Ihre Meinung zu: Trump-Kim-Treffen: Streit um Sanktionen verhindert Einigung

28. Februar 2019 - 10:16 Uhr

"Es wäre keine gute Idee, etwas zu unterzeichnen": Nach dem abrupten Ende des Gipfels mit Nordkoreas Machthaber Kim sagte US-Präsident Trump, Kims Zugeständnisse bei der atomaren Abrüstung hätten nicht gereicht.

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Kommentare

Zu große Erwartungen gefährden den Fortschritt

Trump hatte keine andere Wahl.
Kim wollte, dass alle Sanktionen fallen gelassen werden, obwohl er nur einen Atomstandort schließen lassen will.
Da kann man die Sanktionen nicht fallen lassen.
Kim dagegen traut dem vorauseilenden Frieden nicht, weil er Sorge hat, er könnte schnell entmachtet werden, würden ihm die Atomstandorte keinen Schutz mehr bieten.

Vertrauen wächst nicht über Nacht.
Voreilige Schlüsse sind hier auch nicht angebracht.
Man befindet sich in einem Prozess, der anhaltend sein wird, aber in die richtige Richtung gehen wird.
Trump wird nicht über weitere Sanktionen sprechen, weil der Abbau der Sanktionen das Ziel ist; nur die Gegenleistung stimmt noch nicht.

Great Deal muss warten

War doch klar, dass Melania ihren Donald erstmal nach Hause zitiert um über verschiedene Angelegenheiten zu sprechen, die während der Aussage von Cohen bekannt wurden.
Jetzt noch den Friedensnobelpreis für beide Akteure und ich weiß, das sich die Welt anders herum dreht, oder vielleicht ist sie ja tatsächlich eine flache Scheibe.

Einigung....

.......wäre es wohl dann, wenn die Amerikaner aus Korea abziehen und Nordkorea dafür seine Atomwaffen aufgibt.
Da wäre sehr viel erreicht!

Wer zieht da die Fäden?

Die Formulierung im Artikel "... doch kurz vor dem Termin teilte das Weiße Haus überraschend mit, es sei keine Einigung erzielt worden" lässt sehr deutlich darauf schließen, dass es zumindest auf westlicher Seite nicht Trump ist, der in der Position ist zu entscheiden, wo's langgeht, sondern jemand anders. Wie sagte ein renommierter Politik- und Wirtschaftsprofessor schon vor einigen Jahren so treffend: "Seit JFK hat sich kein amerikanischer Präsident mehr in die höhere Politik eingemischt". Schönen Gruß von mir.

Warum gibt Amerika

Warum gibt Amerika ihr
Atomwaffen nicht auf.
Fordern aber von anderen
das.
Eine teure Waffe die nie
eingesetzt wird, es ist ja
jeder Atommacht klar.

Alles oder Nichts

Ist halt ungünstig, wenn beide auf ihren Maximalforderungen bestehen und nicht mit kleineren Schritten in die Zukunft gehen wollen oder können.

Mich wundert nichts - die USA ruesten ebenfalls nicht ab

Mich wundert nichts, dass Kim nicht gezogen hat. Auch ich sehe es so, dass die USA selbst nicht glaubhaft abruesten. Die fordern immer nur von anderen Abruestung. Aber sie selbst zeigen keinerlei Willen zur Abruestung.

Von daher weise ich dass hier von Trump zurueck:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-kim-gipfel-127.html

"Es wäre keine gute Idee, etwas zu unterzeichnen": Nach dem abrupten Ende des Gipfels mit Nordkoreas Machthaber Kim sagte US-Präsident Trump, Kims Zugeständnisse bei der atomaren Abrüstung hätten nicht gereicht.

Die Abruestungsbemuehungen der USA reichen ebenfalls ueberhaupt nicht. Erstmal erwarte ich von den USA einen ersten glaubhaften Schritt zur Abruestung unter Ueberwachung und Kontrolle. Sonst wird dass nichts. Die USA sind völlig unglaubwuerdig.

Was Kim anbietet reicht nicht - aber das wundert mich nicht

Dann zum Punkt Sanktionen:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-kim-gipfel-127.html

Kim habe verlangt, die wegen seines Atom- und Raketenprogramms verhängten Sanktionen "in ihrer Gesamtheit" aufzuheben, so Trump. Doch die dafür angebotenen Zugeständnisse reichten der US-Delegation nicht: "Sie waren bereit, einen großen Teil zu denuklearisieren (atomar abzurüsten), aber nicht da, wo wir es wollten", sagte Trump. Kim habe aber zugesagt, dass sein Land die Atomwaffentests nicht wieder aufnehmen werde.

dass reicht ebenfalls nicht was Kim angeboten hat. Aber das Kim so wenig angeboten hat, wundert mich ehrlich gestanden nicht.

Normalerweise spricht man sich vor einem Treffen ab

Hier scheint es so zu sein, dass der eine überrascht ist, dass der andere nur 1 Standort aufgeben will und der andere ist überrascht, dass der eine nur die Sanktionen fallen lassen will aber nicht aus SK abziehen möchte.

Es kann natürlich sein, dass beide mal aus ihrer gewohnten Umgebung rauskommen und gleichzeitig der Welt demonstrieren wollten, wie unglaublich willensstark, unbeugsam und welch hervorragende Pokerspieler sie sind.

Ich denke, beim nächsten Treffen wird es wieder sehr sehr herzlich zugehen. Immerhin.

USA rüstet extrem auf

Ein Staat wie die USA sind wenig glaubwürdig wenn sie selber extrem aufrüsten, gerade auch bei Atomwaffen.

Herr Trump und seine Anhänger drohen der halben Welt und der Mini Staat Nordkorea lässt sich nichts gefallen, Ironie der Geschichte.

Wann wacht die Welt endlich auf und sieht die echten Bedrohungen der Neuzeit und wer Auslöser ist.

Eines Tages wird über Twitter so nebenbei ein Krieg erklärt. Nicht lachen, so abwägig ist das mittlerweile nicht mehr.

Zuhause in USA brennt alles an.

Die Aussagen von Michael Cohen werden wohl der wahre Grund für die vorzeitige Rückreise sein. Die Aussagen greifen Trump als Person direkt an. Die schweren Anschuldigungen lassen D.Trump nicht ruhig schlafen und er muss zu Hause vor Ort sein und seine Anwälte in Stellung bringen.

Abendessen,

Abendessen, Sunnypeacemanimage und Fotohandshake haben noch nie Politik ersetzt: hoffentlich sind Trumps Tage als Präsident gezählt, hoffentlich führen die neuen Enthüllungen zum impeachment-Verfahren zum Wohle Amerikas und Aufatmen der Welt.

Der größte Erfolg

ist, dass überhaupt miteinander gesprochen wird und nicht nur übereinander.
Alle die mehr erwarten sind Traumtänzer oder haben von Politik überhaupt keine Ahnung. Das wichtigste Ergebnis ist, dass die beiden Koreas sich langsam und behutsam annähern. Und das geht nur wenn die USA im Hintergrund die Füsse stillhält.

@ JueFie 11.24h - Ihr "Weckruf an die Welt" ist lächerlich

..............Wann wacht die Welt endlich auf und sieht die echten Bedrohungen der Neuzeit und wer Auslöser ist................

Haben Sie eine vernünftige Erklärung dafür, dass "die Welt" noch im Tiefschlaf ist und (völlig anders als Sie) - seit Jahrzehnten einen "Weckruf" benötigt??? Klären Sie uns doch mal auf!

11:24 von Stotterfritz

lassen D.Trump nicht ruhig schlafen
.
was stört sich ne Eiche wenn ne Wildsau sich dran kratzt

@ andererseits

"Abendessen, Sunnypeacemanimage und Fotohandshake haben noch nie Politik ersetzt"

Wie war es denn sonst so in Hanoi Herr andererseits. Sie scheinen den Gipfel ja hautnah miterlebt zu haben oder ist es wieder nur ihr Wunschdenken, dass nicht mehr passiert ist, als die drei von ihnen genannten Punkte...

Ihre Abneigung gegen Trump in Ehren, aber sie sehen in ihrer Verzweifelung sogar Dinge, die sie niemals faktenbasiert gesehen haben können, weil sie schlicht bei den Gesprächen nicht dabei waren...

Trumps gute Politik in Korea

Wer dicke Bretter bohren will muss durchhalten. Trumps Politik hat endlich nach 60 Jahren zu Verhandlungen mit Nordkorea geführt. Großer Respekt !
Wenn China und Russland nicht immer wieder Nordkorea unterstützen würden, in dem sie das UN Embargo unterlaufen wäre Kim geschmeidiger. Warum wollen China und Russland immer mehr Atommächte und unterstützen auch noch den Iran ? Trump tut hier mal das Richtige und verhandelt. In Syrien hat er den Krieg beendet, warum sollte es mit Nordkoreas Atomwaffen nicht auch klappen ?

Es wirkt unfassbar dilettantisch und entlarvend...

...wenn vorher so ein Theater gemacht
und dann binnen Minuten alles wieder
auf "Anfang" gestellt wird!
Es muß doch im Vorfeld solcher Treffen
zumindest eine gewisse, vorher von
Verhandlungsbeteiligten ausgearbeitete
Rahmen-Agenda geben!?!
Ich glaube viel eher, dass zu Hause in
den USA die "Hütte" derart brennt, dass
Herr Trump Herrn Kim Jong-un um eine
Verschiebung vergleichsweise unwichtiger
Themen wie "Denuklearisierung" gebeten
hat...!!

Verhandlungen

die Position von NK ist verstaendlich, Abruestung, Wiedervereinigung mit SK, Rueckzug der Amerikaner aus Korera.
Da macht die USA wie erwartet nicht mit. Amerika haette auch einen kleine Schritt auf NK zugehen koenne, Lockerung der Sanktionen - start von Abruestung NK z.B. Das will die USA aber nicht.
Die einseitigen Vorderungen nach Abgabe der Atomwaffen, aber weiter Representans der USA in Korea kann nicht zur Einigung fueren.
Wuerde es wirklich um Frieden und nukleare Abruestung gehen haette sich beide einigne koennen.
Amerika ist am Zug - Sie koennten die Gefahr bannen.

Die USA rüsten ja auch nicht ab.

Dieser Vorwurf, der hier allethalben vorgebracht wird, hinkt doch etwas. Das würde das Gleichgewicht zu Gunsten von Russland und China erheblich verschieben.
Putin betreibt eine aggressive Aufrüstung.
China rüstet gleichermaßen gewaltig auf, und reißt sich das Chinesische Meer und womöglich Taiwan unter den Nagel. Beides betrifft Partner der USA.
Da reicht es nicht, wenn ein skrupelloser Kleinstaatendiktator Zusagen macht, die möglichst nicht nachprüfbar sein sollen, nur um Sanktionen los zu werden.
In der Beziehung verstehe ich die USA sehr gut.

Kim : Trump 2:0

Wieder einmal hat Kim jong Un den Donald Trump welcher schon vorher den Friedensnobelpreis einforderte , wie ein Kamel am Rande seines Wissens an die Oase geführt.

Kein vernünftiger Mensch außer Trump
glaubt, das Kim jong Unsein einziges Druckmittel komplett abschafft , für ein
Stück Papier, an das sich Trump sowiso nicht halten wird.

So fährt jetzt wieder Kim jong Un oder sein
Dooble puplikums wirksam mit seinem Zug
an vielen winkenden Menschen zurück :-)

Normalerweise sprechen sich

Normalerweise sprechen sich Delegationen vorher ab und die Staatschefs unterzeichnen nur noch förmlich das Ergebnis. So sieht es aus, als ob Trump keine Ahnung von Diplomatie und Verhandlungen hat und alles nur eine Show für seine Wähler zu Hause war.

Alles oder nichts, ist nicht immer gut

Das die Situation so ist wie sie ist, dafür schiebt Trump die Schuld mal wieder an seine Vorgänger. Sein Verhalten, vor dem ersten Gipfeltreffen mit Kim, war mehr als rsikant.
Aber, es ist "gutgegangen". Er hat "gepokert" und gewonnen.
Nun hat er wieder sehr hoch "gepokert" und ob er nochmals gewinnen wird, wird sich zeigen; ich glaube es allerdings nicht.
Bei seinem ersten "Pokerspiel" hat er schon viel erreicht.
Hätte er jetzt das Angebot von Kim angenommen und zumindest teilweise die Sanktionen gelockert, hätte es bei einem nächsten Gipfeltreffen einen "Durchbruch" geben können.
Aber nein, D. Trump will immer alles oder nichts.
Genau das macht ihn, für den Weltfrieden, gefährlicher als Kim, Putin oder sonst wen.
Und diese Person lächst nach dem Friedensnobelpreis!!

Vermutlich...

wird die Bevölkerung der USA nie erkennen, daß sie in einer show lebt und das für die Realität hält! Der Film "die Truman-Show" liegt garnicht so falsch! Da hat die Bevölkerung einen Präsidenten, der jede Unterschrift in die Kameras hält, als wenn er stolz wäre, seinen Namen schreiben zu können! Und da werden Ergebnisse erwartet in einem Teil der Welt, der seit Jahrzehnten ein Streitpunkt ist? Unbeantwortet muß die Frage bleiben, ob die USA nur ihre bestimmende Rolle beibehalten wollen oder tatsächlich die Zahl der Atom-Staaten so gering wie möglich zu halten? Seit PräsidentTruman 1945 die Atom-Bombe nicht als militärisches Mittel, sondern als politisches Druckmittel einsetzte, darf jeder US-Präsident diesen Rucksack tragen und muß aufpassen, nicht Opfer der eigenen Ängste zu werden.

Ich finde es schön

dass der kleine Kim den großen Donald seine Grenzen aufzeigt. Vietnam hat Kim nun auch schon auf seiner Seite und wer weiß- vielleicht gewinnt er auch Russland und China für sich, dann haben die USA unter Trump massiv an Einfluss verloren.

Sanktionsbombe

Da hat also der "kleine Raketenmann" dem "Mann mit dem größten ... Knopf" Paroli geboten.
Ohne seine "Bombe" wäre ihm das wohl kaum möglich gewesen.

Pech nur für Kim (und vor allem: für die Menschen in Nordvietnam), dass Kriege heute weniger mit Bomben als durch "Sanktionen" geführt werden. Denn über solche Möglichkeiten verfügt Kim - trotz reicher Bodenschätze - nicht. Und Russland sowie insbesondere China wollen bzw. können das (noch?) nicht ganz kompensieren ...

Am 28. Februar 2019 um 11:19 von DerGolem

"Normalerweise spricht man sich vor einem Treffen ab"

Nicht, wenn man es als Präsident der USA gewohnt ist, mit Befehlsempfängern zu sprechen.

Scheinbar haben Leute mit Verstand ...

... ihren Donald dieses Mal erwas mehr an die Kandarre genommen.
Was mich immer wieder fassungslos macht, sind die Aussagen Trumps, wie gut er sich persönlich mit den skrupellosesten Autokraten und Diktatoren versteht. Das mag gute Pressebilder geben, aber politisch stellt sich dann im Anschluss immer heraus, dass er vorgeführt worden ist. Das war bei dem 4-Augen Treffen mit dem, ihm intellektuell weit überlegenen, Putin so.
Trumps Aussage im Anschluss, er vertraue Putin mehr als seinen eigenen Geheimdiensten, bedarf keiner weiteren Ausführung.
Das erste 'sehr erfolgreiche' Treffen mit Kim zeigt, dass dieser seinen eitlen Gesprächspartner auch nur am Nasenring durch die Manege geführt hat.
Trump mag die Position für solche Gespräche haben. Die Schuhe sind ihm nach wie vor zu gross.

Ich lese immer nur, was Trump

Ich lese immer nur, was Trump wollte. Wo kann ich finden, was Kim wollte? Der Ami-Präsi kann ja viel behaupten (sic!), wenn der Tag lang ist, die Stellungnahme der Gegenseite wäre doch auch interessant.

Am 28. Februar 2019 um 10:57 von Andron

"Eine teure Waffe die nie
eingesetzt wird, es ist ja
jeder Atommacht klar."

Sie haben übersehen, dass es eine Macht gibt, die diese Waffe bereits eingesetzt hat, und nun plant, kleinere Kernwaffen zu bauen, um diese regional einsetzen zu können.

warum sollte Kim etwas unterschreiben?

Mit der Kündigung des Iran Abkommens hat Trump bewiesen, daß die Verträge der USA nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben wurden.

Trump versagt

Da hat Trump mal wieder versagt. So wie er es im Großteil seiner Präsidentschaft tat. Trump versprach Obamacare abzuschaffen, es ist immer noch da. Er versprach die Menschen zu einen, die USA sind mehr gespalten als irgendwann zuvor und zwar wegen Trump. Er versprach den Sumpf durch die Eliten in Washington freizulegen, nun wird klar Trump ist noch eliterer, noch korrupter noch bestechlicher als jeder andere Mensch in den USA. Er versprach das Mexiko die Mauer bezahlt, Mexiko wird gar nichts zahlen, sondern wenn der amerikanische Steuerzahler und dies obwohl eine Mehrheit die Mauer nicht will!
Donald Trump ist der mit Abstand schlechteste Präsident den die USA je hatte und dies sehen nicht nur Menschen außerhalb der USA so sondern auch die Mehrheit der US Bevölkerung. Seine Umfragewerte sind im Keller, schlechter als bei jedem anderen US Präsident zu diesem Zeitpunkt. Gottseidank wird nächstes Jahr im November gewählt damit die USA und auch die Welt diesen Mann endlich los sein kann.

"Wir mögen uns einfach"

Das sagt doch eigentlich schon alles! Erschreckend mit was für einer naiven, fast schon kindlichen Haltung der POTUS durch die Welt reist, Verbündete verprellt und Diktatoren den Rücken tätschelt. Die Welt gerät weniger durch Atomwaffen in NK aus den Fugen als durch den katastrophalen Kurs Washingtons.

Ich bin ja mal gespannt, wie der Nachfolger Trumps später die Scherben wieder aufsammeln will.

andererseitz

2...zum Wohle Amerikas...? Und dann kommt wieder ein Hardliner a la Clinton o.ä.? Wollen Sie das ? Der deep state mischt doch jetzt schon die Karten....

@11:32 jukep

Traumtänzer sind die, die den Skandal verharmlosen, dass Trump einen Diktator, der vor Mord und Totschlag nicht zurückschreckt, hofiert als "guten Führer seines Volkes" und "feinen Kerl" - und das alles nur, weil Trump daheim der A.... auf Grundeis geht. Unglaublich.

Der echte Kim?

Ich hatte auf vielen Bildern den Eindruck, als ob das nicht der echte Kim war, sondern ein Doppelgänger. Der hat teilweise so seltsam geguckt und sich auch anders gehalten (wenn man genau hinschaut.)
Ob die Nordkoreaner da nen riesen-facke abgezogen haben?
Oder nimmt was, was auch immer.

War mir irgendwo schon klar,

War mir irgendwo schon klar, dass dabei nicht viel rauskommt.
Im vorigem Thread haben einige Foristen Trump schon als Friedensnobelpreisträger hoch gejubelt. Tja, außer Spesen nix gewesen würde ich mal behaupten.
Diktator Kim wird niemals seine Lebensversicherung (Atombombe) hergeben oder gar vernichten. Was z.B. in Venezuela gerade passiert wird Kim bestimmt sehr gespannt verfolgen wie das endet. Weil hätte NK keine Atomwaffen, würde es ihm genauso ergehen wie Maduro.
Staatsmännisch wäre gewesen, hätte Trump als erster die Sanktionen oder zumindest ein Teil davon erlassen. Aber Trump und Staatsmännisch, dass passt irgendwie nicht zusammen.
M.M.n. war dieses Treffen alles nur Show. Trump braucht unbedingt wieder "Großartige" Schlagzeilen, da er z.Zt. Innenpolitisch (Cohen) nicht gerade gut da steht. Nur hat der Diktator Kim nicht so ganz mitspielen wollen. Was für ein Pech aber auch für den größten Dealmaker aller Zeiten!

crastro 10:47

......wäre es wohl dann, wenn die Amerikaner aus Korea abziehen und Nordkorea dafür seine Atomwaffen aufgibt.
Da wäre sehr viel erreicht!«

Dem kann ich nur zustimmen.
Der Haken dabei ist nur, dass der brutale Diktator Kim und seine Vorgänger ihre Gewaltherrschaft auf abschreckenden Atomraketen aufgebaut haben mit denen sie die USA und ihre Nachbarn wie Südkorea und Japan ständig bedrohten.
Naja, zumindest hat Trump einen neuen Freund gefunden,mit dem er sich versteht...

Grumpy Eugen

Ich glaube, Sie haben wesentliche Punkte vergessen. Putin rüstet auf, weil USA den Vertrag kündigten und an neuen Raketen basteln. Putins volles Recht , so zu handeln!!! Wer ist hier eigentlich s k r u p e l l o s ?
Ich würde keine einzige Waffe aus der Hand geben, wenn USA nicht parallel dasselbe macht (meine Lebensversicherung). Mit welchem RECHT fordern die USA Abrüstung von anderen, wenn sie selbst bis an die Zähne bewaffnet sind und das größte Militärbudget der Welt haben und ständig erweitern?

Trupms gute Politik?

Sie schreiben, Trump hat den Krieg in Syrien beendet..??
Über die Vorgehensweise kann man sicherlich diskutieren, aber, den Krieg in Syrien hat Putin und nicht Trump, beendet.

Das einzige Interese was Trump an Nordkorea hat ist sein eigenes.
Einerseits will er den Friedensnobelpreis, insbesondere um seinem Vorgänger nichts nachzustehen, andererseits könne es auch ganz persönliche, private Geschäftsinteressen sein.

Er hätte aber in der Tat jetzt etwas erreichen können, er hat aber zu hoch gepokert.
Typisch Trump!

@11:37 berelsbutze

Danke für Ihre leider falsche Unterstellung, ich sei in Hanoi dabei gewesen. Ich lese allerdings verschiedene Zeitungen und höre verschiedene Sender, um mir ein Bild zu machen, und da ist eindeutig: Trump verstößt mit seinen direkten Treffen ohne eine vernünftig diplomatisch von Experten gesicherte Grundlage gegen das 1 x 1 politischer Strategie. Er bezeichnet einen mordenden Diktator als feinen Kerl, zu dem er eine sehr gute Beziehung hat. Miese Vorbereitung, stümperhafte Durchführung, kein Ergebnis - da gibt's selbst für eingefleischte Trump-Fans nichts zu beschönigen.

re ex-bayerndödel

"Sie haben übersehen, dass es eine Macht gibt, die diese Waffe bereits eingesetzt hat, und nun plant, kleinere Kernwaffen zu bauen, um diese regional einsetzen zu können."

Sachlich falsch.

Weder werden die modernisierten Nuklearwaffen "kleiner" im Sinne der Abmessungen noch im Sinne der Explosionskraft.

Womit sich Ihre Schlussfolgerung - "regional einsetzen" - erledigt.

"Großartiger Führer"

Seine demokratische Gegnerin, im Wahlkampf, auf das Übelste beschimpfen, Amerikas Verbündete, mit Strafzöllen belegen, aber den Despoten Kim, als großartigen Führer, und seinen Freund bezeichnen, sagt doch wohl alles aus, über diese deformierte Charaktere Trump. Um dies zu wissen, hätte es auch nicht, eines Michael Cohen bedurft - aber immerhin, er hat es ja bestätigt.
"I have a dream" - Martin Luther King!!
Na dann!

Hypokraten

wie kann USA eine Denuklearisierung erwarten wenn sie Atomwaffen auf Südkorea lagern. Und wegen China's Atomwaffen werden die Atomwaffen in Südkorea bleiben. Natürlich wird eine Denuklearisierung nicht statt finden. Ich finde solang man Kim aufklärt was ein Atomwinter ist und die Risiken eines Atomkrieges (der war ja ein paar Jahre in Isolation und gut in der Schule war er auch nicht, vielleicht hat niemand sich getraut ihm das zu sagen), sollte er seine Atomwaffen behalten können. Ich mein keiner hat bisher China Sanktionen ausgesprochen trotz deren Atomwaffen und (Konzentrations-)Lager für Uiguren und Falun Gong. Die eigentlichen punkte zur Lockerung der Sanktionen sollten sein wie er seine Leute behandelt.

cwh00 12:18

»Wo kann ich finden, was Kim wollte?«
Bei der Pressekonferenz hielt man sich darüber bedeckt, doch dass der sich die Beendigung der Sanktionen und letztlich den Abzug der Amerikaner aus Südkorea wünscht ist sollte offensichtlich sein .

andererseitz

"....einen Diktator, der vor Mord und Totschlag nicht zurückschreckt...."- Nun, Sie haben wohl die ganze Wahrheit noch nicht erkannt (wer davor nicht zurückschreckt; die letzten Jahrzehnte vergessen????)

12:14, ex_Bayerndödel

>>Am 28. Februar 2019 um 11:19 von DerGolem
"Normalerweise spricht man sich vor einem Treffen ab"

Nicht, wenn man es als Präsident der USA gewohnt ist, mit Befehlsempfängern zu sprechen.<<

So funktioniert Diplomatie auch für den Präsidenten der USA nicht.

Sie können mir nicht erzählen, daß Sie dies nicht wüssten.

Herr Trump ist es allerdings gewohnt, in seinem Firmenimperium wie der Sonnenkönig zu herrschen, und hat große Schwierigkeiten zu verstehen, daß er als Präsident der USA diese Macht nicht hat.

@12:28 Bagheria

Was reden Sie denn da für einen Unsinn, und was unterstellen Sie mir da? Fakt ist, dass Trump sich auf diplomatischem Parkett so dilettantisch benimmt wie jemand, der im Kartenspiel als erstes einen Joker spielt, wie es ein kluger Kommentator nannte - mit der Verschärfung, dass er sich einer herzlichen und stabilen Beziehung zu einem mordenden und sein Volk knebelnden Diktator rühmt, den er "einfach mag". Es steigert die Fassungslosigkeit, dass scheinbar selbst sein engster Berater*innenstab ihn nicht von gefährlichem Unsinn abhalten kann.

Antwort von Kim

Ja, das sehe ich auch so.
Trump macht es wie immer: Alles was er gemacht hat war "großartig".
Kim wird vermutlich erst nach seiner Rückkehr in Nordkorea die Angelegenheit kommentieren. Ich denke, das wird Trumps Pressekonferenz in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Wie aber reagiert Trump dann?
Er wird ohne Ende twittern und alle bisherigen Hoffnungen zerstören.

War das wirklich eine Überraschung?

Natürlich hat die Welt voller Hoffnung auf dieses Treffen gechaut.
Aber, Donald Trump und etwas Gutes?
Ein Wiederspruch in sich!

Am 28. Februar 2019 um 12:47 von fathaland slim

"So funktioniert Diplomatie auch für den Präsidenten der USA nicht.
Sie können mir nicht erzählen, daß Sie dies nicht wüssten."

Nun, dann sollten Sie einmal mit offenen Augen die Politik der USA betrachten, und den Umgang mit anderen Staaten, besonders hier in Europa. Sie können mir nicht erzählen, dass Sie dies übersehen - obwohl, Sie können das bestimmt.

Am 28. Februar 2019 um 12:38 von karwandler

"Sachlich falsch.
Weder werden die modernisierten Nuklearwaffen "kleiner" im Sinne der Abmessungen noch im Sinne der Explosionskraft.
Womit sich Ihre Schlussfolgerung - "regional einsetzen" - erledigt."

Dann haben Sie wohl die letzten Jahre und die Pläne der USA in diesem Bereich nicht mitbekommen - schade eigentlich, denn dies wäre eine Voraussetzung, um etwas beurteilen zu können.

12:18, ex_Bayerndödel

>>Am 28. Februar 2019 um 10:57 von Andron
"Eine teure Waffe die nie
eingesetzt wird, es ist ja
jeder Atommacht klar."

Sie haben übersehen, dass es eine Macht gibt, die diese Waffe bereits eingesetzt hat, und nun plant, kleinere Kernwaffen zu bauen, um diese regional einsetzen zu können.<<

Welcher strategische Sinn verbirgt sich denn hinter einer Kernwaffe, die in ihrer Sprengwirkung konventionelle Waffen nicht übertrifft?

Außerdem lässt sich auch bei "kleinen Kernwaffen" der nukleare Fallout nicht regional begrenzen.

Gute Einschätzung

Ja, das sehe ich auch so.

@12:28 Bagheria

Zwei kurze Nachträge:
Ist das mantramäßig angeführte Pseudoschreckgespenst Clinton jetzt schon das letzte Aufgebot an Argumenten der Trump-Anhänger?
Und: Auch Sie wissen, dass mein Username "andererseits" ist; Kindereien haben Sie doch gar nicht nötig, oder?

10:47 von crastro

Einigung....

.......wäre es wohl dann, wenn die Amerikaner aus Korea abziehen und Nordkorea dafür seine Atomwaffen aufgibt.
Da wäre sehr viel erreicht!
///
*
*
In andere Reihenfolge würde bestimmt ein Schuh daraus.
*
Die Südkoreaner würden schon auf die Einhaltung durch die Amerikaner pochen.
*
Aber umgekehrt haben die geteilten Nords- V und K immer anschließend den Süden überfallen.
*
Geschichte, auch wenns ideologisch in D nicht passt.
*
(wir hatten von Ost- ja nur die Blockade zum aushungern der selbständigen politischen Einheit West-Berlin.)

Nordkorea der strategische Stuetzpunkt

..wenn Trump dann seine A-Waffen dort "horten" kann, kann er ja mehr Druck auf China aufbauen - wichtige chinesische Ziele liegen dann ja unter 5000 KM... - Moskau ist leider ca. 6500 Km von Pyoengjan entfernt... ;-)

Was sollten die "ploetzlichen" Beweggruende fuer Kim Jong Un sein, um nun ein "Menschenfreund" aller Nationen zu sein...???

Erinnert mich an den Cartoon: "Pinky and the Brain" - wo 2 Mauese heimlich versuchen die Weltherrschaft zu erlangen - und der einen Maus (allerdings wg. fehlender Intelligenz - was ich den beiden nicht vorwerfen kann) das noch gar nicht bewusst ist...

Wieso soll Kim seine Waffen abgeben? Beim Pokern "foldet" auch kein Mensch ein "Full House"?!

Das soll nicht heissen, das ich das Verhalten von Kim Jong Un und Trump gut heisse...!!!

andererseitz

Ich rede leider keinen "Unsinn", sondern möchte Sie bitten, Ihren Kommentar einmal sachlich und mit Fakten zu durchdenken! Sie sind zu oft Knecht Ihrer eigenen Meinung. Und übrigens "Unsinn" verbitte ich mit in Zukunft. (Denn sonst müßte ich Ihre Kommentare zumeist als eben solche bezeichnen)

12:47 von fathaland slim

12:14, ex_Bayerndödel

>>Am 28. Februar 2019 um 11:19 von DerGolem
"Normalerweise spricht man sich vor einem Treffen ab"

Nicht, wenn man es als Präsident der USA gewohnt ist, mit Befehlsempfängern zu sprechen.<<

So funktioniert Diplomatie auch für den Präsidenten der USA nicht.

Sie können mir nicht erzählen, daß Sie dies nicht wüssten.

Herr Trump ist es allerdings gewohnt, in seinem Firmenimperium wie der Sonnenkönig zu herrschen, und hat große Schwierigkeiten zu verstehen, daß er als Präsident der USA diese Macht nicht hat.
///
*
*
Wie ideologisch verbohrt kann man die Tatsache vergessen, das eine Absprache zwei Seiten betrifft.
*
Aber der Trump.......

Amerikanische Art

Da ist wohl die amerikanische Nummer nicht gelaufen: Alles fordern ohne Gegenleistung und Partner am Ende gehörig über den Tisch ziehen. Aber zumindest laufen friedliche Gespräche. Das ehrt beide Seiten. Im Übrigen haben das alle vorherigen US-Präsidenten seit dem Koreakrieg nicht hingekriegt und auch nicht (wollen) gewollt.

Zu große Erwartungen

Ihre Einschätzung teile ich nicht.
Kim hat, nach dem ersten "Pokerspiel" von Trump, mehr gemacht als man hätte erwartet; ein Erfolg für Trump.
Logischer Weise war nun Trump am Zug; er hätte etwas geben müssen um den Prozess aufrecht zu erhalten.

Alles oder nichts war hier nicht die richtige Strategie.

12:01 von odoaker

Nordvietnam gibt es bereits seit 4 1/2 Jahrzehnten nicht mehr.

Abrüsten und peng?

Ich glaube kaum, dass es Kim Jong Un entgangen ist, was mit Libyen und dem Irak nach ihrer Abrüstung passierte. Auch wird ihm nicht entgangen sein, was dieser USA - Präsident an Verträgen so alles "mir nichts, dir nichts" aufgekündigt hat.

Und, was den Begriff "Machthaber" anbelangt:
Wer Macht hat, ist in den seltensten Fällen eine Marionette (ich verkneife mir Beispiele).

andererseitz

Nachtrag:
Wenn Sie sich auf meinen Kommentar von 12:28 beziehen. Darin habe ich Ihnen aber auch gar nichts unterstellt. DAS ist Unsinn!! Vielleicht verwechseln Sie etwas in Ihrem Eifer?

Nicht schlimm

Ich finde das auseinander Gehen ohne Dokument oder Abschlusserklärung gar nicht so schlimm. Man trifft sich, redet und verhandelt. Und das wird man auch sicher weiter tun, bis man einen gemeinsamen Nenner gefunden hat. Die Äußerungen des Herrn Maas zum gescheiterten Treffen sind falsch und anmaßend. Die größte Gefahr für den Frieden, den Planeten und die Menschheit geht von den USA aus. Deren Kriegsarsenale, Ansprüche und Aggressionspotenzial (geschichtlich vielfach erwiesen) sind die größten der Erde. Deswegen braucht ja Kim die Atomwaffen.

@ stöberkarl um 12:20

>>warum sollte Kim etwas unterschreiben?
Mit der Kündigung des Iran Abkommens hat Trump bewiesen, daß die Verträge der USA nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben wurden.<<

So ist es.
Insbesondere in Fällen, wie Abrüstung, Frieden etc., wo es ohne gegenseitiges Vertrauen gar nicht geht.

@12:18 cwh00

Kim hat sich klugerweise noch nicht geäußert - unglaublich, dass sich ein brutaler Diktator besser auf dem Parkett internationaler Diplomatie bewegt als der sog. Führer der freien Welt, der nicht schnell genug ein Micro vor der Nase und ein Display zum twittern vor den Fingern haben kann. Wär er doch nur beim Pay-Show-TV geblieben...

Am 28. Februar 2019 um 10:32 von yolo

Zu große Erwartungen gefährden den Fortschritt

Zitat:>> Da kann man die Sanktionen nicht fallen lassen.<<

Ich meine "ja", denn Sanktionen können die USA über Nacht für jedes x- beliebige Land beschliessen! Ist bewiesen!!

@12:45 Bagheria

Sie wollen allen Ernstes bestreiten, dass Kim über Leichen geht und die Situation seiner Volkes ihm völlig egal ist - wie jedem Diktator? Die letzten Jahre vergessen? Sie haben entweder ideologische Betonbrillen auf oder die ganze Wahrheit noch nicht erkannt.
Beste Grüße, andererseits

Naja!

Ganz dämlich ist der Kim Jong Un nun wiederum nicht. Wenn er sich die Taj-Mahal-Affäre und andere "Superleistungen" von Trump ansieht, dann weiß er, dass Trump Kohle/Anerkennung etc. gern für lau einheimst.
.
Trump möchte am liebsten, dass Kim sich schriftlich verpflichtet, innerhalb eines Monats alle Atomwaffen zu vernichten, dann werden die Sanktionen aufgehoben. Wenn das aber einen Monat und drei Tage dauert, dann kann Trump die Sanktionen fortsetzen, und Kim schaut in die Röhre. So wie die 70 Banken, die Taj-Mahal finanziert haben.

Für mich ist Nordkorea keine Bedrohung

Ich finde es gut, dass Nordkorea hart verhandelt . Die sollten die Amerikaner ganz genau beobachten und sich nicht über den Tisch ziehen lassen. Hier ist absolute Vorsicht angebracht.

Auch hier gilt: kein Deal ist immer noch besser als ein schlechter Deal. Herr Kim hat hier richtig gehandelt.

Nordkorea sehe ich auch nicht als Bedrohung. Die überziehen andere Länder nicht mit Kriegen, um deren Rohstoffe auszubeuten oder putschen unliebsame Präsidenten einfach weg. Auch haben die Nordkoreaner nicht in mehr als 150 Staaten ihr Militär stationiert und geben soviel für Rüstung aus. Nein, vor denen habe ich keine Angst.

Zuerst das Handelsabkommem mit China.

Es wäre auch sehr überraschend gewesen, wäre es zu einer Einigung gekommen. Trump wird sich dran gewöhnen müssen, in Europa mag er der Herr im Hause sein, in Asien ist das China und dieser sitzt immer mit am Verhandlungstisch. China wird wohl zuerst zu einem Handelsabkommen kommen wollen bevor es in Korea weiter geht. Kim und China haben schon wieder einen Punktsieg erzielt gewonnen.

@12:14 von ex_Bayerndödel

"Nicht, wenn man es als Präsident der USA gewohnt ist, mit Befehlsempfängern zu sprechen" - die hat er im Ausland aber nicht. Und auch die, die anfangs noch vor dem amerikanischen Präsidenten Respekt zeigten, haben diesen vor D.T. verloren.
Seine Befehls- und Erpressungspolitik fängt an, ihre Wirkung zu verlieren. Um mit einem blauen Auge aus der Präsidentschaft raus zu kommen kann ihm nur eines helfen: Nicht wiedergewählt zu werden.

@ ex_Bayerndödel um 12:14

>>Am 28. Februar 2019 um 11:19 von DerGolem
"Normalerweise spricht man sich vor einem Treffen ab"
Nicht, wenn man es als Präsident der USA gewohnt ist, mit Befehlsempfängern zu sprechen.<<

Ja, das ist bekannt, dass sich Trump so versteht.
Aber wer war so dumm, jemanden mit solch einer Einstellung zum Präsidenten zu machen und aufs diplomatische Parkett zu schicken.
Ich merke mal wieder, dass ich bei solchen Gedanken, mehr vor Trumps Wählern erschrecke, als vor Trump selber.
Schließlich muss allen lange vor der Wahl klar gewesen sein, wie Trump tickt.
Und sie haben ihn trotzdem, oder schlimmer noch, gerade deswegen gewählt.
Trump ist in ein paar Jahren hoffentlich weg vom Fenster der Politik. Aber, dass ihn in der USA so viele gewählt haben oder gar wieder wählen würden, das macht mir wirklich Sorge.

@12:27 von Magfrad

"Da hat Trump mal wieder versagt" - aber bestimmt auch das in "großartiger Weise" ;-).

Fail News

Hanoi: Fail.
Mauer: Fail.
Cohen: Fail.

Möglicherweise macht Herr Trump America doch nicht so great again.

es soll(te) keine Einigung erzielt werden

Trump ist Geschäftemacher und wenn er nicht ALLE plus 5 extra Vorteile erhält, dann kommt der deal nicht Zustande.

Also war das irgendwie fast klar, das es ausgeht. Schade nur, ich hätte es dem koreanischen Volk gewünscht.

Im Hinterkopf allerdings bleibt bei mir der starke Verdacht, daß von Vornherein keine Einigung erzielt werden sollte - bzw. die wie oben gesagt hätte aussehen müssen. Und das käme ja einer Machtübernahme durch die USA dann gleich, und damit können sich wenige Länder so ohne weiteres anfreunden, verständlicherweise.

Fragt sich, ob die derzeitigen Verhandlungen mit China nicht ähnlich gelagert sind.
Werden wir sehen.

12:54, ex_Bayerndödel

>>Am 28. Februar 2019 um 12:47 von fathaland slim
"So funktioniert Diplomatie auch für den Präsidenten der USA nicht.
Sie können mir nicht erzählen, daß Sie dies nicht wüssten."

Nun, dann sollten Sie einmal mit offenen Augen die Politik der USA betrachten, und den Umgang mit anderen Staaten, besonders hier in Europa. Sie können mir nicht erzählen, dass Sie dies übersehen - obwohl, Sie können das bestimmt.<<

Sie hatten behauptet, der amerikanische Präsident wäre es gewohnt, der Welt Befehle zu erteilen.

Das ist antiamerikanische Holzhammerpolemik und sonst nichts.

So funktioniert Machtpolitik nicht, auch wenn Sie es noch so gern immer wieder behaupten. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, weiß das.

Friedens-Nobelpreis ... ?

Zum Wesentlichen: Den wohlverdienten Friedens-Nobelpreis für den grossen "Dealmaker" gibt´s doch wohl trotzdem, schliesslich hat er sich ja bereits vorschlagen lassen, Übermenschliches dafür geleistet und so was wie einen unbestreitbaren persönl. u. moralischen Anspruch darauf ...
MfG. B.W.

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