Ihre Meinung zu: Venezuela: Guaidó erklärt sich zum Präsidenten

23. Januar 2019 - 21:15 Uhr

In Venezuela hat sich Oppositionsführer Guaidó vor Anhängern selbst zum Interims-Präsidenten erklärt. US-Präsident Trump und viele Staaten erkannten ihn an. Zehntausende demonstrieren gegen Amtsinhaber Maduro.

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Kommentare

Zeit für eine Revolution

Es wird Zeit, dass das Volk die Regierung Maduro hinweg fegt. Geht auch ohne Gelbwesten und tröges Rumstehen in Kreisverkehren.

Wie war das

heute in dem anderen Artikel und der Zusammenhang mit den USA ?, wurde da nicht gesagt es wäre keiner.
Also die Handlungen und Worte die ich hier lese im Artikel, klingen aber wohl ein wenig anders.
Jemand erklärt sich selbst zum I-Präsident und alle finden das gut, mal sehen wie das mit den Wahlen ist, und wer jetzt gleich mal Hilfe sendet.
Sind schon eigenwillige Vorgänge.

Korruptes Regime

Es wird endlich Zeit, dass sich die venezuelanische Bevölkerung erhebt und diese korrupte Regierung Maduro absetzt, die sich einfach nicht von der Macht trennen kann.
Jetzt sollten einfach mal die Konservativen oder Liberalen ran dürfen, zumindest bis zur nächsten Wahl.

20:24 von KowaIski

Sie meinen Volk bewaffnen und so?

Ölreichtum und geistige Armut

Eines der ölreichsten Länder der Erde hat die Ausgaben für Gesundheit oder Bildung praktisch auf Null reduziert. Der Staat ist pleite, ausgeplündert von Maduros Funktionärs-Clique. Die Inflation ist astronomisch, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln desaströs, die Jugend hat keine Perspektive im Land. Zeit, dass die Sozialisten endlich gehen und Platz machen für neue Ideen.

Wie...

kann es sein das das Land mit den meisten Oelvorkommen Südamerikas eine Inflation von 200.000 Prozent haben? Herr Maduro hat das Land vor die Wand gefahren hoffentlich setzt sich der Präsident des abgesetzten Parlament durch.

Das Land braucht eine neue Regierung

Gegen Korruption und Unfähigkeit hilft eigentlich nur ein Regierungswechsel. Maduro darf ja gern wieder kandidieren, aber jetzt muss er einfach mal weg von der Macht, bevor er sie zur Diktatur ausbauen kann.

Maduro muss weg

Gegen Korruption ist leider kein Kraut gewachsen. Aber dieser Maduro und sein unfähiges Umfeld müssen einfach mal weg und für eine andere Regierung den Weg frei machen.

"US-Präsident Donald Trump

"
US-Präsident Donald Trump erkannte Guaidó als rechtmäßigen Übergangspräsidenten des südamerikanischen Landes an, wie das Weiße Haus mitteilte.
"

Die Mitteilung vom Weißen Haus war in weniger Minuten draußen,als ein Mensch Finger hat.

Glaube kaum,dass das schriftliche Statement vom Weißen Haus als Reaktion auf den Vorgang in Venezuela erfolgte,sondern,dass es schon längst vorher vorbereitet war...

Wie oft hieß es eigentlich aus Venezuela,dass die USA einen Umsturz in Venezuela plant / vorbereitet ?

warum die sofortige anerkennung

durch Trump? damit der notleidenden bevölkerung geholfen wird? wer das glaubt, nun ja... den USA geht es um öl und sonst nichts anderes!

wenn sich diese dem untergang geweihte atom-macht doch endlich darauf besinnen würde, sich um die immer weiter zerbröckelnde bevölkerung im eigenen land zu kümmern, der welt wäre unendlich geholfen.

Ja, das ist Demokratur...

... es ruft sich jemand als Präsident aus und wird von der "ältesten Demokratie" umgehend anerkannt. Auf der Krim hat man dazu wenigstens ein Referendum abgehalten.

Ich...

...wünsche mir das alles relativ friedlich bleibt.

Das Maduro das Land mittlerweile über den Abgrund gebracht hat steht ausser Zweifel.

Wie blöd sind diese Völker

Erst machen Amerikanische Verbrecher einen Staat mit Sanktionen mürbe und dann wird ein Speichellecker schnell anerkannt. Das kennen wir schon von der Ukrine.

Natürlich wurde er sofort von

Natürlich wurde er sofort von der US-Regierung anerkannt, schließlich haben US-Geheimdienste mit viel Steuergeld die Proteste in Venezuela angeheizt.

@Kowalski

Geht zwar ohne Gelbwesten, aber nicht ohne CIA

Massenflucht

Der sozialistische Vorzeigestaat a la Maduro scheint für die Bevölkerung nicht so attraktiv zu sein, wie es vielleicht in den Köpfen der lateinamerikanischen Linken herum spukt. Jedenfalls verlassen jede Woche Tausende das Land in der Hoffnung, sich anderswo eine neue Existenz aufzubauen. Die Jugend geht und die korrupte sozialistische Regierung ist am Ende.

23. Januar 2019 um 20:34 von MSCHM1972

200.000% war einmal, es waren knapp 1.000.000% und für diese Jahr werden 10.000.000% anvisiert. Meine Schwiegereltern sind steinreich, haben säckeweise Geld. Das reicht um sich 2 Kilo FLeisch und Limonade zu kaufen. Mein Schwiegervater bekommt nach 45 Jahren Arbeit umgerechnet $1.87 Rente pro Monat. Schon geil dieser Sozialismus. Ich warte schon auf die Kommentare, dass es auch in Venezuela gar kein richtiger Sozialismus war, wie überall sonstwo auch

Schlimmer geht es nicht!

Selbsternannte Präsident ist eine Demokratie? Ja, wenn USA das passt. Lächerliche Werte!

Revolution bedeutet...

Ist uns noch allen klar, was Revolution bedeutet?
Mögen die Schwachen nie wieder, die Benachteiligt sein.

Nachtrag

Das Juan von den USA als Präsident anerkannt wird, wurde von Florida Maquis schon vor einigen Tagen angekündigt bzw. vorhergesagt.

daß die menschen überhaupt noch die kraft haben

aufzubegehren, so sehr, wie sie 'ausgehungert' wurden.

es muss die nackte verzweiflung sein, die sie hoffen läßt.

Der Kerl ist nur eine US-Marionette

Kaum erklärt sich der Mann zum Präsidenten (rechtlich nicht möglich) und schon wird er von den USA anerkannt. Dürfen die das überhaupt?

Jemand erklärt sich ohne dass er gewählt wurde eigenständig zum Präsidenten eines Landes und das soll korrekt sein? Nein, das ist illegal! Die genaue Rolle der USA in diesem Schauspiel würde mich mal interessieren.

Wer...

...Venezuela kennt weiss das eine schwachsinnige Politik zum Zusammenbruch des Landes geführt hat.

Nehmen wir nur mal den Ölsektor:
Die Fördermengen sind aufgrund fehlender Wartung und Investitionen dramatisch eingebrochen.
Man gibt das Benzin unter Herstellungspreis an die Bevölkerung weiter. Dies hat zur Folge das Benzinschmuggel zu einer nicht unwichtigen "Unternehmertätigkeit" wurde.

Man verschenkte Öl in freundschaftlich verbundende Länder.

Wer mehr als 50% des Öls quasi verschenkt geht pleite.

PS: Die staatliche PDVSA besitzt in den USA eine eigene Tankstellenkette.

PPS: Ich kenne Venezuela aus beruflichen und privaten Reisen.

@20:24 von KowaIski

>> Zeit für eine Revolution... <<
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Ihre Einlassung ist m.E. grober und politisch-sachlich unbegründeter Unfug..! Bitte mal nachdenken: Venezuele ist ein Rohstoffreiches Land, das sich allerdings nicht dem US-amerikanischen Wirtschaftsprocedere unterordnen will. Als militärisch schächeres Land musste und muß es sich seinem Haupthandelpartner und damit bisher den US-amerikanischen Sanktionen beugen ... zB. Schiffsbeschlahmen und Öl-Expotrtbeschränkungen etc.
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Trotz aller dadurch ausgelöster Probleme versucht Präsident Maduro die Eigenständigkeit des Landes zu erhalten (annähernd wie früher mal Kuba). Inländische Versorgungsprobleme waren unausweichlich, ausgelöst von US-amerikanischen Sanktione, die noch politisch gewollt verstärkt wurden...
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Inklusive innerstaatlicher "Bürgerproteste" eigentlich das klassische US-Vorgehen zwecks eines "Regimechange"... Dies aber zu wessen möglichen Gunsten..? Für das venezolanische Volk oder für US-Gewinner..? Mal nachdenken bitte...

Naive Frage: Is das nicht DIE

Naive Frage:
Is das nicht DIE Steilvorlage für die EU um sich mit China zu einigen wer jetzt US-Präsident an Stelle von Trump ist ?

Putsch

So nannte man das wahrheitsgemäß früher. Die Situation wurde herbeigeführt durch die USA, die CIA und Verbündete der USA. Die erkennen dann auch umgehend einen nicht gewählten Putschisten als Präsidenten an. Strickmuster Ukraine. Das Land wird von nun an von anderen ausgebeutet und den Bürgern wird es eher schlechter gehen. So läuft der Hase. Jede Wette!

Wenn man sich die Zustände in

Wenn man sich die Zustände in Venezuela ansah, konnte man nur mit dem Kopf schütteln. Reich dank Öl und gleichzeitig vollkommen zugrundegewirtschaftet dank einer korrupten und unfähigen Regierung.
Ich wünsche dem Land Stabilität und Rückkehr zu einigermaßen stabilen Verhältnissen.
Deutschland und die EU sollten sich in diesem Fall Trump anschließen und den neuen Präsidenten anerkennen, auch wenn das völkerrechtlich vermutlich nicht ganz einfach wird. Nicht etwa, um den Amerikanern einen Gefallen zu tun, sondern auf Grund der Erkenntnis, dass es so in dem Land nicht weitergehen kann und dringend etwas geschehen muss.

Geschichte wiederholt sich

Man greift einfach das Drehbuch ala Chile 1973
Wer hat damals dahinter gestanden und unterstützt. Alles schon vergessen !

Ich hoffe, dass es in Venezuela

keinen Bürgerkrieg gibt. Ein friedlicher Machtwechsel währe zu begrüßen. Alles hängt von den Sicherheitskräften ab.

CIA-Putsch

Für die schlechte Versorgungslage in Venezuela mache ich eindeutig die USA verantwortlich. Die haben genügend Einflussmöglichkeiten (Banken, Währung, Medien, Agenten), um die Situation in Venezuela zu dramatisieren. Mit solchen Mitteln wurde schon immer ein Putsch vorbereitet (z.B. Operation "Ajax" im Iran).

Kommt dann eine US-freundliche Regierung an die Macht gibt es plötzlich wieder alles zu kaufen. Das gibt es allerdings nicht zum Nulltarif. Es werden neue Öl-Verträge unterschrieben, die Verstaatlichung rückgängig gemacht und die Privatisierung amerikanischen Firmen überlassen. Das war der übliche Vorgang bei anderen Ländern (Iran, Irak, Afrika). Und in Venezuela wird alles genauso durchgezogen.

Demokratie

Da diese Opposition ja so viel von Demokratie faselt, frage ich mich doch mal ganz schlicht, welche demokratische Legitimation der gute Guaidó hat? Oh richtig, überhaupt keine! Es geht hier nur um den Ausverkauf des ölreichsten Staates der Erde an amerikanische "Investoren". Ich hoffe dass die Venezuelaner zur Vernunft kommen und dies nicht zulassen, ob mit Maduro oder ohne.

Danke Mr Trump

Ich bin kein Unterstützer der Trump Regierung aber als Amerikaner mit Familie in Venezuela habe ich sämtliche Senatoren und Abgeordnete angeschrieben und gebeten endlich wirksame Maßnahmen gegen die korrupte Regierung in Venezuela zu verhängen. Selbst eine militärische Intervention wird von der venezolanischen Bevölkerung mehrheitlich unterstützt. Ich danke der Trump Administration dass sie die jetzige Regierung nicht anerkennt und den Präsidenten der Nationalversammlung offiziell als legitimen Interimspräsidenten anerkennt. Ich hoffe Europa wird folgen

Das Volk ist genug gedemütigt worden

@ Shuusui:
... schließlich haben US-Geheimdienste mit viel Steuergeld die Proteste in Venezuela angeheizt.

Die braucht man nicht anheizen. Die Menschen hungern und fühlen sich von den Sozialisten bevormundet und gedemütigt.

In 10 Jahren werden wir die wirklichen Hintergründe

für den doch jetzt überraschend schnellen Machtwechsel kennen. Das Öl Venezuelas und der Wunsch es unabhängig vom Dollar zu vermarkten wird da vermutlich schon eine gewichtige Rolle spielen.
Derzeit kann aber bei der momentan noch begrenzt bekannten Faktenlage nur spekuliert werden.

@AfD mit glied 20:55

Ich finde Maduro und seine Politik auch völlig daneben. Mit Demokratie hat es allerdings nichts zu tun, wenn man sich einfach hinstellt und sagt man wäre der Präsident ohne gewählt zu sein. Die Opposition muss dies auf legalem Wege tun. Es sagt viel über Staaten wie Argentinien, Brasilien und vor allem die USA aus, wenn die solche Vorgänge als demokratisch bezeichnen. Es muss Wahlen geben und dort kann dann gewählt werden unter Beobachtung internationaler Beobachter. Alles andere wäre inkorrekt und nein ich bin als konservativer CDU Wähler der Allerletzte der einen linken Autokraten wie Maduro gutheißt.

Das Problem von Venezuela ist sein Ölreichtum

Da werden die USA nicht locker lassen bis sie ihr Ziel erreicht haben. Ist dann eine US-freundliche Regierung an der Macht, spielen Demokratie und Menschenrechte so gut wie keine Rolle mehr. Saudi-Arabien ist das Beste Beispiel. Da kann selbst ein grausamer Mord (Kashoggi) die "innige Freundschaft" zwischen den Saudis (Königsfamilie) und den USA nicht zerrütten.

@Ex-Linker

>> Ölreichtum und geistige Armut ... Eines der ölreichsten Länder der Erde hat die Ausgaben für Gesundheit oder Bildung praktisch auf Null reduziert. Der Staat ist pleite, ausgeplündert von Maduros Funktionärs-Clique. Die Inflation ist astronomisch, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln desaströs, die Jugend hat keine Perspektive im Land. Zeit, dass die Sozialisten endlich gehen und Platz machen für neue Ideen. <<
_
Das könnte man vordergründig aufgrund der öffentlich bewusst so publizierten Darstellung so sehen... Die Wirklichkeit ist aber viel komplexer... Denn nicht Maduro lässt seine Bürger bewusst und gar gleichgültig im zunehmenden Elend leben... vielmehr vversucht er das Land zu verteidigen gegen die "feindliche Übernahme" durch US-amerikanische Staatsheuschrecken... Manche mögen ein Dasein unter US-Staatsheuschrecken gut finden ... ich fände es - aus aus demokratischen Gründen - widerlich..!

@german-canadian

"
Am 23. Januar 2019 um 20:52 von german-canadian
Ich...

...wünsche mir das alles relativ friedlich bleibt.

Das Maduro das Land mittlerweile über den Abgrund gebracht hat steht ausser Zweifel"

.

Nun das sollten Sie vor allem dem selbst ernannten Präsidenten ins Stambuch schreiben das alles friedlich bleibt, denn daran habe ich meine Zweifel dass er seine "Anhänger" dazu bringt.

Maduro ist und bleibt Präsident

Wo kommen wir denn dahin, wenn sich nach einer Demo jeder eigenständig zum Präsidenten erklären darf. Mit dieser Logik, hätten wir in Frankreich schon längst einen neuen Präsidenten aus den Reihen der Gelbwesten.

@AfD mit glied 20:39

Nochmal Maduro ist schlimm für Venezuela. Allerdings muss das venezuelanische Volk in einer Wahl entscheiden was passieren soll und sicher nicht Sie und auch sicher nicht der Oppositionschef der meint sich auf nicht legalem Wege die Macht zu holen. Für Venezuela wäre eine konservative Regierung sehr gut, aber man muss dies auf legalem Wege machen, alles andere führt zu einem Bürgerkrieg. Mit der Aktion heute hat die Opposition in Venezuela einen Bürgerkrieg provoziert.

Vielleicht ein gelenktes Referendum

@ A.Winkler:
Ja, das ist Demokratur es ruft sich jemand als Präsident aus und wird von der "ältesten Demokratie" umgehend anerkannt. Auf der Krim hat man dazu wenigstens ein Referendum abgehalten.

... das von russischen Elite-Soldaten ausgezählt wurde. Vielleicht sollte man das in Venezuele auch machen und US-Marines auszählen lassen.

Wünsche

Den Venezolanern alles Gute. Hoffentlich gibt es kein bitteres "ukrainisches Erwachen" nach kurzem Rausch.

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