Ihre Meinung zu: Greta Thunberg protestiert mit Tausenden in Hamburg

1. März 2019 - 13:56 Uhr

Mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler sind in Hamburg für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Erstmals in Deutschland mit dabei: die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg.

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Kommentare

Ich habe die ganze Woche

Ich habe die ganze Woche "krankgefeiert" um das Klima zu schuetzen und werde es kommende Woche ebenfalls tun. Der Klima-Experte Mojib Latif hat voellig recht: "Wenn von unten kein Druck kommt, wird oben nichts passieren."

Unsere Jugend - unsere Zukunft!

Die Generation ihrer Großeltern - allen voran durch und durch korrupte Politiker - "verheizt" und vermüllt gerade die Zukunft des blauen Planeten und ihrer Enkel.
Auch dagegen muss man einfach #aufstehen.

War unsere "Klimakanzlerin" auch da?

Hat sie die Aktion unterstützt? Auf die dt. Maßnahmen zum Klimaschutz und Umweltschutz warten wir schon lange!!!
Aber immer schön mit den Fingern auf Trump zeigen!
Greta, weiter machen!!!
Anfangen muß aber jeder einzelne auch bei sich!

Na dann hoffen

wir mal das das die Schüler außer demonstrieren auch noch etwas anderes schaffen, nämlich eine gute Note im Abi.
Die wäre nämlich ziemlich wichtig für Ihr Leben.
Ich hätte da mal eine Frage, macht die Schülerin aus Schweden noch etwas anderes außer in die Welt zu fliegen und zu reden, wo hat sie als Schüler das viele Geld her ?, und wann lernt sie eigentlich für die Schule.
Oder reicht das schon als neuer Job mit Unterstützung von NGOs ?.
Manche Dinge bedürfen einer Erklärung, denn sie sind sehr verwunderlich, mein Taschengeld als Schüler hat für ein Eis gelangt und einmal Kino.
Und beides war in meiner Jugend sehr sehr billig, im Pfennigbereich.

Warum Freitags?

Ich finde es gut, wenn sich junge Menschen für eine Sache einsetzen.
Aber warum während der Schulzeit? Warum nicht nach der Schule oder am Wochenende?

Wir haben nun mal eine allgemeine Schulpflicht und deshalb sollte das Fehlen streng geandet werden.

Meine Meinung.

jetzt wird die arme kleine

auch in deutschland vermarktet

Medialer Irrsinn

Da wird ein armes Kind von den NGOs und Medien mißbraucht für deren eigene Agenda. Frau Thunberg wird um ihre Zukunft gebracht.

Schulschwänzer

Ein verpasster Schultag dürfte vor dem Hintergrund des Hamburger Schulsystems nicht weiter ins Gewicht fallen.

"Greta Thunberg unterstützt Hamburger Protest"

Sehen Sie demnächst Greta Thunberg in ihrer Rolle als Weltenveränderer in

Peking
Moskau
New York
Kabul
Algier
Ouagadougou
Asmara
Islamabad
Kigali
Mogadischu

und vielen weitere Hauptstädten dieser Welt.

Nun habe ich absolut nichts gegen den Kampf gegen den Klimawandel, jedoch absolut etwas gegen die Instrumentalisierung von Personen (Kindern wie Erwachsenen) durch Politik und Medien.

AfD, Trump & Co. lassen sich derzeit mit zu wenig Negativschlagzeilen nicht mehr ganz so gut vermarkten, also nimmt man ein Kind, stellt es in die vorderen Reihen von Klimaaktivisten und die Sache wird zum Selbstläufer.

Klar ist es traurig, gar armselig, dass die Politik selbst hier nicht längst schon einen anderen Kurs gefahren hat, in Polen wird die Kohle auch in den kommenden 30 Jahren den wichtigsten Lieferanten für Strom ausmachen, wie auch in vielen anderen Ländern.

Und ganz ehrlich mit Schul schwänzen solche Aktionen dann zu fördern, dass schlägt dem Fass den Boden aus.

Klimaschutz fängt bei sich selbst an

Mich würde mal interessieren wie viele von den protestierenden, sich jeden Tag mit einem dicken SUV zur Schule, Sport, Musikstunde etc. fahren lassen. Erst sollten die Kinder mal lernen selbst aktiv zum Klimaschutz beizutragen, das heißt auch mal zu Fuß zu gehen, oder kurze Distanzen mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Schulpflicht??

Warum eigentlich nicht Samstag??

Wer deckt oder protegiert das?
Sind nicht alle gleich - doch manche gleicher?

68 hat ein lauetr der der Jugend gegen die "Alten in den Talaren... "protestiert heute für die Alten in Ihrem Namen.
Denken hilft.
Kaum jemand hat etwas aus 89 gelernt - Schade.

Anfangen nachzudenken

Ich finde es schade, daß hier immer wieder das Stigma - "Schulschwänzer" - verteilt wird! Die Realität sieht mehrheitlich vermutlich anders aus. Jedenfalls weiß ich von Schülern zu berichten, die Freitag zwar demonstrieren, Samstag dann aber dafür "Nachsitzen" gehen.

Man sollte das Engagement dieser jungen Leute jedenfalls nicht unterschätzen. Wenn Sie es richtig anstellen könnte daraus eine Bewegung werden, die vieleicht dazu führt, daß bald auch Andere an Freitagen "schwänzen"! ... Vielleicht bruacht es ja genau diesen Druck damit auch der letzte Skeptiker versteht worum es geht. Zu wünschen wäre es jedenfalls in Hinblick auf spätere Generationen und Menschen in Ländern die dem Klimawandel unter ganz anderen Vorzeichen ausgesetzt sind.

für vermeintlichen (!) Klimaschutz eintreten ist gut ?!

gegen andere Sachen auch ?
oder wer bestimmt jetzt, was gut ist oder schlecht

Aufruf/Petition

Die Jugendlichen müssen weiterhin Druck machen und dürfen sich nicht von den Beleidigungen der Alten beeinflussen lassen. Die, die momentan und in der Vergangenheit den Gang der Dinge bestimmen und bestimmten, haben offensichtlich versagt und versagen nach wie vor.

Danke auch fur die Information über die Petition auf Change.org. Allerdings wäre ein Link in der südlichen Link-Sektion der Seite durchaus nützlich.
Frage: Darf die TS das vielleicht nicht publizieren? – Danke.

14:24 von Sternenkind

besser hätte man es nicht formulieren können

Ferien

Ob diese SchülerInnen wohl in den Ferien auch demonstrieren?
Glaubwürdiger ist das Verhalten der Münchner Waldorfschüler, die extra früher aufstehen und die ganzen SUV-Mamas auf ihre "Umweltfreundlichkeit" ansprechen!
Ein irischer Richter zu einem Vater, der als Entschuldigung für das Fernbleiben seines Sohnes vom Unterricht anführte, er habe keine Zeit gehabt, ihn in die Schule zu fahren : "Wir mussten meilenweit zur Schule laufen, und manche von uns ohne richtiges Schuhwerk "!

Richtigstellung

Was die Schüler tun ist kein Streik, sondern ein Boykott.

Wegbleiben!

All jene, die sich hier aufkrücken wegen der jungen Leute, die noch den Hintern hochkriegen und noch nicht von (gerne auch deutschen) Duckmäusertum beherrscht werden, sollen sich doch lieber wieder hinlegen und die anderen tun lassen. Wahrscheinlich haben die gar keine Kinder oder Enkel, deren Zukunft wie immer gedankenlos verbaut wird.
Die Nachricht ist doch klar: wer den Regeln der Alten folgt, wird so enden wie die Alten.
Also: wegbleiben und sich Gehör verschaffen!

14:50 von WL

also ich wurde in den 68 geprägt
die Sprüche waren vielleicht "modern" das Verhalten so intolerant
wie das ihrer Urgroßväter

Kinder koennen

leicht instrumentalisiert werden.
Deswegen lehne ich politische Aktionen mit Kindern ab.

Schule schwänzen geht gar nicht

demonstrieren kann man auch am Wochenende. Mein Tip: Mal Wikipedia lesen.

Welche Wissensgrundlage hat die junge Dame?

Ob sie wirklich durchblickt welche Faktoren das Klima wie beeinflussen? Ob sie Fakten von Meinungen unterscheiden kann? Ob sie die nötige Erfahrung hat, um die Qualität der Meldungen, Einlassungen und Beeinflussungen, die zu diesem Thema täglich produziert werden abzuwägen? Oder paßt sie der aktionistischen Grundausrichtung Interessierter, angefeuert durch die Medien, einfach nur gut ins Konzept. Läßt sich doch prima als Produkt verkaufen.
Mir graust es, wenn ich Kinder so eingesetzt sehe!

Wenn die Kiddies wirklich die Welt rettten wollten ....

... sollten sie
a) zur Schule gehen
b) aufhören sich jedes oder jedes zweite Jahr ein neues Smartphone zu kaufen
c) ihre Klamotten nicht mehr bei Händlern kaufen, die irgendwo in Asien billigst und unter menschenunwürdigen Bedinungen produziert werden.
.
Dann wäre schon einiges besser als noch gerade eben.

Für eine gesunde Welt

Ich bin 78 Jahre alt - ich spreche gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern in Hamburg und überall auf dieser bedrohten Erde: Ihr Politiker, lasst endlich Euren Reden Taten folgen, und zwar sofort. Es kann doch nicht wahr sein, dass Ihr alles vor die Hunde gehen lasst. Diese mickrigen Zugeständnisse, die kaum ausgesprochen, schon wieder, wenigstens teilweise, zurückgenommen werden, ob beim Autoverkehr, ob beim Kohle"ausstieg", ob bei der Atomkraft: ich habe große Sorge um meine 12 Enkel und Enkelinnen - un die 100 000, die Millionen auf unserer Erde.
Klimaschutz heute - und dank Euch Schüler und Schülerinnen, dass Ihr auf die Straße geht. Wirksam und während der Schulzeit, sonst würde es ja doch keiner richtg merken

zu Wegbleiben!

Wer, wenn nicht "Alte" haben wohl das Wissen erarbeitet, wer wenn nicht "Alte" haben wohl die Wahrnehmung des Kindes geprägt, auf deren Basis das Mädchen jetzt agitiert? Waren bloss andere "Alte", als sie offensichtlich meinen.

Diese Schulschwänzer...

...werden durch die mediale Aufmerksamkeit gefördert, bewirken tun sie garnichts.

Tip

Ich finde, wenn die Schüler von heute das Privileg der Schule und weitergehender Ausbildungsmöglichkeiten nutzen, um das Wissen zu erlangen, welches für eine Änderung unserer Gesellschaften nötig ist, wird schnell klar, wie gut gemeint aber unüberlegt diese Protestaktion ist.
Was wir zukünftig brauchen sind Menschen, die z.B. als Ingenieure neue umweltschonende Technologien entwickeln, als als qualifizierte Lehrer an den Schulen arbeiten, als sach- und fachorientierte Politiker unsere Demokratie formen und voranbringen, als gut ausgebildete Arbeitnehmer die ihnen zukommenden verantwortungsvollen Aufgaben umsetzen können, usw.
Freitags die Schule zu schwänzen hilft weder heute noch in der Zukunft, die heißen Themen zu lösen. Es ist halt unterhaltsam und chic.
Anregung: Welchen Energieverbrauch generieren die zahllosen überflüssigen Beiträge in Messengerdiensten, der Wunsch, immer und überall online zu konsumieren durch den Betrieb der dafür vorzuhaltenden Netzwerktechnologien?

01. März 2019 um 14:12 von wenigfahrer

"und wann lernt sie eigentlich für die Schule."

Im Artikel steht:
"Sie hat derzeit Ferien und bereits an Demonstrationen in Brüssel, Paris und Antwerpen teilgenommen."

Genügt das als Erklärung?

@lh, 14:11

„Greta, weiter machen!!!“

Unbedingt.

Des Weiteren wünsche ich einen breiten und immer weiter anwachsenden Unterstützerkreis und vor allem:
Allen viel Erfolg!!!

„Anfangen muß aber jeder einzelne auch bei sich!“

Richtig. Wo sonst? @Tarek94 (14:06) und der von ihm zitierte Klima-Experte Mojib Latif haben völlig Recht:

„"Wenn von unten kein Druck kommt, wird oben nichts passieren."“

14:06 von Tarek94

Der Klima-Experte Mojib Latif
.
endlich tritt mal sein Lehrstuhl aus dem Schattendasein
erfährt er auch mal Aufmerksamkeit
gönnen wir es ihm - er ist ja auch ein freundlicher Mensch

@ IBELIN

"Kinder koennen leicht instrumentalisiert werden. Deswegen lehne ich politische Aktionen mit Kindern ab." Am 01. März 2019 um 14:56 von IBELIN

Ich schließe mich dem an.
Ich habe immer noch nicht herausgefunden, wer den Schülern hier vor Ort die ganzen Flyer mit dem Aufruf zum Schulschwänzen zum Verteilen bezahlt hat.
Vom Taschengeld haben die das sicher nicht selbst bezahlt und umsonst ist nichts im Leben.

unsere Jugend

Natürliche soll unsere Jugend einen sauberen Planeten übernehmen. Aber wenn ich mir so die nähere Umgebung eines Fastfood Restaurants ansehe oder nach einem Festival die Umgebung,welche ausschließlich von jungen Menschen besucht werden, muss ich mir schon mal Gedanken machen ob das wirklich ernst gemeint ist mit dem sauberen Planeten

Inhalt, nicht Form

(14:56 Sisyphos3:)
"also ich wurde in den 68 geprägt
die Sprüche waren vielleicht "modern" das Verhalten so intolerant
wie das ihrer Urgroßväter"

(Ohne Frage, 68er. Sonst gäbe es Sätze und Interpunktion. – Aber das ist wohl auch nur Form.)

Aber warum denn immer so oberflächlich? Wer spricht denn hier von "modernen Sprüchen" außer du selbst?

Es geht hier um Inhalte. Das ist ein echter Kampf, den die jungen Leute hier führen. Und die Alten wissen es einfach nicht besser, als sich zu echauffieren und sich zu empören, weil man noch keine grauen Haare hat und keine zwei Autos in der Garage, weil man weiß, worauf es ankommt.
Stell dir vor, die Jungen haben tatsächlich ein Anliegen und Interesse an ihrer Zukunft und daran, daß sie nicht von einer Gruppe von Blinden und Tauben und Korrupten regiert werden.

Haltung und Verhalten der Hamburger Schulbehörde...

... sind nur zu peinlich! Hier sollte offenbar von oben bis unten einmal das gesamte Personal ausgewechselt werden... Wenn im übrigen das Abitur statt in neun auch in nur acht Jahren abgelegt werden kann, dann ist das Aufholen des Lernstoffs von 52 für hochbedeutsame und lehrreiche Demonstrationen genutzten Montagen jährlich wahrlich ein Kinkerlitzchen.......

Negativ-Kommentare

Lese ich mir die verschiedenen Kommentare durch, bin ich erschrocken. Eine Greta soll instrumentalisiert werden: das kann doch nicht wahr sein! Ich finde es großartig, dass sie vor die HamburgerInnen tritt, ich finde es großartig, dass freitags demonstriert wird, das hat Wirkung. Großartig seid Ihr! Auch weil Ihr Euch zeigt, weil Ihr auf Eure Weise eintritt, wo die "Großen" versagen. Mit Bert Brecht singe ich: In Erwägung unserer Schwäche machtet
ihr Gesetze, die uns knechten soll'n
die Gesetze seien künftig nicht beachtet
in Erwägung,
daß wir nicht mehr Knecht sein woll'n.
Genau das tut Ihr, Ihr Jungen, Ihr Mädchen: Dafür danke ich Euch

Schon allein, dass das sich

Schon allein, dass das sich das deutsche Spießbürgertum darüber auslässt, warum die Kids das nicht nach der Schule oder am Wochenende machen, und mit albernen Sprüchen über Schulpflicht (Niemand ist so obrigkeitshörig wie der deutsche Spießer...) kommen, macht die Sache schon unterhaltsam.

Gut ist sie auch noch, denn die Jugendlichen wissen, dass es hier um ihre Zukunft geht, nicht um die der sie kritisierenden Spießer, die jeglichen Enthusiasmus und Mumm verloren haben, froh darüber sind, jeden Tag acht Stunden roboten zu gehen und Jugendliche, von denen sie offenbar nur so eben vom Hörensagen wissen, Vorschriften machen zu wollen.

Greta Thunberg

wie kam die denn nach Hamburg, umweltfreundlich mit dem Rad oder zu Fuß
oder nahm sie den Flieger

mit oder ohne ihre Eltern die die Sache bestimmt coachen

Ziviler Widerstand

Ich glaube, dass der Protest gerade deswegen so viel Aufmerksamkeit erhält, weil die Schüler in der Schulzeit protestieren. Es ist eine Art von zivilem Widerstand, den sie an den Tag legen, den ich ausdrücklich begrüße. Schüler, die am Wochenende demonstrieren, werden selten ernst genommen. Erst durch den Tabubruch setzen sie die "Erwachsenen" unter Zugzwang, die sich dann damit befassen müssen.

Alte & Junge

(15:07 grusgrus:)

"Wer, wenn nicht "Alte" haben wohl das Wissen erarbeitet, wer wenn nicht "Alte" haben wohl die Wahrnehmung des Kindes geprägt, auf deren Basis das Mädchen jetzt agitiert? Waren bloss andere "Alte", als sie offensichtlich meinen."

Wirklich? Waren es nicht in der Mehzahl Junge, die das "Wissen erarbeitet" haben?
Von Alten würde ich Würde und Weisheit erwarten und Vertrauen in die Jungen – nicht Harablassung der jungen Generation(en) gegenüber und realitätsvergessene Selbstbeweihräucherung.

15:06 von Harald aus Naum.

ich habe große Sorge um meine 12 Enkel und Enkelinnen
.
dann waren sie ja recht aktiv, bei der Weltpopulation,
dass die Ressourcen auf dieser Welt noch schneller zu ende gehen

re grusgrus

"Ob sie wirklich durchblickt welche Faktoren das Klima wie beeinflussen? Ob sie Fakten von Meinungen unterscheiden kann? Ob sie die nötige Erfahrung hat, um die Qualität der Meldungen, Einlassungen und Beeinflussungen, die zu diesem Thema täglich produziert werden abzuwägen?"

Nehmen Sie diese Fähigkeiten für sich selbst in Anspruch?

Oder kann man solche Fragen nicht auch an Ihre jeweilige Meinung stellen ...

@Wenigfahrer 14.12

Greta fliegt nicht, die fährt Zug. Da gibt es Aufnahmen von ihr im mit Plastikmüll zugemüllten Abteil, Plastikgeschirr, Kaffee im Plastikbecher, Toast in Plastikfolie eingeschweißt usw. usf. Und heute möchte ich nicht wissen, wie viel Plastikmüll nach dem Demozug in HH rumliegen. Oder wie viele der Schüler von Mutti im fetten SUV zur Demo gefahren und abgeholt wurden

Klimaschutz , Schülerproteste

Wenn die Proteste ehrlich gemeint sind: Prima !
Ich frage mich aber, welche Erwachsenen stehen im Hintergrund ?
Haben die Journalisten mal den Mut zu hinterfragen, z.B. Wie umweltfreundlich verhalten sich die Schüler in den Osterferien ?

Weiter so?

Es steht doch auser Frage, daß Bildung wichtig ist. Darüber diskutiert doch gar niemand. Doch muß man doch erkennen, daß es den Umwelt-Aktiven darum geht, daß es nicht so weiter gehen kann, wie bisher.
Deshalb muß es knirrschen oder vielleicht auch krachen. Und wenn man einer Gruppe angehört, die ein ernsthaftes Interesse hat aber keine Lobby, dann muß eben Aktion her.
Denen, die sich hier angagieren jedwedes Wissen absprechen zu wollen, ist doch billig.

Karl Napf

hallo Herr Napf!

Die "Kleine" wird nicht vermarktet... die ist viel zu klug um sich vermarkten zu lassen! Und ja, es ist gut, dass die Schüler protestieren... denn wir "Alten" haben es ja nicht getan bisher!

Showtime

Wir wurden in den 80er Jahren auch stark vom Umweltschutzgedanken geprägt. Wir waren auch naiv und haben viel dummes Zeug geredet. Aber anstatt die Schule zu schwänzen haben wir Recyclingpapierhefte gekauft obwohl sie teurer waren, wir haben mit dem Hausmeister dafür gesorgt dass Tetra-Packs mit Bananenmilch nicht mehr verkauft-, und stattdessen Eimer für Mülltrennung aufgestellt wurden, wir haben in der Öko-AG auf dem Schulgelände Vogelhäuser aufgehängt und andere Kleinigkeiten - was man als Schüler eben aktiv machen konnte.

Diese kleinen Demonstranten da: haben sie mehrheitlich keine Smartphones? Lassen sie sich nie mit dem Auto zur Schule fahren? Wünschen sie sich keine unnötigen modischen Klamotten? Keine so praktische Einwegflaschen gekauft? Keine leckeren Wurstscheiben auf dem Pausenbrot? In den letzten zwei Jahren nicht mit Mama und Papa in den Urlaub geflogen?

Ich habe ja nichts dagegen, aber das sollte man vielleicht nicht vergessen, bevor man ganz groß auf moralisch macht.

an warum Freitags

... ist doch logisch: Die Erwachsenen streiken ja auch während der Arbeitszeit (zum Beispiel am Flughafen)...in der Freizeit bringt das die Erwachsenen nicht zum Aufwachen!
Und ja, der Druck des Schulsenators in HH finde ich völlig daneben!
Übrigens: ich bin schon sehr lange kein Schüler mehr.

Ziviler Ungesorsam

sollte Schulpflichtfach werden.

Wie kann es sein, dass der Senator Ties Rabe den SchülerInnen mit Eintrag von Fehltagen droht?

Die Schule meiner Tochter wirbt sogar mit Umweltschutz. Es gibt eigens Profile für das soziale Engagement.

Doch der Schulleiter gibt die Drohung an die Lehrerschaft weiter, und diese dann an die SchülerInnen.

Wollte Anfangs noch die gesamte Klasse an der Veranstaltung am Rathausmarkt teilnehmen, so traute sich am Ende keines der Kinder mehr.

Was für eine Generation züchten wir dadurch heran?

Wollen wir angepasste Arbeits- und Kosumdrohnen, die sich nicht trauen werden, gegen die Vernichtung ihrer eigenen zukunft zu protestieren?

Offenbar wollen dies einige.

Kinder an die Macht !!!

Vielleicht sollten unsere Kinder auch das Wahlrecht zu den Parlamenten erhalten. Die haben nämlich eigene Bedürfnisse, die von unseren Regierenden nur allzu wenig berücksichtigt werden. Und sie haben für viele Dinge einen wesentlich klareren bzw. objektiveren Blick, als so mancher "Erwachsene".

Gruß Hador

Protestikone

Die Protestikone Greta protestiert jetzt auch in Hamburg. Toll. Hoffentlich traut sie sich das auch in Washington, Moskau und Peking.

Verlogene Debatte

Wenn ich mir die ganze Aktion anschaue frage ich mich schon was das bringen soll.
Im Allgäu in einer kleineren Stadt vor dem Rathaus demonstrieren die Kinder. Um die Ecke sind die größeren beim Rauchen und schmeißen die Zigarettenkippen halt einfach weg. Und da ist halt der Punkt wo es nicht mehr stimmt. Wenn es um Insekten geht stehen alle Kopf. Aber wenn es um den Wald und seine Tiere geht, ist kein Interesse mehr da, weil ja die Leute auf einmal selber betroffen sind und ihren Sport nicht mehr ausüben können.
Ich geh auch lieber nicht auf den ganzen unsinnigen Welthandel ein. Früchte die 1000 Liter Wasser verbrauchen werden heute um die halbe Welt geschifft und dann in das Bioregal gelegt.
Die Idee in Ordnung, aber es kann jeder seinen Teil dazu beitragen.

@ wenigfahrer

Na dann hoffen wir mal das das die Schüler außer demonstrieren auch noch etwas anderes schaffen, nämlich eine gute Note im Abi.
Die wäre nämlich ziemlich wichtig für Ihr Leben.

So wichtig leider auch wieder nicht. Und das liegt an unserer Unfähigkeit, in der Klima Frage umzusteuern.

re deutlich

" Oder wie viele der Schüler von Mutti im fetten SUV zur Demo gefahren und abgeholt wurden"

Oder wie viele selbst den Hintern nicht hochkriegen und deshalb über diejenigen stänkern, die es tun.

Wie kam Greta Thunberg nach

Wie kam Greta Thunberg nach Hamburg ? Mit dem Flugzeug ? Nicht gerade Klimafreundlich, konsequenterweise hätte sie zu Fuß und mit einem Segelschiff kommen müssen.

15:42 von Hador Goldscheitel

Volle Zustimmung. Ich bin eindeutig auch für ein Wahlrecht für Jugendliche. Ab 16 oder besser noch ab 14. Und für Ausländer. Dann kämen wir einer Demokratie endlich mal ein wenig nahe.

ja, was haben denn die "Alten" den "Jungen" für

eine Sauerei beschert....Autos und Flugzeuge haben die gebaut, Elektronik aller Art erfunden, einen angenehm warmen Hintern im Winter und rund um die Uhr ist heisses Wasser verfügbar....auf welche dieser Errungenschaften der modernen Zivilisation würden die demonstrierenden Schüler als erstes verzichten?
Ach ja, immer werden (zurecht) die vielen Schulstunden kritisiert welche ausfallen, aber dann kann man ja ruhig......

"Es geht hier um Inhalte. Das

"Es geht hier um Inhalte. Das ist ein echter Kampf, den die jungen Leute hier führen."

...und es ist an der Zeit diesen Kampf auch nach Polen, Russland, Indien und China zu tragen! Kommende Generationen werden es Greta zu danken wissen!

@geselliger misa / 15:06

"Wenn die Kiddies wirklich die Welt rettten wollten .... sollten sie ..."

Gegenmodell! ... Um die Welt zu retten sollen wir ALLE zunächst mal:

1) uns immer zuerst selbst im Spiegel betrachten
bevor wir mit Fingern auf Andere zeigen

2) mehr für etwas, anstatt gegen etwas sein

3) dieses "für etwas" nicht aus unseren eigenen
Ansprüchen sondern aus denen der Anderen
ableiten (Solidarität)

4) Lernen nicht Dinge zu besitzen, die Andere
meinen uns einreden zu müssen

Viele dieser Schüler sind diesbezüglich wahrscheinlich weiter als der Rest dieser Gesellschaft.

Welche konkreten Forderungen

Welche konkreten Forderungen haben diese Schüler und Greta denn? Auf den Schildern sehe ich nur Allgemeinplätze.
WER soll denn bitte genau WAS tun oder nicht tun?

Und wie geht die vielgelobte Greta denn mit gutem Beispiel voran? Lebt sie in einer Blockhütte im Einklang mit der Natur? Ohne Strom und Heizung? Oder doch eher mit allem Komfort und riesigem CO2 Footprint, so wie halt jeder andere auch?

14:17, Paul Puma

>>Da wird ein armes Kind von den NGOs und Medien mißbraucht für deren eigene Agenda. Frau Thunberg wird um ihre Zukunft gebracht.<<

Das "arme Kind" würde Sie wahrscheinlich gehörig zusammenfalten, wenn es auf Sie treffen würde.

Ich kenne ja die Wortbeiträge von Ihnen hier im Forum sowie diejenigen von Greta Thunberg im Netz.

Ich bezweifle, daß Sie dem "armen Kind" rhetorisch gewachsen wären.

@ kedros / 15:36

... dafür drei dicke Daumen hoch!

Aber wir "Alten" haben nicht nur mehrheitlich bisher nicht nur nicht demonstriert, die meisten "Alten" sind sich ihrer eigenen Verantwortung in Bezug auf den Klimawandel und den Verbrauch unserer Erde nicht mal ansatzweise bewußt.

@Grayhawk / 15:08

"Diese Schulschwänzer...
...werden durch die mediale Aufmerksamkeit gefördert, bewirken tun sie garnichts."

... ist das nun Angst oder Scham, was da aus Ihren Worten spricht?

RE:Zundelheiner

"ja, was haben denn die "Alten" den "Jungen" für eine Sauerei beschert..."

... z.B. ungeklärte Atomentsorgung, die noch Genearationen Milliarden kosten wird;
... verseuchtes Grundwasser durch Fäkalien;
... fast zwei Billiarden € Schulden;
... Artensterben;
... Armut durch Ausbeutung
usw.

Ich Kinder heute, haben was ihre Zunkunft betrifft, kein Grund uns Erwachsenen "Danke !" zu sagen !

Gruß Hador

14:47, Fenian

>>Ein irischer Richter zu einem Vater, der als Entschuldigung für das Fernbleiben seines Sohnes vom Unterricht anführte, er habe keine Zeit gehabt, ihn in die Schule zu fahren : "Wir mussten meilenweit zur Schule laufen, und manche von uns ohne richtiges Schuhwerk "!<<

Und unser Biolehrer Dr. Adolf Zacharias, geboren 1896, erzählte uns immer wieder, wie er damals, in Ostpreußen, jeden Morgen zehn Kilometer über den zugefrorenen See zur Schule gerudert ist, und überhaupt, die heutige Jugend. Wenn ihn dann jemand fragte, was das mit Biologie zu tun hätte, dann antwortete er, das sei praktische Lebenskunde.

Sein Geist lebt noch.

Auch und gerade hier im Forum.

Armselig

wie einige versuchen, ein Kind und ihre Mitstreiter an den Pranger zu stellen, um die Bewegung zu desavouieren. Ist sie mit dem Flugzeug gefolgen? Lebt sie in einem umweltfreundlichen Haus? Diese Versuche sind leicht zu durchschauen.

Seid doch froh, dass sich Schülerinnen und Schüler engagieren, während die “Großen” die Umwelt und das Klima zerstören, weil Lobbyarbeit und Industrie wichtiger ist, als unserem Nachwuchs einen sauberen Planeten zu hinterlassen. Geht selbst zu Demos und engagiert euch statt auf der Couch zu sitzen.

15:04

und sie war auch in davos.

Viel gereist

"Erstmals war die junge Aktivistin nach Deutschland gekommen, um mit Schülern für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. Sie hat derzeit Ferien und bereits an Demonstrationen in Brüssel, Paris und Antwerpen teilgenommen."

Ich schätze, dass die Aktivistin auch immer Klimaneutral unterwegs ist?

14:56, Sisyphos3

>>also ich wurde in den 68 geprägt<<

Wirklich jetzt?

Sie kommen hier eher rüber wie die Generation meiner Lehrer in den frühen 70ern. Die waren damals großenteils an der Pensionsgrenze oder drüber, wegen Lehrermangels. Da wehte noch die Kaiserzeit durch die Flure!

Druck machen.

"(...) in der Freizeit bringt das die Erwachsenen nicht zum Aufwachen!"

Sehr richtig, Sie haben's verstanden. In der Freizeit streiken, wo ist der Sinn? Und bloßes "Demonstrieren" interessiert unsere Politiker schon länger nicht mehr.

Zum Druck des Schulsenators: Der ist zwar daneben, zeigt aber ja auch, dass die Sache funktioniert. Soll er seine "Fehltage" doch eintragen, wen interessiert das?

Ich wünsche den Schülern viel mehr solche Tage, am besten wöchentlich und gerne auch zu (anderen) sozialen Themen.

@15:59 von fathaland slim

"Ich bezweifle, daß Sie dem "armen Kind" rhetorisch gewachsen wären."

Meine Mutter (92) waere dem Kind rhetorisch gewachsen. Ich erinnere mich gut wie sie uns warnte Kinder politisch zu instrumentalisieren. Ich weiss auch was sie selbst diesbezueglich durchmachte. Es gibt keine gute and boese Instrumentalisierung von Minderjaehrigen. Es gibt nur die Instrumentalisierung.

Alte + Junge

Der Begriff " Alte" war relativ gemeint. Ein Wissenschaftler, der, sagen wir 32 Jahre alt ist und auf dem Gebiet - nur als Beispiel - "CO2-Retention in den Permafrostböden des Nordens" arbeitet, ist in diesem Zusammenhang ebenfalls "alt".
Und die Menschen, die Greta hier auf den Weg gebracht haben sind ebenfalls "alt".

RE:DerRückspiegel

"... Geht selbst zu Demos und engagiert euch statt auf der Couch zu sitzen."

Wie wir alle beobachten konnten, treten die "Erwachsenen" eher bei einer deutschen "Gelbesten"-Demo für ihre stinkenden Diesel auf, als für das Klima einzutreten.

Gruß Hador

@ 14:12 von wenigfahrer

"Ich hätte da mal eine Frage, macht die Schülerin aus Schweden noch etwas anderes außer in die Welt zu fliegen und zu reden, wo hat sie als Schüler das viele Geld her ?"
.
Betuchte Eltern.
Eigentlich hat sie ja beschlossen, nicht mehr zu fliegen und sich vegan zu ernähren.
Und das Asperger-Syndrom, eine Form des Autismus.
Mir persönlich kommt es so wie diese "Next-Kinderstar" in den USA oder "Topmodel" vor.
Nervt......

@ Paul Puma

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Wenn es stimmt, dass das Mädchen ein Asperger-Syndrom hat, dann ist es ein Unding, dass sie von der Öffentlichkeit so vermarktet wird. Das Asperger-Syndrom ist eine schwere Persönlichkeitsstörung, auch wenn die Betroffenen es oft nicht so sehen.

15:42, Schelden Kuper

>>Die Protestikone Greta protestiert jetzt auch in Hamburg. Toll. Hoffentlich traut sie sich das auch in Washington, Moskau und Peking.<<

In Washington wäre es kein Problem, denn dort wird oft demonstriert, auch und gerade von Umweltaktivisten. Ab und zu werden die dann von der Polizei weggetragen, wenn sie die Stufen des Kapitols blockieren.

In Moskau oder Peking würde ich das Demonstrieren nicht empfehlen. In Peking noch weniger als in Moskau. Da wurden schon Hunderte niedergeschossen. Nicht sehr lange her.

Nein!

Es bleibt aber schulschwänzen, zumindest bei sehr vielen Kindern.

Der Zweck kann niermals die Mittel heiligen.

"Soll er seine "Fehltage"

"Soll er seine "Fehltage" doch eintragen, wen interessiert das?"

Wenn es ein Abschlusszeugniss ist kann man seinen zukueftigen Arbeitgeber darauf hinweisen das man gefehlt hat um das Klima zu retten.

Kinderstreiks.

Wer als normaler Arbeitnehmer streikt, kommt (vor allem, wenn er keine starke Gewerkschaft im Rücken hat) heutzutage schnell in Schwierigkeiten.

Es bleibt also an den Schülern hängen, die Welt zu retten, denen kann keiner etwas.

Wunderbare Gesellschaft.

15:11 von Tada

Ich habe immer noch nicht herausgefunden, wer den Schülern hier vor Ort die ganzen Flyer mit dem Aufruf zum Schulschwänzen zum Verteilen bezahlt hat.
Seltsam, zu diesem Thema schreiben Sie deutlich unter Ihrem Niveau. Aber ist ja Ihre Sache.
Zu der Frage:
Sowas wird mitunter von der SV (Schülervertretung) zusammen mit dem Vertrauenslehrer organisiert. Die SV hat auch einen kleinen Etat, wird aber dafür schlicht den Schulkopierer benutzen dürfen. Verteilen tun die dann die Schüler der SV (sogar im Unterricht ! :) ).
Und es gibt sogar Lehrer, die derartige Demos mit den Schülern vorbereiten. Z.B. in Politik oder Gesellschaftskunde.
War bei mir früher auch so, da wurden wir armen Schüler für Demos gegen den Irak-Krieg missbraucht ;)

Man kann für die richtige Sache eintreten,

ohne das Leben eines Einsiedlers zu führen und ohne ein Ökofundamentalist zu sein.

Diese ganze Miesepeterei, was Greta Thunbergs behaupteten Lebensstil angeht, ist nichts weiter als ein mehr als durchsichtiger Versuch, über die persönliche Diskreditierung ihrer Person ihre Agenda zu diskreditieren.

Das wird hier oft gemacht, aber nicht so extrem wie in den Thunberg-Threads.

Leute, lasst euch doch bitte mal was anderes einfallen. Die Masche wird langweilig.

15:06 von Harald aus Naum...

Umweltschutz-Demo machen kann man auch nach dem Unterricht, oder am Samstag und Sonntag.

Der Klimawandel soll angeprangert werden, da bin ich ja bei Ihnen. Nur schwänzen braucht einen Eintrag ins Klassenbuch, es kann gar nicht anders sein. Wie stehen die Rektorinnen und Rektoren dazu?

mfg

Als Naturwissenschaftler

sehe ich es auch so, dass die Lebensbedingungen für zukünftige Generationen durch unserer aktuelles Fehlverhalten sehr rasch zerstört werden. Die Politik liefert in den letzen Jahren wenig mehr als Absichtserklärungen und feirt z.T. selbst diese als Erfolg. Finde es gut, dass sich junge Leute engagieren um etwas zu erreichen!

16:13, IBELIN

>>@15:59 von fathaland slim
"Ich bezweifle, daß Sie dem "armen Kind" rhetorisch gewachsen wären."

Meine Mutter (92) waere dem Kind rhetorisch gewachsen. Ich erinnere mich gut wie sie uns warnte Kinder politisch zu instrumentalisieren. Ich weiss auch was sie selbst diesbezueglich durchmachte. Es gibt keine gute and boese Instrumentalisierung von Minderjaehrigen. Es gibt nur die Instrumentalisierung.<<

Ich war in Gretas Alter ebenfalls politisch aktiv und habe oft und viel demonstriert.

Und nein, ich wurde von niemandem instrumentalisiert.

Ich habe keinerlei Veranlassung anzunehmen, daß dies bei Greta anders ist.

es gehört nicht viel dazu ...

Es gehört nicht viel dazu dieser verirrten Seele rethorisch gewachsen zu sein. Dazu reicht gesunder Menschenverstand und die Kenntnis der pol. Strömung, welcher dieses das Wasser trägt.

Mir fehlen Fakten

Bin ich der Einzige, dem die ganze Geschichte komisch vorkommt?

Da hat eine sechzehnjährige Schülerin - obwohl in Schweden Ferien sind, zugegeben - nichts Anderes zu tun, als in der Weltgeschichte herumzujetten. Nimmt sie dafür eigentlich das Fahrrad, oder eher das Flugzeug. Ich würde auf Flugzeug tippen, damit sie ihre zahlreichen Termine wahrnehmen kann. Soviel dann zum Thema Klimaschutz …

Und dann lässt man Greta Thunberg beim Weltwirtschaftsforum in Davos auftreten. Also, irgendetwas stinkt doch da ganz gewaltig. Ich meine, die Herrschaften lassen doch niemanden dort auftreten, der ihnen wirklich unangenehme Neuigkeiten beizubringen hätte.

Mir erscheinen diese Proteste gesteuert. Warum, wieso, weshalb? Keine Ahnung. Aber der Fakt, dass unsere Schüler für die Umwelt und nicht etwa für bessere und gerechtere Bildung demonstrieren, spricht schon Bände. Schule: unsexy. So ein bisschen Umwelt-Tralala: supersexy.

Nein, da laufen ganz andere Dinge im Hintergrund.

@16:04 von Hador Goldscheitel

sie haben natürlich Recht, aber alle die Verfehlungen die sie aufzählen dienten letztendlich der Schaffung von "Komfort" für die Masse und der "Anreicherung" vom Vermögen einer reichen Minderheit.
Nein, Danke brauchen diese jungen Menschen ganz sicher nicht sagen....aber ausser Forderungen stellen sollten sie halt auch ihre Verhaltensweisen und Gewohnheiten hinterfragen.

alle sind gefordert

mit Freunden (OYAS) nehme ich in Frankreich an er großen nationalen Debatte teil. Da machen wir auch detaillierte Vorschläge, wie man einen ökologischen Wandel finanzieren und erreichen kann.
Ich gebe den Schülern recht, dass sie demonstrieren. Aber wir sollten sie nicht allein lassen. Deshalb gilt meine Frage denen, die die Schüleraktion kritisieren oder gar lächerlich machen: "Was habt ihr bisher getan und was macht ihr heute, um den Klimawandel zu begrenzen? Wir alle sind gefordert! Und ja, ich bin auch bereit und dabei persönlich durch Verzicht dazu beizutragen.

Wäre doch mal interessant zu wissen

wie der Zuspruch wäre, würden die Demos am Samstag oder in den Ferien stattfinden, so wie z.B. Friedensdemos oder die Ostermärsche. Ich vermute mal, die Teilnehmerzahlen wären etwa wie mittlerweile bei den Ostermärschen. Aber vielleicht wird Frieden ja auch überschätzt

Kürzlich

Habe ich eine Aussage des Bremerhavener Klimaforschers Peter Lemke aus dem Jahr 2010 gelesen:
"Wir sind auf die Tatsache gestoßen, dass wir unser Leben so nicht weiterführen können. Das gefällt den Leuten nicht."
Wie Recht er hat, das sieht man in diesem Thread wieder einmal ganz deutlich.

16:10 von Tada

«Ich schätze, dass die Aktivistin auch immer Klimaneutral unterwegs ist?»

So sie sich in einen Zug setzt, oder ein Flugzeug besteigt, der/das nicht eigens für sie in Bewegung gesetzt / gechartert wurde - dann ist sie das.

Der Zug wäre nämlich auch ohne Greta Thunberg gefahren.
Das Flugzeug auch ohne sie geflogen.

Von Ihnen verlangt auch niemand, dass Sie sich zu allen Orten, die Sie erreichen wollen, stets zu Fuß gehend, mit dem Fahrrad fahrend, rudernd, segelnd oder schwimmend hin bewegen.

Um der abstrusen Logik zu folgen, wären die besten "Klimakämpfer/innen" diejenigen, die möglichst selten das eigene Haus verlassen, möglichst wenig essen und trinken. Und da sie ja stets zuhause sind, können sie bei nicht gar zu garstigen Temperaturen dann auch zusätzlich nackt herumlaufen.

Spart alles Ressourcen, Energie, Produktionsmittel. Und auch weniger andere Menschen müssten sich dann "von halben Kindern" belästigt fühlen, die nicht zur Schule gehen wollen.

Auch das kostet Energie …

@fathaland slim

"Man kann für die richtige Sache eintreten,
ohne das Leben eines Einsiedlers zu führen und ohne ein Ökofundamentalist zu sein."

Was bedeutet dann "Eintreten"? Nur demonstrieren kann man natürlich. Aber wenn man gleichzeitig auf nichts verzichten will, also trotzdem 24/7 Strom und Heizung und Warmwasser möchte. Trotzdem weltweite Verkehrsmittel und Warentransporte haben möchte. Trotzdem täglich was bezahlbares zu essen. Dann wird es halt langsam dünn mit dem "Eintreten".
Dann ist doch die Frage nach konkreten Forderungen jetzt nicht so abwegig. Denn alle Annehmlichkeiten elegant mitzunehmen und sich gleichzeitig über deren Folgen zu echauffieren will mir nicht recht einleuchten.

Schulschwänzer

Die einzig "logische" Erklärung für viele Kommentare hier scheint mir, dass ne ganze Menge der Kommentatoren früher auch ohne politischen Grund öfters mal die Schule geschwänzt haben.
Vermutlich haben sie erkannt, welchen Nachteil sie dadurch heute haben, dass Sie ihre kognitiven Fähigkeiten damals nicht adäquat ausbilden konnten.
Leider verhindert das auch, dass sie erkennen, dass die Schüler heute aus gutem Grund streiken und dass ihre Streiks ein Zeichen dafür sind, dass man in der Schule heutzutage hin und wieder offenbar auch was Sinnvolles lernt.
@Schüler und Schülerinnen: Macht weiter so!

@ Wahrheit 2011/16:27

Wie ich schon vorher geschrieben habe! ... Vielleicht sind sie da mit dem "Schwänzer"-Urteil etwas vorschnell! Nur weil das immer wieder so gesagt wird muss das längst nicht so stimmen. Ich kenne vor allem Schüler, die Freitags demonstrieren und Samstags dann "Nachsitzen"!
Und bitte, wer würde die Schüler überhaupt ernst nehmen, wenn die am WE demonstrieren. Das wurde seid Jahren zusammen mit Älteren so gemacht! Und? hats Irgendwen interessiert! ... So wie es ist, ist es gut und das beste was wir machen könnten wäre, da mitzumachen, damit die Politik endlich aufhört diesbezüglich immer nur in Richtung Industrie zu schauen!

Alles wenig glaubhaft

Die Generation die da gerade so fleißig während der Unterrichtszeit demonstriert, ist doch die Generation, die nicht ohne ihr neues iPhone leben kann. Schon mal recherchiert, was in jedem einzelnen Smartphon an Umweltsünden drin steckt?

Endlich schulfrei!

Als Kind habe ich mich über jede Gelegenheit gefreut, schulfrei zu bekommen. Das ist zwar eine Weile her und die Umweltbedingungen im Ruhrgebiet waren damals - im Vergleich zu heute - eine Katastrophe. Aber eine 16-jährige, die aussieht wie 12, besser quatschen kann als Frau Merkel, schafft es dank großzügigster medialer Unterstützung, rechtswidrige Schulstundenausfälle herbeizureden. Der Zweck soll ja bekanntlich die Mittel heiligen.

Und wer soll bekehrt werden? Die Schüler selbst, damit sie wieder zur Schule laufen, statt mit Mamas 400-PS-Diesel-Försterauto gebracht zu werden? Oder deren Mütter, die auch noch den übrigen Tag SUV-Fahrdienste organisieren, jetzt aber wieder mit Bussen und Bahn fahren sollen? Oder gar die Lehrer, damit die das Rauchen aufgeben, denn Feinstaub ist ja auch gefährlich für das Klima?

Aber auch diese "Aktion" wird sich irgendwann mal wieder totlaufen. Gerettet wurde nichts, geschrieben wurde viel.

16:23, Silverfuxx

>>War bei mir früher auch so, da wurden wir armen Schüler für Demos gegen den Irak-Krieg missbraucht ;)<<

Und ich wurde gegen Atomkraft und NATO-Doppelbeschluss mißbraucht.

Das habe ich immer noch nicht verarbeitet, denn nun werde ich bald dreiundsechzig, bin immer noch gegen Rüstung und Kernenergie und wähle weder CDU noch AfD.

Welch tragisches Schicksal. Ich Armer.

Schnüff

Ich finde es Klasse

dass die Jugend endlich entdeckt hat, dass das auch ihr Planet ist und es um ihre Zukunft geht. Vielleicht wächst die Erkenntnis in der Jugend, dass auch sie ein großer Teil der Umweltprobleme ist. Dann wäre schon viel gewonnen. Ich kann also nur zurufen "wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren".

@ Zundelheiner / 16:03

"Nein, Danke brauchen diese jungen Menschen ganz sicher nicht sagen....aber ausser Forderungen stellen sollten sie halt auch ihre Verhaltensweisen und Gewohnheiten hinterfragen."

... Ist der Fakt, daß diese jungen Menschen an einem Freitag zu einer Demo gehen nicht bereits Ausdruck des "hinterfrages" genug!?

Schülerdemos nach Schulschluss

Ich finde es grundsätzlich
gut und wichtig, dass Schüler sich regelmäßig
für mehr Klimaschutz einsetzen! Es würde aber noch überzeugender wirken, wenn die Demos
freitags mittags nach Schulschluss stattfänden.
Schulen müssen die Vermittlung von Unterrichtsinhalten heute engmaschig planen. Schüler, die jeden Freitag Unterricht verpassen, gefährden ja ggf. ihren Notendurch schnitt. Mit eingetragenen Fehlstunden ergeben sich viele Nachteile, vor allem bzgl.
Bewerbungen.

Alte & Junge (III)

Lenbensjahre sind weniger bedeutend. – Diejenigen, denen jedweder Idealismus verlorengegangen ist, sind die Alten.

@Starjon, 15:21

"Schüler, die am Wochenende demonstrieren, werden selten ernst genommen. Erst durch den Tabubruch setzen sie die "Erwachsenen" unter Zugzwang, die sich dann damit befassen müssen."

Exakt.

Verantwortungsvolle Medien

würden den ganzen Thunberg Hype kritisch hinterfragen, statt ihn weiter anzuheizen.

Ein autistisches Kind erklärt uns die (äusserst komplexe) Welt und beschimpft die Generationen die ihr das Wohlstandsleben, das sie führt, erst ermöglicht haben, geht's noch?

Lernen, lernen, lernen! W.I. Lenin

Oder wie ein Amerikanischer Philosoph sagt:“You wanna save the world? Wash the dishes...!“
Es würde mich freuen, wenn ein Teil der Kinder weiter zur Schule ginge. Sie könnten dann Dank exzellenter Bildung in vorderster Front an Technologien forschen, welche unser „Primärenergiequellenproblem“ oder die Nahrungsmittelproblematik zur Ernährung der prognostizierten Weltbevölkerung für 2050 etc. lösen hilft.
Wir werden dringend beides brauchen: Mahner und Macher. Daher erst Expertise aufbauen und nachweisen, dabei Meinung bilden und dann lautstark zu Wort melden. Versucht Ihr es in veränderter Reihenfolge, werdet Ihr die dringenden Probleme nicht lösen können! Denn dann seit Ihr auf die Fachleute (häufig älter...;-)) angewiesen. Furchtbare Vorstellung - ich weis...

@16:30 von fathaland slim

"Und nein, ich wurde von niemandem instrumentalisiert."

Sie koennen das gerne von sich behaupten. Retrospektiv. Von allen anderen Kindern nicht. Instrumentalisierung von Kindern ist Missbrauch.

Die deutsche Gesellschaft ist

Die deutsche Gesellschaft ist mehrheitlich irre geworden. Dieser Gedanke drängt sich auf.

Gegen die vielen unsinnigen Anmerkungen ...

Es ist völlig egal, wie jemand zur Demo kommt, oder woraus er dort sein Wurstbrot zupft, diese ganzen Versuche die Sache in Lächerlich zu ziehen, oder den Schülern unlauteres zu unterstellen sind einfach so dümmlich wie öde.
Es mag sein, dass mal ne Demo zum Wochenende auch ganz schön ist, das macht aber auch nix. Wer Schulpläne so vollstopft, das man als Schüler nicht auch mal getrost fehlen kann, ist selber doof (geblieben).
Was hingegen richtig ist, dass jede Generation ihr Thema hat (oder eben keines), … 1890 - 8 Stunden Tag, 1919 Hungerunruhen in HH, in den 50ern Friedensbewegungen, Studenten Unruhen in den 70ern, die Anti-Atom, Anti-Raketen, etc... lauter wichtige und lobenswerte Bewegungen einschließlich der Bürgerbewegung der DDR, etc. Man sollte den Versuchen der Schüler an die Verantwortungsethik der Bürgerbewegungen anzuknüpfen nicht verunglimpfen.
Wir brauchen jede Art von Gewissen wenn sich was bewegen soll.

Richtig und Gut

das junge Menschen für Klima und Vermüllung unseres Planeten Erde demonstrieren. Leider kommt das nicht bei allen Schüler/in an ,wie ich es oft als Nachbar einer Schule hier beobachten kann. Es wird vieles einfach auf die Strasse geworfen, wenn sie auf dem Nachhause weg sind und sich der Verpackung ihres essbaren entledigen.

16:13 von IBELIN

«Es gibt keine gute and boese Instrumentalisierung von Minderjaehrigen.
Es gibt nur die Instrumentalisierung.»

Als ob 14 bis 17 Jährige willenlose Wesen wären, die sich von Hinz und Kunz für Kreti und Pleti instrumentalisieren ließen …1

Ich weiß nicht, wann Sie in Ihrem Leben das letzte Mal Jugendlichen begegnet sind, und mit Ihnen sprachen. Beliebige Instrumentalisierung "funktioniert" jedenfalls nicht einmal bei meinen beiden 6 und 10 jährigen Nichten.

Wenn man ihnen aber verständig erklärt, um was es geht, dann kann man sie evtl. überzeugen. Oder auch nicht …

14 bis 17 Jährige wissen auch ohne "Indoktrinierung" und "Instrumentalisierung" alleine sehr gut, was sie wollen … oder nicht.

Waren Sie im Alter von 14 bis 17 Jahren "willenloses Wachs" in Händen Erwachsener? Ich hoffe sehr für Sie mit, Sie waren es nicht …!

16:31,Lasch René

>>es gehört nicht viel dazu ...
Es gehört nicht viel dazu dieser verirrten Seele rethorisch gewachsen zu sein. Dazu reicht gesunder Menschenverstand und die Kenntnis der pol. Strömung, welcher dieses das Wasser trägt.<<

Ihre Ausführungen über die rhetorischen Fähigkeiten Greta Thunbergs wären vielleicht ein ganz klein wenig schlüssiger, wenn sie nicht im Wortsalat enden würden...

@Schabernack 16.36

"Der Zug wäre nämlich auch ohne Greta Thunberg gefahren.
Das Flugzeug auch ohne sie geflogen."

Genau, danke für diese schräge, aber typische Argumentation! Dass sich aber die Fluggastzahlen in den letzten Jahren vervielfacht haben ist also kein Problem? Wären ja eh geflogen? Und dann will ich auch nichts mehr gegen Autos hören, die nur mit einer Person unterwegs sind. Wäre ja eh gefahren, auch ohne Fahrgemeinschaft. Und so weiter....

Die Schüler können gerne

Die Schüler können gerne außerhalb der Schulzeit demonstrieren. Sonst tun sie sich selbst keinen Gefallen.

2018

Hat Greta Thunberg angegeben mit Asperger Syndrom diagnostiziert worden zu sein. Sollte das stimmen muss man die mediale Presenz entsprechend einschaetzen.

um 16:31 von A-H: " Da hat

um 16:31 von A-H:
"
Da hat eine sechzehnjährige Schülerin - obwohl in Schweden Ferien sind, zugegeben - nichts Anderes zu tun, als in der Weltgeschichte herumzujetten. Nimmt sie dafür eigentlich das Fahrrad, oder eher das Flugzeug. Ich würde auf Flugzeug tippen, damit sie ihre zahlreichen Termine wahrnehmen kann. Soviel dann zum Thema Klimaschutz …
"
->
Erst was unterstellen & sich hinterher dran hochziehen. Einfach klasse! Hochachtung vor dieser Unart!

Sie lehnt Flüge grundsätzlich ab - findet diese moralisch verwerflich.
Zum Klimagipfel in Katowice ging es mit ihrem Vater per Elektroauto & nach Davos per Zug.

"Mir erscheinen diese Proteste gesteuert. "
->
Ja klar - sind bestimmt die Russen dran Schuld *facepalm*

Natürlich Freitags!

Was sollen diese "Warum nicht nach der Schule oder am Wochenende"-Kommentare?
Klar geht das auch nach dem Unterricht oder am Wochenende. Es würde dann nur weitaus weniger Menschen interessieren.
Haben Sie sich schon mal gefragt, warum nicht am Wochenende oder nach Feierabend gestreikt wird? Kann man auch machen, nützt dann aber nichts! Die Demos sind zeitlich genau richtig platziert. Wer möchte, dass die Demos aufhören und die Schüler wieder zum Unterricht gehen, sollte sich dafür einsetzen, dass die Ziele umgesetzt werden. Dann passiert das von ganz alleine. Wer auf die Schüler schimpft, schießt genau in die falsche Richtung! Auf einem total zerstörten Planeten nützt ihnen der Unterricht nichts. Von daher verwenden sie die Zeit offensichtlich sinnvoller.

@ 14:12 wenigfahrer

Schon interessasnt, wer hier alles mit einer Mischung aus nörgelnden Frage, Unterstellungen und vagen Zuschreibungen das Engagement der Schülerin aus Schweden und den zig anderen engagierten Schüler*innen zu disqualifizieren versucht. Aber wehe unsere Schüler*innen engagieren sich nicht politisch - dann kommt oft aus der gleichen Ecke die nächste Schimpfkanonade.

@ 14:15 Karl Napf

Etwas anderes als die Verniedlichung ("die arme kleine") und den Vermarktungsvorwurf hätte ich von Ihnen auch kaum erwartet: Haben Sie denn auch inhaltliche Positionen zu Klimawandel, Nachhaltigkeit und Umweltzerstörung? Greta hat sie.

@16:40 von framlin

"Leider verhindert das auch, dass sie erkennen, dass die Schüler heute aus gutem Grund streiken"

Was sind denn die guten Gruende und wer legt die fest. Ist das nicht von politischer Agenda zu politischer Agenda unterschiedlich. Kann ein Schueler selbst bestimmen, was ein guter Grund fuer ihn ist?

Absurd, Schule und Minderjaehrige zu politisieren und zu instrumentalisieren.

"Der Zug wäre nämlich auch

"Der Zug wäre nämlich auch ohne Greta Thunberg gefahren.
Das Flugzeug auch ohne sie geflogen."

Guter Einwand! Ich lasse mich auch immer mit dem SUV zur Schule fahren, meine Schwester waere auch ohne mich damit zum Broetchenholen gefahren.

Klima und Schule schwänzen

Gegen die Klimapolitik auf die Straße zu gehen ist ja Ok.

Doch Schule schwänzen geht gar nicht. Wenn unser einer das damals gemacht hätte, da wären wir niemals mehr aus dem Haus gekommen.

Doch das Eltern das auch noch unterstützen, finde ich persönlich grob fahrlässig.

Vielleich darf man so etwas ja in Schweden, doch hier geht das gar nicht.

Auf der einen Seite will man Gesetze, doch auf der anderen sie nicht einhalten. Für mich sind die Schüler/innen nicht besser als Politiker/innen, welche sich nicht an den Rechten und Pflichten der normalen Bürger richten (müssen)!

@ 14:21 Westpfaelzer

Und woher wissen Sie das alles, was Sie hier Schüler*innen unterstellen? Wenn Sie Ihren hier formulierten Maßstab auch auf sich selbst anwenden, könnte man sagen "erst mal lernen selbst aktiv zum Klimaschutz beizutragen".

@ 14:56 IBELIN

Sie verwechseln da etwas: Es sind nicht politische Aktionen "mit" Kindern, sondern VON Kindern und Jugendlichen. Und wenn Sie sich die Zeit nehmen, denen einmal zuzuhören, werden Sie erkennen, wieviel Hintergrundwissen die jungen Leute haben.

Es handelt sich

doch nicht um Kleinkinder, sondern um Jugendliche und junge Erwachsene, die noch die Hoffnung haben, dass sie mit ihrem Engagement etwas verändern können.
Niemand wird hier mißbraucht.
Und noch etwas: sie wurden in diese Welt hineingeboren, sie selbst haben z.B das Handy nicht erfunden

17:08 von Oliver_0601

Offenbar hat dieses „wären wir niemals mehr aus dem Haus gekommen“ Sie nachhaltig geprägt.
Blinder Gehorsam vor Allem ! Eigene Überzeugungen und Ansichten spielen keine Rolle, die Gesetze müssen eingehalten werden. Es ist viel wichtiger, tumb zu funktionieren und nicht zu hinterfragen, als vielleicht vernünftig zu sein oder für eigene Interessen einzutreten.

Die Eltern unterstützen übrigens nicht das „Schule schwänzen“, sondern ihre Kinder. Darin, für ihre Überzeugungen einzustehen, auch gegen Widerstände der Masse. Darin, verantwortungsbewusste und frei denkende Menschen zu werden, die sich nicht unterdrücken lassen (zugegeben, ziemlich pathetisch formuliert) und nicht mehr oder weniger willenlose Sklaven der Wirtschaft.

Kinder sind heutzutage :) keine leeren Gefäße mehr, die von uns Erwachsenen gefüllt werden müssen. Heute sind Kinder lernende Wesen, Wesen mit eigenen Vorstellungen, Ideen, Überzeugungen, Ansichten, Persönlichkeit.
Übrigens: Die siezen ihre Väter auch nicht mehr !!!

Klimaschwänzen - Hitze frei für Klimaaktivsten ....

Schwänzen und dumme Sprüche sind kein Engagement für eine besser Welt. Das sollte von Schulsenatoren und Bundesministerinnen klar und deutlich gesagt werden. Dafür gibt es kein Verständnis, die Ausweitung zeigt, es ist Zeit für Sanktionen.

Frau BUM Schulze sollte zurücktreten. Sonst wird doch immer der Rechtsstaat hochgehalten, er gilt auch für Schüler.
Oder beeindrucken die zunehmenden anarchistischen Beispiele in unserer Republik. Eine Bundesministerin hat dem entgegenzutreten und hier nichts zu bewundern.

Früher galt wenn um 10 Uhr das Thermometer über 25 Grad im Schatten kletterte, durfte der Schulleiter entscheiden, ob es hitzefrei gibt. Nur dann und nur er!

Auch aus diesen Kindern werden Erwachsene und "Alte". Die Aussagen sind Nonsens und lassen jeden Respekt vermissen.
Verzichtet auf Heizung, Energie, Internet, Smartphone, Auto, Bus, Flugzeug, Bahn. Lauft, fahrt Fahrrad ...
Lernt, studiert, macht es besser mit Wissenschaft und Technik..
Damit kann man dann beeindrucken.

um 16:38 von cyblord

>>
Dann ist doch die Frage nach konkreten Forderungen jetzt nicht so abwegig. Denn alle Annehmlichkeiten elegant mitzunehmen und sich gleichzeitig über deren Folgen zu echauffieren will mir nicht recht einleuchten.
<<

Wer sagt, dass diejenigen, die protestieren, das, was Sie als Annehmlichkeit ansehen, elegant mitnehmen wollen ? Wenn man etwas verändern will, dann muss ich die aktuelle Situation doch als Ausgangslage nehmen. ich kann mich doch beispielsweise für eine sauberere Atemluft nur einsetzen, indem ich die jetzige Luft so atme, wie sie nun mal ist.

@ derkleineBürger, 17:02 Uhr

"Ja klar - sind bestimmt die Russen dran Schuld *facepalm*"

Habe ich nicht behauptet. Es geht mir nicht um Greta Thunbergs Aktivismus, den fände Stéphane Hessel mit Sicherheit löblich.

Aber Gegenfrage: Was unterscheidet Greta Thunberg von der so mutigen tschechischen Pfadfinderin Lucie Mysliková, die sich im letzten Jahr so mutig Neonazis entgegengestellt hat? Die hatte mit ihrer Aktion "Wir werden eure Kinder erziehen" nicht die virale Bandbreite.

Der Grund ist in Ingmar Rentzhogs schwedischer Aktiengesellschaft "We don't have time" zu suchen. Die hat seit Zeichnung der Aktien mit dem Thema Umweltschutz ziemliche Gewinne gemacht. Bis zu Beginn des Jahres hatte Greta Thunberg dort eine Beraterposition inne. Das ist kein Geheimnis.

Mich stört, dass Rentzhog mit einem derart ernsten Thema Geld macht. Denn eine Aktiengesellschaft ist privatwirtschaftlich organisiert. Mich stört vielmehr, dass Rentzhog auf Kosten der jungen Generation Profit macht.

re deutlich

"Und dann will ich auch nichts mehr gegen Autos hören, die nur mit einer Person unterwegs sind. Wäre ja eh gefahren, auch ohne Fahrgemeinschaft."

Immer wieder schön, wenn einer sein Eigentor nicht mal merkt ...

RE:Zundelheiner

"Nein, Danke brauchen diese jungen Menschen ganz sicher nicht sagen....aber ausser Forderungen stellen sollten sie halt auch ihre Verhaltensweisen und Gewohnheiten hinterfragen."

Gerade weil unsere Kinder zu diesen Demonstrationen gehen, erfüllen sie damit ihre Forderung unsere Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu hinterfragen.
Nur: Sind wir Erwachsenen schon soweit ? Da habe ich große Zweifel.
Die Mehrheit der Menschen möchten keinerlei Einschränkungen in ihrem Leben (Konsumverhalten) hinnehmen. Das zeigt auch das Wahlverhalten in Deutschland.

Gruß Hador

Kopfmensch 16:02

.....weder noch.
Ich will nur darauf hinweisen, dass es interessierte Seiten gibt, denen diese Schulschwänzer gut in den Kram passen. Normalerweise interessiert es niemanden, wenn Kinder eine Aktion starten, in diesem Fall scheint es aber ganz wichtig zu sein, obwohl es überhaupt nichts bewirken wird. Umweltschutz = gut.

Wahnsinn

Was ist unsere Welt doch so krank geworden. Da wird ein instrumentalisiert von Grünen und Linken Möchtegernweltverbesserern. Westeuropa alleine wird die Welt nicht retten. Die sollten lieber mal in Peking, Moskau und anderen Molochen der Welt auftreten,

@Pantelis 14:14

"Wir haben nun mal eine allgemeine Schulpflicht und deshalb sollte das Fehlen streng geandet werden."

Na ja, dass die Schulpflicht der Lehrstoffvermittlung nicht mehr gerecht wird müsste dann auch geahndet werden, geht aber leider schon als Normalität durch:

"Im vergangenen Schuljahr ist 5,1 Prozent des Unterrichts an den Schulen in NRW ausgefallen. Das hat Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag (21.12.2018) in Düsseldorf mitgeteilt."
(Quelle: WDR Landespolitik)

Vielleicht wäre es ein guter Kompromiss, wenn sich die Schüler vom Demo-Freitag lösen und immer dann auf die Straße gehen, wenn im Rahmen der Schulpflicht der Unterricht ausfällt.

16:55 von deutlich / @schabernack, 16:36

Sinngemäß auch an: 17:07 von Tarek94

«Dort: SUV / Schwester / Schule / Brötchen»

Ich: «Der Zug wäre nämlich auch ohne Greta Thunberg gefahren.
Das Flugzeug auch ohne sie geflogen.»

«Genau, danke für diese schräge, aber typische Argumentation! Dass sich aber die Fluggastzahlen in den letzten Jahren vervielfacht haben ist also kein Problem? Wären ja eh geflogen? Und dann will ich auch nichts mehr gegen Autos hören, die nur mit einer Person unterwegs sind. Wäre ja eh gefahren, auch ohne Fahrgemeinschaft. Und so weiter....»

Ob meine Argumentation "typisch" ist, weiß ich nicht.
"Schräg" ist sie nicht. Das ist Ihre.

1. Sprach ich ganz bewusst von・kollektiven・Fortbewegungsmitteln.
Nicht vom・Individualverkehr・(Brötchen in SUVs).

2. Wird sich der Wunsch nach globaler Mobilität der Menschen zukünftig weiter erhöhen.

3. Ist der Anteil des Bahn- / Flugverkehrs am gesamten CO2-Ausstoß gering.

4. Kann man vergleichen. Aber bitte nicht einen Apfel mit einem Sack Reis …

@17:14 von andererseits

"Sie verwechseln da etwas: Es sind nicht politische Aktionen "mit" Kindern, sondern VON Kindern und Jugendlichen."

Ich verwechsle gar nichts. Kind ist Kind. Wer soll festlegen wann politische Aktionen von Kindern gerechtfertigt sind und wann nicht. Aus gutem Grund soll die Schule und Lehrer politisch neutral sein.

Macht euch Gedanken wie 2050 zehn Millarden Menschen satt werden und menschenwürdig und friedliche auf dieser Erde leben können.

Nahrung, Wohnen, Verkehr ...

... oder sorgt dafür, dass sich die Bevölkerung nicht weiter wächst (Afrika-Asien..)

Da ist die eigentliche Herausforderung was die Umwelt und das Klima betrifft.

Wer demonstriert denn in

Wer demonstriert denn in seiner Freizeit? Und das bisschen, was man in der schule heute noch lernt, haben wir in den 80ern noch in dtei tagen geschafft. Und unser schulsystem war echt mies.

@IBELIN

Die Schülerinnen und Schüler machen sich Gedanken über die grundlegenden Bedingungen, unter denen sie und ihre Kinder später leben werden.
Ihre Kritiker machen sich Gedanken darüber, ob sich der Ausfall von Schulstunden evtl. negativ auf deren Zeugnisse auswirkt.
Das zeigt, dass die Schülerinnen und Schüler deutlich besser beurteilen können, was wichtig ist im Leben, als diejenigen, die das "Schulschwänzen" kritisieren und das mit Banalitäten begründen.
Was ist daran absurd, dass junge Manschen politisch denken und handeln?
Im Gegenteil, das in Abrede zu stellen, ist die eigentliche Absurdität.

@ Karl Napf, 14:15 Uhr

"jetzt wird die arme kleine auch in deutschland vermarktet"

Stimme Ihnen zu. Mit so wenig Worten haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen.

16:49 von IBELIN

@16:30 von fathaland slim

"Und nein, ich wurde von niemandem instrumentalisiert."

Sie koennen das gerne von sich behaupten. Retrospektiv. Von allen anderen Kindern nicht. Instrumentalisierung von Kindern ist Missbrauch.
///
*
*
Anderen Instrumentalisierten z. B. im tausendjährigen Reich wird vorgeworfen das nicht erkannt zu haben. Aber der größte Teil hat die Themen des Unrechts erkannt.
*
Bei unseren Autodidakten reicht die linksträumerisch Beeinflussten nicht, muss direkt nach fehlendem Einfluss des Bildungssystems der Versuch der Herabsetzung des Wahlalter gefordert werden.
*
Denn ohne positive Beispiele verwächst sich die Instrumentalisierung durch zunehmende Realitätserfahrung.
*
Aber durch Logik nicht Zulernende haben ja im Sozialismus ein andauerndes illusorisches Fernziel.
*
(Unterrichtsausfall wie jetzt wieder mit 2 Stunden geplant, fördert ja auch nachgewiesen-konstruiert die Pisa Noten)

15:36 von Kedros

Karl Napf

hallo Herr Napf!

Die "Kleine" wird nicht vermarktet... die ist viel zu klug um sich vermarkten zu lassen! Und ja, es ist gut, dass die Schüler protestieren... denn wir "Alten" haben es ja nicht getan bisher!
///
*
*
Die Kleine wird mit 30 kaum 3 Jahre berufliche Erfahrung ausserhalb der politischen Betätigung vorweisen können.
*
(wie in den Biographien unseres politischen Mainstreams)

@karwandler 17.45

welches Eigentor? Ich hab nicht behauptet, zur Klimarettung aufs Auto zu verzichten, ich verlange es eben auch nicht von Andern, auch nicht von Ihnen. Ich geb aber auch nicht den Klimaaktivisten und Guru, nicht mal freitags. Und wenn ich freitags so die Welt retten wollte, würde ich auch nicht den Plastikmüll überall hinwerfen und mal die eigene Handy-Computernutzung und Lebensweise zuerst überdenken

@ 15:00 grusgris

Ihre Fragen wirken auf mich doch arg rhetorisch. Hören Sie doch einfach Greta Thunberg mal zu, dann erkennen Sie, wieviel Faktenwissen Sie hat, wie klar sie daraus Bewertungen ableitete und wie klar ihre Handlungsperspektiven sind. Mir graust es, wenn ich sehe, wie Kindern und Jugendlichen ihre Urteilkraft abgesprochen wird.

Que vadis Cretha

Vorab: Wir haben ein Klimaproblem auf unserem Planeten. Wie groß, wann und wie; darüber streiten sich Experten. Nichts gegen Aktivisten, aber mich erinnert diese junge Schwedin sehr an Felix Finkbeiner von dem man öffentlich nicht mehr soviel hört! Bei der ganzen Geschichte hab ich Zweifel ob da nicht ein gewinnorientierter Interessenverband dahinter steckt!
Populismus ist kein Alleinstellungsmerkmal der Rechten! Ich bin nur mittlerweile sehr misstrauisch ob hinter der sehr promoteten Klimaaktion wirklich purer Idealismus steckt.
Außerdem meine ich das bei allen heiß diskutierten Problemen unserer Zeit das Thema „Überbevölkerung der Welt“ gerade bei den Ärmsten ein Damoklesschwert ist das zeitlich am bedrohlichsten über uns allen schwebt!

Demonstriert weiter am

Demonstriert weiter am Freitag, denn wenn Ihr es am Samstag macht, interessiert es viele derer nicht, denen vor allem eins wichtig ist: law and order. Da könnte die Welt den Bach runtergehen, wenn es ohne formelle Gesetzesverstöße geschieht, interessiert es diese Menschen nicht. Es gibt zu wenige, die wirklich verstehen, dass es nur am Freitag funktioniert, die notwendige Aufmerksamkeit zu bekommen. Und die Schüler*innen, die sich beteiligen, gehen ihren Weg, weil sie möglicherweise an manchem dieser Freitage mehr lernen als andere auf der Schulbank.

17:36 von gman

«Schwänzen und dumme Sprüche sind kein Engagement für eine besser Welt.»

Wenn Schüler die Schule schwänzen, um "in dunklen Ecken" kiffend und Gangsta-Rap hörend "abzuhängen", dann ist das kein Engagement für gar nix.

"Dumme Sprüche" habe ich bisher nicht einen einzigen von den demonstrierenden Schülern gehört. Nicht einen einzigen, bei keiner einzigen Demo …

Gerade die Schüler, die auf diese Demos gehen, werden eben nicht die sein, die durch das Schwänzen verblöden, weil sie dann evtl. in der Schule dem Unterrichtsstoff nicht mehr folgen, die Anforderungen nicht länger erfüllen könnten.

Mittels gesellschaftlichen Engagements, Formulierung der eigenen Anliegen, "Gemeinschaftsgefühl" erlernen Schüler Sachverhalte und Einstellungen, welche ihnen die Schulen alleine so niemals vermitteln können.

Völlig unverständlich, wie negativ (teils gar bedrohlich) die Schülerproteste von sehr vielen Erwachsenen gesehen werden.

"Wovor haben die alle ihre überzogenen-unbegründeten Ängste" …?

15:08 von Grayhawk

Diese Schulschwänzer...

...werden durch die mediale Aufmerksamkeit gefördert, bewirken tun sie garnichts.
////
*
*
Aber auch Ihre Pisajobber können nur während Unterrichts- und nicht in Ihrer Vorbereitungszeit demonstrieren.
*
(diesmal hoffe das Ihre 300,-- Forderung auf die Renten übertragen wird, wir brauchen aber die zusätzlichen 2 Stunden Unterrichtsverkürzung nicht)

16:04 von Hador Goldscheitel

die haben ja die Chance es besser zu machen !

18:02 von IBELIN

Vorwort zum Schulgesetz NRW
https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Grundlagen/index.html

„Jeder junge Mensch hat ohne Rücksicht auf seine wirtschaftliche Lage und Herkunft und sein Geschlecht ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung“, das bestimmt das Schulgesetz. Ziele der Schule sind es, die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ihre Person zu entfalten, selbstständig Entscheidungen zu treffen, Verantwortung für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt zu übernehmen. Unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen das geschieht, wird auf den folgenden Seiten erläutert.

17:02 von derkleineBürger

Zum Klimagipfel in Katowice ging es mit ihrem Vater per Elektroauto
.
wie macht man denn den Strom fürs E Auto in Polen ? (20 % erneuerbar)
aus Kohle !
sehr umweltfreundlich

18:05 von Superschlau

Wer demonstriert denn in seiner Freizeit? Und das bisschen, was man in der schule heute noch lernt, haben wir in den 80ern noch in dtei tagen geschafft. Und unser schulsystem war echt mies.
///
*
*
Aber mit mehr Geld nach jeder REform konnte man seitdem noch mehr Mist machen.
*
300,-- Euro, dafür 2 Stunden weniger, ds bringst beim Unterrichtsausfall.
*
Weniger Geld für neu Lehrer dafür zusätzlicher Unterrichtsausfall, wer das wohl populistisch behauptet.
*
Ein 62er Banklehrling mit 15 Jahren 11 Monaten, trotz höherer Handelsschule.
*
Aber wegen späterer Pflichbeiträge nur krank gekürzt im 63 Ruhestand.

Sie machen es dennoch richtig.

Mojib Latif hat Recht: Von unten muss Druck kommen. Greta Thunberg und allen anderen Schülern kann man zwar vorwerfen, sie könnten auch NACH der Schule protestieren. Aber: Schwänzen bedeutet Anecken, und das erzeugt Aufmerksamkeit und Auseinandersetzung - in den Medien, bei Politikern, Schulleitern u.v.a. Und dadurch erzeugt es auch mehr Druck. Insofern machen die Protestschüler zwar rechtlich etwas falsch, hinsichtlich ihrer Ziele aber alles richtig. Und sie wollen doch nur, dass die Menschen ihr Wohnzimmer (= die Erde) sauberhalten. Früher waren es die Eltern, die ihren Kindern Sauberkeit beibrachten. Heute haben offenbar wir "Großen" es nötig, belehrt zu werden. Lernen wir also.

Mit Greta ist jeden Tag Aschermittwoch

wem das gefällt, bitte sehr.
ich kann sie da nur unterstützen. leben sie umweltbewusst!

meine art zu leben werde ich jedoch nicht ändern.

Wenn alle umweltbewusst leben muss ich das aber auch nicht. Mein einzelnes Auto gefährdet keine Grenzwerte.

Also, auf auf, vorwärts immer, rückwärts nimmer

Liebe Greta

Liebe Greta.

Was tust du für den Umweltschutz?
Du nutzt dein Handy und soziale Medien die auch viel Strom kosten.
Und du fliegst um die Welt. Auch das ist nicht gerade umweltfreundlich.
Wer durch Flüge den jetstrem erwärmt, der braucht sich auch nicht über den vom Menschen gemachten Klimaveränderungen beschweren.

An alle Kinder:
Demonstrationen während der Schulzeit ist wie eine Demo in der DDR.
Sie dient dem Schulausfall.

Politiker, die jetzt Strafen für

angebliche Schulschwänzen fördern sind an Armseligkeit nicht zu überbieten.
Seit Jahren sind die CDU-
Verkehrsminister nicht bereit:
- bei den Autoherstellern die Einhaltung der Gesetze durchzusetzen und die betrogenen Dieselkäufer zu unterstützen
- Güterverkehr auf die Schiene zu bringen
- Schwerölnutzung durch Schiffe zu verbieten
- den öffentlichen Personennahverkehr zu verbessern.
Dem Wirtschaftsminister sind die Profite der Energiekonzerne wichtiger als ein schneller Ausstieg aus der Kohle
Die Verbraucherministerin setzt auf symbolische Selbstverpflichtung statt klaren Verboten bei Plastik.
Alle Politiker sollten sich beim Anblick der Schüler schämen.

Messias

Leider kenne ich die weibliche Form von "Messias" nicht, sollte es denn eine geben.
Aber genau diese Bezeichnung kommt mir immer wieder in denn Sinn, wenn über diese Junge Frau und ihre Anhänger berichtet wird.
Eine Bewegung, die hoffentlich nicht fremdgesteuert ist.
Das ist meine persönliche Sorge.

@17:36 gman

Die Bundesumweltministerin soll zurücktreten, weil Schüler*innen freitags auf die Straße gehen, um für Klimaschutz zu demonstrieren? Sie könnten sich lächerlich damit machen, so etwas "im Namen des Rechtsstaates"zu fordern.
Und die Schüler*innen-Proteste als "anarchistische Beispiele" zu etikettieren, geht völlig an der Wirklichkeit vorbei - zumal zig Schüler*innen die schulrechtlichen Konsequenzen sogar folgsam akzeptieren.

18:28 von Sisyphos3

«Zum Klimagipfel in Katowice ging es mit ihrem Vater per Elektroauto.»

«wie macht man denn den Strom fürs E Auto in Polen ? (20 % erneuerbar)
aus Kohle ! sehr umweltfreundlich»

Dann sollen sie halt besser alle zuhause bleiben …!
Nicht nur die Schüler. Aber möglichst viele Menschen weltweit …!

Da verstehe ich Sie doch korrekt …?

@ Ulrich Stier, 18:17 Uhr

"Bei der ganzen Geschichte hab ich Zweifel, ob da nicht ein gewinnorientierter Interessenverband dahinter steckt."

Tut es. Kurzer Seitenschlag: Auf ARTE lief eine sehr interessante Doku über die Autoindustrie und Elektromobilität. Wie da u.a. VW und China mit ihrem Engagement hochgejubelt werden. VW hatte bis vor kurzem kein Problem damit, ihre Dieselfahrzeuge falsch zu etikettieren. Und in China fängt man jetzt nicht plötzlich an, Umweltschutz, Bürgerrechte etc. neu zu denken. Der dafür bereitgestellte Strom kommt aus Kohlekraftwerken. Wir haben in Deutschland eine Diskussion darüber. China und VW handeln nicht aus Nächstenliebe, sondern aus puren wirtschaftlichen Erwägungen.

Aus ebenjenen Erwägungen handelt auch Ingmar Rentzhog, was Greta Thunbergs Auftritt in Davos gut erklären könnte. Sie wurde von den Medien zur "Gallionsfigur" hochstilisiert. Dann muss sie sich aber jetzt auch Fragen zu einer gewissen Nähe zu Rentzhog gefallen lassen.

Sie haben recht.

re deutlich

"@karwandler 17.45

welches Eigentor?"

Einfach noch mal lesen und scharf nachdenken.

eine 13. Jährige

Wenn sie mal 30 ist und Geld hat wird sie die Umwelt nicht mehr interessieren.
So wie die jetzige Jugend sehr verschwenderisch aufwächst. Sparen und Haushalten kennen sie nicht.

Klimaerwärmung im Sonnensystem

Was ich jetzt nicht verstehen kann ist die wissenschaftlich nachgewiesene Erwärmung des Sonnensystems. Liegt das nun wirklich an meinem Diesel, der etwa die Hälfte an Sprit eines Benzin-SUV braucht? Oder vielleicht an einer erhöhten Aktivität der Sonne? Die Sonnenkorona ist in den letzten Jahren ständig gewachsen.
Da wo ich bin, fahren täglich sehr viele Hochseeschiffe. Wäre deren Feinstaub so schädlich, gäbe es hier keine Menschen mehr.
Aber Hauptsache, man kann mit unsichtbaren Bedrohungen irrationale Ängste schüren.
Und wenn man damit noch Geld machen kann, dann ist es natürlich super.
Quick bono? Sollte man sich immer fragen

Ja dann fangen wir mal mit

Ja dann fangen wir mal mit der Klimaverbesserung an . Bauen keine großen Autos mehr , keine Panzer , Kreuzfahrtschiffe ,
Mobiltelefone und blasen für die Herstellung
der genannten auch keine Schadstoffe in die
Luft . Bundestagsminister nehmen den Zug
und der Ferienflugverkehr kann auch eingestellt werden . Die Post kann auch , wie früher , mit der Kutsche zum Zielort gebracht werden . Dann mal los Kinder setzt euch dafür ein .

@18:10 Boris.1945

Greta Thunberg als "die Kleine" zu bezeichnen, ist bestenfalls der Versuch einer verbalen Verniedlichung (um nicht stärkere Begriffe zu verwenden); und die Phantasie, was Greta Thunberg mit 30 gemacht haben wird und was nicht, zielt auf Demontage jetzt. Inhaltlich kommt von Ihnen zum Thema Klimakatastrophe leider nichts.

18:10 von Boris.1945

«Die Kleine wird mit 30 kaum 3 Jahre berufliche Erfahrung ausserhalb der politischen Betätigung vorweisen können.»

"Tja ganz wunderbar" - wie Sie in der Glaskugel der eigenen Weltvorstellung die Zukunft der nächsten 14 Jahre von Greta Thunberg vorher zu sehen vermögen.

"Tja ganz beeindruckend" - wie Sie das können.
Ich selbst kann das nicht …

@18:06 Boris.1945

Es erstaunt mich, dass Sie auch hier die Stichworte "Sozialismus" und "linksträumerisch" unterbringen - haben Sie wirklich Greta Thunberg einmal zugehört? Haben Sie wirklich mal zur Kenntnis genommen, was Schülerinnen auf den Demonstrationen kundtun?

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