Ihre Meinung zu: Trump und die Deutsche Bank: eine fragwürdige Beziehung

21. Februar 2019 - 12:29 Uhr

Als Hausbank von US-Präsident Trump muss sich die Deutsche Bank vielen Fragen stellen. Der US-Kongress prüft auch den Verdacht, dass Russen für Trumps Kredite gebürgt haben könnten. Von Antje Passenheim.

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Kommentare

Die deutsche Bank ist sich für nichts zu schade

Einem Bauunternehmer, der in seinem eigenen Land nirgendwo mehr Kredite bekommt ca. 2 Milliarden zu leihen, ist schon sehr gewagt.

Aber wenn man genügend Sicherheiten aus anderen dubiosen Quellen hat, kann man das natürlich machen.

Es bleibt auf jeden Fall spannend.

Seit ackermann ist dieser

Seit ackermann ist dieser laden nur noch peinlich. Kann man den nicht abwickeln, bevor andere mit in den abgrund gerissen werden?

Es geht um etwa $ 340 Millionen

Die Bank hat darauf verzichtet, die Darlehen an die Organisation von Trump umzustrukturieren.
$ 125 Millionen für das Trump National Doral Miami Resort fällig 2023 und $ 170 Millionen Hotel Trump International in Washington und Chikagoer Turm 2024 fällig.
Soviel zu den abhängigkeit eines US Präsidenten gegenüber ausländichen Banken :-)

Top Aktuell:
Geovanis hat geholfen, eine Reise 1996 nach Moskau durch Trump zu organisieren als auch Geovanis verbindungen zu Oleg Deripaska (2016) und dessen Verbindungen zu Trumps Kampagnevorsitzendem Paul Manafort. Diverser Wahlkampspenden.

12:37 von GeMe

"Es bleibt auf jeden Fall spannend" Das sehe ich auch so. Nur ich habe das Problem,dass ich dieser ganzen Berichterstattung wenig Glauben schenke.

Die Tagesschau auf der Suche nach dem Stein des Weisen

Schön, dass die Tagesschau und DLF (ja, auch dort lief der Beitrag wortgleich heute Morgen im Radio) am Ball bleiben.

Seit zwei Jahren heißt es, Trump sei ein Präsident Putins Gnaden. Und noch immer keine Beweise. Vielleicht bringt diese Spur ja endlich etwas hervor, welches den sich aufdrängenden Verdacht, bei der ganzen Berichterstattung handele es sich um eine großangelegte Diffamierungskampagne, entkräftet.

Nur für die Akten: auch ich denke, dass das Präsidentenamt in den USA besser besetzt sein könnte.

13:01 von Carlsand

"Nur ich habe das Problem, dass ich dieser ganzen Berichterstattung wenig Glauben schenke."

Dieses Problem habe ich nicht; denn die Meldung (wenn Sie die mit der "ganzen Berichterstattung" meinen) will ja gar nicht, dass Sie irgendetwas glauben. Die Meldung behauptet z.B. nicht, dass eine Russland-Connection hinter der Geschäftsverbindung zwischen Trump und der Deutschen Bank steckt. Sie informiert lediglich darüber, dass in US-amerikanischen Kreisen über dies und jenes spekuliert wird.

Was dabei herauskommt, wird man sehen; und in der Tat: Bis dahin bleibt es spannend.

@GeMe um 12:37Uhr

Haben Sie Zugriff zu den vertraulichen Unterlagen der amerikanischen Banken und der Deutschen Bank? Man sollte vorsichtig sein, mit dem Nachplappern von "Erkenntnissen" von Journalisten aus TV-Sendungen oder in Zeitungen! Keiner der Foristen hat jemals die Steuererklärung von Trump gesehen, aber beruft sich auf "Forbes" hinsichtlich des angeblichen Vermögens! Leider hat auch Forbes keinen Zugriff auf belastungsfähige Dokumente! Also haben wir nur bunt schillernde Seifenblasen und stützen uns auf die Behauptung, daß Trump bei den US-Banken "verbrannt" ist! Vielleicht hat die Deutsche Bank bessere Bedingungen?

Ich lach mich noch tot.

Hab ich nicht erst heute gehört, dass die Deutsche Bank in den USA ihre größten Gewinne des letzten Jahres gemacht hat?
Da ich in diesem Metier nicht so bewandert bin, wunderte ich mich zwar ein wenig, denn ich hatte keine Idee, wie sie das hingekriegt hat. So langsam fällt der Nebel, und ich bin sicher:
Am Ende war es wieder auf die bekannt krumme Tour, nur wird man vielleicht überrascht sein, wie die Dinge diesmal gelaufen sind.
Aber wird man wirklich...?

“Trump und die Deutsche Bank...

...eine fragwürdige Beziehung.“

Bravo, Frau Passenheim, eine treffendere Artikelüberschrift würde mir auch beim allerbesten Willen nicht einfallen.
Da hilft auch die Rechenregel nix, dass “minus x minus= plus“ ergibt. :-)

to big to fail ...

Also darf sich das "Institut" mit dem deutschen Namen verhalten, wie es will ? Ein Geschäftsgebahren, dass es jedem ordentlich wirtschaftenden Kaufmann die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Wer sich "Deutsche Bank" nennt, also dieses Attribut im Namen trägt, sollte besonders hart kontrolliert werden. Wir, die Deutschen werden mit diesem Verein und seinen obskuren Machenschaften in Verbindung gebracht. Also gebt diesen Namen her, verzichtet drauf. Dann seid ihr auch eine gewöhliche Bank, ohne "to big to fail".

@Poliós um 13:21

"Sie [die Tagesschau - d.Verf.] informiert lediglich darüber, dass in US-amerikanischen Kreisen über dies und jenes spekuliert wird."

Ist das die Aufgabe der Tagesschau? Über anderer Leute Spekulationen berichten?

Und wenn die Tagesschau schon spekuliert, wäre es doch sicher auch von Nutzen, zumindest auch Informationen zu liefern, anhand derer man die Spekulationen auf Plausibilität überprüfen kann. Denken Sie nicht?

Na ja. Ein paar solcher Informationen gibt es ja: "In den 18 Jahren bis zu Trumps Präsidentschaft habe die Bank dem New Yorker Baulöwen, seinen Firmen und Familienmitgliedern rund zwei Milliarden Dollar geliehen, sagt Endrich."

Haben "die russische Regierung, eine russische Bank oder ein Oligarch" schon so lange den Plan, Trump als Ihre Marionette im politischen Spitzenamt zu platzieren? Klingt das plausibel? Hat Trump das selber schon solange geplant?

Fragen über Fragen. Mal sehen, ob wir Antworten bekommen werden.

@karlheinzfaltermeier - keine Steuererklärung von Trump gesehen

Finden Sie nicht auch, das dieses seltsam ist ?
Warum besetzen die Republikaner den dafür
nötigen Posten im Untersuchungsausschuß nicht ?
Selbst beim Gesetz bezüglich zulassung neuer Präsidentenkanidaten, welche 50 Tage vor Wahlzulassung diese Steuerklärung veröffentlichen müssen, legten sie ein Veto ein.

plow siebel

Deshalb steht ja auch unter dem Tagesschau Artikel: "Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 21. Februar 2019 um 08:26 Uhr." Sie sehen,ihre Neuigkeit bezüglich des DLF, ist keine!

13:19 von plow siebel

dem schliesse ich mich umfänglich an

Welch ein Pesthauch!

Wir wissen doch, dass Trump mit seinem Taj-Mahal-Projekt in Atlanta 2 Milliarden Verlust gemacht hat. Der ging zu Lasten von 70 (!) US-Banken, welche den Verlust sang- und klanglos abschrieben, damit es in der Kundschaft kein Misstrauen gäbe. Im Gegenzug erhielt der "saubere" Herr Trump diese 2 Milliarden als "Verlustvortrag". Mit anderen Worten: er durfte 20 Jahre lang Jahr für Jahr 50 Mio als Verlust von etwaigen Gewinnen abziehen.
.
Wieder ein Beispiel dafür, dass der kleine Mann die Zeche bezahlt und der Preller daran noch verdient. Klar, dass die DB auch so ein Schnäppchen wollte. Denn vermutlich haben sich über diese "Geschäftsbeziehung" haufenweise Schwarzgeld etc. eingefunden, so dass es insgesamt für die DB ein "gutes Geschäft" war.

@sedance um 13:57

Finden Sie den Unterschied zwischen "ja, auch dort [DLF - d.Verf.] lief der Beitrag wortgleich heute Morgen im Radio" und "Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 21. Februar 2019 um 08:26 Uhr". Aber nichts für ungut. Ich freue mich, dass Sie ein solch aufmerksamer Leser sind.

Soll ich aus Ihrem Beitrag lernen, dass DLF und Tagesschau stets im gleichen Wortlaut über ein Thema berichten?

two, to, too

Hört sich nur gleich an, Gassi

Dass Trump Gläubiger ( hier

Dass Trump Gläubiger ( hier US Banken ) um große Summen geprellt hat und sie hinterher noch auslacht passt doch in's Charakterbild dieses Menschen.

@Karl Klammer um 13:44Uhr

Nein, ich finde dieses Verhalten nicht seltsam, sondern es bestätigt mir nur meine Ansichten über Politiker, Parteien, Wirtschaft und wie leicht die Bevölkerung mit unwichtigen Spiegeöfechtereien abzulenken ist.Erstaunlich ist nur immer wieder, wie schnell Behauptungen oder Unterstellungen, "bewiesen" durch ein teures Auto oder eine Finca auf Mallorca usw. zur Wahrheit werden!

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