Ihre Meinung zu: Trump zur Grenzmauer: Drohung statt Kompromiss

6. Februar 2019 - 9:18 Uhr

In seiner Rede an die Nation hat US-Präsident Trump der Mauer breiten Raum gegeben, die er an der mexikanischen Grenze bauen lassen will. Statt einer Kompromissformel gab es nur eine Drohung. Von Jan Bösche.

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Kommentare

Das einzige, dem Trump treu

Das einzige, dem Trump treu bleibt, sind seine populistischen Symbolthemen, allen voran die Mauer zu Mexiko - ansonsten erschreckend schwach, dünn und gefährlich, was er da an die Nation hinredet. Wie gehabt.

Trump will die Mauer. Und er

Trump will die Mauer. Und er wird sie bekommen. Oder adäquat so hohe Kosten für Militär oder Heimatschutz generieren. Warum zieren sich die Demokraten so sehr? immerhin haben Clinton und Obama auch schon an diesem Bollwerk gewurschtelt. Im Gegensatz zu den normalen Politikern, die alles totquatschen und aussitzen, abwarten und zaudern, macht Trump wenigstens was. Wenn er merkt, die Mauer war ein Flop, kann er wenigstens sagen, daß er es versucht hat. Das ist das größte Manko in der heutigen Politik. Es dauert alles viel zu lange, weil jeder nur noch Bedenken hat. Keiner hat mehr Mut zur Aktion.

RE;Superschlau

"Warum zieren sich die Demokraten so sehr? "
Ganz einfach: Die Demokraten fordern intelligenten Grenzschutz, und den gibt es mit Trump nicht.

"Wenn er merkt, die Mauer war ein Flop, kann er wenigstens sagen, daß er es versucht hat."
Bei diesem Satz fehlen mir die Worte !!!

"Keiner hat mehr Mut zur Aktion."
Blinder Aktionismus bringt rein gar nichts, und kosten nur ein Vermögen, außer vielleicht die eigenen Anhänger zu beruhigen.

Neben Menschen soll die Mauer auch Drogenlieferungen unterbinden. Der mutmaßliche Drogenbaron "El Chapo" hat die u.a. mit einem U-Boot geliefert. Und könnte der Präsident mit seiner Mauer den Abwurf eines Päckchens hinter der Grenze per Kleinflugzeug verhindern ?

Gruß Hador

09:29 von Hador Goldscheitel

RE;Superschlau

"Warum zieren sich die Demokraten so sehr? "
Ganz einfach: Die Demokraten fordern intelligenten Grenzschutz, und den gibt es mit Trump nicht.

"Wenn er merkt, die Mauer war ein Flop, kann er wenigstens sagen, daß er es versucht hat."
Bei diesem Satz fehlen mir die Worte !!!"Keiner hat mehr Mut zur Aktion."
Blinder Aktionismus bringt rein gar nichts, und kosten nur ein Vermögen, außer vielleicht die eigenen Anhänger zu beruhigen.

Neben Menschen soll die Mauer auch Drogenlieferungen unterbinden. Der mutmaßliche Drogenbaron "El Chapo" hat die u.a. mit einem U-Boot geliefert. Und könnte der Präsident mit seiner Mauer den Abwurf eines Päckchens hinter der Grenze per Kleinflugzeug verhindern ?

Gruß Hador
///
*
*
Trump könnte Drogenschmuggel nicht einmal mit einem Wassergraben verhindern.
*
Wenn nurein demokratischer Grenzschützer zeigen will, was Trump an Schmuggel alles nicht verhindern* kann.
*
Nur wegen der guten Sache selbstverständlich.
*
(*s. Knastversorgungslogistik)

RE:Edelmann

"Richtig ist: Der Drogenbaron "El Chapo" ... (mutmaßlich? El Chapo ist ein Drogenboss)."

Ich halte Herrn Joaquín Archivaldo Guzmán Loera genannt "El Chapo" auch genau dafür.
Da er aber bisher noch nie veruteilt wurde bleibt es beim "mutmaßlich" !

Gruß Hador

Nicht lernfähig

Mauern ersetzen keine kluge Politik. Viel lernen tut der Mensch nicht aus seiner Geschichte.

Mauer im Kopf

Mauern sind nur Sichtschutz. Menschen werden nicht gerne angeglotzt, deswegen bewohnen die meisten auch lieber Wohnräume mit Zimmern und Türen und keine offene Lagerhallen.

Wenn Mauern vor dem Eindringen schützen sollen, dann baut man einen Fußboden und ein Dach dazu - sonst wirkt es nicht.

Ging es

Herrn Trump ursprünglich nicht immer darum, eine Mauer zu bauen, die Mexiko bezahlen sollte?
Davon ist aber keine Rede mehr, oder?

Nichts Neues im Westen

Solange Trump Präsident der USA ist, wird es
weder Kompromisse noch Kooperation oder gar Versöhnung geben.
Dieser Mann kann in seiner Rede an die Nation sagen was er will, er wird weiterhin
Gift spritzen.
Er ist nun mal auf Angriff programmiert und kennt kein Verständnis oder Entgegenkommen.
Er wird die USA bis unter die Halskrause aufrüsten, jeder anderen Nation den
Fehdehandschuh hinwerfen und sein Land
zu einer politischen Enklave machen.
Wenn man nur wüsste, wie sein Gesamtkonzept für die Stellung der USA in der Welt aussehen soll (falls er überhaupt eines hat)!
Das Einzige, das ihn womöglich etwas bremsen kann, ist die demnächst zu erwartende Abschwächung der Wirtschaft.
Ich bin traurig,, dass es die USA, in der ich mal gelebt habe, nicht mehr gibt.

09:07 von Superschlau

Clinton und Obama auch schon an diesem Bollwerk gewurschtelt.
.
erstaunlich darüber wird selten oder nie gesprochen
auch dass dieser Obama, mehrere Mill über Mexiko eingereist, auswies

Und das Gegenteil von

Und das Gegenteil von Aktionismus ist Lethargie, und Stillstand.

Eigenlob allerorten

###Der Präsident lobte Erfolge seiner Regierung, die gute Wirtschaftslage, neue Jobs, die Steuerreform und höhere Ausgaben für das Militär. Nicht jede Zahl stimmte, die Faktenchecker der US-Medien waren fleißig dabei, zum Beispiel die Arbeitslosenzahlen auseinander zu nehmen.###

Ist das etwa anders als bei deutschen Politikern? Trump versucht wenigstens seine Wahlversprechen umzusetzen.

Mexiko

Nochmal: Das Wahlversprechen hieß, dass eine Mauer von Mexiko bezahlt wird. Das war schon damals lachhaft, aber es hat wohl keiner zugehört. Mexiko zahlt natürlich nicht, also sollte keiner die Mauer verlangen.

Außerdem - gäbe es eine 10 Meter hohe Mauer, gäbe es auch 11 Meter lange Leitern.

Eine dünne Rede. Nichts zur

Eine dünne Rede. Nichts zur Sozial- oder Gesundheitspolitik dabei.

Ein typischer Trump

Kompromisslos, unbelehrbar, Politik nach Gutsherrenart, mit dem einzigen Ziel, seine Klientel zufrieden zu stellen, als wären die USA seine Firma, in der nur er allein selbstherrlich die Entscheidungen trifft, mit wenig bis gar keinem Respekt für demokratische Grundregeln - ein typischer Trump eben.

@ 10:22 von ser04

"Ging es
Herrn Trump ursprünglich nicht immer darum, eine Mauer zu bauen, die Mexiko bezahlen sollte?"
.
Mexiko zahlt, wenn die Mauer steht.
Indirekt.
Mexiko kann sich dann um die geschätzten 400.000 illegale Migranten jährlich, die durchgewunken wurden, selber kümmern.
Veranschlagen Sie mal nur 10$ pro Kopf im Monat.

Ich weiß nicht warum man sich

Ich weiß nicht warum man sich so über die Mauer zu Mexiko so aufregt? Nur weil Trump sie will? Es gibt auf dieser Welt Länder die haben eine Mauer mit anschließender Sicherheitszohne in der sogar auf Kinder geschossen wenn sie der Mauer zu nahe kommen, und es stört keinen Menschen. Also wiedermal mit 2 Maßen messen.

10:28 von Sisyphos3

«Clinton und Obama auch schon an diesem Bollwerk gewurschtelt.»

