Ihre Meinung zu: Stickstoffdioxid-Belastung war auch 2018 hoch

31. Januar 2019 - 9:47 Uhr

Die Luftverschmutzung in deutschen Städten durch Dieselabgase ist 2018 leicht zurückgegangen, blieb allerdings vielerorts höher als erlaubt. Die höchste Stickstoffdioxid-Belastung müssen die Stuttgarter ertragen.

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Kommentare

blieb allerdings vielerorts höher als erlaubt...

Grenzwerte sind dazu da, das diese auch eingehalten werden und das verlange ich auch von der Politik.
Diese neu "nach oben" festzulegen, um eine höhere Verschmutzung zuzulassen, wäre ein Schaden an der Bevölkerung...

Einseitig gefärbt an der Sache vorbei

Die höchste Stickstoffdioxid-Belastung müssen die Stuttgarter ertragen. Die höchste Belastung hatte Stuttgart mit 71 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft..

"Die Stuttgarter" müssen das nicht ertragen! Das sind Werte einer einzigen fragwürdigen Messstelle. Die "belasteten Stuttgarter" haben mit die höchste Lebenserwartung in D.
Es stellt sich längst die zwingende Frage der vergleichbaren Messung in D und der EU. Ansonsten sind solche Bewertungen nur tendenziös und einseitig. So wie der baden-württembergische Verkehrsminister (GRÜNE) als Erwiderung gegenüber dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Steffen Bilger:
Selbst wenn die Prüfer zu dem Schluss kommen sollten, dass die Messstellen die Vorgaben nicht erfüllen: Das Verkehrsministerium geht derzeit nicht davon aus, dass damit auch das Stuttgarter Fahrverbot infrage gestellt wäre. Das Urteil sei schließlich auf der Grundlage gültiger Rechtsvorgaben ergangen.

Dieses einseitige Rechtsverständnis ist skandalös.

Es wäre schön

wenn nicht immer nur die Schwächsten mit den härtesten Konsequenzen leben müssten.

Echt jetzt?

Ich werde einfach den Eindruck nicht los, dass wir weiterhin belogen werden.

Wer sich mal

WIRKLICH informieren will, sollte beim schweizer Touringclub TCS die Messprotokolle runterladen . Das Dokument heisst 160510_Ref_Schwizer_GV_SSM_10Mai2016_Verbrauch_Abgas
Übrigens: Euro 0 Motore sind nicht darunter, da zu wenig Abgas....
Ersichtlich ist auf alle Fälle ,
a) daß das Problem nicht so sehr der tatsächliche Ausstoss , sondern der relaitive ist. Neue Autos rollen immer schlechter!
b) Der euro 3 Motor der Beste war

Egal

Egal wie hoch die Belastung ist, vor der Autolobby knicken alle ein.
Ein Beispiel ist doch das mögliche Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen. Ein Minister redet gegen jede Vernunft. Denn man fährt nicht mit 3 Liter 200 km/h.

Der willkürlich festgelegte

Der willkürlich festgelegte NOx Grenzwert ist viel zu niedrig und sollte erhöht werden. Leichte Schleimhautreizung beginnen zwischen 9.561-19.122µg/m³, der Grenzwert für Arbeitsplätze beträgt aber 950µg/m³ und der für die Außenluft 40µg/m³. Der Wert der zu leichten Schleimhautreizungen führt ist also um den Faktor 10 größer als der Arbeitsplatzgrenzwert und um den Faktor 200 größer als der für Außenluft, deshalb fällt auch kein Raucher Tod um.
Quelle: BASF - Medizinische Leitlinien bei akuten Einwirkungen von chemischen Substanzen.

Was Wunder

durch die Sperrung von ein oder zwei Strassen wird sich auch nichts bessern. Zumal sich der Verkehr nur verlagert. Da müssen die Diesel schon ganz draussen bleiben und die Leute auf die Bahn umsteigen. Ebenso der Güterverkehr.

München

"Die Kommunen betreiben auch noch eigene Messstationen, die aber für die EU-Richtlinie zu Luftschadstoffen nicht relevant sind."

Im Lokalteil der heutigen SZ ist dazu ein interessanter Artikel. München hatte bislang 5 "offizielle Messstationen", von deren Werten auf das restliche Stadtgebiet hochgerechnet wurde mit Hilfe von Annahmen über Verkehrsdichte, Autotypen usw. Die Stadt hat nun seit kurzer Zeit 20 weitere Stationen im Betrieb, die viel geringere Werte messen, als die Hochrechnungen aus den anderen Stationen ergeben hatten.

Ich bin durchaus für saubere Luft und wäre selbst von einem Fahrverbot gar nicht betroffen. Aber wenn man schon Fahrverbote ausspricht, dann sollten die auf validen Daten beruhen. Sonst dürfte die Akzeptanz gegen Null gehen.

Politik versagt auf ganzer Linie

Es ist für uns Bürger nur traurig, wie wir Bürger von der dt. Regierung verschaukelt werden.
Von wegen Maßnahmen zur Einhaltung der Klimaziele!
Kein Tempolimit, die dt. Autolobby wird keinesfalls zur Verantwortung gezogen, die Gesundheit von Menschen an stark befahrenen Straßen ist sowas von wurscht.
Klar sagen Lungenärzte, alle kein Problem, ist halt ihr Geschäft.
Kinderärzte weisen schon länger auf die negativen Auswirkungen der Feinstaubbelastung hin. Studien belegen, dass Feinstaub sehr wohl negative Beeinträchtigungen des Gehirns bei Embryonen hervorruft.
Das versteht man in D darunter Klimaziele umzusetzen?!

Eins waren wir Vorreiter im Umweltschutz und jetzt?

Eins waren wir Vorreiter im Umweltschutz und jetzt will man alles rückgängig machen, unglaublich!

Die Zeichen der Zeit wurden einfach verschlafen und jetzt soll es die Brechstange regeln.

Bin echt mal gespannt, wie es sich weiter entwickelt und welche Wahlprogramme demnächst vorgelegt werden...

wirklich "zu hoch"?

Ich denke solch eine Aussage "zu hoch" kann doch garnicht getroffen werden? Diese Aussage bezieht sich auf einen "Grenzwert" von 40 mg der nach jetzigem Kenntnisstand einfach willkürlich, ohne Realitätsbezug und ohne wissenschaftlich fundierte Begründung festgelegt wurde. Wie kann man da also "zu hoch" zu sprechen? Apropos 40 mg. Könnte man nicht einfach "12" als "Grenzwert" nehmen? Hört sich irgendwie besser an? Einfach zwölf.

ist ja toll

'zwei Mikrogramm pro Kubikmeter weniger Luftbelastung' im Jahresmittel. Ist ja logisch, wenn wir bis kurz vor dem Winter noch herbstliche bis sommerliche Temperaturen haben und die Heizungen ausbleiben.

Erst mal ganz dringend und

Erst mal ganz dringend und umgehend alle Kerzen und Gasherde verbieten !!!
Deren Stickstoffdioxid-Belastung ist deutlich höher, besonders bei den Herden, und das indoor. Das ist nachgewiesen.
Ich habe eindeutig nichts dagegen den Gesamtschadstoffausstoß in Städten zu reduzieren, gesund leben wollen wir alle.
Aber Was jetzt für eine Diskussion um speziell diesen Grenzwert stattfindet und auf welcher Grundlage - das ist einfach HAARESTRÄUBEND.

an wie vielen messtagen

wurde denn der grenzwert überschritten?
der durchschnittswert wurde doch gar nicht in münchen überschritten, sondern nur an wenigen tagen, bzw. stunden.

die aussagen " mit 66 mygramm" ist einfach irreführend

Auch eine Gewichtssteuer

für Fahrzeuge über 1,5t kann weiter helfen. Denn diese Fahrzeuge sind Energieverschwender und eine Belastung. Hier kann man durchaus europaweit je kg Mehrgewicht einen Euro pro Jahr ansetzen. Auch durchfahrende Fahrzeuge aus dem Osten kann man entsprechend abrechnen.

