Kommentare

ein politischer Markt

Windkraftanlagen, Biogasanlagen und Solarprojekte eingeworben.

Solche 'Technologien' könnten auf dem freien Markt in Deutschland nicht überleben. Sie hängen am Tropf der Politik. Ohne selbst gute Kontakte zur Politik zu haben, sollte man da besser nicht investieren. Zu riskant. Mit Insiderwissen kann man im Ökobereich aber sehr gutes Geld verdienen, auf Kosten anderer natürlich.

Bin heute noch dankbar,...

...und zwar meiner Frau, die mich damals nur mühselig, aber letztlich erfolgreich, davon abgehalten hatte, auf die vollmundigen Versprechungen in den Hochglanzprospekten reinzufallen und bei PROKON zu investieren.

@Am 22. Januar 2019 um 11:45

@Am 22. Januar 2019 um 11:45 von BRDDR
Danke für den Tip...Habe in die "Sichere"Rente, verzinsliche Spareinlagen, notwendige Versicherung usw. investiert.
Was soll man sagen, der Vermögenszuwachs steigt und steigt!!!

@BRDDR - Geld vermehrt sich nicht.

11:45 von BRDDR:
"Mit Insiderwissen kann man im Ökobereich aber sehr gutes Geld verdienen, auf Kosten anderer natürlich."

Wer mit beliebigen Finanzprodukten aus wenig Geld mehr macht, tut das immer auf Kosten anderer. Geld vermehrt sich nicht von allein, sondern muss erarbeitet werden.

...

"Anleger wissen oft nicht, was mit ihrem Geld hier passiert."

Damit ist das Hauptproblem schon benannt. Finanzmärkte bieten Chancen, dass Risiko entsteht durch Unwissenheit. Wer nur auf hohe Rendite aus ist und nicht schaut wohin er das Geld gibt und was damit passiert, sollte sich nicht wundern wenn das Geld plötzlich jemand anderem gehört. Es gibt genügend seriöse und wirtschaftlich sinnvolle Geldanlagen. Man sollte sich nur genug mit dem Thema beschäftigen und nicht auf andere vertrauen.

...

Zum Theme CFD und Forex: Wer da sein Geld in andere Hände gibt und glaubt Gewinn machen zu können, der sollte sich nicht als "Anleger" bezeichnen dürfen. Da hat jeder Lottospieler bessere Chancen. Ich bin vor einigen Jahren auch mal auf so einen Anbieter reingefallen und habe reichlich Lehrgeld bezahlt. Nun handel ich mit meinem eigenem Konto und selbstverantwortlich am Devisenmarkt. Wenn auch im sehr kleinen Rahmen aber es funktioniert und macht Spaß. Wenn man weiß was man tut und worauf man sich einlässt, dann kann es auch klappen.

Man sei gewarnt

Hier zeigt sich, wie fragil der Vorschlag von Blackrock-Merz ist, mit Aktien die Altersvorsorge stützen zu wollen.

.....

"Hier zeigt sich, wie fragil der Vorschlag von Blackrock-Merz ist, mit Aktien die Altersvorsorge stützen zu wollen."

Herr Merz und Co. kennen die Unterschiede zwischen Derivaten, Genusscheinen und was es nicht alles gibt und Aktien. Sie anscheinend nicht.

Gier frisst Hirn

anders lässt es sich nicht erklären, dass in Zeiten, wo sichere Staatsanleihen Renditen von kaum 2% bringen, in Windanlagen mit angeblich 8 % investiert wird oder bei isländischen Banken mit 6%. Der Rest ist eben Risikoaufschlag. Generell sollten die Leute einfach die Finger von Dingen lassen, die sie nicht verstehen. Wenn dann aber noch ein paar angesagte Schlagworte wie "öko" "Windenergie" "nachhaltig" im Prospekt stehen, setzt das Hirn bei Vielen vollends aus

@Nachfragerin, 12:52 re @BRDDR

Geld vermehrt sich nicht von allein, sondern muss erarbeitet werden.

Eine völlig richtige, aber wahrscheinlich sinnlose Belehrung. Es ist kaum zu glauben, wie weit verbreitet die Überzeugung ist, Geld könne "arbeiten". Ich schätze, das liegt daran, dass jeder bei den ohnehin schon Reichen beobachten kann, dass aus Geld ohne jede (eigene) Arbeit mehr Geld wird.
Ich habe als Ingenieur gelernt, zur Plausibilitätskontrolle Extremwerte einzusetzen, z.B. alle und keiner. Da wird schnell klar, dass die Strategie nicht für die Gesamtheit taugt. Denn wenn jeder von uns ausreichend Aktien kauft, können wir dennoch nicht in Zukunft sorglos Leben, ohne dass auch nur einer nochmal einen Finger krumm macht. Irgendwer muss die Güter schon erzeugen, die wir verbrauchen.

13:17, Wanderfalke

>>Man sei gewarnt
Hier zeigt sich, wie fragil der Vorschlag von Blackrock-Merz ist, mit Aktien die Altersvorsorge stützen zu wollen.<<

Ja, wieder mal zeigt sich das.

Ich verstehe nicht, daß dies FDP-Position der neunziger Jahre immer und immer wieder hervorgeholt und diskutiert wird.

Spätestens seit der weltweiten Finanzkrise im Gefolge der US-Kreditkrise sollte das Thema doch durch sein.

Aber Untote leben wohl länger...

@frosthorn - Altersvorsorge mit Aktien

13:35 von frosthorn:
"[...] Denn wenn jeder von uns ausreichend Aktien kauft, können wir dennoch nicht in Zukunft sorglos Leben, ohne dass auch nur einer nochmal einen Finger krumm macht. Irgendwer muss die Güter schon erzeugen, die wir verbrauchen."

Das wäre schon möglich, denn Sie vergessen die Automatisierung. An den von Maschinen geschöpften Werte hat der Aktionär einen Anteil. Das Problem besteht vielmehr darin, dass nicht alle (eher die wenigsten) Bürger das Geld haben, um sich Aktien für die Altersvorsorge zu kaufen. Ein weiteres Problem sind die zuletzt wieder sehr deutlichen Wertschwankungen.

Vorschläge eines lobbygesteuerten Politiker à la Merz würde ich immer mit Vorsicht genießen.

@frosthorn, 13:35

Geld vermehrt sich nicht von allein, sondern muss erarbeitet werden.

"Es ist kaum zu glauben, wie weit verbreitet die Überzeugung ist, Geld könne "arbeiten"."

Man kann den Leuten leider ziemlich viel dummes Zeug erzählen.

"Ich schätze, das liegt daran, dass jeder bei den ohnehin schon Reichen beobachten kann, dass aus Geld ohne jede (eigene) Arbeit mehr Geld wird."

Exakt.

"(...) wenn jeder von uns ausreichend Aktien kauft, können wir dennoch nicht in Zukunft sorglos Leben, ohne dass auch nur einer nochmal einen Finger krumm macht.
>>> Irgendwer muss die Güter schon erzeugen, die wir verbrauchen. <<<

Damit haben Sie das Grundprinzip, auf dem feudalistische Herrschaft beruht (und die Plutokratie bzw. "die Herrschaft des Geldes" ist eine solche), prägnant zusammengefasst:

Wer hat, der hat. Und kann die anderen "springen" lassen.

Und wer in diesem System nicht "spuren" will, muss sich halt etwas einfallen lassen. Bekämpft wird er auf jeden Fall.

Ich habe das sowieso noch nie

Ich habe das sowieso noch nie verstanden, wie Leute so doof sein können zu glauben, sie könnten ohne Risiko hohe Zinsen erwarten. Da fällt mir auch nur noch "Gier frisst Hirn" ein. Meine Ersparnisse gammeln auf einem Tagesgeldkonto meiner Sparkasse rum. Da halten mich einige für verrückt ("Die Inflation frisst alles auf!"). Trotzdem bin ich einfach nur froh, überhaupt Ersparnisse zu HABEN. Wie einige hier schon ganz richtig hingewiesen haben, vermehrt sich Geld nicht von allein.

13:17 von Wanderfalke

also das ist ja wohl auch Quatsch
wenn man sich die Entwicklung der
Aktien betrachtet war das die letzten 50 Jahre wirklich ein Renner

klar ist wenn sie vor 10 Jahren Commerzbank Aktien kauften haben sie aktuell 97 % Verlust
aber bei Aktienfonds und wenn man nicht gezwungen ist zu ner bestimmten Zeit zu verkaufen ist das sicherlich ne Alternative

@ Nachfragerin 12:52 Uhr

"Geld vermehrt sich nicht von allein, sondern muss erarbeitet werden."
Diese simple Tatsache ist aber, zum Nachteil Aller, an den Schaltstellen in Politik und Wirtschaft längst abhanden gekommen.

@ frosthorn 13:35 Uhr

"Irgendwer muss die Güter schon erzeugen, die wir verbrauchen."
Noch deutlicher;
nur die Einnahmen aus erzeugten Gütern können als Erträge verteilt werden.
Das verkaufte Produkt bringt Geld in die Kasse aus der auch z.B. der Buchhalter bezahlt werden muss - aber nicht beliebig viele oder abstrus hohe Gehälter möglich sind.

@MaWo - Die Elite profitiert.

"Geld vermehrt sich nicht von allein, sondern muss erarbeitet werden."

14:53 von MaWo:
"Diese simple Tatsache ist aber, zum Nachteil Aller, an den Schaltstellen in Politik und Wirtschaft längst abhanden gekommen."

Es ist ja nicht zum Nachteil aller. Die Finanzelite profitiert von diesem System. Andernfalls wäre es längst geändert worden.

12:32 von harry_up

sie haben großes glück eine so bodenständige Frau zu haben

ohnehin habe ich die Prokon Sache nie verstanden mit ihren Genußscheinen
warum haben die sich nicht über Banken finanziert ... war mein Gedanke
wer so was macht muß unseriös sein, so der Schwabe in mir

Prokon und weitere "Unternehmen" .....

.... lassen sich einfach durchschauen ! Wenn der ganz normale Mensch bei der Bank für Geldanlagen im Festzinsbereich sagen wir mal 2-3 % erhalten kann , aber von Firmen bis zu 8-9 % geboten werden, dann heißt das aber
" höchste Vorsicht " ! Der Herr mit dem Zopf hat allerdings sehr gut gelebt und kein Problem mit der Pleite weil es immer noch sehr gut geht!

herrliche ansichten hier wieder

wenn der deutsche sich ein auto kauft, liest er testberichte und bewertungen. wenn er sein geld anlegt, vertraut er dem bankbeamten. ein bischen bildung schadet auch hier nicht. und nur nebenbei. schon als kind geld anlegen mit dem gegenwert der berühmten kugel eis macht nach 40 jahren ein beträchtliches vermögen. im schnitt waren es ca 9% p.a. natürlich greift der staat da grosszügig noch ca 28% an steuern ab

15:08, Nachfragerin

>>@MaWo - Die Elite profitiert.
"Geld vermehrt sich nicht von allein, sondern muss erarbeitet werden."

14:53 von MaWo:
"Diese simple Tatsache ist aber, zum Nachteil Aller, an den Schaltstellen in Politik und Wirtschaft längst abhanden gekommen."

Es ist ja nicht zum Nachteil aller. Die Finanzelite profitiert von diesem System. Andernfalls wäre es längst geändert worden.<<

Wenn Sie jeden, der Geld zur Bank bringt und dafür Zinsen oberhalb der Inflationsrate erwartet, zur Finanzelite zählen, dann haben Sie Recht.

Dann wäre die Finanzelite allerdings ein riesiger Club.

Je höher die versprochenen Renditen,

desto unglaubwürdiger und desto höher das Risiko! Bei 20% p.a. sollte es bei Jeder und Jeden klingeln, der noch einen Funken Restverstand besitzt. Aber klar, wenn man den Sprüchen der Verkäufer glaubt, dass die Banken die Kunden mit niedrigen Zinsen betrügen wollen...d a sind übrigens die populistischen Sprücheklopfer der Kapitalismuskritiker, der Verbraucherschützer und von links nicht ganz schuldlos. was brennt sich in einfachen Hirnen ein

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