Ihre Meinung zu: Venezuela: Ein Land gegen Maduro

23. Januar 2019 - 10:27 Uhr

Die Opposition Venezuelas hat heute zu Massendemonstrationen gegen Staatschef Maduro aufgerufen. Der sieht die Schuld für die Krise jedoch nicht bei sich, sondern macht jemand ganz anderen verantwortlich.

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Kommentare

Venezuela:Ein Land gegen Maduro.....

Wirklich ein Land ? Man wird sehen wer mehr Menschen auf die Straße bringt.Der rechtsgerichtete Parlamentspräsident hat auf Twitter öfters schon Maduro für abgesetzt erklärt(?!). Auch fordert er die Armee zum Putsch auf(Chile 1973).
Der letzte Versuch diesbezüglich von einigen Nationalgardisten vor ein paar Tagen,konnte allerdings schon durch den Einsatz unbewaffneter Parlamentäre beendet werden.
Von außen setzt sich der Präsident der Organisation amerikanischer Staaten(OAS) für einen Regime-Change ein und schließt eine ausländische Intervention dabei nicht aus.

Ein Land gegen Maduro ...

Ein Land gegen alles Böse auf der Welt .. Ach, wer kann schon sagen was da wirklich ist. Natürlich widerspricht eine "sozialistische Politik" immer den natürlichen Interessen breiter Bevölkerungsschichten und natürlich auch den gesellschaftlichen "Urtrieben" nach Distinktion und Differenzierung. Ein solches Projekt trifft also auch im besten Falle auf eine fundamentale Gegnerschaft. Wenn dann zusätzlich ein großer Bruder (oder große ökonomische Player die dort beheimatet sind) sich dadurch beeinträchtigt sehen, wer kann schon wissen, was die so alles treiben. Ein gesellschaftlicher Konsens ist jedenfalls in Zeiten zunehmender sozialer Differenzierung schnell aufgebrochen und ein Staat gerät da schnell an verschiedene Enden seiner Möglichkeiten.

Ein Land gegen Maduro

meinen Sie damit die USA?

Venzuela hat sehr große

Venzuela hat sehr große Erdölvorkommen, an denen die USA interessiert sind. Darum hat man bereits vor vielen Jahren alles versucht, um Chavez wegzuputschen, wie US-Geheimdienste das in verschiedenen anderen Ländern getan haben. Chavezu genoß jedoch den Schutz der Bevölkerung und bei ihm gelang das nicht. Nun versucht man es mit Maduro. Es wird Zeit, daß die USA lernen, die Souveränität und auch das Eigentum anderer Länder zu respektieren, sonst werden sie früher oder später die ganze Welt gegen sich aufbringen. Und das können dann auch die USA bei all ihrer militärischen Stärke nicht mehr handhaben. Etwas Bescheidenheit wäre gut. Das muß übrigens kein Widerspruch zu Trumps "America first Politik" sein. Jede Regierung muß zuerst mal für die eigenen Leute sorgen, aber eben im eigenen Land und ohne andere Länder zu schädigen. Das ist eine Frage der kollektiven Bewußtseinsentwicklung. Dafür gibt es effektive Meditationstechniken (wie die Transzendentale Meditation) die dem Frieden dienen.

Pence

"We stand with you, and we will stay with you until democracy is restored" ... "Diktator ohne legitimen Anspruch auf die Macht" ... "Es sei lobenswert, dass die guten Menschen in Venezuela sich Gehör verschaffen wollten."
...
Klingt alles gut, aber: Vielleicht all diese hehren moralischen Ansprüche erst mal im eigenen Land geltend machen ?!

Man kann von Maduro.

halten was man will. Dass die USA da ihre fettigen Finger drin hat und wohl auch gewisse Gruppierungen finanziert ist voellig offensichtlich. Waere doch mal interessant zu sehen wer hier Gewalt ausuebt und wie die Mengenverhaeltnisse tatsaechlich sind (pro/kontra). Das wird naemlich immer geschickt verschleiert. Auch wird nicht klar fuer oder gegen wen in den Armenvierteln da demonstriert wird. Mir draengt sich der Eindruck auf , dass die westliche Presse hier Partei ergreift und nicht neutral berichtet.

Ein Land gegen Maduro

Dann wäre Maduro längst weg vom Fenster. Dass die USA einen Umsturz in Venezuela anstreben ist keine Behauptung Maduros, sondern eine Tatsache. Warum thematisiert die TS nicht die Wirtschaftssanktionen?

Diktator versteckt sich hinter linker Ideaologie

Das ist nicht neu.
Das System ist nicht so entscheidend wie die Machtverteilung.
In Venezuela laufen alle Fäden zu einer Person, wie das auch in anderen Staaten mit Personifizierung des Staates sich verhält, das dann die Korruption auf das äußerste ansteigt und echte Leistung sich nicht mehr lohnt.
Es ist egal ob ein Land ein kapitalorientiertes System oder ein Sozial-orientiertes System oder andere ist, entscheidend ist, wie die Macht von Personen begrenzt ist.
Wenn man das auf das System allein zurückführt, würde China nicht das sein was es heute ist, würde Kuba sich nicht wandeln, wären alle kapitalistischen Länder erfolgreich.
Echte erfolgreiche Ökonomie lebt von Argumenten und Gegenargumenten, denn was richtig und was falsch ist, weiß man erst hinterher.
Maduro maßt sich an, es vorher zu wissen, offenbar seine Gegner auch.

Wer kubanische Verhältnisse in das eigene..

Land importiert, bekommt dann halt auch kubanische Verhältnisse!

"Socialismo o muerte",

skandierte in früheren Zeiten Fidel Castro, heutzutage scheint Castros Losung unter Maduros zur alleinigen Staatsdoktrin für ganz Venezuela geworden zu sein!

Wenn man über

das Land nachliest um sich schlau zu machen, dann taucht dieser Satz auf.
" Das Land mit den größten ökonomisch nutzbaren Reserven aber ist Venezuela. Über fast 298 Milliarden Barrel soll es verfügen. "
Und was dieses bedeutet, ist wohl jedem klar.
Es wird viele gierige Finger geben die versuchen auf Land und Regierung Einfluss zu nehmen.
Und wer da auf der ganzen Welt immer sehr aktiv ist, weis auch jeder, meist sind es sogar mehrere Interessenten, natürlich immer unter dem Deckmantel der Hilfe und Humanität für die Bürger.
Mehr muss man über die Probleme im Land nicht wissen, und Sanktionen sind dabei immer sehr hilfreich.

10:33 frank von Bröckel

"Wer kubanische Verhältnisse......."

Frage, was sind kubanische Verhältnisse?

Was ist hier los im Forum?

Seit Jahren befindet sich Venezuela im Sinkflug.
Die Bevölkerung nimmt eben nicht Teil am weltweiten Wirtschaftsaufschwung. Medizin fehlt. Eine gerechte Justiz
fehlt. Sauberes Wasser fehlt. Lebensmittel fehlen.
Das ist genau das, was die Menschen - auch in Venezuela - jeden Tag brauchen.
Dem Machthaber und einer überschaubaren Gruppe von Profiteuren seiner Diktaktur geht es ausgezeichnet. Das Video mit dem tollen Steak und dem Genuß einer Zigarre in Istanbul, worin Maduro mit den Worten "so ist das Leben"
wahrzunehmen war, ist so was von eine Unverschämtheit.

Und diese komplette Unfähigkeit dieses korrupten Systems,
den Menschen wenigstens das Mindeste zukommen zu lassen, nun finsteren Mächten im Ausland (hier bevorzugt den USA) anzulasten, macht betroffen.

