Kommentare

Wenn man....

ironisch sein möchte, könnte man sagen, daß einer der größten Klimaverschlechterer = Kohleförderer - und Nutzer mal die Suppe selbst zu kosten bekommt, die er mit anrührt! Wenn ich mir die Fotos der TS so ansehe, dann erkenne ich nicht nur in der Bauweise eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem "american-way-of-life". Wie kann man nur das Angebot an Sonnenenergie ausschlagen und auf Kohle setzen?

Wenn ich das hier lese

"" Und während Europa und China immer mehr Kohlebergwerke stilllegen, soll in Queensland eine der größten Kohleminen der Welt entstehen. ""
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Dann kann ich mir nur verwundert die Augen reiben. In einem Land wo es Sonne im Überfluss gibt könnten Solaranlagen auf fast jeden Hausdach stehen und nicht mehr Kohle Kraftwerke bauen. Wir steigen aus und Australien zusätzlich weiter ein. Kopfschütteln.

Was auf der Welt

irgendwo verdunstet, kommt auch irgendwo wie herunter, Wasserkreislauf.
Das die Unterschiede mal größer und mal kleiner sind, ist auch bekannt.
Die Erde hat immer mal Warmzeiten und Kaltzeiten in Ihrer Entwicklung erlebt.
Nur waren da nicht so viele Menschen auf der Erde, Sie konnten ausweichen wenn es welche gab an der Stelle.
Unser Leben hat sich verändert über die Jahrtausende, und wird sich auch weiter verändern müssen.
Wir müssen uns wohl mal bei der Menge etwas einfallen lassen, Hysterie wie jetzt wird nicht die Lösung sein.
Und ja, das Klima wird sich langfristig ändern, wie immer.
Aber nicht in 20 Jahren, sondern in längeren Zeiträumen.
Und ja, Australien hat viele freie Flächen und viel Sonne, dort würde es sich anbieten Solarstrom zu machen.
Aber auch das ist Sache des Landes, mir ist jetzt nicht bekannt das wir den Australiern vorschreiben können was Sie machen.
Was wir mit anderen Ländern können und versuchen, geht mit Australien nicht.

Da fällt einem echt nichts mehr zu ein

"Kohle treibt bis heute die Wirtschaft an. Das Land fördert jährlich über 250 Millionen Tonnen, zehntausende Arbeitsplätze hängen an der Kohleindustrie."

Solange das so bleibt, wird sich wohl auch viele Tausende Kilometer weiter nördlich nicht viel ändern:

daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/russland-permafrost-klimawandel-video-100.html.

Wenn es weit mehr "Verrückte" wie den Wissenschaftler Nikita Zimov gäbe (und solche Videobeiträge auf breiteres Interesse stoßen würden), wäre schon sehr viel gewonnen.

Ab in die Berge...

Gaaanz, gaanz früher wussten die Menschen noch, daß sie Ihre nicht in überschwemmungsgefährdete Gebiete bauen dürfen. Das klappte im Altertum noch prima, wie Ausgrabungen zeigen, wo antike Siedlungen (vom Norden abgesehen) nie durch Überschwemmungen, sondern eher mal durch Vulkanausbrüche verheert wurden. Aber man lernte hinzu... Rom zB. ist seit jeher weitab von Vulkanen... und von Überschwemmungen sowieso. Doch ausgerechnet die Alten Römer bescheren durch ihre Ortswahl für - allerdings reine Steuerbeschaffungs-Funktions-Städte - an Küsten und Flüssen Probleme bis heute. Noch heutige Beispiele sind London oder Köln... Von Venedig nicht zu reden ... aber das wäre eine andere, altrömsche Geschichte... Jedenfalls entwickelten die Alten Römer das Deichsystem für Siedlungen "unter Wasserniveau". Eine fragwürdige Idee bis heute... und - zB. Hamburg 1962 - katastrophal.
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Aber die altrömischen Beutebayern haben die Lösung ... ab in die Berge..!!

"... nirgendwo gibt es auch mehr Klimaskeptiker."

Na, dann passt es ja irgendwie. "Wer nicht hören will, muss fühlen". Allerdings reißen sie mit ihrer Ignoranz Millionen schwächerer Menschen und zigtausende Arten von Lebewesen in den Abgrund. Die Kohlewirtschaft wirkt wie eine Sucht, die jede Rationalität aushebelt. "So sad".

Boothaus mit Gemüsegarten und frische Brötchen...

