Kommentare

Trotzhaltung gegen das Volk

Die Regierung Maduro hat das Land auf korrupte Weise ins wirtschaftliche Abseits befördert. In einem reichen Ölstaat sind nur die Funktionäre reich, aber das Volk hungert. Das ist schon schlimm genug. Aber dass der erfolglose Präsident jetzt aus Trotz nicht einmal Hilfe aus dem Ausland annehmen will, ist einfach eine Unverschämtheit.

Getarnte Waffenlieferung = human?

Lt. Info einiger Quellen wurden von Maduros Truppen Waffen in den Hilfslieferungen gefunden. Das würde genau ins Bild der aktuellen Situation passen ...

Die Regierung ist nicht ehrlich

@ efffe:
Lt. Info einiger Quellen wurden von Maduros Truppen Waffen in den Hilfslieferungen gefunden.

Bitte nicht an jeden Fake der sozialistischen Regierung glauben. Die will sich nur irgendwie rechtfertigen für ihr trotziges Verhalten, das gegen das Volk gerichtet ist.

Die USA und Verbündete verhindern Medizin- u. Nahrungsmittel-

lieferungen.
Sie erlauben der Regierung nicht, mit ihrem Vermögen im Ausland einzukaufen.
Die Erdölerlöse sollen blockiert, und dem Putschpräsidenten zur Verfügung gestellt werden.
GB gibt auch auf US-Druck hin die Goldeinlagen Venezuelas nicht frei, hält also das Eigentum des venezolanischen Volkes zurück.

@17:09 von Das XXL-Mädchen
Ein früherer britischer Botschafter hat analysiert, dass gerade die Anti-Madura-Demonstranten mit ihren Designerklamotten nicht nach "hungernder" Bevölkerung aussehen.

@ Das XXL-Mädchen

Da hast Du völlig recht. Ich bin über die Jahre oft in Venezuela gewesen. Seit 2010 fahre ich dort nicht mehr hin, weil schon der Chavez das Land völlig herunter kommen lassen hat. Die Preise waren 2010 schon erheblich höher als in Kolumbien. Ich hatte 2010 den Eindruck, daß die Menschenrechte schon eingeschränkt waren. Die Wirtschaft ist völlig am Boden, Verstaatlichungen hatten das Land völlig ruiniert. So ist das, wenn Busfahrer zu Staatsoberhäuptern werden. Die Leute hungern, weil sie das Essen nicht bezahlen können

Venezuela-Krise:Der Kampf um humanitäre Hilfe.....

Also humanitäre Hilfe,die von denen kommt,die gerade daß Auslandsvermögen des Landes beschlagnahmt haben ? Das Tankstellennetz Citgo(PDSVA-Tochter),daß Staatsgold,daß bei der Bank of England deponiert ist.Die Konten bei Banken,die von der Federal Reserve kontrolliert werden.Ohne diese Maßnahmen gegen Venezuela gäbe es auch weniger Not.
Auch steht in dem Artikel nichts darüber,für wie viel Personen die Hilfe ausreicht.
Die Regierung verkauft im Monat sechs Millionen subventionierte Lebensmittelpakete
an die Bevölkerung.

Unfassbar

Unfassbar wie ein einziger Mensch ein Millionenvolk ruinieren kann. Venezuela war einmal das reichste Land in Lateinamerika. Und nun? Weg mit diesem linken Verbrecher am eigenen Volk. Er lebt wie eine Made im Speck und wird immer fetter und sein Volk hat nicht einmal das nötigste zum überleben.

Despot Maduro

Der Zynismus des Despoten Maduro ist unerträglich...seinem hungernden Volk Nahrungsmittel verweigern und lebenswichtige Medikamente nicht ins Land zu lassen, ist menschenverachtend. Ich kann nicht glauben, daß es da noch Menschen gibt, die auch nur ein Fünkchen Sympathie für diesen Tyrannen übrig haben...hoffentlich dauert dieses Martyrium des venezolanischen Volkes nicht mehr lange.

Legitimer Präsident

Guaido ist der von den meisten Staaten in der UN anerkannte legitime Präsident Venezuelas. Soll er doch entscheiden, ob den bedürftigen Menschen mit Nahrung, hygienischen und medizinischen Gütern geholfen werden kann. Maduro aber lässt das Volk lieber ohne Hilfe sitzen.

re cheffe: Bild

„Getarnte Waffenlieferung = human?
Lt. Info einiger Quellen wurden von Maduros Truppen Waffen in den Hilfslieferungen gefunden. Das würde genau ins Bild der aktuellen Situation passen ...“

Allerdings würde das genau ins Bild passen: In das Bild einer Autokratie, die mit Propagandalügen versucht, jegliche Opposition zu kriminalisieren.

Im übrigen würden mich mal Ihre „Quellen“ interessieren und wo diese verbreitet werden.

Was ist wahr und was ist

Was ist wahr und was ist falsch? Das ist sicherlich nicht so einfach, auch glaube ich, daß es nicht nur schwarz und weiss, sondern auch viel grau gibt.
Was mich allerdings sehr wundert, daß viele westliche Staaten, darunter auch das ferne Deutschland, wie auf Kommando plötzlich Partei ergreifen und Forderungen stellen. Das tun sie doch in vielen anderen Fällen nicht!

Friss mein Brot, und lass dich Venezuela reiten

Warum Lieferungen erst jetzt? und nicht schon vor Jahren?

Wieso ist Venezuela seit Jahren isoliert?

Hat es mit dem Erdölreichtum zu tun?

Welche Rolle spielt die USA?

Warum kann man Venezuela nicht die Hand reichen? und ganz normal Handel treiben?

Als Christsozialer mir nicht einleuchtend.

Grüße von Bayern.

re cheffe

"Lt. Info einiger Quellen wurden von Maduros Truppen Waffen in den Hilfslieferungen gefunden."

Und lt.Maduro gibt es sowieso keine Versorgungskrise.

Scheinheilig

Tatsache ist, dass seit Jahren ein Wirtschaftsembargo gegen Venezuela in Kraft ist. Hieran sind die USA und die EU beteiligt. Sich jetzt mit Hilfslieferungen an die Grenze zu stellen und den großen Retter zu spielen, ist scheinheilig und nur allzu durchschaubar. Die Befürchtungen, dass eine Militärintervention droht, sind sehr berechtigt. Trump hat ja sogar explizit damit gedroht. Und dass "Hilfkonvoys" zur Vorbereitung einer Intervention verwendet würden, wäre keine Überraschung nach den Erfahrungen von über 100 Jahren der US Intervention in Lateinamerika.

Auch wenn man es sich schönredet:

Venezuela hatte eine linke Regierung die ihr Möglichstes versucht hat.
Das passt niemandem in der neoliberalen Wirtschaftswelt.
Also hatte wohl niemand etwas dagegen, daß die derzeit weltgrössten Erdölvorkommen kaum gefördert werden, da man diese Regierung behindert hat wo es geht, und keinesfalls Kredite einräumt um die Raffinerien und Anlagen zu modernisieren. Sehenden Auges kalkulierte man die jetzige Situation, und zeigt nun mit dem Finger auf einen "untauglichen, weil linken, Staat". Der neue Hoffnungsträger ist eine Wirtschafts- Marionette a la Macron.. und plötzlich wird das Öl sprudeln, und den Weltmarkt überfluten. Merke: Es geht nicht darum wo das Öl ist, sondern wer es fördert und profitiert.

Tut mir leid...

17:09 von Das XXL-Mädchen
...aber von der Regimechangepolitik der westlichen Wertegemeinschaft NICHTS begriffen. Und leider tun die Medien ein übriges dazu, daß das auch so bleibt. Da blockieren die USA 8 Mrd. $, die eigentlich Venezuela für geliefertes Öl gehört. GB weigert sich seit einem Jahr, das Venezuela gehörende Gold an den Besitzer auszuhändigen. Die Briten hat doch nicht zu interessieren, wer dort regiert, nur daß das Gold nach Caracas gehört. Und jetzt empört sich die Weltgemeinschaft, genauer gesagt, ca 30 von 192 Ländern der UNO.
Markus Plate nebenstehend kommt ganz ohne Fakten aus. Zumindest hätte auch hierher gehört, daß im "Austausch" für 8 Mrd. + erwartete 11 Mrd in 2019 gesperrter Geder in den USA, diese die Riesensumme von 40 Mio$ bereitstellt. Wie viel war das nochmal bei Deutschland? 10, 20 Mio? Und nirgendwo, nicht einmal in den historischen Betrachtungen, findet man den Hinweis, daß der Wirtschaftsboykott schon seit Jahren stattfindet.

Wenn es um Öl geht

..Dann sind die westlichen Staaten sich schnell einig...Wenn da wirklich Waffen drin waren... Was durchaus sein kann den die USA machen solch Sachen schon seit Jahrzehnten gerne mit unliebsamen Ländern die nocht privatisieren im Sinne der USA...

Perspektivwechsel.

Es wäre interessant, etwas ausführlicher als in einem Nebensatz am Ende dieses Artikels darzustellen, warum und mit welchen Argumenten Herr Maduro gegen diese Hilfslieferungen ist.

Etwa in einem eigenen Artikel. So sähe neutrale Berichterstattung aus.

Aber sehr schön, dass mit dieser Frau Liendo auch einmal eine Venezolanerin medial stattfindet, die die Regierung anscheinend gar nicht so schlecht findet.

Man hatte bisher bei tageschau.de den Eindruck, solche Leute gibt es gar nicht.

Trauerspiele endlich beenden und Vernunft einkehren lassen!

Aus der Meldung „Machtkampf in Venezuela - Mit Straßensperren gegen Hilfslieferungen“:

„Venezuelas selbst ernannte Interimspräsident Guaidó hatte Hilfslieferungen angefordert. Doch sein Rivale im Machtkampf, Präsident Maduro, lässt sie nicht ins Land. Er ließ das Militär eine Grenzbrücke absperren.

Guaidó sprach von einer "absurden Reaktion eines Regimes, das sich nicht für die Bürger interessiert". Er bezeichnete den Streit um die Hilfslieferungen als einen "Test" für die Streitkräfte. Diese müssten entscheiden, ob sie die dringend benötigte Unterstützung ins Land ließen oder Befehle befolgen wollten.“

Dass die Interessen der Bürger den politisch „Mächtigen“ i.d.R. völlig egal sind, ist ohnehin offensichtlich.

Das Problem ist, dass unsere gesamte globalpolitische Struktur auf dem Prinzip von Befehl und Gehorsam beruht. Für Vernunft, Entscheidungsfreiheit, Eigenverantwortung und Humanität – also Demokratie – ist da kein Platz.

Ohne beides hat die Menschheit aber keine Chance.

Absolut nichts neues!

17:16 von chefffe
"Lt. Info einiger Quellen wurden von Maduros Truppen Waffen in den Hilfslieferungen gefunden."
Dieses "Verfahren" wurde doch schon in Syrien erfolgreich erprobt. Videos belegen das beim Entladen sog. Lebensmittel-LKW, wo sich die Lebensmittel als AK-47 herausstellten.
Die Prozedur, Spezialwaffen als Diplomatengepäck an die jeweilige US-Botschaften zu liefern, belegt aus deklassifizierten Akten der CIA selbst, hat sch ja nicht als so effektiv erwiesen. Würde hier also aus Erfahrung nicht mal einen Fake annehmen.
Die nächste Stufe der Eskalation wäre jetzt eine "robuste" Lieferung unter dem Schutz, entweder durch kolubianische Proxys, oder US-Soldaten höchstselbst. Dann ist auch bald wieder GB, F, D mit von der Partie.

Die Brücke über die Hilfe

Die Brücke über die Hilfe kommen soll war nie offen, anders als verlautet.
Medikamente gibt es nicht weil die Sanktionen es verhindern.

XXL-Mädchen

Haben Sie komplett die US-Sanktionen gegen Venezuela vergessen?? Nur allein DESWEGEN sieht es so schlimm aus - wie auch in KUBA! Eine Unverschämtheit sind allein die USA-Sanktionen. Warum wohl?

Und dann kommen die rechten

Und dann kommen die rechten Verbrecher die das Land auch nur ausbeuten, die Geschichte Lateinamerikas zeigt das deutlich.

Ausländische Konten endlich gesperrt

@ Bernd Kevesligeti
...Die Konten bei Banken,die von der Federal Reserve kontrolliert werden.Ohne diese Maßnahmen gegen Venezuela gäbe es auch weniger Not.

Ohne Maduros Auslandsvermögen, das nur zum Teil im westlichen Ausland angelegt ist, gäbe es auch weniger Not. Das haben Sie aber weggelassen. Schade.

cheffre

Diese sog "Quellen" würde ich mit aller Vorsicht genießen. Aber das paßt wohl besser in Ihre Vorstellung.

Nein das stimmt nicht guaido

Nein das stimmt nicht guaido wird nur von paar Staaten anerkannt und garantiert nicht von der Mehrheit.

Propagandamärchen

"An das Propaganda-Märchen vom Wirtschaftskrieg glauben sie nicht." das ist wohl ein Witz. Die UN hat übrigens davor gewarnt, humanitäre Hilfe politisch zu instrumentalisieren. Aber wen interessiert heutzutage noch die UN?

Sanktionen sofort beenden!!

Die Sanktionen gegenüber Venezuela, die auch von der EU mitgetragen werden, sollten sofort beendet werden. Sie sind rechtswidrig in in höchstem Maße unanständig. Es geht hier um die Sicherung des regulären Warenaustausches und nicht um die Förderung einer PR-Aktion.

re bayerbua

"Warum kann man Venezuela nicht die Hand reichen? und ganz normal Handel treiben?"

Würden Sie was nach Venezuela liefern, aber bezahlt wird in unkonvertierbaren wertlosen Bolivares?

XXL-Mädchen

Sio glauben aber ganz bestimmt an andere Fakes! Nennen Sie doch einmal Beispiele für "trotziges Verhalten gegen das Volk"!!

Ist das nur eine Behauptung?

@ chefffe:
Lt. Info einiger Quellen wurden von Maduros Truppen Waffen in den Hilfslieferungen gefunden.

Darf man fragen, welche Quellen das sein sollen?

Maduro hat bereits 2017 bei

Maduro hat bereits 2017 bei der un um Hilfe gebeten und arbeitet seitdem mit ihnen zusammen, Hilfe kann es nur über die UNO geben. Und nicht über guado oder die USA, die Das ganze auch nur zur Propaganda nutzen und nicht zum nutzen des Volkes. Denn es waren die USA die durch Sanktionen das leid noch verschärften und es war guaido der noch vor paar tagen zu Sanktionen aufrief um die Lage noch mal zu verschärfen. Das tut niemand der dem Volk helfen möchte.

Relaxo

Noch einmal: WER ist für diese Zustände mit Sanktionen verantwortlich?? Sie scheinen es nicht zu wissen.

re. Bayerbua

Sie haben vollkommen recht. Warum kann man Venezuela nicht wie jeden anderen normalen Staat behandeln?
Übrigens: Maduro ist gläubiger Katholik.

Wenige Länder ....

...halten noch zu Maduro. Die wichtigsten Wirtschaftsländer der Welt - außer China und Russland - stehen auf der Seite von Guaido. Ich erspare mir die Mühe sie anzuführen...es geht von Kanada bis nach Australien. Oder wollen sie Kuba und Nicaragua als wichtige Länder bezeichnen, dort halten in Nibelungentreue die Hart-Sozialisten noch zu Maduro. Ich hoffe nicht, daß ihr "Beitrag" als eine Unterstützung für diesen Despoten gemeint war.

Fakt ist, dass Venezuela nicht das einzige...

...Land ist, dass mittels Fracking-Öl-
Schwemme von den USA vorsätzlich
und systematisch an den Rand des
Abgrunds gedrängt wurde!!
Das ist kein Plädoyer für Maduro,
aber es ist unehrlich und zutiefst
heuchlerisch, wie die USA sich jetzt
als "humanitärer Lieferant" von
Hilfsgütern gerieren, die das Land
ohne die seid Jahren gegen
Venezuela verhängten Sanktionen
doch gar nicht nötig hätte!!
Es ist doch wirklich selbst ohne
viel Phantasie klipp und klar
zu erkennen, dass dies die genau
gleiche Methode ist, mit der die
USA schon immer durch ihre
3-Buchstaben-Dienste ihnen
nicht genehme Politiker ohne
Rücksicht auf Verluste beseitigen
und durch ihnen genehme und
von ihnen finanzierte Marionetten
nach Gusto der USA ersetzen!
DAS und zunächst einmal nur
DAS gilt es meines Erachtens
zu verhindern! Wer wirklich am
Wohlergehen der venezuelanischen
Bevölkerung interessiert ist, der
sollte diesen Aspekt nicht einfach
ignorieren, sondern auch das
offenkundige im Auge behalten!!

Keine Einmischung sondern Dialog und Diplomatie...

Was wissen wir? Die Öl quellen wurden verstaatlicht, dafür gab es Sanktionen(2 Umladestationen wurden enteignet)
Einbruch des Ölgeschäfts um 30%
und somit fast 30% des BIP ist und somit Druck auf die Regierung ausübt (Hyperinflation) Zusätzlich wurde Geld im Ausland eingefroren.
Wir wissen weiter, dass ein Anschlag auf Maduro 2017 stattfand, sowie England den Zugriff Venezuelas auf ihr eigenes Gold verweigerte, was ein Skandal ist. Im Januar gab Maduro bekannt sich vom Dollar zu lösen. (Siehe Lybien, Irak) Und jetzt kommen die USA und die EU mit Hilfen im Namen der Opposition. Gespräche mit der Opposition werden nicht gestattet, die Regierung ist bereit dazu... Denkt irgendjemand hier ein Bürgerkrieg hilft dem Volk? Und warum sind es immer Länder die besonders rohstoffreich sind ...? Kommt schon....da muss doch im Oberstübchen die ein oder andere Verbindung mit der Geschichte geknüpft werden! FRIEDEN,DRUCK DIALOG und DIPLOMATIE als Instrument und vor allem das VÖLKERRECHT achten!

Am 08. Februar 2019 um 17:41 von hppiepho

"Scheinheilig"

Treffender Ausdruck.

Und erst wenn der Alte weiterhin renitent bleibt und nicht freiwillig abdankt, dann wird fröhlich einmarschiert. Diese Praxis kennen wir doch schon seit Jahrzehnten von den USA. Und immer munter dabei mit tatkräftiger Unterstützung an vorderster Front Frankreich und GB und seit nach Schröder auch Deutschland.
Der Maduro hätte durch Mißwirtschaft und Korruption gar nicht so viel Schaden anrichten können, wie die Sanktionitis im ach so gerechten Kampf um die "wahre" Demokratie und die "westlichen"Werte die möglicherweise manche gar nicht haben wollen.

Warum gibt es seit Jahren keine Flüge

der Lufthansa nach Venezuela?

Die Tickets muss die Lufthansa in Venezuela gegen Bolivares verkaufen. Also hat sie in Venezuela ein Bankguthaben in Bolivares. Die werden in Venezuela nicht in Dollar getauscht. Den Sprit in Caracas muss die Lufthansa aber in Dollar bezahlen.

Sie zahlt also den Sprit aus eigener Tasche, ohne einen müden Cent vom Verkauf der Sitzplätze in Venezuela einzunehmen.

Ein grelles Beispiel sozialistischer Devisenbewirtschaftung.

@bernd39, 17:52

Die Lösung ist doch dann naheliegend:

Internationale Hilfslieferungen werden von staatlichen venezolanischen Stellen entgegen genommen und erst nach sorgfältiger Prüfung jeder einzelnen Kiste an die Bevölkerung verteilt.

Gefundene Waffen darf Maduro behalten...

Propaganda, Fake News und guter Journalismus

08. Februar 2019 um 17:59 von geierwally

Schwierig ist, bei diesem bereits ideologisch aufgeheizten Thema bei den Fakten zu bleiben. Aber wenn Sie sich die Mühe machen, den aktuellen Artikel der Tagesschau zu lesen, der gut recherchiert und anschaulich darstellt, wie die Regime der Herren Chavez und Maduro zusammen mit ihren Machtcliquen schafften, die Wirtschaft des Landes zu ruinieren, bis hin zur eklatanten Versorgungskrise, dann werdn Sie erkennen, dass irgendwelche Sanktionen wohl kaum einen signifikanten Beitrag geleistet haben, dass nun 80 % der Beverölkung - etwa 25 Millionen Menschen - in einem der potentiell reichsten Länder der Region unnötig in Armut und Not leben, ohne an 3,5 Millionen Geflüchtete zu erinnern. Das Maduro-Regime hat abgewirtschaftet, das geraubte Geld der korrupten Elite gehört allein dem leidenden Volk.

re von Das XXL-Mädchen

"Maduros Auslandsvermögen" ? Wo ist denn das ? Und wie viel soll das sein ?
Oder ist das erfunden ? Schade.

Waffenlieferungen? What a joke!

