschen, die sich für den Klimaschutz einsetzen. "Bildung" ist weit mehr als das Erlernen von Sprachen und Formeln. Allerdings sollte vermieden werden, dass "Trittbrettfahrer" derartige Aktivitäten nutzen, um sich - ohne politisches Interesse - dem Unterricht zu entledigen. Eine projektbezogene Nacharbeit zum Thema Umweltschutz wäre daher sinnvoll.

Schenkelklopfer

Als ich heute beim Autofahren in den Nachrichten den Satz hörte: "Und deshalb begrüße ich es sehr, dass junge Menschen, Schülerinnen und Schüler, demonstrieren und uns sozusagen mahnen, schnell was für den Klimaschutz zu tun." habe ich vor Lachen aufpassen müssen, dass ich keinen Unfall baue. Sofort fiel mir die Definition ein: 'Dem Begriff Populismus (von lateinisch populus ‚Volk‘) werden von Sozialwissenschaftlern mehrere Attribute zugeordnet. Charakteristisch ist eine mit politischen Absichten verbundene, auf Volksstimmungen gerichtete Themenwahl und Rhetorik. Dabei geht es mal um die Erzeugung bestimmter Stimmungen, mal um die Ausnutzung und Verstärkung vorhandener Stimmungslagen zu eigenen politischen Zwecken.'
Frau Merkel kann auch Populismus, ein echter Schenkelklopfer.

@21:35 von Brisant

"Reden wir nicht ständig von einem Klimawandel sondern vom Schutz des Lebensraum Erde den wir vorsätzlich durch unsere Lebensweise zerstören."

Volle Zustimmung.

an die 50+-jährigen

Als wir (ich zähle mich dazu) so alt waren, wie die jetzigen Schüler*innen, lief im Fernehen auf mehreren Sendern gleichzeitig "Der lange Marsch", produziert von der BBC.
Wir haben es also wissen können, welche Auswirkungen ökologische Katastrophen haben - heute kommen die klimatischen noch dazu.
Was haben wir gemacht? Nicht nur NICHTS - wir haben es kontinuierlich verschlimmert.
Aus diesem Grund bin ich sehr froh, dass es eine Generation gibt, die eindeutigt sagt: STOPP!
.
Und aus diesem Grund bin ich sehr für:
https://parentsforfuture.de/

@21:56 berufsschullehrer

Sie scheinen genau das und nur das zu finden, was Sie suchen, wenn Sie schreiben "Greta ist nicht konkret"; in jeder ihrer Reden ist sie sehr konkret, in jedem Interview zeigt sie ein Fakten- und Hintergrundwissen, das manchen Abgeordneten und Expert*innen zur Ehre gereicht; aber man kann das alles auch überhören, überlesen und ignorieren.
Und vielleicht denken Sie als namentlicher Berufsschullehrer noch einmal kurz nach, ob Sie tatsächlich jungen Menschen den Mund verbieten wollen, weil Ihnen deren Liste konkreter Maßnahmen-Vorschläge nicht reicht.

um 21:48 von Magfrad

"" Der Ton mit dem hier aber gegen junge Menschen gewettert wird finde ich vollkommen daneben und ist sehr beunruhigend. Bei sowas braucht man sich nicht zu wundern, wenn ganz viele junge Menschen es satt haben und unser Land verlassen.""
#
Also denTon macht immer noch die Musik. Aber Sie haben Recht es verlassen oft sehr viel gut ausgebildete Menschen Deutschland. So denkt auch schon mein Enkel nach den Studium ( Informatik ) D. zu verlassen und nach Kanada zu gehen. Dort sind die Berufsaussichten auf einen guten Job deutlich besser als hier zu Lande.Das sollten Sie als CDU Mitglied auch mal mit in den Vordergrund Ihrer Tätigkeit stellen woran das hier in D. oftmals hapert.

Was soll man dazu sagen?

Die Bundeskanzlerin bleibt ihrer Linie treu die eigene Partei vor den Kopf zu stoßen und die Partei läßt sich das alles weiterhin gefallen. Sie stellt sich wieder mal auf die Seite der anderen Parteien, sie ist somit ein Kuckuck oder Trojanische Pferd für die CDU und ihre Wähler. Für die Parteifreunde die nicht schon weg sind und Unionswähler gibt es deshalb nur noch die Alternative zum Wohle Deutschlands, hoffentlich ist es hierzu nicht zu spät.

Englischnoten?

"Ist es okay, die Schule zu schwänzen, wenn man gegen den Klimawandel demonstrieren geht?"

"FridaysForFuture" ist so dermaßen schlechtes Englisch, dass man zumindest den Englischunterricht nicht hätte schwänzen sollen.

Herrjeh...

Wo sind hier eigentlich die User mit dem geistigen Horizont, intellektuell die Brücke von einer Schüleraktion zur Realpolitik zu schlagen... statt sich in kleinlichen Formfragen zu verlieren...? Ich bin echtenttäuscht...!

@harpdart, 21:37

Ich bin absolut bei Ihnen.

Und was Ihren Schluss angeht („[...] Und zum Schwänzen: Deutsche, Revolution, Bahnsteigkarte, da war doch was?“), den Gedanke hatte ich bei dem Thema auch schon öfters. Bei manchen wäre das wohl so.

@22:06 FritzF

"Die lieben Kleinen"? Wen meinen Sie denn damit? Der Bericht handelt von jungen Menschen, denen die Zukunft unseres Planeten nicht egal ist, die dafür auf die Straße gehen, sich mit Ursachen und Konzepten befassen und alles andere als "liebe Kleine" sind. Aber mit dem Begriff kann man natürlich versuchen sie zu verniedlichen, nicht ernst zu nehmen oder zu diskreditieren.

@LBELIN - "Ich kann nur..."

Eine Demonstration von Schülern außerhalb der Schulzeit, z.B. an Wochenenden, würde nicht wahrgenommen. Allein durch die bisherigen Aktivitäten und die Berichte darüber haben die Schüler ihr Kernziel erreicht, die Menschen für den Klimaschutz zu sensibilisieren. Die politische Neutralität sehe ich aktuell nicht verletzt, geht es doch um eine durchaus existentielle Menschheitsfrage. Auch wenn man Vorkehrungen treffen muss, damit die Schulpflicht keinen Schaden nimmt, kann man doch feststellen, dass Bildung nicht nur im Erlernen von Sprachen und Formeln besteht, sondern junge Menschen zu sozialer Kompetenz und eigenverantwortlichem Handeln führen soll. Ich freue mich, dass die Kanzlerin junge Menschen entsprechend ermutigt.

um 21:56 von berufsschullehrer

Ihr Beitrag zeigt das Beharrungsvermögen, das den notwendigen Veränderungen im Wege steht. Greta fordert wohl zunächst einmal die Einhaltung des Kyoto-Protokolls. Das war schon einmal allgemeiner Konsens. Sie fragen, wer das zahlt. Versicherungen und Rückversicherer stellen sich genau die andere Frage, nämlich wer die enormen Schäden zahlt, die ohne effektive Maßnahmen gegen den Klimawandel anfallen. Ansonsten listen Sie nur Fragen auf, für die es schon längst Antworten gibt. wäre die Menschheit einig, dann wären die notwendigen Maßnahmen in überschaubarer Zeit umsetztbar.

@schabernack 22:07

Absolut korrekt. Ich kann bei sowas nur den Kopf schütteln. Diejenigen die sich über diese Schüler echauffieren und über Greta Thunberg sind in meinen Augen ein Problem für unser Land und für unsere Planeten. Mit ihrer Rücksichtslosigkeit verbauen sie der Jugend eine gesunde Zukunft. Gottseidank machen die Schüler da nicht mit.

re zwicke

"Kinderideen mal weitergedacht...

Ob Kindern / Jugendlichen naive Kinderpolitik gefallen würde, wage ich doch sehr zu bezweifeln... also mal nur angedacht... Zurück (oder vorwärts) zu einer deindustrialisierten Zeit, ohne Industriestädte und stattdessen mit weiträumig ökologischer Landwirtschaft, Mit Kinderarbeit auf Feldern und Stockschlägen in der Schule... mit Kämpfen ums Hoferbe und vielerlei Elend der Verlierer..."

Wenn den Alten (aufrechten Linksliberalen) nichts Besseres einfällt, als die Sorgen der Jungen ins Lächerliche zu ziehen, kann man nur sagen, dass mit solchen Alten kein Staat zu machen ist.

Schon gar kein zukunftsfähiger Staat.

@20:51 Tada

Die Antwort ist verblüffend einfach: Weder Wäschetrockner noch Weichspüler ist die Lösung. Nicht so schwer drauf zu kommen und nicht so schwer umzusetzen.

21:56 von berufsschullehrer

«"Greta" ist nicht konkret.
Außer Schlagworten ist nichts zu finden. Welche Massnahmen schlägt sie vor?»

Sie muss auch nicht "konkret" sein.
Sie ist eine 16-jährige Jugendliche.

Wie armselig ist eine Welt der Erwachsenen, die von 16-Jährigen fordert, konkrete Lösungen für äußerst komplexe Aufgabenstellungen zu liefern?

Lösungen, bei denen sich erwachsene Entscheider seit mind. 20 Jahren die Köpfe zermartern. Sie gerne auch mal "in den Sand stecken", weil ihnen konkretes Vorgehen zu anstrengend, und/oder zu unopulär erscheint …

Und warum schreiben Sie den Vornamen "Greta" in Anführungszeichen …?

@Anna-Elisabeth

Besser hätten Sie den Unterschied zwischen Jungen und Alten nicht beschreiben können...
Die Alten finden sich toll dabei, selbstzufrieden und gleichzeitig wehleidig zurückzuschauen, die Jungen MÜSSEN nach vorne schauen!

Ich danke Ihnen für diese, für Ihre Demonstration!

D.M., Bj. 1964

Der Untertan

Nachdem ich die Kommentare hier gelesen habe, wußte ich nicht, ob ich weinen oder lachen soll.

Da faseln einige was von "Pflichterfüllung", einer meinte sogar den Kindern und Jugendlichen eine eigene Meinung absprechen zu müssen, weil sie ja nicht gedient haben. Fehlte eigentlich nur noch die Forderung nach Kaisertreue.

Exakt über solche reaktionären Sprüche hat sich 1914 schon Heinrich Mann in seinem wunderbaren Roman "Der Untertan" lustig gemacht.

Statt sich zu freuen, daß Jugendliche sich für eine Sache zu engagieren, zieht man über die Jugendlichen her, was gestern darin gipfelte, daß im Bericht über Greta Thunberg die Aktivistin in den Kommentaren schlimmer gemobbt wurde als auf dem Schulhof.

Alle die, die sich über den Schülerstreik mokieren fordern Sie demnächst auch von Gewerkschaften nach Feierabend für ihre Lohnforderungen zu streiken? Die Jugendlichen haben es genau erkannt: die Währung heutzutage ist Aufmerksamkeit und die haben sie bekommen. Ich ziehe meinen Hut.

@schiebaer45 22:13

Wissen Sie was? Es werden in Zukunft noch mehr junge und sehr gut ausgebildete Menschen Deutschland verlassen. Warum? Weil Deutschland schlichtweg für Junge Menschen immer unattraktiver wird und weil Deutschland feindlich gegenüber Menschen ist die sich eine Familie aufbauen wollen. Diese Feindlichkeit liegt wie man in diesem Forum sieht nicht nur in der Politik sondern auch sehr stark in der Gesellschaft!

re scotch bingeington

""FridaysForFuture" ist so dermaßen schlechtes Englisch, dass man zumindest den Englischunterricht nicht hätte schwänzen sollen."

Es ist ein alliterierender Slogan und überhaupt kein schlechtes Englisch.

Oder begründen Sie mal Ihr Urteil, ohne damit gleich oberlehrerhaft überzukommen.

Ich...

bin der Meinung das sich die Schüler und Schülerinnen den die Zukunft gehören soll auf die Straße gehen. Diese Kinder erleben die Jahre 2080, 2090 oder gar das Jahr 2100. Wenn der Klimawandel so weiter geht dann kann es sein das diese Kinder einen Anstieg der Temperaturen um vier Grad Celsius und einen Anstieg des Meeresspiegel um 7 Meter miterleben.

@Anna-Elisabeth 22.00

Danke für Ihr Beispiel aus dem realen Leben der älteren Generation! Wäre schon schön, wenn das Einige der Hetzer unter den Foristen mal bedenken würde. Mein Vater hat sich die Knochen mit Arbeit kaputtgemacht, dass aus uns Kindern was werden konnte. Damals auf dem Land gab es kaum Jemand mit Telefon. Bei einem Notfall musste ich auf den Berg ins Sportheim rennen zum Telefonieren. Aber wenn Neuerdings so viele das wieder wollen, ja dann...

@20:54 von Carlsand

"ich weiss, wer von den beiden die wahre Rebellin ist" - Glaube ist, wenn man nix weiß, sich aber trotzdem fast sicher ist.
Mich würde schon interessieren, wer die ganze Aktion wirklich steuert. Ich habe noch nie vorher engagiert sein wollende Demonstranten gesehen, die dermaßen unbewegt und schlicht in die Kameras schauen.

@Zwicke, 22:05

Nun malen Sie bitte nicht den Teufel an die Wand!

Egal, ob wir erst ab 18 oder schon 16 wählen lassen, auch die Erstwähler/-innen entscheiden „nur“ mit. Wissen, Meinung und Erfahrung der Älteren zählt auch.

Tja

Zitat Artikel: "Merkel lobt das politische Engagement der Schülerinnen und Schüler, der mahnende Zeigefinger der Kanzlerin bleibt aus: "Ich unterstütze sehr, dass Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gehen und dafür kämpfen." Ganz anders klang kürzlich Merkels Parteifreundin, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Für Klimaschutz demonstrieren - na gut. Aber bitte nur in der Freizeit. Schule geht vor."

Ist ja auch klar. Frau Merkel, man mag von ihr politisch halten, was man möchte, ist Doktor der Physik. Frau Karliczek ist dagegen die ungebildetste Bildungsministerin, die die BRD jemals hatte. Die Studien einfordert ohne offenbar in der Lage ist, sie überhaupt zu lesen und sich gerne zu Themen äußert, von denen sie keinerlei Ahnung hat. (Das hat sie mit dem Herrm Spahn gemeinsam.)
Wer von den beiden besitzt wohl mehr Glaubwürdigkeit, wenn es um die Dringlichkeit eines Themas geht, das zu großen Teilen Physik ist und durch tausende Studien belegt?

Manche pseudophilosophischen

Manche pseudophilosophischen Traktate hier über "Kreationismus" oder "notwendigen Klimawandel als nächste Stufe der Evolution" sind in meinen Augen zynisch, völlig weltfremd und vor allem einerseits das menschengemachte der Klimazerstörung leugnend und andererseits Millionen von Menschen auf der Flucht oder durch Dürre, Überschwemmung oder Versteppung ums Überleben kämpfende oder gar zum Opfer fallende Mitmenschen ignorierend. Da sind mir die für den Planeten und ihre Mitmenschen engagierten und in Klimafragen sachkundigen Schüler*innen wesentlich näher und lieber.

"Alternative zum Wohle Deutschlands"

Genau diese Alternative braucht Deutschland nicht. Die Folgen des Populismus und die Trumpsche Politik haben in den USA zur Aufkündigung des Klimaschutzes geführt und gerade die junge Generation wachgerüttelt. Es gibt wahrlich Schlimmeres, als sich für die Bewohnbarkeit des Planenten Erde einzusetzen. Junge Menschen mögen nicht über die Lebensweisheit eines Donald Trump verfügen - und doch scheinen sie in vielfacher Hinsicht vorausschauender, leidenschaftlicher und wertvoller.

@Magfrad 22.08

In Ihrer typischen Art unterstellen Sie, ich hätte was gegen junge Leute und haben wieder mal nichts verstanden. Ich hab selbst Kinder und freue mich, dass es in D noch vernünftige Bildungsangebote gibt, die ich übrigens nicht für selbstverständlich halte. Deshalb würde ich mir von der Jugend da mehr Respekt und Ernsthaftigkeit erwarten. Zu meiner Schulzeit war Abi oder Studium für ein Kind eines Bauhandwerkers nicht vorgesehen, ich hab es gegen manchen Widerstand trotzdem gemacht. Aber nicht durch Freitags wegbleiben. Auch nicht für z.B. Friedensdemos, die waren am WE

Der Artikel fällt bei mir

Der Artikel fällt bei mir glatt durch da er eine wichtige Information nicht berücksichtigt.

Auf der Münchener Sicherheitskonferenz hat Fr. Merkel die Proteste in ein fragwürdiges Licht gesetzt. Sie könne sich nicht vorstellen das aus dem Nichts so eine Bewegung sich organisiert. Dahinter müssten Kräfte stecken.

Ich empfehle jeden sich die Rede der Kanzlerin auf der Sicherheitskonferenz zu diesem Thema anzuschauen.

Für mich ist ganz klar das ihr PR Berater dazu geraten haben die Bewegung nicht in Frage zu stellen sondern diese für sich mit einzunehmen.

20:47 von Tammy Speed Mind

auch maas und heil haben heute wieder ihre weisheiten zur europawahl kundgetan

Zu 18:22 von schabernack "Dumme Sprüche"

«Schwänzen und dumme Sprüche sind kein Engagement für eine besser Welt.»
---
Wenn Schüler die Schule schwänzen, um "in dunklen Ecken" kiffend und Gangsta-Rap hörend "abzuhängen", dann ist das kein Engagement für gar nix.
"Dumme Sprüche" habe ich bisher nicht einen einzigen von den demonstrierenden Schülern gehört.…

@schabernack, wo wurde das als Engagement bezeichnet?
Das Klima ist komplex, auch Surrogate wirken.

Sprüche die nicht helfen:
Fridays for Future
Das Klima wartet nicht
Make earth cool again!
Ich will, dass Ihr in Panik geratet
Die Älteren haben Chaos angerichtet
Warum soll man für eine Zukunft lernen, die es vielleicht gar nicht gibt?
Kohle? Nein Danke!
Wann, wenn nicht jetzt, und wer, wenn nicht Du?
Ist doch klar: Die Zukunft ist solar!
Keine Kohle für die Kohle!
Planet Earth First
Rettet die Pole, raus aus der Kohle.
Solaranlagen auf jedes Dach!

usw... einige, auch Frau Merkel, versuchen ihr Geschäft (auch das politische) mit "den Schülern" zu machen.

21:13 von Shemuel

offenbar war ihr auswendig gelerntes nicht so gut vermittelbar wie die bilder mit ihr

@22:04 IBELIN

Erstaunlich, dass man tatsächlich hier im Jahr 2019 lesen kann "Schueler... haben selbstverständlich ein Recht auf eigene Meinung..., aber doch nicht während der Schulzeit" - und ich dachte immer, genau das sei Bildungsauftrag unseres demokratischen Gemeinwesens, Schüler*innen zur eigenen Meinungsbildung zu befähigen und anzuregen - so wie ich das in meiner Schulzeit in den 60ern und 70ern oft vorbildlich von meinen Lehrer*innen mitbekommen habe.

Wie wäre es eigentlich....

.....wenn die junge Schwedin und ihr Gefolge zur Abwechslung mal in Indien, China, überhaupt in Asien oder den USA protestieren gehen würden? Gegenüber dem, was da in die Luft gepustet wird, sind die CO2-Emissionen hier in Europa nur ein kleiner Fliegendreck!

@22:19 von andererseits

"Der Bericht handelt von jungen Menschen, denen die Zukunft unseres Planeten nicht egal ist, "

Jede politische Richtung wird argumentieren, dass ihr die Zukunft nicht egal ist. Es geht nicht um Kritik an Engagement und Positionierung. Es geht darum in welchem Rahmen das passiert.

Scheinheilige Merkel

Viele erinnern sich nicht mehr dass es MERKEL war, die die Laufzeiten der AtomkraftWerke verlängern wollte! Ebenso hat sie die Energiewende die von den Grünen und der SPD unter Schröder eingeleitet wurde und die eine Konzernunabhängige EnergieVersorgung sicher gestellt hätte RÜCKABGEWICKELT.

Insofern ist es blanker Hohn was Sie jetzt von sich gibt.

Für den ganzen Atomskandal der Angela Merkel hat noch keine Aufklärung stattgefunden.

Die Jugend muss weiter demonstrieren und aufzeigen: SO WIE BISHER KÖNNT IHR ALTEN NICHT WEITERMACHEN!

Konsequente Schüler

Gehen mit gutem Beispiel voran und überzeugen ihre Eltern, dass Flug-urlaubsreisen ein Umweltfrevel sondergleichen sind.
Ich fürchte ryanair wird bald Insolvenz anmelden müssen.

22:15 von Scotch Bingeington

«"FridaysForFuture" ist so dermaßen schlechtes Englisch, dass man zumindest den Englischunterricht nicht hätte schwänzen sollen.»

Erstens hätten Sie als User mit einem englisch klingenden Usernamen all die Unbedarften aufklären können, was genau denn an "FridaysForFuture" sooo grausam schlechtes Englisch ist.

