Ihre Meinung zu: Tusk: Planlose Brexit-Befürworter verdienen Platz in der Hölle

6. Februar 2019 - 16:30 Uhr

EU-Ratspräsident Tusk hat für die radikalen Brexit-Befürworter deutliche Worte gefunden. Er frage sich, wie der "besondere Platz in der Hölle" für sie aussehe. Eine Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.

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Kommentare

Seltsam.

Die Frage, wer irgendwann wo welchen Platz verdient hat, sollte man anderen Mächten überantworten.

Der Größenwahn der politischen Klasse zeigt sich hier wieder über alle Maßen.

Tusk hat Recht

GB verhält sich unerträglich gegenüber dem Rest der EU.

Demokratie(miss)verständnis

Erschreckend, welche großen Probleme doch Tusk, Junkers, Merkel, Macron u.a. mit demokratischen Vorgängen in Mitgliedsstaaten der EU haben. Den Briten sollen ganz offenbar die größtmöglichen Probleme wegen des Brexit bereitet werden um andere Mitglieder abzuschrecken es den Briten gleich zu tun. Das ganze ist eine Art Zwangsehe auf Staatsebene!

Tusk

Nigel Farage hat absolut Recht: die Rechthaber in Brüssel einschließlich des Polen Tusk sind nicht mehr diskutierbar.

Planlose Briten

Donald Tusk hat vollkommen Recht. Die Briten müssen endlich begreifen, dass Sie nicht der Nabel der Welt sind. Die englische Sprache allein reicht NICHT, um sich als Weltmacht zu begreifen, hier gehört auch der nötige Verstand dazu. !!!

Woher sollen auch die

Woher sollen auch die blühenden Landschafenkommen, wenn es keine Agrarbeihilfen gibt?
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Woher kommt der Aufschwung, wenn die Industrie auf Festland übersiedelt?
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Woher kommt die "Selbstbestimmung", wenn man sich sowieso an Europäische Regeln und Normen halten muss, sie aber nicht mitgestalten kann?
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Und was soll die Verwunderung, dass wenn man auf der Insel die "Kontrolle über die eigenen Grenzen" verlangt, die EU ihre Außengrenze schützt?
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Und wieso wundert man sich, dass man außerhalb der Zollunion Zoll zahlen muss?
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Und wieso wundert man sich, dass die Vorzüge des Binnenmarktes nur für Mitglieder gelten?
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Wer Brexit will, darf sich nicht wundern, wie ein "Drittland" behandelt zu werden. Und der braucht sich nicht zu wundern, dass man sich beim Freihandel hinten anstellen muss.
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Das Empire existiert nicht mehr und die Commonwealthmitglieder sind auch emanzipiert. Die Insel hat weder Einfluss noch Druckmittel. Es ist nur folgerichtig, dass es in der Bedeutungslosigkeit versinkt.

"Die EU selbst ist in

"Die EU selbst ist in allererster Linie ein Friedensprojekt. Wir werden den Frieden nicht aufs Spiel setzen oder die Versöhnung einem Verfallsdatum unterwerfen."

So ein Unsinn, die EU ist in allererster Linie ein Wirtschaftsraum, oder verspürt irgendjemand aufgrund des Austritts Großbritanniens plötzlich den inneren Drang, in Polen oder Frankreich einzumarschieren?

Recht hat er

„Der ehemalige Ukip-Chef Nigel Farage sagte, für Großbritannien werde es nach dem Austritt Großbritanniens "himmlisch" sein. Das Land sei dann endlich frei von "ungewählten, arroganten Mobs wie Tusk".“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Das Problem ist nicht einmal die EU!

Das Problem ist nicht einmal die EU!

Das Problem ist, dass dessen aktuelles "Führungs"-Personal aus lauter Linken, Kommunisten, Sozialisten und Globalisten besteht.

Nicht hilfreich

Anstatt zu pöbeln sollte Herr Tusk GB den Abschluss eines Freihandelsabkommens - vglbar mit Japan oder Kanada - direkt zum Austritt Ende März anbieten. Und gleichzeitig auf das Übergangsabkommen verzichten. Wenn man EU seitig will, geht das und man gewinnt bzw behält einen Handelspartner ohne EU Mitgliedschaft.

Offene Worte

Ich bin durchaus ein Freund offener Worte, klar und deutlich und ohne Umschweife.
Aber wäre es nicht schon lange an der Zeit, einmal zu hinterfragen, weshalb das Brexit-Referendum so ausgegangen ist, wie es ausgegangen ist?
Die EU ist reformbedürftig, da dürfte Einvernehmen bestehen. Hätte man die gleiche Verhandlungsintensität und Zeit darauf verwendet, die britischen Kritikpunkte zu erörtern und gegebenenfalls in eine Reform einzubauen, wäre es vielleicht nicht zum Schlimmsten gekommen und man hätte den Briten eine Brücke gebaut...!

irland....

normal dass irland tusk unterstÇutzt den ohen eu ist irland ein nichts. die eu sollte uch irgenwie froh sein wenn irland nicht mehr in der eu sind. was bietet irland der eu ausser dumpreise, steuerparadise für firmen und schafe kann man auch wo anders kaufen, wie australien,polen,russland usw.
ich bin nicht gegen die eu aber gegen diesen moloch von eu-bürokratie die allen ländern reinreden, deren wirtschaft und probleme nicht interessiert und deren freiheit und selbsständikeit rauben.
alle habne mit der eu probleme die nicht auf deren menschen, traditionen und mentalitäten auch nur den gerinmgsten respekt haben. money money money und dass hat nur auch profitgierige länder angezogen die gar nicht die normen bieten können.
selbstgemachte probleme auf die die eu nun sitzt und es wird schlimmer werden nach dem brexit

Recht hat er! Was will TM am

Recht hat er! Was will TM am Donnerstag in Brüssel erreichen? Britische Minister fordern ja angeblich Terminverschiebung von 8 Wochen. Was soll das bringen - was in 2,5 Jahren nicht auf die Reihe gebracht wurde? Beendet das Drama endlich - so wichtig sind die Engländer nicht. Sie haben doch gekündigt!

Angst

Angst und Unsicherheit beherrschen den Brexit. Jetzt kommt der Glaube ins Spiel. Ein NoDeal ist für die EU ein Nachteil.

Für Leadsom und Farage...

...kann es nicht schnell genug gehen, wenn endlich die "britische Freiheit" beginnt. Dann sind die EU-Fesseln gesprengt und das verlorene Empire-Reich kann wiederkommen.
Lassen wir sie doch gehen...Wanderer soll man nicht aufhalten...always looking für adventures...wenn sie da mal nicht im Niemandsland enden. Trotzdem hat die EU Verantwortung für eine geregelte Lösung ...gerade wegen dieser britischen Hardliner und ihrer politischen Irrationalität.

BRAVO!

Bravo Herr Tusk !!! Alles richtig gemacht. Standhaft bleiben und weiter machen.

Tusk

Hat doch recht. Frage ist : was wollen die Briten ? Sie wissen es selber nicht . Und immer auf die Eu zu zeigen , das die an allem Schuld ist ist sehr komisch. Ich mach mal Krawall , weil ich Krawall machen möchte. Klingt wie Kinderkram

Die EU zeigt ihr wahres Gesicht

Wenn der EU der Frieden auf der irischen Insel so wichtig wäre wie sie immer behauptet, dann könnte man einfach Zoll- und Personenkontrollen zwischen der irischen Insel (einschließlich des EU-Mitglieds Irland) und dem europäischen Festland einführen. Auch die irische Regierung würde diese Lösung sicherlich für den Erhalt des Friedens akzeptieren!
Doch die EU nimmt stattdessen lieber ein Aufflackern des Krieges in Kauf! Erbärmlich!

Vielleicht waere

Vielleicht waere Selbststaendigkeit fuer Nordirland eine Loesung?

Tolle Ausichten

Jetzt also auch schon verbale Entgleisungen durch den EU-Ratspräsidenten. Mal schauen, in wieviel Jahren dort die Fäuste fliegen. Danach kann dann wohl nur noch das EU-Recht oder EU-Unrecht mit Waffengewalt durchgesetzt werden.

Warum platzt ihm der Kragen?

Herr Tusk ist meiner Meinung nach wegen der vielen Millionen Polen besorgt, die in GB leben. Nach dem Brexit müssten die zurückkehren und die Arbeitslosenzahl in Polen würde explosionsartig steigen.

Morgen Frau May heimschicken

Man sollte Frau May Morgen höflich nach Hause schicken. Das Spiel der Briten wurde schon lange durchschaut.

Die Teile der europäischen Wirtschaft die mit dem Abzug aus GB oder dem Wechsel von Lieferanten gewartet haben muss man Eigenverschulden oder Missmanagement vorwerfen. Der Brexit läuft seit „2 Jahren“. Es musste jedem klar gewesen sein das die Briten ihre Politik der Rosinenpickerei bis zum Exzess fortführen.

Sie wollten und wollen den harten Brexit, jetzt aber mit den härtesten Konsequenzen von der anderen Seite. Geduld hat seine Grenzen. Immerhin hat man im Prinzip seitens der Briten die Freundschaft aufgekündigt.

Kein Zurück, knallhart durchziehen. Man weiß es seit 2 Jahren. Nicht Überaschung als Ausrede gebrauchen.

Joe_Muc

Genau das Gegenteil sollte diese Marionette der EUSA tun: abtreten. Wer hat ihn gewählt?

Jo mei

Die EU erlaubt also nur ein bisschen Brexit und schön weiter zahlen für die kommenden Jahre.
Es sieht eher nach einem ungeregelten Brexit aus und das zurecht. Die Briten haben ruck zuck neue Handelspartner, China, Russland, USA, Indien. Übrigens alles Staaten, mit denen die EU es bereits verschissen hat. Interessant wird sein wie der Airbus ohne Flügel fliegen lernt.
Jetzt mal Spass bei Seite : Wenn die Briten im März gehen wird die EU ( und ihre Einnahmen ) entschieden kleiner. Welche Massnahmen hat Jünkerrr getroffen um dies aufzufangen oder wird die Rechnung einfach an den deutschen Steuerzahler weitergereicht ?

Eigentlich.....

überrascht mich das Verhalten der Brexit-Befürworter nicht, aber ich frage mich, w-e-r sich da eigentlich entschuldigen müßte. Leider zeigt sich hier erneut die Arroganz und Überheblichkeit, die allen Populisten, also auch den Brexit-Befürwortern, eigen ist. Unfähig zur Reflexion oder die Realität zu erkennen. Leider verfügen auch die Medien nur über ein sehr begrenztes Kurz-Zeit-Gedächtnis, denn ansonsten würden sie täglich das Foto des Busses von Mr. Farage bringen, an dem er weissagte, welche Summen durch den Austritt in den NHS strömen würden. Statt dessen wird dem Herrn immer noch eine Bühne gegeben! Ein Brexitier wird niemals seine Meinung ändern! Und wenn etwas schief läuft, dann sind sowieso die Anderen schuld. Ich bin nur froh, daß Donald Tusk ein Pole ist!

Endlich klare Worte

Endlich werden klare Worte seitens der EU gesprochen. Nach 2 Jahren Verhandlungen ist ein Paket geschnürt, das einigen Brexit-Anhängern immer noch nicht >in den Kram< passt. Bisher wurde GB während der Zugehörigkeit zur EU, dank der eisernen Lady, eine Extrawurst gebraten. Jetzt gehen die Briten raus aus der EU und scheinen nicht zu begreifen, dass die Zeit der Extrawürste vorbei ist.
Ich denke, uns alle wird der Brexit hart treffen, das scheinen einige Briten-Befürworter anders zu sehen.
Aber vielleicht wird's doch "himmlisch" für die Briten? Schaun wir mal.....

der tusk ist unerträglich

diese unperson die sich gegen den willen seines landes in brüssel an seinen posten verkrallt hat sollte sich zurück halten wenn es darum geht anderen menschen einen platz in der hölle zu wünschen und mal bei sich selber anfangen.

Ein Lehrbeispiel, wie man ein Referendum nicht ...

... aufzieht!

Erst abstimmen und dann über die Konsequenzen nachdenken!

Eine Volksabstimmung muss so vorbereitet sein, dass diese Konsequenzen und Rahmenbedingungen vorab bekannt sind. Vielleicht durch eine paritätisch besetzte Kommssion von brit. Befürwortern und Gegner des Brexits.

Aber vermutlich hätten diese so lange gebraucht, bis sie ein gemeinsames Papier erarbeitet hätten, dass heute noch kein Referendum möglich gewesen wäre.

Weil dieses versäumt wurde, haben die Briten und die EU jetzt die ganze Arbeit.

Tusk hat vollkommen recht!

Die Verantwortungslosigkeit einiger kommt alle teuer zu stehen

"Planlose Brexit-Befürworter verdienen Platz in der Hölle"

Da hat Tusk wohl Diplomatie Diplomatie sein lassen und seinem (nachvollziehbaren) Ärger ordentlich Luft gemacht.

Schaden kann das zwar nicht, aber es löst das Problem leider auch nicht.

Das eigentliche Problem ist, dass unser politisches System es hergibt, dass ein paar "planlose Idioten" aus eigennützigen Zwecken ein ganzes Land mit "reinreißen" können.

Hehre Ziele...

"An Großbritannien appellierte er: "Gebt uns eine glaubhafte Garantie für Frieden in Nordirland und Großbritannien wird die EU als vertrauenswürdiger Freund verlassen."
Geht es der EU wirklich um den Frieden in Irland? Und ist das mit der Garantie wirklich so einfach?
Obwohl Herr Tusk deutliche Worte spricht, oder dies zumindest behauptet, nehme ich ihm das nicht ab - keinem!
Hier geht es doch ganz offensichtlich um andere Ziele...!

verdienen Platz in der Hölle ....

Die Hölle ist eine Sache für die Katholen - die Brexiteers gehören woanders hin - allerdings sollte ein Platz sein, an dem sie keinen Unsinn anstellen können. Wenn sie sich unverantwortlich zeigen, dann müssen eben ihre Kinder den Mist ausbaden, den sie anrühren.
Resteuropa soll sich nicht anstellen, es soll dafür sorgen, das es möglichst gut davon kommt. Es gibt andere Länder, mit denen man Handel treiben kann - allerdings sollte in der Tat ein anderes/ andere Land/ Länder in die Bresche springen, die GB als Atommacht und als Seemacht reißt.

Seriös betrachtet

gab es niemals irgendein realistisches Szeario für einen funktionierenden Brexit in halbwegs kurzer Zeit. Hier war absolut der Wunsch der Vater des Gedankens. Niemand hat ernsthaft die Folgen eines Brexits innerhalb weniger Jahre untersucht. Das, was über Jahrzehnte einer gallopierenden Entwicklung des Finanz-, Rechts- und Handelswesens simultan mitgewachsen war, kann man nicht innerhalb von Jahren völlig neu erfinden. Es wurden völlig verantwortungslos Phantasiezahlen in die Welt gesetzt. Gesetze der Wirtschaft, geschriebene und reale, wurden schlichtweg ignoriert, als könnte man sie einfach mit einer Wette wegdiskutieren. Genau das war es: Ein paar völlig ahnungslose Briten haben ihr eigenes Land verwettet, schaun wir doch mal, ob es nicht doch klappt. Aber warum jetzt noch lammentieren? In 50 Tagen wissen wir es - oder besser gesagt, die Briten merken es jeder am eigenen Leib. Der Zug ist längst abgefahren.

re Bagheria: Niveau

„Nigel Farage hat absolut Recht: die Rechthaber in Brüssel einschließlich des Polen Tusk sind nicht mehr diskutierbar.“

Ich hatte nur darauf gewartet, dass ich hier auch wieder darauf hingewiesen werde, das Tusk Pole sei. Das ist ja schließlich nicht diskriminierend gemeint und muss ja auch noch mal gesagt werden können. Und überhaupt alles nur Rechthaber usw...

Dieses Niveau ist im Bestätigung der Analyse von Tusk wirklich nur noch unterirdisch. Und wer in diesem Zusammenhang dann noch den Begriff „demokratisch“ in den Mund nimmt, zeigt, dass er die Tiefe der demokratischen Idee gegen das Brackwasser des Populismus tauschen will.

Und wer sich hiervon getroffen fühlt, wurde auch getroffen.

"...und Globalisten "

@Bote_der_Wahrheit: wenn jemand im Jahre 1999 gesagt hätte, dass in 20 Jahre die Linken für die Globalisierung und die Rechten dagegen sein werden, würde er in ein psychiatrisches Klinikum untergebracht worden :D

Nun wissen wir es also:

Wer für den Brexit ist, kommt in die Hölle!
Einen einfältigeren Ausspruch habe ich selten gehört. Kann mir das nur so erklären, dass die Verzweiflung von Herrn Tusk wirklich sehr groß sein muss.

Blackout

Andere Meinungen als der EU-Mainstream vorgibt nicht zuzulassenen, erscheint wahrlich nicht demokratisch. Also sollte dieser EU-Ratspräsident mal zu Nachschulung!

Der harte Brexit wird wohl

Der harte Brexit wird wohl kommen und damit eine irische Grenze. Die EU sollte daher ein Programm für Grenzgebiete auflegen. Ähnlich der Zonnenrandförderung in der Bundesrepublik. Grenzgebiete sind häufig strukturschwach. Dieses Programm sollte auch für alle Landesgrenzen innerhalb der EU gelten. So wächst die EU vielleicht besser zusammen?! Davon könnten dann auch den Iren profitieren und die EU zeigt damit, dass sie die Menschen dort nicht hängen lässt....

Grössenwahn.....

Tusk hat mehr als Recht.

Seit Monaten ist die EU gezwungen sich nur noch um die Briten und ihren Brexit zu kümmern. Das bindet Kräfte die man viel sinnvoller einsetzen könnte. Aber das ist ja zum Glück Ende März (hoffentlich) vorbei.

15:43 von rossundreiter ..Größenwahn"

"Der Größenwahn der politischen Klasse …" das ist wohl deutlich übertrieben. Es gibt (zum Glück) größenwahnsinnigeres als unsere Politiker.
Was sich mit der wirklich winzigen Entgleisung des Herrn Tusk Ausdruck verleiht, ist die gerechte Frustration des über Monate und Jahre bemühten, der sein Tun immer und immer wieder von ein paar unentwegten enthirnten Flachbrettbohrern entwertet sieht. Genau so ergeht es Frau May und all den anderen ehrlich bemühten - da blitzt nur ab und zu durch die Schale des diplomatischen Gehabes mal ein Funken des wirklichen Ärgers, der Wut, der Frustration.
Man darf das respektieren, das geht schon in Ordnung so.

Totalismus und seine Wortwahl

Ach so: Ein Platz in der Hölle?
Dass die Inquisition schon längst wieder im Gange ist und man die Hexen zu verbrennen sucht, ist mir nicht entgangen.
Stehen wir schon wieder kurz vor der Bücherverbrennung, wo Andersdenkende und -handelnde sofort der Vernichtung zugeführt werden müssen?
Das ist Totalismus pur und gehört ja wohl unverkennbar zur Hassrede, denn in Höllen sollen die dafür Auserwählten ja verbrennen und leiden bis zur Ewigkeit.

Da zeigt sich ganz klar, dass solche Formulierungen antidemokratisch sind und auch kein Fünkchen Toleranz aufweisen.
Die Deutung von Moral und Wahrheit liegt also totalitär nur bei Tusk und Co?

Das ist so verräterisch wie blind und hasserfüllt, dass man sich fragen muss, ob diesen Menschen denn nun niemand endlich Einhalt gebieten möchte.

Tusk for President!

Endlich mal ein klares Wort gegen die Brexit-Lügner und populistischen Faktenverdreher!
Tusk für President ...

Es geht nicht nur um ein "freies GB": Wie will GB mit seiner schwachen Produktions-Wirtschaft allein gegen China (1,5 Mrd), Indien (1,5 Mrd), USA, Rußland anstinken ???

Alles Gute für die Zukunft!

Lange Zeit hat es mir leid getan, das die Briten die EU verlassen wollen. Dann hat es mir leid getan, das es wohl einen harten Brexit gibt. Mittlerweile hoffe ich, das der harte Brexit kommt. Und bitte pünktlich. Ohne erneute Verlängerung. Dieses Theaterspiel ist nicht mehr zu ertragen. Alle Argumente sind ausgetauscht. Und jetzt geht endlich, liebe Briten. Wir können ja gerne mal in der EU abstimmen, wer euch eigentlich noch in der EU haben möchte. Wie auch immer die wirtschftlichen und sozialen Folgen sein werden. England wird es schwerer treffen als den Kontinent. Wir werden es überleben. Und vielleicht lernen wir die Vorzüge dieser EU noch einmal zu schätzen.

"Besondere Platz in der Hölle"?

Warum eigentlich nur für Brexit Beführworter?
Warum nicht auch für die, welche die EU immer mehr zu einer Haftungsgemeinschaft mit immer mehr Bürakratie ausbauen?

Brexit-Befürworter verdienen Platz in der Hölle!