Drogen werden geliefert, die kann man aber essen und nach 20 Kg die jeder in Venezuela abgenommen hat, seit Maduro, können die V nur hoffen, dass der Versager abhaut. Hoffentlich sang und klanglos nach Russland oder China.

Da kennt sich jemand aus!

Ende 2018 hatte Venezuela dringend benötigte Medikamente in Kolumbien GEKAUFT. Bevor diese geliefert werden konnten, kam aus den USA das Stop.
Und der erwähnte UN-Sonderberichterstatter (Alfred de Zayas) stellte schon 2017 fest, daß in Venezuela dringend benötigte Waren, von Lebensmittel, über Medikamente, bis Benzin, eingelagert werden oder über die Grenze nach Kolumbien geschmuggelt werden. Kommen vieleicht jetzt mit Gewinn (für die Schmuggler) wieder zurück?
Ich würde einigen Usern dringend ans Herz legen, sich solche Madurofreundliche(?) Zeitungen, wie das "The Wallstreet Journal" mal reinziehen. Bildet ungemein, und niemand kann sagen, man hätte sich bei RT informiert. Aber wer weiß.

Ein Drittel der Venezolaner...

@von MCC1968
bekommen Essensmarken und Essenpakete...das sind die Stimmen, die Maduro immer gekauft hat...die anderen müssen schauen, wo sie bleiben. In den Staaten gibt es natürlich auch Bedürftige, aber das sind marginale Zahlen. Übrigens von den russischen Suppenküchen haben sie sicherlich auch schon gehört.

Habe das Gefühl manche laben

Habe das Gefühl manche laben sich daran das der Sozialismus gescheitert ist und nehmen dafür in Kauf das die USA mal wieder einen Regime Change organisiert um ihre Interessen durchzusetzen, das Volk ist letztlich egal und es wird ihnen auch nach maduro nicht besser gehen eher werden errungenschaften abgebaut.

Mehrheiten..

Dann zählen sie Mal auf, die Mehrheit der Staaten stehen zur Regierung Maduros. Einseitiger Bericht der das Leiden der Wirtschaftssanktionen herunterspielt. Gut zu sehen das die Mehrheit der Leser hier wachen Verstandes sind.

Beispiel Kuba?

08. Februar 2019 um 17:52 von Bagheria

In Kuba sieht es "schlimm" aus? Ich dachte immer, dass das Land und seine Familienautokratie stets gelobt werden für einen vorbildlichen Alphabetisierungsgrad, eine vorbildliche medizinische Versorgung und allgemein gute soziale Standards.
Die Sanktionen verschleiern nur die Unfähigkeit des Regimes und der dahinter stehenden Ideologie. Das Land wurd jahrzehntelang vom Ostblock subventioniert, und leistete dafür im Gegenzug militärische Hilfe in Stellvertreterkriegen, z.B. Angola, oder finanzierte Guerilleros zum "Regime Change", z.B. in Bolivien. Auch ein Teil des Reichtums von Venezuela floss nach Kuba. Nun leidet das Volk von Venezuela. Wo ist die substanzielle Hilfe und Gegenleistung des "Bruderlandes"?

Humanitäre Hilfe?

Wie viel Kaliber hat denn die humanitäre Hilfe?

Seit dem IS und dessen ungewöhnlich langem Atem trotz Einkesselung und mit humanitären Hilfslieferungen, seit dem beginn des Krieges in der Ukraine 1 Tag nachdem die Ukraine IWF-Kredite bewilligt bekommen hatte (die ukrainische Armee - offensichtlich noch bei klarem Verstand - wollte absolut nicht kämpfen), seit dem stehe ich Hilfslieferungen sehr skeptisch gegenüber.

Verbrecher, Ausbeuter, Geschichte Lateinamerikas

08. Februar 2019 um 17:53 von geierwally

Sie haben Recht, das Szenario droht. Und die "rechten Verbrecher", die kommen könnten, sind bestimmt ähnlich schlimm wie die "linken Verbrecher", die das Land und die Bevölkerung während der letzten 20 Jahre ausgepresst haben. Nur dass im Fall von Herrn Maduro neben Korruption und Vetternwirtschaft noch eklatante Unfähigkeit dazu kam. Das Verbrecher Verbrecher sind, egal welcher Ideologie und Couleur, ist selbsterklärend. Sympathien sind in keiner Weise angebracht. Dass ein Szenario einer Machtübernahme von Rechts droht, dass die erwünschte, ersehnte Rückkehr zur Demokratie und Rechtstaatlichkeit gefährdet ist, ist allerdings bislang nur ein Szenario. Die Tatsachen deuten nicht in diese Richtung. Die Sache liegt in den Händen von Herrn Guaidó, dem Nationalparlament und der internationalen Staatengemeinschaft.

Und das wären?

17:54 von Das XXL-Mädchen
"Ohne Maduros Auslandsvermögen, das nur zum Teil im westlichen Ausland angelegt ist, gäbe es auch weniger Not. Das haben Sie aber weggelassen. Schade."
Sie haben etwas wesentliches vergessen! Die Summe zu nennen. Wir anderen User werden da schon konkreter. IOder ist das untergegangen?
Nur mal die Zahlen für 2019:
8 Mrd. ausstehende Kosten für geliefertes Öl an die USA,
1 Mrd. an Gold, gesperrt durch die Britische Nationalbank. 2019 werden allein in den USA weitere 11 Mrd auflaufen. Macht Ende des Jahres ca 20 Mrd $ die für Venezuela gesperrt werden, auf die aber der "Selbsternannte" zurückgreifen dürfte. Das allerdings gestoppt, weil Juristen sebst in den USA da Bauchschmerzen haben, zu offenkundig das gesetzwidrige. Könnten ja andere Staaten auf dumme Gedamken bei US-Vermögen im Ausland kommen, angesichts der ständig beschworenen Fragen zur Legitimität Trumps als Präsident.

18:13 von rossundreiter

Ihren Vorschlag finde ich sehr gut.

re bernd39

"Die Prozedur, Spezialwaffen als Diplomatengepäck an die jeweilige US-Botschaften zu liefern, belegt aus deklassifizierten Akten der CIA selbst, hat sch ja nicht als so effektiv erwiesen. Würde hier also aus Erfahrung nicht mal einen Fake annehmen."

Mein Gott!

In jeder Botschaft gibt es eigenes Sicherheitspersonal und das hat natürlich Waffen, womit das Gastland wegen der Exterritorialität nichts zu tun und nichts zu sagen hat. Und natürlich werden diese Waffen im unkontrollierten Diplomatengepäck rein- und rausgeschafft.

Das ist sowas von banal! Und Sie kommen mit CIA Akten daher, als hätten Sie jetzt was ganz Tolles entdeckt.

Es gibt kein Wirtschaftsembargo...

@von hppiepho
Da wird einfach mal das Märchen von einem Wirtschaftsembargo rausgehauen...Tatsachen kann man verfertigen...wenn einzelne Länder Maduro nicht beliefert haben, haben andere z.B. die Türkei, Kuba, Russland und China geliefert, was Maduro für sein Land brauchte.
In den Villenviertel der Militärs am Rande von Caracas gibt es alles zu kaufen...da gibt es kein Embargo.

es muss doch wohl noch möglich sein

die allfälligen und nun wirklich jedem bekannten Planspielchen der US-Geopolitik beim Namen zu nennen, ohne dass man verdächtigt wird, Maduro zu unterstützen? Ich komme mir ja bald vor wie zu Zeiten des kalten Krieges, wo einem kein Mensch geglaubt hat, dass man weder die Nato noch den Warschauer Pakt toll findet.
Ich halte Maduro für einen skrupellosen Autokraten und, auch wenn sich das niemand vorstellen kann, gleichzeitig die Sanktionen gegen Venezuela für interessengeleitet und völkerrechtswidrig. Aber irgendwie scheine ich mit dieser Einstellung allein zu sein.

Schneeballsystem

08. Februar 2019 um 18:06 von 1.Senator

Was Sie als "Fakt" sehen und dahinter einen sinistren Machtplan einer Wirtschaftselite der USA vermuten, nennt sich Kapitalismus.
Jede Regierung Venezuelas weiß seit Jahrzehnten, dass die Wirtschaft des Landes und die Einnahmenquelle des Staates singulär orientiert ist auf den Export von Erdöl (sowie ein wenig Erdgas). Sowohl Herr Chavez als auch Herr Maduro haben versäumt, die Wirtschaft dank der zunächst üppigen Einnahmen aus dem Erdölexport zu diversifizieren. Stattdessen wurde in den Machterhalt investiert: "Sozialprogramme" zur Ruhigstellung der Anhängerschaft, Verteilen von Geldern und Pfründen an Spitzenmilitärs und Parteielite. Das Land und vor allem die Erdölinfrastruktur wurden währenddessen heruntergewirtschaftet. Als der Ölpreis (Weltmarkt) sank, musste natürlich das hier sozialistische Schneeballsystem kollabieren. 80 % der Bevölkerung, 25 Millionen Menschen, leben in Armut, wegen Unfähigkeit und Korruption der Regierung. Bravo.

Venezuela

Die USA verüben seit mehreren Jahren Sanktionen gegen Venezuela, rauben dem Staat mehrere Milliarden Dollar (Kontensperrungen) und wpllen nun humanitäre Hilfe bieten, wenige Millionen, die Opposition soll diese verteilen. Es ist kedovh vor allem die Vorbereitung der militärischen Intervention. Die Putschisten rrfreuen sich, Verfassungsbruch und Morde spielen keine Rolle, Hauptsache die USA bekommen erneut Zugriff auf das Öl des Landes. Schändlich, dass die EU und Deutschland mitmachen.

Suppenküchen, bestimmt von allen bejubelt

08. Februar 2019 um 18:17 von landart

Und die Menschen in Venezuela, die von Essensmarken und Essenspaketen abhängig sind, dank des Chavinismus, die freuen sich auch drollig über ihre Armut und ihre Hilfsbedürftigkeit - während die Taillenumfänge der Machtelite, siehe Herr Maduro selbst, von Jahr zu Jahr größer werden.
Ach ja, "Volksküchen" waren ja schon immer ein sozialistischer Traum, auch zur Volkserziehung: Sowjetunion (Hungersnot), VR China (Hungersnot), Kambodscha (Hungersnot), noch mehr Beispiele?

Chavez und Maduro...

@18:07 von Roman Tittmann
Chavez hat die privaten Ölfirmen ohne Entschädigung verstaatlicht...also geraubt...trotzdem haben die USA fast die Hälfte der Ölproduktion stets aufgekauft und dafür in Dollars bezahlt. Wenn der Despot davon nichts an sein Volk gegeben hat, sind doch nicht andere schuld. Er und seine Entourage haben das Volk um seinen Reichtum betrogen...sie entschuldigen das ja sogar noch...nach dem Motto: die Bösen sind die anderen.

"gesperrte Grenzbrücke" oder die Macht der Bilder

https://es.wikipedia.org/wiki/Puente_internacional_Las_Tienditas

Vielleicht macht sich mal jemand die Mühe, Bilder zu recherchieren, bevor sie in die Propagandaschlacht eingebracht werden?!
Ja: Die Brücke Las Tienditas ist seit 2016 de facto fertig.
Aber: Weder eingeweiht noch "als Grenzübergang" genutzt.
(Ausser vielleicht von Schmugglern)
Wem will man einen Vorwurf machen wenn ein solches mehrspuriges Einfallstor (jetzt, wo Trump & Co offen von militärischem Regimechange schwafeln) provisorisch gesichert wird?
Regimechange?
Erinnert sich überhaupt noch jemand an so "geglückte" Aktionen wie Irak & Libyen?

@landart, 18:31

"Es gibt kein Wirtschaftsembargo."

Es gibt amerikanische Finanzsanktionen gegen den staatlichen venezolanischen Ölkonzern.

Hört sich etwas harmloser an, führt aber dazu, dass Venezuela kein Geld für Infrastrukturarbeiten hat.

Am 08. Februar 2019 um 18:43 von landart

"Chavez hat die privaten Ölfirmen ohne Entschädigung verstaatlicht...also geraubt...trotzdem haben die USA fast die Hälfte der Ölproduktion stets aufgekauft und dafür in Dollars bezahlt."

Aufgekauft zu von den USA diktierten Preisen und oftmals nicht bezahlt, würde wohl die Situation korrekter darstellen.

um 17:28 von krittkritt

Die USA und Verbündete verhindern Medizin- u. Nahrungsmittellief. Die Erdölerlöse sollen blockiert, und dem Putschpräsidenten zur Verfügung gestellt werden.

90% der Venezolaner stehen hinter dem "Putsch Präsidenten, auch wenn Ihnen das nicht passt. Die USA haben erst seit 2 Wochen Wirtschaftssanktionen gegen PDVSA, zuvor nur gegen Einzelpersonen der Regierung und das ist auch gut so!

GB gibt auch auf US-Druck hin die Goldeinlagen Venezuelas nicht frei, hält also das Eigentum des venezolanischen Volkes zurück.

Vom venezolanischen Gold sieht die Bevölkerung nichts. Das gelangt alles in die Taschen der Maduro, Cabello und Chavez Clans. Die sind nämlich alle Milliardäre während die Bevölkerung hungert. Das einst reichste Land Südamerikas ist heute das ärmste.

17:34 von ablehnervonallem

Unfassbar wie ein einziger Mensch ein Millionenvolk ruinieren kann.
.
es ist schon reichlich naiv zu glauben
er hätte das allein gemacht
da sind bestimmt welche, die auch an der Sache, so wie sie jetzt ist, verdienen

Es ist genau anders herum...

Setzen sie doch mal statt USA Russland in ihren Beitrag ein...Russland gibt Kredite an Maduro, wofür eigentlich? Was hat Maduro damit gemacht?...China hat sogar 60 Mrd. gegeben. Maduro sitzt doch schon längst in der Schuldenfalle der sozialistischen Länder. Bisher konnte er noch die Zinsen mit US-Öleinnahmen begleichen...wenn sein Kleptokratiesystem in wenigen Wochen zusammenbricht, werden Russland und China in die Röhre schauen...oder wie sie schreiben, evtl. militärisch intervenieren. Die russischen Boeings haben ja schon vorsorglich Gold aus der Zentralbank in Caracas nach Moskau verbracht...

Wer hungert, ist bereit zum Widerstand

Es ist doch eigentlich "nur" das gewohnte Schema, mit dem unliebsame Regime beseitigt wurden und werden. Seit wann entspricht es demokratischen Spielregeln, wenn sich jemand selber zum Präsidenten ernennt und umgehend von Freunden als solcher anerkannt wird? Seit wann haben diese befreundeten Staaten in Venezuela mehr Rechte als das venezolanische Volk? Das ZDF schreibt dazu: "Das war international orchestriert" und nennt weitere Gründe und Umstände.
https://tinyurl.com/ybextqxh
Und der Tagesspiegel sieht bei den Ursachen der Misere diesen Herrn im Schlaglicht:
https://tinyurl.com/ycwlvdum

venezuela

Frau Mellmann hält das für ein "Propaganda-Märchen vom Wirtschaftskrieg" anstatt die Tatsachen anzuerkennen, Sie ist -und das nicht zum ersten Mal- voreingenommen und benutzt suggestiv die Armut in manchen Bereichen in den Kampf gegen die rechtmäßige Regierung. Das ist keine objektive Berichterstattung sondern Meinungsmache.

18:45 von rossundreiter

@landart, 18:31

"Es gibt kein Wirtschaftsembargo."

Es gibt amerikanische Finanzsanktionen gegen den staatlichen venezolanischen Ölkonzern.

Hört sich etwas harmloser an, führt aber dazu, dass Venezuela kein Geld für Infrastrukturarbeiten hat.
////
*
*
Also keine sozialistische Pleite?
*
Nicht das Trump das Geld jetzt auch noch für seine Mauer nutzt?

Am 08. Februar 2019 um 18:51 von landart

".. werden Russland und China in die Röhre schauen...oder wie sie schreiben, evtl. militärisch intervenieren. Die russischen Boeings haben ja schon vorsorglich Gold aus der Zentralbank in Caracas nach Moskau verbracht..."

Nun gab es aber einen anderen Machthaber, der militärisch gedroht hat, einen aus Nordamerika. Haben Sie da nicht etwas verwechselt? Und Ihre Informationen, die haben Sie bestimmt aus absolut zuverlässigen Quellen bei den US-Geheimdiensten?!? Natürlich sind sie so geheim, dass nur die Dienste und Sie persönlich davon wissen.

Ich muss gestehen

Wenn ich an eine humanitäre Katastrophe denke fällt mir sofor der Jemen ein. Da sieht man weit und breit keine gutgekleideten und nach meinen Vorstellungen doch auch gut genährte Menschen demonstrieren im Gegensatz zu Venezuela.. Wieso darf in dem einen Land ein Präsident schalten und walten und wird sogar mittels Bomben im Amt gehalten obwohl er sein Land in die Steinzeit gewirtschaftet hat und von einem anderen Präsident fordern wir den Rücktritt wegen "Mißwirtschaft". Wo ist der von der "Wertegemeinschaft" auserkorene Heilsbringer für den Jemen.

@ Bagheria

Du kannst natürlich versuchen, irgendwelche Schuldfragen und Schuldzuweisungen zu klären. Die Frage ist natürlich, ob denn der zu erwartenden Bürgerkrieg vor der Klärung der Fragen beendet ist, oder erst später. Venezuela ist nicht ganz ohne. So schön wie es war und wie die Leute vor 30 Jahren waren, wird es nie wieder werden. Wenn Du den Leuten nichts zu essen gibst, dann geht es dort demnächst los

re ex-bayerndödel

""Chavez hat die privaten Ölfirmen ohne Entschädigung verstaatlicht...also geraubt...trotzdem haben die USA fast die Hälfte der Ölproduktion stets aufgekauft und dafür in Dollars bezahlt."

Aufgekauft zu von den USA diktierten Preisen und oftmals nicht bezahlt, würde wohl die Situation korrekter darstellen."

Sie haben also Einblick in die Erdöllieferungen von Venezuela in die USA und wieviel dafür pro Barrel gezahlt wurde und dass die USA Preise unter Weltmarktpreis "diktieren" konnten und wahrscheinlich noch einiges mehr.

Da müssen wir armen Unwissenden nur noch fragen: Wo bitte haben Sie diesen Einblick bekommen?

Volksküchen...

@von wie-
...waren kein sozialistischer Traum, sondern sind bis heute Wirklichkeit in den von ihnen genannten Ländern. Und in Venezuela freuen sich die von Essenpaketen abhängigen Menschen nicht "drollig" über ihre Armut. Sie sind eher verbittert darüber. Hoffentlich hat dieser Schrecken bald ein Ende...

venezuela

Frau Mellmann hält das für ein "Propaganda-Märchen vom Wirtschaftskrieg" und gleichzeitig führt sie die Armut in vielen Bereichen suggestiv in den Kampf gegen die rechtmäßige Regierung -wie schon des öfteren. Das ist keine objektive Berichterstattung sondern Meinungsmache.
Journalismus geht anders

18:17 von landart

"...In den Staaten gibt es natürlich auch Bedürftige, aber das sind marginale Zahlen...°

42 Millionen (2018) sind für Sie eine marginale Zahl?

@18:51 von landart

Maduro sitzt doch schon längst in der Schuldenfalle der sozialistischen Länder.

Also lt. Bilanz der Deutschen Bundesbank aus dem Jahr 1999 beliefen sich die Schulden der DDR auf 19 Mrd. Valutamark. Wann haben Sie das letzte Mal auf die Schuldenuhr der BRD oder gar der USA geworfen? Aber gut, dass es Venezuela oder Kuba gibt, dann kann man ja die sicherlich weit mehr als 150 völlig verarmten kapitalistischen Länder ignorieren.

Am 08. Februar 2019 um 19:01 von karwandler

"Sie haben also Einblick in die Erdöllieferungen von Venezuela in die USA und wieviel dafür pro Barrel gezahlt wurde und dass die USA Preise unter Weltmarktpreis "diktieren" konnten und wahrscheinlich noch einiges mehr.
Da müssen wir armen Unwissenden nur noch fragen: Wo bitte haben Sie diesen Einblick bekommen?"

Und Sie haben wirklich nicht mitbekommen, dass die USA Zahlungen eingefroren, bzw. zurückgehalten haben? Das können Sie mir nicht verkaufen.

Ich muss gestehen

Wenn ich an eine humanitäre Katastrophe denke fällt mir sofor der Jemen ein. Da sieht man weit und breit keine gutgekleideten und nach meinen Vorstellungen doch auch gut genährte Menschen demonstrieren im Gegensatz zu Venezuela.. Wieso darf in dem einen Land ein Präsident schalten und walten und wird sogar mittels Bomben im Amt gehalten obwohl er sein Land in die Steinzeit gewirtschaftet hat und von einem anderen Präsident fordern wir den Rücktritt wegen "Mißwirtschaft". Wo ist der von der "Wertegemeinschaft" auserkorene Heilsbringer für den Jemen.

Am 08. Februar 2019 um 19:02 von landart

" Und in Venezuela freuen sich die von Essenpaketen abhängigen Menschen nicht "drollig" über ihre Armut. Sie sind eher verbittert darüber. Hoffentlich hat dieser Schrecken bald ein Ende..."

Da sieht es in den USA doch ganz anders aus, dort freuen sich die Menschen über ihre Armut und hoffen, dass dieser Schrecken nie zu Ende geht, oder?

@realiter, 19:05

"Frau Mellmann hält das für ein "Propaganda-Märchen vom Wirtschaftskrieg (…)."

Ist mir auch aufgefallen.

Der Ausdruck "Propaganda-Märchen vom Wirtschaftskrieg" ist nicht als Zitat gekennzeichnet.

Man hält uns anscheinend wieder mal für doof.

Bedürftige

@19:06 von heathersfan
Die USA haben 325 Mio. Einwohner...das Bruttonationaleinkommen beträgt je Einwohner ca. 59000 $...die Zahl von 48 Mio. Bedürftigen sind einfach behauptet. Behaupten kann man interessengeleitet sehr viel. Und überhaupt, was haben die Bedürftigen in den USA mit den armen Menschen in Venezuela zu tun...was soll da verglichen werden? Ich vergleiche doch auch nicht die Mio. russischen Rentner in Russland mit ihren Minirenten mit der katastrophalen Lage in Venezuela. Was in Russland - wie Putin neulich auf seiner Pressekonferenz sagte - mit der Armut los ist, darüber schweige ich mal.

08. Februar 2019 um 17:54 von geierwally

Nein das stimmt nicht guaido wird nur von paar Staaten anerkannt und garantiert nicht von der Mehrheit.

Albania
Andorra
Argentina
Australia
Austria
Bahamas
Belgium
Brazil
Bulgaria
Canada
Chile
Colombia
Costa Rica
Croatia
Czech Republic
Denmark
Dominican Republik
Ecuador
Estonia
Finland
France
Germany
Georgia
Guatemala
Haiti
Honduras
Hungary
Iceland
Ireland
Israel
Latvia
Lithuania
Luxembourg
Macedonia
Malta
Montenegro
Morocco
Netherlands
Panama
Paraguay
Peru
Poland
Portugal
Romania
Spain
Sweden
Ukraine
United Kingdom
United States

@ex-Bayerndödel

"Und Sie haben wirklich nicht mitbekommen, dass die USA Zahlungen eingefroren, bzw. zurückgehalten haben? Das können Sie mir nicht verkaufen."

Ja, es wurden kürzlich Gelder von CITGO eingefroren die Sanktionen vorher waren eher marginal und betrafen in erster Linie Waffenexporte nach Venezuela und Einreisesperren für Teile der Clique um Maduro.

Die verherende wirtschaftliche, medizinische Lage und das Hungerleiden in grossen Teilen der Bevölkerung sind nicht Folge von Sanktionen sondern von völliger Unfähigkeit der Maduro Clique.

Der Papst hat sich als

Der Papst hat sich als Vermittler angeboten. Maduro hat zugestimmt, Gaido sagt nein. Ein wahrer Demokrat der Guido.

Mal ein Beispiel was

Mal ein Beispiel was Sanktionen der USA anrichten können, bei manchen scheinen die ja keine Rolle zu spielen. Im Irak starben 500000 Kinder wegen den Sanktionen u. a. Weil Medikamente fehlten. Bei Medikamenten müßte es dann eigentlich klick machen, denn die werden ja immer wieder angeführt gegen maduro.

Essensrationen für Venezuela???

Wie bitte? Das wäre so, wie Essenrationen an Cuba oder Chile zu verteilen.
Venezuela hat einen Staat und eine Gesellschaft und es hat auch Landwirtschaft und andere Wirtschaftszweige zur Grundversorgung der Bevölkerung. In Venezuela gibt es kein Hunger an sich, sondern ein anfachender Bürgerkriegszustand. Schon irgendwie komisch, wie viele Rationen in Afrika noch fehlen und man in Venezuela, wo man lediglich die ideologisch orientierte Wirtschaftsblockade aufheben müsste um vieles Leid zu mindern...nein man schickt Essenspakete. Soll das jetzt eine Entschuldigung im Voraus sein, das Nato-Staaten jetzt in das Land einfallen werden? Versucht man ein Bild zu schaffen, dass den Krieg befürworten soll? Was für ein kranker Scheiß. Anstatt mit dem Land Handel zu treiben, immerhin hat es eine starke Ölförderung, Öl, nach dem die Welt so lechzt. Aber nein, man darf ja nicht tolerieren, dass eine Gesellschaft sich anders verwaltet als man selbst. Ham se Angst vor der DDR 2? :D

Armes Venezuela

Ich war selbst ein Jahr (2017) als Lehrer an einer amerikanischen (!) Schule in Venezuela, die von der Firma Schlumberger finanziert wurde. Es gibt zwei Bevölkerungsgruppen: Maduro Verehrer und Maduro Opponenten. Den Einen geht es gut, den Anderen geht es schlecht. Die Bevölkerung im Allgemeinen leidet. Es tut mir leid, wie ein machthungriger, unfähiger Despot das Land und seine Menschen zu Grunde richtet.

Am 08. Februar 2019 um 19:25 von german-canadian

"Die verherende wirtschaftliche, medizinische Lage und das Hungerleiden in grossen Teilen der Bevölkerung sind nicht Folge von Sanktionen sondern von völliger Unfähigkeit der Maduro Clique."

... oder der Unwilligkeit, sich dem Diktat der USA zu unterwerfen. Wie die US-Regierung handelt, sieht man bereits wieder bezüglich der Erdgaspipeline - es werden Sanktionen angedroht. Freiheit gilt wohl nur für die USA selbst.

Claudia Bauer meint ....

-Das XXL-Mädchen. "Guaido ist der von den meisten Staaten in der UN anerkannte legitime Präsident Venezuelas. "
Verbreiten Sie hier bitte keine FakeNews, was Sie da schreiben ist absoluter Blödsinn!

@Bernd39

"Und der erwähnte UN-Sonderberichterstatter (Alfred de Zayas) stellte schon 2017 fest, daß in Venezuela dringend benötigte Waren, von Lebensmittel, über Medikamente, bis Benzin, eingelagert werden oder über die Grenze nach Kolumbien geschmuggelt werden."

Ja, es wurde geschmuggelt.
Das war/ist für viele in Venezuela die einzige Chance Geld zu verdienen bzw. zu überleben.
Es gab auch kleine Unternehmen die Waren zu Preisen verkaufen mussten die weit unter Herstellungspreis lagen.
Das Mehl im Brot kostete dem Bäcker ein vielfaches des Endproduktes.

E

Zynismus pur...

@von ex_Bayerndödel
...immerhin sie bestätigen sie mich...
ihren Zynismus über arme US-Bürger prolongieren sie mal mit dem gleichen Zynismus über arme Rentner in Russland...garantiert das trauen sie sich nicht...

@hügel, 7:24

Danke für den Beleg.

Wenn ich richtig gezählt habe, 49.

Von weltweit etwa 190 Staaten.

Sieht nicht wie Mehrheit aus.

Sieht nicht wie Mehrheit aus.

19:24 von Hügel

Danke für die Bestätigung. 49 sind denke ich mal bei weitem nicht die Mehrheit.

Die USA ist so geteilt in arm

Die USA ist so geteilt in arm und reich wie kein anderer Staat in der westlichen Welt. Mal die Doku die ungleichen Staaten von Amerika gucken, erschreckend. Die USA hat über 50 Millionen in Armut lebende Menschen. Der westliche vorzeigestaat ist kein Vorbild.

re ex-bayerndödel

"Und Sie haben wirklich nicht mitbekommen, dass die USA Zahlungen eingefroren, bzw. zurückgehalten haben? Das können Sie mir nicht verkaufen."

Ich muss gar nichts verkaufen. Sie haben die von den USA diktierten Preise in den Ring geworfen.

Nach der bisherigen Antwort haben Sie dazu nichts "zu verkaufen" ...

Jetzt werden schon die Länder gezählt...

@Claudia Bauer
Haben sie meinen Beitrag nicht gelesen...die wichtigsten großen Länder sind auf Seiten von Guaido...Korintenzählerei bringt nichts...ob auch noch die Malediven dabei sind oder auch nicht, ist vollkommen unerheblich. Im übrigen sollten sie nicht, Beiträge als Blödsinn bezeichnen, das fällt sonst auf sie voll zurück!

@ex-Bayerndödel

"... oder der Unwilligkeit, sich dem Diktat der USA zu unterwerfen."

Man kann es sich, wie Sie, sehr einfach machen.

In den vergangen Jahren habe ich hier im Forum einige Foristen kennengelernt die ,wie ich, berufliche und/oder familiäre Bindungen nach Venezuela haben und das Land und dessen Missstände kennen und die Lage dort besser beurteilen können als gewisse Foristen auf ihrem Sofa zu Hause.

19:19 von landart

"...die Zahl von 48 Mio. Bedürftigen sind einfach behauptet. Behaupten kann man interessengeleitet sehr viel..."

1. SIE haben etwas behauptet. (marginale Zahl) und verglichen.
2. Ich habe Ihnen die korrekte Zahl dazu geliefert.
3. Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-05/sozialleistungen-usa-lebensmittel...

"...Und überhaupt, was haben die Bedürftigen in den USA mit den armen Menschen in Venezuela zu tun... ...Was in Russland - wie Putin neulich auf seiner Pressekonferenz sagte"

4. Und um Ihren Gedanken weiterzuführen.... was hat das mit Putin zu tun?

Am 08. Februar 2019 um 19:54 von german-canadian

"In den vergangen Jahren habe ich hier im Forum einige Foristen kennengelernt die ,wie ich, berufliche und/oder familiäre Bindungen nach Venezuela haben und das Land und dessen Missstände kennen und die Lage dort besser beurteilen können als gewisse Foristen auf ihrem Sofa zu Hause."

Schön, dass Sie wissen, dass ich keine Verbindungen nach Südamerika habe.

Länder zählen..

@1947 von heathersfan
In was für ein Forum befinde ich mich...da schreibt einer was von Mehrheit in der UN und dann wird er korrigiert, daß es nur 49 Länder sind...was für eine Erbsenzählerei.
Maduro klammert sich wohl noch einige Wochen mit Händen und Füßen an der Macht und dann werden auch die anderen Guaido "anerkennen". China macht ja jetzt schon Absetzbewegungen...gegen die Macht des Faktischen wird dann auch Putin klein beigeben.

Russland macht einen Fehler

Russland versucht seit etwas mehr als 10 Jahren, wieder eine stärkere geopolitische Rolle zu spielen.
Und dazu bedient es sich der gleichen Strategien wie die russisch dominierte Sowjetunion, die mit legendenhafter Nostalgie als goldenes Zeitalter dargestellt wird.
Aber es macht exakt die gleichen Fehler und es wird exakt genauso in einer Sackgasse enden.
Die Unterstützung von Diktaturen unter dem Vorwand, diese vor den „imperialistischen USA“ zu retten, kennen wir doch seit den 50er Jahren.
Selbst wenn es wie in Syrien mit Assad gelingen sollte, einen sich als Antiamerikaner gerierenden Diktator im Amt zu retten, es wäre ein klassischer Phyrrussieg.

Zukunft hätte Russland, wenn es sich gerade angesichts der katastrophalen US-Regierung um eine diplomatische und demokratische Lösung unter dem Schirm der UNO bemühen würde. Sofort wäre wieder Vertrauen und Reputation da. Aber nein, die UNO wird entweder zur antiwestlichen Propaganda genutzt oder per Veto lahmgelegt.
Nicht schlau!

Korrekte Zahl...

@von heathersfan
Sie haben eine Zahl genannt, ob sie korrekt ist, haben sie nicht belegt....sie hätten auch 138 Mio. schreiben können...wann ist einer in den USA bedürftig? Und wenn sie ein Junktim zwischen Venezuela und den USA herstellen, warum stellen sie keines mit Russland oder China her. Die USA anschwärzen ist ein beliebtes Mittel hier im Forum...hat aber mit den armen Menschen in Venezuela nichts zu tun. Diese einseitige Anschwärzerei der USA fällt doch immer auf die Anschwärzer zurück... sowas nennt man auch das "Verfertigen der Wahrheit"...weil man die Wahrheit nicht erträgt.

Hilfreiche Sanktionen?

...berufliche und/oder familiäre Bindungen nach Venezuela haben und das Land und dessen Missstände kennen und die Lage dort besser beurteilen können ...
Und die finden das dann auch gut, wenn die Situation durch Sanktionen noch mehr verschärft wird? Wo doch inzwischen beinahe jeder Mensch weiß, dass diese vor allem diejenigen treffen, FÜR die sie vorgeblich eingeführt wurden! Und im Falle von Medikamenten und Kindernahrung sind sie besonders inhuman!

Der...

...Grosse südamerikanische Freiheitskämpfer Simon Bolivar würde entsetzt sein wenn er Maduro und seine Clique wirken sehen würde.

Eine Schande das sich solche Autokraten auch noch auf Bolivar berufen.

@8geber

"Und die finden das dann auch gut, wenn die Situation durch Sanktionen noch mehr verschärft wird? Wo doch inzwischen beinahe jeder Mensch weiß, dass diese vor allem diejenigen treffen, FÜR die sie vorgeblich eingeführt wurden! Und im Falle von Medikamenten und Kindernahrung sind sie besonders inhuman!"

Wenn Maduro die Hilfsleistungen ins Land lassen würde, könnte die Humanitäre Krise abgemildert werden.
Kindernahrung und Medikamente waren schon Mangelware bevor CITGO Gelder eingefroren wurden.
Eine Humanitäre Krise diesen Ausmasses sind nicht Folge von vor ca. 2 Wochen erlassenen Sanktionen.

Als das Geld noch floss kam es auch nicht der Bevölkerung zu Gute.

20:20 von landart

"...Sie haben eine Zahl genannt, ob sie korrekt ist, haben sie nicht belegt....sie hätten auch 138 Mio. schreiben können..."
"°....Und wenn sie ein Junktim zwischen Venezuela und den USA herstellen..."

Noch einmal.....SIE haben von der marginalen Zahl der Lebensmittelscheinempfänger in den USA geredet. ICH habe auf IHRE Behauptung geantwortet und zwar mit Quelle-

Und wenn es Ihnen hier um die armen Menschen in Venezuela geht, warum erwähnen Sie ständig Russland bzw. Putin.
Also besser mal an die eigene Nase fassen

Am 08. Februar 2019 um 19:52 von karwandler

"Ich muss gar nichts verkaufen. Sie haben die von den USA diktierten Preise in den Ring geworfen."

Wenn ein Staat das Öl eines anderen abnimmt, und nach Gutdünken zahlt, ist dies für Sie fair und kein Diktat des Abnehmers? Gut, ich nehme Ihr Auto ... und zahle Ihnen dann 20 Euro, wenn ich Lust habe, Sie haben ja kein Problem damit.

19:52 von landart

°...die wichtigsten großen Länder sind auf Seiten von Guaido..."

Wie definieren Sie "wichtigste große Länder"?
Von den 20 bevölkerungsreichsten sind es ganze 3 (USA, Brasilien, Deutschland)

@ex-Bayerndödel

"Wenn ein Staat das Öl eines anderen abnimmt, und nach Gutdünken zahlt, ist dies für Sie fair und kein Diktat des Abnehmers?"

Wenn eine US-Ölfirma für Öl aus Venezuela nicht den Weltmarktpreis zahlt wird nicht geliefert. Anscheinend haben die US-Firmen bis jetzt immer gezahlt.
Das seit 2 Wochen das Geld eingefroren wird hat mit der aktuellen Krise nichts zu tun.

Hilfeleistungen

Wenn Maduro die Hilfsleistungen ins Land lassen würde...
Denke mal, Maduro tut gut daran, dass sich seine Leute genau ansehen, wer wem welche Hilfe erweist und welche er derzeit ins Land läßt!

19:36 von ex_Bayerndödel

@german-canadian, 19:15
«Die verherende wirtschaftliche, medizinische Lage und das Hungerleiden in grossen Teilen der Bevölkerung sind nicht Folge von Sanktionen sondern von völliger Unfähigkeit der Maduro Clique.»

«... oder der Unwilligkeit, sich dem Diktat der USA zu unterwerfen.»

Es gibt in Südamerika mindestens 3 Staaten, die sich definitiv nicht dem Diktat der USA unterwerfen. In keinem dieser Länder herrscht eine derart katastrophale Versorgungslage der Bevölkerung, wie es in VEN unter Maduro seit ca. Mitte 2017 der Fall ist.

Diese Länder sind mindestens Uruguay, Bolivien und Ecuador.
ECU verfügt über sehr begrenzte Erdölvorräte, BOL über solche bei Lithium (die noch so gut wie unausgebeutet sind), URU hat gar keine Bodenschätze.

Nach Ihrer "Theorie" der in ganz Südamerika stets nur andere Länder unterdrückenden USA (deren Diktat es zu folgen gilt), müsste es ECU, BOL, URU ähnlich desolat ergehen wie VEN.

Ganz besonders URU. Doch genau das Gegenteil ist der Fall …

re von german-canadian

Der grosse südamerikanische Freiheitskämpfer
Simon Bolivar wäre entsetzt,wenn er die Drohungen (Intervention,alles liegt auf dem Tisch)und Anmaßungen aus dem Norden sehen würde.
Oder meinen Sie,Bolton oder Pompeo könnten sich auf Simon Bolivar berufen ?

Am 08. Februar 2019 um 19:47 von heathersfan

Danke für die Bestätigung. 49 sind denke ich mal bei weitem nicht die Mehrheit.

Ausdrücklich zu Maduro bekennen sich nur wenige: Türkei, Russland, Iran, Nord Korea, Kuba, Bolivien, China
Alle anderen enthalten sich.

Fällt Ihnen bei den Unterstützern etwas auf? Das sind alles Staaten , die Sie zwar ganz toll finden jedoch Menschenrechte und Demokratie mit den Füßen treten. Despoten halt...

@8geber

"Denke mal, Maduro tut gut daran, dass sich seine Leute genau ansehen, wer wem welche Hilfe erweist und welche er derzeit ins Land läßt!"

Wenn das Rote Kreuz von Venezuela die Verteilung übernimmt sollte es keine Probleme geben.

Zur Zeit werden die wenig vorhandenen Lebensmittel, vom Militär, an Anhänger des Systems verteilt.

@ 18:50 von Hügel

"[…] 90% der Venezolaner stehen hinter dem Putsch Präsidenten, auch wenn Ihnen das nicht passt.[...]"

90% - Donnerwetter! Das wissen Sie woher?

Definition

@von heathersfan
...die definiere ich nach politischer und wirtschaftlicher Bedeutung - lesen sie doch bitte meine Beiträge dazu...Bevölkerung ist nicht wichtig...entscheidend ist für mich die Wirtschaftskraft...und da haben sie selbst schon mit den USA und Deutschland zwei von den stärksten Ländern der Welt selbst genannt, wenn sie die anderen europäischen Länder dazu nehmen, müßte sie das doch überzeugen...wenn nicht, kann ich nicht ihnen nicht helfen...

Am 08. Februar 2019 um 21:16 von schabernack

"Ganz besonders URU. Doch genau das Gegenteil ist der Fall …"

Sie gaben die Antwort selbst, in Uruguay gibt es nichts zu holen für die USA.

re ex-bayerndödel

"Wenn ein Staat das Öl eines anderen abnimmt, und nach Gutdünken zahlt, ist dies für Sie fair und kein Diktat des Abnehmers?"

Fangen Sie doch damit an, diese Behauptung zu belegen. Für die vergangenen 5 Jahre. Alle Erdöllieferungen von Venezuela in die USA mit Rechnungen und Vergleich zum jeweils üblichen Weltmarktpreis.

Maduro's

Regierung wendet 5 Milliarden US Dollar im Haushalts Budget in Sozialleistungen für die Ärmsten des Landes . Der Umfang der PR Aktion ist dagegen lächerlich und da dieser auch noch von zimlich reichen Ländern gespendet wird zeigt es sich dass es sich um eine Alibi Aktion handelt um der Welt und der Bevölkerung die wahren Motive hinter dieser "Hilfsaktion" zu verschleiern.
Maduro ist die beste Wahl für die Bedürftigen und Ärmsten des Landes und wenn man sich mit einer Hilfsaktion mit lächerlichen geringen Umfang in den Vordergrund spielen will macht mann sich eben lächerlich.
Trumpisten sollten erstmal 5 Milliarden Doller auf den Tisch stellen um mit Maduro's liebe zu seinem Volk gleich zu ziehen.
Aber die Ärmsten und die Hilfsbedürdtigen waren ja noch nie Ziel von Hilfe von zynischen westlichern oligarchischen, antidemokratischen Regimes nur deren Ausbeutung.

Wer kann schon gegen Hilfslieferungen sein?

Interessante Vorgehensweise der USA und ihrer willfährigen Sateliten.

Man versucht durch das anbieten von "Hilfslieferungen" Human zu wirken und will so die venezolanische Regierung als Monster demonisieren die nicht einmal "Hilfslieferungen" ins Land lassen.

Erst einmal ist dies, die unabhängige Entscheidung der venezolanischen Behörden, wenn sie nein zu diesen Lieferungen sagen. Des Weiteren, selbst wenn keine Waffen oder Agenten in diesen Lieferungen versteckt sein sollten, untergräbt, dass die Autorität des Präsidenten Maduro und seiner Partei und würde möglicherweise seinen politischen Gegnern helfen. Die Bilder von Frau Nuland wie sie Kekse verteilend auf dem Maidan rumgerannt ist, kommt mir da in den Sinn.
Venzeuela kann sich alleine Ernähren. Maduro muss m.M.n. nur die Oligarchen entmachten die dem Volk dringend benötigte Waren vorenthalten und mit der Armee jagd auf die Banditen machen, die bisher die Lieferungen kappern die per Schiff als Import in venezuela ankommen.

Sozialismus hat mal wieder versagt

Öl ist ein Gut, dass auf dem Weltmarkt zu einem Einheitspreis gehandelt wird. Über ein Boykott der USA könnte Venezuela lachen und das Öl im Zweifel über Drittstaaten verkaufen. Das Problem ist, dass im sozialistischen Paradies keine Wirtschaft aufgebaut werden konnte. Auch mit viel Geld nicht. So hat Venezuela eben NUR ÖL, dessen Preis relativ niedrig ist und velleicht noch Bananen. Jeder der was kann ist geflohen. Auch das Kapital. Da kann USA nichts dafür. Man versucht das erneute Versagen des Sozialismus einen externen Grund zuzuschreiben, weil man nicht wahrhaben will dass es mal wieder nicht funktioniert hat. Wie oft muss Sozialismus noch scheitern damit es alle kapieren? Die Toten in dem Konflikt gehen auf die Kappe des Sozialismus. Nicht des Liberalismus

@ 20:29 von german-canadian

Der grosse südamerikanische Freiheitskämpfer Simon Bolivar würde entsetzt sein wenn er Maduro und seine Clique wirken sehen würde.

Da wäre ich mir nicht so sicher. Sein Freiheitskampf wandte sich gegen die koloniale spanische Herrschaftsclique. Deren Nachfahren gieren nun erneut zur Macht, um wieder vor allem die indigene Bevölkerung zu unterdrücken.

Im Übrigen sollte man sich an die Zeit vor Chavez und Maduro erinnern. Washington hatte und hat seltsamerweise überhaupt keine Probleme mit autoritären Machthabern, beispielweise mit General Marcos Perez Jiménez. Sie mussten den US-Amerikanern nur freundlich gesonnen sein, besonders im Hinblick auf das Öl.

Naja, wer weiß, vielleicht findet sich ein neuer Pinochet, falls Guaido den Machtwechsel nicht auf die Reihe kriegt. Schlussendlich gibt es noch die militärische "Lösung", ob Völkerrecht hin oder her, nicht war Mr. President Trump?

21:18 von Hügel

«Ausdrücklich zu Maduro bekennen sich nur wenige: Türkei, Russland, Iran, Nord Korea, Kuba, Bolivien, China. Alle anderen enthalten sich.

Fällt Ihnen bei den Unterstützern etwas auf? Das sind alles Staaten , die Sie zwar ganz toll finden jedoch Menschenrechte und Demokratie mit den Füßen treten. Despoten halt...»

Bolivien ist keine Despotie, ganz sicher nicht.

Um so unverständlicher, dass Evo Morales sich ausdrücklich auf die Seite Maduros schlägt. Zeigt Morales doch in Bolivien genau den Weg, den auch Maduro beschreiten könnte, wäre er nicht nur am eigenen Macherhalt interessiert, "und der Bedienung der Clique verhaftet", die ihm die Macht auch weiterhin sichern soll …

@hügel, 21:18

"Fällt Ihnen bei den Unterstützern etwas auf? Das sind alles Staaten, die Sie zwar ganz toll finden jedoch Menschenrechte und Demokratie mit den Füßen treten. Despoten halt..."

Soso. Dann ist die schwarz-weiße Welt ja wieder in Ordnung.

Und das Praktische:

Der Befund dient morgen dann wieder als Beleg:

Heute pro Maduro, weil gestern Despoten.
Morgen Despoten, weil heute pro Maduro.

Ein Perpetuum mobile genehmer politischer Ideologie, quasi...

re hollowman

"Maduro's

Regierung wendet 5 Milliarden US Dollar im Haushalts Budget in Sozialleistungen für die Ärmsten des Landes"

Und wenn da 50 Milliarden stehen würden nützt es keinem, der hungert oder keine Medikamente bezahlen kann.

Und wenn es nach den Zahlen der Regierung ging hat die DDR die BRD im Wohlstand lässig abgehängt ...

re pilepale

"Venzeuela kann sich alleine Ernähren. Maduro muss m.M.n. nur die Oligarchen entmachten die dem Volk dringend benötigte Waren vorenthalten und mit der Armee jagd auf die Banditen machen, die bisher die Lieferungen kappern die per Schiff als Import in venezuela ankommen."

Seit Stalin steht fest, woran es liegt, wenn die sozialistische Volksbeglückung nicht funktioniert: Ausländische Agenten und Saboteure.

Im Gegensatz zu Ihnen sind die meisten nicht mehr so naiv.

Manche kapieren die einfachsten Zusammenhänge nicht!

haben Sie eigentlich nicht begriffen, dass die sozialistischen Regierungen seit Cavez die Ölindustrie durch "Verstaatlichung" systematisch ruiniert haben (noch gründlicher, als es die linke Regierung in Brasilien geschafft hatte). Dieser ganze Unsinn, dass immer Boykotte der westlichen Länder an allem Schuld sei, straft sich selbst Lügen. Warum benötigt den jedes Land des sozialistischen Paradieses dringend Waren aus dem bösen kapitalistischen Ausland, wo doch die lieben Sozialisten alles besser können?
Zeigen Sie mir EINEN EINZIGEN sozialisischen Staat mit funktionierender Wirtschaft und Meinungsfreiheit. Ich habe auf meinen zahlreichen Reisen keinen kennengelernt...aber ich lerne gerne dazu!

re rossundreiter

"Und das Praktische:

Der Befund dient morgen dann wieder als Beleg:

Heute pro Maduro, weil gestern Despoten.
Morgen Despoten, weil heute pro Maduro.

Ein Perpetuum mobile genehmer politischer Ideologie"

Das werden China, Russland und die Türkei sicher zu schätzen wissen, dass Sie ihnen die Absolution von Despoten-Vorwurf erteilen.

Falls Nordkorea auch Maduro unterstützen sollte müssen Sie das Land auch noch zur Musterdemokratie umschminken.

21:32 von ex_Bayerndödel / @schabernack, 21:16

Ich: «Ganz besonders URU. Doch genau das Gegenteil ist der Fall …»

Sie: «Sie gaben die Antwort selbst, in Uruguay gibt es nichts zu holen für die USA.»

"Ganz genau diese Antwort musste ja kommen", wenn man ganz Südamerika mit dem ganz großen schwarz-weißen Kamm mit den ganz weit auseinander stehenden Zinken kämmt, den Sie stets zum Kämmen verwenden.

Erstens haben Länder ohne Bodenschätze (wie URU) "nix zu verkaufen", was relativ einfach verlässliche Einnahmen generieren könnte. "Die müssen sich dann kreativ was anderes überlegen".

Zweitens böte URU "so einiges", woran die USA höcht interessiert sein müssten, legten sie immer überall "die Attitüde" an den Tag, die Sie ihnen grob kämmend unablässig unterstellen.

URU ist "zwar weit ab vom Schuss", besitzt aber "eine geradezu geniale strategische Lage" zu ARG (Buenos Aires) + zum Süden von BRA.

Hat nix mit VEN / Erdöl zu tun. Aber vor Bolsonaro war die Regierung in BRA "nix für die USA". Hätte man von URU aus doch … können.

@ophorus, 17.41h

Wozu braucht Venezuela Kredite, um die Förderanlagen zu modernisieren?

Hätten die linken Regierung unter Chavez und Maduro nicht alles verkommen lassen, wären weder Kredite noch umfassende Modernisierungen notwendig.

Aber so ist es mit sozialistischen Regierungen. Am Ende steht immer der Ruin.

21:18 von Hügel

°...Das sind alles Staaten , die Sie zwar ganz toll finden...°

Es ist auffällig wie insbesondere aus einer Richtung immer anderslautende Meinungen versucht wird zu diskreditieren. Unterlassen Sie diese Unterstellungen, Sie wissen nicht welche Staaten ich toll finde oder auch nicht. Nicht toll finde ich zumindest wenn sich selbstbenannte Rechtsstaaten nicht sonderlich um Recht scheren.

@geierwally, 17.52h

Wollen Sie mir erzählen, dass auf dieser Brücke schon seit Jahr und Tag drei Tanklastzüge quer stehen?.

@ Pillepalle

Venzeuela kann sich alleine Ernähren. Maduro muss m.M.n. nur die Oligarchen entmachten die dem Volk dringend benötigte Waren vorenthalten...

Warum sollte Maduro ausgerechnet seine eigene Clique entmachten? Dann könnte er ja selbst auch nicht weiter Profit machen.

21:29 von landart

°...Bevölkerung ist nicht wichtig..°

Danke, damit haben Sie alles notwendige gesagt.

21:32 von karwandler

Wozu? Die letzten 3 Wochen reichen doch als Nachweis.

@Bagheria, 17.52h

Zählen Sie doch mal die US-Sanktionen gegenüber Venezuela auf.

Pfändungen wegen nicht bezahlter Schulden sind übrigens keine Sanktionen, sondern geltendes Recht.

Diese Erfahrung würden Sie auch in Deutschland machen.

Venezuela: Der Kampf ums

Venezuela: Der Kampf ums Öl
MfG

21:55 von ForaCorruPTos

«Manche kapieren die einfachsten Zusammenhänge nicht!
haben Sie eigentlich nicht begriffen, dass die sozialistischen Regierungen seit Cavez die Ölindustrie durch "Verstaatlichung" systematisch ruiniert haben.»

Die Erdölindustrie in VEN wurde 1976 verstaatlicht. Von einer Regierung, die ganz gewiss nicht "sozialistisch" zu nennen war. Sonderlich geschickt haben sich auch "die Nicht-Sozialisten" nie angestellt, wenn es darum ging, die Reichtümer an Boden- und andern Schätzen in VEN der Bevölkerung zu Gute kommen zu lassen …

«Zeigen Sie mir EINEN EINZIGEN sozialisischen Staat mit funktionierender Wirtschaft und Meinungsfreiheit. Ich habe auf meinen zahlreichen Reisen keinen kennengelernt...aber ich lerne gerne dazu!»

Sie werden keinen sozialistischen Musterstaat vorfinden, wenn Sie Bolivien bereisen. Aber ein interessantes Land, in dem "eine Art von Sozialismus" dem überwiegenden Teil der Bevölkerung bessere Lebensverhältnisse bietet, als sie "das Armenhaus" Süd-Amer. je hatte.

@lopi29

Die Toten in dem Konflikt gehen auf die Kappe des Sozialismus. Nicht des Liberalismus

Das ist aber auch sehr einimensional betrachtet. Liberalismus, erst recht Wirtschaftsliberalismus, ist nicht viel besser als der Sozialismus und verursacht nicht weniger Leid in der Welt. Denn die "Freiheit" im (Wirtschafts)liberalismus gilt immer nur für die Reichen und Mächtigen, die Armen sind überhaupt nicht frei, sondern kämpfen oft ums Überleben oder zumindest um einen halbwegs vernünftigen Lebensstandarf, während die Reichen oft genug Macht haben, den Regierungen jede gewünschte Deregulierung abzupressen - meist mit dem "Argument", es gingen sonst Arbeitsplätze verloren.

@schabernack, 21:16, re 19:36 von ex_Bayerndödel

„Nach Ihrer "Theorie" der in ganz Südamerika stets nur andere Länder unterdrückenden USA (deren Diktat es zu folgen gilt), müsste es ECU, BOL, URU ähnlich desolat ergehen wie VEN.

Ganz besonders URU. Doch genau das Gegenteil ist der Fall …“

Exakt. Und dieser glückliche, da Hoffnung machende Umstand dürfte darauf zurückzuführen sein, dass sich dort tatsächlich Demokratie durchgesetzt hat.

Und die Menschen sich deshalb auf ihre eigenen Stärken besinnen können, also unabhängig sind.

Hoffentlich machen solche Beispiele (die es ja auch außerhalb Südamerikas gibt) bald überall Schule.

Danke übrigens für Ihre ausführliche Antwort auf meine Frage unter „EU-Staaten einigen sich im Pipeline-Streit“ und Ihre konstruktiven Beiträge!

@ohnehin2004, 19.08h

Sie machen einen Denkfehler.
Nicht die absolute Summe der Schulden ist maßgeblich, sondern die Fähigkeit, diese zu bedienen.
Daran sind u.a. die DDR und fast alle sozialistischen Staaten gescheitert.

Nicht gelesen...

@heathersfan
...da kann ich nichts mehr für sie tun...wenn sie die wirtschaftliche Potenz eines Landes nicht werten...dann müsste ich Pakistan und Bangladesch höher gewichten als Russland...??...das würden sie doch nicht wollen...letztlich verstehe ich ihr Anliegen grundsätzlich nicht...Erbsenzählen ist nicht mein Ding.

@ Bayerndödel

Wenn ein Staat das Öl eines anderen abnimmt, und nach Gutdünken zahlt, ...

... dann hat das wenig mit der Realität zu tun. Für Öl gibt es einen freien Markt an dem sich ein fairer Preis zwischen Angebot und Nachfrage bildet.

@geierwally, 19.27h

Wenn Linke nach dem Pappst rufen, dann wird es wirklich eng für die.

@ karwandler um 21:56

"Falls Nordkorea auch Maduro unterstützen sollte müssen Sie das Land auch noch zur Musterdemokratie umschminken."

Wie demokratisch ist es denn, wenn Monate nach einer vorgezogenen Parlamentswahl (die von der Opposition gefordert wurde!), die Bundesregierung am venozelanischem Volk und Wähler vorbei einen Kandidaten anerkennt? Nach einem Ultimatum wohlgemerkt.

Von Nordkorea habe ich eine solche völkerechtswidrige Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souvärenen Staates nicht gesehen. Falls Sie da mehr wissen... Bitte, klären Sie uns auf.

Wiederherstellung der Demokratie???

Trump hat ja als Sonderbeauftragten zur Wiederherstellung der Demokratie den erfahrenen Elliott Abrams ernannt, der in den 80er Jahren schon unter Reagan in Guatemala, Nicaragua und El Salvador die Demokratie wiederherstellte... Oder war es die Unterstützung von Folterregimen und Diktatoren durch Waffenlieferung (z.T. mit Drogengeld bezahlt)? Wie dem auch sei, die Anerkennung Guaidos ist eine wichtige Vorbereitung für eine militärische Intervention. Denn wenn die anerkannte Regierung das Ausland zu Hilfe riefe, wäre ein Eingreifen völkerrechtskonform.
Aber jetzt hat ja die "Kontaktgruppe" ihre friedenserhaltenden Vermittlungsbemühungen begonnen, die erst einmal darauf basieren, die Forderungen Guaidos 1 zu 1 zu übernehmen. Das dürfte eine gute Basis sein für eine moderierende Rolle!

@geierwally, 19.44h

Nehmen Sie mal Russland und China aus.

Welche "Schwergewichte" an Staaten fehlen dann noch?

Mathematisch haben Sie natürlich recht, wirtschaftspolitisch allerdings nicht.

@ AFD-Tusse um 22:10

"Warum sollte Maduro ausgerechnet seine eigene Clique entmachten? Dann könnte er ja selbst auch nicht weiter Profit machen."

Nach Chavez Wahlsieg, haben die breiten Massen Venezuelas, einen bescheidenen Wohlstand genossen, in dem die Gewinne aus den Rohstoff verkäufen für soziale Zwecke ausgegeben wurde. Die gleichen Oligarchen im Inland, insbesondere aber aus dem "nördlichem" Ausland, haben das den Chvistas nie verziehen. Aber Ihre Behauptungen, dass sich Herr Maduro bereichert, können Sie ganz sicher belegen, oder?

Arroganz der Macht

Wie arrogant kann eine Regierung sein? Die Regierung Maduro fährt die Wirtschaft des Landes gegen die Wand und lehnt dann auch noch Hilfslieferungen für die Bevölkerung ab? Was soll das? Arroganz der korrupten Machtelite?

Tja, wenn eine Regierung

Tja, wenn eine Regierung nicht die Interessen der Eliten und Konzerne bedient, greift halt das "befreundete" Ausland ein.
Sehr bedauerlich, dass auch der Bundesminister des Auswärtigen diese Position übernommen hat.

wenn die USA humanitäre hilfe

wenn die USA humanitäre hilfe leisten wollen, warum helfen sie nicht erst mal in der sahelzone? somalia? zentralafrika? indien? nepal? jemen?

wo sind die medikamentenlieferungen für die 50,000 hungernden obdachlosen in detroit?

wann wird new orleans wieder aufgebaut?

irgendwas kommt mir an der "hilfe" für venezuela spanisch (sic!) vor.

@heathersfan, 20.57h

Unter "wichtigste, große Länder" verstehe ich nicht die bevölkerungsreichsten, sondern die wirtschaftlich stärksten.

Nigeria, Pakistan usw. haben eine große Bevölkerung, ihr internationales Gewicht tendiert gegen null.

@22:13 von DerVaihinger

Pfändungen wegen nicht bezahlter Schulden sind übrigens keine Sanktionen, sondern geltendes Recht.

Falsch, es geht dabei um Entschädigungen die entsprechende US Konzerne willkürlich zugesprochen bekamen.

Es war einmal das Völkerrecht

Artikel 2 Nr. 4 der Charta der Vereinten Nationen bestimmt:
"Alle Mitglieder unterlassen in ihren inter-nationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt."
Quelle: https://www.unric.org/html/german/pdf/charta.pdf

@ gaierwally

Medikamente gibt es nicht weil die Sanktionen es verhindern.

Das ist falsch. Sanktionen gibt es gegen reiche Funktionäre, aber nicht gegen Importe von Medikamenten. Allerdings wird es wenig Pharmafirmen geben, die ohne Bezahlung liefern.

08. Februar 2019 um 18:43 von wie-

>> Ach ja, "Volksküchen" waren ja schon immer ein sozialistischer Traum, auch zur Volkserziehung: Sowjetunion (Hungersnot), VR China (Hungersnot), Kambodscha (Hungersnot), noch mehr Beispiele? <<

Ich habe auch 2 Beispiele:
Deutschland - Tafeln
USA - Suppenküchen
Im übrigen sind in den USA noch in den 1930-ziger Jahren viele Menschen verhungert und Suppenküchen waren eine Erfindung der USA.

@22:32 von DerVaihinger

Nicht die absolute Summe der Schulden ist maßgeblich, sondern die Fähigkeit, diese zu bedienen.

Klar, durch neue Schulden, wie das kapitalistische Erfolgsmodel, wenn man sie überhaupt bedient. Und im Zweifel druckt man das Geld einfach selber! Ich bezweifel, dass Deutschland in der Lage wäre, hier und jetzt alles Schulden zu bedienen, bei den USA ist es sicher.

@Pilepale, 21.36h

Ich weiß nicht wie alt Sie sind?
Ich kann mich noch gut an die "Care-Pakete" nach dem Krieg erinnern.
Der hungernden Bevölkerung war das damals egal, woher die kamen.
Bei den Venezuelanern dürfte das nicht anders sein.

Maduro sollte mit der Armee Jagd auf die Banditen machen, die sich bereichern?
Dann müsste er ja auf sich schießén lassen und seine Armeeführung müsste die Waffen gegen sivh selbst richten.

jaja

Ich verstehe garnicht, warum mache Leute meinen, hier irgendwelche dogmatischen Thesen und Schuldzuweisungen durchzufechten. Letztendlich dürfte es doch darum gehen, den vollkommen maroden Staat wieder lebenswert für die Bevölkerung zu machen und dass die geflohenen zurückkehren können.

Im übrigen verhält es sich só, daß das korrupte Maduro Regime sich die Taschen vollstopft von dem, was vom ehemaligen Wohlstand übrig war. Ohne Investition kann auch keine Wirtschaftsleistung erfolgen

08. Februar 2019 um 18:50 von Hügel

Zu Ihrem Beitrag fällt mir nur ein:

Sie haben keine Ahnung, davon allerdings sehr viel.

Darstellung: