Ihre Meinung zu: US-Zoll beschlagnahmt Rekordmenge Fentanyl

1. Februar 2019 - 9:48 Uhr

Das synthetische Opioid Fentanyl ist die illegale Droge, die in den USA am meisten Todesopfer fordert. Dem Zoll in Arizona gelang nun ein Schlag gegen die Kartelle. Fast 115 Kilogramm Fentanyl wurden beschlagnahmt.

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Kommentare

Pharmalobby ist schuld

Die Pharmalobby hat die Opiate in den Markt der USA gepresst und das Problem entscheidend verursacht. Die Drogenkriminalität nutzt die schlimme Lage der Menschen nun aus.

Skripal soll Fentanyl genommen haben.

Das war jedenfalls die Einschätzung der Polizei von Salisbury den örtlichen Zeitungen zufolge.

Die Wirkung passte ja auch eher dazu als die nach damaliger Expertenmeinung absolut tödliche von Novitschok.

Typisch Trump

Mit seiner „Notstandsmauer“ will Mr. Trump illegale Einreise und Drogenschmuggel bekämpfen.
Tatsächlich kommen ca. 90% der in die USA eingeführten illegalen Drogen über diese Grenze, aber nur ein Bruchteil davon, vielleicht 20% kommt über die grüne Grenze, die die Mauer beschützen soll.
Selbst wenn die komplette Einfuhr mauermäßig unterbunden werden könnte, blieben die Abnehmer, die Süchtigen in den USA weiterhin bedürftig. Von denen wurden Hunderttausende und mehr von ihren Ärzten mit legalen US-made-Schmerzmitteln abhängig gemacht und nach fehlender Indikation allein gelassen. Die Sucht blieb – der illegale heimische Markt blühte. Da auswärtiges Heroin (Umstiegsdroge von Schmerzmitteln) und Fentanyl (über 1/3 der Drogentoten) billiger als die US-Pharmadrogen sind, stieg die grenzüberschreitende Nachfrage.
Das benötigte Geld, den Abhängigen aus ihrer Sucht zu helfen, will der Besorgte nicht ausgeben, das steckt er lieber in eine teure Mauer mit zweifelhaftem und wenn überhaupt Nutzen

"Allerdings halten Experten

"Allerdings halten Experten eine Sperranlage für ungeeignet, die Drogenschwemme einzudämmen."
.
Aha.
Welche Experten?
Demokraten?

Eine Mauer soll her?

Die offensichtliche Botschaft eines solchen Erfolges des Zolls - nämlich dass eine Mauer rein gar nichts gegen das Drogenproblem ausrichten wird - wird Trump geflissentlich übersehen. Er will sich als "tough guy" ein Denkmal setzen - gegen den Willen der Mehrheit der Amerikaner. Es wäre höchste Zeit, dass die Republikaner im Kongress endlich mal Rückgrat zeigen, aber da habe ich wenig Hoffnung.

Da wird doch klar....

dass diese Mauer voelliger Schwachsinn ist. Die grosse Masse der illegalen harten Drogen wird einfach ueber die Strasse geliefert oder eingeflogen.

Und welche Amerikaner verdienen daran?

Aus Mexiko kommen die Drogen. Wer bestellt sie? Wer verteilt sie? DAS wäre doch äußerst ineressant. Odere sind das auch alles Mexikaner bzw. "Ausländer" in den USA?

Die meisten Menschenleben gekostet?

Unsinn. Die meisten Menschenleben kosten in den USA immer noch verschreibungspflichtige Medikamente... und zwar in beide Richtungen: Einerseits werden sie in den USA wie Gummibärchen vermarktet und beworben, mit der Folge, dass sie wie eben diese an die Bevölkerung weitergegeben und die Hauptursache für eine Sucht sind, andererseits können sich Millionen von US-Amerikanern sich die Medikamente nicht leisten, die ihnen der Arzt verschrieben hat, mit tödlichen Folgen für die Ärmeren im Land.

Achja, und dann ist da ja noch der Krieg gegen die Drogen, lächerlich. Die Fakten liegen schon lange auf dem Tisch, werden aber von den Moralaposteln der Politik unterdrückt: Der Weg zum Frieden führt über eine Legalisierung sämtlicher Drogen, mit der zwangsläufig einhergehenden Regulierung und Besteuerung... wie ja auch bei Alkohol und Nikotin. Früher konnte man ja auch sein Heroin in der Apotheke kaufen, alles kein Problem. Die Kriminalisierung hingegen, die ist die Wurzel allen Übels.

9:33 von Neutrale Welt

"Allerdings halten Experten eine Sperranlage für ungeeignet, die Drogenschwemme einzudämmen."
Aha.
Welche Experten?
Demokraten?"

Halten Sie, wenn man mit einer Mauer bestenfalls 20% der Drogeneinfuhr über diese Grenze behindern könnte, das Problem für gelöst? Und meinen Sie wirklich, die Schmuggler würden mit ihren Drogen erst einmal vor der Mauer stehenbleiben und beratschlagen wie sie dann ans Ziel kommen?

Die Nachfrage jedenfalls ändert die Mauer nicht im Geringsten.

Eine Mauer

wuerde schon mal den Schmuggel von Drogen ueber die gruene Grenze erschweren.

Ob der Erfolg den Aufwand rechtfertigt sollen die entscheiden, die die oertlichen Gegebenheiten besser kennen als hiesige Experten.

re neutralewelt

""Allerdings halten Experten eine Sperranlage für ungeeignet, die Drogenschwemme einzudämmen."
.
Aha.
Welche Experten?
Demokraten?"

Warum unterschlagen Sie, wie Experten das begründen:

"Allerdings halten Experten eine Sperranlage für ungeeignet, die Drogenschwemme einzudämmen. Die Drogen werden meist in Autos oder Lastwagen über die Grenzstationen geschmuggelt."

Natürlich, dann wäre die unsinnige Polemik gleich aufgefallen.

10:41 von Ingerimmson

Der Weg zum Frieden führt über eine Legalisierung sämtlicher Drogen
.
sie meinen die Eigenverantwortlichkeit der Menschen stärken
gute Idee !
dann aber konsequent
wer sich dadurch (gesundheitlich) schädigt trägt auch die Verantwortung
und nicht die Gesellschaft

@Neutrale Welt

Fentanyl ist ein Medikament gegen extreme Schmerzen - es wird natürlich auch in den USA hergestellt, und es wird in den USA auch von den sogenannten "pill mills" abgegeben, Arztpraxen und Kliniken, die mit unethischen Rezepten Kasse machen.

Insgesamt starben durch Überdosierung von Fentanyl und anderen Opioiden in den USA 2017 ca. 45.000 Menschen; nehmen Sie dazu die ca. 57.000 Toten, die 2018 in den USA durch Schusswaffen getötet wurden, dann kommen Sie auch als "Nicht-Demokrat" drauf, dass die USA möglicherweise ein gesellschaftliches Problem haben, gegen das keine Grenzmauern helfen.
Das trifft sicher auf viele hochentwickelten Länder zu, aber die USA haben hier eine absolute Spitzenposition.

Und so lange sich Regierungen lieber auf den Drogenschmuggel aus dem Ausland und die Symptombehandlung konzentrieren, als sich über die Ursachen für das Sucht- und Aggressionsverhalten im eigenen Land Gedanken zu machen, wird sich an den steigenden Todesraten nichts ändern.

10:58 von IBERLEIN

"Eine Mauer wuerde schon mal den Schmuggel von Drogen ueber die gruene Grenze erschweren."

Das ist so einleuchtend, daß das selbst die Schmuggler schnallen und einen anderen Weg wählen würden. Oder meinen Sie, die würden wegen derMauer ihr Gewerbe an den Nagel hängen?

Fentanyl lethale Dosis

Die tödliche Dosis von Fentanyl liegt nicht bei einem viertel Gramm sondern einem viertel Milligramm.
Dieser Rechenfehler ist allerdings tödlich!

@10:41 von Ingerimmson

Unsinn. Die meisten Menschenleben kosten in den USA immer noch verschreibungspflichtige Medikamente...

Fentanyl und die anderen Opioide sind verschreibungspflichtige Medikamente. Insofern ist das ja kein Widerspruch. Und die dürften auch den größten Anteil an den Todesfällen haben.
Allerdings sind die offiziellen Verschreibungsraten der Opioide in den USA absurd hoch. Keine Ahnung, was die Ärzte dazu bringt so viele Rezepte dafür auszustellen.
Und wer dann mal "drauf" ist, der braucht ggf. auch einen Schwarzmarkt, weil er irgendwann kein Rezept mehr bekommt oder aus Preisgründen. Keine Ahnung, welche Variante billiger ist.
Es gibt übrigens interessante Karten mit "Hotspots" der Opioidverordnung. Das sind genau die Staaten oder Counties, die die Verordnung kaum kontrollieren. Anderswo sind die Raten deutlich geringer.

