Ihre Meinung zu: Grundrente: Kanzleramt beharrt auf Bedürftigkeitsprüfung

4. Februar 2019 - 19:19 Uhr

Das Kanzleramt reagiert zurückhaltend auf die von Arbeitsminister Heil vorgelegten Pläne zur Grundrente: Voraussetzung sei eine Bedürftigkeitsprüfung, wie sie der Koalitionsvertrag vorsieht.

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Kommentare

wer arbeitet wird bestraft

wo kämen wir aber auch hin, wenn der der arbeitet bzw. gearbeitet hat automatisch mehr Geld bekäme, als der, der das nicht tut, das wäre doch sozial ungerecht. Außerdem brauchen wir die Steuergelder für unsere vielen neuen Mitbürger, die überwiegend zu den Nichtarbeitenden gehören und mangels Bildung auch lange Zeit gehören werden

Bitte die Rentenreform auf den Tisch, Frau AKK !

Die SPD hat vorgelegt!
Nun sollte Frau AKK endlich aus der Deckung heraus, und ihre Vorschläge zur Rente auf den Tisch legen.
Bisher kamen von ihr nur vollmundige Ankündigungen !

Gruß Hador

Na klar..

Schließlich sind wir in der Deutschen Bürokratischen Republik, wie meine Frau immer sagt..

Ohne korrektes Ausfüllen vieler Formulare gibt es bei uns..

Nichts!!

30 Jahre gearbeitet und am Arsch gekniffen?

Ohne Staffelung ist dieses Konzept von Grund auf ungerecht.
Warum sollen alle die weniger als 35 Jahre einbringen können betrogen werden?

Bedürftigkeitsprüfung

Bedürftigkeitsprüfung ? wie bei Artfremden Leistungen für Migrationsländer wo Geld bekommen .Ca 25 % werden nicht für Rente ausbezahlt das würde reichen und dazu auch noch eine Erhöhung .Frau Merkel stellen sie doch die Frage wo dieses Geld hingeht !! Ups geht nicht da es für ihr Klientel ist ?

Eine Bedürftigkeitsprüfung

Eine
Bedürftigkeitsprüfung ist unbedingt notwendig und hat nichts mit Diskriminierung zu tun.
Ansonsten hilft für eine halbwegs auskömmliche Rente ein vernünftiger Mindestlohn.Ebenso sollte der öffentliche Dienst aufhören 1Eurojobs anzunehmen und nach Ablauf der max. Dauer die Leute nicht zu übernehmen und so nur auszunutzen. Das ist leider sehr oft an der Tagesordnung. So kann man keine vernünftige Rente erarbeiten. Warum gibt es für Abfindungen welche Firmen bei Vorruhestand bezahlen keinen SteuerfreiBetrag mehr?Warum muss man schon einmal versteuertes Geld aus Firmenrenten nochmal versteuern?Warum sind KrankenkassenBeiträge auf diese Renten fällig?
Herr Heil,Steuergelder im Gießkannenprinzip auszuschütten ist falsch und ungerecht.

Alle Rentner kriegen zuwenig Rente

Versteuerung der Rente, Krankenkassen
und Krankenkassenzusatzbeiträge, Pflege-
kassenbeiträge, geringwertige Kinder vor
1992, Streichungen aller Art und Sorte
bei den Rentenberechnungen wie z.B.
Streichen von Ausbildungszeiten und
Anrechnung von Kost und Logis aus frühen
Arbeitsverhältnissen, ständiges Herum-
findern an der Rentenformel. H 4 usw, usw.

Nur einige Beispiele aus der Arbeit von
Merkel und Schröder sowie deren zahl-
reicher Minister/-innen.

Erst wenn diese Ungerechtigkeiten
abgeschafft sind, läßt sich über neue
Rentenansätze reden.

Vielleicht hätte danach sogar die SPD
wieder eine Chance darauf über 10 %
zu kommen. Natürlich müßte sich die
SPD zusätzlich auch von Merkel lösen.

Rechentricks

Unser Rentensystem mit Einzahlungen und im Gegenzug Rentenpunkte ist sehr gerecht aufgebaut. Wenn nun jemand, der sich mit 450 Euro-Jobs oder ALG durchs Leben geschlagen hat, statt 500 Euro auf einmal 900 Euro bekommt, dann müssen sich Millionen kleiner Arbeitnehmer veräppelt vorkommen.

Willkommen in der Realität: Wer im Leben mehr gearbeitet oder gar gespart oder gebaut hat, verfügt im Alter über mehr Rente. Das war auch schon vor 40 Jahren bekannt.

Macht Euch nicht so viel

Macht Euch nicht so viel Arbeit im Bundeskanzleramt. Man weiß doch dass das alles nur wieder so ein typischer SPD Sturm im Wasserglas ist, um sich über die anstehenden Wahlen zu retten. Nach den Wahlen im Osten, wird bestimmt schnell bekannt gegeben, dass die Sache nach den 'nicht vorhersehbaren ' Abnahmen der Steuereinnahmen 'momentan' nicht zu finanzieren ist und das ganze Thema werden die Herrschaften ganz schnell in der Versenkung verschwinden lassen, so wie z.B. die fehlenden Steuereinnahmen aus den Cum-Ex- Geschäften.
Hier weiß man wenigstens, wie berechenbar hier alles ist, denn unten wird immer mehr nach unten gedrückt und oben hebt sich immer mehr nach oben. Aber langsam wird's langweilig, schon vierzig Jahre, immer das Selbe hier. Ich frage mich nur, von was dieser Staat hier, ohne das steuerproduzierende Kleinvieh noch existieren kann, wenn die alle wieder ihre Jobs verlieren werden und wie wir unsere eingegangenen Verpflichtungen in aller Welt bezahlen werden.

Naja nun wird es Zeit, man

Naja nun wird es Zeit, man muss sich beeilen noch schnell vor den Wahlen im Osten kleine Geschenke an die Rentner zu verteilen damit die nicht noch auf die dumme Idee kommen und vielleicht AfD wählen.

geschl Text 18:27 von karwandler

18:27 von karwandler
re angemerkt-sei

"Ich würde eher sagen das Ihre Rechnung eine Milchmädchenrechnung ist den jeden Cent der ein Flüchtling ausgibt, wurde ihm vorher vom Steuerzahler in die Hand gedrückt."

Das entkräftet doch nicht die völlig korrekte Darstellung, dass genau dieses Geld in den binnenwirtschaftlichen Kreislauf fließt.

Meinetwegen können Sie sich ja gern über Migranten aufregen. Aber Grundlagen der VWL können Sie nicht negieren.
////
*
*
Das muss aber wirklich Ihre ureigenste korrekte Interpretation von VWL sein.
*
Die „privaten“ Überweisungen in die Flüchtlingsländer übersteigen die offizielle Entwicklungshilfe.
*
Aber nach Ihren Grundlagen durch den binnenwirtschaftlichen Kreislauf?
*
Als ehemaliger Bankkaufmann und langjähriger Selbständiger mit schwarzen Zahlen, bin ich sicher wieder total daneben?

Merkel hat Bedenken und

fragt nach der Finanzierbarkeit...dabei hätte sie im Vorfeld mal selber denken sollen wie das finanzierbar ist. Zeit hatte sie mehr als genug.
Bei den Flüchtlingen wurde auch nicht nach Eigenvermögen geprüft... und ohne Papiere war sowieso kein Problem.
Ein lapidares Weiterso ist unwürdig, eine Schande für diejenigen, die das Land mitaufgebaut haben und jetzt eine Mikrorente beziehen.
AKK aka Merkel 2.0 will zudem die Koalition überprüfen.
Hubi hat da wohl in ein Wespennest gestochen... und das ist gut so.
Standardsatz im ts-Forum: Nein, ich wähle (noch) nicht SPD...

gerechte Rente

Ich finde es wichtig und richtig, dass Menschen, die 35 Jahre lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben, im Alter eine auskömmliche Rente erhalten. Aber das vorgelegte Rentenkonzept wirft Gerechtigkeitsfragen auf. Menschen, die jahrelang vollzeit für Niedriglohn geschuftet haben werden hier gleichgesetzt mit Personen, die Teilzeit für guten Lohn gearbeitet haben, evtl. noch nebenbei selbstständig oder mitarbeitende Ehegatten in der Firma des Partners sind. Ich halte eine Bedürftigkeitsprüfung für zwingend erforderlich und das kann die Rentenkasse nicht leisten. Schon die Mütterrente hat neue Ungerechtigkeiten im Rentensystem geschaffen. Gesamtgesellschaftliche Probleme können nicht immer über die Rentenkasse abgewälzt werden.

So ein Quatsch

Die Rente ist nicht an Bedürftigkeit gekoppelt.

