Ihre Meinung zu: Venezuela: Tote bei Gewalt an Grenze zu Brasilien

23. Februar 2019 - 23:21 Uhr

Der Streit um Hilfslieferungen nach Venezuela eskaliert: An der Grenze zu Brasilien starben vier Menschen. Wegen Hilfslieferungen aus Kolumbien brach Präsident Maduro die Beziehungen zum Nachbarstaat ab. Von A.-K. Mellmann.

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Kommentare

Venezuela: Tote bei Gewalt an Grenze zu Brasilien

"Die venezolanische Nationalgarde setzte Tränengas und Gummigeschosse gegen Menschen ein, die die Öffnung der Grenze und den Einlass von humanitärer Hilfe aus Kolumbien forderten"

.

Also um es noch mal richtig zu verstehen. Die venezolanischen Behörden setzten Tränengas und Gummigeschosse gegen Menschen ein die die Absicht hatten die Grenzen zu verletzen. Was ist daran so verwerflich? in Paris geschieht das inzwischen jedes Wochenende bei den Gelbwesten. Auch dort gibt es inzwischen 11 Tote durch die "Behörden" verursacht.

In Kürze werden wohl die

In Kürze werden wohl die Brötchenverteiler wieder aufschlagen....

Definitionen

Die Begriffe "rechts" und "links" sind in ihrer deutschen Auslegung überaus schwammig definiert. Rechts steht für "konservativ" (Establishment: Ursprung des Begriffes. Trump wäre demnach linksradikal), "nationalistisch" (siehe Kuba, Venezuela, Nord Korea u.Ä., dort fällt es schwer Orte ohne Nationalflaggen zu finden), "antipluralistisch" (es sei denn man nimmt zum Antisemitismus, der Homophobie usw. noch die geringere Wertschätzung der Frau, die verteuflung anderer Religionen usw dazu, der Islam ist nämlich nicht rechtsradikal. Der "linke" Che tötete allerdings Homosexuelle aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und baute seine eigenen KZs) und natürlich das Thema Grenzen. Immerhin hier ist man konsequent. Werden Mauern zur Regulierung der Immigration errichtet, so handelt es sich um einen "rechten" Staat, sind die Mauern hingegen um die eigene Bevölkerung vor der Flucht zu "schützen" so ist man "links".
Ich wohne erst seit 8 Jahren in D und freue mich über Aufklärung :)

Irgendwie ...

... habe ich den Eindruck, dass man in der Berichterstattung es gar nicht abwarten kann, dass die Lage in Venezuela eskaliert, um dann den Grund zu legitimieren für einen amerikanischen Angriff auf das südamerikanische Land.

Was steckt da nur für eine boshafte Strategie hinter, die der selbsternannte Usurpator Guaidó da fährt, um sein Land in einen Krieg zu stürzen. Nicht zu fassen, wie viele Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden, um an das Öl zu kommen. Gewöhnlicher Kapitalismus eben, der bei maximalem Gewinn über Leichen geht. Die Geschichte bietet genügend Beispiele dafür.

Weltpolizei

Die UNO braucht unabhängig von den sogenannten VETO Mächten eine eigene Interventionsarmee.Solche Populisten kriegt man sonst nicht mehr von Ihrem Thron gestossen.

Irgendwie ist es traurig, ein Deja Vu

Wird Venezuela das Schicksal der Ukraine wiederholen? Die Ereignisse in der Ukraine scheinen sich zu gleichen. Im Dezember 2013 ging es damals los mit friedlichen aber später auch gewaltsamen Protesten auf dem Maidan, es gab erste (wenige) Tote. Demonstranten erhielten ein „Tagegeld“ und wurden mit Bussen aus der antirussischen Westukraine nach Kiew gekarrt. Wer hatte das bezahlt? Dann „Vermittlungsbemühungen“ des Westens, im März war Janukowitsch dann weg. Seitdem haben 10 Millionen Ukrainer ihr Land enttäuscht von der genauso korrupten neuen Regierung verlassen. 3 Millionen nach Russland, 1,5 Millionen nach Polen - und wo die restlichen 5,5 Millionen hin sind, weiß niemand so genau. Ich kenne Fälle von Familien die über Polen nach Deutschland eingereist sind und die nach Polen wieder abgeschoben wurden, andere sind in ein EU Land ohne Meldepflicht (zB Spanien) weitergerreist. Man muss befürchten das Millionen Venezolaner es den Ukrainern gleich tun und ihrem Land den Rücken kehren.

Was Maduro da macht ist

viel schlimmer als unterlassene Hilfeleistung. Er verhindert sie bewusst.

Chavez gewann die Wahl 2012 mit 11% Vorsprung.
Maduro gewann die Wahl 2013 mit nur noch 1% Vorsprung.

Wer tatsächlich glaubt, dass Maduro in der von ihm verursachten schweren Krise die 'Wahl' 2018 fair gewonnen hat, dem ist nicht mehr zu helfen.
Wer nach einer verlorenen Wahl, die Macht nicht abgibt, ist nicht besser als ein Putschist.

Und jetzt tötet Maduro Zivilisten.
Er wird von Tag zu Tag krimineller.

Diese Toten können sich Leute

Diese Toten können sich Leute wie Branson ans Revers heften. Wer der venezolanischen Bevölkerung helfen will, muss dafür kämpfen, dass die Wirtschaftsblockade aufgehoben wird. Alles andere ist hemmungslose Heuchelei. Wer glaubt denn im Ernst, dass ein paar LKW-Ladung die Lage in einem 30 Millionen-Land verändern kann?

von laurisch._karsten, 22:31

„Die venezolanischen Behörden setzten Tränengas und Gummigeschosse gegen Menschen ein die die Absicht hatten die Grenzen zu verletzen. Was ist daran so verwerflich?“

Es geht hier nicht um illegale Grenzübertritte, sondern um Hilfslieferungen. Entweder Ihre Anmerkungen sind böswillig, oder Sie können den Geschehnissen wirklich intellektuell nicht folgen.

Zwischenfall

Sagte ich doch-aber mein Kommentar wurde nicht veröffentlicht.
Jetzt wird es noch weitere Zwischenfälle geben und dann werden die USA eingreifen.
Die Streitkräfte sind ja schon in der Region

CIA Operation fehlgeschlagen

Venezuela hat das Land stillgelegt, nichts kam rein, weder Flug- noch Schiffsverkehr.
Hands Off Venezuela.

um 22:38 von Crosterland

Dem schliesse ich mich von ganzem Herzen an.

@Reginald

"
Weltpolizei

Die UNO braucht unabhängig von den sogenannten VETO Mächten eine eigene Interventionsarmee.Solche Populisten kriegt man sonst nicht mehr von Ihrem Thron gestossen."

.

Wer soll sie in Ihren Augen bezahlen und stellen? Können Sie mir das sagen?

Wortwahl sehr parteiisch

"bewaffneten Schlägertrupps der sozialistischen Regierun ".

Und warum konnte und kann dann Guaido mit vollem Multimediaprogramm in Universitäten und Kongresszentren auftreten ?
Wäre das in China, Saudi-Arabien möglich ?
Warum haben diese Schlägertrupps das nicht verhindert ?
Oder ist das in Venezuela gar keine "lupenreine" Diktatur , sondern ein durch Mißwirtschaft a) der Regierung Maduro und b) durch die Sanktionen der USA gefördertes Elend .
Die Gelder freigeben wäre vermutlich für die Bevölkerung nützlicher als ein paar Lastwagen.

Bevor noch mehr Menschen

sterben, gilt die klassische Lösung. Zuerst die Tyrannen.

Die Masche..

..mit Hilfslieferungen an die Tür zu klopfen und denen, die drin sind, Hilfe in Form von Essen oder Medizin vorzugaukeln, ist sowas von alt, da sind seinerzeit schon die 7 Geißlein drauf reingefallen.

Das Märchen ging zum Glück noch gut aus.

Das, was jetzt hier real passiert, nimmt vermutlich ein weniger gutes Ende.

Leider.

um 22:40 von Reginald

Die UNO hat sich geweigert bei der heutigen Aktion mitzumachen, weil sie, wie das IKRK auch, der Meinung ist, dass Hilfsgüter zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden.

Und in welche Länder wollen Sie denn alles einmarschieren lassen? Es gäbe viele Kandidaten, etwa die Philippinen, Ägypten, Saudiarabien, Haiti, Türkei...

@Egleichhmalf

"Es geht hier nicht um illegale Grenzübertritte, sondern um Hilfslieferungen. Entweder Ihre Anmerkungen sind böswillig, oder Sie können den Geschehnissen wirklich intellektuell nicht folgen."

.

Natürlich geht es hier um illegale Grenzübertritte mit allen Konsequenzen. Nur zur Info eigendlich hat der Möchtegern Präsedent von der Justiz eine Ausreise sperre bekommen. Nur mal so weit zu seinem ´Rechtsverständnis.

Na, das wurde ja offenbar von Vielen regelrecht

herbei gesehnt! Ich habe schon lange befürchtet, dass es unweigerlich früher oder später zu Gewalt kommt, die dann wiederum als Legitimation für militärischen Einsatz durch US-Truppen oder Hilfskräfte z.B. von Bolsonaro dient. Interessant hier z.B. die Berichterstattung von "le Monde". Die bezeichnet Guaidó als Oppositionellen und selbsternannten Präsidenten und schreibt, dass Maduro über die Waffen gebietet, Guaidó hingegen Hilfslieferungen als seine Waffen einsetzt

Hands off Venezuela! Warum

Hands off Venezuela!

Warum beteiligen sich die UN und das Rote Kreuz nicht an der Verteilung der Hilfsgüter aus den usa?

Die Woche traffen bereits 300 Tonnen Hilfsgüter -Arzneien ... - aus Russland ein , auch die UN und das Rote Kreuz helfen.

Es wird nur ein Hype um den jungen gescheiterten Putschjisten gemacht. Warum eigentlich? Nur Amerikanische Hilfsgüter sind unerwünscht da man eine Intervention vermutet.

Wenn mann Schaut welchen man die usa für Venezuela bestimmt hat -(er tarnte Waffenlieferungen in Nicaragua seinerzeit als Hilfstransporte und bewaffnete die contras - ging dafür in den Knast -wurde begnadigt - und ist unter Trump der Mann für Venezuela)

Also dann würd ich US Transporte auch nicht trauen.

Gott sei dank ist Maduro besonnen und verwendet Tränengas und Gummigeschosse und nicht wie Poroschenko der Gleich mit Bomben und Panzer gegen die Demonstranten im Osten der Ukraine vorging.

Maduro hat die erste Wahl knapp, die 2. hoch gewonnen.

@22:51 von BRDDR
Jedesmal waren internationale Wahlbeobachter auch des Bundestags vor Ort und haben die formale Korrektheit des Wahlvorgangs bestätigt.

Bei der letzten Präsidentenwahl bekam der konservative Gegenkandidat ca. 21 % der Stimmen, Maduro erhielt ca. 68%, an 3. Stelle war Javier Bertucci mit 11 %.

Wer nicht zur Wahl geht, braucht sich nicht zu beschweren.

Wer nicht als Beobachter kommt, obwohl eingeladen, kann hinterher natürlich auch keine Aussagen machen.

Im sozialistischen Paradis,

Im sozialistischen Paradis, müssen alle gleich arm sein und hungern sonst ist es ja nicht das sozialistische Paradis. Maduro ist seinem Volk ein feiner Führer. Wenn das zu Ende ist, werden die Venezuelaner den Maduro lebend durch einen Fleischwolf drehen befürchte ich.

re laurisch-karsten

" in Paris geschieht das inzwischen jedes Wochenende bei den Gelbwesten. Auch dort gibt es inzwischen 11 Tote durch die "Behörden" verursacht."

Also mir wäre das peinlich, weiterhin die Schote von den 11 Toten zu verbreiten, von denen 10 bei Verkehrsunfällen gestorben sind.

@22:51 von BRDDR

"Was Maduro da macht ist

viel schlimmer als unterlassene Hilfeleistung. Er verhindert sie bewusst. "

So ein Quatsch! Gerade die Woche sind 300 Tonnen Hilfsgüter aus Russland in Venezuela eingetroffen - auch die Anderen Länder können es legal machen - aber eben nicht mit Gewalt -Barrikarden einreissen - unkontrolliert über die Grüne wiese!

das wüden Sie hier auch nicht wollen!

23. Februar 2019 um 22:35 von Schwarzseher

>> In Kürze werden wohl die Brötchenverteiler wieder aufschlagen.... <<

...und in Ihrem Gepäck haben sie Schutzschilde, Helme und Schlagstöcke.

Geschichte wiederholt sich halt.

Import: Zoll, Überprüfung? Oder Schmuggel?

@22:56 von ralena675
Wir hoffen wohl alle, dass Ihre Voraussage nicht eintrifft. -

Aber mich wundert vor allem, dass der selbsternannte Guaidó so offen die Gesetze brechen will!

diese toten gehen auf kosten des westens.

ohne die anerkennung des selbsternannten präsidenten/usurpator/parlamentspräsidenten/regierungschef/oberbefehlshaber Juan Gerardo Guaidó Márquez(was für eine machtfülle)hätte es diese durchbruchsversuche der lkw fahrer nicht gegeben.ich würde auch schießen wenn ein 30 tonner auf mich zurollt und nicht bremst.es ist das legitime recht venezuelas das eindringen von us spezialkräften für regierungsumstürze zu verhindern.
https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_involvement_in_regime_change... tonkinzwischenfall,die rede der kuweitischen botschaftertochter vor der uno über irakische soldaten die schwangere frauen aufschlitzen und die baby ermorden,die atomaren,biologischen und chemischen waffen des irak die nie gefunden wurden usw usw.kriegsgründe gabt es immer genung,doch von den kriegsursachen ist komischerweise nie die rede.welches interesse haben die usa,die eu und deutschland wirklich am regimechange in venezuela,bolivien und brasilien(schon vollzogen).

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