@ 10:49 von proehi

"Halten Sie, wenn man mit einer Mauer bestenfalls 20% der Drogeneinfuhr über diese Grenze behindern könnte, das Problem für gelöst?"
.
20% sind 20%!
Oder 1/5!

@ 10:04 von Agent apple

"Da wird doch klar....
dass diese Mauer voelliger Schwachsinn ist. Die grosse Masse der illegalen harten Drogen wird einfach ueber die Strasse geliefert oder eingeflogen."
.
Bitte lassen Sie uns und das CBP an Ihren Quellen teilhaben.

Drogenkonsum

9:26 von krittkritt
Was hat der Drogenkonsum in den USA mit dem Novitschockangriff des russischen Geheimdienstdienstes in Salisbury zu tun. Phantasieren kann jeder...der Missbrauch von Drogen und Medikamenten ist schlimm genug...die Menschen, die das konsumieren, sind oftmals psychisch krank oder stecken in schwere Lebenskrisen. Da müßte präventiv in den USA angesetzt werden. Es gibt immer andere Wege - auch ohne Drogen etc. - aus seinen Krisen herauszukommen.

Ob die Mauer

gegen Drogen hilft, das weis ich nicht.
Der Umgang mit diesen Dingen scheint in den USA recht extrem zu sein, wenn das Zeug in Schmerzmitteln ist.
Weis ich jetzt aber nicht, in Deutschland gibt es die Medikamenten Abhängigkeit aber auch recht häufig.

In der EU haben die Staaten ja behauptet das Grenzen oder Mauern nichts bringen, nachdem welche eingeführt wurden, sah man den Erfolg doch recht deutlich bei den Mengen.
Also das etwas nicht hilft, weis man erst wenn es ausprobiert wurde, und die Kosten sind im Gegensatz zur Rüstung minimal.

@NeutraleWelt

"Allerdings halten Experten [...] Aha. Welche Experten? Demokraten?" Am 01. Februar 2019 um 09:33 von NeutraleWelt

Man muss gar kein Experte sein, um festzustellen, dass Mauern keine Menschen aufhalten können. Na ja, kleine Kinder und uralte Greise vielleicht.
Der Rest der Menschheit kann klettern und bereits Affen sind in der Lage aus Gegenständen eine Art Treppe / Leiter zu bauen, nur um an eine Banane zu kommen.

Was Menschen angeht, so haben sie bereits hohe Berge und Ozeane überwunden und die ganze Erde besiedelt.
Das schaffen nur andere Menschen.

re neutralewelt

"@ 10:04 von Agent apple

"Da wird doch klar....
dass diese Mauer voelliger Schwachsinn ist. Die grosse Masse der illegalen harten Drogen wird einfach ueber die Strasse geliefert oder eingeflogen."
.
Bitte lassen Sie uns und das CBP an Ihren Quellen teilhaben."

Steht so im Artikel. Jetzt sind Sie dran, das Gegenteil zu beweisen.

Kampf gegen Windmühlen

"US-Präsident Donald Trump begründet seinen Plan einer durchgehenden Mauer an der Grenze zu Mexiko unter anderem mit dem Kampf gegen den Drogenhandel. Allerdings halten Experten eine Sperranlage für ungeeignet, die Drogenschwemme einzudämmen. Die Drogen werden meist in Autos oder Lastwagen über die Grenzstationen geschmuggelt."

Erstens das (wobei eine Mauer definitiv der idiotischste Lösungsansatz im Kampf gegen diese Seuche sein dürfte).

Und zweitens ist es, solange mit dem Zeug Geld zu machen ist (und die Nachfrage danach besteht, wobei dringend mal genauer untersucht werden müsste, warum die derzeit kontinuierlich steigt) fast schon egal, auf welche Art und Weise man dieser Drogenschwemme Herr werden will und wieviel die Zollmitarbeiter davon beschlagnahmen können.

Denn dann wird der Strom nicht nur nicht abreißen, sondern es kommt immer noch ein Vielfaches nach.

Denn

11:39 von Neutrale Welt

Zwar lassen sich Schmuggler nicht einmal von Ozeanen, Gebirgsketten und sonstigen Hindernissen aufhalten, aber wenn Sie davon ausgehen, daß die Schmuggler wegen einer Trumpmauer arbeitslos würden, haben Sie natürlich völlig recht.

Manchmal muß man sich schon arg verrenken, wenn man von einem unsinnigen Projekt nicht die Finger lassen kann.

Kampf gegen Windmühlen

"US-Präsident Donald Trump begründet seinen Plan einer durchgehenden Mauer an der Grenze zu Mexiko unter anderem mit dem Kampf gegen den Drogenhandel. Allerdings halten Experten eine Sperranlage für ungeeignet, die Drogenschwemme einzudämmen. Die Drogen werden meist in Autos oder Lastwagen über die Grenzstationen geschmuggelt."

Erstens das (wobei eine Mauer definitiv der idiotischste Lösungsansatz im Kampf gegen diese Seuche sein dürfte).

Und zweitens ist es, solange mit dem Zeug Geld zu machen ist (und die Nachfrage danach besteht, wobei dringend mal genauer untersucht werden müsste, warum die derzeit kontinuierlich steigt) fast schon egal, auf welche Art und Weise man dieser Drogenschwemme Herr werden will und wieviel die Zollmitarbeiter davon beschlagnahmen können.

Denn dann wird der Strom nicht nur nicht abreißen, sondern es kommt immer noch ein Vielfaches nach.

@ Sisyphos3

Was ist denn an Ihrer Haltung konsequent? Artikel 1 GG verlangt von der Gesellschaft genau diese Verantwortung zu übernehmen. Es spielt überhaupt keine Rolle, aus welchen Gründen ein Mensch Hilfe benötigt, und überhaupt, wo bitte schön aufhören mit der Idee der 'Eigenverantwortung'?
Welche Kultur kommt denn ohne Drogen aus? Wenn aber der Drogenkonsum selbst natürlich ist, dann ist jede moralische Einmischung unangebracht.

@Peter Eau - Mykrogramm

Viertel mg tödlich, das glaub ich schon eher.
Ich musste mal schmerzbedingt eine Weile Fentanylpflaster anwenden und wurde bei 50 microgramm, also Tausendstel von Milligramm, völlig gaga.

Fentanyl

...gehört eigentlich in die Hände von Ärzten/Notärzten bzw in den OP bzw Schmerzlinderung.
Wie kann es denn sein,das so große Mengen aus den Fabriken verschwinden-einfach so?

Microgramm

Sorry, wollte das noch sagen: bei 50 microgramm völlig gaga. Da muss man sich dann mal vorstellen, wieviele Leute damit wie oft und wie gigantisch auf Droge sein würden, bei der konfiszierten Menge. Bzw. wie irrsinnig leicht es ist, da zu überdosieren.

Man könnte sich auch die

Man könnte sich auch die Frage stellen, warum Drogensüchtige keine Drogen bekommen sollen?
Über die Nebenwirkungen von Fentanyl weiß ich nicht bescheid. Bei Heroin allerdings ist es so, dass ein Heroinsüchtiger, wenn er sauberes Heroin bekommt und saubere Utensilien benutzt, eben nur Heroinsüchtig ist. Ansonsten hat diese Sucht keine schädlichen Nebenwirkungen. Wenn Heroinsüchtige also vom Druck befreit wären, sich bei Verbrechern ihr Heroin besorgen zu müssen, könnten die auch arbeiten gehen und wichtige Mitglieder der Gesellschaft sein.
Allein die Kriminalisierung von Süchtigen ist doch das Problem bei der Drogenschmuggelei. Unter staatlicher Kontrolle in Apotheken zu vernünftigen Preisen verkauft, gäbe es kein Problem!
Wie ist das mit Fentanyl?
Und warum wird den Fentanylsüchtigen nicht eine weniger lebensgefährliche Substanz angeboten?

@kokolores2017 - nur gut 14000

Sorry, aber ich konnte die Zahl 57.000 Tote durch Schußwaffengebrauch nicht glauben. Tatsächlich ging ich immer davon aus, dass in USA ca. 30.000 Personen durch Schußwaffen oder eben Tötungsdelikte sterben.

Die 57.000 Leute sind die Anzahl der insgesamt durch Schußwaffen verletzten in 2018. Getötet wurden dadurch "nur" gut 14.000 Personen. Immer noch Hammer, aber über die Drogen geht ja, wie man sieht, auch noch so einiges...

Den Mauergegnern sei mal

Den Mauergegnern sei mal gesagt, daß eine Mauer besser ist, als keine Mauer. Daß die nicht das bringt, was sie soll, ist doch völlig egal. Den einen oder anderen wird die schon abhalten.
Und jeder, der das nicht glaubt, wird von mir aufgerufen, alle seine Gartenzäune restlos zu entfernen und die Haustür offen stehen zu lassen.
Dieser Drogenfgund ist nur irgendeine Ablenkung. Wirklich viel kommt per Container direkt in die USA. Jeden tag.