Wer Rentenansprüche hat der bekommt Rente, völlig egal wie seine sonstige Situation aussieht. Das wäre ja noch schöner.

So ein Unsinn kann ja nur abgehobenen Politikern einfallen.

Jetzt soll schon ...

... Rente mit der Sozialhilfe gemixt werden.

Wenn Ihr den Niedrigrentnern das Geld nicht gönnt, dann lasst es doch bei der Sozialhilfe, die das Geld aufgestockt.

Das ist der Status Quo.

Sagt's einfach, wenn Ihr für langjährige Beitragszahler kein Geld habt, sondern nur für Energiekonzerne (Kohleausstieg) und Migration.

Grundrente ...

... ist grundsätzlich erst mal richtig! Im Detail wird's aber komplizert.

Es kann nicht sein, daß jemand mit 420 Beitragsmonaten einen Grundrente bekommt, ein anderer mit 419 Monaten jedoch nicht. Des weiteren ist es ungerecht, wenn jemand mit 480 Beitragsmonaten nicht einen Cent mehr bekommt, als der andere mit nur 420 Monaten.

Lösung: degressive Wertigkeit der Rentenpunkte pro Jahr! Wer in einem Jahr wenig Rentenpunkte bekommt, erhält für diese mehr (Durchschnitts)rente, als der der hohe Rentenpunkte hat. Letzterer erhält aber mehr (absolute) Rente!

Bedürftigkeitsprüfung: Ja!
So wie es heute schon eine Bedürftigkeitsprüfung bei Witwen-, Erwerbsunfähigkeits- und Waisenerenten (für über 18 Jahre) gibt, sollte es sie analog auch für die Grundrente geben.

Das heißt, bei Überschreiten der Hinzuverdienstgrenze wird die Grundrente entsprechend teilweise gekürzt und die normale Rente (nach bisheriger Berechnung) darf bei Altersrentner nicht gekürzt werden!

Es war gerade erst wieder Murmeltiertag und was...

...hat das mit diesem Thema Grundrente gemeinsam?

Für mich gilt da das schöne Sprichwort:
Und täglich grüßt das Murmeltier.

Es ist immer das Gleiche.
Sobald die SPD versucht zu ihrer Kernkompetenz vor Hartz 4 zurück zukehren und möglicherweise eine Verbesserung für viele Menschen ermöglichen möchte schaltet sich die CDU/CSU wieder ein mit der immer wiederkehrenden Gebetsmühle,
es sei kein Geld dafür da.

Aber für neue Waffen oder Steuergeschenke für wohlhabende oder gar reiche Leuten sowie Gelder für die Lobbyarbeit, da scheinen die Geldquellen nie zu versiegen.

Was bleibt ist der ewige Kampf um mehr soziale Gerechtigkeit in diesem Staat.
Leider stehen auf der Verliererseite allzu oft die Menschen, die eh schon benachteiligt waren und sind.

Ach, Du armes Deutschland.

Was kosten uns denn das

Was kosten uns denn das Vorpreschen von Merkel 2015 bis heute?
Und wie wird das bezahlt?
Hat Merkel da jemanden gefragt?
Wen? Den Bundestag? Das Volk?
Aber klar, Rentner kann sich eigentlich kein Staat leisten. Sind ja keine wertvollen Menschen mehr.
Milchmädchenrechnung für Frau Merkel: Wenn man rund 250.000 Menschen, die illegal hier sind, mit nur 100€ jeden Monat finanziert, was kostet das?

Mit einer

Mit einer "Bedürftigkeitsprüfung" wird schon wieder diskriminiert ! Wenn schon Grundrente - dann aber auch für a l l e Rentner als Sockelbetrag, auf welchen dann die im Verlauf des Arbeitslebens zusätzlich erworbenen Rentenansprüche draufgesattelt werden !!! So bliebe auch ein Abstand gewahrt zu denen, die keine Beiträge zahlen konnten oder wollten (davon gibt es auch viele). Ich bin sicher, daß diese "Abstandsregelung" zum sozialen Frieden beitragen könnte. Kein alter Mensch soll hierzulande wirklich Not leiden - das kann die Grundrente recht zuverlässig verhindern, . doch sollen die zeitlebens fleißigen Beitragszahler dann auch deutlich bessergestellt sein.

aus dem Beitrag:

"Von einer solchen Rentenerhöhung profitierten auch Beschäftigte, die sie aufgrund ihres Einkommens gar nicht benötigen, warnte die Union."

Was jetzt: Geht es um Renten oder um Einkommen aus Beschäftigung? Oder sind hier Rentner gemeint, die einer Beschäftigung nachgehen, weil die Rente nicht reicht.

Gegen eine Bedürftigkeitsprüfung spricht m.E. der Grundsatz der Gleichbehandlung, da ja alle, um die es hier geht, diese 35 Jahre gearbeitet haben.
Andererseits könnte ich als arme Rentnerin auch mit einem reichen Mann verheiratet sein, dann hätte die Erhöhung meiner Rente dann doch einen Beigeschmack.

@18:41 von 91541matthias

"Schließlich sind wir in der Deutschen Bürokratischen Republik, wie meine Frau immer sagt.."

Ihre Frau hat den richtigen Humor.
Alles Gute für Sie und Ihre Frau!

@18:41 von collie4711

"30 Jahre gearbeitet und am Arsch gekniffen?"

Fühlt sich u.U. auch nach 45 Jahren Arbeit so an. Nur der blaue Fleck ist etwas kleiner.

Heil(e) Rentnerwelt...

Respekt, Respekt kann man dazu nur sagen...
zuerst bläst Hubertus - natürlich koalitionär
unabgestimmt - zur Jagd auf die verloren ge-
gangenen Rentnerwähler, dann fährt ihm aus-
gerechnet Scholz in die populistische Parade
und nun auch noch der überraschende (?!)
Hinweis auf die Zeilen 4268 bis 4271 des
(noch) geltenden Koalitionsvertrages, der
ganz eindeutig als Voraussetzung für eine
Grundrente eine Bedürftigkeitsprüfung for-
muliert.
Aber was soll's, da Glaubwürdigkeit und Re-
spekt für die ehemals sozialpolitisch für kompetent gehaltene SPD ohnehin schon futsch ist, kommt es auf eine weitere Blamage nun auch nicht mehr an...
So wird aus gut gemeint ein (sehr) schlecht
gemacht und der demokratischen Mitte ein
Bärendienst erwiesen.
Eine wunderbare Steilvorlage für die AfD,
aber auch für die Sonnenblumenkinder, die
sich über weiteren Zulauf ehemaliger SPD-Wähler freuen können...
Also auf " Brüder zur Sonne ..."! Zur Freiheit,
das war gestern !!!

So geht es nicht

das wäre mehr als Ungerecht, alle anderen bei gleicher Lebensleitung würden nichts bekommen nur weil der Partner noch was dazu gibt.
Die einen bekommen 4xx dazu, der Andere bekommt die 500 für die 35 Jahre Arbeiten und einzahlen, so geht das nicht.
Entweder ohne Prüfung für Alle oder keiner, die Ungerechtigkeit wäre für niemand von den Millionen Betroffenen zu vermitteln.
Deutschland hat eh keine guten Renten im Vergleich zu unseren Nachbarn, arbeiten länger und am Ende kommt weniger raus.

Und die Aufstockung muss der Bund von den Steuern bezahlen, und nicht die Renteneinzahler.

Und wie das finanziert werden kann ist relativ einfach, mal schauen wer welche Steuern bei welchem Einkommen zahlt, oder Geld an der Börse macht, oder Großfirmen die fast nichts zahlen.

Für alle anderen Dinge und die Welt ist auch Geld vorhanden, nur für den eigenen Bürger nicht, das kann es jetzt nicht mehr sein.

2019 um 19:12 von Werner

2019 um 19:12 von Werner Hartmann
Grundrente ...
... ist grundsätzlich erst mal richtig! Im Detail wird's aber komplizert."

Da gibt's kompliziertes...cum-ex und co..alles machbar und kontrollierbar.
Die teure Regierung muss nur wollen.

"Von einer solchen Rentenerhöhung profitierten auch Beschäftigte, die sie aufgrund ihres Einkommens gar nicht benötigen, warnte die Union."

Das ist eine faule Ausrede. Die Vorstellung, dass jemand, der Zeit seines Arbeitslebens finanziell "auf dem Zahnfleisch" gegangen ist zum Zeitpunkt des Renteneintritts plötzlich über nennenswertes Vermögen verfügen könnte, ist völlig weltfremd.

Das einzig konkrete Resultat dieser Bedürftigkeitsprüfungen dürfte sein, dass die Betroffenen sich auch noch an ihrem Lebensabend mit den Ämtern herumschlagen müssen und damit die Staatsbürokratie alimentieren.

"Wir müssen eine Lösung finden, die auch in zehn, 15, 20 Jahren bezahlbar ist, die gerecht ist, die funktioniert, und das ist eine schwierige Aufgabe, ..."

Die einzige Lösung, die diesen Kriterien gerecht werden kann wäre m.E. - ich schreib's nicht zum ersten Mal - der Aufbau eines zeitgemäßen, d.h. demokratischen(!), KI-basierten Steuerungs- und "Bewertungs"-Mechanismus für alle Wirtschaftsgüter.

um 19:20 von Anna-Elisabeth

Danke, Anna!!!

@18:41 von 91541matthias

"Ohne korrektes Ausfüllen vieler Formulare gibt es bei uns.."

Kennen Sie noch von Reinhard Mey das Lied "Einen Antrag auf Erteilung eines Antragformulars"?
Gibt es noch auf YouTube.
Diesbezüglich hat sich unsere Republik offensichtlich nicht sehr verändert.

Löcher stopfen, ohne Wolle

Es ist sicherlich nicht ganz einsichtig, warum ein Arbeitnehmer, der Jahrzehnte lang im Rahmen des Mindestlohns beschäftigt war, mit einer Minimalrente von rd. 500,- EUR abgespeist werden soll. Mit einer Grundrente von 900,- EUR wird sich das Problem aber nicht lösen lassen, weil die Frage der Finanzierbarkeit und auch der Gerechtigkeit offen bleibt. Schließlich würden dann auch (fehlende) Erwerbsminderungsrenten aus der
Vergangenheit Gesprächsbedarf hervorrufen. Grds. sollte nach Wegen gesucht werden, damit Altersarmut sich erst gar nicht entwickeln kann. Zu denken wäre z.B. an eine stärkere Ausbildung/Privilegierung der betrieblichen Altersvorsorge.

Private Vorsorge

Wer soll das noch machen wenn es auf die Grundrente angerechnet würde.
Außer der dumme deutsche Sparer?

um 18:41 von collie4711

"Warum sollen alle die weniger als 35 Jahre einbringen können betrogen werden?"

Witzbold.
Die müssen wie bisher noch etwas krampfen.
Geht in dem Alter noch ganz gut.
Ewige Studenten mal ausgenommen :-)

So typisch für diese Regierung

Diese Regierung macht es den Populisten einfach.

Die Rente wäre mal ein Thema um Punkte beim Wähler zu sammeln.
Obwohl auch der Vorschlag von Minister Heil nicht ganz durchdacht ist. Von wegen den 35 eingezahlten Jahren. Was passiert mit denjenigen, die zwar lange aber nicht eben 35 Jahre gearbeitet haben?

Natürlich muss eine Reform bezahlbar sein, aber dann müssen eben konsequent Steuer- Schlupflöcher geschlossen und Unternehmen zur Zahlung des vollen Steuersatzes gezwungen werden.
Und hierzu gibt es sicher noch weitere Quellen welche nicht sofort den 'kleinen Steuerzahler ' belasten.

Aber aus diesem Thema wird nichts Konkretes heraus kommen.
Entweder es wird von andren Nachrichten überholt und vergessen oder es wird ein Kompromiss geschlossen den zwar die Politik, nicht aber das Volk für gut empfindet.

Demographie

Die Rentnerrepublik wird Ihre Kinder fressen. Nur wenn man auch die Reichen einzahlen lässt, wird sich das verhindern lassen.
Schon jetzt werden mehr Inkontinenz- als Babywindeln in D verkauft.

Für eine Grundrentenbewerbung. . .braucht man 1. einen Job

. . .. um bei dem Experiment "ob man nicht mehr arbeiten würde" mitmachen zu können.

Ich pers. würde mich nicht wundern wenn wie aktuell bereits nur positive exemplarische Beiträge (Bsp. Finnland/ & TV WDR- Rundfunk) im TV kämen.

Was keiner erfragt: was kommt nach dem Grundsicherungsprojekt. Ist die Rente im Alter damit mit einbezogen, wie mit Rentenbeiträgen (auch wenn die BRD-Bürger die bloß die 48 % gesetzlich geregelten von dem Zustehenden Eingezahltem ohne Widerspruch voll akzeptieren) ?
Das Projekt selbst ist ja nur zeitlich begrenzt.
Was ist in der Zeit mit der Renten-Pflegeversicherung ?

@19:12 von Biocreature

"Es ist immer das Gleiche.
Sobald die SPD versucht zu ihrer Kernkompetenz vor Hartz 4 zurück zukehren und möglicherweise eine Verbesserung für viele Menschen ermöglichen möchte schaltet sich die CDU/CSU wieder ein mit der immer wiederkehrenden Gebetsmühle,
es sei kein Geld dafür da."

Im Prinzip richtig. Aber sind Herr Scholz und Frau Nahles nicht auch SPD - zumindest auf dem Papier?

"Bedürftigkeitsprüfung"

Ich bin zwar kein SPD-Wähler, aber bei der CDU rafft wohl keiner was.
Zuerst Weiß mit seiner Gieskanne, jetzt Merkel.
Es geht nicht um die Klientel der CDU, Ex-Selbstständige, die vom Staat 400€ bekommen und nebenbei eine private Rente von 2.000€.
Es geht um alle, die mindestens 35 Jahre ehrlich gearbeitet haben. Und die nicht das Glück hatten Gehirnchirurg, Astronaut oder Fussballspieler zu werden.
Die werden vermutlich nicht bedürftig sein.
.
Es wird doch immer die Solidargemeinschaft beschworen.
Warum zeigt sich die CDU dann nicht solidarisch mit der eigenen Bevölkerung.

Riester weg, Geld da

Riester weg, Grundrente hin, zack is das Ding finanziert... die Versicherungsvorstände werden schon nicht so tief fallen, dass sie die Grundrente am Ende selbst benötigen würden.

Noch besser wäre es natürlich, Riester ersatzlos abzuschaffen, womit die Rente allgemein steigen könnte und politische Sonderwünsche aus Steuermitteln in die Rentenkasse einzuspeisen.

auch wegen dieser beiden spezialminister

läuft die spd der 10% entgegen. beide sind einfach nur parteisekretäre ohne ahnung vom wahren leben

Grundsicherung erhöhen...

natürlich könnte man die Grundsicherung erhöhen...das Herummanipulieren an der Rente wird immer Ungerechtigkeiten mit sich bringen...was ist, wenn einer halbtags gearbeitet hat und jetzt auf seine Rente von rd. 500 € noch 400 € drauf bekommt und der, der ganztags gearbeitet hat - aber wegen seines geringen Verdienstes auch nur 500€ Rente bekommt?? Beide haben dann 900€ Rente, der eine hat aber doppelt soviel gearbeitet.
Und was ist das für ein SPD-Wort: Lebensleistung...das ist das Sandmännchen-Sandwort.

Heils Grundrente und Merkels Bedenken...

Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm die Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil zunächst zurückhaltend auf...
###
Keine 24 Stunden ist es her, das Arbeitsminister Heil seine Idee von der Grundrente angekündigt hat und schon
ist er auf den Boden der Tatsachen angekommen. Der Finanzminister hat vor sinkenden Steuereinnahmen gesprochen und ich denke nicht das der Wunsch nach der Grundrente nun noch durchgesetzt werden kann. Sämtliche Ministerien brauchen in den nächsten Jahren einen größeren Etat. Da ist die Grundrente nun wirklich nicht zu finanzieren so sehr Herr Heil und ich sie mir auch wünschen. Für Verteidigung, Diätenerhöhungen, Kohleausstieg sowie für Migration zb. scheinen auch in Zukunft genug Steuereinnahmen dazusein. Nur die Rente ist nicht mehr zu stemmen... Natürlich hält sich unsere Bundeskanzlerin beim Thema Rente angesichs sinkender Steuereinnahmen wieder zurückhaltend bedeckt und hat diesbezüglich Bedenken...War ja auch anders nicht zu erwarten...

Besser wäre ein fundiertes Konzept

Momentan heißt das Konzept von Herrn Heil doch:
Man muß erst ab Alter 32 rentenfähige Arbeits- oder Ersatzzeiten haben, um zum Regelrentenalter 67 eine Mindestrente von EUR 900 zu erhalten.
Aus Respekt vor der Lebensleistung.
Welche Mindestrente müssen dann erst Leute erhalten, die wirklich ihr Leben lang arbeiten. Nämlich die, die ganz normal mit 17 oder 18 starten und somit auf mehr als 45 Rentenjahre kommen.

"Die „privaten“ Überweisungen in die Flüchtlingsländer übersteigen die offizielle Entwicklungshilfe."

Die privaten Überweisungen aller Migranten in Deutschland in ihre Heimatländer beliefen sich 2016 auf 17,7 Mrd Euro.
(Quelle: Migranten überweisen fast 18 Milliarden Euro in Herkunftsländer, die Welt 30.06.2018)

Die deutsche Entwicklungshilfe belief sich 2016 auf 22,07 Mrd Euro. (Quelle: destatis; Deutsche Zahlungen für Entwicklungshilfe bis 2016)

Das Taschengeld für Flüchtlinge beträgt max. 143 Euro pro Kopf und Monat. Bei 1,6 Mio Flüchtlingen ergibt das für 2016 maximal 2,5 Mrd Euro.

Wenn also alle Flüchtlimge ihr gesamtes Taschengeld ins Ausland überwiesen haben, dann fehlen noch ca. 15 Mrd Euro. SInd die vom Himmel gefallen oder vielleicht doch erarbeitet worden.

2007 wurden übrigens auch schon mehr als 6 Mrd von Mirgranten ins Ausland überwiesen.

Deutsche Touristen gaben 2017 mehr als 73 Mrd Euro im Ausland aus. Das nur zum Vergleich.

@19:05 von Rappel58

"Gesamtgesellschaftliche Probleme können nicht immer über die Rentenkasse abgewälzt werden."

Wichtiges kann man nicht oft genug wiederholen. Deshalb mache ich das hier.

Falsche Signale

Man muss leider nochmals in Erinnerung rufen, dass Frau Nahles mit der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte ein Milliardengrab geschaufelt hat. 1,6 Mrd. EUR müssen monatlich dafür aufgewendet werden, dass z.B. auch der Bankdirektor dieses Privileg nutzen kann, das urspünglich nur für den Dachdecker oder den körperlich besonders gezeichneten Bauarbeiter gedacht war. Diese Gelder hätte man sinnvoll anderweitig einsetzen können.

@um 19:33 von

@um 19:33 von Anna-Elisabeth
-
Reinhard Mey hatte uns auch ermahnt wachsam zu sein. Nur leider....

letzter glaubhafter Versuch

als Partei der sozialen Gerechtigkeit beim Wähler zupunkten oder den Untergang fortzusetzen. Hoffentlich bleibt die SPD standhaft und glaubwürdig.!
Die humanitäre Verpflichtung gegenüber schutzsuchenden Menschen,sollte man auch den arbeitenden Menschen im Niedriglohnsektor entgegenbringen. Beide haben es verdient!

Heile Welt à la Heil

Wie groß muß doch die Angst vor den kom-
menden Wahlergebnisse sein, dass ein Hubertus schon jetzt zur Jagd bläst...?
Sein Respektsrentenkonzept kommt so
irritierend aus der Hüfte geschossen, dass
offenbar nicht einmal eine Mindestsab-
stimmung mit anderen Ressorts sowie dem
Kanzleramt stattgefunden hat.
Was soll der Wähler/in von soviel fehlender
politischer Professionalität denn halten?
Das rein populistische Manöver ist doch
so leicht durchschaubar!
Angst ist dabei immer ein schlechter Ratge-
ber und so nimmt man aus purer politischer
Überlebensangst durchaus kaltschnäuzig in
Kauf, dass man nicht nur das demokratische
System insgesamt nachhaltig beschädigt,
nein auch die letzten Brüder und Schwestern, die einst zur Sonne, zur Frei-
heit aufgebrochen sind, werden sich wohl
lieber nach rechts wenden oder - scheinbar
noch besser - nach links bzw. dahin, wo
bereits jetzt die Adaption - zumindest der
Sonne - optisch voll gelungen ist...

@Biocreature 19.12

das Geld ist schon da, nur bekommen es Andere. Nicht nur Steuergeschenke für "reiche Leute"; aber zig Milliarden jährlich sind schon festverplant. Allerdings nicht für die Rente von Gerti oder Helmut.

Am 04. Februar 2019 um 19:20 von Anna-Elisabeth

"Andererseits könnte ich als arme Rentnerin auch mit einem reichen Mann verheiratet sein, dann hätte die Erhöhung meiner Rente dann doch einen Beigeschmack."

Alle Achtung.
"Ein ruhiges Gewissen ist ein gutes Ruhekissen"
Stimmt immer noch.

Sie haben Recht.
Zu den vielen Nullen.
Bei der Marine sagt man:

" Ein Schiff wird nicht von den Offizieren zusammengehalten, sondern von den Nieten."

heil findet die Prüfung respektlos

Ich finde es respektlos dem Steuerzahler gegenüber, wie (nur für Wahlgeschenke ) Steuergelder mit der Gießkanne verteilt werden soll.

"wer arbeitet wird bestraft"

Auf solch populistische Äußerungen können die Bürger wahrlich verzichten. Männer im Westen bekamen 2017 immerhin im Schnitt 1457 EUR ausgezahlt, im Osten waren es 1166 EUR. Und wer die deutsche Rentenversicherung verteufeln will, sollte sich vor Augen halten, dass eine wachsende Zahl von Arbeitnehmern freiwillig zusätzliche Beiträge in die RV einzahlt, um früher in Rente gehen zu können oder eine höhere Rente zu erhalten. Das Vertrauen in den Sozialstaat scheint nach wie vor ungebrochen zu sein.

also wenn ich mal

einige Kommentare hier zusammenfassen darf, dann kommt ungefähr folgendes raus: "Sozial gerecht ist, wenn andere weniger haben als ich".

Da wird mir schlecht.

Respekt, @Anna-Elisabeth und @Biocreature, dass Sie gegen diese Egomanenkultur immer noch versuchen, anzuschreiben. Mir fällt das immer schwerer.

Gerechtigkeit

Viele meinen hier es sei ungerecht, Leuten mit weniger Renteneinzahlungen ein anständiges Leben zu gönnen.
Alleinerziehende Mütter? Nur der abgehauene Vater hat einen Anspruch auf gutes Leben. Unfallopfer? Wenn schon Opfer, dann aber richtig. Schwerbehinderte? Ja wo kommen wir denn da hin, wenn die Rente kriegen.
Ich könnte jetzt stundenlang damit fortfahren. Was bleibt ist eine teils erschreckende Empathielosigkeit und Unmenschlichkeit. Erinnern Sie sich noch an Ihre Kindheit? Hans hat sechs Äpfel und zwei Freunde, wieviel bekommt jeder? Hans bekommt sechs und die anderen haben halt Hunger????

Auf solche Gedanken

kommt auch nur ein Berufspolitiker wie Heil, der noch nie in einer normalen Firma gearbeitet hat.

Es gab einmal so etwas

wie ein Solidaritätsprinzip, in dem jeder nach seinen Möglichkeiten etwas abzugeben hatte, damit alle ein lebenswertes Auskommen hatte. Wer heute viel verdient, denkt nur an sich, die schlechter gestellten Menschen sind ihm egal. Die Beitragsbemessungsgrenze hilft den Großverdienern, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Vielleicht sollten sie einmal nachdenken, dass sie nichts verdienen würden, wenn es nicht die Geringverdiener geben würde.

Wir haben schon die Grundsicherung im Alter

Die ist genau für diese Personengruppe gedacht, die aus welchen Gründen auch immer nur sehr wenig in die Rentenkasse eingezahlt hat.

Grundsicherung bedeutet, dass jemand MEHR bekommt als ihm nach der Rentenformel eigentlich zustehen würde.

Warum man mit der Grundrente jetzt noch eins oben drauf legen will, erschließt sich mir nicht.

Grundrente bei für die Kinderjahre

Wass ist mit der Mütterrente, die es ja schon gibt ? Die ist nur für Frauen

Bei der Grundrente laut dem Heil-Projekt fallen schlicht Eltern darunter, auch Väter.
Heißt das, Frauen bekommen noch DOPPELT Geld für ihre "Kinder-Oskars"/pro Kind ?
Zusätzlich zur Mütterrente, Erziehungsgeld, Kindergeld, Geld für alleinerziehende Arbeitslose, für Kita-Plätze, für (wird sehr in H4. oft betrogen; insb. bei gezielten Mehrfachgeburten) Schwangerschaftsausstattung +Möbel; etc. . ..

Merkel hat also Bedenken. Als

Merkel hat also Bedenken. Als sie das Werk von Schröder fortgesetzt und den Niedriglohnsektor förmlich kultiviert hat, da hatte sie keine Bedenken. Sie wusste, dass für Millionen Arbeitnehmer das Einkommen zu gering ist, als das noch etwas übrig bleibt für Rentenabzüge. Jetzt wird sie diese Menschen mit Steuergeldern bis zur Bahre zufinanzierten müssen. Ob es ihr passt oder nicht. Da hat mal wieder jemand den Faden nicht zu Ende gedacht.

Gut gemeint....

....ist der Vorschlag von Heil zweifellos.
Die Kosten sollen aber genau NICHT aus den laufenden Haushalten aufgebracht werden. Viellmehr ist die Einnahmesituation der Deutschen Rentenversicherung (DRV) - als Selbstverwaltung! - auf breitere Beine zu stellen. Warum sollten Menschen mit hohen Einkommen (z. B. die Arzte, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker, psycho-logische Psychotherapeut, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Notar, Rechtsanwalt, Patentanwalt, Architekt und beratender Ingenieur sind - also Kammerberufe) nicht in der DRV pflicht versichert sein? Warum sollten Beamt*Innen (zumindest neue) und Abgeordnete nicht in der DRV pflichtver-sichert sein? Wenn man diese genannten Kreise pflichtversichern würde, wäre das Problem auf Jahrzehnte eben kein Problem.
Menschen zu zwingen, sich vorm "Amt" wirtschaftlich "ausziehen" zu müssen, ggf. ein von den Eltern geerbtes Reihenmittel-haus veräußern zu müssen, ist bodenlos!
Die SPD wird wieder einknicken.
Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht!

Hallo Tias,

Können wir Ihren Beitrag noch mal auf Deutsch haben, damit ihn jeder versteht? Danke

Wahlgeschenk -Arbeit lohnt nicht!

Ich habe 45 Jahre gearbeitet und erhalte 960,00 Rente. Was für eine Ungerechtigkeit! wenn es für 35 Jahr mit geringer Arbeit bereits 900,00 EUR Rente gibt!
Ein Familienvater, der über 2000,00 EUR Rente erhält und seine Frau hat 35 Jahre ganz gering verdient, leidet keine Not. Wird jedoch zusätzlich mit 900,00 Rente belohnt.

Eine Frage des Anstands

Wenn es in einem so wohlhabenden Staat wie Deutschland möglich ist, nach 35 oder 40 Jahren Arbeit auf Grundsicherung angewiesen zu sein, dann herrscht bei der Rente eine extreme Schieflage, die auch die Gesellschaft in ein Ungleichgewicht bringt. Es sollte auch keine Bedürftigkeitsprüfung bei der Grundrente stattfinden, denn die Lebensleistung wurde ja erbracht, egal welches Einkommen sonst vorhanden ist, dazu gibt es ja eine Steuererklärung. Das Kindergeld wird ja auch an alle gezahlt, die ein Kind haben, ohne Berücksichtigung der individuellen Einkommensverhältnisse. Eigentlich sollte man die Mehrkosten für eine Grundrente den Arbeitgebern anlasten, die ihre Mitarbeiter so schlecht bezahlen, dass sie im Alter auf Grundsicherung angewiesen sind.

@19:43 von Anna-Elisabeth @19:05 von Rappel58

Gesamtgesellschaftliche Probleme können nicht immer über die Rentenkasse abgewälzt werden."
Wichtiges kann man nicht oft genug wiederholen. Deshalb mache ich das hier.

Dem kann ich mich nur anschließen.
Aber es fehlt noch die Forderung, dass sämtliche Versicherungsfremden Leistungen aus dem Rententopf heraus genommen werden und in den Steuertopf verschoben werden.
Das gilt auch für Leistungen denen keine Beiträge gegenüber stehen wie die Mütterrente. Auch das kommt in den Steuertopf.
Dann wird es nicht lange dauern bis die Rentenversicherung größere Töpfe anschaffen muss.

@Erlanger Gewerk...

Ihrem Beitrag stimme ich aus ganzem Herzen zu. Aber viele, besonders jene, welche die Macht dazu haben, stehlen sich aus ihrer Verantwortung, die Solidarität bedeuten würde.

Na sowas!

Holland kann es, Österreich kann es und viele mehr.
Nur die GroKo der Lokomotive Europas, kann es nicht.
Also ein gerechtes und auskömmliches Rentensystem vorweisen.

Wie kommt das?

@19:41 von landart: Existenzminimum

"....was ist, wenn einer halbtags gearbeitet hat und jetzt auf seine Rente von rd. 500 € noch 400 € drauf bekommt und der, der ganztags gearbeitet hat - aber wegen seines geringen Verdienstes auch nur 500€ Rente bekommt?? Beide haben dann 900€ Rente, der eine hat aber doppelt soviel gearbeitet."

So ist das nun mal mit dem Existenzminimum.

Um in Deutschland Leben zu können, braucht man laut Gesetz: 424,- Euro zzgl. Miete und Heizkosten.

Wer weniger hat, bekommt Zuschüsse vom Staat. Ob man nun 0,- Euro selbst dazu beiträgt oder 800,- Euro Einkommen hat, spielt keine Rolle.

Der Staat füllt den Rest zwischen eigenem Einkommen und dem Existenzminimum auf.

Wie jemand der 500 Euro eigenes Einkommen hat und "nur" 400 Euro vom Staat bekommt auf jemanden neidisch ist, der 900 Euro vom Staat bekommt, weil er kein eigenes Einkommen hat, erschließt sich mir nicht. Beide haben nur das Nötigste zum Leben.

Sie werden es mir sicher erklären.

Steuerzahlungen von AMAZON, IKEA, GOOGLE und sonstigen globalen Steuerschmarotzern in der EU. Wie wärs denn mit einer Bedürftigkeitsprüfung, daß a l l e entsprechend ihres Einkommens in die Rentenkasse einzahlen. Das wäre eine gesellschaftliche Aufgabe für Gerechtigkeit. Aber daran sind weder CDU/CSU, AFD, FDP noch SPD und GRÜNE interessiert. Das ist der eigentliche politische Skandal !

Schnellschüsse helfen nicht

Das Konzept ist unausgegoren - in vielerlei Hinsicht:
1. Natürlich muss es eine Bedürftigkeitsprüfung geben. Es erscheint unerträglich, wenn jemand durch die Hinterbliebenenrente und eine Betriebsrente gut versorgt ist, dann aber die eigene (geringe) Rente aufgestockt bekommt.
2. Warum eigentlich "nur" 35 Jahre? Der Normalrentner hat nach 35 Jahren oft auch nur eine Rente in der angedachten Höhe und bekommt die volle Rente erst nach weiteren 10 Jahren Arbeit (oder mehr) - man müsste aber sicher über den "Rentenwert" von Kindererziehung und Pflege nachdenken.
3. Warum sollen Leute bevorteilt werden, die sich einen schönen Lenz gemacht und freiwillig Teilzeit oder gar nicht gearbeitet haben? Denen die Rente aufzustocken tut ohnehin schon weh, aber ohne Bedürftigkeitsprüfung?

Und so weiter … Die Grundidee ist in Ordnung, aber eben nicht wirklich durchdacht; da musste vor den Wahlen in den östlichen Bundesländern schnell was vorgestellt werden.

@ 19:43 von GeMe

"Das Taschengeld für Flüchtlinge beträgt max. 143 Euro pro Kopf und Monat. Bei 1,6 Mio Flüchtlingen ergibt das für 2016 maximal 2,5 Mrd Euro."
.
Danke für die Rechnung. Stimmt aber nicht.
Wieviel sind 1,6Mio. rund gesagt mal 100?
Wieviele Monate hat das Jahr?
Und für wie viele Jahre?
.
Wer zahlt denn das?
.
Über popelige 5Mrd. für Rentner wird sich hier aufgeregt?

@19:40 von NeutraleWelt

"Es wird doch immer die Solidargemeinschaft beschworen.
Warum zeigt sich die CDU dann nicht solidarisch mit der eigenen Bevölkerung."

Sind Sie sicher, dass wir nach so vielen Merkel-Jahren eine derart plötzliche Kehrtwende physisch und psychisch überhauprt verkraften könnten?

Bei der gesamten

Bei der gesamten Rentenpolitik ist man ständig am Basteln. Das ist nie ein kluger Lösungsansatz. Zunächst müsste man ein Ziel-Rentensystem definieren, also das Rentensystem der Zukunft, das dann nach Möglichkeit dauerhaft Bestand haben soll. In einem zweiten Schritt muss man dann einen Übergang von Alt nach Neu erarbeiten.

Ein grundsätzlich neues Rentensystem müsste meines Erachtens alle Bürger einerseits und alle Einkunftsarten andererseits einbeziehen.

Thematische Ausrichtung

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bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

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Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ neutraleWelt - "Taschengeld für Flüchtlinge"

Viele dieser Flüchtlinge haben erstaunlich schnell einen Arbeitsplatz gefunden - und tragen mit dazu bei, dass die Rentner von heute und morgen finanziert werden können.

Grundrente...

"Wir müssen eine Lösung finden, die auch in zehn, 15, 20 Jahren bezahlbar ist, die gerecht ist, die funktioniert, und das ist eine schwierige Aufgabe", sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier.
###
Ist das nicht der selbe Wirtschaftsminister der noch vor einer Woche erklärt hat das genügend Geld vorhanden ist ? In einen Punkt gebe ich Altmaier wohl recht. Eine Lösung muß her, und das muß nun endlich auch ganz oben auf die Agenda. Das erwarte ich einfach von unsere Regierung...

Das hilft wieder einmal den Falschen

jenen, die wenig arbeiten, weil sie eh schon mehr als genug haben.
Und es benachteiligt jene die lange und hart gearbeitet haben.
Diese Idee ist dringend nachbesserungsbedürftig.

Und wieder hacken sich die Betroffenen die Augen gegenseitig aus

Warum nicht für alle die Grundsicherung auf ein würdevolles Maß anheben?! Schließlich ließ die Gesellschaft zu das die Leute oder auch nur die Mehrheit derer die im Alter nicht genug haben keine ausreichende Rente bekommen konnten? Wieso? z.B. Viele Handwerker in jungen Jahren als noch Jungeselle als erste zu entlassen. Der Letzte der kommt geht zuerst. Aus sozialen Günden zuerst zu entlassen laut Gesetz. Schlechter Verdienst weil jedes Jahr im Winter ein paar Monate arbeitslos als (ewiger Junggeselle mit entsprechenden gestzl. Bevorteilungen von Verheirateten u. Famielien?usw. vieles mehr bis zu den Tariven der Verleiher......
Ist wohl zu einfach u. könnte bei den Bedürftigen ankommen?Man kann aber auch wieder selbst Mietwohnungen als Staat selbst bauen u. betreiben u. vieles mehr oder es den Märkten zur Gewinnmaximierung weiter zuführen wie bisher mit all den Folgen für arme Schweine u. Rentner die womögl. selbst schuld sind? Wer wischt eigent. für lau immer die Sch..... weg?

@19:56 von ottokar

"Erinnern Sie sich noch an Ihre Kindheit?"

Oh ja! Meine Mutter hatte gewusst, dass sie die Erdbeeren oder Kirschen zum Nachtisch genau abzählen musste. (Sicher nervig bei sechs Kindern.) Allerdings wäre niemand bei uns auf die Idee gekommen, einen Verteilungsschlüssel zu fordern nach dem Motto: Der Große braucht mehr als die Kleine.
(Der Große hatte ja schon mehr Gemüse und Kartoffeln bekommen.)

@ 20:11 von Emil67: Rente in Österreich

Ja die Rente in Österreich ist höher als in Deutschland.

Die Durchschnittsrente in Österreich beträgt: 1436 Euro in Deutschland 909 Euro.

aber...

1. In Deutschland hat man nach 5 Beitragsjahren bereits einen Anspruch in Österreich erst nach 15 Jahren. Dies ergibt bei der Durchschnittsrente einen Unterschied von 100 Euro.

2. Der Rentenbeitragssatz in Österreich beträgt 22,8% vom Brutto, in Deutschland 18,6%

3. In Österreich kommen auf einen Rentner 3,4 Arbeitnehmer, in Deutschland nur 2,9. Dies liegt unter anderem an der deutlich höheren Zuwanderungsrate in Österreich als in Deutschland.

4. In Österreich werden Renten voll besteuert, in Deutschland nur zu 74%.

5. Wer in Österreich früher in Rente geht, muss höhere Abschläge als in Deutschland in Kauf nehmen.

6. Ob die Renten in Österreich auf dauer finanzierbar sind, wird sich zeigen, wenn die vielen Zuwanderer zukünfig in Rente gehen.

(Quelle: Renten-Paradies Österreich? Der Faktencheck, Merkur.de)

@Emil67

"Holland kann es,Österreich kann es.......
Nur die Groko der Lokomotive Europas..... WILL ES NICHT!!!

Wo ein Wille ist,ist auch ein Weg!

@ 19:55 von frosthorn

"also wenn ich mal
einige Kommentare hier zusammenfassen darf, dann kommt ungefähr folgendes raus: "Sozial gerecht ist, wenn andere weniger haben als ich"."
.
Lesen Sie vielleicht andere Kommentare als ich.........?
Oder haben Sie ein Grün-Links-Syndrom?
.
Wer sein Leben lang gearbeitet hat, sollte von seiner Rente auskommen.
Wie läuft es jetzt?
Die, die zu wenig bekommen, können ja zum Sozialamt gehen. Oder zur Tafel.
Das ist einfach nur Umschichtung. Von einer Kasse in die andere.
Was ist die bessere Lösung?

um 20:26 von Adeo60

"Viele dieser Flüchtlinge haben erstaunlich schnell einen Arbeitsplatz gefunden - und tragen mit dazu bei, dass die Rentner von heute und morgen finanziert werden können."

Sie meinen die neuen Fachkräfte.
Na, bestens.
Also, auch Adeos 66 Rente ist gesichert... Nur fast 4 Jahre nach 2015:-))))
Läuft also bestens in Schlaraffia.
Warum ziert sich also Merkel und Merkel 2.0 nur wegen dieser Grundrente ?
Adeos, Ansage!

um 20:36 von Karl d.Gr.

"Wo ein Wille ist,ist auch ein Weg!"
So ist es.

@ 20:09 von Fahnenflucht

"Ich habe 45 Jahre gearbeitet und erhalte 960,00 Rente. Was für eine Ungerechtigkeit! wenn es für 35 Jahr mit geringer Arbeit bereits 900,00 EUR Rente gibt!
Ein Familienvater, der über 2000,00 EUR Rente erhält und seine Frau hat 35 Jahre ganz gering verdient, leidet keine Not. Wird jedoch zusätzlich mit 900,00 Rente belohnt."

Deswegen mein Beitrag von 19:12 Uhr: Danach hätte Sie auch eine höhere Rente, und die Ehefrau des Familienvaters eben nicht, wegen Bedürfnisprüfung.

Plakative Formulierungen wie "900 Euro nach 35 Jahren" sind nur für die politische Diaskussion, bei der juristischen Umsetzung im Rentenrecht werden sich dann andere Berechnungsformeln finden.

(Zumal sich ja die 900 Euro mit jeder jährlichen Rentenanpassung auch wieder ändern.)

@20:11 von Emil67

//Holland kann es, Österreich kann es und viele mehr.
Nur die GroKo der Lokomotive Europas, kann es nicht.
Also ein gerechtes und auskömmliches Rentensystem vorweisen.

Wie kommt das?//

Weil es leider(!) nicht ums Können geht, sondern ums Wollen.

@ 20:26 von Adeo60

"Viele dieser Flüchtlinge haben erstaunlich schnell einen Arbeitsplatz gefunden - und tragen mit dazu bei, dass die Rentner von heute und morgen finanziert werden können."
.
Ja, genau!
Von dem Mindestlohn oder ABM-Maßnahmen.
Und erwirtschaften so im besten Fall einen halben Rentenpunkt pro Jahr. Und können nur noch 30 Jahre arbeiten.
Und das Spiel fängt von vorne an.

Die Problemlösung ...

...kommt genau zur richtigen Zeit!
Kaum werden soziale Schieflagen angegangen, schon schwächelt pünktlich die Konjunktur und fünf Milliarden Euro fehlen in der Haushaltskasse, so in einer Aufstellung von Finanzminister Olaf Scholz.
Welch ein Zufall!
Ein Schelm der Böses dabei denkt!
Das ist wie mit den Volksabstimmungen, die immer dann so um die 52:48 ausfallen, wenn man das Volk sauber gespalten mit sich selbst beschäftigen will, um sein Ding in Ruhe durchzuziehen. Wer wird als etwas gegen eine schwächelnde Konjunktur sagen können, wo doch selbst die Wirtschaftsweisen ständig daneben liegen.
Wenn die Sache mit der Grundrente wegen mangelnder Steuermittel erst mal von Tisch, wird sich wie - Oh Wunder! - die Konjunktur sichtlich erholen.
Märchenstund hat eben auch Gold im Mund - allerdings nicht für die Bedürftigen.

um 20:36 von GeMe

"6. Ob die Renten in Österreich auf dauer finanzierbar sind, wird sich zeigen, wenn die vielen Zuwanderer zukünfig in Rente gehen."

Sie meinen die neuen Fachkräfte.
Sollte nach ihren bisherigen Kommentaren doch kein Problem darstellen.
Österreich und die Schweiz wird es schaffen, wie in den letzten Jahrzehnten.

die unter dem Tisch

balgen sich um die Brosamen, und wittern sofort Ungerechtigkeit, wenn der eine zwei Krümel mehr kriegt als der andere.
Das freut die, die oben an der Tafel schlemmen, natürlich sehr.
Ein Jammer, dass genau dies nicht wahrgenommen wird. Die Habenichtse und die Habegarnichtse sind mit dem Zwist untereinander beschäftigt, die Satten können beruhigt zusehen. Keine Gefahr für sie. Alles kann bleiben, wie es ist.

@19:55 von Adeo60

"Auf solch populistische Äußerungen können die Bürger wahrlich verzichten. Männer im Westen bekamen 2017 immerhin im Schnitt 1457 EUR ausgezahlt, im Osten waren es 1166 EUR."

Mit dem Durchschnitt zu argumentieren kann auch populistisch, sogar zynisch sein. Jedenfalls für die am unteren Ende der Gehalts- bzw. Rentenskala.

Und der hier von Ihnen genannte Durchschnitt ist angesichts der Mieten in unseren Großstädten alles andere als gut.

Thema? @ 20:12 von worab

"Steuerzahlungen von AMAZON, IKEA, GOOGLE und sonstigen globalen Steuerschmarotzern in der EU. Wie wärs denn mit einer Bedürftigkeitsprüfung, daß a l l e entsprechend ihres Einkommens in die Rentenkasse einzahlen. Das wäre eine gesellschaftliche Aufgabe für Gerechtigkeit. Aber daran sind weder CDU/CSU, AFD, FDP noch SPD und GRÜNE interessiert. Das ist der eigentliche politische Skandal !"

Natürlich müssen Themen Cum-Ex, Cu-Cum etc. auch gelöst werden. Genauso wie auch das demographische Problem unserer Sozialversicherung.

In dieser Diskussion hier geht es aber um die Lösung des Problems, daß viele langjährig Beschäftigte im Rentenalter eine zu geringe Rente bekommen.

Wenn bei jedem Thema alles mit allem vermischt wird, wird es nie Lösungen für irgenwas geben!

@ NeutraleWelt

"Es wird doch immer die Solidargemeinschaft beschworen.
Warum zeigt sich die CDU dann nicht solidarisch mit der eigenen Bevölkerung."

Jetzt verlangen Sie aber etwas viel...

Die CDU war seitjeher DIE Partei welche die Interessen der Hochfinanz und der Großindustrie vertritt.
Und wenn man dieses Klientel bedient bleibt schlichtwegs nichts über.

@NeutraleWelt

Es geht bei den Arbeitsplätzen für Flüchtlinge ja nicht nur um Rentenpunkte, sondern um die Wirtschaftskraft, die dann wiederum Arbeitsplätze generiert. Alles etwas zu komplex, um einfache Lösungen zu plakattieren.

Altersrente und Gerechtigkeit

Wer nicht mehr arbeiten muss, weil er ein bestimmtes Alter erreicht hat, braucht weiterhin Geld, um in unserer Gesellschaft leben zu können.
Im Augenblick gibt es nach oben und unten keine Grenzen. Und der Staat garantiert, dass es so bleibt. Alle Altersrentner, die nicht mehr arbeiten, sollen nicht gleich behandelt werden. Ist das gerecht? Wir begründen Ungleichheit mit (unterstellten) Leistungen in der Vergangenheit. Reicht diese Begründung? Wie werden Leistungen in der Vergangenheit bewertet?
Und die ganzen verschiedenen Rentensysteme werden durch den Staat garantiert und finanziert. Bei der DRV weiß das jeder (siehe Bundeshaushalt). Bei berufsständischen Versorgungssystemen ist das komplizierter. Die Rettung der Hypo Real Estate hängt damit zusammen.
Was mich stört: wenn für die Rentner Geld zur Verfügung gestellt werden soll, die wenig haben, sind viele dagegen. Brauchen Menschen mehr Abstand als Gleichheit?
Und wieso sind für so vieles Mrd da, nur nicht für Menschen?

Bedenken

Merkel hatte 2015 doch auch kein Bedenken gehabt. Wieso jetzt so zögerlich?

Unnötige Bedürftigkeitsprüfung

Für die knapp 10% mehr als die Grundsicherung braucht es keine Überprüfung der Bedürftigkeit. Soo viel Geld ist das nicht!
Stattdessen sollte sich auch Frau Merkel dafür einsetzen, dass endlich die Steuerverbrecher verfolgt und angeklagt werden, die uns jedes Jahr aufs Neue 160 Milliarden Euro stehlen!

@ um 20:33 von tagesard09

"Das hilft wieder einmal den Falschen jenen, die wenig arbeiten, weil sie eh schon mehr als genug haben.
Und es benachteiligt jene die lange und hart gearbeitet haben.
Diese Idee ist dringend nachbesserungsbedürftig."

Vollkommen richtig!

Deswegen diskutieren wir hier im Forum, und deswegen diskutiert auch die Bundesregierung!

Nachbessern kann man nur, wenn man sich in der Diskussion gegenseitig befruchtet!

Am 04. Februar 2019 um 20:43 von Anna-Elisabeth

"Weil es leider(!) nicht ums Können geht, sondern ums Wollen."

Sie haben Recht.
"Kunst" kommt von Können.
Wenn es von Wollen käme, würde es "Wulst" heißen.

Der halbe Satz von Norbert Blüm vervollständigt:

"Die Rente ist sicher
wenn man früh genug stirbt."

Eigentlich ist es doch völlig

Eigentlich ist es doch völlig egal ob die Püppi Langstrumpf, der Heilsbringer oder der mit dem Ernährungsproblem diese Partei in die Abensonne reitet, ob nun mit oder ohne Grundrente.

Die Reaktion

Aus dem Kanzleramt war doch zu erwarten und kam nicht überraschend.

Erst wurde über Heils Grundrente berichtet, kurz darauf kam die Meldung über sinkende Steuereinnahmen und jetzt dieser Bericht.

Das sieht für mich so aus, als wäre das ganz bewusst in dieser Reihenfolge angepasst die Presse gegeben worden.

Ich bin davon überzeugt, dass mit der richtigen Umverteilung und dem vernünftigen Umgang mit den Steuereinnahmen ein solides Rentenpaket geschnürt werden könnte.

Doch die Regierung ist viel zu viel damit beschäftigt, sich um außerdeutsche Belange zu kümmern, die den Steuerzahler merklich belasten.

Und ein wirkliches Interesse besteht leider auch nicht.

Dann wählt mal ruhig wieder die gute alte CDU.

Tolles Deutschland

Warum streiten wir uns Kommentatoren hier eigentlich? Wir haben doch eh kein Mitspracherecht. Die Großkopferten entscheiden. Meist für ihre Intressen und gegen uns. Somit also vergebliche Liebesmüh!

Bravo! In den letzten Jahren

Bravo!
In den letzten Jahren Ihres irdischen Lebens könnten die Rentner sich und Ihre Enkeln mehr gönnen.
Das Leben wäre leichter ohne Hartz 4.
Die Konjunktur würde besser.

Kanzleramt hat recht

Reine Alimentierung ohne Prüfung der Bedürftigkeit ist nicht fair den Beitrags- und Steuerzahler gegenüber, die für ihre Rente selbst arbeiten.

Es wurde ja teilweise gestern

Es wurde ja teilweise gestern schon diskutiert: Auf Dauer kann unser Rentensystem nur fuktionieren und halbwegs gerecht sein, wenn wieder anständige Löhne gezahlt werden, mit denen jeder auskommen kann und zusätzlich auch noch genügend Spargroschen zurücklegen kann, damit er keinen Infarkt bekommt, wenn Kühlschrank oder Waschmaschine streiken oder das Kind eine neue Brille braucht.
Dass es überhaupt einen gesetzlichen(!) Mindestlohn geben muss, ist schon Trauerspiel genug.

@20:51 von S1: Die neuen Fachkräfte

"Sie meinen die neuen Fachkräfte.
Sollte nach ihren bisherigen Kommentaren doch kein Problem darstellen.
Österreich und die Schweiz wird es schaffen, wie in den letzten Jahrzehnten."

Das Problem aller umlagefinanzierten Rentensysteme ist das Schneeballsystem auf dem diese basieren.

Letzten Endes läuft es immer darauf hinaus, dass man immer mehr Einzahler braucht, um die Rentner zu finanzieren. Woher diese Einzahler kommen, ist dabei nebensächlich.

Von mir aus können es Deutsche, EU-Bürger, Flüchtlinge aus Syrien oder Afrikaner aus dem Jemen sein. Ich habe da keinerlei Vorbehalte.

Was wir brauchen, ist eine komplett aus Steuern finanzierte Rente, in die alle Bürger dieses Landes über ihre Steuern einzahlen und die an jeden Bürger ab dem Alter X eine Rente auszahlt. Wie man deren Höhe festlegt, lasse ich zunächst offen, aber es muss eine Mindest- und eine Höchstrente geben.
Wem das nicht reicht, der muss privat vorsorgen.

Tja, Bedürftigkeit ist das Ding

„Mein Ziel ist es, dass wir das aus Steuermitteln finanzieren. Kommt ein Versicherter im Jahresdurchschnitt auf weniger als 0,8 Punkte, wird er automatisch hochgewertet. Eine Bedürftigkeitsprüfung werde es nicht geben, betonte Heil.“ Bild.de & andere
… doch für wenn : "Voraussetzung sollen 35 Beitragsjahre auf dem Rentenkonto sein. Diese können nicht nur durch Beiträge erworben werden, also durch Berufstätigkeit, sondern auch durch Kindererziehung und die Pflege von Angehörigen. Es wird nicht unterschieden, ob in Voll- oder Teilzeit gearbeitet wurde.(Q: lr-online)

=> Kindererziehungsjahre doppelt zur Mütterrente &+, &+, oder was, Herr Heil. Dioe Väter sowieso = Emanzendezimiert ?
__ die Väter =0 ß

Zwiegespalten

Einerseits finde ich die Idee gut, langjährigen Arbeitnehmern mehr zu zahlen, als Grundsicherung. Aber eine Einkommenprüfung tut not.
Viele, besonderns Frauen, arbeiten immer nur Teilzeit, obwohl die Gründe dafür entfallen sind, weil eben der Ehemann ausreichend verdient.
Deswegen fällt die Rente auch entsprechend klein aus und ja, dies wurde bewusst in Kauf genommen.
Bei Rentenantragsstellung lässt sich aber nicht nachvollziehen, ob die Person
in Vollzeit oder in Teilzeit so wenig verdient hat.
Idee gut, aber nicht sinnlos die Steuergelder an nicht bedürfige Rentnerehepaare raushauen. Ein einmalige Prüfung dürfte auch nicht übermäßig aufwendig sein.

Wozu schon wieder eine Reform?

@ Hador Goldscheitel:
Bitte die Rentenreform auf den Tisch, Frau AKK !

Wozu? Wir brauchen im Moment sicher keine Rentenreform. Unsere Rente ist bestens in der Spur. Wer glaubt, dass die Rente zu gering ist, sollte vielleicht was für seine Rentenpunkte tun, statt sich nur zu beschweren.

@ 21:01 von Adeo60

"Es geht bei den Arbeitsplätzen für Flüchtlinge ja nicht nur um Rentenpunkte, sondern um die Wirtschaftskraft, die dann wiederum Arbeitsplätze generiert."
.
Ach so, Flüchtlinge generieren Arbeitsplätze...
Vielleicht in der Verwaltung?
Und Rentenpunkte sind egal...
Und Flüchtlinge befördern unsere Witrschaftskraft...
.
Im letzten Punkt könnten Sie Recht haben. Billige "Fachkräfte", die unter 8€ arbeiten.
Die kommen ja bootsweise nach.
Unsere Rettungsgeselschaft kümmert sich darum.
Für die nicht arbeitenden haben wir ja ein gutes Sozialsystem. Oder für die, die dann nacher in Rente gehen.
Nur nicht für Oma, Opa, Rentner.....

Einige Irrtümer

Rente wird nicht eingezahlt und dann ausgeschüttet. Rente wird vom Lohn und von der Arbeit der gerade werktätigen Generation finanziert. Es gibt jetzt Verteilungsprobleme. Ein Teil der Leistung der aktiven Generation ist für die Rente reserviert. Hier kommt es zum ersten Schwachpunkt. Die Renten werden nur von Werktätigen finanziert. Sind die Löhne gedrückt, sind die Rentner ge ...(Das reimt sich irgendwie nicht richtig.) Das Rentensystem ist auf der Einzahlungsseite unsolidarisch, weil die Gewinne durch gedrückte Löhne nicht herangezogen werden. Die Auszahlungsseite richtet sich nach einem Punktsystem. Je mehr jemand zur Rente der anderen beigetragen hat, um so mehr bekommt er. Das wäre richtig, wenn die Einzahlungsseite solidarisch wäre. Ist sie aber nicht. Der erste Schritt ist eine Korrektur, so ähnlich wie vorgeschlagen. Der zweite Schritt ist eine solidarische Einzahlung. Dann braucht es keine Korrektur.

CDU: Sparer abstrafen!

Seit vielen Jahren erzählen uns doch die Politiker der großen Parteien, dass die gesetzliche Rente knapp sein wird und man sich privat noch zusätzlich etwas ansparen soll, damit man damit am Ende über die Runden kommt.

Aber die Bedürftigkeitsprüfung, die die CDU jetzt fordert, heißt letztendlich nichts anderes, als dass effektiv das Angesparte dafür von der gesetzlichen Rente wieder abgezogen wird und man umsonst gespart hat. Diejenigen, die sich tatsächlich an die Empfehlungen der Politik gehalten und Monat für Monat etwas zur Seite gelegt haben, sind also am Ende die Deppen.

Geht's eigentlich noch?

Wer ist schon normal?

@ boecklin:
Auf solche Gedanken kommt auch nur ein Berufspolitiker wie Heil, der noch nie in einer normalen Firma gearbeitet hat.

Ich würde die Firma, in der ich arbeite, aber auch nicht als normal bezeichnen.

@ Bayerndödel

Die Beitragsbemessungsgrenze hilft den Großverdienern, sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Da ist ein wenig Aufklärung nötig, wenn Sie nicht richtig mit dem Rentensystem vertraut sind. Die Kappung der Beiträge geht einher mit einer Kappung der Rentenhöhe auf eine Maximalrente. Eine Maximalrente ohne Kappung der Beiträge wäre unfair und verfassungswidrig.

@Forengeschwätz 21.24

Unsere Rente ist bestens in der Spur? Mitnichten, sonst hätten wir die zunehmenden Armutsrenten nicht. Die Rente hat schon lange ein demographisches Problem. Warum funktionieren die berufsständischen Versorgungswerke von Ärzten, Journalisten besser? Warum sind die Rentensysteme in Österreich oder der Schweiz besser aufgestellt?

Halte ich nichts von

Ich halte nichts von der Idee. Im Extremfall bekommt in dem Fall jemand mit durchgehender Teilzeittätigkeit und einem durchschnittlichen Monatseinkommen während des Erwerbslebens in Höhe von 600 Euro (und entsprechend geringer Einzahlung in die Rentenkasse) genauso viel Rente wie jemand mit durchgehender Vollzeittätigkeit und durchschnittlich 2600 Euro (und entsprechender deutlich höherer Einzahlung in die Rentenkasse), ((2600*12)/38.910)*32,08*35)=900,53 Euro. Wer das als gerecht erachtet, der sollte mal seinen Gerichtigkeitskompass neu justieren.

Die soziale Marktwirtschaft muss sozial bleiben.

Deutschland täte gut daran alsbald sein Rentensystem und insbesondere die Höhe der Mindestrente zu prüfen. Dies insbesondere in Hinblick auf die steigende Zahl der Rentner, das notwendige Mindestalter, die Zahl der Rentnerflüchtlinge im Ausland, das steigende Alter bis zum Arbeitseintritt, die sinkende Zahl der Rentenzahler und insbesondere die sinkende Steuereinnahmen von den Multis und deren wachsenden Anteil an der Wirtschaft.
Immer häufiger kommen mir die Zeilen von Friedrich Engels im Kopf, wo er die Armen und Alten in England beschreibt und deren Unterkunft in Massenunterbringungen oder aus der Strasse.
Ich befürworte die soziale Marktwirtschaft, das wäre sie nicht.

Das neue

Betriebsrentenstärkunksgesetz sieht vor, dass der Arbeitgeber verpflichtet ist, 15% zuzuzahlen. Bei Auszahlung muss dann 18, ..%
Für Soz-Vers. abgedrückt werden.
Na, merkt da jemand was?

Ich würde da lieber mein Geld unters Kopfkissen packen.

@ Ludmilla

Das Rentensystem ist auf der Einzahlungsseite unsolidarisch, weil die Gewinne durch gedrückte Löhne nicht herangezogen werden

Falsch. Gewinne sind zwar nicht rentenversicherungspflichtig, führen aber auch nicht zu einer Rentenanwartschaft. Also ist das nicht unfair oder unsolidarisch. Das ist im Prinzip nicht schwer zu verstehen.

Wie wichtig eine Bedürftigkeitsüberprüfung ist, …

… zeigt das Beispiel der im vergangenen Jahr verurteilten Pfandflaschensammlerin in München. Empörung allenthalben, auch quer durch alle Journalisten. Tenor: Ungeheuerlich, eine alte Frau wegen ein paar Flaschen verknacken. Auf die Höhe der Tagessätze hat vor lauter Erregeung so gut wie niemand geachtet. Meiner Erinnerung nach waren es sogar 120.- €, also lag ein Monatseinkommen von 3.600.- € zugrunde.

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Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

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