Ihre Meinung zu: Stromautobahn Suedlink: Netzbetreiber präsentieren Trassen-Verlauf

21. Februar 2019 - 17:56 Uhr

Die Stromautobahn Suedlink soll die Windräder im Norden mit der Industrie im Süden verbinden. Jetzt haben die Netzbetreiber die Trassenführung vorgeschlagen - sie dürften auf Widerstand stoßen.

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Widerstand wird kommen

" Die Netzbetreiber müssen noch mit etwa 50.000 Grundstückseigentümern verhandeln. Betroffene sollen großzügig entschädigt werden, verspricht Schulze-Wischeler. Kurzfristige als auch langfristige Ernteausfälle würden entsprechend zurückerstattet. "

Das ist eine Hausnummer, was passiert wenn sich geweigert wird ?, enteignet ?.

Und 10 Milliarden Kosten werden auf den Strompreis umgelegt, wie hoch soll der Preis für Strom noch werden, wir haben schon den höchsten.

Da fällt einem die Tasse Tee aus der Hand.

Selbst wenn die Kabel 100 m tief verlegt würden - ...

...es gäbe Widerstand. Nur irgendwann müsste es bei jedem ankommen, dass der Strom nicht per Amazon ins Haus gebracht wird.

kein Problem

Im Norden braucht man das eh nicht. Es gehen schließlich im Süden die Lichter aus.

Bin dagegen. Also erstmal

Bin dagegen.

Also erstmal stehen in Bayern zig Atomkraftwerke (ich weiß,anderswo auch;z.B. in Krümmel) - Strom wollten & wollen die Bayern damit produzieren.
Den Müll wollen die aber nicht haben - der soll schön im Norden abgeladen werden.

Und bei den Windenergieanlagen ist es jetzt ähnlich.
Strom will man in Bayern haben - ist aber gleichzeitig gegen die "Verspargelung der Landschaft".

...unter den Umständen:
Soll doch die bayrische Industrie in den Norden wandern - oder von in Bayern stehenden Gaswerken mit teurem "Freedom Fracking Gas" erzeugten Strom beziehen.

Wäre auch gut für den Privat-Stromkunden - denn der darf diese Leitung de facto finanzieren,genauso wie den Strom für die Industrie - für die zahlt ja auch der Privatverbraucher mit..

Am 21. Februar 2019 um 18:22 von harry_up

" Selbst wenn die Kabel 100 m tief verlegt würden - ...

...es gäbe Widerstand. Nur irgendwann müsste es bei jedem ankommen, dass der Strom nicht per Amazon ins Haus gebracht wird. "

Wo kommt er denn jetzt her, aus der Steckdose ?. Oder aus der fehlenden Trasse ;-).
Wie geht das, so wie die Milch aus dem Supermarkt ist ;-).

@ harry_up 18:22 Uhr

"Nur irgendwann müsste es bei jedem ankommen, dass der Strom nicht per Amazon ins Haus gebracht wird."
Das wird nicht bei Jedem ankommen, dazu ist der Egoismus zu weit verbreitet.
Da hilft nur; keine Leitung = kein Strom.

Ästhetisch rein...

Viele monieren, daß bei uns die Bauzeiten und Baukosten ins uferlose gehen - insbesondere bei Großprojekten - es zeigt sich aber, daß die Widerstände in der Bevölkerung es mehr und mehr unmöglich machen, solche Projekte wie hier die Stromtrassen überhaupt zu realisieren. Die Idylle der geliebten Landschaft wird hartnäckig verteidigt. Alles soll möglichst unsichtbar funktionieren. Nach den Kosten für so einen" ästhetischen Luxus" interessieren sich nur wenige...irgendwie wird der Stromkunde letztlich alles bezahlen müssen. Genauso wird es demnächst nach dem Kohleaustieg zugehen, wenn dann als Ersatz die notwendigen Gaskraftwerke, Pumpspeicherwerke und Windparks gebaut werden müssen. Wie immer läßt der Hl.Florian grüßen.

Ca. 10 Mrd...

... es wäre energiepolitisch eh sinnvoller, statt die 10 Mrd auszugeben die Firmen aus dem Süden in den Norden zu verlagern...

Das jeder immer Strom zur Verfügung haben möchte ist klar, aber keiner will ein Kraftwerk ( erst recht nicht AKW, aber auch keine Windenergieanlagen ) "vor der Haustür" haben.

Hier im Norden klagen die Menschen oft gegen Windparks, unterliegen aber auch sehr häufig.

Es sei denn, man findet in der Nähe eine "Rohrdommel" oder ähnliches ( besagter Vogel verzögerte den Bau des "Jade-Weser-Ports" in Wilhelmshaven um etliche Jahre ).

Umweltschutz ist wichtig, aber manchmal frage ich mich : Wer schützt uns vor den Umweltschützern ?

Strom : Klar
AKW : Ne
Kohlekraftwerke : Ne
Windenergieanlagen : Ne
(Speicher) Talsperren : Ne
Gezeitenkraftwerke : Ne
Power to Gas : Ne

Ist so wie "regelmäßig vom nahen Flughafen in den Urlaub fliegen" wollen, aber aus Lärmschutzgründen keinen Flugplatz in der Nähe dulden...

Oh, das ist aber schön,

dass Ottonormalverbraucher soviel für die Versorgung der Industrie zahlen darf. Die Industrie zahlt keinerlei Umweltumlage und Ottonormalverbraucher den höchsten Strompreis in der EU. Toll, das wird sicher mindestens noch doppelt so teuer.

ich hab jetzt einen freundlichen brief

meines stromversorgers bekommen. ich zahle jetzt alleine für die Offshore-Netzumlage nach §17f 0;416 cent/kwst. das ist auf deutsch der unsinn, wenn der erzeugt strom gleich wieder ins meer geleitet wird, weil keine leitungen gelegt wurden (vergessen, sabotage, unvermögen?)

Die Gegner sollte man alle

mit einer drastischen Erhöhung des Strompreises beglücken. Oder alternativ einfach vom Stromnetz abklemmen. Dann können die netten Damen und Herren ja mal sehen was sie durch ihre Aktionen anrichten. Als Info: Ja ich wohne in einem Ort in dem es ein großes Umspannwerk und viele Masten gibt. Und es wird gerade auf 380kV umgerüstet wegen gestiegenen Bedarf. Solange es kein Strom aus KKWs ist bin ich zufrieden

Völliger Unsinn

Solche Stromtrassen, die die Umwelt verschandeln sind auf KEINEN Fall alternativlos.

Es wäre viel sinnvoller gleich im Norden aus Windstrom Synthetic Fuels zu machen und in die vorhandene Infrastruktur einzuspeisen.

Das würde uns Milliarden Kosten und schreckliche Landschaftszerstörung ersparen.

Aber daran würden ja dann keine Stromnetzbetreiber verdienen. Und die scheinen auch in der Politik gut "vernetzt" zu sein.

je

länger um die Trassenführung gestritten wird, umso länger dauert es, bis wir von Energie aus fossilen Stoffen unabhängig sind. Was sagt denn unser aller Klima-Kanzlerin dazu ? Bei anderen Themen ist sie ja um Machtworte nie verlegen (wobei sie zugegebenermaßen wesentlich stärker bei kategorischen Ablehnungen ist als bei Zustimmungen). Bei dem Thema hält sie sich komischerweise vornehm zurück. So wird das nix mit den Grünen Stimmen abjagen.

Ergebnis der Planwirtschaft

Die Netzbetreiber müssen noch mit etwa 50.000 Grundstückseigentümern verhandeln.

Wahnsinn. Das schlimste ist, dass das alles vermeidbar ist.

Aufgrund der völlig verfehlten Planwirtschaft in der Energiepolitik, muss ein absurder Fehler mit einer noch absurderen korrigiert werden.

Für diese schöne neue Energiewelt wurden bereits hunderte Milliarden Euro zum Fenster rausgeworfen, die Landschaft verschandelt, und als Belohnung für all das zahlen wir die höchsten Strompreise in Europa.

Man muss leider wieder feststellen: von Deutschland lernen, heißt lernen wie man es nicht macht.

Ein Trauerspiel.

Eine Stromtrasse von Norden

Eine Stromtrasse von Norden um Offshore Strom nach Süden zu bringen ist absolut notwendig!
ABER: wenn wir schon Milliarden in die Hand nehmen, muß das Ding per Supraleitung Gleichstrom transportieren und unterirdisch verlegt werden.
Zusätzlich stünde es den Südländern gut wenn sie auf die Berge der Alpen auch Windräder aufstellen würden!
Dort weht mehr Wind als hier und auch wie haben uns an tausende Windräder im Hunsrück gewöhnen dürfen.

Entschädigung

Wer entschädigt die Hausbesitzer die an einen Windpark wohnen und deren Grundstücke nichts mehr Wert sind?

da müsste es ein Umdenken geben

Gemeinnutz geht vor Eigennutz

wenn das in den Köpfen der Leute nicht vorhanden ist
angefangen bei der Art der Elektroerzeugung bis hin zum Transport
dann müssen Möglichkeiten geschaffen werden, dass nicht jeder Hinz und Kunz
so Projekte jahrelang verschleppen kann

Würden auf den Alpen auch

Würden auf den Alpen auch Windräder stehen, könnte man vermutlich auf diese Trasse verzichten können. Würde ich allerdings aus Gründen der Redundanz trotzdem errichten. Nur halt nicht oberirdisch!
Außerdem halte ich es für gegeben KEINE Netzbetreiber an das Projekt zu lassen. Das ist eine Sache des Bundes!
Ich weiß das ist eine gewagte These, aber prinzipiell sind Konzerne keine Sozialeinrichtungen. Daher sollte die Trasse in Besitz des Staates bleiben. (Kleine GG Änderung tut Not). Wir können doch alle sehen was aus Post und Bahn geworden ist!

19:17 von Karl Napf

Interessanter Aspekt den sie da ansprechen, vor allem, weil die den Strom tatsächlich nicht an Land bekommen. Zurzeit behindern die Hinterlassenschaften aus dem zweiten Weltkrieg die Leitungsverlegung. Die können auch nicht beräumt werden, weil es weder international noch in Deutschland eine rechtliche Grundlage dafür gibt. Ich weiß wovon ich rede, bin vom Fach.

Es wäre nicht Deutschland

wenn jetzt nicht massenhaft Klagen von Anliegern oder Umweltschützern kämen mit z.T. aberwitzigsten Begründungen. Ja, alle sind natürlich in Umfragen für erneuerbare Energien, nur nicht wenn es konkret wird. Heißt keine Stromtrassen, keine Windräder, keine Pumpspeicherwerke und wenn, dann eben woanders. Heiliger St. Florian... das kennen hierzulande eben Alle und verhalten sich entsprechend

Mal prinzipiell würde ich

Mal prinzipiell würde ich unsere hochenergetische Industrie mal an den Kosten beteiligen. Die beziehen den Strom so für ca. 1 bis 2 ct/kWh. Ja, es ist tatsächlich so. Und das damit sie konkurrenzfähig bleiben.
Darüber wird aber (fast) nie gesprochen, es ärgert halt den normalen Stromkunden, wie Sie und mich, ungemein solche Dinge zu lesen, trotzdem ist es verständlich mit diesen niedrigen Preisen.
Daher würde ich mal diese Viel-Strom-verbrauchenden und subventionierten Betriebe mal zur Kasse bitten, können die doch eh absetzten respektive abschreiben.
Aber so eine Einmalzahlung, je nach Verbrauch gestaffelt, zwischen 100.000 und 10 Mio würde bei der Finanzierung recht gut helfen.

Die meisten

Industriehallen haben keine Photovoltaik auf dem Dach. Brauchen sie auch nicht. Sie bekommen die kWh mitunter viel günstiger verkauft, z.B. für 8 Cent. Dann aber auch bitte die Dächer vollmachen.

Versorgungsleitung

Alle (mehr oder weniger) wollen den "grünen" Strom aber der hat gefälligst in die Steckdose gebeamt gehört.
Leitungen oder Trassen entsprechen NICHT den Forderungen der Umweltparteien.

Deutschland

Takatukaland. Bestimmt wird bald auch jemand versuchen ein Haus von oben nach zu bauen und im Friesenland werden Hausbote unterkellert, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.
Tolles Land.

19:44 von sprutz

ärgerlich ...... zugegeben
aber was ist wenn die Obstwiese plötzlich als Bauland ausgewiesen wird
und 10 Jahre später zum Wohngebiet der High Society avancieren

das kann einem auch passieren, wenn ein Flughafen gebaut / erweitert wird
und was Stromtrassen anbelangt
2 oder 3 unterirdische Hochspannungsgleichstromleitungen quer durch die Republik
und Einschränkung der Klagemöglichkeiten
steht nicht im GG "Eigentum verpflichtet"

18:31 von MaWo

>>as wird nicht bei Jedem ankommen, dazu ist der Egoismus zu weit verbreitet.
Da hilft nur; keine Leitung = kein Strom.<<

Hilft jetzt nicht wirklich weiter.
Wenn die Hessen die Trasse verweigern bekommen die Bayern keinen Strom.
Wer ist da egoistisch?

re wenigfahrer, 18:33

@ harry_up, um18:22

Da haben Sie aber wieder einen rausgehauen.

20:00 von th711

Die beziehen den Strom so für ca. 1 bis 2 ct/kWh.
.
das halte ich wohl auch für ein Gerücht
aber die können ruhig wie jeder andere einen entsprechenden Preis bezahlen
oder dort ihr Alu Stahlschmelzen wo der Strom günstig
und Umweltfreundlich herzustellen wäre

Wenn ich so im Hunsrück sehe

Wenn ich so im Hunsrück sehe wie breit die in den Wald geschlagenen Schneisen für Windräder und für die Leitungsführung so sind kommen mir Zweifel mit der Nord-Süd-Trasse.
ABER: wir brauchen sie. Und ich wiederhole meine Forderung: unterirdisch und Supraleitung und Gleichstrom, so ca. 1mio Volt. Alles andere taugt nicht!

@ Gerd Hansen, um 18:33

Um es mit den Worten des geschätzten Users Karl Napf zu sagen:
“ So isses!“

Und ich wiederhole eine

Und ich wiederhole eine weitere Forderung:
Keine Netzbetreiber an die Stromtrasse lassen!!!!
Das muß der Bund stemmen und an die Knoten dürfen dann (natürlich nur gegen entsprechende Gebühr) die Netztbetreiber.

19:48 von Sisyphos3

Enteignung wegen wirtschaftlicher Interessen? Keiner, der das hier andeutete, hat das bis zum Ende durchdacht. Auch in Bayern gibt es schon einige Orte, die mit ihren eigenen alterniven Stromerzeugern einen Stromüberschuß erzeugen. Eigentlich der Hauptgrund, das ich gegen diesen Schwachsinn bin, ist aber das, was 18:30 von derkleineBürger geschrieben hat, wobei das auch auf BW zutrifft. Ich habe auch eine Weile in Kraichtal gewohnt, in 3 Himmelrichtungen keine 50 km zum nächsten AKW. Obrigheim, Neckarwestheim, Phillippsburg, da ist egal, von wo der Wind weht, wenns mal rummst. Und wie verlässlich unsere Stromversorger sind haben wir ja alle bei Krümmel und Biblis gesehen.

UK Seekabel

Jetzt ist ein Unterseekabel von Wilehelmshaven in Norddeutschland nach Großbritannien von den Franzosen gebaut worden. Dann geht der Strom eben nach UK während sich die bayrischen Bauern noch mit der Regierung streiten. Für diesen Hickhack hat keiner Zeit.

20:13 von jahdur

Enteignung wegen wirtschaftlicher Interessen?
.
Strom bereitstellen ist eine gesellschaftliche Sache
nicht unbedingt ne privatwirtschaftliche

Deutschland

Ist Kleingeistigkeit eine anerkannte Krankheit?

Takatukaland. Bestimmt wird bald auch jemand versuchen ein Haus von oben nach zu bauen und im Friesenland werden Hausbote unterkellert, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.
Tolles Land.

21.02.2019 - 20:03 | Stromautobahn Suedlink

20:12 von th711

Und ich wiederhole eine weitere Forderung:
Keine Netzbetreiber an die Stromtrasse lassen!!!!
Das muß der Bund stemmen und an die Knoten dürfen dann (natürlich nur gegen entsprechende Gebühr) die Netztbetreiber.
///
*
*
Damit haben Sie ds Perpetuum Mobile neu erfunden.
*
Wir zahlen Steuern damit der Bund die Trassen bezahlt.
*
Und über die Stromrechnung bezahlen wir neben Lizenz- dann nochmal Leitungsgebühren.
*
Klingt logisch, aber nur in Pisadeutschland.
*
(ein 74jähriger ehemals Selbständiger)

Solange z. B. ein Erdbeerbauer...

...die Verlegung des Kabels unter seinem Acker wegen befürchteter Ernteausfälle mit Aussicht auf Erfolg ablehnen kann (ich frage mich, auf welche wissenschaftlichen Erkenntnisse er sich dabei stützt), wird das mit der Fertigstellung der Trasse vor 2030 keinesfalls etwas werden.

Wir wollen keinen Strom

aus Atom und Kohlekraftwerken bleibt nur die
Windkraft und die Solartechnik und von Gaskraftwerken sollen wir uns nicht von Russland abhängig machen. Also müssen die Überlandleitungen schon gebaut werden,was aber sicherlich noch viele Beschwerden von Anliegern bringen wird.Letzt endlich wird man diese Entschädigen leisten müssen für den Wertverfall ihrer Grundstücke. Das alles wird viel Zeit inAnspruch nehmen und die Kosten werden wieder einmal dem Strompreis zugerechnet.Strom kann teuer werden,meine ich.

@Am 21. Februar 2019 um 18:30 von derkleineBürger

1. Es gab in Deutschland mal einen Atomkompromiss: Aufbereitung im Süden Endlager im Norden. Offenbar sind Sie zu jung und die Geschichte Wackersdorfs zu kennen. Die wenigsten Demonstranten die dad Ende für Wackersdorf bedeutetem waren aus Bayern.
2. Den teuren hoch subventionierten Windstrom aus Norddeutschland würden wir in Bayern gerne gar nicht bekommen. Leider müssen wir den beziehen.
3. Warum es im Norden kaum noch rentable Industriezweige gibt dürfen die von Ihnen gewählten Politiker fragen. Vielleicht sollten sie mal mehr nach Kopf als nach Bauch wählen.

@jahdur 20:13 Na dann sollten

@jahdur 20:13
Na dann sollten Sie doch meine Forderungen verstehen nach Trasse aus Redundanzgründen.
Und Windräder oben auf den Bergen der Alpen ist eine Sache der Gewohnheit sich das anzusehen.

@ich weiß nicht mehr
Grundstücke werden NICHT wertlos wenn in der Nähe eine Windkraftanlage steht!
Das ist wirklich ein Gerücht!

@ sisyphos3
Mit den Kosten von 1 bis 2 ct/kWh ist kein Gerücht. Und wenn es 5 ct wären, egal, die stromverbrauchenden können nicht einfach umziehen um Alu oder Stahl zu schnelzen.

@Boris 20:23 Als

@Boris 20:23
Als Selbstständiger mit 63 Jahren musste ich lernen, daß nicht alle Privaten ihre Aufgaben ideal erfüllen. Siehe Post und siehe Bahn. Und vor Allem siehe Telekom.
Und ich wiederhole mich gerne: die Trasse ist Sache des BUNDES.
Alle Konzerne können nur noch Geld scheffeln.
Daher Trasse=Bund. Ab den Knoten gerne Netzbetreiber.

18:30 von derkleineBürger

«Also erstmal stehen in Bayern zig Atomkraftwerke …»

In Bayern gibt es noch 2 AKWs, die in Betrieb sind, und Strom produzieren.

«… (ich weiß,anderswo auch;z.B. in Krümmel) …

Ebenso nicht korrekt. Zig + zig wäre mind. 40.
Es gibt aber nur noch 9 betriebsbereite AKWs in ganz DEU.

«Soll doch die bayrische Industrie in den Norden wandern - oder von in Bayern stehenden Gaswerken mit teurem "Freedom Fracking Gas" erzeugten Strom beziehen.»

Da zieht dann der Treck der Zig-Tausenden mit Sack und Pack in Richtung Nordsee. "Tolles Bild". Und wo wohnen die dann alle (so sie denn einmal angekommen sein sollten) …?

So viel "Freedom Fracking Gas" gibt es gar nicht zu kaufen, wie man es zur Stromversorgung der bayerischen Industrie bräuchte.

«Bin dagegen.»

Aber Argumente, die Ihre Ablehnung begründet erklären könnten, haben Sie ganz offensichtlich keine …

Noch ein Argument für

Noch ein Argument für Trasse=Bund:
Nur der Bund kann Grundstücke konfiszieren!
Da darf kein Privater dran.
Und wenn es nicht der Bund durchzieht wird es nichts, weil es aus, von vielen Forenteilnehmern geäußerten Argumenten heraus EWIG dauern würde mit der Trasse.

20:28 von th711

@jahdur 20:13
Na dann sollten Sie doch meine Forderungen verstehen nach Trasse aus Redundanzgründen.
Und Windräder oben auf den Bergen der Alpen ist eine Sache der Gewohnheit sich das anzusehen.

@ich weiß nicht mehr
Grundstücke werden NICHT wertlos wenn in der Nähe eine Windkraftanlage steht!
Das ist wirklich ein Gerücht!

@ sisyphos3
Mit den Kosten von 1 bis 2 ct/kWh ist kein Gerücht. Und wenn es 5 ct wären, egal, die stromverbrauchenden können nicht einfach umziehen um Alu oder Stahl zu schnelzen.
///
*
*
Aber grünlustig werden im SPD-Bundesland Bremen die Schadstoffe der Klöcknerhütte nicht in die städtische Schadstoffbilanz aufgenommen.
*
Aber über Dieselverbote wird nachgedacht.
*
Gottseidank muss ich diese Intelligenz nicht mehr lange ertragen.
*
Arme grüne Jugend.
*
(jede Generation hat Ihre Verführer?)

Warum nicht oberirdisch?

Warum soll denn die Leitung unterirdisch verlegt werden? Das treibt nur unnötig den Preis in die Höhe!

@20:26 von schiebaer45: Ich erkenne zwei Probleme

1. Zeit - wir haben zu wenig davon. 2040 müssen sämtliche Nord-Süd-Verbindungen stehen und voll betriebsbereit sein, denn dann gehen die letzten Kohle-Meiler offline.
Wenn sich allein die Prozesse noch 10 Jahre hinziehen, dann: Gute Nacht, und Licht AUS.

2. Strompreis: Wie hoch kann der noch steigen, bevor sich lockerst das eigene Blockheizkraftwerk samt Redox-Flow Batterie und Solaranlage auf dem Dach lohnt? 30 Cent ? 35 Cent ? 40 Cent?

Analog zu: Wie hoch wird das Benzin steigen können, bevor ich mein Auto Auf "Alk" E75-E95 umrüsten und mir den "Sprit" (natürlich illegal - sch...egal) selber "brennen" kann ?

Nur wenn alle „mitziehen“ ist die Energieversorgung sicher

Gestritten wird immer.

Leider meist nicht um die optimale Lösung - das ist die, mit der wirklich alle, einschließlich der Umwelt, am besten leben können, sondern um die „kosten“-günstigste.

Immerhin finden hier Gespräche mit Bürgern statt. Ist leider nicht überall so.

Und Wünschenswertes ist allzuoft „nicht finanzierbar“. Oder scheitert an verkrusteten bürokratischen Strukturen, oder weil es nicht in vorab festgelegte politische Konzepte passt.

Windkraft ist nicht verlässlich

Von den aktuell 921 Windenergieanlagen in Sachsen stehen in den nächsten drei Jahren insgesamt 356 vor dem Aus - bis zum Jahr 2031 sind es sogar 730. Das geht aus einer Antwort des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) auf eine Kleine Anfrage des Grüne-Landtagsabgeordneten Gerd Lippold hervor.
Windkraft ist instabil, teuer, schlecht speicherbar, umweltunfreundlich, vogelfeindlich, Eiswurf möglich, setzt Wert von Immobilien in der Nähe herab.

Nun kann man nach anderen Alternativen fragen. Aber eines habe ich durch Diskussionen mit einem Unternehmer gelernt: Er fürchtet sich, von Windenergie abhängig sein zu müssen, weil damit seine Wettbewerbsfähigkeit global einbüßt und alles andere als sicher ist.

Das Wunderkind ist die Windkraft jedenfalls genausowenig, wie die Biogasanlagen der grünen Vorzeigepolitik.

Wasch mich, aber mach mich nicht nass

Jeder will Ökostrom, aber nur wenn der aus der Steckdose kommt.
Kabel draußen sind unerwünscht: die ober- und unterirdische.

Ich verstehe das nicht. Wegen jeder Umgehungsstraße werden Leute enteignet und entschädigt. Das kann nun wirklich nicht das Problem sein. Und Altmeier sagte doch "Geld für Kohleausstieg steht bereit". Er wird damit doch nicht nur das Schlüssel Wegwerfen gemeint haben.

Man sorgt schon mal vor:

innogy-Netzbetreiber starten neues Portal stromausfall.de
ist im Windkraft-Journal zu lesen.
Besucher können auch selber Störungen melden, auch wenn der Netzbetreiber von der Störung bisher noch nicht berichtet hat.
„Unser Ziel ist es, die erste Anlaufstelle für Stromausfälle in ganz Deutschland zu sein“,erklärt Projektleiter Daniel Felbier.

Stromausfälle nehmen zu.
Während das für Privathaushalte oft nur eine kleine Pause bedeutet, ist das für die Großindustrie eine verheerende Sache mit riesigen Folgen.
In Kiel dürfen auf der Werft nicht beide Kräne parallel arbeiten, weil ansonsten zu viel Strom gezogen würde und halb Kiel im Dunkeln säße. Also muss variiert werden.
Die ersten Einschnitte gibt es schon länger.
Standort Deutschland wird unattraktiv.
Viele Firmen ziehen inzwischen ab. Das ist nicht nur den Steuern oder dem Lohn geschuldet, sondern vor allem dem teuren Standort durch teure Auflagen und Energiekosten.

Variabele Industriestrompreise je nach Regio.

Es wäre überlegenswert gewesen einen nach Regio variablen Strompreis für die Industrie zu schaffen. Ganz konkret, je kürzer die Verbindung zum Erzeuger, desto billiger der Strompreis. Einerseits wäre dadurch mehr Industrie nach Norddeutschland gekommen und andererseits wäre die Kalkulation praxisgerechter für Bayern und Baden Württemberg. Im übrigen der Strompreis macht sich eh nicht so bemerkbar in der Produktionskalkulation von Mercedes und BMW. Im übrigen bei den Energiepreisen für die Industrie beginnt Deutschland europäische Spitze zu werden.

@20:26 von schiebaer45: Ich erkenne zwei Probleme

1. Zeit - wir haben zu wenig davon. 2040 müssen sämtliche Nord-Süd-Verbindungen stehen und voll betriebsbereit sein, denn dann gehen die letzten Kohle-Meiler offline.
Wenn sich allein die Prozesse noch 10 Jahre hinziehen, dann: Gute Nacht, und Licht AUS.

2. Strompreis: Wie hoch kann der noch steigen, bevor sich lockerst das eigene Blockheizkraftwerk samt Redox-Flow Batterie und Solaranlage auf dem Dach lohnt? 30 Cent ? 35 Cent ? 40 Cent?

Analog zu: Wie hoch wird das Benzin steigen können, bevor ich mein Auto Auf "Alk" E75-E95 umrüsten und mir den "Sprit" (natürlich illegal - sch...egal) selber "brennen" kann ?

Was wollen wir denn?

Selbst wenn wir die gesamten Stromtrassen im Erdreich verlegen...die enormen Kosten dafür zahlt ja sowieso der Endverbraucher...wird das nicht ohne massive Einsprüche und Klagen bleiben..."grosse Technik" ist bei uns aufgrund von Technikangst kaum noch zu installieren. Für mich ist die Verklärung idyllischer Lebensweisen - möglichst bio-naturnah - eine zentrale Triebfeder der Technikphobie bei Großprojekten. Dabei werden gleichzeitig alle Hightech-Kommunikationsgeräte, SUVs mit modernsten Assistenzsystemen, Passagierflüge zu den Fernzielen und und.....bedenkenlos benutzt. Natürlich surfen auf dieser Rückzugwelle alle "Grünen Politiker", obwohl sie wissen, daß wir ohne den Einsatz modernster Technologien die Herausforderungen der Zukunft nicht bewältigen können.

@18:22 von harry_up

Man muß die Dinger aber auch nicht unbedingt gegen den Widerstand sowohl der Bevölkerung als auch der kommunalen Verwaltung mitten durch Landschafts- und Naturschutzgebiete (mit 50m breiten Schneisen), oder nur wenige Meter an Siedlungsgebieten vorbei bauen, wenn es auch andere, weniger störende und auch nicht längere / teurere Alternativrouten gibt.

um 20:28 von th711

Verstehen kann ich das schon, aber warum nur auf Bergen? Ich finde es immer sehr interessant, wenn an einem lauen Sommerabend die Sonne bei absoluter Windstille untergeht in den Windparks in Thüringen ein Windrad nach dem anderen anläuft. Mir hat dann mal ein Studi von der Uni Jena erklärt das in 50 Meter höhe immer Wind weht. Also wenn das stimmt können wir uns die langen Transportwege mit den riesigen Tranportverlusten schenken. Aber dann verspargeln wir den armen Bayern ja ihr schönes Bundesland.
Thüringen ist übrigens Energiebilanzmäßig mit einem riesigen Abstand vorne dran. Allerdings haben wir auch fast keine prod. Industie, wie eben Bayern oder BW.

um 19:56 von jahdur

>>
Interessanter Aspekt den sie da ansprechen, vor allem, weil die den Strom tatsächlich nicht an Land bekommen. Zurzeit behindern die Hinterlassenschaften aus dem zweiten Weltkrieg die Leitungsverlegung. Die können auch nicht beräumt werden, weil es weder international noch in Deutschland eine rechtliche Grundlage dafür gibt. Ich weiß wovon ich rede, bin vom Fach.
<<

1956 hat man das erste Telefonkabel durch den Atlantik verlegt. Wie war das denn möglich ? Meiner Erinnerung war 1956 de 2. Weltkrieg auch schon vorbei.

Stromtrassen schaden der Volkswirtschaft aber dienen RWE und EON

Dass der Bau der Stromtrassen gar nicht notwendig wäre, wenn man es mit der Energiewende ernst meint, räumt sogar Lex Hartman, Chef des Netzbetreibers Tennet ein.
Mit Power-to-Gas / Heat / Liquid ist eine ausgereifte Speichertechnologie vorhanden, die bei Überkapazität der Windparks/ Solaranlagen große Energiemengen speichern können.
Zusammen mit einem Ausbau der dezentralen Energieversorgung wäre es leicht möglich, auf die geplanten Stromtrassen zu verzichten.
Die Entwicklung von Systemen aus Erneuerbaren Energien - Dezentraler Energieversorgung - Speicherung mit Power-to-Gas/Heat/Liquid enthält enormes Innovationspotential für kleinere und mittlere Unternehmen in Deutschland.

Sollte Deutschland es irgendwann mal schaffen, die im Land benötigte Energie durch Energieeinsparungen und durch den Ausbau der regenerativen Energien selbst zu erzeugen, würden die rund 100 Mrd. Euro pro Jahr, die zur Zeit für die Importe von Erdöl, Erdgas und Steinkohle unseren Wirtschaftskreislauf verlassen,

Stromtrassen schaden Menschen/Volkswirtschaft u dienen Konzernen

... Wirtschaftskreislauf verlassen, stattdessen im Land bleiben und hier auch wieder ausgegeben.

Aus den genannten 10 Mrd. für die Stromtrassen können auch mal schnell 30, 40 oder 50Mrd. werden, wie einem bei Projekten dieser Grössenordnung die Erfahrung lehrt.
Diese Ausgaben zahlt der Verbraucher. Umgerechnet auf 41,4Mio. Haushalte (Statista 2017), sind das rund 1000€ je Haushalt.
Ob die Haushalte dann an den Gewinnen der Stromkonzerne in gleichem Maße beteiligt werden, darf angezweifelt werden.
Bedauerlicherweise ist ein intelligentes System aus Erneuerbaren Energien, Energieeinsparung, Energiespeicherung und dezentraler Energieversorgung, von dem wirklich alle Bürger profitieren würden, politisch nicht gewollt.
Politisch gewollt ist es, die Macht und den Profit der grossen Stromkonzerne zu erhalten und damit einen Vorteil für einige wenige hunderte Menschen zu schaffen
Die Nachteile tragen die anderen 82.000.000 Menschen.
Fühlt sich für mich eher nicht wie Demokratie an.

20:28 von th711

die stromverbrauchenden können nicht einfach umziehen um Alu oder Stahl zu schnelzen
.
warum nicht ?
ist es wirtschaftlich Steinkohle aus 1.000 m Tiefe zu holen
wenn anderswo das Zeug im Tagebau zu gewinnen ist ?
wenn ein Arbeiter hier 20 Euro kriegt und in XY nur 5 Euro
baut man doch auch ne Fabrik in XY

@20:08 von th711

Wenn ich so im Hunsrück sehe wie breit die in den Wald geschlagenen Schneisen für Windräder

Jedes Windrad benötigt einen schwertransporterbefahrbaren Waldweg bis zur nächstgelegenen größeren Straße (so ein Propellerblatt kann schon mal 70m und länger sein) und entsprechend viel baumfreien Raum, bei einer Höhe von 230m und mehr und entsprechenden Propellerdurchmessern.

Die Schneisen für Höchstspannungsleitungen sind ca 50m und mehr breit, die Masten bis zu 90m hoch. Erdkabel brauchen weniger breite Schneisen (ca. 20m), werden aber bis zu 50′C warm. Flächendeckende Fußbodenheizung, sozusagen.

Unterirdischer Irrsinn

Als die Diskussion vor Jahren anfing wunderte ich mich, warum unsere Bundeskanzlerin sofort für die unterirdische Leitungsverlegung plädierte. Aber nur Sekunden. Denn schließlich wollte sie einerseits damit Wählerstimmen der Hysteriker haben und andererseits die Kosten der Leitung zehnfach teurer machen. Schließlich zahlt ja der normale Bürger mit seinen Stromkosten diesen überteuerten Irrsinn und erbracht wird der Irrsinn überwiegend nicht von chinesischen Firmen. Nahezu nirgends ist eine unterirdische Verlegung erforderlich, oberirdische Stromleitungen gibt es genügend und sie stören nicht. Eine mehr ist irrelevant. Krank werden von solchen Leitungen nur Hypochonder.

Langsam, besorgt und bürokratisch

Großprojekte gehen in Deutschland quälend langsam, weil wir ein überbehütetes Klagerecht für Anlieger haben. In China ist das ganz anders, da zieht es der Staat einfach durch.

@20:27 von passdscho

Warum es im Norden kaum noch rentable Industriezweige gibt dürfen die von Ihnen gewählten Politiker fragen. Vielleicht sollten sie mal mehr nach Kopf als nach Bauch wählen.

Mmmh... Während der Regierungszeit der CDU wurde in NRW der Steinkohleabbau endgültig eingestellt (mit fatalen wirtschaftlichen Folgen für das Ruhrgebiet) und der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung und -förderung beschlossen (was vermutlich ebenso fatale Folgen für die Kölner Börde haben wird). Die wählt man also wohl schon mal besser nicht.

Früher, als hier noch die SPD regierte, war NRW Landesfinanzausgleichsgeber (und Bayern Nehmer).

Andererseits hat sich die SPD in der letzten Legislaturperiode auch nicht gerade mit Ruhm vollgekleckert - ja, wen denn nun?

Na ja

Der Schwachsinn geht weiter ,ich Zahle am meisten ,Das Geld wird für Schwachsinn ausgegeben ,wie wäre es mal am Wirkungsgrad zu hinterfragen ? Bauen Kohlekraftwerke wie Elefanten und beim Verbraucher kommt Mäuse an (Google mal ). Aber die Trassen bringen den Börsen Gewinn und der Strom kann exportiert werden .Einfach mal Googeln wer des Googeln mächtig ist und nicht unbedingt bei Politik (Grüne spd Cdu ,da kommt Strom aus Dose )Ansichten sondern Technik.

@18:31 von MaWo

Da hilft nur; keine Leitung = kein Strom.

Wir hätten in NRW ja auch massig Strom aus Braunkohle, für den man keine neuen Nord-Süd-Trassen braucht. Den aber wollen die baden-würtembergischen und bayerischen Grünen aber nicht. Eigene Windspargelfarmen wollen sie auch nicht, es muß der gute Strom aus frischen Meeresbrisen sein. Lieber wollen sie Stromtrassen, die aussehen werden wie neue deutsch-deutsche Grenzen mit gras- und strauchlosen Minenstreifen (die älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch dunkel).

@20:26 von schiebaer45: Ich erkenne zwei Probleme

1. Zeit - wir haben zu wenig davon. 2040 müssen sämtliche Nord-Süd-Verbindungen stehen und voll betriebsbereit sein, denn dann gehen die letzten Kohle-Meiler offline.
Wenn sich allein die Prozesse noch 10 Jahre hinziehen, dann: Gute Nacht, und Licht AUS.

2. Strompreis: Wie hoch kann der noch steigen, bevor sich lockerst das eigene Blockheizkraftwerk samt Redox-Flow Batterie und Solaranlage auf dem Dach lohnt? 30 Cent ? 35 Cent ? 40 Cent?

Analog zu: Wie hoch wird das Benzin steigen können, bevor ich mein Auto Auf "Alk" E75-E95 umrüsten und mir den "Sprit" (natürlich illegal - sch...egal) selber "brennen" kann ?

20:10 von harry_up

ich drücke mich nur deshalb so kurz aus, weil es nicht anders geht

Ich vergas noch das E Mobile

in meinem obigen Kommentar zu benennen.Wenn der Verbrenner auch nicht mehr fahren soll und nur noch elektrisch ,dann wird noch viel mehr Strom benötigt werden. Wie das dann in Zukunft gewährleistet werden soll,bleibt mir ein Rätsel?

18:30 von derkleineBürger

.unter den Umständen:
Soll doch die bayrische Industrie in den Norden wandern - oder von in Bayern stehenden Gaswerken mit teurem "Freedom Fracking Gas" erzeugten Strom beziehen.

Re
bitte nicht das Umwelt schädliche aus USA ,das billige aus Russland und da schonen wir sogar auser Geldbeutel die Umwelt .Sind sie von CDU SPD oder Grüne bei so einem Vorschlag ?

Erst mal zählen können

@ derkleineBürger:
Bin dagegen. Also erstmal stehen in Bayern zig Atomkraftwerke ...

Zig?
Klingt als wären's mehr als zehn. Richtig oder Fake?

In Wirklichkeit laufen in Bayern ganze zwei Atomkraftwerke (Isar und Gundremmingen). Und der Rest Ihres Beitrages ist auch nicht reicher an Fakten.

Was für eine Hsyterie

Da wird ein Kabelschacht in der Erde gebuddelt. Pro Kilometer dürfte das nichtmal einen Tag dauern. Plus noch mal einen Tag zur Verlegung. Dann noch ein paar Tage für die Häuschen, das war es. Und alle anderen Stromnetzarten, also die Oberirdischen sind eine Verschwendung von Zeit und Material. Kabel gehören unter die Erde, da wo sie niemanden stören und nicht beschädigt werden können. Dabei ist das Projekt doch relativ einfach umzusetzen. Soll jedes Bundesland selber der Verlegung organisieren und bekommt dafür alles vom Bund erstattet. Aber wie schnell sich die Länder dann auf einmal nach vorne drängeln würden, um die Trasse zu bekommen; gerade Ramelow würde strammstehen, so wirtschaftsversessen wie der ist. Und dabei profitiert doch jede verdammte Gemeinde von der Netzerweiterung, durch die sie läuft. Und entgegen Straßen, Tagebau und gar Windräder beschädigt so ein Schacht auch beim Bau kaum die Landschaft. Und die Häuschen...ja verlegt die genauso in die Erde, wie ein Gulli.......

20:26 von schiebaer45

aber unser wunderbarer wirtschaftsminister hat sich den leitungsausbau persönlich zur aufgabe gemacht. er hat schon bewiesen als kanzlerinminister was er kann. er hat auch dem herrn trump zugesagt, terminals für sein frackinggas bauen zu lassen. Er schafft das!

20:24 von harry_up

aber spargelbauern lieben warmen boden

Interessante Karte, die da verlinkt ist

Der Raum Bielefeld, so wie das Ruhrgebiet, Bonn und Koblenz, ist als Ballungsgebiet ausgewiesen, aber der Raum Köln / Leverkusen / Düsseldorf nicht?

Subventionsmärchen

@ passtschon:
Den teuren hoch subventionierten Windstrom aus Norddeutschland würden wir in Bayern gerne gar nicht bekommen. Leider müssen wir den beziehen.

Sorry, Fake.
Windkraftanlagen müssen nicht subventioniert werden. Sie amortisieren sich innerhalb von 24 bis 48 Monaten. Dazu gibt es eine Fülle von Daten und Untersuchungen.

und wieder ein Vorschlag zur Güte :

Es wäre doch nicht unmöglich, diese Leitungen (sollen ja alle unterirdisch verlegt werden !) unter oder direkt neben Autobahn oder Bundesstraßen zu verlegen. Auch Bahntrassen kämen dafür infrage. Vorteil wären die bereits jetzt schon klaren Eigentumsverhältnisse und keine langwierigen Prozesse. Auch wäre die Anlieferung des Materials hierfür deutlich einfacher. Kleiner Nebeneffekt wäre noch zu erwähnen: Vermutlich könnte im Winter auch auf Streusalz verzichtet werden wegen der leichten Bodenerwärmung. Warum wird eine solche Möglichkeit nicht erwogen ?

Hoffentlich kommt Suedlink jetzt endlich

Auch ich hoffe, dass der Widerstand gegen Suedlink jetzt endlich gebrochen wird. Es wird allerhöchste Zeit. Und ja dieses Suedlink sollte unterirdisch verlegt werden, weil es vorteilhafter ist.

Eine unterirdische Verlegung ist deswegen vorteilhafter, weil dann

a) die Wettereinfluesse z.B. bei Herbststuermen nicht mehr wären. Bei Masten wuerden diese abknicken und der Strom wäre weg. Und die Kabel auf den Masten können reißen.

b) bei unterirdischer Verlegung gäbe es auch keine - wie von den Widerständlern beanstandet - "Landschaftsverschandelung".

Von daher: macht endlich hinne mit der Verlegung!!

Wenn Projekte die technisch

1-2 Jahre dauern durch ewige Planungsdiskussion en, bürokratische Genehmigungen und Verwaltungsbürokratie, politischen Hick-Hack, seltene Schrumpelkröten,
jahrelange juristische Auseinandersetzungen und Prozessen Jahrzehnte dauern, wenn dieser Schwachsinn mehr als die eigentliche Umsetzung kostet, dann machen wir Deutschland kaputt.

20:35 von th711

@Boris 20:23 Als

@Boris 20:23
Als Selbstständiger mit 63 Jahren musste ich lernen, daß nicht alle Privaten ihre Aufgaben ideal erfüllen. Siehe Post und siehe Bahn. Und vor Allem siehe Telekom.
Und ich wiederhole mich gerne: die Trasse ist Sache des BUNDES.
Alle Konzerne können nur noch Geld scheffeln.
Daher Trasse=Bund. Ab den Knoten gerne Netzbetreiber.
///
*
*
Ganz simpel, Ihre Version lässt uns doppelt bezahlen.
*
Wie leider üblich, aber ja edel gemeint.

18:24 von flodian

kein Problem

Im Norden braucht man das eh nicht. Es gehen schließlich im Süden die Lichter aus.
///
*
*
Klar, Hauptsache wir haben es sofort anders gemacht, wegen der Tsunamigefahr in Deutschland.
*
Und besonders wegen der EU-Internationalität und des "Willkomens", kümmert uns Bayern überhaupt nicht.
*

um 20:27 von passdscho: " @Am

um 20:27 von passdscho:
"
@Am 21. Februar 2019 um 18:30 von derkleineBürger
1. Atomkompromiss: Aufbereitung [...] Wackersdorf
"
->
Eine Wiederaufbereitungsanlage benötigen de facto nur Atomwaffen-Staaten.
Rein wirtschaftlich rentiert sich so etwas nicht.
Zu der Zeit war "Atomwaffen für Deutschland" auch mal wieder Thema

"
2. Den teuren hoch subventionierten Windstrom
"
-> der ist billiger als Atomstrom

"
3. Warum es im Norden kaum noch rentable Industriezweige
"
->
Es ist ein komplexes
Zusammenspiel aus gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren.
Schon im 18. & 19. Jahrhundert war im Süden die Betriebsdichte höher als im Norden.& die letzten (inkl. der aktuellen) Bundesregierungen kommen auch eher dem Süden zu Gute...(Automobil-Lobbyisten,die an der Regierung beteiligt sind...)
...weiter ausholen sprengt dieses Forum...

@Schiebaer 21.51

ist doch ganz einfach mit dem E-Mobil: Sie müssen halt nur dort fahren, wo genügend Windstrom vorhanden ist, z.B. an der Nordseeküste. Und auch nur dann, wenn es windig ist, zumindest, wenn Sie wieder laden wollen;-) Im Süden der Republik wird es leider nicht klappen, weil die Stromleitungen nicht kommen. Es sei denn, der Strom wird dann per LKW geliefert;-)

re riewekooche

"Wir hätten in NRW ja auch massig Strom aus Braunkohle, für den man keine neuen Nord-Süd-Trassen braucht. Den aber wollen die baden-würtembergischen und bayerischen Grünen aber nicht."

Bayern wird von den Grünen regiert?

Schon wieder etwas, das ich bisher nicht wußte.

@sprutz, 19.44h

Wo sehen Sie in einem Offshore-Windpark Häuser?

um 21:52 von tias: 18:30 von

um 21:52 von tias:
18:30 von derkleineBürger
[...]
"
Re
bitte nicht das Umwelt schädliche aus USA ,das billige aus Russland und da schonen wir sogar auser Geldbeutel die Umwelt .Sind sie von CDU SPD oder Grüne bei so einem Vorschlag ?
"

Nein. Bei keiner der genannten.
Zudem bin ich zu kapitalistisch eingestellt,als dass ich für ein chemisch identisches Produkt für Amerika! - nein. Für die Freiheit! mehr ausgeben will,als ich anderswo bezahle.
Zudem ist mir die Gewährleistung meiner Grundbedürfnisse (Strom/Wärme) zu wichtig,als dass ich die von jemanden abhängig machen will,der diese jederzeit aus Lust & Laune oder Nichtkönnen gefährden kann.

Aber ich bin Demokrat & weiß wer in Bayern regiert...
...also sollen se in Bayern für Amerika - äh.Für die Freiheit natürlich ! - gerne Strom & Wärme erzeugen.
Aber dann bitte auch das Gas per Binnenschiff/LKW nach Bayern schaffen & nicht per Pipeline mit billigem Russengas vermischen...
Kosten ? Who cares - is doch "für die Freiheit"...

@deutlich, 19.58h

Ein kleines Beispiel aus meiner Jugend.
Anfang der 50er Jahre sollte unsere Straße nach langem Drängen eine Straßenbeleuchtung bekommen.
Alles war voll Freude, bis die Bautrupps anrückten.
Da war es aus mit der Herrlichkeit.

Den Lampenmasten schon, aber nicht in meinem Garten.

So ist das auch heute, nur durch die Grünen bis aufs äußerste pervertiert

@Boris 22:27 Ja natürlich ist

@Boris 22:27
Ja natürlich ist das teuer.
Aber lieber doppelt bezahlen und es funktioniert als einfach bezahlen und nichs funktioniert.
Es steht allerdings zu befürchten , daß bei der geistigen Durchschlagskraft unserer Regierenden ein vom Bund geführter Bau nicht durchzuführen wäre. Trauriges Deutschland.
Da lobe ich mir doch die Chinesen (aber ich will da bei Gott nicht hin) die würden es einfach durchziehen - Gleichstrom - 1MV - Supraleitung - unterirdisch - Bauzeit höchstens 5 Jahre.
Nicht nur wir sind alt geworden, ganz Deutschland krankt daran.

@ tias

bitte nicht das Umwelt schädliche aus USA ,das billige aus Russland

Gas aus Russland ist tatsächlich etwas billiger als Gas aus den USA. Deutlich umweltfreundlicher ist die Gewinnung aber nicht. Nur wird aus den Weiten Sibiriens nicht unbedingt berichtet.

@ wenigfahrer

Das ist eine Hausnummer, was passiert wenn sich geweigert wird ?, enteignet ?

Letztlich ja, zumindest in einigen Fällen. Viele Grundstückseigentümer sind aber nur in der Bauphase betroffen. Wenn das Kabel liegt, werden ihre Rechte ja nicht weiter eingeschränkt.

Dauert viel zu lange

was da bei uns gemacht werden müßte dauert viel zu lange und kostet zuviel Geld, was ja die Kleine Verbraucher bezahlen müssen. Außerdem wird mit den Erdkabel vielzuviel Boden kaputt gemacht .

Dem Boden gehts gut

@ MichlPaul:
Außerdem wird mit den Erdkabel vielzuviel Boden kaputt gemacht .

Verstehe ich nicht. Was soll dem Boden passieren? Bei uns in der Stadt liegen alle Versorgungsleitungen im Boden.

Keine Entschädigung

@ sprutz:
Wer entschädigt die Hausbesitzer die an einen Windpark wohnen und deren Grundstücke nichts mehr Wert sind?

Gegenfrage:
Wer entschädigt die Hausbesitzer die an einer Straße oder Bahnlinie wohnen und deren Grundstücke nichts mehr Wert sind? Die Windräder halten übrigens einen Mindestabstand von 1000 m zur Siedlung. Dass das mit dem "nichts mehr wert" Quatsch ist, wurde in Gutachten längst untersucht.

Darstellung: