Ihre Meinung zu: USA nach der Kälte: Temperaturanstieg um bis zu 45 Grad

2. Februar 2019 - 9:25 Uhr

Nach der Kältewelle können sich die Menschen in den USA auf mildere Temperaturen einstellen. Teilweise geht es von minus 35 Grad auf plus zehn Grad. Der Grund: Der Polarwirbel zieht nach Kanada weiter.

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Kommentare

Solidarität

Ich war beeindruckt von der Solidarität und Hilfsbereitschaft in den USA, die in solch schwierigen Situationen wie dieser arktischen Kälte einfach da ist. Eine große Nation, die zusammen hält. Menschen, die sich kümmern.
Ich bin in Russland aufgewachsen und habe das dort vermisst.

Temperaturdifferenzen

Temperaturwerte darf man gerne in Grad Celsius angeben, wenn man die Null auf dem Gefrierpunkt von Wasser haben möchte. Temperaturdifferenzen jedoch sollten in Kelvin (K) angegeben werden.

Klimawandel

Die extremen Wetterumschwünge dürften wohl auch bei vielen Amerikanern die Einsicht nähren, dass der Klimawandel eine reale Bedrohung ist. Die Haltung des US-Präsidenten, der dafür nur Hohn und Spott findet und den klimatischen Widrigkeiten in seinen Golfclub im sonnigen Florida entflieht, zeigt, wie ignorant und weltfremd seine Politik ist.

„In Kanada bleibt es dagegen kalt. "Die Temperaturen fallen weiter, es wärmt sich nicht auf", berichtet Meteorologe Phil Darlington im Sender Global News. "Wenn ich Ihnen die Werte für Sonntag, Montag, Dienstag und die ganze kommende Woche zeige - tja, dann dürfte ich wohl böse E-Mails bekommen."“

Der hat das Wetter aber nicht gemacht.

Die Meteorologen weltweit bemühen sich nur immer wieder und auf sämtlichen Medienkanälen ebenso redlich wie unermüdlich, den Bürgern gewisse naturgegebene meteorologische Prinzipien und deren Zusammenhänge auseinanderzusetzen.

Viele wollen das aber gar nicht hören, weil‘s nicht in ihr weltfremdes „Konzept“ passt.

@ Russendödel, um 08:50

//Temperaturdifferenzen jedoch sollten in Kelvin (K) angegeben werden//

Für jemanden, der gewohnt ist, Temperaturwerte in Grad Celsius zu messen, wäre die Angabe in Kelvin hierzulande eher verwirrend.
(Ebenso wie die Angabe für Joule sich gegenüber Kalorien nicht recht durchzusetzen vermochte.)

Absurdistan

In Nordamerika wird es jährlich immer kälter und in der Antarktis hat das Eis seine grösste Ausbreitung seit 100 Jahren erreicht. Alles Folgen der Klimaerwärmung...….

@08:55 von Adeo60

"Die extremen Wetterumschwünge dürften wohl auch bei vielen Amerikanern die Einsicht nähren, dass der Klimawandel eine reale Bedrohung ist."

Wenn jemand felsenfest davon überzeugt ist, dass es keinen Klimawandel gibt, dann lässt er sich doch nicht von so etwas durcheinanderbringen.

Ich sehe im Gegenteil eher Argumentationen wie diese kommen: "Wir hatten hier den kältesten Winter seit Menschengedenken, und ihr redet allen Ernstes immer noch von globaler Erwärmung?"

Klima und Wetter sind kompliziert und wenn man an der Oberfläche bleibt, kann man sich viel einreden, was am besten zur persönlichen Meinung passt.

08:55 von Adeo60

dass der Klimawandel eine reale Bedrohung
.
wer bestreitet das ?
ansonsten gibt es da durchaus unterschiedliche Auffassungen
" der Einfluss des Menschen auf das Klima wird maßlos überschätzt "
so zumindest Professor Dr. Horst Malberg Direktor a.D.
des Meteorologischen Instituts der Freien Universität Berlin.
aber derlei Ansichten passen nicht ins aktuelle westliche Weltbild,
da man ja persönlich Schuld sein will, an allem.
Angefangen bei der Not in der Welt und endet beim Klimawandel

Am 02. Februar 2019 um 08:50

Am 02. Februar 2019 um 08:50 von Russendödel:
"Temperaturdifferenzen
Temperaturwerte darf man gerne in Grad Celsius angeben, wenn man die Null auf dem Gefrierpunkt von Wasser haben möchte. Temperaturdifferenzen jedoch sollten in Kelvin (K) angegeben werden." -
Warum sollte man?
Ausser im technisch-wissenschaftlichen Bereich interessiert sich fast niemand für Maßangaben in Kelvin.
Aber da es sich bei dem einen Artikel zu Geschehnissen in den USA handelt, könnte man alternativ auch Fahrenheit verwenden.
Womit ausserhalb der USA auch niemand etwas anfangen kann.

Trotz Dieselfahrverbot

Trotz Dieselfahrverbot in Deutschland derartige Wetterkapriolen in den USA. Die Rettung des Weltklimas alleine durch Frau Merkel und ihre grüne gegenalleswassichbewegt Partei scheint doch nicht so simpel wie gedacht.

@ Rütlischwur, um 10:22

Argumentieren Sie bitte nicht oberflächlich und einseitig.
Wovon Sie reden ist das Meereis, dessen Ausdehnung zunimmt, nicht seine Dicke. (Ein Batzen Hefeteig von 1 kg wird auch nicht mehr, wenn man ihn ausrollt)
Das Landeis nimmt ab, weil sich die Antarktis nachweislich erwärmt.

Ja, alles Folgen der Klimaerwärmung...

Das Eis in der Antarktis

Der Dame/dem Herren Rütlischwur sei zur weiteren Lektüre herzlichst der folgende Artikel empfohlen: https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-aber-am-suedpol-nimmt...

Klimawandel

Nur soviel, die kleine Eiszeit wurde von Vulkanischen Aktivitäten ausgelöst, vor dieser, konnten die alten Römer Wein in England anbauen.
Ich zweifle den Klimawandel nicht an, aber wir sollten doch etwas in der Weltgeschichte stöbern, bevor wir panisch durcheinander rennen.

Fokus USA

Wenigstens erscheint Kanada jetzt einmal in einer Randnotiz. Seit Tagen dreht sich wieder einmal alles um die USA.

@ 10:22 von Rütlischwur

https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-wo-ist-das-eis-1.3417161

so viel zu Ihrer Aussage zur größten Ausdehnung von 2014.

Interessant ist das besonders Klimawandelleugner immer einzelne Ereignisse heraussuchen ohne das Gesamtbild zu betrachten.
Obwohl ich denen das nicht einmal vorwerfen kann, so ist es rein menschlich, sich an einzelnen Beispielen abzuarbeiten. Sieht man auch sehr häufig bei anderen Debatten...

Warum Absurd?

In Nordamerika wird es jährlich immer kälter und in der Antarktis hat das Eis seine grösste Ausbreitung seit 100 Jahren erreicht. Alles Folgen der Klimaerwärmung...….

Klimaerwärmung bedeutet nicht automatisch mildere Winter und schmelzendes Eis.
Das gesamte globale Wettersystem gerät aus den Fugen. Dieses System ist derart Komplex, dass bereits kleine Eingriffe weitreichende Folgen haben. Die Regenwälder verschwinden genauso wie im Sommer das Eis am Nordpol.
Wir betreiben ein globales Experiment mit ungewissen Ausgang.

Traurig

Es wird immer nur in extremen gedacht und argumentiert anstatt dass ganze einmal im Zusammenhang zu sehen....

Die Frage, welche man sich in den USA stellen sollte ist... In wievuelen Jahren gab es gewisse wetterextreme so gebakd. Hitze in kalifornischen Küsten Region, jetzt die extreme Kälte. Dazu noch eine Verlängerung der Tornado sasion...

Aber man nimmt immer nur immer einzelne extreme war.

Und klimaerwatmung heisst nicht, dass es überall dauerhaft immer wärmer wird, sondern dass das Klima insgesamt sich so verändert, dass es immer mehr extreme gibt.

Es ist immer wieder faszinierend...

