Ihre Meinung zu: Große Koalition streitet über Spitzensteuersatz

31. Januar 2019 - 8:52 Uhr

Mit seinen Äußerungen zur möglichen Anhebung des Spitzensteuersatzes hat Finanzminister Scholz Widerspruch beim Koalitionspartner ausgelöst. Wirtschaftsminister Altmaier warnte vor "Gift für die Konjunktur".

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Kommentare

ja unser olaf

er will sociale gerechtichkeit

Verstehe nicht, was alle dagegen haben

Ich verstehe nicht, was alle gegen einen höheren Spitzensteuersatz haben. 95% der Leute dürfte das doch nie betreffen. Stattdessen gibts dann für alle ein bisschen mehr Knete vom Amt.

Gift für die Kunjunktur?

Lieber Herr Altmaier, Gift für die Konjunktur sind die Einsparungen bei Infrastruktur, Behörden und Verwaltungen, im Bildungswesen, im Gesundheitswesen, im Wohnungsbau und in der Umweltpolitik. Der Trickle-Down-Effekt, den Mrs. Thatcher neben Reagan propagiert hat, ist niemals eingetreten. Vielmehr haben sich Verschuldung und spekulative Blasen krebsartig ausgeweitet. Das ist nicht nur Gift für die Konjunktur, das ist Gift für die Gesellschaft.

Wer soll das noch verstehen.

Einmal sprudeln die Einnahmen, dann wieder Steuererhöhung, dann Subvention der Steuervermeidung, CumCum, CumEx, Progression schon bei unteren Einkommen, Umstellung auf FlüchtlingsStrom. Was denn nun? Am Besten Steuer nur als freiwillige Selbstverplichtung, KonzernStatus für alle?

Gift für die Konjunktur?

Warum ist eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes Gift für die Konjunktur?

Geht dadurch wirklich soviel Kaufkraft verloren? Der Staat verbrennt das Geld ja nicht, es könnte z.B. zur Verbesserung der Infrastruktur verwendet werden. Das würde den deutschen Unternehmen wohl mindestens genau so viel helfen, als wenn das Geld in Konsumgüter, teilweise aus dem Ausland, investiert würde.

Die CDU fordert also für arme und reiche Bürger und für Unternehmen Steuersenkungen. Steht irgendwo im Konrad-Adenauer-Haus ein Goldesel?

Wie kann es sein, dass eine Sozialdemokratische Partei seit 1998 mehr als 16 Jahre in der Regierung ist und der Spitzensteuersatz von 56 auf 42% gesenkt wurde und das bei gleichzeitigen ansteigen der Lohnungleichheit?

Nestbeschmutzer!

Mit solchen Äußerungen trifft Herr Scholz doch direkt seine SPD "Mitstreiter" Maas, Barley, Schulz und Stegner bzw. deren zu versteuerndes Einkommen? Hat er da wenigstens mal Rücksprache gehalten? Ich glaube eher nicht?

das wäre der richtige Weg

... und von den 56 % unter Kohl konnten Investitionen in die Wirtschaft steuerlich geltend gemacht (abgesetzt) werden. Das war ein gutes System. Wer viel in die Wirtschaft investierte, musste nur wenig Steuern zahlen.
Meiner Meinung nach irrt hier der Oberwirtschaftslobbyist gewaltig - denn das Festhalten an dem bisherigen Steuersystem ist Gift für die Konjunktur...

Und so nehmen alle wieder ihre typischen Rollen ein...

...um letztendlich dann doch...nichts zu tun und den Bürger im Wahljahr für dumm zu verkaufen.

Man mache sich bitte nichts vor, die Potentaten der GROKO sind nicht mehr als schlechte, teils sehr schlechte Laiendarsteller, die, so sie es wirklich wollten, den Bürger schon lange steuerlich hätten entlasten können. Aber weder die UNION, noch, und das ist das eigentlich erschreckende, die SPD (bürgerliche Volkspartei !!!) hat daran ein wirkliches Interesse.

Die Union bekommt von der SPD nicht die Verringerung der Unternehmensbesteuerung und die SPD von der CDU nicht die Erhöhung des Spitzensteuersatzes bei wirklichen hohen Einkommen.

Und so macht man das, was man bisher immer gemacht hat,...gar nichts !

Eine deutliche Kürzung z.B. der Subventionen für Großunternehmen und Konzernen (die gar nicht darauf angewiesen sind) als Ausgleich für eine Abschaffung des Soli und eine Minderung der ESt. bei kleinen und mittleren Erwerbseinkommen,...kommt für beide, auch die SPD, nicht in Frage !!!

Kommen die jetzt wieder mit

Kommen die jetzt wieder mit der Idee von "Besserverdienern" ? Das war man schon mit 3000€ im Monat. der Spitzensatz darf doch gerne bis 60 gehen. Dann bleiben so einem Winterkorn immer noch 8Millionen im Jahr.
Andererseits, warum zahlt man mit 3000€ im Monat 47% Steuern? Welcher Spitzenverdiener zahlt so viel, nach allen Abschreibungen? Warum wird die kalte Progression nicht langsam mal durch Dreisatz beendet? Ich weiß, da hatten in der Grundschule viele Probleme, aber daran kanns doch nicht liegen?

DEKADENT

Aussagen wie: "Erhöhung des Spitzensteuersatzes ist Gift für die Konjunktur", halte ich für dekadent. Denn eines müsste heute jedem klar sein: Die Schere zwischen Armen und Reichen spreizt sich solange, bis sie zerbricht, bildhaft gesprochen. Reiche werden immer reicher. Das wiederum liegt am Steuersystem. Und dieses System führt zu schon sehr lange zur Spaltung der Gesellschaft. Eine gesunde Demokratie wird immer versuchen, Ausgleiche herzustellen, die niemand in die Armut drängt oder zu Milliardären macht. Denn der Milliardär ist letztlich für das Elend in der Welt verantwortlich. Ab einem gewissen Vermögen, wächst dieses immer weiter an und solch eine Entwicklung ist krank, denn sie endet irgendwann in der Katastrophe. Spitzensteuersätze können solch eine Entwicklung stoppen. Die Menschheit überlebt nur, wenn soziale Gedanken ihr Basis sind. Dekadent ist, wer Reiche immer reicher macht. Dazu zählt auch Herr Altmaier.

Koalition streitet über

Koalition streitet über Spitzensteuersatz ? Während sich die Spitzensteuersätze und Eingangssteuersätze seit 1999 reduziert haben, ist die Umsatzsteuer seit den 1960er-Jahren immer wieder angehoben worden, bis zu den 19 Prozent, die heute erhoben werden. Wer also wenig verdient, zahlt fleißig Mehrwertsteuer, für's sparen bleibt immer weniger. Aber Scholz' Vorstoß belastet nur "oben" und entlastet "unten" überhaupt nicht !

Ungerecht

Was Herr Scholz da vorschlägt ist doch (mal wieder) ungerecht!
Warum müssen Besserverdiener prozentual mehr abgeben als Schlechterverdiener? Es wird dabei nicht berücksichtigt eine mögliche lange Ausbildung etc ... Im Gegenteil, diese werden bestraft. Der hart arbeitende Jurist in der Großkanzlei mit 70Stundenwoche soll mehr abdrücken als irgendeine Teilzeitkraft die sich für ihr schlechteres Gehalt entschieden hat... Das nennt man Ungerecht und was Herr Scholz hier vorschlägt ist die weitere Ausdehnung legalen Diebstahls; Dies führt nur zur Abwanderung der Erfolgreichen und schadet Deutschland... Herr Scholz sollte daher lieber den Spitzensteuersatz (und Unternehmenssteuern etc) senken... Herr Altmaier hat es zum Glück angesprochen.

Große Koalition - Steuern

Steuern anheben ? Kann die SPD etwas anderes? Neeee. Wann wird der Soli abgeschafft? Oder verläuft diese Abschaffung im Sande?

Spitzensteuersatz für "Hohe Einkommen"?

Dann aber bitte so, dass nicht jeder Schichtarbeiter durch seine gerechtfertigten und hart verdienten Zuschläge - wie bereits vorgekommen - zu einem Bezieher eines "hohen Einkommens" wird!
Angemessen wäre ein Einstig ab vielleicht 150.000€/Jahr.

Aber auch solche "sozialen" Maßnahmen werden das zertsörte Image der SOZIALdemokratischen Partei Deutschlands nicht wieder herstellen können.

Zeichen an die Kinder

Was soll man seinen Kindern noch sagen, um sie in der Schule zu motivieren? Wenn du einen guten Job hast und gut verdienst, dann kommt der Staat und versucht dich maximal zu schröpfen. Leistung wird sich auf kurz oder lang in diesem Land überhaupt nicht mehr lohnen - der Abstieg hat bereits begonnen.

Anhebung möglich…

Die Anhebung der Spitzensteuer ist durchaus denkbar. Wesentlich dabei ist, ab wieviel Einkommen der Spitzensteuersatz greift. In den letzten achtzehn Jahren hat sich die Anzahl der Spitzensatz-Steuerpflichtigen um ein Vielfaches erhöht. So werden mittlere Einkommen Arm besteuert und dies unter Sozialdemokraten, dass kann nicht sein ...

Eine Umverteilung "von Oben nach Unten" ist überfällig...

Der Ansatz ist daher voll richtig und sollte endlich mal angegangen werden...
Wir haben eine marode Infrastruktur,welche endlich modernisiert werden muss...
Dann kommt als nächstes das Rentenproblem, welches schon angefangen hat, weil immer mehr auf Grundsicherung angewiesen ist.
Das sind die Probleme welche endlich angegangen werden müssen...

Die dt. Mittelschicht hat mit

Die dt. Mittelschicht hat mit die höchste Steuer- und Abgabenbelastung europaweit, wenn nicht sogar weltweit. Soweit so schlecht.
Was wir in den letzten 3 Jahrzehnten erleben, ist eine neoliberale Umverteilung zu Gunsten der Wirtschaft.
Und alle Regierungen pushen sich selbst für ihre Erfolge, die in Wahrheit lediglich Pyrhussiege darstellen.
Erkauft wurde alles mit Verschleiß zu Lasten der Bürger, denen in den kommenden Jahren weitere Lasten aufgebürdet werden, denn das Ende des WiWa. wird kommen. Was dann, liebe Politiker, die ihr leider nur auf die nächste Wahl schielt!?
Ich denke, es fehlen 100te Milliarden, um Bildung, Sicherheit, BW, DB, Infrastuktur, Pflege, Rente, usw. in den Griff zu bek.
Jeder der halbwegs öko. denken kann, weiß,
dass dies ohne weitere Steuer und Abgaben nicht funktionieren wird. Ja, die 3 Affen!!
Eines dieser Projekte ist die Grundsteuer, aber andere wie Pflege, Bildung, Rente, haben eine viel größere Dimension.
Hoffentlich begr. das unsere VV.
Quo Vadis!!

wir bauchen keinen höheren Spitzensteuersatz

Wir brauchen eine gesamteuropäische Regelung, die dafür sorgt, dass Internationale Unternehmen überhaupt Steuern zahlen.

Deutschland hat einen Unternehmenssteuersatz von 29,83%, das Europäische Mittel liegt bei 22,6%.

Würden diese Gelder tatsächlich eingezogen, wären alle Finanzierungsprobleme gelöst.
Amazon hat 2017 weniger als 1% Steuern gezahlt durch Verlagerung.

bei einem Umsatz von 177,87 Mrd. € 2017 nur in Deutschland hätte dies eine Mehrsteuereinnahme für Deutschland von

51,299 Mrd. € bedeutet nur durch Amazon.

Der Bundeshaushalt 2017 war 329,1 Mrd. €

Ein wenig Dreisatz offenbart uns dann:
Allein durch die volle Besteuerung von Amazon hätte D Mehreinnahmen von bis zu 15,58% des Gesamthaushaltes gehabt.

Es würden noch weitere Summen von anderen Firmen hinzukommen.

Aber, keiner von ihnen muss den vollen Satz bezahlen, weil es unsere Politik nicht hinbekommt einheitliche Regeln zu treffen.

@ Karl Napf, um 08:54

...und unser Peter Altmaier erst mal.
Der sieht in der Erhöhung des Spitzensteuersatzes schon die nächste Wirtschaftskrise.
Es ist zum Heulen...

Was mir immer ein Rätsel bleiben wird:

Wer hat Olaf Scholz dazu gebracht, nur Reiche würden was zur Konjunktur beitragen? Tut das nicht JEDER?
Die logische Folge wäre nach O. Schulz: Steuern ganz abschaffen. DA bin ich dabei!

...der Finanzminister Scholz

will noch mehr Geld zum Umverteilen...darin war die SPD immer gut. Welche verlorenen Wähler sollen denn so zurückgeholt werden...sicherlich nicht mehr bei den schon bisher arg geschröpften Angestellten- und Facharbeiterschichten. Statt die Steuerüberschüsse wenigstens teilweise dem Bürger zurückzugeben, will er nochmals bei den Leuten zulangen. Klassenkampf und Klientelpolitik wollen die Leute nicht mehr.

Konjunktur

Höhere Steuern für die absoluten Spitzenverdiener haben keinerlei Auswirkungen auf die Konjunktur. Die "Superreichen" investieren nicht in Montagehallen, sondern in Aktien.

Ja ne is klar...

Das Altmeier seine Wahlklientel nicht verprellen will, ist klar. Das er auch die Konzerne nicht verprellen will, ist auch klar. Wer soll ihm (Altmeier) denn sonst Zucker in den hintern pusten?
Wenn unsere Steuergesetzgebung wirklich fair wäre, würde ja auch keiner meckern. Aber: die Mehrwertsteuer ist zb das ungerechteste Steuerlein auf Erden, da es die kleinen Einkommen überproportional belastet. Weiterhin die Deckelungen bei beitragspflichtigen Sätzen. Wenn einer 10 Millionen verdient - ok. Soll er/sie. Warum aber die Beiträge für die Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung, etc eine deckelung haben - verstehe ich nicht. (Übrigens viele andere auch nicht)
Wir haben nämlich keine Probleme auf der ausgabenseite. Sondern auf Seiten der Einnahmen!

Das bekannte dumme

Geschwätz von Altmaier. Der Millionär und die Krankenschwester treffen sich beim tanken, er seinen Cheyenne Turbo sie ihren alten Polo, sie kommt aus der Nachtschicht er aus seinem Daunenbett beide Zahlen den gleichen Literpreis. Beim Bäcker zahlen sie für die Brötchen auch den gleichen Preis. Wenn Herr Altmaier nicht endlich etwas mehr für die schwachen Schultern
unternehmen will ist es nicht nur dumm sondern auch eine Schande für einen Christdemokraten.

Finde ich gut

und warum nur 3 Prozent ?.
" Wirtschaftsminister Altmaier warnte vor "Gift für die Konjunktur".
Bei höchsten Strompreisen und Mieten die nur nach oben gehen, 2 Prozent Inflation bei Nullzinsen.
Das ist alles positiv für die Konjunktur?.
Das die Schere immer weiter aufgeht, und machen aus den Wohnungen vertrieben werden trotz das Sie Arbeiten gehen.
Die werden nicht von den Armen vertrieben, sondern von denen die mehr Steuern zahlen könnten.
Herrn Altmaier sollte von TS mal ein TV Beiträge vorgespielt werden, wie es im Land wirklich zugeht.

Wo ist die Spitze, was ist da Spitze? Breit, noch breiter.

Scholz und die SPD bewegen sich gewaltig im Abseits. Der Soli ist längst überfällig und ist vollständig und ohne Kompensation zu streichen. Wie lange will man die Bürger denn noch hintergehen?

Die Staatseinnahmen aus Steuern, Gebühren, Abgaben, staatlich sanktionierten Beiträgen steigen von Rekord zu Rekord und man kommt mit dem Geld immer noch nicht aus. Wie sieht das erst bei einem Abschwung aus.

Der Spitzensteuersatz greift bereits ab einem jährlichen zu versteuernden Einkommen von rund 56.000 Euro. Die Leistung die große Zahl der Leistungsbringer noch mehr bestrafen? Wie wäre es mit der Abschaffung der heimlichen Steuererhöhung durch die kalte Progression. Was bleibt von den erstrittenen Tariferhöhungen. Streiken für die Staatssäckel?

Würde der Spitzensteuersatz für die Spitze der Einkommen greifen (z.B. >250000€, wäre ein solche Forderung ja noch eher nachvollziehbar. So ist das völlig daneben.

Spitzenwahlergebnisse sind so nicht in Aussicht, schon gar nicht für die SPD.

Überfällig

Zu groß ist der Lohnunterschied, dagegen muss etwas unternommen werden.

Wird es nie geben; die CDU

Wird es nie geben; die CDU will nicht, weil sie die Interessen der Reichen vertritt, und die SPD wird ihn nicht durchsetzen, weil sie andere Prioritäten (Frauen, Flüchtlinge) hat.

Auswanderung

Sie SPD will endgültig dafür sorgen, dass die Leute, die viel verdienen, das Land in noch größerer Zahl verlassen. Die Zuwanderer leben von HartzIV und die Abwanderer fliehen vor den Steuern. Warum soll man in Deutschland bleiben, wenn in Nachbarländern viel mehr Netto vom Brutto bleibt?

Herrgott Herr Schulz, die Reichen

wollen ja mehr bezahlen aber eben selber bestimmen wofür. Etwas für Harz 4? Niemals. Bundeswehr? Gottbewahre.
Die denken da mehr an eine neue Protzkarre, ein Boot, Tschuldigung Schiff. Eine Wochenendvilla wäre auch richtig nett. Das versteht ein Sozi nicht das die die die Kohle verdienen nicht auch noch teilen wollen.
Damit das so bleibt gibt man der CDU ein paar Spenden, die kann man wenigstens absetzen.

Große Koalition streitet über Spitzensteuersatz....

Drei Prozent Erhöhung des Spitzensteuersatzes.Und selbst das wird von den Vertretern der Besserverdienenden als "zu viel" angesehen.Unter der SPD/Grünen-Regierung (Schröder-Fischer) wurde er Anfang der 2000er Jahre von 53 % auf 42 % gesenkt.Er lag mal in den 1970er Jahren bei 56 %.

Auffallend

Es ist auffallend, dass Steuern für "Leistungsträger" in D immer schlecht sind, während der breite Mittelstand nicht zuletzt wegen der kalten Progression regelmäßig immer höher geschröpft wird. Über die wird vor Wahlen gerne geredet und dann passiert regelmäßig nichts.
Wie im Artikel erwähnt sind seit Kohls Zeiten die Steuern für Begüterte nicht nur beim Spitzensteuersatz stetig gesunken. Auch die läppische Besteuerung von Kapitalerträgen, die Änderungen bei Erbschafts- und Vermögenssteuer tragen dazu bei, dass dort wo Geld ist, die Steuerbelastung seit damals gesunken ist. Von diversen Abschreibungsmöglichkeiten mal gar nicht zu reden.
Bei allen möglichen Themen fallen der Politik immer Steuerfreibeträge ein, die denen am meisten bringen, die viel Steuern bezahlen.
Aber ich bin mir sicher es kommt gleich wieder der Begriff "Neiddebatte" in die Diskussion.

Auf die Idee...

...multinationale Konzerne endlich konsequent zu besteuern und somit an den Kosten der Gemeinwohlfinanzierung zu beteiligen, kommt niemand in der GROKO. Wie auch, haben die Hausausweisbesitzer doch nach wie vor direkten, fast uneingeschränkten Zugang zu den Fachausschüssen und direkten Einfluss auf zukünftige "Besteuerungsmodelle".

Den massiven politisch schon lange nicht mehr zu verantwortenden Einfluss der "Wirtschaft" auf Entscheidungen endlich zu begrenzen, kommt weder für Union noch für die SPD in Frage.

Wie man bei Union und SPD mit solchen, wohl mindestens obskuren "Verbindungen & Verflechtungen" auch zukünftig umzugehen gedenkt, zeigt die Causa von der Leyen / Verteidigungsministerium. Man verschleiert und praktiziert alles, was einer...Transparenz entgegenwirkt.

Die GROKO-Partner täuschen den Bürger natürlich ganz bewusst, wenn sie behaupten,..."Mittel zur Gegenfinanzierung von Steuererleichterung der Bürger gäbe es derzeit nicht".

Man will einfach nichts ändern...!

der irrsinn nimmt seinen lauf

der bund erstickt quasi in den steuereinnahmen. und was macht der SPD finanzminister? fabuliert von noch höheren steuern, während gleichzeitig die konjunktur einbricht, auch durch die grottenschlechte arbeit der regierung

Gift für die Konjunktur...

wohl nur für die Bonzenwähler der CDU!
Endlich mal ein vernünftiger Vorschlag, am besten wieder in den alten Stand, 56%!

Die Schere Arm und Reich geht immer weiter auseinander, Beiträge für Kitas uns werden nach oben gedeckelt und er kleine Mann darf voll zahle.

Es ist noch viel zu tun um die Reichen endlich wieder an der Gesellschaft zu beteiligen.

@ Superschlau, um 09:22

Wer bitte zahlt “mit 3000€ im Monat 47% Steuern“?

mehr hammse einfach nicht druff

die Sozen..das Geld der anderen geben sie am liebsten aus!
Der sogenannte Spitzensteuersatz greift bereits beim Mittelstand...das sind die die den Karren ziehen!!
Suggeriert wird aber es seien ausschließlich Großkonzerne.

Und wieder einmal macht Herr Altmaier deutlich wessen

Interessen von der Politik vertreten werden. Wäre einmal zu wünschen, wenn sich die Wähler mit einem Einkommen unter 8000€ /Monat das einmal bis zur nächsten Bundestagswahl merken könnte. Dann könnten diese Interessenvertreter-Parteien der Reichen unter die 5% Klausel fallen und anschließend einmal eine Politik im Interesse der Bürger gemacht werden.

SPD konsequent, knallhart so oder auch so oder auch anders

"Der SPD-Politiker verwies darauf, dass der Spitzensteuersatz zu Zeiten des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl bei 56 Prozent gelegen habe, heute liege er bei 42 Prozent."

Da hat Herr Scholz natürlich recht, aber warum hat die SPD höchstselbst im Bund mit den Grünen diesen Spitzensteuersatz denn erst gesenkt? Jetzt bockt erwatungsgemäß die CDU, denn das hätte sie seinerzeit auch nicht schlechter hinkriegen können. Die empfinden schon allein eine Debatte darüber als Konjunkturgift.

Als Gift für unsere Gesellschaft sehe ich hingegen vor allen Dingen zunehmende soziale Ungerechtigkeit. Da hilft die SPD leider auch nicht mehr. Von 56% runter auf 42% knallhart durchziehen und dann mal die "revolutionäre Forderung" von 45% in die "Zeit" schmeißen ist armselig.

Übelkeit

Mir wird übel, wenn ich immer wieder diese alte Leier von Steuererhöhungen höre, die alle linken Parteien gebetsmühlenartig herauswürgen. Die Steuereinnahmen sprudeln wie noch nie und die wollen die Bevölkerung immer weiter schröpfen.
Ein Junggeselle mit 55000€ Jahreseinkommen (z.B. Facharbeiter bei VW) muss den Spitzensteuersatz zahlen und landet mit seinem Einkommen damit im Bereich der unteren Mittelklasse!
Er soll aber ein Spitzenverdiener sein!
Diese Vorschläge sind doch krank!

Am 31. Januar 2019 um 09:22 von Superschlau

" Andererseits, warum zahlt man mit 3000€ im Monat 47% Steuern? "
Wie kommen Sie auf 47% ?
Wie kommen Sie auf 3000 ?

" Ab einem jährlichen zu versteuernden Einkommen von 55.961 Euro greift der Spitzensteuersatz. Dies bedeutet, dass jeder Euro, der über dieser Grenze liegt, zu 42% versteuert wird. Für Ehepaare gilt der doppelte Wert. Die Grenze liegt hier entsprechend bei 111.922 Euro."

" Zahlreiche Abzüge und Freibeträge können noch vom Bruttoeinkommen abgezogen werden und sorgen oftmals dafür, dass das zu versteuernde Einkommen faktisch nicht mit dem Spitzensteuersatz belastet wird. "

Für die Summen müssen die Meisten 2 Jahre arbeiten gehen in unserem Land.

Da zeigt sich mal wieder

welch Geistes Kind dieser Altmaier ist. Er macht die Rechnung auf:
Wachstum vs. Gesellschaft.
und entscheidet sich - wie alle anderen Groko-Teilnehmer - für das Wachstum!
Was natürlich Unfug ist, und dem Wähler mehr als genug über die Einstellung zum Bürger sagt. Finanzielles Wachstum benötigt natürlich die Grundlagen:
Bildung, Infrastruktur, Sicherheit, etc. Genau das, was uns gerade um die Ohren fliegt; aber in Berlin immer noch nicht angekommen ist.
Aber warum in die Zukunft investieren, wenn man nicht mal die einfachsten Zusammenhänge begreift. Als ob Familien der "Spitzenverdiener" von Butter auf Margarine umsteigen müssten... Und es werden auch nur die Leute gehen, die hier trotz immensem Geldsegens, das Finanzamt betrügen. Laßt sie gehen!

Zur SPD:
EUER Gerd hat diese Reduzierung eingeführt! Das hat sich nicht einmal Kohl getraut.
Warum steht die Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht im Koalitionsvertrag? Ihr hattet bei der Regierungsbildung ALLE Joker in der Hand.

In Deutschland haben wir nach

In Deutschland haben wir nach Belgien den zweithöchsten Steuersatz in der EU. Und dann nochmal rauf? Was ist aus dem Soli geworden? Der sollte ursprünglich nur für 2 Jahre gelten. Und nach ca. 25 Jahren haben wir ihn immer noch. Das war auch eine Steuererhöhung, wovon manchmal geredet wird, aber abgeschafft wird er nicht.

Diese Vorzeigepolitiker

haben nur ein Ziel, den Bürger auszunehmen, wo es nur geht. Die eigenen Pfründe sind natürlich gesichert. Wurde nicht erst erklärt, dass wir wieder Exportweltmeister geworden sind und Steuereinnahmen, KV- Konten und alv-Konten Höchstbestände ausweisen.
Was passiert dem ganzen Geld der hart arbeitenden Bevölkerung? Löst es sich in Luft auf? Oder geht das Geld in soziale Weltprojekte?
Wo bleibt dass Geld?

Wer hat darauf eine Antwort?

um 09:15 von eine_anmerkung

>>
Nestbeschmutzer!

Mit solchen Äußerungen trifft Herr Scholz doch direkt seine SPD "Mitstreiter" Maas, Barley, Schulz und Stegner bzw. deren zu versteuerndes Einkommen? Hat er da wenigstens mal Rücksprache gehalten? Ich glaube eher nicht?
<<

Was ist nun der Inhalt Ihres Kommentars außer einer Portion Gift zu versprühen ? Kann es nicht einmal ohne irgendwelche Beleidigungen und Polemiken abgehen ?

Am 31. Januar 2019 um 09:29 von Frank_Furter

" Dann aber bitte so, dass nicht jeder Schichtarbeiter durch seine gerechtfertigten und hart verdienten Zuschläge - wie bereits vorgekommen - zu einem Bezieher eines "hohen Einkommens" wird!
Angemessen wäre ein Einstig ab vielleicht 150.000€/Jahr. "

Wo verdient man denn als Schichtarbeiter diese Summen, das wäre mal interessant was Sie unter Arbeiter verstehen.

Man vergleiche auch einmal den ehemaligen Spitzensteuersatz

in den USA https://nullpunktfeld.wordpress.com/2011/06/03/historische-steuerfusse-f...

mit der Entwicklung und Entsolidarisierung der amerikanischen Gesellschaft. Heute glaubt keiner mehr, dass dieser im "homeland" des Kapitalismus einmal bei über 90% lag und solange zu Amerika noch aufgeschaut wurde bei 70% und mehr.

um 09:28 von august pichl

>>
Steuern anheben ? Kann die SPD etwas anderes? Neeee. Wann wird der Soli abgeschafft? Oder verläuft diese Abschaffung im Sande?
<<

Koalitionsvertrag nachlesen.

Man kann

doch nicht den armen Besserverdienenden einfach mehr Geld abnehmen! Wo kämen wir denn da hin?
Stelle sich einer einmal vor, da geht von einem der superreichen eine ganze Million mehr an den Fiskus?
Sowas darf nicht passieren!
Ihnen könnte es plöt8ch schlechter gehen, wenn dann nur noch ein jährliches Einkommen von 10 Mio. Euro vorhanden ist. Natürlich cum.ex ausgeschlossen.
Meiner Meinung nach müssten auch Roboter und Maschinen in Fabriken besteuert werden und zum sozialen System beitragen.

Wozu ?

Es ist ein kleiner Teil der Mittelschicht der wieder für die Verwüstungen des Neoliberalismus im unteren Einkommensbereich bezahlen soll? Für das Versagen der Politik.
Niederiglohnsektor mit extrem steigenden Lebenserhaltungskosten und Immobilienpreise... alles zum Erbrechen kaputt gespart... da brauch man kein Volkswirt sein um zu verstehen dass das nicht lange gut gehen kann .
Wie einige Kollegen erwähnt haben, soll der Scholz sich mal lieber um die Steuergelder kümmern die dem Staat zustehen bevor er neue beansprucht. Und ich bezweifle dass damit die Schere zwischen Arm und Reich kleiner wird. Sondern lediglich der „ärmere Teil“ wird größer.
Während die tatsächlichen vermögenden sich einen abschnalzen.

um 09:38 von landart

>>
...der Finanzminister Scholz

will noch mehr Geld zum Umverteilen...darin war die SPD immer gut. Welche verlorenen Wähler sollen denn so zurückgeholt werden...sicherlich nicht mehr bei den schon bisher arg geschröpften Angestellten- und Facharbeiterschichten. Statt die Steuerüberschüsse wenigstens teilweise dem Bürger zurückzugeben, will er nochmals bei den Leuten zulangen. Klassenkampf und Klientelpolitik wollen die Leute nicht mehr.
<<
"Klassenkampf und Klientelpolitik" versuchen Sie in das Thema hineinzutragen. Und auch an Ihrer Umverteilungsmär ist nichts dran. Abgesehen davon, dass unter Schröder der Spitzensteuersatz gesenkt wurde (aus meiner Sicht zu stark), geht es ja um zusätzliche Investitionen (Straßen, Brücken, Schulen), was mit Umverteilung nun überhaupt nichts zu tun hat, sondern um Beiträge zum Gemeinwesen.

@planetearth um 09:24Uhr

Na, dann verbieten Sie doch einfach per Gesetz "reich" zu sein, und zwar unabhängig davon ob der Reichtum ererbt oder selbst erarbeitet wurde. Sie wissen aber schon, daß z.B. ein manchen Gegenden Afrikas es den Begriff "reich" auch gibt, wenn sich der auch eher über die Zahl der Kühe, Ziegen oder Schafe definiert. Erstaunlicherweise ist dort die Gier nach "Reichtum" nicht anders, als bei uns! Unabhängig davon finde ich es immer wieder lustig, mit was die Medien und die Bevölkerung beschäftigt werden kann! Wann wird endlich erkannt, daß es garnicht um den Spitzensteuersatz geht! Wer sich in den Steuergesetzen auskennt, weiß, daß entscheidend die Abschreibe- und Absetzungsmöglichkeiten sind, egal ob bei einer natürlichen Person oder bei der Bilanz einer GmbH oder AG. Aber mangels Durchblick sorgt das natürlich nicht für Diskussionen! Dabei sind darin die Gründe für das niedrige zu versteuernde Netto zu suchen und der Streit um den Spitzensteuersatz ist wirklich nur für die Medien.

08:54 von Karl Napf

ja unser olaf

er will sociale gerechtichkeit
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Klar, er will verteilen was in seinem "reinen" System auf der ganzen Welt noch nie erwirtschaftet wurde.
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(Adenauer: die größte Qualifikation der Sozis besteht im verteilen anderer Leute Geld.- Heute wie damals)

Am 31. Januar 2019 um 09:27 von skreetzh1dda

Wenn Sie schon die Gerechtigkeit ansprechen. Wie wäre es denn mal die Beitragsbemessungsgrenzen für die SV abzuschaffen?
Wenn die Ungerechtigkeit mal weg ist, dann können Sie vielleicht sagen, daß der Spitzensteuersatz bleiben muß. Was Herr Scholz fordert kompensiert diese Ungerechtigkeit nicht mal im Ansatz.
Dann hätte übrigens auch der Herr Altmaier recht. Ersteres hätte Auswirkungen auf die Konjunktur, eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes würde wenn überhaupt nur ein paar Superegoisten aus den oberen Etagen außer Landes treiben. Und wie war das noch? Jeder ist ersetzbar.

09:15 von eine_anmerkung

Nestbeschmutzer!

Mit solchen Äußerungen trifft Herr Scholz doch direkt seine SPD "Mitstreiter" Maas, Barley, Schulz und Stegner bzw. deren zu versteuerndes Einkommen? Hat er da wenigstens mal Rücksprache gehalten? Ich glaube eher nicht?
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Ein Schuft der glaubt, die steuerfreien Zulagen für Abgeordnete werden dafür "angepasst"?

re seacow

"Ich verstehe nicht, was alle gegen einen höheren Spitzensteuersatz haben. 95% der Leute dürfte das doch nie betreffen. Stattdessen gibts dann für alle ein bisschen mehr Knete vom Amt."

Wie kommen Sie denn darauf?

10:21 von Schwätzer

Sie haben es scheinbar nicht verstanden. Denn der ledige VW Bandarbeiter muss so hoch versteuert werden, weil der Steuersatz von Herrn Winterkorn und Konsorten bei nur 42 % liegt, was Sie mit Ihrem Beitrag als richtig verteidigen.

um 10:24 von Ferkelchen

>>"Was passiert dem ganzen Geld der hart arbeitenden Bevölkerung? Löst es sich in Luft auf? Oder geht das Geld in soziale Weltprojekte?
Wo bleibt dass Geld?

Wer hat darauf eine Antwort?"<<

Ich!
Bund und Länder hauen seit 2015 über 50 Milliarden für das Thema Migration raus. Der Steuerüberschuss reicht da bei weitem nicht um das gegen zu finanzieren.

09:28 von august pichl

Große Koalition - Steuern

Steuern anheben ? Kann die SPD etwas anderes? Neeee. Wann wird der Soli abgeschafft? Oder verläuft diese Abschaffung im Sande?
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Nicht nur im Sande, auch dieses Geld wollen die Sozis doch weiter für neu zu suchende Aufgaben "handhaben"!

re nicht superschlau

"Andererseits, warum zahlt man mit 3000€ im Monat 47% Steuern? "

Völlig falsch. Und nicht nur, weil der Steuersatz nur bis 42% geht.

Anscheinend haben Sie keine Ahnung vom Prinzip der Lohnsteuer.

Warum zahlen Beamte (z.B.

Warum zahlen Beamte (z.B. Lehrer)nicht endlich in die Rentenkasse ein - ein Großkonzern wie Krupp eine Stromrechnung...?
Sozialmißbrauch unterbinden....?

um 09:53 von w.k.e.

"Sie SPD will endgültig dafür sorgen, dass die Leute, die viel verdienen, das Land in noch größerer Zahl verlassen...?"

Die meisten deutschen Auswanderer gehen nicht wegen zu hohen Steuern, sondern der allgemein schlechteren Bezahlung für gleiche (oder angenehmer Erbrachte) Leistung.
Das hat weniger mit Steuern, als mit der "Würdigung" der Arbeit zu tun. Warum sonst gehen nicht wenige nach Skandinavien?

extrem hoch sind, s. Fakt Quelle: "Deutschland belastet AN besonders stark." Der OECD Durchschnitt bei Steuern liegt in Europa bei 35,9%, in Deutschland 49,7% bei Alleinstehenden. Damit ist unser Land nachweisbar Vizeweltmeister weltweit gerechnet. Zu Lebzeiten werden unsere Menschen ausgebeutet bis aufs Blut, gehen sie in Rente erhalten sie s. Fakt Quelle: "OECD Studie - Deutsches Rentenniveau ganz weit unten." Bestätigt s. Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Die Schuldigen dieser sozial ungerechten Politik sind eindeutig die Politiker der regierenden Parteien. Eine Mitschuld trifft natürlich die Wähler dieser Parteien zu. Denn warum müssen nur bestimmte Schichten der Bevölkerung die Hauptlast der Steuern tragen? Wo bleibt der Solidargedanke aller Menschen in Deutschland? Warum entziehen sich Millionen von Menschen, die Besserverdienenden, Beamten und Politiker der Versteuerung in den gesetzlichen Renten- und Krankenversicherungen? Ein sozial ungerechtes System.

Gerne erzähltes Märchen (neudt. Fake)!

Deutschland hat nach einer Erhebung der OECD die zweithöchste Steuer- und Abgabenlast aller Industrienationen.

Kapitalertragsteuer massiv erhöhen? Auf was genau? Sparer werden heute enteignet und zahlen auf die real negativen Zinsen auch noch Steuern. Ohne die milliardenschwere Entwertungen u.a. der Altersvorsorge und aller Sparer gäbe es keine Schwarze Null. Der Staat verdient ja längst an seinen Schulden. So macht Vorsorge und Sparen keinen Sinn mehr. Das bleibt nicht folgenlos. Zukunft hat das nicht!

Wenn Sie Dividenden meinen, das 25% Märchen wird von interessierter Seite und einschlägigen Politikern gerne erzählt. Dort kassiert der Staat rund 50 %. Bereits vor der Ausschüttung sind bereits erhebliche Steuern an den Staat geflossen. Doppelbesteuerung! Wo bleibt die Anrechnung?
Kapital wird zur Vorsorge investiert, Zinsen decken zuerst das Risiko, die Inflation und selbstverständlich gehört dazu ein angemessener realer Ertrag!

um 10:24 von Ferkelchen

>>
Wurde nicht erst erklärt, dass wir wieder Exportweltmeister geworden sind und Steuereinnahmen, KV- Konten und alv-Konten Höchstbestände ausweisen.
Was passiert dem ganzen Geld der hart arbeitenden Bevölkerung? Löst es sich in Luft auf?
<<

Was genau ist Ihre Frage ? Steuerverwendung können Sie in den Bundes- und Landeshaushalten nachlesen, KV hängt von Ihrer Kasse ab, ALV-Sätze wurden gesenkt.

@Hartmut der Lästige

Ja sie haben recht, weder CDU noch SPD vertreten wirklich die breite Bevölkerung (was besonders bei der SPD traurig ist) und ja sie haben auch damit recht, dass beide so üble Klatschen verdient hätten, dass es für keinen von beiden für die Regierung reicht.

Nur was dann? haben wir alternativen? die jenigen die sich selbst alternative nennen würden Deutschland in eine dunkle Zeit führen gegen die der Brexit wie ein Geburtstagswitz wirkt.

All unsere großen Parteien haben sich auf die eine oder andere Art unter die Fuchtel der Industrie begeben... nichts passiert mehr, ohne dass die großen Interessenverbände zustimmen.

Selbstständiges zukunftsorientiertes Handeln scheint in unser Politik ein etwas unschickes geworden zu sein.

Ich will einen Willy Brandt einen Helmut Schmidt, ich will einen streitbaren Politiker mit Format.

Ich will gesunden konstruktiven Streit in der Politik.

Ich will dass die Interessenabwägung nicht permanent einseitig zu Gunsten der Industrie passiert.

um 10:22 von Motorkopf

>>
Zur SPD:
EUER Gerd hat diese Reduzierung eingeführt! Das hat sich nicht einmal Kohl getraut.
Warum steht die Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht im Koalitionsvertrag? Ihr hattet bei der Regierungsbildung ALLE Joker in der Hand.
<<

Vielleicht hat Schröder nicht alles richtig gemacht. Aber man kann doch nicht die Aktualität mit historischen Ereignissen begründen. Jede Situation ist anders. Wenn Sie vor 20 Jahren mal ein Feuer mit einem Eimer Wasser gelöscht haben, so werden Sie bei Hochwasser doch wohl nicht das Gleiche tun, oder ?

@eine_anmerkung, 09:15 Uhr

Haben Sie irgendwelche Einblicke in die Vermögensverhältnisse der von Ihnen angeführten Personen?

Mir ist darüberhinaus nicht bekannt, dass sich die von Ihnen benannten Personen in der Vergangenheit, öffentlich oder privat, explizit und generell gegen eine Anhebung des Spitzensteuersatzes ausgesprochen hätten - und sei es nur aus dem von Ihnen unterstellten Eigeninteresse.

Sofern Sie hierfür also keine Belege mit objektiv nachprüfbaren und seriösen Quellen anbieten können, entlarven Sie sich selbst als billiger, rein ideologisch motivierter Schaumschläger ohne jeden Bezug zur Realität.

Zur Sache sage ich mal: Scholz hat so recht

Also ich sage dazu mal:

Scholz hat recht. Die Reichen muessen härter besteuert werden, gerade diese ganzen Politiker der Union, FDP, SPD, AfD und Co. Aber auch diese ganzen Konzerne wie diese betruegerischen Autokonzerne, Pharmakonzerne, diese ganzen Fossildinos (RWE, Uniper und Co), diese ganzen Banken und so weiter gehören viel härter besteuert! Statt dessen gehören die unteren und kleinen Einkommen entlastet und dafuer gehören die Steuertarife geändert.

Zusätzlich gehört die Grundsteuer ersatzlos gestrichen, weil es schon die Grunderwerbssteuer gibt. Dann könnte man darueber hinaus noch so einige weitere Unsinnssteuern streichen.

Und dem werten Herrn Altmaier geht nur die Duese, weil die werte Union um ihre Parteispenden fuerchtet und dass sie von den Fleischtöpfen vertrieben wird was gut ist so.

Ergo: es braucht endlich eine komplette Steuerreform die uns schon seit ewigen Zeiten versprochen wird.

An Ferkelchen, Ihren Beitrag kann ich nur unterstützen.

Die soziale Ungerechtigkeit vor allem in Deutschland wird von keinem westlichen Nachbarland erreicht. Die Steuern vor allem für die Reichen und Vermögenden sind nachweisbar heute nur 45%. Im Gegensatz zu unseren westlichen Nachbarländern, Minimal 55% in Österreich bis 60% in Dänemark, Norwegen, Finnland. In all den Ländern werden die Steuereinnahmen von oben nach unten zu Recht verteilt, wie z.B. in der Rente, nach Abzug der Miete s. Fakt Quelle: " 1 100 Grundrente in Holland seit 2011." Ähnlich sieht es in allen anderen westlichen Nachbarländern aus, nur im reichen Deutschland die Grundrente 424 Euro plus Mietzahlung. Eine Schande bei den heutigen Preisen, Millionen von Menschen leben im reichsten Land Europas in Not, Elend in Armut, s. Fakt Quelle. "Die reale Armut in Deutschland 2018." Geschätzte 30 Millionen Mitbürger werden ausgegrenzt vom Wirtschaftswachstum und Reichtum in unserem Land. Nur Krümel vom Gewinn werden für viele Menschen von den Politikern ausgeschüttet.

Ich fürchte es gibt mehr

Ich fürchte es gibt mehr Menschen in unserem wohlhabenden Land, die auch die 70 Stunden Woche erreichen aber nie auch nur annäherend an einen Verdienst wie Ihr Anwalt kommen... Das studieren in unserem Land ist kostenlos und es gibt BAFÖG, den man seit neuestem ja nicht mal mehr nach 20 Jahren zurückzahlen muss. Wie Sie sehen eine runde Sache für den Herrn "Anwalt".
Wie schauts aber z.b. bei dem gelernten Landwirt aus der angestellt auf einem Hof arbeitet. Wer hat Ihn unterstützt in der Ausbildung und wo ist sein gerechter Verdienst? Wie kann er sein Leben jetzt und später materiell absichern?

um 09:47 von gman

>>
Der Spitzensteuersatz greift bereits ab einem jährlichen zu versteuernden Einkommen von rund 56.000 Euro. Die Leistung die große Zahl der Leistungsbringer noch mehr bestrafen? Wie wäre es mit der Abschaffung der heimlichen Steuererhöhung durch die kalte Progression. Was bleibt von den erstrittenen Tariferhöhungen. Streiken für die Staatssäckel?
<<
Das Durchschnittseinkommen bei Vollzeitbeschäftigung und 12 Gehältern liegt etwa bei 45.000 €, also weit ab vom Spitzensteuersatz. Nimmt man Teilzeitkräfte etc. dazu, dann zeigt es, dass der ganz überwiegende Teil der Arbeitnehmer mit dem Spitzensteuersatz auch nicht entfernt zu tun hat.
Kalte Progression wird durch entsprechende Anpassungen bereits berücksichtigt.

Was man so alles an Unsinnssteuern streichen könnte

Was man zum Beispiel so alles an Unsinnssteuern streichen könnte:

https://www.wunderweib.de/diese-steuern-zahlst-du-deutschland-100009.html

-> Kaffeesteuer
-> Luftverkehrssteuer
-> Feuerschutzsteuer (Versicherte müssen eine Feuerschutzsteuer zahlen (z.B. bei der Hausratsversicherung, Wohngebäudeversicherung, Feuerversicherung)
-> Stromsteuer
-> Versicherungssteuer (Versicherungsgelder (z.B. Prämien, Beiträge) werden versteuert)
-> Solidarzuschlag (eh verfassungswidrig seit 01.01.2019)

Diesen ganzen Quark könnte man alles ersatzlos streichen. Warum man zum Beispiel die Stromsteuer streichen könnte?? Der Grund ist, weil wir Buerger eh schon diese ganze EEG-Umlage alleine tragen muessen und die ganze stromintensive Industrie NICHT mitzahlen muss. Aber genau dass wäre nötig fuer mehr Beitragsgerechtigkeit.

Wer mit seinem Einkommen

unter den "Spitzensteuersatz" fällt, der kurbelt hier gar nichts an, der fliegt zum Abendessen nach Paris oder Marseille, zum Shoppen nach London oder New York, zur Oper nach Mailand, zur Fußmassage nach Bangkok, zum Golfen übers Wochenende nach Sydney, zum Urlaub auf die Seychellen oder Malediven, zum "Abhängen zwischendurch" nach Vegas oder L.A., noch ein bisschen von der vielen Kohle verbrennen.

Das sollte ein Altmaier eigentlich wissen, wenn er von "Konjunktur" redet.

Spitzensteuersatz

Das Problem ist, dass die Grenze, ab der der Spitzensteuersatz bezahlt werden muss, jahrelang gleich bleibt. So rutschen bei jeder Lohnerhöhung immer mehr in diese Region. Nach der Logik ist man mit 56000€/Jahr Spitzenverdiener.
Komisch ist, dass die Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung jedes Jahr an die Lohnentwicklung nach oben angepasst werden (zurecht), dies aber bei den Steuersätzen nicht möglich ist. Aber das Eine bringt ja Geld, das Andere kostet.
Also Spitzensteuersatz rauf und die Grenzen nach oben schieben. Das macht die Steuerkurve auch flacher und müsste am Ende insgesamt noch nicht mal eine Erhöhung sein. Nur halt für Manche. Allerdings könnten dadurch das Gesamtaufkommen sogar sinken. Das geht natürlich gar nicht.

um 11:15 von dilbert_66

>>"Wer mit seinem Einkommen unter den "Spitzensteuersatz" fällt, der kurbelt hier gar nichts an, der fliegt zum Abendessen nach Paris oder Marseille, zum Shoppen nach London oder New York, zur Oper nach Mailand, zur Fußmassage nach Bangkok, zum Golfen übers Wochenende nach Sydney, zum Urlaub auf die Seychellen oder Malediven, zum "Abhängen zwischendurch" nach Vegas oder L.A., noch ein bisschen von der vielen Kohle verbrennen"<<

Und das soll alles bei einem Einkommen von ab 57 Tp.A. möglich sein? Haben Sie für das von Ihnen Gesagte Belege?
Sofern Sie hierfür also keine Belege mit objektiv nachprüfbaren und seriösen Quellen anbieten können, entlarven Sie sich selbst als billiger, rein ideologisch motivierter Schaumschläger ohne jeden Bezug zur Realität.

RE:dr.bashir

Ihren Kommentaren werter dr.bashir stimme ich gänzlich zu !
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass wir seit mehr als 13 Jahren CDU-geführte Regierungen unter Kanzlerin Merkel beobachten können, wie sie das Thema der "kalten Progression" verschleppen. In dieser Frage traue ich der CDU nicht das Geringste mehr zu.
Mir bleibt die Hoffnung, das die Parteien "links" der CDU sich diesem Thema widmen, und endlich entsprechende Steuergestze durchsetzen.

Gruß Hador

die deutschen Steuern sind lächerlich hoch

der deutsche Arbeitnehmer ist der Idiot der Nation. Das Geld wird in den Konzernen geschaufelt, von den Arbeitnehmern erarbeitet, aus Arbeitnehmertaschen durch die Politik in die EU und irrsinnige Projekte verschleudert (man denke nur daran, dass allein die Aufnahme von ca. 2 Millionen Flüchtlingen in den letzten Jahren dem Staat 1 Billiarde Euros Steuermittel kosten wird). Es wird in Deutschland an den Interessen der Bürger vorbeiregiert.

Es „rutscht“ nicht durch

Das „Trickle-Down-Prinzip“ (Erläuterung siehe (wikipedia.org/wiki/Trickle-down-Theorie) funktioniert erfahrungsgemäß nicht. Jedenfalls nicht nachhaltig im Sinne der Förderung des Gemeinwohls.

Dazu fehlt es leider schlicht zu vielen (nicht allen!) der in unserem geldgesteuerten Wirtschaftssystem finanziell weit überdurchschnittlich "erfolgreichen" Wirtschaftsakteure - und dies nicht zuletzt gerade aufgrund ihrer Kapital- und Finanzstärke - an Verantwortungsbewusstsein für die Gemeinschaft.
Und an Gemeinsinn.

So gesehen wäre es durchaus angebracht, stärkere Schultern auch stärker zu belasten als schwächere („Apropos Koalition: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier wies Scholz' Vorschlag sofort zurück. "Jede Debatte über Steuererhöhungen ist Gift für die Konjunktur", sagte der CDU-Politiker der "Bild".

Er forderte "Steuerentlastungen für alle Bürger, für schwache und starke Schultern gleichermaßen". Daher schließe der Koalitionsvertrag Steuererhöhungen "zu Recht kategorisch aus"“).

re dr.bashir

"Komisch ist, dass die Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung jedes Jahr an die Lohnentwicklung nach oben angepasst werden (zurecht), dies aber bei den Steuersätzen nicht möglich ist. Aber das Eine bringt ja Geld, das Andere kostet."

Auch die Steuerfreibeträge werden jährlich angepasst.

Es wird wirklich langsam mal Zeit...

...das Rad wieder in die richtige Richtung zu drehen.

Ja, Herr Altmaier, Reiche werden immer reicher. Ich merke aber nichts davon, wie das den Armen in irgend einer Weise hilft, wenn das eine Prozent Superreiche ihren Gewinn in Aktien anlegen.

Aufstocken, Altersarmut und Hartz4 wird immer mehr, die Infrastruktur verfällt. Und das, obwohl die Wirtschaft brummt wie noch nie. Aber es gibt immer noch GroKo-Politiker, die behaupten, die aktuelle Politik wäre die richtige.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich halte von Herrn Scholz überhaupt nichts. Ich bin mir sogar sicher, das er über die Absage von Herrn Altmaier froh ist.

Scholz will im Leben nicht solche Ideen umsetzen (erinnert sich noch Jemand an den Vorschlag 12€ Mindestlohn?), sondern nur mal in die Medien kommen.
Das heisst aber nicht, das diese Ideen falsch sind (auch wenn sie natürlich viel zu kurz gedacht sind). Sie werden eben nur von einem Populisten missbraucht.

11:00 von gman

so isses. und weil sich ausländer nicht zweimal ausnehmen lassen wollten, hat eichel die cum-cum und cum-ex erfunden, mit den folgen halt, daß er als socialdemokratischer lehrer die feinheiten nicht ansatzweise erkannt hat.

und nur nebenbei; ca 29% steuern obendrauf sind alles andere als läppisch. zumal man nichtmals seine kosten gegenrechnen kann. ein weiterer einmaliger fall von staatsversagen

Feed the rich

Ach je,Hr. Altmaier, dieser CDU Reflex nervt. Warum müssen Leute entlastet werden, die in ihrem Geld ersticken. Dass Reichtum nicht mit Fleiß gleichzusetzen ist, weiß jeder. Egal, ob glaubwürdig oder nicht, in der Sache hat Scholz recht.

Einfach

Je mehr Einkommen desto weniger Auskommen.

um 13:11 von Hador Goldscheitel

>>"Mir bleibt die Hoffnung, das die Parteien "links" der CDU sich diesem Thema widmen, und endlich entsprechende Steuergestze durchsetzen"<<

Da habe ich so meine Bedenken (links der CDU). Wenn ich da an so Schelmenstücke wie ein bedingungsloses Grundeinkommen ohne jeglichen Zwang für alle denke, wird der Finanzierungsbedarf der "links von der CDU" agierenden Parteien in Größenordnungen schießen wo wir über die Erhöhung des Spitzensteuersatzes gar nicht mehr zu reden brauchen. Kurzum, mit "links" wird alles noch schlimmer.

Koalition streitet über Spitzensteuer

Ökonomisch gesehen war die Agenda 2010 von Kanzler Schröder absolut notwendig, da die Wirtschaftsdaten schlecht, und die Arbeitslosenzahlen schlecht waren. Gesellschaftspolitisch gesehen wirken sich diese Reformen bis heute katastrophal auf den Zusammenhalt der Gesellschft aus. Den Preis für die Reformen zahlten die Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger und die Reichen profitieren bis heute davon. Die Schere zwischen arm und reich wird immer größe, die Mittelschicht schwindet.
Spätestens nach der letzten Wirtschaftskrise, bedingt durch die Finanzkrise, welche in den USA ausgelöst wurde, hätten die unteren Einkommen (auch steuerlich) gestärkt und das ALG II erhöht werden müssen. Und wieder zeigt die Regierung Merkel, auch unter Beteiligung der SPD, nur wenig Interesse diesen Misstand zu beheben.
Ich hoffe, dass von der SPD noch einiger mehr kommt, als nur der Vorschlag von Herrn Scholz !

Gruß Hador

@ 09:27 von skreetzh1dda

Warum müssen Besserverdiener prozentual mehr abgeben als Schlechterverdiener?

Das nennt man Sozialstaat. Jeder gibt das, was er kann, damit alle vernünftig leben können.
Menschen mit niedrigem Einkommen haben nicht genug zum Leben (Aufstocken, Altersarmut). Warum ist es ungerecht, diese Menschen geringer zu besteuern?

Reiche und Superreiche haben auch etwas davon, wenn es keine Aufstände und wenig Kriminalität gibt (wie z.B. in den USA)

Alternativ könnte man natürlich auch den Mindestlohn soweit erhöhen, dass alle den gleichen Steuersatz zahlen können.
Wäre dass eine Lösung für Sie?
Ok., dann müsste man für eine einfache Mahlzeit in einer Pizzaria ca. 30€ zahlen (wie z.B. in der Schweiz), aber es würde funktionieren.

@ 09:29 von Frank_Furter

>>Dann aber bitte so, dass nicht jeder Schichtarbeiter durch seine gerechtfertigten und hart verdienten Zuschläge - wie bereits vorgekommen - zu einem Bezieher eines "hohen Einkommens" wird!
Angemessen wäre ein Einstig ab vielleicht 150.000€/Jahr.<<

In welcher Branche verdient ein Schichtarbeiter 150.000€ im Jahr?
Das sind schon Bereiche von gut verdienenden Selbständigen.

Am 31. Januar 2019 um 13:11 von Hador Goldscheitel

"Mir bleibt die Hoffnung, das die Parteien "links" der CDU sich diesem Thema widmen, und endlich entsprechende Steuergestze durchsetzen."

Welche Parteien würden sie "links der CDU" einordnen? Ich konnte leider noch nicht sehen, dass eine Partei, wenn sie in der Verantwortung stand, nicht die Politik der Vorgänger übernommen hätte und sich darauf ausgeruht hätte.

um 10:41 von Klärungsbedarf

>>"...der Finanzminister Scholz
will noch mehr Geld zum Umverteilen...darin war die SPD immer gut. Welche verlorenen Wähler sollen denn so zurückgeholt werden.....bei den Leuten zulangen. Klassenkampf und Klientelpolitik wollen die Leute nicht mehr.
<<
"Klassenkampf und Klientelpolitik" versuchen Sie in das Thema hineinzutragen. Und auch an Ihrer Umverteilungsmär ist nichts dran... nichts zu tun hat, sondern um Beiträge zum Gemeinwesen."<<

Ich denke gerade darüber nach welches "Klientel" die SPD überhaupt noch vertritt? Den arbeitenden "Malocher" schon lange nicht mehr. Den Migranten der ohne einen Handschlag tun zu müssen mit in der Welt einzigartigen kostenlosen Sozialleistungen bedacht und von der SPD großzügig willkommen geheißen wird? Der darf doch aber gar nicht wählen? Also für wen und vor allem auch für was steht die SPD mit Ihren jetzigen sagenhaften 14%?

Unsinn, Herr Altmeier!

Eine Anhebung des Spitzensteuersatzes würde die Konjunktur überhaupt nicht belasten, denn erstens kann ja die öffentliche Hand die vereinahmten Steuergelder infrastrukturell ausgeben, und zweitens gibt kein Spitzensteuersatz-Verdiener seine monatlichen Einkünfte vollständig aus. Vielmehr bleibt dieser Einkommensgruppe regelmäßig ein Überschuss, der angelegt oder investiert wird (z.B. in Immobilienfonds). Die Renditen bezahlen wir alle ..

Mal davon abgesehen, dass jahrzehntelang eine Spitzensteuersatz über 50% nicht als "Konjunkturschädigend" galt - viele wichtiger wäre endlich den Verbrauch von natürlichen Ressourcen und leistungslose Einkommen durch Kapitalbesitz anstatt Arbeitsleistung zu besteuern.

@ 09:50 von Fritz1

Wird es nie geben; die CDU will nicht, weil sie die Interessen der Reichen vertritt, und die SPD wird ihn nicht durchsetzen, weil sie andere Prioritäten (Frauen, Flüchtlinge) hat.

Die sPD hat überhaupt keine Prioritäten, ausser mitregieren.

11:05 von Klärungsbedarf

"Vielleicht hat Schröder nicht alles richtig gemacht. Aber man kann doch nicht die Aktualität mit historischen Ereignissen begründen. Jede Situation ist anders. Wenn Sie vor 20 Jahren mal ein Feuer mit einem Eimer Wasser gelöscht haben, so werden Sie bei Hochwasser doch wohl nicht das Gleiche tun, oder ?"´

Und wieso kann man die heutige Situation nicht mit der Historie begründen? Natürlich und fast immer kann man Ursachen nur dann Analysieren, Begründen und Beheben, wenn man einen Blick zurückwirft. Wie sonst?
Oder wollen wir alle wieder die Fehler der 30er Jahre machen? Was wird uns fast täglich unter die Nase gerieben bzgl. Fehler der Vergangenheit...?
Ich bitte darum, nicht den Quark einiger Manager/Analysten anheimzufallen, und immer NUR nach vorne zu schauen. So kann man nichts dazu lehren / verbessern. Lediglich die eigenen "Spuren" verwischen!

Zu 11:13 von Klärungsbedarf - -> zu den Fakten!

um 09:47 von gman
>>
Der Spitzensteuersatz greift bereits ab einem jährlichen zu versteuernden Einkommen von rund 56.000 Euro. Die Leistung die große Zahl der Leistungsbringer noch mehr bestrafen? Wie wäre es mit der Abschaffung der heimlichen Steuererhöhung durch die kalte Progression.....
<<
Das Durchschnittseinkommen bei Vollzeitbeschäftigung und 12 Gehältern liegt etwa bei 45.000 €, also weit ab vom Spitzensteuersatz. Nimmt man Teilzeitkräfte etc. dazu, dann zeigt es, dass der ganz überwiegende Teil der Arbeitnehmer mit dem Spitzensteuersatz auch nicht entfernt zu tun hat.
Kalte Progression wird durch entsprechende Anpassungen bereits berücksichtigt.

Das ist rundweg falsch. 2018 fallen rund drei Millionen Menschen unter den Spitzensteuersatz. So laut einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage. Das sind rund 140000 mehr als 2017 und rund 630000 mehr als 2014.
... und da soll die kalte Progression durch Anpassungen bereits berücksicht sein?!
Welche genau?

Spitzensteuersatz

Noch wichtiger ist doch nun endlich mal mit der Steuerangleichung in der EU anzufangen. Solange es unterschiedliche Steuersätze und unterschiedliche Steuergesetze innerhalb der EU gibt, bringt ein Anheben des Spitzensatzes eh nicht viel.

Eigennutz geht vor Gemeinwohl

Es war doch nichts anderes zu erwarten

Kaum ein Minister möchte sein Hartz4-Salär
von 15.280 Euro monatlich höher besteuern :-)

Sehr amüsant...

ist, dass viele Kommentatoren glauben, es gäbe einen Spitzensteuersatz von 42%. Und das man schon Mega verdienen muss, um betroffen zu sein.
Falsch. Wir zahlen Soli ggfs. Kirchensteuer, Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Stromsteuer, Kaffeesteuer, Sektsteuer etc.
Und trotzdem ist kein Geld für die Bildung oder für die Infrastruktur da.
Folglich helfen höhere Steuern ganz bestimmt nicht. Es müssen andere Leute darüber bestimmen, was mit dem vorhandenen Geld gemacht wird. Die Sozen sind da fehl am Platz.

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