Ihre Meinung zu: Besuch in den Emiraten: Papst feiert Messe mit 170.000 Gläubigen

5. Februar 2019 - 11:00 Uhr

Papst Franziskus hat zum Abschluss seiner Reise auf die Arabische Halbinsel eine Freiluftmesse im Stadion von Abu Dhabi gefeiert. Rund 170.000 Menschen nahmen teil - darunter mehrere Tausend Muslime.

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Kommentare

Lob???

Wo bleibt denn das Lob der sonst immer motzenden? Die Christen sehen gar nicht integriert aus, sonst hätten Sie nicht den Papst gejubelt. Schliesslich sind die Muslime in D auch nicht integriert solange Sie Erdogan jubeln.

Der Besuch des Papstes in Abu Dhabi

Der Besuch des Papstes in Abu Dhabi gibt Hoffnung auf Verständung zwischen den Religionen und weniger Gewalt. Den Weg den er in Ägypten begann, setzt er mit diesem Besuch fort.
Bravo !!!

Gruß Hador

Nach Angaben von Vatican News nahmen auch 4000 Muslime teil

Kann man die 4000 Moslems am unchristlichen Gesichtsausdruck erkennen oder eher am Koran, den jeder dieser Teinehmer in der Hand hält?

@der Golem

Was hätten Sie gern gesehen, kreuzifix in den Händen der Muslime?
Wenn man negativ eingestellt, mit Vorurteilen ausgerüstet ist würde das auch nichts ändern.

Wunder von Abu Dhabi

Diese Messe ist ein Wunder! Dass in der arabischen Halbinsel in einem Stadion mit 45.000 "Ungläubigen" eine Messe gefeiert werden durfte, ist ein gutes Signal in die muslimische Welt. Vielleicht dringt das Signal bis nach Deutschland?

Na dann

Mal schauen, welche Konsequenzen es für die Christen hat, an dieser Messe teilgenommen zu haben und wieviel davon in den nächsten Woche noch übrig sind?

@ 11:44 von DerGolem

"Kann man die 4000 Moslems am unchristlichen Gesichtsausdruck erkennen oder eher am Koran, den jeder dieser Teilnehmer in der Hand hält?" Sonst nichts Kritisches finden können? Teilnehmergruppen bei solchen Großveranstaltungen melden sich üblicherweise bei den Organisatoren an (allein schon, damit sie einen Parkplatz für den Bus zugewiesen bekommen ...). Allein schon aus der Bezeichnung der Gruppe wird man erkennen können, ob sie christlich oder muslimisch ist. Wenn da als Gruppenbezeichnung Moscheegemeinde Hatta steht, werden es wohl kaum Christen sein. Vermutlich wird aber auch nach mehr Details der Teilnehmer gefragt (Geschlecht, Alter, aber eben auch Religion).

@ 11:58 von Klaus Leist

Es handelt sich bei Christen aus muslimischer Sicht nicht um Ungläubige. Juden, Christen und Muslime sind, als Anhänger des Buches, durchaus alle Gläubige. Nur eben nicht Rechtgläubige. Das Besondere ist die Öffentlichkeit der Messe. In vielen muslimischen Ländern ist die "anti-muslimische Propaganda", dazu kann schon das Zeigen eines Kreuzes gehören, erst recht aber eine öffentliche Messe, streng verboten. Die Teilnahme von Muslimen an einem christlichen Gottesdienst kann schon als Abfall vom Glauben gesehen werden, der mit der Todesstrafe bedroht ist. Wir wollen hoffen, dass die teilnehmenden Muslime keine Gefahren ausgesetzt sind.

@ Arme_Welt 11.53h - Vorurteile? Nein, Nachurteile!

..............Was hätten Sie gern gesehen, kreuzifix in den Händen der Muslime? Wenn man negativ eingestellt, mit Vorurteilen ausgerüstet ist würde das auch nichts ändern..........

1. Ich bin lediglich davon ausgegangen, dass Vatican News einfach nur 4000 Muslime als Propagandaträger missbraucht hat (im Missbrauch sind die ja geübt).

2. Woraus ersehen Sie, dass ich negativ eingestellt bin? Wenn Sie gesagt hätten ich sei sarkastisch eingestellt, dann hätte ich das noch akzeptiert.

3. Das gleiche gilt für die Vorurteile, die Sie mir unterstellen. Aus welchem Teil meines sehr kurzen Textes erkennen Sie dies?

4. Auch wenn es nicht deutlich hervorgeht - ich bin Atheist und mache mich über jede Religion lustig. Das hat mit Vorurteilen nichts zu tun. Es ist eher ein Nach-Urteil.

Den Papstbesuch...

11.36 von Arme_Welt
kann man nicht genug würdigen...er hat als Vertreter der größten christlichen Weltreligion mehr friedensstiftende Autorität als jeder Politiker und Herrscher auf dem Globus. Es ist verständlich, daß man hier keine Beiträge aus der "sozialistischen" - oder wie sie sagen motzenden - Ecke findet, denn solche Ideologien, die Freiheit und Menschenrechte mißachten, würde der Papst kritisieren.

@ 11:36 von Arme_Welt

Was hat dem Papst zujubeln mit Integration zu tun? Der Papst ist nicht wie Erdogan Parteipolitiker oder Repräsentant eines ausländischen Staates (der Papst ist dort als der Inhaber des Heiligen Stuhls, nicht als das Staatsoberhaupt des Vatikanstaates), sondern Glaubensführer. Zur Integration muss man nicht den Glauben der Umgebung annehmen. Zumindest nach deutschem Verständnis (der Iran mag das anders sehen). Der Artikel sagt doch klar, dass die meisten Teilnehmer ausländische Gastarbeiter sind, die also ohnehin nur für sehr begrenzte Zeit dort leben, um zu arbeiten, sich also auch nicht integrieren müssen.

@ landart 12.19h - unverdiente Lorbeeren

..............er hat als Vertreter der größten christlichen Weltreligion mehr friedensstiftende Autorität als jeder Politiker und Herrscher auf dem Globus............

Das möchte ich bezweifeln. Es gibt jede Menge Politiker, die kriegerische Konflikte oder den kalten Krieg beendet haben. Ich kann mich aber an keinen einzigen Erfolg des Papstes in dieser Beziehung erinnern. An keinen einzigen. Im Gegenteil - wenn ich mir die Rolle der Kirche in den letzten 2000 Jahren ansehe dann wird mir übel.

Verdiente Lorbeeren...

12:26 von DerGolem
Hab ich mir doch gedacht, daß es eine Mäkelei gibt...sie müssen halt weiter denken, denn die Politiker, deren Erfolge sie loben, werden selbstverständlich ihren ethischen und moralischen Background für ihr Handeln auch aus den Predigten des Papstes entnehmen...und das sind dann in der Folge die "Erfolge" des Papstes...übrigens selbst Stalin hat die christliche Seelsorger als die fünfte Kolonne des Vatikans gefürchtet.

Lustig machen...

12:19 von DerGolem
Wenn sie sich als Atheist bezeichnen, sollten sie sich nicht über Religionen lustig machen.
Auch der Atheismus ist eine "Religion" ...lesen sie mal über bei Erich FROMM nach über die transzendentalen Bedürfnisse des Menschen, dann würden sie einen solchen Unsinn nicht öffentlich machen...sich über den Glauben anderer Menschen lustig machen, zeugt eher von Un-Bildung als Bildung.

@ landart 12,48h - so ein Nonsens

..................sie müssen halt weiter denken, denn die Politiker, deren Erfolge sie loben, werden selbstverständlich ihren ethischen und moralischen Background für ihr Handeln auch aus den Predigten des Papstes entnehmen............

Aha. Sie steigen also auch auf den Propaganda-Zug auf. Politiker, die Konflikte durch Verhandlungen beeinden handeln meistens aus einer nachteiligen Position. Oder aus wirtschaftlichen Gründen. Ihnen bleibt nichts anderes übrig. Meistens werden auch (Welt-)Organisationen eingeschaltet.

Warum beendet der Papst dann nicht die jahrelangen Konflikte in Syrien, Yemen, Palästina, Korea oder solche in ur-katholischen Regionen wie Kolumbien, Mexiko etc.... ?? Hat der Papst in letzteren seine eigenen Leute nicht im Griff??

@ landart 12.53h - Respektlosigkeit hat mit Bildung nix zu tun

-------------Wenn sie sich als Atheist bezeichnen, sollten sie sich nicht über Religionen lustig machen...........

Wo steht das? Kein Gebiet liefert mehr Stoff, um sich darüber lustig zu machen. Was halten Sie denn von Kabarettisten??

...............Auch der Atheismus ist eine "Religion" ...lesen sie mal über bei Erich FROMM nach über die transzendentalen Bedürfnisse des Menschen................

Danke. Der Hinweis "transzendental" reicht mir schon, um Sie zu klassifizieren.

...........dann würden sie einen solchen Unsinn nicht öffentlich machen...sich über den Glauben anderer Menschen lustig machen, zeugt eher von Un-Bildung als Bildung..........

Ein typischer Verzweiflungs-Akt Ihrerseits. Nachdem Sie mich mehrmals zu belehren versuchten - hier meine Belehrung an Sie:

Ich toleriere R. (weil mir nichts anderes übrig bleibt) aber ich respektiere sie nicht (damit würde ich die R. aufwerten. Das möchte ich auf jeden Fall vermeiden ). Das hat mit Bildung nichts zu tun.

Sich lustig machen über Religionen

Wenn ein sich als Atheist Bezeichnender sich gerne "lustig" macht über Religionen, dann ist das eine Diffamierung des Atheismus.

Denn Atheisten sind nicht automatisch seicht.

Dass Papst Franziskus diese Reise gemacht hat, ist ein entscheidender Beitrag zum Weltfrieden.

Irgend ein Politiker hat mal gesagt - hab im Moment vergessen, wer -, dass ohne den Frieden zwischen den Religionen kein Weltfriede möglich sei.

@ Sausevind 13.21h - noch ein Propagandist

.............Wenn ein sich als Atheist Bezeichnender sich gerne "lustig" macht über Religionen, dann ist das eine Diffamierung des Atheismus. Denn Atheisten sind nicht automatisch seicht..............

Diese kryptisch anmutende Konklusion ist mir nicht zugänglich. Verstehe ich leider nicht.

...........Dass Papst Franziskus diese Reise gemacht hat, ist ein entscheidender Beitrag zum Weltfrieden...............

Auch dieser Satz, gebildet aus schablonenhaften Standard-Bausteinen, ist anhand konkreter Beispiele nicht zu belegen und lässt eher Propaganda für die RKK vermuten.

@Sausevind

Das wird oft gesagt, aber die großen weltvewegende Kriege wurden kaum wegen Religion ausgeübt. Es ging meist um was anderes. In jeder Religion gibts solche und solche, den eins haben die Religionsgemeinschaften gemeinsam:
Sie bestehen aus Menschen.

@Na dann 12:05 von Icke1

"Mal schauen, [...] wieviel davon in den nächsten Woche noch übrig sind?"

Aber sicher doch, die wird umgehend der Bannstrahl des Propheten treffen.
Man hat ihn auch schon gesichtet.
https://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/radioastronomie-neuer-blick-...
kurz: https://is.gd/8e3Nrv
Daraus:
'Den VLBI-Messungen zufolge hat die Strahlung eine kompakte und symmetrische Struktur, die sich am besten dadurch erklären lässt, dass einer der Jets direkt auf die Erde zeigt.'

Übrigens die Ironie darf gerne weitergegeben werden an alle,
egal ob gläubig oder nicht. ;)

@ Sausevind 13.21h - Verdienst oder Gefahr?

..................."Irgendein" Politiker hat mal gesagt - dass ohne den Frieden zwischen den Religionen kein Weltfriede möglich sei.................

Soll das ein VERDIENST der Religionen sein? Ich würde eher sagen, das beinhaltete schon immer die GEFAHR von Religionen.

Wären Sie so freundlich mich in diesem Sinne auch mal zu zitieren - oder geht das nur bei namenlosen Politikern?

Religionen wie das

Religionen wie das Christentum und der Islam arbeiten mit Dogmen und verabscheuen selbständiges Denken/Experimente und dadurch gewonnene neue Erkenntnisse. Ihre sinn- und ordnungstiftende Funktion wird in " modernen " Gesellschaften überflüssig werden und durch eine " globale Ethik " ersetzt werden. Schon Nietzsche " wusste ": „Gott ist tot!“ – und Nietzsche unsterblich...

Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religione

dieser Satz stammt nicht von einem Politiker sondern einem Theologen: Prof. Hans Küng, der das Projekt "Weltethos" gegründet hat.

Der Papst

Ich bin kein Christ, aber meine das der Vatikan den besten Papst aktuell seither nun hat. Ich finde Ihn gut.

Wenn Sie als Atheist Religion

Wenn Sie als Atheist Religion tolerant gegenüber wären wär alles gut aber Sie machen sich darüber lustig und aus ihren Kommentaren kann ich auch eine extrem Negative Stimmung erkennen daher ist für Sie Atheismus selbst eine Religion. Und Atheismus hat auch nichts mit Bildung zu tun. Das behaupten die Atheisten selbst. So wie linke behaupten wer gebildet ist wählt nicht rechts obwohl in rechten Parteien Professoren, Lehrer etc. sind. Denken Sie doch weiter. Betrachtet man das Universum und das Leben so muss man den Glauben an einen persönlichen Gott ablehnen, stimmt. aber das alles kann nur durch eine Göttliche Macht entstanden sein denn sowohl Leben entsteht nicht aus dem Nichts ebenso wie das All. Wenn ihnen bei der Geschichte der Kirche übel wird dann liegt das wohl weil Sie nur die Fakten kennen die Sie kennen wollen. Lesen Sie über den Gottesfrieden des Frühmittelalters, über den Kampf der Kirche gegen die Sklaverei und die Katholische Soziallehre.

13:21 von Sausevind

Sich lustig machen über Religionen

Wenn ein sich als Atheist Bezeichnender sich gerne "lustig" macht über Religionen, dann ist das eine Diffamierung des Atheismus.

Denn Atheisten sind nicht automatisch seicht.

Dass Papst Franziskus diese Reise gemacht hat, ist ein entscheidender Beitrag zum Weltfrieden.

Irgend ein Politiker hat mal gesagt - hab im Moment vergessen, wer -, dass ohne den Frieden zwischen den Religionen kein Weltfriede möglich sei.
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Dann hoffe ich, das in einer der Religionen die zu Deutschland gehören soll, die Behandlung von Ungläubigen reformiert wird.
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Nur damit willkommene Fehlgeleitete nicht so weiter machen.

13:12 von DerGolem

«Ich toleriere Religionen (weil mir nichts anderes übrig bleibt) aber ich respektiere sie nicht (damit würde ich die Religionen aufwerten. Das möchte ich auf jeden Fall vermeiden ). Das hat mit Bildung nichts zu tun.»

Ich verstehe mich als Agnostiker. Kein all zu großer Unterschied zum Atheismus. Aber schon einer, da Atheisten davon ausgehen, es gäbe "keinen Gott". Agnostiker davon, dass sich weder Existenz noch Nicht-Existenz je werden nachweisen lassen.

Bei mir geht Toleranz religiöser Einstellungen einher mit Respekt ihnen gegenüber. Bei weitem nicht alle religiös empfindenden Menschen sind fanatische Sektierer. Gar durch religiöse Verblendung motivierte Diktatoren, Terroristen, Attentäter. Die keine andere Einstellung gelten lassen als die eigene.

Obwohl Agnostiker, gehört es für mich stets dazu, auf Reisen religiös bedeutsame Stätten zu besuchen. Mir wäre es z.B. nicht möglich gewesen, die Bedeutung von Nikkō (JAP, Shintoismus) nur mit Toleranz ohne Respekt zu erfassen …

@ cbecker 13,56h - nein, werde ich nicht tun

...............Lesen Sie über den Gottesfrieden des Frühmittelalters..................

Wollen Sie mich missionieren?

Aber lesen Sie doch mal Richard Dawkins "Der Gotteswahn". Anschliessend können wir gerne nochmal diskutieren.

Übrigens - es ist eine Unsitte (gelinde ausgedrückt) - wenn sich Personen auf andere (private) Personen beziehen, um ihrem seltsamen Weltbild Nachdruck zu verleihen. Das allerschlimmste ist aber, wenn man Zitate aus der Bibel hervorkramt, um anderen Menschen die Welt zu erklären.

Hut ab

zu ihrem Beitrag kann ich nur den Hut ziehen. Wirklich gut geschrieben und spricht mir auch ein Stück weit aus der "Seele" auch ich sehe mich eher als Agnostiker und dennoch konnte ich nicht gewisse religiöse Wirkungsstätten wie z.b. den Petersdom ohne Respekt besuchen.

Zum Beitragsthema:
Ich finde es gut dass der Papst dieses Thema der Feindbilder zwischen und innerhalb der Religionsgemeinschaften anmahnt, solch offene Worte erhoffte man sich von ihm schon zuvor, wurde er doch als großer Reformator angepriesen. Ich hoffe er geht seinen mutigen Weg weiter und setzt sich auch gegen die Bremser und Kritiker in der eigenen Kirche durch und kann wirklich etwas historisches schaffen.

@ schabernack 14.10h - volles Verständnis

Wie ich bereits erwähnte, toleriere ich Religion. Ich verliere aber den Respekt - und gebe diesen Verlust sehr deutlich zum Ausdruck, wenn

1. mich jemand MISSIONIERT oder
2. mich sonstwie PENETRIERT

Ansonsten gehe ich der Religion aus dem Wege.

Ich lebe seit 60 Jahren in einer Stadt mit einem Münster, welches ich noch nie betreten habe. Die Synagoge hingegen habe ich (früher) schon oft besucht. Aber auf keinen Fall aus religiösen Gründen.

Als Agnostiker sind Sie mir natürlich willkommen. Ich schaue sehr viel TV-Sendungen über das Universum und komme immer mehr zur Ansicht, dass Gott darin völlig fehl am Platze ist. Ich stelle mir vor, dass Forschung so manchen Agnostiker ins atheistische Lager treibt.... :)

14:01 von Boris.1945

«Dann hoffe ich, das in einer der Religionen die zu Deutschland gehören soll, die Behandlung von Ungläubigen reformiert wird.
Nur damit willkommene Fehlgeleitete nicht so weiter machen.»

DIE Religion wird stets dadurch bestimmt, wie jedes einzelne Mitglied, das sich dazu gehörig fühlt, sie in seinem ganz persönlichen Leben definiert.

"Was er/sie aus den Vorgaben der Oberen im Umgang mit seinen Mitmenschen macht". In dieser Hinsicht gibt es teils sehr deutliche Unterschiede zwischen den weit verbreiteten Weltreligionen.

In allen gibt es Dogmatismus, Intoleranz, mangelnden Respekt gegenüber Anders- oder Nicht-Gläubigen. Aber auch "bei vielen einzelnen" Offenheit, Toleranz, Respekt, Verständigung, unproblematischen Umgang.
"Miteinander in Verschiedenheit".

Es ist schon der richtige Ansatz, den Franziskus auf seiner Reise vertritt.
"Das Alles" wird aber intolerante Dogmatiker nicht so arg beeindrucken.
Weder die im Vatikan, noch die Hardliner auf Seiten des Islam, des Hinduismus, …

@14:27 von DerGolem

"[...] Ich schaue sehr viel TV-Sendungen über das Universum und komme immer mehr zur Ansicht, dass Gott darin völlig fehl am Platze ist. Ich stelle mir vor, dass Forschung so manchen Agnostiker ins atheistische Lager treibt.... :)"

Das glaube ich nicht. Die Forschung gerade nach dem Ursprung des Universums wird niemanden aus dem agnostischen ins atheistische Lager treiben. Es dürfte eher umgekehrt sein:

Vorstellbar ist, dass irgendwann nachgewiesen werden kann, dass Gott innerhalb unseres Universums (bestehend aus unserem Raum und unserer Zeit) nicht als aktiv eingreifende Macht existiert. Immer offen bleiben wird dagegen, die Existenz eines innerhalb unserer Raumzeit nicht messbar eingreifenden Gottes und erst recht außerhalb unserer Raumzeit. Offen bleiben wird uns als "Insassen" unserer Raumzeit auch die Frage nach dem Ursprung eben dieser. Daher kann ich mir gut vostellen, dass die Fortschritte der Wissenschaft Atheisten zu Agnostikern werden lassen.

14:27 von DerGolem / @DerGolem, 14:27

«Ich schaue sehr viel TV-Sendungen über das Universum und komme immer mehr zur Ansicht, dass Gott darin völlig fehl am Platze ist. Ich stelle mir vor, dass Forschung so manchen Agnostiker ins atheistische Lager treibt.... :)»

TV-Sendungen und andere Berichte zum Universum sehe / lese ich auch sehr gerne mit großem Interesse. Und sie bereiten mir immer wieder "viel Freude".

So es denn einen Gott gibt, ist für mein Empfinden die Vorstellung dessen, wie sich die Weltreligionen "den Schöpfergott" vorstellen, viel zu begrenzt, zu eng, "er ist zu klein".

So es denn einen Gott gibt, dann ist es derjenige ("das Wesen"), das im Moment des Urknalls den alles zündenden Knopft drückte. Und damit "in einer Aktion des Augenblicks" ALLES gleichzeitig erschuf:

Zeit, Raum, Licht, die Gesetze der Physik als Grundlage der Entwicklung von Chemie, Biologie, Evolution, Vernunft und Verstand … und … und …

Das wäre der Gott, "den ich gerne sähe".
Ohne Trennung von Religion und Wissenschaft und … und.

@ schabernack 14.50h - Agnostiker wollen nur spielen

Es gibt ja viele Menschen, die den Begriff entweder auschliesslich religiös oder halbreligiös oder philosophisch verstehen. Andere wie Sie - wenn ich es richtig verstanden habe - belegen den Begriff eher mit Natur, Naturgesetz, Physik und Chemie.
Das hat dann aber mit Religion fast nichts mehr zu tun, ausser man führt die letztgenannten Begriffe auf eine "lenkende Hand" zurück - wofür es aber nicht den geringsten Beweis gibt.

Was mich bei den Agnostikern ein wenig stört ist die Tatsache, dass sie die absurdeste Vorstellung überhaupt, also die eines wie auch immer gearteten Gottes - dass sie diese als möglich oder gar wahrscheinlich erachten.

Das halte ich für "weltfremd". Ansonsten sind Agnostiker für mich "harmlos".

15:06 von DerGolem

«Agnostiker wollen nur spielen»

Manchmal bellen sie auch, aber beißen tun sie nie …

Mein Verständnis von Natur, Naturwissenschaften, dem Universum ist stark geprägt von Albert Einstein und Steven Hawking.

Nicht dass ich in der Lage wäre, ihren physilalischen Betrachtung im (mathematischen) Detail folgen zu können. Aber recht gute Verständnisgrundlagen habe ich durch meinen Studiengang Diplom-Photoingenier schon.

Licht, physikalische Optik, Laser, Lichtgeschwindigkeit, Welle-Teilchen-Dualismus als Existenzphänomen der Ausbreitung elektromagnetischer Strahlung. "Die Physik in meinem Studium war ein Knochenjob".

Sowohl Einstein als auch Hawking waren Menschen, die in ihre physikalischen Betrachtungen der Welt auch immer die philosophische Frage nach der Entstehung des Universums einschlossen.

"Was war der Anfang von Allem, wie enstand Alles, was/wer war der Auslöser dafür?" Hawking sieht in "… Geschichte der Zeit" keinen Schöpfer am Werk.

Ja - ich bin "spielender Agnostiker" …

Weöt

Am 05. Februar 2019 um 13:32 von DerGolem

@ Sausevind 13.21h - noch ein Propagandist
.............Wenn ein sich als Atheist Bezeichnender sich gerne "lustig" macht über Religionen, dann ist das eine Diffamierung des Atheismus. Denn Atheisten sind nicht automatisch seicht..............

Diese kryptisch anmutende Konklusion ist mir nicht zugänglich. Verstehe ich leider nicht.

...........Dass Papst Franziskus diese Reise gemacht hat, ist ein entscheidender Beitrag zum Weltfrieden...............

Auch dieser Satz, gebildet aus schablonenhaften Standard-Bausteinen, ist anhand konkreter Beispiele nicht zu belegen und lässt eher Propaganda für die RKK vermuten.

Weltfrieden

13:32 von DerGolem

@ Sausevind 13.21h - noch ein Propagandist

'"...........Dass Papst Franziskus diese Reise gemacht hat, ist ein entscheidender Beitrag zum Weltfrieden...............'

Auch dieser Satz, gebildet aus schablonenhaften Standard-Bausteinen, ist anhand konkreter Beispiele nicht zu belegen und lässt eher Propaganda für die RKK vermuten."

Ich bin selber Atheist, schäme mich aber für die, die im Namen des Atheismus pauschal gegen Religionen hetzen. Diese vertiefen den Unfrieden.

Zum Glück wird die Reise von Franziskus dennoch ihre - positive - Wirkung zeigen, vor allem bei den Moslems.

@ demokrateur 18.48h - kennen Sie "Ockhams Razor"?

Es fehlt hier eine implizite Annahme. Was nie beobachtet wurde, kann nicht extrem wahrscheinlich sein ausser für Gläubige, die lehnen jede wissenschaftliche Wahrscheinlichkeitsrechnung ab - wobei sich Wissenschaftler nicht mit metaphysischen Fragen beschäftigen, die dann auch nicht in eine derartige Analyse einfliessen.

Der sogenannte Subjunktionssatz hilft hier aber weiter. Vereinfacht ausgedrückt: wenn die Antezedenz ( Wenn-Teil einer Behauptung ) unwahrscheinlich ist, dann ist die Behauptung als solche auch falsch. Es mangelt also an einer wahrscheinlichen Prämisse.

Letzter Hinweis:
Beschäftigen Sie sich mal mit "Ockhams Razor". Dieses Sparsamkeitsprinzip sollte bei der Gottesfrage angewendet werden. Dann kommt man nicht auf dumme Gedanken...

@klausleist, 11:58

Die wenigsten Moslems würde Christen als "Ungläubige" bezeichnen.

13:48 von Hackonya2

Danke dafür, dass Sie den Papst aus Ihrer Sicht so beurteilen. Der erste Papst, der den Namen Franziskus trägt.
Ich finde es sehr wichtig und richtig, dass er den Weg nach Abu Dhabi gefunden hat und ein positives Zeichen für ein friedliches Nebeneinander Religionen gesetzt hat, gemeinsam mit seinen Gastgebern.
Es ist ein Anfang. Sicher nicht viel. Aber ich hoffe "steter Tropfen höhlt den Stein" im positiven Sinne.

@DerGolem

Also bei mir Daheim entsteht nichts von alleine, auch wenn mal was in die Luft geht bzw. explodiert oder knallt. W-lan, Bluetooth, Sat-Signale etc. kann man zwar nicht sehen, aber die solls auch geben.

@Icke1

Es bestünde auch die Möglichkeit die Veranstaltunge gar nicht erst zu zu lassen, daher macht das kein Sinn und ich glaube nicht dran, das es Konsequenzen geben soll. Warum auch? Niemand kann einem anderem vorschreiben, woran dieser zu glauben hat, so lange man anderen nicht schadet, wie die IS Terroristen z.B..

Werner40; 13:37 Uhr

"Schon Nietzsche " wusste ": „Gott ist tot!“ – und ...". Der Holocaust wurde erst möglich durch Menschen, die genau diese Einstellung "Gott ist tot", in ihrem Inneren hatten. Keine Verantwortung ihrer Taten vor Gott oder gegenüber ihren Mitmenschen; keine Reue! Nur, als es um ihr eigenes Leben ging, dann haben sie sich ganz schnell, über die sog. "Rattenlinie" aus dem Staub gemacht. . Interessant ist, daß alle nahmhaften Widerstandskämpfer des 3. Reiches durch den christlichen Glauben beeinflusst waren. Sophie Scholl, Graf von Galen, Graf von Stauffenberg; obwohl ich dessen Attentat als Mord ablehne. Wo sind da bitte schön Ihre angeblich so tollen Freidenker gewesen? Die haben alle Sieg Heil gerufen. Der Scharfrichter von Sophie Scholl schließlich bezeugte, noch nie einen Menschen so tapfer haben sterben zu sehen! Nein Gott ist nicht tot, weder Kaiser Nero, noch die Nazis, noch der antichristliche Geist können das Evangelium stoppen. Christus ist von den Toten auferstanden!

@Boris.1945

Ungläubige finde ich ist eine schlechte Wortwahl, für mich heißt es Andersgläubige. Und jeder der kein Moslem ist, ist für mich andergläubig. Was soll daran reformiert werden? Es gibt auch Muslime nicht seit gestern in Deutschland, beispielsweise die Türken und wirklich arge Probleme wegen Religion kenne ich nicht. Da kenne ich eher die Geschichte und wie es den Juden erging, nur weil jüdisch. In jeder Religionsgemeinschaft gibt es Spinner, denke man einfach an die Kinder missbrauche seitens katholische Kirchenmitarbeiter. Gehört nun diese nicht mehr zu Deutschland oder werden alle Katholiken verunglimpft?

@15:48 von DerGolem

Vielen Dank für den Tipp mit "Ockhams Razor".

Generell stimme ich als Mathematiker der Aussage " wenn die Antezedenz ( Wenn-Teil einer Behauptung ) unwahrscheinlich ist, dann ist die Behauptung als solche auch falsch. Es mangelt also an einer wahrscheinlichen Prämisse." ganz und gar nicht zu.

Aus der bloßen Unwahrscheinlichkeit einer Konklusion kann grundsätzlich keine sichere Aussage über die Richtigkeit einer Prämisse geschlossen werden. (Mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung der Mathematik hat die als Zitat genannte Aussage nichts zu tun.)

Bis zur Lektüre von "Ockhams Razor" muss ich daher am Inhalt meines Kommentars von vorhin festhalten. Man wird die Nichtexistenz eines Gottes niemals (mathematisch) hinreichend beweisen können. Deshalb werde ich bis auf weiteres aus rein logischen gründen kein Atheist werden können.

@Agnostiker harmlos 15:06 DerGolem

zu @@schabernack 14:50

Vielleicht die 'Agnostiker' nach ihrer Definition.
Ich würde mich weder als so ein Agnostiker noch als harmlos bezeichnen.
Dazu kenne ich die menschliche Natur zu gut.

Ich halte es da eher naturwissenschaftlich 'klassisch' mit Feynman oder Hawking:
Genausowenig wie man unterscheiden kann,
ob sich der Bahnhof bewegt, oder der Zug in dem man sitzt,
genauso unmöglich kann man entscheiden,
ob unser Universum 'real' oder nur eine Simulation ist.

Also gibt es auch die Variante 'Gott'.
Der wäre allerdings sehr amüsiert über die Gedankenspiele seiner 'Schöpfung'.
Oder auch erschreckt. Beides gleich wahrscheinlich ;)

...Respekt und Bildung

@von DerGolem
Bei ihren Beiträgen muß man nicht verzweifeln...ich hatte nicht die Absicht sie zu belehren...das würden sie bei ihrer Einstellung auch nicht zulassen...dennoch sollten sie mit dem "sich lustig machen über Religion" vorsichtig sein...das können sie nur hier in unserer Hemisphäre...in Saudiarabien würden sie für ihren Beitrag wegen Verletzung der Religion ins Gefängnis gesteckt oder wegen Blasphemie geköpft...bei uns können sie so respektlos sein, wie sie wollen...in meinem Bildungsbegriff hat das Element des Respektes ein großes Gewicht. Bei ihnen wohl nicht.

@ demokrateur 16.37h - Bringschuld oder Holschuld?

...............Man wird die Nichtexistenz eines Gottes niemals (mathematisch) hinreichend beweisen können. Deshalb werde ich bis auf weiteres aus rein logischen gründen kein Atheist werden können.................

Das hört sich aber extrem inkohärent an.

Erstens besteht überhaupt keine (absurde) Absicht von irgendwelchen Atheisten, die Nichtexistenz (eines oder mehrerer) Gottes/Götter mathematisch nachweisen zu wollen und
zweitens liegt die Bringschuld bei denen, die an Geister glauben. Auch wenn von Atheisten ständig eine unseröse Holschuld eingefordert wird.

Ich muss immer wieder an die mögliche Existenz einer chinesischen Porzellan-Kanne erinnern, die Millionen Jahren um die Erde kreist, die aber nicht sichtbar oder nachweisbar ist .... aber ebenso denkbar ist wie die Existenz eines Gottes.

Gutes Beispiel für das Wirken des Heiligen Geistes

170.000 Menschen feiern zusammen mit dem Papst inmitten der Hauptstadt eines vom Islam dominierten Landes der arabischen Halbinsel öffentlich eine katholische Messe. 170.000 Menschen nehmen sich dafür an einem Werktag Zeit - und bekommen Urlaub für die Teilnahme. Insbesondere für Gastarbeiter ein keineswegs garantiertes Recht.
Der Heilige Vater, der zugleich auch immer Seelsorger ist, hat damit seine Sorge und seinen Einsatz für die Katholikinnen und Katholiken in der Welt bewiesen. Für die Gastarbeiter war dies ein Erlebnis mit hoher Symbolkraft: sie werden wahrgenommen, erhalten Anerkennung und Unterstützung, erfahren Würde.
Beide Weltreligionen können in diesem Gottesdienst und in diesem Besuch erfahren, dass Dialog und Verständigung, Nächstenliebe und ein Zusammenleben in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung über religiöse Grenzen hinweg möglich sind. Religion bedeutet Versöhnung.
Religionen und religiöse Lebenspraxis prägen die überwiegende Mehrheit der Menschen und Kulturen.

@12:26 von DerGolem

Es gibt jede Menge Politiker, die kriegerische Konflikte oder den kalten Krieg beendet haben. Ich kann mich aber an keinen einzigen Erfolg des Papstes in dieser Beziehung erinnern. An keinen einzigen.

Das ist in erster Linie eine Aussage über Ihr Erinnerungsvermögen.

Ich persönlich bin nicht unbedingt ein Freund von Johannes Paul II. Aber sein Anteil am Zusammenbruch des Kommunismus und dem Ende des kalten Kriegs kann kaum überschätzt werden.

@DerGolem

Wenn jemand Ihre Beiträge schriebe und dabei "atheistisch" durch "muslimisch" oder "christlich" ersetzen würde, dann würde man ihn ganz tief in der fundamentalistischen Ecke verorten. Offensichtlich kann Atheismus schnell zur Religion werden, das zeigt die Diskussion hier. Und im missionarischen Eifer bleibt manchmal die Logik auf der Strecke, oder es treten offene Widersprüche zu Tage.

Ein paar Beispiele (so weit die 1000 Zeichen reichen):

Sie tolerieren Religion, aber respektieren Sie nicht. Das geht nicht zusammen. Was Sie meinen ist: Sie akzeptieren sie zähneknirschend.

Sie haben keine Vorurteile, machen sich aber pauschal über Religion lustig. Ein Widerspruch in sich.

Sie halten es für eine Unsitte, sich für ein "seltsames Weltbild" auf andere Personen zu beziehen, holen dann aber Dawkins als Zeugen heran.

Sie wollen nicht MISSIONIERT oder PENETRIERT werden, machen aber genau das.

Sie kritisieren implizite Annahmen, aber die Nichtexistenz Gottes steht für Sie außer Frage.

@DerGolem

Wikipedia: "Ockhams Rasiermesser ist aber nur eines von mehreren Kriterien für die Qualität von Theorien. Mit ihm lässt sich kein Urteil über die Gültigkeit von Erklärungsmodellen fällen, wohl aber lassen sich unnötige Annahmen aussondern."

Ockham beweist in diesem Fall also weder die Existenz noch die Nichtexistenz Gottes. Streng logisch gesehen darf man sich also aussuchen, ob man die Existenz Gottes glauben will oder nicht. Insofern kann man auch Atheismus als Glaubenssache bezeichnen.

Atheismus

Ach, Herr Golem, geben Sie es doch auf! Atheisten mit ihrer fixen Weltanschauung sind m.E. nur verbohrt. Was ich an nicht gläubigen, denkenden Menschen kenne, das sind Agnostiker!

Affront von Abu Dhabi gegenüber Riad?

Saudi Arabien versucht sich in Hegemonie aller Länder mit sunnitischer Bevölkerungsmehrheit, natürlich mit beabsichtigter Führung durch die Regierung in Riad und Dominanz der wahhabistischen Auslegung der muslimischen heiligen Schriften. Ziel der Hegemonie ist das Formen eines starken Blocks gegenüber den schiitisch dominierten Ländern, vor allem natürlich dem sozio-religösem Gegenmodell im Iran.
Die Vereinigten Arabischen Emirate dagegen wissen um die heterogene Bevölkerung und insbesondere die starke christliche Minderheit im Land. Das kleine Land muss ich der Zukunft stellen.
Kann daher im Besuch des Papstes und einer heiligen Messe nach katholischem Ritus in einem ansonsten sunnitisch dominierten Land ein bewusster Affront gegenüber dem Führungsanspruch von Saudi Arabien gesehen werden? Kann hier eine bewusste Missachtung der Politik und Karisma von Herrn Prinz Mohammed bin Salman gesehen werden?
Wie auch immer, die arabische Welt bleibt spannend und überrascht immer wieder.

Symbolik oder mehr?

Sicher ist, den Emiraten nutzt die Geste , um sich als "liberal" darstellen zu können. Wie es wirklich darum bestellt ist, werden die Christen dort in ihrem Alltag erleben, der oft ein Leben als rechtlose Haushaltshilfen und Arbeitssklaven ist. Sicher ist es besser, eine Messe zu feiern als Kreuzzüge oder Dschihad zu führen. Wird sich zeigen, ob es nachhaltige Effekte hat, ich bin skeptisch

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