«erstaunlich darüber wird selten oder nie gesprochen
auch dass dieser Obama, mehrere Mill über Mexiko eingereist, auswies»

In DEU des Jahres 2019 spricht man auch nicht mehr so sehr über die Streitigkeit um den Ausbau des Frankfurter Flughafens von 19xx.
Eher über die gegenwärtigen Schwierigkeiten, den neuen Flughafen in Berlin fertig zu bekommen.

Die Ausweisung von illegal Eingereisten ist ein ganz anderes Thema.
Als der Bau einer Grenzbefestigung.

"Dieser Obama". Gibt es noch einen zweiten?
Den man "jener Obama" nennen müsste …?

Original BILD-Zitat vom "Rekord-Lügenbaron"

Original Zitat vom 01.04.2016 in BILD:
"REKORD- LÜGENBARON - Donald Trump lügt 71 Mal in einer Stunde." (Headline)
"Trump agiert als hemmungsloser Lügenbaron....Die Lügen sind so dreist und kommen so geballt, dass US-Reporter meist mit dem 'Fact Checking' kaum nachkommen."
In dem Artikel von Herbert Bauernebel wird auch eine "Auswahl der dreistesten Lügen" veröffentlicht.
All das kann man ganz einfach nachlesen.
Darf man darauf überhaupt hinweisen?

10:38 von NeutraleWelt

«Mexiko zahlt, wenn die Mauer steht. Indirekt.
Mexiko kann sich dann um die geschätzten 400.000 illegale Migranten jährlich, die durchgewunken wurden, selber kümmern.
Veranschlagen Sie mal nur 10$ pro Kopf im Monat.»

Und wer erhält dann die 10$ / Kopf / Monat?
Der/die einzelne Geflüchtete, der/die in Mexiko bleibt?
Statt weiter in die USA zu gehen?

Oder Trump für den Bundeshaushalt der USA?
Um die errichtete Mauer "zu refinanzieren"?

Darf man 3x raten …?

11:00 von Bond-007

«Original Zitat vom 01.04.2016 in BILD:
"REKORD- LÜGENBARON - Donald Trump lügt 71 Mal in einer Stunde." (Headline)
Darf man darauf überhaupt hinweisen?»

Darf man sicherlich drauf hinweisen.

Man muss dann aber wohl attestieren, das die BILD mit 71 Lügen pro Stunde auch mal wieder ganz schön dicke auf die Pauke haut …

"Mit mal den Ball flach halten" hat es die BILD auch nicht so sehr …

@superschlau, 10:29

Und das Gegenteil von Aktionismus ist Lethargie, und Stillstand.

Nein, das Gegenteil von Aktionismus ist überlegtes Handeln. Lethargie ist das Gegenteil von Aktivität, Stillstand das Gegenteil von Fortschritt.

"Wenigstens irgendwas machen", wie Sie es weiter oben genannt haben, das ist in der Tat Aktionismus. Dass das für sich schon etwas positives sein soll, erschließt sich mir nicht. Man sollte, finde ich, die Qualität von Plänen schon an dem messen, ob sie einen weiterbringen, und nicht daran, dass sie überhaupt geschmiedet werden.

re neutralewelt

"Mexiko zahlt, wenn die Mauer steht.
Indirekt.
Mexiko kann sich dann um die geschätzten 400.000 illegale Migranten jährlich, die durchgewunken wurden, selber kümmern.
Veranschlagen Sie mal nur 10$ pro Kopf im Monat."

Erklären Sie mal, wie die USA 10$ pro Kopf im Monat für illegale Einwanderer ausgeben.

@10:35 von Werner40

"Eine dünne Rede. Nichts zur Sozial- oder Gesundheitspolitik dabei."

Doch auch dazu hat er etwas gesagt. Nämlich, dass die USA kein sozialistischer Staat werden würden.

Damit ist doch alles geklärt, denn wer die Republikaner kennt, weiß, dass damit gemeint ist, dass die USA kein sozialer Staat werden.

Bedrohliche Lage der Weltpolitik

Die Schlagzeile dieser Meldung - "" - und der Schlusssatz des Kommentars „Der wahre Trump wird wieder twittern“ von Martin Ganslmeier illustriert perfekt den desolaten Zustand nicht nur der US-Politik:

„Letztlich müssen beide Seiten aufhören, Kompromisse als Schwäche zu betrachten. Die Lage der Nation ist schlecht, wenn in der Politik die pragmatische Mitte wegbricht.“

Mit Leuten, die Menschenrechte für überflüssige „Gefühligkeiten“ halten und elementare Erkenntnisse der Naturwissenschaft, die auf allgemein be- und anerkannten Prinzipien der Natur aufbauen (und die für die zukünftige Existenz der Menschheit von entscheidender Bedeutung sind) leugnen, sind Kompromisse aber leider nicht möglich. Denn die können nur faul sein.

Wer auf den Erhalt demokratischer Prinzipien (oder besser: was davon noch übrig ist) Wert legt, kann jedenfalls nur hoffen, dass Trump sich an Pelosi die Zähne ausbeißt. Die kennt sich mit den Strukturen und der Funktionsweise der US-Politik immerhin bestens aus.

Drohungen statt Kompromisse - bedrohliche Lage der Weltpolitik

Die Schlagzeile dieser Meldung - und der Schlusssatz des Kommentars „Der wahre Trump wird wieder twittern“ von Martin Ganslmeier illustriert perfekt den desolaten Zustand nicht nur der US-Politik:

„Letztlich müssen beide Seiten aufhören, Kompromisse als Schwäche zu betrachten. Die Lage der Nation ist schlecht, wenn in der Politik die pragmatische Mitte wegbricht.“

Mit Leuten, die Menschenrechte für überflüssige „Gefühligkeiten“ halten und elementare Erkenntnisse der Naturwissenschaft, die auf weltweit anerkannten (und unbestrittenen) Naturprinzipien aufbauen und die für die zukünftige Existenz der Menschheit von entscheidender Bedeutung sind leugnen, sind Kompromisse aber leider nicht möglich. Denn die können nur faul sein.

Wer auf den Erhalt demokratischer Prinzipien (oder besser: was davon noch übrig ist) Wert legt, kann jedenfalls nur hoffen, dass Trump sich an Pelosi die Zähne ausbeißt. Die kennt sich mit den Strukturen und der Funktionsweise der US-Politik immerhin bestens aus.

11.14 h: Lügen, Halbwahrheiten oder Aufbauschungen - Marke Trump

In dem Presseartikel hieß es noch genauer dazu: "In nur 60 Minuten verbreitete er 71 Lügen, Halbwahrheiten oder Aufbauschungen."
Selbst wenn es auch nur 35 Lügen, Halbwahrheiten oder Aufbauschungen wären, so wäre das immer noch schlimm genug für einen US-Präsidenten.

Erhöte Militärausgaben

kann nicht verstehen,wie man so etwas als Erfolg bezeichnen kann.
Das deutet doch eher auf Versagen an anderer Stelle hin.
Unnötige Verschwendung von Geld,welches an anderer Stelle viel dringender benötigt wird.

RE @ 11:08 von schabernack

"Mexiko zahlt, wenn die Mauer steht. Indirekt.
Mexiko kann sich dann um die geschätzten 400.000 illegale Migranten jährlich, die durchgewunken wurden, selber kümmern.
Veranschlagen Sie mal nur 10$ pro Kopf im Monat.»

Und wer erhält dann die 10$ / Kopf / Monat?
Der/die einzelne Geflüchtete, der/die in Mexiko bleibt?
Statt weiter in die USA zu gehen?

Oder Trump für den Bundeshaushalt der USA?
Um die errichtete Mauer "zu refinanzieren"?

Darf man 3x raten …?
.
Ja, Sie können 3x raten!
Wenn jährlich 400.000 illegale Migranten an der Grenze zur USA stehe und nicht reinkommen, wer hat da ein Problem?
Mexiko oder Trump?
Wer verpflegt die, bringt die unter, oder muss sich um die Rückführung kümmern?
Mexiko oder Trump?
Wer wird sich dann vermutlich auch um seine eigene Grenzsicherheit kümmern müssen?
Mexiko oder Trump?
.
Da sind 10$/Kopf/Monat eher ein Witz!

11:37 von Bond-007

«Selbst wenn es auch nur 35 Lügen, Halbwahrheiten oder Aufbauschungen wären, so wäre das immer noch schlimm genug für einen US-Präsidenten.»

Es wäre auch unerträglich, wenn es nur regelmäßig eine einzige pro Tag wäre.
Ich sehe keinen Dissens zwischen uns beiden …

@ 11:26 von karwandler

"Mexiko zahlt, wenn die Mauer steht.
Indirekt.
Mexiko kann sich dann um die geschätzten 400.000 illegale Migranten jährlich, die durchgewunken wurden, selber kümmern.
Veranschlagen Sie mal nur 10$ pro Kopf im Monat."

Erklären Sie mal, wie die USA 10$ pro Kopf im Monat für illegale Einwanderer ausgeben.
.
Hä?
Warum soll die USA 10$ pro Kopf im Monat für illegale Einwanderer ausgeben, die in Mexiko sitzen?
Zahlen Sie was für Inder, die in Saudi-Arabien sitzen und nach Deutschland wollen?

Illegale in den USA

In den USA leben mindestens 10 Mio Illegale. Deren billige Arbeitskraft wird dringend benötigt, denn ohne diese würde in vielen Bereichen wie z.B. der Landwirtschaft, die Wirtschaft zusammenbrechen.

Präsident Trump hat, auch wenn er inzwischen behauptet, das nie gesagt zu haben, im Wahlkampf ganz klar gesagt, dass Mexico die Mauer bezahlen wird.

Ihre Pseudo-Rechnung über die Bezahlung der Mauer durch angeblich eingesparte Kosten, hat mit Trumps Aussagen nicht das geringste zu tun und ist besten Falles eine Ausrede, um irgendwie noch die Kurve zu bekommen und die Behauptung "Mexico zahlt" aufrecht zu erhalten.

Zwei Dinge dürften feststehen:
1. Die Mauer wird nie gebaut.
2. Sollte die Mauer dochgebaut werden, wird der US-Steuerzahler diese beszahlen und nicht Mexico, auch nicht indirekt.

11:44 von NeutraleWelt / @schabernack, 11:08

«Wenn jährlich 400.000 illegale Migranten an der Grenze zur USA stehe und nicht reinkommen, wer hat da ein Problem? Mexiko oder Trump?»

Mexiko. Und auch weiterhin Trump (die USA).
Da wohl kaum alle 400.000 (die Sie annehmen) sagen werden:

«Oh, eine Mauer! Da kommt man nicht drüber!
Bleiben wir halt in Mexiko! Was soll‘s …!»

«Wer verpflegt die, bringt die unter, oder muss sich um die Rückführung kümmern? Mexiko oder Trump?»

Mexiko. Bis auf die, die die Mauer doch überwanden …

«Wer wird sich dann vermutlich auch um seine eigene Grenzsicherheit kümmern müssen? Mexiko oder Trump?»

Mexiko.

Und noch immer ist nicht ein einziger Peso (Dollar) zur (Re-) Finanzierung der errichteten Mauer in die USA gelangt …

Evtl. weitere 3x raten …?

schabernack

"Und noch immer ist nicht ein einziger Peso (Dollar) zur (Re-) Finanzierung der errichteten Mauer in die USA gelangt "
Und was ist mit den Milliarden Dollar, die Trump nicht für die Tausende Flüchtlinge bezahlen muß?

@NeutraleWelt, um 10:38 Uhr

Mexiko kann sich dann um die geschätzten 400.000 illegale Migranten jährlich, die durchgewunken wurden, selber kümmern.

1. Es gibt keine exakten Zahlen über "illegale" Grenzüberschreitungen pro Jahr. Vermutlich, weil sie "illegal" sind.

2. Anhand der jährlichen Festnahmen im Grenzbereich und der geschätzten Dunkelziffer läßt sich allerdings ablesen, dass sie um etwa 100% übertreiben.

3. Denn die jährlichen Festnahmen waren seit etwa 10 Jahren (vor Trump) rückläufig. Auch die Zahl der in den USA lebenden "illegalen" Migranten nimmt seit etwa 8 Jahren kontinuierlich ab. Das liegt an der wirtschaftlichen Stagnation infolge der weltweiten Bankenkrise, die in den USA ihren Anfang nahm und in deren Folge insbesondere Arbeitsplätze auf dem Leichtlohnsektor abgebaut wurden. Auch das derzeitige wirtschaftliche Strohfeuer unter Trump wird diese Arbeitsplätze nicht wieder zurückholen.

4. Eine Mauer wird keinen einzigen Migranten von einem illegalen Grenzübertritt abhalten.

12:12 von Superschlau / @schabernack, 11:59

«Und was ist mit den Milliarden Dollar, die Trump nicht für die Tausende Flüchtlinge bezahlen muß?»

In den USA existiert kein staatliches Sozialsystem, aus dem Flüchtlinge Millarden von Dollar würden beziehen können. Wenn Sie Unterstützung erhalten, dann in erster Linie aus privat finanzierten Quellen …

Statt weiterer Erläuterungen fällt es hier leicht, schlicht auf den Beitrag von @GeMe von 11:57 zu verweisen. "Da steht alles drin" …

Man kann es 1.000 Mal hin, und dann 1.001 Mal wieder her wenden:
Mexiko (Mexikaner) wird (werden) die Mauer nicht bezahlen …

re neutralewelt

"Hä?
Warum soll die USA 10$ pro Kopf im Monat für illegale Einwanderer ausgeben, die in Mexiko sitzen?"

Ich habe mir schon gedacht, dass Sie den Wink mit dem Zaunpfahl nicht kapieren.

Es ist doch völlig wurscht, wieviel Geld die Mexikaner ausgeben. Damit zahlen sie weder direkt noch indirekt einen einzigen Dollar für die Mauer.

Und genau das haben Sie behauptet. Ich erinnere:
"Mexiko zahlt, wenn die Mauer steht.
Indirekt."

re nicht superschlau

""Und noch immer ist nicht ein einziger Peso (Dollar) zur (Re-) Finanzierung der errichteten Mauer in die USA gelangt "
Und was ist mit den Milliarden Dollar, die Trump nicht für die Tausende Flüchtlinge bezahlen muß?"

Wieviel Unterstützung kriegt denn ein Illegaler in den USA vom Staat?

frosthorn

"Und das Gegenteil von Aktionismus ist Lethargie, und Stillstand.
Nein, das Gegenteil von Aktionismus ist überlegtes Handeln. Lethargie ist das Gegenteil von Aktivität, Stillstand das Gegenteil von Fortschritt."
Wenn Sie das so sehen, ist das Ihr Ding.
Wenn man alles und jedes bis ins kleinste Detail durchdenkt, bis sich das Problem von alleine gelöst hat, ist das nicht mehr überlegt, dann ist das lethargisch.

Trump - nicht unterschätzen

Es ist ein großer Fehler Trump zu unterschätzen und sich lustig zu machen. Ob man es mag oder nicht - er hat bereits vieles von seiner Aganda umgesetzt:
- Steuersenkung für vor allem Wirtschaft und Reiche
- Streichungen von Ausgaben im Sozialen, Wissenschaft und Naturschutz
- Aufhebung von diversen Naturschutzauflagen, Schließung und Verkleinerung von Nationalparks
- Chinas unverschämten Handelspraktiken mit berechtigten Zöllen entgegentreten
-Erhöhung der Militärausgaben
-Druck auf NATO die vereinbarten Zahlungen zu leisten
- Abzug aus Syrien
- Stützung Israels
- Ende des Schmusekurses mit dem Iran
- Kumpel Bolsonaro gewinnt in Brasilien
- Nordstream als Finanzierung Putins durch die EU anprangern

- chine

@ 11:59 von schabernack

"Und noch immer ist nicht ein einziger Peso (Dollar) zur (Re-) Finanzierung der errichteten Mauer in die USA gelangt …"
.
Darum geht es auch nicht. Die Gesamtkosten vom geschätzten 25Mrd. sind gemessen am Haushalt der USA die berühmten Peanuts.
Nur die Probleme mit illegaler Migration werden dann nicht mehr die USA haben, sondern Mexiko.
Auch wenn es einige über die Mauer schaffen sollten.
.
Die über 400.000 sind übrigens nicht geschätzt. Können Sie nachlesen. Department of Homeland Security, Yearbook of Imigration Statistics.

"Statistisch gesehen sind Illegale in den USA friedliebender

...als US-Bürger."

Das ist so nicht richtig. Es gibt keine eindeutigen Daten für diese Behauptung. Vorweg: Man unterscheide legale und illegale Einwanderung. Legale Einwanderer sind statistisch gesehen gesetzestreuer als der Schnitt der gebürtigen US-Bürger.

Für Illegale gibt es hingegen keine in der Gänze aussagekräftigen Daten. Es konnte einerseits gezeigt werden, dass z.B. die Wahrscheinlichkeit in Texas festgenommen zu werden für Illegale ca. 40% niedriger ist als für gebürtige US-Bürger. Andererseits wurde gezeigt, dass illegale Einwanderer in Arizona gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil etwa 146% wahrscheinlicher verurteilt in Gefängnissen sitzen, insbesondere mit signifikant höheren Raten bei Mord, Totschlag, sexueller Gewalt oder bewaffneten Raubüberfällen. Auch fand die US Sentencing Commission heraus, dass illegale Einwanderer überproportional "federal crimes" begehen.

So einfach wie in der Analyse behauptet, ist es also nicht.

RE:Edelmann

Sie haben recht !
El Chapo wurde in Mexico verurteilt.
Da habe ich wohl zu ungenau gelesen - mea culpa !

Gruß Hador

71 Lügen pro Minute

Warum wird zum Lügenvorwurf ausgerechnet die Bildzeitung als Quelle aufgeführt? Warum fehlen seriöse Quellenangaben?

@Superschlau

"Und was ist mit den Milliarden Dollar, die Trump nicht für die Tausende Flüchtlinge bezahlen muß?"

Sie scheinen nicht verstanden zu haben, dass es sich bei den "illegalen" Migranten nicht um Kriegsflüchtlinge oder Verfolgte handelt, die Asyl suchen, sondern um arbeitssuchende Migranten.

Für diese zahlt "Trump" (der sowieso nicht, der greift ja selbst nur unentwegt Steuermittel ab) auch jetzt schon keinen Penny, im Gegenteil er und die amerikanische Wirtschaft profitieren in mehrfacher Hinsicht. Erstens von deren Arbeitsleistung zu Niedriglöhnen. Zweitens von deren Konsumverhalten, da das Geld größtenteils wieder im eigenen Land ausgegeben wird.

"Illegale" erhalten keine staatliche Unterstützung, wenn sie arbeitslos werden. Sie haben auch keine Krankenversicherung und müssen für Behandlungen selbst aufkommen. Sämtliche sozialen Leistungen werden privat über Vereine und Stiftungen oder z.B. kirchlich getragen.

Dollar illegale Einwanderer

Das Trump für illegale Einwanderer Milliarden zahlt ist wirklich eine superschlaue Idee. Die Einwanderer arbeiten illegal und tauchen unter, damit Sie nicht abgeschoben werden. Wen man nicht findet, der kostet einen auch kein Geld. Würden alle illegalen Einwanderer in den USA plötzlich verschwinden hätte die Wirtschaft dort erhebliche Probleme. Deswegen soll die Mauer auch nur als Symbol her, das die Politik etwas unternimmt. Aber etwas gegen die Einwanderung zu Unternehmen liegt eigentlich gar nicht in ihrem interesse

10:32 von R.Stahl

"...gäbe es eine 10 Meter hohe Mauer, gäbe es auch 11 Meter lange Leitern." Die gibt es schon, aber haben Sie mal so eine aufgestellt gegen ein Hinderniss mit Stacheldraht auf der anderen Seite? Googeln Sie doch mal "Mark Morgen", Grenzschutzchef von Obama, entlassen von Trump, und informieren sich was er ueber ein Hinderniss zu sagen hat.

er hat klare signale gegeben

und finde es gut das es nicht um demokraten oder republikaner geht sondern um amerika.
in den letzten jahren waren zu viel rivalitäten. amerikaner sind nicht so schnell mit neuerungen oder utopisches. sie mögen es wenn es amerika bleibt wie es ist. soziale bereiche , mit sowas können sie leben aber mit einem schwachen amerika, uneinig eben nicht.
die mauer wird kommen, kann nicht sein das amerika unterwandert. amerika braucht keine illegalen und wer in amerika arbeiten will kann saisonmäsig es tun, wie hier in canada-quebec wo mexikaner ein 3-4monatiges visum bekommen um in der agrarindustrie zu arbeiten. landwirte müfestsissen dann mindestlohn zahlen und für die unterkunft sorgen und es geht sehr gut.
angst habe ich vor der intelligenten mauer wie die domikraten es wollen. intelligent heisst brutal, mit computer,dronen und hight technick. mexiko ist selber schuld, korrupt, kein systeme , alle gehen durch wie in einem selbsbediehnungsladen.

@10:28 von Sisyphos3 @09:07

@10:28 von Sisyphos3
@09:07 von Superschlau

Bitte vorher informieren:
Sowohl Bill Clinton (ich nehme an, der ist gemeint) wie auch Obama haben niemals an einem Bollwerk, das einer Abgrenzung zweier Staaten vergleichbar mit einer Mauer, gewerkelt.
Es existiert über Teile entlang der Grenze einen Grenzzaun, der allerdings nicht den Zweck erfüllen konnte, die Grenzbereiche zu sichern, die mangels Personal nicht ausreichend geschützt werden konnten.
Obame hat niemals mehrere Mill(ionen) Mexikaner ausgewiesen.
Obama hat vielmehr dafür gesorgt, dass als illegal eingereiste Mexikaner, z.B. die, die viele Jahre schon in den USA lebten und gegebenenfalls auch brav Steuern zahlten, einen legalen Staus erhalten.

82 Minuten Trump...

...sind vertane 82 Minuten.
Das übliche Durcheinander von peinlicher Selbstdarstellung, leeren Ankündigungen, Drohungen, Halbwahrheiten und Lügen.
Wie sagte einst Helmut Schmidt? „Man kann über alles reden - außer über 20 Minuten.“

Milchmädchenrechnung

06. Februar 2019 um 12:12 von Superschlau

Sie haben eine Milchmädchenrechnung aufgemacht. Die Mauer, von der Herr Trump schwärmt, soll illegale Migration und Schmuggel reduzieren. Das Vorhaben wird keinen Beitrag leisten zur Reduzierung von Kosten für Asyl. Schon jetzt sind die USA sehr restriktiv bei der Gestattung von Aufenthaltsrechten für Geflüchtete, weniger als 100.000 nehmen die USA im Jahr auf. Diejenigen, die registriert werden, erhalten natürlich auch staatliche und kommunale Leistungen. Die berühmte Mauer wird also hier kaum Auswirkungen haben.
Wie in Deutschland so findet auch in den USA der Großteil der arbeitsfähigen Geflüchteten rasch Jobs, wodurch also auch Geflüchtete Beiträge leisten zum Steueraufkommen wie für die Sozialkassen.
Ach ja, die Mauer kann nur dann wirksam sein, wenn sie instand gehalten wird, wenn Patrouillen erfolgen und elektronische Maßnahmen ergänzt werden. Patrouillen gibt es schon jetzt, die zusätzlichen elektronischen Maßnahmen genügen völlig.

@um 09:07 von Superschlau

"Trump will die Mauer. Und er wird sie bekommen. Oder adäquat so hohe Kosten für Militär oder Heimatschutz generieren. Warum zieren sich die Demokraten so sehr?"

Das lustige ist ja, dass die Demokraten solange die Mauer während des Shutdowns blockiert haben bis die Kosten durch den Shutdown 6 Milliarden erreichten und damit teurer waren als die 5,5 Milliarden welche Trump für die Mauer verlangte. Sobald die Summe erreicht war hat Trump sofort den Shutdown beendet. Die Demokraten haben so inzwischen kein einziges sachliches Argument mehr gegen die Mauer vorzubringen.

@um 09:29 von Hador Goldscheitel

Mauern sind sehr effizient was (Grenz-)schutz angeht. Das zeigen moderne und historische Daten eindeutig. Zu behaupten eine Mauer wäre "blinder Aktionismus" ist schlicht faktisch falsch.

12:12, Superschlau

>>schabernack
"Und noch immer ist nicht ein einziger Peso (Dollar) zur (Re-) Finanzierung der errichteten Mauer in die USA gelangt "
Und was ist mit den Milliarden Dollar, die Trump nicht für die Tausende FlüchtlInge zahlen muss?<<

Von welchen Milliarden Dollar reden Sie?

Nicht nur die USA, sondern kein Staat der Erde zahlt irgend etwas für untergetauchte, illegale Migranten.

Asylanträge stellen die Leute, die über die US-Südgrenze einwandern, in den seltensten Fällen. Es handelt sich um Arbeitsmigranten.

Reine Symbolik

Beim Kampf um die Mauer geht es Trump nur um das Symbol. Und daher sollten die Demokraten ihn an der Stelle auflaufen lassen. Sie sollten einfach nicht zustimmen, zwingen kann sie niemand, auch nicht Trump. Das wird Trumps symbolträchtigste Niederlage.

Nie und nimmer

@ Superschlau:
Trump will die Mauer. Und er wird sie bekommen.

Wenn nicht in dieser, dann in einer anderen Welt. Gott sei Dank gibt es viele unsinnige Großprojekte, die nie realisiert wurden. Jetzt gibt's eins mehr.

@ 12:24 von karwandler

"Ich habe mir schon gedacht, dass Sie den Wink mit dem Zaunpfahl nicht kapieren.
..[]...Und genau das haben Sie behauptet. Ich erinnere:
"Mexiko zahlt, wenn die Mauer steht.
Indirekt.""
.
Bitte schließen Sie nicht von sich auf andere!
Und gewöhnen Sie sich einen anderen Ton an.
Wenn es eine Mauer geben sollte (ja, blabla, über die kann man ja rüber, wenn man eine 11m Leiter hat), dann hört vieleicht mal diese "Durchreiche-Mentalität" auf.
Was, Du willst in die USA? Kein Problem, wir fahren dich zur Grenze (so wie in Spanien z.Zt.). Am besten für $. Da bringt dich dann ein "Freund" rüber. Für $.
Wenn das nicht mehr funktioniert, gib´s auch keine $! (Und keine Toten in der Wüste)
Und dann kann sich Mexiko mal selber Gedanken über seine Grenzsicherung machen. Das kostet $ (oder Peso). Es sei den man will die Gäste finanzieren. Auch das kostet $ (oder Peso).
Also zahlt dann Mexiko. Indirekt. Nicht für die Mauer, aber für seine "Hilfsbereitschaft".
Endlich kapiert?

Trump hat nichts gegen Zuwanderer

In seinen verschiedenen Unternehmen hat Trump immer auch illegale Einwanderer beschäftigt und von ihnen profitiert. Mit dieser Mauer möchte er nicht unbedingt Migranten raus halten, sondern nur irgend ein Monument bauen und sich daran verewigen. Mehr steckt da nicht dahinter.

@ 12:19 von dilbert_66

"1. Es gibt keine exakten Zahlen über "illegale" Grenzüberschreitungen pro Jahr. Vermutlich, weil sie "illegal" sind.
2. Anhand der jährlichen Festnahmen im Grenzbereich und der geschätzten Dunkelziffer läßt sich allerdings ablesen, dass sie um etwa 100% übertreiben."
.
Ich möchte auch Ihnen das Yearbook of Imigration Statistics ans Herz legen, bevor Sie hier Behauptungen als Wahrheit postulieren.
2016 wurden weit über 400.000 beim illegalen Grenzübertritt gefasst (und 340.056 wieder direkt ausgewiesen.
Sie haben wahrscheilich recht, das die Dunkelziffer noch höher liegt.
Eine Frage an Forist "GemachGemach": Ja wer war denn da Präsident?
.
"Auch die Zahl der in den USA lebenden "illegalen" Migranten nimmt seit etwa 8 Jahren kontinuierlich ab."
.
Ja, von 11,4Mio 2010 auf etwa 10,7Mio. 2018. Super?
Das macht über 3% der amerikanischen Bevölkerung aus.

13:55 von NeutraleWelt

«Und dann kann sich Mexiko mal selber Gedanken über seine Grenzsicherung machen. Das kostet $ (oder Peso). Es sei den man will die Gäste finanzieren. Auch das kostet $ (oder Peso).

Also zahlt dann Mexiko. Indirekt. Nicht für die Mauer, aber für seine "Hilfsbereitschaft". Endlich kapiert?»

Das "endlich kapiert" ging jetzt zwar nicht an mich.

Aber ja - wenn Sie es so ausdrücken.
Dann kann man verstehen, was Sie mit "indirekt zahlen" tatsächlich meinen.

Das müssen Sie dann in einer schriftlichen Debatte aber auch von Anfang an so benennen, damit es überhaupt irgendwer verstehen kann.

In dieser Art hat es Donald ganz gewiss nicht verstanden (wissen wollen), als er tönte, MEX werde die Mauer bezahlen …

13:55, NeutraleWelt

>>Wenn es eine Mauer geben sollte (ja, blabla, über die kann man ja rüber, wenn man eine 11m Leiter hat), dann hört vieleicht mal diese "Durchreiche-Mentalität" auf.
Was, Du willst in die USA? Kein Problem, wir fahren dich zur Grenze (so wie in Spanien z.Zt.). Am besten für $. Da bringt dich dann ein "Freund" rüber. Für $.
Wenn das nicht mehr funktioniert, gib´s auch keine $! (Und keine Toten in der Wüste)<<

Aus Ihren Worten ist deutlich zu entnehmen, daß Ihnen die US-amerikanische Südgrenze nicht einmal ansatzweise vertraut ist.

An Alle, die meinen, die USA

An Alle, die meinen, die USA zahlten nicht für untergetauchte Migranten: Wie sieht das mit (illegaler )Schwarzarbeit aus? Würde diese Arbeit regulär verrichtet werden, fielen doch irgendwie Steuern an. Rechnet man die hier nicht mit, oder wie? Und solange die Migranten in Mexiko sind, zahlt nun mal Mexiko die Zeche.Wieso ist die USA auf illegale Migranten angewiesen? Können die Jobs nicht von regulären Migranten erledigt werden? Diese Argumentationen laufen doch nur auf ein Befürworten der völlig ungehemmten Migration hinaus. Kein Staat der Erde kann sowas auf Dauer aushalten.

14:11, NeutraleWelt

>>"Auch die Zahl der in den USA lebenden "illegalen" Migranten nimmt seit etwa 8 Jahren kontinuierlich ab."
.
Ja, von 11,4Mio 2010 auf etwa 10,7Mio. 2018. Super?
Das macht über 3% der amerikanischen Bevölkerung aus.<<

So ist es.

Und diese 3% arbeiten für ihren Lebensunterhalt, zahlen Steuern, beziehen keine Sozialleistungen und leben mit dem Damoklesschwert der Entdeckung und Ausweisung.

So kann man Menschen, ohne die die US-Wirtschaft nicht funktionieren würde, rechtlos und ausbeutbar halten.

Durch Trumps fremdenfeindliche Politik wird der Status dieser Menschen noch prekärer. Was sehr im Sinne seiner Milliardärsfreunde, für die diese Menschen arbeiten, ist.

Dumm ist allerdings, daß Trump damit den Rückhalt der Republikaner bei den so genannten Hispanics, der über die letzten Jahre stark anwuchs, aufs Spiel setzt. Und diese Hispanics sind die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe der USA. Ich rede da nur von den Legalen.

re neutralewelt

"Also zahlt dann Mexiko. Indirekt. Nicht für die Mauer, aber für seine "Hilfsbereitschaft".
Endlich kapiert?"

Hypothetische Kosten für Mexiko bezahlen keinen einzigen Meter Mauer. Nicht mal indirekt.

Wenigstens geben Sie das jetzt zu, auch wenn Sie in Trump-Manier so tun, als wäre es nie anders gemeint gewesen ...

Allerdings steht dann immer noch die Frage im Raum, was es dann überhaupt mit dem Mauerprojekt und seiner Bezahlung zu tun hatte?

@ 14:33 von fathaland slim

"Aus Ihren Worten ist deutlich zu entnehmen, daß Ihnen die US-amerikanische Südgrenze nicht einmal ansatzweise vertraut ist."
.
Doch! Sehr wohl. Ihnen denn?
Da gibt es nicht eine Grenze, sondern Grenzen, wenn man die USA mal in Budesstaaten sieht.
Natürlich macht es keinen Sinn, eine Mauer im Rio Grande zu bauen.
Aber beim Rest? Warum nicht?
Wo wird denn die Grenze am häufigsten illegal überquert?

re neutralewelt

"Nur die Probleme mit illegaler Migration werden dann nicht mehr die USA haben, sondern Mexiko.
Auch wenn es einige über die Mauer schaffen sollten."

Irgendwo habe ich dazu den zutreffenden Satz gelesen:

Gleichzeitig mit einer 4 m hohen Mauer wurde eine 5 m lange Leiter erfunden.

Es hat auch keinen Zweck ihnen zum gefühlt 1000. Mal zu erklären, dass die illegalen Einwanderer in den USA zum größten Teil legal einreisen und dann bloß das Ausreisen vergessen haben.

14:40, Superschlau

>>An Alle, die meinen, die USA zahlten nicht für untergetauchte Migranten: Wie sieht das mit (illegaler )Schwarzarbeit aus? Würde diese Arbeit regulär verrichtet werden, fielen doch irgendwie Steuern an. Rechnet man die hier nicht mit, oder wie?<<

Legale Schwarzarbeit gibt es nicht.

Schwarzarbeit wird, nicht nur in den USA, derart schlecht bezahlt, daß auf den ausgezahlten Lohn selbst dann, wenn er legal wäre, keine Steuern anfallen würden.

Die illegalen Migranten sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ohne sie würde die Lebensmittelversorgung der USA zusammenbrechen. Denn ein Großteil der Kartoffeln, Tomaten etc. wird in Kalifornien angebaut. Die Feldarbeiter sind meist illegale Tagelöhner.

Nur mal so eine Frage, würden

Nur mal so eine Frage, würden wir Uns an Kritik aus USA stören, wenn wir eine Mauer zu zB Dänemark bauen wolllten? Warum sollte er also auf Europa hören?

14:11 von NeutraleWelt

«Auch die Zahl der in den USA lebenden "illegalen" Migranten nimmt seit etwa 8 Jahren kontinuierlich ab.»

«Ja, von 11,4Mio 2010 auf etwa 10,7Mio. 2018. Super?
Das macht über 3% der amerikanischen Bevölkerung aus.»

Andere Zahlen, die ich nicht kenne.
Die aber interessant wären, sie den von Ihnen zitierten gegenüber zu stellen:

A Wieviel Prozent dieser 3% zahlen in den USA Abgaben / Steuern in Kommunal-, Landes- und den Bundeshaushalt ein?

B Zu wieviel Prozent trägt die Arbeitsleistung dieser 3% zur Wertschöpfung in den gesamten USA / in einzelnen Bundesstaaten bei?

C Um wieviel Prozent sänke die Wertschöpfung, halbierte / viertelte man die Anzahl, die diese 3% ausmachen?

Die weit überwiegende Mehrheit dieser Menschen sind keine "Hängematten-Abhänger", die dem Staat auf der Tasche liegen. Und auch keine, die US-Bürgern begehrte und lukrativ bezahlte Arbeitsstellen vor der Nase wegschnappen …

14:47, NeutraleWelt

>>@ 14:33 von fathaland slim
"Aus Ihren Worten ist deutlich zu entnehmen, daß Ihnen die US-amerikanische Südgrenze nicht einmal ansatzweise vertraut ist."
.
Doch! Sehr wohl. Ihnen denn?<<

Ich wurde in Texas mehrfach bei Razzien aus dem Greyhoundbus geholt. Durfte ihn aber, im Gegensatz zu vielen Mitreisenden, anschließend wieder besteigen.

Das war vor mehr als 25 Jahren.

"Die illegalen Migranten sind

"Die illegalen Migranten sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ohne sie würde die Lebensmittelversorgung der USA zusammenbrechen. Denn ein Großteil der Kartoffeln, Tomaten etc. wird in Kalifornien angebaut. Die Feldarbeiter sind meist illegale Tagelöhner."

Das ist doch alles gelogen. Das würde ja bedeuten, daß legale Arbeit das Land nicht ernähren könnte. Hat das denn überhaupt mal jemand probiert? Schließlich geht das in Europa ganz ordentlich.

@Superschlau - Trump will die Mauer & er wird sie bekommen

Sie sind offenbar nicht informiert was im US Kongress so alles läuft.
Die ""Republikaner"" wollen die Mauer auch nicht
und haben noch ein Antrag durchgebracht, bei der selbst Trump keinen Notstand erklären kann, um einen neuen Shutdown starten zu können.
Aber die Rede war köstlich heute Nacht.
Wußte noch nicht, das Trump die Menschen
aus Dachau damals befreit hatte :-)

14:40, Superschlau

>>Wieso ist die USA auf illegale Migranten angewiesen? Können die Jobs nicht von regulären Migranten erledigt werden?<<

Natürlich könnten Sie das.

Aber was ist denn der Unterschied zwischen einem legalen und einem illegalen Migranten?

Sein Status, oder?

Und wer bestimmt diesen Status?

>> Diese Argumentationen laufen doch nur auf ein Befürworten der völlig ungehemmten Migration hinaus. Kein Staat der Erde kann sowas auf Dauer aushalten.<<

Die USA hatten immer schon sehr restriktive Einwanderungsbestimmungen, die sie kontinuierlich verschärften. Was aber Menschen nicht daran hindert, mit Touristenvisa einzureisen und dann einfach zu bleiben.

So kam, auch wenn Sie sich weigern, dies zur Kenntnis zu nehmen, der Löwenanteil der Illegalen ins Land.

@ 14:55 von fathaland slim

"Ich wurde in Texas mehrfach bei Razzien aus dem Greyhoundbus geholt. Durfte ihn aber, im Gegensatz zu vielen Mitreisenden, anschließend wieder besteigen."
.
Dann waren Sie vermutlich zu den vielen Mitreisenden legal dort?

Stillstand der Moral

Ich gehe schlafen und bitte euch, mich wieder aufzuwecken, wenn der Idiot namens Trump durch die Vernunft abgelöst wurde, sei es durch Amtsenthebungsverfahren, durch Gefängnis, durch natürlichen Tod oder ganz einfach durch einseitiges Aufgeben seinerseits. ... Schnarchen

Mal nachgeforscht

Gemäß der Forenrichtlinien soll hier für alle (!) einheitlich ein bestimmtes Wahrheitsniveau gelten. Da der ts-Faktenfinder den Text der Rede offenbar noch nicht gegenchecken konnte, hier mal ein Verweis auf die angesehene New York Times deren Mitarbeiter stets gut aufgestellt sind.

Auch beim Teleprompter-Präsidenten, für einige Minuten physisch seines Twitter-Accounts entledigt, bleiben die Lügen, Wahrheitsverdrehungen und die üblichen Mythenbildungen der Rechtsnationalen auch in dieser Rede nicht aus.

Hier also der NYT-Faktencheck. Und der scheint bei rechtsnationalen Politikern stets angebracht. Quelle: nyti.ms/2REKjgw

Das Ergebnis spricht für sich (eine Ansammlung von Falschbehauptungen und Lügen) und gegen die Politik des ewigen Feindbild- und Sündenbockdenkens, der Spaltung, der Angst-und Panikmache.

14:56, Superschlau

>>illegalen Migranten sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ohne sie würde die Lebensmittelversorgung der USA zusammenbrechen. Denn ein Großteil der Kartoffeln, Tomaten etc. wird in Kalifornien angebaut. Die Feldarbeiter sind meist illegale Tagelöhner."

Das ist doch alles gelogen. Das würde ja bedeuten, daß legale Arbeit das Land nicht ernähren könnte. Hat das denn überhaupt mal jemand probiert? Schließlich geht das in Europa ganz ordentlich.<<

Wenn mich jemand der Lüge bezichtigt, betrachte ich dies als feindseligen Akt meiner Person gegenüber.

Wenn Sie allgemein bekannte, nachprüfbare Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dann ist dies bedauerlich, aber wohl nicht zu ändern.

@ 14:55 von schabernack

"Andere Zahlen, die ich nicht kenne.
Die aber interessant wären, sie den von Ihnen zitierten gegenüber zu stellen:

A Wieviel Prozent dieser 3% zahlen in den USA Abgaben / Steuern in Kommunal-, Landes- und den Bundeshaushalt ein?"
.
Es ist manchmal etwas kompliziert......
.
Wie wäre es mit 0,0% von den 3%, weil die illegal im Land sind und die bestimmt kein "Arbeitgeber" (oder Ausbeuter) angemeldet hat?

@ 14:44 von fathaland slim

"Und diese 3% arbeiten für ihren Lebensunterhalt, zahlen Steuern, beziehen keine Sozialleistungen und leben mit dem Damoklesschwert der Entdeckung und Ausweisung.

So kann man Menschen, ohne die die US-Wirtschaft nicht funktionieren würde, rechtlos und ausbeutbar halten."
.
Genau. Und das befürworten Sie?
Es gibt auch legale Wege.
Zudem sich jedes Land seine Gäste selber aussuchen sollte.

@ 14:54 superschlau

Das ist das bekannte unnütze Totschlagargument, das Sie da bringen, bevorzugt wenn Sie inhaltlich anderer Meinung sind. Aber das hier ist ein Diskussionsforum und keine Genehmigungsstelle für Kritik.

re nicht superschlau

"Nur mal so eine Frage, würden wir Uns an Kritik aus USA stören, wenn wir eine Mauer zu zB Dänemark bauen wolllten? Warum sollte er also auf Europa hören?"

Sehen Sie hier einen einzigen Menschen, der glaubt oder verlangt, Trump müsste auf ihn oder auf Europa hören?

