Ihre Meinung zu: Proteste in Venezuela: Kräftemessen auf den Straßen

3. Februar 2019 - 3:03 Uhr

Es war wohl die größte Kundgebung in Venezuela der vergangenen Jahre: Zehntausende gingen gegen Präsident Maduro auf die Straße. Auch Regierungsunterstützer demonstrierten. Heute läuft ein Ultimatum ab. Von Markus Plate.

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Kommentare

Regierungswechsel jetzt

Das Maduro-Regime ist so unfühig und korrupt, dass nur ein sofortiger Regierungswechsel das Land noch retten kann. Danach sollte sofort massive internationale Hilfe mit Nahrung und Medikamenten anlaufen.

Von dutzdenden Staaten anerkannt?

"mittlerweile von Dutzenden Staaten anerkannt"

Von westlichen Staaten und solchen, die von den USA politisch abhängig sind.

Die USA sind immer ganz schnell, Demokratie bei links regierten Staaten zu fordern.

Hier gehts nicht um Demokratie, Diktatur oder Menschenrechte. Sonst müssten die USA in etlichen Dutzend anderer Staaten dasselbe fordern. Tun sie aber nicht. Genauso wenig wie Deutschland und die EU.

Solange die Geschäfte (z.B. der Handel mit billigen Rohstoffen) brummen, halten sich USA, EU und Co. zurück.

Hier gehts um politische Machtinteressen dieser Staaten. Nix sonst.

Positiv am Artikel (im Gegensatz zum letzten): er erweckt nicht den Eindruck als wäre der Oppositionelle der wahre vom "Volk" gewünschte Kandidat. Maduro hat Anhänger - und zwar extrem viele aus der Bevölkerung! Auch lässt er den Oppositionellen nicht einfach einkerkern wie es in wirklichen Diktaturen und sogar "nur" autoritär regierten Staaten passiert!

Den Bildern in der Tagesschau

Den Bildern in der Tagesschau nach hatte ich den Eindruck, auf der Maduro-Demonstration seien mehr Leute gewesen. Die Guaigo-Demonstration fand in einer nicht allzu breiten Strasse statt...

Und wie der Berichterstatter den Beruf der Menschen, die für Maduro demonstrierten, kennen kann, ist für mich schwer nachzuvollziehen.

Selbst sanktioniert?

"Die Opposition fordert zusätzlich, dass die Armee dringend benötigte humanitäre Hilfe ins Land lässt, um die katastrophale Versorgungslage zu lindern."

Ene seltsame Uebernahme einer seltsamen Forderung, seltsames suggerierend...: Sanktioniert sich Venezuela denn selber, ausgerechnet bei Medikamenten und Nahrung? Stauen sich da etwa Hilfgueter an der Grenze, in Lastwagenkolonnen? Oder war das eine Vorhersage? Wunschdenken in der Hitze des Gefechts?

Oder war es nicht stattdessen so, das eigene Misswirtschaft und nun Sanktionen der ehrenwerten USA und der tapsigen EU den Staatsbankrott verursachen und man schlichtweg nicht bezahlen kann?

Moeglicherweise weiss das Volk da einiges nicht. Es soll ja eh nur Oel liefern.

Oktober 3018: "Hilfsmaßnahmen der Caritas (...) In mehreren Regionen Venezuelas erhalten Säuglinge und Kinder Zusatznahrung, (...) Hilfsgüter, insbesondere Nahrung (....)"

Chavez' Fehler war es,

Chavez' Fehler war es, Venezuela nicht in einen Ein-Parteien-Staat umzuformen. Nur so lässt sich eine politische Opposition, die ihre Gelder aus den USA bezieht, ausschalten. Sonst endet es früher oder später so wie hier. Ich verneige mich vor Fidel Castro, einer der größten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

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