Manchmal sind drastische Worte absolut notwendig, damit so einige Politiker in GB, die das ganze Volk für dumm verkaufen wollen, endlich zur Besinnung kommen. Wer den Brexit will, muss auch Lösungen vorweisen können, aber nicht die Schuld nur bei der EU suchen.

15:54 von Hr. Paschulke " ..Polen oder Frankreich einzumarsc

Es gäbe wohl anderes, als dergleichen Plattheiten, man muss es doch nicht so ausdrücklich zeigen, das man nicht versteht.
Das Friedensprojekt dient allen, Frieden entsteht durch gemeinsame Interessen, durch Handel, Verständnis aus Wandel (entsteht durch gemeinsames, Handeln)… Diese vielfältigen Bezüge aufgrund kleinlicher egoistischer Erwägungen aufzubrechen, zeigt allein schon, das die Dinge nicht verstanden wurden, oder das man an der (gemeinsamen) Sache ein tiefes Desinteresse hegt.

oh, diese Angst...

Tusk und das Kommitee haben so große Angst, dass der Brexit Schule macht....

re gerhard apfelbach

" Den Briten sollen ganz offenbar die größtmöglichen Probleme wegen des Brexit bereitet werden um andere Mitglieder abzuschrecken es den Briten gleich zu tun."

Eine kühne Verdrehung der Tatsachen!

Die größtmöglichen Probleme machen die Briten sich selbst mit einem handlungsunfähigen Parlament und einer Sturkopf-Premierministerin.

Tusk Brexit

Im Endeffekt will die in GB immer noch dominierende Politikerklasse vorwiegend aus den bekannten "Elite-Zuchtanstalten" sich nicht eingestehen, dass sie eine Staatskrise heraufbeschworen hat, die vermutlich das Land in seiner bisherigen Form sprengen wird. Verzweifelter Versuch, die eigene Hilflosigkeit wenigstens noch eine Zeit lang zu vertuschen. Die EU sollte versuchen, wenigstens für die im Lande (jeder Englandkenner weiss das) ohnehin Unterprivilegierten und Chancenlosen, den Brexit noch erträglich zu gestalten. Lehrbeispiel wie eine politische Kaste ein Land an den Abgrund steuern kann. Bless England, the rest will be gone away.

Tusk spiegelt die zuende gehende Gedult Europas

Es gibt gar keinen Grund für Tusk, sich zu endschuldigen. Meiner Meinung nach soll GB aus der EU austreten und dann gleich wieder eintreten aber ohne jeglichen Britenrabatt.

Schweigen ist Gold

Ich verstehe nicht, warum sich die EU zum Brexit überhaupt noch äußert. Einfach schweigen und die 50 Tage abwarten.

Die Briten werden erst vernünftig, wenn sie erkennen, dass die Knöpfe, auf die sie seit den 80ern in Europa mit Erfolg drücken, nicht länger funktionieren. Den Thatcherism mit "I want my money back" und sonstiges cherry-picking werden wir sonst nie los.

Tusk hat Rückgrat und Eier.

Als einer der wenigen im Zirkus Europäische Union hat Tusk Rückgrat und Eier und spricht Klartext. Gefällt mir schon eine ganze Weile, was er zu sagen hat. Und auch wie er es sagt. Wenn wir eins nicht brauchen, dann sind das noch mehr glattgelutschte und profillose Weicheier.

re pro patria

"Anstatt zu pöbeln sollte Herr Tusk GB den Abschluss eines Freihandelsabkommens - vglbar mit Japan oder Kanada - direkt zum Austritt Ende März anbieten."

Wie oft wollen Sie mit dem Quatsch noch hausieren gehen?

Ein Freihandelsabkommen auszuhandeln dauert Jahre. Was glauben Sie denn, warum der Vertrag mit Japan über 650 Seiten hat?

Komische Aussage

und komischer Satz.

" Tusk sagte, 50 Tage vor dem Brexit-Datum sei es nun oberste Pflicht, einen ungeregelten EU-Austritt zu verhindern. Er glaube immer noch, dass eine gemeinsame Lösung möglich sei und er werde alles in seiner Macht stehende tun, um diese zu finden. "

Das tut Er und die EU eben nicht, so lange GB in der Zollunion bleiben muss, wegen dem Backstopp, darf GB keine anderen Freihandelsverträge schließen.
Zollunion für GB beenden und durch Freihandelsabkommen ersetzen, schon ist die Angelegenheit gelöst.
Das will die EU aber nicht, weil Freihandel keine Arbeitnehmerfreizügigkeit beinhaltet.
Wer dann eine Erlaubnis zum Arbeiten hat, kann sich nicht auf Kindergeld im Ausland lebender berufen, eins der vielen Dinge als Beispiel.

Die einzige Rettung für GB um einen wirklichen guten Vertrag zu bekommen, ist und bleibt der Harte Brexit, dann können die Briten auf Augenhöhe verhandeln.

Das wird sicher erst mal hart und chaotisch für paar Wochen, aber nicht so dramatisch.

15:51 von Bagheria

Nigel Farage hat absolut Recht.

Worin hat er Recht? Das man die eigene Wählerschaft belogen hat, dass die Brexitbefürworter jene sind, welche Chaos und Zwietracht säen, dass GB einem wirtschaftlichen Rückschritt ausgesetzt ist, dass GB in der EU schon ausreichende Sonderstellungen bekam, dass man nicht in der Lage war, einem ausgehandelten Vertrag zuzustimmen oder worin hat er Recht?

In der Hölle sollen sie schmoren ...

... und ihre Kinder und Kindeskinder um Vergebung für ihre Uneinsichtigkeit und Sturheit bitten. Und für den Topf, in dem der Ukip-Chef Nigel Farage schmort, spende ich noch eine Schubkarre von den guten rheinischen Braunkohlenbriketts, damit ihm mal dieser aufgesetzte Gesichtsausdruck abhanden kommt. Er und Seinesgleichen haben das europäische Friedensprojekt nicht verstanden. Anstatt dauernd unanständig zu meckern, sollten diese Brexit-Anhänger mehr zur Festigung der EU beitragen. Und gegen vernünftige Reformen wäre absolut nichts einzuwenden.

PM May, begreifen Sie doch endlich, was Sie mit Ihrer Uneinsichtigkeit für Ihre eigenen Bürger anstellen!
Wer die klaren Worte von EU-Ratspräsident Donald Tusk (ein wahrer Europäer und Karlspreisträger) nur als Verbalattacke abschmettert, der hat überhaupt nicht verstanden, worum es überzeugten Europäern im Rahmen der EU geht.

Das ganze britische Gezeter der Brexit-Befürworter ist nur noch beschämend und abstoßend!

Der Mann hat Humor

Erfrischend wenn mal jemand nicht in diplomatischen Phrasen redet. Ich wäre auch genervt.

Die Briten wollen raus? Dürfen sie und zwar an dem Termin, den sie sich selbst ausgesucht haben. 29.03. Die EU und die britische Regierung haben verhandelt und sich auf einen Vertrag geeinigt, den das Parlament nicht will. Hätte die Regierung das Parlament nicht vorher fragen können?
Geht nicht, weil "das Parlament" auch keine mehrheitsfähige Lösung hat. Einigen können sie sich darauf, dass sie keine harten Brexit wollen und keine Verlängerung der Frist. Sie wollen keine Grenze in Irland, aber gleichzeitig ihre Grenzen selbst kontrollieren und eigene Regeln anwenden. Das wäre dann in Irland ein Widerspruch in sich. Ich würde als Händler alles was teuer genug ist nach Irland liefern und ohne Zoll nach GB (Nordirland) bringen. Spart mir den Zoll, den ich in Dover bezahlen müsste.
Hat jemand schon einen der berühmten "alternativen Vorschläge" gehört?

@15:54 von Hr. Paschulke

"So ein Unsinn, die EU ist in allererster Linie ein Wirtschaftsraum, oder verspürt irgendjemand aufgrund des Austritts Großbritanniens plötzlich den inneren Drang, in Polen oder Frankreich einzumarschieren?"

Frankreich und Polen gehören ja auch weiterhin zur EU ;)
Ich habe keinerlei Berührungsängste vor anderen Ländern und habe Freunde auf mehreren Kontinenten. Aber durch die EU sind mir einige Länder schlichtweg näher als andere.

Brexit

Einigen Foristen möchte ich dringendst empfehlen, sich mit der britischen und besonders der irischen Geschichte zu befassen.
Da haben einige anscheinend nicht den Hauch einer Ahnung, was sie da schreiben!

Es gibt viele Briten, die Tusk dankbar sind

für seine Worte - und die zu Recht darauf hinweisen, dass er nicht vom Platz in der Hölle für Brexit-Anhänger gesprochen hat, sondern für die Brexit-Betreiber - also die Regierenden des UK und Größen ihrer jeweiligen Parteien wie Farage und Johnson.
Dass Tusk Recht hat, wurde ja schon am 1. Tag der Verhandlungen klar: die EU-Vertreter kamen mit dicken Akten, Dave Davies (der damalige UK-Brexitminister) mit einem leeren Notizblock.
Farage ist der EU-Gegner, der von Briten ins Europaparlament gewählt wurde. Er streicht gnädig die erfreulichen Abgeordnetenbezüge (und Pensionsansprüche) ein, taucht aber sehr selten im Parlament auf. Diese Leute treiben ihr Land in die Misere - aus Großmannssucht? Karrierestreben? Oder - wie man immer häufiger liest - weil die EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Steuervermeidung in diesem Jahr in Kraft tritt - und die Reichen und die multinationalen Firmen im UK mit seinen vielen "tax havens" (Kanalinseln, Gibraltar, Karibik) dann Geld-Schlupflöcher verlieren

Vielen Dank ....

.... an Herrn Tusk für diese klaren Worte. Michael Streibel

re Egleichhmalf: Stimmt

„Wer für den Brexit ist, kommt in die Hölle!
Einen einfältigeren Ausspruch habe ich selten gehört.“

Stimmt, ich auch nicht. Vor allem nicht heute! Welchen Ausspruch meinen Sie denn?

Doch nicht den von Donald Tusk? Der hat nämlich etwas ganz anderes gesagt. Aber das kann man ja nachlesen. Im Artikel.

Wahre Worte

Ich bin wirklich gespannt wie May und die Brexiter sich das vorstellen. Keine Grenze zur Republik Irland (keine Kontrollen, keine physischen Grenzübergänge), aber auch raus aus dem EU Binnenmarkt oder zumindest seinen Regeln nicht mehr unterworfen. Das scheint mir unmöglich. Vielleicht ist auch bei Tusk angesichts dieses Wahnsinns der Kragen geplatzt. Verständlich aber nicht unbedingt angebracht.

Der Ursprung vom Brexit war

Der Ursprung vom Brexit war ein innenpolitischer Schachzug der Britten um sich für eigene Interessen zu stärken. Ein Brexit war nie wirklich gewollt, nun ist er aber da und selbst im Land der Verursacher gibt es massiven Streit.
Also räumt erstmal den eigenen Laden auf.

Lieber ein Schrecken.......

"Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende" Dieser Spruch lässt sich doch auch für den Brexit anwenden. In 50 Tagen sind wir die Briten dann endlich los, da sie sowieso nicht wie normale Menschen handeln können.

Nigel Farage ist...

Mitglied im Europaparlament und kassiert dort seine EU-Apanage...die EU zu beschimpfen gehört natürlich dazu...auf solche Mitglieder sollten wir verzichten.

15:59 von pro patria

>>Anstatt zu pöbeln sollte Herr Tusk GB den Abschluss eines Freihandelsabkommens - vglbar mit Japan oder Kanada - direkt zum Austritt Ende März anbieten.<<

Ein "Partner" steigt aus einem Vertrag aus, möchte aber nicht die Konventionalstrafen tragen sondern, im Gegenteil, erwartet eine weitere Leistung dafür.
Mir fehlen die Worte.

Niemand.....

will den Briten größtmögliche Probleme bereiten - das machen sie schon selbst! Vielleicht sollten die Briten erkennen, daß sie nur noch geographisch eine Insel sind und schon lange nicht mehr der Nabel der Welt oder eines Empires! Ich finde es nur noch grotesk, daß man dem Abstimmungsergebnis im house-of-commons einen Wert beimißt, den es nicht hat. Ich möchte nur wetten, daß weder in den Pubs, noch im houses-of-parliament man jemals mit einer anderen Regierung die Geduld gehabt hätte. Das Problem mit Nordirland ist vor Jahrhunderten von den Briten selbst geschaffen worden, also sollen sie sich auch um eine Lösung kümmern, auch wenn die ihnen aus innenpolitischen und parteipolitischen Gründen nicht passt!

von Bagheria um 15:51

So, wenn Herr Farage recht hat, warum hat er sich dann all die Jahre sein EU-Abgeordneten-Gehalt und weitere Zuwendungen eingesteckt? Wer so gegen die EU eingestellt ist, der hätte mal als erstes sich von der Gehaltsliste streichen lassen sollen - soweit zur Seriosität …
Ich kann Hr. Tusk absolut verstehen, wenn es auch nicht dem Standard der Diplomatie entspricht. Vielleicht wäre es mal an der Zeit weniger weichgespült daher zu reden sondern mal "Tacheles".

re Hr. Paschulke: Friedensprojekt

>>"Die EU selbst ist in allererster Linie ein Friedensprojekt. Wir werden den Frieden nicht aufs Spiel setzen oder die Versöhnung einem Verfallsdatum unterwerfen."

So ein Unsinn, die EU ist in allererster Linie ein Wirtschaftsraum<<

Merkwürdig! Hier lese ich immer von den Gegnern der EU, man wolle „zurück“ zu einer Wirtschaftsunion und jetzt sagen Sie, sie wäre eine. Hmh...

Das mit dem „Frieden“ sollten Sie vielleicht noch mal überdenken. So einfach ist die Sache nämlich nicht, weil „Frieden“ immer das Ergebnis eines aktiven, gestalterischen Annäherungsprozesses ist und kein statischer, sozusagen natürlicher Zustand.

Und wenn er einmal weg ist, kommt er zumindest selten friedlich zurück.

an Brutus

Ihnen ist aber schon klar, dass es "DIE" Briten gar nicht gibt, denn der Brexit wurde bekannlich mit NUR 51, 89% beschlossen!
Für so eine weitreichende Entscheidung müsste zwingend ein Quorum gelten! Einfach nur eine "Einfache Mehrheit" für sowas ist zu wenig! ...was man ja jetzt sieht!

re smirker

"Wenn der EU der Frieden auf der irischen Insel so wichtig wäre wie sie immer behauptet, dann könnte man einfach Zoll- und Personenkontrollen zwischen der irischen Insel (einschließlich des EU-Mitglieds Irland) und dem europäischen Festland einführen. Auch die irische Regierung würde diese Lösung sicherlich für den Erhalt des Friedens akzeptieren!

Könnte man einfach! Irland könnte "ja einfach" die Zollunion verlassen, um es für GB schön bequem zu amchen!

Auf solche abstrusen Ideen kommen nicht mal die Briten. Und das will was heißen!

ich finde es immer wieder amuesant, wie..

beifaellig unsere tagesschau journalisten mit abfaelligkeiten umgehen, die EU politiker angesichts des GB brexits unter sich lassen.

da muss man sich dann einerseits eine predigt von thierse anhoeren, in der uns erklaert wird, wie demokratie funktioniert, und wie man sie vor allem verteidigt.

andrerseits, treten wir dem britischen souveraen, der nunmal in der demokratischsten aller demokratischen weisen entschieden hat, die EU zu verlassen, gehoerig gegen das schienbein.

laesst sich das eigentlich wirklich vereinen?

„Die EU selbst ist in

„Die EU selbst ist in allererster Linie ein Friedensprojekt.“

Blödsinn, die EU ist in allererster Linie ein Freihandelsprojekt, das internationalen Konzernen dient. Dass es in Europa Frieden (und Reisefreiheit) gibt, ist nur ein netter Nebeneffekt, den man dem Volk immer als glorreiche Errungenschaft der EU verkaufen will, damit auch ja niemand ins Zweifeln gerät.

Die EU ist eher vergleichbar mit einer Vernunftehe aus wirtschaftlichen Gründen. Aber genauso, wie man auch unverheiratet zusammenleben und sich lieben kann, kann es auch Frieden ohne EU und mit streng kontrollierten Ländergrenzen geben.

Recht so Herr Tusk! Der Platz in der Hölle......

.....aber im Ernst, ob es damit getan ist? Vor der Hölle kommt die Abwahl, wenn nicht sogar die Anklage vor einem Untersuchungsgericht. Wenn das britische Pfund ganz weit unten gelandet ist und die Volkswirtschaftliche Tragweite des Tuns der Leave-Aktivisten und der gigantische Profit einiger weniger superreicher Börsen-Zocker ans Tageslicht kommt, dann bricht die Hölle über die Hardcore Brexiteers herein.

@Herr Paschulke - er bezog sich auf die Grenze

zwischen Nordirland und der irischen Republik.

Das Karfreitagsabkommen zwischen Irland und dem UK konnte nur geschlossen werden, da beide EU-Mitglieder (mit Zollunion) waren und weil Grenzen zwischen beiden nun wegfallen konnten. Das war ausschlaggebend für den Friedensprozess beider Teile Irlands.
May hat betont, dieses Karfreitagsabkommen unbedingt zu wahren - hat aber keine Ahnung wie, denn die Brexiters wollen ja raus aus Binnenmarkt und Zollunion - und das bedeutet: Grenze.
Die EU soll sich nach Meinung der Brexit-Fraktion etwas dazu einfallen lassen, wie die durch den Brexit entstehenden UK-Probleme zu lösen sind!

Die EU hat also in fast 2 Jahren Verhandlungen mit May auch zu Irland ein Abkommen ausgehandelt, das aber dann vom britischen Parlament abgeschmettert wurde.
Also: alles zurück auf Null.

Ich gratuliere Herrn Tusk, dass er nicht gesagt hat: "Macht Euer'n Dreck alleene!"
Viel Zeit, Mühe, Energie und Geld verschwendet in einer Zeit, wo die Welt ganz andere Probleme hat

Ist schon klar das bei den

Ist schon klar das bei den Eurokraten die Nerven blank liegen während diese Union implodiert.

@16:18 von Karin Mustermann

"Die EU erlaubt also nur ein bisschen Brexit und schön weiter zahlen für die kommenden Jahre."

Die EU will so wenig Brexit wie möglich, wird es UK jedoch niemals verbieten hart auszusteigen wenn sie es unbedingt wollen.

"Es sieht eher nach einem ungeregelten Brexit aus und das zurecht. Die Briten haben ruck zuck neue Handelspartner, China, Russland, USA, Indien."

Klar, das geht ganz schnell. Aber nur, wenn man sich auf alle Konditionen der neuen Partner einlässt und dazu bereit ist Kröte um Kröte zu schlucken.
Dazu gehört dann aber bei Russland und China auch, dass man die Klappe zu halten hat, wenn Russland mal wieder irgendwo einmarschiert oder China irgendeine Inselgruppe für sich beansprucht.

Selbst die meisten Brexitbefürworter wissen, dass der harte Brexit eine ganz blöde Idee ist.

re karin mustermann

" Interessant wird sein wie der Airbus ohne Flügel fliegen lernt."

Aber wer die Flügel ohne Airbus kaufen soll wird auch interessant.

Schöne Steilvorlage.

Das also

ist das Demokratieverständniss der EU Bonzen.. Ich wiederhole Tusk's Worte noch einmal, damit man diese sich diese genau zu Gemüte führen kann: ""Ich denke manchmal darüber nach, wie der besondere Platz in der Hölle für jene aussieht, die den Brexit vorangetrieben haben.."
Dazu fällt einem wirklich nichts mehr ein!Wo führen uns solche Fanatiker noch hin?

das ist doch ganz einfach es

das ist doch ganz einfach es wurde gelogen. Auch hat die Britische Regierung seit Jahren immer die EU zum Buhmann gemacht, obwohl sie es verbockt hat.

Als Beispiel das sie zu schnell Arbeitskräfte von den neuen Eu Mitgliedstaaten aufgenommen hat, hier in D hat man bis ca 8 Jahre gewartet.

Hat irgend einer behaupte das die EU perfekt ist, die EU ist ein laufendes Projekt was geformt werden muss.

Die EU mit ihren Fehler ist das beste was Europa passieren konnte und GB wird sich da noch ganz böse wundern und sollte schauen wie es bei ihnen aussah bevor sie in die EWG gekrochen sind. GB wird Problem mit ganz anderen Staaten bekommen und über sich selbst stolpern.

re duzfreund

"allerdings sollte in der Tat ein anderes/ andere Land/ Länder in die Bresche springen, die GB als Atommacht und als Seemacht reißt."

Weder die britische Atommacht noch die Seemacht steht der EU zur Verfügung.

Also, welche Bresche???

@Ray

Das Problem ist nur, dass niemand sagen kann, was die Konsequenzen sind. Alles, was alle Seiten momentan behaupten, sind reine Spekulationen und Schätzungen. Die einen heben die möglichen (oder auch nicht möglichen) Vorteile hervor, die anderen die möglichen (oder auch nicht) Nachteile. Es könnte alles passieren, nichts ist sicher.

Das einzige, was wirklich sicher ist, ist, dass die Welt nicht untergeht, wenn ein Land die EU verlässt oder gar die EU selbst zerfällt. Es sind schon ganz andere Großreiche untergegangen, und trotzdem gibt es die Menschheit noch.

@16:08 von smirker

"Die EU zeigt ihr wahres Gesicht

Wenn der EU der Frieden auf der irischen Insel so wichtig wäre wie sie immer behauptet, dann könnte man einfach Zoll- und Personenkontrollen zwischen der irischen Insel (einschließlich des EU-Mitglieds Irland) und dem europäischen Festland einführen. Auch die irische Regierung würde diese Lösung sicherlich für den Erhalt des Friedens akzeptieren!
Doch die EU nimmt stattdessen lieber ein Aufflackern des Krieges in Kauf! Erbärmlich!"

Die EU soll also ihre eigenen internen Prinzipien und Regelungen aufgeben, mit permanenten negativen Konsequenzen, weil es UK nicht hinbekommt die Folgen ihrer Handlungen zu antizipieren?
Irland wäre damit ein EU-Mitglied zweiter Klasse.

Ist doch klar, dass die EU den Brexit

verteufelt und alles versucht den Austritt für die Britten zu erschweren. Es könnten ja sonst noch andere Länder auf die Idee kommen auszutreten. Aber das darf natürlich nicht geschehen.

re wle

"Tusk und das Kommitee haben so große Angst, dass der Brexit Schule macht...."

Die Austrittsanträge stapeln sich ja schon in Brüssel.

(Kann Spuren von Ironie enthalten)

Die Hölle muss sodann ein himmlisch wohliger Ort sein

… , Herr Tusk !

Dann müssen die brit. Brexit-Befürworter keine weiteren jährl. Milliardenzahlung ihres Landes an die EU mehr befürchten, bloß zur Mitgliedschaft. Sie müssen auch keine Milliarden-Beteiligungen für ärmere EU-Staaten übernehmen die von der EU als Mitglied EU aufgenommen wurden, obwohl sie kaum einheimische Wirschaftskraft vorbringen, durchwegs korrupt und hochverschuldet sind. Wer weiß, vielleicht müssen sich die Briten demnächst nicht mehr um die idiotischen Verbrauchervorschriften kümmern wie der EU-Verorndung zur Abschaffung von Glühbirnen, Staubsaugern, Plastik anderem.

ach ja & zur Allerletzt:
sie können ihr Land mit Grenzkontrollen & Zäunen (hoffentlich auch zu Irland) schützen: reisende Gewaltverbrecher, Geldwäscher, Prostitution, Drogen & Waffenhändler nicht mehr grenzfrei ins Land lassen. Ich schätze, die eignen Verbrecher vor/nach d Grenzfreiheit, d ja 1985 (Schengen)_noch seltsamer Weise kurz vor dem Mauerfall (!)_, sind schon vollkommen genug f d Polizei

Das Ganze wird jeden zu viel

Das Ganze wird jeden zu viel Kosten, aber GB sollte mal überlegen wie es in 10 Jahren aussieht und das wird ein dunkler Tunnel. Leiden werden die jungen Menschen die die EU wollen, die Alten streben vorher weg.

Wenn der dümmliche National Populismus nicht gestoppt wird, wird das in Krieg enden, wie immer in der Geschichte. Nur das Projekt EU kann uns retten und dafür ist es gemacht Menschen zusammen zuführen und nicht mehr Geld zu verdienen.

GB wird einen sehr schweren Weg haben! Und das weil sie auf Populisten gehört haben die jetzt schon weg sind, warum wohl!

16:42 von karwandler ... mit Japan über 650 Seiten..

Wenn man ernst wäre, könnte man sagen, wen man schon 650 Seiten hat, dann hat man eine Blaupause und muss nicht nochmal Jahre verhandeln, man ändert einfach die Benamsungen und erstellt ein paar neue Urkunden und setzt ein paar neue Namen darauf.
Kleinigkeiten kann man dann auch noch später regeln. Aber wie gesagt, die Brexiteeres konnten ja nicht wissen, das sie nicht Teil von TTIP sind am TAge x. Pech halt das mit dem Trump.

Warum....

verbreiten Sie einen solchen Unsinn? Ein Referendum ohne qualitative Bestimmung ist für Sie also die "demokratischste aller demokratischen Weisen"?

@karwandler

Dann machen Sie mal einen Vorschlag, wie der Frieden auf der irischen Insel gesichert werden kann! Immer nur zu kritisieren ist einfach und intellektuell nicht sehr anspruchsvoll!
Die "Insel" Schweiz entwickelt sich wirtschaftlich mit Kontrollen zur EU sehr viel besser als die EU.
Auch die Insel Irland würde wirtschaftlich keinen Schaden erleiden und der Frieden wäre gesichert!

keine Ahnung vom Recht. Das

keine Ahnung vom Recht. Das wird eine EU Außengrenze und das mit allen Konsequenzen da kann nichts einfach machen. GB will es so und das muss gesagt werden.

Brexit der Mimosen

Die ganze Zeit darf man sich von den Brexitbefürwortern irgendeinen diffamierenden Mist anhören. Die EU als totalitärer Suprastaat - unter der Knute Deutschlands natürlich. Die EU klaut unser Geld und Arbeitsplätze der ehrlichen Briten und hat natürlich Schuld an allem - z.B. der Verarmung des NHS, die eigentlich durch die Tories vorangetrieben wurde. Eigenverantwortung? Bitte nicht! Schuld lässt sich schließlich outsourcen.
Politisches Miteinander, Rücksicht, Respekt? Totale Fehlanzeige.

Aber wehe die Gegenseite macht mal einen blöden Spruch. Oh mein Gott, dann kommt das große Mimosentheater und eine Welle der Empörung.

Dieser weinerliche Brexitverein ist kaum auszuhalten.

Tusk hat Recht

Die Denke der Brexitiers ist für mich nicht nachvollziehbar. Welche Freiheit nimmt ihnen die EU?

man sieht...

hier überdeutlich wie es ist...wenn das Volk etwas möchte ,das die Politiker und Parteien überhaupt nicht wollen...ein Interessenkonflikt...auch stößt übel auf das nur diskutiert wird das viele nicht abgestimmt haben,statt warum Millionen von Menschen für den Brexit sind...

16:04 von landart

>>Für Leadsom und Farage…<<

Wie lange hat Herr Farage bei einem Brexit noch seinen "Job"?
Ich glaube nicht das er im Unterhaus landen kann.

@ 16:30 Duzfreund

Ihrem Kommentar (und ähnlichen) kann ich nur Zustimmen. Letztlich ist es ein Armutszeugnis, wie ein Land in dieser Form „gegen die Wand“ gefahren wird. Alle redlich Bemühten, die diese Katastrophe versuchen abzuwenden, müssen sich doch irgendwann wie in einem schlechten Film fühlen.

Und all jene Kommentatoren, die hierin einen Beleg für „undemokratisches Handeln“ der „EU-Eliten“ sehen, sollten sich eventuell noch einmal intensiver mit Hintergründen, Prozessen und Definitionen befassen.

Besonder amüsant: Die „Kommunisten in Brüssel“ für die Globalisierung „zu belangen“ zeigt weder politische/historische Kenntnisse des 20. noch des 21. Jahrhunderts.

So eine EU ist erst recht zu verlassen,

mit einem derart unverschämten Ratspräsidenten!

egal

himmel oder hölle - völlig egal.
allerdings hat tusk recht mit seiner einschätzung, dass die briten enorm nerven, sie sollen endlich raus aus der eu, diese kann nur positiv davon profitieren.
die politik der englischen regierung, vor allem faranges und anderer hardliner, ist völlig lachhaft und steht der primitivität trumps in nichts nach.

Tusk hat Recht

Die Denke der Brexitiers ist für mich nicht nachvollziehbar. Welche Freiheit nimmt ihnen die EU?

Nachdem ich nun allee Kommentare...

...der Brexit-Jünger gelesen habe, erspare ich mir weitere Argumente. Wer noch nicht einmal einbeziehen kann, dass der Backstop der Vorschlag des UK Verhandlungsteams gewesen ist, sich aus der verfahrenen Situation zu befreien, in die man sich selbst gebracht hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Also herzlichen Dank, Herr Tusk, das war längst fällig. Und immer feste druff auf die Brexit Hardliner, mögen sie mitsamt ihrer Insel schmerzhaft lernen, wie weh Dummheit tun kann. Resteuropa muss und wird die vergleichsweise geringen Nachteile hinnehmen und locker wegstecken. Auf dass anderen die Lust am politischen Terrorismus genommen werde.

16:08 von smirker

>>Doch die EU nimmt stattdessen lieber ein Aufflackern des Krieges in Kauf! Erbärmlich!<<

Haben Sie die Back-Stop Vereinbarung nicht verstanden??

Ein Patz in der Hölle, aber von de EU Hölle getrennt

Herr Tusk hat zu Recht, die bisherige Arbeitsleistung bei den Verhandlungen, bemängelt.

Ein Albtraum wird wahr!

Tusk will natürlich in Polen, wo ihn niemand sehen will, punkten. Schließlich sind eine Million Polen in GB und die werden gehen müssen. Die Niederlage ist klar auf Seiten der EU, schließlich ist GB ein Nettozahler und jetzt fehlt das Geld. Tusk würde gerne aufwachen und denken, es war nur ein Albtraum. Langsam scheint er zu merken, es ist Realität. Das schmerzt natürlich und das Nervenkostüm wird dünner.

@ 17:14 von Duzfreund

Womit wollen Sie die Bezugnahmen im Freihandelsabkommen mit Japan auf Sushi ersetzen - mit Haggis? 1 gr. Haggis ist aber viel billiger als 1 gr. Sushi. Tolle Blaupause. Lesen Sie sich doch einfach mal den Vertrag durch und dann überlegen Sie, warum um jeden Prozentpunkt und jedes Gramm gefeilscht wurde - weil überall ganz konkrete Interessen der jeweiligen nationalen Industrie hinterstecken und das Geben und Nehmen genau für japanisch-europäischen Verhältnisse austariert war. Für die völlig andersartigen britisch-europäischen Verhältnisse muss jedes Detail neu austariert werden. Das dauert solange. Und Ihr Argument hat genau die Qualität der Argumente, mit der man im UK eine kleine Minderheit der Bürger an die Urnen für den Brexit getrieben hat.

@WiPoEthik

Welche negativen Konsequenzen sollen für Irland entstehen?
Personenkontrollen auf Fähren und Flugplätzen sind bereits aus Sicherheitsgründen angebracht!
Zollkontrollen schaffen neue Arbeitsplätze in Irland, dass außerhalb Dublins weiterhin ein Agrarland ist.

Nur ein harter Brexit ist das einzig richtige Beispiel.

Sollten nach einem geordneten Brexit keine goldenen Zeiten für die Insel entstehen, so ist nur Frau May mit ihrer schlechten Verhandlung schuld.
Die EU hat sehr viele Fehler aber auch in Großbritannien haben Politiker das Sagen. Ob diese Politiker besser sind als jene in Brüssel, das wage ich zu bezweifeln.

Herrn Tusk platzt der Kragen,

weil ein Nettozahler die EU verlassen will und er außerdem befürchten muss, dass dieses Beispiel Schule macht. Darüber vergisst er, dass die Bürger Großbritanniens in einer freien Wahl so entschieden haben. Ein seltsames Demokratieverständnis.

Tusk hätte sich diese Äusserung sparen können,

die Briten wissen schon, was sie wollen. Ich glaube, dass die EU den Briten in der Nordirland-Frage entgegenkommen werden, um einen harten Brexit zu vermeiden.
Man wird eben bis zur letzten Minute verhandeln und einer wird nachgeben- im Zweifelsfall die EU.

Leute wie Johnson, Farage und der lächerliche Rees Mogg

haben den dümmeren Teil der britischen Bevölkerung mit grotesken Lügen und Versprechungen auf den Brexit-Pfad gelockt; natürlich wird das eigene Volk sie zur Hölle wünschen, wenn es soweit ist. Und dort werden sie auf ihr Vorbild Mr. Trump treffen und können gemeinsam versuchen, dem Teufel die Herrschaft abzunehmen.

ich finde es immer wieder amuesant, wie..

beifaellig unsere tagesschau journalisten mit abfaelligkeiten umgehen, die EU politiker angesichts des GB brexits unter sich lassen.

da muss man sich dann einerseits eine predigt von thierse anhoeren, in der uns erklaert wird, wie demokratie funktioniert, und wie man sie vor allem verteidigt.

andrerseits, treten wir dem britischen souveraen, der nunmal in der demokratischsten aller demokratischen weisen entschieden hat, die EU zu verlassen, gehoerig gegen das schienbein.

laesst sich das eigentlich wirklich vereinen?

Bernardo 87

Welche Freiheit? Die Freiheit zu entscheiden wer ins Land kommt, zum Beispiel.

Tusk ist ein "echter"

Tusk ist ein "echter" Diplomat. In seinem Heimatland Polen inzwischen sehr unbeliebt

@Walter2929

Der Backstop besagt, dass Großbritannien faktisch ein Teil der EU bleibt, wenn für das irische Grenzproblem in den nächsten Jahren keine gemeinsame Lösung gefunden wird. Das ist für die meisten britischen Abgeordneten zurecht nicht akzeptabel!
Meine Vorschlag löst das irische Grenzproblem und würde von den Briten und den Iren sicherlich akzeptiert werden, denn Frieden ist wichtiger als EU-Eitelkeiten!

Selbst Trump hat mehr Empathie

Tusk ist ein Idiot. So wird er den Briten nichts anbieten können. Aber was sollten die Briten auch in der EU noch wollen? Macron zum Beispiel erpresst die Briten mit den Backstop, damit die französischen Großfischerein auch weiterhin im britischen Hoheitsgebiet fischen dürfen oder viel mehr, dass sich die Briten an EU-Fangquoten halten sollen, damit die ihnen die Briten nicht die Fische vor der Nase wegfangen.

Natürlich denken Leute wie Tusk oder Juncker kein bisschen an ihre eigenen Schandtaten und Verfehlungen. Jeder sucht doch nur noch nach seinen eigenen Vorteilen. Wie kann man dabei überhaupt noch emotional werden? Das hat was von einem quengelnden Kind. Nur dass diese Kinder schon graue Haare haben.

Irrsinn pur

Die EU ist nicht in der Lage auch nur ansatzweise ihre Aussengrenzen zu sichern. Das interessiert aber kein Schwein.
Aber bei einer "offenen" Grenze zwischen Nordirland und Irland - da bekommen die Narrenkappen in Brüssel Schnappatmung.
Warum warten wir nicht den 29.03. ab, die Welt wird nicht untergehen.

15:54 von Bikky-kun

Woher sollen auch die blühenden Landschafenkommen, wenn es keine Agrarbeihilfen gibt?
-
Woher kommt der Aufschwung, wenn die Industrie auf Festland übersiedelt?
:::::::

Und wieso wundert man sich, dass man außerhalb der Zollunion Zoll zahlen muss?
-
Und wieso wundert man sich, dass die Vorzüge des Binnenmarktes nur für Mitglieder gelten?
-
Wer Brexit will, darf sich nicht wundern, wie ein "Drittland" behandelt zu werden. Und der braucht sich nicht zu wundern, dass man sich beim Freihandel hinten anstellen muss.
-
Das Empire existiert nicht mehr und die Commonwealthmitglieder sind auch emanzipiert. Die Insel hat weder Einfluss noch Druckmittel. Es ist nur folgerichtig, dass es in der Bedeutungslosigkeit versinkt.
////
*
*
Für Ihre Ausführungen muss man verdrängen was ein Bruttozahler ist.
*
Wer England anders behandeln will als andere Freihandelsländer, zuletzt Japan, der muss sich nicht wundern, in Zukunft Goldfische zu verspeisen, mangels der englischen Fischgründe?

Die Brexit hardliner

Tun was sie am besten können: beleidigt sein wenn man nicht ihrer Meinung ist. Zu etwas anderem würde ja Mut gehören, aber nach dem Votum hat man sich nicht mehr genötigt gefühlt, Verantwortung für die Verhandlungen zu übernehmen. Dann lieber mutig aus der zweiten Reihe Stänkern. Glorreiche Leistung.

Im übrigen würde sich nur der brexit gewählt, ob der hart, weich oder sonstwie sein sollte stand nicht zur Debatte. Das war keine Sternstunde der Demokratie, sondern eher eine Sternstunde der demagogen und bauernfängerei ..,

re tammy speed mind

"ach ja & zur Allerletzt:
sie können ihr Land mit Grenzkontrollen & Zäunen (hoffentlich auch zu Irland) schützen: reisende Gewaltverbrecher, Geldwäscher, Prostitution, Drogen & Waffenhändler nicht mehr grenzfrei ins Land lassen."

Ich möchte mal wissen, welche masochistischen Triebe manche hier umtreiben. Oder wie sonst kann man erklären, dass einer stolz und froh seine vollkommene Unwissenheit zum Besten gibt?

GB war und ist nicht im Schengenraum.

Liebe Brexit-Freunde

Niemand in der EU kann den Briten verbieten, die EU zu verlassen. Das passiert ganz automatisch, wenn die Briten es sich nicht im letzten Moment anders überlegen. Sogar den Termin haben die Briten selbst ausgesucht.
Das Austrittsabkommen wurde nicht von der EU alleine geschrieben, sondern mit den wechselnden britischen Unterhändlern verhandelt. Die britische Regierung hat dem zugestimmt.
Jetzt gibt es nicht viele Möglichkeiten, die sich in 50 Tagen noch realisieren lassen. Harter Brexit, Übergangsfrist, in der alles so bleibt oder kein Brexit. Die mittlere Variante entspricht dem Austrittsabkommen.
Das Modell Schweiz oder Norwegen wollten die Briten bisher auch nicht. Sie wollen "alternative Lösungen", welche auch immer. Aber was ein Verhandlungspartner will ist selten am Ende das Ergebnis.
@Paco: Die Polen müssen GB verlassen. Dann können ja die ganzen Briten, die in der EU leben die Jobs der Pflegekräfte und Handwerker übernehmen. Sicher ein Gewinn für die Insel.

re duzfreund

"16:42 von karwandler ... mit Japan über 650 Seiten..

Wenn man ernst wäre, könnte man sagen, wen man schon 650 Seiten hat, dann hat man eine Blaupause und muss nicht nochmal Jahre verhandeln, man ändert einfach die Benamsungen und erstellt ein paar neue Urkunden und setzt ein paar neue Namen darauf."

Diese "Blaupause" passt genau auf den Freihandel zwischen der EU und Japan.

Auf sonst keinen.

Wie kann man auf die Idee kommen, den Freihandel zwischen zwei Wirtschaftsräumen könnte man in drei Wochen mit einem Mustervertrag aus dem Internet vereinbaren?

Tusk hat vollkommen Recht.....

..... wenn er die Briten auffordert, endlich zu Potte zu kommen. Sie wollen Forellen essen, aber nur Heringe bezahlen. Das wollen wir nicht. Darum geht endlich, aber geht! Fahrt euer Mini-Empire an die Wand, aber lasst dann die EU in Frieden, wir kommen schon zurecht.

16:59 von Friedrich Spee

>>andrerseits, treten wir dem britischen souveraen, der nunmal in der demokratischsten aller demokratischen weisen entschieden hat, die EU zu verlassen, gehoerig gegen das schienbein.<<

Nein Herr von Spee, die Briten können die EU verlassen wie es der Vertrag (seinerzeit von gewählten Vertretern des Souverän unterschrieben) vorsieht. Das ist Demokratie und gerechtes Vertragsverhalten.

re smirker

"Die "Insel" Schweiz entwickelt sich wirtschaftlich mit Kontrollen zur EU sehr viel besser als die EU."

Die Schweiz ist de facto in Zollunion mit der EU.

Also genau das Gegenteil, was Sie für Irland vorschlagen

" Immer nur zu kritisieren ist einfach und intellektuell nicht sehr anspruchsvoll!"

Wer Ideen vorträgt, die nicht als Gedankenspiele in der Realität vorkommen, sollte sich mal dringend fragen, warum das so ist.

Auf der Autobahn ist es immer ein Falschfahrer, nicht hunderte.

17:03 von visage

>>Dazu fällt einem wirklich nichts mehr ein!Wo führen uns solche Fanatiker noch hin?<<

Sorry, aber für mich hören sich diese Worte mehr nach Resignation oder Verständnislosigkeit an.

Erst Brexit, dann Dexit

Die EU setzt alles dran, dass der Brexit für Großbritannien möglichst schmerzhaft wird. Das war von vorn herein klar. Deshalb bringen auch alle "Verhandlungen" nichts. Es wird einen harten Brexit geben, basta.
Die interessantere Frage ist doch, was danach passiert. Ich hoffe auf einen Dexit als nächsten Schritt ...

Die Brexitiers sollen in die Hölle?

Nicht nötig. Die Hölle kommt bald zu ihnen.

17:20 von dirk_kf

>>mit einem derart unverschämten Ratspräsidenten!<<

ich möchte nicht wissen was Herr Trump anstelle von Herrn Tusk in so einer Situation getwittert hätte.

England will wieder mal eine Extrawurst...

Das Tusk der Kragen platzt kann ich gut verstehen. England will wieder mal eine Extrawurst; wie schon in ihrer Zeit innerhalb der EU.
Aber mit ihrer "Great Britain" Einstellung erzeugen Sie Probleme, die sie selber nicht bereit sind zu lösen.
Es gibt halt kein "Cherry picking", entweder gehöre ich zur EU oder nicht, aber nicht "ein bisschen von allem".
Sie zwingen Schottland und Irland mit ihnen auszusteigen, obwohl die es eigentlich gar nicht wollen.
Würden sie die "freigeben" würde zwar eine harte Grenze für England entstehen aber das würde das Irland Problem sehr elegant lösen.
Und eigentlich müsste sich Farage entschuldigen, denn "ungewählten, arroganten Mobs wie Tusk" ist doch eine sehr persönliche Attacke.
Den schaden den der Brexit schon bis heute der Britischen Wirtschaft und dem Britischem Pfund zugefügt hat sind enorm. Auch die Wirtschaft der anderen EU Länder leidet darunter. Ist es das alles wirklich wert? Wollen oder können es die Brexitbeführworter nicht sehen?

Nicht die richtige Ausdrucksweise für

einen EU-Ratspräsidenten in dieser Situation. Diese Wortwahl macht die Angelegenheit nicht einfacher. Die möglichen Alternativen des EU-Austritts sind vorgezeichnet. Sowohl von den Briten wie auch von die EU hat man sich zu wenig Gedanken gemacht, wie das Verlassen eines EU Mitgliedes präzise gestaltet werden kann. Es trafen sich hier zwei Parteien, die beide die Probleme der Auflösung einer langjährigen Vernetzung von Menschen und Wirtschaften weniger genau im Voraus bedacht haben als mancher Kleingartenverein die Kündigung einer langjährigen Vereinsmitgliedschaft in seinen Satzungen.

@16:38 von wle

"oh, diese Angst... Tusk und das Kommitee haben so"

Das haben verschiedenste EU-Abgeordnete und Funktionäre auch immer wieder so geäußert. Daran merkt man auch, dass die EU kein zivilisatorischer Fortschritt der Menschheit ist.

Die haben nur Angst, dass die wirtschaftlich und sozial aufgepäppelten Länder nach einem EU-Austritt zu einem Wirtschaftskonkurrenten werden. Da ist nichts mehr zu hören von wegen den Lebensstandart der Bevölkerung heben.

Die EU war nie ein selbstloses Projekt der Stärkeren gegenüber den Schwächeren. Zumindest wurde es so nie in letzter Instanz durchgesetzt. Obwohl man vor über 20 Jahren große Reden darüber gehalten hatte, wie sehr doch die EU Fortschritt für seine Mitglieder bringen würde, vor allem für seine neuen. Das war wohl doch nur Werbung für die Osterweiterung.
Letzten Endes dient die EU nur zu Absicherung von den Interessen Weniger. Was hat die EU denn gegen Deutschland unternommen, wegen dem Niedriglohnsektor und so? Nix, obwohl es Klagen gab.

Tusk Entgleisung ist nicht hinnehmbar!

"Premierministerin May reagierte zunächst nicht auf die Äußerung. Ein Sprecher sagte lediglich, es sei an Tusk zu entscheiden, ob seine Bemerkung "angemessen" gewesen sei."

Und ich sage:
Tusk Bemerkung ist alles andere als angemessen! Er verhält sich hier nicht staatsmännisch, sondern wie ein pubertierender Jugendlicher, der gerade sein Erwachsenwerden neu entdeckt hat!

@Klausewitz -Tusk, In Heimatland Polen sehr unbeliebt

Aber nur von der Seite der extremen rechten,
demokratievernichter und der EU-Hasser Seite aus !

Wer sich den Schuh anzieht...

Es ist erstaunlich wie viele sich angesprochen fühlen wenn man bedenkt was Tusk genau gesagt hat. Haben die ganzen Beleidigten damit nicht zugegeben das sie nicht den geringsten Plan hatte? An allen Anderen (also mit Plan) muss die Note doch wohl völlig vorbei gehen.

2019 um 17:40 von smirker

>>Das ist für die meisten britischen Abgeordneten zurecht nicht akzeptabel!<<

Hier geht es aber um Irland und Nord-Irland mit all seinen Problemen die mit dem Karfreitag-Abkommen teilweise gelöst worden sind. Wen kümmert in diesem Zusammenhang die Meinung eines britischen Abgeordneten. Hier geht es auch um Menschenleben. Wenn ihnen das gleich ist(?)

re boris.1945

"Wer England anders behandeln will als andere Freihandelsländer, zuletzt Japan, der muss sich nicht wundern, in Zukunft Goldfische zu verspeisen, mangels der englischen Fischgründe?"

Mal wieder im falschen Film?

Ein Freihandelsabkommen mit GB ist ferne Zukunft und auch völlig unabhängig vom harten, weichen oder sonstwie anzufühlenden Brexit.

Die hohe Diplomatenschule...

...war der Spruch von D. Tusk sicher nicht.
Aber ich habe Verständnis, dass ihm hier mal etwas der Gaul durchgegangen ist.
Auch wenn Vermutungen über einen "besonderen Platz in der Hölle" für meinen Geschmack überzogen sind, in der Sache hat er völlig Recht: die radikalen Brexit-Lautsprecher wie N. Farage, B. Johnson, A. Leadsom und Co. hatten bzw. haben in der Tat noch nicht einmal "die Skizze eines Plans", wie sie ihren vermeintlichen Herzenswunsch des Brexits über die Bühne bringen könnten.

Die genannten Herrschaften sind halt doch eher naive Tagträumer, die von einer angeblichen "Befreiung" ihres UK von der EU schwadroniern, aber offenbar von Realpolitik, d.h. der Suche nach realistischen Mehrheiten keine Ahnung - noch nicht mal einen Plan haben.
Politiker mit großer Klappe und wenig dahinter...

Immer wieder erstaunlich und zugleich traurig, wie viele Leute im UK (und auch hier unter manchen Mitforisten) auf solch inhaltsleere, nationalpopulistische Parolen hereinfallen.

Wenigstens ehrlich

Herr Tusk ist wenigstens ehrlich: Wissen wir nicht schon lange, dass die Züge, die die EU mit all ihren Begleiterscheinungen wie bspw. dem Euro, den fehlenden Grenzen und der wahnwitzigen Kompetenzanmaßung angenommen hat, nur noch wenig mit politischer oder wirtschaftlicher Vernunft zu tun haben, sondern mehr mit religiösem Eifer?

Vielen Dank für die klaren Worte, Herr Tusk. Es kann dann ja nicht mehr lange dauern, bis man die EU-Kritiker als "Ungläubige" oder "Ketzer" bezeichnet. Behandelt werden sie ja eh schon lange, als seien sie welche.

Vergessen Sie nur nicht, auch vor Ihrem eigenen Hof zu kehren. Zum Beispiel bei Ihrem Kollegen Herrn Juncker, der unumwunden zugibt, dass man halt manchmal auch lügen müsse und man auf EU-Ebene Schritt für Schritt Entscheidungen herbeiführen müsse, die die Menschen sowieso nicht verstehen, bis die Entmachtung der Nationen zugunsten der EU unumkehrbar sei (sinngemäße Zitate).

Da frage ich mich dann, wer hier den Platz in der Hölle verdient.

So so, Tusk platzt also der Kragen..

...und wenn ich seine völlig verfehlte Äußerung über die Briten lese, dann platzt mir nicht nur der Kragen! Seine Hetze und seine Ausfälle sind eine schallende Ohrfeige für das klare Votum der Briten, aus der EU aussteigen zu wollen, und mit Recht, wie ich finde, schaut man sich die finsteren Gestalten in Brüssel an, die was zu sagen haben! Mit diesen verbalen Ausfällen lässt sich eine unbeliebte EU für niemanden "schmackhaft" machen!

Die Briten fühlen beleidigt?

Die Briten fühlen beleidigt? Sollen sie doch austreten!

konstruktiv ist anders

"Ich denke manchmal darüber nach, wie der besondere Platz in der Hölle für jene aussieht, die den Brexit vorangetrieben haben"

Zeigt da jemand sein wahres Gesicht? Diese Aussage ist ja unterstes Niveau, konstruktiv geht anders. Die Fehler nur bei den Anderen suchen, solche Leute mag ich.

Bravo Herr Farage!

"Der ehemalige Ukip-Chef Nigel Farage sagte, für Großbritannien werde es nach dem Austritt Großbritanniens "himmlisch" sein. Das Land sei dann endlich frei von "ungewählten, arroganten Mobs wie Tusk".

Herr Farage, Ihnen gehört mein ganzer Respekt! Bravo, denn Sie reden mir aus der Seele! Hätte ich das gesagt, so hätte ich sicherlich "rot" gesehen!

@Tagesrückblick

Manchmal muss man drastische Worte wählen, um Vorgänge zu beschreiben, die eigentlich nicht beschreibbar sind. Der Brexit wir die Briten ins Chaos stürzen. Und hinterher will es keiner gewesen sein. Tusk hat versucht wachzurütteln - und das war gut so.

@von dr.bashir um 16:43

Ich würde als Händler alles was teuer genug ist nach Irland liefern und ohne Zoll nach GB (Nordirland) bringen.

Abgesehen von dem von ihnen angegebenen Weg (Zollhinterziehung), der so nicht gehen würde:

Zoll zahlt nach den WTO-Regeln der Importeur einer Ware, nicht der Exporteur.

Wo? Wer?

Wo? Wer?

@Bienenfresser, 18:04

Ihr Zitat "Ich hoffe auf einen Dexit als nächsten Schritt ..."

Oh, ja, nachdem der Brexit ja so grandios läuft, ist er genau das, was sich Deutschland zum "Vorbild" nehmen sollte...
(hoffentlich erkennt jeder die Ironie in diesem, meinem Satz).

Und jetzt ernsthaft: zum Glück ist die überwältigende Mehrheit der Deutschen schlau genug, zu erkennen, dass wir uns mit einem Dexit massiv selbst ins Knie schießen würden.

um 18:04 von Bienenfresser

"Die interessantere Frage ist doch, was danach passiert. Ich hoffe auf einen Dexit als nächsten Schritt ..."
Man muss doch nicht alle Fehler nach machen, die uns die Briten vor machen. Und so viele Staatsverdrossene gibt es bei uns auch nicht. Das sehen wir doch immer wieder bei den Wahlergebnissen. Also einen Dexit können Sie getrost abschreiben, denn der kommt nur bei einigen Leuten in der Phantasie vor.

18:12 von Tagesrückblick

>>Tusk Bemerkung ist alles andere als angemessen! Er verhält sich hier nicht staatsmännisch, sondern wie ein pubertierender Jugendlicher, der gerade sein Erwachsenwerden neu entdeckt hat!<<

Und wie beurteilen Sie die Äußerungen der Abgeordneten im britischen Unterhaus. Das wäre al sehr interessant zu Erfahren. Wie oft musste der Vorsitzende "Order, Oorder, OORDER" rufen.

re tagesrückblick

"Bravo Herr Farage!

"Der ehemalige Ukip-Chef Nigel Farage sagte, für Großbritannien werde es nach dem Austritt Großbritanniens "himmlisch" sein. Das Land sei dann endlich frei von "ungewählten, arroganten Mobs wie Tusk".

Herr Farage, Ihnen gehört mein ganzer Respekt!"

Herr Farage ist reich genug, sich um ein fallendes Pfund, abwandernde Industrie, steigende Arbeitslosigkeit nicht kümmern zu müssen.

Um die Kranken, die in den NHS Hospitälern dann nicht mehr 24, sondern 48 Stunden auf dem Flur warten müssen, weil die polnischen Ärzte weg sind, sowieso nicht.

17:49 von karwandler ..abgwsehen davon, dass...

meine Auslassung natürlich auch einen humorigen Kern hat, wären unter TTIP Bedingungen auch nicht alle Sonderfälle berücksichtigt worden und trotz dem hätte sich keine der Seiten ohne weiteres aus der Affäre stehlen können … Leichter als aus der EU entkäme man dort auch nicht .. Es geht auch gar nicht um "Fliegenbeinchen", es geht um guten Willen, politische Weitsicht und die Bereitschaft was anzupacken - wer mit Abseilen beschäftigt hat, hat anscheinend wenig Kapazitäten für Nützliches.
Abgesehen davon, das das meiste in dergleichen Verträgen ohnehin juristische Ergüsse sind und die sind in der Tat auswechselbar.

Heuchler

Aus meiner Zeit in EU-Projekten würde ich nicht gerade davon sprechen, dass die EU gezielt und planvoll vorgeht.

Sobald es um Geld oder Arbeitsplätze geht, endet der Spass dann auch sehr schnell und die Krähen bringen schon mal ihre Schnäbel in Position. Diese hohen Politiker lassen sich schön durch das EU-Land kutschieren und bekommen nicht mit, dass ihnen die Fenster mit den Bildern der Journalisten verhangen werden.

Tusk wird noch blöd aus der Wäsche schauen, wenn man nicht mehr auf Cambridge zeigen und behaupten kann, dass die EU zu den führenden IP-Produzenten gehört. Die japanische ARM-Klitsche und der Zoo drumherum scheinen noch nicht an Flucht zu denken.

BAE und Rolls Royce den Export zu erschweren dürfte ein übler Schuss in alle Bein- und Armgelenke sein.

1000 |: MaNn genaNNT Tusk GEH in das haus :|

Tusk ist Pole und Polen ist

Tusk ist Pole und Polen ist ja nun nicht grade das EU Vorzeigeland, eher das blanke Gegenteil. Das mit dem Braxit ist eine Farce, Brüssel hat doch nur Angst das wenn es zu einfach ist die EU zu verlassen noch mehr länder gehen wollen, ausser Polen natürlich ha ha.
Aber man kennt ja die Leute in Brüssel die gerne Gott spielen ohne von was Ahnung zu haben.

18:21 von Tagesrückblick

>>Herr Farage, Ihnen gehört mein ganzer Respekt! Bravo, denn Sie reden mir aus der Seele! Hätte ich das gesagt, so hätte ich sicherlich "rot" gesehen!<<

Und diese "Rötung" wäre auch verdient.

@ 17:03 von visage @ 17:57 von Walter2929

">>Dazu fällt einem wirklich nichts mehr ein!Wo führen uns solche Fanatiker noch hin?<<

Sorry, aber für mich hören sich diese Worte mehr nach Resignation oder Verständnislosigkeit an."

Für mich eher ein Ausdruck von Wut und Ärger.

Wer kennt nicht das Gefühl, vor Wut die Faust in der Tasche zu ballen aber nix sagen zu dürfen. Irgendwann läßt sich dann eben nicht mehr der Deckel auf dem brodelndem Topf halten - und dann kommt es eben zu so einem Ausbruch (siehe auch Trapatoni 1998 oder Rudi Völler in Island).

Trotzdem war das natürlich ziemlich undiplomatisch und ziemt sich unter Partner nicht. Tusk sollte für den Ton um Entschuldigung bitten, nicht aber für den Inhalt.

So viel Blödsinn ...

... über den Brexit wie auf dieser Kommentarseite habe ich die ganze Zeit über noch nirgends gelesen. Wer absolut keine Ahnung hat, muss mit diesem Nichtwissen – so scheint es – wohl unbedingt noch glänzen (und hetzen) wollen. Wie armselig. Aber ich probiers doch mal. Vielleicht geht es in den ein oder anderen Ich-wills-nicht-verstehen-Kopf doch hinein:

1. Verträge zwischen der EU und einem Dritt- oder Austrittsland müssen von allen Mitgliedsländern unterzeichnet werden.

2. Irland ist ein Mitgliedsland der EU – ohne Unterschrift der Iren KANN also die EU gar keine Vereinbarung mit GB schließen.

3. Irland will keine harte Grenze zu Nordirland (auch Nordirland will das nicht) – also wird Irland keinen Vertrag unterschreiben, der keine Garantien für das Ausbleiben einer harten Grenze enthält.

4. Das Londoner Parlament will zwar auch keine harte Grenze, lehnt aber jegliche rechtlich mögliche Vereinbarung dazu, DIE AUCH VON IRLAND AKZEPTIERT WIR, ab.

Jetzt verstanden?

Bei der Reaktion

in England dachte ich an unser schönes Sprichwort "Getroffene Hunde bellen".
Oder kann mir jemand einen auch nur ansatzweise realitatstauglichen Plan der Brexiter zeigen?

Hölle?

Es gibt keine Hölle..

Das ist peinlich

Wie kann man nur einem ehemaligen Partner wünschen in der Hölle zu schmoren. Ich finde dieses Verhalten sehr fragwürdig und bei all dem Geld was diese Herren besitzen. Sind sie zu geizig sich ihre reden schreiben zu lassen. Offensichtlich. Es ist beschämend!

re duzfreund

"Abgesehen davon, das das meiste in dergleichen Verträgen ohnehin juristische Ergüsse sind"

Was Sie mit juristischen Ergüssen genau meinen sei mal dahingestellt ...

Nach meinen bescheidenen Kenntnissen im Vertragsrecht dient alles bis zum letzten Komma dazu, Rechtssicherheit bzw. Klarheit im Streitfall herzustellen.

Dito

"Ich denke manchmal darüber nach, wie der besondere Platz in der Hölle für jene aussieht, die den Brexit vorangetrieben haben, ohne auch nur die Skizze eines Plans zu haben, ihn sicher über die Bühne zu bringen", sagte Tusk nach einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Leo Varadkar in Brüssel."

Und ich denke manchmal darüber nach, wie der besondere Platz in der Hölle für jene aussieht, zu was die aus der einst stolzen EU gemacht haben! Nämlich Meinungsdiktatur, Versagen und Inkompetenz auf ganzer Linie!

Es kann doch nicht sein, dass es beim Brexit nur Verlierer gibt

Nur Verlierer gibt es auch nicht beim Pokern, beim Roulette oder bei der Börse.

Somit muss es ja beim Brexit auch Gewinner geben. Ich finde es jedenfalls spannender als ein Horror-Thriller.

@Hr. Paschulke

"So ein Unsinn, die EU ist in allererster Linie ein Wirtschaftsraum, oder verspürt irgendjemand aufgrund des Austritts Großbritanniens plötzlich den inneren Drang, in Polen oder Frankreich einzumarschieren?"

Unsinnig klingt das, was Sie geschrieben haben. Vermutlich fehlen Ihnen entsprechende Geschichtskenntnisse.
Am Besten, Sie googeln mal "IRA", dann erfahren Sie etwas über einen Bürgerkrieg, der erst vor relativ kurzer Zeit beendet wurde, und durch den Brexit wieder aufflammen könnte.

re my walden

"Tusk ist Pole und Polen ist ja nun nicht grade das EU Vorzeigeland, eher das blanke Gegenteil. Das mit dem Braxit ist eine Farce, Brüssel hat doch nur Angst das wenn es zu einfach ist die EU zu verlassen noch mehr länder gehen wollen, ausser Polen natürlich ha ha.
Aber man kennt ja die Leute in Brüssel die gerne Gott spielen ohne von was Ahnung zu haben."

Man kennt auch Foristen, die Kommentare raushauen, ohne von was Ahnung zu haben.

Erkennbar an einer Ansammlung primitiver Floskeln.

@ 18:35 von John_McLane

"Herr Tusk hat folgendes gesagt:

"Ich denke manchmal darüber nach, wie der besondere Platz in der Hölle für jene aussieht, die den Brexit vorangetrieben haben, ohne auch nur die Skizze eines Plans zu haben, ihn sicher über die Bühne zu bringen"

Damit sind erst mal nur solche unverantwortlichen und planlosen Hohlköpfe/Lügner wie Farange, May , Johnson und Konsorten... gemeint. Volle Zustimmung für Herrn Tusk! Da darf man schon mal deutlich werden."

Bitte Theresa May durch David Cameron ersetzen!

Cameron hat das Referendum 2016 angesetzt im Glauben es locker gewinnen zu können und gleichzeitg für UK noch einige Vorteile zu verhandeln. Als er es dann verloren hatte, hat er sich den schnell vom Acker gemacht.

May war vor der Abstimmung contra-Brexit, mußte dann aber den Scherbenhaufen, den Cameron hinterlassen hat, zusammen kehren. Erst dabei ist sie pro-Brexit geworden - und hat sich zudem beim kehren ziemlich dilletantisch angestellt.

Wortwahl

Wenn man sich die Wortwahl der „glühenden“ Brexitbefürworter vor Augen führt, wird klar, daß die Wortwahl Tusks mehr als angemessen ist. Das „himmlische“ Ergebnis nach ungeregeltem Brexit wird das ihrige dazu beitragen.

@18:25 Libero _07

###Und jetzt ernsthaft: zum Glück ist die überwältigende Mehrheit der Deutschen schlau genug, zu erkennen, dass wir uns mit einem Dexit massiv selbst ins Knie schießen würden.###

Vorsichtshalber werden aber die Deutschen lieber nicht befragt.

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