Ihre Meinung zu: Chef der Wirtschaftsweisen lehnt SPD-Pläne ab

13. Februar 2019 - 8:10 Uhr

Die SPD-Spitze will einen "neuen Sozialstaat", ohne Hartz IV, dafür mit längerem Arbeitslosengeld. Der Chef der Wirtschaftsweisen, Schmidt, hat die Pläne jetzt kritisiert: Damit würde das "Rad wieder zurückgedreht".

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Kommentare

CDU fordert Finanzierungskonzept

Die CDU will den Solidaritätszuschlag senken, bzw. ganz abschaffen, und damit vor allem ihr eigenes vermögendes Klientel bedienen. Die Mittel scheinen also vorhanden zu sein, sie müssen nur in die Hände der fallen, die ihrer wirklich bedürfen.

Gruß Hador

Der Rat der veramten Menschen

will etwas Andewrs- nein BRAUCHT etwas Anderes. Erstmal um der Wirtschaft weiterhin als Sklave dienen zu können, aber auch um zu überleben.
Woher das Framing "gehts der Wirscthaft gut, gehts Allen gut " kommt, weiß ich nicht.
Ich sag nur: Der Krieg gegen die Armen, mit dem Kalkül eines früheren Todes oder wahlweise mit Arbeit gegen Niedriglohn bis zum 80 ten muß aufhören.
Es reicht einfach. Es tut weh, zusehen zu müssen wie der Wohlstand der Massen vom Wohlstand einer Minderheit weggepustet wird.
Es ist an der ZEit, daß Unternehmen mal auf 30% Gewinn verzichten- Wir haben ja auch auf normale Löhne verzichtet zum Wohle der Wirtschaft- Alleine es hat nichts gebracht. Es wurde von Aktionären aufgefressen, und von Investoren für Jachten ausgegeben. Also los, jetzt seid Ihr mal dran.
Wie kann eine MInderheit derart mit der MEhrheit umspringen.
Das, was die SPD jetzt plant ist grade mal der Tropfen auf den heissen Stein.
Wir erinnern : die Vorstandsgehälter betrugen mal 10 % vom Jetzt !

Alter Wein in alten Schläuchen

Mag sein, dass eine Gegenfinanzierung in Zeiten der Hochkonjunktur funktioniert. Aber was ist, wenn es demnächst eng wird? Dann müssen die Steuer erhöht werden, damit die aus keinerlei Not geborene Idee der SPD durchgezogen werden kann.

Was soll die SPD auch schon anbieten, um Aktionismus zu demonstrieren? Alle Themen sind entweder ausgelutscht oder sie bewegen sich nicht. Keine gute Ausgangsposition, um Wählerstimmen zu gewinnen.

Hoffentlich kommt bald das Sommerloch. Dann werden wir wenigstens ein paar Wochen lang nicht belästigt.

Geld selbst verdienen

Statt die Anreize zu stärken, sich sein Geld selbst zu verdienen, werden durch die geplanten SPD-Sozialausgaben die Bürger mit weiteren Unterstützungen versorgt...Umverteilung mit Hilfe von Steuergeldern kann auch das Subsidiaritätsprinzip gefährden.

Neue Sozialstaat

Hier wurde wohl mal wieder nur sehr einseitig gedacht. Sollte eine Grundrente eingeführt werden ohne Berücksichtigung der Arbeitnehmer die für diese Rente arbeiten gegangen sind, wird es wohl sehr kritisch auf dem Arbeitsmarkt. Alle die leider monatlich nicht so viel verdienen aber dafür arbeiten werden dann wohl dieses einstellen, nach dem Motto wozu arbeiten Rente bekomme ich auch so.
Und dann fragt sich die Politik warum so viele nicht mehr die etablierten Parteien wählen.
Das ist mal wieder ein weiterer Grund über
die derzeitige Politik nach zu denken.
Eigentlich Schade.

Eine auskömmliche Brücke in die Rente?

"Bis dahin sei "das allzu häufig als eine recht auskömmliche Brücke in die Rente missbraucht" worden. Für eine alternde Gesellschaft sei dies aber "der falsche Weg"."

Dann sollte Herr Schmidt die Arbeitgeber vielleicht mal darauf hinweisen, dass ein Mensch mit 55 Jahren noch 12 Jahre bis zur Rente hat und für diese 12 Jahre einen Arbeitsplatz braucht.

Wer heute mit 50+ (spätestens mit 55) arbeitslos wird, der gehört für die Wirtschaft zum alten Eisen und damit auf den Schrott.

Das gilt natürlich nicht für Menschen, die im höheren Management arbeiten oder für Politiker und Verbandschefs, sondern für den Handwerker oder den Fabrikarbeiter.

Solange sich an dieser Mentalität in der Wirtschaft nichts ändert, brauchen wir Geld, das den Übergang von arbeitlos mit 50+ bis zur Rente mit 67 möglich macht.

Hartz IV ist das definitiv nicht, denn wer sein Leben lang für das Alter gespart hat, steht als Arbeitsloser mit 58 vor den Scherben seiner Existenz.

Brücke zur Rente?

Das Arbeitslosengeld als "auskömmliche Brücke bis zur Rente" zu bezeichnen, ist zynisch. Wenn ich mit Mitte 50 arbeitslos werde, habe ich noch 10 Jahre bis zur Rente. So lange ist ALG noch nie bezahlt worden. Was ich mit Mitte 50 dagegen nicht habe, ist - je nach Branche - eine realistische Chance, wieder Arbeit zu finden. Der größte Kritikpunkt an H4 ist ja, dass zu viel Fordern zu wenig Fördern gegenüber steht.

Ach ja - mit einem bedingungslosen Grundeinkommen könnten wir uns sämtliche überflüssige Diskussionen sparen. Die Leute werden das schon für sich allein entscheiden können, ob sie Ü50 noch arbeiten wollen.

"Rad wieder zurückdrehen"?

Herr Schmidt, welche Demenz treibt Sie denn an? Ihr Club der sogenannten Wirtschaftsweisen hat seine "Prognose" doch auch erst wieder zurückgedreht. Über die Sinnhaftigkeit der Institution wollen wir hier lieber nicht debattieren.

ohne Hartz IV

das Rentenalter nach hinten verschieben
jetzt die Zeit statt mit Arbeit mit dem Bezug von Arbeitslosengeld zu überbrücken
wo soll da der Sinn liegen ?
und dann Wegfall von Hartz4
was gibt es dann ? nichts oder nur eben was mit nem neuen Namen
Wenn das Arbeitseintrittsalter immer später wird (meine Lehre begann bei mir mit 14!) ebenso arbeitete/zahlte ich ohne Unterbrechung, ist das heute auch noch das Übliche ? Dann werden die Leute heute älter beziehen länger Rente
Wie soll das funktionieren
länger Rente beziehen und kürzer einbezahlen
Zugegeben ich hörte mit 55 auf zu arbeiten, aber das Leben finanzierte ich mir aus eigenen Ersparnissen und nicht vom Geld anderer
Wenn heute schon 50 % des Staatshaushaltes für Soziales draufgeht
wie soll das zukünftig dann sein, wer zahlt das ... klar die "Reichen"

SPD und Sozialreform.

Es gibt da ein einen Ausspruch ich gaube es war FJS der ihn gemacht hat, " was passiert wenn die SPD in der Sahara regiert , zuerst mal einige Zeit nichts und dann wird der Sand teurer ". Dieses Programm zeigt mal wieder wo die Umverteiler, die Träumer, die Realverweigerer zu suchen sind. Das ein Euro immer nur Einer und nicht Zwei sind ist Grundwissen und wenn mehr ausgegeben wird muss mehr eingenommen werden und wer zahlt, Sie und Er und Ich. Tolle Reform.

kein Fehler!

"das allzu häufig als eine recht auskömmliche Brücke in die Rente missbraucht" worden. Für eine alternde Gesellschaft sei dies aber "der falsche Weg".

Und warum nicht? Bis 67 arbeiten?

Das ein "Wirtschaftsweiser" nichts vom sozialen Ausgleich hält, ist klar! Zahlen drehen ist nun mal keine große Herausforderung und "humanes vorausdenken dagegen schwierig. Diesen Gedanken folgend sollten Angestellte noch Geld mitbringen, statt verdienen...

Ergo soll die Arbeitsleistung der Arbeitnehmer - die nicht das Glück hatten in einem Großkonzern für "wenig" Arbeit viel Geld zu bekommen - auch nicht honoriert werden. Denn es ist innerbetrieblicher Standard bei den Multi`s, die Belegschaft mit Ende 50 durch junge auszutauschen. Zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Eigenartigerweise kann man für die Finanzierung der längeren Rente genau an diesem Hebel ansetzen, um Finanzlöcher zu vermeiden. Man muss nur die richtigen besteuern, die die letzten 20 Jahre besser weg gekommen sind, als der Rest.

Wirtschaftsweise lehnt SPD-pläne ab...

"Nachdem Bundesfinanzminister Scholz das SPD-Programm in der Öffentlichkeit als realisierbar und finanzierbar dargestellt hat, hat er die Bringschuld, das Paket finanziell zu auch umzusetzen"
###
Steuereinnahmen kann man bekanntlich auch nur einmal ausgeben. Realisierbar wird dieser Murks nur wenn andere Ausgaben gekürzt werden. Ich bin gespannt wo die SPD kürzen möchte? In der Verteidigung ? Na klar. In der Infrastruktur und Straßenbau. Geht immer. In Bildung und Forschung sind sicherlich auch noch enorme Einsparmöglichkeiten. Und Steuererhöhungen? Merkt doch eh keiner
und neue Schulden sind doch auch realisierbar...
Ganz Ehrlich, sind das die Pläne der SPD ? Will die SPD so ihren Zerfall verhindern indem sie einen "neuen Sozialstaat" aufbaut indem man das Land kaputspart? Alles nicht zuendegedacht liebe Genossen...

Ob Herr Schmidt mit 69 Jahren noch Dächer eindeckt ?

Es selbst behält garantiert auch Mitarbeiter
bis zum 69 Lebensjahr in seiner Firma :-)

Wenn sich ein

Wenn sich ein wirtschaftslobbyist so aufregt, hst die spd gute arbeit geliefert. Der will natürlich zurück zur sklaverei. Sozial ist nur, was expropriateure noch reicher macht. Lächerlicher Typ.

"Damit würde das "Rad wieder

"Damit würde das "Rad wieder zurückgedreht".
Ja ! Nichts besser als das. Und Leute wie Schmidt ins soziale Jahr
mit Grundversorgung.

Wie der Name

schon sagt: Wirtschaftsweise, nicht Sozialweise.

Haben die Wirtschaftsweisen auch eine Idee

was man mit den alten machen sollte, wenn sie keiner mehr haben möchte ?
Einfach nach Jobverlust ab in Hartz 4 und dann gleich stellen mit jemanden der fast nie gearbeitet hat! Perverser geht es nicht mehr dank Hartz 4. Wenn ich schon das Wort Weise höre, weiß ich in welchem Zustand sich dies Land befindet. Aber ein bedingungsloses Einkommen für alle das soll Thema soll.
Wie Weise muss man sein um zu erkennen wie es in diesem Land weiter Berg ab geht.
Es wird Zeit das dieses land eine Veränderung bekommt, aber nicht in dieser Richtung wo wir uns gerade befindet. Die alten die man Dank Hartz 4 Arm gemacht hat, sind jene die dieses Land wieder mit aufgebaut haben. Hätte es diese alten nicht geben, würden wir heute Verhältnisse wie in Rumänien haben oder noch schlimmer. Das sollte sich mal die jüngeren Generationen hinter die Ohr schreiben.
PS: Ich bin Parteilos

Na dann soll der Wirtschaftsweise erzählen...

... wie die älteren Arbeitnehmer mal eben an Arbeit kommen sollen.

Ich bekomme schon mit 3 Kindern keinen festen(!) Job, (angeblich) weil keine Großmutter zu Hause ist. (Aber zum arbeiten bin ich dann noch gut genug.)

Wie soll es denn älteren Leuten erst ergehen? Alles keine Fachkräfte?

Für alles ist

Geld da, was teilweise sinnlos ausgegeben wird, nur für die Rentner gibt es nichts.
Warum müssen die, die Renten über 1800€
haben immer Prozentual genau so erhöht werden und nicht die mit geringer Rente um
mehr. Ebenso sollten die Rentenbeiträge für
alle Pflicht werden auch für Beamte und Freiberufler.

Keine Überraschung

Dass Herr Schmidt und der Rat der Wirtschafts"weisen" mit Sozialprogrammen nichts anfangen kann ist klar. Wahrscheinlich fände er mehr Subventionen und Abschreibungsmöglichkeiten wichtiger.
Ob das SPD-Konzept das "Gelbe vom Ei" ist kann ich nicht beurteilen, vermutlich kann man daran auch berechtigte Kritikpunkte finden. Aber dass es nicht ewig so weiter gehen kann mit der Kürzung des Rentenniveaus bei gleichzeitig steigenden Lebenshaltungskosten, insbesondere für das Wohnen ist auch klar. Aber da hat jemand mit der Vita und dem Job wie Herr Schmidt natürlich eine andere Meinung. Um seine Altersversorgung geht es ja auch nicht.

Man kann nur das machen

was man bezahlen kann. Daran hat wohl Schroeder gedacht, als er Harz IV einfuehrte.

Die SPD wurde von Merkel in den Abgrund gefuehrt nicht von Harz IV.

Links heißt gleich Schulden und Größenwahn

Kein Wunder, dass sozialistisch geführte Staaten immer in die Schuldenfalle geraten.
Nur mit fremden Geld schaffen sie anderen Wohlstand, statt die Menschen anzuspornen, sich selbstständig und eifrig selbst zu verantworten und zu ernähren.

Scholz mahnte, es sei kein Geld mehr zu verteilen; es würde ein 25€ Milliardenloch klaffen; die Wirtschaft kühle ab, die Migration kostet Milliarden, etc.

Und nun soll für die hier schon länger Lebenden auch ein Fass geöffnet werden.
Tja, aber dafür ist nun nichts mehr übrig, wie es scheint.
Das hätte man vorzeitig auf den Weg bringen müssen und hätte dann überlegen sollen, wofür wir noch Geld gehabt hätten, um uns im Ausland und in der UN beliebt zu machen.

Wenn dieser Schmarrn durchgeht, werden die Jungen zuerst merken, dass die alten SPDler sie wieder über den Tisch gezogen haben. Die Stimmen sichern sie sich wenn, dann nur kurzzeitig.
Die junge Generation wird diesen Unsinn tragen müssen.
Wir brauchen mehr nach vorn Gewandtes!

Herr Schmidt

ist ein strammer, neoliberal ausgerichteter Ökonom im Sinne F von Hajek. Der macht alles, um die Arbeitgeber / Leistungsempfänger zufrieden zu stellen!
Die Leistungserbringer haben ihn noch nie interessiert !

@Theobald Tiger - Wirtschaftsweise, nicht Sozialweise

Aber alles nur theoretisch :-)
oder glauben Sie der könnte ein Unternehmen
selbst erfolgreich gegenüber seinen Mitbewerbern am Markt führen ?

Eines ist sicher seine "äußerst geringe" staatliche Hartz4 Alimentierung
hat er schon jetzt auf Lebzeit :-)

war klar

War klar das die das ablehnen.
Aber, das ist für mich die entscheidende Frage, was wird mit den Menschen, die durch Krankheit ihre Arbeit nicht mehr ausüben können?
Den die jetzige Praxis, sie in Hartz4 abzuschieben, ist unsozial!
Die Wirtschaft stellt in diesen Fall zu wenig Arbeitsplätze zur Verfügung.

@Sisyphos3, 8:03

Wenn heute schon 50 % des Staatshaushaltes für Soziales draufgeht

dann kann man ja mal drüber nachgrübeln, warum das wohl so ist. Wenn man einen prozentualen Anteil berechnet, dann ist wie bei jedem Bruch das Ergebnis umso größer,

- je größer der Zähler und
- je kleiner der Nenner ist

Der Zähler ist die Zahl der Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, der Nenner repräsentiert das, was in unseren Haushalt eingezahlt wird. Wenn ich nun beides ans extreme treibe, indem ich von den Reichen möglichst gar keine Steuern mehr verlange und die Armen, die ich noch staatlich unterstützen muss, für noch weniger schuften lasse, wird der Anteil der Sozialausgaben natürlich hoch und höher.
Das lässt aber nur einen logischen Schluss zu: wir haben nicht zu wenig Geld, sondern ein massives Verteilungsproblem.

Nichts gelernt

Sieht so die Erneuerung der SPD aus? Ein Griff in die Mottenkiste und Hervorkramen der alten Mantras; Steuererhöhungen im wirtschaftlichem Abschwung und Mittelstandsschelte, Förderung des Sozialneids, großzügige Verteilung von Geldern aus dem Steuertopf ohne sinnhafte Finanzierungsmöglichkeiten. Ich halte diese Gewese der SPD für eine Kombination aus betonierter Hilflosigkeit mit einer guten Portion Kalkül hinsichtlich der anstehenden Wahlen in Ostdeutschland. Machterhalt über alles! Gute Nacht SPD! So funktioniert Politik i. S. des Bürgers leider nicht.

Soso abgelehnt?

Weil kein Geld da?
Bei so heftig sprudelnden Einnahmen wie nie...

Es geht nicht darum Menschen die Arbeitslos sind zu pampern.

Es geht darum ihnen ein Menschenwürdiges Auskommen zu ermöglichen.
OHNE Verstöße gegen das Grundrecht.

Denn seien wir mal ehrlich, wer nicht arbeiten will der tut es nicht, warum dann alle die ungewollt in diese Situation geraten sind auch noch entwürdigen und unter Pauschalverdacht stellen?

Die Uhr zurück zu drehen, ist auch dumm.
Was wir brauchen ist ein neues an die Realität angepasstes System, dass nicht nur vor allem dazu dient, so wie Hartz IV, Firmen mit Billigstarbeitskräften zu Subventionieren weil man den Menschen keine Wahl lässt bzw. dazu die Statistik schön aussehen zu lassen.

Und ganz wichtig muss der Weiterbildungssektor für Arbeitslose dringend von den vielen schwarzen Schafen bereinigt werden.... wird aber nicht gemacht denn es ist egal ob ein Metallbauer nun Stricken lernen muss... Hauptsache er ist aus der Statistik.

Sklave der Wirtschaft

Mir gefällt der Ansatz der SPD recht gut, es wird Zeit das die Arbeitnehmer wieder Menschen werden und keine Sklaven bleiben. Das an diesem Sozialstaat Änderungen vorgenommen werden müssen ist klar, das kann man täglich beobachten indem die Digitalisierung einen völlig veränderten Arbeitsmarkt in der Zukunft bieten wird. Was mir absolut Missfällt ist die Tatsache das solche Leute wie Herr Schmidt Reformen kritisieren aber keine Vorschläge unterbreiten wie man es besser machen kann, ganz nach dem Motto " Das ist alles Mist, ja was ist den Mist??.. das weiss ich doch nicht". Lieber Herr Schmidt.. wie Weise sind sie denn??

Schon der Name "Rat der

Schon der Name "Rat der Wirtschaftweisen" hat eine merkwürdige pseudoreligiöse Überhöhung in sich, um zu verdecken, dass deren Aussagen sehrwohl interessengesteuert sind. Die SPD hat - erstaunlich genug nach konzeptionell äußerst dürftigen Jahren - sich tatsächlich mal mit der Materie gründlich befasst, wie man u.a. daran erkennt, arbeitslose Zeitgenoss*innen nicht weiter dadurch in Arbeitslosigkeit zu halten, dass sie viel zu schnell mit der Sorge um ihre evtl etwas zu große Wohnung oder angesparte Rücklagen paralysiert werden. Und zu guter letzt: dass nach dem Unsinn von Hartz4 (wie verräterisch war es schon, diese Gesetzgebung nach einem Automobilmogul zu benennen...) das Rad der Zeit zurück gedreht wird, ist sinnvoll und längst überfällig. Es tut sich was, auch in der Vorbereitung neuer politischer Konstellationen. Das tut vielen Menschen in diesem Land der immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich gut.

in Deutschland lebt eine Schicht Milliardäre

die von Erbschaftssteuer weitgehend unbehelligt ist. Hier muß angesetzt werden, der das Krebsgeschwür des Kapitalismus ist der generationenübergreifend akkumulierte Reichtum.

derzeit wird das Rad zurückgedreht..

und zwar zurück ins Zeitalter der Industrialisierung was die Situation der Arbeitnehmer und deren soziale Situation betrifft. Das dies den angeblichen "Weisen" und Wirtschaftsbossen so gefällt ist klar. Aber genau das zu ändern sollte im Interesse der Menschen liege und daher ist der neue SPD Kurs richtig.

Ja und ?

Der Chef der Wirtschaftsweisen lehn ab?
Der SPD - Vorstand doch auch.
Oder glaubt jemand tatsächlich, die SPD meint das ernst?

@Sisyphos3

Es geht nicht darum noch mehr Geld in das Sozialsystem zu pumpen, Geld wird genug reingeschafft.

Die Verteilung ist die Krux.
Es wird derart viel Geld dafür ausgegeben Menschen zu gängeln und ihnen ja keinen € zu viel zu geben, dass man ihnen würde man es lassen einfach Pauschal 3 € mehr geben könnte.

Dann die Ganze Statistikbeschönerei… die Bertelsmann Stiftung hat letztes Jahr eine Studie veröffentlicht, dass 80% der Maßnahmen die offensichtlich nur dazu dienen Menschen aus der Statistik zu entfernen ihren weiterem Fortkommen eher bis stark abträglich sind... nur 20% sind etwas bis sehr hilfreich.

Wie Sie schon sagten, das Sozialsystem hat fast 50% des Bundeshaushaltes inne, ein Grund mehr es von Schönfärberei und Populismus loszulösen.
Hier ist etwas fällig wozu unser Staat in den letzten Jahrzehnten eine gnadenlose Unfähigkeit bewiesen hat.

Sachliche zielorientierte Effizienz.

Warum sollte eine Firma auf 30% verzichten ?

Ich glaube man sollte schon sachlich Differenzieren. Ich bin klein Unternehmer 3 Mitarbeiter und habe ein Steueraufkommen von ca 50% die ich auch fleißig und pünktlich bezahle an unserem Fiskus. Jede Lohnerhöhung an meiner Mitarbeiter zahle ich dem Finanzamt mehr. Man sollte die Großen zur Kasse bitten die Scheinfirmen im Ausland haben, oder Schwarzgelder haben. Aber dann müssen Sie sich auch fragen warum man nicht dahinter her ist. Ganz einfach dann fangen sie mal bei den angeblichen Stiftungen an, und das bei den Parteien. Was da an Gelder veruntreut wird das glauben Sie gar nicht. Ohne Grund haben die Dax und Börsen Firmen Holding' und Stiftungen gegründet. Aber jetzt macht man Jagt auf klein Betrieben die diese Land noch am Leben hält. Und wenn mir im Monat 8.000 € übrig bleibt nach 280 Stunden und ich trage dafür alle Risiken, dann bin ich der Kapitalist.

neuer Sozialstaat

Ob sich die SPD mit dieser Rolle Rückwärts noch retten kann, wage ich zu bezweifeln.
Trotzdem kann ich dem Chef der Wirtschaftsweisen nur einmal zu bedenken geben das jemand mit dem Mindestlohn, gerade in den Ballungsräumen, sich weder eine Wohnung noch ein einigermaßen erträgliches Leben leisten kann.
Es kann doch nicht angehen das jemand der 40 Stunden in der Woche arbeitet sollte von dem Geld was er damit verdient gut Leben können und nicht wie momentan häufig noch " Aufstocken" müssen.
Ein Mindestlohn mit dem man ein erträgliches Leben führen kann ist längst überfällig.

@ um 08:03 von Sisyphos3

50% des Staatshaushalts für Soziales?
Wenn zum Staatshaushalt die fehlenden 160 Milliarden Euro hinzugerechnet werden, die uns sogenannte Leistungsträger jedes Jahr in Form von Steuerhinterziehungen stehlen, werden Sie erkennen, dass nur ca 30% des Staatshaushalts für soziale Belange ausgegeben werden.
Aber wir lassen uns eben auch eine ca gleich hohe Summe stehlen!
Und zwar von einem Teil genau der Leute, die dieser Herr Schmidt repräsentiert.
Nämlich Steuerverbrecher, die in den Knast gehören!

Frage der Finanzierbarkeit

Die Konzepte der SPD sind aus meiner Sicht in erster Linie Vorwahlkampf für 2012. Die Verantwortichen bei den Sozialdemokraten wissen selber, dass das meiste in der jetzigen Großen Koalition nicht umsetzbar ist.

Die Frage ist sowieso, wie das finanziert werden soll. An anderer Stelle im Haushalt sparen? Kann ich mir nicht vorstellen, denn damit würde man zu vielen Leuten auf die Füße treten. Außerdem investieren wir auch jetzt schon zu wenig in Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung.

Neue Schulden? Hat der Finanzminister ausgeschlossen, der selbst zu den Genossen gehört.

Steuererhöhrungen? Darauf liefe es wohl wieder hinaus, das ist sowieso das "Lieblingsrezept" der Linken. Aber seien wir ehrlich: An das Geld der Konzerne und Superreichen kommt man nicht heran, weil die einfach das Land verlassen, wenn es ihnen zu teuer wird. Also wäre es letztlich wieder der Mittelstand, der die Mehrausgaben bezahlen müsste - und der ist in der BRD im internationalen Vergeich schon stark belastet.

Frage: Finanzierung

Also, ich persönlich hätte kein Problem damit, für die Finanzierung älterer Arbeitsloser ein paar Prozentpunkte mehr einzubezahlen. Das macht mich nicht arm, und hilft anderen, ein bisschen Druck loszuwerden. Wobei ich es natürlich noch WESENTLICH besser fände, wenn von denen, die richtig viel Geld haben, auch entsprechend mehr käme. Wäre vielleicht mal eine Idee für alle, die zuviel Kohle haben: ein Unterstützungs-Fonds für sozialverträgliche Frühverrentung.