Zweitens die Gelegenheit nutzen, um den Unbedarften zu verklickern, wie es denn besser / richtiger heißen sollte / müsste.

Drittens sind "Hashtags" #… nie dazu da, geschliffen formulierte Sprachkenntnisse auf akademischem Niveau zu transportieren.

Viertens ein weiterer Beitrag, der beliebige Belanglosigkeiten herbei zitiert, um unliebsamen Schülern mal wieder kräftig vors Schienbein zu treten …

@19:29 von vweh

"Die Bewertung ob ein unentschuldigtes fehlen im Schulzeugnis wird nicht von Frau Merkel durchgeführt. Das machen dann weiterführende Schulen, Unis, FHs und HR-Personal in den Unternehmen. Die interessiert es potentiell überhaupt nicht und geben anderen mit weniger/keinen Fehlstunden den Vorzug"

Die Fehlstunden interessieren niemanden. Der Notendurchschnitt ist das entscheidende Kriterium bzw. die erworbenen Kompetenzen und das Auftreten im Bewerbungsgespräch. Und da mag mancher streikende Schüler besser abschneiden, als diejenigen, die sich brav und ohne Leidenschaft durch eine Schulkarriere büffeln.

Die Kinder stellen manchmal

Die Kinder stellen manchmal klügere Fragen und haben noch ein Gewissen, als die Erwachsenen auf die dumme Idee kommen, einen Fehler mit einer sechs zu bestrafen. Ich meine, die Kinder haben einfach keine Chance, und werden irgendwann erwachsen, d.h. gleichgültig. Ich kann im Schwänzen eigentlich nichts verwerfliches erkennen, ausser dass wir das als Straftat bezeichnen.

@22:19 von andererseits

>> Der Bericht handelt von jungen Menschen, denen die Zukunft unseres Planeten nicht egal ist, die dafür auf die Straße gehen, sich mit Ursachen und Konzepten befassen und alles andere als "liebe Kleine" sind. Aber mit dem Begriff kann man natürlich versuchen sie zu verniedlichen, nicht ernst zu nehmen oder zu diskreditieren. <<
_
Mit Verlaub ... aber ich behaupte, daß diesen "jungen Menschen" die Zukunft unseres Planeten herzlich egal ist ... sofern sie ihre Nasen weiter an Smarthones plattdrücken können und von Mama und Papa immer genug Geld und Komfort zum "Chillen" im www geboten wird. Früher waren es mal chaotische Facebook-Homeparties, dann Tamagochi-Seekings, und jetzt eben - weil das gerade chic und etwas heavy ist, wird nun mal auf Umweltschutz gemacht. Wirkliche Substanz steht dahinter nicht, weil den Jugendlichen noch der intellektuelle Unterbau fehlt, um konkret politisch argumentieren und mitdiskutieren zu können. Fordern und Fördern - gilt auch hier.

Ja zur Wahl mit 16

Und weg mit dem Jugendstrafrecht, das ist bei diesen für ihr Tun voll verantwortlichen Menschen dann nicht mehr nötig. Und für die beliebten coffee-oder kuchen to go Becher und die Zigarettenverpackungen, Smoothieflaschen oder ähnliche Dinge, die die schulnahen Straßenränder odet Schulwege zieren, wird in Zukunft Pfand erhoben... Wäre doch auch ein Beitrag zu mehr Verantwortung.

@22:14 von MichlPaul

"Für die Parteifreunde die nicht schon weg sind und Unionswähler gibt es deshalb nur noch die Alternative zum Wohle Deutschlands, hoffentlich ist es hierzu nicht zu spät."

Die AfD hat ihren Zenit wohl überschritten und sollte ich mich irren, dann würde es eine geistige Rolle Rückwärts mindestens in die 1950er Jahre geben, wenn nicht erheblich schlimmer. Schülerstreiks würde es dann natürlich nicht mehr geben. Aber ob das dem Wohl Deutschlands dienlich wäre, darf man stark bezweifeln.

Zu 22:19 von andererseits "unser Planet"

"Die lieben Kleinen"? Wen meinen Sie denn damit? Der Bericht handelt von jungen Menschen, denen die Zukunft unseres Planeten nicht egal ist, die dafür auf die Straße gehen, sich mit Ursachen und Konzepten befassen und alles andere als "liebe Kleine" sind.

Bei manchen Sprüchen ist die Bezeichnung berechtigt.
Wenn sich die Schüler um die Zukunft sorgen, dann sollten sie sich Gedanken machen wie 2050 zehn Milliarden Menschen auf diesem Planeten satt werden und menschenwürdig und friedliche leben können.

Nahrung, Wohnen, Verkehr ...

... oder sie sollten dafür sorgen, dass die Bevölkerung nicht weiter wächst (Afrika-Asien..)

Sie könnten lernen, studieren und es besser machen mit Wissenschaft und Technik.
Damit könnten sie beeindrucken. Mit Schulschwänzen erreicht man nichts, höchstens das Gegenteil.

Die Begrenzung des Bevölkerungswachstum auf dieser Erde ist die eigentliche Herausforderung, nicht nur was die Umwelt und das Klima betrifft. D spielt da keine Rolle.

Streik & Demo

Demonstrieren ist ein Grundrecht.
Streiken- also eine Verpflichtung nicht erfüllen- ist kein Grundrecht.
Dem Unterricht fern bleiben nennt man streiken und nicht demonstrieren.
Den Unterschied zwischen Streik und Demonstration sollte man als Bürger schon kennen.
Da wäre mal etwas Aufklärung seitens der Medien geboten.

@22:26 Anderes1961

Ich stimme Ihnen zu 100% zu! Und solange es Schüler*innen gibt, die eigenes Engagement mit guten Strategien zur Aufmerksamkeitsgewinnung verbinden, ist mir um die Zukunft unseres Landes etwas weniger bange als bei Kommentaren (vgl. 22:14), die die Zustimmung Merkels zu diesen Schüler*innenprotesten als "trojanisches Pferd" der CDU skandalisieren und gleich mal die afd als Retter in der Not propagieren wollen.

@22:03 von YingYangfish

Nur gegen Klimawandel-Verursachung demonstrieren bleibt unglaubwürdig, solange die Demonstranten weiterhin jeder für sich täglich 312 Likes und 157 Insta-Posts in der Weltgeschichte verteilen, wovon man ausgehen kann (nur mal ein Stück auf der Straße langgehen und Jugendliche beobachten). Und das ist sicher nicht allein von den Eltern "erlernt", auf diesen Trichter kommen die Jugendlichen von ganz alleine. Fehler der Eltern bleibt allerdings, den Kindern die entsprechenden Gerätschaften zu kaufen.

@Karusell

Zitat: "Am 02. März 2019 um 22:29 von Karussell
@20:54 von Carlsand
"ich weiss, wer von den beiden die wahre Rebellin ist" - Glaube ist, wenn man nix weiß, sich aber trotzdem fast sicher ist.
Mich würde schon interessieren, wer die ganze Aktion wirklich steuert. Ich habe noch nie vorher engagiert sein wollende Demonstranten gesehen, die dermaßen unbewegt und schlicht in die Kameras schauen."

Geht das Rechte Forengeschwätz und Thunberg-Mobbing jetzt hier weiter?

Falls Sie das Foto von Greta Thunberg meinen, sie hat Asperger-Syndrom. Und ein Merkmal dieser Erkrankung ist unter anderem, daß die Betroffenen scheinbar teilnahmslos drein schauen, kann man in Wikipedia über Asperger-Syndrom nachlesen. Es bedeutet aber nicht, daß sie keine Gefühle hätte. Wenn Sie Greta Thunberg kritisieren wollen, gerne, aber setzen Sie sich mit dem auseinander, was sie zu sagen hat und unterlassen Sie das Mobbing.

@22:55 von Zwicke

"... Mit Verlaub ... aber ich behaupte, daß diesen "jungen Menschen" die Zukunft unseres Planeten herzlich egal ist ... sofern sie ihre Nasen weiter an Smarthones plattdrücken können und von Mama und Papa immer genug Geld und Komfort zum "Chillen" im www geboten wird. "

Mit Verlaub, aber das sagt sehr viel mehr über Ihr Bild von den jungen Leuten aus als über die jungen Leute selbst. Ich kenne einige von denen und stelle dort eine bemerkenswerte Fähigkeit zur Selbstrkritik und zur Differenzierung fest. Letztere vermisse ich übrigens u.a. in Ihrem Beitrag.

re sebastian15

"Wie wäre es eigentlich....

.....wenn die junge Schwedin und ihr Gefolge zur Abwechslung mal in Indien, China, überhaupt in Asien oder den USA protestieren gehen würden?"

Eins kommt doch todsicher bei jeder Demonstration:

Der heiße Tipp eines Unbeteiligten, wo, wann und wofür/wogegen die Demonstranten doch viel besser und sinnvoller demonstrieren könnten.

@22:55 Zwicke

Haben Sie denn außer der Wiederholung hier schon sattsam vorgetragener Vorurteile und pauschaler Diffamierung auch etwas inhaltliches beitragen? Mit Verlaub, mir scheint, nicht den Jugendlichen fehlt der intellektuelle Unterbau, wie Sie behaupten...

@22:07 von schabernack

"Fast könnte man den Verdacht hegen, nicht wenige wären im Alter von bereits mindesten 30 Jahren zur Welt gekommen. Sie wüssten gar nicht, was Jugend allgemein bedeutet, und hätten eine eigene niemals erlebt …"

Vieles mag hier (auch bei mir) hart klingen, aber war es nicht immer so, dass die Alten die Jugend kritisiert haben?
Ich sehe da ein anderes Problem. Ich gehe davon aus, dass wir den Gipfel des möglichen Wohlstands bereits überschritten haben und es nun wieder ein wenig abwärts geht. Ich habe den zunehmenden Wohlstand bewusst erlebt und diesen Umstand genossen. Der Rückwärtsgang wird sehr viel schwieriger, aber genau den wird die junge Generation erfahren (müssen?). Vor diesem Hintergrund frage ich mich, wie lange diese Jugend ihren Ideen treu bleibt.

Schulzeit

Nein es ist nicht in Ordnung in der Schulzeit zu demonstrieren, ganz besonders nicht andauernd und wenn der Protest sich nicht gegen die Schule wendet bzw. damit wenig am Hut hat. Vielleicht kann man am Wochenende oder in der Freizeit auch demonstrieren?

@22:59 gman

Genau! Die "lieben kleinen" sollten nicht für den Klimaschutz hier auf die Straße gehen, sondern dafür sorgen, dass in Afrika weniger Kinder geboren werden! ... Sie verraten uns sicher noch, wie Sie auf diese Idee kommen und wie die Schüler*innen das umsetzen sollen... (Und natürlich außerhalb der Schulzeit, versteht sich)

Kanzlerin Merkel hat sich immer wieder für den Klimaschutz engagiert, wobei es oft nicht einfach ist, entsprechende Maßnahmen mit ökonomischen Vorgaben (Schutz von Arbeitsplätzen) zu harmonisieren. Die Kritik der Kanzlerin an der Kündigung des Klimaschutzabkommens durch Donald Trump war klar und deutlich. Im übrigen sehe ich es eher als Stärke, denn als Schwäche, wenn ein Politiker bereit und in der Lage ist, seine Meinung auch einmal zu ändern (etwa unter dem Einfluss von Tschernobyl). Mit Scheinheiligkeit hat das herzlich wenig zu tun.

@22:29 von Karussell

"Mich würde schon interessieren, wer die ganze Aktion wirklich steuert. Ich habe noch nie vorher engagiert sein wollende Demonstranten gesehen, die dermaßen unbewegt und schlicht in die Kameras schauen."

Oh weh!! Schon wieder eine Verschwörung?! Muss ich meine Stieftochter gleich mal befragen, von wem sie und ihre Freundinnen gesteuert (möglicherweise sogar bezahlt?!) werden.

22:39 von gman / @schabernack von gestern, anderer Thread

«@schabernack, wo wurde das (Zitat siehe Ihr Beitrag) als Engagement bezeichnet?»

Nirgendwo. Ich schrieb es deswegen, weil tageweise nicht zur Schule gehen und Engagement für zukünftige Entwicklungen einander nicht ausschließen. Und weil Schule schwänzen nicht gleich Schule schwänzen ist …

«Das Klima ist komplex, auch Surrogate wirken.»

Wer würde bezweifeln, dass Klima ein komplexes Phänomen ist?
"Surrogat" kann alles mögliche sein.
Was wäre wodurch wie zu ersetzen?
Wenig konkret, dafür aber sehr fachsprachlich …

«Sprüche die nicht helfen:
Anführung lange Liste …»

"Sprüche" waren und sind (berechtigterweise) Bestandteil politischer Protestformen. In sehr vielen Ländern, zu ganz unterschiedlichen Zeiten, mit sehrr unterschiedlichen Zielen.

Immer eine verkürzte und verknapte Form.
Für viel differenziertere Inhalte, die dahinter stehen.

Auch "Unter den Talaren, der Muff von 1000 Jahren" ist ein "Spruch".
Der "witzig" verknappt, um was es im Detail dahinter geht …

re gman

" Zu 22:19 von andererseits "unser Planet"

"Die lieben Kleinen"? Wen meinen Sie denn damit? Der Bericht handelt von jungen Menschen, denen die Zukunft unseres Planeten nicht egal ist, die dafür auf die Straße gehen, sich mit Ursachen und Konzepten befassen und alles andere als "liebe Kleine" sind.

Bei manchen Sprüchen ist die Bezeichnung berechtigt.
Wenn sich die Schüler um die Zukunft sorgen, dann sollten sie sich Gedanken machen wie 2050 zehn Milliarden Menschen auf diesem Planeten satt werden und menschenwürdig und friedliche leben können."

Und jetzt erklären Sie mal, wie Sie von Ihrem hohen Ross mehr dafür tun als diejenigen, die Sie als "liebe Kleine" bezeichnen.

Ich meine mehr als schlaue Sprüche absondern, was andere doch besser tun sollten.

Mir liegt der Artenschutz von Elefanten

besonders am Herzen , mindestens soviel wie der Klimaschutz ...daher jeden Mittwoch fuer Cite gegen den Elfenbeinhandel gegen Abschussquoten afrikanischer Laender und die Verwendung von Elefanten als Zirkus - oder in Indien als Tempelelefanten . demonstrieren ...

