Kommentare

Russische Hilfe

Natürlich lehnt Russland eine Resolution ab, in der freie Wahlen gefordert werden. Der russische Staat und der russische Ölriese Rosneft haben Machthaber Maduro Milliarden Dollar gegeben, um in Südamerika wirtschaftlichen und politischen Einfluss zu gewinnen. Da spielt es für Russland keine Rolle, dass Maduro verfassungswidrig das Parlament ausgeschaltet hat, dass die Venezolaner hungern und dass Millionen vor dem Hunger geflohen sind. Auch leistet Russland keine kostenlose humanitäre Hilfe, um die Macht Maduros abzusichern. Ein Veto im Sicherheitsrat ist billiger. Russland wird in der UNO fordern, dass die Weltgemeinschaft ein Hilfsprogramm auflegt. Vielleicht kann Russland dann ja am Hunger in Venezuela verdienen, wenn die Weltgemeinschaft russische Lebensmittel aufkauft.

Für mich stellt sich die Frage ...

... wie bei allen Regimewechseln: wer kommt danach? Für mich ist immer noch unklar wer ist Guaido, wo kommt er her, wofür steht er?

Freies Venezuela

Maduro und seine Schleppenträger verkörpern ein autoritäres Kleptokratensystem ohne Werte. Es wird Zeit, dass dieses marode System endet. Die Venezulaner haben die Freiheit von diesem Schreckensregiment mehr als verdient. Die Endphase von Maduro und Co. läuft.

auf den Leim

Die Sanktionen der USA gegen Venezuela haben einen nicht unerheblichen Anteil an der schlechten Situation der Bevölkerung, und haben zur Eskalation und zum heutigen Zustand im Land ausschlaggebend beigetragen. Erst wird das Land wirtschaftlich geknebelt, denn nicht nur die USA, sondern auch die diesen ständig untergebenden Länder, üben Druck auf Venezuela aus. Durch die "befreundeten" Nachrichtenargenturen der USA läuft eine Nachrichtenflut in die ganze Welt, die die Heuchelei dieser US-Politik durch eine paar Lastwagen humanitärer Hilfe verdecken sollen. Erst werden die Venezulaner durch die Sanktionen zu Boden gedrückt, und dann tauchen die ewig Guten, nur an die armen Menschen denkenden Amerikaner auf. Schlimm ist es, dass die Europäer durch ihre "Weltpolitik" den USA mal wieder auf den Leim gehen - wieder war es nichts mit einer unabhängigen europäischen Politik.

Gewaltverbot des Artikel 2 Ziffer 4 der UN-Charta

Diese USA hat gar nichts zu fordern. seit 15 Jahren wird Venezuela von den USA bekämpft. Die Regale sind dort leer, weil es die USA so wollen. Die USA haben sogar schon die CAI- Akten veröffentlich, die belegen, dass sie Maduros Vorgänger umgelegt haben. Aber das interessiert ja hier keinen. Wenn ich sowas in deutschen Medien mal höre, dann nur bei Arte oder 3sat spät nachts. Hauptsache wir fordern mal wieder Demokratie und Freiheit (Öl und Bodenschätze). Wir haben nicht das Recht einen selbsternannten Präsidenten zu unterstützen, das verstößt auch gegen das Völkerrecht.
Ich empfinde es als eine politische Katastrophe, was auch die deutsche Regierung hier für ein Bild abgibt, und schäme mich dafür.
Die USA und die EU sind etwa 800 Millionen Menschen . Wie lange, glaubt ihr, lassen sich die anderen 7 Milliarden noch von uns über den Löffel balbieren.

Charta der Vereinten Nationen

Wenn wir die grundlegendsten Regeln dieser Charta nicht akzeptieren (Art. 1 Abs.2, Art.2 Abs.4, z. B.), sollten wir aus der UNO austreten. Das wäre wenigstens ehrlich.

richtigstellung

"Mittlerweile haben sich rund 40 Länder hinter Guaidó gestellt, unter ihnen die USA, Deutschland..."

erst gestern berichtete die tagesschau, dass der wissenschaftliche dienst auf anfrage der Linken (von wem auch sonst, anscheinend interessiert es die anderen parteien, selbst die dauerkritischen Grünen, nicht), festgestellt hat, dass die anerkennung dieses möchtegern-präsidenten völkrerrechtlich nicht in ordnung ist. dann kann man doch wohl erwarten, dass das hier in dem bericht auch erwähnt wird!

das mich keiner falsch versteht: Maduro muss weg, damit die menschen Venezuelas endlich wieder an dringend benötigte medizin, nahrung usw. kommen. aber Venezuela braucht unter keinen umständen eine marionette der USA, der dazu aufgebaut wurde, um den US-konzernen dabei zu helfen, die rohstoffe Venezuelas auszubeuten, ohne dass das volk etwas davon hat.

Maduro ist ein Staatsputschist. Der Diktator fürchtet Wahlen

Venezuela wurde von den Chavisten gründlich zugrunde gerichtet. Da hat keine "ausländische Intervention" auch nur einen Deut dazu beigetragen. Alles die üblichen faulen Ausreden für das Totalversagen der Chavisten. Die Menschen hungern, sterben durch Mangel an Medikamenten und Versorgungsgütern und fliehen zu Millionen vor der Elendsdiktatur.

Maduro müsste sich freien Wahlen stellen, die er niemals im Amt überstehen würde. Deswegen boykottiert er sie seit den verlorenen Parlmentswahlen 2015. Stattdessen hat er per Staatsputsch ein Marionettenparlament wie in der DDR eingerichtet, in dem nur seine eigenen Parteigänger sitzen. Eine "Volksdemokratie" nach altem kommunistischem Muster.

Freie Wahlen sind das einzige, was Venezuela helfen wird, die chavistischen Kleptokraten loszuwerden.

Ich frage mich....

... Ob und wann die Tagesschau über die Stellungnahme des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags berichtet, demzufolge wir es beim Verhalten von Bundesregierung und Teilen der US-Regierung mit einer völkerrechtswidrigen Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas zu tun haben. Klar, passt nicht so gut ins Konzept wie das ständige Verbreiten dessen, was der als Statthalter auserkoren Guido zu sagen haben glaubt oder das Verbreiten von Hörensagen. Wäre aber mal ein echter Fakt...

So müssen wir wohl oder übel wieder auf die als "Fake News" diffamierten Alternativen Medien sowie die "Feindsender" zurückgreifen. Im Westen nichts Neues.

Doppelte Standards.

"Zudem wird die "tiefe Besorgnis" über die Gewalt gegen "friedliche und unbewaffnete Demonstranten" geäußert. Gefordert wird demnach ein "politischer Prozess, der zu einer freien, fairen und glaubwürdigen neuen Präsidentschaftswahl führt"."
Und warum wird die tiefe Besorgnis gegen die Demonstranten nicht in Frankreich geäußert?! Warum werden von Frankreich nicht neue Wahlen gefordert? Warum wird Macron immer noch als rechtmäßiger Präsident eingesehen? In Frankreich werden die Demonstranten brutal, schon am Boden liegend, von Polizei mit Stöcken verprügelt , mit Gummigeschossen und Blendgranaten beschossen. Im Vergleich zu dem allem wirken die Wasserwerfer ,die dort auch eingesetzt werden,fast schon human. Und dann fordert zeitgleich die"wertorientierte"westliche Gemeinschaft mit Frankreich zusammen von venezuilanischem Präsidenten das angebliche Gewalt gegen die Demonstranten einzustellen. Also heuchelischer geht es kaum.

Alles hat zwei Seiten!

"Mittlerweile haben sich rund 40 Länder hinter Guaidó gestellt, unter ihnen die USA, Deutschland und weitere EU-Staaten sowie eine Reihe südamerikanischer Länder. Russland hingegen ist ein wichtiger Verbündeter Maduros. "
Es gibt 195 Staaten auf der Welt. Demzufolge hat sich nur ein Fünftel zu Guaido bekannt. Völkerrechtlich steht die Anerkennung von Guaido auf sehr schwachen Füßen.
Und wer steht außer Russland noch hinter Maduro?

Meiner Meinung nach...

Wird hier eine Legitimation gesucht in Venezuela militärisch zu intervenieren.
In der Folge geht es einzig und allein um Öl!
Alle befreiten Länder wie Afghanistan, Irak,
Libyen etc. Versanken im Chaos ! Hundertausende sind gestorben!
Seltsamerweise sind immer die gleichen die Länder, ausserdem die gleichen Unterstützer.
Und auch Deutschland ist immer wortreich dabei. Dabei ist das einer der Hauptgründe für Krieg und Vertreibung!
Sind Menchen wirklich so dumm das nicht zu durchschauen!
Die Argumentation im Falle Maduro geht voll ins Leere. Ohne Sanktionen würde es denen glänzend gehen, wer war gleich der Urheber der Sanktionen?
Und wenn ich mich morgen als Kanzler Ausrufe und eine ausländische Macht vorab bitte mich finanziell logistisch und auch militärisch zu unterstützen weil u.a. die politische Korruption in Deutschland zu groß ist wäre das zu Recht unmöglich!
Das bedeuted doch auch lasst es die Venezuelaner selbst machen, das Volk soll entscheiden!

Na ja Neuer

Auf jeden Fall einer wo Ölquellen der USA überlässt. OK habe mal eine Frage ,Liebe TS wann waren die letzten freien Wahlen dort ? Ca 10 Monate her ,und die Opposition hat zum Pykott aufgerufen und hätte im Vorfeld auch ohne dieses verloren? Ok er ist kein guter Politiker und Moralisch fragwürtig aber die Ursache ist doch der Verstaatlichung des Öl .Hunger in einem Land für Aufstände ist das kleinste Problem ,Börse und USA NGO`S denke da an Open Society Foundations.Google mal wieder der übliche Weg für freien Zugriff auf die Ölquellen eines Landes.Neuer Krieg und Aufstände auf der Welt ist das Ergebnis dieser Politik macht aber nichts Usa hat Öl .Besser wartet auf die nächste Wahl unterstützt ehrliche Politiker und helft ihnen zu Überleben bis dorthin ,für Demokratie wäre es besser aber fürs Öl Gesellschaften nicht .Man sehe sie Moral vom Westen ,TS hat aber nicht nur mit Trump zu tun unter Obama wurde es begonnen dieses Spiel.

Wie andere Medien berichten

Wie andere Medien berichten gibt es ein siebenseitiges Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag, das wenig Zweifel daran lässt, dass die Anerkennung von Juan Guaidó durch die Bundesregierung völkerrechtswidrig war.
Können wir also davon ausgehen, dass das US-Parlament einen ähnlichen Dienst nicht besitzt?
Und können wir ebenfalls davon ausgehen, dass, wenn es einen ähnlichen Dienst in den USA gäbe, sich das US-Parlament über dessen Erkenntnisse hinwegsetzen würde, um eine bewusst und vorsätzlich völkerrechtswidrige Politik zu veranstalten, wie dass auch die deutsche Bundesregierung getan hat?
Ist schon ein ARD-Journalist unterwegs, um zB den Außenminister oder die Kanzlerin zum völkerrechtswidrigen Verhalten der Bundesregierung zu befragen?

Nicht zu verstehen

'Die Lastwagen mit Nahrungsmitteln und Medikamenten hängen seit Tagen an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela fest. "

Was liegt den zwischen den beiden Ländern? Wie muss ich mir das vorstellen? Und wie war das noch mit den Aufschrei des Westens als Russland Humanitäre Hilfe in die Ukraine geliefert hat, ach ja das waren ja die Bösen.

Diplomatie oder Autokratie

Wenn die Fronten erst einmal verteilt und die Schützengräben bezogen sind, dann haben es die auf Ausgleich bedachten Diplomaten schwer.

Weltpolitische Gegenspieler sind zur Zeit die USA und Russland und in beiden Ländern sind Regierungen an der Macht, die auf nichts anderes achten, als ihre Macht zu sichern. Und da Macht hier ausschließlich auf Rechthaberei statt auf Recht haben beruht, sind die Fronten bezogen und alle anderen können sich wieder zurückziehen.

Aus meiner Sicht ist die Chance auf einen friedlichen und harmonischen Wechsel bereits verpasst und die politische Auseinandersetzung wieder mal in einen Stellvertreterkrieg a la Kalter Krieg übergegangen.
Ab jetzt gibt es wieder nur noch Gewinner und Verlierer und dies ist das genaue Gegenteil einer einvernehmlichen Lösung, in der zwar jeder etwas abgibt, dafür aber viel viel mehr bekommt.

Venezuela ist längst zu einer Militärdiktatur verkommen, diesmal mit kräftiger Unterstützung sowohl der USA als auch Russlands.

USA fordern freie Wahlen in Venezuela ...

Ich auch!

Aber was sind freie Wahlen - frei von Übergriffen, mit freier Presse (vorher wie nachher), frei bei der Kandidatenkür, frei von Engpässen durch politisch gewollte Embargos, etc. etc.
Frei heißt frei sich zu entscheiden/ informieren - wer sich aber dann gegen seine Freiheit entscheidet, war der frei, oder wollte das sein?

Claudia Bauer meint ....

die USA haben in Venezuela grundsätzlich überhaupt nichts zu fordern und sollten sich endlich damit abfinden das ihr inszenierter Putsch gescheitert ist.

Räumlichkeiten

Die Orte an denen Guaido auftritt sind groß, wohlorganisiert. Kongreßsäle und Uni.
In einer "lupenreinen" Diktatur wären diese garantiert gesperrt usw.
Könnte es das in der DDR gegeben haben ?
Oder in Saudi-Arabien ?
Die Diktatur schein also noch nicht ganz so perfekt zu sein.
Mir kommt es eher so vor, als sollte seitens der USA mal wieder ein "regime change" ausgeführt werden.
Ich finde , die Venezuelaner sollten das ohne (militärische ) Einmischung von aussen selbst lösen.
Und legal ist die Selbsternennung zum Präsidenten ja nun auch nicht . Siehe Bundestags-Rechtsgutachten

"...Seien sogar gefoltert worden..."

Was soll da bitte "Foltern" bringen? Das ist eine dumme Behauptung von Guaido, neudeutsch: Fake News! Er weiß, wie er die internationale Presse hinter sich bringt. Und die internationale Presse weiß auch über die Wirkung, wie man die Leser beeinflussen kann.
Entsprechendes Militär zu entlassen wäre wohl die einzige Lösung, denn was soll Foltern dabei überhaupt bringen? Für wie dumm werden wir verkauft?

erstaunlich ...

Es ist immer wieder erstaunlich, welchem Druck offensichtlich unerwünschte Politiker standhalten können. Eigentlich klar, gegen bewaffnete Polizei und Militär kann die Bevölkerung nichts ausrichten. In diesem Fall sehe ich daher eine Einmischung von außen als eine Unterstützung der Bevölkerung.

Artikelzitat:
"Zudem wird die tiefe Besorgnis über die Gewalt gegen friedliche und unbewaffnete Demonstranten geäußert. Gefordert wird demnach ein politischer Prozess, der zu ... neuen Präsidentschaftswahl führt."
Diese Aussage würde auch fast für Macron passen.

Der UN-Sicherheitsrat.....

wird sich wie immer nur als Showbühne erweisen, auf der die Großmächte ihre Balztänze aufführen! Dabei ist es egal, ob die USA oder Russland ein Solo darbieten! Die venezolanische Bevölkerung hat sich mal für Chavez und seine Idee entschieden und tut jetzt überrascht, daß die Idee nicht funktioniert oder daß der Nachfolger von Chavez auch Gewalt einsetzt und gewohnte Spielregeln ignoriert? Wenn man davon ausgeht, daß viele Generäle etc. in den verstaatlichten Firmen untergebracht wurden, ist die "Treue" zu Maduro nicht überraschend, denn ein Großteil würde ihre Pöstchen verlieren!Ansonsten ist der ehemalige Busfahrer genauso wenig glaubwürdig, als ob es den USA oder Russland jemals wirklich um Menschenrechte gehen würde. Maduro ist nur eine Schachfigur! Er weiß es nur noch nicht!

Wahrheit?

Könnte es sein, dass es beide Seiten nicht genau mit der Wahrheit nehmen?
Dass es vielen Menschen nicht gut geht ist offensichtlich. Aber das als Hungersnot und Katastrophe darzustellen ist übertrieben.

Meiner Lebenserfahrung widerspricht es, wenn Wirtschaftskrisen nur der Regierung angelastet werden. Denn Venezuela ist kein Staat wie die DDR, wo das Politkomitee auch in kleinste wirtschaftliche Vorgänge eingriff. Da konnte man zurecht sagen, die Politik war großteils schuld.
In Venezuela haben Wirtschaftsbosse diese Krise mit zu verantworten. Wenn sie die nicht sogar bewusst herbeigeführt haben?

Claudia Bauer meint ....

nur gut das Rußland die von den USA geplante völkerrechtswiedrige Resolution gegen Venezuela per Veto ablehnen wird. Diese Resolution ist weiter nichts als eine nicht mit dem Völkerrecht im Einklang stehende Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas.

Und was nun?

Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags: "Anerkennung Guaidós völkerrechtlich fraglich"
Ein siebenseitiges Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag lässt wenig Zweifel daran, dass die Anerkennung von Juan Guaidó durch die Bundesregierung völkerrechtswidrig war.

Eine Handvoll Unterstützer

... hat Maduro noch auf dem internationalen Parkett, Demokratien sind nicht dabei.

Hallo pfitch,

du hast meine volle Zustimmung. Unsere ach so humanitären Werte sind nur die Tarnkappe. Es geht einzig und allein um Öl. Mit Venezuela will man einen Konkurenten auf dem Ölmarkt ausschalten.

Inszenierter Putsch der USA

@ 09:17 Claudia Bauer
Sie sprechen von einem inszenierten Putsch der USA. Ist es für Sie undenkbar, dass die Menschen in Venezuela einfach etwas zu essen wollen? Oder haben Sie Beweise für Ihre Behauptung?

Die Politiker unserer Regierung sind doch nicht dumm!

Sie wissen was sie tun!
Warum also die Entscheidung zugunsten des selbsternannten Präsidenten, obwohl selbst der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages die Anerkennung von Guaido als gegen das Völkerrecht einstuft?
Hat man soviel Angst vor Handelsstreitigkeiten mit den USA, das man vor denen einknickt oder sind wir vertraglich gebunden, den USA zu gehorchen? Nur Verschwörungstheorien oder was?

08:34 von suomalainen

«… um den US-konzernen dabei zu helfen, die rohstoffe Venezuelas auszubeuten, ohne dass das volk etwas davon hat.»

Dass die Bevölkerung in VEN noch weniger von den Boden- und anderen Schätzen des Landes profitiert, als gegenwärtig unter Maduro, ist kaum möglich.

Benzin-Knappheit im Land mit den größten Erdölvorräten der Erde, Medikamentenmangel. Zu wenige Nahrungsmittel in VEN, wo man so gut wie alles anbauen, und teils mehrmals pro Jahr ernten könnte. Eine Inflationsrate weit jenseits von Gut und Böse. Die ja nicht vom Himmel fiel.

«das mich keiner falsch versteht: Maduro muss weg.»

"Und nun ja - wie werden die Venezuelaner den denn jetzt los?"

Es wird niemand wünschen, dass dies durch einen Bürgerkrieg mit noch mehr Leid für die Menschen geschieht. Welche anderen Wege sind darüber hinaus prinzipiell denkbar …?

Auch ich kann Guaidó schwer einschätzen. Aber er ging als Präsident des Parlaments aus der Wahl 2015 hervor. Die letzte in VEN, die verfassungsgemäß frei war …

@ 08:34 von suomalainen

Also zur Zeit beutet der Maduro-Clan und seine 2000 General die Rohstoffe Venezuelas aus, ohne dass das Volk etwas davon hat. Die Rohstoffe werden zu Weltmarktpreisen (die leider nur wenig über den durch Misswirtschaft inzwischen horrenden Produktionskosten in Venezuela liegen) hauptsächlich an die USA verkauft. Da die Gewinnspanne leider heute sehr niedrig sind, bleibt nur noch genug für die Sandalenträger Maduros übrig, für das Volk leider nicht mehr. Schlimmer kann es auch nicht werden, wenn eine andere Regierung kommt.

re juergen: Wirtschaftskrise

„Meiner Lebenserfahrung widerspricht es, wenn Wirtschaftskrisen nur der Regierung angelastet werden. Denn Venezuela ist kein Staat wie die DDR, wo das Politkomitee auch in kleinste wirtschaftliche Vorgänge eingriff. Da konnte man zurecht sagen, die Politik war großteils schuld. In Venezuela haben Wirtschaftsbosse diese Krise mit zu verantworten. Wenn sie die nicht sogar bewusst herbeigeführt haben?“

Für die Wirtschaftspolitik ist immer der Staat verantwortlich und damit ist der Staat auch immer für die „Wirtschaftsbosse“ verantwortlich.
Maduro hat die „Wirtschaftsbosse“ gegen Militärs ausgetauscht und damit sind diese eben die neuen Wirtschaftsbosse. Dies geschah übrigens unter tatkräftiger „Einmischung“ Russlands, das sich jetzt natürlich auf das Recht zur „Nichteinmischung“ beruft.

Denn wer gibt schon gerne seine Macht freiwillig ab.

Da ist es wieder

das kleine Wort "fordern" was so gerne gebraucht wird unter dem Deckmantel.
Wer meint das es den USA um Menschen geht wird in Zukunft anderes erleben, wir werden ja das Ergebnis sehen wenn der Konflikt in Venezuela zu Ende ist.
Und dann mal 5 Jahre später schauen wem was gehört und wie es den Menschen besser geht.

Ich könnte jetzt ein Voraussage machen wie es den Menschen unter dem Einfluss einer neuen Regierung und von Außen gehen wird.
Das würde einigen nicht so richtig passen, aber wir werden ja sehen was passiert und wo die Gelder in Zukunft hin fließen.

Bislang hat Einmischung in Länder noch etwas für die Bevölkerung gebracht.
Schau mer mal.

Guaidó ...

... hat sich selbst als willige Marionette Washingtons entlarvt. Das er nun auch noch die USA zu einem militärischen Angriff auf sein Land ermuntert, dürfte selbst die Kritiker Maduros nachdenklich und ablehnend zu diesem Möchtegern-Präsidenten machen, der eigentlich ein Verräter ist.

Dass es Washington einzig und allein um die Ölvorkommen Venezuelas geht, sollte selbst den Naivsten inzwischen klar geworden sein. Das Gefasel um die angeblich humanitäre Hilfe ist nur ein all' zu durchsichtiger Vorwand dieser Leute, um ihre wahren Absichten zu verschleiern.

Am 10. Februar 2019 um 07:35 von Freebooter

Zitat:
"...Der russische Staat und der russische Ölriese Rosneft haben Machthaber Maduro Milliarden Dollar gegeben, um in Südamerika wirtschaftlichen und politischen Einfluss zu gewinnen..."

Und die USA unternehmen alles um Länder zu "demokratisieren", oder?
Und jetzt wischen Sie sich erst einmal den Schaum vom Mund!

Am 10. Februar 2019 um 07:43 von landart

Zitat:
"...Die Endphase von Maduro und Co. läuft..."

Und wer ist als nächster dran?

USA fordern freie Wahlen in Venezuela

Venezuela hatte in der Vergangenheit alle ausländischen Konzerne enteignet und aus dem Land vertrieben, weil diese Venezuela ausbeuteten - so wie es die westlichen Industriestaaten und ihre gekauften Vasallen in Südamerika immer tun. Besonders traf es damals die US-Konzerne, die wiederum sich mit Aneignungen venezuelanischen Staatsvermögens im Ausland revanchierten bzw. Kapitalanlage rechtswidrig kaperten (siehe Heise-Online). Zugleich wurde Venezuela mit einem Boykott belegt. Man hungerte das Land nun aus, um eine Revolution zu organisieren und anschließend einen US-freundlichen Präsidenten einzusetzen. Dann beginnt die Ausbeutung Venezuelas durch die Industriekonzerne erneut. Des Weiteren warum unterhält man mit China Wirtschaftsbeziehungen, nachdem sich China auch nicht an die Charta der Menschenrechte hält. Grenzenloser Kapitalismus verursacht Kriege, Tod und Nöte, aus diesem Grunde sollte man nicht eindimmensional denken und verurteilen!

bitte genau lesen

@Freebooter:
"Natürlich lehnt Russland eine Resolution ab, in der freie Wahlen gefordert werden. "

Bitte lesen Sie sich den Beitrag genau durch.
Russland ist niucht gegen freie Wahlen, sondern fort die Nichteinmischung anderer Länder.

Die Ursachen der venezolanischen Krise liegen im Land selbst

@ 08:02 der.andere

Die Ursachen der venezolanischen Krise liegen im Land selbst. Die Krise wurde 2013 offensichtlich. Die US-Sanktionen begannen später, nachdem Maduro verfassungswidrig das Parlament ausgeschaltet hatte.
Sie mögen die Hilfslieferungen der USA als Heuchelei abtun. Der russischen Regierung können Sie diesen Vorwurf nicht machen. Sie leistet keine humanitäre Hilfe, nicht einmal heuchlerische. Tja, und den Vorwurf der wirtschaftlichen Knebelung können Sie dem russischen Gasriesen Rosneft machen, der die finanzielle Abhängigkeit Venezuelas für seine Geschäfte nutzt.

Regimechange vs. Sanktionen

Seit Jahrzehnten benutzen die USA, die EU und UN Sanktionen für Regiemechange.

Es wird so lange sanktioniert bis die Bevölkerung auf die Strasse geht und den/die Machthaber stürzt.

In Venezuela wurden US-Firmen angehalten ihre Firmen zu schliessen, dazu die Sanktionen.

So bekommt man die Menschen auf die Strassen.

Ich nenne das Erpressung.

Seltsam, seltsam!

Ein selbsternannter Präsident fordert einen anderen Staat dazu auf, in sein Land einzumaschieren und einen gewählten Präsidenten zu stürzen. Sehr makaber!

07:40 von ActionJackson

"... wie bei allen Regimewechseln: wer kommt danach? Für mich ist immer noch unklar wer ist Guaido, wo kommt er her, wofür steht er?"

Googeln Sie "Juan Guaidó: Ein Staatschef aus dem Regime-Change-Labor"

leere Regale in Venezuela

Es ist schlicht eine Desinformation, wenn Sie hier behaupten, die USA hätten Maduros Vorgänger umgelegt. Er starb an Krebs.
Die Regale in Venezuela sind auch nicht deshalb leer, weil die USA es so wollten. Das ist wieder Desinformation. Die Regale sind leer, weil die venezolanischen Machthaber eine miserable Wirschaftspolitik betrieben haben und betreiben.

schnelle Wahlen?

Es werden von den USA und anderen Ländern schnelle Wahlen gefordert um die Stimmung mitzunehmen.

Würden Wahlen in 4 Monaten stattfinden, dann könnten sich auch andere Bewerber und Parteien porsitionieren.

Aber das ist von unserer Wertegemeindschaft nicht gewollt.

@ ActionJackson um 07:40

"Für mich stellt sich die Frage ...

... wie bei allen Regimewechseln: wer kommt danach? Für mich ist immer noch unklar wer ist Guaido, wo kommt er her, wofür steht er?"

Wofür er steht, sollte offensichtlich sein. Für einen Putsch, der seines Erachtens auch blutig mit ausländischer US-Hilfe vollzogen werden kann.

Am 10. Februar 2019 um 08:36 von MehrheitsBürger

Zitat:
"...Freie Wahlen sind das einzige, was Venezuela helfen wird, die chavistischen Kleptokraten loszuwerden..."

Aber bitteschön ohne äußeren Einfluss.

Guaidó oder Maduro?

Und mehr, als die beiden gibt es nicht? Was für ein Zufall.

Als ob eine Wahl, bei der Maduro gewinnt anerkannt werden würde.

Ich denke, keiner von beiden ist gut für das Land.

armes Venezuela

Es ist sehr bitterlich was die USA (wirtschaftlich sowie wissenschaftlich pleite) alles anrichtet um an die Erdölvorkommen der Venezuela zu gelangen.
Es ist auch fürchterlich das Deutschland (wohlhabend durch Waffenindustrie) immer mit an Bord ist.

Es ist doch ganz klar überschaubar:

Wenn du mich von deinem Erdöl nicht absahnen laesst dann verhungerst du weil ich sanktionen über Lebensmittel sowie Grundversorgung wie Medikamente etc. gelten lasse. Und ja nicht vergessen, auf ein Bürgerkrieg die ich anzettelle wenn du nicht tust was ich sage, reiben sich schon die Laender ihre Haende um Waffen zu verkaufen (die Laender die durch Waffenindustrie wohlhabend leben ist ja bekannt)

Alles andere ist gelaber...

Grundsätzlich...

@von Claudia Bauer
Grundsätzlich und überhaupt muß das System Maduro überwunden werden...Russland muß sich damit abfinden, daß seine Milliarden in Venezuela verloren sind...Guaido ist der neue Hoffnungsträger der meisten Venezolaner...die Ära der Putschisten Chavez/Maduro hat Venezuela ruiniert.

@schabernack - Doch dafür gibt es Beweise

Laut dem vom UN-Menschenrechtsrat im September 2018 veröffentlichten Bericht tragen die Sanktionen der USA, Kanadas und der EU maßgeblich zum Elend in Venezuela bei.

https://www.unwatch.org/wp-content/uploads/2018/10/De-Zayas-report-on-Ve...

Konkret nennt der Bericht z.B. die Weigerung Kolumbiens, Medikamente gegen Malaria an sein Nachbarland zu liefern, nachdem in Venezuela im November 2017 die schlimmste Malaria-Epidemie auf dem amerikanischen Kontinent in diesem Jahrhundert ausgebrochen war.
De Zayas beklagt, dass Kolumbiens Medikamenten-Blockade nicht von der internationalen Gemeinschaft verurteilt wurde. Überhaupt sei der Import von Medikamenten und medizinischen Geräten aufgrund der Sanktionen "ungemein schwierig, fast unmöglich" geworden. Grundsätzlich seien Wirtschaftssanktionen vergleichbar mit der "mittelalterlichen Belagerungen von Städten", die zur Kapitulation gezwungen werden sollten.
So der US-amerikanische Völkerrechtler Alfred de Zayas

DaHofer 10:37

"Googeln Sie "Juan Guaidó: Ein Staatschef aus dem Regime-Change-Labor""

Sie landen dann bei greyzoneproject. Die haben in etwa die journalistische Kompetenz von YouTube.

Demonstranten / Wahlbeobachter: Wahl war korrekt!

@08:53 von DeRus
– Wichtiger Hinweis auf Demonstranten in der EU.
Bei den früheren Demonstrationen in Venezuela waren die Demonstranten die Aggressoren. Verletzte und Tote auf Seiten der Regierungskräfte!

– Was die internationalen Wahlbeobachter betrifft, bestätigten die durchwegs die formale Korrektheit der Wahl. Auch Beobachter des Deutschen Bundestags!

Bestimmte Kräfte können natürlich wieder trotz Einladung keine Wahlbeobachter schicken, und dann behaupten, die von ihnen nicht beobachteten Wahlen wären nicht korrekt - ein sehr durchsichtiges "Spiel".

Demonstranten / Wahlbeobachter: Wahl war korrekt!

@08:53 von DeRus
– Wichtiger Hinweis auf Demonstranten in der EU.
Bei den früheren Demonstrationen in Venezuela waren die Demonstranten die Aggressoren. Verletzte und Tote auf Seiten der Regierungskräfte!

– Was die internationalen Wahlbeobachter betrifft, bestätigten die durchwegs die formale Korrektheit der Wahl. Auch Beobachter des Deutschen Bundestags!

Bestimmte Kräfte können natürlich wieder trotz Einladung keine Wahlbeobachter schicken, und dann behaupten, die von ihnen nicht beobachteten Wahlen wären nicht korrekt - ein sehr durchsichtiges "Spiel".

@ landart um 07:43

"Maduro und seine Schleppenträger verkörpern ein autoritäres Kleptokratensystem ohne Werte."

Ihre Befürwortung eines von außen angefeuerten blutigen Putschs und Regimechanges in einem souvärenem Staat, sind wahrscheinlich die Werte die Sie vertreten. Offensichtlich auch genug andere Mitarbeiter der politischen Sparte der ör Medien.

Ich frage mich wann die US-Bürger endlich gegen diesen Industirelen Komplex putschen, für die es wichtiger ist in fremnden Ländern für "Brot und Ordnung" zu sorgen, wo doch in den Staaten der US government shutdown, den einfachen US-Amerikaner schwer getroffen hat. Und im gleichen Land, es geringverdienenden Amerikanern nicht möglich ist sich akurat medizinisch behandeln zu lassen. Kuba sollte eine Armee von exelent ausgebildeten Ärtzen an der US-Grenzen positionieren und eine Resolution in der UN fordern, dass diese Hilfe hereingelassen wird. Vor dieser humanitären Hilfe könnte die US Regierung ja schlecht nein sagen.

10:34, schabernack

>>Die Situation in VEN ist verfahren, undurchsichtig und schwierig zu lösen genug. Es ist einer Lösung nicht förderlich, die Gemengelage mit Gewürzen aus der Suppenküche der Halb- und Unwahrheiten anzureichern.<<

Wieso?

Es ist doch ganz, ganz einfach.

Die Antwort besteht aus zwei Buchstaben:

Öl

Was die Amis haben wollen und dafür über Regime Change-Leichen gehen.

Da kann man noch so kenntnisreich und differenziert argumentieren, so wie Sie das tun, gegen solch krachend-populistische Vereinfachung/Verfälschung kommt man damit nicht an.

karlheinzfaltermeier, 9:29

Sehr treffende Analyse. Bravo!

KarlderKühne 09:42

"Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags: "Anerkennung Guaidós völkerrechtlich fraglich""

Das behauptet momentan ausschließlich RT Deutschland. Mit Verlaub, da möchte ich erst noch warten bis seriöse Quellen dies bestätigen...

10:37, DaHofer

>>07:40 von ActionJackson
"... wie bei allen Regimewechseln: wer kommt danach? Für mich ist immer noch unklar wer ist Guaido, wo kommt er her, wofür steht er?"

Googeln Sie "Juan Guaidó: Ein Staatschef aus dem Regime-Change-Labor"<<

Es handelt sich also um eine Mischung zwischen einem Homunculus, einem Golem und Frankensteins Monster.

Faszinierend.

Die Lage in Venezuela

Die Journalistin Abby Martin war vor Ort in Venezuela, um die üblen Zuständen in diesem Land für TeleSur zu dokumentieren. Schon damals hat man diese Geschichten in den Äther gestreut, dass die Venezolaner hungern. Wer sich anschauen möchte was diese Journalitsen herausgefunden hat, kann das hier tun.

Empire Files: Abby Martin in Venezuela - Supermarkets to Black Markets
https://www.youtube.com/watch?v=YUYWrPiUeWY

Sehr viel anders wird es bis kurz vor dem Putschversuch auch nicht gewesen sein.

,@Volker Schnablel

Ganz ihrer Meinung. Sanktionen sind die Belagerungen der Neuzeit. Ganz uebel wird es, wenn man noch andere Laender dazu zwingt oder bedroht zu folgen. Siehe der tolle US Botschafter und seine Gesellen in D. Offensichtlicher gehts nicht mehr. Mir steht immer noch der Mund offen ob deren Statements. Von voelkerrechtswidrigen Anerkennung von Putschisten mal abgesehen. DA gibts kein wenn und aber. Die UN charta ist da eindeutig. Und komme mir keiner mit "Responsibility to protect" . Das greift da null und bedarf , wie eigentlich alle Eingriffe und Sanktionen UN Sicherheitsratsbeschluesse. Teile der EU sind da fanz arg ins US Fettnaeofcgen getreten. Ich hoffe Venezuela klagt vor den Europaerischen Gerichtshof. So gehts nicht.

"Schaum vom Mund wischen"

@von MCC1968
Freebooter hat voll bei ihnen ins Schwarze getroffen...lassen sie doch das mal mit dem Demokratisieren. Demokraten können das wirklich besser durchführen...Sozialisten haben überall, wo sie an der Macht sind, bisher keine Wohlfahrt gebracht. Spülen sie ihren Ärger lieber runter.

@jahdur, 08.04h

Die USA haben >Chavez umgelegt?
Das ist eine wirklich steile These.
Die leeren Regale den USA anzulasten nicht minder gewagt.
Misswirtschaft ist ja völlig ausgeschlossen.

Die USA ...

reagieren wie ein Empire.

Ein Empire welches im Untergang ist und dies ist auch gut so.

Jeder Bürger mit einem freiheitlichen Geist kann diese Entwicklung nur begrüßen.

Wer dies nicht tut, sollte sich mal fragen wie freiheitlich er/sie eigentlich ist.

Von Venezula darf man ja fordern, aber von den USA nicht ... diese Denkweise widerspricht klar dem freiheitlichen Denkmuster bei dem alle Völker gleich sind.

@ suomalainen um 08:34

"das mich keiner falsch versteht: Maduro muss weg, damit die menschen Venezuelas endlich wieder an dringend benötigte medizin, nahrung usw. kommen."

Aus meiner Sicht kann man Sie mit dieser Aussage aber falsch verstehen. Denn es liegt nicht an Ihnen zu entscheiden, ob Herr Maduro abtreten soll. Das liegt in der Hand der venezolanischen Wähler. Und die können ihn zur nächsten anstehenden Präsidentschaftswahl in ein paar Jahren abwählen oder bestätigen. Den einen Wahlmangel kann man m.E. diesem land nicht atestieren. In den letzen 20 Jahren haben die Venezolaner über 20 mal wählen dürfen. Was soll das also?
Die Franzosen scheinen aktuell auch nicht glücklich mit ihrem Präsidenten zu sein, weil sich Frau Le Pens Aussage während der letzen Wahl bestätigt hat, in der sie ungefähr sagte:
"Frankreich wird eine Frau regieren. Entweder ich oder Frau Merekl."
Vor der nächsten Frankreich Wahl graut es mir jetzt schon.

10:40 von Der Nachfrager

«Würden Wahlen in 4 Monaten stattfinden, dann könnten sich auch andere Bewerber und Parteien porsitionieren. Aber das ist von unserer Wertegemeindschaft nicht gewollt.»

"Unsere Wertegemeinschaft" fordert nicht, dass Wahlen in VEN angesetzt werden, noch bevor Prinz Karneval in Köln in die Bütt steigt. Die von Ihnen genannten "in 4 Monaten" dürften ein realistischer Zeitraum sein.

Verstürbe Maduro morgen, sieht die Verfassung von VEN vor, dass es binnen 30 Tagen zu Neuwahlen kommen muss. Das Amt des Staatspräsidenten übernähme in diesem Fall bis dahin der amtierende Parlamentspräsident.

Also Guaidó, hätte Maduro das Parlament nicht entgegen der Verfassung entmachtet. Nun wird man nicht wünschen, dass Maduro der Tod ereilt. "Aber was wäre, wenn doch?" Wie ginge es dann in VEN weiter …?

Die Anerkennung Guaidós als Präsident ist die als Interims-Präsident bis zur Neuwahl. Nicht als ein solcher, der die Amtszeit von Maduro bis zum regulären Ende ohne Wahlen weiter führen soll …

@jahdur, 08.30h

Kann sich die Ukraine auch auf die Charta berufen?
Oder gilt die nur, wenn man den Verstoß dem bösen Westen, allen voran den USA, anlasten kann?

USA und Hilfe...

Hallo Freebooter,

bitte google mal nach wie es den lybischen Volk vor Amerikas intervention ging und wie es dene jetzt geht.
Genauso in Irak, Afghanistan etc.

Die Amis blockieren seit Jahren das einfuhr von Medikamenten sowie Lebensmittel und blockieren nach Lust und Laune die Erdölerlöse.

Was geht mir an was Du zuhause tust.. sogenau soll den Amis scheissegal sein was im inneren Venezuela's passiert.
Die sollen sich um ihren McDonalds mann kümmern :)

Gruss

Wenn das Militär nicht bald

Wenn das Militär nicht bald die Seiten wechselt, wird es aus der hübschen Revolution nichts. Dann haben die Venezulaner endlich wieder ihre geordneten, demokratisch legitimierten Verhältnisse:
Einen Präsidenten, der das Parlament auflöst, weil er dort seine Mehrheit schwinden sieht; eine vieltausendfache Inflation wie hier in den 1920er Jahren; einen Versorgungs Stillstand mit Nahrungsmitteln und Medikamenten, einfach weil es eine Wirtschaft nicht mehr gibt (außer Öl und Gas, dass oligarchisch verteilt ist).
Dann werden bestimmt alle froh sein, dass es eine Intervention von außerhalb, also eine Einmischung in innere Angelegenheiten nicht gegeben hat...

Das Parlament missachtet die Verfassung bzw. das Gericht!

@10:31 von Freebooter
Vergessen: Das oberste Verfassungsgericht hat in 3 Fällen die Nachwahl von nachweislich unkorrekten Wahlen angeordnet.

Das Parlament weigert sich von da an sämtlichen Entscheidungen des Obersten Verfassungsgerichts Folge zu leisten.

Maduro hat daraufhin - in Übereinstimmung mit der venezolanischen Verfassung die Wahl einer Verfassunggebenden Versammlung initiiert.

@suomalainen, 08.34h

Wer schwebt Ihnen denn so als "Schutzmacht" vor?
Die Superdemokratien Russland, China und die Türkei?
Da wäre dem ven. Volk aber geholfen.

Maduro und Co.

@von MCC1968
Die meisten Venezolaner wünschen sich ein Ende vom Despoten Maduro und seiner Entourage...ich glaube nicht, daß sie dem widersprechen wollen. Noch wird Maduro gestützt von seinen Versorgungsempfängern im Militär...diese "Bande" hält zwar wegen ihrer Verbrechen am Volk noch zusammen, aber die Absetzbewegungen nehmen zu...ohne seine Militärs ist Maduro Geschichte.

@ Freebooter um 10:08

"Ist es für Sie undenkbar, dass die Menschen in Venezuela einfach etwas zu essen wollen? Oder haben Sie Beweise für Ihre Behauptung?"

Belegen Sie doch bitte, dass eine allgemeine Hungesrnot in Venezuela droht. Vielen Dank.

Die Menschen im kriegsgebeutelten Jemen, hungern übrigens wirklich. Und nicht nur dort. Leider stehen keine Frachtschiffe voll mit Getreide vor der Küste des Jemens. Zumindest nicht in dem Maße wie es dort benötigt wird.

über den Löffel balbieren

ein tolles Kommentar... stehe ich voll dazu

@DeRus, 08.53h

Wenn Sie die Antwort darauf wollen, dann sollten Sie sich mal verinnerlichen, wie Macron und wie Maduro an sein Amt gekommen ist.
Dann beantwortet sich Ihre Frage ganz alleine.

@ Autograf um 10:19

"Also zur Zeit beutet der Maduro-Clan und seine 2000 General die Rohstoffe Venezuelas aus, ohne dass das Volk etwas davon hat."

Und jetzt möchte die Us Regierung mit ihren 42 Generalen die Rohstoffe venezuelas ausbeuten und wird von den Profiten der US-Bevölkerung ebenfalss nichts abgeben.

Übrigens, belegen können Sie ihre Behauptungen doch, oder?

Wir fordern freie Wahlen

Was macht freie Wahlen aus? Dass das Ergebnis im Sinne der westlichen Wertegemeinschaft stimmt und nicht etwa Ergebnisse wie z.B. auf der Krim oder in Katelonien (dort landet die gewählte Regierung im gleich Gefängnis) herauskommen? Diese Wahlen können natürlich nicht anerkannt werden oder es muss wie in Irrland (EU-Referendum) so lange abgestimmt werden bis das Ergebniss stimmt. Hat es uns in der Ukraine gestört dass Oppositionelle und kritische Journalisten vor Poroschenkos designierter Wahl ermordet wurden? Auf die Verfassung des jeweiligen Landes oder auf das Völkerrecht beruft sich der Westen nur wenn es gerade passt (nicht so bei dem Putsch in der Ukraine oder Venezuela).

10:37 von Freebooter

Jepp... sie haben Recht Hugo Cháves starb an Krebs 2013,
aber, seit die USA im August 2017 ihre Sanktionen gegen Venezuela weiter verschärft haben (https://www.tagesschau.de/ausland/sanktionen-venezuela-101.html), kann das Land seine Bevölkerung nicht mehr ordentlich versorgen, was ja wohl auch der Sinn der Übung ist.
Wie lange es schon Sanktionen der USA gegen Venezuela gibt läßt sich leider mit Glaubwürdigen Quellen nicht mehr belegen

Russland für freie Wahlen ?

@ 10:28 Der Nachfrager
Natürlich ist Russland gegen freie Wahlen in Venezuela, weil zuviel für Russland auf dem Spiel steht. Nein, in dem russischen Entwurf wird nicht stehen, dass keine freien Wahlen stattfinden sollen. Dieses Anliegen verpackt die russische Regierung in die wohl klingende Forderung, dass sich niemand in die inneren Angelegenheiten Venezuelas einmischen soll, was sie selbst seit Jahren tut, indem sie Maduro finanziert. Wenn Maduro seine Macht verliert, dann besteht für die russische Regierung und den russischen Konzern Rosneft die große Gefahr, Milliarden Dollar abschreiben zu müssen. Zu meiner Feststellung, dass Russland den Hungernden in Venezuela keinerlei kostenlose humanitäre Hilfe leistet, haben Sie nichts gesagt. Denn Russland leistet keine kostenlose humanitäre Hilfe.

@MehrheitsBürger

"Venezuela wurde von den Chavisten gründlich zugrunde gerichtet. Da hat keine "ausländische Intervention" auch nur einen Deut dazu beigetragen. Alles die üblichen faulen Ausreden für das Totalversagen der Chavisten."

Es gibt einen klaren zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Start der US-Finanzsanktionen und der Hyperinflation, die die humanitäre Krise v.a. der einfachen Bevölkerung massiv verstärkte.

Und Sie scheinen zu vergessen, das Chavez damals durch genau eine solche Krise (allerdings unter einem konservativen Präsidenten) erst an die Macht kam.
Die Konservativen konnten also mit all den Petrodollars auch nicht besser wirtschaften.

Das wird bei all dem "Maduro muss weg"-Geschrei gerne übersehen: keine Oppositionspartei hat ein klares Konzept für die Zeit danach.
Verständlich allerdings, man müsste den Menschen fairerweise ja sagen, dass es erst mal schlechter wird (Löhne, Renten, Krankenversorgung, Lebensmittelhilfen), bevor es (vielleicht) mal irgendwann besser wird.

10:52 von peter1955 / @schabernack, 10:34

«@schabernack - Doch dafür gibt es Beweise.
Konkret nennt der Bericht z.B. die Weigerung Kolumbiens, Medikamente gegen Malaria an sein Nachbarland zu liefern, nachdem in Venezuela im November 2017 die schlimmste Malaria-Epidemie auf dem amerikanischen Kontinent in diesem Jahrhundert ausgebrochen war.»

Ich entgegnete ja auf die Vorhaltung, die USA würden die Lieferung von Medikamenten nach VEN blockieren. Nicht darauf, was Kolumbien tat.

Bei der Malaria-Epidemie, die Sie ansprechen, war es nicht der Staat KOL, der die Medikamente produzierte, und hätte liefern können. Es waren kolumbianische Unternehmen, die berechtigterweise die Bezahlung möglicher Lieferungen erwarteten.

Zahlungen, die VEN schon Ende 2017 nicht mehr leisten konnte, da bereits damals Devisen fehlten. Was man weder den Unternehmen, noch KOL als Staat als Schuldigen vorwerfen kann.

Was man vorwerfen könnte, ist, dass die UN (USA / EU / …) keine humanitäre Hilfe leistete, und die Medikamente selbst bezahlte …

@Der Nachfrager, 10.28h

Wobei die Durchsetzung eigener Interessen keine Einmischen Russlands ist.
So kann man es auch sehen.

10:52, peter1955

>>...der US-amerikanische Völkerrechtler Alfred de Zayas<<

Eine durchaus schillernde Persönlichkeit.

Ich empfehle, den mal nachzuschlagen.

Er ist unter anderem Mitglied bei Amnesty international und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte. Beides NGOs, denen hier gern vorgeworfen wird, sie würden von Soros finanziert.

Außerdem ist er Beiratsmitglied des Zentrums gegen Vertreibungen des Bundes der Vertriebenen (BdV) in Berlin.

Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung hat ihn in ihr Kuratorium berufen.

Er engagiert sich auch gegen das gesetzliche Verbot der Holocaustleugnung.

Das sind lediglich ein paar seiner Aktivitäten.

Im Wikipediaartikel steht noch wesentlich mehr.

Wie gesagt, ein sehr interessanter Charakter.

Hallo cbCLP,

sie brauchen sich nicht bei den Russen kundig zu machen. Lesen sie doch einfach mal die Frankfurter Allgemeine.

10:58 von cbCLP

Zitat ZDF: "Es gebe "starke Gründe für die Annahme", dass die Anerkennung Guaidós eine Einmischung in innere Angelegenheiten sei, heißt es in der siebenseitigen Expertise, die von der Linksfraktion in Auftrag gegeben wurde. "Somit bleibt die Frage, ob die Einmischung in innere Angelegenheiten im vorliegenden Fall als unzulässige Intervention zu qualifizieren ist, durchaus berechtigt.""

landart

Und Sie glauben, daß die Marionette Guaido, der sich jetzt auch noch zum barmherzigen Samariter aufspielt, die Lösung ist>? Beweisen Sie doch einmal die angebliche Unfreiheit des venez. Volkes, das mit mehr als 67 % Maduro gewählt hat. -
Haben Sie bei Fidel Castro aus so argumentiert?
Beide Länder werden bis heute von US-Sanktionen stranguliert.-
Leider von Ihnen eine zu kurzsichtige Erkenntnis!

Warum gerade die Linke?

Warum muß die Linke eine Anfrage an den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages stellen, um zu erfahren, ob eine Anerkennung Gouidos völkerrechtlich gedeckt ist. Wäre das nicht Aufgabe der Regierung gewesen, bevor man dieses verkündet? Oder wollte man nur der erste sein, der den USA die Stange hält?

11:08 von DerVaihinger

Selbstverständlich kann sich auch die Ukraine auf die UN- Charta berufen. Das hat nichts mit dem " bösen Westen" zu tun.
Dieses Dokument ist das wichtigste der gesamten Menschheit. Es gibt nur einen kleinen Konstruktionsfehler: Vetorecht von 5 Staaten.

Viele Menschen

in Venezuela hungern. Kürzlich las ich, dass sie dort inzwischen auf Grund des Nahrungsmittelmangels bis zu 25kg an Gewicht verloren haben.
Maduro sieht wohlgenährt aus. Das liegt wohl daran, dass er auf “Vorräten“ sitzt.
Wenn ich nun Guaido und seine Anhänger betrachte, müssen die aber auch an irgendwelchen Quellen sitzen.
In den Geschäften herrscht doch (so auf Bildern präsentiert) gähnende Leere.

Vergütung der Generäle Maduros

@von Pilepale
Die Generäle Maduros besitzen und kontrollieren die wesentlichen Unternehmen...nach Angaben in den Medien kommt jeder der 2000 Generäle im Schnitt auf eine Einnahme von rd. 20000$ im Monat. Das ist der übliche Raub von Despoten am Volk...die US-Regierung bezahlt derzeit mit ihren Öl-Importen aus Venezuela indirekt diesen Raub...daher sind auch jetzt diese Konten der Räuber am venezolanischen Volk gesperrt worden. Zurecht. Die Bodenschätze gehören dem Volk und auch nicht "bald" - wie sie schon voreilig schreiben - den US-Generälen. Warten wir es ab!

der.andere

Richtig! Das EU-Parlament unterrichtet weltweit über die Notwendigkeit der Achtung der Rechtsstaatlichkeit. Mit Hilfe von Lügen über die Rechtmäßigkeit der Situation in einem anderen Land aber dessen Legalität zerstören will, das ist eine moralische Schande.

@hinterdenkulissen71, 10.50h

Deutschland verdankt seinen Wohlstand der Waffenindustrie?
Haben Sie schon mal nachgeprüft, wie hoch der Rüstungsanteil am Wirtschaftsanteil Deutschlands ist?
Bei den USA sieht das etwas anders aus und ganz krass bei Russland. Dort sind die Rüstungsexporte das zweite Standbein.

Und wob die USA wissenschaftlich Pleite sind, sollten Sie mir auch noch erklären.

oberst und militärartz=hochrangiger militär?

also bei fast 400 generälen in den venezuelanischen streitkräften kann ein militärarzt sicherlich nicht als hochrangig bezeichnet werden.wenn 40 westliche länder maduro für abgesetzt erklären und den nicht gewählten ursupator anerkennen und die anderen 160 nicht zeigt das mir nur die westliche arroganz gegenüber der restlichen welt.solche fragwürdige anerkennungen können schnell zu einen bumerang werden.z.b.transnistrien müßte ja dann da nicht vom westen anerkannt bei den anstehenden parlamentswahlen und der volksabstimmung zum natobeitritt mitabstimmen dürfen,was ein prorussisches parlament und keinen natobeitritt zur folge hätte.das exilparlament von saudi arabien könnte einen übergangspresidenten ausrufen und den mörderprinz für abgesetzt erklären.was macht das saudische system demokratischer als das russische,venezuelanische,iranische.was ist wenn china einen exiltaiwanesen als rechtmäßigen präsi anerkennt oder russland den gauland als bundeskanzler.neutral ist anders

um 11:11 von

um 11:11 von DerVaihinger:
"
@suomalainen, 08.34h
Wer schwebt Ihnen denn so als "Schutzmacht" vor?
Die Superdemokratien Russland, China und die Türkei?
Da wäre dem ven. Volk aber geholfen.
"

->
Wer schwebt Ihnen denn so vor ?
Die Schutzmacht Saudi-Arabiens ?
Die Saudi-Arabien Bomben liefert & Ziele zuweist,damit die mit ihrer Schutzmacht die "Demokratie im Jemen zum Wohle der dortigen Bevölkerung fördern" ? - seit die da aktiv sind fließt ja im voll demokratisierten Jemen Milch & Honig...

...wo war eigentlich eine US-Vorschlag im UN-Sicherheitsrat,als im Bahrein friedliche & unbewaffnete Demonstranten auf den Straßen von Militärs zusammengeschossen wurden ?
...& wieso gibt es keine Reaktion wegen den vielen schwerverletzten Demonstranten durch Polizeigewalt in Frankreich ?
->
ich vergaß,das wird & wurde ja zum Wohle der jeweiligen Bevölkerung gemacht,darum haben die die USA - der Samariter-Staat der Welt - das ja auch nicht kritisiert...

jahdur

Meine volle Zustimmung - bravo!

10:55, Pilepale

>>Kuba sollte eine Armee von exelent ausgebildeten Ärtzen an der US-Grenzen positionieren und eine Resolution in der UN fordern, dass diese Hilfe hereingelassen wird. Vor dieser humanitären Hilfe könnte die US Regierung ja schlecht nein sagen.<<

Die USA sind reichlich mit guten Ärzten gesegnet. Das Problem liegt dort nicht im Personal, sondern im System. Das Gesundheitssystem ist teuer, und die Menschen sind unterversichert.

Auch in Venezuela liegt das Problem im System, wobei dort das Systemproblem ein anderes ist.

Was soll denn dort eine Armee von exzellent ausgebildeten Ärzten ausrichten? In einem Land, in dem es keine Medikamente und keine medizinischen Geräte gibt?

Da nützt die exzellenteste Ausbildung nichts.

Ich frage mich auch, warum es unbedingt eine Armee sein muss. Aber dies ist wohl Ihrem militärischen Sprachgebrauch geschuldet, den Sie hier gern pflegen.

Irak, Libyen, Syrien und jetzt Venezuela.

Es gehr immen nur um das eine: Öl. Diesmal jedoch nicht, um Ölquellen zu besetzen, sondern um einen Konkurenten auf dem Ölmarkt auszuschalten, denn Öl haben die USA durch Fracking selbst genug, wollen es aber auch günstig verkaufen und da ist jeder Konkurent ein Hindernis.

@peter1955, 10.52h

Kolumbien blockiert und die USA sind schuld?
Wer ist die internationale Gemeinschaft?

Haben Russland, China und die Türkei moniert?

Ist mir nicht bekannt.

Interview mit Maduro

Wo ist denn ein Interview, dass die ör Medien mit Herrn Maduro führen, in der er Stellung nehmen kann zu den aktuellen Ereignissen und offenen Fragen?

Ein Interview hat Herr Maduro schon gegeben.
Nicolás Maduro im Exklusiv-Interview
https://www.youtube.com/watch?v=lmzffG0A2wI

@ Edelmann

Derzeit sind 193 Staaten Mitglieder der Vereinten Nationen und nur 40 erklären den gewählten maduro für abgesetzt und den nicht gewählten ursupator für legitim.
im jemen bzw riad gibt es auch einen übergangspräsidenten der sein versprechen nach 2 jahren neuwahlen anzusetzen und zurückzutreten nicht einhält und den der westen anerkennt.seit seinen rücktritt vom rücktritt in riad befindet sich der jemen im bürgerkrieg und wir unterstützen die saudis beim unterstützen des is,alkaidas und schlimmere im jemen und alles nur weil das zu erwartende wahlergebniss proiranisch währe selbst mit massiver freien wahlmanipulation durch den westen.

Am 10. Februar 2019 um 11:37 von Freebooter

Zitat:
"...Denn Russland leistet keine kostenlose humanitäre Hilfe..."
Stimmt, denn das machen nur die USA.

suomalainen

Welch eine Anmaßung: "Maduro muß weg"!
Man könnte den spieß einmal umdrehen: Mme le Pen ernennt sich zur Präsidentin Frankreichs wegen der großen Gelbwesten-Proteste und wird sofort von china oder Russland unterstützt. Würden Sie protestieren?
Lächerlich? - Ja - sh Venezuela.

Corax

Stimmt genau!

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