Da gebe ich Ihnen teilweise recht

Waren Sie mal als Freiberufler in der Wirtschaft Selbständig? Haben sie eine Ahnung was am Monats Ende übrig bleibt. Wie sollen die Rentenbeiträge zahlen, wenn die gerade sich über Wasser halten können. Und warum sollten sie in einer Rentenkasse einzahlen, wenn man nur knapp 40% daraus wieder bekommt ? Und man zahlt noch jede Menge an Krankenkasse Beiträge.
Jetzt kommt das Gegenteil zu einem Beamten.
Wir Steuerzahler füllen für unsere Luxus Beamte die Pensionskassen. Diese beziehen später einen Pensionsanspruch von bis zu 72%. Wir zahlen für unsere Beamte 80% Krankenkassen Beiträge. Hier muss der Beamte lediglich eine private Zusatzversicherung abschließen von 20% um die Lücke zu schließen. Und wenn Sie beim Arzt sitzen und da kommt ein Beamter mit der Privat Karte, müssen sie auch noch zu sehen wie er vor ihnen dran kommt. Finde den Fehler !

Geld ist doch genug da!

Wenn ich immer hören und lesen muß, wie deutsche Politiker im Ausland unsere Gelder verteilen, wie der deutsche Steuerzahler Kindergeld für im Ausland lebende Kinder hinblättert, wie die Rüstungsausgaben von Jahr zu Jahr steigen, wie mit diesen Geldern für die Rüstung geschlampert wird, wie sich unsere hochbezahlten Politiker ihre Diäten erhöhen und trotzdem sich eine Unmenge Berater auf Kosten des Staates leisten usw und sofort, könnte ich heulen. Die Schere zwischen Arm und Reich wird, wie die Kinder- und Altersarmut immer größer. Viele können von ihrer Hände Arbeit nicht mehr auskömmlich leben.
Und dann werden wir von Parteien regiert, die ein "sozial" bzw. "christlich" in ihrem Namen führen. Es ist eine Schande.
Warum können die Renten z.B. in Östereich wesentlich höher sein? Deutschland ist doch angeblich ein wohlhabendes Land in dem "wir gut und gerne leben!"

Lohnt sich Arbeit?

man kann dies mit zwei Ansätzen lösen.
Der erste Ansatz ist so was wie Hartz 4, man senkt den Sozialstandard soweit, das man arbeiten muss um ein gesellschaftlich würdiges Leben zu führen.
Der zweite Ansatz, den die jetzige SPD wohl will ist , das Arbeit sich wohl lohnt, und die soziale Absicherung ein würdiges Leben garantiert.
Ein kapitalistisches Wirtschaftssystem teilt das Resultat der Arbeitsleistung in Lohn und Gewinn. Die soziale Marktwirtschaft soll das Risiko zu Lasten des Kapitalgebers und zu Gunsten des Arbeiters ausloten.
Wenn man betrachtet, das Kapital in den vergangen Jahrzehnten immer weniger Risiken ausgesetzt wurde, muss sich das Risiko wohl auf den Arbeiter auswirken, weil prinzipiell das Risiko als Faktor gleich bleibt. Das Ergebnis ist, das Zinsen aus Kapital eine Leistung OHNE Gegenleistung immer mehr darstellen. Wenn man dann von Gerechtigkeit redet, sollte jeder Bürger (0-100 Jahre) mit mindestens 300.000 Euro Kapital in Deutschland am Gewinn beteiligen.

@derzeit wird das Rad zurückgedreht.. 8:43 von isor

"und zwar zurück ins Zeitalter der Industrialisierung was die Situation
der Arbeitnehmer und deren soziale Situation betrifft."

Ich gehe sogar noch weiter und argumentiere mit Charly M.
Der konnte das jedenfalls nicht voraussehen, dass wir gar noch
weiter zurückzufallen drohen, ins Zeitalter des Feudalismus.

Das ist es mathematisch auch nicht verwunderlich, wenn eine Handvoll mehr hat
als die 'Hälfte des Himmels' ;)
Da zitiere ich Ihren Vorkommentator 'Aufgeklärte Welt' und untermauere
dies mit diesem Fakt.
www.welt.de/finanzen/article156001603/Warum-die-Reichen-immer-reich-blei...
kurz: https://is.gd/7aLxCm

Daher ist die Demokratie in Gefahr.
Nicht wegen Egomanen wie Trump, Putin, Erdogan, oder Maduro.
Die sind nur Symptome..

@ Deeskalator

"Weil kein Geld da?
Bei so heftig sprudelnden Einnahmen wie nie..."

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Einnahmen immer so weiter sprudeln werden. Auf Deutschland kommen auch wieder deutlich schwierigere Zeiten zu, und das wahrscheinlich schon früher, als uns lieb ist.

Dass bei uns zuletzt alles so gut lief, haben wir nicht zuletzt dem Euro zu verdanken, der für Deutschland eigentlich unterbewertet ist und somit unserer Exportindustrie hilft. Und der EZB-Nullzinspolitik, dank derer der Staat billig an Geld kommt. Beides wird nicht ewig so bleiben können.

Die nächste Weltwirtschaftskrise kommt bestimmt. Anzeichen gibt es heute schon zur Genüge. Dann wird auch die Euro-Krise wiederaufflammen, denn die Konstruktionsfehler der Einheitswährung wurden ja nicht repariert, sondern nur verdeckt.

Zudem gehen in Deutschland in den nächsten Jahren die zahlenmäßig starken Babyboomer in Rente. Immer weniger Junge müssen die Beiträge der Alten zahlen. Das ist eine demographische Zeitbombe.

07:45, ophorus

>>Woher das Framing "gehts der Wirscthaft gut, gehts Allen gut " kommt, weiß ich nicht.<<

Es handelt sich wohl um einen unzulässigen Umkehrschluss. Denn daß es allen schlecht geht, wenn es der Wirtschaft schlecht geht, ist eine nicht abzustreitende Tatsache. Das heißt aber noch lange nicht, daß es allen gut ginge, wenn es der Wirtschaft gut geht.

Wirtschaftsweiser „lehnt ab“?

Schade für die Arbeitslosen. Denn wie schon die Überschrift klarstellt, haben neoliberale Scharfmacher in diesem Land mehr Macht als gewählte RepräsentantInnen. Wirklich problematisch an dem Vorschlag, das sieht ja jeder - nach 40 Jahren neoliberaler Indoktrination - gleich ein, dass das Arbeitslosengeld eine „auskömmliche Brücke“ werden könnte, sprich zum Leben ausreichen würde.

Eine Frechheit!

Die Bürger müssen entlastet werden

und dann würden sie auch weniger gegängelt darstehen und müssten nicht mehr verdienen oder einen Zweitjob suchen.

Diese ewige Pressmaschine der Regierung zermürbt die Bürger und lässt Unfrieden entstehen.
Selbst Spahn hat das erkannt und will entlasten, doch Merkel lehnt entschieden ab, wenn es um die Entlastung von Betriebsrentnern geht; angeblich zu teuer.
Ah ja, mir fallen da noch ganz andere Dinge ein, die zu teuer sind:
Z.B. 1000 Einstellungen für das Bundeskanzleramt ( das Abgeordnetenparlament hat nur knapp über 700)- das ist mehr als ein 2. Parlament.
Oder aber die hohen Migrationskosten aus der verpfuschten Asylpolitik Merkels.

Es ist einfach nur die Sache, WIE und WO man das Geld ausgibt.
Entlastungen würden die Bürger aufatmen lassen und die Wirtschaft ankurbeln.

Gutes Zeichen

Wenn der sog. "Chef" der sog. "Wirtschaftsweisen" diese Pläne ablehnt, dann ist es ein gutes Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass in diesen Plänen gute Ideen enthalten sind, die der breiten Masse nützen könnten - und nicht den Pfeffersäcken.

@ Ökonomister

"Sklave der Wirtschaft. Mir gefällt der Ansatz der SPD recht gut, es wird Zeit das die Arbeitnehmer wieder Menschen werden und keine Sklaven bleiben."

Spätestens, wenn Leute Begriffe wie "Sklaverei" verwenden, um die Verhältnisse in Deutschland zu kritisieren, kann ich deren Beiträge nicht mehr ernst nehmen.

Lesen Sie sich doch mal in die Geschichte der Sklaverei ein, vom alten Rom bis zu den USA des 19. Jahrhunderts. Oder werfen Sie einen Blick auf Staaten wie China, wo viele Arbeitnehmer heute tatsächlich in sklavenartigen Verhältnissen schuften müssen.

Im Vergeich dazu sind die Verhältnisse hierzulande paradiesisch - auch für diejenigen, die von Hartz IV leben müssen.

Nein, es ist nicht alles in Ordnung in Deutschland. Ja, natürlich gibt es Verbesserungsbedarf - den gibt es immer. Aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Begriffe wie "Sklaverei" sind einfach unangebracht und heizen die Diskussion nur unnötig auf.

Solange der SPD

die Wähler davon laufen werden die Genossen die Menschen mit viel Steuergeldern "kaufen". Das Geld müssen diese Funktionäre ja auch nicht erarbeiten.

um 08:33 von yolo

"Und nun soll für die hier schon länger Lebenden auch ein Fass geöffnet werden.
Tja, aber dafür ist nun nichts mehr übrig, wie es scheint." - Bei einem Staat, deren Bewohner über 10 Billionen € an Privatvermögen angehäuft haben, kann man wohl kaum von "nichts mehr übrig" reden.

"Für falsch halte er vor

"Für falsch halte er vor allem, dass die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds I für ältere Arbeitnehmer künftig auf fast drei Jahre ausgedehnt werden solle, sagte Schmidt."
#
#
Ich dachte es gibt in DE ein Fachkräftemangel Herr Schmidt? Wie kann es dann sein, das gut Ausgebildete Menschen mit Jahrzehnte Erfahrung nicht schnell einen neuen Arbeitsplatz finden?
Das Rad zurück gedreht haben Sie und Ihre Geldgierigen Sklavenhändler die sich Globale Unternehmer nennen. An einen für alle gerechten Arbeitslohn ist Ihre Clique nicht interessiert.

um 07:48 von landart

"Statt die Anreize zu stärken, sich sein Geld selbst zu verdienen..." - Sie wollemn also Rentner zum Arbeiten schicken? Schwebt Ihnen da die 80jährige Putzfrau vor?

Konservativ: Höchste Steuern und hohe Schulden.

@08:33 von solo
Die Konservativen haben über Jahre hinweg nicht einmal die EU-Schuldenobergrenze eingehalten.
Griechenland, Spanien - es waren Konservative, die diese Länder heruntergewirtschaftet haben. In Portugal hat es eine linke Regierung geschafft, aus diesem Teufelskreis auszubrechen.

Konservative sind bisher oft nicht in der Lage gewesen, mit den Geldern sachgerecht umzugehen. Siehe v.d.Leyen Beratungsskandal.

Und da wollen sie die Verteidigungsausgaben noch massiv erhöhen.

Die eigenen Leute dürfen mit fremdem Geld allerdings "absahnen". Siehe Merz mit seinen 5000€/Tag für einen nicht mal erfolgreichen Job.

Diejenigen, die tatsächlich die Leistungen erbringen, sollen wohl unten gehalten werden. Anders kann ich den Einwurf von Herrn Schmidt nicht deuten.
Österreich hatte doch schon vorgemacht, dass allein schon mit einer Einbeziehung aller Einkommen erheblich bessere Renten möglich sind.

@ um 08:43 von AufgeklärteWelt

Was für eine Neiddebatte Sie da führen wollen, finde ich unerträglich.
Nicht wer sich sein Geld erarbeitet hat oder aber wer durch Intelligenz oder fleißíge Vorfahren an sein Geld gekommen ist, stellt ein Problem dar.
Die Verantwortung für Reiche besteht einzig darin, dass Reichtum verpflichtet.
Wir sollten wieder dahin zurückkommen, als Unternehmer für ihre Arbeiter Wohnraum schufen und Wohlfahrten gründeten, etc.
Würden wir alle Reichen und ihre Besitztümer aus dem Land jagen, würden wir veröden wie einst die DDR. Es ginge dem Einzelnen nicht besser, sondern im Durchschnitt schlechter.
Das belegen viele wissenschaftliche Arbeiten, weil der Arbeiter in den Unternehmungen der Reichen sein Auskommen findet.
Als reines Bauern- und Agrarland kehrt dann wieder Armut ein, trotz harter Arbeit.

Dahin wollen Sie zurück?
Die DDR ist krachend in sich gestürzt, mit haufenweise Schulden, die nicht getilgt werden konnten.
Wer besser verdienen möchte, soll sich selbstständig machen, statt neiden.

Alimentierung durch den Staat

Mit immer neuen sozialen Leistungen versuchen die Parteien die Menschen zu "ködern". Statt eine Politik zu betreiben, bei dem der Bürger für seine Arbeit mehr Lohn erhält, werden durch Steuern und Abgaben die Defizite beim Einkommen ausgeglichen. Diese "Geldschecks" des Staates werden vom Ende gedacht, die Würde des Bürgers massiv beeinträchtigen. Nicht wenige fordern eine bedingungslose Grundversorgung der Menschen durch den Staat. Bisher sind alle Experimente gescheitert - wie neulich in Finnland oder wurden wie kürzlich in der Schweiz abgelehnt. Der Mensch muß sein Lebensunterhalt selbst verdienen. Dazu muß er in Krisenphasen unterstützt werden, aber nur so lange als Hilfe zur Selbsthilfe. Sonst würden wir mit der neuen "Sozialkultur" die Leistungsmotivation für das Sorgen um sich selbst untergraben. Einen Almosenstaat, von dem viele abhängig werden, will keiner.