22:55 von Al Ternativ

"" Und weg mit dem Jugendstrafrecht, das ist bei diesen für ihr Tun voll verantwortlichen Menschen dann nicht mehr nötig. Und für die beliebten coffee-oder kuchen to go Becher und die Zigarettenverpackungen, Smoothieflaschen oder ähnliche Dinge, die die schulnahen Straßenränder odet Schulwege zieren, wird in Zukunft Pfand erhoben... Wäre doch auch ein Beitrag zu mehr Verantwortung.""
#
Leider ist es so das vieles auf dem nach Hause Weg achtlos von den Schülern weggeworfen wird. Ich erlebe es täglich als Nachbar einer Schule.Wenn junge Menschen auch voll Wahlberechtigt werden sollen,dann bitte auch voll verantwortlich für ihr tun und das Strafrecht auch ab 16 Jahren abzusenken. Nur so macht es Sinn.

Welch ein abgrundtiefer Hass auf junge Menschen

22:55 von Zwicke

>> Mit Verlaub ... aber ich behaupte, daß diesen "jungen Menschen" die Zukunft unseres Planeten herzlich egal ist ... sofern sie ihre Nasen weiter an Smarthones plattdrücken können und von Mama und Papa immer genug Geld und Komfort zum "Chillen" im www geboten wird. Früher waren es mal chaotische Facebook-Homeparties, dann Tamagochi-Seekings, und jetzt eben - weil das gerade chic und etwas heavy ist, wird nun mal auf Umweltschutz gemacht. Wirkliche Substanz steht dahinter nicht, weil den Jugendlichen noch der intellektuelle Unterbau fehlt, um konkret politisch argumentieren und mitdiskutieren zu können. Fordern und Fördern - gilt auch hier.>>

Was für ein Hass!
Ich empfehle in einem solchen Fall, selber mal "den intellektuellen Unterbau" zu bestücken.
Wer hat das erste Smartphone den Jugendlichen geschenkt - wohl wissend, dass es süchtig macht?
Wer hilft ihnen aus dieser Not? Der Hass der Erwachsenen?
Nur Liebe und Empathie, werter Herr/werte Dame.

@Sebastian

Zitat: "Am 02. März 2019 um 22:43 von Sebastian15
Wie wäre es eigentlich....
.....wenn die junge Schwedin und ihr Gefolge zur Abwechslung mal in Indien, China, überhaupt in Asien oder den USA protestieren gehen würden? Gegenüber dem, was da in die Luft gepustet wird, sind die CO2-Emissionen hier in Europa nur ein kleiner Fliegendreck!"

Sie kennen den Spruch: Ein jeder kehre vor der eigenen Tür? Wie sollen wir von anderen fordern, was wir selbst nicht gewillt sind zu geben. Und wenn jeder mit dem Finger auf den anderen zeigt passiert? Na? Genau. Gar nichts.

re thoodoo

"Demonstrieren ist ein Grundrecht.
Streiken- also eine Verpflichtung nicht erfüllen- ist kein Grundrecht."

Zwar tut die Terminologie wenig zur Sache - aber Streik ist auch ein Grundrecht.

Mindestens seit Aristophanes und Lysistrata unbestritten.

@23:39 gman

Ihrer Liste fehlen ein paar Originale:
America first
make america great again
Das Stigmatisieren des CO2 als Schadstoff werden wir beenden (Afd)
Ich glaube nicht, dass es gegen den Klimawandel etwas gibt, was wir Menschen machen können (Gauland)
Die AfD sagt hier und heute der Irrlehre des von Menschen gemachten Klimawandels den Kampf an (afd-Umweltpolitiker Hilse)
Wir sollten der Sonne erklären, dass sie nicht soviel scheinen soll (vonStorch)
tobecontinued

Ratlosigkeit

Die gescheiterte Klimakanzlerin lobt also diejenigen, die Ihre gescheiterte Klimapolitik und damit Ihr Versagen anprangern. Wie nennt man dieses Verhalten? Indolenz oder Chuzpe?

@schabernack, 22:23

„[@]21:56 von berufsschullehrer
«"Greta" ist nicht konkret.
Außer Schlagworten ist nichts zu finden. Welche Massnahmen schlägt sie vor?»

Sie muss auch nicht "konkret" sein.
Sie ist eine 16-jährige Jugendliche.

Wie armselig ist eine Welt der Erwachsenen, die von 16-Jährigen fordert, konkrete Lösungen für äußerst komplexe Aufgabenstellungen zu liefern. [...]“

Gutes Argument. Hier kommt Frau Merkel wieder ins Spiel.
Mag sein, dass sie im Ziel oder der Richtung mit der jungen Generation übereinstimmt.
Greta und auch wir alle müssen nicht unbedingt die Antworten auf die konkreten Umsetzungsfragen wissen. Dafür gibt es Fachleute, z.B. in der Wissenschaft und hoffentlich auch in Ministerien.

Der Kohlekompromiss zeigt, wie es gehen kann: die Interessengruppen an einen Tisch bringen und Lösungen suchen, dabei Ausgleich schaffen.

Grundsätzlich begrüße ich dieses Vorgehen. Mal sehen, was die Politik daraus macht.
Meine Zweifel bleiben, dass die Anstrengungen groß genug sind.

Tja wenn Frau Merkel das gut

Tja wenn Frau Merkel das gut findet, dann wird es gut sein

22:59 von gman

«Wenn sich die Schüler um die Zukunft sorgen, dann sollten sie sich Gedanken machen wie 2050 zehn Milliarden Menschen auf diesem Planeten satt werden und menschenwürdig und friedliche leben können … oder sie sollten dafür sorgen, dass die Bevölkerung nicht weiter wächst (Afrika-Asien..).»

Auch Sie gehören ganz offensichtlich zu denjenigen, die der Meinung sind, es wäre die Verantwortung heutiger Schüler, "das wieder gerade zu richten", was die heutigen Generationen der Erwachsenen verursachten, "und nie ernsthaft gebacken bekamen".

Sollen auch bereits Grundschulschüler beteiligt sein, die Trümmerberge abzuräumen, die Erwachsene hinterließen und hinterlassen …?

Nicht Kinder und Jugendliche sind verantwortlich. Schon gar nicht für das, was ist. Und auch nur mit (sehr) begrenzten Mitteln für das, was in der näheren Zukunft sein wird …

@Zwicke 22:55

Was Sie da behaupten ist ganz schön arrogant in Richtung der Jungen Menschen. Von welchem intellektuellen Unterbau reden Sie bitte? Hier herrscht doch ein ganz anderes Problem. Sie und der Rest der Kritiker verunglimpfen diese Jungen Menschen und tun sie als belanglos ab, weil diese Schüler nicht Ihrer Meinung sind. Dies passt Ihnen und dem Rest der Kritiker nicht, also macht man alles um diese Jugendlichen zu diskreditieren und ins Lächerliche zu ziehen.

In den späten 1980er Jahren

In den späten 1980er Jahren gab es in NDS landesweite "Aktionstage" gegen die damals geplanten Hochschul- und Oberstufenreformen. Die Oberstufenreform sollte Auswüchse wie "Sportabi" erschweren.
Betraf mich nicht, da meine Fächerkombi ohnehin vor und nach der Reform passte.
Natürlich waren wir voll bei der Sache, jung solidarisch und überzeugt, das Richtige zu tun.
Das waren Podiumsdiskussionen, ein Sternmarsch in die City zum Steintor, wo die große Demo inkl. Kundgebungen stattfand.
Natürlich alles tagsüber während der Schulzeit. Es war ja für einen guten Zweck.
Das Ganze lief über mehrere Wochen, aufgelockert durch diverse Parties, eine davon sogar in einer Schule am Maschsee:-)
Eigentlich war es eine wochenlange Party.
Also, lasst den Kids ihren Spaß, wer weiß, wann die nächste Gelegenheit dazu kommt.

Am Ende rollten m.E. nach sogar Köpfe im niedersächsischen Kultusministerium. Zumindestens die Oberstufenreform wurde verschoben, letztlich aber ein paar Jahre später doch umgesetzt.

@Zwicke

Zitat: "... Früher waren es mal chaotische Facebook-Homeparties, dann Tamagochi-Seekings, und jetzt eben - weil das gerade chic und etwas heavy ist, wird nun mal auf Umweltschutz gemacht. Wirkliche Substanz steht dahinter nicht, weil den Jugendlichen noch der intellektuelle Unterbau fehlt, um konkret politisch argumentieren und mitdiskutieren zu können. Fordern und Fördern - gilt auch hier."

Behaupten kann man viel, wenn der Tag lang ist. Ich behaupte das Gegenteil. Denn ich habe ganz andere Erfahrungen gemacht und mit Jugendlichen über Umweltschutz diskutiert. Die haben mehr interlektuellen Unterbau und können besser argumentieren als so mancher Forist hier, der meint, Mobbing wären Argumente.

re sparer

"Nur gegen Klimawandel-Verursachung demonstrieren bleibt unglaubwürdig, solange die Demonstranten weiterhin jeder für sich täglich 312 Likes und 157 Insta-Posts in der Weltgeschichte verteilen, wovon man ausgehen kann (nur mal ein Stück auf der Straße langgehen und Jugendliche beobachten). Und das ist sicher nicht allein von den Eltern "erlernt", auf diesen Trichter kommen die Jugendlichen von ganz alleine. Fehler der Eltern bleibt allerdings, den Kindern die entsprechenden Gerätschaften zu kaufen."

Nehmt den Kindern die Smartphones weg ist Ihre Idee, etwas gegen den Klimawandel zu tun?

Wollen Sie sich unbedingt lächerlich machen?

22:19 von andererseits

so beliebt du auch bei unserer anstalt bist. aber beantworte doch mal diese fragen, die mir zu stellen hier noch nicht erlaubt waren.
1. wer bezahlt diese reisen und unterbringung von greta bei ihren touren durch die welt.
2. wie soll die erde in 25 jahren funktionieren, wenn die weltbevölkerung weiter so anwächst?

Zu 22:57 von Googol -"Ausnahmsweise"

Ausnahmsweise stehe ich vollkommen hinter Frau Merkel. Klima und Nachhaltigkeit wird erst von der Masse umgesetzt werden, wenn sie sensibilisiert sind. Davor geschieht NICHTS....

@Googol, Frau Merkel liegt wieder einmal falsch, Sie mit. Politiker/innen sehen hier die Medienwirksamkeit und stimmen deshalb kritiklos zu. Das ist gerade von der Bundeskanzlerin eine falsche Reaktion. Man kann das auch als puren Opportunismus abhaken. Auch Massen von Klimaaktivisten werden nichts Positives für Klima, Umwelt und die Menschen bewirken.

Wie die Geschichte zeigt, wurde die Zukunft in aller Regel von Einzelnen gestaltet, z.B. von Wissenschaflern, Technikern, Erfindern, Medizinern ...
Computer, Internet, Fernsehen, Telefon, Buchdruck, Elektrizität, Flugzeug, Automobil, ..... haben nicht Massen bewirkt.

Es gibt keine Zukunft ohne Vergangenheit. Die "schuldigen Alten" , respektlos!
Eltern, Lehrer und Schulen sind mit veranwortlich. Besser machen, jede Zukunft wird zur Vergangenheit.

@ 22:23 von karwandler

>> Wenn den Alten (aufrechten Linksliberalen) nichts Besseres einfällt, als die Sorgen der Jungen ins Lächerliche zu ziehen, kann man nur sagen, dass mit solchen Alten kein Staat zu machen ist. <<
_
Welche "Sorgen der Jungen" meinen Sie denn..? Die um die neuesten und hippsten Klamotten oder Apps, oder die aufgesetzt nachgeplapperten Umweltphrasen, die bei Diskussionsversuchen mit Jugendlichen (meine Eigenerfahrung) keiner konkreteren Erörterung standhalten...? Was ich - nachsichtig genug - nicht beklage, sondern nur als Faktum festelle. Unterm Strich: Jugendlicher Esprit kann anregend sein, ist aber für ernsthafte Problemlösungen untauglich.

re andererseits

"@22:59 gman

Genau! Die "lieben kleinen" sollten nicht für den Klimaschutz hier auf die Straße gehen, sondern dafür sorgen, dass in Afrika weniger Kinder geboren werden! ... Sie verraten uns sicher noch, wie Sie auf diese Idee kommen und wie die Schüler*innen das umsetzen sollen... (Und natürlich außerhalb der Schulzeit, versteht sich)"

Und sollten die "lieben Kleinen" tatsächlich für Geburtenkontrolle in Afrika demonstrieren wird Herr gman sofort auf der Matte stehen und sich darüber lustig machen, dass sich in Afrika sowieso keiner für solche Demonstrationen interessiert.

Der wachsende Mittelstand

..weltweit orientiert sich an unseren Essgewohnheiten. Wir sind es gewohnt, täglich Fleisch zu essen. Die Erde kann sehr wohl 10 Milliarden Menschen ernähren. Allerdings kommt es darauf an, was die Menschen essen. Riesige Flächen werden heute z.B für Soja gerodet, welches wiederum in Kraftfutter für Kühe und Schweine verwandelt wird. Hunger ist heute eher ein Verteilungsproblem. Natürlich ist das Bevölkerungswachstum in der sog. 3 Welt trotzdem eine Riesenherausforderung. Bildung und Emanzipation der Frau sind da die Lösung.

Energiewende schön und gut.

Energiewende schön und gut. Aber wie das alles zu bewältigen ist und was die Bürger erwartet, da hört man eigentlich so gut wie nichts, vor allem was an Kosten auf die Bürger zukommt.
Und nun gehen Schüler/Kinder auf die Straße und demonstrieren. Von wem wird das eigentlich finanziert? Das schwedische Mädchen ist nun immer unterwegs, hält Reden etc. Bezahlen das die Eltern?
Sie sollte besser zur Schule gehen, anschließend zur Uni und dann dazu beitragen den Klimawandel umzusetzen.