@ 11:53 von karwandler

"dass diese Mauer voelliger Schwachsinn ist. Die grosse Masse der illegalen harten Drogen wird einfach ueber die Strasse geliefert oder eingeflogen."
.
Bitte lassen Sie uns und das CBP an Ihren Quellen teilhaben."

Steht so im Artikel. Jetzt sind Sie dran, das Gegenteil zu beweisen."
.
OK, ich versuche es jetzt mal für Sie.
.
Also ich finde "nur" 20% illegaler Drogen, die über eine offene Grenze gebracht werden schon relativ viel.
Stellen Sie sich mal die Frage, wieviel 20% sind. Von 10Tonnen, 100Tonnen, oder noch mehr.
.
Das ändert nichts daran, dass anscheinend viele Amerikaner ein Drogenproblem haben.
.
Es ändert vielleicht nur, das Kriminelle nicht mehr mit Erpressung, Waffengewalt, Mord, Einschüchterung ihrem Geschäft nachgehen können.
Oder das Risiko der gesicherten Grenze eingehen müssen.
.
Also was haben Sie dagegen?

@ nie wieder lsd

Wenn Heroinsüchtige also vom Druck befreit wären, sich bei Verbrechern ihr Heroin besorgen zu müssen, könnten die auch arbeiten gehen und wichtige Mitglieder der Gesellschaft sein.

Soll es jetzt Aufgabe des Staates sein, jedem sein Suchtbittel unters Kopfkissen zu legen?
Und nein, Heroin ist keine harmlose Droge, es führt zu Schädigungen des Hirns und des Nervensystems und zu Schäden am Herz-Kreislauf-System.

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Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

10:41 von Ingerimmson

"Weg zum Frieden führt über eine Legalisierung sämtlicher Drogen, mit der zwangsläufig einhergehenden Regulierung und Besteuerung... wie ja auch bei Alkohol und Nikotin. Früher konnte man ja auch sein Heroin in der Apotheke kaufen, alles kein Problem. Die Kriminalisierung hingegen, die ist die Wurzel allen Übels."

dem stimme ich größtenteils zu. Prohibition scheitert nachweislich immer und macht "kranke" Menschen zu Kriminellen - die auch noch viel kosten. Beispiel wie Uruguay und Portugal werden ja absichtlich nicht medial hervorgehoben, wie es besser gemacht werden könnte.

JEDER Süchtige besorgt sich sein Suchtmittel. Immer und egal wie. Die "Liebe" zum Rausch ist nun mal bei sehr vielen Menschen veranlagt. Bei einem mehr, beim anderen...

Und Kommentare bzgl. Selbstverantwortung (die hoffentlich jeder in jeder Beziehung hat) sind lediglich undurchdachte Meinungen. Darf/soll selbstverständlich jeder haben; zeugen aber nicht von sehr viel Denkvermögen, bzw. Recherche zum Thema

@12:33 von nie wieder spd

"Und warum wird den Fentanylsüchtigen nicht eine weniger lebensgefährliche Substanz angeboten?"

Ihr Vorschlag ist insgesamt in Ordnung und nicht neu. Das passiert bei uns im Rahmen einer kontrollierten Methadonabgabe in Programmen für Süchtige. Allerdings ist Methadon auch tödlich, wenn man es überdosiert. Da reicht also die einfache Abgabe nicht, da gehört schon ein wenig mehr Betreuung dazu. Umbringen kann man sich mit jedem Opiat.

Wenn Fentanyl wie in den USA anscheinend relativ unkontrolliert verfügbar ist, auch ohne Schwarzmarkt, dann sieht mir das nicht nach einem strukturierten Umgang mit diesen Substanzen aus. Das wäre aber für solche Abgabeprogramme nötig. Diese Programme erfordern auch die Mitwirkung der Süchtigen, die müssen das wollen. Ansonsten beschaffen sie sich den Rest einfach trotzdem auf dem Schwarzmarkt.

12:37 von Superschlau

"Und jeder, der das nicht glaubt, wird von mir aufgerufen, alle seine Gartenzäune restlos zu entfernen und die Haustür offen stehen zu lassen."

Sie wissen aber schon, wenn ca. 20% des Drogenschmuggels durch die Mauer unterbunden wird, 100% des Schmuggels über die mexikanische Grenze durch die freigelassenen Öffnungen der Mauer, also quasi durch das Gartentor, in die USA gelangen.

#Peter Eau, #Biocreature

Liebe User "Peter Eau" und "Biocreature",

haben Sie vielen Dank für Ihre freundlichen Hinweis!

Viele Grüße
Redaktion tagesschau.de

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