08:03, Sisyphos3

>>Wenn das Arbeitseintrittsalter immer später wird (meine Lehre begann bei mir mit 14!) ebenso arbeitete/zahlte ich ohne Unterbrechung, ist das heute auch noch das Übliche?<<

Nein, das ist es schon lange nicht mehr.

Ich bin noch für eine solche Arbeitswelt erzogen worden. Es gab das "bewährte dreigliedrige Schulsystem" mit der so genannten Volksschule, nach deren Abschluss man mit 14, 15 in die Lehre ging und dann ein Leben lang im Betrieb blieb. Dann gab es das, was man Realschule nannte. Da wurden Beamte und Ingenieure "produziert". Am Gymnasium erzählten die Lehrer einem, man wäre die zukünftige Elite.

Eine wohlgeordnete Welt, in der jeder seinen Platz hatte, an dem er aber auch zu bleiben hatte. So lange er das tat, war für ihn gesorgt. (Oder für sie. Aber Frauen gehörten in dieser Welt eher an den Herd)

Diese Welt ist untergegangen.

Heutzutage hat kaum noch jemand eine durchgehende, sozialversicherungspflichtige Arbeitsbiografie. Deswegen droht massenhafte Altersarmut.

Mindestlohn

muss zum Bestreiten des kompletten Lebensunterhaltes bei einer Vollzeitstelle reichen. Eine kleine Mietwohnung, die Nebenkosten, einen Kleinwagen incl Spritkosten zur Arbeit (solange es keine funktionierenden öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Land gibt), Gesundheitsfürsorge, Altersfürsorge, usw. Da sind 12 Euro brutto immer noch viel zu wenig.

09:14 von fathaland slim

07:45, ophorus

>>Woher das Framing "gehts der Wirscthaft gut, gehts Allen gut " kommt, weiß ich nicht.<<

Es handelt sich wohl um einen unzulässigen Umkehrschluss. Denn daß es allen schlecht geht, wenn es der Wirtschaft schlecht geht, ist eine nicht abzustreitende Tatsache. Das heißt aber noch lange nicht, daß es allen gut ginge, wenn es der Wirtschaft gut geht.
///
*
*
Das war indirekt eine Kapitalismusschelte.
*
Aber bei dem segensreichen Sozialismus gibt es nur einen Schluß.
*
Es geht ausschließlich den Gleicheren gut, für die Anderen hat es noch nirgendwo gereicht.
*
(aber irgendwann?)

09:12, KarlderKühne

>>Warum können die Renten z.B. in Östereich wesentlich höher sein? Deutschland ist doch angeblich ein wohlhabendes Land in dem "wir gut und gerne leben!"<<

Weil Österreich, im Gegensatz zu Deutschland, über weite Strecken seiner Nachkriegsgeschichte sozialdemokratisch regiert wurde.

Es findet dort allerdings gerade ein schleichender, aber massiver Sozialabbau statt. Versteckt hinter einem gewaltigen nationalistischen Getöse.

Kommt doch stets zur guten alten (rechten) Zeit?

Gestern die Bertelsmannstiftung für die konservativen im Selbstfindungs-Workshop ohne Verursacher der Flüchtlingskrise die endl.Ruhe geben soll.Wir brauchen ja Zuwanderung 150-250.000 Fachkräften?Sind nur keine Flüchtlinge haben aber wieder erwarten schon zu mind. 1/3 der 2015 gekommenen einen Job? ( Was für Jobs zu welchen Auswirkungen in Zukunft sind das z.B. unsere rente..)Und heute die heilige Weisenrunde die nie was anderes als ein Förderverein für Wirtschaft;Unternehmer;Märkte so viel u. viele es nur geht war u. mit Volkswirtschaft nur ohne das lästige Volk interresssiert?Wer hat es bestellt so seht wer es bezahlt oder wem nahe steht!Derjenige ist nicht zufällig zur rechten Zeit mit den richtigen Themen aktuell am Megaphon u. Puls der modernen Medien-Gesellschaft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bertelsmann_Stiftung#Kritik
Kritik;Finanzierung;Ziele sind hier ja noch erkennbar aber wer finanziert die Weisen zu welchen Aussagen?
Wikipedia-Begriff-Kritik-Finanzierung-Ziele usw.

Also noch einmal das tun, was nicht funktionierte?

Liebe SPD, das darf doch alles nicht wahr sein.
Sprecht ihr mit euren alten SPD-Köpfen denn gar nicht mehr?
Dass das ehem. SPD-Profil der 70er und 80er im Schuldenberg endete, ist bekannt.
Heute ächzten wir unter der Last und kämpfen um eine schwarze Null.
Weiß Scholz nicht, wodurch die Schulden einst entstanden?
Das Problem ist, dass man neuen Bürgern hier Dinge gewährt, die die alten Bürger nicht hatten und haben. Das ist tatsächlich ein Problem. Aber das Geld wird nicht reichen, um Gerechtigkeit zu schaffen, damit alle die gleichen Wohltaten erhalten.
Das hieße aber im Umkehrschluss:
Nicht noch mehr Sozialausgaben für alte Bürger, sondern viel weniger für die neuen Bürger!
Dann würde man Einsparen können und zumindest die Neiddebatte wäre entschärft.
Dazu könnte man die Bürger hier und da entlasten, weil man auf Ausgaben stellenweise verzichtet.

Aber dafür braucht man MUT!
Den hat man nicht.
Anderen wegnehmen, um LIEBEN zu geben.
Und wer lieb ist, hat Glück?
Furchtbar.

07:41 von Hador Goldscheitel

Die CDU will den Solidaritätszuschlag senken, bzw. ganz abschaffen, und damit vor allem ihr eigenes vermögendes Klientel bedienen.
---------------------------------------------------------
Soli -Beitrag zahlt ausnahmslos jeder, der für sein Einkommen arbeitet.
Welches Klientel meinen sie also?
Und welche Mittel sind denn wo vorhanden?
Deutschland gab letztes Jahr eine Billion-ja
1000 Milliarden Euro für Sozialkosten wie H4, etc. aus.
Sollte H4 zu Gunsten der alten AV-Regelung abgeschafft werden, wird unser Sozialsystem kollabieren.

Wirtschaftsweise?

Wie wurde erreicht, dass der Begriff "Wirtschaftsweise" in vielen journalistischen Medien ohne Anführungsstriche verwendet wird? Es handelt sich um den "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung". Auf seiner Website nennen sich diese Leute "Sachverständigenrat Wirtschaft".

Was macht die Wirtschaftler so besonders? Es gibt zum Beispiel auch einen die Bundesregierung beratenden "Sachverständigenrat Umwelt". Die Leute dort sollten konsequenterweise als die "Umweltweisen" bezeichnet werden. Außerdem gibt es noch die "Verbraucherweisen" und die "Gesundheitsweisen". Auch das sind regierungsberufene Gremien.

08:43 von AufgeklärteWelt

in Deutschland lebt eine Schicht Milliardäre

die von Erbschaftssteuer weitgehend unbehelligt ist. Hier muß angesetzt werden, der das Krebsgeschwür des Kapitalismus ist der generationenübergreifend akkumulierte Reichtum.
///
*
*
Wenn das Produktivvermögen dieser Schicht, von Generation zu Generation durch Erbschaftssteuer angeknappert, einmal verteilt wird ist es in den Wirtschaften weg.
*
Das Krebsgeschwür ist der sozialistisch geschürte Neid, der in ein System führen soll, in dem solche investierten Überschüsse nie erwirtschaftet werden.
*
(trotz Mauerfluktationsbremse)

09:27, yolo

>>Wer besser verdienen möchte, soll sich selbstständig machen, statt neiden.<<

Welch kluger Ratschlag.

Ich möchte auf ihn mit der klassischen konservativen Frage antworten:

"Aber wo kämen wir denn da hin, wenn das jeder machen würde?"

@ frosthorn

"Wenn ich nun beides ans extreme treibe, indem ich von den Reichen möglichst gar keine Steuern mehr verlange und die Armen, die ich noch staatlich unterstützen muss, für noch weniger schuften lasse, wird der Anteil der Sozialausgaben natürlich hoch und höher."

Wie löst man aus Ihrer Sicht das Problem, dass die Konzerne und Superreichen einfach das Land verlassen, wenn Sie zu hoch besteuert werden?

Dass alle Staaten weltweit die wirkich großen Vermögen stärker besteuern, ist utopisch, denn die stehen im Steuerwettbewerb miteinander. Jeder will der attraktivste Standort sein.

Also ist es doch wieder die Mittelschicht, die die linken Wahlgeschenke und die damit verbundenen Steuererhöhungen bezahlen muss. Und unsere Mitteschicht ist im internationalen Vergleich schon stark belastet. Wir haben die zweithöchsten Steuern und Abgaben im OECD-Raum (hinter Belgien). Wir haben einen Spitzensteuersatz, der beim 1,3-Fachen des Durchschnittseinkommens liegt - damit ist man keineswegs reich.

07:45 von ophorus

Der Rat der veramten Menschen

will etwas Andewrs- nein BRAUCHT etwas Anderes. Erstmal um der Wirtschaft weiterhin als Sklave dienen zu können, aber auch um zu überleben.
Woher das Framing "gehts der Wirscthaft gut, gehts Allen gut " kommt, weiß ich nicht.
Ich sag nur: Der Krieg gegen die Armen, mit dem Kalkül eines früheren Todes oder wahlweise mit Arbeit gegen Niedriglohn bis zum 80 ten muß aufhören.
..
Es ist an der ZEit, daß Unternehmen mal auf 30% Gewinn verzichten- Wir haben ja auch auf normale Löhne verzichtet zum Wohle der Wirtschaft- Alleine es hat nichts gebracht. Es wurde von Aktionären aufgefressen, und von Investoren für Jachten ausgegeben. Also los, jetzt seid Ihr mal dran.
Wie kann eine MInderheit derart mit der MEhrheit umspringen.
Das, was die SPD jetzt plant ist grade mal der Tropfen auf den heissen Stein.
Wir erinnern : die Vorstandsgehälter betrugen mal 10 % vom Jetzt !
///
*
*
Da hat die SPD doch die Möglichkeit beim mitbestimmten VW-Konzern gegenzusteuern?

@um 09:24 von Stefan T

Bei einem Staat, deren Bewohner über 10 Billionen € an Privatvermögen angehäuft haben, kann man wohl kaum von "nichts mehr übrig" reden.
---
Welch eine Neiddebatte.
Das Privateigentum ist für den Staat, abgesehen von den Steuern...TABU!
Wenn man alle Eigentümer und Firmenbesitzer aus diesem Land verjagen würde, würden wir krachend wie einst die DDR zusammenfallen.
Niemandem, der arbeitet, würde es besser gehen.
Sie unterschlagen mit Bravour, dass Unternehmer die Arbeitsplätze schaffen, den Lohn zahlen, die Krankenkassenleistungen zur Hälfte mittragen, Urlaubs- und tiels Weihnachtsgelder zahlen und auch im Krankheitsfall sogar den Lohn weiterzahlen.
Diese Leistungen zu ignorieren ist unsäglich und aus meiner Sicht mehr als dumm.
Kein sozialistischer Staat schafft es, seine Bürger gut zu ernähren und einen gewissen Wohlstand zu verschaffen. Wenn, dann nur kurzzeitig, weil sie Reichen das Kapital entwenden und es den Armen schenken.
Nach diesen Quellen kommen Schulden oder Armut.

09:28 von landart

"Statt eine Politik zu betreiben, bei dem der Bürger für seine Arbeit mehr Lohn erhält..." - Die Politik ist nicht für die Höhe der Löhne verantwortlich. Wenden Sie sich mit Ihrer Kritik bitte an die deutschen Unternehmer.

Es erscheint nicht weise,

wenn Kritik ausgerechnet aus der Fraktion kommt, die es gewohnt ist, sich missbräuchlich die Taschen zu füllen. Statt Herabwürdigung wäre Respekt und Augenhöhe gefragt.

Ein wenig Sarkasmus gefällig?

Der Wille, die Bürger von Eigenverantwortung, Bildung und Selbstbestimmung, sowie Freiheit fern zu halten, will die SPD sich offensichtlich was kosten lassen.
Dem Dummen muss man ja nicht sagen, dass er nicht nur selbst der Günstling, sondern auch der Zahlmeister sein wird.
Ach wie schön, wenn Bildung an allen Ecken und Kanten fehlt, würde das der Bürger aus Schilda rufen.
Dann tut es nicht so weh!

09:25, tagesschlau2012

>>Das Rad zurück gedreht haben Sie und Ihre Geldgierigen Sklavenhändler die sich Globale Unternehmer nennen. An einen für alle gerechten Arbeitslohn ist Ihre Clique nicht interessiert.<<

Sie meinen, das wäre bei nationalen Unternehmern anders?

Und wie unterscheidet man einen nationalen von einem globalen Unternehmer? Gibt es überhaupt Wirtschaftsunternehmen, die ausschließlich innerhalb nationaler Grenzen operieren und keinerlei Rohstoffe oder Teile aus dem Ausland benötigen? Die ihr Geld bei 100% nationalen, vom Weltfinanzmarkt abgeschotteten Banken deponieren?

@ um 09:14 von fathaland slim

Da haben Sie tatsächlich mal recht.
Deshalb könnte es ja auch heißen: Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es den Wirtschaftsbossen und den Politikern gut.
Aber gerade denen geht es meistens auch gut, wenn es der Wirtschaft schlecht geht.
Die Bevölkerung bekommt aber auch unter dieser Voraussetzung nur die Krümel, die vom Tisch fallen.
Und deshalb müsste es heißen: Egal wie es der Wirtschaft geht, die Bevölkerung profitiert nicht davon!
Denn den Wirtschaftsverantwotlichen ist die Bevölkerung völlig gleichgültig.

08:26 von Krebs

Ebenso sollten die Rentenbeiträge für
alle Pflicht werden auch für Beamte und Freiberufler.
.
und dann .... ?
dann hätten die Rentenansprüche, die bedient werden müssten
was ist dann gewonnen
mehr Einnahmen => mehr Ausgaben

und wer ne Rente über 1.800 Euro hat, hat auch entsprechende Beiträge bezahlt
haben sie ein Problem damit, dass wer mehr zahlt auch mehr bekommt ?

Wie wird man eigentlich "Wirtschaftsweiser"?

Was für ein Wort, klingt ja schon fast wie eine Priesterkaste. Aber wahrscheinlich kann man sich dazu mehr oder weniger selbst ernennen, wenn man einen Professorentitel hat.

Liebe Redaktion, bitte verwendet nicht gedankenlos irgendwelche politischen Kampfbegriffe in Eurer Berichterstattung. Der Mann meint es bestimmt nicht gut mit Deutschland, der will wahrscheinlich nur, dass die Reichen immer noch reicher werden, dann bleibt ja genug in den Mülltonnen für die armen Leute übrig. Das heißt dann "Rad vorwärts drehen".

Wirtschaftsweisen

Wir sollten diesen Verein vielleicht besser als das bezeichnen was sie sind:
Wirtschaftsstümper würde denke ich ganz gut passen. Oder Lobbyweisen wäre auch möglich. Denke aber die erstere Version ist besser. Vielleicht fällt anderen ja besseres ein.
Nach den ganzen Aussagen zu Euro und Mindestlohn ist das nur passend.

Landart 09:28

"Mit immer neuen sozialen Leistungen versuchen die Parteien die Menschen zu "ködern". Statt eine Politik zu betreiben, bei dem der Bürger für seine Arbeit mehr Lohn erhält, werden durch Steuern und Abgaben die Defizite beim Einkommen ausgeglichen. (...) Der Mensch muß sein Lebensunterhalt selbst verdienen. Dazu muß er in Krisenphasen unterstützt werden, aber nur so lange als Hilfe zur Selbsthilfe."
Dem kann ich zustimmen.

Was will die spd, uns

Was will die spd, uns bestechen?
Es ist mehr als deutlich merkbar daß hier Stimmen gefangen werden sollen.
Die spd ist nicht mehr wählbar. Schade.

09:06 von Romanovi

Wir Steuerzahler ...
.
mal ehrlich wieviel Steuern bezahlen sie eigentlich ?
es liegt doch bei ihnen sich nen Betrieb zu suchen, der Betriebsrente ohne Beiträge zahlt
... und wie hoch sind denn Krankenkassenbeiträge ? für so wenig Geld ne hervorragende ärztliche Versorgung geboten zu bekommen
kann es nicht bei ihnen sein, dass sie auf sehr hohem Niveau schimpfen, wer soll denn ihr Herz OP bezahlen die vielleicht 40.000 Euro kostet ihre Krebserkrankung mit 1.000 .... 5.000 Euro Medikamenten im Monat

Bisher war es nicht notwendig SPD zu wählen

Man konnte auch CDU mit den gleichen Folgen wählen.
Oder man wählte das Original, die SPD, statt der CDU. Beide versuchten sich bei den sozialen Wohltaten zu überbieten.
.
Jetzt möchte die SPD "einen großen Schritt nach vorn machen" und möglichst viel unserer Steuern breit gestreut an jeden verteilen der sich bedürftig fühlt. Dabei ist die Steuerlast in D schon heute fast die höchste in Europa.
.
Wozu soll man in einem so reichen Land dann noch arbeiten?

Mit einem spitzensteuersatz

Mit einem spitzensteuersatz von 100% auf jeden € über 1.000.000€ und einer 100% Erbschaftssteuer könnte man alles finanzieren.
Wenn unsere ceo's mal wieder begreifen würden, dass nicht die Belegschaft, sondern die Chefetage das meiste Geld kostet, wäre schon was erreicht.
Für einen Winterkorn können 555 angestellte mit 3000€/Monat rumspringen.

09:29 von fathaland slim

Eine wohlgeordnete Welt, in der jeder seinen Platz hatte,
.
ich bin gut mit dieser Welt gefahren
und wie man unschwer erkennen kann, Fortschritt kann auch Rückschritt bedeuten
Zitat: "Deswegen droht massenhafte Altersarmut."
da sind die Gründe verschieden ....
Versorgungsmentalität - statt Eigenverantwortung ist die Gesellschaft gefordert, schlechte Bezahlung, lockere Einstellung beim Thema "durchgehende, sozialversicherungspflichtige Arbeitsbiografie", veränderte gesellschaftliche Einstellung Ehe/Kindern, (Selbstverwirklichung auf Kosten der Gesellschaft) häufiges scheiden mit Ehegattensplitting sind die Regel, Alleinerziehende,
.... und ob Frauen an den Herd gehören, scheint eben nicht mehr zeitgemäß zu sein,
da gebe ich ihnen recht
klar dass reagiert werden muß, auf diese Veränderungen - ein gemeinsamer Konsens gesucht werden

@Wie löst man aus Ihrer Sicht 9:41 Laskaris

"das Problem, dass die Konzerne und Superreichen einfach das Land verlassen,
wenn Sie zu hoch besteuert werden?"
zu @@frosthorn

Ganz einfach. Mehr Transparenz.
Nur das wollen die Nutzniesser des 'Systems' natürlich nicht.

Die ganzen 'Panamas und Islands und Singapurs' wären längst Geschichte,
wenn man denn wöllte, was man söllte ;)
Denn ohne diese könnten sie sich nicht ihrer Steuerpflicht so infam entziehen.

Dann ersparte man sich auch angebliche 'Neiddebatten'.

Was für eine Überraschung!

Seit vielen Jahren kassieren die Unternehmen Subventionen, bekommen sie Geld aus den Sozialkassen (Aufstocker, Arbeitslose in der Probezeit) und können bei entsprechender Größe ihre "Steuerlast" selbst festlegen, während Vorstandsgehälter und Gewinne explodieren. Und nun die Betrübnis: das soll Geld an die "Unteren" verschwendet werden! Nein, das geht mal gar nicht!

@ 08:17 von Theobald Tiger

Noch nicht einmal Wirtschaftsweise.

Auch ohne VWL Studium weiß ich wer das meiste Geld hier lässt und die Binnennachfrage ankurbeln könnte, wenn man das wollte.

08:03 von Sisyphos3

°Wenn heute schon 50 % des Staatshaushaltes für Soziales draufgeht"

Ich habe Sie bereits vor etwa einer Woche darauf hingewiesen, warum hantieren Sie weiterhin mit falschen Zahlen?
Absicht?
Der Anteil für Arbeit und Soziales im Bundeshaushalt 2019 beträgt 40,76 %.

www.bundeshaushalt.de/#/2019/soll/ausgaben/einzelplan.html

09:48 von nie wieder spd

ja der reiche Chef .....
wenn es meinem Chef und seiner Firma gut geht kann (kann !!!) er mir einen guten Gehalt zahlen - ob er es tut steht auf nem anderen Blatt
geht es ihm und seiner Firma schlecht,
könnte er mir nicht mal - selbst bei gutem Willen nen gescheiten Lohn bezahlen

Eine echter Sozialstaat hat die Aufgabe die Bürger,

die sich noch nicht selbst versorgen können (also Kinder) und die, die sich nicht mehr selbst versorgen können (also Alte) soweit zu alimentieren, dass diese Gruppen ein menschenwürdiges Leben führen können. Dafür hat die ganze Gemeinschaft gerade zu stehen. Wer das nicht will, soll vor einen Spiegel treten und sich fragen, ob das egoistische Spiegelbild noch die Bezeichnung Mensch verdient.
Keine Aufgabe eines Sozialstaates ist es gut betuchte Menschen aus ihren sozialen Pflichten zu entlassen über absenken des Spitzensteuersatzes, Verzicht auf Erbschaftssteuer und dergleichen mehr.

In den USA, unser großes neoliberales Vorbild, betrugt der Spitzensteuersatz bis in die 80 er Jahre um 70 %. Heute nur noch um 30 % ! Dafür sind knapp 50 Millionen Amerikaner aktuell auf Lebensmittelkarten angewiesen und die USA hat die höchste Kriminalitätsrate weltweit. Ein echtes Vorbild also, dem wir gerade nacheifern.

@09:27 von yolo

"Nicht wer sich sein Geld erarbeitet hat oder aber wer durch Intelligenz oder fleißíge Vorfahren an sein Geld gekommen ist, stellt ein Problem dar."

Die Kapitalakkumulation schafft nachweislich ein Kastenwesen, das Besitzverhältnisse zementiert und die Besitz-Chancen jeder nachkommenden Generation limitiert bzw. auf wenige Erben beschränkt. Deshalb ist im Kapitalismus die Erbschaftssteuer die sozial wichtigste. Ohne sie pervertiert das System schnell (aufgehende Schere zwischen Arm und Reich), wie seit etlichen Jahren zu beobachten ist. Das asoziale Wesen der Politik der letzten Jahre in der Bundesrepublik kommt durch Senkung und Aufweichung der Ebschaftssteuer deutlich zum Ausdruck.

09:35 von fathaland slim

09:12, KarlderKühne
>>Warum können die Renten z.B. in Östereich wesentlich höher sein?
.
weil es eine sozialdemokratische Regierung war, welche eine Rente öffnete um den Maschmeyers der Republik ein zusätzliches Einkommen zu spendieren

Politische Visionen verpassen oft den FinanzRealitätscheck

egal ob das Energiewenden, Elbphilharmonien, nicht beschäftigungsfähige Zuwanderungsmengen, Rentenwünsche, Armutsunterstützung oder bedingungslose Grundeinkommenspläne sind. Die Reihe ließe sich üppig fortsetzen. Abseits von allen Wirtschafts- und Sozialstaatsideologien muss einfach festgestellt werden, dass jedes Projekt eine Finanzierung benötigt, die für das Gelingen des Projektes richtig bemessen, langfristig und auch bei schlechtem Wetter tragbar sein muss. Daneben spielt für der Erfolg auch die sorgfältige Prüfung der bestmöglichen Sinnstiftung eine wichtige Rolle. Es ist verständlich, dass diese Ideen das Herz der Menschen erwärmen und auch das Herz des Wählers gewinnen können. Ist das Projekt aber nicht finanziell ausgewogen abgesichert, wird der Staat dauerhaft geschwächt und bei seiner Handlungsfähigkeit in Zwangsjacken eingeklemmt.

die

SPD hat aus den Fehlern, die beispielsweise Griechenland faktisch in den Ruin getrieben hatten, nichts gelernt. Immer wieder war zu lesen, dass Schröders Agenda2010- Reformen Deutschland vor den schlimmsten Auswirkungen der letzten Finanzkrise bewahrt hätten und andere EU-Länder auch ähnliche Reformen bräuchten. Und nun will die SPD aus Verzweiflung das Rad zurückdrehen, um damit auf Kosten der Steuerzahler Wählerstimmen zu kaufen. Verantwortungsvolle Realpolitik sieht anders aus.

09:27 von Stefan T

Sie wollemn also Rentner zum Arbeiten schicken? Schwebt Ihnen da die 80jährige Putzfrau vor?
.
wenn man sich mit 80 keine Ausgangsbasis geschaffen hat, über die Runden zu kommen
ich denke da hat man 60 Jahre lang nen Fehler gemacht

Da sieht man mal wieder

Da sieht man mal wieder, dass die jenigen, die in ihrem Leben ausgesorgt haben, kein besonderes Interesse daran haben, dass es schlechter gestellten etwas besser gehen könnte.
Dieser Kapitalismus auf Kosten derer, die sich trotz Bemühungen nicht wieder in die Arbeitswelt einfinden können, gehört abgeschafft.
Es darf nicht sein, dass Abermilliarden Euro gehortet oder in leerstehende Immobilen investiert werden. Geld gehört in den Umlauf, dafür ist es da. Die Wirtschaftsleistung könnte deutlich besser ausfallen.
Aber das ist nicht gewollt.
Wie sind Menschen zweiter Klasse und das ist so gewollt.
Ich frage mich, wie z. B. Menschen mit Hartz IV auskommen können.
Wie schaffen es die Rentner, die in Miete leben, mit ihrer bescheidenen Rente auszukommen?
Ich weiß, es geht irgendwie. Der Gang zur Tafel, Flaschen sammeln oder Zeitungen austragen sind ein paar Beispiele.
Aber das ist doch nicht die Interpretation vom wohlverdienten Ruhestand?

@Hanno Kurt - Sozialkosten

1 Billion nicht zuerst für H4, sondern für alles Mögliche, nur zur Info:

" Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Hartz IV. Bafög, Kindergeld - alles zusammengerechnet erreichten die Sozialausgaben im vergangenen Jahr, für das nun die inoffizielle Rechnung vorliegt, den Rekordwert von 965,5 Milliarden Euro, fast eine Billion"

Ist z.B Wortlaut der SZ.

Der Staat muss die Steuern der Vermögenden eintreiben!

@09:41 von Laskaris
In gewissem Sinn machen das sogar die USA vor: Firmen im Land besteuern. Wer sich weigert, landet vor Gericht.

Auch die Großen, wie Amazon, Apple etc. könnte man im Land besteuern. Das haben die Konservativen bisher eher verhindert. Auch die Transaktionssteuer, die vor allem Spekulanten treffen würde, wurde bisher verhindert.

Und wenn innerhalb Deutschlands z.B. Bayern stolz darauf ist, wie wenig Steuerfahnder und - überprüfungen es gibt, braucht man sich nicht zu wundern, dass die Steuerlast für den Normalbürger so hoch sein muss.

"Soli -Beitrag zahlt

"Soli -Beitrag zahlt ausnahmslos jeder, der für sein Einkommen arbeitet.
Welches Klientel meinen sie also?"
Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 Prozent der Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer. Vor allem Kapitalgesellschaften und Menschen mit hohen Einkommen profitieren von einer Senkung.

"Und welche Mittel sind denn wo vorhanden?"
Diese Frage sollten sie Herrn Altmeier stellen, der die Senkung des Soli gefordert hatte, und dafür auch finanziellen Spielraum gesehen hat.

"Deutschland gab letztes Jahr eine Billion-ja
1000 Milliarden Euro für Sozialkosten wie H4, etc. aus."
Interessante aber leider offensichtlich falsche Zahlen, die sie da angeben. Der Bundeshaushalt 2018 betrug insgesamt € 343,6 Mrd und für das Ministerium Arbeit und Soziales € 139,179 Mrd.

Gruß Hador

RE:Hanno Kuhrt

"Soli -Beitrag zahlt ausnahmslos jeder, der für sein Einkommen arbeitet.
Welches Klientel meinen sie also?"
Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 Prozent der Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer. Vor allem Kapitalgesellschaften und Menschen mit hohen Einkommen profitieren von einer Senkung.

"Und welche Mittel sind denn wo vorhanden?"
Diese Frage sollten sie Herrn Altmeier stellen, der die Senkung des Soli gefordert hatte, und dafür auch finanziellen Spielraum gesehen hat.

"Deutschland gab letztes Jahr eine Billion-ja
1000 Milliarden Euro für Sozialkosten wie H4, etc. aus."
Interessante aber leider offensichtlich falsche Zahlen, die sie da angeben. Der Bundeshaushalt 2018 betrug insgesamt € 343,6 Mrd und für das Ministerium Arbeit und Soziales € 139,179 Mrd.

Gruß Hador

Dass viel zu viele Menschen

Dass viel zu viele Menschen zu wenig Geld haben, um das Nötigste, wie Wohnung, Essen und Kleidung zu finanzieren, ist in einem der reichsten Industrienationen der Erde mehr als ein Skandal! Wenn Kinder- und Altersarmut in einem solchen Land noch immer bewegende Themen sind, läuft da was ganz verkehrt!
Und daran sind solche "weisen Menschen", wie der Herr Schmidt, nicht unschuldig! Ihre praktische Einflussnahme auf politische Entscheidungen sind gleich null, aber sie erzeugen Stimmungen, die willfährig aufgegriffen werden, um gute Ansätze für die Wiedereinführung der SOZIALEN Marktwirtschaft zu zerstören!
Wirtschaft und Markt haben sich von der sozialen Verantwortung abgekoppelt. Mehr als die Hälfte aller Unternehmen haben sich aus der Tarifbindung verabschiedet und da wundert es doch wohl niemanden, wenn die geringen Löhne und die daraus resultierenden geringen Rentenbeiträge zu Altersarmut führen. Hauptsache, die Gewinne steigen, nicht wahr, Herr "Wirtschaftsbüttel" Schmidt?

Typisch SPD

Typisch SPD. Große Klappe und keine seriöse Finanzierung. Mal wieder ein Blindgänger. Aber gerade in Bezug auf große Klappe hat die SPD mit dem kleinen Kühnert ja eine würdige Ergänzung zu solchen "Größen" wie Stegner gefunden.

Mindestlohn / Grundrente

es ist schon komisch, das immer die Leute, die selbst keinerlei Rente & Krankenkasse zahlen alles zum Wohl der Bevölkerung ablehnen. In anderen Ländern wie Dänemark & Schweden funktioniert doch auch ein Mindestlohn von ca. 17 EUR und eine Grundrente von ca. 800 EUR. Im Gegenteil: die Bevölkerung gibt mehr Geld aus.

Rad zurückdrehen geht

Rad zurückdrehen geht natürlich gar nicht, das würde ja unsere Wirtschaft bedrängen, wenn wieder nach altem Recht und Ordnung hier die arbeitende Bevölkerung bei Verlust ihrer Arbeitsplätze unterstützt und am Ende vielleicht auch noch der Billigstlohnarbeit Probleme gemacht werden. Das könnte ja dazu führen, dass sich unsere weltweit so geschätzte Industrie auch bald nicht mehr länger am europaweit größten Billiglohnarbeitsmarkt bedienen könnte, was unmittelbar negative Einflüsse auf unsere exzellenten Außenhandelszahlen nehmen und durch dann schwindende Steuereinkünfte unsere berliner Spendenvereine im Ausland nicht mehr so spendabel aufteten lassen könnte. Wie da immer alles so zusammenhängt?! Also dann weiter und die Pläne der Rentenverbesserung mit Steuergeldern werden ja hoffentlich auch bald vergessen sein. Ist schon Wahnsinn, da würden doch einige tatsächlich Steuern für die eigenen Leute verbrauchen. Man glaubt es nicht, was für Leute da so herumdenken.

programmatische Aufstellung

heißt doch nicht Umsetzung in Regierungshandeln.
Ich finde es gut, dass sich die Parteien endlich wieder überlegen, wie sie sich besser unterscheiden lassen und damit eine Wahl bieten, welche Punkte den Bürgern (Wählern) wichtig sind.
Bei der ganzen Diskussion fehlt mir allerdings das klare Bekenntnis und entsprechende Maßnahmen für ältere Jobsuchende (die ja inzwischen ab 40/45 echt Probleme haben einen neuen Job zu finden). Hier muss eine Bevorzugungsregelung bei Einstellung für deutsche Staatsbürger ggü. ausländischen Staatsbürgern her. Das würde eventuell der Diskussion um den Fachkräftemangel etwas Wind aus den Segeln nehmen.

@ um 09:41 von Laskaris

Wie löst man aus Ihrer Sicht das Problem, dass die Konzerne und Superreichen einfach das Land verlassen, wenn Sie zu hoch besteuert werden?
.....
Unternehmen benötigen Arbeitskräfte. Weil ein Mangel in Europa absehbar war, haben die Wirtschaften in Forschung und Entwicklung die 4,0-Industrie nach vorn bringen wollen.
Zaghaft begann sie und die Politik hat weder Forschung, IT, Bildung noch Kreditrahmen frei gemacht.
Sie zielte lieber auf den UN-Wahn der Einwanderungspolitik und fabulierte, wir würden mehr Arbeitskräfte benötigen.
Das ist heute so. Aber nur deswegen, weil die Entwicklung von 4.0 so erfolgreich durch Ideologen sabotiert wurde.
Ohne Geld und IT oder Bildung gibt es keinen rechtzeitigen Einstieg in 4.0.
Nun verharren wir in alten Strukturen und benötigen doch die Arbeiter, die wir eigentlich schon lange durch IT ersetzen wollten.
Der Nachwuchs hätte die Bildung für die Betreuung von IT benötigt.
Zu spät!
Die Zuwanderung kollabiert mit unserem Fortschrittsbestrebungen!

@09:27 von yolo

Neiddebatten führen solche neoliberalen Scharfmacher wie Schmidt.

Das Gespenst Kapitalflucht zieht nur dann wenn die BRD immer weiter zum Billiglohnland verkommt. Deswegen brauchen wir eine Stärkung der unteren Einkommen. Das Geld bleibt nämlich hier und finanziert Kitas, Schulen und Universitäten. Eine gute Ausbildung kostet.

Wer die BRD des Jahres 2019 mit der DDR Diktatur vergleicht macht sich lächerlich und ihr letzter Satz erinnert an das angebliche Zitat von Marie Antoinette "S'ils n'ont pas de pain, qu'ils mangent de la brioche."

Ich denke die SPD täte besser daran...

Ich denke die SPD täte besser daran endlich mal aktiv die ganzen anstehenden Abschiebungen von Kandidaten die unser Sozialsystem belasten, aber nicht gehen wollen, durchzuführen. Das würde schon zu einer spürbaren Entlastung der Kassen und Geld zur Gegenfinanzierung Ihrer Vorhaben fei machen.

@yolo, 9:42 re @Stefan T

Sie unterschlagen mit Bravour, dass Unternehmer die Arbeitsplätze schaffen, den Lohn zahlen, die Krankenkassenleistungen zur Hälfte mittragen, Urlaubs- und tiels Weihnachtsgelder zahlen und auch im Krankheitsfall sogar den Lohn weiterzahlen.

Und Sie unterschlagen mit Bravour, dass selbstverständlich jeder Arbeitnehmer alle mit seinem Arbeitsplatz verbunden Kosten selbst und ganz allein erwirtschaftet. Plus noch einen schönen Bonus für den Arbeitgeber. Sonst würde er nämlich, mal ganz arbeitgebergerecht gedacht, nicht eingestellt.
Sie tun gerade so, als wären Güter und Dienstleistungen schon immer dagewesen und hätten schon immer den Reichen gehört, die nun, sozial wie sie sind, die Arbeitnehmer daran partizipieren lassen. Arbeit gibt es aber nicht, weil es Reichtum gibt, sondern umgekehrt.

@09:12 von KarlderKühne

"Warum können die Renten z.B. in Östereich wesentlich höher sein? Deutschland ist doch angeblich ein wohlhabendes Land in dem "wir gut und gerne leben!""

Das liegt unter anderem an zwei Punkten.

1. Die Beiträge zur Rentenversicherung sind in Österreich deutlich höher als in Deutschland.
2. Aufgrund der Zuwanderung von ausländischen Arbeitnehmern, ist die Altersstruktur in Österreich anders als in Deutschland. Das Verhältnis Arbeitnehmer zu Rentner ist günstiger.

@09:37 von Hanno Kuhrt

...und ohne Atom... pardon, Kernkraftwerke geht bei uns der Strom aus.

...und die Erde ist eine flache Scheibe.

Alles halb so wild

Wie der „Postillon“ richtig feststellt, dreht es sich mit diesen Vorschlägen um das „traditionelle linke Halbjahr vor wichtigen Wahlen“ der SPD.
Die Frage, die sich stellen sollte ist doch: Warum nehmen die versammelten deutschen Medien das Ganze so ernst?
Da wird doch der Bevölkerung bewusst und vorsätzlich eingetrichtert, dass die SPD irgendetwas mit „Sozial“ zu tun hätte.
Und das war doch schon zu Helmut Schmidt‘s Zeiten nicht mehr so, der in gleicher Basta-Manier die NATO-Doppelbeschlüsse durchgesetzt hat, gegen den Willen großer Teile der Bürger, wie Gerhard Schröder die Harz4 - Beschlüsse, zum Schaden nicht nur der deutschen Bevölkerung, sondern gleich zum Schaden ganz Europas.
Einer Sache kann man sich sicher sein: Ein paar Unbedarfte mehr werden nun vielleicht die SPD wählen, aber danach ist auch wieder Ruhe im Karton.
Und eine weitere Sache, die sicher ist: Vor den nächsten Bundestagswahlen wird die SPD wieder Ähnliches beschließen.
Und danach vergessen!

@09:21 von 20.4

Haben sie noch mehr von solchen inhaltsschwangeren Plattitüden?

Ich habe noch eine für sie:

...und Nachts ist es kälter als draußen!

Wahlgeschenke an die Alten, zu Lasten der Jungen

Weil Deutschland immer mehr überaltert und die Alten einen immer größeren Wähleranteil stellen, überbieten sich die Parteien darin, Geschenke an diese Zielgruppe zu verteilen.

Die SPD geht in die Vollen: Grundrente, längeres Arbeitslosengeld für ältere Arbeitnehmer. Aber die Union ist nicht viel besser, denn auch sie buhlt natürlich um die Stimmen der prozentual immer größer werdenden älteren Generation.

Mir tun die heute 20-Jährigen leid. Sie müssen den Babyboomern, die demnächst in Rente gehen, den Ruhestand bezahlen. Und die Schulden, die ihnen hinterlassen wurden. Wegen hoher Steuern und Nullzinspolitik können sie kaum Vermögen ansparen, Wohneigentum können sie sich angesichts der Immobilienpreise nicht leisten. Wenn sie selbst eines Tages in Rente gehen, werden viele von ihnen aller Voraussicht nach in Armut leben - dagegen haben es die heutigen Rentner, trotz aller Beschwerden, sehr schön.

Ich vermisse in der Gerechtigkeitsdiskussion die Generationengerechtigkeit.

Am 13. Februar 2019 um 09:38 von Boris.1945

"Wenn das Produktivvermögen dieser Schicht, von Generation zu Generation durch Erbschaftssteuer angeknappert, einmal verteilt wird ist es in den Wirtschaften weg.
*
Das Krebsgeschwür ist der sozialistisch geschürte Neid, der in ein System führen soll, in dem solche investierten Überschüsse nie erwirtschaftet werden."
#
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22.03.2017
Geldsegen für BMW-Hauptaktionäre
Eine Milliarde Euro Dividende für die Quandts
-
"http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/bmw-eine-milliarde-euro-fuer-stefan-quandt-und-susanne-klatten-a-1139896.html"
-
Damit haben Sie bestimmt auch keine Probleme. Das anzusprechen ist für Sie auch eine Neiddebatte.

10:13 von Sisyphos3

Zitat:"ja der reiche Chef .....
wenn es meinem Chef und seiner Firma gut geht kann (kann !!!) er mir einen guten Gehalt zahlen - ob er es tut steht auf nem anderen Blatt"

Wenn der der Chef seinen Gewinn über niedrige Löhne (gleichbedeutend mit geringen Betriebsausgaben) übermäßig erhöht, ist es die Aufgabe des Sozialstaates hier steuerrechtlich einzugreifen und entsprechend umzuverteilen, und nicht, wie derzeit Praxis, die Niedriglöhne über von anderen geleisteten Steuerzahlungen aufzustocken.

09:55 von Internnett

Wirtschaftsweisen? Helmut Schmidt nannte sie einmal : Kaffeesatz Leser .

10:09, Sisyphos3

>>09:29 von fathaland slim
"Eine wohlgeordnete Welt, in der jeder seinen Platz hatte,"
.
ich bin gut mit dieser Welt gefahren
und wie man unschwer erkennen kann, Fortschritt kann auch Rückschritt bedeuten<<

Mit dieser Welt konnte man gut fahren, wenn man sich ihren Regeln unterwarf und das tat, was von einem verlangt wurde.

Eine Welt, gegen deren Enge und autoritären Geist ich als Heranwachsender rebelliert habe. Andere haben sich gefügt.

Mich hat das in gewisser Weise vor den Verwerfungen, die mit dem Untergang dieser wohlgeordneten Welt verbunden sind, geschützt, da ich mich ihren Zwängen immer schon entzogen und eigenverantwortlich gelebt habe. Ohne jemals auch nur einen roten Heller vom Staat bezogen zu haben.

Eigentlich müsste ich der prototypische FDP-Wähler sein. Dummerweise begreife ich mich aber als Sozialisten.

Am 13. Februar 2019 um 09:27 von yolo

"Wir sollten wieder dahin zurückkommen, als Unternehmer für ihre Arbeiter Wohnraum schufen und Wohlfahrten gründeten, etc."

Das hat der Sozialstaat abgeschafft. Ist schon prima wenn man sich hinter einem Konstrukt verstecken kann, das einen selbst relativ unbehelligt lässt und die etwas Armen für die ganz Armen sorgen lässt.
Und dann fängt der Staat noch an und privatisiert die sozialen Aufgaben, damit die überschüssigen Gelder auch gut angelegt sind und weiter arbeiten können, während der kleine Sparer durch Nullzinsen klein gehalten wird.

Anstatt immer die Massen zu besteuern, …

sollten der Finanzminister und die Finanzämter endlich mal dafür sorgen, dass insbesondere die deutschen Konzerne endlich mal ihre Steuern abführen, anstatt seit mittlerweile über 70 Jahren diesen Konzernen und Superreichen weiterhin die Gelegenheit zu geben, seine Steuern mit übelsten Tricks zu vermeiden!
Jeder „normale“ Arbeiter und Angestellte hat in diesem System nicht den Hauch einer Chance, eine Brise Wohlstand zu erlangen. Schließlich sind deren Einkünfte den Finanzämtern bestens bekannt. Wenn man dann etwas Geld angespart hat, darf man es mit fadenscheinigen Abfragen über die finanziellen Verhältnisse erst einmal bis auf einen lächerlichen Sockelbetrag aufbrauchen, bevor man Hartz IV erhält.
Da hilft auch das FDP-Credo mit „Bildung und Qualifikation könne man auch bessere Einkünfte erzielen“ nicht für jeden Mitmenschen, da eben nicht jeder zum Nobelpreisträger geboren ist! Einfach mal drüber nachdenken!

10:09 von Sisyphos3

«ich bin gut mit dieser [wohlgeordneten] Welt gefahren [in der jeder seinen Platz hatte].»

Nicht nur Sie sind "gut damit gefahren". Millionen andere heutige Rentner auch, die den Großteil ihres Arbeitslebens "mit kontinuierlichen Erwerbsbiographien" arbeiteten, die einen "auskömmlichen" Rentenanspruch mit sich brachten.

«da sind die Gründe verschieden [für massenhaft drohende Altersarmut] …
Versorgungsmentalität - statt Eigenverantwortung … lockere … veränderte gesellschaftliche Einstellung Ehe/Kindern, (Selbstverwirklichung auf Kosten der Gesellschaft) häufiges scheiden mit Ehegattensplitting sind die Regel, Alleinerziehende.»

Nichts von dem, was Sie schildern, "ist die Regel". Die angeblich "zu lockeren", zu wenig verantwortungsvollen Einstellungen der jüngeren Generation waren schon immer das Schreckgespenst, das für Weltuntergangsszenarien an Wände gemalt wurde.

"Die Jüngeren" sind nicht das generelle Problem …

"Scheidungen mit Ehegattensplitting" - was ist das …?

@09:35 von fathaland slim

"Weil Österreich, im Gegensatz zu Deutschland, über weite Strecken seiner Nachkriegsgeschichte sozialdemokratisch regiert wurde."

ALSO. Der Blick in die Geschichte verraet: Oesterreich hatte seit 1945 8 Sozialdemokratische Kanzler und 7 OVP Kanzler. Die Regierungszeit der sozialdemokratiscvhen Kanzler betrug ca 35 Jahre. Bleibt fuer die OVP Kanzler auch 35 Jahre, bischen mehr. Vergleichen sie das gerne mit Deutschland.

"Es findet dort allerdings gerade ein schleichender, aber massiver Sozialabbau statt. Versteckt hinter einem gewaltigen nationalistischen Getöse."

Woran machen Sie den "Sozialabbau" und das Nationalistische Getoese fest?

SPD - Never again!

viele, viele Jahre gab es für mich nur eine wählbare Partei: Die SPD! Und meine ganze große Familie hat das ebenso gesehen. Da musste man nicht nur auf ihre großen Kanzler abheben, auch das Personal in der zweiten Reihe, selbst die Hinterbänkler hatten Format. Beim Personal, welches diese Partei aber jetzt repräsentiert, bei der Programmatik, welche dieses Personal ausgibt, erschreckt mich die vollkommene Ahnungs- und Verantwortungslosigkeit zutiefst.
Als Wähler möchte will und kann man sich diesem Niveau nicht angleichen - deshalb ist für mich aus der SPD eine unwählbare Partei geworden.

09:36, yolo

>>Das Problem ist, dass man neuen Bürgern hier Dinge gewährt, die die alten Bürger nicht hatten und haben.<<

Welche denn?

Sie scheinen ja neidisch zu sein. Aber worauf?

Sammelunterkünfte? Geldzuwendungen unterhalb des Hartz4-Niveaus?

Unternehmen, die Gewinne erwirtschaftet haben

und gleichzeitig Niedriglöhner und Aufstocker beschäftigt haben, sollten vom Finanzamt gezwungen werden, diese Kosten im Nachhinein zu erstatten, damit letztlich nicht der Steuerzahler deren Gewinn finanziert hat.

Aber solche Gedanken werden wir von den parasitären Wirtschaftsweisen vermutlich nie hören.

@ artist22

"Ganz einfach. Mehr Transparenz.
Nur das wollen die Nutzniesser des 'Systems' natürlich nicht. Die ganzen 'Panamas und Islands und Singapurs' wären längst Geschichte, wenn man denn wöllte, was man söllte ;)"

Es geht hier doch nicht nur um Steuerhinterziehung oder um kleine "Steueroasen".

Alle (!) Industriestaaten stehen in einem Wettbewerb um attraktive Unternehmens- und Einkommenssteuern, weil man die Konzerne und die Hochqualifizierten anlocken will - genauer gesagt, anlocken muss, denn von ihnen kommt das Geld. Deutschland, die Schweiz, die USA, Kanada usw. sind Konkurrenten. Das UK wird sich nach dem Brexit wohl als extrem unternehmerfreundliches Land positionieren.

Dazu kommen die Globaliserung und die Technik. Die meisten geringqualifizierten Jobs werden heute in China erledigt, der Rest wird wegautomatisiert.

Ich warte immer noch auf das linke Patentrezept, wie wir angesichts dieser Herausforderungen zu den tollen West-BRD-Verhältnissen der 1980er Jahre zurückkehren.

°...geht es ihm und seiner

°...geht es ihm und seiner Firma schlecht,
könnte er mir nicht mal - selbst bei gutem Willen nen gescheiten Lohn bezahlen...°

Nun dann gibt es immer noch Mittel und Wege damit er Sie wenigstens schlecht bezahlen kann und es zumindest ihm einigermassen gut geht.
Schlechte Bezahlung und/oder Arbeitszeitverkürzungen und schon wird der von ihm an Sie zu zahlende Lohn vom Staat subventioniert.
Diese Profiteure des Hartz IV Systems kommen bei der ganzen Diskussion ohnehin zu kurz.

Von Wirtschaftsweisheit keine Spur!

Wenn wir den Hartz IV-Empängern und Altersarmen keine Möglichkeit geben, Geld auszugeben, bremst das ja wohl eher die Wirtschaft, anstatt es sie ankurbelt. Wer keine Kohle hat, gibt auch keine aus. Was ist also an diesem grundlegenden Konzept der SPD verkehrt?
Wenn Konzerne seit vielen Jahrzehnten Steuern vermeiden, kann man dies durchaus auch als asozial bezeichnen; insbesondere wenn sie an der einen oder anderen Stelle mit Massenentlassungen drohen.
Wenn der Staat ihnen die Möglichkeit bietet, gutes Geld mit ihren sehr guten Produkten zu verdienen, dann sollte es der Stolz der Konzerne sein, zunächst einmal längere Garantien auf die Haltbarkeit ihrer Produkte zu geben wie auch ehrlich ihre Steuern zu bezahlen!
Damit wären dann auch die oben erwähnten Konzepte finanziert!

Ich verstehe die SPD Kritiker nicht

Ich finde die Idee der SPD toll und spekuliere auch darauf, im Alter von 63 von meinem AG gekündigt zu werden, idealerweise mit einer guten Abfindung obendrauf.
Die Höhe der Staatsverschuldung ist doch ohnehin nur eine Zahl auf Papier, also ist der SPD-Vorschlag auch langfristig trotz Demographiewandel ganz einfach durch höhere Neuverschuldung finanzierbar. Die Südeuropäer machen uns seit Jahren vor, wie es geht. Was spricht also dagegen?
"La dolce vita", das sollten wir Deutsche uns auch mal gönnen.

10:13 von heathersfan

warum hantieren Sie weiterhin mit falschen Zahlen?
Absicht?
Der Anteil für Arbeit und Soziales im Bundeshaushalt 2019 beträgt 40,76 %.
.
dazu kommen noch 4,29 % für Gesundheit wo würden sie das zuschlagen ?
ebenso 2,93 % für Familie Senioren Frauen Jugend !
also statt 50 % "nur" 48 %

@ pauline_8

"Man konnte auch CDU mit den gleichen Folgen wählen. Oder man wählte das Original, die SPD, statt der CDU. Beide versuchten sich bei den sozialen Wohltaten zu überbieten." Am 13. Februar 2019 um 10:06 von pauline_8

Welche sozialen Wohltaten haben Ihnen denn nicht gefallen: Subventionen, Kurzarbeitgeld oder Bankenrettung?

Man sollte nicht so tun, als ob nur der kleine Mann immer Hilfe bräuchte. Der lässt seine Gewinne wenigstens ordnungsgemäß versteuern und sozialisiert nicht nur Verluste.

um 10:24 von Sparer

Griechenland ist deswegen finanziell den Bach herunter gegangen, weil sich die Oberschicht Jahrzehnte lang weitestgehend vor ihrer sozialen Pflicht Steuern zu zahlen gedrückt hat. In diese Richtung sind wir seit Agenda 2010 übrigens auch abgebogen.
Die Lasten dieser Politik werden bei uns- genau wie in Griechenland- zunehmend die "finanziell untere" Bevölkerungsschicht tragen müssen.

10:15, Hartmut der Lästige

>>die USA hat die höchste Kriminalitätsrate weltweit. Ein echtes Vorbild also, dem wir gerade nacheifern.<<

Nein, haben (nicht hat, denn USA ist Plural) sie nicht. Dieser Platz gebührt wohl Venezuela, und zwar nicht erst seit Maduro oder Chávez. Und dann kommen noch ganz viele andere Länder, und dann erst die USA.

Was die USA allerdings haben, das ist die höchste Anzahl von Gefängnisinsassen im Verhältnis zur Bevölkerung. Und dies wird von namhaften Soziologen dieses Landes durchaus als "Sozialprogramm" gedeutet. Denn durch die zunehmende Automatisierung werden Menschen für den Produktionsprozess überflüssig. Es gibt sie aber trotzdem. Bei uns werden sie mit Hartz4 abgespeist, in den USA in Staatspension genommen.

Beides nicht wirklich zielführende Ansätze, von denen man aber trotzdem nicht ablassen möchte.

@10:24 von Sparer

Märchen werden auch nicht wahrer umso öfter man sie wiederholt.

Das gilt für beide Märchen.

@ um 09:40 von fathaland slim

"Aber wo kämen wir denn da hin, wenn das jeder machen würde?"
::
Keine Sorge, das wird sicher nicht passieren.
Wir haben dafür viel zu viele Nutznießer im Staat dick und satt gefüttert und damit eine Sozialdekadenz befeuert, die sich aktuell nun bei den SPD-Vorschlägen bemerkbar macht.
Ein Nimmersatt wird eben nimmer satt und bemerkt nicht einmal, wie träge und unbeweglich er geworden ist.

Wem die bescheidene und ärmliche Lebensweise reicht, der soll sie gerne leben.
Aber dann soll er anderen ihr Gut nicht neiden.
Denn auch andere haben ein Recht auf ihre Selbstverwirklichung. Und wenn andere durch Arbeitsplätze und Eigentumsmiete davon profitieren wollen, sollen sie es tun.
Ansonsten heißt es selber Unternehmungen und Häuser aufbauen, und nicht anderen ihre Werke neiden.
Nicht die Sandburg des Nachbarn im Sandkasten kaputt machen, weil man selber keine hinbekommt.
Unter Kindern im Sandkasten würde das eine schlechte Charakternote bescheren.
Verhaltensauffällig eben.

@10:31 von Silberrücken

Dem ist nichts hinzuzufügen, danke.

Ist doch logisch, dass bei Älteren das Arbeitslosengeld...

überarbeitet werden muss.

Wegen der Lohnentwicklung werden irgendwann so viele Rentner aufstocken müssen, dass man entweder unzählige Sachbearbeiter einstellen wird müssen.
Oder man sieht zu, dass alle ein Minimum bekommen, und wo noch etwas fehlt, kann dann aufgestockt werden ohne zusätzlichen Ämter bauen zu müssen.

PS. Werden Sozialämter für ältere Arbeitslose auch umbenannt? In Vorrentenzeitüberbrückungscenter? Jobcenter erscheint mir da etwas unrealistisch.

09:42 von yolo

"Kein sozialistischer Staat schafft es, seine Bürger gut zu ernähren und einen gewissen Wohlstand zu verschaffen."

Das ist aber kein Alleinstellungsmerkmal des Sozialismus.

"Zweifelsohne, die USA sind ein extremes Land. Ein extrem gespaltenes Land. Einerseits wohnen 492 der 1645 US-Dollar-Milliardäre der Erde in den USA. Anders formuliert, 30 Prozent der Dollar-Milliardäre kommen aus den USA. Das ist schon sehr beachtlich.
Aber auf der anderen Seite ist es auch wieder so, dass sage und schreibe 46,486 Millionen Amerikaner (Stand Juli 2014) auf Lebensmittelmarken nach dem sog. SNAP-Programm (weitere Informationen auf der Website des US-Landwirtschaftsministeriums) angewiesen sind. Die Gesamtbevölkerung der USA liegt bei um die 316 Millionen. Anders ausgedrückt, knapp 15 Prozent der Bevölkerung braucht zum Überleben Lebensmittelmarken."
Quelle: Welt.de

10:31 von Silberrücken

um das Nötigste, wie Wohnung, Essen und Kleidung zu finanzieren
.
wird nicht auch da maßlos übertrieben ?
hungert jemand in unserem Land oder hat nichts zum Anziehen
also ich lebte wie viele andere (!) in der Zeit mit meinem Bruder auf gerade mal 9 qm (incl. schrägen Wänden)
welches Kind lebt heutzutage nicht im eigenen Zimmer
auch wurde bei uns auf 18 ° geheizt, heute auch ?
meine Mutter, geschieden Alleinerziehend
- war kann man sagen - etwas "geächtet" mußte arbeiten" gehen,
wobei das damals selbstverständlich galt, für seinen Unterhalt und der seiner Familie aufzukommen Unterstützung wie heute war unüblich und unvorstellbar

Wann kann die SPD ihre Pläne umsetzen?

Da sie bei 15% liegen, kann sie ihre Pläne nur in einer Koalition umsetzen, bei der die Koalitionäre ihre Pläne mittragen. Daher müßten die Genossen schon sagen, mit wem sie zusammengehen würden. Infrage kommen aber nur die "Linke" und die "Grünen". Da aber die "Linken" wie ein rotes Tuch für die SPD sind, kann man wohl alle Pläne der SPD in die "Tonne werfen".

08:03 von Sisyphos3

«Zugegeben ich hörte mit 55 auf zu arbeiten, aber das Leben finanzierte ich mir aus eigenen Ersparnissen und nicht vom Geld anderer.»

Dann sollten Sie zufrieden und gelassen sein, wenn Ihnen das so gelang, wie Sie es wohl auch (gut) geplant hatten.

Und dankbar, dass Sie nicht ernsthaft krank wurden, oder ein anderer "Schlag des Schicksals" Ihre Pläne durchkreuzte, und Ihnen diesen letztendlich "angenehmen" Weg verunmöglichte.

Nicht allen Menschen ist es gegeben und möglich, den Lebensweg so zu beschreiten, wie Sie es taten. Die allerwenigsten werden durch eigene Faulheit oder Dummheit daran gehindert. Es gibt viele "äußere Umstände", die auch Ihnen Ihren Weg hätten kräftig verhageln können.

Erfreulich für Sie, dass dies nicht geschah. Um so gelassener könnten Sie die Welt um Sie herum sehen. Was Ihnen aber offensichtlich nur mäßig gut gelingt, wenn man Ihre Beiträge so liest …

«… schon 50 % des Staatshaushaltes für Soziales draufgeht…»

Übertreibung unsinnig + unlauter …!

@ yolo

"Sie zielte lieber auf den UN-Wahn der Einwanderungspolitik und fabulierte, wir würden mehr Arbeitskräfte benötigen.
Das ist heute so. Aber nur deswegen, weil die Entwicklung von 4.0 so erfolgreich durch Ideologen sabotiert wurde."

Ihre Ausführungen beantworten meine Frage nicht, wie man angesichts des Steuerwettbewerbs, in dem die entwickelten Staaten stehen, die Konzerne und die Superreichen so stark besteuert, dass all die linken Wahlgeschenke finanzierbar werden - und nicht wieder die Mittelschicht die Zeche zahlen muss.

Zu dem, was Sie geschrieben haben: Letztlich ist es doch egal, ob der Druck auf die Geringqualifizierten deshalb steigt, weil 1. Die Jobs in Schwellenländer verlagert werden, 2. Die Jobs wegautomatisiert werden oder 3. Geringqualifizierte in die entwickelten Länder einwandern. Das Ergebnis ist gleich: Es gibt bei uns nicht mehr genug Jobs für Geringqualifizierte.

Nicht jeder hat das Zeug zum Hochqualifizierten. Da können Sie noch so viel in Bildung investieren.

10:33 von Tri Komplex

Bevorzugungsregelung bei Einstellung für deutsche Staatsbürger
.
derlei Einstellung ist aber heutzutage hierzulande sehr unpopulär
wundert mich dass dies durchgeht in dem Thread

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Bla,bla,bla.

Guten Tag,eigentlich ist weniger die Frage,wie man den laengst wiederlegten Unsinn des  »Weisen »zum wiederholten Male argumentativ wieder legt,sondern wie die SPD und die CDU solche Wirtschaftsweisen foerdert und immer wieder zu Rate zieht.
Die Rentenleistung ist vor allem durch die Hartz 4 Reformen schlichtweg unanständig niedrig-gerade weil die Hartz 4-Arbeitslosenleistungen null Rentenansprüche generieren.Ausserdem zahlen Selbständige freiwillig in die Kassen ein,was weder gut fuer sie, noch gerecht ist!Und die Bemessungsgrundlage ist zu niedrig ,und es zahlen nicht alle ein.
Das groesste wirtschaftspolitische Problem ist ,dass die Kostenersparniss nur in Aktien-und ausländische oft spekulative Investitionsquoten fließt.
Also aufgrund der hohen Produktivität auch noch die Kaufkraft der meisten anderen EG Staaten kuerzt!Also die Binnennachfrage hemmt und die Schulden der unproduktiveren Laender explodieren laesst.
Wirtschaftsweise sind eben auch Ideologen.

@10:06 von pauline_8

"Jetzt möchte die SPD "einen großen Schritt nach vorn machen" und möglichst viel unserer Steuern breit gestreut an jeden verteilen der sich bedürftig fühlt. Dabei ist die Steuerlast in D schon heute fast die höchste in Europa."

Ja warum den auch nicht? Das ist allemal besser als dieses Geld in sinnloser Rüstung zu verschwenden.

Zynismus vom Feinsten

Wenn die Bundesregierung die 80 Milliarden von cum-ex eingesammelt hätte, die Schäuble versemmelt hat, dann könnte man eine lange Zeit eine wunderbare Grundrente und normales Arbeitslosengeld zahlen UND die normalen Unternehmer entlasten.
Der weiße Herr verdient sein Geld mit Rezepten aus dem 19. Jahrhundert. Wenn er sein vieles Geld wert wäre, dann käme er mit interessanteren Vorschlägen.

Die Wirtschaftsweisen dürfen KEINE Sozialpolitik machen

Das sind Wirtschafts-Leute. Ohne jede Legitimation. Mit dem gleichen Gewicht könnte der Verband der Kleintierzüchter seine Thesen aufstellen. Dass der Wirtschaft die soziale Gerechtigkeit ein Dorn im Auge ist, wissen wir seit Marx. Jedoch ist in den letzten 2 Jahrzehnten ein Ungleichgewicht entstanden, das LEIDER auch durch die Grundrente nur kaschiert, aber nicht ausgeglichen wird. Der Ursprung sind die vielenGering-Verdienenden, deren Anteil an der arbeitenden Bevölkerung immer größer wird. Ebenso lange zahlen die auch kaum in die Sicherungssysteme - Alters-Armut ist da zwangsläufig. Die Industrie hat in dieser Zeit maximale Gewinne eingefahren - die Gewinne verfrühstückt worden, anstatt in die Sicherungs-Systeme zu füllen. Die richtigen Probleme werden ERST in weiteren 10-20 Jahren auf den Tisch kommen! Heils Grundrente sichert das Minimum für künftige Rentner. Finanzierungsmodell? Treibt endlich die Steuer-Mrd von Amazon, Google und Konsorten ein.

10:31 von eine_anmerkung

«Typisch SPD. Große Klappe … mal wieder ein Blindgänger … große Klappe … kleiner Kühnert … zu solchen "Größen" wie Stegner …»

Größtes Kino kleinster Worte mit dem wenigsten Inhalt …

@ krittkritt

"In gewissem Sinn machen das sogar die USA vor: Firmen im Land besteuern. Wer sich weigert, landet vor Gericht."

In den USA zahlen die Unternehmen deutich niedrigere Unternehmenssteuern und Abgaben für Arbeitnehmer als in Deutschland. Auch die Einkommenssteuer ist niedriger. Die USA taugen also gerade nicht als gutes Beispiel.

Das Verhältnis von Steuereinnahmen des Staates zum Bruttosozialprodukt lag 2017 in Deutschland bei 37,5 Prozent, in den USA nur bei 27,1 Prozent.

Dass Steuerhinterziehung in den USA stärker verfolgt wird als bei uns, ist löblich - aber da sie die Weltleitwährung US-Dollar, das stärkste Sanktions-Instrumentarium, die beste Technologie and die am besten ausgebildeten Hochqualifizierten haben, können es sich die Amerikaner auch leisten, ihre Unternehmen etwas härter ranzunehmen, wenn sie denn wollen. Für Staaten, die über weniger Druckmittel verfügen, ist das weitaus schwieriger.

Sozialstaat

Was haben die Politiker mit meinen Einzahlungen in ein Systhem, das sie als sicher gepriesen habem, gemacht? Da ist doch was nicht richtig gelaufen. Ich denke da an Frühverrentung, ein Verbrechen. Ich denke an Fremdfinanzierung. Die junge Generation soll nur nicht auf den Generationenvertrag pochen denn das Bundessozialgericht hat geurteilt, das die Rentenversicherung "Keine Solidarische Versicherung" ist. Also was?

Volkswirtschaft / Sozialstaat

Das Wettrennen um den Staat mit den geringsten sozialen Leistungen ist seit vielen Jahren, sogar Jahrtausenden, das Mantra derer, die keinen Sozialstaat bezahlen wollen. So auch US-Präsident Trump, dessen Politik Herrn Schmidt als Vorbild dient. (siehe n-tv Interview). Die Austeritätspolitik der Bundesregierung während der Eurokrise hatte die Krise nicht beendet, sondern verschlimmert. Natürlich waren Reformen erforderlich, aber der Weg Portugals hat gezeigt, dass es besser geht. Deutschland hat sich in der Eurokrise verhalten, wie ein totziges Kleinkind, von volkswirtschaftlicher Weitsicht keine Spur. Mario Draghi hat die Scherben unter den Tisch gekehrt und neues Porzellan verteilt. Von einem "New Deal" (siehe Roosevelt) den Merkel versprach wurde nichts, weil diejenigen die den Sozialstaat nicht bezahlen wollen, immernoch die Fäden ziehen. Fäden, an denen Marionetten hängen, die uns mitteilen, dass wir uns einen Sozialstaat nicht leisten können.

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