@Zwicke, 22:55

„[...] Mit Verlaub ... aber ich behaupte, daß diesen "jungen Menschen" die Zukunft unseres Planeten herzlich egal ist ... sofern sie ihre Nasen weiter an Smarthones plattdrücken können und von Mama und Papa immer genug Geld und Komfort zum "Chillen" im www geboten wird. Früher waren es mal chaotische Facebook-Homeparties, dann Tamagochi-Seekings, und jetzt eben - weil das gerade chic und etwas heavy ist, wird nun mal auf Umweltschutz gemacht. Wirkliche Substanz steht dahinter nicht, weil den Jugendlichen noch der intellektuelle Unterbau fehlt, um konkret politisch argumentieren und mitdiskutieren zu können. [...]“

Da haben Sie aber eine große Schublade für alle Schüler/-innen aufgemacht.
Für manche mag das zutreffen. Aber für alle? Das sind junge Menschen, die sich in vielen Dingen noch finden. Je nach Alter (12? 14? 17?), Geschlecht, Elternhaus etc. können sie sehr unterschiedlich sein - kann ich übrigens aus praktischer Erfahrung sagen!

@Magfrad 22.22

"Diejenigen die sich über diese Schüler echauffieren und über Greta Thunberg sind in meinen Augen ein Problem für unser Land und für unsere Planeten. "

Nicht zum ersten Mal, dass Sie so was schreiben. Meinungsfreiheit für Andere oder Meinungsvielfalt ist nicht so Ihr Ding, oder? Was schwebt Ihnen als Christ"demokrat" für die Andersdenken als Lösung vor? Umerziehungslager? Internierung? Ausweisen? Gulag?

@23:01 von andererseits

Bei "Retter" hatten Sie noch das "*innen" vergessen. Kann ja mal passieren.

22:24 von Malheur

@Anna-Elisabeth

" selbstzufrieden und gleichzeitig wehleidig zurückzuschauen"

Das nennt man bewusstes Missverstehen. Ich friere heute noch, wenn ich zurückschaue.

"die Jungen MÜSSEN nach vorne schauen!"

Dieser Satzteil ist immerhin korrekt.

"Ich danke Ihnen für diese, für Ihre Demonstration!"

Gern geschehen.

@22:59 gman
Genau! Die "lieben kleinen" sollten nicht für den Klimaschutz hier auf die Straße gehen, sondern dafür sorgen, dass in Afrika weniger Kinder geboren werden! ... Sie verraten uns sicher noch, wie Sie auf diese Idee kommen und wie die Schüler*innen das umsetzen sollen... (Und natürlich außerhalb der Schulzeit, versteht sich)

@andererseits, wenn die "lieben kleinen" die Idee haben das Klima Freitags auf der Straße besser schützen zu können als sich mit diesem und anderen Themen vielleicht im Schulunterricht zu befassen, dann wird den "lieben kleinen" "natürlich außerhalb der Schulzeit" dazu nichts einfallen.

@ 23:07 von andererseits

>> Haben Sie denn außer der Wiederholung hier schon sattsam vorgetragener Vorurteile und pauschaler Diffamierung auch etwas inhaltliches beitragen? <<
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Mit Verlaub ... aber Wiederholungen, Vorurteile und pauschale Diffamierungen sind doch in allen Posts eher Ihr Ding...
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Aber ich bin nicht nachtragend... auch wenn Ihre Pamphlete manchmal ziemlich daneben sind...

um 23:08 von Anna-Elisabeth

>>
Ich gehe davon aus, dass wir den Gipfel des möglichen Wohlstands bereits überschritten haben und es nun wieder ein wenig abwärts geht.
<<

Wer ist denn "wir" ? Und gibt es überhaupt einen allgemeingültigen "Wohlstand" ?

um 23:11 von Hackonya2

>>
Nein es ist nicht in Ordnung in der Schulzeit zu demonstrieren, ganz besonders nicht andauernd und wenn der Protest sich nicht gegen die Schule wendet bzw. damit wenig am Hut hat. Vielleicht kann man am Wochenende oder in der Freizeit auch demonstrieren?
<<

... und man sollte nur zuhause demonstrieren. So ist sicher gestellt, dass niemand belästigt wird.

Ist schon klar.....

...Feinde umarmen, war schon immer Muttis Devise. Nebelkerzen - Mutti hat trotz kolossalem Versagen in der Klimapolitik von den Kiddys sowieso nichts zu befürchten.

@Sparer, 23:03

Hmmm, mag sein, dass dieses Umweltlaster bei jungen Leuten größer ist. Jüngere Erwachsene können das per Facebook aber auch schon ganz gut. Die älteren sind ohne das groß geworden, wissen z.T. weniger Bescheid. Klimahelden werden sie deswegen nicht sein - die haben Autos, viele fliegen regelmäßig in den Urlaub usw.
Ob die Jugend diese Emissionen mit Instagram und Likes erreicht?

Insofern überzeugen Sie mich mit der Schlussfolgerung aus Ihren zweifelsfrei zutreffenden Beobachtungen noch nicht.

23:08 von Anna-Elisabeth

«… aber war es nicht immer so, dass die Alten die Jugend kritisiert haben?»

Das war sicherlich schon immer so.
Aber Kritik ist nicht gleich Kritik.
Sie kann negativ-verbietend sein, und ist es viel zu oft.
Oder begleitend-konstruktiv, ohne gleichzeitig anbiedernd zu sein.

Das ist die Art von Kritik, mit der die Älteren die Jüngeren konfrontieren sollten, in dem Sinn, "sie zu leiten". Dann kann es zum für alle Seiten förderlichen Austausch kommen, bei dem alle Beteiligten lernen.

«Ich sehe da ein anderes Problem. Ich gehe davon aus, dass wir den Gipfel des möglichen Wohlstands bereits überschritten haben und es nun wieder ein wenig abwärts.»

Der Glaube an immerwährendes Wachstum auf einem Planeten mit begrenztem Platz bei begrenzten Ressourcen war schon immer ein völlig irrealer Wunschtraum. Es geht im Grunde genommen darum, "Wohlstand" weltweit möglichst "gerecht" zu verteilen.

Bewusstsein, das in der Generation der heute 20-Jährigen weiter verbreitet ist als jemals zuvor.

@gman

Zitat: "Die Begrenzung des Bevölkerungswachstum auf dieser Erde ist die eigentliche Herausforderung, nicht nur was die Umwelt und das Klima betrifft. D spielt da keine Rolle."

Ja nee is klar, wir wisssen ja spätestens seit Gloria von Thun und Taxis, daß die Afrikaner zuviel schnackseln, gelle?

Geht es eigentlich noch plumper? Im Zweifel ist halt immer der Afrikaner schuld, wahlweise der Moslem, einfach an allem, Mietpreissteigerung, Digitalisierung, Umweltschutz. Und zur Not hat an allem auch Merkel schuld. Können Sie, außer Stereotypen zum besten zu geben, zur Abwechslung auch mal Argumente liefern?

@22:37 von zomil

"Für mich ist ganz klar das ihr PR Berater dazu geraten haben die Bewegung nicht in Frage zu stellen sondern diese für sich mit einzunehmen."

Das wäre eine Erklärung für die umständliche Ausdrucksweise.

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