Kommentare

Und da muss man dann in den

Und da muss man dann in den billigen Altbau, mit niedrigen Lärmschutz, und Mietern, die laut sind und unfreundlich um nicht ein diffamierenderes Wort zu gebrauchen. Man nennt es eigentlich dann Ghettobildung.

Die Lebensqualität wird also auch beeinflusst durch Arm und Reich, und die Schere geht weiter und weiter auseinander. Aber kein Problem, es muss ja weiter gehen bis alles unter der Last der (neu geschaffenenen) Probleme zusammenbricht.

ganz

schönes Dilemma...Neubautätigkeit ist hoch, aber beinahe niemand kann sich die Mieten für Neubauten leisten. Eine der grundsätzlichen Ursachen für die hohe Steigerung der Bodenpreise ist die Niedrigzinspolitik der EZB, die den Kaufanreiz für Immobilien und damit die Nachfrage immens befeuert hat. Desweiteren trägt auch die Schulden- und damit Vertrauenskrise in den südeuropäischen Ländern -speziell in Griechenland- dazu bei, dass viel Investitionskapital aus diesen Ländern in unseren Immobilienmarkt geflossen ist und fließt und damit Nachfrage und Preise erhöht. Mithin wäre eine mögliche Hilfe zur Senkung unserer Immobilien- und damit Mietpreise eine endlich solide Finanzpolitik der Südländer und die Rückkehr zu einer rationalen Zinspolitik der EZB.

Erstaunlich

"Etwa im Kreis Starnberg, wo der Durchschnittshaushalt mehr als 6000 Euro Netto zur Verfügung hat."

Erstaunlicher Durchschnittshaushalt. Wohnen im ganzen Kreis Starnberg keine Pflegekräfte oder VerkäuferInnen oder wohnen dort so viele Milliardäre, dass der Durchschnitt so nach oben gezogen wird? Im letzteren Fall ist die Betrachtung des Durchschnitts sinnlos (zu große Standardabweichung).

Die Baukosten sind sicher ein Problem. Denn die müssen ja mindestens erwirtschaftet werden, damit der Investor keinen Verlust macht. Allerdings frage ich mich immer, ob eine private Wohnungsgesellschaft tatsächlich geringere Mieten verlangen würde, wenn der Bau billiger würde. Oder nehmen die einfach, was der Markt hergibt? Dann steigt bei sinkenden Baukosten einfach der Gewinn bzw. die Dividende.

Das war früher in München

auch schon so. Bis 80% des Einkommens für Miete war die Regel. So ist das in gefragten Gegenden. Das hatte damals nur keinen interessiert. Vermieter klagen dabei eher selten.

@OrwellAG

"Und da muss man dann in den billigen Altbau, mit niedrigen Lärmschutz, und Mietern, die laut sind und unfreundlich um nicht ein diffamierenderes Wort zu gebrauchen" Am 24. Januar 2019 um 08:32 von OrwellAG

Wie bitte?
nicht reich = laut + unfreundlich???

Manchen Usern wäre wohl eine Insel im Pazifik genehm, aber bitte ohne den Verlust der Annehmlichkeiten der sogenannten "zivilisirten Welt".
Keiner kommt au die Idee dass er selbst unfreundlich sein könnte und die anderen darauf reagieren. (Ein Blick in den Mietvertrag hilft herauszufinden, gegen welche Regeln man selbst schon verstoßen hatte.)

Wie man billigen Wohnraum schafft

Wie man billigen Wohnraum schafft: bauen, bauen und nochmals bauen gefragt.

Künstliche Kostentreiber wie eine desaströse Geldpolitik der EZB, Flüchtlingspolitik, massiv gestiegene Bürokratie und Auflagen eliminieren.

EIn anderes Rezept gibt es nicht!

Wohnen in Deutschland...

...ist teuer und wird immer teurer... wie kann man gut leben wenn man teilweise zwei Drittel seiner Einnahmen für die Wohnungsmiete ausgibt?

Halblebiger Bericht

Ich denke es geht nicht nur um die teuren neuen Wohnungen die sich eh nur Leute leisten können, die auch entsprechende Berufe und Einkommen haben. Eigentümer werden alles daransetzen Mieter zu bekommen die auch zahlen können. Die Wohnungen sind alles andere als billig wenn sie überhaupt noch zu bekommen sind.
Schwierig wird es nur für die Mieter bei Verlust von dem Arbeitsplatz oder den Eintritt in die Rente. Und da kommt dann die wirkliche Situation zu Tage, die in Deutschland vorherrscht. Da ist es nicht so das man wo anders hingeht und anfängt. Leiharbeit bei entsprechenden Lohn, und nicht mehr gebraucht werden herrscht hier in vielen Bereichen vor. Und viele sind auch nicht mehr zu vermitteln ab 40. So bitter das auch klingt. Und da ist der Part Gesundheit noch gar nicht dabei.
Und was an Rente rauskommt wird viele noch ihre Wohnung kosten. Geschweige den das sie früher aufhören können, auch wenn es nicht mehr geht.

Schwieriges Thema

Wir haben Marktwirtschaft. Da richten sich die Preise nun mal nach Angebot und Nachfrage. Günstiger Wohnraum kann nur durch die öffentliche Hand geschaffen und betrieben werden, die nicht auf Profitmaximierung aus ist. Dazu muss aber auch öffentliches Geld zur verfügung stehen. Und das kommt - nun ja, von uns allen, der Öffentlichkeit. Und da wird dann auch wieder gemeckert. Irgendwelche realistischen (!) Lösungsvorschläge?

Mal die wirklichen Ursachen hoher Mieten nennen

Die hohen Mieten sind ganz überwiegend auf politische (Fehl) Entscheidungen zurückzuführen.
Die hohen Baukosten beruhen teilweise auf Vorschriften, die hierzu massiv beitragen. Das wurde bereits in dem Artikel dargestellt.
Daneben sind die niedrigen Zinsen - die Gründe hierfür sind bekannt von der Politik gewollt - dafür verantwortlich, daß die Nachfrage nach Grund und Boden und damit die Kaufpriese steigen.
Die Anhebung der Grunderwerbsteuer in vielen Bundesländern tut das übrige.
Und natürlich die enorm gestiegene Nachfrage nach billigem Wohnraum als Folge der glorreichen Flüchtlingspolitik. Diese Leue benötigen ja auch günstigen Wohnraum
Das alles steigert die Miete. Und dann folgt von der Politik die Meitpreisbremse um vom eigene Versagen abzulenken.

@ OrwellAG Gehen Sie hinter den weißen Jägerzaun...

...in der Vorstadt.
Billiger Altbau, niedriger Lärmschutz, immer wieder unfreundliche Nachbarn, die sogar (und Ihren rassistischen Mist lassen wir wirklich außen vor) sind eigentlich normal in der Großstadt.
Hier liegt doch der Hund begraben! (Aber auch eher im Vorort, hier in der Stadt haben wir nicht genug Erde um einen Hund zu verbuddeln)
Für all den Schrott-Wohnungsmist sollte man einen verhältnismäßigen Preis bezahlen und nicht auf einmal hundert mal mehr als Sie für ihre Vorort-Weißzaun-Einfamilienbutze irgendwo in Sachsen.
Und nein, das hat nichts mit Ausländern oder Flüchtlingen oder sogar Flüchtlingen aus dem Ausland zu tun wie sie hier so geflissentlich nur ganz ängstlich andeuten wollen.
Ach und neu geschaffen ist das alles nicht.

@OrwellAG

...sie sind mir aber auch ein diffamierendes Wort... Das was sie beschreiben hat genau damit zu tun dass die mieten zu hoch sind, wenn ärmste Menschen in unrenovierten Häusern die billigsten Wohnungen beziehen müssen dessen Besitzer auf kosten der Mieter Ausgaben scheuen damit sich die kleinen Einnahmen dennoch lohnen und wenn dann doch renoviert wird kann sich der vorherige Mieter die neue Miete nicht mehr leisten, denn meist wird renoviert um die alten Mieter loszuwerden und besser verdienende in die frischen Wohnungen zu locken... die Lage der vorherigen Mieter wird desaströs, denn für die vorherige Miete gibts dann nur noch prekäre Wohnungen unter aller Sau und die lagernder wenigverdienenden wird nochmals schlechter... Schlagworte: Schimmel, schlechte Anbindung, schlechte Isolation, keine Infrastruktur im Umfeld, etc.

Probleme über Probleme ...

wir wohnen in einem "Ballungsraum" und suchen seit zwei Jahren - ein Berechtigungsschein für eine Sozialwohnung hilft da nichts, weil es offenbar immer Menschen mit sog, Dringlichkeitsscheinen gibt, die vordringlich zu versorgen sind. Was bleibt sind dann Angebote für die sog. Besserverdienenden, die gleichwohl auch noch Anspruch auf Förderung haben, weil das "Besser" noch nicht gut genug für die herrschenden Marktpreise ist. Nur in dem Segment gehen Familien eindeutig vor, so war das vom Gesetzgeber auch mal gedacht. Deren Segment ist für uns also in der Regel zu teuer und zu groß … Ja, wir finden das auch unschön, weil es bedeutet, wir müssten erst eine Obdachlosen Unterkunft beziehen um an die nötigen Scheine zu kommen um dann einen neuen Hausstand zu begründen, weil wir den alten natürlich abstoßen müssten … interessante Weg gibt es, wenn man kreativ sein muss.

Sozialer Sprengstoff!

Das Problem ist meines Erachtens nur zu lösen, wenn man "radikalere" seitens der Politik Lösungen anstrebt. Wohnen ist ein Grundrecht. Die Politik muss hier auch an eine Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen denken. Dass man mit Wohnraum große Renditen erwirtschaften und spekulieren darf, entspricht nicht mehr einer sozialen Marktwirtschaft.

Neubaumieten kann sich niemand...

...leisten? Wenn ich durch die diversen Neubaugebiete in Hamburg fahre, dann erkenne ich keinen Leerstand. Im Gegenteil, die Wohnungen selbst in Außenbezirken mit um die 14,- Euro/qm Kaltmiete sind schon bezogen, da ist die Infrastruktur vor den Gebäuden noch nicht einmal fertig. Auch in den teureren Lagen im Westen Hamburgs stehen keine Wohnungen leer. Ich verstehe den Sinn einer solchen Studie nicht!

Wie sagte schon Willy Brandt

"Die ganze Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht dazu da ist, das Leben der Menschen etwas leichter zu machen."
Das heißt heutzutage selbstverständlich, dass die unbedingt Politik dafür sorgen muss, die Menschen, soweit es ihr möglich ist, vor sämtlichen existenziellen Bedrohungen zu schützen.
Und das heißt selbstverständlich auch, das sämtliche Bereiche der existentiellen Grundversorgung verstaatlicht werden müssen.
Da hat der Staat einfach eine Fürsorgepflicht und unsere Politiker haben diese umzusetzen.
Auch und gerade dann, wenn sie sich Christlich oder Sozial nennen!

@8:50 von dr.bashir

Schon mal in Starnberg gewesen ? Schöne Umgebung mit direktem Seeanschluss und schönem Ausblick nach Süden. Dort wohnt die gesamte Münchner Schickeria, angefangen vom Fußballstar über den Prominenten-Zahnarzt bis hin zur alteingesessenen Münchner Unternehmerfamilie. Gerne auch Reiche aus aller Welt. Geringverdiener eher weniger

Automatisierung

Wenn ich mir so anschaue wie heute immer noch gebaut wird sehe ich vor allem viel Handarbeit und die ist teuer. Viele andere Wirtschaftsbereiche wurden schon stark automatisiert, die Bauwirtschaft offenbar nicht, da kommt es einem vor die arbeiten immer noch wie vor 100 Jahren.
Kein Wunder dass es so teuer ist.
Warum gibt es beim Bau nicht mehr Standardisierung, Modularisierung und als Voraussetzung für Automatisierung?

das ist doch so wenig wie noch nie zuvor ...

das ist doch so wenig wie noch nie zuvor,

in früheren Jahren haben Durchschnittsverdiener rund die Hälfte des Nettoeinkommens für Miete bezahlen müssen!
Durchschnittsverdiener, die im selbst genutztem Eigentum wohnen, müssen erheblich mehr ausgeben.

In anderen europäischen Ländern wird anteilsmäßig zum Einkommen wesentlich mehr ausgegeben. Statt nach großen Autos oder Urlaubsreisen liegen allerdings bei denen die Prioritäten im Schaffen von einfachen und preiswerten Eigenheimen.

Nur wir Deutschen bringen uns und unsere Angehörigen gern lieber bei fremden Leuten gegen Mietzahlung unter.

Die Leute können sich nicht

Die Leute können sich nicht nur keine Neubauwohnung mieten, sie können auch die Altbauwohnungen nicht bezahlen. Von selber eine Wohnung oder Haus ganz kaufen, ganz zu schweigen. Wir haben die niedrigste Eigentumsquote in der EU.
Die Bauvorschriften müssen drastisch gelockert werden, Bauen muß billiger werden. Und bei Spekulanten, die die Preise hochtreiben, muß deutlich mehr Rahm abgeschöpft werden.

Nachfrage und Angebot

Wenn ein Staat nicht regulierend in den Markt eingreifen will, dann braucht er sich über steigende Preise bei geringem Angebot nicht zu wundern. Die Mietpreisbremse ist nur eine Alibi-Maßnahme.
Es wäre sinnvoller die großen Unternehmen abseits der Innenstädte anzusiedeln, um den Druck auf den Wohnungsmarkt abzumildern und zu verteilen. Der Bau immer neuer Büro- und Hotelgebäude direkt in der Stadt sollte daher eingeschränkt werden.

Studie zu Neubauten:So viel Geld geht für die Miete drauf...

Die Studie zeigt:Da wird nichts besser.
Ein auf mehrere Jahre angelegter Mietstopp muß kommen.Der soziale Wohnungsbau muß ausgedehnt werden.In den 90er Jahren wurde den Wohnungsbaugenossenschaften der Status der Gemeinnützigkeit aberkannt(Steuerrelevant).Diese Maßnahme muß rückgängig gemacht werden.
Interessant ist auch die Volksinitiative in Berlin zur Enteignung Mietpreistreibender Wohnungsunternehmen(Deutsche Wohnen).

Das Problem liegt doch nicht in den qm Preisen

Hallo,
ich wohne in Frankfurt am Main.
In meiner Nähe sind in den letzten 10 Jahren sehr viele neue Häuser gebaut worden und einige der Wohnungen dort sind sogar für Mieter vorgesehen.

Das Problem bei ALLEN diesen Häusern ist folgendes:

1 Zimmer = 40-50qm
2 Zimmer = 60-80qm
3 Zimmer = 80-100 qm

Als Familie mit einem Kind brauchen wir also min 3 Zimmer.
Bei etwas 12Euro / qm netto Kaltmiete komme ich also auf 960-1200 Euro ohne Nebenkosten.
Der "Witz" ist... mir würden auch 3 Zimmer mit 65-70qm reichen. Aber genau so wird nicht mehr gebaut.

Das Grundrecht Wohnen muss

Das Grundrecht Wohnen muss viel zu teuer erkauft werden, um Spekulation und endlose Preistreiberei zu befriedigen. Für was zahlt man hier eigentlich noch Steuern, wenn einem dieser Staat davor nicht beschützen kann und sich im Gegenteil durch Aufgabe des sozialen Wohnungsbau mitsamt Ausverkauf städtischen und bundeseigenen Wohneigentums an der Preisjagd noch beteiligt und so den Spekulanten noch Vorschub leistet?
Aber da gibt's ja immer wieder Wahlen mit denen man wenigstens teilweise 'was ändern kann, auch wenn man da dann wegen der geschilderten Situation mittlerweile Leute wählen muss, die längst nicht mehr, wie in früheren Wahlen, nur das kleinere Übel darstellen. Hätten die Politiker so etwas wie Gewissen, müßten die doch alles daran setzen, dass man auf Grund ihrer Politik, nicht immer mehr auf solche dunkeln Seiten getrieben wird. Aber so stellen sich unsere Etablierten nach Wahlen sich immer nur kopfschüttelnd die Frage, was man nur gegen wachsenden nationelen Egoismus tun könn

Expats in großen Großstädten

Ein immenser, aber bislang überhaupt nicht wahrgenommener Preistreiber in den großen Städten sind die Expats. Arbeitet z.B. ein Amerikaner hier zwei Jahr bei einer großen Firma, dann mietet er automatisch über Niveau, weil er sich das im Vergleich zum ansässigen Berliner locker leisten kann.

Geht er irgendwann zurück in die USA, dann behält er die Wohnung als Hauptmieter. Entweder, er untervermietet sie stillschweigend teuer an andere Expats oder er macht eine Ferienwohnung draus...

Expats sind ein Riesenproblem und ein immenser Preistreiber für Mieten in Großstädten! Nicht die Flüchtlinge...

Da muss sich die Politik mal was einfallen lassen!

Das Problem haben die Deutschen selbst gebaut

Das Problem haben sich die Deutschen selbst "gebaut".

Dafür gibt es mindestens zwei Gründe:

Die Deutschen haben sich mehrheitlich für die freie Marktwirtschaft entschieden ( eine "soziale" gibt es - de facto - sowieso nicht).
Man könne plakativ auch sagen: Die Mehrheit der Deutschen steht zum sogenannten "Kapitalismus". - Dazu müssen diese Menschen dann aber eben auch gerade stehen - und eben auch .... bezahlen.

Der zweite Grund ist die Entscheidung der Wähler, z.B. gerade solche Parteien zu wählen, denen arme Menschen in Deutschland ohnehin größtenteils eigentlich egal sind. ....
Das Problem wurde also demokratisch auch so "erwählt".

Man kann es drehen und wenden, wie man will.

Die Deutschen, bzw. Mieter und Bundesbürger sollten mehr demokratisch wirkungsvollen Einfluss nehmen, - und nicht glauben, "Die da oben werden schon eine Lösung finden".

Auf die "Lösung" warten wir nämlich schon seit einiger Zeit. Trotz der guten "Parteiprogramme" der Regierungsparteien CDU/CSU/SPD/GRÜ

Wann ist denn Berlin so teuer geworden?

In meiner (offenbar veralteten) Wahrnehmung ist das ein Ort der glückseligen Mieter.

re vox moderandi

"Günstiger Wohnraum kann nur durch die öffentliche Hand geschaffen und betrieben werden, die nicht auf Profitmaximierung aus ist. "

Haben Sie nicht den Absatz über gestiegene Baukosten gelesen?

Auch ohne Profitmaximierung kann keiner unter den Selbstkosten vermieten. Auch nicht die öffentliche Hand.

"Genau deshalb hatte die

"Genau deshalb hatte die Bundesregierung 2014 auch die sogenannte Baukostensenkungskommission einberufen, um die Baukosten niedrig zu halten."
#
#
Typisch GroKo, es wird ein Debattierclub gegründet, um den Anschein zu wahren, wir machen etwas. Die Ergebnisse werden natürlich ignoriert, da diese nur störend sind.

Schuld ist die Nullzinspolitik

Alles Draghi's Schuld: Durch den kaum vorhandenen Zins der EZB sind Geldanleger gezwungen, sich andere Anlagen zu suchen, die kaum Risiko haben und guten Gewinn bringen. Und das ist ja nun bei Neubauwohnungen in gefragten Gegenden der Fall.

Meines Erachtens müssten die Kommunen mehr von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen, aber damit ist die Hälfte der CDU, 1/3 der SPD, die ganze AfD und die ganze FDP nicht einverstanden. Die AfD setzt z. B. auf Eigentumswohnungen.

Falsche Prioritäten

„Bundesbauminister Horst Seehofer sagte[...] "So wie Sie ihre Probleme nach Prioritäten abschichten müssen, so muss ich das auch, so muss die Politik das auch." Wenn er den Sommer nicht mit sinnlosen Obergrenzendiskussionen verbracht hätte, dann hätte er sich um die wirklichen Probleme in diesem Land kümmern können, statt auf Stimmenfang bei Nazis zu gehen.

@ 09:23 von nie wieder spd

Und wenn der Staat seiner Pflicht aus Geldmangel, wie in der DDR, nicht nachkommt? Dann leben Sie im Zweifel in Bruchbuden, die die Baupolizei längst nicht mehr zulässt.

@ 09:26 von toolfish

Automatisierung beim Bau? Gibt es doch längst, Fertigbauhäuser. Will halt nicht jeder.

Kurze Frage: war das früher anders?

Ich meine auch früher war es so, dass sich nicht jeder eine Neubauwohnung leisten konnte.

Und wenn im Schnitt 70% das noch könnten, dann ist das im grünen Bereich.

Oder gibt es ein Grundrecht darauf sich eine Neubauwohnung leisten zu können..?!?

Das Problem ist doch, dass es zu WENIG Wohnungen gibt. Und wenn jemand in eine Neubauwohnung zieht, wird ja meistens irgendwo eine Wohnung im Bestand frei...

Dass es zu wenig Wohnungen in Innenstädten mit guten Lagen gibt, liegt in der Natur der Sache. Das regelt sich dann über den Preis.

Wenn die Gesellschaft das nicht will, dann müssen die Kommunen den sozialen Wohnungsbau fördern und betreiben. Da liegt der Hund begraben.

Die Politik hat versagt, Sozialwohnungen im großen Stil verkauft, den Neubau extrem verteuert und Schuld sind die bösen Investoren.

Scheinheilig nenne ich das. Und viele hier merken das nicht mal.

Schwirige Situation

ich selbst habe eher ein überdurchschnittlichem Einkommen, kann mir aber die Miete im Raum Frankfurt auch nur leisten indem ich etwa 35% meines Nettoeinkommens aufwende (und dass obwohl mein Vermieter 2€ unter dem Mietspiegel verlangt)

Eine Immobilie zu erwerben, die Groß genug für eine ganze Familie ist... in weiter ferne... unter einer halben Millionen gibt es da kaum etwas, nach oben natürlich offen.

Ich verstehe andererseits auch die gut betuchten, die letzte verbliebene Konservative Wertanlage in Zeiten von Dragis 0%-Zinsen sind nun mal Immobilien.
Das hat den Dax seit 2009 zwar zeitweise seinen Wert verdreifachen lassen... nur haben davon hauptsächlich nur die profitiert, die die Kriese überhaupt erst verursacht haben.

Und das ist es was mich am meisten aufregt, dass es unsere Politik nicht hinbekommt, dass die die Zeche bezahlen müssen, die das Bier verschüttet haben, sondern sie statt dessen weiter Freibier auf unsere (Miet)kosten bekommen.

@9:23 von nie wieder spd

Komplett verstaatlichter Wohnungsbau (mit 10 Jahren Wartezeit auf eine Wohnung)? Komplett verstaatlichter Nahrungsmittelsektor? Komplett verstaatlichter Gesundheitssektor ?Meinen Sie Ihren Vorschlag in etwa so ?
Ich dachte, das hätten wir 1989 hinter uns gelassen, weil sehr viele das nicht mehr wollten.

@Seneca007

>>Dass man mit Wohnraum große Renditen erwirtschaften und spekulieren darf, entspricht nicht mehr einer sozialen Marktwirtschaft.<<

und das ist nur eine der Schattenseiten.
Unsere soziale Marktwirtschaft und ihre Eingriffsmöglichkeiten in den Markt, kann man mit einem leicht abgewandeltem Zitat von Obi Wan Kenobi bedenken:

"Du solltest soziales Gleichgewicht in die Wirtschaft bringen, aber statt dessen hast du dich einseitig dem Großkapital zugewandt."

Ein guter Teil der Einflussnahen seit Schröder haben Maßgeblich den Mittelstand geschröpft, die unteren Schichten weiter in die Armut getrieben und die Oberschicht entlastet.

Gerade die Spekulationsblase von 2009 ist ein Lehrbuchbeispiel für Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren....

Solange es so weiter geht, müssen sich CDU und SPD nicht wundern, wenn sie irgendwann nur noch einstelligen % haben.

Richtige Argumente?

Bauen bleibt teuer, im Bauhandwerk arbeiten Menschen mit Sozialversicherung, Ingenieure und ... Jeder Mieter bevorzugt eine frisch gebaute Komfort Wohnung mit Küche, Bad, Terrasse und schönem Blick nach draußen, möglichst mit bester Dämmung. Dem Staat ist das zu teuer, er hat alles verkauft. Dem Staat sind auch die Löhne zu teuer, deshalb kann sich der Polizist und die Kindergärtnerin vor Ort keine Wohnung leisten. Das Missverhältnis wird dort sichtbar, wo bestens verdienende Arbeiter in der Autoindustrie, mit traumhaften Gewinnausschüttungen sich beklagen wenn Kindergärtnerinnen deren Kinder, wegen Lohnverhandlungen im Niederlohnbereich, nicht mehr betreuen und diese Zuhause bleiben müssen. Dann wird klar, dass diese Betreuung, oft auch ganztags, erst die Grundlage für den auskömmlichen Verdienst der Eltern schafft. Kurz gesagt gehören einige Löhne notwendigerweise real erhöht, dann kann sich einer eine Wohnung leisten.

Die Wahrheit ist definitiv noch schlimmer...!

Seit Jahren beobachte ich den Wohnungsmarkt in Frankfurt/M. auf zahlreichen Immobilien Portalen. Nimmt man die Duchschnittswerte (Fläche und Kaltmiete) dort jeweils angebotener Wohnungen, kommt man zu einem durchschnittlichen Preis von ca. 22 Euro/qm. Bei durchschnittlicher Größe von 120 qm/Wohnung kommt man somit auf eine Kaltmiete von 2610 Euro. Bei Annahme einer Grenze von 27% des Einkommens als noch „gesunde“ Ausgabe für die Zahlung der Kaltmiete, benötigt man also einen Nettoverdienst von knapp 10.000 Euro im Monat. Verfügt eine Person bspw. über ein Bruttogehalt von ca. 4.450 Euro, bleibt bei Steuerklasse 1 gerade mal als Netto nur(!) die Kaltmiete von 2610 Euro übrig.
So stellt sich dem Mieter real der Wohnungsmarkt dar!
Bei Altbauwohnungen sieht es ähnlich aus.
Neben hoher Bau-/Sanierungskosten liegt das Problem aber auch an allen(!) Investoren und vor allem Miet-Mogulen, die ihre Wertanlage nicht nur getragen wissen wollen, sondern hier Maximalgewinne erwarten.

um 08:55 von herbert2 "Sie sprechen genau das richtige an...

>>Halblebiger Bericht

Ich denke es geht nicht nur um die teuren neuen Wohnungen die sich eh nur Leute leisten können, die auch entsprechende Berufe und Einkommen haben. Eigentümer werden alles daransetzen Mieter zu bekommen die auch zahlen können.
Schwierig wird es für die Mieter bei Verlust von dem Arbeitsplatz oder den Eintritt in die Rente. Und da kommt dann die wirkliche Situation zu Tage. Da ist es nicht so das man wo anders hingeht und anfängt. Leiharbeit bei entsprechenden Lohn, und nicht mehr gebraucht werden herrscht hier in vielen Bereichen vor. Und viele rutschen in Harz4 ab. Und da ist der Part Gesundheit noch gar nicht dabei.
Und was an Rente raus kommt wird viele noch ihre Wohnung kosten. Geschweige den das sie früher aufhören können, auch wenn es nicht mehr geht.<<
//
Die Lage wird sich noch zuspitzen, weil der Anteil,welche von Grundsicherung leben müssen steigt und das Amt zahlt nur eine Grundmiete...
Sehe jetzt schon die ersten Wellblechhütten (Slums) wachsen...

Die Angaben

sind nicht sehr realistisch, weil wie selber im Artikel geschrieben die Basis fehlt, von welcher Summe geht man aus.
Der Durchschnitt ist in Deutschland sehr verzerrt.
Als Beispiel sehe ich diesen Satz, " In Leipzig kostet so ein Neubau zwar lediglich etwa 1012 Euro Monatsmiete, da aber die Leipziger deutlich weniger verdienen, liegt die Mietbelastungsquote hier auch bei 37,5 Prozent. "
Da Miete ja netto ist, sind das rund 100 Prozent eines Normalrentners der das ganze Leben gearbeitet hat.

Das zeigt sehr deutlich, das in unserm Land etwas nicht mehr Stimmt.
Wer hat denn das Bauen derart verteuert und mit welchen Aktionen, darf jeder selber nachsehen wo der treibende Keil liegt in unserer Gesellschaft.

Und das Ganze wird sich auch noch weiter verschärfen, neues Steuermodell und steigende Strom und Heizpreise treiben die Gesamtkosten immer weiter nach oben.

Diesen Sozialen Sprengstoff haben wir den Politikern zu verdanken, und dann wird sich gewundert das ein paar anders wählen.

Extrem verzerrte Darstellung...

... weil die Pendler nicht berücksichtigt werden. In den Großstädten wird gearbeitet, zu relativ hohen Löhnen. Allerdings wird in der Umgebung gewohnt zu - scheinbar - geringeren Kosten. Dass das ein Zerrbild ist wird jedem klar, der keinen besser bezahlten Job in der Großstadt hat sondern in dem Umland arbeitet, wo er auch wohnt. Denn dann kommen auch dort ganz schnell Belastungen im Bereich von 40 % des Nettoeinkommens zusammen.

die anderen sind schuld!

Wer hohe Mietpreise kritisiert oder beklagt, dass es zu wenig Mietwohnung gibt, möge solche selber bauen (zB crowdfunding)! Mit Mietrecht befasste Politiker, “Experten“, Rechtanwälte, Richter, Journalisten vermieten selbst selten, schwätzen aber gerne darüber .
Es ist eben eine feine Sache, anderen Vorschriften zu machen, wenn man selbst nicht betroffen ist!
Ein großer Preistreiber ist der Staat mit Steuern, Abgaben, Vorschriften. Eine Nebenkostenbremse für Gemeinden, Energielieferanten und Vorschriftenerfinder wäre besser.
Selbst wenn grenzenlos Geld vorhanden wäre, es fehlt in den Großstädten Bauland und dem Bauwilligen die Handwerker!
Man sollte junge innovative Kleinunternehmer auf dem Lande von Vorschriften und Steuern entlasten. (Sie sind die Säulen der Wirtschaft u. der Steuereinnahmen). Dann wird das Umland attraktiv, junge Familien ziehen wieder in Kleinstädte, können dort preiswert bauen, die Infrastruktur entsteht neu, und der Rückgang des Berufverkehrs entlastet die Umwelt

Problem ist weitaus komplizierter

aber hat die Ursache im System und ist damit nicht gerade neu.
Einkommen aus Arbeit schafft i.d.R. Werte, Einkommen aus Kapital schafft keine Werte sondern legt nur die Werteverteilung fest.

Daher wäre es kontraproduktiv die Zinsen zu erhöhen was hier einige fordern, denn sie schaffen erst das Ungleichgewicht, wenn diesen keine ausgleichenden Risiken gegenüberstehen.

Das Kapitalvermögen wächst gegenüber dem Realvermögen potenzial an. Da aber Kapital angelegt werden muss, um seinen Wert zu erhalten bzw. zu erhöhen, führt genau dieser Prozess zur wachsenden Kluft zwischen Einkommen aus Arbeit und Einkommen aus Kapital.

Es liegt am Steuersystem, nur dieses kann diesen Ausgleich friedlich schaffen. Wenn nicht droht ein anderer Prozess der durch Vernichtung realer Werte und Leben, Kapital und damit Möglichkeiten neu ordnet und eine Verteilung erzwingt. Das ist nicht nur Krieg, das sind Krisen in unterschiedlichsten Varianten.
Das Wohnproblem ist ein Steuerproblem nichts anderes.

Zusammenhänge, die ...

in Deutschland niemand verstehen will und deshalb wird es auch keine Verbesserung geben!
1. Die Niedrigzinspolitik der EZB hat zu einem Run auf Immobilien und Aktien geführt.
2. Die EZB hat die Zinsen auf 0 % gesetzt, weil der Euroraum ständig am Rande einer Deflation steht (steigende Ölpreise interessieren dabei die EZB nicht, da dies ein externer Faktor ist, der nicht beeinflusst werden kann).
3. Die zu niedrige interne Inflation im Euroraum ist die Folge von zu niedrigen Steigerungen der Lohnstückkosten, insbesondere in Deutschland.
4. Da sich Deutschland weiterhin weigert, seine hauptsächlich im ersten Jahrzehnt der Währungsunion erschlichenen Wettbewerbsvorteile (fast keine Steigerung der Lohnstückkosten bis ca. 2010) durch starke Lohnsteigerungen wieder auszugleichen, versuchen nun die Franzosen und Italiener ebenfalls durch Lohnzurückhaltung keine weiteren Marktanteile an Deutschland zu verlieren.
5. Dadurch besteht die Deflationsgefahr weiter und der Zins bleibt bei 0 %.

@9:33 von Fanreisender

Seinen Ursprung hat das in der unsinnigen und mega-teuren Umsiedlung unserer Hauptstadt von Bonn nach Berlin. Jeder Nicht-Politiker hatte die dadurch verursachte Entwicklung der Wohn- und Grundstückspreise in Berlin voraussehen können. Den Politikern damals war das aber wurscht.

@Sharky_ffm

"Der "Witz" ist... mir würden auch 3 Zimmer mit 65-70qm reichen. Aber genau so wird nicht mehr gebaut." Am 24. Januar 2019 um 09:31 von Sharky_ffm

Hinzu komt die Überbelegung.
Zwar haben Familien andere Vorgaben, als nicht Verwandte, aber irgendwann mal greift die auch. Da zählen Wohnfläche (nicht gleich mit der gemieteten Fläche der Wohnung) und Anzahl der Zimmer.

Das ist der erste Punkt an dem man sich überlegt ob und wie viele Kinder man in die Welt setzen möchte.
(Der zweite ist das Auto - die meisten sind 5-Sitzer.)

Schon ab 2. Kind muss man Abstriche machen.
Mit 4 Kindern muss man selber zusehen, wo man bleibt.

09:00 von alaskakid

Dem ist nichts hinzuzufügen. Die wahren Probleme werden unter dem Deckmantel versteckt, und die deutschen Politiker murksen halbherzig an den Symptomen rum.
.
Wo das hinführt hat man in Südeuropa gesehen. Ein von den Banken befeuerter Run auf alles, was irgendwie nach Immobilie aussieht führte dazu, dass Wohnraum zum reinen Spekulationsobjekt verkam. Neubauten standen oftmals praktisch leer, waren aber trotzdem verkauft und bis übers Dach mit Hypotheken belastet.
.
Dann kam die Krise, die Banken hatten plötzlich jeden Menge beinahe wertloser Immobilien, die die Hypotheken in keiner Weise mehr deckten, und dann kam das deutsche Steuergeld.
.
Natürlich hat man daraus nichts gelernt und versucht jetzt, in Deutschland den gleichen Weg nochmal zu gehen. Allein, wer zahlt diesmal die Bankenrettung, wenn es soweit ist?

Eigen-Bau muss stärker gefördert/geschützt werden...

Und darf bei einer Grundsicherung nicht angetastet werden, da müssen neue Schutzbestimmungen her, wenn der Staat schon nicht bezahlbaren Wohnungsraum zur Verfügung stellt...

Expats in großen Großstädten

Hallo Nachdenkerin,
Amsterdam ist nun keine Großstadt, aber was Sie in Ihrem Beitrag beschreiben, passt ziemlich gut.
Quasi jeder Ort, egal wie groß oder klein, mit einem gewissen "Standortanreiz" (z. Bsp. geringe Steuern) fuer internationale Unternehmen neigt zu hoeheren Mietpreisen.

In vielen Großstädten kann

In vielen Großstädten kann man eine erste Entspannung sehr schnell erreichen, wenn man die Umnutzung zu Ferienwohnungen untersagt und das auch entsprechend kontrolliert. Insbesondere durch airbnb wird hier Raum für Dauermieter entzogen.

@ um 09:45 von Autograf

Solange zB der Verteidigungsetat in unfassbare Höhen getrieben wird und dort auch noch viel Geld für „Beratung“ auch in den Taschen der lieben Verwandt - und Bekanntschaft der Verteidigungsministerin verschwindet, kann von Geldmangel überhaupt keine Rede sein!

um 09:43 von Oceanobserver "Wie Recht Sie doch haben...

>>Falsche Prioritäten

„Bundesbauminister Horst Seehofer sagte[...] "So wie Sie ihre Probleme nach Prioritäten abschichten müssen, so muss ich das auch, so muss die Politik das auch." Wenn er den Sommer nicht mit sinnlosen Obergrenzendiskussionen verbracht hätte, dann hätte er sich um die wirklichen Probleme in diesem Land kümmern können, statt auf Stimmenfang bei Nazis zu gehen.<<

//

Sollte vermutlich sogar von den wirklichen Problemen des Landes ablenken...
Das wird aber bestimmt bei den nächsten Wahlen Spuren hinterlassen...

Das kommt davon...

...wenn man wählen geht - und nicht weiß was.
Der soziale Wohnungsbau wurde Anfang der 90er einfach mal ausgesetzt und im gleichen Atemzug die Privatisierung kommunaler Wohnungen vorangetrieben. KEINE Partei hat das verhindern wollen. Hunderttausende bezahlbarer Whgn. sind verschleudert worden. Das das als Boomerang irgendwann mal zurückkommt, war klar! Gleichzeitig stiegen die Steuern und Sozialleistungen für "Normalverdiener" und die Arbeitnehmerrechte wurde bis zur Unkenntlichkeit gestutzt. Hat die Wähler leider kaum Interessiert.
Wie man bei fast allen Sozialleistungen (wir waren mal eine "soziale Marktwirtschaft" - kein kapitalistischer Haufen!) erkennen kann, gilt seit Bush Sen. das Prinzip: new world order.
Übersetzt vom Anglo-Amerikanischen in`s deutsche: Die Großmacht des Geldes wird siegen; die Welt wird sich anpassen.
Die Gelbwesten in F zeigen wie man dagegen vorgeht!
Wir steuern auf gewalt(ätit)ige Probleme zu! Und keinen angestellten Volksvertreter interessierts...

Sind da schon 14 Jahre Inflation abgezogen?

Und die seit dem Bauboom existierenden 100% Auslastung der Baufirmen? Welche nach Angebot und Nachfrage Regeln entsprechend höhere Preise auslösen?

Was bleibt danach an Preissteigerung durch bessere Dämmung wirklich noch über?

Noch gemeinnützige Bauträger schaffen es ja auch immer noch neue Wohnungen für 8€/qm anzubieten.

Darüber liegt es an Grundstückskosten, Luxus jenseits der bemängelten Vorschriften und Gewinnen der Investoren.

@Freiherr von Eggburg, 09.33h

Was schlagen Sie dann vor?

Sozialismus?

Dann sollten Sie mal "Wohnruinen in der DDR" bei Google eingeben.

Meine eigene Rettung

ist die Tatsache, dass meine Großeltern gebaut haben.
Müsste ich von meiner Erwerbsminderungsrente - die um Einiges über dem mageren Durchschnitt liegt - eine Miete zahlen, wäre ich erledigt.
Es würde reichen für das Äqivalent eines Schuhkartons in einer Wohngegend, in der ich nicht leben möchte.
Oder aber es bliebe nach der Miete und den NK kaum noch etwas zum Leben übrig, soziale Teilhabe dann vollkommen ausgeschlossen.
So will und muss ich nicht leben, müssen aber viele, zu viele.
Soviel zu einem Land, in dem man gut und gerne lebt - wenn "normale" Mieten für Normalos praktisch unerschwinglich sind.
Wohnen (in 4 Wänden, mit einem Dach über dem Kopf, zu bezahlbaren Preisen) ist ein Menschenrecht, oder?

In Duisburg werden ganze Hochhäuser für Millionen abgebrochen...

An statt mit Millionen zur Sanierung (für billigen Wohnraum zu sorgen) zu verwenden, wird lieber gekauft und abgerissen, so geschehen mit den "weißen Riesen"

Bitte, bitte, bitte

bloss nicht den wirklichen Grund dafür nennen warum sich die meissten Deutsche keine Neubauwohnung mehr leisten kann:
Die Löhne in Deutschland sind zu niedrig! 20 Jahre lang Niedriglohnpolitik hat Deutschland zerstört (und die ganze EU).

Danke dafür sPD!

@08:50 von FritzF: 80% des Einkommens für Miete

Ich war Mitte der 90er in Rendsburg in Schleswig-Holstein stationiert. Dort habe ich für eine 2-Zimmerwohnung, die ich nach langer Suche gefunden habe, gut 1/3 meines Nettos für die Miete bezahlen müssen und als Oberleutnant war mein Einkommen nicht schlecht.

Da Rendsburg damals aber ein großer Militärstandort war, war die Lage am Wohnungsmarkt entsprechend eng.

Die Politik muss handeln!

Im Endeffekt geht es nicht nur um Neubauten, sondern um die horrenden Mietpreissteigerungen vor allem in Ballungsgebieten generell. Dazu gehört ein nur scheinbar objektiver Mietspiegel, der sich aber lediglich an den Neuvermietungen der letzten paar Jahre ausrichtet. Bestandsmieten sind da erheblich günstiger und müssten auch in die Berechnungen einbezogen werden. Zudem ist die Politik offenbar weder in der Lage noch ernsthaft willens, endlich eine funktionierende Mietpreisbremse einzuführen. Viele Vermieter verlangen faire Preise, Wohnkonzerne und auch so mancher private Vermieter versuchen jedoch, gnadenlos rauszuholen, was rauszuholen ist. Das darf nicht sein, wenn auch weiterhin Leute mit schmalerem Geldbeutel und Durchschnittsverdiener sich angemessenen Wohnraum leisten können sollen.

Zustimmung zu: 09:23 von nie wieder spd

Sehr geehrte/r: nie wieder spd

Ich stimme Ihnen VOLL zu !! ... im Gegensatz zu anderen Kommentatoren halte ich die Regulierung des Staates durch das Volk - für das Volk sogar dringendst geboten!

Wir sehen doch, was passiert, wenn der Staat seine Ressourcen "privatisiert":

DB AG ....

DEUTSCHE POST AG ....

DT. BUNDESWEHR .. (teilweise privat bewirtschaftet) ..

.... und jetzt widersprechen uns Kommentatoren, und behaupten - sinngemäß -, eine staatliche Regulierung durch den Staat (Das Volk!) ... wäre praktisch gleichzusetzen mit der DDR-Diktatur.

"Die ganze Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht dazu da ist, das Leben der Menschen etwas leichter zu machen."

Sie haben hier meine volle Solidarität!

hohe Mieten

Seit Jahre bekannt und absehbar. Die Mietpreise explodieren. Die Politik ist untaetig und ignorant.
Ob es nun mangelnde Gesetze zur Vermeidung vom Spekulation mit Grundstuecken, Verkauf und Spekulation mit kommunalen Wohnungen (Geldmangel der Kommunen).
Jahre lang nichts getan, ignoriert genau so wie auf anderen Felder wie Kranken/aldenpflege, Infrastruktur, Lehrer und Erzieher - die Liste ist laenger. Die Reichen sind reicher geworden. Es fehlt nur noch das dieser soziale Sprensatz hochgeht.
Bald auf Gelbwesten bei uns?

Prozente

Prozentangaben sind nur die halbe Wahrheit. Wenn eine Familie beispielsweise ein Nettoeinkommen von 10.000 € im Monat hat, dann ist für die eine Belastung durch die Miete in Höhe von 42 % absolut gesehen minimal. Je mehr Gutverdiener in einer Stadt wohnen, desto schwieriger wird es für die Geringverdiener.

In Leipzig fehlt es nicht an Wohnungen oder Bauland, es sind...

..rein die Spekulationen der Immo-Invest-Haie und deren Mietspiegelpolitik in den beliebten linken Stadtteilen.

Dort lassen die die Ämter die letzten Stadtparks und Grünflächen veräußern,
lassen den Denkmalschutz sehr alter Gebäude aushebeln bishin, dass plötzlich eine Ecke von alten Villen gebrannt hat und diese weg gerissen werden durfte.

Die Stadtteile in den selben Radien zur Innenstadt, die keinen Beliebtheitsaufschwung durch linken Lifestyle genossen haben(Normal und Rentnerstadtteile), dümpeln großteils mit ihren wirklichen Brachflächen vor sich hin.

Die Mieten werden auch dort langsam angehoben. Das ist reine "ich will viel, ich will mehr" Preispolitik.

Hier tun Leute so, als hätten Vermieter/Spekulanten kein Einkommen/Vermögen dadurch. Meine Mutter lässt sich mit einer sehr geringen Miete ihre niedrige Rente anheben, dass sie wenigstens Kleinschäden noch reparieren lassen könnte. Alles andere ist schon Profitgier auf dem letzten Sektor, wo Leute noch auspressbar sind.

Was ist denn mit den Grundstückspreisen

Was ist denn mit den Grundstückspreisen, die wurden kaum erwähnt tragen aber doch auch in hohem Maße zu den Kosten bei. Hier regelt die Nachfrage den Preis und keiner fragt ob das in einer Stadt wie Frankfurt überhaupt gerechtfertigt ist was da verlangt wird.
Daß die Baupreise hoch sind ist einigermaßen verständlich, auch Bauarbeiter wollen was verdienen, und manche Bauvorgaben sind ja durchaus zeitgemäß. Die Frage ist nur auch ab wann sich die Immobilie rentieren muss, so ein Haus wird ja nicht nur für 10 Jahre gebaut, vielleicht ließe sich über die Steuer was machen.
Daß die zuständigen Politiker die Wohnungsproblematik nicht am Anfang ihrer Prioritätenliste haben ist nicht zu begreifen, oder liegt es daran, daß sie keine Idenn für Lösungen haben?

@09:24 von Sparer

"Schon mal in Starnberg gewesen ?"

Ja klar, ich wohne nördlich von München, wo die der Flughafen, die Autobahn und die Müllkippe sind und wo eine Neubaueigentumswohnung trotzdem 7000€/qm kostet.

Das Problem ist, was ein anderer User schon für Frankfurt erwähnt hat, diese teuren Immobilien stehen ja nicht leer. Der Zuzug in diese Metropolen aus anderen Gegenden Deutschlands hält ja an und anscheinend sind da genug Doppelverdienerpärchen mit ererbtem Geld dabei, um die Häuser zu bezahlen. Oder, wie bei uns in der Nähe, der LH-Manager aus Brasilien, dem die Airline die Miete bezahlt.

Die Preise steigen, weil sie bezahlt werden. Das nennt man Angebot und Nachfrage. Das wird sich erst ändern, wenn z.B. die Münchner Kliniken kein Pflegepersonal mehr finden, weil die woanders auch gesucht werden. Selbst ein Assistenzarztgehalt reicht ja in München nicht für eine Familienwohnung für einen Alleinverdiener.

09:47 von vriegel war das früher anders? Durchaus.

Wohnungen gibt es! Leerstehend, oder für betuchte Touristen. Betuchte Mitbürger lassen oftmals ihre dritt / viert Whg. bzw. ihre Kapitalanlage lieber unvermietet. Siehe München - aber leider eben nicht nur München. Da versucht man derzeit gegen den grassierenden Mietwucher vorzugehen. Schaun mer mol, was daraus wird. Ich empfehle hierzu die BR-Sendung "Quer". Diese hat den neu gewählten Landeschef (damals Finanzminister!) dabei ertappt, wie er vor ca. 4 Jahren tausende von bezahlbaren, kommunalen Whgn. privatisiert hat. Mit der Aussage; ich zitiere:
"Nein, es wird nicht zu Mieterpreishöhungen kommen. Das ist vertraglich ausgeschlossen!
2 Jahre später.... ;-)

Was den sozialen Whg-Bau betrifft, bin ich ganz ihrer Meinung! Politikversagen auf allen Ebenen.

noch in den fruehen 2000ern

noch in den fruehen 2000ern gab es doppelt so viele sozialwohnungen wie heute und wo jedes jahr 40000 sozialwohnungen entstehen, fallen ca. das doppelte aus der preisbindung raus. bauen allein wird nicht helfen, wenn nur im luxussegment gebaut wird, ebenso wie die gefluechteten hoechstens marginal zur verschaerfung der lage beitragen. alles augenwischerei. wie die mietpreisbremse. schuld ist v. a. eine ueber jahrzehnte verfehlte wohnungsbaupolitik und eine "nach mir die Sintflut"-mentalitaet der herrschenden Klasse. ein Bauminister, der wichtigeres zu tun hat, als sich um die steigenden Mieten zu kuemmern! das sagt doch alles. wuerde mich nicht wundern, wenn die deutsche Wohnen und Konsorten schon ein buero im bundestag bezogen haben. vermutlich steht der name horst seehofer an der tuer.
die lage ist mittlerweile so vertrakt, dass wohl nurnoch die notbremse hilft. vergesellschaftung aller betriebe, die in irgendeiner form grundbeduerfnisse befriedigen. und zwar pronto!

@In vielen Großstädten kann 19:27 von Klärungsbedarf

"Insbesondere durch airbnb wird hier Raum für Dauermieter entzogen."

Alles nachvollziehbar und auch weitgehend richtig.
Doch um das wirklich zu können (wollen),
muss man endlich mal die Digitalisierung
vom Kopf auf die Beine stellen:
Und zwar europaweit ohne die Silicon-Valley Dinos.

Aber Neuländer bauen lieber Flugtaxis mit Reichweitenobergrenzen:
- max. 10 Minuten vom Münchner -Hauptbahnhof ;)

um 10:42 von DerVaihinger

Sehr geehrter DerVaihinger,

Ich empfinde es als eine Unverschämtheit,
die Möglichkeiten unserer Demokratie in der Bundesrepublik - in allen 16 Bundesländern zusammen -

Gleichzusetzen mit der SED-Diktatur in der DDR.

Sie beleidigen mit Ihrem "Einwurf" nicht nur mich; sondern die Möglichkeiten unserer freien Bundesrepublik Deutschland.

Ich hoffe, Sie denken, - im Sinne unserer freien Demokratie - mal darüber nach.

- Danke -

@10:16 von smirker

Dem möchte und entgegenhalten, dass kein Land gezwungen war, dem Euro (und somit für viele Länder einem Hinderungsgrund für internationale Wettbewerbsfähigkeit) beizutreten. Viele Euro-Länder haben aber nur die Vorteile wie z.B. niedrigere Zinsen und dadurch bessere Verschuldungsmöglichkeiten gesehen. Dass Deutschland für sich das beste aus dem Euro gemacht und offenbar längerfristig gedacht hat als andere Länder, kann Grund für einen Vorwurf sein.

Wer glaubt, dass billiger Wohnraum baubar ist....

kann schlicht nicht rechnen. Wie soll denn ein Quadratmeterpreis von 3000 € finanziert werden? (Noch billig gerechnet) Zinnslos braucht man 25 Jahre bei 10 € pro Monat. Das in diesen 25 Jahren noch weitere Kosten kommen, ist dabei noch nicht eingerechnet.

Natürlich könnte der Staat selbst massiv bauen, aber das bestraft dann die mit etwas Geld, da dann das Segment der "bezahlbaren" neu gebauten Eigentumswohnungen weg fällt.

Und wer für eine Enteignung der Wohnungsunternehmen ist, sollte mal schauen, welche Pensionsfonds er damit um ihre Geldanlage bring.

Mal so ganz nebenbei:

Bebaubarer Boden ist eine endliche Ressource! D.h. freie Bauflächen können nicht beliebig erzeugt werden und verteuern sich deshalb mit zunehmender Bebauung immer mehr. Und damit auch die späteren Mietkosten.

Warum kann eine endliche Ressouce überhaupt Besitz und Spekulationsobjekt sein? Bauland gehört in die Hand des Staates und dürfte nur verpachtet werden.

Beim jetztigen System ist es egal wie viel Energie, Steuern oder Verwaltung kosten. Das ändert nichts daran, das irgendwann alles verteilt ist und das ein grosser Teil der deutschen Bürger niemals Besitz erwerben kann!
Neubaugebiete für Einfamilienhäuser in Ballungsräumen sind in der heutigen Situation einfach nur unverantwortlich.

Sehr gut lärmgedämmte Mehrfamilienhäuser zur Miete sind in Ballungsgebieten die einzige vernünftige Wahl bei der weiterhin anhaltenden Landflucht.

@Fanreisender

Ja, ich denke, da sind Sie noch in der Zeit vor dem Jahrtausendwechsel. Aber ausbleiben konnte diese enorme Verteuerung ja nicht: alle Politiker und Mitarbeiter in den Ministerien, Behördenmitarbeiter, der ganze Medientross, die Lobbyverbände von klein bis groß - sie alle sind nach Berlin gezogen - und dann wurde Berlin für sexy erklärt, und es zogen immer mehr Menschen hin.

Dann dachte man hier im Westen: juhu, jetzt wird Bonn bezahlbar - eine schöne Stadt in zentraler Traumlage am Rhein. Aber dorthin wurden dann ein paar Behörden und die Telekom angesiedelt, damit Bonn nicht in ein schwarzes Loch fällt (ist ja auch eigentlich richtig), und dadurch ist auch Bonn ein hochpreisiges Pflaster. Dass Köln gleich nebenan liegt, hilft auch nicht gerade gegen hohe Mieten.

Es ist und bleibt eine Todsünde der vergangenen Regierungen, die soziale Marktwirtschaft aufgegeben zu haben. Damit wurde ein Gebot des Grundgesetzes ausgehebelt: Eigentum verpflichtet. In allen Bereichen.

Wohnraum bzw. Wohnungen sind genug da wenn...

Unsere Politiker endlich Ihre Arbeit machen und Spekulanten in jedem Bereich, nicht nur im Immobiliensektor das kriminelle Handwerk legen. Personen oder besser Kreaturen, die auf Kosten der Lebensqualität von uns allen, die unserer Umwelt oder unser aller Exsistenz schaden, indem sie künstliche Verknappung herbeiführen, egal in welchem Bereich, sei es im Agrarsektor, Wohn oder Finanzsektor, sind in meinen Augen die Massenmörder von heute.
Und weitergehend sind Aktionäre nicht viel besser. Wie Heuschrecken landen sie überall da wo man für Null Eigenleistung und Arbeitszeit, anderen den Lohn ihres Lebens stehlen kann.

@ 09:00 von alaskakid

Und natürlich die enorm gestiegene Nachfrage nach billigem Wohnraum als Folge der glorreichen Flüchtlingspolitik. Diese Leue benötigen ja auch günstigen Wohnraum

Es ist völlig überflüssig die Flüchtlihnge der letzten 5 Jahre für 20 Jahre verfehlte Politik verantwortlich zu machen.

Das ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Millionen von billigen staatlichen Mietwohnungen wurden verkauft, die 20-jährige Förderung von 100.000den Sozialwohnungen pro Jahr eingestellt. Jetzt, 15 Jahre später, fällt uns das eben auf die Füsse. Egal, ob da innerhalb von 5 Jahren noch 250.000 Wohnungen für Flüchtlingsfamilien gebraucht werden.

Abgesehen davon müssten eigendlich gerade Leute wie Sie wissen, das Suchende mit deutschem Namen viel grössere Chancen auf eine Mietwohnung haben.

@Sparer

Nein, Deutschland hat sich gegenüber den anderen Mitgliedern der Eurozone unfair verhalten, da es sich nicht an das vereinbarte Inflationsziel von 1,9 % gehalten hat!
Dieses Ziel erreicht man hauptsächlich dadurch, dass die Löhne um 1,9 % + dem Wachstum der Produktivität steigen.
Dagegen hat Deutschland 10 Jahre massiv verstoßen und ist deshalb der größte Sünder in der Eurozone.
Das verstehen die Deutschen aber nicht und werden dafür die Rechnung noch bezahlen müssen bzw. die deutschen Sparer bezahlen sie heute schon.

Dann muß man eben den

Dann muß man eben den sozialen Wohnungsbau dort ansiedeln, wo noch Platz ist. Und die Wachstumsmöglichkeiten der überfüllten Ballungsräume beschneiden. Dann kann eben nicht mehr jede Firma überall hin. Es ist voll. Nichts geht mehr. Das muß doch jeder begreifen. Also die nächsten 20 Jahre Neuansiedlungen nur noch in strukturschwachen Gebieten. In Zeiten von Internet und Just in Time, ist der Standort keine wichtige Frage mehr.

Sünden der Vergangenheit...

...und der Gegenwart.

Dass private Investoren aus einer Immobilie herausholen wollen was geht halte ich für normal. Das ist Marktwirtschaft. Ich will tatsächlich nicht in einer DDR 2.0 leben, wie manche hier herumpolemisieren.

Wohnraum für Geringverdiener kann nur öffentlich geschaffen werden wie früher. Aber das Gegenteil ist passiert. Öffentliche Wohnungen wurden zu tausenden verkauft an DAX-notierte Gesellschaften und die tun, was ihre Aufgabe ist - Dividende für ihre Aktionäre erwirtschaften.

Warum müssen Sozialwohnungen eigentlich aus der Sozialbindung fallen?

lieber Sozialismus

als gar keine Wohnung!
Schon mal was von der "sozialer Marktwirtschaft" gehört? Kommunismus, gelle?!
Die Art von Marktwirtschaft, die uns Jahrzehnte lang vor Konflikten in Europa und / oder Volksaufständen innerhalb D`s bewart hat. Es ist weniger der EU, als der weisen Voraussicht unserer Großväter zu verdanken, daß es in/von D keine Aggressionen unsererseits mehr ausgeht. Diese Erbe wird in letzter Zeit verschleudert, als wenn`s kein morgen gäbe!
Aber Schwaben (vermutlich Äckerles-Erbe, oder in einem der hiesigen Großkonzern Angestellten) ist die Lage von Normalverdienern in gesamt deutschen Raum leider nicht zu vermitteln. Ich hab es versucht!

@von Der_den_Kopf_auf_die_Tischplatte_haut um 11:14

Und wer für eine Enteignung der Wohnungsunternehmen ist, sollte mal schauen, welche Pensionsfonds er damit um ihre Geldanlage bring.

Europäische "Pensionsfond" sind mir eher nicht bekannt und die US-amerikanischen und BlackRock sind mir eher egal!

@Nachdenkerin2014 - 09:33

"Da muss sich die Politik mal was einfallen lassen!"

Machen die doch!

Verkauf von Wohnraum aus kommunalen und landeseigenen Gesellschaften ( an wen wohl? ), die Mietpreisbremse ( da bremst nur nichts ) sowie das Baukindergeld ( siehe Anspruchsvoraussetzungen ).

Wirkt etwa so, wie eine Gummi-Ente im Haifischbecken.

@ 09:26 von toolfish

Viele andere Wirtschaftsbereiche wurden schon stark automatisiert, die Bauwirtschaft offenbar nicht, da kommt es einem vor die arbeiten immer noch wie vor 100 Jahren.
Kein Wunder dass es so teuer ist.

Da denke ich weniger an die Bauarbeiter. Hier ist schon die Effizienz enorm gesteigert. Teilweise sind Steine so gross und schwer, das sie mit kleinen Kränen bewegt werden, weil man sie nicht mehr von Hand heben kann.

Ich frage mich viel mehr , warum jeder Neubau neu vom Architekten "erfunden" werden muss. Das sind überflüssige Kosten. Warum gibt es hier keine fertigen Baupläne. Wenn es genügend gibt, ist auch für jede Grundstückgrösse einer dabei.

Die Häuser sehen doch sowieso alle gleich aus. schmale Fenster vom Boden bis zur Decke.

Bei einer "Netto-Einwanderung" von mehreren

Hundert Tausenden kann der Staat bauen und bauen und bauen und dennoch werden die Mieten in den Ballungszentren weiter steigen. Denn die Zahl derer, die in die BRD einreisen und sich sagen "ich wollte schon immer mein Leben lang auf dem Land zwischen Bauern leben und mit etwas Glück im Sommer als billiger Erntehelfer eingesetzt zu werden ..." dürfte gegen Null gehen. Die bisherigen Versuche Einwanderer in ländlichen Gebieten zum dauerhaften Bleiben zu bewegen sind sehr, sehr bescheiden ausgefallen.

Da unsere "Regierung" aber weiterhin darauf setzt, den älteren Menschen mit noch mehr jungen Menschen zu begegnen, befinden wir uns in einer von dummen Menschen herbeigeführten dummen Situation und ein Ende dieses Irrsinns ist nicht in Sicht, sondern eher große Parolen wie "Wachstum durch noch mehr Menschenmassen". Man kommt sich vor, als ob man von "unten" China überholen soll.

Im welcher Welt leben viele

Im welcher Welt leben viele Menschen.
Ja wir wollen alle eine schöne neue Wohnung haben, kosten darf sie aber nichts. Alles in staatliche Hand, was dabei rauskommt hat man in der DDR gesehen.
In den meisten Ländern dieser Erde wären die Menschen froh und glücklich wenn sie eine Altbauwohnung wie hier in Deutschland hätten.
Das in diesem Land viele Wohnungen vergammelt und versaut sind ist nicht immer Schuld der Vermieter. Wer investiert in eine Wohnung wenn er hinterher quasi enteigent wird und sich noch entschuldigen muss das er Miete verlangt.
Weiter so, liebe Politik, dann geht es mit den Wohnungen noch mehr den Bach runter.
Die Geschichte vom "Fischer und seiner Frau" läßt grüßen

@um 11:14 von Der_den_Kopf_au...

Kommt auf die Bauweise an. Es geht deutlich unter 3000 §$Euro pro qm. Gerade erst werden in Berlin Modellbauten gefertigt die mit 2k zu Buche schlagen. Was sind div. Preistreiber - Grundstückspreise an sich, überflüssige Luxusausstattung, zu große an den eigentl. Bedarf vorbei geschnittene Wohnungen u.v.m.
Wenn man wollte, könnte man durchaus preiswerter bauen und vermieten, aber solange der Michel stillhält und das perfide Spiel mitspielt, kann man ihn auch abzocken.
M.M.

Baukosten

Nun muss der arme Seehofer wieder herhalten, doch auch er ist nur ein Betroffener des bürokratischen und überkorrekten Systems.
Die strengen Vorschriften und die hohen Kosten erfreuen vor allem die Investoren, die sich für die Spitzenmieten noch nicht einmal mehr entschuldigen müssen.

die strategie teile und herrsche

wird seit jahren in deutschland in der sozialpolitik praktiziert.

artikel 14, absatz 1, sichert im grundgesetz das recht auf eigentum. in absatz 3 wird dann sogleich beschrieben, wie selbiges enteignet werden kann.

zuerst werden es einzelfaelle sein. da herrscht ja immense erfahrung. dann werden es ganz ganz viele einzelfaelle sein.

Wieso soll daran etwas

Wieso soll daran etwas geändert werden?
die Pensionsfonds werden durch das Abschöpfen durch Miete finanziert.

Solange sich Dumme finden die für 80m2 1600Eur zahlen wird Blackrock die Preise hochschrauben.
Erst wenn die Wohnungen leerstehen werden die Mieten angepasst.

Keiner möchte die Konsequenzen jedoch spüren. Da wird lieber auf Gesundheit und Bildung verzichtet als auf 400PS und eine Wohnung mit Prestige in Maxvorstadt...

Also alles korrekt so.

@10:57 von dr. bashir

Einzige Möglichkeit, die ich zur Begrenzung der von Ihnen genannten Zuzugswelle nach München (allein von 2010 bis 2015 Anstieg der Einwohnerzahl um 25%) sehe: Künstliche Senkung der Attraktivität Münchens. Abtragen der Alpen, Zuschütten der Seen, Nationaltheater und Museen schließen. Nicht zu vergessen: Zwangsabstieg des FCB in die 3.Liga.

@ 09:30 von Bernd Kevesligeti

Ein auf mehrere Jahre angelegter Mietstopp muß kommen.

Und dann? Welcher private Bauherr ist so blöd dann noch zu bauen, wenn er keine Rendite erwirtschaften kann?

Z.b. ziehen jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen nach Berlin.
Wo sollen die dann eine Wohnung finden, wenn keine mehr gebaut werden? Das die Wohnungen, die vermietet sind, nicht teurer oder vielleicht sogar billiger werden hilft dann auch nichts.

Hier hilft nur ein staatliches Bauprogramm mit Häusern, die niemals an private Firmen verkauft werden dürfen.

Der Mietspiegel ist mit schuld und ein Witz...

Der Mietspiegel ist mit schuld und ein schlechter Witz...
Eine Mieterhöhung von 10% wurde begründet, weil seit zehn Jahren keine Erhöhung stattgefunden hatte, dabei hatte der Voreigentümer (Bruder) die miete um 10% erhöht und endsprechend dem aktuellen Mietspiegel angepasst...
irgend welche Verbesserungen gab es in der Zeit auch nicht.
aus Unwissenheit zahlen Mieter solch eine Erhöhung, um Ärger aus dem Wege zu gehen und anschließend wird sich aufgeregt, so läuft es doch vieler Orts ab.
Da müssen andere Regularien her und ohne Hintertür...

@kurtimwald 9:27

Ich kenne zwei Beispiele, die zeigen, daß wir zwar sehr gerne was eigenes besitzen würden, man es sich aber schlich nicht leisten kann:Ärztin fest angestellt,38Jahre. Trotz gutem Gehalt,bekommt sie aufgrund des Alters und der somit nur noch kurzen Laufzeitmöglichkeit des Kredits keinen von einer Bank.Ergo kein Eigenheim,noch nicht mal ne eigene Wohnung ist drin.Zweites Beispiel,promovierter Ingenieur mit Festanstellung 40 Jahre alt.Bekommt von einer ganz namhaften Bank nur Kredit bis maximum 100 000,auch wegen des Alters und der Restlaufzeit.Und jetzt bitte keine dummen Sprüche,unsere Eltern haben das auch hinbekommen.Auf dem Land vielleicht,aber hatte man mehrere Kinder,dann hat nur einer das Haus geerbt und die anderen leben zur Miete.Ich kenne zahlreiche Beispiele.Suchen Sie doch mal ne Wohnung in der Metropolregion Hamburg, da müssen Sie 300-500kEuro hinlegen,wenn die Bank nur 100000gibt, dann geht das eben nicht.

re papafix

"Die strengen Vorschriften und die hohen Kosten erfreuen vor allem die Investoren, die sich für die Spitzenmieten noch nicht einmal mehr entschuldigen müssen."

Warum sollte sich jemand entschuldigen, wenn er Preise nach Angebot und Nachfrage kalkuliert?

So viel Geld geht für die Miete drauf

Lösungen kann ich nicht anbieten, aber eine Frage: "Ist die Urbanisierung einer vergreisenden Gesellschaft politisch gewollt?" Und sind generell höhere Mieten in Ballungszentren nicht die Konsequenzenzen dieser Politik? Ja. So lange die ländliche Infrastruktur auf Verschleiß gefahren wird, wird sich daran nichts ändern.

@ 09:34 von karwandler

Auch ohne Profitmaximierung kann keiner unter den Selbstkosten vermieten. Auch nicht die öffentliche Hand.

Aber:

1) Die "öffendliche Hand" will keine Gewinne machen (normalerweise 6-10%).

2) Die "öffendliche Hand" besitzt ja meistens die Grundstücke, die in Bauland umgewandet werden. D.h. baut der Staat selbst fallen die Gewinne bei den Bodenspekulationen weg.

3) Wieso kann die "öffendliche Hand" Wohnraum nicht subventionieren? Da gibt es ganz andere Dinge, die subventioniert werden.
Z.B. die Stromkosten der Industrie oder Flugverkehr.

Das Bauen teurer wird, lässt sich wohl nicht vermeiden. Auch Beschäftigte im Bausektor haben das Recht auf Lohnerhöhung. Und denen ging es in den Jahren der Rezession noch viel schlechter als in anderen Branchen. Die haben einiges aufzuholen.

Investitionen in geringeres Heizen sind unvermeidbar. Häuser sollen 50-100 Jahre halten. Das kann man nicht alles den nächsten Generationen aufbürden um heute ein bisschen zu sparen.

re von silverbeard

Für einige Jahre ein Mietstopp.Angesichts der inflationären Steigerungen in den letzten Jahren.Mit der Rendite läuft es auch dann noch.
Recht haben Sie mit der Forderung nach einem staatlichen Bauprogramm.Und dem Privatisierungsstopp.

@ hans-rai

bewohnter neuer und teurer wohnraum schliesst ja nicht aus, dass er rund um gesponsert ist.

Gute Idee

Gute Idee mit Wohnraum spekulieren zu lassen. Wohnraum gehört - ausser zur Eigennutzung - nicht in private Hände.

re silverbeard

"3) Wieso kann die "öffendliche Hand" Wohnraum nicht subventionieren? Da gibt es ganz andere Dinge, die subventioniert werden."

Eine Subvention für Wohnraum gibt es längst. Nennt sich sozialer Wohnungsbau.

Nicht nur Vorschriften machen Bauen teuer.

Ein Beispiel: Ich habe letzten Herbst drei Stellplätze nivellieren und schottern lassen. Das hat, ohne daß irgendwelche Bauvorschriften darauf einen EInfluß gehabt hätten, ca. 3000€ gekostet. Vor ein paar Jahren hätte ich dafür eine komplette Garage hinsetzen lassen können.

Allerdings verstehe ich auch nicht den Trend zu immer größeren (und damit noch teureren) Wohnungen. Für einen Single oder ein Paar ohne Kinder reichen 50-60qm völlig aus. Rechne ich aber die im Bericht genannten Preise und Mieten zusammen, komme ich auf Durchschnittswohnungsgrößen von rund 100qm. Das ist am Markt vorbeigebaut.

Es gibt nur eine Lösung

Die heißt: Raus aus den Ballungszentren!

Ich bin vor Jahren schon raus in die Kleinstadt gezogen und habe nur Vorteile: Fachärzte die sich noch Zeit für Patienten nehmen, bessere Luft, schöner Einkaufsmöglichkeiten (die Läden sehen im Gegensatz zur Innenstadt alle blitz blank aus) und sogar bessere Freizeitmöglichkeiten (Radwanderweg in 2 min erreichbar), kleine gemütliche Kinos, und viele Straßencafes. Zurück in die Großstadt? Für kein Geld der Welt! Witzigerweise ist die Fahrstrecke zur Arbeitsstelle jetzt mehr als viermal so lang, aber die Fahrzeit nur 10 min länger. Meine Miete wird jetzt nach 7 Jahren etwas erhöht, weil das Haus renoviert wurde, aber für eine vergleichbare Wohnung würde ich in der Stadt mehr als das doppelte zahlen.

Wer in der Großstadt wohnt, dem ist auch nicht zu helfen!

Nicht die Mieten sind Schuld an der heutigen Lage in

Deutschland. Sondern die Politik der Politiker der regierenden Parteien zum Wohle der Reichen, Vermögenden, Besserverdienenden, Beamten und Politiker im reichsten Land Europas. Das einfache Volk wird durch eine sozial ungerechte Politik der Regierenden abseits gestellt, denn die Wahrheit ist s. Fakt Quelle. "Die reale Armut in Deutschland 2018." Auf Grund von Geldknappheit von ca. 30 Millionen deutschen Mitbürgern sind heute im reichen Deutschland ca. 1,2 Millionen Mitbürger wohnungslos. Gezählt wurden Ende 2016, s. Fakt Quelle: "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Kein Blick geht von den Regierenden in D. in unsere westlichen Nachbarländer. Siehe Beispiel Österreich Quelle: "Wie teuer sind die Sozialwohnungen in Österreich". Heute 2019 zahlen die Österreicher 3,70 Euro für einen qm Wohnfläche. In Wien mit 2 Millionen gibt es ca. 420 000 Sozialwohnungen, 70 qm Wohnfläche kosten 259 Euro im Monat. Undenkbar in D. wo die Mieten doppelt so hoch sind.

um 11:57 von Aurina:

das sind doch Milchmädchenrechnungen. Eigenen Wohnraum finanziert man nicht über Kredite, sondern über Hypotheken, bei denen das Wohneigentum als Sicherheitsleistung dient. Das macht jede seriöse Bank so.

Selbst in Rumänien, bei deren geringen Löhnen, leben mehr als 80% der Arbeitnehmer im Wohneigentum.

"Dumme" Altbaubesitzerinnen merken folgendes an:

Wir erwarben vor nicht ganz 6 Jahren ein altes Haus ohne Garage in einer zugegebenermaßen kleineren Stadt.
Vermietet wurde die Immobilie 'warm', eigentlich 2 Wohnungen aber nicht abgeschlossen, an eine relativ einkommensschwache Beschäftigte ->keine € 12.000,00 brutto im Jahr.
In unsere vergleichsweise hohen monatlichen Tilgungsraten floss die Miete komplett ein.
Logischerweise ergab sich die ersten 4 Jahre ein Verlust aus Vermietung und Verpachtung.
Sooooo, nun kommt das Finanzamt und lehnt die bisher aufgelaufenen Verluste mit der Begründung ab...."es ist keine Gewinnerzielungsabsicht vorhanden, daher keine Anerkennung....."
Äh, ja, im 5ten Jahr wäre übrigens erstmals ein wenn auch kleiner Überschuss aus der Vermietung angefallen.
So what? Glaubt hier noch irgendjemand, dass sich für private Vermieter der Kauf von Immobilien zur Vermietung lohnt?????
Darüberhinaus, wer ist denn in unserem Fall nun der Preistreiber wenn nicht der Staat? Neue Vermietung höherer Preis, logo!!!!!!

@ 11:39 von heimatplanetmars

Die bisherigen Versuche Einwanderer in ländlichen Gebieten zum dauerhaften Bleiben zu bewegen sind sehr, sehr bescheiden ausgefallen.

Ja warum wohl?
aus dem gleichen Grund, warum es die Landflucht gibt:

1) Keine Arbeit.
2) Keine Infrastruktur wie ÖPNV, Arzt, Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten und Schule, schnelles Internet und Mobilfunk.

Da müssen erst einmal die absoluten Grundvoraussetzungen geschaffen werden bevor das Erfolg haben kann!

Nach Frankfurt pendeln täglich mehr Arbeitnehmer als dort Menschen wohnen. Warum? Dort gibt es Arbeit, aber Wohnen ist unbezahlbar.

Mit Flüchtlingen oder Europäischen "Gastarbeitern" hat das überhaupt nichts zu tun.
Leute wie Sie sollten endlich mal die Fakten akzeptieren:
In Deutschland sterben jedes Jahr mehr Menschen als geboren werden UND dauerhaft zuwandern!!!
Hier leben immer weniger, aber die ballen sich auf immer kleinerem Raum.

um 10:37 von Motorkopf "falsche Wahrnehmung...

>>Der soziale Wohnungsbau wurde Anfang der 90er einfach mal ausgesetzt und im gleichen Atemzug die Privatisierung kommunaler Wohnungen vorangetrieben. KEINE Partei hat das verhindern wollen. Hunderttausende bezahlbarer Whgn. sind verschleudert worden. Das das als Boomerang irgendwann mal zurückkommt, war klar! Gleichzeitig stiegen die Steuern und Sozialleistungen für "Normalverdiener" und die Arbeitnehmerrechte wurde bis zur Unkenntlichkeit gestutzt. Hat die Wähler leider kaum Interessiert.
Wie man bei fast allen Sozialleistungen (wir waren mal eine "soziale Marktwirtschaft" - kein kapitalistischer Haufen!) erkennen kann, gilt seit Bush Sen. das Prinzip: new world order.<<

//

Interessiert hatte es schon, doch die Hürden für eine Änderung einfach zu groß.
So sehe ich es, wenn eine Tote Partei Schwarz wird dann muss man sich nicht wundern und der Rest besorgte dann die GroKo..
Bitte wie kann da der Wähler noch was bewegen...
Bleibt nur die amtierende GroKo komplett abzuwählen...

12:05 von Bernd Kevesligeti

aber der staat hat doch schon jahrzehnte bewiesen, das er es NICHT kann. siehe nurmal die preissteigerungen Aller öffentl. bauten, z.b. gorch fock von 10- jetzt140 mio

@ 12:15 von karwandler

"3) Wieso kann die "öffendliche Hand" Wohnraum nicht subventionieren? Da gibt es ganz andere Dinge, die subventioniert werden."

Eine Subvention für Wohnraum gibt es längst. Nennt sich sozialer Wohnungsbau.

Eben, und was ist jetzt mit Ihrem Argument, der Staat müsse auch kostenneutral bauen (wie die private Wirtschaft)?

tolle Zahlen

Wer schon mal in Leipzig war und sich dort mit den Menschen unterhalten hat der weis, dass die Zahlen nicht stimmen können.
Man braucht sich nur mal den Durchschnittsverdienst dort anzusehen und dann wird einen schnell klar, dass das mit den 37 % nicht stimmen kann.
Wir wohnen im Altbau und bezahlen von unserem Durchschnittseinkommen fast 40% Miete.
Und wir wohnen nicht im Nobelvirtel einer Großstatt.

Die Miete ist in Deutschland so hoch, dass sich ohne Wohngeld kaum einer mehr eine passende Wohnung leisten kann.
Dank realen Einkommensrückgang und den menschenverachtenden Mindestlohn wird sich daran auch nichts ändern.

Ich kenne einige die nicht arbeiten wollen, da sie nicht genug verdienen würden um alle Kosten selbst tragen zu können.

Die Löhne sind zu niedrig,
die Mieten zu hoch,
Strom und Gas kann sich keiner mehr leisten.

In einem Land in dem wir gut und gerne leben.

@ um 11:40 von blubber2

//... n den meisten Ländern dieser Erde wären die Menschen froh und glücklich wenn sie eine Altbauwohnung wie hier in Deutschland hätten. ...//

Ich will das von der anderen Seite darstellen. In einem Staat (BRD) in dem die Bürger dafür sorgen, dass der Staat ein stetiges Wachstum aufweist und immer wieder dafür sorgen, dass dieser Staat "Exportweltmeister", aufgrund der hohen Qualifikation der Bürger und Waren, ist, eben diese Bürger nicht zuerst an ihre eigene Situation und ihren Beitrag denken, sondern daran denken sollen, dass sie froh sein müssen, besser zu leben Menschen in Staaten, deren gesamte Wirtschaftsleistung vielleicht nur einer einzigen Großstadt in der BRD entspricht?

Ihre Einstellung hilft nur einer Gruppe und zwar der der sogenannten "Eliten". Nur aufgrund gleichartiger Meinungen ist es zu verdanken, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter wächst.

Dass es den Menschen hierzulande besser geht, verdanken diese eigenen und den Errungenschaften ihrer Vorgänger!

@ Sheldon Cooper

"Die heißt: Raus aus den Ballungszentren!"

Wie soll das gehen?

Ich wohne jetzt schon in einem 1200-Seelen-Dorf auf dem Land und lebe mit meiner Familie in einer 82m² "Alt"bauwohnung (Stand: 60er Jahre des 20. Jhr., Mauerbruch, es zieht wie Hechtsuppe durch die Außenwand im Kinderzimmer) und habe 2 Jahre lang 60% meines frei verfügbaren EKs an Miete bezahlen müssen und war am Ende gezwungen meine Anstellung zu kündigen, weil wir finanziell am Ende waren und ich den Schritt in die ungewollte Selbstständigkeit gehen musste, um irgendwie über die Runden zu kommen.

"Raus aus den Ballungszentren" klingt zwar schön, aber dazu muss man sich auch erst einmal die dann notwendige Mobilität finanziell leisten können (Ich hatte Fahrtkosten von 200 € im Monat!). Und ganz schlecht ist es, wenn es dann im Dorf auch nicht viel anders ist, als in der Stadt.

@08:52 von Bote_der_Wahrheit

Ihre Orig. Beitrag:
Wie man billigen Wohnraum schafft
Wie man billigen Wohnraum schafft: bauen, bauen und nochmals bauen gefragt.
Künstliche Kostentreiber wie eine desaströse Geldpolitik der EZB, Flüchtlingspolitik, massiv gestiegene Bürokratie und Auflagen eliminieren.
Ein anderes Rezept gibt es nicht!

---

Nun ja, zum einen bezweifle ich doch stark, daß die von Ihnen aufgezählten Punkte hauptsächlich u. dementsprechend maßgeblich dafür sind das die Mieten in Teilen D hoch sind.

Ein Indiz dafür ist mal wieder Ihre Forderung die Flüchtlingspolitik zu eliminieren.
Erst gestern gab es doch erfreuliche Zahlen dazu.
Ach ich vergaß, für Sie gilt ja nur die Zahl "Null" als gute Zahl in dieser Beziehung.

Also lange Rede kurzer Sinn.
Nichts neues Ihrerseits, außer vielleicht destruktive Vorschläge in die Diskussionsrunde werfen.

08:52 von Bote_der_Wahrheit

"Künstliche Kostentreiber wie eine desaströse Geldpolitik der EZB, Flüchtlingspolitik, massiv gestiegene Bürokratie und Auflagen eliminieren." - Wie immer bei Ihnen die Flüchtlinge, schon klar. Wollen wir dann nicht noch ein wenig weiter zurückgehen? Die Menschen aus Ostdeutschland, z.B., die 1989/1990 millionenfach ihre Heimat im Stich gelassen haben und aus rein wirtschaftlichen Gründen in den Westen gekommen sind? Nein? Wieso nicht? Ist genau dasselbe!

Jägerzaun

woher wissen Sie das der Verfasser aus Sachsen kommt? Stimmt er ist ja Rassist, also muss er zwangsläufig aus Sachsen kommen denn dort gibt es nachweislich nur Rassisten. Sie sind natürlich kein Rassist denn Sie kommen vermutlich nicht "irgendwo aus Sachsen". Jemanden oder noch besser einer Bevölkerung pauschal etwas zu unterstellen würde Ihnen natürlich niemals einfallen.

um 10:53 von sosprach "Gelbwesten bei uns?

>>hohe Mieten

Seit Jahre bekannt und absehbar. Die Mietpreise explodieren. Die Politik ist untaetig und ignorant.
Ob es nun mangelnde Gesetze zur Vermeidung vom Spekulation mit Grundstuecken, Verkauf und Spekulation mit kommunalen Wohnungen (Geldmangel der Kommunen).
Jahre lang nichts getan, ignoriert genau so wie auf anderen Felder wie Kranken/aldenpflege, Infrastruktur, Lehrer und Erzieher - die Liste ist laenger. Die Reichen sind reicher geworden. Es fehlt nur noch das dieser soziale Sprensatz hochgeht.
Bald auf Gelbwesten bei uns?<<

//

Das letztere ist bereits im Gange, man will es bloß noch nicht wahr haben...
Nur die Deutschen haben keine Eier mehr und sind wie eine brave Schafherde...

@Sheldon Cooper

"Es gibt nur eine Lösung Die heißt: Raus aus den Ballungszentren!" Am 24. Januar 2019 um 12:16 von Sheldon Cooper

Tolle Idee...
Was arbeiten Sie, wenn ich fragen darf?

Die meisten Leute, die in London arbeiten pendeln bis zu 2 Stunden (und bis zu 2 zurück) nach London zur Arbeit, weil sie sich die Mieten in London nicht leisten können.

Sie würden gerne näher an der Arbeitsstelle wohnen, schon um etwas Zeit für die Kinder zu haben.

@11:33 von Niemand

Europäische "Pensionsfond" sind mir eher nicht bekannt

Jede private und Zusatzrentenversicherung hat unter anderem Geld in Immobilienfonds stecken. Anders wäre die gesetzlich vorgeschriebene Mindestrendite gar nicht zu erreichen.

@ karwandler: Was auch hier vielen klar ist: BAUKOSTEN...

... sind ein Witz zu dem, was dann an Profit heraus kommt - wenn man nur etwas Geduld hat und für den schnellen Profit werden gern anteilig ein paar Wohnungen teuer verkauft... gemessen an der Bauqualität.

Die Baukosten wurden massiv gesenkt...

Was einst vor 80 Jahren massenhaft für den Krieg als Zweckbauten hingegossen wurde ist nun
der traurige Standart
im Wohnungsbau. Betonguss, architektonische, copy-paste Einfachheiten(sterile Peinlichkeiten) und Modularbauten(Plattenbau).

Das billigste, was die menschliche Geschichte nach Höhlen und Strohbauten je sah.
Mal abgesehen von Sanitäranlagen - wie bezeichnend, dass dies am Besten funktioniert!

Wenn also die Kosten bejammert werden... Das ist im Kap immer so. Die sollen immer gen 0 gehen, das andere gen Unendlich.
Die Arbeiter bekommen jdf nur unerheblich mehr und wurden durch Betonguss weg gespart.

Was sagt das also aus?

Die exorbitant gestiegenen Nebenkosten sind das Hauptproblem...

Die exorbitant gestiegenen Nebenkosten sind das Hauptproblem und machen diese doch mittlerweile Mehr als die Kaltmiete aus.
Das haben wir letztendlich unserer Kanzlerin / Regierung zu verdanken, welche an allen möglichen Stellschrauben gedreht hat und letztendlich wird fast jede Steuererhörung Beispiel Grundabgabe, Versicherung, Müllgebühren usw. auf die Mieter abgewälzt...

@Optimistischer 9.56

Das Wirken von Investoren bei diesem Thema auszublenden, scheint auch mir falsch. Laut statista sind in FFM die Mietpreise (alle Wohnungen!) seit 2009 um 50% gestiegen, die Baukosten (nur Neubau) aber laut TS um nur 33% seit 2008. Baukosten können also nicht der allein ausschlaggebende Faktor sein. Die TS nennt selbst (freilich nur in einem Nebensatz) die gestiegenen Bodenpreise als wesentlichen Faktor, und da sind wir dann ganz sicher bei den Investoren angekommen.

@12:16 von Sheldon Cooper

Was Sie schreiben, kann ich nur unterschreiben. Ich lebe in einer "Großstadt" mit gerade eben 100000 Einwohnern, davon 20000 Studenten. 10min zu Fuß bis in die Innenstadt mit Bahnhof (naja), Fußgängerzone und Shopping Mal, und in der anderen Richtung 2min bis zum Waldrand. Leider liegt die Arbeitsstelle mittlerweile außerhalb in einem Industriegebiet, wo kein ÖPNV hinfährt.

Köln oder Frankfurt? Gerne mal als Tagesausflug, aber dauerhaft dort wohnen möchte ich sicherlich nicht. Auch wenn ich da vermutlich ein höheres Gehalt hätte, mehr kulturelle Highlights und einen besseren ÖPNV. Dafür aber auch mehr Dreck, mehr Lärm und mehr Streß. Von den höheren Lebenskosten gar nicht zu reden.

Das kommt davon

In Bremen gibt es genug Wohnraum, aber in Gegenden, in denen keiner mehr wohnen will. Viele Immobilien sind in der Hand raffgieriger Eigentümer, die die schrottige Immobilien nur zum Zwecke des lukrativen Vermietens an Bedürftige kaufen, und denen es egal ist, in welchem Zustand die Immobilie ist und ob die Mieter das Haus und die Umgebung pfleglich behandeln. Oftmals wird die Miete in solchen Gegenden/Häusern von der Sozialbehörde getragen, eine „Win-Win-Situation“ für asoziale Mieter und Vermieter: Der Vermieter kassiert horrende Mieten, die Mieter hausen dort wie Hempels. Die Kommune kontrolliert weder den Zustand noch die Belegung der Häuser/ Wohnungen, für die gezahlt wird. Das Stadtbild verkommt – egal. Die Kommune sagt nix, denn es gibt kaum Alternativen: Der Großteil kommunaler Wohnungen wurde verscherbelt – das kommt davon.

...vom (glaube)November 2018 mal schauen.

Die herkömmliche Politik war nicht untätig.
Sie hat die Verhältnisse lange anvisiert und so hergestellt. Wird schön aufgedeckt.

Der Gedanke, Ausverkauf(einmalig schnelles Geld, ansonsten mehr Steuern), neuer Profitmarkt, die Reichen auf seiner Seite,
Mitmachen im internationalen Wettkampf um das effizienteste Ausgebeute von Land, Tier und Mensch.

Und übrigens ist da die AfD die mit herkömmlichste Partei. Nichts alternativ - am dollsten dabei, weil deren Gesinnungsgenossen die dollsten dahingehend der CDUCSUSPD sind.

Ganz offiziell und nicht klammheimlich(für letzteres brauch man Augenbinden)

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