Ihre Meinung zu: Bohrarbeiten für Rettungstunnel abgeschlossen

22. Januar 2019 - 5:00 Uhr

Seit mehr als einer Woche soll der zweijährige Julen in einem tiefen Brunnenschacht feststecken. Nun sind die spanischen Rettungskräfte einen wichtigen Schritt vorangekommen. Von Oliver Neuroth.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2
Durchschnitt: 2 (1 vote)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Was soll denn von dem armen Jungen noch über sein ?

Nach einem Sturz von 70 Metern ? Nicht umsonst gibt es nicht das geringste Lebenszeichen.

Bohrarbeiten für Rettungstunnel ...

Das Ding wird am Ende wohl besser Bergungstunnel heißen - bleibt zu hoffen, das letzterer anschließend wieder ordentlich verfüllt oder zumindest abgedeckt wird, nicht das da nochmal einer rein fällt.

Ist mir persönlich ein Rätsel,

wieso man nicht feststellen kann, ob jemand, der sich in 110 m Tiefe befindet noch lebt oder nicht.
Eine Kamera, wie man sie für Kanaluntersuchungen benutzt, würde schon Klarheit verschaffen.
Wahrscheinlicher ist, man weiß dass er tot ist und birgt die Leiche.
Da der Aufwand für eine Leiche nicht angemessen wäre, bleibt es offiziell eine Rettungsaktion.
Ich würde mich gerne irren!

Wir warten auf ein Wunder

Man kann nur beten, dass der Junge sowohl den tiefen Sturz als auch die lange Wartezeit bis zum Eintreffen von Hilfe übersteht. Eine ganz harte Nummer ist das. Dem Kind und den Eltern gelten meine Gebete. In der Haut des gedankenlosen Trottels, der den Brunnen als Todesfalle für Mensch und Tier ohne stabile Abdeckung offen stehen ließ, möchte ich nicht stecken...

Alles Gute für die Familie

Hoffentlich ist der Kleine noch am Leben!

So traurig es ist aber nach

So traurig es ist aber nach der "langen Zeit" ohne Wasser und Nahrung in der Kälte und das nach einem über 100 m tiefen Sturz kann ich mir nicht vorstellen das das Kind noch lebt . Oder gibt es da noch Lebenszeichen uns gab es überhaupt welche ? Natürlich sollte die Bergung schnellst möglich voran getrieben werden, aber warum hat man den keine Lampen und Kameras da hinunter gelassen ? oder habe ich nur davon nichts mit bekommen. Ich weis nur das es mal im Gespräch war das zu machen ,aber ein Ergebnis ist mir so nicht bekannt.

Retten oder bergen?

Sehen wir mal der Realität ins Gesicht, das Kind steckt seit einer Woche da unten fest. Das ist keine Rettungsaktion mehr, sondern eine Bergung...

Sonderbare Berichte

Die Berichterstattung ist für mich nur schwer nachvollziehbar. Wenn ich alles richtig lese, dann wissen die Retter offenbar nicht einmal, ob das Kind und wo das Kind in diesem Loch steckt. Nun gibt es heute Kamerasysteme, mit dem man in jedes kleine Röhrchen kommt. Jeder bessere Sanitärmensch hat sowas. Warum wird das dort nicht eingesetzt. Damit könnte man sehr schnell sehen, wo der Junge ist und in welchem Zustand er ist. Vielleicht kann der Journalist ja mal nachfragen. Dafür Dank.

Was ist denn da los?

Die arme Familie! Warum dauert das so lange?
Kann denn nichts mehr klappen was Staaten machen? Mich wundert nichts mehr

Nur zur Info für alle

Nur zur Info für alle Fragesteller: oberhalb des Jungen ist der Schacht verstopft. Auch hier in Spanien gibt es Kameras, und diese wurden so weit in den Schacht gelassen, wie es möglich war. Dabei wurde eine Tüte mit Süßigkeiten entdeckt, der Junge selbst aber nicht. Er wird in einem Hohlraum im Schacht unterhalb der Verstopfung vermutet.
.
Und warum es so lange dauert? Wer gerne mit Brachialgewalt einen Rettungstunnel bauen oder neuen Schacht bohren will, und somit den ursprünglichen Schacht, in dem der Junge festsitzt, eventuell zum Einsturz bringen will, der hebe bitte die Hand.
.
Man kann versichert sein, dass ein internationales Expertenteam alles tut, was möglich ist. Statt zu meckern und zu kritisieren sollte man den Leuten dankbar sein, die dort Tag und Nacht alles in ihrer Möglichkeit stehende tun, obwohl es kaum noch mehr als ein kleines Fünkchen Hoffnung gibt.

@DergeaergerteDemokrat: Was Staaten machen?

Lieber geaergerter Demokrat, Staaten machen nichts. Menschen machen was.

Haben Sie schon mal ein Loch in die Wand gebohrt? Wenn ja, wissen Sie ja, das dauert etwas. Mit einer größeren Bohrmaschine geht es schneller und wenn Sie die größte Bohrmaschine nehmen, die sie kriegen können, z.B. einen schönen Hammer der Firma Duss, dann fallen Ihnen die Ziegel raus, bevor sie das Loch fertig haben.

Was will ich sagen: Ein Loch so zu bohren, dass das Loch daneben nicht in sich zusammenfällt, und dass hernach ein Mensch sich drin abseilen kann um einen anderen zu retten, ist nicht so einfach und erfordert Vorsicht. Glauben Sie mir: Die Leute, die da graben wollen nur eins, nämlich das Kind da lebendig rausholen und dafür haben sie das beste Werkzeug genommen, das ihnen eingefallen ist.

Können Sie es besser?

@Wolfgang Holstein: Nicht so sonderbar, die Berichte

Die Leute, die dort graben, haben nicht ständig die Zeit, Pressekonferenzen abzuhalten und Kamerabilder mit Powerpoint aufzuarbeiten und zu präsentieren.

Da erfährt eben die Weltöffentlichkeit nicht alles, weil man für die Zeitungsleser und Fernsehgucker eben keine Zeit hat. Das ist für mich beruhigend, denn ich weiß, dass es dort um die Arbeit und nicht um PR geht. Das sollte für Sie auch beruhigend sein. Oder nicht?

Der Junge ist also in den

Der Junge ist also in den Schacht gefallen, der zu klein für Retter ist. Wie tief ist das Loch? Kann ein Junge einen 60 Meter Sturz überleben? 60 Meter! Ich stelle mir grad allein die Schürfwunden vor. Naja, man muss das wohl tun, was man jetzt tut.

War das ein Baugelände? Gut, man muss ja nicht alles absperren. Aber war das Loch denn nicht abgesichert? Meine Güte!

Ja, ich frag mich das auch: eine Kamera innerhalb zwei Tagen irgendwoher zu bekommen, im Jahr 2019?

PS: Aus der Ferne darf man kritisch sein.

Schrödingers Katze

"Ärzte versichern allerdings weiter, es sei nicht ausgeschlossen, dass Julen noch am Leben sei."

Das ist wie mit Schrödingers Katze: Solange man nicht nachsieht, sind beide Zustände möglich.

Haben die Retter denn noch nicht versucht, mit einer (Infrarot-)Kamera und einem Mikrofon mal die Vitalfunktionen des Kindes zu überprüfen? Denn wenn das Kind schon eine Woche tot ist, kann man sich den ganzen Aufwand auch sparen und das Loch zum Grab erklären oder den Körper herausziehen.

Der Schacht ist verstopft

Da sich einige hier fragen wieso man nichts in den Schacht herunterlässt und dies im Bericht nicht erklärt wird: frühere Berichte des Vorfalls haben betont, dass durch lockere Erde der Tunnel inzwischen verstopft ist, man kommt mit Kameras nur einige Dutzend Meter in die Tiefe. Darüber hinaus ist das Kind höchstwahrscheinlich nicht gefallen sondern gerutscht, das Loch ist selbst für einen zweijährigen sehr schmal, er würde sich instinktiv an den Wänden festhalten und sich dadurch verlangsamen. Ansonsten ist das Urteil der Ärzte zu respektieren, die sicherlich mehr über die Möglichkeiten und die aktuelle Situation wissen als wir.

Und an den geärgerten Demokraten, wenn sie meinen das müsste schneller gehen, dann ran an die Schaufel. Ansonsten würde ich mir Rundumschläge gegen die Rettungskräfte allerorten sparen.

Kamera

In anderen Medien ist zu lesen, dass die Feuerwehr eine Kamera im Einsatz hat und das Kind vermutlich unter losem Gestein verschüttet wurde, das sich beim Herabfallen aus der Wand löste.

Da es mit den Füßen voran im Loch verschwunden sein soll, kommt zu dem Sturz noch der Steinschlag hinzu. Der Fall ist meiner Meinung nach völlig hoffnungslos...

Nur der Mensch

Nur der Mensch opfert sich für seine Kinder.
Eine Mutter gibt alles für ihr Kind, selbst wenn sie dadurch nicht Überlebt .
Folge beide sterben.

Das ist auf der Welt einzigartig in der Natur.
Auch wenn es Gefühlskalt ist aber für 1 Millionen Euro kann ein Familienvater in Deutschland 20 Jahre in Lohn und Brot stehen.(40000 Euro pro jahr x 20Jahre)

Es ist aber unpopulär !!!!
Keine gutes Image für irgendjemand.
.....

@OrwellAG - illegaler Brunnen

11:00 von OrwellAG:
"War das ein Baugelände? Gut, man muss ja nicht alles absperren. Aber war das Loch denn nicht abgesichert? Meine Güte!"

Das Loch ist ein illegaler Brunnen auf dem Grundstück eines Verwandten.

Hoffnung- niemals aufgeben

Auch wenn es sich platt anhört, bitte niemals die Hoffnung aufgeben. Ich bin überzeugt die Rettungskräfte machen mehr als was sie können um dem Leben des Jungen eine Chance zu geben. Der Verwandte, welcher für das Loch verantwortlich ist wird wohl "gestraft" genug sein- hier sind Schuldzuweisungen fehl am Platz. Die Bohrarbeiten hätten bei vorausschauender Planung und Zuwegung schneller erfolgen können, aber im Normalfall kann niemand vorhersehen wann so ein Einsatz eingeplant werden muß, so konnten sich die Helfer auch nicht auf diese Situation im Vorfeld einstellen. Da das Kind auch noch verschüttet ist, können auc eingesetzte Kamerasysteme nicht weiter vordringen. Der Rettungstunnel ist somit die einzigste Möglichkeit. Betet für das Leben und die Gesundheit, auch der Rettungskräfte, mehr können wir Ausenstehende nicht tun.

Darstellung: