Ihre Meinung zu: Jahresbericht - "Bürokratiemonster Bundeswehr"

29. Januar 2019 - 13:13 Uhr

Zu viele Vorschriften, nicht einsatzbereites Gerät, zu langsame Beschaffung: Der Wehrbeauftragte des Bundestages beklagt fehlende Fortschritte bei altbekannten Problemen. Von Christian Feld.

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Kommentare

JAHRESBERICHT

Einfache Abhilfe: Etat immer weiter aufstocken!!!

Gab ja letzte Woche

auch schon paar Artikel über die BW, allerdings auf den anderen Deutschen Seiten.
Eine Schlagzeile war, jeder Zweite Schüler ungeeignet. Noch vor 25 Jahren hab ich den Jungen gesagt, geh zur BW, dort hast du einen sicheren Arbeitsplatz und gute Ausbildung.
Heute wo die Landesverteidigung laut GG nicht mehr im Fokus steht, würde ich den Rat gerne zurück ziehen und nicht mehr machen.
Man soll also sich am besten heraus halten, es könnte einem auf die Füße fallen.
Bürokratie wird nicht nur bei der BW groß geschrieben, das gehört zu den Deutschen Tugenden und ist allgegenwärtig, egal welche Branche.

bekannte Probleme also?

"Der Wehrbeauftragte des Bundestages beklagt fehlende Fortschritte bei altbekannten Problemen. "
"Die Verwaltung des Mangels bleibt Alltag"
Dann wäre es vermutlich zutreffend zu sagen, wer immer in den letzten.... sagen wir 6 Jahren die Verantwortung für die Bundeswehr hatte, hat einen wirklich miserablen Job gemacht und nicht nur nichts verbessert, sondern manches sogar verschlechtert?
Und dann wäre es doch genau so richtig zu sagen, derjenige der diese oben genannte Person auf seinen oder ihren Posten gesetzt hat, hat bei der Wahl für diese Person einen großen Fehler begangen und nicht den Mut besessen diesen Fehler zu korrigieren und das über mehrere Jahre hinweg? Schlechte Einschätzung der Lage kombiniert mit mangelnder Führungsstärke?
Vielleicht kann irgendwer ja mal rausfinden wer die beiden oben genannten Personen sind und ihnen einen höflichen Briefschreiben und sie über ihre Versäumnisse informieren und ihnen nahelegen sich eine anderen Beschäftigung zu suchen!

Bei Nacht ist mit Dunkelheit zu rechnen

So nachzulesen im Handbuch der Bundeswehr. Das Soldaten mit Gardemass nicht zu den Panzertruppen können, ist allerdings schon so seit es Panzer gibt und in allen Armeen der Welt.

"Der Fisch stinkt vom Kopf her".

Der Rechnungshof hatte aufgedeckt, dass von der Leyens Ressort zu Unrecht Millionen für externe Berater rechtswidrig ausgegeben hat.

Z.B. Katrin Suder von McKinsey.

Verbindungen zu ihrem Sohn David von der Leyen, Associate bei McKinsey & Company San Francisco, California, wurden moniert, ob zu Recht, ist mir nicht bekannt.

Die Berater verfügten über Ministeriums-Maliadressen, und hatten Zugang zum geschützten Intranet-System.

Glaubt jemand wirklich,.....

daß der Bericht von Hern Bartels oder die Feststellungen von Herrn Wüstner den Generalinspekteur oder die Führung des Verteidigungsministeriums interessueren? Da liegen doch die Inbteressen ganz woanders! Und was den Eurofighter bei der Rpyal Airforce betrifft, das könnte man auch auf die holländische Marine verweisen, die den NH90 über See fliegt oder das französische Heer, das auch den Tiger benutzt, allerdings ohne das lächerliche Mastvisier! Wissen die Ingenieure dieses Spielzeugs überhaupt, welche fliegerische Leistung ein Pilot erbringen muß, den Hubschrauber im Schwebeflug knapp über den Maumwipfel zu halten? Aber wie immer: bei der Beschaffung traute sich niemand, die Unsinnigkeit anzusprechen, sondern es wurde nur auf die zahlenmäßige Überlegenheit der Panzerbestände des Warschauer Paktes und die verläßlichen(?) Angaben der Nachrichtendienste vertraut, oder?

Lustiger Verein

vor 50 Jahren, als ich bei der BW war, konnte man den Ladeschützen im Panzer schon von weitem erkennen. Er war klein und kräftig. Die restliche Panzerbesatzung war auch nicht 184 cm. Ob die zwei Stockwerke der BW weiter geholfen hätten, ich bezweifele dies. Wenn die zwei Stockwerke aber doch so wichtig sind, warum bauen sie den Aufzug nicht ein, der Steuerzahler bezahlt doch. Mir scheint, der Wehrbeauftragte, passt zur Truppe. Die Bundeswehr hat zu viele Berater, zu viele Sonderausschüsse, zu viele Politiker die sich einmischen.

Ich war vor 25j bei der Budeswehr und es scheint sich nichts

geändert zu haben: Motorräder wurden stillgelegt, weil es keine Blinkergläser mehr gab. Rahmen kaputt Motor kaputt kein Thema, konnte man neu bestellen, aber Blinkergläser defekt=Albtraum. Und wie oft die im Gelände abgefahren wurden kann sich jeder denken. Es wurden uralte Fahrzeuge zu Tode gewartet, obwohl klar war das die in einem Jahr ausgemustert werden, bekamen die neue Motoren oder als Panzer noch mal einen Ölwechsel mit 600l usw. Es wurde nur nach Papiervorschrift gearbeitet und nicht nach Nutzen oder Sinn. Ohne Dienstvorschrift macht sich da nicht mal jemand die Schuhe zu. Die Bundeswehr ist eine Verwaltung mit einer kleinen Armee nebendran.

Die Unfähigkeit hat Methode

Das zeigt sich im Bericht des Wehrbeauftragten in aller Deutlichkeit. Und bei der Transparenz braucht der Gegner auch keine Spione mehr. Ist alles im TV und Zeitungen nachzulesen.

Der Schuss ins Blaue

Beispiel: Warum fliegt die Royal Air Force mehr Einsätze? Leichte Antwort: die brauchen nicht so viele Genehmigungen und Luftraumbewegungen beachten, weil außenrum mehr Wasser als Land.

Anstatt zu sagen, das wir Deutschen wieder eine stärkere Armee brauchen, wollen oder müssen, können, verfällt man in Dumpfbackenberichte.
Klar sind nur X Panzer, Flugzeuge oder anderes Gerät wirklich einsatzbereit, wenn der große Rest Y rumstehen muss, weil er schlicht und ergreifend nicht gebraucht wird.
Da wird ein Gewehr, ein Hubschrauber oder schlicht die Kampfunterwäsche niedergemacht, um ein mehr an Geld zu rechtfertigen.
Die Bürger werden an der Nase rumgeführt als würden die blöder als früher sein.

Klare Kante ist gefragt. Das heißt für WAS brauchen wir eine Bundeswehr? Dann kommen wir schnell zur Sicherheit-Nutzen-Analyse und damit die Bundeswehr zu den Mitteln die sie in Zukunft braucht.
Aber was solls, eine EU-Armee wäre mir lieber!

Wir brauchen keine Bundeswehr!

Abermilliarden kostet uns die Bundeswehr.

Dubiose Aufträge ohne Ausschreibung riechen nach Korruption.

Permanent neue Skandale.

Nur ein Bruchteil der milliardenteuren Geräte funktionieren überhaupt.

200.000 Menschen? Was sollen die tun? Wir sind von Freunden umzingelt!

Einfaches Fazit: Ausgaben für die Bundeswehr massivst eindampfen!

Beim Puma würde ich nur gerne

Beim Puma würde ich nur gerne anmerken, dass er bereits mitunter der größte Schützenpanzer ist, was oft kritisiert wird. Irgendwann muss man einen Kompromiss finden, und sagen der Innenraum bekommt eine begrenzte Höhe. Alternativ müsste man Panzerung sparen, was auch nicht im Interesse der Soldaten liegt.

Im internationalen Vergleich ist die Bundeswehr gut und vor allem modern ausgerüstet. Man muss nicht noch mehr Geld hineinblasen. Ein guter Trick ist, einfach mal andere Armeen und ihre Probleme anzuschauen, da merk man schnell, dass das bei der Bundeswehr eher Peanuts sind.

Beispiele:
USA: F35: mehrer 100Mrd. zu teuer, Zumwalt-Klasse- Zerstörer: mehrfach Motorschaden, Munition so teuer, dass er nicht voll bewaffnet werden kann
GB: Flugzeugträger undicht, Sturmgewehr in der Truppe verhasst, Kampfpanzer unfähig moderne Panzer zu bekämpfen; Daring-Klasse Zerstörer, Kein Geld mehr für 50% der Systeme
Russland: Su57 Projekt absoluter Fehlschlag, Mrd. in den Sand gesetzt

Tja Frau Verteidigungsministerin

Schlechte Ausrüstung, höchste Flexibilität zwingend erforderlich, Gefahr für Leib und Leben als großer Profilbestandteil, eher unterdurchschnittliche Bezahlung, geringe bis keine Gesellschaftliche Anerkennung, nach wie vor eine desolate Versorgungslange bei Veteranen mit körperlichen oder psychischen Spätfolgen.

Komm zum Traumjob Bundeswehr.

Der Beruf des Soldaten ist einfach gnadenlos unattraktiv, daher überlegt es sich so ziemlich jeder der eine Alternative hat es 3 mal ob er zum Bund geht.

Bevor nicht der gesamte alte Krust im Beschaffungsamt und dem Verteidigungsministerium ersetzt wird ändert sich auch nix.

Es bedarf keiner Reformen, sondern einer kompletten Neustrukturierung.

Bis dies soweit ist würde die Spiegelschlagzeile von 1962: "bedingt Abwehrbereit" heute die Reaktion auslösen:
Juhu eine Verdreifachung der Performance.

Seit Usula v. d. Leyen

als Ministerin zuständig ist, seit 5 Jahren, haben sich die bekannt gewordenen Misstände bei der Bundeswehr deutlich erhöht.
Daher hätte sie ihr Amt bereits Ende der letzten Legislatur niederlegen sollen.
Aus meiner Sicht hat Sie sich nun lange genug als unfähig erwiesen diese Stelle erfolgreich zu managen.

Mit der Chefin wird das nichts

Wenn schon die Spitze mit der "Superministerin" besetzt ist, die ja anscheinend alles können kann oder so (man betrachte die Vielzahl der Ministerämter, die sie bisher innehatte)...

Teilweise muß man sicher die Schuld auch bei ihren Vorgängern suchen aber erkennbare Anstrengungen, Mißstände zu beheben konnte ich bisher nicht erkennen. Im Gegenteil, der Sumpf wird immer tiefer.

Wie ein Vorredner schon schrieb, der Fisch stinkt vom Kopf her.

@Kessl "Wer die verantwortliche Person auf den Sessel ...

... gesetzt hat, hatte nicht den Mut einen Fehler einzugestehen"
---
Das war kein Fehler aus Sicht der besetzenden Person. Die hat scheinbar ein Selbstverständnis welches die Besetzung von Positionen primär unter Aspekten der Eigensicherung betrachtet. Einen potentiellen Konkurrenten auf einer Stelle an der er scheitern bringt diesen als solchen zu Fall.

Beschaffung

Wenn sich eine Reederei ein Schiff bestellt, dann macht man mit der Werft einen Plan und dann einen Vertrag. Und wenn nach einiger Zeit die Werft ankäme und sagte, der Bau dauert doppelt so lang und das Schiff kostet doppelt so viel, dann würde die Reederei ihr was husten.
Und vermutlich würde jeder Politiker oder Beschaffungsbeamte dies bei einem privaten Hausbau auch so machen, außer er hat sich beim Vertrag über den Tisch ziehen lassen.
Aber Rüstungsprojekte funktionieren anscheinend nach der Regeln, nach denen auch der BER oder Stuttgart 21 funktionieren. Also nicht.

Frieden schaffen, ohne

Frieden schaffen, ohne Waffen. Das war doch der lang gehegte Wunsch, der Friedensbewegung. Daß sich nun ausgerechnet das "ministerium" an die Spitze dieser Bewegung setzt, ist erstaunlich.
Wie es um die BW bestellt war, konnte doch jeder sehen, der zu dieser Spaßtruppe musste. Ich hab da ein Jahr absolut nichts gemacht, außer Geld gekostet.

Falsche Verwaltung seit Jahrzehnten

Die Bundeswehr wird falsch verwaltet und das seit Jahrzehnten!
Es müsste eine gründliche Reform geben, angefangen an der Spitze, wo ein ehemal. General sitzen sollte und keine Ärztin; dann sollte man aufhören bei aufkommenden Problemen Leute aus der zweiten Etage zu feuern, das sind diejenigen, die dort Ahnung haben. Dann müsste man anfangen die Verfahren zu vereinfachen und zu strukturieren, sowie die Abteilungen endlich mit spezialisierten Fachleuten besetzen (u.a. gibt es viel zu wenig Personal mit kaufmännischer Ausbildung).

@dr. bashir

>...der Bau dauert doppelt so lang und das Schiff kostet doppelt so viel, dann würde die Reederei ihr was husten.<<

Das Problem ist, dass der Fehler in vielen Fällen auch beim Beschaffungsamt zu suchen ist.

Es wird ein Segelboot bestellt und der Vertrag ausgehandelt.

Planung und Bau beginnt.
Dem Amt fällt ein, es soll ein Mast mehr drauf.
Es wird umgeplant.

6 Monate Später soll das Segelschiff einen Turbinenantrieb haben.

Weitere 6 Monate später kommt wieder was neues dazu.

Das Problem bei den Firmen ist, dass sie den Blödsinn fröhlich mitmachen, weil sie sich so natürlich ihr Einkommen auf absehbare Zeit sichern können.

Es wäre also schon tierisch hilfreich, wenn das Beschaffungsamt sich einfach vorher überlegen würde was es will und die Verträge danach bindend sind und deftige Konventionalstrafen enthalten.

Die schlimmste Feinde

für die BW ist das Beschaffungsamt, extreme Bürogratie, verbeamtete Uniformträger im Verteidigungs-Ministerium und Deutsche Politiker, die Soldaten in Einsätze schicken
wo sie selber nie hingehen würden und das mit einer Ausrüstung die aller Beschreibung spottet. Ich war in den 60er beim Bund und es wurde nicht besser.Wir haben unser Mat. zu Tote geputzt aber wir mußten in keinen K-Einsatz. Die jetzigen Soldaten haben mit ihrer "Ausrüstung" das schlechteste Los gezogen. Die Linken und Grünen können darauf anstoßen, denn sie wollten nie ein Militär, unsere BW besteht zum großenteil aus Mat. Anforderungs-Vordrucken.

Bundeswehr voll im Soll

Generalinspekteur: "Kein Grund zur Panik"
Der höchste militärische Vorgesetzte findet alles fast normal.
Er müßte sich den Hintern aufreißen, damit all die Fehler und Mängel abgestellt werden.
Wenn solch ein Gespann, militärischer Fastlaie und militärischer Volllaie zusammenarbeiten,
dann kommt allerdings nur eine Armee auf
dem Niveau der Freiwilligen Feuerwehr von Kammelhusen raus.

Frau von der Leyen...

...hätte die 150 Millionen die sie für Berater hingelegt hat auch sinnvoller einsetzen können... hinzu kommt dass accentura die Aufträge erhalten hat, von Herrn Bühler (Generalleutnant Abteilungsleiter Planung), auftragsempfänger war Herr Dr. Timo noetzel von accentura, der wiederum 5 facher Patenonkel der Kinder von Herr Bühler ist... also Korruption oder wie man es hierzulande in unserer bananenrepublik gerne Vetternwirtschaft nennt, da wundert man sich dass das zweithöchste Haushalts Budget nach Arbeit und soziales die Bundeswehr bekommt (43,2 Milliarden) und damit kommt man nicht klar? Wo ist das viele Geld geblieben? Was sagt unsere verantwortliche superministerin U. vdL dazu?

Bundeswehr

Das eigentliche Problem sind die altbekannten
Probleme und die Politik ist Verursacher und Aussitzer zugleich ! Wie lange hören und lesen wir das alles schon : Genau viele viele Jahre und völlig ohne Änderung ! Der guten Ordnung halber möchte ich aber erwähnen, dass Fr. v.d.L. nicht zu den Verursachern zu zählen ist ,sondern das kommt von den Vorgängern.

Nix neues

Ich habe in den 90er meinen Grundwehrdienst verrichtet und auch in der Zeit lief vieles nicht gut. Aber es war halt ein Umbruch im gang weil der Eiserner Vorhang nicht mehr vorhanden war. Die Truppe hatte auch einen anderen Auftrag, der klar geprägt war von einer Landesverteidigung. Heute ist die Bundeswehr auch nur noch ein Spielball von Politik und Politischen Stimmungen. Und heute von Leuten geführt die nie in ihrem Leben selber dabei wahren. Und nur immer auf Experten zu hören ist halt nicht dasselbe. Es fehlt da der persönliche Bezug dazu zur Truppe. Und Medienwirksam sich zur Schau zu stellen hilft da auch nicht.
Und so ist die Bundeswehr danach halt auch nicht ausgerichtet worden ist. Auch Politisch ist ja lange nicht von Kampfeinsätzen gesprochen worden weil diese halt auch nicht vom Grundgesetz in der Form abgedeckt sind.
Und die wird sich auch nicht ändern, da Politiker meistens selber nicht mehr dabei sind.

13:45 von Möbius

Bei Nacht ist mit Dunkelheit zu rechnen
So nachzulesen im Handbuch der Bundeswehr
.
darüber haben wir uns schon vor bald 50 Jahren lustig gemacht
und ebenso, sollte das Wasser tiefer als 150 sein, der Soldat selbstständig
(ohne Befehl) mit Schwimmbewegungen zu beginnen hat

Aus meinen eigenen Erfahrungen bei der BW , kann ich nur

jedem jungen und aufgeschlossenen Menschen nur empfehlen, einen weiten Bogen um diesen Verein zu machen. Und dabei gab es zu meiner Zeit als Wehrpflichtiger noch gar keine völkerrechtswidrige Auslandseinsätze der BW wie heutzutage. Auch vom Material war die Lage noch nicht so katastrophal. Aber der Begriff "Bürger in Uniform" war damals schon eine bloße Farce.

Bundeswehr und Oldtimer.

Die BW ist wie ein Oldtimer:
Du steckst eine Umenge Geld rein.
Der Unterschied:
Der Oldtimer funktioniert danach.

"Zu viele Vorschriften, nicht

"Zu viele Vorschriften, nicht einsatzbereites Gerät, zu langsame Beschaffung: Der Wehrbeauftragte des Bundestages beklagt fehlende Fortschritte bei altbekannten Problemen. "
-
Man fragt sich, wielviele Mängel man Frau VdL noch verzeihen will bis mal jemand den Saftladen, oder was davon noch übrig ist, übernimmt.

An den "Symptomen" herumdoktern bringt nichts

Das eigentliche Problem ist eine dermaßen "durchbürokratisierte", sprich: auf absolutem Gehorsam beruhende Organisationsstruktur, dass dem Einzelnen keinerlei Ermessenspielraum für eigenverantwortliche, auf eigenen Erkenntnissen und Überlegungen beruhende - sprich: vernünftig durchdachte - Entscheidungen bleibt.

Damit beruht in meinen Augen eigentlich jedes militärische System der Welt - nicht nur die Bundeswehr - auf menschenverachtenden Prinzipien.

Was wiederum bedeutet, dass die Probleme, die zu lösen die Bundeswehr in den 50er Jahren geschaffen wurde nur auf menschenrechtskompatibel-demokratische Art und Weise - was nicht zuletzt auch heißt: global - gelöst werden können.

gerade wurde der Thread "Moorbrand" geschlossen

ein ausgezeichnetes Beispiel
zeigt es doch den Zustand unserer Armee und deren Unfähigkeit
selbst kleinste Dinge zu planen oder Problem effektiv zu lösen
wie nen funktionierenden Löschzug hinzustellen, wenn man mit brennbaren Dingen hantiert, wie Raketen und trockenem Torf

Ich denke eines der Probleme ist die...

Wenn wir über die Versorgungsleistungen bei der Bundeswehr sprechen, sprechen wir primär über das BBAINBw, vormals BWB. Bis so Ende der Siebziger hatten dort Ingenieure das sagen und der Laden lief einigermaßen. Heute sitzen dort in den höheren Positionen i.d.R. Juristen, denen neben einem Realitätsbezug auch vielfach der technische Sachverstand fehlt. Diese Menschen schwelgen in Ihrer Welt von Verordnungen und Vorschriften und bringen jegliche Prozessketten zu stocken, ja oftmals zum erliegen. Hier liegt eine, nicht gerne gehörte Ursache, für die stockenden Beschaffungen m.M. nach begründet.

Eine moderne Armee

Die BW ist eine moderne Armee mit guter und moderner Ausrüstung ! Das Problem ist der Mensch der durch seinen hohen Dienstgrad was zu sagen hat , genau wie der Politiker der durch seine hohe Postion was zu sagen hat . Nur alle haben keine Ahnung. Gesau wie Frau vdL . Die Bundeswehr und die Beschaffung der Geräte müssten nach rein kaufmännischen Gesichtspunkten erfolgen
Mit Managern die Ahnung haben.

Nein, nicht "zu Tode verwalten",

sondern das Beschaffungsamt murkst einfach nur gewaltig bei der Beschaffung. Ob Drohnen (Maiziere), oder Sturmgewehr oder Fahrzeuge und Flugzeuge aller Art: sie genügen lt. den Berichten nie den Anforderungen. Offenbar ist das Beschaffungsamt so unfähig, dass sämtliche Lastenhefte von der Industrie geschrieben werden - kontrollieren können sie's selbst nicht mal. Dafür könnte man auch Geschnittenes Brot einsetzen.

Peinlich

Bei Tagen der offenen Tür wird vermutlich eine Panzerattrappe vor die Kaserne geschoben, weil leider der einzige echte fahrbereite Panzer der „Panzerdivision“ bei der „schnellen Eingreiftruppe“ der NATO ist. Da ist dann vermutlich auch der überteuerte Besenstiel der BW im Einsatz, der bekanntlich ja die einzige Waffe eines deutschen Panzers ist... . Im Ernstfall gibt es ja die Notrufsäule.

Was mich wundert ist?

Sicherlich ist unser Verteidigungsressort in vielen Jahrzehnten zu einem schier unübersichtlichen, trägen Verwaltungsapparat mutiert. Es wurden aber Millionen für Berater ausgegeben die normalerweise Profis für effiziente Prozessmodellierungen sind? Wo ist also der Benefit aus den Beraterleistungen geblieben? Welche Prozesse wurden effektiver gestaltet und verschlankt?

BW und Bürokratie

Wenn es nicht trotzdessen so sündhaft teuer wäre:
trotz der massiven Mängel sind "wir" noch nicht vom "Feind"(?!?)überfallen worden!; Ist doch sehr beruhigend, weil deshalb anscheinend völlig überflüssig, wie auch 2 oder gar 4% Ziel. Da liebe ich mir doch dann die Bürokratie als friedensfördernder Sand im militärischen Getriebe...

Radikale Einsparungen unvermeidlich

Die Bundeswehr ist zurzeit grundsätzlich zu teuer. Sie muss entscheidend verschlankt werden und sich auf ihren grundgesetzlich legitimierten Einsatz beschränken. In der Nähe von St. Petersburg, in Afghanistan oder Syrien hat sie nichts verloren. Hier finden sich Einsparungspotentiale ohne Ende. Wenn dann noch das Geld effektiver ausgegeben würde, könnte über noch weitere Einsparungen nachgedacht werden. Es soll doch die schwarze Null im Gesamthaushalt gehalten werden.

um 15:44 von harry_up

>>"Die BW ist wie ein Oldtimer:
Du steckst eine Umenge Geld rein.
Der Unterschied:
Der Oldtimer funktioniert danach"<<

Die Bundeswehr ist nicht ein Oldtimer, sie hat Oldtimer in Ihrem Ausstattungsbestand. Viele Fahrzeuge haben den Zeichnungsstand der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts und das liegt daran das die Bundewehr seit den 90´zigern sukzessive kaputtgespart wurde. Es floss zu wenig Geld in den Verteidigungshaushalt um früh genug neue Systeme entwickeln zu lassen und zu beschaffen. Für diese Oldtimer wird es immer schwieriger Ersatzteile zu beschaffen weil es viele Teilefirmen gar nicht mehr gibt. Das Problem ist hausgemacht und wurde die Jahre nur immer mehr verschleppt.

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