Ihre Meinung zu: Inhaftierter Top-Manager: Renault-Chef Ghosn tritt zurück

24. Januar 2019 - 11:28 Uhr

Nach zwei Monaten in Untersuchungshaft räumt Carlos Ghosn nun auch beim französischen Autokonzern Renault den Chefposten. Beim japanischen Partner Nissan musste der Manager schon im November gehen.

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Kommentare

Wow

liebes Deutschland, nehmt euch ein Beispiel.
Frankreich macht sich der Bevölkerung gegenüber glaubwürdig, wenn auch Topmanager nicht über dem Gesetz stehen.

Hierbei ist es erst mal vollkommen egal, ob es zu einer Verurteilung kommt.
Alleine die Tatsache, dass Recht und Justiz auch gegen die Börsenelite Vorgeht und die sich zu verantworten haben wie jeder auch.
Finde ich top Frankreich.
Danke dafür, dass sie mir wieder ein wenig Vertrauen in die Blindheit von Justitia zurück geben.

re deeskalator

"Wow

liebes Deutschland, nehmt euch ein Beispiel.
Frankreich macht sich der Bevölkerung gegenüber glaubwürdig, wenn auch Topmanager nicht über dem Gesetz stehen."

Dummerweise haben Sie übersehen, dass der "Topmanager" nicht in Frankreich, sondern in Japan eingesperrt wurde ...

@karwandler

verdammt, stimmt.
Sie haben ja recht aber sie hätten mir die Illusion doch wenigstens etwas länger lassen können.

Seis drum, wir haben bei den Japanern das Just in Time Prinzip geklaut, mit etwas Glück klauen wir auch das Manger zur Rechenschaft ziehen.

Korrekte Behandlung .....

Der Manager Ghosn hat Anspruch auf einen fairen Prozess und eine korrekte Behandlung in der Voruntersuchung. Da sind noch viele Fragen offen.

@friedrich peter

sie sagen es, diesen Anspruch hat er und wir alle im fall der fälle.

Den Anspruch den ich habe ist, dass auch in Deutschland wie in Japan verfahren wird.

Stehst du unter berechtigtem Verdacht kriminell zu handeln, dann hat die Justiz einzuschreiten und die Politik sich rauszuhalten, egal ob du Topmanager oder Obdachloser bist.

In Deutschland trifft dies wirklich nur höchst eingeschränkt bis gar nicht zu

der franz. staat hat auch sehr lange gebraucht

um den chef zu entfernen. also so wie hierzulande bei vw

13:58 von Deeskalator

«Den Anspruch den ich habe ist, dass auch in Deutschland wie in Japan verfahren wird.

Stehst du unter berechtigtem Verdacht kriminell zu handeln, dann hat die Justiz einzuschreiten und die Politik sich rauszuhalten, egal ob du Topmanager oder Obdachloser bist.»

Glorifizieren Sie mal lieber nicht all zu voreilig die japanische Justiz & Politik.

Wenn es um Undurchsichtigkeiten und Verfehlungen geht, die irgendetwas mit der Atomindustrie in Japan zu tun haben, ist nicht mehr gar so viel von Zurückhaltung und entschlossenem Durchgreifen zu sehen …

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