Liebe Foristen: Denkt bitte in Euren Kommentaren an die Menschen, die nicht die Option haben, vor Maduro zu flüchten.
Mal im Ernst: Keiner von Ihnen (Foristen) erwägt doch einen Umzug nach Venezuela.

10:43 von jukep

verrottete infrastruktur. hungernde menschen. notwendiges auf lebensmittelkarte, falls vorhanden. viele apotheken, aber alle sehr aufgeräumt mit ohne medikamenten. keine millionarios, bis auf einen vielleicht! reicht die aufstellung?

@10:48 von Karl Napf

"verrottete infrastruktur. hungernde menschen. notwendiges auf lebensmittelkarte, falls vorhanden. viele apotheken, aber alle sehr aufgeräumt mit ohne medikamenten. "

Bereisen sie mal die USA sie werden erstaunt sein, was sie da alles wieder erkennen von ihrer Aufzählung.

@ um 10:48 von nochein@Argument

Vielleicht sollten wir alle auch mal an die Menschen weltweit(!) denken, die nicht die Option haben, vor einer Einmischung der USA zu fliehen!

also irgendwer

muß den Maduro ja wohl gewählt haben

warum es in einem Land nicht klappt
Korruption möglich
aber gelegentlich ist das durchgängig von den Eliten bis zum einfachen Volk

um 10:48 von nochein@Argument

Ich halte Maduro für eine Katastrophe.

Aber können sie mir erklären, warum die USA recht unverhohlen einen Regime-Change in Venezuela versuchen und Sanktionen verhängen, während die dahinterstehenden edlen Antriebe zum Beispiel in Saudi-Arabien nicht gelten. Oder ist Saudi-Arabien jetzt leuchtendes Vorbild für demokratische Verhältnisse ? Der Idee, die Menschen eines Landes an dessen Reichtümern, wie etwa Bodenschätzen, teilhaben zu lassen, lässt sich nur schwer etwas entgegnen, oder ?

Am 23. Januar 2019 um 10:16 von wulfmusic

"Venzuela hat sehr große Erdölvorkommen, an denen die USA interessiert sind."

Warum sollten die USA daran interessiert sein? Der amtierende POTUS hat doch gerade erst gezwitschert, dass die USA zum ersten Mal zu den erdölexportierenden Ländern gehöre. Wenn die USA doch das liebgewonnene Gut auf dem Weltmarkt verscherbeln: warum sollten sie sich dann für das venezolanische Öl interessieren? ;-)

Interessant, dass tagesschau.de immer wieder ...

... über Venezuela berichtet, davon liest man allerdings nichts:
https://amerika21.de/2019/01/220712
/venezuela-putschversuch-opposition-demos

https://amerika21.de/2019/01/220637
/demonstrationen-arbeitsmarktreform-peru

Ist Maduro nie schuld?

Hugo Chavez hat vielen Indigenen in seinem Land eine Stimme und auch die Würde wieder gegeben. Leider war auch er nicht gegen Günstlingswirtschaft gefeit. Wie in vielen (nicht nur südamerikanischen!) Staaten hat sich eine Oberschicht (dazu zählt hier auch das Militär) den Staat zu Eigen gemacht. Wie die Wirtschaftsdaten zeigen, ging es seit 2010 bergab. Siehe Statistik: https://wko.at/statistik/laenderprofile/lp-venezuela.pdf. Das alles jetzt nur den USA anlasten zu wollen greift zu kurz, da beide auch Handelspartner sind. Maduro als Chavez-Zögling bekommt die miserable Lage nicht in den Griff und reagiert zunehmend aggressiv-dikatorisch. Wollten die USA dieses kleine Land in die Knie zwingen, bräuchten sie dazu kein Militär. Venezuela ist auf seine Erdölexporte angewiesen, welche 4 Fünftel der gesamten Exporte ausmachen. Ein Drittel des Gesamt-Exportvolumens geht in die USA, ein Viertel der Importe kommen von dort. Wenn die USA hier den Stecker ziehen, dann ist Schluss!

Sozialisten

"Die US-Regierung habe einen "faschistischen Staatsstreich" in Venezuela angeordnet."

Immer das gleiche mit Sozialisten. Weil ihr verrücktes Wirtschaftsmodel nicht funktioniert tauchen plötzlich überall Nazis auf...

@birdycatdog

"warum sollten sie sich dann für das venezolanische Öl interessieren? ;-)"

Kein Grund zu grinsen.
Die USA interessieren sich für ALLES Öl dieser Welt.
Egal, ob aus Arabien oder Amerika:
"Öl ist viel zu wertvoll, um es den Arabern zu überlassen." - Henry Kissinger

Welches Wirtschaftsmodell ...

... funktioniert denn Ihrer Meinung nach?

re wulfmusic

"Venzuela hat sehr große Erdölvorkommen, an denen die USA interessiert sind."

Der klassische linke Ohrwurm: Die USA wollen ans Öl.

Dafür müssen Sie Maduro nicht stürzen. Sie kaufen es. Mit oder ohne Maduro kauft man Öl aus Venezuela zu den üblichen Weltmarktpreisen.

@Harald Kerkhoff um 11:29Uhr

Ich stimme Ihrem Kommentar zu! Und vergleichen Sie mal die Reaktionen auch in diesem Forum, wenn ein "faschistisches" Regime nicht weichen will und auf die finanzielle Unterstützung des Gegners aus dem Ausland hinweist! Da merkt man auch bei der Niederschlagung von Demonstrationen, daß, wenn zwei das Gleiche tun, es eben doch nicht das Selbe ist.

guipago

Die soziale Marktwirtschaft hat mal funktioniert. Leider wurde diese durch den Kapitalismus verdrängt. Ebenso der Sozialismus oder Kommunismus. Alles dem Kapitalismus anheim gefallen. Dann muß das ja wohl die beste Form sein. Leider nicht für Alle.

Der Niedergang ...

... des Landes begann lange vor der Machtübernahme der Chavisten. Das Land ist, wie ich aus guter Quelle weiss, schon seit vielen Jahrzehnten in ausserordentlich hohem Masse von Importen abhängig - bis hin zum Klopapier. Nun liegt offenbar die alles entscheidende Erdölförderung in Ruinen. Dies macht das Land völlig abhängig von anderen Ländern - seien es nun die USA, Russland oder China. Die Opposition ist überhaupt nicht geeint, abgesehen von der Feindschaft zu den Chavisten. Einmal mehr erweisen sich Bodenschätze als "vergiftetes Geschenk". Venezuela hat einen langen, harten Weg vor sich.

Nicht nur ein Land - alle normalen Menschen

Der Faschist ist Maduro selber. Diktator ohne Rücksicht auf Verluste.
Wer nicht einsieht, dass es Maduro an Intelligenz fehlt, der hat das selbe Problem. Wer in einem Land wie Venezuela einen derartigen Zusammenbruch der Wirtschaft zu Stande bringt, der muss schon besondere Unfähigkeiten haben. Das ist fast gar nicht möglich, da alleine die Erdölreserven dem Land einen gewissen Reichtum garantieren.
Aber er wird immer fetter, während andere ihre Kinder unter Schmerzen sterben sehen, da es an Medikamenten fehlt. Schade, dass man international nicht das Parlament als gesetzgebende Instanz anerkennen kann und somit vielleicht auch Armee und Polizei dazu bringen kann, ihn zu isolieren.

Klare Lage

Ich finde Maduro schlimm. Mit seiner Politik tut er Venezuela nicht gut. Er ist allerdings in einer demokratischen Wahl gewählt worden von einer Mehrheit und diese Wahl muss man respektieren.
Die USA sollten sich da besser raushalten und die Opposition muss auf legalem Wege versuchen an die Macht zu kommen.
Ich wünsche der Bevölkerung Venezuelas viel Glück und der Opposition, dass sie es auf legalem Wege schafft diesen Mann abzusetzen, ohne Putsch.

11:27, octabelly

>>Wollten die USA dieses kleine Land in die Knie zwingen, bräuchten sie dazu kein Militär. Venezuela ist auf seine Erdölexporte angewiesen, welche 4 Fünftel der gesamten Exporte ausmachen. Ein Drittel des Gesamt-Exportvolumens geht in die USA, ein Viertel der Importe kommen von dort. Wenn die USA hier den Stecker ziehen, dann ist Schluss!<<

Danke für die Verdeutlichung der realen Verhältnisse.

Auch wenn es Viele hier nicht davon abhalten wird, Verschwörungen jeglicher Art zu behaupten.

10:55 von sprutz

Bereisen sie mal die USA sie werden erstaunt sein, was sie da alles wieder erkennen von ihrer Aufzählung.
##
Wieder mal typisch, um von Problemen (Venezuela) abzulenken, in dem auf Fehler anderer Länder (USA) gedeutet wird.
Und, macht dass Venezuela unter seinem Diktator Maduro jetzt besser.
Nicht überall wo Sozialismus drauf steht ist Sozialismus drin. das Gleiche trifft auch für Demokratie zu.

USA verantwortlich...?

Wohl kaum. Als wären andere Länder nicht interessiert am Erdöl. Aber Venezuela könnte dies auch selber nutzen. Dass das nicht funktioniert, ist sicher nicht den USA zuzuschreiben. Aber aus Hass auf die USA dem Maduro noch etwas Sympathie abzugewinnen ist wohl mehr als verdreht.
Das venezolanische Volk sollte im Zentrum stehen und dieses leidet schon viel zu lange. Maduro ist ein Verbrecher gegen die Menschlichkeit und gehört angeklagt.

Ein Parlament gibt es in Venezuela selbstverständlich..

auch, in dem haben die Maduro Gegner sogar eine 2/3 Mehrheit!

Also hat der maduro-hörige Oberste Gerichtshof des Landes sämtliche Parlamentsbeschluesse einfach für ungültig erklären lassen!

Wenn im einen frei gewählten Parlament zwei Drittel der Abgeordneten Maduro-Gegner sind, und aus diesen einfachen Grund sämtliche Parlamentsbeschluesse einfach grundsätzlich für ungültig erklärt werden, dann ist das Ganze selbstverständlich eine lupenreine Diktatur!

Was denn sonst!?

11:44, Curto

>>Wer in einem Land wie Venezuela einen derartigen Zusammenbruch der Wirtschaft zu Stande bringt, der muss schon besondere Unfähigkeiten haben. Das ist fast gar nicht möglich, da alleine die Erdölreserven dem Land einen gewissen Reichtum garantieren.<<

Seltsamerweise war Venezuela immer, schon lange vor Chávez, ein Land, welches von krasser Armut und einer exorbitanten Kriminalitätsrate geplagt war. Nach den chavistischen Regime Change gab es Ansätze von Hoffnung, aber die "traditionellen Strukturen", also Korruption und organisierte Kriminalität, scheinen das Land nach wie vor fest im Griff zu haben.

demokratisch?

Da funktioniert schon lange nichts mehr demokratisch. Gegner werden einfach eingeschüchtert, eingesperrt oder umgebracht.

10:24 von Hugo Kemper

Dann wäre Maduro längst weg vom Fenster. Dass die USA einen Umsturz in Venezuela anstreben ist keine Behauptung Maduros, sondern eine Tatsache.
##
Die USA fordern freie, demokratische Wahlen in Venezuela. Würden die USA einen Umsturz in Venezuela wollen, wäre Maduro in Venezuela längst Vergangenheit.

11:50, Curto

>>USA verantwortlich...?
Wohl kaum. Als wären andere Länder nicht interessiert am Erdöl.<<

Und die USA mittlerweile, entgegen weit verbreiteter Legende, noch am wenigsten. Das Land ist mittlerweile der größte Erdölproduzent der Welt. Die Zeiten, in denen Kriege wegen Öl geführt wurden, sind definitiv vorbei. Das so schön einfache Erklärungsmuster für weltpolitische Interessenlagen hat ausgedient.

Ein Land Im Aushunger- Belagerungszustand seit vielen Jahren...

... bis eine angemessene Regierung gewählt wird, die wie die anderen Ressourcen-Zuliefer-Länder für Spottpreise funktioniert.

Was ist der Unterschied zu einem Putsch?

Sowas, es gibt keinen.

Man hungert aus und schiebt die Folgen auf die Regierung. Dann zieht man noch heftiger an und so weiter.

Die rechte freut sich, wieder hetzen zu dürfen mit üblichen Wahrheitsgehalt.

11:47 von Magfrad

Die USA sollten sich da besser raushalten und die Opposition muss auf legalem Wege versuchen an die Macht zu kommen.
##
Dazu müsste die Opposition aber auch über ihre legalen Rechte verfügen, dem ist leider nicht der Fall. Der Opposition und dem Volk wurden ihre legalen, demokratischen Rechte entzogen. Wie soll unter diesen Umständen die Opposition überhaupt demokratisch gewählt werden können?

11:50, davidw.

>>Nicht überall wo Sozialismus drauf steht ist Sozialismus drin. das Gleiche trifft auch für Demokratie zu.<<

Eine eigentlich schon trivial zu nennende Erkenntnis, die aber von Ideologen der unterschiedlichen Lager komplett ignoriert wird.

Am vorliegenden Beispiel gut zu beobachten.

Die Antisozialisten nehmen Venezuela als Kronzeugen für die Behauptung, daß Sozialismus nicht funktionieren könne, die Antiamerikaner nehmen es als Beweis für das teuflische Wirken der USA ...

Für den Zusammenbruch werden die USA nicht benötigt

Das schafft Venezuelas Regierung schon selbst.

@ 11:36 von karwandler: Das stimmt numal so einfach nicht!

Weshalb sollten die Ölfirmen sich plötzlich hinten anstellen zu teureren Preisen?

Was ist das für eine naive Marktlogik, wenn US Firmen und Tochterfirmen zu billigeren Preisen und für STABILITÄTSSICHERUNG eigentlich direkt vor Ort sein "sollten"?

Und die Politik stützt diese Interessen massiv, auch im aktuell heißen Wirtschaftskrieg mit Schiffsbeschlagnahmungs-Wahrscheinlichkeit.

Der Krieg ist ein klares Aushungern unter der Sachlage.

Das könnte kein Deutschland lange aushalten so Sanktioniert wie dort seit einigen Jahren.

Da wären die 70ger in der BRD zur Ölkrise noch harmlos.

Wirklichkeitsverdreherdoppelmoral....

10:48 Karl Napf

"Verrottete Infrastruktur, hungernde Menschen, notwendiges auf Lebensmittelkarten............"

Also ich habe gestern auf ARTE einen Bericht gesehen der die von ihnen aufgeführten Zustände beschrieben und gezeigt hat allerdings war das ein Bericht über die USA und nicht über Kuba.

12:11 von fathaland slim

Die Antisozialisten nehmen Venezuela als Kronzeugen für die Behauptung, daß Sozialismus nicht funktionieren könne, die Antiamerikaner nehmen es als Beweis für das teuflische Wirken der USA ...
##
Als Sozialist kommt es mir nicht in den Sinn, nach allem was sich diese Regierung an Unterdrückung heraus nimmt, Venezuela noch einen sozialistischen Staat zu nennen und Maduro ist in meinen Augen auch kein Sozialist mehr, sondern ein auf rot lackierter Despot.

12:06, habilis

>>Ein Land Im Aushunger- Belagerungszustand seit vielen Jahren...
... bis eine angemessene Regierung gewählt wird, die wie die anderen Ressourcen-Zuliefer-Länder für Spottpreise funktioniert.<<

Die anderen Ölexportländer exportieren ihr Öl zu Spottpreisen?

Ich bitte Sie.

Es gibt einen Weltmarktpreis für Erdöl.

Ihre Beschreibung der Probleme Venezuelas geht komplett an der Wirklichkeit vorbei.

re habilis

"@ 11:36 von karwandler: Das stimmt numal so einfach nicht!

Weshalb sollten die Ölfirmen sich plötzlich hinten anstellen zu teureren Preisen?

Was ist das für eine naive Marktlogik, wenn US Firmen und Tochterfirmen zu billigeren Preisen und für STABILITÄTSSICHERUNG eigentlich direkt vor Ort sein "sollten"?"

Die Erdölindustrie in Venezuela ist verstaatlicht. Das war sie schon vor Chavez und das wird sie nach Maduro auch noch sein.
In den wenigsten Ländern, wo Erdöl gefördert wird, sitzen amerikanische Firmen "an der Quelle".

Die USA fordern ? Und freie

Die USA fordern ? Und freie ordentliche Wahlen? Man kann in USA ohne Mehrheit eine Wahl gewinnen. Warum pochen sie dann in anderen Ländern so auf Demokratie?

jaja, fathaland slim &davidw, ich habe es verstanden

Maduro ist ein Despot. Das sehe ich auch so. Die venezolanische Gesellschaft kann man nicht als sozialistische bezeichnen. Auch diese Ansicht teile ich.

Dass daraus allerdings folgt, dass alle Theorien von geopolitischen Interessen der USA ins Reich der Verschwörungstheorien zu verweisen sind und diese nichts anderes wollen, als anderen Völkern Demokratie und Freiheit zu schenken, dafür brauche ich noch ein bisschen.

wie lächerlich

@Er ist nicht nur im eigenen Land heftig umstritten, auch die USA, die EU und mehrere lateinamerikanische Länder erkennen seine Wahl zum Staatschef nicht an

was den venezuelern engeht, kann ich sie verstehen dass sie am leibsten diesen maduro loskriegen möchten. sein vermögen geht in die millionen und seine gekaufte armee auch. ich frage mich nur wenn es zu einem sturz kommen wurd, ja wo will er dann hin? keiner will ihn, ach ja bleibt cuba.

was aber den usa, eu usw betrifft die seine whal nicht anerkennen, welch häuchelei. waren es nicht sie die immer und immer wieder unliebsame präsidenten, nicht zum wohle des volkes sondern für eigene interessen beseitigen wollen und oppossitionen finanzieren?

syrien, ukraine, irak, iran, cuba usw.

also bitte nicht diese (usa, eu usw) mit dem volke vergleichen.

Es ist wirklich erstaunlich, wieviele..

Mitforisten hier alle möglichen und unmöglichen Entschuldigungen für eine absolut lupenreine(!) Diktatur vorbringen!

Im Vergleich zum Diktator Maduro sind selbst die Autokraten Erdogan und Putin ja noch Waisenknaben!

@wulfmusic, 10.15h

Eine typisch linke Sichtweise.

Die größten Erdölvorkommen nützen nichts, wenn ein Staat ein sozialistisches System hat.

Sowohl Chavez wie auch Maduro können ihr Öl zu Weltmarktpreisen verkaufen, wobei der größte Käufer die vielgescholtenen USA sind.

Es ist das System, das das Land ruiniert und nicht irgendwelche äußeren Einflüsse.

Das ewige Mantra der Linken. Wenn der Sozialismus zuverlässig im Ruin endet, sind die Kapitalisten schuld oder es war eben kein Sozialismus.

12:11 von fathaland slim

Läuft der Sozialismus - wie es meistens passiert - auf eine Katastrophe zu, dann wird natürlich immer gern gesagt, es wäre ja gar kein Sozialismus und die Folgen, die man beobachten könne, würden auch nicht die Bohne mit der sozialistischen Idee zusammenhängen.

Kuba: höhere Lebenserwartung als USA...

@10:33 von Frank von Bröckel
Ach hätte Venezuela doch kubanische Verhältnisse: Die Lebenserwartung ist höher als in den USA, die Kindersterblichkeit geringer, die Analphabetenrate geringer...

Maduro kein Diktator, sondern gewählter Präsident.

@10:30 von COJO
Sonst hätte er den Sieg der Opposition bei den Parlamentswahlen verhindert.

Die "linke Ideologie" besteht darin, dass die Wirtschaft kapitalistisch organisiert ist.
Allerdings nützen einige "Betuchte" ihre Stellung aus. Katholische Nonnen haben berichtet, dass Waren zurückgehalten werden, dass illegale Geschäfte mit Export und Reimport gemacht werden usw.

Die Folgen der Sanktionen gegen Teile der Wirtschaft kann man objektiv natürlich auch nicht Maduro anlasten.

12:49 von Superschlau

Die USA fordern ? Und freie ordentliche Wahlen? Man kann in USA ohne Mehrheit eine Wahl gewinnen. Warum pochen sie dann in anderen Ländern so auf Demokratie?
##
Wir verschieben ja nicht bei den BTW mal eben Wahlstimmen aus Bayern nach Niedersachsen um ein genehmes Wahlergebnis zu bekommen. Je nach Bundesland und Bevölkerungsanteil haben die Wahlstimmen ein etwas anderes Gewicht um einen gerechten Ausgleich zu schaffen. In den USA gibt es zum Ausgleich eine bestimmte Anzahl an Wahlmännern.

re von fathaland slim

Nicht komplett an der Wirklichkeit geht vorbei:Andere Länder können ihre Stromschulden bei Venezuela nicht bezahlen,wegen der Blockade durch daß SWIFT-System.Die Bank von England verweigert die Herausgabe des venezuelanischen Staatsgolds(Internet).In etlichen Ländern muß die Tankerfoltte mit Beschlagnahme rechnen.Wie schon geschehen mit Verladevorrichtungen auf einigen Karibikinseln.

Gemeine: "Den Ressourcenzulieferländern geht es doch gut!" behaupten.

Auf in die Minen, zu den Reisbauern, neben die Pipeline...,...,... Bangladesh.

Wie kann man nur soetwas annähernd behaupten!?

Der Ölpreis müsste längst bei über 150$/Barrel oder sonstwo liegen nach alter Steigerungsrate bei Nichteinmischung(Fracking u.a. zerstörerische Methoden als Preisdruckmittel etc). Letzteres ist ja soweit nicht vorhanden.

Der Weltmarktpreis ... Ihr Kommentar geht als Kritik völlig vorbei. Wie wäre es, einen Preis als objektiv(Naturellvermittelt) hin zu stellen und damit schon völlig daneben zu liegen..?

Weltverdreher Manier ist es mal die jahrelangen, und immer gesteigerten Sanktionen und deren Folgen zu verdrehen in Verbindung mit dem Jahrelangen,Infrastrukturunförderlichen Ölpreis.
Ein Land unter seit anno domini Sanktionen in Industrieentwicklungsphase kann auf Export vertzichten?

Oh, nun 80$/B! Welch verschwenderische Gnade vom Trittbrettfahrerausbeuter in seiner Distanz zur Welt!

Die Überschrift ist falsch!

ZItat: "Ein Land gegen Maduro"

Die Überschrift ist falsch!