15:05, NeutraleWelt

>>@ 14:55 von fathaland slim
"Ich wurde in Texas mehrfach bei Razzien aus dem Greyhoundbus geholt. Durfte ihn aber, im Gegensatz zu vielen Mitreisenden, anschließend wieder besteigen."
.
Dann waren Sie vermutlich zu den vielen Mitreisenden legal dort?<<

Wahrscheinlich meinen Sie "im Gegensatz zu...".

Ja, selbstverständlich. Sonst hätte ich den Bus ja nicht wieder besteigen dürfen.

Aber was genau hat jetzt mein damaliger Status mit den Problemen an der mexikanisch-amerikanischen Grenze zu tun?

15:09, NeutraleWelt

>>Wie wäre es mit 0,0% von den 3%, weil die illegal im Land sind und die bestimmt kein "Arbeitgeber" (oder Ausbeuter) angemeldet hat?<<

Selbstverständlich zahlen die meisten Illegalen Steuern. Dies dient auch der Tarnung. Es gibt in den USA, wie schon oft geschrieben wurde, keine Meldepflicht, weswegen es schwer ist, einem Illegalen seinen Status nachzuweisen. Viel schwerer, als jemandem Schwarzarbeit nachzuweisen. Also zahlt man Steuern und wird meist in Ruhe gelassen.

Schwarzarbeit gibt es meist im prekären Bereich. Und da wird kein Unterschied zwischen Citizens und Non-Citizens gemacht. Wer gezwungen ist, zu solchen Bedingungen zu arbeiten, ist ganz, ganz unten angekommen.

Das sind in den USA viele.

14:11 von NeutraleWelt

"Ich möchte auch Ihnen das Yearbook of Imigration Statistics ans Herz legen, bevor Sie hier Behauptungen als Wahrheit postulieren... Die Zahl der in den USA lebenden "illegalen" Migranten nahm von 11,4Mio 2010 auf etwa 10,7Mio. 2018 ab."

Ich staune aus eigener Erfahrung doch sehr über die "Genauigkeit" der von Ihnen ans Herz gelegten Zahlen:

1. Ein Freund und ich befanden uns lt. US Customs and Border Protection Traveler Status im September in den USA, obwohl wir das Land nie betreten hatten. (???)

2. Im Oktober aus Mx via USA nach China reisend und im November auf gleichem Weg zurück, habe ich binnen 2 h nach Landung die USA nach Mx verlassen.
Kürzlich erhielt ich eine email von US Customs and Border Protection, die mich daran erinnerte, dass ich mich nur 3 Monate in den USA aufenthalten darf und in Bälde ausreisen muss. (???)

Da die USA keine Ausreisekontrolle nach Mx durchführen, haben sie überhaupt keinen Überblick, wer im Land ist und wer es verlassen hat...

15:11, NeutraleWelt

>>@ 14:44 von fathaland slim
"Und diese 3% arbeiten für ihren Lebensunterhalt, zahlen Steuern, beziehen keine Sozialleistungen und leben mit dem Damoklesschwert der Entdeckung und Ausweisung.

So kann man Menschen, ohne die die US-Wirtschaft nicht funktionieren würde, rechtlos und ausbeutbar halten."
.
Genau. Und das befürworten Sie?
Es gibt auch legale Wege.
Zudem sich jedes Land seine Gäste selber aussuchen sollte.<<

Im Gegensatz zu Herrn Trump, der das Heer der Illegalen problemlos legalisieren könnte, befürworte ich dies nicht.

Im übrigen ist der Begriff "Gäste" unangebracht.

Gäste haben ein Touristenvisum.

Karwendel andererseits

"Sehen Sie hier einen einzigen Menschen, der glaubt oder verlangt, Trump müsste auf ihn oder auf Europa hören?"
Nein, aber worüber reden wir dann hier? Ist doch absolut egal, zu welchem Ergebniss wir kommen.

andererseits, welches Totschlagargument meinst Du?

@ 15:15 von fathaland slim

"Dann waren Sie vermutlich zu den vielen Mitreisenden legal dort?<<

Wahrscheinlich meinen Sie "im Gegensatz zu..."."
.
Ja, genau, das meinte ich.
.
"Ja, selbstverständlich. Sonst hätte ich den Bus ja nicht wieder besteigen dürfen.
Aber was genau hat jetzt mein damaliger Status mit den Problemen an der mexikanisch-amerikanischen Grenze zu tun?"
.
Keine Ahnung, Sie haben das doch in den Raum geworfen?
Mir ist auch nicht klar, was Sie uns damit mitteilen wollten.
Vielleicht können Sie uns ja mit weiteren Reiseberichten bei der Meinungsbildung weiterhelfen?

Leider wieder mehr Kommentar als neutraler Bericht

Wie ueber die letzten drei Jahre hinweg, ruehmt sich der Autor mit negativ und allenfalls neutralem Berichterstatten ueber unsere derzeitige Regierung in den USA.

Deutsche Leser werden bewusst im Dunkeln gelassen ueber die zunehmend radikalen Vorschlaege der Demokraten, die Praesident Trump offen und zurecht in seiner Rede gestern abend kritisierte.
Dazu gehoert insbesondere, die
Abtreibung bis zum Zeitpunkt der Geburt, und sogar, wie diese Woche vom demokratischen Gouverneur Northam unterstuetzt, Ermordung eines aus Versehen geborenen Babys auf dem OP-Tisch.

Offenes Bewerben sozialistischer, kommunistischer Wirtschaftsformen, und die offene Ignoranz ueber wirtschaftliche Fragen und Methoden einiger Abgeordneter der Demokraten. Auch das kritisierte der Praesident gestern abend: "Es wird nie Sozialismus in den USA geben."

Liebe Tagesschau. Bitte nicht immer nur in eine Richtung hauen. Glaube ja nicht, das ich gehoert werde

15:09, NeutraleWelt

>>Wie wäre es mit 0,0% von den 3%, weil die illegal im Land sind und die bestimmt kein "Arbeitgeber" (oder Ausbeuter) angemeldet hat?<<

Hierzu noch ein Nachtrag:

Viele "Illegale" sind selbst Unternehmer und stellen Leute ein.

Die Arbeitswelt in den USA funktioniert sehr unterschiedlich von der unsrigen.

Wer einen Betrieb führt, wird oft nicht so genau gecheckt.

Ein Freund von mir war Nachbar eines mexikanischen Gartenbauunternehmers in Houston/Texas. Der hatte einen Fuhrpark von vier Pickups und etwa zehn Angestellte. Ganz legal. Dummerweise war er aber illegal im Lande. Und da er gern etwas lautere Parties feierte, wurde er verpfiffen. Jetzt sind zehn US-Bürger arbeitslos...

14:49 von Karwandler

Ich bewundere Ihre Geduld! Meinen Sie, er kapiert´s beim 1001. mal?
Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Danke für Ihre Beiträge. Sie werden von mir immer wieder gerne mit Zustimmung gelesen.

15:09 von NeutraleWelt / @schabernack, 14:55

«A Wieviel Prozent dieser 3% zahlen in den USA Abgaben / Steuern in Kommunal-, Landes- und den Bundeshaushalt ein?»

»Es ist manchmal etwas kompliziert......
Wie wäre es mit 0,0% von den 3%, weil die illegal im Land sind und die bestimmt kein "Arbeitgeber" (oder Ausbeuter) angemeldet hat?»

Ja - vieles ist komplex. Manches kompliziert dazu.

Auch in DEU ist das Finanzamt nicht die Behörde, die den Status der Legalität der Steuerzahler prüft.

Nicht alle sich nicht legal in den USA aufhaltenden Arbeitnehmer geraten in die Zähne von Haien, die sie zwangsläufig auspressen.

In den USA gibt es kein Meldewesen wie in DEU.
Die Art des Sozialversicherungssystems ist ein ganz anderes.

Wie wäre es damit: Sie informieren sich "mal ein wenig", bevor Sie "0,0%" behaupten? Ich bin kein "ausgewiesener" oder selbst ernannter USA-Kenner. Aber es sind definitiv mehr als 0,0% von den 3% der Menschen ohne legalisierten Status, die in den USA Steuern und/oder Sozialabgaben zahlen. Ganz gewiss …

@ 15:33 von fathaland slim

"Im Gegensatz zu Herrn Trump, der das Heer der Illegalen problemlos legalisieren könnte, befürworte ich dies nicht.

Im übrigen ist der Begriff "Gäste" unangebracht.

Gäste haben ein Touristenvisum."
.
Leider oftmals nicht!
"Gäste" haben keinen Aufenthaltserlaubnis, haben oft auch Asyl oder sind geduldet.
Da gehen unsere Meinungen wieder auseinander.
Sie wollen jeden Illegalen oder zeitlich Befristeten legalisieren, ich nicht.

15:37, NeutraleWelt @ 15:15 von fathaland slim

>>Mir ist auch nicht klar, was Sie uns damit mitteilen wollten.<<

Was ich Ihnen mit dem Bericht über meine Erlebnisse mitteilen wollte?

Ganz einfach.

Um zu illustrieren, wie die US-Borderpolice arbeitet. Und zwar schon vor 25 Jahren. Sie fragten mich ja in dem Kommentar, auf den ich antwortete, ob ich denn die Verhältnisse an der Grenze kennen würde.

>>Vielleicht können Sie uns ja mit weiteren Reiseberichten bei der Meinungsbildung weiterhelfen?<<

Im Gegensatz zu Vielen hier kenne ich die USA aus eigener Erfahrung und habe dort gelebt. Und zwar nicht auf der reichen Seite des Landes. Oft in Gegenden, in die sich der durchschnittliche Trumpwähler nie trauen würde.

Was meinen Sie, warum ich immer lachen muss, wenn Leute hier in Deutschland von No Go Areas reden?

re kurfürst

"Offenes Bewerben sozialistischer, kommunistischer Wirtschaftsformen, und die offene Ignoranz ueber wirtschaftliche Fragen und Methoden einiger Abgeordneter der Demokraten. Auch das kritisierte der Praesident gestern abend: "Es wird nie Sozialismus in den USA geben.""

Was ein Republikaner Kommunismus und Sozialismus nennt wäre in Deutschland eine soziale Marktwirtschaft mit starkem Akzent auf Marktwirtschaft.

Wie kann man auf solche Parolen denn reinfallen?

Bitte korrekt berichten

"Drohung statt Kompromiss" ist die Überschrift, weiter unten steht "vom Präsidenten gab es keine Kompromissformel".

Das ist von Korrespondent Jan Bösche nicht wahrheitsgemäss berichtet. Präsident rump hat den Demokraten ein erhebliches Zugeständnis gemacht und statt einer Mauer einen drohnenüberwachten Eisenzaun vorgeschlagen.

Mauer zu Mexiko – JA! Warum nicht?

Mauern und Grenzwälle hat es immer gegeben und wird es immer geben.
Die älteste ist wohl die „Chinesische Mauer“! Oder der „Limes“?
Mauern um Burgen, Schlösser und um Städte. Die „Berliner Mauer“ nicht zu vergessen und … und ... und ... usw.

re nicht superschlau

""Sehen Sie hier einen einzigen Menschen, der glaubt oder verlangt, Trump müsste auf ihn oder auf Europa hören?"
Nein, aber worüber reden wir dann hier? Ist doch absolut egal, zu welchem Ergebniss wir kommen."

Wenn Sie hier auf ein "Ergebnis" warten sind Sie sowieso falsch.

Nicht dass mich das jetzt überaschen würde ...

15:45, Kurfürst

>>Deutsche Leser werden bewusst im Dunkeln gelassen ueber die zunehmend radikalen Vorschlaege der Demokraten, die Praesident Trump offen und zurecht in seiner Rede gestern abend kritisierte.
Dazu gehoert insbesondere, die
Abtreibung bis zum Zeitpunkt der Geburt, und sogar, wie diese Woche vom demokratischen Gouverneur Northam unterstuetzt, Ermordung eines aus Versehen geborenen Babys auf dem OP-Tisch.<<

Was für ein blühender Unsinn.

Mehr ist zu solch komplett faktenfreien Behauptungen nicht zu sagen.

Sie illustrieren allerdings sehr gut, mit welchen Methoden das Trumplager arbeitet.

16:00, NeutraleWelt

>>Sie wollen jeden Illegalen oder zeitlich Befristeten legalisieren, ich nicht.<<

Nö.

Allerdings bin ich solch platte Unterstellungen gewöhnt.

@ 14:49 von karwandler & @ 15:52 von Rimutotara

"Irgendwo habe ich dazu den zutreffenden Satz gelesen:

Gleichzeitig mit einer 4 m hohen Mauer wurde eine 5 m lange Leiter erfunden.

Es hat auch keinen Zweck ihnen zum gefühlt 1000. Mal zu erklären, dass die illegalen Einwanderer in den USA zum größten Teil legal einreisen und dann bloß das Ausreisen vergessen haben."
.
Es hat auch keinem Zweck, Ihnen beiden zum 2000. Mal vorzuschlagen, mal das Yearbook of Immigration Statistics vom Department of Homeland Security vorzuschlagen. Bevor Sie hier einfach mal "einen raushauen", ohne jegliches Fundament.
Es geht nicht um Legale, die Einreisen und dann einfach da bleiben, es geht um illegale Grenzübertritte!
Über die von den zur Zeit knapp 19.000 "border patrol agents" Aufgegriffenen und an der illegalen Einreise über die "Grüne Grenze" gehinderten.
Da können Sie die Zahlen seit 1962 verfolgen (wenn sie der englischen Sprache mächtig sind).
Aber Polemik und Pseudo-Argument sind leichter als Fakten.

@ saharawind

Nun, ob die Berliner Mauer in diese Aufzählung passt? Es war kein "antifaschistischer Schutzwall" sondern sperrte die eigenen Bürger ein.

Ich finde eine Mauer auch nicht schlimm, wenn sie illegale Zuwanderung verhindert. Es heisst ja nicht, dass sie undurchlässig für legale Zuwanderung ist. Viele Illegale werden planmäßig in den USA ausgebeutet, das kann nicht das Ziel sein.

16:00, NeutraleWelt

>>@ 15:33 von fathaland slim
"Im Gegensatz zu Herrn Trump, der das Heer der Illegalen problemlos legalisieren könnte, befürworte ich dies nicht.

Im übrigen ist der Begriff "Gäste" unangebracht.

Gäste haben ein Touristenvisum."
.
Leider oftmals nicht!
"Gäste" haben keinen Aufenthaltserlaubnis, haben oft auch Asyl oder sind geduldet.
Da gehen unsere Meinungen wieder auseinander.<<

Die Frage ist, wie man den Begriff "Gäste" definiert.

Das, was Sie als Gäste bezeichnen, sind nach sämtlichen Definitionen, die mir geläufig sind, keine.

Auch wenn die AfD sie so nennt. Das ist aber spezifisch deutsch-rechts. Niemand in den USA käme auf die Idee, die Illegalen als Gäste zu bezeichnen.

16:13, make sense

>>@Werner40
Eine dünne Rede. Nichts zur Sozial- oder Gesundheitspolitik dabei.
Zitat Ende

Erstens haben Sie nicht zugehört.
Zweitens, was kümmert Sie die Sozial- oder Gesundheitspolitik in den USA? Kümmern Sie sich doch zuerst um diese Politik in Deutschland, bevor Sie auf andere zeigen.<<

Und was kümmert Sie als jemanden, der in den USA lebt, was in deutschen Foren geschrieben wird?

Schreiben Sie doch bitte in amerikanischen Foren!

Oder gilt Ihre Forderung nur in eine Richtung?

16:00 von NeutraleWelt

«Gäste haben ein Touristenvisum.»

«Leider oftmals nicht!
"Gäste" haben keinen Aufenthaltserlaubnis, haben oft auch Asyl oder sind geduldet. Da gehen unsere Meinungen wieder auseinander.
Sie (@fathaland slim) wollen jeden Illegalen oder zeitlich Befristeten legalisieren, ich nicht.»

Sie begehen "den Kardinalfehler", Gegebenheiten aus DEU 1:1 auf die USA zu übertragen. Das ergibt aber keinen Sinn in einer Debatte über Grenzschutz / Migration / Legaltät-Illegalität in den USA.

Das, was Sie schreiben, will @fathaland slim nicht.
Er schrieb um 15:33 (explizit an Sie gerichtet):

«Im Gegensatz zu Herrn Trump, der das Heer der Illegalen problemlos legalisieren könnte, befürworte ich dies nicht.»

Stärker aufmerksames Lesen der Beiträge & Einstellungen anderer vor der eigenen Antwort vermeidet Missverständnisse, und wenig sinngebende Unterstellungen.

Gleichzeitig hält es "völlig unnötiges Ping-Pong aus Debatten raus", und ermöglicht näher am Thema orientierte Argumentation …

Darstellung: