Kommentare

Wer ist der Klügste?

Alle europäischen Länder sind dumm und führen Tempolimite ein, nur Deutschland ist klüger! Oder liegt es an der Automobilindustrie?

Ganz einfache Lösung

130 auf Zwei Fahrstreifen
160 auf Drei Fahrstreifen
Kein Limit auf 4 und mehr Spuren.
Das erhält den Mythos "Autobahn" und ist dennoch auf 95% aller Straßen sicherer als bisher.

„Auf welche Erkenntnisse sich...

...Ministerium bei der Entscheidung stützt, konnte es nicht mitteilen“

Ich denke das diese Unlogische Entscheidung sich einem Tempolimit zu verweigern einzig und allein der Tatsache geschuldet ist das die Politik in großen Teilen von den Interessensgruppen der Autokonzerne durchwachsen ist. Man schaue doch nur mal nach wer dort alles nach dem Ende seiner Politischen Laufbahn auf welchen Gehaltslisten der großen auftaucht. Teilweise ja sogar schon parallel als „Berrater“ oder „Gastdozent“

Wer wie ich bei der Feuerwehr arbeitet und einmal das Vergnügen hatte eine Familie samt Säugling aus einem Wagen zu schneiden der von einem A6 mit 230 von hinten gerammt wurde stellt sich, zumindest bei logischem Menschenverstand, nicht mehr die Frage ob 130 als Höchstgeschwindigkeit Sinn macht. Selbst wenn nur ein schwerer Unfall mit Todesfolge dadurch verhindert wird war es das Verbot für die Angehörigen und die Opfer allemal Wert!!!

Tempolimit bereits vorhanden

Es ist doch mittlerweile fast überall runter geregelt. Wo kann man denn bitte noch schnell fahren? Können die sich nicht mal mit sinnvollen Themen beschäftigen wie Alternativen zum Auto. Der Ausbau von Nah und Fernverkehr, mehr Gütertransport auf Schienen, usw.
Das ist mal wieder eine sinnlose Debatte, die nur geführt wird, weil sie polarisierend ist. Und das eine Partei, die alleine nicht mal die 5% Hürde schafft, es gestattet ist mit ihren Einzellern wichtige Posten wie Verkehrsminister zu besetzen ist sowieso ein Unding.

Alles eine völlig

Alles eine völlig sinnbefreite Debatte. Geringeres Tempo muß nicht sicherer sein oder weniger Schadstoff produzieren.
Das wichtigste Argument wird nie aufgeführt. Man kann wesentlich billiger bauen. In der RAS-L und RAS-Q stehen Werte drinenn, die bei "Entwurfsgeschwindigkeit" einzuhalten sind. Bei geringerer Geschwindigkeit, verkleinern sich die Kurvenradien, die Fahrbahn wird schmaler, der Lanschaftsverbrauch geht zurück, die Brückenbauwerke werden kleiner und weniger, man kann der Landschaft angepassster folgen.
Nur mal als Beispiel: 100km 2spurige Autobahn. Jede Spur 1m schmaler. Macht 20ha oder 40 Fußballfelder weniger.

Thema verfehlt

Laut Artikel wurden die Gespräche angeregt durch die Arbeitsgruppe Klimaschutz im Verkehr. Dann hätte ich mir gewünscht, dass es im Artikel tatsächlich auch um Klimaschutz geht - und nicht um Kleinklein zu Unfallstatistiken und angebliche Freiheitssymbole. Und wenn sich im Verkehrsministerium niemand für Klimaschutz interessiert (wovon ich fest überzeugt bin, solange Profit, Protzerei und Bequemlichkeit eingeschränkt würden), dann wäre das perfekter Stoff gewesen. So ist es leider das übliche Laberrhabarber der Autolobby - und am Thema komplett vorbei. Schade, wäre interessant gewesen.

8 Tote durch Terror/Tag

Eine solche Meldung würde einen Sturm der Entrüstung hervorrufen.

An durchschnittlich 8 Tote/Tag durch den Straßenverkehr haben wir uns gewöhnt. Sie sind uns keine Meldung mehr wert. Von der wesentlich höheren Zahl von Verletzten gar nicht zu reden.

Deshalb erscheint mir die Haltung des Verkehrsministeriums als geradezu absurd: Wenn auch nur eine 1stellige Zahl von Menschen gerettet werden kann, muss man die Geschwindigkeit begrenzen.

Falschmeldung oder dreiste Lüge?

Dass es seit der Einführung des Tempolimits zwischen Merzenich und Elsdorf keinen Unfall mit Todesfolge auf diesem Abschnitt mehr gab, ist nicht korrekt, den letzten Toten gab es dort vor ca 5 Wochen :

https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/dueren/a4-nach-unfall-bei-me...

Da muß natürlich

noch VIIEEEL geforscht werden, um zu untersuchen daß der Aufprall bei 180 schlimmere Folgen hat als einer bei 80.
Lieber Gott- lass Hirn regnen.
eher wird es eine Airbagpflicht für Kinder auf dem Rad geben,
als einem Deutschen zu einem Wesen zu erziehen der Freiheit als das begreift was sie ist.

Ja, bitte, bitte unbedingt eine Studie!

Beim Lesen des Artikels sträuben sich mir die Nackenhaare, sehr gelinde formuliert.
Da muss das in einer Studie erst einmal langwierig und teuer das analysiert werden, was jedem Autofahrer, jedem Schulkind längst klar ist.
Ich habe noch erlebt, als es innerorts noch keine Geschwindigkeitsbeschränkung gab; und die Einführung des Sicherheitsgurts natürlich ebenfalls - beides gegen den Widerstand derer, die darin eine “Einschränkung ihrer Freiheit“ sahen.
Und es genügt auch die Tatsache nicht, dass sich auf Autobahnabschnitten wie in Brandenburg die Zahl der Verkehrstoten nach Einführung des Limits halbiert! Ah ja: 2007 war das, nein, das kann man natürlich nicht auf heute hochrechnen!
Ich frage mich, was die Herren Prokop und Scheuer für eine Brillenstärke haben, wenn sie diesen Zusammenhang nicht sehen.
Da bleibt nur die Vermutung, dass er Eine gerne Studien treiben und der Andere gerne weiterhin auf dem Schoß der Autobauer schaukeln möchte.
“Menschenverstand“! Ja, wo isser bloß??

Naja

Wenn ich so manche Schnellfahrer sehe, wie dicht sie auffahren oder wenn ein langsamfahrender oder ein LKW plötzlich ohne Blinken auf die linke Spur zieht, obwohl ein deutlich schnelleres Auto sich nähert, muss man sich über Unfälle nicht wundern.
Ich fahre auch gerne schnell, ziehe aber nicht mit über 200 an einer Kolonne vorbei.
Größtes Problem sind meiner Meinung nach ohnehin die LKW mit ihren Elefantenrennen.
Ein generelles Überholverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen wäre sinnvoll.
Zudem fahren viele LKW deutlich mehr als erlaubt. Von Reisebussen ganz zu schweigen.

Wer noch nie..

von einem wildgewordenen SUV-Fahrer mit Zentimeterabstand über die Autobahn gejagt worden ist hat kein Verständnis für ein Tempolimit..

Aber nachdem auch auf Landstraßen sich fast niemand mehr an die Tempolimitierung und Überholverbote hält, wird sich wenig bis nichts ändern

Mit maximal 130 km/h ist ruhigeres und entspannenderes Fahren für alle gewährleistet..

Schnelle Fahrzeuge

sind nicht das Problem. Es sind die langsamen. Deshalb kommt es auch abseits der Autobahnen zu Unfällen. Güterverkehr gehört auf die Schiene und Langsamfahrer sollten auch mal Rücksicht auf andere nehmen.

Fake News?

Seitdem Professor Dr. Köhler aus der Sicht der Wissenschaft den Grenzwert von 40 Mikrogramm als willkürliche Festlegung kennzeichnete, kann ich die Pokitiker nicht mehr ernstnehmen. Vor allem SPD und Grüne weigern sich, Fehler einzugestehen. Beharrlich bleiben sie bei ihrem Standpunkt, mit dem sie nach meiner Auffassung an der Unwahrheit hängen. Nach Aussage vieler Lungenfachärzte in Krankenhäusern ist bisher kein Patient an Feinstaub und NO gestorben.

Notwendigkeit

130, auf ausgesuchten Strecken 160 km/h wäre angebracht.
Das ständige Höchstgeschwindigkeits wechseln nervt, dazu sind die Autos zu unterschiedlich in ihren PS klassen.
Es sollte etwas unternommen werden, das sagt ein gesunder Menschenverstand.

es muss endlich mal

was gegen die rasende Blechflut unternommen werden. Hirnloses rumbrettern kann man auf der Nordschleife, aber nicht auf der BAB. Es kann ja jeder mal auf seine persönliche Durchschittsgeschwindigkeit im Boardcomputer nachschauen. Da wird nix über 100Kmh stehen es sei denn man lebt auf der Strasse. Eine Senkung der Höchstgeschwindigkeit bringt viel für die Umwelt und sorgt für ein flüssigeren Verkehrsfluss, und senkt die Unfälle und deren Auswirkunken. Tempo 130 auf der BAB und 70 auf der Landstrasse sind schon lange fällig, aber die Politiker scheren sich nur um ihr Image und den nächsten Wahlgang.

Tempolimit 50 auf Autobahnen

warum nicht, dann haben wir wahrscheinlich keine tödlichen Unfälle mehr. Wenn wir das wollen, in Ordnung, ich wäre dabei. Wäre vernünftig aber sehr einschränkend.

Ich wundere mich sowieso, warum in Deutschland Autofahren immer noch erlaubt ist, wo alle möglichen Personen ohne Geschwindigkeitslimitierung fahren und Unheil anrichten können, auf der anderen Seite aber die Einschränkungen z.B. im Schießsport immer drastischer werden.
Gerade in den Schützenvereinen sind z.B. die Mitglieder derart auf Herz und Nieren geprüft und staatlich abgescheckt, daß hier die größte Sicherheit herrscht.

Das mit dem Autofahren hat sich auch bald erledigt, wenn demnächst (oder sogar schon heute) die Autos selbständig fahren und auch von außerhalb gesteuert werden können.
Vielleicht sollte man aufs Tempolimit erstmal verzichten und dem Bürger noch ein paar Jahre die Illusion lassen, er könnte selbst entscheiden als freier Bürger.

Vor allem weniger Staus!

Es ist klar, dass es umso weniger Staus gibt, je weniger die gefahrenen Geschwindigkeiten voneinander abweichen. 120 oder 130 kann jeder. Die Raser, die deutlich darüber gehen, üben nicht einfach nur ihre "Freiheit" aus, sondern tragen zum nächsten Stau bei. Unsozial.

Ich bin gespannt

welche Partei sich neben den Grünen, das auf die Fahne schreibt, da wünsche ich schon mal viel Spaß.
Wie viele freie Strecken gibt es denn noch, auch Stellen wo man wirklich fahren könnte, haben schon Schilder mit 120.
Man sollte sich auf 140 einigen, und nur noch Autos mit 90 PS bauen und zulassen, die nur 3 Liter Diesel im Realbetrieb verbrauchen.
Und schon ist das Problem gelöst.
Viel Spaß bei den Wahlen, Umfragen sind manchmal nicht das was der Bürger wirklich denkt und will.

@ Kessi, um 09:09

So sauber dieser Vorschlag erst mal klingt, die Realisierung würde an den 1001 Ausnahmeregelungen scheitern.

Limits auf Autobahnen:Weniger Tempo,weniger Unfälle ??

Vermutlich weniger Unfälle und auch weniger Ausstoß von Schadstoffen.
Aber ob das kommt ? Gegen die Autolobby ?
Die SUV-Fahrer und die Manager,die unterwegs sind,betrachten Tempo 130 ja schon als Einschränkung ihrer "ureigensten persönlichen Freiheit".

Ich brauche keine Studien.

Ich brauche keine Studien. Das sagt mir die Alltagserfahrung: wer rast, gefährdet sich, und vor allem andere (!). 130 ist schnell genug für alle. Schneller ist einfach nur verantwortungslos.

Im Namen der Sicherheit

Am besten wir bleiben alle zuhause, dann gibts keine Verkehrstoten und eine super CO2 Reduktion.

Warum muss alles verboten werden, was Spaß macht ? Alles im Namen der Sicherheit. Das zieht immer.

Dann müsste man Motorräder auch komplett verbieten, zu gefährlich und schlecht für die Umwelt auf jeden Fall, da die meisten nur so zum Spaß rumfahren.

Ich fahre gerne schnell. Und das mit Weitsicht und Verstand. Weil es mir Spaß macht und nicht, weil ich jemanden ärgern will.
Wenn ich sehe, wie viele Fahrer durch Handy, Navi und Co abgelenkt werden, wundert es mich, dass nicht noch viel mehr passiert.

Tempo 130

Schützt das auch wenn ein LKW ungebremst mit 90 Kmh in das dann immer öfter vorkommende Stauende rast ?

Nur in Deutschland

Ist doch klar, warum es keine Forschungen zur Unfallentwicklung zu einem generellen Tempolimit auf Autobahnen gibt: In Deutschland blockiert die mächtige Autoindustrie solche Untersuchungen und im Ausland stellt kein vernünftiger Mensch die seit langem geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen in Frage.

Was bringts?

Frei nach Jeremy Clarkson, es ist nicht die Geschwindigkeit die einen tötet, sonders das schlagartige stationär werden.

die Formel für die Grobe Berechnung der Aufkommenden Kräfte bei einem Unfall beträgt lautet:

I (Impulskraft) = m*v

fährt man mit einem Auto von 1t und 130 km/h (36 m/s)

Somit haben wir einen Impuls von 36.000 kgm/s

die Kraft F berechnet sich aus der Kraft durch die Kontaktzeit

F=I/t

bei einem Aufprall geht man von einer Kontaktzeit von etwa 0,5 Sekunden aus

also ist :

F=36.000[kgm/s]/0,5[s]=72.000 [kgm/s^2]

also 72.000 N die auf Mensch und Auto wirken.
das ist in etwa so als würde über den Zeitraum dieser halben Sekunde ein Kleinlastwagen von 7,2 t auf ihnen stehen mit seinem gesamten Gewicht.

ob also nu bei 130 einen ungebremsten
Crash hat oder bei 180... man kann nicht am Ende Toter sein

der Regelfuror ist mal wieder los - das Tempolimit

dümmliche Selbstdarstelleridee die praktisch nichts bringt und möglicherweise ,durch ausgelöste Staus, sogar kontraproduktiv ist.Der Subtext ist der erhobene Volkserzieherzeigefinger!eben deutsch

Scheuer‘sche Taktik !?

Da schlägt eine Arbeitsgruppe aus Unweltschutzgründen ein Tempolimit vor, Scheuer kontert mit der angeblichen Sicherheit auf deutschen Autobahnen ( die er im übrigen noch nicht einmal belegen kann !)

Herr Minister, was hat das Eine mit dem Anderen zu tun ???

Unstrittig ist doch wohl, dass ich für die selbe Strecke bei höherer Geschwindigkeit einen höheren Kraftstoffverbrauch ( + 3, 4 oder gar 5 l/100km !?) und damit einen höheren Schadstoffausstoß habe !

Aber ja: des Deutschen liebstes Kind !

Was spricht denn gegen ein Tempolimit,

Verzicht auf Drogen oder Alkohol am Steuer? Was in USA das Recht auf Waffen, ist hierzulande das Recht auf TempoOrgie in der offenen Anstalt. Die Realität hat uns schon überholt, im dichten Verkehr liegen jetzt schon alle weit unter 130km/h . Wer sorgt für freie Fahrt bei 280km/h und macht endlich mal Platz? Keiner.

9.09 von Kessel

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@ Demokritisch, um 09:55

...und wer morgens im Bett bleibt, kann keinen Unfall haben.
Es geht ja hier nicht um derartige Extremlösungen, sondern um einen vernünftigen(!) Kompromiss zwischen Höchstgeschwindigkeit und Sicherheit.
Und da Herr Scheuer da keinen Zusammenhang sieht, TU- Prof. Prokop zu dünnes Zahlenmaterial beanstandet und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat ja nur auf “veraltete Studien“ zurückgreifen kann, schiebt man das ungeliebte Thema erst mal wieder auf die lange Bank.
Die tägliche Erfahrung, dass höhere Geschwindigkeit untrennbar einhergeht mit höheren Risiken und schwerwiegenderen Unfällen muss erst noch genau untersucht werden...

Ich fühle mich angesichts solcher Argumente, sorry: verarscht.

@demokritisch

<< Ich wundere mich sowieso, warum in Deutschland Autofahren immer noch erlaubt ist, wo alle möglichen Personen ohne Geschwindigkeitslimitierung fahren und Unheil anrichten können, auf der anderen Seite aber die Einschränkungen z.B. im Schießsport immer drastischer werden. >>

Weil die Annahme, dass Autos bei höheren Geschwindigkeiten mehr Bewegungsenergie haben und somit zu zerstörerischen und tödlichen Geschossen werden, und mehr Energie verbrauchen und somit mehr CO2 ausstoßen nach Meinungen der Autoindustrie und Herrn Scheuer "gegen jeden Menschenverstand" sind. Warum also darüber reden, ist doch schon alles klar.

Zu 09:55 von Demokritisch "Autofahrer Deutschland"

Ich wundere mich sowieso, warum in Deutschland Autofahren immer noch erlaubt ist, wo alle möglichen Personen ohne Geschwindigkeitslimitierung fahren und Unheil anrichten können,..

Wo fahren denn "alle möglichen Personen ohne Geschwindigkeitslimitierung".
Das geht, wenn es der Vekehr überhaupt zulässt, nur auf einem winzigen Bruchteil der Straßen.

Was ist mit den Motorradfahrern, die wieder von März bis November wieder rücksichtslos durch Kur- und Ferienorte brettern. Lärm, Abgase, Unfallgefahren, Todesfälle .. spielen da keine Rolle. Dazu diverse Probeläufe, Motortuning, lärmende Bikertreffs vor den Garagen in Wohngebieten.

Wenn, dann gehört das zuerst verboten! Rücksichtslose Belästigung und Gefährdung Dritter nur zum eigenen Vergnügen.
Bei Autos gibt es das nicht, sie dienen nicht dem Vergnügen sondern überwiegend dem notwendigen Transport von Menschen und Gütern. PKW, LKW gehören zu den Gütern und Leistungen, die unverzichtbar, existentiell für die Bürger sind.

Einfach mal bei unseren Nachbarn

abschauen.
Bei Fahrten in unsere Nachbarländern fehlt mir schon länger auf, dass es sich bei einer generellen Begrenzung viel entspannter fährt. Die gleichmäßigere Geschwindigkeit zwischen den Fahrstreifen, die jeden überholvorfang erleichtert. Und nicht wie bei uns; das hetzten von Tempolimit zu Tempolimit.
Das bei einem generellen Tempolimit die Unfallgefahr niedriger ist, das die staugefahr und Umweltverschmutzung sinkt, dazu braucht es doch keine Studie.

"Aber die Forschungslage ist dünn"

Was muss denn da geforscht werden?
Einfach mal das Hirn einschalten, das reicht schon manchmal aus um etwas realistisch beurteilen zu können.
Aber das wäre ja schlecht für die Automobilindustrie und deshalb: "weiter so", oder "wir schaffen das".

Ich verstehe diese erneute Debatte nicht

Es ist doch jetzt schon weitgehend eingeschränkt auf 120 - 130 km/h auf vielen Strecken auf den Autobahnen.Da wo es nicht eingeschränkt ist soll m.M.n. auch schneller gefahren werden erlaubt sein. Also Politiker wendet euch dringenden Problemen hin und davon gibt es genug.

Nicht schnell, sondern unsicher und schlecht ist das Problem

Warum denkt hier jeder nur an die Geschwindigkeit. Das eigentliche Problem im Straßenverkehr sind neben den vollen Straßen die schlechten und unsicheren Autofahrer*innen. Diese verursachen die Unfälle. Es ist mittlerweile üblich, ohne jedes Unrechtbewußtsein mit 100 km/h auf der Mittelspur langzuschleichen. Oder man schleicht mit 70 auf der Landstrasse. Passiert beim Überholen ein Unfall, wird nie die eigentliche Ursache thematisiert. Viele Unfälle passieren auch, weil sich manche, meist junge unerfahrene Fahrer überschätzen. Dies passiert aber unabhängig von Tempolimits. Es wäre besser, die Schulung der Fahrer zu verbessern und die Führerscheine bei Fehlverhalten zu entziehen. Dann hätten wir einen Sicherheitsgewinn und keine Neiddebatte wie jetzt nach dem Motto: "Wenn ich nicht schneller fahren (kann), darf auch kein anderer schneller fahren".

Immer neue Maßnahmen

130km/h darf man offiziell fast nirgendwo mehr fahren.

Das Problem auf Autobahnen sind immer mehr die Leute, die sich nicht an das Limit halten. Wenn da 100km/h steht, dann fahren sich gar 70 km/h. Und genau diese Leute überholen stumpf ohne Rücksicht auf die linke Spur jeden Fahrer vor ihnen, der 60km/h fährt.

Beim Thema Sicherheit haben wir kein rationales Denken:

"Sind Sie für mehr Sicherheit auf der Straße?"

Eine Mehrheit beantwortet die Frage mit JA, ohne zu wissen was es bedeutet.

Bäume müssen weg

Wer die Sicherheit auf deutschen Straßen erhöhen will, muss die Bäume im Seitenbereich fällen!

Denn dort geschehen die meisten tödlichen Unfälle. In anderen Ländern ist die Bepflanzung im Straßenseitenbereich aus diesem Grund auch verboten.

Wenn die Grünen die Sicherheit erhöhen wollen, sollten sie die Axt raus holen!

Verkehrstote auf der Autobahn vor allem durch LKW-Unfälle!

Nur 2% der Unfalltoten auf der Autobahn sind bei Unfällen mit Geschwindigkeiten über 130 Km/h gestorben!
Und die Mehrbelastung der Umwelt ist bei einem einzigen Stau größer als im ganzen Jahr durch Schnellfahrer deutlich über 130!
Stauvermeidung ist sinnvoller als Geschwindigkeitsbeschränkung!

Lehre aus dem Ausland:
Es gibt mehr Staus bei Geschwindigkeitsbegrenzungen!
Und in allen Nachbarländern gibt es trotz Geschwindigkeitsbeschränkung mehr Autobahnunfälle als in Deutschland!

Fazit:
Das Thema Geschwindigkeitsbeschränkung ist ein Popanz der durch einige Politiker extrem aufgeblasen wird!

Was dem Ami seine Knarre...

...ist dem Deutschen seine Karre. Mehr muss man dazu gar nicht sagen und die Vernunft spricht klar für ein Tempolimit und Gegenargumente sind Mumpitz. Wie oft gibt es alleine Stau wegen Unfällen und wie oft war zu hohe Geschwindigkeit der Grund für diese? Also man kommt sogar eher schneller an.

Es scheint niemanden der Lärm

Es scheint niemanden der Lärm durch Autobahnen zu interessieren. Eigentlich ein unbewohnbares Gebiet in Abstand von 500 Metern. Zum normalen Schall kommt noch: Der Infraschall ! Der verdient eine wissenschaftliche Studie (Stichwort Stress und Gesundheit, auch psychische Gesundheit). Der Infraschall durch die Motoren aber auch Reifengeräusche (beides bei hoher Geschwindigkeit extrem), hat sicher eine Auswirkung auf die heute so sehr verbreitete Hektik und innere Unruhe. Sicher nicht nur durch Autobahnen verursacht. Infraschall kann nicht abgedämmt werden, es sei denn man legt die Straßen auf eine Gummischicht.

Differenzierter Blick

Ich halte ein generelles Tempolimit auch nicht zielführend. Allerdings ist die Verkehrsdichte in Deutschland inzwischen so hoch, dass es m. M. n. zumindest sinnvoll wäre, z. B. zwischen 5 und 20 Uhr in der Hauptverkehrszeit eine generelle Begrenzung auf 130 km/h einzuführen. Das reduziert Staus durch einen stetigeren Verkehrsfluss und die Emissionen reduzieren sich dadurch schon erheblich. Am Ende profitieren auch diejenigen, die schnell unterwegs sein wollen, denn weniger Stau bedeutet schnelleres Vorankommen.

Paragraph 1

Wenn sich die Automobilisten an den Pargraphen 1 der Straßenverkehrsordnung halten würden dann bedürfte es dieser Debatte nicht.
Bin auf der A6 schon von einem polnischen 12Tonner mit 160 kmh überholt worden angeblich bauartbedingt nicht möglich.
Jedoch wurde anscheinend das Fahrzeug manipuliert um diese Geschwindigkeit zu erreichen. Dies behaupten jedenfalls meine Truckerfreunde.

was dem Ami sein Recht

auf Waffen scheint, ist dem Michel das Recht auf ungebremste Geschwindigkeit!

Ich glaube nicht,dass auf

Ich glaube nicht,dass auf unseren einstmals einzigartig funktionierenden Autobahnen alles mittels plumpem Tempolimits in den Griff zu bekommen ist. Wer sich täglich über diese Autobahnen quält, erkennt bald, dass die Folge von Tempolimits zu Pulkbildung bei gleichem Tempo führen würde, was aber die Gefahr erhöht, dass es bei Fahrfehlern gleich zu Massenkarambolagen kommen wird. Dass die Gefahr von rücksichtlosen Rasern besteht, die ihre Fahrweise unangepasst an die jeweilige Situation mit Nötigungen aller Art alle gefährden, bestreite ich nicht, nur hat dies wenig mit der Geschwindigkeitsbegrenzung sondern meist mit dem gestörten Ego dieser Fahrer zu tun, die auch oft die Sprinterklasse rücksichtslos pilotieren, wenns für den egoerfüllenden 8 bis 12-Zylinder gerade nicht reicht. Jeder Autobahnroutinier weiß, was gemeint ist. In Wirklichkeit geht es aber bei dem Thema nur ums reglementieren wollen, von den altbekannt Verdächtigen. Auch gute Umweltschutzgründe spreche ich denen ab

Wer gegen ein Tempolimit ist

Sagt ja zu Unfallopfer und Emissionen. Beides lässt sich signifikant senken. Andere Länder haben das lange erkannt. Deutschland verhängt statt dessen Fahrverbote. Darüber lacht die Welt.

Vorbild USA

Ich finde, man könnte hier tatsächlich die USA als Vorbild nehmen. Es gibt ein Tempolimit, je nach High-/Freeway von 60-75mph. Das gilt allerdings für JEDES Fahrzeug, also auch für LKW. Meine Erfahrung war, dass der Verkehr fließend voran ging, man kam vom Fleck und es gab keine Elefantenrennen. Na klar rutscht einem erstmal das Herz in die Hose wenn so ein riesiger LKW an einen vorbei donnert, aber daran gewöhnt man sich.

Man kann auch Kraftstoff sparen, wenn man hinter so einem großen Gefährt im Windschatten fährt - natürlich sollte man diesem Brummi nicht gerade an der Stoßstange kleben. Augenmaß ist schon gefragt.

Ansonsten wäre es auch mal gut über ein Langsam-Fahr-Limit nachzudenken. Wenn beispielsweise 100kmh auf der Landstraße erlaubt sind und es auch möglich ist diese Geschwindigkeit zu fahren, sollte es bestraft werden, wenn man grundlos mit 80kmh dahin tuckert. Das ist rücksichts- und verantwortungslos und dazu ein überaus egoistischer Fahrstil. Ein Verstoß gegen §1 StVO

09:19 von Superschlau

«Nur mal als Beispiel: 100km 2spurige Autobahn. Jede Spur 1m schmaler.
Macht 20ha oder 40 Fußballfelder weniger.»

Die Standard-Spurbreite auf Autobahnen beträgt 3,75 m.
Die der Stansdpur 3,00 m.

Wäre mit 2,75 m pro Spur dann "was eng". Nicht nur für LkW.
Viele PkW sind mit Außenspiegeln deutlich mehr als 2,00 m breit.

Zu eng …

09:07 von KarlderKühne

Wer ist der Klügste?

Alle europäischen Länder sind dumm und führen Tempolimite ein, nur Deutschland ist klüger! Oder liegt es an der Automobilindustrie?
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Aber bei den höchsten EU-Zahlungen ist Deutschland selbstverständlich wieder der Klügste?

Auch Scheuer knickt letztendlich.....

..... vor der mächtigen Autolobby ein.

Kein Tempolimit,somit ist (gefährdendes)Rasen erlaubt.
Allerdings wird das Angeln ohne gültigen Angelschein unter Strafe gestellt.

Vorbild Schweiz !

Ich bin noch nie so entspannt gefahren wie auf Schweizer Autobahnen.
Warum soll das nicht auch in Deutschland gehen.
Es werden auch vielleicht auch die, die der Meinung sind das letzte Stück Freiheit abgeben zu müssen von dieser Entspannung durch fehlende Drängler überzeugt.
Ganz neben bei gibt es weniger und nicht so schwere Unfälle...

"gesunder Menschenverstand"

Wohl fast jeder ist der Meinung, über gesunden Menschenverstand zu verfügen.
Allerdings ist die Behauptung von Herrn Scheuer, ein generelles D-Autobahn-Tempolimit wäre im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen und Klimaschutz sinn- weil wirkungslos, recht gewagt. Mein ich. Und als Beweis für die Richtigkeit allein den "gesunden Menschenverstand" heranzuziehen, finde ich politisch ausgesprochen "unkorrekt". Er unterstellt damit einem recht großen Rest der Welt (und seinen deutschen Wahlberechtigten) das Fehlen des gesunden Verstands.
S. ARD, 25.1.: "Beim Tempolimit für Autobahnen ist Deutschland nach wie vor gespalten. Nach dem aktuellen Deutschlandtrend..." waren 51% für Limit, 47% dagegen.

Halbwahrheiten sind nicht zielführend

Die Diskussion um den Effekt eines Tempolimits in Hinsicht auf Verkehrssicherheit u. Umwelteinfluss wird entsprechend dem neuen Zeitgeist geführt - was mir nicht gefällt, lass ich einfach weg. Da vergleicht man Unfallzahlen aus Skandinavien mit denen von Deutschland. Basis ist die Zahl der angemeldeten Fahrzeuge. Ja wo sind denn da die unzähligen Fahrzeuge mit den ausländischen Kennzeichen geblieben, die jeden Tag die deutschen Straßen mit verstopfen? Dann ignoriert man auch, dass es zu einer Vielzahl von Unfällen in Bereichen kommt, die bereits ein Tempolimit aufweisen. Ca. 745.000 Staus lassen ebenfalls die Frage aufkommen, welchen Sinn dieses generelle Limit haben soll. Das insbesondere im Hinblick auf den Umweltschutz, denn all diese Fahrzeuge blasen tausende Tonnen Schadstoffe in die Luft und zwar stehend bzw. im Schritttempo. Das Hauptproblem sitzt aber immer hinter dem Steuer. Eine angemessene Fahrweise ALLER Verkehrsteilnehmer wird mehr Unfälle vermeiden, als jedes Tempolimit.

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