Richtigerweise muss die Überschrift wie folgt lauten: "Maduro gegen ein ganzes Land"

So.

Jetzt stimmt's!

Falsch, sie wurde langsam verstaatlicht >> Schritt für Schritt

UND das nicht in all seiner Produktionskette und zu den dann schlimmsten Umständen, wo dann Öl nichts mehr wert war von Ausgabe-Einnahmeseite her und bei steigernden Sanktionen.

Wozu all die Halbwahrheiten hier gern aufgetischt werden.....??

Der Vertrieb wurde dazu extra behindert mit Sanktionen. Die angeblich schon ewig gänzlich verstaatlichte Ölwirtschaft bei Schönwetter(für den Michl) darbt unter dem Druck vom Ausland auch wegen Konzessionsforderungen und der Wirtschaftsblockade.

Tut nicht so, als wüsstet ihr nicht, wie Sanktionen funktionieren!!! Man siehe Thema Iran, für Leute, die sich nicht an der Nase herum führen lassen wollen.

Mit leeren, nichteinmal Behauptungen einfach Kommentare verunglimpfen wollen... Nagutsoso..

Schade, dass es für manche zu kompliziert ist, sich in die Verläufe etc rein zu fuchsen, was eine jahre lange Handelsblockade zu Suizidpreisen darstellt, die sogar entwickelste Industriestaaten wie Russland schwer schädigt(e).

Hauptsache Michl.....

13:10 von krittkritt

Katholische Nonnen haben berichtet, [...]

Großartig! Wer würde das schon hinterfragen?!

Das ist mal ein neuer Höhepunkt, selbst nach Ihren Standards.

12:50, frosthorn

>>jaja, fathaland slim &davidw, ich habe es verstanden
Maduro ist ein Despot. Das sehe ich auch so. Die venezolanische Gesellschaft kann man nicht als sozialistische bezeichnen. Auch diese Ansicht teile ich.

Dass daraus allerdings folgt, dass alle Theorien von geopolitischen Interessen der USA ins Reich der Verschwörungstheorien zu verweisen sind und diese nichts anderes wollen, als anderen Völkern Demokratie und Freiheit zu schenken, dafür brauche ich noch ein bisschen.<<

Ich auch.

Denn letzteres habe ich nicht einmal ansatzweise behauptet.

Das hier primitive Verschwörungstheorien grassieren, das behaupte ich allerdings.

Denn wenn es den USA um die venezuelanischen Rohstoffe gehen sollte, dann verstehe ich nicht, weswegen sie das tatsächlich sozialistisch zu nennende Bolivien komplett in Ruhe lassen. Das Land besitzt die wohl größten Lithiumvorkommen der Welt. Und Lithium ist, im Gegensatz zum Erdöl, ein überaus wichtiger Rohstoff der Zukunft.

Ein Land gegen Maduro ...

Wenn wir den Verschwörungstheorien glauben, dann dürfte es ja heißen ein Kontinent gegen Maduro - da könnte man dann einwenden "viel Feind, viel Ehr", aber man muss in der Politik eben nicht nur darauf achten sich ein Denkmal zu schaffen, man darf seinen Leuten auch nicht Zuviel zumuten.

13:17, habilis

>>@Fathaslim: So kann ja jeder daher kommen und seinen subjektiv..
Gemeine: "Den Ressourcenzulieferländern geht es doch gut!" behaupten.

Auf in die Minen, zu den Reisbauern, neben die Pipeline...,...,... Bangladesh.

Wie kann man nur soetwas annähernd behaupten!?<<

Das, was Sie mir hier in seltsamster Diktion zu unterstellen versuchen, habe ich nicht ansatzweise behauptet.

Was soll das also?

Zum Weltmarktpreis von Rohöl ist zu sagen, daß auch bspw. Norwegen genau diesen für sein Öl erhält und damit zu einem der reichsten Länder der Erde wurde.

Ansonsten bereitet mir Ihr Kommentar allein sprachlich große Verständnisschwierigkeiten.

13:16 von Bernd Kevesligeti

wenn man schulden nicht bezahlt, kann es schon mal passieren, daß einem sein schiff oder flugzeug beschlagnahmt wird. deshalb hat ja auch der grosse führer argentineiens, der nestor keine flugreisen mit seiner staatsmaschine unternommen. die wäre wg. kriminellem staatsbankrots sofort enteignet worden. ist aber für linke auch ein schwieriges thema, das mit geld anderer leute und so

13:33, habilis

>>Tut nicht so, als wüsstet ihr nicht, wie Sanktionen funktionieren!!! Man siehe Thema Iran, für Leute, die sich nicht an der Nase herum führen lassen wollen.<<

Sie wollen behaupten, die Sanktionen gegen den Iran seien mit denen Venezuelas vergleichbar?

Wieviel Öl exportiert der Iran in die USA?

Und wieviel exportiert Venezuela dorthin?

Maduro bedient ausschließlich

Maduro bedient ausschließlich seine Klientel und lässt den Rest der Bevölkerung hungern. Der Mann und seine Clique müssen daher schleunigst verschwinden. Venezuela ist so ein erdölreiches Land, dass für die gesamte Bevölkerung der Lebensstandard von z.B. Norwegen machbar wäre.

Wieso wohl??

Leider wird in der DE Wiesenlandschaft nicht erklärt, wieso Venezuela in wirtschaftliche Schwierigkeit ist.
Das die Ursache der Krise in Venezuela die USA ist, wird nicht mal mit eine Silbe erwähnt.
Venezuela hat eine der Grüßten Ölvorkommen und Goldreserven. Wenn die USA die Venezolaner in ruhe lassen würde, gebe solche Probleme nicht mehr

@ fathaslim: Das mit den Fakten und Wissenschaft fuktioniert...

... so nicht:

"Denn wenn es den USA um die venezuelanischen Rohstoffe gehen sollte, dann verstehe ich nicht, weswegen sie das tatsächlich sozialistisch zu nennende Bolivien komplett in Ruhe lassen. Das Land besitzt die wohl größten Lithiumvorkommen der Welt. Und Lithium ist, im Gegensatz zum Erdöl, ein überaus wichtiger Rohstoff der Zukunft."

Man kann doch nicht die Politik eines ziemlich schlimm und ganz und gar nicht SOZIAL regierten landes namens Bolivien als Referenz für irgendwelche hartgültige Abstraktionen nehmen.

Einfach richtig in die Faktenlage EINER SACHE reingraben, anstatt so Pie mal Daumen kalkuliere ohne historische Zusammenhänge.

Bolivien, vielleicht noch sonstwen nehmen, der Sozial im Namen hatte?

Und sicher: Im jahrelangen Handelskrieg hätte wer bestimmt noch ein paar Prozent mehr heraus bekommen unter x, y Bedingungen, ohne auf die alte Ausverkauf Masche zurück zu kommen.

Achja, welches Land in Latam. ist gerade nicht in der Krise??????

Fakes, Vorschläge?

nochein@Argument

Sie schreiben:
"Die Bevölkerung nimmt eben nicht Teil am weltweiten Wirtschaftsaufschwung. Medizin fehlt"
Kann es sein, das alleine die USA für Situation verantwortlich ist?

13:34 Uhr fathaland Slim Bolivien wird unter Druck gesetzt

Bolivien wird bereits durch die US-Wirtschaft unter Druck gesetzt. Das Land braucht Know-how und Geld um die Lithiumvorräte abzubauen. Das würden ihnen US-Firmen auch gerne geben, aber nur, wenn ihnen Bolivien alle Rechte zum Abbau und fast den kompletten Ertrag überläst. Dazu ist Bolivien zur Zeit noch nicht bereit.

@davidw. 12:10

So weit ich gelesen habe versuchte die Opposition mehrmals mit Gewalt den Präsidenten abzusetzen. Dies hat mit Demokratie nichts zu tun. Ich fände es richtig und wichtig, dass Venezuela von Konservativen regiert wird. Allerdings kann man sich nicht die Macht mit Gewalt holen.
Zudem hat die Opposition doch Mehrheiten im Parlament von Venezuela, wenn ich mich nicht irre.
Ich bin mir sicher, dass die Opposition einen Kandidaten aufstellen kann der gegen Maduro gewinnt.

13:16, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Nicht komplett an der Wirklichkeit geht vorbei:Andere Länder können ihre Stromschulden bei Venezuela nicht bezahlen,wegen der Blockade durch daß SWIFT-System.<<

Blockade des Swift-Systems.

Aha.

Und wie bezahlen die USA dann Venezuela für die Ölimporte aus diesem Lande?

Oder schenkt Maduro ihnen das Öl?

>>Die Bank von England verweigert die Herausgabe des venezuelanischen Staatsgolds(Internet).<<

Gesetzt der Fall, das Staatsgold würde nach Venezuela geschafft. Was dann? Gold kann man nicht essen. Soll man es verkaufen? Was würde das bringen?

>>In etlichen Ländern muß die Tankerfoltte mit Beschlagnahme rechnen.Wie schon geschehen mit Verladevorrichtungen auf einigen Karibikinseln.<<

Vielleicht versucht man's mal mit Bezahlen?

re habilis

"Mit leeren, nichteinmal Behauptungen einfach Kommentare verunglimpfen wollen... Nagutsoso.."

Dass Sie auf sachlichen Widerspruch gleich mal ausfallend reagieren lässt Rückschlüsse auf Ihre Gemütslage zu. Und was anderes als Behauptungen haben Sie nicht geboten.

"Schade, dass es für manche zu kompliziert ist, sich in die Verläufe etc rein zu fuchsen, was eine jahre lange Handelsblockade zu Suizidpreisen darstellt"

Auch dazu wäre einiges zu sagen, aber nach dem Bisherigen steht schon fest, dass es sinnlos wäre.

re witzlos18

"Bolivien wird bereits durch die US-Wirtschaft unter Druck gesetzt. Das Land braucht Know-how und Geld um die Lithiumvorräte abzubauen. Das würden ihnen US-Firmen auch gerne geben, aber nur, wenn ihnen Bolivien alle Rechte zum Abbau und fast den kompletten Ertrag überläst. Dazu ist Bolivien zur Zeit noch nicht bereit."

Wie schön, dass Sie persönlich aus den Konzessionsverhandlungen berichten können ...

@Petersons 12:50

So sehr ich Maduro und seine linksgerichtete Politik verabscheue.
Man darf nicht vergessen, dass es auch einen Teil der Bevölkerung gibt denen es unter Chavez besser ging und die zu Maduro halten. So wenig dies auch zu verstehen sein mag. Es ist vor allem die eher ärmere Bevölkerung die hinter ihm und auch hinter Chavez steht.
Ein neues System würde Venezuela gut tun, allerdings kann man dies nicht erzwingen. Auf mich macht es den Anschein, dass die USA und die Opposition dies offenbar wollen. Wenn man etwas erzwingen will bekommt man selten Erfolg.

13:53, Witzlos18

>>Bolivien wird bereits durch die US-Wirtschaft unter Druck gesetzt. Das Land braucht Know-how und Geld um die Lithiumvorräte abzubauen. Das würden ihnen US-Firmen auch gerne geben, aber nur, wenn ihnen Bolivien alle Rechte zum Abbau und fast den kompletten Ertrag überläst. Dazu ist Bolivien zur Zeit noch nicht bereit.<<

Das ist kompletter Unsinn. Das Know-how zum Abbau der Lithiumvorräte ist vorhanden. Das Mineral liegt als konzentrierte Lösung in Salzseen vor. Einfacher geht es nun wirklich kaum. Und mit dem Erlös aus dem Verkauf lassen sich Investitionen bezahlen. Bolivien exportiert nämlich jetzt schon große Mengen Lithium. Komplett ohne die "Hilfe" amerikanischer Firmen. Die können das Land also gar nicht unter Druck setzen.

Linken / Sozialisten schaffen es eben immer und überall!

Liebe Sozialisten: alle Achtung! Ihr habt es geschafft!

Das ölreichste Land der Welt steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise. Wegen Korruption und Misswirtschaft verfügt Venezuela kaum noch über Devisen, um Lebensmittel, Medikamente oder Dinge des täglichen Bedarfs zu importieren.

Das muss man sich einmal geben: selbst in dem ölreichsten Land der Welt "schaffen" es Sozialisten mit ihrer linken Agenda und Politik in den Ruin zu wirtschaften.

Wie schaffen Linke/Sozialisten das nur?

q@Bote ...

wie Sozialisten das schaffen? Wie immer. Ganz leicht.
Hat in der DDR doch auch super funktioniert.

@fathaslim: Seltsamsachfremder Vergleich...

"Zum Weltmarktpreis von Rohöl ist zu sagen, daß auch bspw. Norwegen genau diesen für sein Öl erhält und damit zu einem der reichsten Länder der Erde wurde."

Norwegen? Wo ist das? Unter welchen Bedingungen(Wie industrialisiert sind Länder drumherum seit wann?), zeitlichhistorisch zu welchen Preisen und so weiter? Hatten die sich etwa erst zu industrialisieren die letzten(2) Jahrzehnte?

Wie funktionierte überhaupt Industrialisierung? Was haben Staaten da alles gemacht? Wie hoch war der Staatsinterventionsanteil vor den ewigen Zeiten(selbst heute noch)?
(Zumal nebenbei damalige Ostblockgrenzländerwirtschaftsförderung etc AUCH als Nebeneffekte mit aufkamen, die als haarsträubend für Vergleiche wirken.)

Das mit dem mehrmals lesen müssen... Ist halt verdichtet, fix-komplex und ergibt inhaltlich eben den Sinn der Sache, zu den Kommentaren, die erstmal zusammen gefasst werden müssen in ihren... Naja,
völlig peripher...

Problem USA

@13:47 von Inverter: Wieso sollte in Deutschland so etwas berichtet werden, wenn es auch überhaupt nicht stimmt?
Die USA sind der größte Abnehmer des venezolanischen Erdöls, zudem wird teilweise das Öl in den USA raffiniert und wieder nach Venezuela geschickt, weil die Venezolaner ihre Förderungsanlagen und Raffinerien nicht in Stand halten(kein Wunder, wenn man alle Experten aus dem Land jagt). Die Probleme sind hausgemacht und ich hoffe, dass das Volk endlich diesen Diktator in die Wüste schicken kann.

13:49, habilis

>>@ fathaslim: Das mit den Fakten und Wissenschaft fuktioniert...
... so nicht:

"Denn wenn es den USA um die venezuelanischen Rohstoffe gehen sollte, dann verstehe ich nicht, weswegen sie das tatsächlich sozialistisch zu nennende Bolivien komplett in Ruhe lassen. Das Land besitzt die wohl größten Lithiumvorkommen der Welt. Und Lithium ist, im Gegensatz zum Erdöl, ein überaus wichtiger Rohstoff der Zukunft."

Man kann doch nicht die Politik eines ziemlich schlimm und ganz und gar nicht SOZIAL regierten landes namens Bolivien als Referenz für irgendwelche hartgültige Abstraktionen nehmen.<<

So also denken Sie über Evo Morales?

Wirklich?

Sind Sie ganz sicher?

Oder verwechseln Sie da vielleicht was?

13:53 von Witzlos18

Das Land braucht Know-how und Geld um die Lithiumvorräte abzubauen.
.
waren sie schon mal am Salar de Uyuni
ich schon mehrmals
der See ist 12.000 km² groß und das Salz 100 oder mehr Meter dick
da brauchen sie ne Schippe, ne Hacke und nen alten LKW um das Salz wegzufahren

wenn das "Know-how" ist !

@Werner40 13:46

Bei allem Respekt. Donald J Trump bedient auch nur sein Klientel, dann muss der ja auch weg. Ich sehe Maduro auch als eine katastrophale Figur für die Politik Venezuelas aber wenn man ihn wegbekommen will, dann mit legalem Mittel.

@ "Bote_der_Wahrheit": In einem Handelskrieg mit kaum

Partnern zum Kompensieren.

Mit dem RGW hätte das geklappt, selbst da nicht ohne Negativfolgen.

Aber der Krieg ist vor einigen Jahren zunehmends gewachsen von Seiten der USA und damit den allermeisten mit ihr in Handelsbeziehungen stehenden Ländern.

Einfach mal Suchen: "Sanktionen Venezuela" und dabei mal die ältesten Einträge hernehmen.

Solange ist die wachsende Blockade mit "nebenbei" Ölpreisdumping als offizielles Mittel gegen die Wirtschaftskrise, Russlandförderung,..., ...

Wenn solche Auslandspolitik beste Industriestaaten in schwere Probleme bringt, was passiert da wohl bei einem zu industrialisierendem Land?

Nicht so unbeholfen jetzt bitte..

13:04 von krittkritt

"Ach hätte Venezuela doch kubanische Verhältnisse: Die Lebenserwartung ist höher als in den USA, die Kindersterblichkeit geringer, die Analphabetenrate geringer..." Danke fuer diesen Beitrag. Ich wuenschte mir nur dass dieser von den Fluechtlingen aus aller Welt die viel Geld, Leben und Gesundheit riskieren um in diese misserablen USA zu kommen, gelesen wuerde, dann muesste Trump keine Barrieren errichten lassen. Letzte Woche habe ich auch einen Beitrag gelesen, wonach in Orlando eine halbwegs akzeptable Wohnung im Durchschnitt $3200 pro Monat kosten sollte, obwohl ich in weniger als zwei Minuten eine 2-Schlafzimmer-, 2-Badezimmerwohnung in einem Luxuskomplex mit allen Schikanen fuer $1400 gefunden habe. Also bitte weiter so. Wir haben viel zu viele Fluechtlinge hier die Sozialleistungen, die es ja nicht geben sollte, verschlingen.

13:02, Phonomatic

>>12:11 von fathaland slim
Läuft der Sozialismus - wie es meistens passiert - auf eine Katastrophe zu, dann wird natürlich immer gern gesagt, es wäre ja gar kein Sozialismus und die Folgen, die man beobachten könne, würden auch nicht die Bohne mit der sozialistischen Idee zusammenhängen.<<

Sie erwarten doch nicht, daß ich auf diesem Niveau über Sozialismus diskutiere, oder?

Was Sozialismus ist, das ist ziemlich nachvollziehbar definiert. Ein autoritäres Zwangssystem, welches das Chaos mehr schlecht als recht verwaltet, fällt unter keine der allgemein akzeptierten Definitionen.

14:10, Sisyphos3

Danke für den "Augenzeugenbericht". Der Lithiumabbau in Bolivien ist nun wirklich kinderleicht.

@Magfrad 13:55

"So weit ich gelesen habe versuchte die Opposition mehrmals mit Gewalt den Präsidenten abzusetzen. Dies hat mit Demokratie nichts zu tun. Ich fände es richtig und wichtig, dass Venezuela von Konservativen regiert wird. Allerdings kann man sich nicht die Macht mit Gewalt holen.
Zudem hat die Opposition doch Mehrheiten im Parlament von Venezuela, wenn ich mich nicht irre.
Ich bin mir sicher, dass die Opposition einen Kandidaten aufstellen kann der gegen Maduro gewinnt."

Die Opposition würde auch gewinnen, wenn sie denn zur Wahl antreten dürfte, die aussichtsreichsten Kandidaten wurden aber bei der letzten Wahl nicht zugelassen. Alle Entscheidungen der Opposition im Parlament werden direkt kassiert. Mit Demokratie hat das alles nichts zu tun.

Sinnloser Streit hier im Forum

Ist Maduro ein unfähiger Präsident der massgeblich verantwortlich für die Lage in seinem Land ist: Selbstverständlich!

Versuchen die USA Maduro zu stürzen und verschlimmern die Lage im Land deshalb nach besten Kräften: Selbstverständlich!

Zahlungsverkehr blockiert, Gold evtl. sogar geklaut...

@13:56 von fathaland slim
Über die Blockierung des Zahlungsverkehrs (Swift) wurde schon öfter berichtet.
Dass die USA da für sich Ausnahmen in Anspruch nehmen, haben sie schon einige Male gezeigt. Vgl. Russlandsanktionen. Da brauchten sie ein technisch wichtiges Teil für die Raumfahrt (?), flugs wurde hierfür das Embargo aufgehoben...

Warum bekommt Venezuela sein Gold nicht?
Natürlich hat die Notenbank jedes Landes das Recht, Gold zu verkaufen und oft wird es gemacht, um die Währung zu stabilisieren. Und in diesem Krisenfall könnte Venezuela damit natürlich auch Nahrungsmittel kaufen.

Für alle, die hier so "schön"

Für alle, die hier so "schön" kommentieren und garnicht verstehen können, wie, weshalb und vor allen Dingen WARUM gegen eine "so humanistische Regierung" in Venezuela demonstriert wird, empfehle ich die heute in einigen grossen Städten wie Hamburg, Berlin, München, Leipzig etc. stattfindenden Proteste gegen die Regierung Maduros zu besuchen und sich mit den dort Anwesenden mal ausführlich zu unterhalten. Vielleicht und auch HOFFENTLICH ändern sie dann ihre weltfremden Meinungen über dieses Regime, denn dies und nichts anderes ist die jetzige "Regierung" in Venezuela: eine Diktatur, die mit anhaltendem Terror, wirtschaftlich wie politisch gegen die eigene Bevölkerung vorgeht!!!

14:06, habilis

>>@fathaslim: Seltsamsachfremder Vergleich...
"Zum Weltmarktpreis von Rohöl ist zu sagen, daß auch bspw. Norwegen genau diesen für sein Öl erhält und damit zu einem der reichsten Länder der Erde wurde."

Norwegen? Wo ist das? Unter welchen Bedingungen(Wie industrialisiert sind Länder drumherum seit wann?), zeitlichhistorisch zu welchen Preisen und so weiter? Hatten die sich etwa erst zu industrialisieren die letzten(2) Jahrzehnte?<<

Norwegens Reichtum ist einzig und allein auf Erdöl zurückzuführen. Ansonsten ist das Land nicht nennenswert industrialisiert und war bis vor gar nicht langer Zeit ein sehr armes Land.

12:50 von frosthorn

Dass daraus allerdings folgt, dass alle Theorien von geopolitischen Interessen der USA ins Reich der Verschwörungstheorien zu verweisen sind und diese nichts anderes wollen, als anderen Völkern Demokratie und Freiheit zu schenken, dafür brauche ich noch ein bisschen.

Als ob Freiheit und Demokratie in anderen Ländern nicht im geopolitischen Interesse der USA liegen könnten, sondern jegliche anderen Interessen ausschlössen ...

Was Sie Fathaland da an Ansichten unterstellen - da glauben Sie doch auch selbst nicht, dass es seinem Denken entspricht ...
übrigens: so denkt auch sonst niemand.

14:20, krittkritt

>>Warum bekommt Venezuela sein Gold nicht?
Natürlich hat die Notenbank jedes Landes das Recht, Gold zu verkaufen und oft wird es gemacht, um die Währung zu stabilisieren. Und in diesem Krisenfall könnte Venezuela damit natürlich auch Nahrungsmittel kaufen.<<

Ach.

Und mit dem Verkauf von Erdöl etwa nicht?

Wenn man das Gold verkauft, dann ist es weg.

Ein Land, das im Erdöl schwimmt, hat keinerlei Grund, seine Goldreserven zu verkaufen.

Immer, immer und immer wieder

Sozialismus scheitert immer und überall. Punkt!

Wann lernen Linke eigentlich einmal aus ihren Fehlern? Nie, wie es scheint. Insofern muss man in einer Demokratie dafür sorgen, dass die Mehrheiten immer konservativ und rechts sind.

Ansonsten geht jedes Land auf kurz oder lang vor die Hunde.

Die linken, sozialistischen Hirngespinste der Umverteilung, der Enteignung, der Verstaatlichung der Wirtschaft, der Gleichmacherei, der Bekämpfung der freien Marktwirtschaft ... sind nicht mehr als reine Hirngespinste, die - sofern man so verrückt ist - sie in der Praxis umsetzen zu wollen, immer und überall in Armut, Hunger, Misswirtschaft, Unfreiheit, Gewalt und Terror enden.

Das ölreiche Venezuela macht hier auch keine Ausnahme.

Warum darf Venezuela nicht über sein Gold verfügen?

@14:27 von fathaland slim
Das haben Sie nicht begründet.
Über die Schwierigkeit, Handelsgüter zu bezahlen, haben hier im Forum schon einige berichtet.
Die USA dürfen - andere bekommen Druck.

@fathaland slim, 14:27 re @krittkritt


krittkritt:
Warum bekommt Venezuela sein Gold nicht?
Natürlich hat die Notenbank jedes Landes das Recht, Gold zu verkaufen und oft wird es gemacht, um die Währung zu stabilisieren. Und in diesem Krisenfall könnte Venezuela damit natürlich auch Nahrungsmittel kaufen.
fathaland Slim:
Ach.
Und mit dem Verkauf von Erdöl etwa nicht?
Wenn man das Gold verkauft, dann ist es weg.
Ein Land, das im Erdöl schwimmt, hat keinerlei Grund, seine Goldreserven zu verkaufen.

Jetzt verstehe ich Sie wirklich nicht mehr. Venezuela hat also wirtschaftliche Schwierigkeiten, weil es noch nicht auf die Idee gekommen ist, sein Öl zu verkaufen? Also diesen Tipp hätte dem Land sogar ich geben können. Warum die das wohl nicht einfach machen?

@ fathaslim: Das ist jetzt aber ein Witz höchsten Grades?

"Norwegens Reichtum ist einzig und allein auf Erdöl zurückzuführen. Ansonsten ist das Land nicht nennenswert industrialisiert und war bis vor gar nicht langer Zeit ein sehr armes Land."

Ich habe dazu Fragen gestellt und auf etwas hin gewiesen. Aber die Aussage entzieht sich der wirtschaftlichen Realität der Nordwesteuropäischen Länder.

Versus lateinamerikanischer Postkolonialländer.

Auf ernsthaftem Niveau würde es vielleicht etwas bringen. Aber das geht nun wirklich nicht so aufzubessern, ohne ernsthaftrealistische Ansprüche.

Einfach mal Zwetschgen nicht mit Äpfeln vergleichen!

13:55 von Magfrad

Zudem hat die Opposition doch Mehrheiten im Parlament von Venezuela, wenn ich mich nicht irre.
##
Das Parlament ist weitgehend entmachtet und die Oppositionführer werden schikaniert bzw verfolgt.

@Phonomatic - Verhandlungen mit Diktatoren

14:25 von Phonomatic:
"Als ob Freiheit und Demokratie in anderen Ländern nicht im geopolitischen Interesse der USA liegen könnten [...]"

Sagen wir es mal so: Mit einem Diktator lassen sich Geschäfte unkomplizierter abwickeln als mit einer Regierung, die sich vor ihren Wählern rechtfertigen muss.

Was Venezuela betrifft, würden die USA sicherlich gern irgendeine pro-westlichen Regierung an der Macht sehen.

14:11 von Magfrad

sollen wir es deshalb beruhigend finden, wenn merkel die belange und wünsche der deutschen nicht berücksichtigt? siehe energiewende, abgasskandal und noch anderes!

14:38 von frosthorn

eine möglichkeit wäre, dasse keine funktionierende technik haben, das öl zu fördern. und kein geld um lebensmittel für ihre arbeiter zu kaufen. wenn ich das denn hier so offen sagen darf

///Am 23. Januar 2019 um

///Am 23. Januar 2019 um 14:11 von Magfrad
@Werner40 13:46
Bei allem Respekt. Donald J Trump bedient auch nur sein Klientel, dann muss der ja auch weg. Ich sehe Maduro auch als eine katastrophale Figur für die Politik Venezuelas aber wenn man ihn wegbekommen will, dann mit legalem Mittel.///
.
Maduro hat das legale Parlament mit illegalen Mitteln entmachtet und eine Marionetten " Verfassungsversammlung " eingesetzt. Glauben Sie wirklich, dass man diesem Kleptokratenregime ( die Öleinnahmen werden in die eigene Cliquentasche gewirtschaftet ) mit legalen Mitteln beikommen kann ? Mit der Situation in den USA ist das überhaupt nicht vergleichbar.

Ein Land gegen Maduro?

Der Titel des Artikels hat wenig mit der Realität Venezuelas zu tun. Das Land ist seit Jahren tief gespalten. Auf den Hügeln Caracas, jenseits der Autobahn, wo sich die Armenviertel befinden, hat Maduro noch immer genügend Rückhalt um Wahlen zu gewinnen, unterdessen hat sich die Stadtbevölkerung längst gegen ihn gewandt.

14:38, frosthorn

>>Jetzt verstehe ich Sie wirklich nicht mehr. Venezuela hat also wirtschaftliche Schwierigkeiten, weil es noch nicht auf die Idee gekommen ist, sein Öl zu verkaufen? Also diesen Tipp hätte dem Land sogar ich geben können. Warum die das wohl nicht einfach machen?<<

Venezuela verkauft Öl. Der Ölverkauf ist von keinerlei Sanktionen betroffen.

Dummerweise sind aber Förderanlagen und Raffinerien marode, weswegen das Land als Ölexporteur in der bizarren Situation ist, Benzin importieren zu müssen.

Wie da der Verkauf des Staatsgoldes irgendeine Abhilfe schaffen könnte, verstehe ich nicht.

re von Karl Napf

Schulden nicht bezahlt ? Da wird der Besitz des Landes im Ausland enteignet,aufgrung eines Urteils eines privaten Schiedsgerichtes.
US-Firmen,die sich aus dem Land zurückgezogen haben,klagten wegen der Umweltgesetze.
Aber in dem Fall sind Sie wohl für Enteignung,sonst nicht ?

14:36, krittkritt

>>Warum darf Venezuela nicht über sein Gold verfügen?
@14:27 von fathaland slim
Das haben Sie nicht begründet.
Über die Schwierigkeit, Handelsgüter zu bezahlen, haben hier im Forum schon einige berichtet.
Die USA dürfen - andere bekommen Druck.<<

Es gibt kein Handelsembargo gegen Venezuela.

Darstellung: