Ihre Meinung zu: Oscar-Erfolge für Green Book, Bohemian Rhapsody und Roma

25. Februar 2019 - 8:09 Uhr

Mit vier Oscars ist der Musikfilm "Bohemian Rhapsody" einer der großen Gewinner der Gala in Los Angeles. Als bester Film wurde aber "Green Book" geehrt. Die Neuerungen der Show zahlten sich nur teilweise aus. Von Marcus Schuler.

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Kommentare

Steht da auch, WELCHE vier

Steht da auch, WELCHE vier Oscars Bohemian Rapsody gewonnen hat? Vielleicht hab ichs überlesen.

Oscar-Erfolge für Green Book Bohemian Rhapsody und Roma

Eine Oscar-Verleihung ohne Moderator und in einer abgespeckten nur drei Stunden langen Version?
War wohl eine Pleiten-Pech-und-Pannen-Ausgabe.

@sagenumwoben

"Steht da auch, WELCHE vier Oscars Bohemian Rapsody gewonnen hat? Vielleicht hab ichs überlesen."

Genau, das haben Sie überlesen.
Vielleicht einfach noch einmal in Ruhe lesen.

@sagenumwoben

Einfach mal weiter runterscrollen:

"Bester Schnitt: John Ottman für "Bohemian Rhapsody"

Beste Tonmischung: Paul Massey, Tim Cavagin und John Casali für "Bohemian Rhapsody"

Bester Tonschnitt: Nina Hartstone und John Warhurst für "Bohemian Rhapsody"

Bester Hauptdarsteller: Rami Malek in "Bohemian Rhapsody"

->Problem des ganzen, vielleicht beim nächsten mal nach Film/Buchstabe des Films sortieren, dann ist es übersichtlicher @Tagesschau

Minderheiten Auszeichnung

Das problematische an der politischen Korrektheit ist, dass die Kategorien nicht mehr stimmen.

Wenn man sich schämt, bisher #oscarssowhite vergeben zu haben, führt eine besondere Berücksichtigung von Minderheiten (latino/african-american) zu Ergebnissen, die nicht die angegebenen Kategorien, sondern den Ausgleich vergangener Diskriminierungen berücksichtigen.

Oscarsnotsowhite

Schade eigentlich das sich nun jeder dieser Filme und Darsteller unterstellen lassen muss das man nur aufgrund der Hautfarbe gewonnen hat oder nominiert wurde.

"Minderheiten"

Mensch ist Mensch. Egal ob weiss, schwarz, gelb oder von mir aus auch grün. Ich finde diesen Wahn bzw. diese Angst, man könnte durch irgendeine Entscheidung auch nur den Hauch von Verdacht aufkommen lassen, da wurde eine Minderheit nicht berücksichtigt, inzwischen einfach nur lächerlich.

Bei einer Auszeichnung sollte die Leistung - und nur die Leistung - im Vordergrund stehen. Weder Rasse noch Hautfarbe noch Religion sollten eine Rolle spielen. Wenn jetzt aber schon Preisverleihungen von vorne herein unter einem Motto stehen, die gerade eine Hautfarbe hervorheben sollen, dann kann man kaum noch von objektiver Bewertung sprechen.

Das Gleiche gilt im übrigen auch für den Gleichstellungswahn in einer Demokratie. Dass jetzt unter gesetzlichem Zwang genauso viele Frauen wie Männer zu Wahl stehen müssen, hat mit Demokratie nicht mehr viel gemein. Quoten-Demokratie! Wie soll das funktionieren?

Yep ;-)

Schon nach dem ersten Besuch von "Bohemian Rhapsody" dachte ich, der Darsteller ist Oscar-verdächtig. Extrem intensiver Film.
Am Ende waren's dann vier Kino-Besuche :-)

Ich würde Ihnen zustimmen -

Ich würde Ihnen ja zustimmen wollen - wenn das bisherige System gerecht wäre. Ist es aber nicht. Wir wissen aus Interviews mit den hauptsächlich weißen, alten, Academy-Mitgliedern, dass sie sich zum Beispiel Filme von, mit, und über Schwarze oft gar nicht erst angesehen haben - also konnten diese Filme auch nie gewinnen.
Wäre das System bisher tatsächlich gerecht, und nur auf Leistung basiert, dann wären in den Reihen der Filmemacher, und somit auch Oskarpreisträger, die Verhältnisse von Hautfarbe, Geschlecht, und Sexualität genau so verteilt, wie in der Bevölkerung. Selbst ein kursiver Blick über die Preisträgerliste zeigt auf, dass dies nicht so ist.
Das selbe gilt übrigens für die von Ihnen angesprochenen Demokratischen Verhältnisse. Solange unsere Gesellschaft von Frauen verlangt, Haus, Herd und Kinder zu hüten, statt Karriere zu machen, kann sie nicht gleichberechtigt an der Politik teilnehmen. Bis das geändert ist, sind Quoten die beste Lösung.

Schade

Stimmt - schade dass manche dies unterstellen.

Sowas ist Thema in der

Sowas ist Thema in der Tagesschau? Das hätte ich bei Bild oder Bunte vermutet.
Diese Auszeichnungen sind allesamt völlig unnötig. Einzig an der Kinokasse wird bewertet, was gut ist oder nicht.

Virtue Signalling-Blabla

"Wir schulden Migranten und Frauen Dank, weil sie Menschlichkeit in unsere Welt bringen."

Männer und Einheimische bringen also grundsätzlich keine Menschlichkeit in die Welt? Was für ein Unsinn.

@08:53 von Einfach Unglaublich

Re.Minderheiten Auszeichnung

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Und?
Wo liegt Ihr Problem damit?

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Oscar- Verleihung

Also wenn ich mir die diesjährigen Preisträger so anschaue, dann glaube ich nicht, dass die den Preis nur wegen ihrer Hautfarbe bekommen haben. Die waren einfach gut.

Viggo Mortensen war auch gut, Christian Bale auch, aber gewinnen kann halt nur einer und eine Entscheidung kann ja auch knapp ausfallen und ist am Ende subjektiv.

Ob Oscar.....

oder golden globe, goldene Palme oder goldener Bär usw., haben die wirklich eine Bedeutung? Ausgenommen natürlich diejenigen, für die sie wirklich von Bedeutung sind, weil sie damit in irgendeiner Form ihr Geld verdienen oder einfach etwas oberflächlich sind. Ich habe gestern "La-La-Land" angesehen und wundere mich, wie eine tagtäglich ablaufende Geschichte von Hoffnungen und Enttäuschungen oder Selbstüberschätzung mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Bei Freddy Mercury gilt das Gleiche! Dessen Art von Musik war nicht jedermanns Geschmack - und muß auch nicht, oder? Ob man deshalb über ihn und "Queen" gleich einen Film machen mußte? Ich finde, es gab schon bei weitem bessere Filme, die einen "Oscar" verdient hätten.

Bohemian Rhapsody

ist einfach ein klasse gemachter Film. Für Musik- und vor Allem Queenfans ein Muss! Und der Oscar an Rami Malek ist berechtigt- wie großartig er Freddie Mercury verkörperte, das war großes Kino. Chapeau! Wobei hier hoffentlich die Leistung honoriert wurde! Das pc- Geschwurbel von Frauen und Minderheiten, die Menschlichkeit bringen braucht es dazu nicht.

verschwendete Fernsehzeit

... weil langweilig.

Die diesjährigen Oscars hätte man auch per eMail verschicken können so langweilig war das Ganze.

Man mag sich ja über den einen oder anderen Moderator geärgert haben aber ohne abendlichen Begleiter war es weder eine Show noch ein besonders spannendes Ereignis.

... oder hatte man gar Angst Trump zu verärgern bzw, hängt *me too* noch zu sehr in den Knochen ?

11:42 von deutlich __ Bohemian Rhapsody, nein kein Muss

nicht unbedingt.

Die von der Produktionsfirma ausgewählten in den Gesichtern maskenhaft (Hauptdarsteller Holzgesicht = pinoccio)
unnatürlich aussehenden Darsteller sind kaum mehr als 5 Minuten zu ertragen.

Das schau ich mir, ebenso als Fan, viel lieber original-Interviews & Video von F. Mercury & Queen an. Heutzutage ist Talent sowieso keine Chance, in der Zeit der Massen- Castingshows. Wer lauter schreit, stöhnt sich dazu nuttig räkelt gewinnt - Stimme uninteressant (Bohlen kennt sich da aus), Kaum komplizierte Regeln.

Fazit der & aller Shows der Produktionsfirmen der Musik- & Filmbranche: The same procedure as every year_ Voller Selbstlob & Selbstliebe
= ebenso die in Deutschland

Gravity, Birdman, The Reverant, Shape of Water, Roma

Damit ging der Oscar für "Beste Regie" (neben anderen: 2x bester Film, 3 x beste Kamera in Folge für Emmanuel Lubezki, bester Schnitt, bestes Originaldrehbuch, erstmals auch bester nicht-englischsprachiger Film) in den letzten 6 Jahren 5 Mal an mexikanische Regisseure: Alfonso Cuarón, Alejandro González Iñárritu, Guillermo del Toro.
Glückwunsch, das ist eine beeindruckende Performance!

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