Ihre Meinung zu: Maduro und Erdogan: Vereint gegen die USA

3. Februar 2019 - 15:15 Uhr

Der türkische Präsident Erdogan steht auf der Seite von Venezuelas Präsident Maduro. Ein Grund: Nach dem Putschversuch 2016 in der Türkei hatte sich Maduro solidarisch gezeigt. Von Oliver Mayer-Rüth.

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Kommentare

" Duran wirft Trump vor,

" Duran wirft Trump vor, dieser habe kein Problem, einen weiteren Putsch zur langen Liste militärischer Interventionen in Südamerika hinzuzufügen." TS

Wo Duran Recht hat, hat er nun mal Recht. Siehe hierzu die Rede des venezolanischen Außenministers vor der UNO

Einigkeit

Beide haben die gleiche Gesinnung, also wen wundert es.

Davon abgesehen

was Beide für Typen sind und welche Politik Sie machen, es kann nicht sein das USA schon wieder in einem anderen Staat einen Machtwechsel haben will.
Das daran schon länger gearbeitet wird werden wir früher oder später auch mal zu lesen bekommen.
So geht die Welt auch nicht weiter, und wird auch nicht besser wenn sich ständig in andere Länder eingemischt wird.
Bis jetzt hat es noch in keinem Land irgendetwas gutes gebracht.
Wenn das liebe Öl nicht wäre.

...das ist ein merkwürdiges Duo

Da haben sich zwei autoritäre Führer zusammengetan...in ihren Ländern hat das Volk wenig zu sagen, Journalisten sind eingesperrt, ihre Währungen sind inflationär...nur was hat die Türkei mit Venezuela zu tun oder umgekehrt. Ich glaube, daß kein Türke sich die Zustände wie in Venezuela wünscht und erst recht nicht einen so linkssozialistischen Despoten wie Maduro. Erdogan geht mit seiner nichts kostenden Solidarität einen Weg ohne sein Volk. Er will sich eigentlich nur wichtig machen und den USA wegen des Predigers Gülen eins auswischen.

Ausgezeichnet!

Herr Erdogan besitzt anscheinend (im Gegensatz zu vielen westlichen Regierungen) noch einen demokratischen Grundkompass!

Auch, wenn er im eigenen Land in Sachen Liberalität gelegentlich noch einen gewissen Nachholbedarf erkennen lässt.

@Tschoerg - Einigkeit

Sehen Sie sich mal an welche Länder gegen Trump sind.
Erdogan ist bisher der einzigste öffentliche aus der NATO :-)

14:38 Tschoerg

"Beide haben die gleiche Gesinnung........"

Nun ich kann mich noch gut erinnern wie schnell (für ihre Verhältnisse superschnell) und vehement unsere Kanzlerin sich gegen den Putsch und für Erdogan Stellung bezog.
Frage, auch gleiche Gesinnung?

Autokraten aller Länder "

Autokraten aller Länder " vereinigt " euch, sonst macht euch der Freiheitswille eurer Bevölkerung früher oder später den garaus.

@DKAQI 14:35

Sehe es absolut genauso. Ich finde Maduro schlimm, es ist allerdings ganz klar was hier passiert. Die USA wollen mal wieder per Putsch eine ungeliebte Regierung loswerden. Es wäre klüger gewesen von Trump und den USA wenn sie sich nie eingemischt hätten.

Maduro und Erdogan:Vereint gegen die USA....

Interessant wäre mal zu erfahren,was die türkischen Linken für Positionen zu dem Putschversuch in Venezuela haben.

Und dann:Marco Rubio bezichtigt Maduro des Diebstahls an dem Staatsgold !?
Ausgerechnet er:Die USA haben die venezuelanische Firma Citgo(PDVSA-Tochter) beschlagnahmt,praktisch enteignet,ebenso Bankeinlagen.
Die Bank of England blockiert venezuelanisches Gold,daß bei ihr hinterlegt ist.

Vereint gegen die USA

Richtig! Wenn die USA schon ihre segensreiche Demokratie ins Ausland liefern wollen, sollten sie das bitteschön mit den Despoten in Saudi-Arabien tun. Dort hat das gepeinigte Volk es bitter nötig.
A propos Gold via Türkei Richtung Iran? Erstes geht es Amerika einen Dreck an, ob Venezuela Gold und wohin transferiert. Wie sieht es denn mit deutschem Gold in den USA aus???) Und Sanktionen werden verletzt? Wer maßt sich überhaupt an solche auszusprechen? Allein die USA, die glauben (noch) das Monopol des "Rechts" zu besitzen?? - Und immer wieder der Iran! Der angeblich größte Feind der USA. Merkt Amerika eigentlich nicht, daß alle Welt vor ihrem Staat Angst hat und nicht vor Iran?

Sicherlich ist Venezuela kein Vorzeigestaat. Aber den Amis geht es dort nicht um Freiheit und Demokratie (Weshalb Guido auch nur einen Marionette in diesem Theater ist). Es geht einzig und allein ums ÖL!

@Klar Klammer 14:49

Da muss ich Sie korrektieren. Griechenland unterstützt Maduro und Rumänien und Bulgarien tun es auch. Polen und Ungarn tendieren auch dazu Maduro zu unterstützen und gleiches gilt für Tschechien. Ist also nicht ganz richtig zu behaupten, dass Erdogan der Einzige wäre.

US-Hofberichterstattung.

"Nicht nur die US-Führung hält Maduro für einen Diktator."

Man hätte auch schreiben können:

Nicht nur die Türkei hält Guaido für einen antidemokratischen Putschisten (sondern auch China, Russland und viele kleinere Staaten).

Schreibt man aber nicht..

ich verstehe nicht, warum..

man Stimmung gegen Maduro über Erdogan macht.
Keine/r aber wirklich keine/r hat ein Recht darauf einem Volk den nächsten Leader zu empfehlen (oder besser aufzuzwingen?). Das Argument, wir bringen dahin Demokratie und Menschenrechte sollte eigentlich mittlerweile ausgelutscht sein, oder?
Wir sehen die demokratischsten Länder der Welt, dort, wo die westlichen Mächte diese Demokratie gebracht gaben:
Bespiele fällig?
Syrien, Iraq, Libyen, Ägypten, Ukraine...

Es geht unsere Regierung gar nichts an. Einen selbsternannten Präsidenten zu unterstützen ist keine Aufgabe der Bundesregierung und gar nicht die des Herrn Maas.

Aufgrund des US-amerikanischen Wirtschaftsboykottes

und einer grassierenden Inflation können dringend benötigte Medikamente,Lebensmittel und Konsumgüter nur noch gegen Öl und Gold eingekauft werden. Wenn dann ein US Senator dieses Vorgehen als Diebstahl bezeichnet, was soll man dazu noch sagen?

@ jukep

"Nun ich kann mich noch gut erinnern wie schnell (für ihre Verhältnisse superschnell) und vehement unsere Kanzlerin sich gegen den Putsch und für Erdogan Stellung bezog."

Es ist sehr wohl möglich, sich generell gegen Putsche gegen demokratisch gewählte Regierungen auszusprechen, und trotzdem diesen Regierungen kritisch gegenüber zu stehen. In Bezug auf Venezuela ist die Lage dort derart kompliziert, dass es wohl keine einfachen Meinungen geben kann.

Weltmeister USA

"Duran wirft Trump vor, dieser habe kein Problem, einen weiteren Putsch zur langen Liste militärischer Interventionen in Südamerika hinzuzufügen."
Sehr richtig.
Die Liste der Regime-Changes durch die USA in Süd- und Mittelamerika ist ellenlang.
Offene oder verdeckte militärische Intervention - alles vertreten.
Und immer mit völkerrechtswidriger Einmischung in die inneren Angelegenheiten fremder Länder.
Da sind sie absoluter Weltmeister.

@wenigfahrer

"Wenn das liebe Öl nicht wäre."

Meinen Sie das Öl das sich Russland und China unter den Nagel gerissen haben?

Für relativ wenig Geld (und im Falle Russlands auch Waffen) haben diese beiden Länder viel Öl von Maduro zugesichert bekommen.

@jukep

"Nun ich kann mich noch gut erinnern wie schnell (für ihre Verhältnisse superschnell) und vehement unsere Kanzlerin sich gegen den Putsch und für Erdogan Stellung bezog.
Frage, auch gleiche Gesinnung?"

Sie wollen hier gerade den Putsch gegen Erdogan mit dem Putsch von Maduro (der sich ins Amt gesetzt hat, obwohl er nicht verfassungsgemäß gewählt wurde) vergleichen? Hm ...

Ausgezeichnet das der

Ausgezeichnet das der gewählte venezuelanische Präsident maduro so viel Unterstützung erfährt. Auch von einem Land das selbst einen blutigen putschversuch durch die Amerikaner erlebt hat. Sehr gut an die Türkei und Russland die dem Westen die Stirn bieten. Bravo

Zwei lupenreine Demokraten

Tja, die Herren Erdogan und Maduro sind eben zwei "lupenreine Demokraten". Natürlich hat Herr Erdogan größtes Verständnis dafür, dass Herr Maduro 2017 verfassungswidrig das demokratisch gewählte Parlament ausgeschaltet hat. Auch, dass das venezolanische Volk hungert, bewegt ihn nicht allzu sehr. Die Menschen in Venzuela nennen das Maduro-Diät. Aber Herr Erdogan befindet sich in bester Gesellschaft. Im Dezember 2018 hat Wladimir Putin atomwaffenfähige Bomber nach Venezuela geschickt. Sein Verteidigungsminister sprach von einer "fruchtbaren militärischen Partnerschaft". Für die notleidende Bevölkerung ist diese Partnerschaft weniger fruchtbar.

@dERnEUdEUTSCHE

"Es geht unsere Regierung gar nichts an. Einen selbsternannten Präsidenten zu unterstützen ist keine Aufgabe der Bundesregierung und gar nicht die des Herrn Maas."

Doch, ggf. kann das genau die Aufgabe sein, für die wir sie gewählt haben.
Eine deutsche Regierung muss sich bei wechselnden geopolitischen Gegebenheiten überlegen, mit wem sie warum zusammenarbeitet. Dafür muss sie immer wieder die verschiedenen Pros und Contras abwägen.
Dafür haben wir alle sie gewählt.

Und dass sie sich im Falle von Venezuela für den zwar selbsternannten, aber wahrscheinlich verfassungskonformeren Politiker entschieden haben, erscheint mir zumindest plausibel.

@Bernd Kevesligeti

"Die Bank of England blockiert venezuelanisches Gold,daß bei ihr hinterlegt ist."

Kann es nicht sein das internationale Gläubiger Venezuelas Anspruch auf das Gold angemeldet haben.

Ich jedenfalls bin der altmodischen Ansicht das man Schulden zu begleichen hat.

China, Russland, Iran und Türkei - die Helfer Maduros

Im Gegensatz zu China, Russland, Iran und der Türkei sind die USA ein freies Land mit freien Wahlen, einem frei gewählten Präsident und einer freien Presse. Ob Nazis oder Kommunisten, ob Muslime, Juden, Christen oder Atheisten alle können in den USA Ihre Meinung verbreiten und Kandidaten zu den Wahlen aufstellen.
In China und Russland gibt es überhaupt keine freie Wahlen, in der Türkei bedingt, wenn man keine Kurde ist. Eine freie Presse ist allen diesen Länder fremd. Nichtregimetreue Journalisten sitzen im Knast.
Kein Wunder, dass China, Russland, Iran und die Türkei auch die Feinde freier Wahlen in Venezuela nach Kräften unterstützen.
Maduro sollte sich endlich einer freien Wahl stellen, um zu sehen, was das venezolanische Volk will. Die USA und EU fordern berechtigerweise freie Wahlen. Was sollte daran schlecht sein ?

Der "Anti-Amerikanismus" ist

Der "Anti-Amerikanismus" ist übrigens nicht nur in der Türkei "sehr verbreitet", sondern in ganz Lateinamerika. Ein Versuch der usa, mit militärischen Mitteln den regime change in Venezuela durchzusetzen, würde in einem unermesslichen Blutbad enden.

Ich würde gern in einer Welt leben, in der internationale Beziehungen auf soliden juristischen Beinen stünden und nicht dem Recht des Stärkeren ausgesetzt wären.

@Herd 15:25

Freie Wahlen in den USA? Wer die Wahlen 2000 und 2016 beobachtet hat kann Ihnen nur sagen, dass dies schlichtweg nicht wahr ist!
In Russland gibt es keine freien Wahlen? So sehr ich die Russische Regierung nicht leiden kann, die Wahlen dort sind verhältnismäßig fair und frei, gleiches gilt für die Türkei. Putin und Erdogan sind nunmal beliebt in ihren Ländern.
In den USA wird man auch verfolgt wenn man nicht das sagt, was einige gerne hätten, siehe Edward Snowden.

@freebooter, 15:19

"Auch, dass das venezolanische Volk hungert, bewegt ihn nicht allzu sehr."

Das Volk hungert nicht in erster Linie wegen Maduro, sondern wegen des unerwartet niedrigeren Ölpreises.

Der ist so niedrig aufgrund der umweltzerstörerischen Frackingmachenschaften der Amerikaner in Texas.

Und wenn das eigene Land kaputtgefrackt ist, wird eben wieder irgendwo einmarschiert.

Am 03. Februar 2019 um 15:23 von DrBeyer

Mit einer Regierung zusammenzuarbeiten ist was anderes als eine Regierung nicht zu akzeptieren und die Opposition per se zu unterstützen. Oft haben wir in den letzten 50-60 Jahren erlebt, was in den südamerikanischen Ländern passiert ist. Viele Leader dieser Länder wurden entmachtet, gar getötet. Und derzeit wird das Gleiche versucht mit Maduro.
Die Bundesregierung arbeitet eng mit den Nichtdemokratien dieser Erdkugel. Brauchen sie eventuell per Namen?

Bolivien und Kuba unterstützen Maduro mit Militärhelfern

@ wenigfahrer 14:47
Seien Sie versichert, Russland macht seinen Einfluss geltend. Der russische Staat und der russische Ölkonzern Rosneft haben Milliarden Dollar in das Regime Maduro gesteckt. Dieses Geld wollen Russland und Rosneft nicht verlieren. Das ist auch der Hintergrund der jüngsten Wortmeldungen von Rosneft-Aufsichtsratschef Gerhard Schröder. Da spielt es keine Rolle, dass Maduro spätestens, seitdem er verfassungswidrig das demokratisch gewählte Parlament entmachtet hat, als Diktator herrscht. Da spielt es keine Rolle, dass die Venezolaner hungern. Übrigens unterstützen Bolivien und Kuba Machthaber Maduro mit Militärhelfern.

re von german-canadian

Dabei geht es nicht um Schulden.Sondern einfach
um blockieren ausländischen Vermögens in Grossbritannien.
Wenn jemand Schulden hat dann die Bank of England gegenüber Venezuela.

Typische Berichterstattung

Wenn das was in Venezuela passiert, in einem Europäischen Land passieren würde, wäre die Berichterstattung nicht auf Seiten der Opposition.

Wieder typisch für die Tagesschau....man baut aus dem nichts eine Verbindung zwischen Türkei Venezuela und Iran auf. Venezuela verschiebt das Gold in Türkei von dort „KÖNNTE“ es ja in den Iran gehen....was für eine Mutmaßung. Ein Bösewicht fehlt noch in dem Bericht eigentlich noch „Russland“.
Hat es die Tagesschau es diesmal vergessen?
Das Griechenland sich auf Maduros Seite geschlagen hat wird nicht erwähnt, ah stimmt das sind die guten...

15:16 von german-canadian

Meinen Sie das Öl das sich Russland und China unter den Nagel gerissen haben?

Wieder was dazugelernt. Dachte bisher, daß Russland selbst genug Öl hat.

15:12 vox moderandi

"Es ist sehr wohl möglich, sich generell gegen
Putsche gegen demokratisch gewählte Regierungen auszusprechen.........."

Gebe ihnen recht und solange die Lage kompliziert ist sollte man sich raushalten und nicht noch Öl ins Feuer gießen. Zwischen kritisch gegenüberstehen und sich aktiv einmischen auch wenn es nur um Ultimaten geht, gibt es einen Unterschied.

Tschoerg

Richtig!
Gesinnungsgenossen beissen sich nicht!
Und nach der anvisierten vorgezogenen Neuwahl bleibt es wie es ist: Nach der Wahl ist vor der Wahl!
Einen gewissen Kreis gut füttern ist halb gewonnen.

oh gott, das ist ein groesserer..

schlamassel fuer die NATO. ich frage mich ohnehin, ob die tuerkei da noch hinein passt. strategisch war sie natuerlich immer wichtig (kubekrise!), jedoch wuerde ich sie nicht um jeden preis behalten.

Yolo denkt:

Die Türkei verhält sich in keinster Weise der Nato gegenüber loyal und leistet sich immer mehr Schnitzer, die man nicht unter dem Deckmantel einer Vergebung halten kann.
Wann schmeißt man endlich die Türkei aus der Nato, stellt sich da mir konsequent die Frage.
Ich erkenne in der Türkei keinen Freund der Europäer und keinen Freund der USA.

soll der Präsident Erdogan aber aufpassen

daß sich die währung in seinem land nicht auch auf dem weg des ven peso macht. wenn man das hier so offen sagen darf!

15:16 DrBeyer

"Sie wollen hier gerade den Putsch gegen Erdogan mit dem Putsch von Maduro vergleichen?......

Nein ich wollte nur ausdrücken dass Herr Maduro den türkischen Putschversuch verurteilt hat genau wie unsere Kanzlerin.

Maduro wurde gewählt

wenn die Opposition damals die Wahl boykottiert hat, dann hat sie das selbst zu verantworten. Und dass hier ein Putsch und ein gewaltsamer Umsturz unter Führung der US-Falken vorbereitet wird, das ist offenkundig, wenn sogar Guiadó "vorläufig" auf Hilfe von US-Militärberatern verzichtet. Man kann nur hoffen, dass sich noch ein ehrlicher Vermittler findet, um einen blutigen Umsturz zu verhindern.

Klare Botschaft:

Beide wurden von ihren Völkern gewählt. Beide haben einen recht autokratischen Stil, für dessen Durchsetzung sie allerdings ein Mandat vom Volk. Beide wurden von einem Putsch bedroht. Der eine überlebte den Putsch, der zweite wird es wohl. - Wir müssen anerkennen, dass die alte Gleichung Demokratie = Menschenrechte nicht mehr funktioniert. Es ist heute der Westen, der im Namen der Menschenrechte eine anti-demokratische Agenda verfolgt. Man darf wohl vermuten, dass im Westen die Menschenrechte zum Werkzeug einer kleinen Clique von Mächtigen sind, die das Volk entmachten wollen. Sonst werden auch bei uns bald die Autokraten übernehmen.

Das Leiden der

Das Leiden der venezolanischen Bevölkerung, aufgrund dieses Wirtschaftsboykotts, interessiert die US Regierung nicht. Die Trump Regierung gönnt nicht einmal der eigenen armen Bevölkerungsschicht die nötige Krankenversorgung.

Gold und Dollar?

"Von einem westlichen Diplomaten will die BBC erfahren haben, dass man den Goldhandel zwischen Caracas und Ankara mit großer Sorge sehe. Das Edelmetall könnte über die Türkei in den Iran importiert werden, was US-Sanktionen unterlaufen würde. Ankara sei deshalb gewarnt worden."

Venezuela wird von GB widerrechtlich der Zugang zu seinem Gold verweigert.

Vielleicht ist hier tatsächlich der Schlüssel für den Zeitpunkt des Vorgehens zu suchen. Immerhin ist weder die Opposition rechtlich gegen die gewonnen 2. Präsidentenwahl Maduros vorgegangen, noch haben die USA damals etwas unternommen.

Aber im Rahmen der OPEC hat - wenn ich das nicht ganz falsch verstanden habe - Venezuela Anfang des Jahres vorgeschlagen, Öl auch in anderen Währungen als dem Dollar zu handeln, also z.B. in chinesischer Währung oder auch Gold.

Das war aber in der Vergangenheit für die hochverschuldeten USA immer ein hohes Alarmsignal.

re 15:32 von Magfrad

In den USA wird man auch verfolgt wenn man nicht das sagt, was einige gerne hätten, siehe Edward Snowden.

In den USA wird man strafrechtlich verfolgt wenn man Staatsgeheimnisse verrät, wie überall auf der Welt.

Dagegen gibt es kaum ein Land auf der Welt, wo man so frei seine Meinung äußern kann, wie in den USA.

Und Wahlen in der Türkei sind ganz bestimmt nicht fair, wenn Oppositionspolitiker, vor allem Kurden, im Knast sitzen.

@pnyx

"Ich würde gern in einer Welt leben, in der internationale Beziehungen auf soliden juristischen Beinen stünden und nicht dem Recht des Stärkeren ausgesetzt wären."

Oh ja, das wäre schön!
Aber wie wollen Sie das Putin und Xi erklären, deren gesamte Philosphie auf dem Recht des Stärkeren beruht?

Das Leiden der

Das Leiden der venezolanischen Bevölkerung, aufgrund dieses Wirtschaftsboykotts, interessiert die US Regierung nicht. Die Trump Regierung gönnt nicht einmal der eigenen armen Bevölkerungsschicht die nötige Krankenversorgung.

re rossundreiter

"Das Volk hungert nicht in erster Linie wegen Maduro, sondern wegen des unerwartet niedrigeren Ölpreises."

Was ist das denn für eine Volkswirtschaft, wo Hungern oder Nichthungern allein vom Weltmarktpreis für Rohöl abhängt?

Ein bißchen komplizierter sind die Zusammenhänge denn doch.

@Karl Napf

Ja und wer manipuliert dann? Aktuell sinkt der Euro und Dollar. Was hat den Unterstützung von Maduro mit Wirtschaft zu tun oder wird das doch manipuliert? Die Vasallen von USA sollten sich eher fürchten, springt wenn USA hop sagt oder er erpresst euch, klar genug? Ihr seit es welche von USA auf jeder Ebene abhängig ist von USA, nicht die Türkei.

@dERnEUdEUTSCHE

"Die Bundesregierung arbeitet eng mit den Nichtdemokratien dieser Erdkugel. Brauchen sie eventuell per Namen?"

Nein, danke, nicht nötig. Mir sind durchaus ein paar präsent. :)

"Mit einer Regierung zusammenzuarbeiten ist was anderes als eine Regierung nicht zu akzeptieren und die Opposition per se zu unterstützen."

Ich sehe es eher so, dass es in Venezuela zwei Player gibt, deren Legitimation fragwürdig ist, und sich die Bundesregierung für den etwas weniger fragwürdigen entschieden hat.
Welche anderen Gründe es evtl. noch geben mag, weiß ich nicht. Wäre auch ein anderes Thema.
Das, was ich Ihnen soeben genannt habe, erscheint mir durchaus plausibel.

Ich vermisse auf dem Foto die

Ich vermisse auf dem Foto die anderen Demokratien.
Russland, Iran, China.......
.
Ganz nebenbei, ist aber auch etwas gewagt von unserer Bundesregierung jemanden anzuerkennen, der sich hinstellt "Ich bin jetzt Präsident"!
War vermutlich ein humanitärer Akt.
Venezuela lag den Deutschen schon immer sehr am Herzen.........

Maduro wurde verfassungsgemäß gewählt.

@15:16 von DrBeyer
Der Oppositionskandidat bekam meiner Erinnerung nach nicht mal 22% .
Venezuela hat eine präsidiale Verfassung. Und da wird in Wahlen entschieden, wer Präsident wird. Wer nicht antritt, kann sich natürlich später nicht beschweren.

Was hat denn Erdogan da zu suchen?

Ich dachte schon, ich kann nicht mehr richtig gucken.

M.E. sollte sich das Ausland da völlig raushalten, als den einen oder anderen in dem Bürgerkriegsland zu hofieren.

Fehlt jetzt bloß noch Heiko Maas beim Oppositionsführer zum Händeschütteln und Schulterklopfen.

Das Volk verhungert und die Reichen und Mächtigen senden derartige Bilder in die Welt.

Und was ich bis heute nicht verstanden habe, wieso dort angeblich die größten Ölreserven der Welt lagern und es der Bevölkerung so schlecht geht.

Wenn da man nicht was im Busch lauert, das uns allen bald um die Ohren fliegt.

Patt und Pattachon auf diktatorisch

Wenn´s nicht so traurig wäre, könnte man herzhaft darüber lachen!
.
Es fehlt ein Geist der Ehrenhaftigkeit und Solidarität für unsere Welt. Denn inzwischen herrschen Korruption, Ränkespiele und Schachzüge mit dem Ziel, jeweils zum eigenen Vorteil andere zu schädigen.

Ideenreichtum

Was hält die Türkei eigentlich davon ab, Truppen in Venezuela zu stationieren? Ideenreichtum ist gefragt.

@von Herd Nur weil die US-Regierung frei gewählt wurde,

kann die knallhart verfolgte Interessenspolitik gegenüber Venezuela trotzdem falsch sein. Für die USA ist es leichter ein paar demokratisch gewählte Abgeordnete durch den Manegenring zu ziehen als einen Alleinherrscher. Ohne Maduro hätten amerikanische Konzerne längst Zugriff auf die Erdölreserven...

Es war eindeutlig ein Putsch

Wir kennen das noch von Chile, Nicaragua, Libyen u.v.m und nun Venezuela. Das venezolanische Volk wird durch US-Sanktionen ausgehungert, Streikende unterstützt und der Möchte-Gern-Interims-Präsident Gaidó von Trump sofort anerkannt. Was für eine Welt! Wann werden die USA endlich aufhören, sich in andere souveräne
Staaten einzumischen, um allein ihren Reichtum zu vermehren?

@Barbarossa 2

"Wieder was dazugelernt. Dachte bisher, daß Russland selbst genug Öl hat."

Das Rosneft in Venezuela aktiv ist sollte eigentlich bekannt sein.
Und Rosneft kann in Venezuela die Bedingungen diktieren da Venezuela auf die $ aus Russland angewiesen sind.

Internationale Gläubiger haben keinen Anspruch auf das Gold.

@15:25 von german-canadian
Dann würden sie's ja vielleicht bekommen.
Der Vorgang ist ähnlich, wie der, dass die USA für das gelieferte Öl gar nicht mehr an Venezuela bezahlen wollen.

Worauf Sie anspielen, ist ein umstrittener Richterspruch eines Privatrichters, der dann auch noch keineswegs den Raub an Produktionsmittel beinhaltete, aber von den USA dazu benützt wurde.

15:12, vox moderandi

>>Es ist sehr wohl möglich, sich generell gegen Putsche gegen demokratisch gewählte Regierungen auszusprechen, und trotzdem diesen Regierungen kritisch gegenüber zu stehen. In Bezug auf Venezuela ist die Lage dort derart kompliziert, dass es wohl keine einfachen Meinungen geben kann.<<

Das sehen aber sehr viele hier ganz anders. Was nicht einfach ist, wird eben einfach gemacht.

Und eine ganz, ganz einfache Erklärung für alles, was passiert, hat man natürlich auch. Sie besteht nur aus zwei Buchstaben:

Öl.

Mit diesen beiden Buchstaben ist dann alles erklärt. Wozu sich weiter informieren? Reicht doch und passt immer. Egal wo.

"Venezolanisches Gold verschoben?"

"Venezolanisches Gold verschoben?
Ein BBC-Bericht legt nahe, ein weiterer Grund für Erdogans Pro-Maduro-Politik könnte venezolanisches Gold sein. Gold-Exporte aus Venezuela in die Türkei seien 2018 deutlich gestiegen. Von einem westlichen Diplomaten will die BBC erfahren haben, dass man den Goldhandel zwischen Caracas und Ankara mit großer Sorge sehe. Das Edelmetall könnte über die Türkei in den Iran importiert werden, was US-Sanktionen unterlaufen würde. Ankara sei deshalb gewarnt worden.
US-Senator Marco Rubio beschuldigt Maduro auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, venezolanische Goldreserven zu stehlen. Er hoffe, die Türkei sei kein Komplize bei diesem skandalösen Verbrechen."

Klatsch und Tratsch, allerdings der miesen Art. Venezuelas sanktionierte Zentralbank hat gar keine andere Möglichkeit, als Gold im Ausland zu deponieren, um Importe ins Land zu ermöglichen. Teil des westlichen Wirtschaftskriegs gegen Venezuela und seine Bevölkerung.

@ yolo

Türkei aus der NATO schmeißen?

Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, ob das so einfach geht, würde sich Putin ein Loch in den Bauch freuen. Informieren Sie sich mal, warum die Türkei überhaupt in die NATO rein gekommen ist. Obwohl die noch nie so richtig unserem Demokratieverständnis entsprochen hat. Kleiner Hinweis: geographische Lage.

Anstieg des Ölpreises hat Maduro nicht geholfen

@ rossundreiter 15:33
Der Ölpreis bewegt sich inzwischen wieder bei Preis von über 62 Euro je Barrel. Das ist in etwa doppelt so viel wie vor drei Jahren. Im Jahr 2018 lagen die Ölpreise noch höher. Trotzdem hat das den Menschen in Venezuela nicht geholfen, weil die Gründe für das Elend in der Korruption und Misswirtschaft des Regimes Maduro liegen.

rossundreiter 15:29

Das Volk hungert nicht in erster Linie wegen Maduro, sondern wegen des unerwartet niedrigeren Ölpreises.<

Das finde ich eine sehr gewagte Behauptung.
Saudiarabien fördert sogar noch etwas weniger Erdöl als Venezuela mit 320 mrd. Barrel pro Jahr, und da gibts keine leeren Läden und eine 1,3 mill. fache! Inflationsrate der Geldentwertung.
Seit der sozialistischen Regierung schon unter Chavez kam es zu Misswirtschaft im verstaatlichen Ölunternehmen, so dass die Förderung sich halbierte doch die sozialistische Regierung, ähnlich wie damals die DDR, die nötigen Devisen fehlten um Warenimporte von Nahrungsmittel, Medikamente, Maschinen usw. bezahlen zu können.
Maduro hat das Parlament entmachtet, Justiz und Medien weitgehend gleichgeschaltet, ähnlich wie in Türkei, China, Russland, Kuba weshalb von dort auch noch Unterstützung kommt.
Maduro hat seine totale Unfähigkeit das Land zu regieren, nun lange genug bewiesen.

Schade Tagesschau

Schade, dass ich mich im Fall um den andauernden Putschversuch in Venezuela von deutschen Medien und leider auch von der Tagesschau schlecht und besonders einseitig neoliberal informiert fühle.
Leider befürchte ich langsam, dass die Glaubwürdigkeit der großen Medien, die in Teilen der Gesellschaft eh schon nicht mehr gesehen wird, durch diese Art von einseitiger Berichterstattung weiter leiden wird.
Und diese Zweifel finden sich in diesem Bezug in weiten Teilen der Gesellschaft!

Das venezolanische Verfassungsgericht hat das Parlament "entfach

tet"...
@15:36 von Freebooter

... nachdem es die Verfassung nicht mehr anerkannt hat. Da ging es um drei nicht-gewählte Abgeordnete. Die fürchteten offensichtlich, die Nachwahl zu verlieren. Das Parlament hat daraufhin das Verfassungsgericht nicht mehr anerkannt.

Der gewählte Präsident Maduro hat dann folgerichtig in Übereinstimmung mit der Verfassung Art 348 die Wahl der Verfassunggebenden Versammlung ausgeschrieben.

Da könnte man Einwände anbringen: Die Opposition hat sich nicht beteiligt.
Aber das ist in der Demokratie so, wer nicht zur Wahl geht, muss sich bei sich selbst beschweren.

@ german-canadian (15:16)

Meinen Sie das Öl das sich Russland und China unter den Nagel gerissen haben?
Für relativ wenig Geld (und im Falle Russlands auch Waffen) haben diese beiden Länder viel Öl von Maduro zugesichert bekommen.

Genau, die USA und deren ergebenes Kanada machen harmlos Geschäfte, Russland und China aber reißen sich Dinge unter den Nagel, grundsätzlich. Sehr seriös!

Am 03. Februar 2019 um 15:32 von Magfrad

"Freie Wahlen in den USA? Wer die Wahlen 2000 und 2016 beobachtet hat kann Ihnen nur sagen, dass dies schlichtweg nicht wahr ist!
In Russland gibt es keine freien Wahlen? So sehr ich die Russische Regierung nicht leiden kann, die Wahlen dort sind verhältnismäßig fair und frei".

Ihr Diskussionsbeitrag hat eine mächtige Schlagseite. Gewiss - es gibt gute Gründe für Zweifel an der 'Freiheit' von Wahlen in den USA.

Aber den 'unfreien' Wahlen in den Vereinigten Staaten 'verhältnismäßig faire und freie' Wahlen in Russland gegenüberzustellen - das geht zu weit.

In einem Land, in dem schon im Vorfeld die freie Meinungsäußerung und der Zugang zu den Medien, während der Wahl hingegen die Wahlbeobachtung behindert werden und zivilgesellschaftliche Initiativen sich einem Dauerdruck ausgesetzt sehen, in dem es überdies keine unabhängige Rechtsprechung gibt, kann auch kein 'fairer' politischer Wettbewerb stattfinden.

@ 14:55 von jukep

Der dilettantische Putsch in der Türkei, der offensichtlich stattgefunden hat, um einer völlig rechtsstaatswidrigen Säuberungsaktion Erdogans im Militär zuvorzukommen, falls er nicht sogar von Erdogan wissentlich "begleitet" wurde, war ganz klar in jeder Hinsicht verfassungswidrig. Guaido hat hingegen durchaus möglicherweise verfassungsrechtlich korrekt gehandelt, indem er die Amtsgeschäfte des Präsidenten kommissarisch übernimmt, wenn es keinen verfassungsrechtlich einwandfrei gewählten Präsidenten gibt. Wer nun nach der Verfassung Recht hat, kann nur ein unabhängiges Verfassungsgericht entscheiden - ein solches gibt es leider in Venezuela nicht mehr. Und es ist derzeit auch nicht klar, wer in Venezuela die Staatsmacht ausübt. Derjenige ist nach dem Völkerrecht für ausländische Staaten der Ansprechpartner - das Völkerrecht kennt keine Verfassungsmäßigkeitsprüfung durch ausländische Staaten. Erdogan ist legal zur Macht gekommen, hat sie aber missbraucht.

Wer bestimmt eigentlich...

...was in der Welt Recht und Gesetz ist? Frau Merkel, mit ihrem Mantra von der "Stärke des Rechts"? Was istwenn sich eine Zeitung wie die ZEIT dazu durchringen muß:
"Christoph Flügge: "Ich bin zutiefst beunruhigt"
Der internationale Strafrichter Christoph Flügge wirft hin – weil auch westliche Staaten die Unabhängigkeit der Justiz bedrohen."
Quelle: DIE ZEIT Nr. 5/2019, 24. Januar 2019
Wer sich jetzt noch wundert, warum uns durch die TS dieser Ch. Flügge, ein deutscher Richter am IStGH übrigens, so gar nicht vermittelt wird.
Flügge begründet seinen Rücktritt u.a. auch mit Drohungen der USA (Bolton) gegen das Gericht, Richter, die es wagen sollten, gegen US-Bürger (wegen Verbrechen in Afghanistan) zu ermitteln, Einreiseverbote zu verhängen und Anklagen zu erheben.
Jetzt sollte wirklich dem Letzten klar sein, warum wir hier nichts darüber lesen können. Wie sagte Dr. Gniffke schon einmal auf Kritik? Die ARD-Redaktion entscheidet nach Relevanz über Infos. KEINE Relevanz?

15:33, rossundreiter

>>Das Volk hungert nicht in erster Linie wegen Maduro, sondern wegen des unerwartet niedrigeren Ölpreises.

Der ist so niedrig aufgrund der umweltzerstörerischen Frackingmachenschaften der Amerikaner in Texas.<<

Den Ölpreis legen nicht die USA fest, sondern die OPEC.

Das Fracking lohnt sich nur bei höheren Ölpreisen, denn es ist kostenaufwändig. So niedrig, wie der Preis momentan ist, lohnt sich die Sache kaum. Importöl ist billiger.

Die USA haben großes Interesse an einem höheren Ölpreis. Immerhin sind sie mittlerweile der größte Erdölproduzent der Welt.

von wenigfahrer, 14:47

„… es kann nicht sein das USA schon wieder in einem anderen Staat einen Machtwechsel haben will.“

Sehen Sie doch, dass das sein kann. Im Übrigen wünsche ich mir auch, dass dieser Diktator verschwindet.

„…Bis jetzt hat es noch in keinem Land irgendetwas gutes gebracht.…“

Doch, in Deutschland: sonst hätten wir vielleicht immer noch die Nachfolger der Hitlerbande am Hals.

16:13 von german-canadian

Und Rosneft kann in Venezuela die Bedingungen diktieren.

Da kommen wir der Sache schon näher. Ob Russland oder USA, beiden ist nicht daran gelegen, daß durch zu viel Ölförderung die Preise für Öl exorbitant sinken.

re krittkritt

"Venezuela hat eine präsidiale Verfassung. Und da wird in Wahlen entschieden, wer Präsident wird."

Ein bißchen hängt es allerdings auch davon ab, wie fair die Wahlen sind. Oder eben nicht.

@ german-canadian (15:25)

Kann es nicht sein das internationale Gläubiger Venezuelas Anspruch auf das Gold angemeldet haben.
Ich jedenfalls bin der altmodischen Ansicht das man Schulden zu begleichen hat.

Klar, könnte sein - ist aber nicht so. In der Begründung der BoE ist keine Rede davon. Wissen Sie vermutlich auch. Und das venezolanische Gold lagert überhaupt nur dort, um eben als Sicherheit zu dienen und im Zweifel Schulden zu begleichen. Interessiert Sie das? Was die BoE dort macht, ist Piraterie. Ein ziemliches Eigentor allerdings, denn deren Ruf ist jetzt ruiniert, völlig zu recht. Tschüss, UK!

Bitte um Objektivität

Was muß sich die EU in diesen innerstaatlichen Konflikt einmischen, hat sie nicht eigene Probleme?
Und dann diese Berichterstattung:
In allen Berichten wird immer nur die Zahl der gegen Maduro Demonstrierenden genannt, nicht derer, die für ihn sind. Maduro wurde gewählt, von wem eigentlich?
Es gehen noch nicht einmal 1% der Einwohner gegen Maduro auf die Straße. Sind diese 1% das Volk, wo ist der Rest?
Von den 31 Millionen Einwohnern haben ca. 2 Millionen das Land verlassen. Wieviele von denen sind Kolumbianer, die jetzt nach Beendigung des Guerillakrieges wieder in ihre Heimat zurückkehren?

@ 16:03 von karwandler

Natürlich sind die Verhältnisse komplizierter. In Jahren der sprudenden Netto-Gewinne aus ÖL-Geschäft (wobei damals wie heute der größte Teil an die USA verkauft wird - von Boykott keine Spur) hat Chevas und auch noch Maduro die Gewinne, statt sie in dauerhafte Anlagen zu investieren (Industrie etc.), schlichtweg verkonsumiert, als Bestechung für seine Parteigänger und überhaupt als Wahlgeschenke an die Bürger. Noch nicht einmal die Ölförderanlagen wurden ordentlich in Stand gehalten. Der völlig auf Konsum ausgerichtete Staatshaushalt hing völlig von den Ölgewinnen ab. Durch den fallenden Ölpreis geriet der Staatshaushalt in eine schwere Schieflage. Weder konnte man wegen der maroden Anlagen die Ölproduktion zum Ausgleich steigern, noch konnte man die Ausgaben senken - wer Bestechung und Wahlgeschenke senkt, verliert die Macht. Daher droht Venezuela permanent der Staatsbankrott. Einfuhren sind kaum noch möglich, da Käufe im Ausland nicht gedeckt sind.

Diktaturen der Welt!

Es ist kein Wunder dass Länder wie Russland, China und nun die Türkei an der Seite des Diktators in Venezuela stehen. Man macht gute Geschäfte mit einem Führer der kein Problem damit hat dass seine Bevölkerung aus der Not in die Nachbarländer flieht und hungern muss. Wie bei jeder Regierung die zu diktatorischen Maßnahmen greift handelt man zuerst aus anscheinend ehrbaren Motiven. Aber wo es keine Kontrolle mehr gibt, ist der Korruption Tür und Tor geöffnet. Die mächtigen Militärs werden verwöhnt und profitieren vom sozialistischen Staat. Sie saugen die Bevölkerung aus und stützen die dortigen Sozialisten. Dass Erdogan meint eine Regierung stützen zu müssen die ihr eigenes Parlament rechtswidrig aufgelöst hat und ihre Kritiker verfolgt passt aber wohl zu seiner Vorstellung von Demokratie.

@yolo

"Ich erkenne in der Türkei keinen Freund der Europäer und keinen Freund der USA."

Das ist sicherlich zutreffend, aber wir brauchen die Türkei allein schon aus geostrategischen Gründen. Deshalb versuchen sowohl EU als auch NATO, sie irgendwie in unserer Nähe zu halten, allerdings aus den von Ihnen genannten Gründen auch nicht allzu dicht.
Ist eine schwierige Gratwanderung ...

Bitte keine einseitige Berichterstattung!

Am Samstag gingen auch hunderttausende Maduroanhänger auf die Straße und das sogar friedlich.

@080545

"Schade, dass ich mich im Fall um den andauernden Putschversuch in Venezuela von deutschen Medien und leider auch von der Tagesschau schlecht und besonders einseitig neoliberal informiert fühle."

Was fehlt Ihnen denn?

Russland hat erhebliche Interessen an venezolanischem Öl

@ Barbarossa2 15:37
Im Dezember 2018 hat Herr Maduro in Moskau Verträge in einem Umfang von 6 Milliarden Dollar geschlossen. Dabei ging es um den Abbau von Gold und Investitionen in den Ölsektor. (Quelle: www.nzz.ch/international/venezuela-wirbt-milliarden-investitionen-aus-ru...). Sie sehen Russland, hat erhebliche wirtschaftliche Interessen an venzolanischem Öl.

16:19, 080545

>>Schade, dass ich mich im Fall um den andauernden Putschversuch in Venezuela von deutschen Medien und leider auch von der Tagesschau schlecht und besonders einseitig neoliberal informiert fühle.<<

Was soll ich mir unter neoliberaler Information vorstellen?

Ich habe das Schlagwort "neoliberal" ja schon in den unterschiedlichsten Zusammenhängen gelesen. Aber in diesem bisher noch nicht.

/// Am 03. Februar 2019 um

///
Am 03. Februar 2019 um 16:02 von Babaspirit
Das Leiden der

Das Leiden der venezolanischen Bevölkerung, aufgrund dieses Wirtschaftsboykotts, interessiert die US Regierung nicht. Die Trump Regierung gönnt nicht einmal der eigenen armen Bevölkerungsschicht die nötige Krankenversorgung.///
.
Die Leiden der venezolanischen Bevölkerung sind hausgemacht. Im übrigen werden Sie doch nicht wirklich die Krankenversorgung in den USA mit der nicht vorhandenen Kranken-Versorgung in Venezuela vergleichen wollen ?

16:33, Edelmann

>>In sozialistischen Ländern geht es den Menschen immer dreckiger als in sogen. kapitalistischen, weil sie schlichtweg von den Machthaber gegängelt und mit Waffengewalt in Schach gehalten werden.<<

Und wie erkären Sie dann Evo Morales' Bolivien?

Oder meinen Sie, das wäre kein Sozialist?

@Freebooter" Russlands Interesse an venezolanischen Öl"

Wenn die Amerikaner die Lieferung von Explorationstechnik boykottieren und sich die Venezolaner dann auf dem Weltmarkt umschauen - und befreundete Staaten dann mit ihrer Technik aushelfen,was ist daran verwerflich?

@um 15:02 von Magfrad

"Griechenland unterstützt Maduro und Rumänien und Bulgarien tun es auch. Polen und Ungarn tendieren auch dazu Maduro zu unterstützen "
Der Vollständigkeit halber sollten auch noch die mächtigsten Verbündeten Maduro´s genannt werden.
China und Russland!

16:14, krittkritt @15:25 von german-canadian

>>Worauf Sie anspielen, ist ein umstrittener Richterspruch eines Privatrichters, der dann auch noch keineswegs den Raub an Produktionsmittel beinhaltete, aber von den USA dazu benützt wurde.<<

Ein Privatrichter?

Wie heißt denn das Gericht, an dem er richtet?

Und wem gehört dieses Gericht?

@15:37 von Barbarossa 2

"Dachte bisher, daß Russland selbst genug Öl hat."
Wer weiß? Ändert aber nix daran, daß Russland sich seine gewährten Kredite an Venezuela hauptsächlich in Öl auszahlen lassen.

Vereint-na toll

2 "sogenannte Staatsmänner" vereint gegen die USA und letzt endlich alle demokratischen Staaten. Beide haben ihre Staaten in ein wirtschaftliches Desaster getrieben.
Es erscheint vor meinem inneren Auge das Bild von 2 Ertrinkenden, die sich gegenseitig retten wollen.

Trump Militärschlag "ist eine Option"

Es kann doch nicht sein, das China ihre Schulden in Öl ausbezahlt bekommt :-)

Die ewig gleichen Machtspiele - wie lange noch??!

Duran wirft Trump vor, dieser habe kein Problem, einen weiteren Putsch zur langen Liste militärischer Interventionen in Südamerika hinzuzufügen.“

Dass ich auf der „Seite“ k e i n e s Machtpolitikers dieser Welt stehe, dürfte denjenigen, die schon mal einige meiner Kommentare gelesen haben bekannt sein.

Und ebenso klar dürfte jedem, der die politischen Entwicklungen auf der Welt im Laufe der letzten Jahrzehnte verfolgt hat inzwischen sein, dass die (in der Tat lange) Liste militärischer Interventionen der diversen Regierungen der USA seit dem zweiten Weltkrieg (nicht nur in Südamerika!) für die Bevölkerung der betroffenen Länder noch nie zu etwas Gutem geführt hat.

Das gilt übrigens für die „Interventionen“ Russlands selbstverständlich gleichermaßen.

16:24 Egleichhmalf

"Doch in Deutschland, sonst hätten wir vielleicht immer noch die Nachfolger der Hitlerbande am Hals......."

Dafür bin ich ebenfalls den 4 Alliierten dankbar. Betonung liegt auf 4 Alliierte.

Es geht um Öl

Ich bin immer skeptisch wenn im Westen von Demokratie und Menschenrechten die Rede ist. Libyen hat Öl, der Irak hat es und sogar Syrien hat es - und nicht zu vergessen der Iran. Wie sieht es mit westlichem Druck für einen Regime Change in Saudi Arabien aus? Ich finde es einfach heuchlerisch wenn man den Westen in den Medien überhöht.

Nur 4 von 28 EU-Staaten unterstützen die Opposition

Was in den Medien immer zu kurz kommt ist die Tatsache, dass nur 4 EU-Länder (Deutschland, England, Frankreich, Spanien) den Oppositionspolitiker unterstützen. Der Rest unterstützt in nicht.

Präsident Erdogan ist also nicht der Einzige, wie oft suggeriert wird, dem dieser Putschversuch nicht gefällt.

Die Türkei ist halt ein demokratischer Rechtsstaat

Es ist doch völlig klar, dass Präsident Erdogan diesen von außen gesteuerten Putschversuch nicht unterstützt. Schließlich ist die Türkei ein demokratischer Rechtsstaat. Eine Unterstützung von Putschisten wird es mit der Türkei nicht geben. Für mich verhält sich das Land jedenfalls vorbildlich!

Es geht um Öl

Ich bin immer skeptisch wenn im Westen von Demokratie und Menschenrechten die Rede ist. Libyen hat Öl, der Irak hat es und sogar Syrien hat es - und nicht zu vergessen der Iran. Wie sieht es mit westlichem Druck für einen Regime Change in Saudi Arabien aus? Ich finde es einfach heuchlerisch wenn man den Westen in den Medien überhöht.

15:57 von Babaspirit

"Die Trump Regierung gönnt nicht einmal der eigenen armen Bevölkerungsschicht die nötige Krankenversorgung." Das hoert sich so an als haette Trump Medicaid abgeschaft. Ist aber nicht geschehen. Fuer viele in der Mittelschicht, besonders selbstaendige Flaschner, Elektriker u.s.w. ist unter Obamacare eine Krankenversicherung unbezahlbar geworden. Das wollte Trump aendern, ist aber an dem sturen alten, neiderfuellten John McCain, der in seinem Wahlkampf das Gegenteil versprochen hatte, sowie Lisa Murkowski, die dasselbe gemacht hat gescheitert.

/// Am 03. Februar 2019 um

///
Am 03. Februar 2019 um 18:01 von pxslo
Nur 4 von 28 EU-Staaten unterstützen die Opposition

Was in den Medien immer zu kurz kommt ist die Tatsache, dass nur 4 EU-Länder (Deutschland, England, Frankreich, Spanien) den Oppositionspolitiker unterstützen. Der Rest unterstützt in nicht.

Präsident Erdogan ist also nicht der Einzige, wie oft suggeriert wird, dem dieser Putschversuch nicht gefällt.///
.
Es ist doch nicht verwunderlich, dass Autokraten Demokratiebewegungen nicht gefallen.

@ 16:07 von krittkritt

Eine demokratische Wahl muss vor allem "gleich" sein, d.h. alle Wähler und alle Kandidaten haben die gleichen Möglichkeiten. Gegen dieses Prinzip hat Maduro bei seiner Wahl massivst verstoßen. Natürlich war die Wahl "geheim" (abgesehen von bestimmen Spezifika der Wählerregistrierung), niemand war wie in der DDR praktisch gezwungen seine Wahl offen durchzuführen. Sie war auch frei, weil niemand mit dem Lauf einer Pistole zur Stimmabgabe bezwungen wurde. Aber die Vorschriften der Verfassung zur Meinungsfreiheit, zur Parteibildung und zur Teilname an der Wahl wurden massivst von Maduro beeinträchtigt. Daher fehlte der Wahl Maduros das wesentliche Prinzip der "Gleichheit" und Maduro ist nicht verfassungsmäßig gewählt. Es sind solche "weichen" Kriterien des demokratischen Prinzips, die erfolgreich in Ländern wie Russland, Kuba, China und eben Venezuela missachtet werden, ohne dass es so direkt offensichtlich ist.

USA, Gold und Öl..

15:02 von Bagheria
Da mischen sie - wie bisher schon - immer alles zusammen...Antiamerikanismus, Despoten in Saudi-Arabien und dann die Gier nach dem venezolanischen Öl. Da haben sie aber noch China vergessen, die hier Kredite mit Öl zurückhaben möchten, und Russland will auch seine Milliarden nicht abschreiben oder? Mich würden einmal ihre Interessen für ihre einseitigen Argumentationen und "Beschimpfungen" interessieren...mit ihrer Welt- und Menschensicht komme ich nicht klar...sie bezeichnen Guaido als Marionette...so einfach ist das für sie, aber was können die Foristen hier damit anfangen? Bloße Abqualifizierungen sind kein Beitrag für eine rationale Diskussion. Tut mir leid.

17:58, Möbius

>>Es geht um Öl
Ich bin immer skeptisch wenn im Westen von Demokratie und Menschenrechten die Rede ist. Libyen hat Öl, der Irak hat es und sogar Syrien hat es - und nicht zu vergessen der Iran. Wie sieht es mit westlichem Druck für einen Regime Change in Saudi Arabien aus? Ich finde es einfach heuchlerisch wenn man den Westen in den Medien überhöht.<<

Sie haben ein Land in Ihrer Aufzählung vergessen: die USA.

Die haben es nämlich wirklich.

Mittlerweile ist dieses Land der größte Erdölförderer dieser Erde.

Vor Russland und Saudi-Arabien.

Und zwar in genau dieser Reihenfolge.

Gold gegen Lebensmittel - völlig normaler Handel

"Von einem westlichen Diplomaten will die BBC erfahren haben, dass man den Goldhandel zwischen Caracas und Ankara mit großer Sorge sehe."

Ja, ja diese westlichen Diplomaten. Vielleicht sollte man denen mal mitteilen, dass Venezuela von der Türkei mit Lebensmitteln versorgt wird. Ausreichend? Nein, es gibt immer noch das Embargo der USA. Deshalb sind Geschäfte (Dollar-Handel), auch Lebensmittellieferungen an das Land sehr schwierig.

Erwähnen sollte man auch, dass türkische Baufirmen innerhalb eines Jahres eine ganze Siedlung für arme Obdachlose (nach einer Flutkatastrophe) gebaut haben. Maduro hat sich bei der Türkei oftmals für die schnelle Hilfe bedankt. Außerdem versprach er weitere Großaufträge (Siedlungen, Infrastruktur etc.). Er sagte Caracas "werde genauso schön werden wie Ankara" (Originalzitat). Die Türkei ist nach China das Land, welches weltweit die meisten Bauaufträge erhält.

Beide Länder müssen dazu das Embargo umgehen und auf den Dollar verzichten.

@ 16:21 von krittkritt

Richtig ist, dass Art. 348 der venezolanischen Verfassung den Präsidenten und einige andere Verfassungsorgane ermächtigt, eine verfassungsgebende Versammlung zu initiieren. Weiter sagt die Verfassung nichts über das Procedere. Maduro gab sich selbst, und das ist der Putsch, das Recht, das Procedere selbst festzulegen, und dabei sicherzustellen, dass seine Parteigänger die weit überwiegende Mehrheit der Versammlung haben. Die Ermächtigung zur Initiierung der Versammlung bedeutet aber keinesfalls, dass damit auch das Procedere einseitige bestimmt werden kann. Es kann nur in dem Rahmen der Grundsätze der bereits geltenden Verfassung erfolgen, die ein demokratisches Vorgehen verlangen. Damit sind die demokratischen Grundsätze einer freien, geheimen und vor allem gleichen Wahl verbunden. Durch das von Maduro festgelegte Procedere war eine gleiche Wahl nicht möglich und damit hat Maduro gegen die Verfassung verstoßen.

@ Bagheria, um 15:02

Wenn ich nicht sehr irre, ruht das deutsche Gold seit einiger Zeit wieder in Tresoren in Deutschland.
Aber selbst wenn ein Teil noch in den USA wäre - was hätte das mit dem Thema zu tun?

Die USA wollen das Öl

Wie die Amerikaner vorgehen um an die Rohstoffe eines Landes zu kommen zeigt der Dokumentarfilm "Economic Hit Man", des Aussteigers und Ex-CIA-Agenten JOHN PERKINS (war als Buch Bestseller). Die Doku ist im Internet zu finden.

@ 15:25 von Herd

"[...] Maduro sollte sich endlich einer freien Wahl stellen, um zu sehen, was das venezolanische Volk will. Die USA und EU fordern berechtigerweise freie Wahlen. Was sollte daran schlecht sein ?"

Warum fordern die USA und die EU das nicht genauso energisch für Saudi-Arabien, Ägypten, Ukraine, Usbekistan, Turkmenistan, Aserbaidschan und, und, und.

Ach ja, es gibt ja die guten und die bösen Diktaturen ...

Unterstützung...

17:42 von Wolfes74
Woher wissen sie das? Das europäische Parlament - dort sitzen die Vertreter der von ihnen genannten Länder - hat sich gegen Maduro ausgesprochen...und ihr Wort "tendieren" ist ja wohl keine Argumentation. Für Maduro läuft die Zeit ab...die sog. mächtigen Verbündeten sind Gläubiger, die ihr Geld zurückhaben wollen. Sie sind weit weg vom amerikanischen Kontinent. Übrigens die meisten südamerikanischen Regierenden sind auch gegen Maduro...wenn schon Erdogan, Putin und China als Maduros Freunde hier genannt werden, so zeigt das doch, daß die Autokraten, Diktatoren und Herrscher dieser Länder nichts vom Freiheitskampf der Venezolaner verstanden haben. Maduro und seine Clique haben Venezuela ausgeraubt und ruiniert.

re 18:05 von pxslo

Schließlich ist die Türkei ein demokratischer Rechtsstaat.

Ja klar, wo Journalisten und Oppositionelle, unter "Terrorvorwürfen" im Knast sitzen. Dabei geht der Terror vom Präsidenten aus, in der Türkei und in Venezuela. Deswegen verstehen sich Erdogan und Maduro so gut.

re von fathaland slim 17.40

Natürlich,Evo Morales ist Sozialist.Bolivien ist Mitglied der Alba-Staatengruppe,wie auch Venezuela.Bolivien hat sich mit Venezuela solidarisiert,gegen den Putsch.

Die Reichen werden immer reicher

Oppositionspolitiker Guaido ist zwar eine Marionette der USA, dürfte aber nur Übergangskandidat sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass dort ein Diktator am Ende die Macht erlangen wird, damit die USA ihre Ruhe haben.

Danach wird man das Land zum "Partner" der USA erklären, ähnlich Saudi-Arabien. Dort spielen ja Menschrechte, Frauenrechte, Folter und Kashoggi-Mord keine Rolle. Hauptsache die Diktatoren überlassen die Öl-Förderung den Amerikanern. Der Großteil der Einnahmen fließt außer Landes. Die ausgebeuteten Länder selbst bekommen nur einen kleinen Teil.

Beim Iran unter dem Diktator Schah lag der Anteil bzw. bei unter 20%. Über 80 % der Einnahmen gingen damals an die USA und England. Die islamische Revolution machte damit schluss und verstaatlichte das Öl. Seit dem gilt der Iran als Diktatur und es gibt ein Embargo.

@18:25 von BRDDR

"Ja klar, wo Journalisten und Oppositionelle, unter "Terrorvorwürfen" im Knast sitzen."

Ach, irgendwelche Beweise? Auch Journalisten und "Oppositionelle" können illegale Dinge tun.

@BRDDR

Weil die Türkei eine Diktatur ist und nur terrorisieren, flüchten die Flüchtlinge in die Türkei, weil unsicher und auch terrorisiert werden wollen? Sehr logisch.

@landart

"Maduro und seine Clique haben Venezuela ausgeraubt und ruiniert."

Irgendwann gehen einem die Argumente aus und man wiederholt einfach nur das was man mal irgendwo gehört hat.

Sie wissen nicht einmal wer in den Regierungen in den südamerikanischen Ländern sitzt. Würden Sie wissen dass dort auch nur Trumps sitzen würden Sie ganz schnell still werden.
Desweiteren hat Maduro auch Verbündete in Mittel- und Südamerika. Leider verschweigen Sie dies.

Btw die USA wollen auch nur ihr Geld zurück haben, welches sie in die Unterstützung der Opposition gesteckt haben.
Im besten Fall wird sich in Venezuela für 90% der Menschen nichts ändern.
Entweder bleibt Maduro und die unmenschlichen Sanktionen bleiben bestehen.
Oder es gibt einen Machtwechsel und es läuft so wie vor der Chavez-Revolution d.h. massive Kriminalität und verdammt viel Armut.
Ich weiß aber jetzt schon das Sie dies natürlich leugnen werden, weil man schlicht zu faul wurde mal selber nachzudenken.

@fathaland slim

Nur regiert USA über sich selbst, daher macht das kein Sinn, das Sie USA mit aufzählen?

Meiner Meinung nach...

Läuft hier der Versuch einen Staatsstreich zu organisieren!
Und wir das heißt die Regierung der Bundesrepublik Deutschland vertreten durch Frau Bk Merkel und Herrn AM Maas heißt das gut.
Das kann und darf nicht toleriert werden.
Schlicht weg ist das eine Einmischung in die Angelegenheiten Venezuelas.
Das hat mit Deutschland nichts zutun!
Und alles was hier in Pro und Contra geschrieben wird finde ich schon grenzwertig

Marionetten usw....

18:31 von pxslo
Kennen sie die "Technik der gesprungenen Schallplatte"? Das ist, wenn man hier im Forum zum x-tenmal Guaido als Marionette tituliert...stellen sie sich vor, ich würde hier Putin und Erdogan als Marionetten von Goldman Sachs Group oder gleich der Illuminaten bezeichnen...das würden sie zu Recht als absurd bezeichnen...also lassen sie das mit der Marionetten Story sein, das erzeugt für den erfahrenen User hier nur noch ein müdes Lächeln. Im TS-Bericht geht es um Erdogan, der zu Maduro hält. Lesen sie meinen Tweet dazu. Ich führe hier auch nicht die Partner von Putin und China auf....

@Crosterland

Weil diese Länder, welche Sie nennen nach Pfeife tanzen bzw. USA und EU darin Vorteile haben, dann ist das auf einmal egal.

EU

EU und insbesondere Deutschland muss es genau so sehen, wie USA, könnte ja Handelskrieg geben und man wird die deutschen Autos in USA nur per hohe Zölle bzw. gar nicht mehr los.

Hellseherische Fähigkeiten...

18:38 von Shantuma
Woher wollen sie wissen, was ich weiß...sie scheinen über hellseherische Qualifikationen zu verfügen, daß sie die weitere Entwicklung in Venezuela voraussehen können. Sie können sogar den Prozentsatz über die Nichtänderungen voraussagen. Sie werden sicherlich nicht leugnen, daß schon mehrere Millionen Venezuelaner in die Nachbarländer geflohen sind. Und leugnen werden sie auch nicht die leeren Regale in den Supermärkten und die katastrophale Lage in den Krankenhäusern. Übrigens die Ölindustrie liegt auch am Boden...ihr Schlußsatz fällt wohl auf sie selbst zurück...denn sie leugnen selbst Tatsachen.

re 18:38 von Hackonya2

Weil die Türkei eine Diktatur ist und nur terrorisieren, flüchten die Flüchtlinge in die Türkei, weil unsicher und auch terrorisiert werden wollen? Sehr logisch.

Allerdings, sehr logisch. Weil Erdogan sehr viel Geld dafür bekommt. Ihm geht es nur um Öl, Geld, und Macht. Glauben Sie er würde sie ansonsten aufnehmen? Politik wie die von Erdogan und Maduro verursacht Flüchtlingsströme. Es braucht keinen zu wundern, dass die Beiden sich so gut verstehen.

@18:47 von landart

"Das ist, wenn man hier im Forum zum x-tenmal Guaido als Marionette tituliert.."

Marionette oder Attrappe, was macht das schon für einen Unterschied? Fakt ist, dass der Kerl meiner Meinung nach auf irgendeiner Gehaltsliste steht.

Der Ex-CIA-Agent JOHN PERKINS schreibt über solche Personen in seinem Buch("Economic Hit Man"):

"Ich ging zum Präsidenten/Oppositionsführer und sagte ihm dass ich in meiner rechten Tasche einen Scheck über mehrere hundert Millionen Dollar habe und in meiner linken eine Kugel. Danach überließ ich ihm die Entscheidung"

Deutschland hat nur einen Teil des Goldes bekommen.

@18:18 von harry_up
und das erst nach ziemlich massivem öffentlichen Druck.
Und: Es war nicht das originale Gold, sondern ein neu umgeschmolzenes. Das können Fachleute anscheinend wie einen Fingerabdruck feststellen.

Natürlich hat Venezuela zur Zeit ebenfalls damit ein Problem. GB hat das venezolanische Gold zur Aufbewahrung, will es aber jetzt nicht herausgeben.
Venezuela würde es aber gerade
dringend brauchen. Nachdem aufgrund der US-Sanktionen Firmen nicht mehr über das übliche Banksystem bezahlen können (wollen). Einschränkungen speziell bei Medizinprodukten, Medikamente sind bekannt geworden.

@18:55 von landart

"Und leugnen werden sie auch nicht die leeren Regale in den Supermärkten und die katastrophale Lage in den Krankenhäusern. Übrigens die Ölindustrie liegt auch am Boden..."

Das ist das Resultat von gezielter Manipulation und der Embargo-Politik. Die Öl-Industrie fördert nur 20 % ihrer Menge wie vor ein paar Jahren. Warum? Weil hier ausländische Firmen bewußt notwendige Reparaturen verschleppen. Und Venezuela bestellt zwar Medizin, die Ware kommt aber nie an. Das gleich gilt für Lebensmittel. Finden Sie das nicht auch komisch?

So jedenfalls werden Unruhen, Umstürze und Revolutionen vorbereitet. Können Sie im Handbuch für Geheimdienstleute nachlesen.

harry_up

Die Amis rücken das Gold bei der FED gelagert einfach nicht heraus, trotz vieler Versuche. Ganz einfach!

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