Deutsche Diskussion ist Sinnlos

Ich habe beruflich mit der ganzen Abgasthematik zu tun und eine innerdeutsche Diskussion des ganzen Themas ist komplett witzlos und unnötig:
Abgasrecht ist EU Recht und in Brüssel gibt es "Spezialisten" deren Job es ist sich mit solchen Grenzwerten zu beschäftigen.
Das Kernproblem dabei ist folgendes: Diese Leute hätten ja, nachdem eine Gestztgebung einmal erfolgt ist, nichts mehr zu tun und könnten dann nach Hause gehen, um einer regulären Arbeit nachzugehen.....
Da sie aber EU-Beamten sind müssen sie sich eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme einfallen lassen und die ist??
Richtig: wieder eine neue Gesetzgebung mit neuen Grenzwerten.
Der Ganze Unfug geht dann so weit, dass bis zum Rasenmäher runter alles reguliert wird und die "Fahrzeuge" die die Umwelt am Meisten belasten, nämlich Containerschiffe, Kreuzfahrtschiffe sowie Flugzeuge komplett lächerliche Grenzwerte haben und die größten Umweltverschlutzer sind.
Der Klimawandel kommt aber von der Motorabwärme, NICHT allein von Abgasen!

Ist Luftverschmutzung nur Stickstoffoxid?

Bei dieser Meldung fallen mir zwei Themen auf - Luftverschmutzung wird auf Stickstoffdioxid begrenzt - Feinstaub, Kohlenstoffoxide etc. bleiben außen vor.
Ebenso wird für das Stickstoffdioxid nur Dieselabgase als Ursache angegeben, obwohl bei jeder Verbrennung von fossilen Stoffen - Öl, Gas, Kohle - Stickstoffoxide entstehen. Also eine ziemlich einseitige Recherche, und Berichterstattung. Entspricht halt dem aktuellen Mainstream mit der Verteufelung des Diesels.

Keine Fahrverbote und

sich einfach mal mit Lösungen beschäftigen. Gras wächst nicht schneller selbst wenn man daran zieht.

Im Winter werden die Werte

Im Winter werden die Werte auch mit 100% Fahrverbot nicht eingehalten werden können. Das ist völlig unmöglich. Solange die Heizungen laufen, ist das halt so. Aber den Leuten zu erklären, sie sollen frieren, wegen der Umwelt, geht natürlich nicht. Wäre aber ebenso abstrus.

Und die Fabriken? Doppelmoral.

Mehr als das 20fache ist dort erlaubt, 950 Mikrogramm/Kubikmeter. Dafür akzeptiere ich nicht eine Begründung, in den Straßenverkehr müsse jeder, in die Fabrik aber nicht. Und was Sie "ertragen" nennen, ist ja wohl seit 100 Jahren alltäglich. Was behaupten Sie, wie viele Kranke es deswegen seither gibt?

Ich mag es nicht mehr lesen...

Natürlich ist das Thema wichtig! Gerade für die Menschen, die nahe diesen Belastungen leben müssen!

ABER: wollen wir diese Überschreitung der Grenzwerte nun gefühlt alle 3 Monate neu durch die Medien jagen? Wir wissen doch längst, dass die Werte überschritten werden! Wieso sollte sich das auch geändert haben? Bis es dazu endlich kommt, vergehen doch Jahre, wenn es keine direkten Fahrverbote gibt! Und wie langsam Behörden arbeiten merken wir doch alle derzeit an der E-Scooter-Zulassung in Deutschland! Während alle Länder um uns rum mit den "sauberen" Dingern durch die Städte fahren können, muss Deutschland wieder ein Bürokratiemonster mit Begrenzungen, Versicherungspflicht und Regularien aufbauen!

Sorry, ich kann es echt nicht mehr hören, sehen, lesen!

PS

für LKW und Busse gibt es bis heute keine Testergebnisse.
Also die Fahrzeuge, die am meisten Abgas produzieren alleine aufgrund des weitaus höheren Verbrauches.
Dann sollte Stuttgart auch mal die Flugzeuge untersuchen- die fliegen nämlich im Minutentakt über den Kessel Stuttgart drüber weg.
wenn man etwas erreichen will, wird es kaum reichen immer mehr Fahrzeuge mit immer besseren Werten in die Umwelt zu entlassen.
DA beisst sich die Katze immer in den Schwanz.
Wir werden einfach WENIGER motorisiert fahren müssen.
Ich plane eine Petition, nach der eben eine Ausstossmenge pro KM zugeteilt wird. Und zwar der GEMESSENEN Abgase. Verplombte KM Zähler wären die einzige Bedingung. Dann wären die Autohersteller aussen vor, dürften dann aber auch nichts mehr versprechen was sie nicht halten-.

Grenzwertdebakel

Ein Positionspapier, dass von einem initiiert wurde, der sich selbst zum Experten deklariert hat, ohne jemals einen seriös überprüften Artikel zum Thema veröffentlicht zu haben. Von einem, der früher selber Motoren gebaut hat. Von noch einem Techniker. Und von einem, der schlau genug ist, sich nicht öffentlich zu machen. Weil man schon vermuten kann, was da für Lobby-Klüngel dahintersteckt...

Das Problem mit der Luft in den Städten hört bei NO2 nicht auf. Das ist einer der Faktoren, der letzten Endes die Luft in den Städten zur Gesundheitsgefahr macht. Wer das nicht wahrhaben will, setzt sich bitte ein paar Tage in Peking, Bangkok oder in Indien auf die Straße. Man könnte sich auch mit denen unterhalten, die in diesen Städten nur noch mit Maske rumlaufen. Wenn man sich überhaupt unterhalten könnte vor lauter Sauerstoffmangel. Aber zu glauben, dass die Luft bei uns nicht schädlich ist, weil sie nicht so offensichtlich versaut ist, ist ... blind? Verdrängung? Jedenfalls dumm.

Fahrverbot

Man sollte einfach die Straße an der "berühmten Messstelle" für eine Woche für alle Dieselfahrzeuge sperren und dann messen.
Es würde mich nicht wundern, wenn der Wert sich nicht signifikant verändern würde.
Das Problem sind nicht generell die Fahrzeuge sondern die hohen Geburtenraten auf der Welt.
Bei gleichbleibenden Raten wird sich die Weltbevölkerung bis zum Ende des Jahrhunderts auf bis zu 20-25 Mrd. Menschen erhöhen können.
Alle wollen Wärme, Kühle, Wasser und Mobilität. Manche überaltern trotzdem und sterben sogar aus
(Deutsche & Europa z.B.) Und dann?
Klimaschutz ist ein globales Thema, kein deutsches!
Hat schon mal jemand etwas von globaler Vernunft gehört?
In jede noch so kleine Lücke des freiwilligen Verzichts springen gleich mehrere "Wettbewerber" hinein. Traurig, aber leider wahr!
Es hilft nur globale Einsicht, Kooperation und gemeinsame Anstrengungen. Sonst wird das leider nichts.

@erste rRealist

" das verlange ich auch von der Politik..."
Sie fordern viel. Nun ist es an Ihnen zu GEBEN- und zwar der Umwelt. Schon mal überlegt, nicht mehr Auto zu fahren?
Oder glauben Sie, Abgase werden durchs Fordern weniger?

@eine_anmerkung, 09:44 Uhr

"der nach jetzigem Kenntnisstand einfach willkürlich, ohne Realitätsbezug und ohne wissenschaftlich fundierte Begründung festgelegt wurde"

Da liegen Sie komplett daneben. Dieser Grenzwert wurde aufgrund sorgfältiger Auswertung von über 2000 Studien von einem interdisziplinären Gremium weltweit anerkannter Fachwissenschaftler mit sehr präzisen und wissenschaftlich fundierten Belegen und Begründungen von politischen Gremien einvernehmlich verabschiedet. Und das auch nicht erst vor ein paar Tagen oder letzte Woche, sondern schon vor gut einem Jahrzehnt.

Die Autobauer haben allerdings bewußt betrogen, anstelle den Grenzwert einzuhalten. Deshalb ist die Luft heute schlechter als sie sein müßte und sein dürfte.

Umrüsten ist teuer. Vergleichsweise billig ist hingegen, rund 2% der Lungenärzte für eine Kampagne üppig zu finanzieren, deren Scheinargumentation 98% der Lungenärzte widersprechen.

@Knorlo 09:35

"Denn man fährt nicht mit 3 Liter 200 km/h."

Wie krumm diese ganze Grenzwert- oder Tempolimit-Diskussion ist, zeigt Ihre Aussage beispielhaft. Die meisten plappern inzwischen nur noch irgenwelchen Unsinn nach, der je nach Ideologie eingesetzt und gar nicht mehr hinterfragt wird.

Natürlich kann man 200 km/h mit 3 Liter Kraftstoff fahren, sogar mit weniger! Wenn ein Fahrzeug bei Tempo 200 z.B. 16 Liter/100 km verbraucht, dann verbraucht es 1,6 Liter auf 10 km. Und wo in Deutschland kann man 10 km am Stück mit 200 km/h fahren?

Ja ,irgendwie wird man von

Ja ,irgendwie wird man von jeder Lobby verarscht.
"Es mehren sich Stimmen in der deutschen Ärzteschaft, die die wissenschaftliche Herleitung des Jahresmittelwerts von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter für Stickstoffdioxid in der EU-Luftqualitätsrichtlinie in Frage stellen", schreibt Scheuer."
.
Sachlich falsch, von rund 3.800 Ärtzten haben etwa 110 unterschrieben.
Der Koautor Thomas Koch ist in der Automobilindustrie tätig.
.
"Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP) hatte erst Anfang Dezember ausführlich auf die Gesundheitsgefahren durch Stickstoffoxid aufmerksam gemacht. Der Fachverband hatte sich damit hinter Forschungsergebnisse des Helmholtz-Instituts für Umweltmedizin gestellt, die Krankheitslasten der Stadtbevölkerung mit denen von Menschen auf dem Land verglichen hatte - die Unterschiede führten sie auf den Stickstoffoxid-Ausstroß von Dieselfahrzeugen zurück."
.
Vor ein paar Tagen hieß es noch Landluft ist schädlich! Weil Gülle für den ganzen Feinstaub verantwortlich ist.

Seltsame Feststellung

Klar ist die Luftbelastung unverändert, wenn an der Emmissionsseite nichts verändert wird. Da könnte man sich das Messen sparen.

Sollen die Schadstoffbelastunge gesenkt werden, muss die Anzahl an Fahrten in die Städte merklich verringert werden und die Fahrzeuge müssten umweltfreundlicher werden.

Die aktuellen Trends sind nicht vielversprechend. Mit Monsterautos und freier Fahrt für die Bürger kommen wir nicht weit.

@tagesard09

"Gewichtssteuer..."
und wie, bitte schön, soll eine Steuer die Schadstoffe reduzieren?
Sollen dann nur noch 40 1 Tonner aus Osteuropa durch Sttutgart fahren, statt 1 40 Tonner?
Warum gerade 1,5 t? weil sie zufällig so einen SUV Boliden haben, und alleine auf der Strasse sein wollen?
Sorry....

@Realist 09:40

Was bitte schön hat Umweltschutz mit irgendwelchen NOx- oder CO2-Grenzwerten zu tun?
Ich setze mich entschieden für den Umweltschutz in allen Lebensbereichen ein. Aber mit irgendwelchen willkürlich festgelegten Grenzwerten (wie fragwürdig diese sind, zeigt die aktuell von noch nicht ideologisch verblendeten Wissenschaftlern angestossene Diskussion) hat das Null komma nix zu tun.

ja es wird alles verdreht

die Messstationen stehen da wo die maximal Werte gemessen werden können, schon 50m weiter gibt es deutlich niedrigere Ergebnisse.

NO2 ist harmlos, aber es ist eine Indikatorwert, weil der leicht zu messen ist wenn sich NO in NO2 bildetet. Ozon ist das deutlich schlimmer Reizgas.

Es gibt NOx die toxisch sind die werden aber nicht gemessen und hängen mit eben mit N02 Werten zusammen. Aber auch die Werte sinken.

Feinstaub ist was ganz anderes wieder, das fängt bei Blütenstaub an, der statistisch tödlich sein kann, Bis zu Nanometer großen Partikeln die wieder unberechenbar (keine Untersuchungen) toxisch sind.
Auch ist Feinstaub, wenn er in Massen auftritt sehr gut erforscht und hier sage ich nur Staublunge.

Es ist alles Populismus und Halbwahrheiten. da die Politik den Autokonzerne nicht genug Druck gemacht haben dauert es jetzt eben noch zwei bis drei Jahre bis der NO2 wert passt. (war gibt es so wenige Ozon Alarm weil eine der NO2 wer stark gesunken ist.)

Nahverkehr ist die Lösung

09:25 von erster Realist

blieb allerdings vielerorts höher als erlaubt...

Grenzwerte sind dazu da, das diese auch eingehalten werden und das verlange ich auch von der Politik.
Diese neu "nach oben" festzulegen, um eine höhere Verschmutzung zuzulassen, wäre ein Schaden an der Bevölkerung...
///
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*
Wenn trotz der bestrittenen Grenzwertfestlegung auch noch bei den Messstellen getürkt werden muss und mit Rotlichprogrammen nachgeholfen wird, dann ist der einzig effektive Schaden, in Verbindung mit dem Zulassungs- und AU-Betrug, den jetzigen Bürgern entstanden.
*
(ohne Ozonloch steigt der Wert auch wieder unerklärlicherweise, trotz FCKW-Verbot)

09:35 von Knorlo

>>Ein Beispiel ist doch das mögliche Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen. Ein Minister redet gegen jede Vernunft. Denn man fährt nicht mit 3 Liter 200 km/h.<<

Mein Arbeitsweg ist:
3 Km Landstraße
20 Km Autobahn (keine Begrenzung)
4 Km Stadt (weil Darmstadt gönnt sich keine Umgehung)
20 Km Autobahn (über´s Rüsselsheimer Dreieck nach Mainz)
2 Km Stadt (Peripherie).
Das sind ca. Werte, ich fahre schnell und komme auf eine Durchschnitts Geschwindigkeit von 61Km/h.
Es is mehr als blöd zu behaupten, das, wenn keine Geschwindigkeitsbegrenzung da ist, alle mit über 200Km/h rasen (vorzugsweise mit 3t SUV). Leute, bleibt doch mal sachlich dann wird schon eine Lösung gefunden werden. Ich bin im Übrigen für die 130Km/h.

Skandalös genug, das die Gerichte die Fahrverbote durchsetzen...

Und wozu ist unsere Politik überhaupt noch fähig...

Falscher Messort?

In Hannover wird vor einem sehr großen zweispurigen Kreisel mit Ampeln zwischen Häuserschluchten gemessen. Hier kann den Feinstaub nicht weg. Natürlich ist die Konzentration zu hoch.

Vor 3 Monaten in Oldenburg beim Marathon

"Das konnte man am Sonntag testen. Wegen des Oldenburg-Marathons war die Innenstadt von morgens bis zum Nachmittag für den Verkehr gesperrt. Und was zeigte die Messstation am Heiligengeistwall an? Einen Mittelwert von 37 Mikrogramm ermittelte die Station (also knapp unter dem Grenzwert)."
Auch wenn kein Auto fährt gibt es Nox Werte? In der Höhe?
Die Meßwerte in München sind komischerweise an den Meßstationen der Stadt wesentlich niedriger als die vom Umweltamt. (Süddeutsche Zeitung)
Kann mir das jemand erklären?
Das ist doch alles Volksverdummung um eine grüne Hysterie:" wir werden alle krank und hunderttausende werden sterben"am laufen zu halten. Da werden Millionen Menschen in Geiselhaft genommen für zweifelhafte Umweltgrenzwerte.
Der Grüne Trittin war übrigens Umweltminister als diese Werte beschlossen wurden.

Manipulation

dass unser Verkehrsminister sich auf die verschwindend kleine Gruppe von Ärzten beruft, die in seinem Sinn argumentieren ist ein Armutszeugnis. Noch dazu, weil diese Gruppe keinerlei wissenschaftliche Beweise vorlegen kann.
So einen Verkehrsminister sollte man zum Rücktritt auffordern, denn er macht das Gegenteil von dem, was er in seinem Amtseid geschworen hat. Er dient nicht dem Volke sondern der Autoindustrie, die die Umstellung auf Hybrid und Elektromotoren verschlafen hat.

Zu Grenzwerten benötigt man repräsentative Messwerte

Beispiel NO2-Mesunng Darmstadt-Hügelstraße auf einer Straßenlänge von 200m. Die Werte wurden jeweils auf fast dem gleichen Abstand zum Tunnelausgang auf beiden Seiten der Fahrbahn gemessen.

Linke - rechte Straßenseite vom Tunnel aus gesehen
41,0 - 70,8 µg/m³
59,7 - 80,3 µg/m³
67,0 - 59,2 µg/m³
48,6 - 52,5 µg/m³

Wer also auf der linken Straßenseite entlangläuft atmet auf den 200m also eine wesentlich geringere Mengen NO2 ein, als jemand der auf der rechten Straßenseite entlanggeht.

Die NO2-Werte in angrenzenden Wohnungen liegen nach anderen Studie um ca 10 bis 20% niedriger, der Grenzwert für Innenräume beträgt allerdings auch 60 µg/m³, wahrscheinlich, weil man sich in Innenräumen nicht so lange aufhält wie auf der Straße.

Solche Profile weisen alle Messstationen auf, d.h. dass der Messwert in einem Abstand von einigen Metern vom Messpunkt schon 10-30µg/m³ niedriger und höher liegen kann.

Die Messwerte müssen Extrapoliert werden um zu einem aussagekräftigem Wert zu kommen.

Zu 10:08 von tagesard09 Transit - Harnstoff und Maut-

Auch durchfahrende Fahrzeuge aus dem Osten kann man entsprechend abrechnen.

Insbesondere sollten die Transit-LKW endlich kontrolliert werden. Da wird oft mit abgeschaltener Abgasanlage gefahren. Man spart Harnstoff und zahlt zu wenig Maut. Danach kräht kein Hahn von der DUH!
z.B.:
https://www.sueddeutsche.de/auto/
software-tricksereien-wie-speditionen-bei-den-lkw-abgasen-schummeln-1.3378500

Tendenziös einseitig. So wie der baden-württembergische Verkehrsminister (GRÜNE) als Erwiderung gegenüber dem Staatssekretär im BMVI Steffen Bilger:
Selbst wenn die Prüfer zu dem Schluss kommen sollten, dass die Messstellen die Vorgaben nicht erfüllen: Das Verkehrsministerium geht derzeit nicht davon aus, dass damit auch das Stuttgarter Fahrverbot infrage gestellt wäre. Das Urteil sei schließlich auf der Grundlage gültiger Rechtsvorgaben ergangen.

Auch die Diesel-KFZ wurden nach gültigen Rechtsvorgaben zugelassen.
Ein ideologisch geprägtes Rechtsverständnis; einfach skandalös.

Am 31. Januar 2019 um 13:31 von gman

" So wie der baden-württembergische Verkehrsminister (GRÜNE) als Erwiderung gegenüber dem Staatssekretär im BMVI Steffen Bilger:
Selbst wenn die Prüfer zu dem Schluss kommen sollten, dass die Messstellen die Vorgaben nicht erfüllen: Das Verkehrsministerium geht derzeit nicht davon aus, dass damit auch das Stuttgarter Fahrverbot infrage gestellt wäre. Das Urteil sei schließlich auf der Grundlage gültiger Rechtsvorgaben ergangen."

Damit handelt es sich wohl um denselben Minister, welcher den Spezialisten vom Fraunhofer-Institut mangelndes Fachwissen vorwarf?

NOx

Ich halte es da mit Nuhr - ihm ist jetzt klar warum es keinen 5. Advent gibt, da eine Kerze bereits den Grenzwert um das 3-fache übersteigt (120mg / m3) wären spätestens bei 5 Kerzen alle tot.
Das romantische Bad mit 25 Kerzen würde in einem Qualvollen Tot enden (3000mg / m3) und müsste als Mordanschlag strafrechtlich verfolgt werden.
Und Raucher dürfte es keine geben, die Konzentration an NOx liegt mit jedem Zug im Sechsstelligen Bereich.
Gasherde, Kamine - alles Garanten für eine Konzentration im Innenraum im 4-stelligen Bereich.
Effektiv wäre zudem das Heizen im Winter zu verbieten, gerade an ruhigen Wintertagen ist es fast windstill, und was die konventionelle Öl- oder Gasheizung so an Schadstoffen rausbläst, da darf man gar nicht drüber nachdenken.

Fakt ist: selbst die USA die bei der Luftqualität sehr streng sind haben 100mg als Grenzwert. Die Luftqualität in Deutschland hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Und wer hier Bangkok sieht war noch nie dort.

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