Ihre Meinung zu: Trump gibt nach - Shutdown vorerst beendet

26. Januar 2019 - 8:39 Uhr

Die längste Haushaltssperre in der Geschichte der USA ist vorerst beendet. US-Präsident Trump billigte die Einigung auf eine Übergangsfinanzierung. Doch sie gilt nur kurz. Von Sebastian Schreiber.

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Kommentare

Trump gibt nach ... Lüge, Lüge, Lüge ...

Trump gibt nicht klein bei, er hat einen großen Deal gemacht, zugunsten Amerikas und zugunsten der vom Establishment verratenen Staatsangestellten. Trump ist ein Held und der Retter der Nation - leider ein von Kleingeistern umgebener und gehinderter.

Der nächste Shutdown wird nur Stunden dauern

Alles was in der Luft ist darf noch landen
und dann melden sich die Fluglotsen geschlossen krank.
Nochmals läßt man sich von Trump nicht mehr terrorisieren

Um zu einer Lösung zu kommen...

...bedarf es des Willens b e i d e r Parteien.
Trump kann sich jetzt beim besten Willen nicht gelassen zurücklehnen, er ist momentan der Loser, trotz aller gewohnt großen Sprüche, und deshalb wäre es ihm zuzutrauen, dass er das unwürdige Spiel in 3 Wochen wiederholt, sollte es zu keiner Einigung kommen, bei der beide Seiten ihr Gesicht wahren.
Für meine Begriffe liegt der Ball augenblicklich irgendwo im Mittelkreis, aber wohl nicht auf dem Anstoßpunkt.

Es bekommt wohl nicht jeder seinen Gehaltsausfall,

den er durch den Shutdown erlitten hat. Ich las eine Geschichte, dass eine ausgesperrte Leiharbeiterin (Putzfrau) in einem Staatsbetrieb anscheinend keine Nachzahlung erhoffen kann. Außerdem haben aussenstehende Firmen, die für ihren Geschäftsbetrieb abhängig sind von den Dienstleistungen des Staates, ihre Mitarbeiter entlassen oder auch beurlaubt. Ich befürchte, dass diese Mitarbeiter ihre Gehaltsausfälle nicht ersetzt bekommen.

rechtliche Möglichkeiten

"Oder ich nutze die Möglichkeiten, die mir rechtlich zustehen, um diese Krise zu lösen." - Oh, denkt er an Rücktritt?
-----------
Es ist gut, dass sich Erpressung als Methode nicht durchgesetzt hat. Jetzt wird verhandelt und dann wird es schon eine Lösung geben. Einen weiteren Shutdown wird Trump nicht riskieren.
Letztlich kann man an den Ereignissen der letzten Wochen erahnen, wie Trump mit seinen Geschäftspartnern umgesprungen ist. Ich bekomme das, was ich will. Zu 100%. Sonst richte ich maximalen Schaden an.
Maximalen Schaden hat er auch diesmal angerichtet - nur 0% von dem bekommen, was er wollte. Gut so. Nicht, weil man eine Grenze nicht besser sichern könnte, sondern weil sich dieser Stil nicht durchsetzen darf.

Armseliges Amerika

Oder wie sich eine große Nation selber lahmlegt. Politik durch Drohungen und bewusst Inkaufnahme der Zerstörung von Familienexistenzen ist nur vertagt. Die Amerikaner werden gerade im Super Bowl Playoffs betrogen, nachdem sie schon durch ihr Wahlsystem betrogen wurden, this is America Great again.

Trump wird scheitern

Die Demokraten sind für eine intelligente Grenzsicherung zu haben, wie unter den Präsidenten Clinton und Obama. Die Trump Mauer aber muss scheitern, weil sich der Immobilienmilliardär aus dem New Yorker Establishment so darin verrannt hat. Das wird seine größte Niederlage und das Ende seiner Macht.

Die Strategie der Demokraten ist völlig legitim und sie wird aufgehen.

Welcome....

...to reality, Mr. president.

Trump kann machen was er will, man legt es ihm negativ aus

"Medien und Beobachter sehen in dem Übergangshaushalt eine krachende Niederlage für Donald Trump. "

Hätte er die Haushaltssperre weiterhin aufrecht erhalten, dann würde ihm auch dies negativ ausgelegt.

Hier kann ich nur sagen, der Klügere gibt nach und das war Trump.

Eine gute Entscheidung, es gibt Zeit für Verhandlungen und vor allem die Staatsangestellten bekommen wieder Lohn.

Trump muss einlenken: Politik statt Geiselnahme ...

5 Wochen hat Trump ein ganzes Land, 800.000 Mitarbeiter der Regierung und unzählige Angestellte von Vertragspartnern, Handwerkern und Dienstleistern als Geiseln genommen.

Aber bereits in den Wahlen zu Repräsentantenhaus und Senat hat er von den Wählern das Signal bekommen, dass die Mehrheit nicht hinter seiner Politik steht. Die Umfragen zeigen, wie die Zustimmung weiter abschmilzt. Zu offensichtlich war der Eindruck, dass es ihm nicht um das Thema Grenzsicherheit sondern um die brachiale Durchsetzung dessen geht, was seine Freunde bei Fox News und dem Trumpist Talk Radio ihm medial eingetrichtert haben.

Der "Dealmaker" hat sich ideologisch verrannt und das Land bezahlt den Preis.

Obama gab Geld für Israels Mauer,

warum sollen die Demokraten dann hier "nein" sagen?

Wenn ich die …

… an der Situation Beteiligten - allen voran DT - für vernünftig hielte, würde ich sagen, dass die Vernunft vorerst gesiegt hat. Leider fühle ich mich nicht in der Lage, so optimistisch zu sein.
Ich denke, dass die große Unklugheit von DT darin bestand, das falsche Instrument benutzt zu haben, um die Opposition unter Druck zu setzen: dabei hat er sich selbst in eine Sackgasse manövriert, bei der ihm von vornherein hätte klar sein müssen, dass er da nur unter Gesichtsverlust herauskommt - und genau so ist es ja jetzt gekommen.
Positiv: nun scheint ernsthaft (und hoffentlich konstruktiv) über die sicher notwendige Grenzsicherung geredet zu werden.
Das Instrument einer Haushaltssperre, mit der DT ja weiterhin droht, scheint mir aber verbraucht zu sein. Wenn er es dennoch versuchen sollte, würde er m.E. ebenso grandios scheitern - und das tut er sich hoffentlich nicht an.

Ist Trump klüger als Pelosi?

Der Klügere gibt nach heißt es zumindest.

Verfassung überarbeiten

Wenn der ganze Rummel - egal, wie - vorbei ist, haben die Abgeordneten eine wichtige Aufgabe: zu verhindern, dass sich so etwas jemals wiederholt. Das, was sich diejenigen gedacht haben, als sie diese Gesetze schufen, hat sich umgekehrt - ich gehe davon aus, dass sie von der moralischen Integrität des US-Präsidenten ausgegangen waren - hier ein folgenschwerer Irrtum. Dieses jüngste Beispiel zeigt, dass ein Präsident niemals eine so große Macht besitzen darf - hier nutze er sie, um allein sein populistisches Wahlversprechen durchzudrücken.
Ich denke, nach diesem Debakel dürfte die US-Bevölkerung hinschauen, wenn jemand dieses Ziel bei den nächsten Wahlen anspricht: Einschränkung der Rechte des Präsidenten.

Der Shutdown hat nichts mit der Verschuldung zu tun ...

... wie gelegentlich insinuiert wird. Gar nichts.

Einmal, weil Trump zu dem Thema Verschuldung keinen Bezug hat, außer dass sie ihm egal ist. "I love debt. I am the King of debt." bringt seine Position dazu mit seinen eigenen Worten am besten auf den Punkt. Sonstige Wahlkampfaussagen dazu waren von Autoren der GOP in das Wahlmanifest geschrieben worden, das Trump pflichschuldig zitiert aber niemals ernst genommen hat.

Die Verschuldung der USA verzeichnete nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/9 einen Anstieg, weil Obama durch ein anti-zyklisches "deficit spending" den schlimmsten ökonomischen Crash nach 1929 relativ zeitnah in den Griff bekommen hat.

Der Anstieg der Verschuldung durch Trump ist hingegen einer pro-zyklischen Politik geschuldet, welche die Einnahmen des Staates drastisch verringert hat, ohne bei den Ausgaben zu kürzen. Das Militär-Budget stieg sogar um 10 %. Einsparungsabsichten durch Verringerung der Auslandseinsätze sind pure Legende

09:48 von Stein des Anstosses

Welcome....

...to reality, Mr. president.
///
*
*
Klar Trump gibt nach. Klingt ja auch schön.
*
Aber man kann lesen, das er nur eine Pause macht.
*
Dann kommt eventuell die Reality?

Schön zu sehen, dass es auch

Schön zu sehen, dass es auch in den USA unter dem aktuell amtierenden Präsidenten noch von Vernunft getriebene Entscheidungen gibt.

Frau Pelosi - thank you so mich :-)

Trumps größte Niederlage

Trumps größtes Wahlversprechen, die Mauer, wird auch seine größte Niederlage werden. Die Unterschrift unter der Finanzierung dieses sinnlosen Projekts werden die Demokraten nie geben. Er hat sich in dieses Projekt verrannt, verschenkt immer mehr Zustimmung im Volk und serviert seinen strategischen Fehler auf dem Silbertablett. Da werden die Demokraten zugreifen. Der alternde Immobilienspekulant aus dem New Yorker Establishment findet hier seinen Meister.

09:16 von siigrueblerxyz

Es bekommt wohl nicht jeder seinen Gehaltsausfall,

den er durch den Shutdown erlitten hat. Ich las eine Geschichte, dass eine ausgesperrte Leiharbeiterin (Putzfrau) in einem Staatsbetrieb anscheinend keine Nachzahlung erhoffen kann. Außerdem haben aussenstehende Firmen, die für ihren Geschäftsbetrieb abhängig sind von den Dienstleistungen des Staates, ihre Mitarbeiter entlassen oder auch beurlaubt. Ich befürchte, dass diese Mitarbeiter ihre Gehaltsausfälle nicht ersetzt bekommen.
///
*
*
Wie in Deutschland sind eben Staatsdiener eine besonders privilegeierte Art von Bürgern.
*
Allein wegen fehlender Rechenkünste müssen Pensionen ein Prozentsatz der letzten standesgemäßen Versorgung sein.
*
Nur bei Einzahlenden kann man ca. die Hälfte mathematisch feststellen.

@ Giselbert, um 09:51

Da stimme ich Ihnen zu - bis auf 1 Wort im 3. Abschnitt:
Da müsste statt “Klügere“ stehen: “Dümmere“.
Nicht, weil es dumm war, nachzugeben, sondern der eindeutig Dümmere nachgegeben hat... ;-)

Kluge Nachgiebigkeit?

@ collie4711:
Ist Trump klüger als Pelosi? Der Klügere gibt nach heißt es zumindest.

Ob Trumps rechte und erzkonservative Anhängerschaft Nachgiebigkeit auch als Klugheit sieht?

@ collie4711, um 10:02

Hier hat ganz sicher nicht der Klügere nachgegeben...

re christerix

"Verfassung überarbeiten"

Machen Sie sich mal keine Hoffnungen.

Wenn ein Land nicht mal in der Lage ist, ein vernünftiges Wahlrecht einzuführen, wie soll es dann die Grundprinzipien der Gewaltenteilung neu justieren?

um 09:17 von Rantamplan

Einen weiteren Shutdown wird Trump nicht riskieren.

Da wäre ich nicht so sicher. Ich gehe vielmehr davon aus, dass das jetzige Ende des Shutdowns seinen Beratern geschuldet ist. Er selbst wäre vermutlich fähig gewesen, den Shutdown bis zum Ende seiner Amtszeit fortzusetzen. Das ist genau die Methode, mit der er als Geschäftsmann "Deals" durchgesetzt hat - nur dass die Folgen dort weit weniger gravierend waren.

Nach dem Shutdown: Fakten statt Propaganda als Grundlage ...

... der Grenzsicherung.

Ginge die Diskussion alleine um die sachlichen Grundlagen für die Grenzsicherung, wäre das Thema längst gelöst.

- seit Jahren gehen die illegalen Grenzübertritte (Indikator sind die Verhaftungszahlen) an der Südgrenze zurück.

- Angestiegen ist die Zahl der Asylsuchenden, die sich aber an den Auffangpunkten, nicht in der Wüste, darum bemühen

- Ein großer Teil der "Illegalen", die in den USA leben, kamen durch legale Einreise in die Staaten und haben ihre zeitliche Visa-Begrenzung verfallen lassen.

- Der größte Teil der Drogen wird über die Grenzübergänge geschmuggelt.

Nichts davon würde durch eine durchgehende Mauer gelöst. Es bedarf vielmehr einer besseren Kombination von neuen Überwachungsstechnologien, punktuellen Grenzsicherungseinrichtungen und besser organisiertem Einsatz des Sicherungspersonals.

Trump hat immer noch

das Heft des Handelns in der Hand.
Es ist ein schlauer Schachzug jetzt nach 3 Wochen nachzugeben.
Beim nächsten Shutdown
hat er andere Möglichkeiten.

@ 09:51 Giselbert: Der Klügere ...

Wenn der Klügere immer nachgeben würde, würde unsere Welt nur von Entscheidungen der Dummen geleitet werden (was man zunehmend denken könnte).
Nein, hier haben die Klügeren nicht nachgegeben - und das war gug so.
.
Denn die Klügeren streben nach einem Sicherheitssystem, was progressiv ist - Trump an eines, geboren in seinem Kopf, ohne irgendwie die Realitäten zu berücksichtigen.

@Giselbert

"Hier kann ich nur sagen, der Klügere gibt nach und das war Trump."

Wenn der klügere nachgibt wird man am Ende von Dummen regiert.
Die Demokraten haben in der Vergangenheit zu oft nachgegeben und das Resultat sieht man jetzt.

Ausserdem ist das was Trump jetzt macht exkt daß was die Demokraten schon länger vorgeschlagen haben.

Des Weiteren bekommt Trump wegen diesen Deal die volle Breitseite von Breitbart.

"Trumps Anhänger und der rechte Flügel der Partei reagierten jedoch frustriert. "Keine Mauer", titelte die rechte Onlineseite Breitbart. "Gute Nachrichten für George Herbert Walker Bush: Er ist nicht länger der größte Schlappschwanz der je Präsident der USA war", meldete sich Ann Coulter auf Twitter, nachdem die Entscheidung des Präsidenten bekannt wurde. Coulter, eine extrem konservative Kommentatorin, hatte zu den Stimmen gehört, die Trump darin bestärkten, den Regierungsstopp in Kauf zu nehmen, um eine Finanzierung für seine Grenzmauer zu bekommen."

Eigentlich ist es müßig,...

...jetzt darüber zu debattieren, ob das Sprichwort von dem Klügeren zutrifft oder ob es eine “krachende Niederlage“ Trumps war - jetzt sollten die beiden Parteien sich endlich dazu aufraffen, konstruktive Gespräche aufzunehmen und dabei von vornherein von Maximalforderungen abzulassen; diese blockieren, wie man erlebt hat, jede Verhandlungsmöglichkeit.

Hier gibt es kein “The winner takes it all!“

Grenzsicherung ja - Mauer nein

Demokraten und Republikaner haben in der Vergangenheit schon viele Maßnahmen zur Sicherung der Grenze gemeinsam beschlossen. Daran wird der Kongress sicher auch künftig anknüpfen. Die Trump-Mauer ist aber etwas, was definitiv nicht kommen wird.

Das werden die Demokraten aus Prinzip nicht machen und sie haben völlig recht dabei. Das hätte sich der Immobilienspekulant vorher überlegen müssen. Trumps Niederlage bei seinem größten Prestigeprojekt ist die legitime Basis für den demokratischen Erfolg bei der nächsten Präsidentschaftswahl.

Im Fußball nennt man das Abseitsstellung, Mr. Trump.

Bei diesem shut-down......

gibt es nur Verlierer! Als erstes die Betroffenen und als zweites die Gesamtheit der USA eunschließlich der Bürger, die tatsächlich immer noch glauben, daß ihre Verfassung und ihr System das Beste wäre und nicht reformiert gehörte. Uneinsichtig und stur hält man an obsoleten Regeln fest, die zu Zeiten von George Washington oder Abraham Lincoln vermutlich durchaus berechtigt waren! Wir sind aber nicht mehr im 18.Jahrhundert! Die Probleme haben sich verändert und sind auch nicht weniger geworden! Also macht die USA zu dem, was ihr so gerne behauptet!

Patriot Trump: Sicherheitsrisiko

die Sicherheitszertifikate SSL TLS für mehr als 200 Regierungs- Websites sind wegen Stillstands abgelaufen . Paradies für Hacker - nicht nur russische

@Giselbert

Na klar lastet man Trump alled an, egal was er tut.

Und das mit gutem Recht.

Denn Trump ist nun mal nicht zur Lenkung eines Staates geeignet.

Arbeit im Weissen Haus

Trump konnte es einfach nicht ertragen, dass er die schmutzige Wäsche nun selber waschen musste. Im weissen Haus arbeiten ja wohl auch öffentliche Bedienstete mit Shut-down Frust.

Der Einbruch der Zustimmungswerte für Trump ...

... und auch für die GOP hatte seine "vernuftstimulierende" Wirkung, um den Shutdown zu beenden.

Trumps Zustimmungswerte in den Umfragen, deren Validität erst kürzlich durch die Midterms bestätigt wurden, haben deutlich abgenommen.

Die Mehrheit der Wähler lastet Trump und den Republikanern im Kongress die Verantwortung für den Shutdown an. Auch die kürzliche Pew Research Umfrage hat gezeigt, dass es für den Mauerbau keine Mehrheit bei den Wählern gibt.

Die Strategie von Trump, mit Blick auf 2020 alleine auf seine Hardcore-Basis zu bauen, ist zweifelhaft. Zwar begünstigt ihn das EC-Wahlsystem nach wie vor, aber nochmals gegen eine Wählermehrheit gewinnen zu wollen, ist ein hoch-riskantes Spiel.

Insofern haben auch die Wahlstrategie-Berater ihren Anteil an der "Einsicht" Trump's.

Durchsetzen

Es geht den Demokraten und Herrn Trump gar nicht (mehr) um die Mauer, es geht um das Miteinander und wie man einen Konsens finden kann.
Da hat aber Herr Trump ein großes Defizit. Er kann nicht verhandeln sondern will immer seinen Willen mit allen Mitteln durchsetzen.
Im Fall der "Mauer" ist es der ShutDown, in Fällen der Außenpolitik werden Nationen die nicht auf seiner Linie liegen mit Sanktionen bedroht. Natürlich nicht die Regierungen dieser Länder sondern die Wirtschaftsgrößen in diesen Ländern. So will er eine Abhängigkeit aller von den USA erzeugen (siehe Nord Stream 2). Das ist pure Erpressung.

Grenzbefestigungen kann man nicht generell verteufeln,

da sie an manchen Stellen auch ihre Schutzwirkung nachgewiesen haben. Wieviele illegale Migranten würden sich wohl nach Melilla aufmachen, wenn es dort nicht die starken Grenzbefestigungen gäbe? Trump hat in seiner Rede erwähnt, dass es offene Gebiete an der Grenze gibt, die nur schwer wegen ihrer Beschaffenheit zu sichern sind. Ein sinnvoller Kompromiss zwischen Republikanern und Demokraten könnte so ausssehen, dass diese schwer zu schützenden Grenzregionen zusätzlich mit einer Grenzbefestigung sicherer gemacht werden.

800.000 Regierungsmitarbeiter

Ich habe nicht den Eindruck, dass Trump nachgibt. Darum heißt es im Artikel ja auch, er habe "gebilligt". 8-huntertausen Mitarbeiter, das sind ja auch Wähler. Die bekommen jetzt erst mal wieder Geld, das ist wichtig um Wähler bei Laune zu halten. Und dann ist doch ein neuer Shutdown schon angekündigt.
Konsequent ist er, das muss man ihm lassen. Und ich denke, auch diese "Pause" ist ein strategischer Zug.

10:17 von Cosmopolitan_Citizen

«Der Shutdown hat nichts mit der Verschuldung zu tun ... wie gelegentlich insinuiert wird. Gar nichts.»

"Woher kommt" eigentlich dieser mir völlig unverständliche Gedanke, in der Verfassung im Zusammenhang mit der Verabschiedung eines neuen staatlichen Finanzhaushalts "so etwas wie einen Shutdown zu erfinden".

Mir erschließt sich daraus nicht der geringste Sinngehalt, wenn sich der Staat (die Verwaltung) selbst partiell lahmlegt, weil das Parlament sich nicht einigen kann, oder es nicht mag …

Logische Beurteilung eines Präsidenten

@ Giselbert:
Trump kann machen was er will, man legt es ihm negativ aus

Klug geht dieser Präsident ja auch nicht zu Werke, ehr dogmatisch konservativ und rechthaberisch.

10:21 von Oberstudienrat

auch wenn es schwerfällt
wir sollten vielleicht (!) von unserem oberlehrerhaften Gehabe mal Abstand nehmen
das ist hierzulande schon ätzend diese besserwissende, bei anderen Ländern reinquatschen ohnehin
und das im Mäntelchen von "freier" Meinungsäußerung
man sagt ja auch nicht einer Kollegin ungefragt wie "Scheiße" sie heute aussieht -
selbst wenn es stimmen sollte

Eine Farce

Sonst nichts. Trump gibt sich wie ein Kind, dass so lange die Luft anhält, bis es endlich den gewünschten Lutscher bekommt. Leider scheinen die Erwachsenen im Repräsentantenhaus seine Marotten zu durchschauen. Klar ist, da Donnie weder "Lock her up!" noch "Drain the swamp!" erfüllt hat, werden es ihm seine Wähler extrem übel nehmen, wenn er auch "Build the wall!" nicht einhält. Populisten haben mit der Einlösung von wirren Wahlkampfversprechen halt in der Realität grundsätzlich ihre Probleme. Ich hoffe, dass dringt auch nachhaltig in die Köpfe der europäischen Bürger...

@Kluge Nachgiebigkeit? 19:29 von Oberstudienrat

Eher die späte Einsicht, es diesmal nicht gepackt zu haben.
Nämlich 'die Umwertung der Werte' gegen jede Vernunft.

Die konkreten Umfragewerte haben eben beständig nur einen gesehen,
der den Schlamassel verursacht hat,
und sich dann noch aus der Verantwortung stehlen wollte.

Und das war der 'grösste Greatmaker aller Zeiten' ;)

Warten wir doch erstmal

ab, was wirklich passiert. Viele Foristen hier scheinen ja echte Amerikakenner zu sein.
Da sind die in der deutlichen Überzahl (einschl. der Medien) die ein Scheitern von Hr. Trump seit seiner Kandidatur vorhersehen. Insbesondere die "Welt" hat sich dem Kampf gegen Trump verschrieben. Wie oft las ich schon das ein Amtsenthebungsverfahren unmittelbar bevor steht. Das Mueller jetzt den entscheidenen Kronzeugen gefasst hat.
Auf der anderen Seite wird Obama glorifiziert.
Wer hat den den Krieg gegen Lybien mit angezettelt? Geht es den meisten Lybiern jetzt besser oder schlechter?
Ein bischen mehr Ehrlichkeit täte allen Seiten gut.
Ob es uns Europäern gefällt oder nicht, über Trump entscheiden die amerikanischen Wähler und nicht die Europäer oder gar die Deutschen. Und Amerikaner denken anders als wir. Und das ist auch gut so. So geht nun mal Demokratie.

Zwei Möglichkeiten

Ich glaube nicht, das diese leidige Mauer-Geschichte vom Tisch ist.
Dabei würde Trump zuviel an Gesicht verlieren.

Ich sehe zwei mögliche Varianten wie er in spätestens 5 Wochen reagieren wird.

a.) Dem's und Rep's einigen sich, wie vor Weihnachten schon einmal, auf einen Haushalt, der viel Geld für die Grenzsicherung bereithält, einen Ausbau der Grenzanlagen mit technischen Mitteln (smart wall), Reparaturen an bereits bestehenden Zäunen und eine Aufstockung des Personals.
Mr. Trump wird in gewohnter Manier (ich erzähle heute das genaue Gegenteil von dem was ich gestern gesagt habe) behaupten, genau das habe er von Anfang an im Sinn gehabt, eine physische Mauer aus Beton und Stahl habe er nie gemeint.

oder,

b.) Seine Leute arbeiten jetzt schon daran eine Situation zu schaffen, die man als nationalen Notstand bezeichnen und so begründen kann, daß sie nicht stante pede von den Gerichten gekippt wird, um sich das Geld für die Mauer über Notstandsverordnungen zu holen.

Gruß, zopf.

Wahlversprechen gebrochen

Ich muß jetzt da mal ganz naiv fragen - Wozu braucht Trump überhaupt 5,7 Milliarden $ für den Mauerrbau im US-Haushalt - hat er nicht im Wahlkampf versprochen, dass die Mexikaner die Mauer bezahlen müssen?

09:51 von Giselbert

"der Klügere gibt nach und das war Trump"

Nun - Trump war es, der den Schlamassel angerichtet und sich auf eine Kraftprobe eingelassen hat, die er wohl nicht gewinnen kann. Er muss jetzt sehen, wie er sich aus der Affäre zieht, ohne ganz und gar als gerupftes Huhn dazustehen.

Von politischer Klugheit sehe ich da keine Spur.

Grenzsicherung ja - Mauer nein

Demokraten und Republikaner haben in der Vergangenheit schon viele Maßnahmen zur Sicherung der Grenze gemeinsam beschlossen. Daran wird der Kongress sicher auch künftig anknüpfen. Die Trump-Mauer ist aber etwas, was definitiv nicht kommen wird.

Das werden die Demokraten aus Prinzip nicht machen und sie haben völlig recht dabei. Das hätte sich der Immobilienspekulant vorher überlegen müssen. Trumps Niederlage bei seinem größten Prestigeprojekt ist die legitime Basis für den demokratischen Erfolg bei der nächsten Präsidentschaftswahl.

Am Trump

Und seiner Politik rumzumäkeln ist für viele auch hier im Forum zum Volkssport geworden. Fakt ist doch 1. die Löhne sind gestiegen. 2. Die Zahl der Arbeitslosen drastisch gesunken u. s.w. Das Trump Ideologiesch vielen nicht in ihr gewünschtes Weltbild passt, damit kann er und seine Anhänger leben, alle anderen müssen neidlos anerkennen er versucht nur seine Wahlversprechen einzulösen.

09:37 von alte männer forum

Trump wird scheitern

Die Demokraten sind für eine intelligente Grenzsicherung zu haben, wie unter den Präsidenten Clinton und Obama. Die Trump Mauer aber muss scheitern, weil sich der Immobilienmilliardär aus dem New Yorker Establishment so darin verrannt hat. Das wird seine größte Niederlage und das Ende seiner Macht.

Die Strategie der Demokraten ist völlig legitim und sie wird aufgehen.
////
*
*
Richtig, wenn in 3 Wochen, wie ein Forist frohlockt 24 Stunden nach dem fortgesetzten Schutdown die Fluglotsen streiken, dann haben Sie den nationalen Notstand erreicht!
*
Völlig legitim.

@ collie4711

Die Wörter "klug" und "Donald Trump" in einem Kontext zu verwenden zeugt von einer gehörigen Portion Humor.
Selten so gut gelacht!

Trump als dümmlich

Zu bezeichnen und all die zum Teil billigen Titel ändern nichts daran, er ist im Moment der mächtigste Mann der Welt. Die großen der Wirtschaft stehen als Bittsteller vor seiner Tür.

ideologisierter Mumpitz

"Trump gibt nach" - Allein die Überschrift ist Mumpitz. Ich würde es eher einen klugen Schachzug nennen, denn es erhält dem Präsidenten jede Option, und setzt die Demokraten unter Druck sich nun ihrerseits zu bewegen. Tun sie das nicht, haben sie den schwarzen Peter beim nächsten Shutdown oder der Verhängung des nationalen Notstandes. Übrigens waren es die Demokraten die dreimal die Auszahlung der Gehälter an die Staatsbediensteten, trotz des Shutdowns, im Kongress verhindert haben. Wer ist also der wahre Geiselnehmer ?

08:52 von Karl Klammer

Der nächste Shutdown wird nur Stunden dauern

Alles was in der Luft ist darf noch landen
und dann melden sich die Fluglotsen geschlossen krank.
Nochmals läßt man sich von Trump nicht mehr terrorisieren
////
*
*
Das Sie gerade die Tatsachen des nationalen Notstands herbei wünschen, tangiert Ihre Wünsche nur periphär??

Der Shutdown wurde wegen der Verschuldung eingeführt.

@10:17 von Cosmopolitan_Citizen
Ob das sinnvoll war, kann man mit guten Gründen bezweifeln - ähnlich unserer "Schuldenbremse", die dann Auslagerungen zur Folge hat, die den Steuerzahler teurer kommen.

Aber im Übrigen haben Sie die Haushaltslage korrekt geschildert.

@ Sisyphos

In diesem Forum äußere ich lediglich meine Meinung, es liegt mir fern, Sie zu belehren oder irgendwie zu überzeugen. Sie dürfen sich aber gern inhaltlich mit meinen Positionen auseinandersetzen.

@Rebel-Lion

"Übrigens waren es die Demokraten die dreimal die Auszahlung der Gehälter an die Staatsbediensteten, trotz des Shutdowns, im Kongress verhindert haben."

Unfug, die Demokraten haben lediglich den Irrsinn von Trump nicht unterstützt.

um 11:53 von Rebel-Lion

Mitte Dezember haben sich Trump, GOP und DEMs geeinigt. Das gerät hier immer wieder in Vergessenheit - die DEMs haben in den letzten fünf Wochen lediglich auf etwas beharrt, dem Trump Mitte Dezember bereits zugestimmt hatte.
Daran störten sich aber rechtsradikalen Berühmtheiten wie Ann Coulter oder Rush Limbaugh, die Trump daraufhin schwer bedrängt haben. Um diesen Gestalten zu gefallen, hat Trump daraufhin einen Rückzieher gemacht. Die Schuld dafür den DEMs anzuhängen, wird nicht funktionieren. Außer Trump-Anhängern wird das niemand glauben.

Die Demokraten bleiben bei ihrer Linie

@ Rebel-Lion:
... und setzt die Demokraten unter Druck sich nun ihrerseits zu bewegen.

Welcher Druck? Die demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus entscheidet völlig frei und wird der Mauer nie die Zustimmung geben. Darauf Brief und Siegel von mir.

Warum hat der Präsident das Projekt schlummern lassen, als er noch eine Mehrheit hatte? Dumm gelaufen. Jetzt hat er sie nicht mehr. Trump braucht die Demokraten, aber die Demokraten brauchen Trump nicht.

@ eifel, um 10:36

Ja, ein Fuchs ist er, der Trump...
Und er hat ja andere Möglichkeiten, eine besser als die andere, nicht wahr?!

@11:53 von Boris.1945

Fremdworte machen oft einen guten Eindruck, man muss sie nur richtig schreiben.

@08:48 von Duzfreund

"...leider ein von Kleingeistern umgebener und gehinderter..."

Die anderen hat er schon entlassen.

@ siigrueblerxyz, um 10:52

Richtig, richtig!
Doch bei dem Streit geht es ja um eine ganz andere Dimension von Grenzsicherung.

Warum nicht in den letzten 2 Jahren ?

Oft wird gefragt, warum Trump sich die Zustimmung für seine Mauer nicht in den letzten 2 Jahren geholt hat, als die Rep's noch die Mehrheiten in beiden Kongress-Kammern hatten.

Die Antwort darauf ist ganz einfach.

Auch unter den Republikanern gab/gibt es eine ganze Reihe von Leuten, die an der Sinnhaftigkeit dieser riesigen Geldverschwendung zweifeln.
Die Geschichte hat an vielen Stellen gezeigt, daß Mauern, insbesondere Mauern ohne vernünftige Überwachung, wenig wirksam sind.
Und selbst gut bewachte Mauern wurden immer wieder überwunden.

Eine Ablehnung seiner Mauer durch einen von der eigenen Partei dominierten Kongress, wäre das Letzte was Mr. Trump sich hätte leisten können.

Angesichts des Wissens um diese möglichen Abweichler bei einer Abstimmung über die Freigabe vieler, vieler Mrd. für ein unsinniges Projekt, hat Mr. Trump darauf verzichtet es zu versuchen.

Nun kann er bei einem Scheitern seiner Mauerpläne immer auf die bösen Demokraten verweisen.

Gruß, zopf.

11:53 von Oldtimer >Trump als

11:53 von Oldtimer
>Trump als dümmlich
Zu bezeichnen und all die zum Teil billigen Titel ändern nichts daran, er ist im Moment der mächtigste Mann der Welt. Die großen der Wirtschaft stehen als Bittsteller vor seiner Tür.<

Er hat das mächtigste Amt inne.
Mächtig ist er selbst nicht. Dazu fehlt es ihm an Intelligenz und deshalb hat er auch so viele klare Gegner, die er niemals los wird.

Und kompromissfähig ist er nicht. Wie gesagt, dazu fehtl es ihm an Intelligenz.

@ cari, um 10:53

Jetzt reden Sie sich die Welt aber schön.

Wenn im Artikel “gebilligt“ steht, hätte da auch jedes andere, vielleicht nicht so neutral klingende Wort stehen können.
Und Sie halten den nächsten dräuenden Shutdown für das geeignete Mittel, die Wähler bei der Stange (oder am kurzen Zügel) zu halten? Die 800.000 werden jetzt sicher nicht vor Dankbarkeit auf die Knie fallen, dass sie endlich ihre ausstehenden Gehälter ausgezahlt bekommen. Ich jedenfalls würde ihm als Betroffener die A...karte zeigen.

Hier ist nicht Konsequenz gefragt, sondern der schwierige Weg der Diplomatie.

@ 11:53 von Edelmann

Zitat: "Vielleicht wollte er ursprünglich die Mauer noch auf mexikanischem Hoheitsgebiet bauen."

Vielleicht ? Wissen Sie es nicht so genau ?

Ich helfe. Der amerikanische Präsident kann vielleicht Mauern auf dem eigenen Hoheitsgebiet bauen, nicht auf fremden.
Diese Überlegung ist also unsinnig.

Zitat: "Abgesehen davon, ist dieses Verprechen überholt, weil zwischenzeitlich die Demokraten die Mehrheit im Repräsendantenhaus haben."

Sie denken, die Demokraten im US-Kongress, bestimmen darüber wofür Mexico sein Geld ausgibt ?

Sie irren.

Zitat: "Also haben es sich die Volksvertreter anderns überlegt."

Nein, die Volksvertreter der Demokraten haben sich gar nichts "anders überlegt".
Die haben den Bau einer Mauer von Anfang an als sinnlose Geldverschwendung angesehen und abgelehnt und sind somit bei ihrer Linie geblieben.

Es ist Mr. Trump der "erst mal" nachgeben mußte.

Er wird von den Scharfmachern der eigenen Basis schon als lame duck verhöhnt.

Gruß, zopf.

@ mkd-2050, um 11:21

Sie meinen also, man sollte jedes Forum am besten schließen, in dem Leser ihre persönliche Meinung zu Ereignissen und Personen in anderen Ländern äußern? Was daran ist “undemokratisch“?
Und hier geht es nun mal um Trump und nicht um Obama, al Sisi, Gaddafi...
Und Sie werden ab morgen nur noch heimische Gazetten lesen? Aber auch dort...

@ zopf, um 11:22

Ich schließe mich Ihrer Variante a. an.
Aber nur, weil ich sie mir wünsche... :-)

@ SchorschHh, um 11:22

Lesen Sie hin und wieder hier die Kommentare?
Das wurde jetzt zum gefühlten 250. Mal gesagt - und bringt überhaupt nix...

Wer genau hat nun nachgegeben?

26. Januar 2019 um 09:51 von Giselbert

"Hier kann ich nur sagen, der Klügere gibt nach und das war Trump.

Eine gute Entscheidung, es gibt Zeit für Verhandlungen und vor allem die Staatsangestellten bekommen wieder Lohn."

Aber genau das haben die Demokraten gefordert! Sobald Trump die Sperre aufhebe, könne man verhandeln.

Er HAT sie aufgehoben, und nun kann man verhandeln.
Das hätte er nur früher tun sollen.

11:21, mkd-2050

>>Insbesondere die "Welt" hat sich dem Kampf gegen Trump verschrieben.<<

Die rechtskonservative "Welt"? Wirklich jetzt? Ich lese das Blatt ja nicht, aber wenn sogar die ihm nicht die Stange hält, dann ist das wirklich bitter.

>>Auf der anderen Seite wird Obama glorifiziert.
Wer hat den den Krieg gegen Lybien mit angezettelt? Geht es den meisten Lybiern jetzt besser oder schlechter?<<

Libyen heißt das Land, nicht Lybien. Obwohl diese Schreibweise aus unerfindlichen Gründen sehr populär ist. Sogar in Tagesschaumeldungen habe ich sie schon lesen müssen.

Obama wollte diesen Krieg nicht und musste von Sarkozy, der die treibende Kraft hinter der Intervention war, zum Jagen getragen werden.

>>Und Amerikaner denken anders als wir. Und das ist auch gut so. So geht nun mal Demokratie.<<

Wer ist "wir"?

Ich, für mein Teil, denke anders als Sie, habe aber viele amerikanische Freunde, die sehr ähnlich wie ich denken.

Ihr letzter Satz gibt mir Rätsel auf.

@ Rebel-Lion, um 11:53

Die Ampel ist selbst Schuld, dass ich bei Rot über die Kreuzung gefahren bin; warum wurde sie auch nicht grün?
Wie war das mit den Demokraten??? Und dreimal?
Wir sprechen hier offenbar von verschiedenen Dingen.

um 12:17 von zopf

Es ist tatsächlich ein bisschen anders:

Die Mauer ist Quatsch. Und das weiß auch jeder, einschließlich Trump. Sie würde im vollen Umfang $50 Milliarden kosten, womöglich noch mehr, und dann jährliche Milliardenkosten für den Erhalt. Und wenn sich dann rausstellt, dass sie keinen messbaren Unterschied bewirkt, dann stehen die Republikaner doof da - und Trump auch.

Wenn aber die Mauer nie gebaut wird, dann kann Trump für immer behaupten, dass sie ganz toll funktioniert hätte. Und er kann (sogar wahrheitsgemäß!) behaupten, dass nur die DEMs die Schuld haben, dass die Mauer nicht gebaut worden ist.

Fast schon zu clever für einen Mann wie Trump, aber er hat ja Leute, die ihm Anweisungen geben, und die sind deutlich cleverer als Trump.
.

Man kann es drehen wie man will..

das (vorläufige) Ende des Shutdowns ist eine
schwere Niederlage für Mr. Trump.
Seinen Wahlspruch "make America great again" hat er mit diesem Shutdown ad absurdum geführt; er hat damit a.) seine
Wähler verprellt, b.) seine Mauer nicht durch gesetzt und c.) horrende Kosten verursacht.
Seine erneuten Drohungen sind nichts als ein armseliger Versuch, seine Macht zu demonstrieren; immerhin kann er ja noch den nationalen Notstand ausrufen, wenn sich die Parteien in den nächsten 3 Wochen nicht einigen.
Mit diesem Präsidenten hat man den Bock zum Gärtner gemacht.

"Hier kann ich nur sagen, der

"Hier kann ich nur sagen, der Klügere gibt nach und das war Trump."
Oh nein, der Klügere fängt überhaupt nicht an mit Erpressung. Das sind Mafiamethoden und passt genau zum Oberbaulöwen Trump.

@12:10 von Oberstudienrat

Lieber Oberstudienrat, ich zitiere sie einmal:
"Die demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus entscheidet völlig frei und wird der Mauer nie die Zustimmung geben. Darauf Brief und Siegel von mir."
Zur Info, in den letzten 15 Jahren wurden bereits mehr als 600 Meilen der Grenze mittels Zäunen befestigt. Das schließt auch acht Jahren Obama Regierung ein. Wir reden hier nur über die Schließung einer Lücke von 264 Meilen, und der Präsident besteht ja gar nicht unbedingt auf einer Mauer, ein Zaun aus Stahlpfosten tut es auch. Ich wäre mit dem Verteilen von Siegeln vorsichtiger. 75% der US Amerikaner sind nämlich für eine befestigte Grenze!

09:51 von Giselbert

"Der Klügere gibt nach"?
Nun, erstens ist Mr. Trump alles andere als klug (höchstens bauernschlau) und zweitens
blieb ihm gar nichts anderes mehr übrig nachdem er sich mit seiner ultimativen
Forderung nach den 5.7 Milliarden Dollar
für seine Mauer selbst in eine Sackgasse
manövriert hatte. Er hat das Geld weder von den Republikanern noch von den Demokraten
zugebilligt bekommen.
Bei diesem Präsidenten dürfte es schwierig sein auch mal etwas positiv auszulegen.

um 12:13 von Dabbljuh

>>
@11:53 von Boris.1945

Fremdworte machen oft einen guten Eindruck, man muss sie nur richtig schreiben.
<<

Wäre nicht so gravierend, würde man nicht in jeden zweiten Kommentar über Pisa und die Lehrer herziehen, insbesondere die 69er und folgende. War davor wohl auch nicht alles Gold.

09:54, Paul Puma

>>Obama gab Geld für Israels Mauer,
warum sollen die Demokraten dann hier "nein" sagen?<<

Israelische Grenzsicherungsanlagen werden aus dem US-Staatshaushalt bezahlt?

Wirklich jetzt?

Obwohl das persönliche Verhältnis Obamas zu Netanjahu mit "schlecht" noch vorsichtig beschrieben war...

Wie nennt sich dieser Haushaltsposten denn?

11:03 von Sisyphos3

«auch wenn es schwerfällt
wir sollten vielleicht (!) von unserem oberlehrerhaften Gehabe mal Abstand nehmen … das ist hierzulande schon ätzend diese besserwissende, bei anderen Ländern reinquatschen ohnehin … und das im Mäntelchen von "freier" Meinungsäußerung»

"Reinquatschen" könnten Sie in die US-Politik, wenn Sie sich als Zwischrufer im Repräsentantenhaus oder im Senat versuchen, bzw. sich in einer Talkshow im Land beteiligten. Hier im Forum können Sie das nicht - und auch niemand anderes …

"Das Mäntelchen" ist gerade dazu da, sich äußern zu können, wie man selbst bestimmte Situationen, Entwicklungen, Entscheidungen einschätzt. Es lässt sich nicht ein einziger auch nur ansatzweise plausibler Grund finden, dies in sachlicher Art und Weise mit nachprüfbaren oder gut begründeten Argumenten nicht mehr zu tun.

«man sagt ja auch nicht einer Kollegin ungefragt
wie "Scheiße" sie heute aussieht …»

Welch ein misslungener Vergleich … einmal mehr.
Es geht nicht um Trumps Frisur …

Der Klügere gibt eben nach ....

... und auch der dem die Menschen wichtiger sind als eine ideologisch verblendete Totalverweigerung.
.
In letzten Umfragen gab die Mehrheit der Amerikaner Trump die Schuld für den Shutdown. Ich hoffe diese Wahrnehmung ändert sich nun.

10:52, siigrueblerxyz

>>Grenzbefestigungen kann man nicht generell verteufeln,
da sie an manchen Stellen auch ihre Schutzwirkung nachgewiesen haben.Wieviele illegale Migranten würden sich wohl nach Melilla aufmachen, wenn es dort nicht die starken Grenzbefestigungen gäbe? Trump hat in seiner Rede erwähnt, dass es offene Gebiete an der Grenze gibt,die nur schwer wegen ihrer Beschaffenheit zu sichern sind.Ein sinnvoller Kompromiss zwischen Republikanern und Demokraten könnte so ausssehen,dass diese schwer zu schützenden Grenzregionen zusätzlich mit einer Grenzbefestigung sicherer gemacht werden.<<

Sie wollen also die US/mexikanische Grenze mit der der spanischen Enklaven vergleichen.

Dann setzen Sie doch bitte die Zahl der dort stationierten Grenzpolizisten zu der Länge des Zauns ins Verhältnis und rechnen dies auf die Länge oben erwähnter Grenze hoch.

Sie werden auf astronomische Zahlen kommen.

Und wenn Sie sich dann noch anschauen, wie viele Menschen trotzdem nach Melilla kommen und dies hochrechnen...

Lustig die Trump Unterstützer zu sehen

Es ist schon extrem amüsant zu sehen wie die ganzen Trump Fans in diesem Forum immer noch nicht einsehen, dass Trump zu hoch gepokert hat. Er wird seine Mauer nicht bekommen. Die Demokraten haben sich eindeutig durchgesetzt und Trump steht innenpolitisch richtig schwach jetzt da. Der Shutdown geht auf seine Kappe, eine riesige Mehrheit der US Amerikaner sieht es so und dieser Vorgang kann ihm und den Republikanern 2020 das Präsidentenamt kosten!

@Giselber 09:51

Trump war ganz sicher nicht der Klügere. Wenn er der Klügere gewesen wäre, dann hätte er nie mit dem Shutdown angefangen. Trump musste agieren, er wurde dazu gezwungen und es ist völlig lächerlich ihn als klugen Menschen darzustellen. Trump ist das Gegenteil von klug. Mit dem völlig unsinnigen Shutdown hat Trump seine Chancen wiedergewählt zu werden auf ein Minimum reduziert!

12:59, Rebel-Lion

>>75% der US Amerikaner sind nämlich für eine befestigte Grenze!<<

Wollen Sie ernsthaft behaupten, die Demokraten wären für eine unbefestigte Grenze?

@Sisyphos3 11:03

Sehe ich überhaupt nicht so! Was Sie als oberlehrerhaftes Gehabe ansehen sehe ich als Ehrlichkeit an. Es hat kein Sinn Leuten irgendetwas vorzuspielen. Ehrliche Meinungen, auch wenn diese weh tun sind besser als jemandem irgendetwas vorzumachen. Wenn Sie dies nicht tun so direkt zu Kollegen zu sein, so ist dies für Kollegen noch schlimmer, als wenn Sie ehrlich sind. Mit Ehrlichkeit kommt man im Leben weiter als wenn man anderen irgendeine Nummer vorspielt oder sich zurückhält!

@ fata slim

Ja, ich kann mir denken, dass Ihre Freunde genau so denken wie Sie.

Nur sagt das nichts über die Amerikaner aus, sondern viel über Sie.

Wie die meisten Menschen mit einer rigiden politischen Einstellung - egal ob links oder rechts - suchen Sie sich ihre Freunde nach gleicher politischer Einstellung aus.

Diese Freundesgruppen nennt man dann Echokammern.

um 12:59 von Rebel-Lion

Das ist genau der Punkt:

Die Grenzbefestigung existiert längst. Trump will sie ersetzen, obwohl sie nur 10 bis 15 Jahre alt ist. Und Trump behauptet immer wieder, dass die Demokraten gegen Grenzsicherheit sind, obwohl Obama die bestehende Befestigung in vollem Umfang genutzt hat.

Die Stellen, wo es keine Befestigung gibt, finden sich entlang natürlicher Hindernisse wie Wüsten etc.

Die Trump-Mauer ist - ganz pragmatisch betrachtet - Unfug.
.

@siigrueblerxyz

"siigrueblerxyz

"Grenzbefestigungen kann man nicht generell verteufeln, da sie an manchen Stellen auch ihre Schutzwirkung nachgewiesen haben."

Ja, deshalb wurden bisher auch einige Kilometer mit einer Mauer ausgerüstet, selbst von Demokraten und selbst von Obama, wie einige Foristen hier süffisant anmerken.
Die Frage ist nur, ob man eine Mauer auch dort bauen muss, wo sie überhaupt nichts bringt.

"Trump hat in seiner Rede erwähnt, dass es offene Gebiete an der Grenze gibt, die nur schwer wegen ihrer Beschaffenheit zu sichern sind."

Ist ja vermutlich auch nicht nötig. Die meisten Illegalen kommen ohnehin legal ins Land.
Allerdings kommen vielleicht jetzt, wo Trump sie darauf aufmerksam gemacht hat, auch mehr Menschen an diesen Stellen illegal ins Land ...

@ schabernack

Dann scheint Ihr Name Programm zu sein.

Wie man hier sehr gut sehen konnte, führte der Shutdown zu einer Situation, in der sich Präsident und Parlament zu einem Kompromiss durchringen mussten.

Die vorgesehene Möglichkeit eines Shutdowns hat also einen Sinn.

12:41, harry_up

>>@ SchorschHh, um 11:22
Lesen Sie hin und wieder hier die Kommentare?
Das wurde jetzt zum gefühlten 250. Mal gesagt - und bringt überhaupt nix...<<

Es kann sein, daß es nichts bringt, denn es wird ja hier immer wieder, trotz zweihundertfünfzigmaliger Korrektur, behauptet, Trump würde mit dem Mauerbau sein Wahlversprechen erfüllen. Ich schreibe es trotzdem zum 251. Mal:

Das Wahlversprechen lautete, daß Mexiko die Mauer bezahlen würde.

Am 26. Januar 2019 um 11:22 von SchorschHh

"hat er nicht im Wahlkampf versprochen, dass die Mexikaner die Mauer bezahlen müssen?"

Sie haben Recht.
Natürlich hat er das versprochen.

Aber Vorfinanzierung großer Projekte ist in der Baubranche üblich.

"Der klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist."

Kann ...

... Pelosi Trump jetzt immer erpressen?

Die Staatsbediensteten scheinen ihr jedenfalls egal zu sein.

Die Demokraten sind viel zu

Die Demokraten sind viel zu nachgiebig. Sie sollten es auf einen erneuten Trump Shut Down oder eine " emergency " ( bei der erst nach 3 Wochen und nicht sofort gehandelt wird ?!? ) ankommen lassen. Trump wird dann noch weitere Anhänger verlieren ( siehe auch die Kommentare im Breitbart Forum).

Darstellung: