Ihre Meinung zu: Klima-Appell in Davos: "Ich will, dass ihr in Panik geratet"

25. Januar 2019 - 18:06 Uhr

Es wird Zeit für deutliche Worte, findet Greta Thunberg. Die 16-Jährige Umweltaktivistin hat Topmanagern und Spitzenpolitikern beim Weltwirtschaftsforum in Davos Versagen beim Klimaschutz vorgeworfen.

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Kommentare

"Das wir in Panik geraten" ___ tun wir net

Nach den ganzen Demonstrationen gehen die tausenden an verwöhnten westlichen Gymnasialschülern, derzeit in vielen Ländern , in ihre vollklimatisierten Häusle & Villen, die kaum mit aktuellstem Klimaschutz High-Tech ausgestattet sind., & träumen dann unter ihren aus Blutdaunenfedern gepolsterten (draußen vorweg protestierend in dergleich gepolsterten Jacken) Bettdecken von einer himmlischen Welt ** *( **~

Kind, wer kann sich das real leisten ?

Hysterie?

Mit Hysterie und „Panik“ wird man leider wohl auch nichts erreichen. Ich fürchte, diese Auftritte bewirken - nichts, wirken bloß naiv und hilflos. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Menschen erst handeln, wenn das Wasser bis zum Hals steht. Vielleicht sollte man sich daran orientieren und sich den Auswirkungen des Klimawandels stellen. Verhindern wird man ihn nicht können.

"Ich will, dass ihr in Panik geratet" ...natürlich...

ein ehrbares Ansinnen, obwohl Panik nicht gerade rationelles Handeln begründet - aber ehrlich, das kleben am Mammon tut das auch nicht - auch wenn die klassische Ökonomie etwas anderes vorgaukelt.
Aber die Technophilen, die unser aller Schicksal von Innovationen abhängig machen, vom bloßen Wandel des Brennstoffzyklus, denken nicht weit genug.
Mir ist egal, ob ihr in 20 Jahren noch Wetter habt, oder ob es immer heiß ist, mir ist egal, on man den staubigen Dreck, den wir statt Luft haben noch atmen kann, mir ist nicht egal, das die Zahl der Tiere immer weiter abnimmt, weil immer mehr Boden betoniert wird, mir ist nicht egal, ob Sperlinge in unserer Stadt leben oder nicht etc... letztlich ist das Problem des Bevölkerungsdrucks zu lösen, oder alle technischen Lösungen sind Makulatur.

Von wem wird das Kind bezahlt?

Mit Sicherheid von den Amis. DIe haben doch nur ihre Ölinterresen im Sinn und die Wafenlieferungen an Saudiaraben aber doch nicht den Klimaschuzz.....

Ein instrumentalisiertes Kind

Ein instrumentalisiertes Kind das einem Schwindel nacheifert. Wie tief kann die "Elite" noch sinken ...

Panik?

Kann es sein, dass das Kindesmissbrauch ist? Auf welcher Grundlage will sich eine 16-jährige ein Urteil bilden? Ich schlage vor: Erstmal Physik im Allgemeinen kennenlernen, dann E-Technik im Besonderen und dann dazu noch etwas Mathematik. Dann wird man sehen, wer Panik bekommt, wenn Energie tagelang nicht mehr zur Verfügung steht.

Vielleicht bei sich selbst anfangen?

Eine Taschenkontrolle würde sicherlich bei jedem Jugendlichen ein Handy der neuesten Generation, hergestellt unter schwerster Umweltbelastung bei der Suche nach Seltenen Erden, ergeben. Es wird nicht nur das Elektronikspielzeug bis tief in die Nacht laufen gelassen, sondern auch das Licht brennt, aber vor allem die Nachtabsenkung der Heizung kommt erst lange nach Mitternacht. Zur Schule und Sport fährt Mama die Kinder - usw. Unsere Jugendlichen sind unsere besten Schüler was Umweltzerstörung angeht. All dieser Wohlstand der Jugendlichen, im Vergleich zu Jugendlichen in vielen anderen Ländern der Welt, die in bitterster Armut leben, ist erkauft mit der Ausbeutung der Natur und der Menschen in der dritten Welt. Wer verzichtet als erstes? Demonstrieren ist leicht - aber wer fängt wirklich an? Vermutlich sollten wir Alten das tun, als gutes Beispiel. Aber sollten wirklich gerade die Jugendlichen dafür demonstieren, dass wir anfangen?

@Tammy speed mind, 18:13

Was Sie nicht alles wissen! Oder haben Sie die alle gefragt?
Aber das hilft uns ganz bestimmt am besten, die Umwelt noch halbwegs zu retten: wenn wir die Kinder, die in ihr leben müssen, auch noch kräftig verspotten.

"Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Menschen erst handeln, wenn das Wasser bis zum Hals steht."

Genau das meint diese Umweltaktivistin und wollen sie und ihre zahlreichen meist jungen Mitstreiter erreichen:

Dass die Menschen in "Panik" geraten (nicht "hysterisch" werden) - und demzufolge endlich entsprechend handeln bzw. umsteuern, WEIL ihnen das Wasser - bildlich gesprochen - bis zum Hals steht.

Ist nämlich so.

Auch wenn viele das noch nicht gemerkt haben - oder besser gesagt: lieber so lange verdrängen wollen, bis auch sie selbst betroffen sind - und ihnen gar nichts anderes mehr übrig bleibt, als sich mit der (harten) Realität auseinanderzusetzen.

"(...) und sich den Auswirkungen des Klimawandels stellen. Verhindern wird man ihn nicht können."

Aber man sollte ihn zumindest nicht noch so lange weiter befeuern, bis es zu (dann drastischen) Maßnahmen absolut keine Alternative mehr gibt. Und in der "Zwischenzeit" jede Menge Lebenraum und -qualität verloren gegangen ist.

"Die Jugendliche zeigte sich

"Die Jugendliche zeigte sich frustriert - die Erdwärmung werde bisher nicht als wirkliche Krise wahrgenommen"

Mich frustriert das ehrlich gesagt nicht.
Wir wohnen mit 5 Personen in einer 3-Zimmer-Wohnung und zahlen jetzt schon monatlich etwa 140€ alleine an Heizkosten. Verbrennen wird das nur in den Wintermonaten.
Für mich muss es nicht kälter sein und ich bin froh, dass wir aktuell in einer Warmphase des Känozoische Eiszeitalters leben.

Deshalb sehe ich diese dumme Rechnung von CO2-Ausstoß pro Kopf nicht ein. Wir MÜSSEN im Winter heizen, um zu überleben.
Bei Schönwetter heizen wir nicht und fahren viel mit dem Fahhrad. Da ist der CO2-Ausstoß auch kleiner.

Klar ist es in warmen Ländern mittags dafür zu heiß, aber da machen die Leute auch ihre Siesta.

Die Chancen!

Die sich in Davos treffen geraten bei einer Katastrophe nicht in Panik. Der Arme und Ausgehungerte kann einer Klimakatstrophe nicht entgehen. Er ist durch Armut an das Land gebunden. Der Reiche sorgt vor. Villen und Grundstücke in sichere Länder und klimatisch schönsten Gegenden. Der Reichtum erhöht in jeder Frage die Überlebenschancen. Dieses Schaulaufen in Davos zeigt uns die die tiefe Kluft zwischen oben und unten.

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