Kommentare

92 Megatonnen CO2 

Mit 92 Megatonnen CO2 belastet der Wald also unser Klima. Es ist an der Zeit aus der Holzwirtschaft auszusteigen und den Klimavernichter Wald auf ein ertraegliches Mass zurueckzustutzen.

CO2 überall

Ich finde, wenn man schon natürliche Ursachen in die nationale Statistik einrechnen soll, dann bitte aber auch alle Staaten mit Seen und Meeresküste. Denn durch die globale Erwärmung wird jährlich immer mehr in Wasser gespeichertes CO2 an die Luft abgegeben. Ich bin mir jedoch nicht sicher, inwieweit das tatsächlich Sinn macht.

Reim Dich oder ich fress Dich

Es gibt da drei Fragen, deren Beantwortung einen Artikel bedingen würden: Bindet der Waldbestand CO2, oder erzeugt er insgesamt CO2? Wieviel? Grundvoraussetzung, zum Thema zu schreiben! Ist eine intensivere Beforstung klimafreundlicher? Wieviel? Qualifizierende Bedingung der Mitteilungswürdigkeit. Ist eine intensivere Beforstung kanadischer Wälder infrastrukturell und ökologisch nachhaltig darstellbar? Wenn ja, wie? Schliesslich wird der Artikel dann politisch sinnvoll, wenn aus den Antworten oben differenziert beleuchtet wird, was die Kanadier tuen oder nicht tuen können, um diese Situation zu verbessern und welche politischen Weichenstellungen dabei erfolgen müssten.

Der Wald ist natürlich nicht schuld,

sondern der Mensch.
Das Einbringen von CO2 in die Atmosphäre aus Fossilen Brennstoffen muss minimiert werden.

Konstruktionsfehler

Ein Vertrag, der jedem Land selbst überlässt, was es in seine Statistik einrechnet und was nicht, hat schon mal einen Konstruktionsfehler.

Es ist an der Zeit aus der Holzwirtschaft auszusteigen und den Klimavernichter Wald auf ein ertraegliches Mass zurueckzustutzen.

Ohne Wald wäre das Problem noch viel größer, da nur Pflanzen - und in besonderem Maße eben Wälder - CO2 aus der Athmosphäre abbauen können. Nur muss dafür sorgen, dass es sich um gesunden Wald handelt.

Kanadas Wald - eine CO2-Schleuder

Ich halte diesen Artikel für ziemlich provokonat!
Außergewöhnliche Ereignisse wie Waldbrände oder Vulkanausbrüche gehören nicht in die nationale Klimabilanz. Anders sieht es bei der systematischen Brandrodung, beispielsweise in Brasilien, aus.
In der Klimabilanz muss es immer um die von menschenhand produziertem Ursachen gehen, wie mit der Produktion CO2, als auch mit der Vernichtung von Kohlendioxidsenken.

Gruß Hador

@saftQgler \ 7:29

der Effekt mangelnder CO2-Speicherung von sich erwärmenden Wasserflächen ist ein wesentlicher Bestandteil von Klimamodellen!

Uns macht keiner was vor - das machen wir schon alle selbst...

„Die kanadische Regierung und auch die Statistiker haben Kanadas Klimaziel vor Augen: Reduzierung der Treibhausgase um 30 Prozent bis 2030. Ehrgeizig genug. Da aber zumindest seit 15 Jahren der bewirtschaftete Wald Kanadas - eine gigantische Fläche von 226 Millionen Hektar - Jahr für Jahr mehr CO2 produziert, als er aufnimmt, haben sie beschlossen, in ihre Statistik nur noch die Emissionen einzurechnen, auf die der Mensch auch Einfluss habe, sagt (...), Klimapolitik-Manager der kanadischen Forstbehörde:
"Es geht um das, was wir kontrollieren können, Emissionen durch Holzernte, solche Dinge. Aber wir können keine Waldbrände kontrollieren"“

Wie kleine Kinder beim Versteckspiel, die glauben, wenn sie sich die Augen zuhalten, seien sie unsichtbar.

Was will man man mit diesem Betrug an sich und Umwelt erreichen?
Und vor allem: Wie will man jemals echte Fortschritte in der Klimapolitik erreichen, wenn man die dazu nötige Grundlage - eine solide, zuverlässige Datenbasis - selbst sabotiert?

Klimawandel ist eben auch viel Theorie

Und auch wenn das immer anders dar gestellt wird: nichts genaues weiß man nicht.

Man stellt Veränderungen fest und vermutet Zusammenhänge. Keine Frage ist: die Erde erwärmt sich. Wie hoch genau der Anteil des Menschen ist, das kann über Modelle berechnet und vermutet werden.

Es ist sicherlich kein Fehler den Ausstoß an fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Was aber mit der ganzen Hysterie und den Bedrohungsszenarien mittlerweile für Politik gemacht wird, insbesondere von den Grünen, das ist doch eher unseriös.

Und natürliche Quellen nicht mit ein zu rechnen ist aus meiner Sicht da opportun.

Hysterische Neurotiker

Dann lasst uns doch auch gleich die Meere trocken legen. Schließlich gast aus denen auch CO2 aus wenn es wärmer wird. - So langsam wird es absurd.

neues Feindbild?

Was kann bitte Kanada bzw.der Wald dafür,wenn irgendwo in der Einöde der Blitz einschlägt und ein Feuer ausbricht?
Brandbekämpfung ist dort nicht so „einfach“ wie hier.
Es ist echt nicht zu fassen was ich hier zu lesen bekomme

Milchmädchen rechnen besser

"Aber wenn Bäume verfaulen, durch Schädlinge absterben oder verbrennen durch Waldbrände werden sie zur CO2-Quelle."

Wenn Bäume absterben, wandeln sie sich nicht spontan in CO2 um. In nicht tropischen Gebieten (die einzigen mit schneller vollständiger Zersetzung) geht ein Teil des Kohlenstoffs in Form von Torf, Humus.. in den Boden als Dauerspeicher. Schwarz- und Braunerde Böden..., die braun oder schwarz wegen des Kohlenstoffgehaltes sind, entstehen.
Bei einem Waldbrand bildet sich nicht nur CO2 sondern auch Russ und Holzkohle. Schwer abbaubar und damit in Langzeitspeicher im Boden übergehend. Vielleicht hätte man auch mal nachdenken können wie, unter welchen Bedingungen, in welchen Klimazonen, welchen Gebieten, heute, die bei uns so gerne verstromte Braunkohle entsteht?

Wie bitte?

Das CO2 das bei einem Waldbrand entsteht wurde in den letzten 50 Jahren der Luft entnommen und es wird beim wachsen neuer Bäume, also in den nächsten 50 Jahren, der Luft auch wieder entnommen.
Das CO2 das beim verbrennen von Kohle und Öl entsteht wurde von 100 Millionen Jahren der Atmosphäre entnommen und es wird für Jahrmillionen in der Atmosphäre bleiben.
Wie kann man das bitte vergleichen? Dazu muss man vermutlich Journalismus studiert haben!

@Dr. Thomas Schwalbe

... ich glaube sie nähern sich auf einer Kreisbahn der eigentlichen Fragestellung! Jedenfalls entnehme ich Ihren Worten: ... Der Klimawandel scheint ihnen keine Angst zu machen! ...

Waldgemachter Klimawandel

Hab ich schon immer gesagt, der Klimawandel ist nicht menschen- sondern waldgemacht.

So ein verrückter Artikel!

Das ganz natürliche Baumabsterben, das alle Bäume einmal erleiden, soll also das CO2 in der Atmosphäre erhöhen, und somit der ganze Wald ganz von Natur aus? Und der Baum soll mehr CO2 produzieren, als er aufnimmt? Der Atmungskreislauf von O2 und CO2, von Tier und Pflanze, stimmt dann wohl gar nicht? Und das hat man jetzt plötzlich herausgefunden, bisher irrten sich alle? Und warum ist dann nach Hunderten Millionen Jahren das CO2 immer noch ein winziger Luftbestandteil von 0,04%?

@ 07:07 von Edelmann

Ich bin dabei:

"Ich glaube nur an eines: Wie`s kommt, so kommt`s."

denn:

Außer vielen Worthülsen, passiert nichts!

Wogegen richtet sich die Kritik

Eins ist klar: Für verlässliche Klimamodelle müssen alle CO2-Emissionen gleich welcher Quelle eingerechnet werden.

Darum geht es hier aber nicht, sondern tatsächlich um eine Rechengröße anhand derer sich ablesen lässt, was die einzelnen Ländern tun können und müssen, um den CO2-Ausstoß zu begrenzen. Oder - wenn man, wie der Autor, so will - eben um ein Image zu rechtfertigen. Und welche Größen Sinn soll es hier in der Tat haben, CO2-Quellen einzurechnen, auf die man keinen Einfluss hat?

Fakt ist immer noch, dass Kanadas Wälder ein riesiger CO2-Speicher sind. Leider ein Speicher mit Leck. Aber es kann ja wohl kaum Ziel der Kritik sein, dass Kanada halt seinen Wald abholzen soll, um fortan eine bessere CO2-Bilanz aufzuweisen? Was also dann?

Ich glaube diese Kritik ist nichts mehr als eine Nebelkerze derer, die die weltweiten Bemühungen um Klimaschutz insgesamt diskredieren wollen.

nachhaltig vs. Fossil

Warum ist Heizen mit Holz/Pellets annähernd klimaneutral?
Genau das CO² wurde vorher gebunden!

Woher kommt das CO² mit dem die kanadischen Wälder die kanadische Klimabilanz angeblich gefährden?
... ! (Soweit sollte jeder gesunde Mensch selber denken können!)

Ansonsten schließe ich mich den Kommentaren von Hador Goldscheitel (7:48), Hundsrück (7:37) & SaftOgler (7:29) an.

CO2

Alle Stoffe die nur eingelagert und nicht verändert werden, kommen irgendwann wieder ans Tageslicht.
Das CO2, welches in den Wäldern eingelagert ist, genau so, wie das im Permafrost gehaltene Metan.
Diese Tatsache ändert weder ein Schönrechnen, noch ein Klimavertrag.
Wir leben nun mal in einem Kreislauf, es kommt nichts hinzu, was nicht schon immer da war, ausgenommen sind hier Meteoriten.

08:31, jomialwa

>>wenn die Moderation meinen Kommentar "CO2-Quatsch und -Idiotie" angenommen hätte, wüßten Sie jetzt vielleicht: CO2 ist nur dann ein Treibhausgas, wenn es schwerer ist als die restliche Luft, denn nur in den höchsten Luftschichten könnte es einen "Treibhauseffekt" bewirken.
Wie großartig, was der Winzling "Mensch" bewirken kann, wenn er nur feste an Unsinn glaubt!<<

Ich kann leider in Ihrem Kommentar keine Logik entdecken.

Die Atmosphäre ist nicht nach dem spezifischen Gewicht der in ihr enthaltenen Gase geschichtet. Ebensowenig wie sich Salz am Boden des Meeres absetzt oder sich der Alkohol in der Bierflasche oben befindet.

Ich verstehe den Artikel nicht.

Wenn Bäume wachsen, dann nehmen sie CO2 aus der Luft auf und machen daraus Zucker und Zellulose.

Wenn diese Bäume verbrennen oder vermodern, dann wird dieses CO2 wieder freigesetzt.

Nennt sich "natürlicher CO2-Kreislauf".

Ich verstehe den Artikel wirklich nicht.

Naturkatastrophen und natürliche Vorgänge

sind in der Klimabilanz nicht einplanbar. Wir können nur verändern, was wir verursachen. Bei sämtlichen Umwelt- und Klimaberichten wird stets versäumt zu benennen, welche Schäden durch Militär und Kriege verursacht werden. Das ist angesichts der bedrohlichen Lage unseres Planeten jetzt unbedingt nötig.

@07:29 von saftQgler

Denn durch die globale Erwärmung wird jährlich immer mehr in Wasser gespeichertes CO2 an die Luft abgegeben.

Ist da das höhere Wachstum der sauerstoffprodizierenden Algen (die ja dabei wiederum Kohlendioxid aufnehmen) in wärmerem Wasser mit eingerechnet? Haben Sie eine belastbare Quelle für diese Annahme?

@07:39 von BotschafterSarek

ur muss dafür sorgen, dass es sich um gesunden Wald handelt.

Mit anderen Worten: Unsere Holzäcker in Deutschland, in denen Totholz schleunigst entsorgt wird, sind klimatologisch bessere Wälder als jeder Regen- oder sonstige Urwald.

@jonialawa

Dann geben Sie doch mal Ihre Theorie zum Besten! Mal gespannt. CO2 ist von Hause aus schwerer als die "übrige Luft", da kann ich Sie schon mal beruhigen...nur.. deswegen(!) allein ist es kein Klimagas.

08:31 von jomialwa

Entgegen der Physik haben wir ein Luftgemisch aus verschiedenen Gasen. Wenn sich die nicht vermischen würden gäbe es auf diesem Planeten nur CO2-Atmer, weil alle anderen Gase nach oben entweichen. Sie erkennen eventuell den Fehler?

08:31 von jomialwa

"CO2 ist nur dann ein Treibhausgas, wenn es schwerer ist als die restliche Luft, denn nur in den höchsten Luftschichten könnte es einen "Treibhauseffekt" bewirken."

Zumindest der Titel des nicht veröffentlichten Kommentars - "CO2-Quatsch und -Idiotie" - war ein Volltreffer.

Natürlich müssten Effekte, die durch den Menschen verursacht werden, mit in die Bilanz einberechnet werden. Zum Beispiel Effekte durch Käfer, die aufgrund von Monokulturen und/oder menschengemachtem Klimawandel verstärkt auftreten. Aber wie weit soll das gehen? In Deutschland wird doch auch schöngerechnet und rumgetrickst, darin sind wir Weltmeister.

Informiert euch

Der Wald kann maximal soviel CO2 abgeben, wie er beim Wachsen aufgenommen hat. Die Summe an CO2 ist Null. (Außer man holzt die Wälder ab.)

Die Diskussion um den Klimawandel hat sich auf CO2 als einzige Ursache eingeschossen. Das stimmt aber nicht.
Der Klimawandel hängt auch damit zusammen, dass Wälder abgeholzt werden, mehr Stadtflächen, mehr Wüsten, …

Wälder verdampfen Unmengen von Wasser. Wasser verdampfen kühlt und auch das Klima.
Über Wäldern steigt warme Luft mit energiereichem Wasserdampf in die Atmosphäre auf und gibt dort die Wärme ab, die dann ins All abgestrahlt werden kann.
Städte und Wüsten heizen sich extrem auf, eben weil keine Vegetation kühlt.

Wer sagt CO2 sei die einzige Ursache für den Klimawandel, der hat keine Ahnung.

Heuchlerische Überschrift...

Was will man uns damit wieder sagen?
Der Wald ist nach wie vor ein gigantischer CO2-Speicher, soweit dieser wächst und an Substand zunimmt, aber eben nur als Speicher.
Bei Verbrennung oder verrotten wird das CO2 wieder frei gesetzt, auch wird CO2 nachts wieder ausgeschieden und Tags über aufgenommen. Aufforstung ist da das Zauberwort...
Und abholzen ist sicherlich der falsche Weg...

Ich möchte mal wissen,

was in dieser Welt nicht klimaschädlich ist.
So langsam wird diese Diskussion grotesk!

Wir sollten die Kirche im Dorf lassen

Der Klima Wandel ist nicht nur vom Menschen verursacht da Spielt die Natur auch noch mit.

@ skydiver-sr, um 08:11

Natürlich kann Kanada nichts für Waldbrände, die durch Blitzeinschläge entstehen. Das wirft man dem Land ja auch gar nicht vor.
Es wird nur beanstandet, dass Kanada sich hehre Klimaziele gesetzt hat, die (wenn auch unverschuldete) CO2-Entstehung durch riesige Waldbrände bei der Berechnung aber nicht mit einbezieht.
Was zwar irgendwie verständlich ist, die Gesamtbilanz jedoch erheblich verfälscht.

Und wenn ...

... der Mensch den Klimawandel gar nicht kontrollieren kann?

Hä?

Die Bilanz ist doch ganz einfach: Gesunder Wald produziert genausoviel CO2 wie er bindet! Wird er weniger wird CO2 freigesetzt, wird er mehr wird CO2 gebunden.
Auch die allergrößte Waldfläche bindet kein CO2 - sie hat das in der Vergangenheit getan!
(Wenn man tatsächlich durch Pflanzen CO2 dauerhaft aus dem Kreislauf entfernen will muss man Bäume ganz tief vergraben. Und natürlich die Flächen, auf denen sie standen, neu aufforsten.)

Schulwissen, Erhalt der Massen

Im Grunde genommen gibt es im Wald ein Gleichgewicht. Hier geht es um eine zeitlich begrenzte Betrachtung, da können Werte in beide Richtungen entweder CO2 gebunden oder CO2 gasförmig ausschlagen. Unser Planet hatte vor der Erfindung der Photosynthese per Evolution keinen Sauerstoff in der Atmosphäre aber CO2. Der ganze Sauerstoff entstand und entsteht heute noch durch die Verstoffwechselung von CO2 und Wasser im Licht. CO2 ist Grundlage des Lebens. Außer man lebt in der Tiefsee bei den Rauchern, dort hat es andere biologische Abläufe.

haber mir gestern einen beitrag von h broder...

angeschaut, indem er die menschliche reaktion auf die sog. klimakatastrophe als neue religion einstuft.

wenn ich diesen artikel hier lese, werde ich ueberzeugt, dass broder absolut recht hat. mir stinkt das ganze thema allmaehlich bis zum himmel.

Wald - eine CO2-Schleuder

Das ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass die die hier Berichten von der Thematik keine Ahnung haben!
DasCo2 das bei einem Waldbrand freigesetzt wird hat der Wald vorher der Atmosphäre entnommen!!!
Es ist somit eine Plus-Minusrechnung, es wird kein zusätzliches CO2 freigesetzt.

Oho. Der Wald bringt sich

Oho. Der Wald bringt sich selber um.
Mit so wenig co2 in der luft passiert sowieso nichts. Das sind panikrechenmodelle, um geld zu verdienen. Die Erwärmung hat ganz andere Gründe. Die können wir aber nicht ändern. Und nichts dran verdienen.

CO2, das bitterböse CO2

CO2 ist mit derzeit 0,04 % (!!!) in der Atmosphäre enthalten. Und das soll DER Klimakiller sein?

Einfach mal Augen aufmachen und nachdenken.

08:43, tfried

>>Ich glaube diese Kritik ist nichts mehr als eine Nebelkerze derer, die die weltweiten Bemühungen um Klimaschutz insgesamt diskredieren wollen.<<

Auch ich kann mich dieses Eindrucks nicht erwehren.

Ich finde den Artikel, wissenschaftlich betrachtet, einigermaßen sinnfrei.

@kopfmensch

Ich finde den Artikel unglaublich unpräzise, weil er sich weder um bilanzielle Fragen kümmert, noch Handlungsmöglichkeiten sichtet. Ihren Kommentar zu meiner vermeintlichen Sorglosigkeit über den Klimawandel kann ich nur nachvollziehen, wenn Sie meine implizite Unvoreingenommenheit gegenüber der Forstwirtschaft zum einen gleichsetzen mit gegenüber dem "natürlichen" Wald erhöhten CO2-Ausstoss durch Forstwirtschaft, (was ich für sachlich irrig halte), sowie zum anderen unterstellen, ich hielte beeinflussbare CO2 Emissionen aus Gründen der Nachlässigkeit für minder bedeutsam. Dies ist nicht der Fall. Eine Klimapolitik kann sich um das kümmern, was der Mench beeinflusst. Mir wurde aus dem Artikel nicht klar, ob dies hier unmittelbar der Fall ist. Wenn es sich um mittelbare Phänomene handelt (mehr Waldbrände, höhere Schäden durch Insektenbefall durch gestiegene Temperaturen etc. etc.) kann man diese direkt ansprechen. Was ich so las, wie geschrieben, ist dümmliches Kanadabashing, wieso...?

@hador goldscheitel

Danke, genau so ist es. Mir kommt dieser Artikel wieder einmal so vor, als wären wir die Kontrolleure weltweit und müssten zu allem unseren Senf dazu geben. Werden die Kanadier unsere klugen Ausführungen dankbar annehmen? Haben wir in Deutschland keine Probleme zu lösen?

Erschließt sich mir nicht

Wie der Wald in Kanada mehr CO2 produzieren soll, als er aufnimmt/aufgenommen hat, erschließt sich mir nicht. Selbstverständlich verbrauchen Pflanzen in der Nacht Sauerstoff und produzieren C02, tagsüber wird Sauerstoff produziert und C02 verbraucht. In der Bilanz produzieren Wälder deutlich mehr Sauerstoff als CO2. Brände und Verrottung können m. E. auch nur so viel CO2 freisetzen, wie vorher aufgenommen wurde - oder sehe ich das falsch? Demnach kann nur eine kleiner werdende Waldfläche oder eine Veränderung im Baumbestand dazu führen, dass mehr CO2 auf diese Weise in die Atmosphäre gelangt. Es braucht also nach Umweltkatastrophen eine ordentliche und nachhaltige Wiederaufforstung. Den Wald als C02-Schleuder zu bezeichnen, finde ich unglücklich, solche reißerischen Aufmachen sind ein gefundenes Fressen für ungebildete Bevölkerungsschichten, die den Klimawandel nicht verstehen wollen oder solche Gruppen die ihn aus Profitgier aus unserem Alltag verdrängen wollen.

09:50 von Einfach Unglaublich

Und wenn ... der Mensch den Klimawandel gar nicht kontrollieren kann?
.
das wäre ja furchtbar

mit was sollen sich dann die Menschen beschäftigen, welche den ganzen Tag damit verbrachten, sich zu Geiseln weil sie ja an irgendwas Schuld sein wollen

CO2 ist Dünger für den Wald und ohne kein Wald...

Für jedes Neugeborene müsste eigentlich ein Geschützter Baum gepflanzt werden, was durchaus eine Alternative wäre...
Der Baum darf demnach erst gefällt werden, wen der Tod eintritt...
Jeden Mensch seinen eigenen persönlichen Baum...

Das wäre doch mal eine sinnvolle politische Mastnahme...

Waldbrände müssen durch den Bau von Sprenkel-Anlagen besser vermieden werden, zudem könnte dadurch auch das Oberflächenwasser gereinigt und verbessert werden...
Es muss dem steigenden austrocknen (durch Hitzeperioden) vorgesorgt und endlich ein wirksamer Schutz unserer Wälder zustande kommen, nur so bleibt unser Planet noch lebenswert...

Urlaubsland Kanada

Soll uns suggeriert werden, besser nicht nach Kanada zu reisen, weil wir dort wegen des hohen CO² Gehaltes an Sauerstoff-Mangel leiden. Kann das eventuell Asthma auslösen? Also lieber im dicht besiedelten Deutschland bleiben.

Also das mit der Bilanz...

... stimmt schon.
Flora Biomasse bindet etwa so viel co2, wie sie wieder freisetzt wenn sie verrottet, verbrennt, etc. Erst wenn sie diesem Kreislauf entzogen wird, weil sie von der Atmosphäre isoliert wird, oder anders konserviert wird, bleibt in der Bilanz o2 in der Atmosphäre überschüssig und co2 würde weniger.
Deshalb habe ich als Kind auch nie verstanden warum man einfach so fossile Energieträger verbrennt ohne darüber nachzudenken was das bedeutet wenn wir dadurch einen Prozess nachholen, dessen Verhinderung zur niedrigen co2 und hohen o2 Konzentration in der Atmosphäre beitrug.
Ich habe auch die erwachsenen gefragt. Die konnten es mir zwar nicht schlüssig beantworten, aber Kinder sind ja dumm und Erwachsene schlau, Deshalb wird es schon nicht schlimm sein.
Das umgekehrte stimmt. Erwachsene sind dumm, weil sie durch schlaue Geschäftemacher dumm gemacht wurden.
Kinder haben meist noch gesunde Intuition und Verstand.
Es ist leider so einfach.

10:21, SydB

>>CO2, das bitterböse CO2
CO2 ist mit derzeit 0,04 % (!!!) in der Atmosphäre enthalten. Und das soll DER Klimakiller sein?

Einfach mal Augen aufmachen und nachdenken.<<

Sie wiegen, sagen wir mal, 80 Kilo.

Und da gibt es wirklich Menschen, die Ihnen einreden wollen, 0,23 Gramm einer Verbindung, die aus den total ungiftigen Stoffen Stickstoff, Kohlenstoff und Kalium, alles Elemente, ohne die wir gar nicht leben könnten, besteht, würden Sie umbringen?

0.0002875% Ihres Körpergewichtes?

Die Behauptungen über das bitterböse Cyankali entbehren ganz offensichtlich jeglicher Grundlage.

Artikel, wissenschaftlich betrachtet, einigermaßen sinnfrei...

Hier wird doch wieder der Klimawandel des Absurdum geführt und soll uns anscheinend verunsichern, was für ein sinnloser Artikel...

Eigentlich sollten / können wir es alle besser wissen...

Was ein Unfug.

Der CO2-Ateil, den Bäume beim Wachsen aufnehmen und nach dem Absterben wieder abgeben ist seit unendlichen Zeiten in einem Kreislauf der Atmosphäre.

Schädliche Auswirkungen hat nur das CO2, das durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe wie Kohle, Gas und Öl zusätzlich freigesetzt wird.
Ebenso nachteilig wirkt sich eine Reduzierung der Waldfläche aus. Die gefällten Bäume geben das gespeicherte CO2 ab, es können aber keine neuen Bäume wachsen, um es wieder zu binden.

Also um es mal auf den Punkt zu bringen:
Wälder gehören nur in die CO2-Bilanzen wenn sie zusätzlich entstehen, oder umgewidmet werden (in Bauland, Felder oder Tagebau)

Bäume könnten nur helfen, CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen, wenn sie abgeholzt und tief vergraben oder im tiefen Meer versenkt würden.
Alle anderen Verwendungszwecke setzen das gebundene CO2 wieder frei.

Für alle, die den Artikel nicht verstehen...

Es geht in dem Artikeln nicht darum, dass man jetzt plötzlich den Wald "vernichten" muss, weil er eine CO2-Schleuder sei. Es geht darum, dass sich Kanada eben NICHT einfach nach hinten lehnen, mit den Fingern auf die anderen zeigen und behaupten könne, man sei - was CO2-Emissionen betrifft - der Musterschüler unter allen westlichen Industriestaaten.

Der Artikel impliziert, dass auch Kanada gewaltige Anstrengungen unternehmen muss, um die menschlichen CO2-Emissionen zu reduzieren, die zu den ganzen Waldbränden - die man in der Tat nicht beeinflussen kann - noch on top kommen!

Vielleicht ist es schon eine Ersatzreligion

Der Mensch trachtet nun mal nach dem Höheren. Vielleicht sollten wir es doch lieber mit dem Christentum versuchen. Das Hauptgebot ist Gott über alles zu lieben und den Nächsten wie sich selbst. Beim Lieben des Nächsten geht es natürlich auch um die Umwelt!

um 10:34 von Re4 "richtig auf dem Punkt gebracht"

>>Wie der Wald in Kanada mehr CO2 produzieren soll, als er aufnimmt/aufgenommen hat, erschließt sich mir nicht. Selbstverständlich verbrauchen Pflanzen in der Nacht Sauerstoff und produzieren C02, tagsüber wird Sauerstoff produziert und C02 verbraucht. In der Bilanz produzieren Wälder deutlich mehr Sauerstoff als CO2. Brände und Verrottung können m. E. auch nur so viel CO2 freisetzen, wie vorher aufgenommen wurde - oder sehe ich das falsch? Demnach kann nur eine kleiner werdende Waldfläche oder eine Veränderung im Baumbestand dazu führen, dass mehr CO2 auf diese Weise in die Atmosphäre gelangt. Es braucht also nach Umweltkatastrophen eine ordentliche und nachhaltige Wiederaufforstung. Den Wald als C02-Schleuder zu bezeichnen, finde ich unglücklich, solche reißerischen Aufmachen sind ein gefundenes Fressen für ungebildete Bevölkerungsschichten, die den Klimawandel nicht verstehen wollen oder solche Gruppen die ihn aus Profitgier aus unserem Alltag verdrängen wollen.<<

Genau!

@ 08:52 von Morlem

ASlle Stoffe die nur eingelagert und nicht verändert werden, kommen irgendwann wieder ans Tageslicht.
Das CO2, welches in den Wäldern eingelagert ist, genau so, wie das im Permafrost gehaltene Metan.

Klingt erstmal logisch. Wenn man dann aber die Geschwindigkeit der Freisetzung mit einbezieht, merkt man ganz schnell worin Ihr Fehler in der Überlegung liegt.
Die Permafrostböden würden unter normalen Bedingungen nicht innerhalb der Anwesenheitsdauer der Menschheit auf der Erde auftauen.

Das CO2 der Wälder befindet sich natürlich auch nur in einem Kreislauf, wenn neue Bäume den Platz haben wieder zu wachsen. Wenn Wälder in Felder oder sogar in Bauland umgewandelt werden stimmt auch diese Rechnung nicht mehr.

@ Re4

"Brände und Verrottung können m. E. auch nur so viel CO2 freisetzen, wie vorher aufgenommen wurde - oder sehe ich das falsch?"

Nein, das sehen Sie so richtig. Was Sie jedoch übersehen: Die Einlagerung von CO2 geht über hunderte Jahre, je nach Alter des Holzes. Die Freisetzung z.B. infolge eines Waldbrandes vollzieht sich dagegen in wenigen Tagen. Das ist das Problem dabei... ein Peak an CO2 innerhalb nur kürzester Zeit.

um 10:48 von RoyalTramp "Warum gibt das der Beitrag nicht wieder

>>Für alle, die den Artikel nicht verstehen...

Es geht in dem Artikeln nicht darum, dass man jetzt plötzlich den Wald "vernichten" muss, weil er eine CO2-Schleuder sei. Es geht darum, dass sich Kanada eben NICHT einfach nach hinten lehnen, mit den Fingern auf die anderen zeigen und behaupten könne, man sei - was CO2-Emissionen betrifft - der Musterschüler unter allen westlichen Industriestaaten.

Der Artikel impliziert, dass auch Kanada gewaltige Anstrengungen unternehmen muss, um die menschlichen CO2-Emissionen zu reduzieren, die zu den ganzen Waldbränden - die man in der Tat nicht beeinflussen kann - noch on top kommen!<<

Warum so kompliziert wenn es auch (wie von Ihnen dargestellt) einfacher geht...

10:52, Edelmann

>>@08:43 von traurigerdemokrat
Ich bin dabei:
"Ich glaube nur an eines: Wie`s kommt, so kommt`s."
denn: Außer vielen Worthülsen, passiert nichts!

Genauso ist es! Der Teufel weiß, welche Industrie den Klimawandel aufheizt? Denn mit einem Klimawandel kann man auch Geld machen.<<

Die Industrie, die "den Klimawandel aufheizt", das ist die Kohle- und Erdölindustrie.

Einer der umsatzstärksten und mächtigsten Industriezweige dieser Erde.

Das weiß nicht nur der Teufel.

Werde mal eine Aktion starten...

Jeder wer einen Baum pflanzen möchte bekommt von mir einen kostenlosen Steckling...

Mein Garten ist jedes Jahr voll davon...

Wachsende Bäume sind toll um

Wachsende Bäume sind toll um CO2 zu binden, danach aber wird es Lebensraum für andere Lebewesen, welche wiederum alles wieder frei setzen.
Insgesamt Bilanz von 0.

Aber wenn man halt schöne Zahlen haben will, dann betrachtet man nur einen Teil, z.B. BIO Bäume wachsen lassen und dann als regernativ verheizen.
Da lebt dann nichts im Wald von.

10:53 von Karlmaria

Vielleicht ist es schon eine Ersatzreligion

vielleicht ? .... ganz bestimmt !
und wer nicht mitmacht, hat die Inquisition zu fürchten
oder wie hetzt man hier gegen vermeintliche Umweltsünder

man traut sich als Dieselfahrer ja kaum mehr auf die Straße

10:48, Edelmann

>>Vor 40 Jahren Waldsterben, vor 30 Jahren Flüssesterben, vor 20 Jahren Ozonloch, alles keine Themen mehr. Und jetzt Klimawandel.<<

Ihre Reihenfolge ist falsch.

Ich bin an der Wupper aufgewachsen. Die war schon vor sechzig Jahren biologisch tot. Ich kann mich an einen Artikel im Solinger Tageblatt vor ca. 55 Jahren erinnern, in dem eine Sensation beschrieben wurde: ein toter Aal wurde auf der Höhe von Glüder angespült! Daß der das so weit geschafft hatte!

Dann wurden Kläranlagen gebaut.

Wegen des Waldsterbens wurden Rauchgasentschwefelungsanlagen gebaut, und die Kfz bekamen Katalysatoren.

Was das Ozonloch angeht, so wurde die Produktion von FCKW weltweit eingestellt.

Nicht, daß das hier nicht schon tausendmal geschrieben worden wäre. Aber Fakten, so interessant sie auch sind, sind natürlich ideologisch irrelevant.

@ 09:50 von Einfach Unglaublich

Und wenn ...

... der Mensch den Klimawandel gar nicht kontrollieren kann?

Das sind diese sogenannten Kippmomente. Wenn die Bedingungen schlecht genug werden, verändern sich entscheidende Prozesse innerhalb kurzer Zeit, sind aber nicht mehr rückgängig zu machen (zumindest in der erwarteten Lebensdauer der Menschheit).

Das ist dann natürlich nicht mehr zu kontrollieren.

Die einzige, was die Menschheit tun kann, ist das maximal in ihrer Macht stehende.
Wissenschaftler, die man ernst nehmen kann, sagen, dass das reicht, die Katastrophe zu verhindern.

@ 10:04 von Friedrich Spee

haber mir gestern einen beitrag von h broder...

angeschaut, indem er die menschliche reaktion auf die sog. klimakatastrophe als neue religion einstuft.

wenn ich diesen artikel hier lese, werde ich ueberzeugt, dass broder absolut recht hat. mir stinkt das ganze thema allmaehlich bis zum himmel.

Klar, wenn man keine Lust hat, sich auch nur ein kleines bisschen Mühe zu geben, haben Sie recht.

Aber ist das nicht ungerecht den Menschen gegenüber, die einen Kinderwunsch haben?

>Da aber zumindest seit 15

>Da aber zumindest seit 15 Jahren der bewirtschaftete Wald Kanadas - eine gigantische Fläche von 226 Millionen Hektar - Jahr für Jahr mehr CO2 produziert,<

WIE bitte soll das gehen?

Wie produziert ein Baum mehr als er aufnimmt?

Ich krieg aus einer Flasche nicht mehr raus, als ich rein hab.

worum es wirklich geht..

ist, den kanadiern mit dem moralisch erhobenen zeigefinger zu kommen.

zu dumm, dass ihnen auf anfrage keine bessere antwort eingefallen ist, dass sie nur die faktoren beruecksichtigen, die der mensch kontrollieren kann. da war so mancher in diesem forum schlauer.

aber nun im ernst: wenn ich den film "cowspiracy" richtig verstanden habe, ist der klimaeffekt von methan um groessenordnungen dramatischer als der von CO_2. haetten wir die methanemission im griff, koennten wir ohne probleme weiter grosse mengen CO_2 freisetzen.

es waere mal an der zeit, dem nachzugehen. vielleicht ist das mit "cowspiracy" aber auch intellektuell duenn gewesen, dann moege man mir diesen beitrag verzeihen.

10:48 von RoyalTramp

dass auch Kanada gewaltige Anstrengungen unternehmen muss, um die menschlichen CO2-Emissionen zu reduzieren,
.
lächerlich ! was bei uns so abgeht
Kanada
1990/ 495 Mill Tonnen CO2
2017/ 557 Mill Tonnen CO2
Deutschland
1990/1.003 Mill Tonnen CO2
2017/ 764 Mill Tonnen CO2
China
1990/2.326 Mill Tonnen CO2
2017/9.233 Mill Tonnen CO2

hierzulande spart man 240 Mill Tonnen CO2 läßt sich ein schlechtes Gewissen einreden
und in China erzeugt man fast 7 Mrd Tonnen mehr
30 mal so viel wie wir einsparten

08:57 von fathaland slim >Ich

08:57 von fathaland slim

>Ich verstehe den Artikel nicht.
Wenn Bäume wachsen, dann nehmen sie CO2 aus der Luft auf und machen daraus Zucker und Zellulose.

Wenn diese Bäume verbrennen oder vermodern, dann wird dieses CO2 wieder freigesetzt.

Nennt sich "natürlicher CO2-Kreislauf".

Ich verstehe den Artikel wirklich nicht.<

An dem Punkt, scheitere ich auch.

10:48 von RoyalTramp >Für

10:48 von RoyalTramp

>Für alle, die den Artikel nicht verstehen...
Es geht in dem Artikeln nicht darum, dass man jetzt plötzlich den Wald "vernichten" muss, weil er eine CO2-Schleuder sei. Es geht darum, dass sich Kanada eben NICHT einfach nach hinten lehnen, mit den Fingern auf die anderen zeigen und behaupten könne, man sei - was CO2-Emissionen betrifft - der Musterschüler unter allen westlichen Industriestaaten.

Der Artikel impliziert, dass auch Kanada gewaltige Anstrengungen unternehmen muss, um die menschlichen CO2-Emissionen zu reduzieren, die zu den ganzen Waldbränden - die man in der Tat nicht beeinflussen kann - noch on top kommen!<

Der Text ist in sich nicht schlüssig.
Die Überschrift (bewusst?) irritierend.

@Edelmann

Zum wiederholten Male: Waldsterben, Ozonloch, verdreckte Flüsse haben sich nicht von selbst erledigt, sondern konnten durch konsequente Maßnahmen wenigstens weitgehend unter Kontrolle gebracht werden.
Alles gut ist trotzdem nicht, dazu reicht ein Blick in den regelmäßig veröffentlichten Waldschadensbericht, zum Beispiel.
Und jetzt kommen Sie auch noch mit den Sauriern... Alles klar

Unwissenschaftlich

Kohlenstoff befindet sich in einem natürlichen Kreislauf. Dieser wird zurzeit gestört durch die Menschen. Und solange viele Menschen mit immer mehr Wohlstandsbedürfnissen die Erde bevölkern, wird mehr Kohlenstoff oxidiert. Das freut die Pflanzen, solange wir sie wachsen lassen. Lösung: Reduzierung der Weltbevölkerung, ein Tabu, vor allem weil es die Wachstumsträume der Global Player stört. Führen wir das Bevölkerungswachstum nicht zurück, so entsteht erhöhter Populationsdruck. (Konkurrenz, Aggression, Epidemien, Lebensraummangel usw.). Das ist schon da und kommt noch schlimmer. Dann reduziert sich die Weltbevölkerung auf die harte Tour.

CO2 Bilanz

Bäume und Pflanzen speichern C02 und geben das gespeicherte CO2 wieder in die Atmosphäre ab, wenn sie verbrennen und z.T. auch wenn sie vermoddern. Der Kreislauf wird nicht gestört, solange nicht mehr C02 akutell in die Atmosphäre gelangt, wie wieder gespeichtert wird. Ein Jahr mit großen Waldbränden führt dazu, das in diesem Jahr mehr CO2 aus dem Wald in die Atmosphäre kommt, als neu gespeichert wird. Wenn dann wieder viele neue Bäume wachsen, speichern sie wieder mehr CO2, als die abgeben. Menschen und Tiere dagegen atmen CO2 ab ohne CO2 speichern zu können, sind also immer klimaschädlich, nicht wie der Wald nur kurzfristig bei großen Bränden oder großem Zerfall duch Schädlinge.

Wenn man den CO2 Anteil

der Atmosphäre dauerhaft senken wollte müsste man technisch eingreifen und mit Energieträgern die man so nicht hat "Abbau betreiben" und die Produkte (Methanol oder Kohlenwasserstoffe oder sonstwas, vielleicht Ameisensäure) verbuddeln. Irgendwas wird uns schon noch einfallen. Gutes Gelingen!

Es ist sinnlos, die Natur beherrschen zu wollen

Jetzt wird also sogar die Natur, der nützliche Wald, in Frage gestellt? Geht's noch?
Dann also los: Tropenwälder abholzen, Kanadische Wälder abholzen, sie könnten ja verbrennen. Diese schädlichen Bäume aber auch!
Die Natur pendelt sich notgedrungen und mit Leichtigkeit rücksichtslos ganz NATURlich in ihr Gleichgewicht ein. So hat sie sich in Millionen Jahren immer wieder wandelnd, anpassend, so entwickelt, wie sie heute ist.
Die rauchenden Industrieschlote vor hundert Jahren haben keinen Klimawandel bewirkt, wie man es für heutige aber einreden will. Heute sucht man krampfhaft einen imaginären menschlichen Schuldigen, um die schädliche menschlich gemachte Überbevölkerung zu rechtfertigen, zuzulassen? Da hilft aber keine Gefühlsduselei: Die Natur ist das Recht des Stärkeren. Und wenn das der Mensch ist oder glaubt zu sein oder unbedingt sein will? Die Natur lacht sich halbtot, denn die paßt sich immer an, auch wenn uns das nicht paßt!

Da reden sich die Kanadier fein raus

Die großen Waldbrände und Baumsterben können durchaus kontrolliert werden. Denn eine ordentlich kalkulierte und durchgeführte Holzfällung würde natürlich Barrieren schaffen, damit sich Brände und Insektenbefall nicht unkontrolliert ausbreiten. Auch künstlicher Aufbau von Mischwäldern wäre eine Option.

11:26 von Sisyphos3

«… hierzulande spart man 240 Mill Tonnen CO2 läßt sich ein schlechtes Gewissen einreden …»

Wenn Sie sich "ein schlechtes Gewissen" einreden lassen.

Dann haben Sie entweder tatsächlich Anlass, ein solches zu haben.
Oder Sie sind selbst dafür verantwortlich, dass wer auch immer Ihnen irgendetwas einflüstern kann …

@ Sisyphos3

"...hierzulande spart man 240 Mill Tonnen CO2 läßt sich ein schlechtes Gewissen einreden
und in China erzeugt man fast 7 Mrd Tonnen mehr
30 mal so viel wie wir einsparten"

Das ist zwar richtig, aber was wollen Sie damit sagen? Scheiß egal? Weitermachen wie bisher? Nichts tun?

Nehmen wir vielleicht noch die Pro-Kopf-Emissionen, dann zeigt sich, WER hier auf kosten der Zukunft lebt:

CN = 6,5 Mio. t / Kopf
D = 8,8 Mio. t / Kopf
CAN = 14,91 Mio. t / Kopf

Wow! Der Musterschüler Kanada! Aber ehrlich: ich habe volles Verständnis dafür, dass die Menschen in Kanada nunmal neben dem SUV noch mindestens 2 oder 3 weitere Familienkutschen (minimum 10 l/100 km, sonst macht es ja keinen Spaß) brauchen.

Dagegen die Chinesen... die sollen sich nicht so anstellen: im Winter wird es da zwar auch knackig kalt, aber die sollen sich halt 5 Lagen Kleidung überziehen, statt ungefilterte Kohle direkt abzubrennen, um irgendwie den Winter überleben zu können.

08:13 von Kessl

Ganz einfach den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ich hatte lange überlegt welche Bemerkung ich zu diesem ausgemachten Unsinn schreiben sollte. Aber sie sind mir zuvorgekommen. Vielen Dank.

07:02 von Tarek94

>>>Es ist an der Zeit aus der Holzwirtschaft auszusteigen und den Klimavernichter Wald auf ein ertraegliches Mass zurueckzustutzen.<<<

Tun Sie uns allen einen Gefallen und lesen sie den Artikel erst einmal aufmerksam. Danke

11:11 von Sisyphos3

«… man traut sich als Dieselfahrer ja kaum mehr auf die Straße …»

Wenn Sie ohne KfZ auf der Straße unterwegs sind, wird Ihnen kaum jemand ansehen, dass Sie Dieselfahrer sind …

Und wenn Sie in Ihrem Diesel-PkW fahren, sind Sie mit Millionen anderen Fahrern unterwegs, denen es genau so ergeht …

«… und wer nicht mitmacht, hat die Inquisition zu fürchten …»

Wo, wann und von wem wurden erste Dieselfahrer exkommuniziert?
Oder einer schmerzhaften Befragung unterzogen …?

11:26 Sisyphos3

Ich kann die absoluten Vergleiche zwischen China und BRD nicht verstehen.
Jeder Bundesbürger ist 2017 immer noch für ca. die 60-fache Menge an CO2 verantwortlich.
(Ihre Zahlen pro Kopf umgerechnet).
China kann also mit guten Gewissen seinen Ausstoß noch vergrößern.

Wald ist "nur" Klimaneutral.

Natürlich nimmt er bei seinem Stoffwechsel CO2 auf und lagert es ein. Aber spätestens bei der "Nutzung" des Holzes oder der natürlichen Verrottung wird das CO2 doch auch wieder freigesetzt.

Unser eigentliches Problem ist das wir nicht nur 80% des mal vor 10000 Jahren Weltweit im Wald gespeicherten CO2's durch Abholzung der Luft wieder zugeführt haben, sondern das wir in gerade mal 100 Jahren auch das über einen Zeitraum von viele Millionen Jahren tief im Boden gebundene CO2 der Luft wieder zuführen.

11:56 von RoyalTramp

Das ist zwar richtig, aber was wollen Sie damit sagen? Scheiß egal? Weitermachen wie bisher? Nichts tun?

.
dass wir uns nicht verrückt machen lassen sollten
und die Chinesen haben uns was den pro Kopf Verbrauch anbelangt in 2 .... 3 Jahren eingeholt
wie sieht es dann aus bei deren Bevölkerungszahlen ?
haben einen Zuwachs in 1,5 Jahren der unserem Gesamtverbrauch entspricht
selbst wenn wir gar kein CO2 erzeugen sind wir dank Chinas in 1.5 Jahren soweit wie vorher
wir können also machen was wir wollen .... verändern werden wir nichts !

Was für ein Schwachsinn! Wo ist die O2 Bilanz?

Ohne Sauerstoff könnten wir nicht leben!
Und wie viel Sauerstoff produziert dieser Wald?
Diese Zahl möchte ich zuerst lesen und dann wieder etwas über das böse CO2, was die Bäume, Pflanzen zum Leben brauchen.
Je mehr CO2 , je besser ist das Wachstum!

Und davon lese ich hier nichts!
Reinste Verdummung!
MfG
Dipl.-Physiker G. Mossner alias "kuerbis"

12:14 von aks068

dann lesen sie den Beitrag von RoyalTramp
ansonsten
bis in 3 ... 4 Jahren verbraucht China pro Kopf mehr als wir hierzulande
dazu noch deren Bevölkerungswachstum ....

Klimaneutralität von Wald / Holz

Ob Trockenlegung von Mooren und Feuchtgebieten, Abholzung (und nicht baldige Wiederaufforstung!) von Wäldern, insbesondere von tropischen Wäldern zum anschließenden Anbau von Palmölplantagen (BIO-Treibstoff in Deutschland!) etc. :

Seitdem die Menschheit von rund 1 Mrd. Menschen zu Napoleons Zeiten (vor 210 Jahren) auf heute über 7,5 Mrd. Menschen angewachsen ist, muss sie Ackerboden, Wasser, Energieträger etc. zum "Überleben" und bescheidenem Wohlstand (3. Welt) immer intensiver anlegen bzw. nutzen.
Was bei über 10 Mrd. Menschen bis etwa 2060? Vielleicht könnte der Papst und andere führende Geistliche (egal welcher Religion) darauf hinweisen, dass ohne Geburtenkontrolle die Erde und die bestehende Zivilisation kaum zu retten sein dürfte.

Und seitdem wir wieder nur NATIONALE CO2-Ziele verfolgen (nationaler "Kohleausstieg" statt EU-weite Ziele wie im EU ETS?), können wir uns für Biokraftstoff auf die Schulter klopfen. Blöd nur, dass dafür Wald anderso abgeholzt werden musste.

12:18, Sisyphos3

>>wir können also machen was wir wollen .... verändern werden wir nichts !<<

Also machen wir am besten auch nichts, setzen uns in den Schrebergarten und erfreuen uns an den paar Bienchen, die es noch gibt.

So wir denn überhaupt eins zu Gesicht bekommen.

Ärgerlicher Artikel

Ein Artikel, der so viele Kommentare auf sich zieht, ist nach journalistischer Logik vermutlich per se schon ein Erfolg. Das macht Ihren Artikel umso ärgerlicher. Der einzige aktuelle Anlass für Ihren Artikel ist eine Analyse auf CBC News, die Sie offenbar gelesen haben. Die Debatte dazu währt schon lange und hat einen komplexen Hintergrund. Schon seit 2007 verzichtet Kanada darauf, seine Wälder positiv auf die Klimabilanz anzurechnen (die Option gab es in den Abkommen), da eben festgestellt wurde, dass die Wälder aus den genannten Gründen mehr CO2 emittieren als binden. Die Bemühungen um eine nachhaltige Forstwirtschaft tragen in Kanada jedoch erheblich zur Reduktion der CO2-Emissionen bei. Klimaschutz ist nie einfach, davon können wir bei uns auch ein Lied singen. Ihr Artikel verdreht und verkürzt die Zusammenhänge leider dermaßen, dass nur noch völlig unsachliche Häme übrig bleibt. Sehr unschön!! Und ohne jeglichen Nachrichtenwert. Schade.

11:56 von RoyalTramp

«Nehmen wir vielleicht noch die Pro-Kopf-Emissionen, dann zeigt sich, WER hier auf kosten der Zukunft lebt:

CN = 6,5 Mio. t / Kopf
D = 8,8 Mio. t / Kopf
CAN = 14,91 Mio. t / Kopf»

"Ein sehr richtiger Ansatz", den CO2-Ausstoß pro Kopf der Bevölkerung zu betrachten. Und eben nicht ausschließlich die Gesamtemissionen, die ein einzelnes Land verursacht.

Darüber hinaus ist CHN dabei, vermehrt auf emissionsärmre Formen der Energieerzeugung zu setzen. Und auch beim Betrieb von KfZ mit nicht-erdöl-verbrennenden Antrieben "geschieht dort mehr + schneller", als es in DEU (noch) der Fall ist.

Nicht nur als E-Mobile in den großen Städten. Auch LNG, LPG, Hybrid-Antriebe sind schon recht weit verbreitet (vor allem bei Taxen + Bussen).

Selbstverständlich emittiert ein Land mit ≈ 1,4 Mrd. Menschen (CHN) insgesamt mehr CO2 als eines mit ≈ 80 Mio. (DEU), oder eines mit ≈ 30 Mio. (CAN). "Der stetige Fingerzeig auf CHN" ist nur sehr wenig hilfreich bei allen Debatten um globales CO2 …

@2019 um 12:14 von Axtos

Wald ist "nur" Klimaneutral.
Natürlich nimmt er bei seinem Stoffwechsel CO2 auf und lagert es ein. Aber spätestens bei der "Nutzung" des Holzes oder der natürlichen Verrottung wird das CO2 doch auch wieder freigesetzt. ... das wir in gerade mal 100 Jahren auch das über einen Zeitraum von viele Millionen Jahren tief im Boden gebundene CO2 der Luft wieder zuführen.

Aber auch das wurde dermaleinst aus der Luft von Pflanzen absorbiert und geht nun wieder in die Luft zurück. Es sei denn, die Theorie von der nichtfossilen Entstehung von Erdgas und -öl stimmt. Dann allerdings wiederum liegt der Peak Oil in ferner Zukunft, und kommt nicht schon in wenigen Jahren, wie es uns seit mindestens 50 Jahren immer wieder vorhergesagt wurde.

um 12:18 von Sisyphos3 "sorry! das sehe ich etwas anders"

>>dass wir uns nicht verrückt machen lassen sollten
und die Chinesen haben uns was den pro Kopf Verbrauch anbelangt in 2 .... 3 Jahren eingeholt
wie sieht es dann aus bei deren Bevölkerungszahlen ?
haben einen Zuwachs in 1,5 Jahren der unserem Gesamtverbrauch entspricht
selbst wenn wir gar kein CO2 erzeugen sind wir dank Chinas in 1.5 Jahren soweit wie vorher
wir können also machen was wir wollen .... verändern werden wir nichts !<<

//

Die Chinesen machen die letzten Jahre erhebliche Anstrengungen, um den Umweltschutz zu verbessern...
Nur mal als Beispiel: wir diskutieren über Diesel... und E-Auto-Produktion, während in China bereits Tatsachen geschaffen wird, was alleine an den Zulassungszahlen schon fest gemacht werden kann, also erst vor der eigenen Haustüre Schauen, bevor wir die Probleme der Anderen verteufeln...

@ Sisyphos3

"selbst wenn wir gar kein CO2 erzeugen sind wir dank Chinas in 1.5 Jahren soweit wie vorher wir können also machen was wir wollen .... verändern werden wir nichts !"

Also vertreten Sie die Einstellung: "Ist doch egal, was wir tun. Die Chinesen versauen es eh."

Anderes lustiges Beispiel: die 1,4 Mrd. Chinesen stoßen absolut natürlich mehr CO2 an Atemluft in die Umgebung, wohingegen CAN & auch D dagegen nicht "anstinken" können. Also ein Appell an alle Chinesen: das Atmen bitte einstellen! Ihr versaut uns sonst noch die Klimabilanz!

Aber Scherz beiseite: CN unterhält derzeit gemessen am BIP die größten Umweltprogramme der Welt. Im Klartext investiert CN gemessen am BIP 4x mehr, als der "grüne" Klassenprimus D! Ich denke, da müssen WIR erstmal wieder ein wenig nachlegen, bevor wir mit den Fingern auf die Chinesen zeigen dürfen. Und wie einfach das in CN geht: 100.000 Diesel-LKW von heute auf morgen aus dem Verkehr gezogen: BÄMM! Da wird nicht lange gefackelt!

@08:57 von fathaland slim

Ich verstehe den Artikel wirklich nicht.

Ist eigentlich ganz einfach: Kanadas Bäume leben nicht lang genug, um die Kohlendioxidbilanz von Kanada positiv zu beeinflussen. Sie sind so frech, zu früh abzusterben oder zu verbrennen, und dabei ihr gebundenes Kohlendioxid wieder frei zu geben, während die Kohlendioxidbilanzen errechnet werden. Dadurch verschlechtern sie die Bilanzen, und damit die besser aussehen, frisiert Kanada und rechnet die Freisetzung von Kohlendioxid durch abgestorbene Pflanzen aus der Gesamtbilanz wieder raus. So, wie alle vermutlich auch die Kohlendioxidproduktion durch Atmung nicht erfassen.

Insgesamt ein großer Bluff, nichts weiter, und nicht nur in Kanada.

@11:20 von StöRschall

WIE bitte soll das gehen?
Wie produziert ein Baum mehr als er aufnimmt?

Es wird jeweils nur eine Jahresbilanz aufgestellt. Wenn in einem Jahr mehr Bäume verbrennen als neu wachsen, ist die Bilanz negativ, es wird mehr Kohlendioxid freigesetzt als in die neuen Bäume eingebaut wird.

Würde man die Bilanz über einen langen Zeitraum, am Besten mehrere Baumgenerationen, errechnen, käme vermutlich ziemlich genau 0 dabei raus - falls es nicht langfristige Phänomene gibt, die dem Baumwuchs, bzw der Photosynthese, schaden oder ihn begünstigen.

Nun also

Ist selbst der Wald böse. Alles böse. Holzen wir die Wälder ab und die Klimaradikalen werden sich freuen. Dann köpft der klimaversteher noch seine Balkonpflänzchen dann sind wir bestimmt gerettet.

Verrechnet?

Hat sich der Schreiber da gar verrechnet, so wie die Lungenfachärzte-"Konniferen" bei uns mit dem NOx? Also ich glaube diese Statistik nicht - sie erscheint mir schlicht undchlüsdig und wenig wissenschaftlich.

Auch die Torfmoorwälder Indonesiens/Afrikas zählen dazu.

Torfmoorwälder speichern mit 3.000 - 6.000 t Kohlenstoff/ha bis zu 50mal soviel wie ein gleichgroßer Regenwald ohne Torfboden.

Tropische Torfmoorwälder gibt es vor allem in Indonesien. Sie bedecken fast 10% der Landesfläche. Die Gesamtfläche beläuft sich auf ca 22 Mio ha (Großbritannien 24,3 Mio ha).

Ursprünglich waren alle tropischen Torfmoore mit üppigem, unberührtem Regenwald bedeckt. Aber die wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen 20 Jahre hat zu einer intensiven Abholzung, Entwässerung und Umwandlung in Ölpalmenplantagen und in Reisfelder zur Versorgung der wachsenden Bevölkerung geführt. Auf der der Insel Borneo wurden dazu zum Beispiel über 1 Mio ha Torfmoorwälder trockengelegt,

Die Zerstörung von Torfmoorwäldern trägt weltweit mit mehr als 3 Mrd t CO2 pro Jahr zum Klimawandel bei. Davon entfallen 2 Mrd t allein auf Südostasien, 90% davon auf Indonesien. Letzteres entspricht 8% der weltweiten CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger

Kanadas Wald - Umweltfrevler

Wir waren schon 2 x 4 Wochen in Canada was wir in BC erlebt haben war schockierend. Man fährt in einer landsch. schönen einsamen Gegend auf einmal kommt aus dem Wald ein Holztransporter angerast, da dies nur schmale Waldwege sind, werden auf dieser Fahrt rücksichtslos sämtliche Bäume rechts und links am Weg umgeknickt interessiert die nicht, auch die großen Traktoren mähen alles nieder die Bäume bleiben liegen und die Trucks fahren drüber. Was uns noch mehr entsetzt hat, im Wald wurden große Löcher in den Boden gegraben, Anwohner aus der ganzen Gegend werfen dort ihren kompletten Müll rein, egal was es ist Mopeds, halbe Auto, Kanister mit Öl, Möbel etc. wenn man die fragt zucken sie mit den Schultern. In Manitoba gibt es z.B. in kleineren Orten nur eine asphalt. Hauptstraße, Nebenstraßen nur festgestampfte Erde, an den Tankstellen gibt es nicht mal Asphalt an den Zapfsäulen Benzin das überläuft oder aus den Stutzen läuft halt in den Boden fertig, eine Schande

Hauptproblem an dieser Diskussion

ist doch, dass zwei (bzw. mehrere) Probleme miteinander vermischt werden.

Das eine ist die korrekte Modellierung des Weltklimas und des Einfluss verschiedener und in diesem Fall kaskadenhaft verketteter Kohlendioxidquellen auf dieses. Hier geht es wissenschaftlich zu und es gibt immer wieder neue Erkenntnisse zur genauen Gewichtung der einzelnen Parameter.

Das andere ist die Frage, wieviel Kohlenstoff pro Kopf in einer Nation verbrannt werden dürfen, damit es irgendwie gerecht zugeht auf dieser Welt. Das ist aber selbst nicht eine Frage, sondern tausende verschiedene Probleme. Man überlege, was passierte, wenn China die gleiche Pro-Kopf-Emission wie die Deutschen in Anspruch nähme, oder wenn an PKWs hier die gleichen Maßstäbe wie an Heizungen angelegt würden.

Leider sind die Fragen nicht ganz voneinander zu trennen, aber es hilft schon, wenn man sich regelmäßig bewusst macht, dass das eine eine wissenschaftliche Frage, das andere eine politische ist.

CO2

Der Mensch atmet im Jahr 0,436 t CO2 ab. Das macht bei 7,5 Milliarden dieser Typen auf diesem Planeten ungefähr 3,3 Mrd. t CO2 aus. Die übrigen Lungenatmer, die der Mensch noch neben sich toleriert, kommen noch nicht einmal auf diese Menge. Damit ist klar, wer oder was eigentlich reduziert werden muss, und zwar am besten um über eine Zehnerpotenz. Konsekutiv nähme dann natürlich auch die CO2-Produktion durch die Aktivitäten des Menschen ab.

Manche sehen anscheinend den Baum vor lauter Wäldern nicht!

Wenn festgestellt wird, dass jetzt (!) Kanadas Wälder mehr CO2 abgeben, als sie aufnehmen, heißt das doch nicht, dass ein Baum mehr abgibt, als er aufnimmt.

Des Rätsels Lösung ist doch im Artikel angedeutet. Der Wald an sich ist ein großer Kohlenstoffspeicher. Dazu zählt nicht nur das stehende Holz, sondern auch alles halb verrottete Material unter den Bäumen. Und wenn der ein Problem hat, weil die Bäume sehr schnell sterben, verbrennen oder die Verrottung sich beschleunigt, dann wird statistisch mehr Kohlendioxid freigesetzt, als die jungen Bäume durch ihr Wachstum aufnehmen können. Auch hier geht es also um ein Gleichgewicht, wie z.B. bei den Meeresalgen, der Löslichkeit im Meerwasser oder die Freisetzung von Treibhausgasen durch Auftauen von Permafrostböden.

Den einzelnen Baum trifft da keine Schuld. Er kommt seiner „Pflicht“, Kohlenstoff zu speichern in bester Form nach.

Am 16. Februar 2019 um 10:57 von silverbeard

Die Permafrostböden würden unter normalen Bedingungen nicht innerhalb der Anwesenheitsdauer der Menschheit auf der Erde auftauen.

Ein Blick in die Erdgeschichte zeigt, dass unser momentanes Klima der letzten 1500 Jahre alles andere als "normal" war und ist.
Versuchen sie mal Wein in England anzubauen wie es die alten Römer taten.
Unsere Moore sind die Reste tropischer Wälder.
Der Mensch lebt in einem für ihn günstigen Klimafenster, und wie lange dies noch anhält wird sich zeigen.
Ein Ausbruch der Phlegräischen Felder oder des Yellowstone würde die CO2 Diskussion als Witz da stehen lassen.

13:30, Edelmann

>>@ 11:40 von YinYangFish
"Dass wir von Waldsterben heute weniger reden, liegt daran, dass...
Unsere Abwasserreinigung hat sich verbessert, so dass z.B. der Rhein ...
FCKWs wurden international verboten und ... - die Ozonschicht scheint sich langsam zu erholen."

Und jetzt warten wir einmal ab, wenn plötzlich der Klimawandel aus irgend welchen Gründen vorbei ist, was dann auf dem Stundenplan steht: Wie gesagt, vielleicht dann Sonnenstürme.<<

Sie wollen wirklich nur trollen, oder?

Oder warum hat Ihre Antwort mit dem Kommentar, auf den sie sich angeblich bezieht und den Sie in Ihrem Zitat so verstümmeln, daß seine ursprüngliche Aussage kaum noch deutlich wird, nicht das allergeringste zu tun?

Tod oder Leben?

Klimawandel ist Leben - ist schwanken zwischen kalt und warm, Sommer und Winter, ein- und ausatmen. Das wird der Mensch nie kontrollieren können. Davor brauchen auch keine Kinder Angst haben und die Schule schwänzen. Angst sollte es und machen, daß wie pro Jahr 50 Millionen Kinder töten.
Wenn diese Kinder demonstrieren könnten wäre das gewaltig.

Oops!

Na dann würde ich doch vorschlagen - weg mit den Wäldern! Die vergiften das Klima. Beton ist wesentlich berechenbarer...

Vor eigener Türe kehren und kanadische Methode ablehnen

Wir haben Dreck genug, den auch wir uns schönrechnen. Weil von wegen Arbeitsplätze und so. ISt der Planet kaputt, dann hat es sich leider auch mit Arbeitsplätzen. Wir müssen eine andere Art finden zu wirtschaften und zu leben. Dazu gehört Ehrlichkeit bei und selber und ehrliches Bemühen (und nicht eine Vertagung von noachmal 20 Jahren). Und dann können wir auch über den Mist reden, den sich Kanada da schönrechnet.

Deshalb also....

...wird in Südamerika jährlich eine Fläche in der Größe von Griechenland abgeholzt um McD- Bullen eine Weide zu geben und dem Biosprit- Sojaanbau zu huldigen.
Wald schädigt das Klima und ist Schuld am CO2 Anstieg! LOL!

Das Problem des Vermoderns

nach Käferbefall wäre einfach durch Bewirtschaftung zu lösen. Befallene Bäume werden entfernt und wirtschaftlich genutzt, gesunde bleiben stehen. Aber Theoretiker wie unsere Politiker und deren Experten haben mit solchen einfachen Lösungen wohl ein Problem.

Am 16. Februar 2019 um 07:29 von saftQgler

Zitat:>>Denn durch die globale Erwärmung wird jährlich immer mehr in Wasser gespeichertes CO2 an die Luft abgegeben.<<
Das, wiederum, beweist die Thesen der arktischen Eis- Bohrkernuntersuchungen:

In den letzten Jahrtausenden stieg ERST die Themperatur und DANN, im Abstand von ca. 300 Jahren der CO2- Gehalt in der Luft.

Warum werden diese Tatsachen in der aktuellen "Klimaforschung" genau anders herum proklamiert?

13:24, Edelmann

>>11:02 von fathaland slim
"Die Industrie, die "den Klimawandel aufheizt", das ist die Kohle- und Erdölindustrie."

Ja, und würde die Menschheit nicht die Produkte, die die Kohle- und Erdölindustrie herstellen, erwerben oder verbrauchen, dann bräuchten wir auch keine Kohle- und Erdölindustrie. Der Verbraucher ist es letztendlich, der den Dreck hinausbläst, nicht die Industrie, also ich und auch Sie (wenn Sie ein treibstoffbetriebes Fahrzeug fahren). Die Industrie ist nur daran beteiligt, soweit sie die Produkte herstellt.

Wer kein Auto fährt, verursacht auch keinen Dreck in der Luft. Und fährt man kein Auto, dann stellt die Industrie auch keine Autos mehr her. Und so ist es in jeder Branche.

Das weiß nicht nur der Teufel<<

Der Bürger ist also schuld.

Nun gut.

Aber wie kommen Sie eigentlich zur Arbeit, und wie verdienen Sie Ihr Geld?

Oder arbeiten Sie nicht und verdienen auch kein Geld, und würden dies auch dem Rest der Menschheit empfehlen?

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