Ihre Meinung zu: Facebook droht Milliarden-Bußgeld nach Datenpanne

15. Februar 2019 - 11:28 Uhr

Die Weitergabe von Millionen Nutzerdaten an die Firma Cambridge Analytica könnte für Facebook teuer enden. Einem Bericht zufolge verhandelt der Konzern mit US-Behörden über ein Milliarden-Bußgeld.

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Kommentare

Die Justiz funktioniert doch

Selbst eine Mrd-Strafe ist keine Wiedergutmachung für die verratenen Daten - aber sie könnten verhindern, dass FB weiter so schlampig Daten hergibt. Und offenbar richtet sich die Justiz nicht nur nach ausländischen Übeltätern, sondern auch die eigenen. Hier gilt nicht "America First". Erinnern wir uns an den Diesel-Skandal, wie häufig auch hier im Blog die These aufgestellt wurde, nur die fremden Industrien würden belangt. Hier sieht man das Gegenteil - Bravo. Wenn nun die Gerichte noch dem Trump wg. des Notstands einen zwischen die Hörner geben, dann weiß ich, dass auch in diesem unglücklichen Präsidialsystem noch Check&Balance funktionieren. Woanders ist das ja längst passé. Und mit der Mrd-Strafe ist die Mauer ja auch gleich mitfinanziert.

Wer Milliarden verdient sollte

nicht so tun, als hätte er das zufällig auf der Straße gefunden. Könnte auffallen.

Facebook droht Milliarden-bußgeld...

Dem US-Konzern Facebook droht wegen Datenschutzverstößen in den USA offenbar ein Bußgeld in Milliardenhöhe. 
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Haben nicht auch die US Behörden wie die NSA vor nicht allzulanger Zeit die Dienste von Facebook,Microsoft,Google,Amazon und anderen Konzernen genutzt und ausspioniert ? Es ist schon merkwürdig...Hier verhandelt ein Sünder mit einen anderen Sünder. In diesen Fall die US Behörden.

Selbstdarstellung: d ganzen Jahrzehnte OK f d Nutzer gewesen

Es ist UNFAIR die Firmen verantwortlich zu machen ===> somit an den Rand des Ruins zu bringen. Die Nutzung ist freiwillig & bewusst eigenverantwortlich in der Ausdrucksweise

Und jetzt auf einmal, ca. seit d letzten 5 Jahren, stürzen sich d Medien mithilfe ihrer "Recherschen" & sonst. priv. Ausspäher & whistleblower) d damit in d Öffentlichkeit gehen, die ja längst in der Schublade waren - nun just in time weil es VerkaufsQuoten bringt herausgeholt wird (bekannter Medien-Trick17) auf den seit Jahren, seit es Facebook & Co. gibt existierenden Fact, dass es schlich dumm ist, pers. Daten die bis zur Haustür & Kontoverbindung zurück führen von sich Preis zu geben

Was ich pers. nicht verstehe: wieso werden d Firmen für diese Fahrlässigkeit , & dass noch mit Milliardenstrafen, bestraft ? Auch bei Nichtlöschung von egoist. Hass-Geplappere das irgend einer als Erguss von sich gibt => 500.000 € pro nicht rechtzeitig gelöschten Hass-Post. WARUM zahlen nicht die Verursacher = die Nutzer ???

Einem Bericht zufolge

Einem Bericht zufolge verhandelt der Konzern mit US-Behörden über ein Milliarden-Bußgeld.
Die EU sieht das offensichtlich etwas gelassener, mit der wird nicht ueber ein Bussgeld verhandelt?

@Edelmann_Nein, nur ohne Smartphone/& nie Wireless & i d "Wolke"

"Am besten leben wie der Almöhi ohne PC, Tablet oder Handy."

Nein, mit Handy auf jeden Fall- für einen etw. Notfall. Mit dem PC, why not ? Zur Informationsbeschaffung per Internet, oder f Foren wie diese hier.

Doch wenn die Leute nicht erst seit heut, seit Jahrzehnten (ich brauchte sowas nie), Photos, ewtl. gar mit Anschriftuntertiteln, , Lebenszeitpläne mit "heute bin ich nicht zu Hause. Diebe Stalker haben frei Haus " oder "Sieht her, das habe ich heute gegessen/ oder ist meine Lieblingsspeise , die "meine Freunde" evtl. vergiften können" senden . . ..?

Folgen sind seit Jahrzehnten bekannt___ wenn sich die Nutzer noch dazu kaum die Zeit nehmen um sich mit den Safetybeschränkungen der Dienste befassen__ Facebook musste erst einen GROSSEN Safety-Deppenlink (vor deer Untersuchungsauschuß-Anhörung)einbauen um das nochmals kenntlich zu machen, sorry Eigeninitiative & Verantwortung eher Voraussetzung, kein NOGo.

Ach Tammy...

Unfair (?!) ist, dass Facebook nicht besser die Daten der Nutzer schützt.

Facebook hatte Kenntnis davon, dass nicht nur die Daten von 270.000 Teilnehmer eines Personlichkeitstests an Aleksandr Kogan für wissenschaftliche Zwecke weitergeleitet wurden, sondern dieser über eine Schnittstelle Daten auch von Unbeteiligten abgegriffen hat (Facebook ging ‚nur‘ von 50 Mio Profile aus) und diese an Cambridge Analytics weitergeleitet hat.

Es geht hier also nicht darum, was jedermann öffentlich bei Facebook lesen kann, sondern um Infos über politischen Einstellung, Intelligenz, Sexualität, Lebenszufriedenheit, Religion, Job und Okkultem von Unbeteiligten.

Facebook hat dies nicht unterbunden, weil sie daran verdienten.

Komisch, es geht nur um facebook?

Die Einmischung in den US-Wahlkampf durch Cambridge Analytica ist allgemein bekannt. Wo bleiben da die Ermittlungen, oder war diese Einmischung zugunsten von Trump gewünscht, weil dieser leicht zu lenken ist. Man gibt ihm von Seiten der Geheimdienste einen Feind ... und er marschiert.

Ach, QBert...

"Es geht hier also nicht darum, was jedermann öffentlich bei Facebook lesen kann, sondern um Infos über politischen Einstellung, Intelligenz, Sexualität, Lebenszufriedenheit, Religion, Job und Okkultem von Unbeteiligten."

Welche "Unbeteiligte", die Nutzer sind wohl mehr als beteiligt an der selbständig bestimmten Nutzung der Dienste ?\

Wie blind muss man sein um sich 1. kaum Zeit zu lassen für die zur Verfügung stehenden Nutzer-Safetybeschränkungen, & 2. um Persönliches überhaupt im weltweitem Internet zu verbreiten, was nicht mehr wegzubekommen ist, wenn es x-mal durch die "guten Freunde" & die "guten Freunde" derer verbreitet wurde ? Freunde : kaum ein Segen, hier eher ein Fluch !*

Woran soll Facebook & andere ähnl. Dienste denn sonst verdienen, wenn sie schon die Dienste voll funktionierend kostenlos Milliarden an Nutzern weltweit zur Verfügung stellen ? Nutzer-Eigenverantwortung ist keine NoGo-Area.

Abhängigkeit

Viel mehr zu denken sollte einem geben, wie es der Konzern geschafft hat, die Nutzer in diese Abhängigkeit zu führen, dass sie die Dienste immer noch nutzen! Die Nutzerzahlen nehmen wohl immer noch zu (ausser das sei ledgiglich getürkte Propaganda des Unternehmens) anstatt dass Millionen Menschen in Massen das Netzwerk verlassen. Gäbe ja genügend Alternativen, auch OpenSource.

"Datenschutzpanne?"

>Der Fall ist allerdings nur eine von mehreren Datenschutzpannen bei Facebook, mit dessen Folgen der Konzern zurzeit kämpft.<
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Also, Pannen passieren wohl unbeabsichtigt.
Kaum vorstellbar, dass bei facebook & Co.
irgendetwas "unbeabsichtigt" bzw. "unbeaufsichtigt" passiert.
Was aber verwundert: Erstens, die Tatsache, dass wohl die meisten Nutzer dieser "kostenlosen" Angebote nicht realisieren, dass sie es sind, die den Konzernen die gigantischen Gewinne erst ermöglichen.
Zweitens, dass das Lebensgefühl von "Demokratisierung", "Schrankenlosigkeit" und pausenloser "Umarmung von Freunden"
lediglich die größte Überwachungs-maschinerie der Menschheit kaschiert.

Kapitalisten leben von Steuern und Bußgeldern.

Solche "Firmen" leben nur durch die Weitergabe der Daten ihrer "Kunden" und die Systeme verdienen über Bußgelder mit.

Und der Ausgenutzte? Der hat nur den Schaden.

Also, alles wie immer, der Dumme ist stets der Bürger.

Beste Grüße

Strafe ist richtig, aber auch für den Auftraggeber!

"Die Behörde FTC konzentriert sich laut dem Zeitungsbericht auf diesen Fall, dessen Ziel es war, die Stimmabgabe der betroffenen Nutzer bei den US-Wahlen im Jahr 2016 im Sinne von Auftraggebern zu beeinflussen."
Der Auftraggeber, der die zig-Millionen abgezogenen Daten zur Wählermanipulation verwendete, war Trump mit seinem Wahlkampfteam. Die kommen jetzt also straffrei davon?

Facebook droht Milliarden-Bußgeld nach Datenpanne....

Es geht also um eine singuläre Datenpanne,bezüglich der Firma Cambridge Analytica.
Grundsätzlich geht es aber nicht um das Geschäftsmodell von Facebook:Die Daten der Nutzer aufsaugen und an Unternehmen,Werbefirmen zu verkaufen oder zu vermieten.Marc Zuckerberg kann also weitermachen.

"an die inzwischen ...

.. aufgelöste britische Beratungsfirma Cambridge Analytica"

ist nicht ganz richtig oder zumindest irreführend, denn am 2. März 2018 hat diese Firma zwar Insolvenz angemeldet aber am 18 März 2018 wurde bekannt, dass es quasi unter neuem Namen "Emerdata" mit den alten Machern weiter geht.

um 15:29 von anton_

Nicht Trump hat dies beauftragt, ich denke der Mann wird generell etwas überschätzt, sondern Robert Mercer, der Königsmacher hinter den Kulissen.

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