Ihre Meinung zu: Machtkampf in Venezuela: Hunderttausend demonstrieren für Guaidó

2. Februar 2019 - 20:23 Uhr

In Venezuela haben mehr als hunderttausend Menschen für den selbst ernannten Interimspräsidenten Guaidó demonstriert. Der Oppositionspolitiker sagte, der Machtwechsel stehe kurz bevor. Staatschef Maduro kündigte Parlamentswahlen an.

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Kommentare

Demonstrationen...

Ich nehme an, diese Leute haben im vergangenen Mai alle gewählt...

… und "verloren"...

Eine Demonstration für die Demokratie

Die Legitimität Maduros ist jetzt etwa auf dem Niveau von Ceaușescu 1989. Ich weiß wirklich nicht, wer so jemanden noch verteidigen kann. Es sei denn, man glaubt die Verfassung Venezuelas würde Wahlfälschung erlauben.

Hieß es nicht mal, in

Hieß es nicht mal, in Venezuela gebe es einen Sozialismus? Wo ist der denn geblieben?

Diese Art der

Diese Art der Berichterstattung kennt man nun...hunderttausende demonstrieren gegen Orban in Ungarn...

Bevor diese Menschen auch noch

Venezuela verlassen, sollte Maduro gehen. Wenn er nicht freiwillig geht, könnte es eng werden. Aber Putin nimmt ihn bestimmt auf.

Geht es wieder los

mit der selektiven Berichterstattung? Im Artikel ist die Demonstration für Maduro zwar erwähnt, in der Überschrift wird aber suggeriert, dass nur für Guaidó demonstriert wird. Die Bilder in der Tagesschau sprechen eine andere Sprache. Man kann nur auf einen ehrlichen Vermittler hoffen, z.B. den uruguayischen Präsidenten- bevor us-amerikanische "Militärberater" Tatsachen schaffen. Die Europäischen Politiker haben sich ja als Vermittler einmal mehr diskreditiert, was ja nicht neu und nicht überraschend ist.

Guaidó

studierte in Washington an der UCAB, da gibts doch bestimmt den einen oder andere Ordensbruder der ihn da zur Macht verhelfen könnte.

@deutlich Sie meinen sicher

@deutlich
Sie meinen sicher das EU-Parlament. Ja, das weiss, was es zu tun hat.
MfG

das problem ist

wo wird er denn dan asyl verlangen? er weiss es sehr genau das es villeicht nur zwei länder giebt , russland oder cuba. russland würde ihm kein asyl geben cuba wer weis.
es ist exact diese situation warum er kämpft um zu bleiben. er hatte es verschlafen zeitiger zu gehen!
viel geld an die generäle zu geben, bringt auch in langer sicht nichts, denn wenn es zu gewalt kommt gehen sie dann hinter gitter.

Verteilen auf dieser Demo

Verteilen auf dieser Demo eigentlich auch wieder amerikanische Politiker "Butter Brötchen" wie einst auf dem Maidan?

@ deutlich 20.44h - was schwafeln Sie denn von "Vermittler"

...............Man kann nur auf einen ehrlichen Vermittler hoffen, z.B. den uruguayischen Präsidenten...............

Was wollen Sie denn mit einem Vermittler? "Man" kann nur auf einen schnellen Machtwechsel hoffen. Mehr nicht.

Danach sollte Maduro einen Ausflug nach Guantanomo machen. Dort gibt es keine Korruption, kein Nahrungsmangel, keine Opposition - also paradiesische Verhältnisse für einen verdienstvollen Staatsmann.

Besser wird es in Venezuela

Besser wird es in Venezuela erst, wenn die venezolanische Regierung den Ölmultis freie Fahrt gewährt. Sozialismus hin, Sozialismus her.
MfG

ich weiß herzlich wenig davon

wie es tatsächlich gerade in Venezuela hergeht. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass man einen Regierungswechsel geradezu herbeischreiben will. Umfassend informiert fühle ich mich jedenfalls nicht, oder könnte es tatsächlich sein, dass es in dem Land außer Maduro selbst nur noch Regierungsgegner gibt?
Meinen Respekt an die Foristen, die - woher wohl, bestimmt sind sie alle selbst vor Ort - genau wissen, dass die Berichterstattung in der Tagesschau die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ist.

20.39

das ist der wahre socialismus. die bösen kapitalisten sind schuld.

21:01 von frosthorn

ich weiß herzlich wenig davon

wie es tatsächlich gerade in Venezuela hergeht. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass man einen Regierungswechsel geradezu herbeischreiben will. Umfassend informiert fühle ich mich jedenfalls nicht, oder könnte es tatsächlich sein, dass es in dem Land außer Maduro selbst nur noch Regierungsgegner gibt?
Meinen Respekt an die Foristen, die - woher wohl, bestimmt sind sie alle selbst vor Ort - genau wissen, dass die Berichterstattung in der Tagesschau die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ist.
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Aber die Verbesserungen die zwei Vertreter der sozialistischen Korruptionverbesserung im Land erreicht haben, die sollten auch Ihnen zeigen, das die Entmachtung des Parlaments keine Glanzleistung sein kann?
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Dort sind schon mehr Bürger geflohen, als es vor der Maueröffnung in unserem S.1 möglich war.
*
Trump hat die nicht gelockt, mal als Stütze.

Ja, und?

Gegen Macron haben auch schon 100.000 Menschen demonstriert.
Und inzwischen sind sogar schon 10 Demonstranten gestorben und mehrere für den Rest ihres Lebens behindert, durch Verletzungen, die durch (Kriegs)Waffen der Polizei verursacht wurden.
Aber Macron darf seltsamer Weise weiterhin Präsident bleiben.

@der Golem 20.59

der uruguayische Präsident hat sich schon als Vermittler angeboten. Falls Sie es s nicht mitbekommen haben, Guaidó hat vorerst Militärberater der USA abgelehnt und das Land steht wohl kurz vor einer Invasion oder einem blutigen Putsch. Sie scheinen es nicht erwarten zu können, dass Venezuela vollends in Gewalt versinkt.
"Danach sollte Maduro einen Ausflug nach Guantanomo machen. Dort gibt es keine Korruption, kein Nahrungsmangel, keine Opposition - also paradiesische Verhältnisse "

Sie tragen zumindest Ihre antidemokratische, rechtsstaatfeindliche Haltung wie ein Banner vor sich her, wenn Sie ausgerechnet mit Guantanamo kommen.
Das sollte eigentlich Warnung genug sein, Ihre Kommentare nicht ernst zu nehmen.

@ deutlich um 20:44

>>mit der selektiven Berichterstattung? Im Artikel ist die Demonstration für Maduro zwar erwähnt, in der Überschrift wird aber suggeriert, dass nur für Guaidó demonstriert wird.<<

Ich denke, dass die Überschrift die Gewichtung auf die Opposition legt, liegt an den deutlich Unterschieden in den Teilnehmerzahlen, von denen ausgegangen wird.

Die Beurteilung der Ausgewogenheit des Artikels dann nur auf die Überschrift zu gründen, erscheint mir nicht angemessen. Die Demonstrationen mit zehntausenden Teilnnehmern der Regierungsseite sind im Artikel deutlich und klar genannt und dagegengestellt. Daher kann ich Ihre Kritik in diesem Fall nicht nachvollziehen.

... und sicherlich

... und sicherlich demonstrieren auch hunderttausende fuer maduro. Dies wird aber natuerlich gefliessentlich nicht erwaehnt. Es wird suggeriert das maduro kaum noch unterstützung haette. Dem ist nicht so. Mit dieser art der berichterstattung versucht man bewusst ein falsches bild zu erzeugen um der unliebsamen regierung zu schaden. Dies hat man zu seiner zeit mit der türkei, russland, iran und aegypten versucht. Eine maechtige waffe die der westen geschickt zu nutzen weiss. Alles gute fuer venezuela und maduro dem rechtmaessigen präsidenten

um 20:28 von rossundreiter

"Ich nehme an, diese Leute haben im vergangenen Mai alle gewählt...

… und "verloren"..."

Nein, die meisten dieser Leute haben die Präsidentschaftswahlen vermutlich boykottiert. Und das ihr Problem.

Nicht ausgewogen.

Wer die politische Situation in Venezuela etwas verfolgt, dem ist nun wirklich bekannt, dass die städtische Intelligenz sich zwar den Wechsel wünscht, Maduro aber unter den Arbeitern und der Landbevölkerung sehr viele Anhänger hat.

Warum verschweigt Tagesschau.de Letzteres? Welche Interessen stehen dahinter?

Am 02. Februar 2019 um 20:59 von kleinermuck2012

" Besser wird es in Venezuela

Besser wird es in Venezuela erst, wenn die venezolanische Regierung den Ölmultis freie Fahrt gewährt. Sozialismus hin, Sozialismus her.
MfG "

Und warum sollte das so sein, wo geht der Gewinn dann hin ?, sicher nicht an den Bürger.
Wie kommen Sie auf die Idee das Ölmultis die Heiligen dieser Welt sind.

um 20:59 von DerGolem

"Was wollen Sie denn mit einem Vermittler? "Man" kann nur auf einen schnellen Machtwechsel hoffen. Mehr nicht."

Keine Vermittlung? Lieber Bürgerkrieg? Wie menschenfreundlich.

Und allgemein; versuchen Sie es das nächste Mal mit Fakten, statt nur Ihrem Hass Ausdruck zu verleihen.

Das stimmt

Hunderttausende demonstrieren für Guaido, aber auch ebenso viele für Maduro. Die Gesellschaft ist wie wo anders auch politisch gespalten.
In Syrien war und ist es nicht anders. Ein Großteil der Bevölkerung im Westen des Landes steht fest entschlossen hinter Assad.

re frosthorn

"ich weiß herzlich wenig davon

wie es tatsächlich gerade in Venezuela hergeht. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass man einen Regierungswechsel geradezu herbeischreiben will."

Sicher. Die Tagesschau-Redaktion kriegt stündlich Anweisungen aus dem amerikanischen Außemministerium oder so.

Für manche scheint es unerträglich und undenkbar zu sein, dass eine sich sozialistisch nennende Clique sich genau als das entpuppt und das Volk davon die Schn... voll hat.

@ Klausewitz um 20:41

>>Diese Art der Berichterstattung kennt man nun...hunderttausende demonstrieren gegen Orban in Ungarn...<<

Wie hätte denn Ihrer Meinung nach die Tagesschau beschreiben müssen, was da in Venezuela gerade passiert?

Und bitte wärmen Sie doch nicht diese sinnbefreite Geschichte über Ungarn auf, dass da nur eine Handvoll von den Amis bezahlte Leute demonstriert hätten, ganz ohne nennenswerte Beteiligung der ungarischen Bevölkerung... diese Form der Wahrnehmung kenne ich nun mittlerweile auch zur Genüge.

21:55 von rossundreiter

"Maduro aber unter den Arbeitern und der Landbevölkerung sehr viele Anhänger hat. Warum verschweigt Tagesschau.de Letzteres? Welche Interessen stehen dahinter?"

Die Tagesschau hat auch bis heute verschweigen, dass in Westsyrien die Mehrheit der Bevölkerung hinter Assad steht. Also die alawitischen und christlichen Gemeinden des Landes.

Die Nachrichten sind einfach nicht ausgewogen.

@ wenigfahrer um 21:57

>>Am 02. Februar 2019 um 20:59 von kleinermuck2012
"Besser wird es in Venezuela erst, wenn die venezolanische Regierung den Ölmultis freie Fahrt gewährt. Sozialismus hin, Sozialismus her. MfG "
Und warum sollte das so sein, wo geht der Gewinn dann hin ?, sicher nicht an den Bürger.
Wie kommen Sie auf die Idee das Ölmultis die Heiligen dieser Welt sind.<<

Ich vermute das war Ironie.
In Textform immer etwas tricky.

@ Googol um 22:01

>>Die Nachrichten sind einfach nicht ausgewogen.<<

Sie müssen den Artikel halt durchlesen.
Dann würden Sie auch lesen, dass Maduros Unterstützer ebenfalls demonstriert haben, ebenfalls zahlreich, wenn auch wohl weniger.

Aber die unterschiedliche Teilnehmerzahl zu benennen macht einen Artikel doch nicht unausgewogen. Es ist die Frage, ob er den tatsächlichen Gegebenheiten nahe kommt.

Haben Sie glaubwürdige Infos und Quellen, die andere Zahlenverhältnisse und Gegebenheiten nahe legen, als die Tagesschau kund tut?

Maduro ...

.. muss weg. Kindliche Naivität, absolute Nichteignung und Großmannssucht stehen ihm im Weg. Außerdem geht bzw. ging er denselben Weg, den die meisten Menschen und Parteien, egal welchen polit. Lagers, nach Machterhalt gehen.
Außer natürlich man hat, wie die meisten rechten Parteien, grundsätzlich Ausbeutung, Selbstbereicherung und Unterdrückung als Ziel.
Sobald man am Futtertrog bzw. der Quelle sitzt, fliegen die Ideale über Bord. Da wird erstmal die eigene Sippe versorgt, dann der Freundeskreis und immer so weiter.
Wenige gewinnen, viele verlieren.
Was passiert denn nach einer Wahl oder "Putsch" in Venezuela. Dann stopfen sich die nächsten die Taschen voll und das Spiel geht von vorne los. Die von der USA gelenkte "Opposition" ist auch nur daran interessiert, die Konten der US-Firmen und ihre eigenen Portfolios aufzubessern - auf Kosten des einfachen Volkes.
Was fehlt sind wahre Idealisten und Menschen, die sich nicht von Geld und Macht korrumpieren lassen,doch diese sind selten

Am 02. Februar 2019 um 22:02 von Auf eine Frage

" Ich vermute das war Ironie.
In Textform immer etwas tricky. "

In Ordnung, das hab ich dann übersehen, gibt ja einige die der Meinung sind, es nicht um Einfluss und Öl.
Danke.

Blödsinnige Regierungsform

Alle Präsidialdemokratien sind absoluter Blödsinn wenn es keine Möglichkeit gibt den Präsidenten per Volksabstimmung sofort abzusetzen.

Wie war das noch einmal?

Und zwar mit der größten Menschenmenge ever, die sich zu Trumps Amtseinführung einfanden? Alternative Fakten?
Werte Redaktion, weder die Bilder der ARD noch des ZDF geben die Hunderttausende her, die hier kolportierten "Hunderttausend demonstrieren für Guaidó " sind irgendwelchen Wunschträumen entsprungen. Bei den Heute-Nachrichten konnte der Regisseur gar nicht so schnell schneiden, um zu verbergen, daß die "Hunderttausende" schon nach ca 200 Metern zu Ende waren. Während die Luftaufnahmen bei der Tagesschau um 20:00 bei der pro-Maduro-Demonstration das Ende des Demonstrationszuges nicht einmal andeutungsweise zu sehen war. War DAS der Grund, warum man uns ausgerechnet diese Bilder sehr verschwommen zeigte? Es scheint immer noch nicht angekommen, daß selbst ein Mosaik aus Bildern deutscher Medien ein Bild ergeben, die genau in die oben erwähnten Trumpsche Gedankenwelt passen würde. Von ausländischen Medien möchte ich gar nicht erst reden, wäre dann doch zu peinlich.

@Zyklop, 20.39h

Der Sozialismus ist in Venezuela dort geblieben, wo er immer und weltweit geblieben ist.

Im Nirwana, auch Ruin genannt.

In der Tagesschau um 20.00

In der Tagesschau um 20.00 Uhr wurde noch von Zehntausenden Demonstranten jeweils pro und Contra Maduro gesprochen. Gibt es jetzt etwa eklatant neue Informationen, daß im Guaido Lager mehr als Hunderttausend waren? Und Schätzungen sind immer problematisch. Kommen die Zahlen vom Guaido Lager?

Ich persönlich wünsche den Venezolanern ja eine Zukunft ohne Maduro aber mit Guaido kommt definitiv auch keine Verbesserung.

Neuwahlen müssen her

"" Mehr als hunderttausend Venezolaner haben Schätzungen zufolge für den selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó demonstriert. ""
#
Das zeigt sich doch wie unzufrieden die Bürger mit der jetzigen Regierung sind.

Gaudio will sich um

Gaudio will sich um Hilfslieferungen kümmern ? vor tagen rief er die welt noch dazu auf sanktionen zu verschärfen, die nachweislich das volk trafen und die lage verschärften. das alte spiel erst verschärfen, dann als edler retter auftreten in dem man den regime Change erzwingt. Nur so einfach ist es nicht, maduro hat noch viele anhänger, die heute noch mehr auf der Straße waren wie die von Gaudio. Wie lange will die Welt die Amerikaner noch gewähren lassen, wenn sie was wollen dann nehmen sie sich es und die westliche welt sagt in Ordnung.

re reginald

"Alle Präsidialdemokratien sind absoluter Blödsinn wenn es keine Möglichkeit gibt den Präsidenten per Volksabstimmung sofort abzusetzen."

Da das in keiner Präsidialdemokratie vorgesehen ist müssten die also alle "absoluter Blödsinn" sein.

Es sei denn, diese Idee ist stattdessen absoluter Blödsinn.

Nur mal als Denkanstoß ...

Schon einmal verglichen?

20:59 von DerGolem
"Was wollen Sie denn mit einem Vermittler? "Man" kann nur auf einen schnellen Machtwechsel hoffen. Mehr nicht.
Danach sollte Maduro einen Ausflug nach Guantanomo machen. Dort gibt es keine Korruption, kein Nahrungsmangel, keine Opposition - also paradiesische Verhältnisse für einen verdienstvollen Staatsmann."
Haben Sie sich heute schon einmal die Mühe gemacht, und Nachrichten der ÖR geschaut? Dann wäre ihnen aufgefallen, daß die Demonstrationen beider Seiten in Venezuela wie ein riesen Volksfest aussahen. Während das brutale Einschlagen der Polizei in Paris genau auf Ihren Vorschlag mit Guantanamo passen würde. Allerdings auf Macron und seine Richter,die heute gerade den Einsatz von Gummigeschossen auf unbewaffnete friedliche Demonstranten (die kamen heute auch zu Wort, mit ihren Verletzungen) als angemessen und gerechtfertigt ansahen.
Bei anderen Ländern würde schon das EU-Parlament zusammentreten, und die EU Sanktionen verhängen!

@ 21:43 von nie wieder spd

"Gegen Macron haben auch schon 100.000 Menschen demonstriert.
Und inzwischen sind sogar schon 10 Demonstranten gestorben und mehrere für den Rest ihres Lebens behindert, durch Verletzungen, die durch (Kriegs)Waffen der Polizei verursacht wurden.
Aber Macron darf seltsamer Weise weiterhin Präsident bleiben."

Man muss nur jung, gutaussehend, reich und dem Großkapital dienlich sein, dann klappt es mit der Werbung für ihn in unseren Qualitätsmedien. Wie einst Macron gehuldigt wurde, erleben wir jetzt eine Renaissance mit Guaidó. Da hat der schnöde Busfahrer nun wirklich keine Chance.
Menschenrechte, Freiheit und Chancengleichheit - doch nur die Nachfahren der einstigen spanischen Herrschaftselite. Da haben die Indigenen nun wirklich nichts zu melden, bestenfalls zu dienen.

Neuwahlen des Parlaments?

Maduro möchte also vorgezogene Neuwahlen der einzigen verbliebenen demokratischen Institution des Landes, die frühestens im Herbst 2020 fällig wären.

Selbstverständlich unter der Ägide der von ihm kontrollierten Wahlbehörde CNE.

Das ist also sein Zugeständnis": Bringt euch selber um!

Tatsächlich sieht die Verfassung lt. Artikel 233 die Neuwahl des Präsidenten vor, nicht des Parlaments.

Aber ich denke, der wird noch schnell das Gold der Nationalbank verscherbeln und sich nach Havanna oder Moskau absetzen.

Eben!

21:43 von nie wieder spd
"Aber Macron darf seltsamer Weise weiterhin Präsident bleiben."
Genau DAS ist nämlich der Unterschied. Das ist eben Macron, Präsident eines NATO-und EU-Staates. Vertreter des Finanzkapitals (gibt sogar sein Lebenslauf her)
Im Sinne des Völkerrechts ein Verbrecher (Syrienbombardierung ohne angegriffen worden zu sein und ohne UN-Mandat) usw. Und das unterscheidet ihn gewaltig von Maduro.

22:15 von Reginald

«Alle Präsidialdemokratien sind absoluter Blödsinn wenn es keine Möglichkeit gibt den Präsidenten per Volksabstimmung sofort abzusetzen.»

Die Verfassung von VEN (von 1999) sieht diese Möglichkeit vor. Und die wurde auch schon einmal genutzt, um ein Referendum gegen Hugo Chávez anzusetzen (gewisse Mindestzahl an Unterschriften notwendig, die per Fingerabdruck verifiziert werden müssen).

Das Referendum gegen Chávez scheiterte, er blieb Präsident. Heutzutage scheint mir VEN nicht mehr in einer verfassungskonformen Verfassung, als dass das Begehren eines solchen Referendums gegen Maduro Erfolg versprechend wäre.

Einer der großen Unterschiede zwischen den Präsidentschaften der Herren Maduro und Chávez …

re bernd39

"Werte Redaktion, weder die Bilder der ARD noch des ZDF geben die Hunderttausende her, die hier kolportierten "Hunderttausend demonstrieren für Guaidó " sind irgendwelchen Wunschträumen entsprungen."

Ich habe mir die Tagesschau von 20:00 extra wegen Ihrer Vorwürfe noch mal angesehen.

Beide Demonstrationen werden mit "Zehntausende" kommentiert.

Irgendwelche Schlüsse über die Anzahl sind aus den Aufnahmen der Demonstrationen gar nicht möglich.

@21:43 von nie wieder spd

"egen Macron haben auch schon 100.000 Menschen demonstriert.
Und inzwischen sind sogar schon 10 Demonstranten gestorben und mehrere für den Rest ihres Lebens behindert, durch Verletzungen, die durch (Kriegs)Waffen der Polizei verursacht wurden. Aber Macron darf seltsamer Weise weiterhin Präsident bleiben."

Was ist daran seltsam? Macron wird weder Wahlbetrug vorgeworfen, noch eine Entmachtung des Parlamentes. Maduro schon.

@schiebaer45

"Das zeigt sich doch wie unzufrieden die Bürger mit der jetzigen Regierung sind."

Nur weil es eine Meldung gibt auf einer naja "Nachrichtenseite" heißt dies nicht dass diese Zahlen auch stimmen müssten.
Auf anderen Nachrichtenportalen findet man auch die Aussage das es Gegendemonstrationen gibt. Vielleicht hat die Tagesschau einfach mal die Summe aller Demonstranten genommen.

Leider hat die Tagesschau wegen ihren tendenziösen Berichterstattung im Fall Venezuela schon seit Jahren ihre Glaubwürdigkeit verloren.

22:25 von karwandler

re reginald

"Alle Präsidialdemokratien sind absoluter Blödsinn wenn es keine Möglichkeit gibt den Präsidenten per Volksabstimmung sofort abzusetzen."

Da das in keiner Präsidialdemokratie vorgesehen ist müssten die also alle "absoluter Blödsinn" sein.

Es sei denn, diese Idee ist stattdessen absoluter Blödsinn.

Nur mal als Denkanstoß ...
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Richtig, denn für die These muss man auch verdrängen, das nur aus einer Präsidialrepublik die Bürger fliehen.

Selektive und einseitige Berichterstattung ...

... wie man sie von der Tagesschau und anderen Medien kennt. Wo die USA die Finger im Spiel hat, so wie jetzt bei den Putschbestrebungen in Venezuela, wird entsprechend willfährig und alles andere als objektiv berichtet. Und anderen dann aber "Fake News" vorwerfen.

Aber gut, dass immer mehr Menschen das Spiel durchschaut haben, was man an den Kommentaren zum Teil schon deutlich merkt.

Welche Zukunft

Welche Zukunft Venezuela unter einer kapitalistischen Regierung zu erwarten hat, braucht sich nur die westlichen - kapitalistischen Nachbarstaaten anzusehen: Haiti,Columbien,Guatemala etc.

22:20 von schiebaer45

und wieviel Millionen haben diesen Chaoten gewählt ?

Einseitiger Titel

Toll. Der Titel sagt, 100.000 für den Oppositionellen.

Erst im Text liest man: auch 100.000 für Maduro.

Neutral? Nein.

Tatsächlich ist es so:

Die Menschenmenge, die FÜR Maduro demonstriert, ist gewaltig. Sehen kann man das aber nur beim russischen "Feindsender", der ja nicht ohne Grund als unliebsame Konkurrenz ausgeschaltet werden soll, u.a. vom Journalistenverband, der sich dafür stark macht. Bei solchen Gelegenheiten sehen wir überdeutlich, wie wichtig die andere Sichtweise für das Gesamtbild ist.

Die Argumente einiger hier lassen sich damit natürlich auch ins Gegenteil verdrehen: Dass so viele FÜR Maduro demonstrieren, zeigt doch, wie zufrieden die Bürger mit der jetzigen Regierung sind (@schiebaer45, nur als Beispiel für die Wirkung der Tagesschaupropaganda).

Einige hier schreiben auch, sie wüssten nicht viel über die Lage in Venezuela. Danke für die Ehrlichkeit! Bei der Tagesschau werdet ihr leider auch nicht schlauer werden. Bitte werdet mündig und erweitert euren Horizont!

22:27 von Auf eine Frage

"Haben Sie glaubwürdige Infos und Quellen, die andere Zahlenverhältnisse und Gegebenheiten nahe legen, als die Tagesschau kund tut?"

Das ist meine persönliche Einschätzung und Erfahrungen die ich aus dem Aufstand in Syrien mitgenommen habe. Da waren und sind die Nachrichten nicht ausgewogen, also wieso sollte es im Fall Venezuela anders sein?
UND, weder Assad noch Maduro könnten sich so lange an der Macht halten, wenn sie keine große Zustimmung in der Bevölkerung hätten. Im Fall Hitlers war es leider nicht anders.

Die massive Einmischung u.a. der USA

gibt mir zu denken.Beweggrund dafür dürfte wohl kaum die Sorge um das Wohlergehen der
Menschen in Venezuela sein.Öl ist schon immer und überall ein gewichtiger Faktor .
Sollten die EU und Deutschland sich da nicht besser zurückhalten?

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