Ihre Meinung zu: BSI warnt vor Schadsoftware auf Tablets und Smartphones

26. Februar 2019 - 15:30 Uhr

Schadsoftware auf neu gekauften Geräten - davor warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Tausende Nutzer werden mutmaßlich von vorinstallierten Programmen ausgespäht. Von Philipp Wundersee.

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Kommentare

unser bundesamt hat irgendwelche

erkenntnisse? da kommt man aus dem schmunzeln nicht mehr heraus.

Deshalb immer erst Firmware

Deshalb immer erst Firmware neu aufspielen. Sonst bekommt man sinnbefreite Apps ja nicht weg.

Da kann man nichts machen!

Vor allem kann man kein Gesetz dagegen machen, und schon gar nicht auf EU-Ebene.

Dort werden viel lieber Zensur- und Copyrightgesetze gemacht, und natürlich Gesetze für die richtige Bananenkrümmung.

Das mit der Schadsoftware auf elektronischen Geräten, die durch den Hersteller installiert wird, muß gottgegeben sein. Da kann die Politik NICHTS tun.

In jeder Hinsicht hilf- und aufschlussreiche Warnung des BSI

„"Der gesunde Menschenverstand ist durch nichts zu ersetzen", sagt Jörg Schwenk vom Lehrstuhl für Netz- und Datensicherheit der Universität Bochum. "Wenn das Gerät sehr günstig ist, wird der Hersteller ein verstecktes Geschäftsmodell eingepflegt haben.“

„Geschäftsmodell“.

Und dazu noch "verstecktes".

Das sagt doch schon alles über die menschenverachtenden Prinzipien unseres heutigen Wirtschaftssystems.

@15:57 von Dana

>Dort werden viel lieber Zensur- und Copyrightgesetze gemacht, und natürlich Gesetze für die richtige Bananenkrümmung.<

Die EU erlässt hier keine Gesetze. Das Zitierte ist eine Verordnung. Die regelt Qualitätskriterien zur Vereinfachung von Qualitätsmaßstäben z.B. auch für Bananen, übrigends zum Vorteil der Verbraucher, aber auch für den Transport.
Das schließt nicht aus, dass Sie jede andere Banane, die nicht diesen Kriterien entspricht, kaufen können, wenn sie denn angeboten wird.
Die Bananenkrümmung ist ein Fantasiegebilde von notorischen EU-Verweigerern und nicht in der Verordnung zu finden.

So so

"Wenn der Hersteller nicht zuverlässig ist, kann er beliebige Software auf seinen Geräten installieren." Ach so. Und ein "zuverlässiger" Hersteller kann das nicht?! Mannomann, was für ein Käse!

Neues Geschäftsmodell

Einfache die selben Geräte mit der selben Schadsoftware teurer verkaufen. Nach der Logik des Berichts gibt es dann keinen Grund Verdacht zu schöpfen.

PS: Vom Markt genommen werden die Geräte aber nicht, oder? Warum auch, soll der Verbraucher doch selber Prüfen ob das Gerät Daten abgreift. Da können Amazon&Co wo die Verkauft werden natürlich auch nicht in die Pflicht genommen werden.

Staat....Hände weg

Habe die Nase gestrichen voll von der staatlichen Kontrolle und Hände weg. Jeder ist für dich selber verantwortlich und die geizigen Jäger sind selber schuld. Was billig angeboten wird ist halt BILLIG! Man sollte nicht immer die Dummen schützen avec mehr sollten sich die Dummen an die intelligenten anpassen.

Guter Beitrag...

Ich hatte bei meinem Telefon auch Facebook und Twitter vorinstalliert ohne die Möglichkeit diese Datenschleudern zu entfernen. Allerdings scheinen von dem Skandal dann wohl auch hochpreis Geräte betroffen. Zum Glück gibt's Firewalls und custom ROM's.

Kauft euch am besten Handys

Kauft euch am besten Handys von europäischen oder noch besser von amerikanischen Herrstellen, da ist dann ganz sicher keine Spionagesoftware drauf. Das weis doch jeder das die Chinesen spionieren, hat die NSA doch oft genug davor gewarnt.

Medienlinks = Schadsoftware?

Sind die Links zu den asozialen Medien auf dieser Seite dann auch Schadsoftware?
Die erlauben doch auch, dass sämtliche Daten von digitalen Geräten von diesen Datenkraken ausspioniert werden.
Obwohl der Datenschutz in deren Heimatland definitiv gegen die DSGVO verstößt.
Ähnlich wie zB in China.

@Da kann man nichts machen! 15:57 von Dana

Natürlich kann man was machen.
Einfach mal anfangen, die Tracker zu lokalisieren.
Da gibt es u.a. die Exodus_Privacy App auf Android
kurz: https://is.gd/FBTSsV

Ich habe alle Apps rausgeschmissen, die mehr als 4 Tracker haben.
Mit wenigen Ausnahmen, weil sonst die Anwendung gar nicht geht.
z.B: DB-Bahn und viele solcher Art.

Man fragt sich was Die Bahn oder die ARD/ZDF-Mediathek
mit so vielen Trackern wollen?
Unwissen kann es nicht sein.

Wenn man weis

das es so ist, dann kann die Politik doch sofort was machen. Alle Handys oder Smarties dürfen nur noch mit Betriebssystem ohne Apps und sonstiges ausgeliefert werden.
Und der Nutzer darf dann entscheiden welche App ihn ausspionieren darf, in dem er sie auf sein Gerät aufspielt.
Und das Leben funktioniert auch ohne die meisten Dinge, die die Jugend unbedingt dazu haben muss, denkt sie zumindest.
Die Industrie und Werbung hat gute Arbeit gemacht, einen Bedarf erfunden, ohne den es auch gut geht.
Das ist schon eine Leistung, mit etwas Geld zu generieren, was man eigentlich nicht benötigt.
Damit dann auch noch Daten abfasst und schnüffeln kann, und das alles noch freiwillig für viel Geld.
Das ist eine enorme Leistung.

Diese "wischdinger" sind

Diese "wischdinger" sind schon praktisch. Nur braucht man eben mehrere davon. Privat, geschäftlich und diverses. Wenn i h mich damit abgefunden habe, ausgehorcht uu werden ist das meine Sache. Aber da darf halt kein firmenkunde im Telefonbuch stehen.

Toll ...

Das gibt's bereits seit Windows 98 - erkenn man meist daran, daß sich bestimmte Progs ums Verrecken nicht deinstallieren lassen wollen, bzw. durch andere Programme ersetzen!
Geht auch bei meinem Windows-Phone nicht!
Außerdem verlangt fast jede App die (erzwungene) "Zustimmung", auf Kamera,Datespeicher, eMails usw. zugreifen zu "dürfen", weil sonst die Installation abgebrochen wird.
Also nix Neues - aber ein TÜV wäre eine gute Idee!!

Markenprodukte

sind auch nicht unbedingt zu 100% sicher, aber es gibt eine größere Community, die die Geräte auf Sicherheitslücken überprüft. Bei besonders güntigen Angeboten ist immer äusserste Vorsicht geboten!
Denn generell gilt: es wird nichts verschenkt, jedes Wirtschaftsunternehmen will mittelfristig Gewinne erzielen. Ein möglicher Identitätsklau ist schlimmer als ein Albtraum.

Betrug als politisch gewolltes Wirtschaftsmodell

"Kunden, die die betroffenen Geräte bereits gekauft haben, sollten sich an den Händler wenden und um einen Umtausch bitten."

Die allermeisten werden von den Qualitäten ihrer schön billigen Tablets und Smartphones nicht einmal erfahren. Falls doch, wenn sich der Händler weigert was dann? Klagen?
Händler bekommen von der Politik jede Freiheit Verbraucher ungestört über den Tisch zu ziehen. Im Rahmen der WHO und eines für alle frei zugänglichen Marktes in dem jede Kontrolle oder gar der Ausschluss von Waren als verbotenes Handelsinstrument gewertet werden kann.
Ein Gesellschaftssystem, das nur für Unternehmer und Konzerne Vorteile bringt. Demokratie, die die Mehrheit der Bevölkerung zur Ausnutzung, Manipulation und Ausforschung freigibt.

Nicht nur die Geräte,

100% der "smarten" Telefone und Tablets senden Unmengen an Daten an ihre Hersteller, an Google und an Facebook, selbst wenn man dort nie ein Konto angelegt hat.
Und DAS ist ein Problem, nicht die paar no name Billigteile.

///"Im Labor sollte man das

///"Im Labor sollte man das Kommunikationsverhalten von Geräten überprüfen. ///
.
Nicht nur im Labor. Jedes Betriebssystem sollte dem Nutzer diese Möglichkeit geben. Könnte der Gesetzgeber sicher vorschreiben.

@Petersons

Habe die Nase gestrichen voll von der staatlichen Kontrolle

Wer sagt, dass es hier um staatliche Kontrolle geht? Und wenn dann höchstens durch den chinesischen Staat - das waren ja chinesische Geräte. Aber ich gehe eher davon aus, dass um um wirtschaftliche Ausbeutung der Daten geht.

Apple, Google, Huawei

Es ist doch überall das gleiche.
Es wird unbemerkt Software "vor"installiert - die ohne Root meist nicht entfernt werden kann.
Deshalb ist es m. E. zwingend erforderlich alle neuen Geräte sofort zu rooten und als Adminstrator = Besitzer des Gerätes alles zu entfernen, was man weder will noch braucht, sondern nur Apple, Google, Huawai, usw. dient.
Nur leider wird man dann schnell von gewissen Apps ausgeschlossen.
Hier sind Nachbesserungen des Gesetzgebers zur IT-Sicherheit dringend geboten.

Jeder Nutzer kann...

@Werner40

Jeder Nutzer kann das tun, vorausgesetzt, er weiß was er tut. Das weiß der Durchschnittsnutzer jedoch nicht. Es nützt die beste Software nichts, wenn der Nutzer nicht unterscheiden kann, welche Netzwerkverbindungen gewollt und okay sind und welche nicht. Das gilt für Smartphones wie für Computer. Kaum jemand hat doch einen Überblick, für welche Software, die er auf seinem Gerät installiert hat, er welche Ports freigeschaltet haben muss, über welche Schnittstellen Daten geholt werden, die für den Betrieb notwendig sind, und welche Schnittstellen munter Informationen an irgendwelche chinesischen Server preisgeben.

Diese Verantwortung kann man leider nicht von sich schieben...

Anschliessend installieren die Käufer

mehr oder weniger freiwillig weitere Schadsoftware. Die beliebtesten Kandidaten heissen Whatsapp, Instagram, etc pp.
Die Anwender machen sich oft keinen Kopf darüber was sie sich damit antun. Weil sie die Abläufe im Hintergrund nicht mitbekommen oder sehenden Auges ignorieren.

Warum wird die Apple Werbung nicht verboten?

Warum dürfen dann die Hersteller dieser Schadsoftware und die Hersteller der Mobiltelefone mit installierter Spionagesoftware, so viel Werbung machen in Deutschland und der EU?

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