... welcher Blödsinn, insbesondere von den Medien verbreitet wird. "In Chicago ist es kälter als in der Antarktis". Was soll dieser schwachsinnige Vergleich? Natürlich ist es in der Antarktis jetzt wärmer, denn da ist jetzt Sommer!!
Leute, es ist alles natürlich und es geht alles mit rechten Dingen zu. Klimawandel gibt es seit dieser Planet angefangen hat um die Sonne zu kreisen. Ein leichte Klimaerwärmung in den letzten 100 Jahren ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings hat der Mensch damit herzlich wenig zu tun.

Am 02. Februar 2019 um 10:47 von harry_up

"Das Landeis nimmt ab, weil sich die Antarktis nachweislich erwärmt.

Ja, alles Folgen der Klimaerwärmung"

Laut Wikipedia hat sich die Antarktis aber kaum erwärmt.
Die Erde durchlebt seit Anbeginn einen stetigen Klimawandel, die Frage ist doch nicht ob ein Klimawandel stattfindet, sondern kann die Menschheit diesen überleben, denn der Natur ist es seit jeher egal, sie wird weiteres , besser angepasstes Leben hervorbringen, eben ohne oder mit nur sehr wenigen Menschen. Vielleicht mit intelligenteren.

11:04 von Niki Beckmann

Interessant ist das besonders Klimawandelleugner
.
wer leugnet das ?
Klimawandel ist doch was ganz normales
sogar schon bevor es Menschen gab

@Russendödel

"Temperaturwerte darf man gerne in Grad Celsius angeben, wenn man die Null auf dem Gefrierpunkt von Wasser haben möchte. Temperaturdifferenzen jedoch sollten in Kelvin (K) angegeben werden."

Sie haben natürlich uneingeschränkt recht. Allerdings finde ich es aus Gründen der Allgemeinverständlichkeit durchaus in Ordnung, es so zu schreiben, wie es geschrieben wurde, da der einzige Unterschied der beiden Skalen der Bezugspunkt ist, und ansonsten die Differenz zwischen zwei benachbarten Skalenpunkten den exakt gleichen Wert aufweist.

10:36, Sisyphos3

>>" der Einfluss des Menschen auf das Klima wird maßlos überschätzt "
so zumindest Professor Dr. Horst Malberg Direktor a.D.
des Meteorologischen Instituts der Freien Universität Berlin.<<

Horst Malberg war nie Direktor dieses Institutes, auch wenn EIKE das behauptet.

@Hinterdiefichte

"Weil es eine „Klimaerwärmung“ gibt, gibt es in den USA eine Kältewelle? Tut mir leid, das glaube ich nicht! Es hat auch vor Jahrhunderten Kältewellen gegeben!"

Das hat der genannte Wissenschaftler auch gar nicht in Frage gestellt.
Bitte lesen Sie den Artikel noch einmal aufmerksam! Dann werden Sie (hoffentlich) merken, dass er etwas anderes aussagt, als Sie bisher verstanden hatten.

@Morlem

"Laut Wikipedia hat sich die Antarktis aber kaum erwärmt."

Dann werden die ganzen Gletscher dort also gerade instabil, weil es so schön kalt ist?
Hm ...

@Es ist immer wieder faszinierend... 11:38 von Willy Würger

"Ein leichte Klimaerwärmung in den letzten 100 Jahren ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings hat der Mensch damit herzlich wenig zu tun."

In der Tat die menschliche Ignoranz ist immer wieder faszinierend.
An diesem Ihrem Satz ist so ziemlich alles falsch.
Schon das zweite Wort ("leichte") ist eine massive Verharmlosung.
Zumal wenn man den Zeitrahmen einfach mal auf
eine Menschengeneration (~30Jahre) reduziert.
Aber klar, dann würde ja der letzte Satz von Ihnen sich selbst widerlegen.

Frei nach Hegel:
'Wenn die Tatsachen nicht mit der Theorie übereinstimmen
– umso schlimmer für die Tatsachen!'

11:38, Willi Würger

>>Es ist immer wieder faszinierend...
... welcher Blödsinn, insbesondere von den Medien verbreitet wird. "In Chicago ist es kälter als in der Antarktis". Was soll dieser schwachsinnige Vergleich? Natürlich ist es in der Antarktis jetzt wärmer, denn da ist jetzt Sommer!!<<

Warum zwei Ausrufezeichen?

Die durchschnittliche Sommertemperatur im Inneren des antarktischen Kontinentes beträt minus vierzig Grad Celsius.

11:51, Sisyphos3

>>11:04 von Niki Beckmann
Interessant ist das besonders Klimawandelleugner
.
wer leugnet das ?
Klimawandel ist doch was ganz normales
sogar schon bevor es Menschen gab.<<

Ja sicher.

Eine triviale Erkenntnis.

Aber wollen Sie wirklich nicht tiefer blicken und gar nicht darüber nachdenken, warum sich das Klima wann wandelt?

Nichts in der Natur geschieht nämlich ohne Grund.

Hinweis

Die Einheit für Temperaturdifferenzen in Europa heißt Kelvin.
Da es sich beim Bericht um den -einheitenmäßig- historisch fixierten Teil Amerikas handelt, wären Grad Fahrenheit für eine Differenz auch geeignet.

@Niki Beckmann

"Obwohl ich denen das nicht einmal vorwerfen kann, so ist es rein menschlich, sich an einzelnen Beispielen abzuarbeiten."

Doch, das kann man denen durchaus vorwerfen, da es eigentlich auch menschlich sein sollte, an den korrekten Gründen für irgendwelche Naturphänomene interessiert zu sein.

Jahrtausendelang haben die Menschen versucht, sich die Welt und ihre Gesetze zu erklären, so gut, wie es ihnen nun einmal möglich war. Und immer haben sie dazu die größtmögliche Menge an Fakten hinzugezogen.

Und da soll ich es Leuten nicht vorwerfen, wenn sie nur das, was in ihr eigenes kleines Bild passt (wie zum Beispiel das Meereismaximum im Winter 2014) zur Argumentation heranziehen, die spezielle Strömungs- und Windsituation der Antarktis, das Meereisminimum im Sommer 2017, die instabilen antarktischen Gletscher, die massive Aufwärmung der Westantarktis etc. aber komplett vernachlässigen?

Nein, das darf man nicht nur, das muss man denen sogar vorwerfen!

@Gerhard Apfelbach

"Die Rettung des Weltklimas alleine durch Frau Merkel und ihre grüne gegenalleswassichbewegt Partei scheint doch nicht so simpel wie gedacht."

Sie haben sich das wirklich so einfach vorgestellt? Merkwürdig ...

Alle Experten, aber auch (z.B.) Frau Merkel oder die Grünen wissen ganz genau, dass es so simpel nicht ist.
Wie kommen Sie eigentlich darauf?

@fathaland slim

"10:36, Sisyphos3

>>" der Einfluss des Menschen auf das Klima wird maßlos überschätzt "
so zumindest Professor Dr. Horst Malberg Direktor a.D.
des Meteorologischen Instituts der Freien Universität Berlin.<<

Horst Malberg war nie Direktor dieses Institutes, auch wenn EIKE das behauptet."

Vielen Dank für diese Klarstellung!
Wenn ich mich richtig erinnere, mussten "Informationen" dieses Users nicht zum ersten Mal korrigiert werden ...

Klimaforschung

Ich hatte vor über 20 Jahren im Fernsehen wissenschaftliche Beiträge gesehen, in denen Forscher anhand von Bohrungen festgestellt hatten, dass auf den Alpengipfeln und auf dem arktischen Festland Pflanzenreste gefunden wurden, die nur bei milder Witterung gedeihen. Es war bewiesen, dass das Klima alle paar tsd Jahre so schwankt, dass sich dort derartige Verhältnisse einstellen. Wo sind diese Wissenschaftler heute? Wurde denen politisch ein Maulkorb verpasst? In Anbetracht der Dieselaffäre werden in Zukunft vmtl auch einige Lungenärzte von der Bildfläche verschwinden.

re thomaseff

"Am 02. Februar 2019 um 12:08 von thomaseff
Hinweis

Die Einheit für Temperaturdifferenzen in Europa heißt Kelvin."

Die Einheit für Motorenleistung ist kW. Trotzdem kennt jeder sein Auto mit PS.

Verständlichkeit, soweit sie den Sachverhalt nicht verfälscht, geht allemal über physikalisch korrekt.

@ Ignoranz_HH

"Und klimaerwärmung heisst nicht, dass es überall dauerhaft immer wärmer wird, sondern dass das Klima insgesamt sich so verändert, dass es immer mehr extreme gibt."

Nein eben nicht.
Durch den CO2 Ausstoß und den Treibhausgaseffekt, so die Szenarien, wird es global wärmer, daß die Eisschichten schmelzen und der Wasserspiegel sich erhöht. Damit würden einige Länder sogar unter Wasser stehen.
Die Wissenschaftler warnen sogar vor einer globalen Erwärmung von 2 Grad.

Dazu müßte es erst mal tatsächlich wärmer werden.
NASA hat aber schon davor gewarnt, daß die Sonnenflecken rückgängig sind und die Sonne ihre Stärke verliert. Das führt tatsächlich zu einer globalen Kühlung der Erde wegen weniger Sonnenstrahlen.

Neue und aktuelle Studien zeigen, dass die Strömungen im Nordatlantik seit 1.500 Jahren am niedrigsten sind. Das führt auch zu einer Kühlung.

Das aktuelle Problem ist eine globale Kühlung (man spricht von einer Minieiszeit). Damit liegen die Theorien mit CO2 Ausstoß falsch.

@10:41 von Gerhard Apfelbach: Dieselfahrverbot

"Trotz Dieselfahrverbot in Deutschland derartige Wetterkapriolen in den USA."

Das Dieselfahrverbot hat nichts mit dem Klima zu tun, denn für das Klima sind Diesel besser als Benziner.

Es geht um das NOx, das Dieselmotoren ausstoßen.

"Die Rettung des Weltklimas alleine durch Frau Merkel und ihre grüne gegenalleswassichbewegt Partei scheint doch nicht so simpel wie gedacht."

Simpel sind wohl eher die Gedankengänge, die zu solchen Kommentaren führen.

re sisyphos3

"Interessant ist das besonders Klimawandelleugner
.
wer leugnet das ?
Klimawandel ist doch was ganz normales
sogar schon bevor es Menschen gab"

Man kann sich natürlich künstlich dumm stellen.

Wenn von einer europaskeptischen Partei die Rede ist können Sie ja nachfragen, wie Skepsis gegenüber einem Kontinent geht ...

Temperaturdifferenzen

@Russendödel:
"Temperaturwerte darf man gerne in Grad Celsius angeben, wenn man die Null auf dem Gefrierpunkt von Wasser haben möchte. Temperaturdifferenzen jedoch sollten in Kelvin (K) angegeben werden."

Es ist völlig legitim Differenzen in Grad Celsius anzugeben, da es sich dabei um eine Intervallskala handelt. Die Differenz in Kelvin und in Grad Celsius ist übrigens identisch.

In einer Intervallskala darf man nur keine Verhältnisse zwischen zwei Messwerten berechnen. 20 °C (293,15 K) ist also beispielsweise nicht doppelt so warm wie 10 °C (283,15 K). Das hat die Tagesschau hier aber auch nicht getan.

re laserzicke

"Ich hatte vor über 20 Jahren im Fernsehen wissenschaftliche Beiträge gesehen, in denen Forscher anhand von Bohrungen festgestellt hatten, dass auf den Alpengipfeln und auf dem arktischen Festland Pflanzenreste gefunden wurden, die nur bei milder Witterung gedeihen."

Und auf welches Erdzeitalter wurden diese Funde datiert?

@ Morlem, um 11:48

re harry_up 10:47

Schauen Sie sich einmal anderswo um als bei Wikipedia (das ich übrigens sehr schätze), da finden Sie Diagramme, die das, was ich geschrieben habe, untermauern.
Desweiteren widersprechen Sie sich, denn wenn es keinen Wandel gäbe (“...ob oder ob nicht...“) bräuchten wir uns auch nicht die Frage stellen, ob die Menschheit diesen überleben kann.
Und wenn er menschengemacht ist, bin ich nicht fatalistisch genug, das als Schicksal hinzunehmen und darauf zu hoffen, dass nach uns Klügere diesen tollen Planeten bevölkern.

13:10 von karwandler re laserzicke

Bei "Bohrungen [...] auf den Alpengipfeln" wird man wohl ins frühe bis mittlere Mesozoikum kommen ...

12:34 von Orfee

«Dazu müßte es erst mal tatsächlich wärmer werden.
NASA hat aber schon davor gewarnt, daß die Sonnenflecken rückgängig sind und die Sonne ihre Stärke verliert. Das führt tatsächlich zu einer globalen Kühlung der Erde wegen weniger Sonnenstrahlen.»

Die Sonnenflecken unterliegen einer periodischen Schwankung in der Stärke ihrer Ausdehnung in Zeiträumen von ca. 11 Jahren.

Deren Ausdehnung erstreckt sich von so gut wie 0,0% beim Minimum (Messgrenze) bis zu ca. 0,4% bei Maximum der Ausdehnung (bezogen auf die gesamte Oberfläche der Sonne).

Die Flecken sind bis zu 1500 Grad Kelvin kühler als "der nicht befleckte Teil" der Sonnenoberfläche. Sie weisen also eine Temperatur von ≈ 4.250 Grad Kelvin auf.

Der mit geringerer Enegie der Flecken abstrahlende Teil der Sonne ist viel zu klein, als dass alleine daher eine signifikante Abkühlung der Erde erfolgen könnte.

P.S.: Der Gefrierpunkt von Wasser ist (wie der Siedepunkt) abhängig vom Ludtdruck der Umgebung. Liegt "nicht überall" bei 0℃ …

12:34 von Orfee

Dazu müßte es erst mal tatsächlich wärmer werden.

Wird es nachweislich.

NASA hat aber schon davor gewarnt, daß die Sonnenflecken rückgängig sind und die Sonne ihre Stärke verliert. Das führt tatsächlich zu einer globalen Kühlung der Erde wegen weniger Sonnenstrahlen.

Sie sprechen vom normale Sonnenzyklus, der hat damit aber nichts zu tun.

Neue und aktuelle Studien zeigen, dass die Strömungen im Nordatlantik seit 1.500 Jahren am niedrigsten sind.

Wegen der Erhöhung der Wassertemperatur und der sich veränderten Salzdichte in arktischen Gewässern.

Das führt auch zu einer Kühlung.

Genau eben nicht.

Sie reimen sich das was zusammen, sagenhaft!

@10:41 von Gerhard Apfelbach

"Trotz Dieselfahrverbot in Deutschland derartige Wetterkapriolen in den USA. Die Rettung des Weltklimas alleine durch Frau Merkel und ihre grüne gegenalleswassichbewegt Partei scheint doch nicht so simpel wie gedacht."

Beim Dieselfahrverbot geht es vor allem um die Luftqualität vor Ort, nicht darum, die Amerikaner vor der Kälte zu retten. Aber selbst über diese Sachen, die uns selbst zugutekommen, wird in Deutschland gern mehr geredet und sich aufgeregt als dass sie tatsächlich umgesetzt werden. In den wenigen Fällen, in denen es inzwischen nach endlosen Verzögerungen tatsächlich Verbote gibt, war es gegen erheblichen Widerstand aus der Politik, von den Gerichten durchgesetzt.

Frau Merkels Bundesregierung hat mit grün nicht viel zu tun.

Am 02. Februar 2019 um 12:34 von Orfee

" azu müßte es erst mal tatsächlich wärmer werden.
NASA hat aber schon davor gewarnt, daß die Sonnenflecken rückgängig sind und die Sonne ihre Stärke verliert. Das führt tatsächlich zu einer globalen Kühlung der Erde wegen weniger Sonnenstrahlen.

Neue und aktuelle Studien zeigen, dass die Strömungen im Nordatlantik seit 1.500 Jahren am niedrigsten sind. Das führt auch zu einer Kühlung.

Das aktuelle Problem ist eine globale Kühlung (man spricht von einer Minieiszeit). Damit liegen die Theorien mit CO2 Ausstoß falsch. "

Ob es falsch ist weis ich nicht, über beides gibt es aber sehr fundierte Artikel zu lesen, interessant ist auch das jetzt nach Jahrhunderten das kalte Wasser aus der Mini Eiszeit die oberen Schichten erreicht.

Klimawandel gab es schon immer, deshalb würde ich auch nicht unbedingt den Klimawandel " Klimaerwärmung " nennen.
Klimawandel geht immer in Beide Richtungen, aber jetzt sind die Schlagworte besonders in Deutschland gut für die Konjunktur.

@karwandler

Das weis ich doch heute nicht mehr... ist auch nicht relevant. Entscheidend ist doch, wie die Debatte geführt wird. Kein Zweifel, dass der Mensch das Klima beeinflusst.
Klimawandel fand schon immer statt, auch ohne den Menschen. Die Ursache der letzten Eiszeit lag ja auch nicht am einheitlichen Verzicht der Menschen auf fossile Brennstoffe.
Mir fehlt bei den Themen um den Klimawandel auch der Einfluss der Schifffahrt und des Flugverkehrs. Die gebetsmühlenartigen Schuldzuweisungen an Kohleverbrennung und Autoverkehr ist abgenutzt. Wieviel CO2 bei der Herstellung von Solarzellen und Windrädern erzeugt wird, wird auch beharrlich verschwiegen.

Transport der Kälte?

Hier behaupten Einige, dass wohl die Kälte von den Polen nach USA transportiert wird wegen einer globalen Erwärmung.
1. Das liegt nicht in Nachbarschaft. So lang kann die Kälte nicht transportiert werden.
2. Die Strömung in den Ozeanen hat abgenommen (neueste Studie). Deswegen kann die Kälte auch nicht mehr transportiert werden.
3. NASA zeigt, dass die Eisschicht in Antarktis zugenommen hat (Satellitenbilder). Dort ist es also auch nicht wärmer geworden.

Es wird also global kälter und nicht wärmer.

Wie wärs mit Rankine statt Kelvin?

Um diesen pseudowissenschaftlichen Schmarrn auf die Spitze zu treiben könnte man auch fordern, die Temperaturdifferenz in Rankine anzugeben, schliesslich findet das ganze in den USA statt und dort gilt die Farenheit Skala die ihren Ursprung einer besonders kalten Winternacht in Danzig zu verdanken hat.
Und Temperaturdifferenzen in der Farenheit Skala werden mit Rankine angegeben, nicht in Kelvin.

Angenehmer Nebeneffekt für die Journalisten: der Zahlenwert wird noch grösser, noch sensationeller.

Es ist doch klar, dass nach einer extremen Kälte auch eine besonders schnelle Erwärmung kommt.

Ich bin gerade in den USA und kann diesen ganzen Mist nicht mehr hören. Herrje, ja, es ist bitter kalt. Für ein paar Stunden, zwei Tage... so what?

Ausser Superbowl und Kälte keine Nachrichten mehr. Wobei die Kälte am Superbowl Wochenende eh kein Thema mehr ist.

11:38 von Willi Würger

«Es ist immer wieder faszinierend, welcher Blödsinn, insbesondere von den Medien verbreitet wird. "In Chicago ist es kälter als in der Antarktis". Was soll dieser schwachsinnige Vergleich? Natürlich ist es in der Antarktis jetzt wärmer, denn da ist jetzt Sommer!!»

Es ist immer wieder faszinierend, wie holzschnittartig (mit einer ganz groben Schnitzerei) behauptet wird: "Im Sommer ist es nun mal wärmer als im Winter, ist doch logisch." Mit mehreren Ausrufezeichen versehen …

Nein - im Sommer ist es nicht immer und überall wärmer, als es irgendwo zur gleichen Sternzeit im Winter ist. Es ist in Island im Sommer nicht zwangsläufig stets wärmer als im Winter in den Regenwäldern am Äquator. Und in den Nächten schon mal gar nicht …

«Ein leichte Klimaerwärmung in den letzten 100 Jahren ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings hat der Mensch damit herzlich wenig zu tun.»

Man sollte schon mind. "das mit Sommer/Winter" durchschauen.
Bevor man derart gewagte Aussagen macht …

@schabernack

In Zeiten starker Sonnenfleckenaktivität strahlt die Sonne mehr(!!) Energie ab. Der Effekt der kühlen sichtbaren Flecken wird überkonpensiert durch die parallel auftretenden heißen nicht so gut sichtbaren "Fackeln".

Sonnenflecken

Zu Schabernack,
Die Abnahme der Sonnenflecken ist ein Zeichen der Schwächung der Sonne. Ihr Kommentar stimmt nur wenn es mehr Flecken gibt aber die Sonne dafür stärker strahlt. Die Flecken entstehen nicht, weil die Sonne stärker wird.

Zu der Strömung:
Solche langsamen Strömungen hat man in den Zeiten beobachtet als die Ostsee vereist war. Durch die Kühlung werden die Strömungen langsamer und nicht umgekehrt.

@Adeo6 Nicht jedes Wetterextrem hat seine Ursache im Klimawandel

Juli 1900
extrem trocken und heiß. Hitzewelle stoppt die Flussschifffahrt.
Tropische Hitze ganz Mitteleuropa. Berlin 16.7. 35,5°
Wasserstand Weichsel und Oder tiefster Stand seit 1811. Elbe in
Dresden fast ausgetrocknet.

Juli 1911 Hitzewelle
Mitteleuropa. Berlin am 23.7. 34,6°
Osten USA, New York 40°, Tausende sterben an Hitzschlag.

Feb 1917
Kältewelle Mitteleuropa, bis -20°
Apr 1917
19.4. heftige Schneefälle Süddeutschland

Jan 1925
gewaltiger Schneesturm Osten USA, ungeheure Schneemassen,
New York völlig lahmgelegt, danach Kältewelle, Der Nordosten
und Kanada erstarren in Eis, viele Tote, Niagarafälle komplett
zugefroren.

Dez 1927
bis 20.12. zweiwöchige Kältewelle in Europa, Nürnberg -25°,
Südnorwegen bis -45°
23.12. sehr schnell einsetzende Milderung, extrem deutliches
Weihnachtstauwetter, Schwarzwald bei Regen bis +9°

Winter 1940/41
Moskau 17.1 stärkster Frost seit Beginn der Wetterbeobachtung mit -40° Frostperiode über 3 Monate

2.02.2018 15:00 Moskau -3°

@Orfee 13:46

Bitte entschuldigen Sie die Frage, aber meinen Sie das wirklich alles ernst? Falls ja, müsste man sie nämlich eigentlich bitten, sich erst einmal mit den allergrundlegendsten Dingen zu befassen, und erst danach wieder dieses Thema zu kommentieren.

Sie schrieben:
"Hier behaupten Einige, dass wohl die Kälte von den Polen nach USA transportiert wird wegen einer globalen Erwärmung."

Nein, das sagt so niemand. Aber Leute, die sich damit auskennen, sagen, dass es diese Polarwirbelverschiebung aufgrund des Klimawandels zukünftig vermutlich häufiger geben wird.

"1. Das liegt nicht in Nachbarschaft. So lang kann die Kälte nicht transportiert werden."

Abgesehen davon, dass man Kälte nicht transportieren kann, sondern nur kalte Luftmassen: Glauben Sie den Meteorologen. Das sind Wissenschaftler, die sich ihr ganzes Berufsleben lang damit beschäftigen, und der Meinung sind, dass das eine wissenschaftliche Tatsache ist.
In globalen Maßstäben ist Nachbarschaft etwas anderes als im eigenen Garten.

13:46 von Orfee

«Hier behaupten Einige, dass wohl die Kälte von den Polen nach USA transportiert wird wegen einer globalen Erwärmung.
1. Das liegt nicht in Nachbarschaft. So lang kann die Kälte nicht transportiert werden.»

Wie weit "kann Kälte denn max. kommen", bevor ihr die Puste ausgeht?
Und es ihr zu warm wird …?

Die Thermodynamik ist eines der komplexesten & kompliziertesten Teilgebiete der Physik. Es handelt sich dabei um den Austausch von Luftmassen, die Übertragung und "Weitergabe" von Energie "im Großen", und auf molekularer Ebene.

"Wenn Winde Kälte schieben und verwehen", dann kommt die ganz schön weit. Und wenn die Kälte (die nun ja unbestreitbar im Mittleren Westen der USA in den letzten Tagen vorhanden war) nicht "von so weit her kommen kann". Woher stammt sie denn dann?

"Einige behaupten hier" gar nichts. Sie orientieren sich an den Erkenntnissen der weit überwiegenden Mehrheit der ernsthaften Wissenschaftler.

Sie sollten Ihre Behauptungen auf Verträglichkeit mit Physik prüfen …

@Orfee

"2. Die Strömung in den Ozeanen hat abgenommen (neueste Studie). Deswegen kann die Kälte auch nicht mehr transportiert werden."

Die Strömung in den Ozeanen hat aber noch lange nicht aufgehört! Und die Luftmassenströmung ist doch dann ein ganz anderes Thema!

"3. NASA zeigt, dass die Eisschicht in Antarktis zugenommen hat (Satellitenbilder). Dort ist es also auch nicht wärmer geworden."

Das ist eine vollkommen falsche Schlussfolgerung! Man kann doch nicht aus einer temporär größeren Eisfläche auf eine niedrigere Temperatur schließen!
Fakt ist, dass es in der Antarktis wärmer geworden ist. Das wurde gemessen!
Ob die Eisschicht zugenommen hat, ist überhaupt nicht sicher. In manchen Jahren ist die Fläche (nicht das Volumen!) größer geworden, in anderen Jahren auf Rekordminimum!

"Es wird also global kälter und nicht wärmer."

Das ist die Krönung der falschen Behauptungen!
Es wurde gemessen (!), dass es global deutlich wärmer geworden ist.

13:46, Orfee

>>Transport der Kälte?
Hier behaupten Einige, dass wohl die Kälte von den Polen nach USA transportiert wird wegen einer globalen Erwärmung.
1. Das liegt nicht in Nachbarschaft. So lang kann die Kälte nicht transportiert werden.<<

Natürlich kann Kaltluft Tausende von Kilometern zurücklegen. Ich bitte Sie.

>>2. Die Strömung in den Ozeanen hat abgenommen (neueste Studie). Deswegen kann die Kälte auch nicht mehr transportiert werden.<<

Selbst wenn es so wäre, Meeresströmungen transportieren keine Kaltluft.

>>3. NASA zeigt, dass die Eisschicht in Antarktis zugenommen hat (Satellitenbilder). Dort ist es also auch nicht wärmer geworden.<<

Selbst wenn es so wäre, meinen Sie denn, bei minus vierzig Grad würde sich mehr Eis als bei minus, sagen wir mal, zehn Grad bilden?

>>Es wird also global kälter und nicht wärmer.<<

Was natürlich sämtlichen, wirklich sämtlichen, gemessenen Daten widerspricht, aber wenn Sie meinen.

Die Erde ist übrigens hohl.

Wussten Sie nicht?

Am 02. Februar 2019 um 13:14 von harry_up

Anstelle von Wikipedia kann man auch Satelitendaten der NASA herbeiziehen, wenn man das dann tun möchte, und wiedersprechen tu ich mir nicht, denn gegen Ende des Mesozoikum lagen die Temperaturen zwischen 8 und 10 Grad im Globalen Mittel über den aktuellen.
Es darf bezweifelt werden, dass der Mensch ein solches Klima toll gefunden hätte. Wie bereits gesagt, der Klimawandel ist nicht für die Natur oder die Erde relevant, sondern einzig für die egoistisch die Erde ausbeutende Menscheit.
Als Beispiel, die Schweiz hat von Januar bis April 18 die Resourcen für das Ganze Jahr aufgebraucht.
Wir leben nur noch auf Pump.

Zu GamWalter - "Nicht jeder Wetterextrem..."

Man kann mit solchen Daten/Ereignissen vieles oder auch nichts begründen. Auch mag es sein, dass durch die digitale Welt Unwetterkatastrophen schneller und breiter gestreut werden. Aber nicht nur die Bewohner der US-Ostküste können ein Lied davon singen, wie massiv die Natur in ihren Lebensraum eingreift. Wir täten gut daran, sensibel auf Veränderungen zu reagieren und die Meinung renommierter Wissenschafter zu diesem Thema ernst zu nehmen...

@Orfee

"Die Abnahme der Sonnenflecken ist ein Zeichen der Schwächung der Sonne."

Nein, so ist dieser Satz einfach falsch.

"Zu der Strömung:
Solche langsamen Strömungen hat man in den Zeiten beobachtet als die Ostsee vereist war. Durch die Kühlung werden die Strömungen langsamer und nicht umgekehrt."

Zwar ist mir nicht 100%ig klar, von welchen Strömungen Sie eigentlich reden, aber insbesondere der letzte Satz ist falsch.

Bitte hören Sie auf, wissenschaftlichen Unsinn zu verbreiten!

13:37 von Laserzicke

«Klimawandel fand schon immer statt, auch ohne den Menschen. Die Ursache der letzten Eiszeit lag ja auch nicht am einheitlichen Verzicht der Menschen auf fossile Brennstoffe.
Mir fehlt bei den Themen um den Klimawandel auch der Einfluss der Schifffahrt und des Flugverkehrs.»

Schifffahrt und Flugverkehr werden auch nicht von Aliens betrieben.
Sondern ebenfalls von Menschen.

Es ist die Gesamtheit "der fossilen Verheizerei", die den weit überwiegenden Teil dessen ausmacht, was der von Menschen gemachte (anthropogene) Einfluss ist.

Der Flugverkehr hat daran einen recht geringen Anteil (< 5%). Die Schifffahrt mehr. Bei ihr kommt hinzu, dass das hauptsächlich verbrannte "Schweröl" neben CO2 noch große Mengen an Giftstoffen ausstößt (Schwefel & Co.).

Könnte man einschränken. Wenn u.a. weniger Bananen aus Mittel- / Südamerika, weniger Wegwerf-Toaster & -Föns aus China, und weniger Plunder von irgendwo u.a. in DEU nachgefragt würden.

"Das will man" dann aber auch wieder nicht …

14:02 von Orfee

Wasserströmungen transportieren Wärme. Weniger Strömung transportiert weniger Wärme ... die überschüssige Wärme wird von der Atmosphäre transportiert, in Form von (Wirbel)Stürmen. Die Strömung ist schwächer, weil das ausgekühlte Wasser weniger Kraft absinkt (das Abtauen des Eises senkt den Salzgehalt des umgebenden arktischen Wassers).

So herum wird ein Schuh daraus. Sie hingegen wollen irgendein nicht weiter erklärtes Phänomen ("Solche langsamen Strömungen hat man in den Zeiten beobachtet als die Ostsee vereist war.") zu einer Erklärung machen.

Durch die Kühlung werden die Strömungen langsamer und nicht umgekehrt.

Das ist nun vollends unwissenschaftlicher Quatsch.

@Orfee

Ich komme nicht darüber hinweg ...

"1. Das liegt nicht in Nachbarschaft. So lang kann die Kälte nicht transportiert werden."

Ich frage mich wirklich, wie Ihre Vorstellungen dabei sind. Ob Sie denken, dass eine große LKW-Kolonne die Luftmassen verfrachtet, oder was sonst.
Es handelt sich hierbei um riesenhafte Luftmassen, die sich unter entsprechenden Voraussetzungen auch entsprechend verlagern können. Ja, auch über große Entfernungen.
Ihnen ist wohl neu, dass wir hier in D jedes Jahr tonnenweise Saharastaub über die Luft zugeschickt bekommen? Die Sahara befindet sich auch nicht gerade um die Ecke ...

"2. Die Strömung in den Ozeanen hat abgenommen (neueste Studie). Deswegen kann die Kälte auch nicht mehr transportiert werden."

Sie haben den Unterschied zwischen Klima und Wetter immer noch nicht verstanden.
Meeresströmungen beeinflussen lokal das Klima (sehr langfristig), Luftmassenströmungen sind für das aktuelle Wetter (meist kurzfristig) zuständig.

@laserzicke, @karwandler

"re laserzicke

>>Ich hatte vor über 20 Jahren im Fernsehen wissenschaftliche Beiträge gesehen, in denen Forscher anhand von Bohrungen festgestellt hatten, dass auf den Alpengipfeln und auf dem arktischen Festland Pflanzenreste gefunden wurden, die nur bei milder Witterung gedeihen.<<

Und auf welches Erdzeitalter wurden diese Funde datiert?"

Sehr gute Frage.
Unter dem Hambacher Forst liegt jede Menge Kohle, deren Entstehung tropische Wälder voraussetzt.
Hat allerdings keine Relevanz für den heutigen Klimawandel.

@ Adeo60 Die Meinung renommierter Wissenschafter ernst nehmen?

Jose Lutzenberger, Träger des alternativen Nobelpreises, auf die Frage, weshalb er sich für den Erhalt der tropischen Regenwälder einsetzt: “Weil der Regenwald unser Leben erst ermöglicht. Durch die gewaltige Verdunstung und Veratmung der tropischen Regenwälder, werden gewaltige Energiemengen umgesetzt, die bis nach Nordeuropa transportiert werden. Der tropische Regenwald ist eine Klimaanlage für den Planeten.“

Wälder sind auch ein wesentlicher Faktoren bei der Regulierung des Wasserhaushalts. Wälder speichern große Wassermengen und geben es erst mit Verzögerung in Bäche/Flüsse zurück.

Überschwemmungskatastrophen in Afrika sind deshalb auch primär die Folge der Rodung von Wäldern und Savannen und der Umwandlung in Ackerflächen.

Der Raubbau an Regenwälder in den tropischen Gebieten hat einen gravierenden Einfluss auf die Stabilität des Klima, wird aber gegenüber dem CO2-Anteil in der Luft kaum angesprochen.

Hauptverursacher sind Bevölkerungswachstum und zu hoher Fleischkonsum.

14:11 von GamWalter

«Nicht jedes Wetterextrem hat seine Ursache im Klimawandel»

Und weil das so ist, ist es auch unsinnig, eine gewisse Anzahl von extremen Wetterereignissen aus der Vergangenheit aufzulisten. Die dann was belegen sollen …?

Könnte man mit der gleichen Anzahl von Extremwerten aus den letzten ca. 10 Jahren "konterkarrieren" …

"Und beide Seiten" verlieren sich im Konkurrenzkampf des Klein-Klein.
Der den Blick darauf verstellt, was es zu beobachten und zu beachten gilt:

Die Häufung extremer Wetterereignisse der verschiedensten Art in kurzen Zeiträumen nimmt zu. Ein Einfluss der Menschheit an dieser Entwicklung wird durch Abertausende von Forschungsergebnissen gestützt.

Wer könnte ernsthaft annehmen, ca. 200 Jahre extensive Verbrennung von Kohle, Öl und Gas hätten so gar keinen "nachhaltigen" Einfluss auf die Prozesse in der Erdatmosphäre …?

Wenn schon "Globalisierung" in der Wirtschaft von vielen unerwünscht ist. Globalisierung des Klimas ist keine Option, die man je abwählen könnte.

12:06 von fathaland slim

Nichts in der Natur geschieht nämlich ohne Grund.
.
ich brachte es schon dutzende male
warum ging die Kultur der Maya unter, weshalb regnete es nicht mehr ?
die Hochkulturen vor 3.000 Jahren Ägypten bis zum Hethiterreich und Griechenland (Mykene) auf einen Schlag, weil kein Regen mehr viel (ok Ägypten weil der Nil nicht mehr über die Ufer trat)
Grönland vor 1.000 Jahren "Grünland" besiedelt, weil die Küste Viehzucht ermöglichte, nur (!) 2 Generationen später vergletscherte die Küste, die Wikinger verhungerten
... und heute verschwinden die Gletscher in der Schweiz, Wälder kommen zum Vorschein, die vor 500 Jahren darunter begraben wurden

zu GamWalter - "Die Meinung renommierter Wissenschaftler..."

Es besteht zwischen uns kein Dissenz. Es gibt sicherlich eine Fülle von Ursachen, die ganzheitlich zum Klimawandel beitragen. Dazu gehört - ganz entscheidend - auch die zunehmende Erderwärmung durch menschliches Fehlverhalten. So auch durch die Rodung brasilianischer Regenwälder und den wachsenden C02 Ausstoß. Wer (Trump ausgenommen) wollte dem ernsthaft widersprechen...?

@ Gerhard Apfelbach um 10:41

Die Grundlage für Dieselfahrverbote sind die Überschreitungen für Stickstoffoxide - das hat mit dem Klimawandel tatsächlich nix zu tun.
Die Erderwärmung und der daraus resultierende Klimawandel ist auf Kohlendioxid zurückzuführen, das durch die massive Verbrennung fossiler Rohstoffe (durch den Menschen, Tiere machen so etwas nicht) tagtäglich weltweit in die Atmosphäre gelangt.
Weder Frau Merkel noch die deutschen Grünen werden dieses Problem lösen können (hat übrigens nie jemand behauptet). Das wird nur durch weltweite Anstrengungen gelingen, wenn überhaupt.
Wir können natürlich alle so weitermachen wie bisher und manche können weiterhin "alles Lüge" rufen und abwarten was passiert. Irgendwann wird man das Problem allerdings gar nicht mehr in den Griff bekommen, wenn doch die "Lügner" recht behalten sollten. So simpel ist das.

12:37 von karwandler

was soll´s
es wird immer wieder "ne andere Sau durchs Dorf getrieben"
in meiner Jugend "Grenzen des Wachstums" von diesem Club of Rome,
deren Thesen zufolge wären wir vor 20 Jahren schon mangels Rohstoffen ausgestorben
dann die Story vom Sauren Regen und dem Waldsterben
das Ozonloch, von dem heute keiner mehr spricht
und aktuell eben das menschengemachte Klima
Warum schaut man sich nicht ganz einfach das Klima die letzten 3.000 Jahre mal an
war das immer gleich ?

CO2-Reduzierung reicht nicht wenn die Regenwälder verschwinden

Eine ausgewachsene Buche verbraucht z.B. pro Stunde 25 MJ Energie, 2 kg CO2 und 0,9 kg H2O. Dazu kommt der Kühleffekt durch die enorme Transpirationskapazität der Bäume. Ein Baum kann, in Abhängigkeit von der Temperatur, mehrere hundert Liter Wasser pro Tag verdunsten, der Wasserdampf kondensiert in höheren Luftschichten an Aerosolkeimen zu feinen Tropfen, die im Wasserdampf gespeicherte Energie wird dabei wieder abgegeben. Die Wolken reflektieren aber das Sonnenlicht und führen zur Abkühlung.

Die Sättigung der Luft mit Wasserdampf geschieht primär über Ozeanen und Wäldern. Die Erde hat eine Wasseroberfläche von ca. 360 Mio km², eine Landfläche von ca. 150 Mio km² und im Moment noch eine Waldfläche von 40 Mio km². Die klimawirksame Blattoberfläche der Wälder ist mit ihren Zellwänden ca. 100 mal so groß wie die Grundfläche. Die Klimawirksame Oberfläche der Wälder beträgt damit ca. 4.000 Mio km². Daraus lassen sich die gravierenden Folgen der Entwaldung für das Klima ableiten.

14:57 von schabernack

ca. 200 Jahre extensive Verbrennung von Kohle, Öl und Gas hätten so gar keinen "nachhaltigen" Einfluss auf die Prozesse in der Erdatmosphäre
.
sicherlich !
wie eine veränderte Sonnenintensität, die Entfernung zum Zentralgestirn, die Neigung der Erdachse,
allein ein außergewöhnlicher Vulkanausbruch produziert mehr Gas als wir in die Umwelt pusten

es gibt viele Gründe, an denen wir Einfluß nehmen könnten oder auch nicht

Ein Blick auf die Realitäten

1. Die Erwärmung ist ein Fakt, der sich nicht leugnen lässt.
2. Die Erwärmung ist in der Arktis stärker als am Äquator.
3. Durch das geringer werdende Temperaturgefälle zwischen Äquator und Arktis schwächt sich der Jetstream ab, wodurch sich auch seine Schutzfunktion der mittleren Breiten vor polaren Luftmassen verringert.
4. Ob die Erwärmung vom Menschen verursacht wurde oder natürlichen Ursprunges ist spielt keine Rolle, da
5. im derzeitigen weltweiten Wirtschaftssystem eine drastische Reduktion der CO2-Emissionen nur durch starke Preiserhöhungen der fossilen Energie erreicht werden könnte, wozu die Regierungen und auch der überwiegende Teil der Bevölkerungen nicht bereit sind.

@schabernack 14:57

"Die Häufung extremer Wetterereignisse der verschiedensten Art in kurzen Zeiträumen nimmt zu. Ein Einfluss der Menschheit an dieser Entwicklung wird durch Abertausende von Forschungsergebnissen gestützt."

In dem Wissenschaftsmagazin "Nature" listet Donnelly mit seinem Kollegen Jonathan Woodruff 2008 auf: Vor 5450 bis 3650 Jahren trafen regelmäßig Wirbelstürme auf die puertoricanischen Lagune Playa Grande; nur kurz unterbrochen von einer 150 Jahre dauernden Ruhephase. Danach gab es bis vor rund 2550 Jahren nur wenige Hurrikane. Es folgte ein Intervall mit relativ vielen starken Wirbelstürmen, bis vor rund 1050 Jahren erneut Ruhe einkehrte. Seit 300 Jahren aber erreichen wieder mehr Wirbelstürme die Lagune – wie sich auch andernorts die ungemütlichen Stürme häufen.

Als Ursache von Umweltkatastropen werden zu viele alleine auf den Treibhausanteil in der Luft zurückgeführt, was in vielen Fällen eindeutig andere Ursachen hat und das schadet dem Umweltschutz.

15:21 von Sisyphos3

«[Einfluss fossile Verbrennung] … wie eine veränderte Sonnenintensität, die Entfernung zum Zentralgestirn, die Neigung der Erdachse.»

Es gibt aber keine signifikant veränderte Sonnenintensität, keine Änderung der Entfernung zum Zentalgestirn, keine andere Umlaufbahn der Erde um dieses. Keine zu- oder abnehmende Neigung der Erdachse.

«… allein ein außergewöhnlicher Vulkanausbruch produziert mehr Gas als wir in die Umwelt pusten.»

Es gab "nach Krakatau" aber keinen "ungewöhnlichen" Vulkanausbruch mehr, der "das Weltklima" über einen längeren Zeitraum beeinflusst hätte. Hätte es einen gegeben, hätte erst einmal nicht das ausgestoßene CO2 zu einer weiteren Erwärmung geführt. Aber die Aschepartikel zu einer Abkühlung, da weniger Sonneneinstrahlung (weniger Energie) auf die Erdoberfläche getroffen wäre.

«… es gibt viele Gründe, an denen wir Einfluß nehmen könnten oder auch nicht.»

Wir können nicht Sonne, Erdachsneigung, Vulkane u.ä. beeinflussen.
"Daran liegt's auch nicht" …

Der deutsche Anteil am CO2-Ausstoß beträgt 2,4%

mit Mrd-Investition will man jetzt die Welt retten.

Wir müßten das Geld dort einsetzen wo es die größte Wirkung hat, und dass ist in Afrika und Asien. Eine CO2 Steuer auf alle Produkte, gemäß ihres Anteils an CO2-Emission wäre die wirksamste Ergänzung.

Der CO2-Ausstoß steigt mit wachsender Bevölkerung und Industrialisierung. Die größten Steigerungsraten am CO2 Ausstoß aus fossiler Energie hat Asien, plus großer Menge durch die Trockenlegung von Torfmooren, und in Afrika kommen durch Rodung von Wäldern noch ca 1 Mrd t dazu.

Energiebedingte CO2-Emissionen Mio t
WELT 1990/21.295 - 2017/33.444
AFRIKA 1990/647 - 2017/1.205
NORDAMERIKA 1990/5.668 - 2017/6.121
SÜDAMERIKA 1990/659 - 2017/1.310
ASIEN + OZEANIEN 1990/5.370 - 2017/16.330
-China 1990/2.326 - 2017/9.233
-Indien 1990/581,4 - 2015/2.274
-Indonesien 1990/148,8 - 2015/537,0
EU 1990/4.340 - 2017/3.542
-Deutschland 1990/1.003 - 2017/764
ÜBRIGES EUROPA 1990/3.929 - 2017/2.824
MITTLERER OSTEN 1990/682 - 2017/2.112

Am 02. Februar 2019 um 14:31 von schabernack

"Der Flugverkehr hat daran einen recht geringen Anteil (< 5%)."

Klar, es sind immer die anderen schuld, selbst will man nicht auf seine mehrmaligen Flüge im Jahr verzichten.

15:50 von schabernack

Wir können nicht Sonne, Erdachsneigung, Vulkane u.ä. beeinflussen
.
schrieb ich nicht :
es gibt viele Gründe, an denen wir Einfluß nehmen könnten oder auch nicht.
.
dass der Mensch "schuld" ist, dass die Gletscher sich z.B. in der Schweiz zurückziehen ... scheint klar
aber wer war Schuld als diese Gletscher vor 500 Jahren ganze Dörfer unter sich begrub .... bisher wurde meine Frage noch nie beantwortet,
auch nicht warum vor 1.000 Jahren an der Themse und in Norwegen Wein angebaut wurde, die Küsten Grönlands eisfrei waren Viehzucht möglich
waren das nicht auch Klimaveränderungen ?

@Sisyphos3

"und heute verschwinden die Gletscher in der Schweiz, Wälder kommen zum Vorschein, die vor 500 Jahren darunter begraben wurden"

Weil dieser Spruch jetzt schon öfter kam, habe ich mal ein wenig Wikipedia bemüht und bin auf diese Aussage gestoßen, die mit einer Studie als Quelle dokumentiert ist:

"Der gegenwärtige rapide, in allen Gebirgsregionen der Welt beobachtbare Rückgang in einer Zeit, in der die Änderung der Erdbahnparameter eher Gletschervorstöße begünstigt, ist für das Holozän sehr ungewöhnlich und deutliches Zeichen der gegenwärtigen menschenverursachten Klimaveränderungen."

Womit auch die von Ihnen regelmäßig gebrachten Faktoren "Entfernung zur Sonne" und "Neigung der Erdachse" nicht für eine natürliche Klimaerwärmung, sondern eher für eine Abkühlung sprechen würden.

15:00 von Sisyphos3

«ich brachte es schon dutzende male.
warum ging die Kultur der Maya unter, weshalb regnete es nicht mehr ?»

Die Kulturen der Maya, der Inka, der Khmer, der Rapa Nui (Osterinsel), und vieler anderer "Völker der Vergangenheit" gingen vor allem deswegen unter, weil sie ungebremsten Raubbau an den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen betrieben.

Damals waren es die Wälder, die sie zu sehr abholzten bzw. so gut wie vollständig vernichteten (Rapa Nui). Dann kamen "die Probleme mit dem Wasser" hinzu. Es war keineswegs "das plötzlich bösartige Klima", welches Niedergang verursachte.

Man kann von jedem der einzelnen Ereignisse sehr viel lernen, Erkenntnisse daraus ziehen. Und auch Parallelen zu heutigen Gefahren ziehen, in die sich heutige Gesellschaften durch Raubbau und Misswirtschaft durch ureigenes Zutun bringen.

Um das zu erkennen, ist es aber unabdingbar, sich von Stereotypen zu lösen. Und gerade eben nicht "dutzende Male" das ewig gleiche Mantra "daher zu beten" …

@Sisyphos3

"aber wer war Schuld als diese Gletscher vor 500 Jahren ganze Dörfer unter sich begrub .... bisher wurde meine Frage noch nie beantwortet,
auch nicht warum vor 1.000 Jahren an der Themse und in Norwegen Wein angebaut wurde, die Küsten Grönlands eisfrei waren Viehzucht möglich
waren das nicht auch Klimaveränderungen ?"

Die Antwort liefert der sehr informative Artikel "Mittelalterliche Klimaanomalie" auf Wikipedia.

Sinnvollen Umweltschutz betreibt Deutschland mit der KfW

Indien war im Jahr 2016 der drittgrößte CO² Emittent, nur die USA und China stoßen noch mehr CO2 aus als Indien. Zwar erzeugt jeder einzelne der 1,4 Mrd Inder rechnerisch gerade einmal ein Fünftel so viel Kohlendioxid wie jeder Deutsche. Doch eines ist klar: Jeder Versuch, die Erderwärmung einzudämmen, kann nur gelingen, wenn sich die größten Erzeuger von Treibhausgasen wie Indien an deren Reduzierung beteiligen. Vor allem, wenn die Wirtschaft weiter so stark wächst wie in den vergangenen Jahren. Bleibt es bei den prognostizierten 6 bis 7% Wirtschaftswachstum im Jahr, könnte sich allein der Strombedarf in Indien bis zum Jahr 2027 verdoppeln.

Um den wachsenden Strombedarf zu stillen, ohne den CO2-Ausstoß ins Unermessliche steigen zu lassen, entstehen nun, mit Unterstützung durch die KfW, überall im Land Solarkraftwerke wie das in Bevinahalli sowie Windparks. Mit ersten Erfolgen: Schon heute bezieht Indien siebenmal so viel Strom aus erneuerbaren Energien wie vor zehn Jahren.

16:01 von GamWalter

Der deutsche Anteil am CO2-Ausstoß beträgt 2,4%
mit Mrd-Investition will man jetzt die Welt retten.
-
allein die Tatsache dass nur das Wirtschaftwachstum von China und Indien
eine jährliche Erhöhung unserem Energieverbrauch entspricht
sollte einen doch nachdenklich stimmen
hierzulande 4 fach isolierte Fenster zu fordern und 30 cm Styropor aufs Haus,
wenn anderenorte nicht mal Türen und Fenster vorhanden sind,
die man möglicherweise und ohne Invest schließen könnte

14:50, GamWalter

>>Der Raubbau an Regenwälder in den tropischen Gebieten hat einen gravierenden Einfluss auf die Stabilität des Klima, wird aber gegenüber dem CO2-Anteil in der Luft kaum angesprochen.

Hauptverursacher sind Bevölkerungswachstum und zu hoher Fleischkonsum.<<

Ihr Lieblingsthema, das Bevölkerungswachstum.

Dummerweise hat aber der Raubbau an den tropischen Regenwäldern nichts damit zu tun. Allerdings wohl etwas mit dem erhöhten Fleischkonsum. Denn unser Nutzvieh, hier, in Europa, wird mit Kraftfutter gemästet. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Kraftfutters ist Soja. Beispielsweise aus Brasilien. Dort wird der tropische Regenwald gerodet, um Sojaplantagen anzulegen. Für den Export. Der bringt nämlich Geld. Außerdem wird der Regenwald auch für Palmölplantagen gerodet. Ebenfalls für den Export, und weniger dafür, daß sich die sich schamlos vermehrenden Einheimischen darin ihre Pommes brutzeln können.

16:04 von ex_Bayerndödel / @schabernack

«Der Flugverkehr hat daran einen recht geringen Anteil (< 5%).»

«Klar, es sind immer die anderen schuld, selbst will man nicht auf seine mehrmaligen Flüge im Jahr verzichten.»

Was hat es mit Schuld von irgendwem zu tun, wenn der Flugverkehr nun einmal weniger als 5% des von Menschen verursachten CO2-Ausstoßes ausmacht?

Und woher wollen Sie überdies wissen, wie häufig ich persönlich ein Flugzeug besteige? Weil ich berichtete, ich sei schon mehrfach in Süd- / Mittelamerika und in Japan gewesen?

Stimmt - da bin ich nicht hin gerudert oder geschwommen.

Nutzten alle Menschen so häufig das Flugzeug, wie ich es tue, kämen Fluggesellschaften in sehr ernst Schwierigkeiten, und würden den Großteil ihrer Flotten verschrotten müssen …

16:08 von schabernack

Die Kulturen der Maya,
.
ging nicht wegen Raubbau zugrunde
sondern weil eine Trockenheit ihr Land heimsuchte
Gründe bei den Inka würde ich unter "Spanien" googeln
bei den Khmer ??
bei den Rapa Nui ... da allerdings hätten sie recht,
wenn man alle Palmen fällt, wird's schwierig

16:04, ex_Bayerndödel

>>Am 02. Februar 2019 um 14:31 von schabernack
"Der Flugverkehr hat daran einen recht geringen Anteil (< 5%)."

Klar, es sind immer die anderen schuld, selbst will man nicht auf seine mehrmaligen Flüge im Jahr verzichten.<<

Wo ist der Zusammenhang zwischen dem Satz des Users, auf den Sie antworten, und Ihrer Antwort?

@Laserzicke, 1337

"Wieviel CO2 bei der Herstellung von Solarzellen und Windrädern erzeugt wird, wird auch beharrlich verschwiegen." -
Das ist ohne Probleme zu finden. Ich hatte es z.B. hier letztens schon Mal geschrieben, wiederhole es aber gerne: die Produktion von Solarzellen verbraucht ungefähr so viel Energie (und stößt daher ungefähr so viel CO2 aus) wie sie im Betrieb in zwei bis drei Jahren sparen. Die anderen (mindestens) 22 bis 23 Jahre ihrer Lebensdauer sind also Gewinn was Energie und CO2 betrifft. In unseren Breitengraden, in Gegenden mit mehr Sonnenstunden ist das Resultat noch besser.

16:07 von DrBeyer

im Gegensatz zu ihnen weiß ich die Gründe einer Klimaveränderung nicht
zähle nur mögliche Faktoren auf
freut mich dass auch sie Wikipedia benutzen hoffe ihnen passiert nicht auch ein Fehler wie mir mit diesem Professor

16:05 von Sisyphos3

«… schrieb ich nicht :
es gibt viele Gründe, an denen wir Einfluß nehmen könnten oder auch nicht.”

Ich hege stark den Verdacht, Sie wollen mich mit voller Absicht missverstehen:

Geänderte Sonnenaktivität, eine sich stark verändernde Neigung der Erdachse, eine andere Entfernung zum Zentralgestirn, "außergewöhnliche" Vulkanausbrüche haben NICHTS mit den Veränderungen der Klimaphänomene zu tun, die gegenwärtig zu beobachten sind.

"Sind alles potentiell mögliche Notnägel", an denen sich "Klimaskeptiker von EIKE & Co. aufhängen", weil Ihnen nichts, gar nichts Besseres (Einfältigeres) einfällt, was sie Abertausenden von Wissenschaftlern und deren Forschungsergebnissen entgegen halten sollen / können …

16:22, Hinterdiefichte

>>Es gibt sicher nicht Wenige, zu denen ich nicht gehöre, die sagen würden: Das Waldsterben und das Ozonloch sind zurückgegangen weil man gegengesteuert hat. Dabei wird leider vergessen, dass in den meisten Ländern der Welt eben nicht „gegengesteuert“ wurde. Es gibt Parteien, die leben von diesen Mythen und werben dann mit dem Slogan „Zukunft wird aus Mut gemacht“!<<

Die Produktion von Fluorchlorkohlenwasserstoffen, die für das Ozonloch verantwortlich sind, wurde weltweit eingestellt.

Und das Waldsterben, hervorgerufen durch so genannten sauren Regen, ist ein lokales Phänomen. Saurer Regen wandert nämlich nicht um den Erdball. Deswegen ist hier lokales Gegensteuern sehr effektiv.

Deutschland sollte Umweltinvestitionen dort vornehmen

wo die maximale Wirkung zu erzielen ist, und das wären in Deutschland die Förderung von Power to Gas und der Bau zusätzlicher Gaskraftwerke, damit der Zeitweise überschüssige Strom aus Sonne/Wind zwischengespeichert werden kann, die komplette Versorgung aus Sonne/Wind ist für Deutschland il­lu­so­risch.

Der Anteil der erneuerbaren Energien lag 2017 bei ca 33%, dieser Anteil müsste verdreifacht werden um den gesamten aktuellen Bedarf an elektrischer Energie zu decken. Bei einem Wirkungsgrad von ca 75% bei Power to Gas durch Methanisierung mittels Hochtemperaturelektrolyse und dem max Wirkungsgrad von ca 61% des neusten Gaskraftwerks ergibt sich ein Gesamtwirkungsgrad von Power to Gas und Gas in Strom von ca. 45%.

Die Kapazität der erneuerbaren Energien müßte nach meinen Berechnungen damit mindestens um das ca 4-5 fache vergrößert werden um die fehlende Energie der fossilen Energieträger auszugleichen.

@ fathaland slim 16.18

Die traditionelle Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion, und damit die Versorgung von Afrikas Bevölkerung geschah bisher durch die Gewinnung neuer landwirtschaftlicher Nutzflächen durch die durch Rodung von Wäldern und die Umwandlung von Savannenland in Ackerflächen oder Weideland. Diese Wirtschaftsweise ist aber längst an seine Grenzen gestoßen, da bald kein Wald und auch keine Savannenflächen mehr zu Verfügung stehen, abgesehen von den Umwelt- und Klimaauswirkungen.

Der tropische Regenwald, der sich vor 200 Jahren noch in einem breiten Gürtel vom Kongo bis zum Indischen Ozean hinzog, ist in Kenia und Uganda schon bald vollkommen abgeholzt.

Überall in Schwarzafrika fallen die Bäume, weil noch immer 70% der Energie mit Holzkohle erzeugt wird. Überall kommen die Regierungen nicht mehr mit dem Bau von Straßen, Krankenhäusern und Schulen nach, überall fehlt es an Energie und zunehmend auch an Nahrung und das nicht zuletzt wegen des rapiden Bevölkerungswachstums.

15:18, GamWalter

>>Die klimawirksame Blattoberfläche der Wälder ist mit ihren Zellwänden ca. 100 mal so groß wie die Grundfläche.<<

Was haben die Zellwände der Blätter mit ihrer Fläche zu tun?

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