Lese gerade (gibt etliche - bitte mal selber googeln) Problemlösungsangebote eines holländischen Hausbootanbieters. Oder wohl eher Bootshausanbieters. Kurzum - schwimmende Wohnhäuser von 60 - 120 qm Wohnfläche, mit trockenfüßigem Umlauf rundum, und inkl. zumindest rudimentärer S Selbstversorgung (ansonsten wird die Vollversorgung von der festen Anlegestelle her gewährleistet. Dabei interessant sind auch - auf Extrawunsch - die beischwimmenden (mit dem Hausboot verbundenen) Grünzeuginseln - für den Selbstanbau von allerlei Gemüse etc...
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Das alles könnte gut funktionieren - inkl. der üblichen Fäkalienentsorgung auf See - solange auch die Frisch- = Trinkwasseraufnahme gewärleistet ist ... wenn die See mal höhere Wellen schlägt. Aber selbst im Notfall - mit genügend Trinkwasser in Flaschen an Bord - könnte man es aushalten, falls einen der Meeresspiegelanstieg mal an einen Anleger in Höhe eines Mittelgebirgsgipfels verschlägt... wo vom nahen Bäckerladen der Duft frischer Brötcher weht...

Eine von 'Menschen'

Eine von 'Menschen' verursachte Klimaerhitzung ist ungenauer als möglich. Inzwischen muss man von einer von Politikern verursachten Klimaerhitzung sprechen.

@ 17:52 von Zwicke

Zitat: "Rom zB. ist seit jeher weitab von Vulkanen... und von Überschwemmungen sowieso."

Außer wenn der Tiber mal wieder mit schöner Regelmäßigkeit über die Ufer trat und alle Stadtteile die nicht auf den Hügeln lagen überflutete.

Die Chronisten berichten da eher beiläufig drüber, denn erstens war es nichts besonders ungewöhnliches und zweitens waren es meist die ärmeren, unwichtigen Leute, die nasse Füße bekamen.

Gruß, zopf.

Australien liegt im Energieverbrauch

vergleichsmäßig nur knapp über Polen. Und deutlich hinter "uns". Mal um den eigenen Dreck kümmern sag ich nur. Wenn jetzt dort der Taipan durchs Wohnzimmer schwimmt hat das noch 'ne Reihe anderer Gründe.

Geschäftsmodell "mining"...

Australien liegt am "Ende der Welt"...nicht umsonst haben die Engländer Anfang des 19.Jahrhunderts ihre Gefangenen dorthin expediert...vieles ist dort vom Klima her anders...und die Aussis sind hart im Nehmen. Dennoch die hemmungslose Ausbeutung der Bodenschätze z.B . in den Kohleminen von Queensland, wo man die schwarze Kohle sogar im Tagebau abräumen kann, ist auf Dauer kein Geschäftsmodell für die Zukunft. Moderne technologiebasierte Industrie ist in Down Under neben der Landwirtschaft und dem Tourismus noch sehr unterentwickelt.

@wenigfahrer

Seien Sie sich nicht zu sicher, dass man den Australiern nicht vorschreiben wird Ihre mörderische Lebensweise zu ändern. Wenn Sie mit offenen Augen die Nachrichten verfolgen, erkennen Sie mit welcher Dynamik die Klimaschäden zunehmen.
Wenn bspw. die USA aufwachen kann das ganz schnell gehen.

Ansonsten werden da wirtschaftliche Verwerfungen sehr schnell Druck aufbauen. die Farmer und die Bewohner neuer Flutgebiete werden zu Klimaflüchlingen, die Tourismusbranche am Great Barrier Reef wird ohne Riff obsolet. Sie werden erleben, dass die Menschen sich von Kohlelobbyisten nicht mehr Ihr Leben versauen lassen.

Instinkt vs. menschlicher Hybris...

Okay ... Australien hat keine alpinen Berge ... aber immerhin Höhen (nein - nicht nur Ayers Rock), die einen beim Erklimmen ganz schön aus der Puste bringen können... Da dämmert es einem, warum Koalas nur Eukalyptusblätter mampfen... Weil die nämlich seit jeher wissen, was gut und nützlich ist... Koalas, Känguruhs, und übrigens auch Schlangen, würden sich niemals in Niederungen häuslich einrichten, die potenziell überschwemmungsgefährdet sind... die spüren die Gefahren instinktiv. Nur der Mensch meint, schlauer als die Natur zu sein und Gefahren rechtzeitig ausweichen zu können... und irrt dabei immer wieder...

...

ja Deutschland steigt aus der Kohle aus und alle anderen kaufen diese technoligie von Deutschland. Bald wird Deutschland dann von anderen ländern strom importieren, die durch Kohle stromerzeugen. d.H. es ändert sich nichts am Co2 Ausstoß, der einzige unterschied ist das wir mehr arbeitslose haben und von anderen abhängiger werden...

@16:51 von karlheinzfaltermeier

>> Wie kann man nur das Angebot an Sonnenenergie ausschlagen und auf Kohle setzen? <<
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Das ist in Australien nicht anders als überall weltweit... zB. auch in Zentralafrika... Wo Bodenschätze vorhanden sind, investieren Minengesellschaften in konventionelle Abbautechniken, schaffen zum Gefallen der Politik viele Arbeitsplätze und industrielle Urbanisationen mit wiederum einträglichen Verbrauchern für Handel und Wandel... egal wo, und ohne Rücksicht auf natürliche Gefahren (siehe auch wieder mal aktuell Brasilien).
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Während - andererseits - zum Beispiel Hochtechnologie-Investments in durchaus mögliche große oder riesengroße Solarparks erstmal nur viel Geld kostet, dann - mal in Betrieb - viel weniger Arbeitsplätze bietet, und also derzeit auch politisch noch uninteressant ist...

Australien unter Wasser

. . . bzw. immer enger werdendes Festland
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gerade in Australien sollte man auf die zu bebauende Grundfläche achten___ doch es wird sehr unvorsichtig quer durch die Landschaft bebaut, oft wo die Kunden/neue Städte es haben wollen.

Auch die inzwischen öffentlich bewusste "Venedig-Lösung" mit hohen Stäben hilft nicht mehr. Venedig wird gewiss überschwemmt. Denn Australien wird tägl. von Mega-Touristenschiffen angesteuert. Ewtl. auf den austrl. ext. Inseln möglich

Australien`s Inselbeschaffenheit wird stets problematischer
==< viele behaupten es gäbe keinen Klimawandel

Am 04. Februar 2019 um 19:32 von ottokar

" Seien Sie sich nicht zu sicher, dass man den Australiern nicht vorschreiben wird Ihre mörderische Lebensweise zu ändern. "

Das dürfen Sie gerne versuchen, aber Australien gilt als souveräner Staat und wird machen was es für richtig hält.
Australien ist nicht Venezuela, zum Beispiel.
Wir werden beide sehen was passiert, sollten wir so lange Leben.

Es ist nicht nur Australien

auch Nordamerika, ferner Osten und selbst Europa sorgen in letzter Zeit immer wieder für Schlagzeilen wegen Wetterextremen.
Es ist vermutlich nicht nur eine gefühlte Zunahme. Und im laufenden Jahr dürften auch wir hier wieder mit mehr und größeren Schäden rechnen. Vermutlich dürften deshalb Versicherungen dann auch für einen noch größeren Personenkreis unerschwinglich werden. Und diese bleiben anschliessend in der Zukunft unversichert auf ihren Folgeschäden sitzen.

Es mag uns Kontinentaleuropäer erstaunen....

....aber viele Aussies begnügen sich damit, mit dem Four Wheel Drive direkt auf den Strand zu fahren. Diese ganze Natur nervt manchmal immens, wenn die Possums wieder einmal den Bremssattel festhaken, oder der Buschbrand in der Region wütet. Da hilft in der Regel nur Abholzung. . Ratze Fatze. Australischer Spruch: When it grows, chop it, when it moves, shoot it! So wunderts nicht, dass die australische Regierung eine Carte Blanche zur Zerstörung gigantischer Umwelt-Resourcen ihr eigen nennt.

@17:58 von pnyx

"Eine von 'Menschen' verursachte Klimaerhitzung ist ungenauer als möglich. Inzwischen muss man von einer von Politikern verursachten Klimaerhitzung sprechen."

Politiker sind - besonders in einer Demokratie - ein Querschnitt der Gesellschaft. Daher sollte man vorsichtig damit sein, sie zu den alleinigen Sündenböcken zu erheben.

@Zwicke

Sagen Sie mal - meinen Sie das alles ernst mit den Niederungen und den Römern und den Koalas? Falls ja, empfehle ich eine Befassung mit den Hochkulturen des sog. "fruchtbaren Halbmondes" und dem Thema "Bedeutung von Wasserstellen für Wildtiere." Aber vielleicht meinen Sie das ja auch ironisch ... dann nichts für ungut.

@ zwicke

ja, ich glaub auch, der meint das ernst

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